00:00Nach dem großflächigen Stromausfall im April auf der iberischen Halbinsel
00:04will Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer nach einem Zwischenbericht einer internationalen Kommission
00:09zu den Ursachen unter anderem beim Elektrizitätswirtschaftsgesetz nachschärfen.
00:15Versorgungssicherheit und stabile Netze sind der zentrale Wettbewerbsfaktor auch für Österreich.
00:21Wir sehen, dass Versorgungssicherheit das A und O ist unserer Energiepolitik
00:27und die kritische Systemanalyse der APG zeigt, dass wir einerseits gut aufgestellt sind,
00:33dass aber auch sehr deutlich wird, was passiert, wenn man die Modernisierung der Netze verschleppt,
00:40am Beispiel Spaniens. Und wir wollen in Österreich in der Energiepolitik diesbezüglich auch handeln.
00:47Wir machen dessen gerade auch die größte Energiemarktreform, wollen aber zusätzlich diesen Bericht jetzt nutzen,
00:53um im Elektrizitätswirtschaftsgesetz auch nochmals nachzuschärfen, um diese Erkenntnisse auch einfließen zu lassen.
01:02Das Blackout in Spanien war ein Weckruf für ganz Europa. Es zeigt, was passiert, wenn es fehlende Regelungen gibt
01:10und unklare Zuständigkeiten bei einer hochkomplexen Energieversorgung und dass das auch zu ganz massiven Problemen auch führen kann.
01:20Wir werden daher diesen Bericht nutzen, um die Kurskorrektur in der Energiepolitik in Österreich fortzusetzen.
01:29Mir ist wichtig, dass es in Österreich nicht nur eine Energiepolitik gibt, die quasi Klimapolitik um jeden Strompreis macht,
01:37sondern dass wir eine Trier sehen, Verantwortung natürlich gegenüber der Ökologie,
01:42aber genauso wichtig, leistbare Preise und vor allem Versorgungssicherheit und Stabilität.
01:49Konkret soll etwa eine bessere Koordinierung zwischen Übertragungs- und Verteilernetzen
01:54und zwischen Netzbetreibern, Erzeugern und Verbrauchern festgelegt werden.
01:58Am Zeitplan für die Umsetzung würden die Nachschärfungen nichts ändern, so Hattmannsdorfer.
Kommentare