- vor 3 Monaten
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KurzfilmeTranskript
00:00Wir unterbrechen jetzt die Beweisaufnahme.
00:03Es fehlt noch die Zeugenaussage des ehemaligen Prokuristen,
00:06der es erst für den Nachmittag einbestellt.
00:09Ich möchte zu bedenken...
00:09Die Sitzung ist für eine Mittagspause unterbrochen.
00:13Ich erwarte Sie hier um Punkt 14 Uhr zurück.
00:15Danke.
00:19Herr Lasker, ich muss zu Sie nochmal sprechen.
00:21Nicht jetzt, Herr Malz.
00:30Was ist mit Lasker los? Er verspättet sich nie.
01:00Herr Malz?
01:18Ja, ich stehe jetzt vor der Wohnung meines Papas.
01:21Hier ist was passiert.
01:22Ja.
01:25Hermann!
01:29Hermann!
01:30Ja, bitte rufen Sie die Polizei!
01:53Warum geht's denn in dem aktuellen Prozess?
01:56Nichts Besonderes.
01:57Angeklagte ist geständig.
01:58Ein Deal schon verhandelt.
02:01Das war fast nur noch eine Formsache.
02:03Ich denke, ich kriege noch eine Eskalation.
02:06Guten Tag.
02:08Gut.
02:09Meine Kollegin wird die Personendaten aufnehmen
02:10und dann können Sie die Leute nach Hause schicken.
02:15Welche Kollegin?
02:15Ah, macht der Gewohnheit.
02:20Sie hatte vor zwei Wochen ihren letzten Tag.
02:22Tja, dann machen Sie die Personendaten.
02:23Tja, dann mache ich das eben.
02:23Tja, dann mache ich das eben.
02:23Guten Tag, Radek, Herr K.
02:25Von müssen Stelle.
02:26Wann sind Sie hier in etwa angekommen?
02:28Wissen Sie das noch?
02:29So ungefähr gegen um drei.
02:31Die Wohnungstür wurde eingetreten.
02:34Muss laut gewesen sein.
02:36Kein Profi?
02:37Das ist mein Kollege Alexander von Thal.
02:39Das ist Lea Wegener, die Tochter von Hermann Laske und ihr Lebensgefähr...
02:42Tupala, Moritz Tupala-Tarchen.
02:44Hallo.
02:46Sie haben einen anderen Nachnamen als Ihr Vater.
02:50Das haben Sie aber unglaublich clever kombiniert.
02:53Meine Eltern waren nicht verheiratet.
02:55Die waren nicht mal zusammen.
02:57Fehlt denn irgendwas?
02:59Wertgegenstände, ich sehe.
03:01Die automatische Uhrenbox ist leer.
03:02Oh.
03:03Teure Uhren?
03:04Ich glaube schon, aber ich kenne mich da nicht aus.
03:08Wo steht das Auto?
03:09Er hat einen Tiefgaragenplatz im Haus.
03:11Komm, Iri.
03:13Sind die Kollegen schon da?
03:14Gleich in Form.
03:16Entschuldigen Sie uns bitte einen Moment.
03:18Nina?
03:21Was machst denn du hier?
03:23Du vermisst uns, oder?
03:24Hermann Laske ist ein guter Freund von mir.
03:27Ich will helfen.
03:29Er hat seine Robe ausgezogen und ist direkt gegangen.
03:33Ohne ein Wort.
03:35Warum macht er normalerweise Mittag?
03:38Oft ist er in seinem Büro.
03:40Manchmal geht er nach Hause, er wohnt nicht weit weg.
03:44Welche Prozesse hat er noch so verhandelt?
03:48Was wollen Sie denn wissen?
03:50Alles.
03:51Der Richter ist also derjenige, mit dem du neulich verabredet warst?
03:54Er ist mein Tango-Partner.
03:57Wie lange kennt ihr euch jetzt?
03:58Halbes Jahr.
04:00Ohne ihn hätte ich mich nie für die neue Stelle beworben.
04:02Na, vielen Dank dafür, euer Ehren.
04:07Was ist mit der Tochter?
04:08Verstehen die beiden sich?
04:10Ist eine ungewöhnliche Geschichte.
04:11Hermann wusste bis vor einem Jahr gar nicht, dass er Vater ist.
04:14Da hat er seine Tochter erst kennengelernt.
04:16Chris.
04:17Hey, Lea.
04:18Nina.
04:18Gott sei Dank, du wirst Hermann sicher finden.
04:20Ich bin zwar offiziell nicht mehr bei der Vermisstenstelle, aber ich helfe natürlich so gut es geht.
04:24Danke.
04:26Pass auf.
04:27Meine Kollegen müssen sich jetzt ganz schnell ein Bild von deinem Vater machen.
04:31Ich hatte schon angefangen, von eurer besonderen Geschichte zu erzählen.
04:34Besonders, das kann man sagen.
04:36Erzählen Sie doch bitte.
04:39Erst als meine Mutter gestorben ist, habe ich erfahren, wer mein Vater ist.
04:43Ich war total unsicher, aber ich wollte ihn kennenlernen.
04:47Es war dann echt ein komischer Moment.
04:50Ich schließe grundsätzlich keine Haustürgeschäfte nach Paragraf 312b ab.
04:54Auf Wiedersehen.
04:55Ich habe schon ein paar Mal versucht, Sie anzurufen.
04:58Das wäre unerlaubte Telefonwerbung nach Paragraf 7 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb.
05:05Einen schönen Tag noch.
05:08Elisabeth Wegner, die kannten Sie doch.
05:13Sie ist meine Mutter und sie ist vor kurzem gestorben.
05:24Mein Beileid.
05:26Sie kannten Sie.
05:28Wir haben uns seit 30 Jahren nicht gesehen.
05:32Es sind genau 27 Jahre.
05:36In diesem Brief steht alles drin.
05:38Ich denke, Sie sollten ihn lesen.
05:41Ich habe zu tun.
05:43Lea, Lea, warten Sie bitte.
06:10Sie haben den Brief gelesen.
06:18Sie wissen, was da drin steht.
06:24Ich.
06:26Es tut mir leid.
06:29Ich wusste das nicht.
06:31Ich wusste nicht, dass ich eine Tochter habe.
06:33Und was machen wir jetzt?
06:39Und was machen wir jetzt?
06:39Von da an war er in meinem Leben.
06:56Und jetzt?
06:57Wo ist er denn jetzt?
06:59Was stand denn in dem Brief?
07:01Das war ein Brief von der Mutter an Lea.
07:05In dem Brief hat sie geschrieben, wie sehr sie Hermann geliebt hat, bis alles aufgeflogen ist.
07:10Also, dass er schwul ist.
07:13Aber sie hat ihm doch wenigstens von der Schwangerschaft erzählen können.
07:16Sie war einfach total verletzt.
07:18Ja, die hat ihn beim Bumsen erwischt.
07:19Moritz.
07:20Na, ist doch so.
07:21Was denn?
07:23Er hat ihr gestanden, dass er sie nicht lieben kann.
07:28Und sie hat ihm das einfach nie verziehen.
07:30Sie hat ihm nie gesagt, dass es mich gibt.
07:33Ihr habt aber trotzdem zueinander gefunden.
07:36Das kenne alles von ihm aus.
07:38Er wollte unbedingt helfen.
07:39Hat uns eine größere Wohnung besorgt.
07:41Er hat meine Ausbildung finanziert.
07:43Er ist in ganz kurzer Zeit ganz wichtig für mich geworden.
07:47Wie ein echter Vater.
07:49Hey, die da.
07:51Die werden wir jetzt schon finden.
07:55Welches dieser Verfahren hätte denn Gefährdungspotenzial?
07:59Fast alle.
08:02Da ist ja kaum einer der Täter, der sich nicht als Opfer sieht.
08:06Die sind ja alle unschuldig.
08:08Und dann trifft dein Urteil hart.
08:09Aber man kann auch priorisieren.
08:11Es gibt Menschen, die mehr zu Gewalttaten neigen als andere.
08:14Wenn Sie wollen, dann sortiere ich Ihnen die Gewalttäter aus.
08:18Bitte.
08:38Das sind die Gewalttäter?
08:39Nee, die anderen.
08:44Gut, dann würde ich die gerne mitnehmen.
08:46Sie wissen, dass Sie dafür eine richterliche Beschlagnahmeanordnung brauchen.
08:49Kriegen Sie.
08:52Also, in der Tiefgarage steht kein Auto.
08:55Vielleicht ist er damit weggefahren.
08:57Oder der Einbrecher.
08:58Warte mal, ich habe da doch was gesehen.
09:01Hier, der ist anscheinend in Reparatur.
09:08Kfz-Kfz-Werkstatt Glinski.
09:10Ich habe doch den richtigen Riecher gehabt.
09:14Moritz Topala, der Freund von Lea Wegner.
09:17Der hat eine Bewährungsstrafe wegen WTM-Handels bekommen.
09:19Ach, und wann?
09:21Vor fast zehn Jahren.
09:22Moment mal, der Richter damals war aber nicht zufällig Laske.
09:27Nee.
09:28Ist das ein einziger Eintrag?
09:30Ja.
09:31Respekt vor deinem Riecher.
09:33Aber einmal kann man schon mal missbauen.
09:35Ich glaube, die hier bringen uns eher weiter.
09:37Und?
09:38Wie weit seid ihr?
09:39Ja, eigentlich fast durch.
09:41Und was habt ihr?
09:43Fast alle sitzen im Knast.
09:44Hier, ein gewalttätiger Ehemann hat nach dem Urteil seiner Frau,
09:48der Staatsanwältin und dem Richter Vergeltung angedroht.
09:52Alibi prüfen.
09:53Mhm.
09:55Genauso, ein Serieneinbrecher, aber der sitzt wegen einer anderen Tat in Tegel.
09:59Ach, und Laskes Auto ist nicht da.
10:02Steht zur Reparatur in der Werkstatt, aber ich rufe da gleich an.
10:05Fahrt mal lieber hin.
10:06Dann könnt ihr gleich einen Blick ins Auto werfen.
10:08Hm.
10:08Ich rufe da.
10:38Weißt du, wie gut ich schon Deutsch schreiben kann?
10:41Kann ich es schon so gut wie du?
10:42Wenn du endlich zu uns kommst, dann will ich dir alles zeigen.
10:46Seit diesem Schuljahr habe ich eine beste Freundin.
10:49Sie heißt Marie.
10:50Leider hat Marie überhaupt keine Ahnung vom Iran.
10:53Und am Anfang hat sie gedacht, du wärst Bankräuber, weil du im Gefängnis bist.
10:57Jetzt habe ich ihr aber erklärt, dass im Iran die Bösen an der Macht sind und die Guten im Gefängnis.
11:11Bekut sie wieder einzum streaming.
11:13Böse geht es!
11:18Miina, wenn du mich überrasst, wer mich verbringen kann, verاتst du mich.
11:23Okay?
11:25Ja, da ist er.
11:55Was suchen Sie eigentlich?
12:00Wann hat Herr Lasker den Wagen vorbeigebracht?
12:03Vorgestern.
12:04Und was sollte gemacht werden?
12:06Das übliche, Inspektion halt.
12:08Bremsen, Öl, Zündkerzen und so.
12:12Okay, gut. Danke. Wenn was ist, melden wir uns.
12:15Okay.
12:19Alex?
12:21Guck mal, das ist an Hermann Lasker,
12:23adressiert aus Tschechien.
12:25Okay.
12:27Sollen wir das aufmachen?
12:33Ach.
12:37Das ist ein Butterfly.
12:40Das wird unter das Offengesetz.
12:43Sogar der Besitz ist verboten.
12:45Bei uns auf dem Schulhof in Neukölln hatte das fast jeder.
12:48Sicher nicht zum Apfelschälen?
12:49Nee, zum Kartoffelnabziehen.
12:53Was macht ein Strafrichter mit einer verbotenen Waffe?
13:01Radek, was gibt's?
13:03Die Aufnahmen von der Überwachungskamera des Gerichts sind gekommen.
13:06Ich guck die mir gerade an.
13:08Und das solltet ihr auch tun.
13:11Herr Malz,
13:12wie ist denn Ihr Verhältnis zu Hermann Lasker?
13:13Kollegial.
13:18Ist das auch noch kollegial?
13:29Woher haben Sie dieses Bildmaterial?
13:31Das wurde heute Morgen aufgenommen,
13:338.25 Uhr,
13:34kurz vor Beginn des Prozestages.
13:37Was war da los?
13:38Hey, was machst du hier?
13:49Hey.
13:50Hast du es dir anders überlegt?
13:52Also technisch gesehen bin ich ja noch in der Vermisstenstelle,
13:54nur im Urlaub.
13:55Ihr habt ja auch noch keinen Ersatz und
13:57ich kann einfach nicht nichts tun.
14:02Das verstehe ich.
14:04Ich kläre das nachher mit Radek.
14:06Wo steht ihr?
14:07Komm mit.
14:12Danke.
14:15Herr Malz?
14:16Das
14:17war eine fachliche Auseinandersetzung.
14:22Worüber?
14:23Meine Überhörung.
14:25Als jüngerer Richter werde ich regelmäßig von einem älteren Kollegen überhört.
14:30Der setzt sich also in die Verhandlungen, begutachtet meine Prozessführung.
14:33Und die Beurteilung war negativ?
14:36Ja.
14:38Völlig unverständlich.
14:40Eine Vernichtung.
14:42Er wusste, dass ich für eine Versetzung nach Brüssel eine einwandfreie Beurteilung brauche.
14:46Und darum ging es in diesem Streit?
14:48Ja.
14:49Herr Malz, was haben Sie in der Mittagspause gemacht?
14:52Ich war in der Katina.
14:53Gibt's dafür Zeugen?
14:54Führen Sie mich jetzt als Tatverdächtigen?
14:56Es geht um das Verschwinden Ihres Kollegen.
14:59Warum sollten Sie nicht kooperieren?
15:01Also, nochmal.
15:02Was haben Sie in der Mittagspause gemacht?
15:05Ich wollte nochmal mit ihm reden.
15:09Bis morgen will ich eine Korrektur der Beurteilung.
15:14Das ist Ihre letzte Chance.
15:17Sie geben mir eine letzte Chance?
15:19Wenn Sie mir morgen bis Mittag keine andere Begutachtung vorlegen, dann ist Ihre Zeit als Richter zu Ende.
15:25Ist das eine Erpressung?
15:30Womit?
15:32In Fälle der Abteilung 432, die Sie geurteilt haben.
15:36Die Abteilung war abgesoffen.
15:37Sie haben recht gebrochen.
15:46Sie hinterhältiges, miese Schwein.
15:49Morgen Mittag.
15:54Abgesoffene Abteilung?
15:56Ein Richter ist länger krank.
15:58Überarbeitet, kommt nicht wieder.
16:00Ein neuer Kollege übernimmt die Abteilung, macht die Tür auf und steht vor einem Ozean voller unerledigter Vorgänge und Akten.
16:06Wird das nicht irgendwie verteilt?
16:09Theoretisch vielleicht, aber das ist eine komplizierte Situation.
16:13Laske wollte damals helfen, hat ein paar Verfahren an sich gezogen.
16:17Was er nicht durfte.
16:18Auf gar keinen Fall.
16:19Jeder hat das Recht auf den gesetzlichen Richter, der den Fällen zugewiesen wird.
16:23Aber Herr Laske wollte doch nur helfen.
16:26Trotzdem bricht es ein ganz wichtiges Grundrecht.
16:28Und für einen Richter ist es das Ende der Karriere.
16:32Und damit haben Sie ihn erpresst?
16:33Wohin ist Hermann Laske gegangen nach dieser Auseinandersetzung?
16:39Ich weiß es nicht.
16:40Ich bin wieder zurück ins Gericht.
16:43Dafür muss es Zeugen geben.
16:44Das Checken gehen.
16:46Warum?
16:47Warum hat er ihm eine schlechte Bewertung gegeben?
16:50Ist das wichtig?
16:51Vielleicht.
16:52Weil es ungewöhnlich ist.
16:54So wie ich Hermann kenne, hätte er das Gespräch gesucht.
16:57Im Müster Nachbohren.
16:58Ich gehe rein.
17:02Das kann ich Ihnen nicht beantworten.
17:04Herr Malz, können Sie sich erklären, warum die Beurteilung von Herrn Laske so schlecht war?
17:21Nein.
17:22Wir arbeiten gut zusammen.
17:24Haben hier und da unterschiedliche Rechtsauffassungen.
17:27Aber seit ungefähr zwei Wochen lässt er mich voller auflaufen.
17:31Was war vor zwei Wochen?
17:33Keine Ahnung.
17:34Aber es ist wie ein Rückfall.
17:36Ein Rückfall?
17:38Laske war früher ganz anders drauf.
17:41Pedantisch, überkorrekt, urteilend.
17:44Es gab bei uns im Haus eine richtige Hermann-Phobie.
17:48Entweder man arrangierte sich mit ihm oder man wechselte woanders hin.
17:52Vor ungefähr einem Jahr hat er sich dann geändert.
17:57Wurde zugänglicher, freundlicher, hat alle unterstützt.
18:01Und jetzt das.
18:05Gut, wir kennen jetzt zumindest einen Teil des Wegs, den Hermann Laske heute Mittag zurückgelegt hat.
18:10Um 13.08 Uhr verlässt er das Kriminalgericht.
18:14Seine Wohnung liegt hier.
18:17Hier streitet er sich mit Nevin Malz und geht dann in diese Richtung.
18:22Das heißt, der Einbruch hat gar nichts mit Hermanns Verschwinden zu tun?
18:27Zumindest war er höchstwahrscheinlich nicht zu Hause, als es passiert ist.
18:31Was ist mit dem Messer?
18:33Warum bestellt er sich eine illegale Waffe im Internet?
18:36Was will er damit?
18:37Ich sehe momentan auch keinen Zusammenhang.
18:39Wir sollten uns erstmal weiter die Verfahren ansehen.
18:41Und wir beide müssen reden.
18:42Ja.
18:45Was machen wir?
18:47Du bist mittlerweile ganz schön involviert.
18:49Ich weiß.
18:49Dieser eine Fall noch.
18:53Willst du das wirklich?
18:56Ich kenne Hermann.
18:58Ich kann euch helfen.
19:00Okay.
19:10Komisch, oder?
19:12Mal einen Menschen erst so kurz kennt, aber er doch so wichtig geworden ist.
19:15Ging mir bei deinem Vater genauso.
19:21Aber klar, bei dir ist es natürlich noch was anderes.
19:24Ja, sehr anders.
19:27Ich habe meinen Vater früh verloren.
19:29Echt?
19:30Meine Familie musste damals den Iran verlassen, nachdem er von der Geheimpolizei verhaftet wurde.
19:37Ich habe ihn nie wieder gesehen.
19:39Das tut mir leid.
19:43Immerhin hatte ich ihn die ersten zwölf Jahre meines Lebens.
19:48Es muss schwer für dich gewesen sein, ohne Vater aufzuwachsen.
19:51Ich weiß nicht, was nicht da ist, ist halt nicht da.
20:02Hattest du das Gefühl, dass du viel nachholen musst mit ihm?
20:04So, wir sind fast fertig, oder?
20:16Lea, Hermanns Kollegen haben uns erzählt, dass er sich vor etwa zwei Wochen verändert hat.
20:23Seitdem sei er viel unnahbarer, härter geworden.
20:26Vor zwei Wochen, sagst du?
20:30Hat er sich dir gegenüber auch anders verhalten?
20:34Nein.
20:36Wir hatten sogar einen tollen Moment, der uns noch näher zusammengebracht hat.
20:40Ich weiß, du wolltest mir was sagen, aber darf ich vorher was sagen?
20:44Selbstverständlich.
20:45Setz dich bitte.
20:46Das wird dir jetzt nicht gefallen, aber ich habe die Sanitäterausbildung geschmissen.
20:59Wieso?
21:00Das ist einfach nicht mein Ding.
21:03Am Anfang, ich war total begeistert davon, wirklich.
21:06Aber ich habe davon Albträume bekommen.
21:10Du bist doch fast fertig.
21:11Ja, ich weiß.
21:12Aber es bringt doch nichts, wenn ich am Ende nicht als Sanitäterin arbeiten kann.
21:17Und Moritz, der hat so eine tolle Geschäftsidee.
21:19Der braucht ja mich.
21:22Es tut mir leid.
21:25Er will, dass du abhängig von ihm bist.
21:27Was?
21:34Warum trennst du dich nicht?
21:37Nein, das kann ich nicht.
21:42Ich enttäusche dich immer wieder, oder?
21:44Ich bin eine schlechte Tochter.
21:45Nein, Lea, hör auf damit bitte.
21:47Das stimmt nicht.
21:49Du weißt gar nicht, wie wichtig du mir bist.
21:54Ich fühle mich so viel stärker, seit du da bist.
21:58Du bist jemand, der mir immer gefehlt hat.
22:00Wenn ich dich nur früher kennengelernt hätte, dann hätte ich vielleicht anders werden können.
22:06Aber jetzt bin ich nun mal, wie ich bin.
22:09Es tut mir leid.
22:10Hör auf, dich dafür zu entschuldigen, wer du bist.
22:15Du bist eine großartige Frau.
22:18Eine wundervolle Frau.
22:21Meine Tochter.
22:22Was wolltest du mir eigentlich sagen?
22:33Das ist nicht so wichtig.
22:35Wir haben den ganzen Nachmittag zusammen verbracht.
22:38Bis zum Abend.
22:41War das vielleicht der Donnerstag vor zweieinhalb Wochen,
22:44als wir uns im Treppenhaus begegnet sind?
22:46Ja, das kann sein.
22:47Warum?
22:47Dieses Treffen zwischen Lea und Hermann
22:52hat an dem Tag stattgefunden, als mein Bewerbungsgespräch war.
22:56Hermann wollte eigentlich mitkommen,
22:58aber er ist nicht aufgetaucht.
23:00Ich bin dann zu ihm, weil ich mir kurz Sorgen gemacht hatte.
23:03Und was war?
23:06Er war irgendwie anders als sonst.
23:10Abwesend.
23:11Ich hätte nie gedacht, dass das so wahnsinnig gut läuft, das Gespräch.
23:15Die wollen mich.
23:15Natürlich wollen sie dich.
23:18Ja, aber das heißt,
23:20dass ich bald in der Vermisstenstelle aufhören muss.
23:22Sonst geht alles so schnell.
23:29Ist alles okay mit dir?
23:33Ich weiß nicht.
23:34Ich bin einfach nur ein bisschen überfordert.
23:38Du?
23:39Das hört sich aber gar nicht nach dir an.
23:41Worum geht's?
23:42Ich weiß nicht.
23:45Lass uns auf deinen Erfolg anstoßen.
23:50Ach, super gerne, aber ich kann jetzt nicht.
23:53Ich muss noch mal los.
23:55Okay?
23:59Eine Frage habe ich aber noch an die Kriminalhauptkommissarin Amiri.
24:04Zu ihren Diensten?
24:06Hast du einen guten Forensiker an der Hand?
24:11Klar.
24:11Gibt ein paar echte Cracks beim NKA.
24:13Petra zum Beispiel.
24:15Kannst du mir da einen Kontakt machen?
24:18Ich habe gerade eine schwierige Verhandlung.
24:20Es geht um einen DNA-Test und ich würde gerne mal mit einem Experten darüber sprechen.
24:23Na klar.
24:27Ich schicke dir in Kontakt.
24:28Ein DNA-Test hat meiner Erinnerung nach bei keinem seiner Prozesse eine Rolle gespielt.
24:34Warte mal.
24:40Petra, hi.
24:41Hier ist Mina.
24:42Du, sag mal, kann ich dich kurz stören?
24:44Danke.
24:45Hat ein Hermann Lasske noch nicht bei dir angerufen?
24:48Okay.
24:49Kannst du mir sagen, was er wollte?
24:50Nee, nee, das reicht mir schon.
24:54Danke.
24:57Hermann wollte wissen, wie zuverlässig ein DNA-Test ist.
25:01Könnte es ihm da um seine Tochter gegangen sein?
25:04Du meinst, er hatte Zweifel, dass sie wirklich seine Tochter ist?
25:07Wir sollten es die Biografie von Lea Wegner mal genauer ansehen.
25:11Lea Wegner war auf der Bründby-Oberschule in Langwitz.
25:14Bis ein Jahr vor dem Abschluss.
25:16Dann taucht ihr Name im Jahresbericht auf der Website von der amerikanischen Highschool auf.
25:22Hier.
25:23Vielleicht ein Auslandsjahr.
25:24Ja, aber sie ist nicht zurückgekommen.
25:26Also, jedenfalls kann ich das nirgendwo finden.
25:31Hier.
25:32Der letzte Reisepass wurde 2009 vom deutschen Konsulat in Dallas, Texas erstellt.
25:39Ich ruf einfach mal jemanden an.
25:41Wen denn?
25:41Na, irgendeine von den Mitschülerinnen werde ich schon erreichen.
25:44Die müssen ja wissen, was damals los war.
25:46Hier, Charlotte Fried.
25:49Physiotherapie Charlotte Fried, Marienfeld.
25:51Das hört sich doch super an.
25:54Hallo, Sie waren auf der Bründby-Oberschule von 2002 bis 2006.
25:59Ist das richtig?
26:01Ja, genau.
26:02Also, ich erstelle gerade die Liste für eine Jubiläumsfeier.
26:06Und wen ich gar nicht finden kann, das ist Lea Wegner.
26:08Aha, gut.
26:13Wie ist denn der Name der Freundin, bitte?
26:17Okay, gut.
26:18Dann danke ich Ihnen.
26:19Tschüss.
26:20Ha, die Mitschülerin sagt, wir sollen mal Nadja Beckers anrufen.
26:24Die war immer die beste Freundin von Lea Wegner.
26:31Klicke dir das mal an.
26:34Ach, das gibt's doch nicht.
26:36Nadja Beckers bis Lea Wegner.
26:43Warum geben Sie sich als Lea Wegner aus?
26:47Lea Wegner hat mit 17 ein Auslandsjahr in den USA gemacht und ist nie nach Deutschland zurückgekehrt.
26:53Dann stirbt Ihre Mutter und Sie, Nadja Beckers, tauchen als Lea Wegner auf.
26:58War das alles geplant?
26:59Nein.
26:59Du hast dich Hermann gegenüber als seine Tochter ausgegeben.
27:03Du hast sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt.
27:06Du hast ihn total ausgenutzt.
27:07Nein, ich...
27:08Das ist passiert, aber das war nicht geplant.
27:11Sie haben ja wohl kaum aus Versehen gesagt, dass Sie seine Tochter sind.
27:13Ja, das klingt total bescheuert, aber es fühlte sich so an.
27:17Es war falsch, aber es wurde richtig und echt.
27:19Wie kann eine Lüge echt werden?
27:21Die richtige Lea, ja, die brauchte ihren Vater doch gar nicht.
27:25Die hat sich in den USA ein komplett neues Leben aufgebaut.
27:28Die ist total glücklich so.
27:29Die richtige Lea weiß also gar nichts von ihrem Vater?
27:31Nein, aber die ist doch nicht mal zur Beerdigung ihrer Mutter gekommen.
27:34Aber ich, ich brauche so jemanden wie Hermann und der braucht mich.
27:38Das ist doch nicht falsch.
27:42Wie haben Sie das überhaupt gemacht?
27:43Sie können ja nicht die ganze Identität übernehmen.
27:45Lea hat nicht nur Geld geschickt, sondern auch alle Dokumente.
27:50Also Vollmachten, Geburtsurkunden, Ausweiskopien.
27:54Es haben sowieso alle gedacht, ich bin die Tochter.
27:56Wir haben die Beerdigung organisiert, die Wohnung ausgeräumt.
28:00Ich habe die ganzen Behördensachen erledigt.
28:02Ja, es war verrückt, weil es so einfach war.
28:04Und dann seid ihr auf den Brief der Mutter gestoßen und auf Hermann Laske gekommen.
28:08Und dann habt ihr gemerkt, dass ihr ihn an der Angel habt und habt die Situation ausgenutzt.
28:12Er wollte das so.
28:13Er wollte, dass ich seine Tochter bin.
28:18Eine Lüge wird nicht zur Wahrheit, weil man sie lange lebt.
28:21Was glauben Sie?
28:22Warum hat er jetzt angefangen, an ihrer Identität zu zweifeln?
28:26Vor ein paar Wochen, da hat mich eine Bekannte in der Stadt erkannt und mich mit Nadja angesprochen.
28:33Ich habe gedacht, dass Hermann das gar nicht bemerkt hat, aber vielleicht war das der Anfang.
28:38Alex?
28:39Ja?
28:39Wenn Laske diesen DNA-Test gemacht hat, dann müsste der ja irgendwo sein.
28:45Aber in der Wohnung habt ihr nichts gefunden, oder?
28:47Nein.
28:49Aber wir können gerne nochmal alle Sachen durchgehen.
28:50Also, wir haben ja alles fotografieren lassen.
28:52Mhm.
28:54So.
28:56Hier.
28:57Ach, das ist ja interessant.
29:03Was denn?
29:05Als wir in dieser Werkstatt waren, da hat der Typ uns gesagt, er hätte bei Laskes Auto eine Inspektion gemacht.
29:10Zündkerzen gewechselt, Öl etc.
29:12Ja? Und?
29:12Na ja, das macht überhaupt gar keinen Sinn.
29:15Das hier ist die Rechnung von Laskes Vertragswerkstatt.
29:18Im letzten Monat.
29:20Und es wurde anscheinend alles schon gemacht.
29:24Hm.
29:25Dann müssen wir das nochmal überprüfen.
29:27Ich habe keine Ahnung, wo Hermann ist und was passiert ist.
29:30Wirklich nicht.
29:32Hermann wusste, was ihr mit ihm gespielt habt.
29:35Vermutlich wollte er an diesem Tag vor zweieinhalb Wochen mit dir darüber reden.
29:39Aber dann hast du ihn mit deiner Liebeserklärung aus dem Konzept gebracht.
29:41Ich denke, er weiß, dass ihr ihn betrogen habt.
29:45Aber offenbar macht er nicht dich, sondern Moritz dafür verantwortlich.
29:49Was?
29:52Mike, übernimmst du bitte.
29:55Hier.
29:56Der Kfz-Mechaniker Pavel Glinski wurde vor anderthalb Jahren wegen BTM-Handels angezeigt.
30:02Er hat einen Freispruch bekommen, allerdings nur wegen eines Verfahrensfehlers der ermittelnden Staatsanwaltschaft.
30:08Kann man sehen, wer der Richter war?
30:10Ähm.
30:11Hermann Laske war der Richter.
30:15Warum taucht der jetzt bei Glinski auf?
30:18Hermann richtet seine gesamte Wut auf Moritz.
30:21Für ihn ist er der Schuldige, nicht Lea, obwohl sie nicht seine leibliche Tochter ist.
30:25Warum macht er das?
30:28Er will seine Tochter behalten und Moritz loswerden.
30:32Von alleine wird Lea sich sicher nicht von Moritz trennen.
30:35Und Hermann hält ihn für einen schlechten Einfluss.
30:37Also wie kann er ihn loswerden?
30:39Indem er dafür sorgt, dass Moritz mit Drogen und diesem verbotenen Einhandmesser erwischt wird.
30:45Bewaffneter Handel mit Betäubungsmitteln. Das gäbe dann keine Bewährung.
30:48So weit der Plan. Aber dann muss irgendwas schiefgegangen sein.
30:57Warum war Hermann Laske wirklich hier?
31:00Hab ich ja schon gesagt.
31:01Ach Herr Glinski, das ist doch Quatsch.
31:03Das Auto war kurz vorher in der Vertragswerkstatt. Da wurde alles gemacht.
31:06Sie kannten Hermann Laske. Er war Ihr Richter in einem Prozess wegen BTM-Handel.
31:12Ja.
31:13Ich hab einen Freispruch.
31:14Ja, weil die Polizei einen Fehler in der Beweisaufnahme gemacht hat.
31:16Leute, ich muss dazu nicht sagen.
31:22Herr Glinski, Hermann Laske ist seit gestern verschwunden.
31:24Wenn Sie uns jetzt nicht helfen, ihn wiederzufinden und wenn ihm dann was zustößt.
31:27Es ist einfacher, wenn Sie jetzt reden.
31:34Er wollte Drogen kaufen.
31:37Egal was, hat er gesagt.
31:39Ich soll es ins Auto legen.
31:41Und das haben Sie gemacht?
31:43Natürlich nicht. Ich bin ja nicht irre.
31:45Ich hab mir gedacht, er will mich verarschen. Der Typ ist ein Richtermann.
31:48Ich hab den rausgeworfen.
31:51Und gestern Mittag ist er wiedergekommen?
31:54Der ist total ausgeflippt.
31:55Wie rumpelstilz den? Der hat rumgebrüllt, hat mich bedroht.
31:58Ich meine, irgendwann reicht's dann auch.
32:00Ich hab's nicht so mitreden.
32:03Mir ist die Hand ausgerutscht.
32:05Sie haben ihn verprügelt?
32:07Ja, so schlimm war's jetzt auch nicht.
32:12Er ist mir tierisch auf die Nerven gegangen.
32:14Ich wollte ihn weghaben.
32:15Ich hab den ins Auto geworfen, bin ein Stück rausgefahren.
32:18Dann wollte ich ihn eigentlich einen Rettungswagen rufen.
32:19Das wollte er dann wieder nicht.
32:20Dann wollte er mein Handy.
32:22Warum?
32:22Um jemanden anzurufen.
32:24Wen denn?
32:24Ja, weiß ich nicht.
32:26Das Handy, bitte.
32:31Danke.
32:36Moritz, dann sag doch, was du gestern gemacht hast.
32:38Dass du damit nichts zu tun hast.
32:39Ja, komm.
32:40Bitte sei einfach still.
32:42Moritz!
32:43Ja, was denn?
32:44Du weißt doch, dass ich gestern zu Hause war.
32:46Wir haben doch miteinander gequatscht.
32:48Über Video.
32:49Ja, aber das war erst am Nachmittag.
32:51Sie haben um 13.25 Uhr einen Anruf erhalten.
32:58Sie können schweigen.
33:00Aber es kommt jetzt eh alles raus.
33:03Moritz, was ist mit Hermann?
33:05Dieser Idiot hat sich doch selber in die Scheiße geritten.
33:12Wie meinen Sie das?
33:16Ja, ich habe einen Anruf bekommen gestern.
33:19Und um 13.25 Uhr war Hermann dran.
33:23Ich habe gesagt, ich soll ihm helfen.
33:25Soll aber niemandem was sagen.
33:27Und soll sofort in dieses ehemalige Gewerbegebiet kommen.
33:30Was ist denn hier los?
33:59Wonach sieht es denn aus?
34:03Hey, du siehst beschissen aus.
34:07Hat sich ein Stricher verarscht.
34:09Hör zu.
34:10Ich brauche deine Hilfe.
34:12Was ich nicht brauche, ist deine inkompetente Meinung, okay?
34:15Na ja?
34:17Warum rufst du denn mich an, wenn du in der Scheiße stehst?
34:20Bei dir ist es mir egal, wenn du mich so siehst.
34:26Was machst du eigentlich gegen mich?
34:28Du bist völlig ungeeignet.
34:37Charakterlich und menschlich.
34:40Typen wie dich sehe ich jeden Tag vor mir stehen.
34:44Die große Klappe und die riesen Attitüde.
34:47Aber wenn es ernst wird, fangen sie an rumzuheulen.
34:50Und immer sind die anderen schuld.
34:51Oh, du bist doch so ein richtiges Arschloch.
35:00Immer besser als die anderen.
35:02Keiner kann dir das Wasser reichen.
35:03Alles nur Idioten außer du, oder?
35:06Du bist eine Witzfigur.
35:08Schau dich doch mal an.
35:14Äußerlich machst du einen auf Gentleman,
35:16aber innerlich bist du völlig verkorkst.
35:19Schräger Vogel, ne?
35:24Sie bist doch nicht mal richtig schwul.
35:26Ja, was ist denn jetzt?
35:33Du bist der Grund, warum Lea so unglücklich ist.
35:53Du bist eifersüchtig, weil du ja mir gehört.
36:02Drei Jahre wirst du kriegen.
36:05Und wenn du rauskommst, wird Lea nicht mal mehr wissen,
36:07wer du bist und warum sie mit so einem Versage überhaupt zusammen war.
36:10Was ehrlich gesagt eine sehr interessante Frage ist.
36:14Was?
36:14Ich bring dich ins Gefängnis.
36:20Ich weiß, dass Lea nicht meine Tochter ist.
36:22Und ich weiß, dass du sie dazu angestiftet hast, mich zu betrügen.
36:26Und dafür wirst du jetzt bezahlen.
36:28Du kannst dich nicht mit mir anlegen.
36:31Das überlebst du nicht.
36:34Ich zerquetsche dich.
36:37Ach ja.
36:39Ich wette für Sorgen, dass die Polizei eine Menge Drogen bei dir findet.
36:43Und eine Waffe.
36:45Bewaffneter Drogenhandel.
36:48Paragraf 30a, Absatz 2.
36:51Wiederholungstäter und Tschüss.
36:56Dann sag ich, dass das nicht meine Waffe ist.
37:02Dass du mit dir Waffe interviewt hast.
37:06Niemand wird mir den Vorgestraften glauben.
37:08Du kleine, miese Striche.
37:17Und jetzt fahr mich in die Stadt.
37:19Komm.
37:27Ey.
37:30Ey.
37:31Ey.
37:33Ey.
37:36Fuck.
37:37Fuck.
37:39Der war total irre.
37:43Bin ich durchgedreht.
37:44Haben Sie ihn erschlagen?
37:53Jetzt dachte ich erst.
37:55Ich habe so eine Decke über ihn gelegt.
37:58Und bin in seine Wohnung gefahren, um zu gucken, ob da irgendwas ist, was, was Lea und mich verraten könnte.
38:08Und war da was?
38:09Dieser Wichser hat wirklich heimlichen DNA-Test machen lassen.
38:13Weiter.
38:18Ja, ja.
38:21Da bin ich runtergekommen.
38:24Da hat er so rumgestöhnt.
38:29Was haben Sie dann mit ihm gemacht?
38:32Ein Freund von uns hat so eine kleine Hütte an dem See.
38:35Ich kenne die Hütte.
38:37Herr Tupalla, ich muss Sie vorläufig festnehmen.
38:40Ein Kollege wird Ihnen Ihre Rechte erklären und die Möglichkeit geben, mit einem Anwalt zu sprechen.
38:43Mike?
38:44Lass mich bitte mitkommen.
38:47Nein.
38:48Es gibt eine Abkürzung über so einen Privatweg.
38:50Das ist eine Viertelstunde schneller, aber den Weg findet man nicht, weil man ihn nicht kennt.
38:54Der bleibt hier.
38:55Komm mit.
38:56Komm mit.
38:56Komm mit.
39:26Untertitelung des ZDF, 2020
39:56Untertitelung des ZDF, 2020
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42:56Ich würde gerne ins Team zurückkommen, wenn ihr dann mit allen verstanden seid.
43:06Tja, ich freue mich.
43:26Untertitelung des ZDF, 2020
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