- vor 4 Monaten
In der Zwischenzeit hat sich das Leben Jim Bergeracs verändert: seine sanfte französische Freundin ist für immer in Cherbourg geblieben. Der erste seiner neuen Fälle betrifft ihn direkt – seine Tochter wird entführt …
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00:00Das hat sich gelohnt heute, was?
00:09Wenn du die noch zum Mittag haben willst und so gekocht, wie du sie gern magst, dann müssen wir jetzt gehen.
00:13Was würde ich ohne dich machen, Lisa?
00:15Du kämpfst schon zurecht.
00:17Will ich aber nicht. Wäre schrecklich anleilig. Nur noch ein paar.
00:21Aber wir reichen für eine ganze Woche.
00:23Vielleicht isst du doch mit.
00:24Och, nein danke, ich hasse Muscheln.
00:27Auf Jersey kann das nur ein Gerücht sein.
00:30Henry!
00:41Henry!
00:44Ich geh schon!
00:4560 Pfund für die Reparatur von so einem Stückchen Dachrinne?
01:01Die war aber total morsch.
01:03Ein paar kleine Löcher waren drin.
01:05Sie war das reinste Sieb.
01:07Er war den ganzen Tag hier und hat über die gesamte Länge eine neue Kunststoffrinne eingesetzt.
01:12Ist doch ganz billiges Zeug.
01:14Hoffentlich schmeckt's dir. Das hat dich nichts gekostet.
01:17Was mich nichts kostet, hat mir noch immer geschmeckt.
01:19Sollte Musik müssen wir ihn erzählen.
01:22Danke.
01:23All right.
01:24Will nicht.
01:24Will nicht.
01:27Mir kommen Sie.
01:30Wie kommtoon mal.
01:32Das war's.
02:02Das war's.
02:32Das war's.
03:02Das war's.
03:32Das war's.
04:02Das war's.
04:32Ich kam so schnell, wie es ging.
04:36Nun sei vernünftig.
04:38Ich bin eben von London gekommen.
04:39Ich hab mir Sorgen um dich gemacht.
04:42Sag ihm, dass er weggehen soll.
04:43Ich will ihn nicht sehen.
04:45Tut mir leid, Phil.
04:46Mir auch.
04:49Ich wollte dich nicht belästigen, Vater.
04:50Verzeihung, aber ich verstehe Sie nicht.
04:58Ich wollte gern wissen, wie es um ihn steht.
05:00Ich wollte gern wissen, wie es um ihn steht.
05:01Es geht ihm wieder gut.
05:02Ich meine, betreff's der Ursache.
05:05War es wirklich nur verdorbenes Essen?
05:06Verzeihung, Mr.
05:08Ich bin hier nur Stationsschwester.
05:10wenden Sie sich bitte an den Dienst haben, den Arzt.
05:17Das ist eine schwerwiegende Anschuldigung.
05:20Ich will ja niemanden beschuldigen.
05:22Aber wenn ich das Gefühl habe, dass das Leben meines Vaters in Gefahr ist,
05:25überwiegt die Sorge naturgemäß die Zweifel.
05:28Verstehen Sie?
05:28Aber seine Haushalterin hat sie doch selbst benachrichtigt.
05:31Musste sie das nicht?
05:32Wenn es nicht auffallen sollte.
05:34Außer wenn sie die Muscheln nicht selbst züberatet hat.
05:36Stimmt, aber sie hat keine gegessen.
05:38Und noch dazu das Haus für ein paar Stunden verlassen.
05:41Wenn mein Vater es nicht bis zum Telefon geschafft hätte, wäre er jetzt tot.
05:45Schalentiere bekommen nicht jeden.
05:47Besonders nicht, wenn sie präpariert wurden.
05:50Warum sollte irgendjemand Ihren Vater vergiften wollen?
05:52Nicht irgendjemand?
05:54Lisa Reynolds.
05:55Und was Ihr Motiv betrifft, Sergeant.
05:57Wenn er auch nicht danach lebt, aber mein Vater ist sehr wohlhabend.
06:00Hat er Sie bedacht?
06:01Ich fürchte ja.
06:02Verstehen Sie mich jetzt?
06:05Wie lange ist sie schon bei ihm?
06:07Vielleicht ein Jahr.
06:08Wissen Sie das nicht?
06:10Mein Vater und ich, wir stehlen uns nicht gut.
06:13Passiert in den besten Familien.
06:15Wir haben die Verbindung verloren, milde gesagt.
06:18Aber ich habe noch Kontakt zu Leuten auf Jersey, die ihn kennen.
06:21Sie behalten ihn im Auge?
06:22Das nicht.
06:23Doch so erfahre ich manches.
06:25Diese Magenverstimmung war nicht der erste Zufall.
06:27Oder besser fehlgeschlagen.
06:28Nein.
06:30Kürzlich ist er fast ertrunken.
06:32Ist einfach auf einem Fels in der Bucht eingeschlafen.
06:34So dass er die Flut erfasst und er gerettet werden musste.
06:37Miss Reynolds hat ihn dort nur sitzen lassen.
06:39Sehen Sie, Sergeant?
06:40Meine Sorgen sind wohl begründet.
06:42Haben Sie irgendwelche Beweise oder...
06:45In solchen Fällen hat man erst dann Beweise, wenn es zu spät ist.
06:48Tut mir leid.
06:49Für mich ist das ein rein medizinischer Fall.
06:52Ich wollte Ihnen nur meine Befürchtung mitteilen.
06:54Weiter nichts.
06:54Und ich wünschte, Sie hätten recht.
06:56Henry Burnham.
07:11Was ist der Frau in Grubel?
07:13Genau der.
07:14Ja, Dr. Leon hat ihn aufgenommen.
07:16Dr. Leon?
07:17Ich bin schon gar nicht mehr da.
07:19Danke.
07:19Danke.
07:20Danke.
07:26Gut gemacht.
07:29Ich finde es dumm.
07:30Ich weiß, was ich tue.
07:31Hoffentlich.
07:33Zu Hause habe ich es doch viel besser als bei dieser Bande hier.
07:36Außerdem ist es hier viel zu laut.
07:38Du hättest ja ein Privatzimmer nehmen können.
07:40Ich soll mich freiwillig zur Ausplünderung melden.
07:43Ich bin doch noch zu retten.
07:47Zieh doch mal zu.
07:48Schmeckt man das nicht, wenn Muscheln verdorben sind?
07:59Nicht unbedingt.
08:01Geschmücksnerven werden im Alter nicht besser.
08:04Mit dem Geruchssinn ist es nicht anders.
08:07Zudem waren die Muscheln ja mit Kräutern gewürzt.
08:10Und vor Ihrer Zubereitung?
08:12Hätte die Haushälterin nicht etwas merken müssen, bevor sie sie abkochte?
08:15Nein, diese Nox ist absolut geruchlos.
08:18Was ist das?
08:19Toxisches Eiweiß.
08:19Bitte?
08:21Verzeihung.
08:22Ein degeneriertes Eiweiß, das sehr giftig ist.
08:24Sowas wie ein Zerfallsprodukt in toten Organismen.
08:27Und Sie haben dieses Eiweiß nachgewiesen?
08:30Wie meinen Sie?
08:31Haben Sie den Mageninhalt nicht analysieren lassen?
08:34Wozu? Das meiste hat er sowieso zu Hause erbrochen.
08:37Wie schade.
08:39Wieso? Das war gut für ihn.
08:41Woher wollen Sie wissen, dass es die Muscheln waren?
08:43Weil die Vergiftungssymptome durchaus dem entsprachen.
08:46Und dass ein anderes Gift die gleichen Symptome
08:48hervorruft.
08:49Können Sie ausschließen?
08:50Nein, das kann ich nicht.
08:54Ihr Heim?
08:56Wenn es mich öfter sehen würde, ja.
08:58Ich habe Sie vom Essen abgehalten.
09:00Ich bin so müde, dass mir mehr nach Schlafen ist.
09:02Sind Muschelvergiftungen sehr häufig?
09:05Häufiger als nette Männer.
09:08Ich weiß, wie fraglich das alles ist.
09:10Aber verstehen Sie, ich möchte mir Gewissheit verschaffen.
09:12Ich möchte mir Gewissheit verschaffen, dass meinem Vater keine Gefahr droht.
09:20Das verstehe ich, Mr. Berner.
09:22Ich bitte Sie, keine Ursache.
09:25Wenn Bergera kommt, will ich ihn sprechen.
09:30Fragt sich, wann er kommt.
09:31Fragt sich, wann er kommt.
10:01Fragt sich, wann er kommt.
10:03Er dokumentiert.
10:03Fragt sich, wann er kommt.
10:04Fragt sich, wann er kommt.
10:04Fragt sich, wann er kommt.
10:05Er beginnt.
10:06Fragt sich, wann er kommt.
10:07Er kommt.
10:08Er kommt.
10:08Er kommt.
10:10Er ist will ich, ihn an der Stutenbrust zu sehen.
10:11Er kommt.
10:13Echt?
10:15Das Dinner für morgen.
10:45Wo haben Sie die Muscheln gekauft?
10:54Nirgends.
10:56Mr. Bernard würde niemals 2,40 Pfund für ein Kilo ausgeben.
11:00Wir haben sie selbst gesammelt in der Bournoui Bay.
11:02Es war nicht das erste Mal.
11:03Nein, wir holen da oft welche.
11:05Waren die bisher immer okay?
11:06Ja.
11:08Vielleicht waren die Muscheln schon tot, bevor sie angespült wurden, durch Wasserverschmutzung.
11:11Untersuchen Sie jeden Fall von Nahrungsmittelvergiftung?
11:15Eine Routinesache, Miss Reynolds.
11:17War Philipp bei Ihnen?
11:20Er mag mich nicht.
11:22Hat er Sie auf die Idee gebracht?
11:24Lisa!
11:26Entschuldigen Sie.
11:33Du warst schon wieder viel zu lange spazieren.
11:38Der Arzt hat gesagt, du sollst noch viel mehr ruhen.
11:40Frische Luft ist immer noch die beste Medizin.
11:43Wer ist das?
11:44Oh, das ist Mr. Bagerrak Henry.
11:48Er verkauft...
11:49Äh, Gartenzubehör.
11:50Dünger, Schädlingsbekämpfungsmittel, la la...
11:52So was fasse ich nicht an.
11:54Keine Verwendung.
11:55Bei mir gibt es für beides nur eines und das ist Wasser.
11:58Zudem ist es tausendmal billiger als ihr Zeugs.
12:01Und wenn es wirklich mal schlimm kommt,
12:03Seifenwasser, eine Fahrradpumpe und schon ist Ruhe.
12:07Ich habe Hunger.
12:08Dann bist du wieder gesund.
12:09Ich hoffe, Sie wissen, was Sie wollten.
12:17Möchten Sie mir beim Häuten und Kochen Gesellschaft leisten?
12:20Danke für den Vertreter in Sachen Gartenzubehör.
12:23Ich möchte nicht, dass er merkt, was für einen Sohn er hat.
12:27Und wenn er es schon lange weiß?
12:28Ich möchte nicht, dass er nicht mehr ist.
12:28Danke.
12:30Musik
12:59Ich war eben bei einem deiner Nachbarn.
13:01Wirklich?
13:03Willst du nicht wissen, bei wem?
13:05Ich nehme an, du wirst mir gleich verraten.
13:08Bei Henry Bernard.
13:09Ach, der kenne ich kaum.
13:10Eremiden sind nicht meine Kragenweite.
13:12Und die Frau, die bei ihm wohnt?
13:14Spuck schon aus, was du wissen willst.
13:16Ach, nur was man so redet.
13:17Vielleicht was Debbie was.
13:18Ist nicht da.
13:19Was soll die Haushälterin von Henry denn gemacht haben?
13:21Niemand hat was gemacht, Charlie.
13:23Routine-Nachfrage, weiter nichts.
13:25Wenn eine Routine-Nachfrage dich veranlasst, mich aushorchen zu wollen, ist was faul.
13:31Er geht ab und zu mit dir mal spazieren, aber sie schlafen ja auch unter einem Dach.
13:36Hilft ihm das, Sergeant?
13:38Fein, dass du nichts dabei findest, Charlie.
13:40Aber ist das alles, was du von ihnen weißt?
13:42Nur, dass er wieder krank war.
13:44Wieder?
13:44Warum?
13:45Stimmt's nicht?
13:47Nahrungsmittelvergiftung.
13:48Pilze, er sammelt so ziemlich alle.
13:50Muscheln.
13:50Sammelt er auch selber.
13:52Zu geizig, welche zu kaufen.
13:53Hey, du weißt ja doch eine Menge über ihn.
13:55Vor allen Dingen, dass er sich mehr um sein Haus kümmern sollte, als um seine Moneten.
13:59Hat er viel?
14:00Massig.
14:02Schande, wie das aussieht.
14:03Dabei könnte man ein Prunkstück draus machen.
14:06Seit wann denn diese Liebe zu alten Häusern?
14:08Du kaufst sie doch, um sie abzureißen.
14:10Nur aus Gründen des städtebaulichen Fortschritts.
14:13Ich hoffe, dass du nie dafür aus dem Haus gejagt wirst.
14:15Sie wünschen?
14:20Wissen Sie etwas über Muscheln, Mr. Lelang?
14:24Ich interessiere mich sehr dafür.
14:26Tut mir leid, Sir.
14:26Das ist ein Touristenbüro und kein Fischmarkt.
14:29Führen Sie mich aufs selbigen?
14:31Wir machen keine Führung für Einheimische.
14:32Und wenn der Einheimische Sie heute Abend führt?
14:36In diesem Fall könnten wir eine Ausnahme machen.
14:38Man dankt.
14:39Was möchtest du wirklich?
14:40Ich treffe mich auf dem Markt mit einem Muschel-Experten, der alle Hotels beliefert.
14:44Dann gehe ich essen.
14:45Kommst du mit?
14:46Ja.
14:49Dazu müsste man erst mal wissen, wo sie gewachsen sind, von welcher Muschelgang sie stammen.
14:54Sie sammeln sie also nicht überall auf?
14:56Nein.
14:57Und da der Bonny Bay?
14:58Dort sammeln wir auch.
14:59Die Strömung ist günstig, bringt keinen Tang und sowas.
15:02Auch kein Öl oder Abwässer?
15:03Die Bucht ist sauber, aber das will nichts heißen.
15:05Wenn die Bucht sauber ist?
15:06Die Muscheln können es draußen erwischt haben.
15:08Gibt es das häufig?
15:09Was heißt häufig, was heißt nicht häufig?
15:11Wir sehen uns die Muscheln genau an, dann wissen wir, ob sie was abgekriegt haben.
15:16Was nicht mehr lebt, werfen wir sowieso weg.
15:17Glauben Sie, dass ein Laier erkennt, ob seine Muscheln vergiftet sind?
15:23Das schon, aber da spielt so vieles eine Rolle, dass er aus einem hereinfallen kann.
15:27Und wenn man nicht sieht, dass sie vergiftet sind?
15:30Merkt man es erst, wenn man sie isst?
15:32Da gibt es nichts zu besprechen.
15:35Warum kommst du nicht wenigstens auf einen Besuch?
15:37Zu euch nach London?
15:38Nein, danke.
15:40Carol und die Kinder würden dich sehr gern wiedersehen.
15:43Das überrascht mich wirklich, Philipp.
15:46Es sind fast zehn Jahre her.
15:51Ich verstehe das nicht, ich bin dein Sohn.
15:54Mein Haus ist groß genug, du könntest bei uns bleiben.
15:57Nein, Philipp.
15:58Wir könnten uns um dich kümmern.
16:00Hier kümmert man sich sehr gut um mich, vielen Dank.
16:04Wirklich?
16:06Aber bei uns hättest du deine Familie um dich.
16:10Ich will dir doch nur helfen.
16:12Dann geh weg, Philipp.
16:14Das ist die beste Hilfe, die du mir geben kannst.
16:16Vielleicht, wenn er sich etwas besser fühlt.
16:30Ein Trink?
16:51Danke, nichts für mich.
16:53Und wie kam es dazu?
16:53Ich habe mal für ihn gearbeitet.
16:58Er hatte eine ziemlich große Baufirma, die ich geleitet habe.
17:01Ich wollte erweitern und modernisieren, damit wir konkurrenzfähig bleiben.
17:05Aber er nicht.
17:06Um den Streit zu beenden, ging ich weg.
17:08Zur Konkurrenz.
17:09Und haben sich auszahlen lassen.
17:13Das war nicht der Punkt.
17:16Was er mir übel nahm, waren ein paar Aufträge, die er verlor.
17:19Besonders als ich Chefmanager wurde.
17:21Wollen Sie sagen, dass Ihr Vater Sie daraufhin enterbt hat?
17:25Ich will gar nichts sagen.
17:27Aber Sie glauben doch, dass er Miss Reynolds nennenswert bedacht hat.
17:31Mir ist völlig gleich, was Vater mit seinem Geld macht.
17:33Ausgenommen, was meine Schwester betrifft.
17:35Mit ihr redet er auch nicht?
17:37Bei ihr war es die Heirat, die ihm nicht passte.
17:39Aber das ist unwichtig.
17:40Mir geht es nur darum.
17:42Wenn Miss Reynolds meinen Vater überredet hat, ihr Geld zu vermachen,
17:46dann wird er sehr bald nicht mehr leben.
17:48Es sei denn, Sie unternehmen jetzt etwas, damit dieser Fall nicht erst eintritt.
17:55Ich habe gewonnen.
18:02Überraschenderweise.
18:02Und zwei Pfund.
18:04Womit du dich selbst entlafft hast.
18:05Inwiefern?
18:06Du willst nicht spielen, sondern mich ausquetschen.
18:08Ach, was für ein hässliches Wort.
18:10Nur eine Winzigkeit.
18:11Henry Bernard.
18:13Es ist doch ein Klient von dir.
18:15Ja, und?
18:17Er hat doch letztes Jahr sein Testament geändert.
18:20Ich will nur wissen, ob das vor oder nach dem Erscheinen von Miss Reynolds war.
18:25Diese Frage, eine Winzigkeit zu nennen, ist eine Unverschämtheit, Jim.
18:31Gut, sagen wir eine kleine Anfrage.
18:32Zumal deine Frage drei Fragen beinhaltet.
18:35Erstens hat Henry Bernard ein Testament.
18:38Zweitens hat er es im letzten Jahr geändert.
18:40Und drittens, wenn das der Fall ist, wann genau hat er es geändert.
18:44Wie du weißt, alles streng vertrauliche Dinge.
18:50Und das sollen sie auch bleiben.
18:52Ich habe wenigstens den Versuch unternommen.
18:55Warum bist du an Bernard interessiert?
18:57Willst du mich jetzt ausquetschen, Roger?
18:59Entschuldige.
18:59Was willst du mit der Serviette?
19:06Und die Lase.
19:07Was machst du?
19:07Wollst du hier noch einen Kaffee?
19:09Nein, danke, ich muss jetzt gehen.
19:10Musst du morgen früh raus?
19:12Eine Gemäldeausstellung aufbauen.
19:14Was von dir dabei?
19:15Nein, alles Leihgaben von privaten Besitzern.
19:17Das ist eine gute Idee.
19:19Wenn sie sie da hängen ließen.
19:20Du hast davon gehört.
19:22Ja, ich soll ihre Schätze bewaffen.
19:24Was bin ich schuldig?
19:25Ist schon eine Lady, Jim.
19:26Werde ich hier neuerdings freigehalten?
19:28Nicht von mir, dein Ex-Schwieger, Vater.
19:35Wie viel?
19:3715 Pfund, wenn du ihn schwer ärgern willst.
19:39Wenn sie das auch noch kriegen, werden sie wieder nüchtern.
19:43Wieso? Das wurden sie ruhig daumen.
19:47Danke, Charlie.
19:49Aber war das okay?
19:50Warum hast du das gemacht?
19:52Wenn der Pip bezahlt hat, war es ja auch okay.
19:54Nein, und das weißt du.
19:55Oh, wie du meinst.
19:58Sollte auch eher eine Anzahlung sein.
20:00Du hast mich heute Morgen um ein paar Auskünfte gebeten.
20:04Und jetzt hab ich ne Bitte.
20:05Auskünfte sind gebührenfrei.
20:07Frag dich nur, ob ich helfen kann.
20:09Dieses Haus von Henry Bernard.
20:11Weißt du da etwas, was vielleicht nützlich sein könnte?
20:14Wie meinst du das?
20:16Da ist ein Syndikat.
20:17Das würde viel Geld für Bernards Grundstück hinlegen.
20:20Und du bist da zufällig mitgegangen.
20:22Wir könnten da ein wunderschönes Hotel hinsetzen.
20:25Aber dieser dumme alte Teufel ist nicht interessiert.
20:27Schon versucht?
20:28Zwei, dreimal.
20:30Und da dachte ich mir, wenn du zufällig mal an ein bisschen sowas wie Tatschern kommst,
20:35könntest du mir da stecken.
20:38Welche Art von Tatschern?
20:39Mal nehmen wir an, du hörst mal, dass er von hier wegziehen will.
20:43Das würde uns sehr interessieren.
20:46Möchtest du damit einsteigen?
20:48Aha.
20:51Sie sollten ihm langsam Vernunft beibringen.
20:53Ich dachte, du würdest schon schlafen.
21:12Gleich.
21:13Ich gehe jetzt ein bisschen schwimmen.
21:14Sei vorsichtig.
21:16Möchtest du noch was?
21:17Hm.
21:23Ich bleib nicht lange.
21:25Ich bleib nicht lange.
21:53John, kontrollierst du noch mal die Kamerapositionen für mich?
22:13Zwei sehen mehr als einer.
22:15Mach ich.
22:22Morgen.
22:23Ihr Büro hat mir verraten, wo ich sie finden kann.
22:30Wozu die Kameras?
22:31Da sind kostbare Gemälde drin.
22:33Also muss man aufpassen.
22:34Sie sollten lieber auf Menschen als auf Bilder aufpassen.
22:37Wie auf ihren Vater, Mr. Burma?
22:38Genau.
22:40Ach, ich glaube, Miss Reynolds macht das viel besser als wir.
22:43Da habe ich schon meine Zweifel.
22:45Die passt nur darauf auf, dass sie genug erbt.
22:47Das ist das, was ich.
22:49Ich glaube, nicht mehr.
22:50Aber das sind die Kameras.
22:52Aber das ist das, was ich.
22:52Ich glaube, dass sie genug erbt.
22:53Ich glaube, ich glaube, sieortunate.
22:53Das ist das, was ich.
22:54Ich glaube, dass sie spielen.
22:54Das ist das.
22:55Musik
23:23Ihre Argumente überzeugen mich nicht, Sargent
23:25Sie haben nicht mal den Schatten eines Beweises
23:27Wenn ich Beweise hätte, säße sie schon hinter Schloss und Riegel
23:30Aber Verdachtsmomente gibt es genug, um nicht zu sagen Indizien
23:34Hi
23:39Ach, äh, Mr. Bernhard?
23:43Miss Leland, der gute Geist der Ausstellung
23:45Haben Sie auch ein Bild für uns?
23:47Mr. Bernhard wohnt nicht auf Jersey
23:48Ach so
23:49Er ist zu Besuch hier
23:51Ich habe mit der Ärztin und dem Anwalt Ihres Vaters gesprochen
24:20Und ich habe nicht den Eindruck, dass Ihr Vater irgendwie in Gefahr ist
24:23Was soll ich denn noch machen?
24:25Was Sie hier fordern, läuft doch darauf hinaus
24:26Dass wir ein Verbrechen aufklären sollen, das nicht begangen wurde
24:29Das heißt also
24:31Fall erledigt
24:32Aber es gab doch hier gar keinen Fall
24:34Ich hoffe sehr, dass Sie recht behalten, Sargent
24:37Die Zentrale ruft, Sargent
24:42Ja?
24:46Ja?
24:48Was?
24:51Hallo
24:59Die Haushälterin war schwimmen und er schlief hier bei brennendem Gasofen
25:18Als sie zurückkam, rannte er nicht mehr und das Gas strömte aus
25:21Sie öffnete die Fenster und rief uns an
25:23Zu spät
25:24Um eine halbe Stunde ungefähr
25:26Ich war etwas länger schwimmen, als ich eigentlich wollte
25:31Wie könnte das passiert sein?
25:37Ist er schon mal von alleine ausgegangen?
25:40Noch nie
25:41Könnte die Zugluft die Flammen gelöscht haben?
25:47In diesem Raum zieht es nicht
25:48Da war Henry regelrecht fanatisch
25:51Er liebte doch frische Luft
25:54Das ist was anderes
25:55Zug bedeutet Energieverschwendung
25:59Verzeihung
26:00Hat er nie bei offenem Fenster geschlafen?
26:08Nein
26:08Nicht, wenn die Heizung angestellt war
26:11Ich hätte nicht so lange wegbleiben dürfen
26:18Philipp Bernhardt
26:28Ich habe sein Hotel angerufen
26:31Aber ich glaube, ich kann diesen Mann jetzt
26:35Hey
26:36Hey
26:36Ich komme dich
26:37Ich gehe
26:51Ich gehe
26:55Ich gehe
26:55Es tut mir sehr leid, Mr. Byrne.
27:09Tut Ihnen sehr leid?
27:11Mehr haben Sie nicht zu sagen?
27:12Die Untersuchung hat ja...
27:13Die Untersuchung?
27:14Sie haben meine Warnung in den Wind geschlagen.
27:17Und jetzt ist mein Vater tot.
27:19Ich verstehe Sie ja, aber...
27:20Sie verstehen überhaupt nichts.
27:22Aber eins verspreche ich Ihnen.
27:24Ihre Arroganz wird Sie Ihren Job kosten.
27:26Ich bitte Sie, beruhigen Sie sich für einen Moment.
27:29Ich weiß, das ist ein Schock für Sie.
27:31Nicht so ein großer, wie Sie vielleicht denken.
27:34Weil es mich nicht überrascht hat.
27:47Wer hat die Tür geöffnet?
27:49Lisa Reynolds.
27:49Bei Vater war sie immer geschlossen und die Ritzen mit Klebestreifen versehen.
27:54Ich fürchte, sie hat sie geöffnet, um das Gas ausströmen zu lassen.
27:58Wie konnte der Gasofen in diesem Raum ausgeblasen werden?
28:01Ich weiß noch nicht, ob er das wurde.
28:02Wissen Sie überhaupt etwas?
28:04Was meinen Sie damit?
28:05Dass Sie endlich was unternehmen sollten.
28:07Sonst ist der Vogel ausgeflogen.
28:08Aber ich kann doch nicht einfach jemanden schnappen und einsperren.
28:10Genau das wenigstens sollten Sie tun.
28:15Philipp Bernhard war bei mir und er hatte recht, wenn er misstrauisch war.
28:18Das hier haben wir gefunden.
28:19Vor ein paar Stunden.
28:21Nicht neugierig?
28:22Sie hat also in Burns gearbeitet.
28:34Und Winchester und Hastings.
28:36Na und?
28:37In Heimen für alte Menschen, Jim.
28:39Oh mein Gott, vielleicht mag sie alte Menschen, Barney.
28:42Besonders welche mit Geld.
28:43Pass auf, Philipp Bernhard ist total verbeterd, weil er glaubt, dass sein Alter ihn zu ihren Gunsten enterbt hat.
28:48Das ist alles.
28:50Und wenn dem so wäre, Jim?
28:51Was dann?
28:52Lies das und du wirst die Antwort finden.
28:55Na schön.
28:59Seite 4, Winchester.
29:03Einer ihrer Patienten war ein alter Mann, der an einer Überdosis von Herztabletten starb.
29:07Hier steht selbst eingenommen.
29:08Und er hatte ja seine gesamte Barschaft vermacht.
29:131300 von...
29:14Musste sie nicht wissen.
29:16Außerdem lebt seine Frau noch, die leer ausging.
29:18Vielleicht konnte er sie nicht leiden.
29:19Glaubst du wirklich, dass Lisa Reynolds für eine solche Summe einen Mord begeht?
29:25Ich glaube gar nichts, aber du wirst es prüfen.
29:29Hallo, Barney.
29:30Hallo.
29:33Na, dann werde ich mal gehen.
29:35Oder wolltest du mir einen Trink anbieten?
29:37Ich hab nichts im Haus, Barney.
29:38Das weißt du doch.
29:39Gute Nacht.
29:42Gute Nacht.
29:52Er hätte doch einen Trink von mir haben können.
29:54Ja, aber nicht von mir.
29:56Es wäre auch nicht gut gewesen.
29:58Und warum?
29:59Weil er dann geblieben wäre.
30:00Druck ist normal.
30:14Die Haushälterin sagte, dass sie nochmal hier drin war, bevor sie wegging.
30:17Dann hätte sie doch die Zugluftsperre von der Tür wegschieben müssen.
30:20Nicht wahr?
30:22Ja.
30:24Zieht ganz schön.
30:26Die Flammen stehen normal.
30:27Passen Sie mal einen Moment auf.
30:38Achtung.
30:39Ja.
30:40Ist er aus?
30:42Ja.
30:43Kommen Sie bitte mal.
30:56Der Hauptraum.
30:58Man dreht ab.
30:59Kein Gas, keine Flammen.
31:01Man dreht wieder an.
31:02So einfach ist das.
31:03Aber trotzdem.
31:05Ich denke, Ihr Gas ist nicht giftig.
31:07Ja.
31:08Aber das Gas, das wir herstellen, ist schwerer als Luft.
31:11Wenn irgendwo ein Löchlein ist, sinkt es auf den Fußboden und dann durch den kleinsten
31:15Spalt nach draußen oder in den Keller.
31:17Wie zum Beispiel unter der Tür hindurch, wenn der Spalt nicht blockiert ist.
31:21Also war die Zugluftsperre an ihrem Platz.
31:23Selbst wenn das der Fall ist, ist da immer noch das Abzugsloch.
31:25Wenn es nicht verstopft ist.
31:27Habe ich kontrolliert.
31:28Es ist frei.
31:29Warum Ihnen das Gas umgebracht hat, weiß ich trotzdem noch nicht.
31:32Wenn Gas ausströmt und nicht entweichen kann, wird die sauerstoffhaltige Luft langsam,
31:36aber sicher nach oben gedrückt.
31:38In einem Raum wie diesem hier ist dann der einzige Platz zum Atmen direkt oben unter
31:42der Decke.
31:43Und wer in ihm schläft, muss ersticken.
31:45Es sei denn, er schliefe auf einer Leiter.
31:47Da ist es.
31:50Ein Vogelnest?
31:52Und das Rohr ist zu.
31:54Ja, aber das verschwindet doch nicht spurlos über Nacht.
31:56Ein paar Lappen?
31:58Ich habe weder einen Lappen noch ein Fältchen gefunden.
32:00Gar nichts.
32:05Halt sie mal.
32:09Wie wäre es damit?
32:11Wenn man nachhilft, ist es kein Problem.
32:13Noch eins, Sir.
32:43Nein, nein, nein.
33:02Was brauchst du denn noch?
33:03Sie muss es gewesen sein.
33:04Muss sie nicht.
33:04Wer denn sonst?
33:05Sein Sohn war doch zur Tatzeit bei dir.
33:07Jetzt hör aber auf, Barney.
33:09Das ist ein bisschen zu einfach.
33:11Glaubst du denn, das Mädchen ist so dumm, jemanden umzubringen und dann alles darauf
33:14anzulegen, dass der Verdacht auf sie fällt?
33:16Wie in Winchester, meinst du?
33:17Wir wissen doch gar nicht, was da gewesen ist, Barney.
33:20Das wird sich erst morgen herausstellen.
33:23Und inzwischen?
33:24Was inzwischen?
33:25Inzwischen solltest du sie festnehmen.
33:27Und mit welcher Begründung?
33:28Was ist mit dem Testament?
33:30Das beweist doch genauso wenig.
33:32Wenn du sie festnehmen willst, bitte.
33:33Aber ohne mich, Barney.
33:50Hallo, Charlie.
33:51Hallo, Jim.
33:52Sag mir nichts.
33:53Du hast wegen Bernards Haus vorgefühlt, stimmt's?
33:55Oh, vorgefühlt wäre zu wenig gesagt.
33:57Kannst du denn nicht das Begräbnis abwarten?
33:59Du wirst nie was von Geschäften verstehen.
34:04Morgen ist die Beerdigung.
34:05Danach musst du das Testament sowieso eröffnen.
34:08Ja, danach.
34:09Aber ich muss es jetzt wissen.
34:11Tut mir leid.
34:12Weißt du, dass Lisa Raynoyd so gut wie unter Mordverdacht steht?
34:17Was?
34:18Mein Chef glaubt, dass sie Bernard des Erbes wegen umgebracht hat.
34:21Könnte dieses Motiv in Frage kommen?
34:23Du würdest nicht nur mir einen Gefallen tun.
34:25Weißt du, dass ich auf Jersey erledigt bin, wenn jemand erfährt, dass ich dir...
34:32Kein Wort.
34:33Lisa Reynolds ist die Alleinerbin.
34:36Bekommt sie sehr viel?
34:37Alles.
34:39Was ist da?
34:41Ich verlasse mich auf dich.
34:55Miss Reynolds?
35:01Ich muss Sie leider bitten, mit uns zu kommen, zwecks Klärung einiger Fragen im Zusammenhang mit dem Tod von Henry Barnard.
35:08Keine Angst, ich komme mit.
35:10Jetzt nicht so, wenn Sie erlauben.
35:12Sie können noch einige persönliche Dinge mitnehmen, Miss Reynolds.
35:16Was wird mit dem Haus?
35:18Darum kümmern wir uns schon.
35:19Danke.
35:21Danke.
35:21Danke.
35:22Danke.
35:23Das ist so schön.
35:53Wir haben es sehr gedauert, als sie ging.
36:00Sie hat sich sehr um ihre Patienten gekümmert.
36:02Um jemanden besonders?
36:03Es gibt immer Leute, die man lieber hat als andere.
36:06Aber es gab doch einen, den sie besonders mochte.
36:09Wenn Sie die Sache mit Mr. Bursnell meinen,
36:12so hat sie sich jeden Penny verdient, den er je hinterlassen hat.
36:15Ihr Verhalten gegenüber Mr. Bursnell, der sehr wunderlich war,
36:18war absolut korrekt.
36:20Mrs. Bursnell, hier ist jemand, der mit Ihnen über Miss Reynolds sprechen möchte.
36:25Lisa, kommt sie wieder zu uns?
36:28Entschuldigen Sie mich.
36:31Ich suche schon ewig die Stelle, wo das hingehört.
36:37Nehmen wir die.
36:39Oh, danke.
36:44Mrs. Bursnell, ich möchte mit Ihnen über das Testament Ihres Mannes sprechen.
36:48Aber das ist doch schon lange vorbei und vergessen.
36:51Warum hat das geändert?
36:52Das war meine Idee.
36:54Ich brauchte das Geld nicht.
36:56Wir werden hier nämlich sehr gut versorgt.
36:58Dann schickt meine Tochter so manches, fast jeden Monat.
37:02Ich habe Ihnen gesagt, ich brauche das Geld nicht.
37:05Und Lisa hat so viel für ihn getan.
37:08Wie kam es zu dem Gerede, zu den Storys in den Boulevardblättern?
37:12Von irgendwelchen Wichtigturen hier nehme ich an.
37:15Sie wissen doch, wie alte Menschen so sind.
37:17Ich frage mich, ob er im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war.
37:23Das war Ihr Vater, als er das Testament aufsetzte, ebenso zu dem Zeitpunkt, als er es abänderte.
37:27Nach meiner Auffassung war er das bis zu seinem letzten Atemzug.
37:32In diesem Punkt werden Sie kein Glück haben.
37:34Wenn diese Reynolds schuldig gesprochen wird, was geschieht dann mit dem Vermögen?
37:37Natürlich wird sie schuldig gesprochen, weil sie schuldig ist.
37:40Was vor Gericht erst mal bewiesen werden muss.
37:43Es kann noch auf Unfall erkennen.
37:44Das ganze Vermögen wird treuhänderisch verwahrt.
37:47Niemand kann darüber verfügen, bis der Tod Ihres Vaters aufgeklärt ist.
37:50Ob nun so oder so.
37:53Und nach der Aufklärung?
37:56Können Sie das Testament anfechten, aber das kann dauern.
37:59Vielleicht Jahre.
38:00Ich bin nicht bereit, Jahre zu warten.
38:01Wenn Sie das nicht schnell klären können, werden Sie uns wohl nicht vertreten.
38:17Ja?
38:18Hangerford.
38:23Kennen Sie an Mr. Hangerford?
38:28Ein hiesiger Millionär will vermutlich mit Ihnen über den Kauf des Grundstücks Ihres Vaters sprechen.
38:35Er weiß natürlich, dass Sie und Ihre Schwester im Moment nicht darüber verfügen können.
38:39Er macht es prophylaktisch für den Fall, dass...
38:41Warum hast du sie festgenommen?
38:45Zum Beispiel wegen Fluchgefahr.
38:46Also hast du keine Beweise?
38:48Ach, lass mich in Ruhe.
38:49Du siehst doch, was ich hier am Hals habe.
38:50Ja, einen lächerlichen Auffahrunfall.
38:52Ha, Kettler kramt Streifenwagen.
38:54Und für sowas muss ich hierher.
38:56Ihr dritter Auffahrunfall dieses Jahr.
38:58Ihre Versicherung wird Sie umarmen.
39:00So ist es.
39:00Denn sie gehört Ihrem Mann.
39:02Zum Miss Reynolds.
39:02Ja?
39:03Winchester kannst du vergessen.
39:04Wieso?
39:04Die Sache war absolut sauber.
39:06Ich hatte recht.
39:07Philipp Berner sagt, es ist not, das kann ich nicht von...
39:09Philipp Berner ist blind vor Wut, weil er enterbt wurde.
39:11Weiter nichts.
39:11Er ist wütend, weil du nichts unternommen hast.
39:14Das Testament.
39:15Wusste sie davon?
39:15Na klar, wusste sie.
39:16In Ordnung.
39:17Warum sollte sie ihn umbringen, wenn sie sowieso alles erbt?
39:19Weil der nette Erblasser noch eine Weile hätte leben und sich's anders überlegen können.
39:23Was ist denn los mit dir?
39:25Tut mir leid, dass wir nicht mehr tun können.
39:27Wir wären gern mit Ihnen ins Geschäft gekommen.
39:29Wie schade.
39:30Was würden Sie denn anlegen wollen im Fall der Fälle?
39:33Nun ja, das müsste man genauer bedenken, weil das Grundstück sieht ziemlich vernachlässigt aus.
39:39Und das Haus muss wahrscheinlich sogar abgerissen werden.
39:44Kannten Sie Vater, Mr. Hangerford?
39:46Wir haben uns gelegentlich gegrüßt, so über den Gartenzaun.
39:49Denn Ihr Vater war ein bisschen weltfremd.
39:53Was Sie da eben sagten, kann man wirklich nicht abstreiten.
39:57Unter Umständen könnten wir gezwungen sein, das Testament unseres Vaters anzufechten.
40:01Wegen seiner Geistesverfassung.
40:04Wirklich?
40:05Ich wusste gar nicht, dass er so weit runter war.
40:07Die paar Mal, die ich ihn gesehen hab, schien er mir noch beieinander.
40:11Naja, weiß man's?
40:13Also, zurück zum Geschäft.
40:17Zu Grundstück und Haus.
40:19Hat das nicht noch Zeit nach dem, was Sie eben gesagt haben?
40:23Da haben Sie wohl recht, Mr. Hangerford.
40:26Doch da wir nun gerade mal hier sind, auf der Insel...
40:28Wie finanzkräftig ist denn das Syndikat?
40:32Wir könnten uns doch mal zusammensetzen und die Baukonzeption besprechen.
40:35Ja, natürlich.
40:54Jim?
40:57Hey, Jim!
40:57Weißt du, wie spät es ist?
41:03Norris, steh auf!
41:05Jim!
41:10Jim arbeitet draußen, Mr. Hangerford, im Garten.
41:13Wissen Sie, dass ich mich erschrocken hab?
41:15Aber doch nicht von mir.
41:19Hallo, Charlie!
41:23Mir sollte Kim nicht mehr herlassen.
41:25Warum denn?
41:26Ist doch schön hier.
41:26Sie könnte sich genauso erschrecken wie ich.
41:29Wovor denn?
41:30Ich dachte, es bist du, was da im Bett liegt.
41:35Ich find das aber gar nicht so lustig.
41:38Entschuldige, Charlie.
41:40Warum bist du denn gekommen?
41:42Ich hab vielleicht was für dich.
41:44Es geht um das Haus von Henry Bernard.
41:46Schon unter Dach und Fahrt?
41:47Leider noch nicht.
41:49Ja, früher oder später werd ich's kriegen.
41:51Und das für so gut wie nichts.
41:53Denn erst alle.
41:54Alle wer?
41:55Wer schon, Philipp?
41:57Ist das ein Witz?
41:58Er wollte gern einen Vorvertrag machen.
42:00Aber es gehört ihm doch noch gar nicht.
42:01Am liebsten hätte er mich angepumpt.
42:03In Form einer Optionssumme auf einem Vorvertrag.
42:06Das ließ mich vermuten, dass er nicht nur blank ist,
42:09sondern auch in Schwierigkeiten steckt.
42:10Du gerissener alter Fuchstor.
42:13Weißt du, wodurch ich hochgekommen bin?
42:15Ich meine Nase, Jim.
42:18Ich hab mich umgehört über die Baufirma, bei der er Kompagnon ist.
42:22Da stellt sich raus, dass diese Dummköpfe ihr ganzes Geld in ein Luxuseigenheimprojekt in Afrika gesteckt haben.
42:28Ah ja.
42:28Und was passierte?
42:29Ein Offiziersputsch.
42:31Die neuen Machthaber lehnen es ab für ihre Vorgänger zu blechen.
42:34War er persönlich beteiligt?
42:35Bisschen über beide Ohren.
42:36Er hatte sogar seine Ersparnisse verpfändet.
42:39Jim, da ist ein Anruf für dich.
42:42Ein Mr. Dubré ist dran.
42:44Okay.
42:46Das wär gut, Charlie.
42:47Vielleicht bringst du mir auch mal sowas Gutes vorbei.
42:50Möchten Sie vielleicht einen Kaffee, Mr. Hangerford?
42:53Wissen Sie, dass das mal mein Hemper?
43:05Die Bré hat einen Anruf von Lisa Reynolds.
43:11Sie will mich sprechen.
43:13Ich denke, Barney ist für den Fall verantwortlich.
43:16Ja, aber sie will, dass ich Sie besuche.
43:18Und ich möchte Sie gern was fragen.
43:29Ist gut.
43:30Ist gut.
43:35Ich glaube nicht, dass Sie ihn getötet haben.
43:48Danke.
43:49Aber Sie haben damit angefangen.
43:51Sie haben auf Philipp gehört.
43:53Nun ja, manchmal muss man sich eben vergewissern.
43:56Was mich hierher gebracht hat.
43:58Es gibt da durchaus einige Verdachtsmomente.
44:00Wie Henrys Testament?
44:05Immerhin dreieinhalb Millionen Pfund.
44:08Warum hinterließ er das alles Ihnen?
44:11Weil er es so wollte.
44:12Hätte es sich um das Haus und ein paar Pfund gehandelt.
44:15Aber die leiblichen Kinder mit absolut nichts abzuspeisen.
44:18Und wenn er sie hundertmal gehasst hat.
44:20Er hat sie nicht gehasst.
44:22Nicht wirklich.
44:24Ich hätte schon geteilt mit Ihnen.
44:26Und er wusste das.
44:27Vielleicht wollte er Ihnen einen Denkzettel verpassen.
44:29Als ich ihm sagte, dass ich es schlecht finde, Phil und John vom Erbe auszuschließen, sagte er nur,
44:36wenn ich tot bin, kannst du ja damit machen, was du willst.
44:42Wussten Sie, dass Philipp finanzielle Probleme hat?
44:46Philipp?
44:47Ach, Unsinn.
44:48Der wird mehr haben, als sein Vater je hatte.
44:50Doch, doch.
44:52Henry sagte, er stünde sich fantastisch.
44:55Manchmal war er regelrecht wütend darüber.
44:57Schade, dass er nicht die Wahrheit wusste.
45:00Was war mit der Tochter?
45:02Mit John?
45:03Weiß ich selbst nicht recht.
45:05Henry hat sie kaum erwähnt.
45:08Ich weiß nur, dass er ihren Mann nicht leiden mochte.
45:11Ja.
45:12Zu ihr hatte er auch keinen Kontakt?
45:14Ich war die Einzige in der Familie, zu der er Kontakt hatte.
45:17Warum sagen Sie Familie?
45:18Wo Sie doch gar nicht zur Familie gehören?
45:22In einer Weise gehöre ich wohl dazu.
45:24Henry war mein Vater.
45:29Meine Mutter hat mir das kurz vor ihrem Tod gesagt.
45:32Und ich habe ihn dann besucht.
45:34Ich wollte wissen, was für ein Mensch er ist.
45:37Damals hat er mit John und Phil schon gebrochen.
45:41Und ich war allein.
45:42Ich glaube, er fühlte sich schuldig.
45:47Es war, als wollte er alles gut machen, was er die Jahre zuvor an mir versäumt hatte.
45:54Ich mochte ihn von Anfang an.
45:57Und weil er es so wollte,
46:00sagten wir allen, ich wäre seine Haushälterin.
46:02Weiß Philipp, dass Sie seine Schwester sind?
46:04Nein.
46:04Das weiß niemand.
46:07Nicht mal Henrys Anwalt.
46:10Und der Beweis?
46:11Ein Bündelbriefe von Bernhard an ihre Mutter.
46:14Wo?
46:14Na, im Haus.
46:15Ja gut.
46:16Wie ist das, seine Tochter?
46:17Ja.
46:19Fremdenpolizei.
46:19Deshalb kann sie es doch gewesen sein.
46:20Ah, wie geht es Ihnen, Mademoiselle?
46:22Es wäre nicht der erste Vatermord.
46:24Jim, Francie ist dran.
46:26Danke.
46:28Hallo, Francie.
46:29Ich habe gerade alles durchgesehen, Jim.
46:31Und du hattest recht.
46:32Ja?
46:33Weißt du auch wo?
46:35Ich habe es gefunden.
46:36Ein kleines Hotel in La Roque.
46:38Willst du den Namen aufschreiben?
46:40Ja.
46:41Mrs. J. Brown.
46:44Du hast mir sehr geholfen, Francie.
46:46Mach's gut.
46:49Zauberhaft, dieses Touristenbüro.
46:52Ich brauche deine Hilfe, Barney.
46:55Zu einem Experiment.
47:00Ich glaube nicht, dass ich hier von was will.
47:02Einige Stücke wird es doch geben.
47:04Erinnerung.
47:05Erinnerung gibt es jede Menge.
47:07Nun, wie schon gesagt, haben Sie nach dem Testament Ihres Vaters die Möglichkeit,
47:11ein paar sehr interessierende Stücke mitzunehmen.
47:14Vielleicht gibt es auch Dinge, die Ihnen früher gehört haben.
47:19Wie zum Beispiel die kleine goldene Standuhr, die meine Mutter mir.
47:25Gut.
47:27Ich lasse Sie jetzt so ungefähr für eine Stunde allein.
47:29Mm-hmm.
47:30Okay.
47:31Ich lasse Sie.
47:32Ich lasse Sie.
47:33Ich lasse Sie.
47:33Ich lasse Sie.
47:34Hier finden wir doch nichts von Welt.
48:01Worin willst du das wissen?
48:04Was war denn?
48:32Wie ist er jetzt?
48:35Wo?
48:37Draußen.
48:39Da ist aber niemand.
48:48Ich bin ganz sicher, da war all dieser Reinhardt.
48:51Dann sehen wir nach.
48:54Was soll das?
49:07Warum hat man Sie freigelassen?
49:09Sie machen es sich hier gemütlich?
49:13Mr.
49:13Debré hat uns hier gebracht.
49:15Die besten Brocken rauszupicken.
49:17Klingt nicht nett, was Sie da sagen.
49:18Sie sind ja auch keine netten Menschen.
49:22Denn das hier ist mein Haus.
49:25Und alles, was sich darin befindet, gehört mir.
49:28Lass dich doch provozieren.
49:29Provozieren zu was?
49:31Zu einem Mordgeständnis?
49:34Ich bin nötig.
49:35Die Polizei weiß schon alles.
49:37Sie weiß schon...
49:37Halt den Mund schon!
49:38Das ist doch nur ein Trick.
49:40Sie haben es erfasst.
49:42Mr. Debré hat das Treffen hier auf meine Bitte hin arrangiert.
49:45Doch in diesem Falle nicht ohne Verbindlichkeiten, wie die Anwälte sagen.
49:50Wir werden kein Wort mehr sagen, bevor Debré nicht zurück ist.
49:53Dafür wird Sie sprechen.
49:55Und Sie braucht nicht mehr als ein Wort zu sagen, die Empfangssekretärin des Cabris in La Roque.
50:00Doch dieses Wort wird sehr folgenschwer sein.
50:03Ist sie das?
50:04Ja.
50:05Mrs. G. Brown?
50:07Ja, das ist sie.
50:08Danke.
50:09Das war's.
50:11Mrs. G. Brown.
50:13Die zwei Tage vor Henry Bernards Tod im Cabris abgestiegen war.
50:18War's so, Mrs. Hadley?
50:20Und einen Tag nach dem Tod Ihres Vaters sind Sie im Hotel Ihres Bruders erschienen.
50:24War's so, Mrs. Hadley?
50:27Vorgeblich unmittelbar nach der Landung Ihrer Maschine auf Jersey Schmerz gebeugt.
50:31Sie kam mit dem Flugzeug.
50:32Das schon.
50:33Doch niemals an diesem Tag.
50:35Weil da gar keine Maschine gelandet ist.
50:37Wegen eines Streiks der Fluglotsen.
50:39Und Sie haben das Gas aus und wieder angedreht.
50:44Während Sie ein perfektes Alibi hatten.
50:46Denn Sie waren ja bei mir.
50:48Nur, dass Sie nichts geerbt haben.
50:50Es war alles umsonst.
51:02Ich habe ihn nicht umgebracht.
51:04Ich war das nicht mit dem Gas.
51:06Das ist wahr.
51:06Aber Sie waren die Komplizisten.
51:07Geht doch zur Hölle, ihr...
51:10Geht doch zur Hölle, ihr...
51:12Die Maschine...
51:17Ja, ja, ja.
51:47Ja, ja, ja.
52:17Sie hat ebenso ein Recht wie Sie auf das Geld. Sie ist Ihre Schwester.
52:24Nein!
52:36Oh Gott, nein!
52:50Nein!
52:53Das habe ich vermuse. Es war völlig verrostet.
52:57Das war mein Glück.
52:58Oh Gott!
53:00Oh Gott!
53:02Oh Gott!
53:03Oh Gott!
53:05Oh Gott!
53:06Oh Gott!
53:10Oh Gott!
53:11Oh Gott!
53:12Oh Gott!
53:13Oh Gott!
53:15Oh Gott!
53:17Oh Gott!
53:18Oh Gott!
53:23Oh Gott!
53:26Oh Gott!
53:31Bis zum nächsten Mal.