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Hauptkommissar Kress - Rolf Schimpf ( + 22.03.2025 )
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Helmuth Ashley /
#krimierie #alte #kommissar #zdf

Kategorie

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TV
Transkript
00:00Untertitelung des ZDF, 2020
00:30Untertitelung des ZDF, 2020
01:00Mein Ultimatum ist bald abgelaufen
01:03Gott bist du penetrant
01:06Warum bist du überhaupt mitgekommen?
01:09Das frage ich mich auch
01:10Das frage ich mich auch
01:40Ich möchte nicht wissen, was dein Mann sagen würde
02:05Wenn er noch leben würde
02:07Was dein Mann gesagt hätte, weiß ich
02:11Hab dich nicht so härter
02:12Hat dir dein Oberschenkelhalsbruch nicht gereicht?
02:19Die Gerichtsverhandlung?
02:20Nein?
02:21Wenn du dein Leben als zu Ende betrachtest
02:24Ist das deine Sache, ich nicht
02:25Ich bin neugierig
02:27Immer noch
02:28Gott sei Dank
02:30Und noch eine Unterschrift
02:43Da
02:44Ich hoffe, das war das letzte Mal, Herr Urban
02:50Das frage ich auch
02:51Also dann
02:52Wann wird denn sein Kumpel entlassen?
03:02Ja, schon längst raus
03:03Da warst du krank, glaube ich
03:04Und seinem Bruder?
03:06Ja, schon seit Monaten raus
03:07Die sehen wir doch bald wieder, denke ich
03:10Alle drei
03:12Ich hoffe nur, du weißt, was du tust
03:21Ich weiß nur, was ich für eine komische Schwester habe
03:25Aber das war schon immer so
03:27Ich weiß nur, was ich für eine komische Schwester
03:57Ich weiß nur, was ich für eine komische Schwester
04:27Ich weiß nur, was ich finde sie
04:44Und noch
04:54Wie ein kleines Kind.
05:09Wieso denn?
05:10Das denkt auf.
05:11Wenn ich die Augen zumache, sieht mich ein.
05:24Woher wissen Sie eigentlich, dass ich heute entlassen werde?
05:30Na, von Ihrem Anwalt.
05:32Und der darf das?
05:33Ja, aber das darf, weiß ich nicht.
05:37Was soll denn der Schwachsinn?
05:39Na, hören Sie mal. Was haben Sie denn für einen Ton?
05:43Bin ich der Handtaschenräuber oder Sie?
05:46Ich habe mich während der Gerichtsverhandlung bei Ihnen entschuldigt. Basta.
05:49Aha. Und Sie meinen, das reicht?
05:53Sie?
05:54Ich habe Sie was gefragt.
05:59Nein.
06:03Was wollen Sie von mir?
06:06Ich möchte, dass Sie mit mir nach Hause kommen.
06:12Und dann?
06:14Ich so, dann. Erstmal.
06:21Nein, ich will nicht.
06:22Ja, was wollen Sie denn da?
06:25Ich meine, was wollen Sie machen?
06:27Wollen Sie nach Hause?
06:29Nach Hause?
06:31Haben Sie da gefehlt in der Verhandlung oder was?
06:33Nein.
06:35Es war, als Sie, Ihre Mutter ist abgehauen und Ihr Vater, der trinkt und ist wie immer in der Entziehungsanstalt.
06:42Mein Bruder hat jetzt die Wohnung und ehemaliger Kumpel von mir.
06:47Ich will mit Ihnen nichts mehr zu tun haben.
06:50Da bin ich aber froh.
06:51Sie brauchen keine Zensuren verteilen, ja?
06:53Entschuldigen Sie, junger Mann.
06:59Das war nicht so gemeint.
07:07Wo wohnen Sie denn?
07:08Wissen Sie denn überhaupt noch, wie ich heiße?
07:13Ja.
07:14Also, Gundorfstraße 10.
07:17Na, wissen Sie, wo das ist?
07:23Was ist denn?
07:25Ja, aber hör...
07:26Ja.
07:47Ja.
07:48Ja.
07:49Nach der Kirche ist doch noch mal an uns vorbeigegangen.
08:12Ich könnte ja mal einen Auszug aus seinem Vorstrafenregister besorgen, falls du das vergessen hast.
08:19Nein, ich habe es nicht vergessen.
08:22Banküberfall mit 16.
08:23Hertha, mit einer Spielzeugpistole.
08:27Schwerer Raubüberfall mit Körperverletzung.
08:30Ist er nicht verurteilt worden? Der Bruder und sein Freund wollten ihn da reinlegen.
08:34Ja, ja, Schwester, ich weiß. Der Überfall auf dich, dein gebrochenes Bein ist alles eine Fata Morgana.
08:41Er stummt munter Logen.
08:43Hertha, wenn niemand den Anfang macht, dann wird sich nie was ändern auf der Welt.
08:49Ja, ja, du mit deinen blöden Sprüchen.
08:52Ja, ich habe nie so sein wollen wie du.
08:56Und ich nicht wie du, auch wenn du immer von Vater vorgezogen wurdest.
08:59Soll ich dir sagen, warum du den Jungen sehen wolltest?
09:04Ich verbiete dir es, ich verbiete es dir.
09:06Weil er deinem Sohn ähnlich sieht. Jawohl, deinem Wolfgang.
09:11Verschwinde, sage ich dir. Verschwinde in deinem Heim.
09:13Ja.
09:14Du hast mich. Ich weiß es.
09:18Das kann ja wohl nicht wahr sein.
09:22Nein.
09:23Na, kommen Sie rein.
09:26War meine Schwester Hertha.
09:30Nun kommen Sie doch näher.
09:32Aber ich bleib nur kurz ein Zeichen gleich.
09:33Ja, ja, ja. Schon gut, schon gut.
09:35Nun kommen Sie erst mal.
09:37Sie wollen mich bessern, oder warum machen Sie das?
09:40Ach nein. Ich habe ein Zimmer für Sie.
09:42Und wenn Sie wollen, können Sie ja wohnen, bis Sie was gefunden haben.
09:45Warum machen Sie das?
09:47Jetzt kommen Sie.
09:49Na, bitte warten, ja?
09:51So, nun können Sie kommen.
10:07Na, los.
10:09Begehen Sie doch schon.
10:14Gefällt es Ihnen?
10:17Darf ich mal was fragen?
10:18Klar.
10:19Mit dem Geld damals.
10:22War das wirklich Zufall, oder?
10:25Oder haben Sie mich auf der Post beobachtet, wie ich die 2000 abhoch?
10:30Ach, so ist das.
10:32Ich bin ein Arsch.
10:34Sie wollen mich reinlegen.
10:35Unsinn.
10:36Man kann nicht zweimal verurteilt werden für dieselbe Sache.
10:40Haben Sie mich damals gesehen auf der Post?
10:42Ja.
10:43Und wieso haben Sie das nicht ausgesagt vor Gericht?
10:45Na, weil...
10:46Weil die Strafe dann noch höher ausgefallen wäre.
10:51Das gibt's ja nicht.
10:54Wohnt hier sonst noch jemand?
10:57Hier sind immer Blumen.
11:01Was haben Sie denn da?
11:02Nein, nichts.
11:03Kommen Sie...
11:07Mein Sohn...
11:09Er hat sich vor 23 Jahren zu Tode gefahren.
11:12Mit diesem Motorrad.
11:14Ich mach uns Kaffee.
11:32Hör zu mal, wir brauchen Kohle.
11:46Wir können nicht immer an geklauten Autos rumgucken.
11:48Irgendwann haben die uns.
11:50Wieso denn?
11:51Wir sind doch ganz nah dran an der Knete.
11:53Wann soll denn mein Bruder seinen Anteil ausgegeben haben?
11:55Die 20.000.
11:57Der hat er doch irgendwo versteckt.
11:58Kannst du mir mal sagen, was er bei der Alten will?
12:03Kannst du mir mal sagen, was die Alte von ihm will?
12:09Scheiße.
12:10Wir sind sonst erstmal am Arsch.
12:13Nein, nicht schon wieder.
12:19Eins.
12:20Zwei.
12:21Dann.
12:22Nein, nicht schon wieder.
12:38Nein, nicht schon wieder.
12:39Mein Mann.
12:41Ja, Mann.
12:42Dann.
12:44Dann.
12:46Ich eine点.
12:48Dann.
12:48Dann.
12:49Duake.
12:49Dann.
12:50Katori.
12:50Wer soll denn das alles essen?
12:55Na, wir beide.
12:57Ist doch keiner weiter da.
12:59Sie, wenn ich, wenn ich sie erdrücke,
13:03das ist nämlich ein alter Fehler von mir.
13:05Das war schon immer so.
13:07Dann.
13:09Wie hieß denn ihr Sohn?
13:11Na, Wolfgang.
13:13Ja.
13:15Wolfi.
13:17Er war auch vorgestraft.
13:19Er hat Autos geklaut und so.
13:22Keine Handtaschen?
13:23Nein, keine Handtaschen.
13:26Naja, vielleicht war das auch alles nur,
13:29weil ich ihn nicht loslassen konnte.
13:33Ja.
13:34Ja.
13:37Mein Mann ist damals gestorben.
13:40Ich glaube aus Kummer.
13:42Über Wolfgangs Tod.
13:45Und seitdem lebe ich Herrlein.
13:49Mögen Sie gern Schmurbraten?
13:54Ja.
13:55Ja?
13:55Ja.
13:56Das ist gut.
13:57Mein Gott, ich möchte Ihnen so gerne was sagen.
14:00Und ich weiß nicht.
14:03Also wenn Sie wollen.
14:04Ich habe eine ganz gute Rente.
14:07Sie könnten doch eine Lehre anfangen.
14:10Oder Sie könnten eine Schule besuchen.
14:12Ich meine natürlich eine Fachschule.
14:14Sehen Sie mal.
14:16Ich habe ja sonst niemanden.
14:18Und ich habe auch einiges gespart.
14:21Und das ist ja schon gut.
14:24Schon gut.
14:26Ich weiß schon.
14:27Ich mache schon wieder alles falsch.
14:29Oh Gott, die Kartoffeln.
14:34Kaltes Wasser ist besser.
14:36Na, Uhr ist auch nicht schlecht.
14:38Oh.
14:39Oh!
15:09Oh!
15:39Oh!
15:42Oh!
16:09Oh!
16:10Oh!
16:18Hast du vielleicht gedacht, du wärst uns los?
16:20Hast du nicht, oder?
16:21Na, was ist Rumpelstilzchen, hm?
16:23Früher als kleiner Junge, da war er noch richtig je zorgig.
16:26Wo ist denn dein Anteil?
16:28Hast du gedacht, du kannst uns abhängen letzte Nacht?
16:30Hast du nicht, Rudolf, das tut man doch nicht.
16:32Hat die alte Wesens Kohle?
16:34Hat sie Wetten?
16:35Ah!
16:38Ist das schön, wenn der mal ruhig ist.
16:40Was willst du denn von mir?
16:41Vater will ich sehen.
16:43Hat der Ausgang?
16:44Ich hol ihn ab.
16:45Heute Abend um vier in der Kneipe am Schlafturm.
16:47Ach, ja, ja.
16:55Na, mein Hansi, ich komm ja schon.
16:58Ich komm ja schon.
17:00Entschuldigung.
17:05Nein.
17:06Ich hab frische Brötchen mitgebracht.
17:08Ach.
17:09Wissen Sie, ich hab mir das erst mal eine Nacht überschlafen.
17:12Aber ich denke, es geht nicht anders.
17:14Was geht nicht anders?
17:16Ich will mir später keine Vorwürfe machen müssen.
17:20Hundolfstraße 10 sind Sie doch für zuständig.
17:21Ja.
17:22Also, meine Schwester hat einen jungen Strafgefangenen bei sich aufgenommen.
17:37Gerade entlassen.
17:38Und ich mach mir große Sorgen um Sie, weil der, den Sie aufgenommen hat, das ist derselbe, der sich vor anderthalb Jahren auf der Straße überfallen hat.
17:49Peter Urban heißt der.
17:51Da möchte ich schon lieber, dass mein Chef zuhört.
17:53Kommen Sie doch bitte mit mir.
17:55Da sind Sie doch bitte mit mir.
17:56Ich weiß nicht.
17:57Da ist er nie.
17:58Da ist er.
17:59Danke.
18:29Wenn du keinen mitrinkst, schmeckt es mir nicht.
18:49Seit wann das denn?
18:51Noch ein.
18:56Eigentlich soll ich ja nicht.
19:03Eher richtbar.
19:07Ach, bin ich verrückt.
19:10Der Sohn könnte es langsam mal aufkreuzen.
19:17Noch ein?
19:22Nein.
19:23Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit.
19:30Um vier haben wir gesagt.
19:34Was haben wir jetzt?
19:37Eine halbe Stunde drüber.
19:41Was gibt's denn?
19:46Bei mir hast du Pünktlichkeit gelernt.
19:49Du hast ihm was zu trinken gegeben.
19:51Ja, na und?
19:52Ist doch sowieso schon egal bei Ihnen.
19:55Noch ein.
19:56Also, was ist los?
19:59Vater braucht Geld.
20:00Und ich hab keins.
20:01Ich hab keins.
20:14Noch ein.
20:16Jetzt fahren.
20:21Ich bin浮
20:38davon.
20:39whom
20:41Moment mal.
21:07Nein.
21:11Ja, ist gut.
21:13Das war eben jemand von der Mordkommission.
21:15Die brauchen noch Leute, ihr sollt rüberkommen.
21:17Gundolfstraße 10.
21:20Worauf wartet ihr noch?
21:35Ich hab eben telefoniert.
21:36Peter Urban hatte bei seiner Entlassung einen kleinen, braunen Koffer bei sich.
21:39In der ganzen Wohnung ist kein brauner Koffer.
21:43Drei Einstiche sind es, Herr Kress.
21:46Jede für sich tödlich.
21:48Und das ist noch gar nicht lange her.
21:51Das sagt mir nichts, Doktor.
21:53Herr Kress, mehr kann ich im Augenblick auch nicht sagen.
21:58Ich bin also gut mit allen Vorbehalten gegen vier Uhr.
22:04Danke.
22:14Ich komm gleich, Frau Dormack.
22:16Irgendwas stört mich.
22:28An dem Mord oder an dem Raubüberfall?
22:32Oder?
22:33Oder an beiden?
22:35Das Durcheinander wirkt irgendwie hergestellt.
22:39Moment mal.
22:41Moment mal.
22:42Moment mal.
22:44Frau Dormack, kann ich Sie was fragen?
22:48Ihre Schwester hat doch sicher ein Sparbuch gehabt.
22:50Zwei.
22:51Was sind die aufbewahrt?
22:53Da unten.
22:54Da sind vier Schüsseln ineinander gestellt.
22:55In der untersten, das sind die beiden Sparbücher.
22:56In der untersten, das sind die beiden Sparbücher.
22:58Ja, das sind sie.
23:15Ja, das sind sie.
23:17Hat sie auch in der untersten?
23:23Ja, das sind sie.
23:27Hat sie auch Bargeld in der Wohnung gehabt?
23:31Nein, nie viel.
23:33Schmuck?
23:35In einer Schatulle im Schlafzimmer.
23:38Da ist nichts, der ist weg.
23:42Jetzt sind wir so schlau wie vorher.
23:45Aber sie hat sich nichts aus Schmuck gemacht.
23:48Der Schmuck war nicht viel wert.
23:49Nur beim Ehering, er war echt.
23:56War das alles?
23:58Da kann da oben sonst was passieren.
23:59Da hören sie nichts von oben.
24:01Das hat man früher gebaut.
24:03Wir wohnen schon so lange hier wie die Frau Walter über uns.
24:06Damals noch mit ihrem Mann und ihrem Sohn.
24:08Ich weiß nicht, ob Sie es schon erfahren haben.
24:10Ihr Sohn war ein richtiger Einbrecher, der Wolfgang.
24:12Du sollst nicht so reden, Johann.
24:15Das soll ich Ihnen geben von Ihren Kollegen.
24:17Es wurde gerade gebracht.
24:19Also, das war er nun bestimmt nicht.
24:27Natürlich war er das.
24:29Also, ich habe jemanden anderen gesehen.
24:31Nein, Johann, das war er.
24:34Sie will mir immer einreden,
24:35dass ich nicht mehr richtig schauen kann.
24:39Oder hat er nichts gehört?
24:41Hier oben drüber wohnen andere Leute.
24:43Moment mal.
24:49Den habe ich doch gesehen.
24:51Heute früh beim Bäcker.
24:53Und draußen, da haben so zwei Typen auf ihn gewartet.
24:56Können Sie die beiden beschreiben?
24:57Ich kann es ja versuchen.
25:00Es war so gegen sieben Uhr morgens.
25:02Mein Gott, ich bin schuld.
25:05Ich hätte es verhindern können.
25:08Ich hätte nicht mehr von Ihrer Seite gehen dürfen.
25:11Gisela war so leichtsinnig.
25:13Immer schon war sie das.
25:15Frau Dongmark, hören Sie auf, sich Vorwürfe zu machen.
25:17Sie können sowas nicht verhindern.
25:19Und dann bringt dieser schreckliche junge Mensch Sie um.
25:21Wie kann man sowas tun?
25:23Aber Peter Urban muss es doch gar nicht gewesen sein.
25:28Wer denn sonst?
25:28Ist das nicht grauenvoll, was da passiert ist?
25:55Ja.
25:58Suchen Sie hier jemanden?
26:05Ja, ja.
26:07Dann kann ich Ihnen helfen.
26:08Nee.
26:24Wollen Sie nicht doch zum Essen kommen?
26:26Aber Sie müssen trotz allem was essen, Frau Dongmark.
26:45Ja, klar.
26:46Ja, das ist der Mann.
26:48Ich dachte mir, ich sag's Ihnen lieber, weil...
26:50...irgendwie war er mir schon unheimlich.
26:52Ja, danke.
26:53Das ist gut, dass Sie gekommen sind.
26:55Haben wir Ihren Namen?
26:55Habe ich alles schon.
26:56Wir melden uns dann morgen nochmal bei Ihnen wegen des Protokolls.
26:59Gut.
27:00Vielen Dank.
27:00Wiedersehen.
27:01So, und jetzt?
27:02Ja, habt ihr denn auch die Adresse von dem Altersheim, in dem Frau Dongmark lebt?
27:06Ja, haben wir, Leo.
27:07Sollen wir Peter Urban jetzt in die Fahndung geben, oder was machen wir?
27:11Riedmann!
27:13Werner, wie lange habt ihr noch zu tun?
27:15Na, hör mal, frag mich lieber morgen früh.
27:16Na gut, ähm, wenn Urban bis heute Nacht um, sagen wir mal, zwei Uhr nicht von allein hier auftaucht, gebt dann in die Fahndung, ja?
27:25Telefon für dich, Leo.
27:27Ja, wer ist denn?
27:28Wollt ihr nichts sagen.
27:29Danke.
27:32Ja, Chris hier?
27:34Sind Sie der Chef da?
27:36Ja, wer spricht denn?
27:38Urban.
27:39Welcher Urban?
27:40Peter Urban.
27:41Wo sind Sie?
27:44Mein Gott, sind Bullen blöde.
27:46Es wäre besser, Sie würden herkommen.
27:49Besser für wen?
27:50Für Sie, ja.
27:52Nee, für Sie.
27:53Wenn Sie nicht von alleine kommen, geben wir Sie in die Fahndung.
27:56Ich war es nicht.
27:58Herr Urban, das sagt jeder.
28:01Ich war es wirklich nicht.
28:03Aber ich weiß schon, wer es getan hat.
28:06Ja, dann kommen Sie her und sagen Sie es mir.
28:09Dann haben Sie doch nichts zu befürchten.
28:11Herr Urban.
28:16Ich komme nicht.
28:18Wer hat Frau Walter erstochen?
28:21Ich bringe das schon selber in Ordnung.
28:24Das bin ich ihr schuldig.
28:26Machen Sie keinen Blödsinn, Herr Urban.
28:28Ich war es wirklich nicht.
28:30Das kann ich sogar beweisen.
28:32So?
28:33Ich höre.
28:35Wie denn?
28:35Der Koffer, den Sie vermissen.
28:37Meinen Koffer, den vermissen Sie doch, oder?
28:39Ja, was ist mit dem Koffer?
28:41Da sind 20.000 Mark drin.
28:43Was ist das für Geld?
28:45Hören Sie doch auf mit Ihrem Geld, Mann.
28:48Es geht doch um was ganz anderes.
28:50Um den Tod vom Verwalter.
28:51Verstehen Sie?
28:52Ich bin schuld an Ihrem Tod.
28:58Trotzdem will ich wissen, was das für Geld ist.
29:02Scheißgeld.
29:03Die 20.000 Mark von dem Einbruch beim Teppichhändler vor zwei Jahren.
29:07Im Mai.
29:07Fünfter Mai.
29:09Für den ich gesessen habe.
29:13Das ist doch kein Beweis dafür, dass Sie die Wahrheit sagen.
29:17Und wer hat den Koffer mit dem Geld jetzt?
29:19Das will ich wissen.
29:21Ich nicht.
29:23Herr Urban.
29:24Wir geben ihn gleich in die Fahndung mit Peter Urban.
29:33Gleich.
29:34Also wer kann sich erinnern?
29:52Ich glaube, ich glaube, das waren 60.000 Mark damals.
29:57Aus einem Tresor.
30:00Alles bankfrische Scheine, die der Teppichhändler für einen Ankauf vorbereitet hatte.
30:06Weiß jemand, ob die Nummern der Scheine festgestellt werden konnten?
30:10Stellst du leicht Fragen, Leo?
30:12Dann werden wir uns jetzt mal schlau machen beim Einbruchsinternat.
30:17Was denn jetzt noch?
30:19Na, wann denn sonst?
30:22Die war in der Erde vom Gummibaum versteckt.
30:37Ich bestehe darauf, Frau Dormack, dass Sie jetzt zu Bett gehen.
30:42Ich stehe darauf, Frau Dormack, dass Sie jetzt zu Bett gehen.
31:12Ich stehe darauf, Frau Dormack, dass Sie jetzt zu Bett gehen.
31:42Ich stehe darauf, Frau Dormack, dass Sie jetzt zu Bett gehen.
32:11Du bist Usain davon.
32:14Du bist auch всё mit ihr.
32:17Ich stehe darauf, Frau Dormack.
32:19Ich stehe darauf, Frau Dormack.
32:23Ich stehe darauf, Frau Dormack, dass Sie in Eltern sind.
32:25Umar Doll צعت Bedre всп seguir, Frau Dormack.
32:27WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
32:57WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
33:27WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
33:31WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
33:35WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
33:37Sie reisen mich sowieso morgen aus.
33:40Ich hab gesagt, du gehst zurück, und zwar jetzt sofort.
34:01Wo kommt der denn so plötzlich her?
34:05Du brauchst gar nicht schauen.
34:07Der ist mindestens 20 Jahre älter.
34:18Das waren bankfrische Scheine in fortlaufender Seriennummer.
34:22Und von dem Geld ist niemals irgendwo was aufgetaucht?
34:25Doch, haben umgetauscht in andere Währungen.
34:28Fast 40.000.
34:29Ja, und wer?
34:31Nix mehr. Haben im Ausland gewechselt.
34:33Mhm.
34:35Ja, ist das jetzt alles?
34:36Das ist eines.
34:38Die Ermittlungen damals beim Einbruch haben nichts gebracht.
34:40Keine Fingerabdrücke, nichts.
34:43Na gut, ein geklauter Wagen, nicht weit weg vom Teppichlager.
34:47Niemand hat was gesehen oder was gehört.
34:50Doch, doch, Moment.
34:52Ein älterer Wachmann.
34:53Der Schubmann, du lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen.
35:01Er hat sich eingebildet, die drei kurz gesehen zu haben, auf dem Rückweg.
35:04Na, und dann?
35:06Denkste?
35:08Hunderte von Fotos haben ihm vorgelegt.
35:11Tagelang nichts.
35:13Wie heißt denn, Herr Wachmann?
35:16Dachte ich's mir doch.
35:17Wenn bei Kress nicht alles gleich passiert, du sprichst große Dinge gelassen aus.
35:21Küsschen?
35:23Aber nur allein.
35:25Sag bloß, du hast ihn hier.
35:26Seine Firma hat ihn mir hergeschnitten.
35:29Kommen Sie, Herr Wachmüller.
35:34Guten Abend, Herr Wachmüller.
35:36Guten Abend.
35:37Nehmen Sie Platz.
35:38Danke.
35:39Wir zeigen Ihnen jetzt mal ein paar Fotos, ja?
35:41Ja.
35:59Ja.
36:06Was, ja?
36:08Das sind Sie, die drei.
36:13Peter Urban, Paco Schulzke, Matthias Urban?
36:15Das ist nicht Ihr Ernst.
36:17Herr Wachmüller, Fotos von diesen dreien haben Ihnen damals vorgelegt.
36:20Mehrmals, Herr Wachmüller.
36:22Nein, das haben Sie nicht.
36:24Dann hätte ich Sie doch erkannt, die drei.
36:29Gut, Schluss für heute, meine Herren.
36:31Vier Stunden haben wir noch zum Schlafen.
36:33Das war's schon.
36:34Komm, Herr Wachmüller.
36:36Das war's schon.
36:58No, Herr Wachmüller!
36:59Das war's schon.
37:00Schlafen!
37:01Die Eile.
37:28Ja, ist er schon. Henry Johnson, guten Tag.
37:36Ja. Aha, nicht schlecht. Und du bist auch da, ja?
37:45Was regst du dich denn auf, Hupmann? Jetzt will ja keiner was wegnehmen. Jedenfalls noch nicht gleich.
37:51Morgen.
37:51Morgen. Wo war das nochmal, sagst du? Ja, kenn ich. Okay, bis gleich, ja?
37:58Es tut sich was. Die Reutmann-Bank hat bei Hupmann angerufen. Ja, und was?
38:04Moment mal, Leo. Könntest du einen Kollegen bitte mal aussprechen lassen, Herr?
38:10Aber nur wegen dir. Danke.
38:13Die haben heute Nacht in einer Geldbombe Scheine gefunden mit den Seriennummern von dem Einbruch damals bei dem Teppichfritzen.
38:20Na also, siehste.
38:22Die Geldbombe stammt von einem Spielautomatensalon in der Bodenseestraße.
38:27Der hat um die Zeit noch zu.
38:29Da kennst du aber Hupmann schlecht.
38:31Na, worauf wartet ihr denn noch?
38:34Und Sie, Herr Hauptkommissar?
38:37Ich, ja. Wo ist eigentlich Werner Reutmann?
38:40Der wird in der Wohnung sein.
38:41Hm. Ich bin dann, äh, entweder bei Reutmann in der Wohnung oder ich fahre zur Schwester, zu Frau Dormark, ins Alter sein.
38:51Wo wollen Sie denn hin mit der Tasche, Frau Dormark?
39:12In die Wohnung meiner Schwester. Da sind Sachen von mir drin.
39:16Ja, aber die brauchen Sie doch nicht zurückzubringen, die Sache.
39:18Sie haben doch sowieso alles, denke ich.
39:21Und den Wellenzittich muss ich auch hierher holen. Darf ich das?
39:25Ja, sicher. Haben die Schlaftabletten heute Nacht geholfen?
39:30Nein, ich konnte nicht schlafen.
39:32Ja, es tut mir ja so leid, das mit Ihrer Schwester.
39:36Danke, Frau Schwein. Ich werde mich ein Leben lang schuldig fühlen.
39:40Soll ich Ihnen helfen oder ein Taxi rufen?
39:43Nein, ist ja nicht weit bis zu Ihrer Wohnung.
39:45Überlegen Sie, Frau Bär, einer Stammgiste.
39:51Hm, nein, das wäre mir aufgefallen.
39:54Frau Bär, die Einnahmen von heute Nacht waren nicht ganz 2000 Mark. Ist das richtig?
39:58Ja, das stimmt.
40:01So viele 100 Markscheine werden nicht dabei gewesen sein.
40:03Sieben, acht?
40:05Ja, so ungefähr.
40:07Er da! Er hat zweimal gewechselt mit 200 Markscheinen.
40:11Da haben Sie Glück gehabt, was?
40:14Zerber, Herr Hansi.
40:17Sie waren heute Nacht schon mal hier.
40:21Weich, ja.
40:23Also gut.
40:26Ich bin aus dem Krankenhaus abgehauen.
40:28Ich bin auf Entziehung.
40:29Ich wusste ja nicht, wo ich heute Nacht ableiten sollte.
40:34Sie haben heute Nacht 200 Markscheine gewechselt.
40:38Ich mache Ihnen einen Vorschlag.
40:40Ich gehe freiwillig ins Krankenhaus zurück.
40:41Jetzt hören Sie endlich mit Ihrem Krankenhaus auf.
40:43Haben Sie die 200er gewechselt, ja oder nein?
40:46Wo haben Sie das Geld her?
40:48Von meinem Sohn.
40:50Ich wollte jetzt weiterspielen.
40:52Sagen Sie uns mal Ihren Namen.
40:54Franz Urban.
40:55Haben Sie noch mehr von dem Geld?
41:03Ja, also, einen blauen habe ich noch.
41:07Dann ist Schluss.
41:08Würden Sie bitte mit uns aufs Präsidium kommen?
41:10Ich?
41:11Ja, wieso denn?
41:12Ja, kommen Sie.
41:13Ich weiß gar nichts.
41:14Kommen Sie.
41:14Kommen Sie.
41:15Ja, dann kann ich das doch mal aus.
41:16Was hält Ihnen ja mal?
41:18Ach, doch, rein.
41:18Ich bin ja.
41:25So, komm.
41:30Die würden dich glatt vergessen.
41:32So sind die Menschen.
41:46Der Café ist gut, was?
41:48Mhm.
41:49Das kannst du.
41:52Sag mal.
41:55Willst du nicht mal schlafen gehen, irgendwann?
41:57Ja, gleich.
42:03Hast du schon was gehört während der Schere?
42:05Leo, die ist erst seit zwei Stunden im Labor.
42:08Ja, ja, ich frag ja bloß.
42:11Die Frau Dormer gesorgen, wie ich hierher.
42:14Haben die gesagt, im Altersheim.
42:16Hast du mal eine Schere?
42:17Was denn für eine Schere?
42:18Na, noch eine Schere.
42:20Da hängt eine.
42:22Ja, hol sie.
42:25Das ist gar nicht einfach.
42:38Einer, der mit einer Schere zusticht,
42:41handelt im Affekt, oder?
42:44Statistisch gesehen hast du recht, Leo.
42:46Soweit ich das weiß.
42:47Dann müsste die Frau Dormer mal fragen,
42:50ob da im Zimmer auf dem Tisch sonst eine Schere lag.
42:54Lag da.
42:55Ziemlich sicher.
42:56Woher willst du das wissen?
42:58Da drin ist eine Nähmaschine.
43:00Die Frau Walter hat meistens im Zimmer da genäht.
43:02Das wissen wir anhand der Spiegel.
43:03Gut.
43:07Chris.
43:09Ach, Henry.
43:10Ja.
43:10Was?
43:13Ja, ich bin schon da.
43:14Bis gleich.
43:16Wenn Frau Dormer kommt, hat sie bitte hier auf.
43:19Also muss ich da bleiben.
43:21Ja.
43:22Ach, Entschuldigung.
43:23Ich weiß.
43:24Aber wir haben eine neue Spur.
43:25Wir haben was von dem Geld.
43:27Ruf mich an, wenn Frau Dormer da ist.
43:28Ja.
43:28Jetzt fahr nicht so schnell, Paco.
43:48Und wenn wir unsere Wohnung überwachen,
43:49was ist dann, Sportfreund?
43:51Warum sollten die unsere Wohnung überwachen, hä?
43:53Warum, warum, warum?
43:55Weil die unsere Fingerabdrücke haben.
43:56Das ist ein geklauten Wagen von gestern.
43:58Nein, glaubst du, dass die Bullen so gemein sind?
44:01Ich hab keinen Bock auf deine blöden Witze.
44:03Ob du Bock hast oder nicht, wen juckt das schon?
44:18Nicht, dass Sie denken, ich sag jetzt deswegen was.
44:21So gut schmeckt ja gar nicht der Kaffee.
44:23Sie sagen uns jetzt, von welchem Ihrer Söhne Sie das Geld haben
44:26und wir fahren Sie zurück ins Krankenhaus, Herr Urban.
44:29Da will mich sowieso keiner mehr.
44:34Wo ist ein Hubmann?
44:36Den haben Sie weggeholt.
44:37Irgendwas tut sich bei dem.
44:41Gott, Gott, kreis es mein Name.
44:44Herr Urban?
44:46Sein Name war das Einzige, was er uns sagen wollte,
44:48der Herr Urban.
44:50Herr Urban.
44:51Kommen Sie mal rüber zu mir.
44:57Ja.
45:06Hallo.
45:08Ich bin krank.
45:13Wo haben Sie denn die Nacht heute verbracht?
45:15Da soll ich schon gewesen sein?
45:19Draußen.
45:21Bis ich da wieder rein konnte heute früh.
45:25Verstehe ich nicht.
45:28Sie haben doch eine Wohnung.
45:30Was habe ich?
45:32Nein.
45:33Sie haben eine Wohnung, Herr Urban.
45:53Was ist denn mit dir?
45:54Was ist denn mit dir?
45:54Sie verschweigen uns doch was, hm?
46:13Herr Urban.
46:15Ihr Sohn Peter hat mich gestern angerufen
46:17und wenn Sie uns jetzt nicht helfen,
46:20geht er lebenslänglich sitzen.
46:21Ihr Sohn.
46:22Der will nämlich den bestrafen,
46:25der die Frau Walter erstochen hat,
46:27hatte er gesagt.
46:34Haben Sie das Geld von ihm?
46:40Ja.
46:47Und jetzt ist er in Ihrer Wohnung?
46:51Ja.
46:52Kress hier.
46:57Muss das sein?
47:01Also gut, ich komme.
47:04Hubmann, er will, dass ich sofort komme.
47:07Also macht weiter.
47:12Und wer hat jetzt den Koffer mit dem Geld?
47:14Ich weiß es nicht.
47:15Ich weiß es nicht.
47:17Vielleicht Paco.
47:18Herr Urban.
47:19Herr Urban.
47:21Ich weiß es wirklich nicht.
47:24Er ist bewaffnet.
47:26Der Peter.
47:31Ich kann da gar nicht reingucken.
47:35Wie pflege ich meinen Wellensittich richtig?
47:39Das habe ich gerade gekauft.
47:40Ich habe mal eine Frage an Sie, Frau Dormark.
47:43Ich komme nicht mit Ihnen da rein in das Zimmer.
47:45Nein, brauchen Sie nicht.
47:46Ja, dann fragen Sie.
47:48Eigentlich wollte Herr Kress Sie sprechen.
47:51Kann er.
47:52Ich bringe nur den Wellensittich weg.
47:54Dann komme ich wieder.
47:55Ist ja nicht weit.
47:56Haben Sie da drin auf dem Tisch jemals eine Schere liegen sehen?
48:01Eine was?
48:02Eine Schere.
48:03Also eine Schneiderschere.
48:04Nein.
48:06Sind Sie ganz sicher?
48:07Ja, bin ich.
48:08Warum fragen Sie?
48:09Weil Ihre Schwester mit einer Schere erstochen wurde.
48:15Kann ich jetzt gehen?
48:17Ja.
48:18Sie kommen doch wieder.
48:19Ja, ich komme gleich wieder.
48:21Ich wollte sowieso mit Herrn Kress sprechen.
48:24Wegen der Beerdigung.
48:26Meine Schwester.
48:27Ja, gut, Frau Dormark.
48:56Nein, ich fahre mit Hubmann zur Reutmann-Bank.
49:16Da sind wieder 5000 Mark aufgetaucht von dem Geld aus dem Koffer.
49:23Natürlich sind wir vorsichtig, Leo.
49:26Wir wissen ja, dass er bewaschen ist.
49:27Was hat dir die Frau getan, dass du sie einfach abstichst?
49:50Hä?
49:51Ja, war das nicht, wirklich.
49:52Halt dich da raus.
49:53Geht doch ja auch mit dem Schleiß, ich war es wirklich nicht, ich schwörst.
49:55Du warst immer schon das Oberschwein.
49:57Ja, wann denn, wann?
49:58Ihr habt mich in die Kneipe bestellt und in der Zeit...
50:00Nein, so war das nicht.
50:01Halt die Fresse!
50:02Du bist auch nicht viel besser.
50:04Also warum?
50:05Was hat sie dir getan?
50:07Sie wollte dir das Geld nicht geben.
50:09Was für Geld, Mann?
50:10Niemand, außer euch beiden, hat von meinen 20.000 Mark gewusst.
50:27Ein Arzt!
50:28Wir brauchen einen Arzt!
50:29Er lebt noch!
50:29Paco lebt noch!
50:35Sie waren die vierte und letzte Bank.
50:37Überall 5000 auf Sparbuch.
50:38Wir haben einfach gesagt, Sie müssen noch mal wiederkommen.
50:41Inzwischen haben wir alles ausgefüllt und Sie brauchen nur noch unterschreiben.
50:45Danke, Herr Glasnetzer.
50:55Was machen Sie denn hier, Herr Chris?
50:59Ich glaube, Sie haben uns einiges zu erzählen, Frau Dormack.
51:03Würden Sie bitte mit uns kommen?
51:05Ja, wenn Sie meinen, gerne.
51:08Immer war ich hinten.
51:21Immer.
51:22Sie wurde geliebt.
51:23Zu Hause.
51:24Ich nicht.
51:25Sie war schön.
51:26Ich nicht.
51:27Sie bekam Arbeit.
51:29Ich nicht damals.
51:30Meine Verlobung hat sie kaputt gemacht.
51:34Und dann hat sie einen anderen geheiratet.
51:36Immer nur sie, sie, sie.
51:38Ich habe sie gehasst.
51:43Sie war reich.
51:46Ihre Schwester war nicht reich.
51:47Aber Geld hatte sie immer, immer genug.
51:49Ich nie.
51:50Sie hat mich ins Heim ziehen lassen.
51:54Sie wollte nicht, dass ich bei ihr wohne.
51:57Nein, wollte sie nicht.
51:59So kannte sie keiner.
52:00Und dann kam dieser Junge.
52:04Ich kenne sie doch.
52:05Dem hätte sie es hinten und vorne gegeben.
52:08Sie hatte wieder einen Sohn.
52:11Ich wollte noch einmal mit ihr reden.
52:14Zum letzten Mal.
52:16Und da hat sie Ihnen das Geld gezeigt.
52:20Das Geld in den Koffer.
52:23Ja.
52:25Das Geld.
52:28Es war mein letzter Versuch.
52:30Ich habe gesagt,
52:32bitte, lass es uns teilen.
52:34Niemand hat einen Schaden.
52:36Bitte, bitte, lass uns wegfahren.
52:38Die Welt anschauen.
52:40Nein, hat sie gesagt.
52:46Und dann lag da die Schere auf dem Tisch.
52:52Ja.
52:54Die Schere.
53:03Ja, was spielt denn das jetzt noch für eine Rolle,
53:05bei wem ich das Geld versteckt hatte?
53:07Für uns spielt das eine Rolle.
53:10Meine Strafe fällt so oder so hoch genug aus.
53:12Ich hänge niemanden aus dem Fenster.
53:16Und weiter.
53:19Was war dann?
53:22Ja, dann habe ich mir ein paar Scheine rausgenommen,
53:24so für den Anfang.
53:27Ich wäre gerne bei Frau Walter geblieben.
53:29Die war gut zu mir.
53:31Aber die Scheine hatten fortlaufende Nummern.
53:34Ja, und?
53:35Paco und mein Bruder sind sie ja auch losgeworden.
53:37Aber nicht hier, sondern im Ausland.
53:40Ja, aber nach zwei Jahren...
53:41...
53:41...
53:41...
53:41Die hatte mich wirklich sehr gerne, die Frau.
53:59Also, wie es aussieht, wird Paco wohl durchkommen.
54:03Haben Sie aber Glück gehabt.
54:04Ihr auch.
54:11Hat sie ihre Schwester umgebracht?
54:17Ja, sie hat ihre Schwester umgebracht.
54:22Und ich dachte immer, solche Leute machen sowas nicht.
54:24Eher solche wie ich.
54:30Oder wie Paco.
54:32Oder mein Bruder.
54:33...
54:45...
54:46Untertitelung. BR 2018
55:16Untertitelung. BR 2018
55:46Untertitelung. BR 2018
56:16Untertitelung. BR 2018
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