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Oberinspektor Derrick - Horst Tappert /
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Theodor Grädler /
#krimiserie #derrick #zdf

Kategorie

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TV
Transkript
00:00Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:30Irene?
00:37Ah, du bist es. Was ist denn los?
00:39Was los ist? Seit zwei Tagen rufe ich dich an und du meldest dich nicht.
00:44Nein, du warst da. Ich weiß, dass du zu Hause warst. Ich habe Licht bei dir gesehen.
00:50Was soll das heißen? Kontrollierst du mich vielleicht?
00:54Wenn du Licht gesehen hast, dann habe ich es eben vergessen auszumachen.
00:58Ich war nicht da. Nein, ich war nicht zu Hause.
01:02Hast du auch vergessen, das Radio auszumachen?
01:05Wir treffen uns zum Essen bei Röder in zehn Minuten.
01:07Wir treffen uns nicht bei Röder. Tut mir leid, Walter.
01:11Weil ich keinen Hunger habe und weil ich nicht nach deiner Pfeife tanze. Deswegen.
01:16Es hat keinen anderen Grund.
01:18Ich hole dich ab.
01:18Warum klingelst du nicht? Ich habe doch deinen Wagen gesehen.
01:47Was ist?
01:50Du bist doch allein.
01:53Natürlich. Natürlich bin ich allein. Willst du draußen stehen bleiben?
01:57Wo warst du gestern Abend?
02:06Ich habe bei einer Freundin übernachtet.
02:08Du warst hier und du hattest Besuch. Du hast hier geschlafen und wahrscheinlich nicht allein.
02:12Wie kommst du da raus?
02:13Ich habe vor deiner Tür gestanden und Musik gehört. Ich habe geklingelt, geklopft. Du hast nicht aufgemacht.
02:18Warum bist du noch nicht angezogen?
02:27Kann ich in meiner Wohnung nicht herumlaufen, wie ich will?
02:34Was willst du im Schlafzimmer?
02:35Wir haben eine Beziehung miteinander, die nicht ohne Probleme ist.
02:47Eine Beziehung, in die ich investiere.
02:50Sehr viel investiere.
02:53Mehr als du weißt. Sicher mehr als du weißt.
02:56Und ich frage mich, wie hoch eigentlich dein Anteil ist.
02:59Was investierst du eigentlich?
03:00Außer deiner Jugend, deiner Freizeit.
03:02Wir haben schon etwas wie einen Vertrag miteinander.
03:05Wir haben keinen Vertrag miteinander.
03:07Du tust, als hätten wir einen.
03:08Aber ich bin nicht abhängig von dir. Absolut nicht.
03:12Was ist?
03:14Was siehst du mich so an?
03:16Du weißt nicht, wie mir zumute war, Irene.
03:20Gestern Abend.
03:22Als ich vor der Tür stand und niemand aufmachte.
03:25Herrgott, Walter!
03:28Irene.
03:28Seit zwei Tagen...
03:32Was ist seit zwei Tagen?
03:35Seit zwei Tagen fühle ich mich, als ob der Boden unter meinen Füßen schwankt.
03:46Weiter.
03:46Was ist?
04:04Was ist das für eine Uhr?
04:07Wie kommt die hierher?
04:10Diese Uhr?
04:11Ist es deine Uhr?
04:12Wieso meine Uhr?
04:13Du siehst, dass es nicht meine Uhr ist.
04:15Es hat sich jemand liegen lassen.
04:16Hier auf dem Nachttisch?
04:17Was heißt hier auf dem Nachttisch?
04:18Natürlich nicht hier auf dem Nachttisch.
04:20Im...
04:21Im Wohnzimmer.
04:23Ich habe sie mit hereingenommen, weil...
04:25Hast doch eine Uhr.
04:27Da liegt doch deine Uhr!
04:31Nicht wahr, Irene?
04:32Es wird schon so sein, dass jemand diese Uhr hier im Schlafzimmer abgelegt hat, weil sie ihn gestört hat, gestern Abend, als ich wie ein Idiot vor der Tür stand.
04:48Herrgott, ich bin doch nicht mit dir verheiratet.
04:52Kann ich nicht tun und lassen, was ich will?
04:55Und wenn jemand hier seine Uhr vergisst, dann ist das meine Sache.
04:58Allein meine Sache.
04:59Das ist etwas, was du endlich begreifen solltest.
05:01Walter, ich bin froh, dass du es jetzt endlich weißt.
05:13Es hat mich selber gequält.
05:14Die ganze Zeit schon.
05:15Und es tut mir leid für dich.
05:19Aber ich kann es doch nicht ändern.
05:21Einmal musste das doch zwischen uns zu Ende gehen.
05:23Das haben wir beide immer gewusst.
05:26Du hast es gewusst.
05:27Und ich habe es gewusst.
05:29Dass das nicht ewig so bleibt zwischen uns.
05:34Walter.
05:44Walter, du drückst mich zu fest.
05:47Ich kriege keine Luft.
05:50Walter, was machst du?
05:52Ich bin froh, ich bin froh, ich bin froh, ich bin froh.
06:22Ich bin froh, ich bin froh, ich bin froh.
06:52Ich bin froh, ich bin froh, ich bin froh, ich bin froh.
06:53Irene?
07:10Haben Sie Karlmann erreicht?
07:12Ja, ich habe mit ihm gesprochen.
07:14Und?
07:14Er will leider nicht einsteigen. Also nicht zu diesem Zinssatz.
07:18Leipert?
07:19Ja, Chef?
07:20Sie rufen die Staatsbank an.
07:21Ja.
07:21Und Sie, Rohrbach, sprechen mit Zürich?
07:24Heute noch.
07:24Heute noch.
07:27Und jetzt zu den Konditionen.
07:30Ja, Schröder hier?
07:32Herr Doktor?
07:33Ja, ich versuche da andauernd, Fräulein Kronach zu erreichen.
07:36Sie meldet sich nicht, obwohl sie da sein müsste.
07:40Ja, haben Sie nicht einen Schlüssel von der Wohnung?
07:42Ja, den habe ich, Herr Doktor.
07:44Also soll ich mal raufgehen, mal nachsehen?
07:46Ja, aber das macht doch nichts.
07:49Das tue ich gerne, Herr Doktor.
07:50Ja.
08:07Schröder?
08:08Herr Doktor, Herr Doktor, es ist so furchtbar, was passiert.
08:11Noch an einem Kronach, ja, vor einem Kronach, wie ich reinkomme, gewonnen.
08:14Nun mal langsam, Schröder, wenn Sie so schreien, kann ich Sie nicht verstehen.
08:19Was ist denn?
08:23Was?
08:25Was?
08:26Rufen Sie sofort die Polizei an.
08:31Ich komme auch.
08:33Also, Doktor Herr, das Ganze ist eine Eigentumswohnung, die Sie seit 15. April dieses Jahres an Fräulein Kronach,
08:40äh, na ja, zu sagen vermietet wäre, wahrscheinlich falsch, ne?
08:43Ja, das wäre falsch, ich habe diese Wohnung ihretwegen gekauft.
08:47Hm.
08:48Waren Sie mit Fräulein Kronach?
08:50Sie war meine Geliebte.
08:52Ich habe ihr diese Wohnung gegeben, ihren Lebensunterhalt bezahlt und ihr Studium finanziert.
08:57Hm.
08:57Äh, sind Sie verheiratet?
09:00Ja, ich bin verheiratet.
09:02Aber Sie leben getrennt von Ihrer Frau oder was?
09:03Nein.
09:05Warum, äh, warum haben Sie den Hausmeister angerufen und ihn gebeten, diese Wohnung aufzuschließen?
09:10Ich habe versucht, Fräulein Kronach zu erreichen, sie meldete sich nicht.
09:14Gewöhnlich ruft sie selber an, ziemlich pünktlich, jeden Morgen, heute nicht.
09:18Ich dachte, vielleicht ist sie krank und benötigt irgendetwas.
09:21Ich hielt es für eine gute Idee, den Hausmeister an ihre Wohnung zu schicken.
09:24Ja, anderen Grund gab es nicht.
09:25Nein.
09:25Ja, Sie dachten nicht gleich an eine Gewalttat, oder?
09:28Nein.
09:29Obwohl.
09:30Ja?
09:32Nein, nein, nein, nein, das kann nur unbewusst eine Rolle gespielt haben.
09:36Was denn?
09:37Schauen Sie, ich bin mir über meine Situation immer klar gewesen, ich habe mir nie etwas vorgemacht.
09:43Ich weiß, wie alt ich bin und was ich der Tatsache verdanke, ein vermögender Mann zu sein.
09:48Sie hat ihr eigenes Leben gelebt.
09:51Ein Leben auch außerhalb dieser vier Wände mit jungen Leuten, Freunden.
09:54Ein Leben, an dem sie mich nicht teilhaben ließ.
09:58Aber aus Andeutungen, die sie machte, entnahm ich, dass sie in der letzten Zeit nicht sehr glücklich war.
10:05Hast du nicht falsche Freunde, habe ich ihr gesagt.
10:09Möglich, sagte sie.
10:10Ja, das ist möglich.
10:10Nichts Konkretes.
10:12Nichts Konkretes. Sie nannte keine Namen, machte keine Angaben.
10:16Sie entzog sich mir immer mehr.
10:20Nun sagte ich mir, du erlebst jetzt das, wovon du immer wusstest, dass du es einmal erleben würdest.
10:26Du wirst sie verlieren.
10:27Das alles gab mir das Gefühl einer besonderen Besorgnis.
10:34Und als sie sich nicht meldete, bekam ich es mit der Angst zu tun.
10:39Hast du noch Fragen?
10:41Ja, eine.
10:42Wo waren Sie heute Mittag zwischen eins und zwei?
10:44Sie verstehen, Dr. Hertel.
10:46Na, selbstverständlich ist doch ganz natürlich.
10:48Heute Mittag zwischen eins und zwei.
10:50Ja, ich hatte eine Sitzung bis um eins.
10:51Dann bin ich noch rausgefahren zum Essen.
10:52Ja, ungefähr bis zwei.
10:55Ich musste mich beeilen, weil, naja, die Sitzung ging weiter.
10:59Vielen Dank, Dr. Hertel.
11:01Wenn wir noch Rückfragen haben, wo können wir sie erreichen?
11:04In meinem Büro, sonst zu Hause.
11:06Hast du die Telefonnummern?
11:07Ja.
11:09Auf Wiedersehen, mein Herr.
11:10Wiedersehen.
11:22Franziska!
11:31Du bist schon da?
11:33Ich habe dich gar nicht gehört.
11:34Hast du geläutet?
11:35Nein, ich habe nicht geläutet.
11:38Du bist früher als sonst?
11:39Ja.
11:42Hast du schon gegessen?
11:44Möchtest du etwas haben?
11:45Kann ich etwas für dich tun?
11:46Gib mir etwas zu trinken.
11:48Oh ja, gern.
11:48Möchtest du einen Whisky haben?
11:52Ja, gib mir einen Whisky.
11:54Entschuldige, ich hole Eis.
11:55Ohne Eis.
11:57Ohne Eis?
11:58Du hörst ja.
12:06Wo warst du heute Mittag?
12:09Wo ich heute Mittag war?
12:12Hier, zu Hause.
12:14Hast du angerufen?
12:14Habe ich das Telefon nicht gehört?
12:15Nein, ich habe nicht angerufen.
12:18Ich will nur wissen, ob du heute Mittag zu Hause warst.
12:20Ja, ich war zu Hause.
12:22Warst du allein zu Hause?
12:24Ja, ich war allein zu Hause.
12:30Bitte?
12:35Warum fragst du?
12:40Ich brauche deine Hilfe, Franziska.
12:44Meine Hilfe?
12:45Man könnte dich fragen, wo ich heute Mittag war.
12:49Heute Mittag.
12:51Zwischen eins und zwei.
12:53Ich möchte gerne, du sagst,
12:56dass ich hier gewesen sei.
12:58Dass ich heute Mittag zum Essen nach Hause gekommen bin.
13:01Ja, ja, ist gut.
13:02Interessiert dich nicht, wer dich das fragen könnte?
13:06Die Polizei wird dich das fragen.
13:08Und vielleicht heute Abend noch.
13:10Die Polizei?
13:12Ja, die Polizei.
13:13Und es ist ziemlich wichtig, dass du sagst,
13:16ich sei hier gewesen.
13:20Ja, Walter.
13:22Dann willst du nicht wissen, worum es geht?
13:25Worum geht es denn?
13:25in einer meiner Wohnungen
13:28wohnt ein junges Mädchen.
13:34Hast du den Namen Irene Kronach mal gehört?
13:39Nein.
13:39Ich dachte, unter Tim vielleicht.
13:42Nun, dieses Mädchen ist heute Mittag ermordet worden.
13:53Ich war mit diesem Mädchen befreundet.
13:56Und es könnte sein, dass diese Tatsache zu Missverständnissen führen könnte,
14:04zu Schlussfolgerungen, die ebenso falsch wie unangenehm sind.
14:08Hast du mich verstanden?
14:13Was starfst du mich an?
14:15Ich habe für die Zeit zwischen eins und zwei keinen Zeugen.
14:20Muss ich dir sagen, wo ich war?
14:23Nein, nein.
14:25Es ist so am einfachsten, am besten, wenn du sagst,
14:28glaubhaft sagst,
14:30dass ich hier war.
14:32Ja, so gehen wir am besten allem aus dem Wege.
14:39Möchtest du nicht auch etwas trinken?
14:43Den Whisky mache ich dir jetzt.
14:46Nimmst du Eis?
14:48Ich gehe in die Küche, ich hole Eis.
14:53Willst du überhaupt nicht mehr nach Hause?
14:54Ja, natürlich.
15:02Guten Abend.
15:09Guten Abend.
15:10Sie wollen zu Frau Lennkronach?
15:12Ja.
15:12Ja, kommen Sie mal rein, bitte.
15:17Guten Abend.
15:18Ja?
15:19Was ist denn hier los?
15:21Wo sind Sie?
15:23Ist die Irene nicht da?
15:24Kriminalpolizei, und wer sind Sie?
15:27Ich heiße Kerwin, Jürgen Kerwin.
15:30Was ist denn passiert?
15:32Ist was mit Irene?
15:35Sie ist tot.
15:37Ja, ermordet.
15:39Heute Mittag, hier im Schlafzimmer.
15:46Oh, großer Gott.
15:52War es doch unmöglich?
15:53Ich war doch heute Mittag noch hier.
15:55Was?
15:56Was waren Sie?
15:57Ja, ich stand vor der Tür, ich habe geklopft, geklingelt,
16:01aber es hat niemand geöffnet.
16:01Und wann war denn das?
16:04So gegen halb zwei.
16:09Wer hat Sie denn...
16:11Tja, das wissen wir nicht.
16:13Sie waren also gegen halb zwei hier?
16:15Ja.
16:15Sie haben geklingelt, geklopft, niemand hat aufgemacht.
16:19Haben Sie etwas gehört, irgendwas, irgendein Streit, Lärm oder Musik oder was?
16:22Nichts, nichts.
16:23Hat mich auch sehr gewundert, aber...
16:24Was wollten Sie denn hier?
16:28Ich wollte meine Uhr abholen, ich hatte sie hier liegen lassen.
16:32Uhr, was denn für eine Uhr?
16:33Meine Armbanduhr.
16:35Ja, wo sollen die sein?
16:37Im Schlafzimmer.
16:38Ich hatte sie hier auf dem Nachttisch liegen lassen.
16:40Auf dem Nachttisch?
16:42Ja.
16:43Und wann?
16:45Gestern Abend.
16:46Und wann haben Sie vergessen, die Uhr wieder mitzunehmen?
16:49Heute Morgen.
16:50Ach, Sie haben also heute Nacht...
16:53Dann nehmen Sie mal Platz, und Sie haben einen Ausweis mit.
16:58Ja.
17:04Ich heiße Karin, Jürgen.
17:08Bin Student.
17:10Und wohne in der Aberle Straße, 90.
17:13Wie lange eben?
17:15Seit wann kennen Sie Frau Lein Kronach?
17:18Seit sechs Wochen.
17:20Und seitdem sind Sie miteinander befreundet?
17:22Ja.
17:23Wissen Sie, wem diese Wohnung gehört?
17:28Einem Dr. Hertel.
17:30Er lässt sich hier wohnen, er bezahlt ihr das Studium.
17:34Sie wissen, dass er auch hier übernachtet?
17:36Ja.
17:39Es war keine sehr schöne Situation.
17:42Für Sie nicht, für mich nicht.
17:45Auch für Dr. Hertel nicht.
17:46Natürlich nicht.
17:48Weiß Dr. Hertel von Ihnen?
17:50Sie wollte es ihm sagen.
17:52Seit Wochen, will Sie es ihm sagen.
17:55Und was?
17:56Dass sie mit ihm Schluss macht.
17:58Hat sie es ihm gesagt?
18:00Bis gestern noch nicht.
18:04Sie sagte heute.
18:06Sie wolle es ihm heute sagen.
18:08Sie waren also gegen Haltz war hier und wollten Ihre Uhr holen.
18:17Ja.
18:25Möchtest du noch etwas?
18:26Nein, danke.
18:35Nimmst du Kaffee?
18:37Nein, danke.
18:42Darf ich denn abräumen?
18:44Ja, tu das.
18:45Was ist, was ist, was ist?
18:49Räum ab.
18:50Hertha?
19:07Derrick, ich habe eine Bitte.
19:10Kann ich einen Moment mit Ihrer Frau sprechen?
19:12Ja, natürlich.
19:15Selbstverständlich.
19:17Nein, nein, ich verstehe das durchaus.
19:19Moment, bitte.
19:25Die Kriminalkolizei.
19:28Was soll ich denn sagen?
19:29Herrgott, was wir besprochen haben.
19:31Komm.
19:31Ja?
19:44Ja.
19:48Mein Mann ist zum Essen nach Hause gekommen.
19:52Nach, kurz nach eins.
19:56Er musste dann bald wieder weg.
19:58Er hatte eine Sitzung um zwei.
20:00Ja.
20:04Ja.
20:05Bitte schön.
20:07Gute Nacht.
20:13Das war schon alles.
20:17Wie sieht denn Ihre Uhr aus?
20:20Meine Uhr, ja.
20:22Oh Gott.
20:23Datumfenster, Sekundenzeiger, dunkles Zifferblatt.
20:27Das Armand ist aus Stahl.
20:29Das ist ein Gliederarm.
20:30Danke, Herr Gavine.
20:31Auf Wiedersehen.
20:33Bitte sehr.
20:40Warum finden wir diese Uhr nicht?
20:44Meinst du, dass er lügt?
20:45Frag mich was Leichteres.
20:48Was macht denn Frau Hertel für einen Eindruck?
20:49Klein, blass, nicht überzeugend.
20:51Das siehst du alles durchs Telefon.
20:52Ich kann dich nicht leiden.
20:54Ich kann dich nicht leiden.
20:54Franziska!
21:09Du schließt die Tür ab.
21:12Was soll das bedeuten?
21:13Entschuldige, Walter, es war Gedankenlosigkeit.
21:15Aber genau deine Gedanken sind es, die du jetzt zusammenhalten musst.
21:18Walter?
21:19Ja, Walter.
21:20Die werden sich nicht mit dem Telefon begnügen.
21:22Sie werden herkommen und dir alle möglichen Fragen stellen.
21:25Lass dich nicht verwirren.
21:28Wichtig ist nur eine einzige Sache, dass ich hier war, zwischen eins und zwei.
21:32Ja.
21:33Du musst dich zusammennehmen.
21:36Kann ich mich darauf verlassen?
21:38Ja, Walter.
21:40Leg dich hin.
21:41Ich finde es sehr vernünftig, dass du keine Fragen stellst.
21:59War er es, war er es, war er es nicht.
22:02Der Mann ist so unglaublich sicher.
22:04Nicht, dass mir das imponiert, aber hat ein Alibi.
22:06Ja, von seiner Frau.
22:08Ach, du meinst, sie schützt ihren Mann mit einem falschen Alibi?
22:10Ein Mann, der sie betrügt?
22:11Ist doch denkbar.
22:12Gut.
22:13Nehmen wir mal an, er war es.
22:14Da gibt es doch nur zwei Möglichkeiten, warum sie ihm ein Alibi gibt.
22:17Entweder sie liebt ihn oder sie fürchtet ihn.
22:19Jedenfalls ist sie in einer fürchterlichen Situation.
22:21Sie weiß, dass sie mit einem Mörder zusammenlebt.
22:23Ob sie das aushält?
22:26Ich glaube nicht, dass man das aushalten kann.
22:34Franziska?
22:39Franziska?
22:40Was ist denn weiter?
22:47Oh, entschuldige.
22:49Ich, äh, ich dachte...
22:53Das Frühstück ist fertig.
22:55Ich trinke nur eine Tasse Kaffee.
22:57Willst du dich nicht setzen?
23:11Nein, nein, ich, äh...
23:14Da ist eine wichtige Bankangelegenheit heute.
23:16Franziska?
23:19Es ist sehr gut möglich, dass Sie herkommen und die Polizei beamten, meine ich.
23:27Sie werden es von dir selbst hören wollen.
23:30Du weißt, was ich meine.
23:33Ja, Walter.
23:34Sie werden dich alles Mögliche fragen.
23:37Du wirst die Zusammenhänge nicht leicht sehen.
23:40Du musst vorsichtig sein.
23:43Denk immer nur an eins.
23:44Du weißt, dass ich hier war.
23:48Lass dich nicht davon abbringen.
23:53Lass dich nicht davon abbringen.
23:55Nein, Walter.
23:57Schade, dass ich keine Zeit habe, mit dir zu frühstücken.
24:07Aber ich werde mir in Zukunft die Zeit nehmen,
24:13dass wir mehr zusammen sein können.
24:17Ich werde mir die Arbeit im Büro...
24:19Es wird mir sowieso zu viel.
24:24Glaubst du, dass du das schaffst, Franziska?
24:32Antwort, Franziska.
24:35Schaffst du das?
24:37Bist du sicher, dass du das schaffst?
24:40Oder hast du Bedenken?
24:41Hast du Angst?
24:42Nein.
24:43Die brauchst du nicht zu haben.
24:44Niemand kann uns das Gegenteil beweisen.
24:46Es ist kein Risiko dabei.
24:49Ich verlasse mich auf dich, Franziska.
24:53Tja, ich muss jetzt los.
24:57Wenn Sie wirklich kommen, rufe mich bitte sofort an,
24:59wenn Sie wieder weg sind,
25:01damit ich weiß, wie alles gelaufen ist.
25:03Ja.
25:05Also gut dann.
25:07Auf Wiedersehen, Franziska.
25:11Was ist denn los?
25:14Bin ich aussätzig?
25:19Entschuldige.
25:22Entschuldige, bitte.
25:24Es war nicht so gemeint.
25:27Entschuldige.
25:28Wirst du tun, was ich sage?
25:35Ja.
25:35Guten Morgen, Frau Dantin.
25:50Guten Morgen, Herr Doktor.
25:52Gibt's was Neues?
25:54Nichts Neues.
25:55Ein paar Anrufe aus dem Hause.
25:57Ich hab Sie aufgeschrieben.
26:00Danke.
26:00Danke.
26:02Ach, Frau Dantin.
26:03Ich möchte meiner Frau gerne ein paar Blumen schicken.
26:08Wollen Sie das veranlassen?
26:10Ja, gerne.
26:11Ein besonderer Anlass?
26:13Möchten Sie was dazu schreiben?
26:17Ja, ja.
26:20Mach die Tür zu.
26:22Ich dachte, die geht von alleine.
26:23Guten Morgen, Frau Härte.
26:43Ich bin Oma Inspektor Dereck von der Kommunalpolizei.
26:45Das ist Inspektor Kleine.
26:46Können wir reinkommen?
26:48Ja, bitte.
26:49Komm.
26:50Danke.
26:50Danke.
26:50Danke.
26:50Danke.
26:53Wir haben gestern schon miteinander telefoniert.
26:58Ja?
27:00Ja.
27:02Wir haben noch ein paar Fragen.
27:04Ist Ihr Mann schon im Büro?
27:05Ja.
27:07Bitte wollen Sie nicht Platz nehmen.
27:08Danke, sehr freundlich.
27:12Darf ich Ihnen irgendetwas an...
27:13Danke, wir werden Sie gar nicht lange aufhalten.
27:15Hat Ihr Mann Ihnen schon von der Sache erzählt?
27:23Ja.
27:26Es...
27:27Es ist jemand ermordet worden, sagt er.
27:32Ja.
27:33Ein junges Mädchen.
27:34Ja.
27:35Sie heißt Irene Kronach.
27:38Den Namen schon mal gehört?
27:39Gestern?
27:42Zum ersten Mal.
27:43Von Ihrem Mann?
27:45Ja, von meinem Mann.
27:46Was hat er Ihnen denn erzählt?
27:50Wie meint Sie?
27:51Ja, woher kennt er das Mädchen?
27:53In welchem Zusammenhang hat er Ihren Namen genannt?
27:56Er sagte, sie wohne in einem seiner Häuser.
28:04Und dass...
28:07Ja?
28:11Dass er Sie gut kennt.
28:13Gut kennt.
28:20Mit ihr befreundet sei.
28:21Ja.
28:21Ja.
28:26Ich weiß, was Sie hören wollen.
28:31Ja, sie war seine Geliebte.
28:35Glauben Sie, ich hätte nicht gewusst, warum er manchmal nachts nicht nach Hause kam?
28:38Wenn er nicht nach Hause kam, obwohl ich auf ihn wartete.
28:46Ich musste keine Angst um ihn haben.
28:48Er hatte ja sein Bett.
28:49Das hatte er sicher.
28:50Entschuldigen Sie, bitte.
28:57Aber nein, nicht.
28:58Das ist schon in Ordnung.
29:00Wie lange sind Sie verheiratet, Frau Hörtl?
29:04Zehn Jahre.
29:06Seit einem Jahr kannte Ihr Mann Irene Kronach.
29:11Gestern...
29:12Nee, stimmt ja gar nicht vorgestern.
29:14Sagte Irene Kronach zu ihrem Mann, das Verhältnis sei zu Ende.
29:18...und gestern Mittag wurde sie getötet.
29:23Hat Ihr...
29:26Frau Hörtl...
29:32...hat Ihr Mann, Irene Kronach, gestern Mittag umgebracht?
29:36Soll hier abgegeben werden?
29:54Auf Wiedersehen.
29:55...
29:57...
30:25Die sind aber hübsch.
30:35Ja?
30:35Ja.
30:39Um Ihre Frage zu beantworten.
30:43Mein Mann kann Fräulein Kronach nicht umgebracht haben.
30:47Nicht gestern Mittag und nicht zwischen eins und zwei, denn er war zum Essen hier.
30:53Ja.
30:56Wir werden ein Protokoll aufnehmen, Frau Hertel, das Sie dann unterschreiben müssten.
31:00Ich weiß.
31:02Frau Hertel, war Ihr Mann gestern wirklich hier?
31:06Oder hat er vielleicht gesagt, Franziska, hilf mir, ich bin in Schwierigkeiten?
31:13Ich habe Ihre Frage beantwortet.
31:15Schauen Sie, Frau Hertel, ich will Sie doch nicht quälen. Wir beide wollen es nicht.
31:18Vielleicht sieht es so aus, aber...
31:21Überdenken Sie noch einmal alles in Ruhe und dann rufen Sie mich an.
31:27Sie können mich jederzeit erreichen, auch nachts, auch zu Hause.
31:31Das ist meine Telefonnummer.
31:32Auf Wiedersehen.
31:36Ich hätte noch eine Frage.
31:42Haben Sie eine Uhr gesehen, Herrenarmbanduhr?
31:45So ein schwarzes Zifferblatt und Stahlarmband?
31:48Nein.
31:48Tja, die Uhr fehlt in der Wohnung der Toten.
31:54Der Mörder hat sie mitgenommen.
31:55Nein, ich habe ihn solche Uhren nicht gesehen.
32:03Wiedersehen.
32:05Wiedersehen.
32:13Was denkst du?
32:16Dass er gestern Mittag nicht zu Hause war.
32:17Nein.
32:25Bitte kommen Sie doch herein, meine Herren, Herr Freund.
32:47Schön.
32:49Möchten Sie etwas trinken?
32:50Ja.
32:51Einen Fonja vielleicht oder einen Kaffee?
32:53Kaffee vielleicht.
32:54Sie auch einen Kaffee?
32:55Ja, bitte.
32:58Frau Leitlin?
32:59Herr Doktor.
33:00Bringen Sie uns doch bitte zwei Kaffee.
33:02Ja.
33:04Keinen Kornja?
33:04Nein, kein Kornja.
33:11Wir haben mit Ihrer Frau gesprochen, Dr. Hertel.
33:15Jetzt habe ich mir gedacht, dass Sie das tun würden.
33:17Ja.
33:18Die Routine verlangt es von Ihnen.
33:21Nehmen wir euch an.
33:22Ja, ja, dir auch.
33:24Aber bitte, meine Herren, nehmen Sie doch Platz.
33:27Danke sehr.
33:32Und was hat meine Frau gesagt?
33:34Dass Sie gestern Mittag zu Hause waren.
33:35Sie hat Ihre Aussage bestätigt.
33:38Sehen Sie, Sie werden im Ernst nichts anderes erwartet haben.
33:45Die Gute war wohl ziemlich aufgeregt.
33:46Ja, das war sie.
33:49Sie flog wohl am ganzen Leibe, was?
33:52Könnte sein, ja.
33:53Tja, sie ist Anstrengungen nicht gewachsen.
33:57Sie war es nie.
33:59Sie hat irgendeine...
34:00eine Urangst in sich.
34:04Glauben Sie, dass es so etwas gibt?
34:05Ja, so etwas gibt es ja.
34:08Und ich kann Sie ihr nicht nehmen.
34:09Was ist das?
34:10Angst vor dem Leben?
34:12Irgend so etwas muss es doch sein.
34:15Kein Selbstbewusstsein.
34:18Und wer das nicht hat,
34:19der zittert eben bei jeder Gelegenheit.
34:22Wem sagen Sie das?
34:25Dankeschön, Frau Lantin.
34:26Bitte.
34:27Vielen Dank.
34:27Trinken Sie in aller Ruhe Ihren Kaffee?
34:36Dann haben wir das wohl hinter uns.
34:38Ich hätte noch eine Frage, Herr Doktor.
34:40Bitte?
34:41Das ist ein bisschen privat.
34:43Wenn ich Sie beantworten kann.
34:45Ja, warum hat man solche Verhältnisse,
34:47wie zum Beispiel mit Irene Kronach?
34:49Warum, warum, warum?
34:53Junger Mann.
34:54Wenn Ihnen ein Mädchen begegnet,
34:57so jung und so aufregend wie Irene Kronach,
35:00mit einem so natürlichen Gefühl für Spaß
35:02und für Liebe,
35:06dann ist es nur natürlich,
35:07dass ein Mann ein paar von seinen Grundsätzen vergisst
35:10und seinen Kopf verliert.
35:12Und Sie haben Kopf verloren.
35:14Nehmen Sie das nicht so wörtlich.
35:15Warum nicht?
35:17Irene Kronach hat gestern Mittag zu Ihnen gesagt,
35:19dass sie Schluss macht.
35:22Haben Sie sie deswegen umgebracht?
35:24Was?
35:26Was?
35:28Was ist denn los?
35:31Sind Sie denn nicht gekommen,
35:32um mir zu sagen,
35:32dass mein Alibi in Ordnung ist?
35:34Ihr Alibi, Doktor, ist nur in Ordnung,
35:37solange Ihre Frau bei Ihrer Aussage bleibt.
35:39Aber wird sie das?
35:46Auf Wiedersehen, Doktor Ertl.
35:47Auf Wiedersehen.
35:49Auf Wiedersehen.
35:49Das war's für heute.
36:19Franziska
36:26Die Leute waren doch bei dir
36:29Warum hast du dich angerufen?
36:32Ich hatte dich doch gebeten, gleich anzurufen
36:34Entschuldige, Walter, ich habe es vergessen
36:36Aber du hörst doch, ich habe nicht daran gedacht
36:41Ich verstehe deine Aufregung nicht, Walter
36:45Es ist doch alles in bester Ordnung
36:48Kommst du heute Mittag zum Essen nach Hause?
36:54Oder soll ich es nur sagen?
36:56Ich komme nach Hause, Franziska
36:58Ich bin zum Essen zu Hause
37:02Guten Tag, Franziska
37:12Guten Tag, Walter
37:14Alles in Ordnung, Franziska?
37:18Ja, alles in Ordnung
37:19Haben sie dich sehr mit Fragen gequält?
37:24Nein
37:25Nicht sehr, sie kamen ziemlich schnell auf die Kernfrage
37:30Ob du zum Mittag hier gewesen seist
37:33Ich habe Ja gesagt
37:35Hast du es überzeugend gesagt?
37:37Überzeugend?
37:42Du hast von mir verlangt, auf eine bestimmte Frage eine bestimmte Antwort zu geben
37:47Das habe ich getan
37:48Aber die Frage ist doch, ob sie mir geglaubt haben
37:51Das weiß ich nicht
37:53Ich habe getan, was ich tun sollte
37:56Aber wie es sich angehört hat
38:00Ich fürchte
38:02Sie werden wiederkommen
38:04Glaubst du?
38:08Ja, ich glaube
38:09Ich glaube, ich habe Grund zu der Annahme
38:12Dass sie nicht aufhören werden, dich zu fragen
38:15Ach bitte, setz dich doch
38:19Die Suppe wird kalt
38:20Was für Fragen haben Sie gestellt?
38:41Ob ich das Mädchen kenne?
38:43Ich sagte, nein, ich kenne sie ja wirklich nicht
38:45Dabei hatte ich große Angst
38:49Angst?
38:51Dass sie mir ein Bild zeigen würden
38:52Was für ein Bild?
38:57Fotografieren sie die Toten nicht?
39:00Ich dachte
39:00Wenn sie mir nur nicht ein Bild zeigen
39:04Wie sie auf dem Boden liegt oder
39:07Wo hat sie denn gelegen?
39:11Musst du das fragen?
39:15Warum tust du das?
39:23Entschuldige weiter
39:23Sie haben mir ein solches Foto nicht gezeigt
39:28Aber
39:30Wenn sie es mir zeigen
39:33Worauf muss ich vorbereitet sein?
39:39Es fällt mir doch nicht leicht zu sagen, dass du hier gewesen bist
39:42Und du warst nicht hier
39:45Sondern hast
39:48Eine Frau getötet
39:50Entschuldige
40:13Franziska
40:14Ich vermisse eine Armbanduhr
40:42Deine?
40:44Nein, nicht meine
40:45Sie gehört mir nicht
40:46Aber ich hatte sie in der Jackentasche
40:49Was ist das für eine Uhr?
40:52Wem gehört sie?
40:53Das spielt keine Rolle
40:53Wo ist diese Uhr?
40:58Schwarzes Zifferblatt, Stahlarmband?
41:00Ja
41:01Ich wurde nach einer solchen Uhr gefragt
41:04Gefragt?
41:05Von wem?
41:05Von den Polizeibeamten
41:08Sie sagten, der Mörder habe diese Uhr mitgenommen
41:13Ich habe sie später gesucht und in deiner Tasche gefunden
41:19Wo ist sie?
41:21Wo ist sie?
41:22Die Uhr?
41:24Ich habe sie weggeworfen
41:25Weggeworfen?
41:28Wohin weggeworfen?
41:31In die Mülltonne
41:32Die Uhr, Franziska
41:57Ist ein Beweisstück
42:00Wenn man sie hier findet
42:03Bin ich erledigt
42:04Rund es ab
42:06Ich habe keinen Hunger
42:06Das Mädchen
42:11Hat mir sehr viel bedeutet
42:13Das war zuerst eine ganz normale, harmlose Sache
42:18Nichts, was ich hätte beunruhigen können
42:20Aber dann wurde mehr daraus
42:22Viel mehr
42:23Ich war Hals über Kopf in einer Sache drin
42:27Aus der ich nicht mehr herauskam
42:30Ich habe es versucht
42:33Aber es gelang mir nicht
42:37Ich hatte keinen eigenen Willen mehr
42:43Ich war nicht mehr Herr meiner selbst
42:46Es war eine Zeit, in der du dich sehr gequält hast
42:50Ich weiß es
42:51Ich weiß es jetzt, was ich dir angetan habe
42:53Aber nun ist nichts mehr zu ändern
42:55Nichts mehr rückgängig zu machen
42:58Was soll ich tun?
43:01Ins Gefängnis gehen?
43:03Eher jage ich mir eine Kugel durch den Kopf
43:06Es ist mein voller Ernst, Franziska
43:17Ich würde mich eher erschießen
43:20Hilf mir, Franziska
43:32Wir könnten unser Leben
43:34Unser gemeinsames Leben
43:37Gib mir die Uhr, Franziska
43:42Ich räume ab, wenn du keinen Hunger hast
43:46Das ist eine Sache zwischen den beiden
43:59Das ist eine Sache zwischen der
44:00Zwischen Hertel und seiner Frau
44:03Solange die verheiratet sind, musste sie tun, was er will
44:07Er hat nie die geringste Rücksicht auf sie genommen
44:10Aber jetzt muss er es
44:12Unsere Chance ist sie, nur sie
44:14Was wir wissen müssten, ist
44:17Ist der Welt ihr noch
44:20Na ja, ist so etwas wie Liebe von
44:23Oder eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl
44:25Ist sie nah dran zu reden oder nicht?
44:27Das ist es, was wir wissen müssen
44:29Ob der zu Hause ist?
44:33Das kannst du annehmen
44:34Der lässt uns seine Frau nicht mehr allein
44:35Wir fahren raus
44:41Warum kommst du nicht her, Franziska?
44:44Komm her und setz dich
44:47Ich will dich zu nichts überreden, Franziska
45:05Aber wir müssen einen Weg finden
45:06Einen Weg heraus aus dieser Situation
45:09Diesen Weg suche ich auch
45:11Es muss Zeit vergehen
45:13Franziska, lass genügend Zeit vergehen
45:16Tu nichts
45:17Denk nichts
45:18Unternimm nichts
45:19Wenn Zeit vergangen ist, hat vieles seine Bedeutung verloren
45:23Glaubst du?
45:24Ich bin ganz sicher
45:25Außerdem, du hast ja schon etwas getan
45:28Überlege mal
45:30Warum du mir schon geholfen hast
45:32Warum hast du das getan?
45:36Das kann doch nur heißen, dass noch nicht alles
45:38Zwischen uns zerstört ist
45:40Und wenn nicht alles zerstört ist
45:43Gibt es auch einen neuen Beginn?
45:46Gib mir die Uhr, Franziska
45:49Warum willst du sie haben?
45:55Weil ich mit dieser Uhr überführt bin
45:56Wenn du sagst, ich sei nicht zum Mittagessen hier gewesen
46:00Da kann ich immer noch sagen, du lügst
46:01Aber die Uhr ist unwiderlegbar
46:05Und das weißt du
46:09Weißt du das, Franziska?
46:14Und willst du sie deshalb behalten?
46:20Ich habe sie und du bekommst sie nicht
46:22Nein?
46:26Nein
46:26Geh schlafen, Franziska
46:31Geh ins Bett
46:34Wer kommt denn da noch?
46:43Nein
46:44Geh nicht hin
46:45Geh schlafen
46:46Geh in dein Zimmer
46:48Ich habe gesagt, du sollst schlafen gehen
46:53Wer ist da?
47:04Derrick
47:05Guten Abend
47:09Guten Abend, Herr Derrick
47:10Ich frage mich, was Sie um diese Zeit von mir wollen
47:13Nachtverhörer?
47:15Sagen Sie mir einen vernünftigen Grund, warum Sie um diese Zeit kommen
47:19Der Grund ist immer noch ein totes Mädchen
47:21Bitte
47:22Bitte
47:28Ihre Frau ist nicht da
47:30Nehmen Sie Platz
47:32Haben Sie sie ins Bett geschickt?
47:42Bitte nehmen Sie doch Platz
47:43Wir können nicht mit Ihrer Frau sprechen, was?
47:52Nein
47:52Zu meinem Bedauern, nein
47:54Aber ich will Sie gern selbst fragen
47:56Moment, bitte
47:58Der hat sie weggeschickt
48:03So viel Angst hat er
48:05Ja, ich auch
48:08Die Polizei ist es
48:15Ich habe gesagt, du bist schlafen gegangen
48:18Bleib hier
48:20Zieh dich aus
48:21Und lege dich ins Bett
48:22Hast du verstanden?
48:25Ich werde versuchen, die Leute so schnell wie möglich loszuwerden
48:27Tut mir leid, Sie will niemanden sehen
48:39Sie ist in einer schrecklichen Verfassung
48:41Deprimiert und verzweifelt
48:43Das kann ich mir vorstellen
48:44Sagen Sie mal, wie viel Fantasie haben Sie eigentlich?
48:48Sie sehen immer nur Ihren Mord
48:49Fehlt Ihnen jedes Verständnis dafür, wie meine Frau sich fühlen muss
48:54Als eine Frau, die betrogen worden ist
48:57Sie hätte es nie erfahren
49:00Und in dieser Weise
49:03Deswegen ist sie verzweifelt und deprimiert
49:08Ein Zustand, an dem ich nichts ändern kann
49:12Gar nichts
49:13Obwohl ich es versuche
49:15Mit ihr rede
49:17Auf sie einzuwirken versuche
49:20Man kann nicht mit ihr sprechen, was?
49:23Nein
49:24Sie ist schon zu Bett gegangen
49:26Ah ja
49:26Sie ist außerstande mit jemandem zu reden
49:28Geschweige denn, ihre Fragen zu beantworten
49:30Ich entschuldige mich für die Störung, Doktor
49:32Bitte
49:33Doktor
49:35Ja?
49:41Schon gut
49:42Was ist denn?
49:57Hä?
50:00Ja, komm schon
50:01Ja, komm schon
50:30Sie sind weg, Franziska
50:51Du hast deinen Kognak nicht ausgetrunken
50:54Ich habe ihnen gesagt
50:56Du hast dich schon hingelegt
50:59Ein Glück
51:02Die sind ziemlich penetrant
51:05Mir ist ganz schön heiß geworden
51:06Ich danke dir
51:09Franziska
51:11Ich gehe jetzt ausschlafen
51:21Ich gehe jetzt ausschlafen
51:21Gute Nacht
51:23Willst du die Türe wieder abschließen?
51:34Nein
51:35Franziska
51:36Ich gehe jetzt aus
52:06Ich gehe jetzt aus
52:08Ich gehe jetzt aus
52:09Ich gehe jetzt aus
52:10Ich gehe jetzt aus
52:14contact auf
52:28Et um
52:32Kaffee
53:02Oh mein Gott.
53:32Oh, my God.
54:02Kommst du noch mit rauf?
54:12Du, ich fahr jetzt nach Haus.
54:14Wir sehen uns dann morgen.
54:16Morgen, ja.
54:16Gute Nacht.
54:17Na.
54:26Ist noch was?
54:28Ich fahr noch mal raus.
54:32Ich fahr noch mal raus.
55:02Ich fahr noch mal raus.
55:32Ich fahr noch mal raus.
56:02Ich fahr noch mal raus.
56:32Gute, Sie kommen nicht.
56:34Ich habe gerade versucht, einen Arzt zu erreichen.
56:36Wieso?
56:37Wieso einen Arzt?
56:38Ja, meine Frau, ich habe Ihnen doch gesagt,
56:40wie verzweifelt, wie deprimiert sie war.
56:44Sie hat sich das Leben genommen.
56:45Ich habe es gerade gemerkt,
56:46als ich mich schlafen lebe.
56:47Sie schweigt.
56:49Sie verdammte Schwein.
56:50Stefan!
56:51Stefan!
56:51Stefan!
56:51Wo ist sie?
56:54Wo ist sie?
56:57Wo ist sie?
56:58Wo ist sie?
56:58Ich ging noch an ihre Tür.
57:12Ich klopfte sie.
57:13Sie gab keine Antwort.
57:17Ich kam zu spät.
57:18Nein, nicht sie, ich.
57:21Ich kam zu spät.
57:24Und nun glauben Sie, Sie kommen davon.
57:42Sie glauben, Sie haben es geschafft.
57:43Glauben Sie das wirklich?
57:47Sie, Sie haben doch was gesucht, Doktor.
57:51Haben Sie es gefunden?
57:54Was meinen Sie?
57:56Haben Sie gefunden, was Sie gesucht haben?
58:00Nein, Sie haben es nicht gefunden.
58:03Nein, Sie haben es nicht gefunden.
58:33Nein, Sie haben es nicht gefunden.
59:03Musik
59:33Musik
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