- vor 5 Monaten
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:00Musik
00:307.30 Uhr, die Nachrichten, Berlin.
00:42Der ehemalige Linksterrorist Steffen Bogner wird nach 28 Jahren Haft aus der JVA Tegel entlassen.
00:49Nach Anderben eines Sprechers des Bundespräsidenten wurde einem Gnadengesuch Bogners stattgegeben.
00:541984 wurde Bogner zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.
01:00Das letzte noch in Haft befindliche Mitglied der linksterroristischen Gruppe Revolutionäre Front hatte im Oktober 1977 den Berliner Justizsenator Heinz Jablonka erschossen.
01:12Das gibt's doch nicht.
01:16Woher wissen die von der Wohnung?
01:19Die finden einen.
01:21Das ist ihr Job. Früher oder später.
01:24Gut. Ja gut.
01:29Ich kümmere mich um dich.
01:33Wir sehen uns oben.
01:35Herr Bogner.
01:36Herr Bogner.
01:38Herr Bogner, stehen Sie noch zu Ihren alten Idealen?
01:40Herr Bogner, wie geht es jetzt bei Ihnen weiter?
01:43Was sind Ihre Nächste?
01:44Sie werden doch bestimmt schon Pläne für die Zukunft geben.
01:47Was? Was?
01:47Was?
01:47Was?
01:47Wir sind in der Wohnung.
01:50Hören Sie mich!
01:51Ich bin die Schwester von Steffen Bogner.
01:58Ich werde versuchen, Ihre Fragen zu beantworten.
02:10Steffen!
02:12Steffen!
02:12Steffen!
02:13Steffen!
02:13Steffen!
02:13Steffen!
02:13Steffen!
02:13Steffen!
02:13Steffen!
02:14Steffen!
02:14Steffen!
02:15Steffen!
02:15Steffen!
02:16Steffen!
02:16Steffen!
02:16Steffen!
02:16Steffen!
02:16Steffen!
02:16Steffen!
02:17Steffen!
02:17Steffen!
02:17Steffen!
02:17Steffen!
02:18Steffen!
02:18Steffen!
02:19Steffen!
02:19Steffen!
02:19Steffen!
02:20Steffen!
02:20Steffen!
02:21Steffen!
02:21Steffen!
02:22Steffen!
02:23Steffen!
02:24Steffen!
02:25Steffen!
02:26Steffen!
02:27Steffen!
02:28Steffen!
02:29Steffen!
02:30Steffen!
02:31Steffen!
02:32Steffen!
02:33Steffen!
02:34Steffen!
02:35Steffen!
02:36Frau Bogner, haben Sie schon mal in Betracht gezogen,
03:04dass Ihr Bruder gar nicht in diese Wohnung wollte?
03:08Vielleicht wurde es ihm alles zu viel und er ist...
03:09Nein.
03:11Nein, mein Bruder ist nicht abgehauen.
03:14Aber er hat das schon einmal getan.
03:18Ja.
03:22Ihr Bruder taucht 1977 ab und er spricht 35 Jahre...
03:2634.
03:2834 Jahre, 8 Monate und 2 Tage.
03:33Gut, also nach 34 Jahren Schweigen meldet sich Ihr Bruder und Sie besuchen ihn zweimal im Gefängnis.
03:39Er sagt Ihnen, dass er bald freikommt, Sie holen ihn bei seiner Entlassung ab
03:44und eine halbe Stunde später ist er weg.
03:47Ja.
03:49Na ja, nun fragen wir uns schon, woher Sie die Gewissheit nehmen, dass er nicht freiwillig verschwunden ist.
03:56Der Deffen...
03:58Der Deffen ist krank.
04:00Was fehlt ihm?
04:02Er hat ein Leberkarzinum.
04:04Ein fortgeschrittenes Stadion.
04:06Das heißt unheilbar.
04:08Ja.
04:09Lange werde ich meinen Bruder also nicht mehr haben.
04:13Und die Zeit, die ihm noch bleibt, die wollte er mit mir verbringen.
04:19Er konnte und wollte also gar nicht abhauen. Verstehen Sie?
04:24Gut, also die Diagnose ist bestätigt. Bogner hat noch zwei Monate, wenn er Glück hat, drei.
04:36Das heißt, wir suchen einen todkranken Mann, der weiß, dass er bis zu seinem Ende von der Presse gehetzt werden wird.
04:41Selbstmord?
04:43Nicht auszuschließen.
04:44Wieso macht er seiner Schwester dann Hoffnung auf gemeinsame letzte Tage?
04:47Wie konnte er verschwinden?
04:52Unbemerkt schwierig. Mit der ganzen Presse vor der Tür?
04:56Aber könnte uns das nicht nutzen? Vielleicht hat er ein Fernsehteam etwas gefilmt, was uns weiterhilft.
05:01Ihr überprüft das. Und findet raus, wie er aus dem Haus entkommen konnte. Kellertüren, Hintertüren, Garagentüren, sowas.
05:08Irgendjemand wird er ja geredet haben in den letzten 28 Jahren.
05:12Natürlich hat der Steffen Bogner mit den Leuten hier geredet. Aber eben auch nicht mehr.
05:19Bitte, danke, guten Morgen, guten Nacht. Das war alles.
05:23Es hört sich so an, als hätte er sich freiwillig in Einzelhaft begeben.
05:26Danke, lieber. Könnte man so formulieren, ja.
05:29Und warum?
05:31Oh, darüber kann ich Ihnen schwer was sagen. Seine Isolation verlassen hat er erst nach der Krebsdiagnose.
05:36Und da ist er direkt zu Ihnen gekommen?
05:38Kurz nach dem Befund, ja.
05:40Also das verstehe ich irgendwie nicht. Warum klopft ein linksradikaler Terrorist ausgerechnet an die Tür eines Geistlichen?
05:47Ich versuche den Häftlingen zu helfen, mit Not und Angst fertig zu werden. Rechtfertigen oder erklären muss ich dafür niemand.
05:55Und was hat er mit Ihnen besprochen?
05:57Darüber darf ich Ihnen keine Auskunft geben. Meine Gespräche mit den Häftlingen fallen unter das Beichtgeheimnis.
06:03Halten Sie es für möglich, dass er selbstmordgefährdet ist?
06:05Schließe ich aus. Er war nicht depressiv, so viel kann ich Ihnen sagen.
06:08Wer außer seiner Schwester hat ihn noch besucht?
06:10Da müssten Sie Ihrem Besucherjournal in der Verwaltung nachsehen.
06:13Danke.
06:14Nach dir.
06:15Schon wieder im Keller, ja?
06:24Was würdest du machen, wenn du nur noch zwei Monate zu leben hättest?
06:35Ich würde wahrscheinlich mit meinem Vater um die Welt reisen.
06:41Aber du kennst seinen Vater doch kaum.
06:45Eben.
06:53Wann hast du ihn denn zum letzten Mal gesehen?
06:5623 Jahren.
07:06Schau mal.
07:11Guck mal hier.
07:14Steffen Burgner, JVA Wedding.
07:16Oh.
07:17Schau an.
07:22Schöne Aussicht.
07:24Hilf mir mal lieber.
07:25Ey, das war ein Kompliment.
07:34Das hat er aber alleine nicht geschafft.
07:36Nee.
07:38Ja.
07:39Es sei denn, Sie waren zu zweit.
07:41Kopf weg.
07:43Was?
07:44Was habe ich mit Ihrem vermissten Fall zu tun?
07:45Das würden wir gern von Ihnen wissen, Herr Hornig.
07:48Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen.
07:49Laut Besucherjournal der JVA hatte Bogner zuletzt Besuch von drei Personen.
07:52Sie waren eine davon.
07:54Und wer waren die anderen?
07:56Verzaunen.
07:58Berufskrankheit.
07:59Bitte.
08:00Was hatte der Chefredakteur eines der größten deutschen Nachrichtenmagazine mit einem Terroristen zu besprechen, der dann kurz nach seiner Haftentlassung verschwindet?
08:08Steffen Burgner hat mir ein Interview angeboten.
08:14Und was wollte er Ihnen genau erzählen?
08:16Er sprach von einer Lebensbeichte.
08:20Was soll das heißen?
08:22Ich erzähle Ihnen, was ich über die Anschläge weiß.
08:25Sie kriegen alles.
08:27Namen, Daten, Zusammenhänge.
08:31Keine Tabus.
08:34Keine Tabus.
08:37Sie wären der Erste, der das Schweigen der revolutionären Front bricht.
08:42Warum tun Sie das?
08:43Warum tun Sie das?
08:46Weil ich die Wahrheit sagen muss.
08:52Das Interview sollte drei Wochen nach seiner Entlassung stattfinden.
08:56Und was bekommt man so bei Ihnen für eine Lebensbeichte?
08:59Die Wahrheit hat immer Ihren Preis, Frau Amiri.
09:01100.000 Euro.
09:04Und Sie haben sofort bezahlt?
09:06Ich musste ihm einen Barscheck ausstellen, ja.
09:08Wurde der schon eingelöst?
09:10Nein.
09:12Aber ich werde Ihnen natürlich Bescheid geben.
09:14Wer außer Ihnen wusste noch von diesem Interview?
09:16Natürlich nur mein Verleger.
09:18Herr Radek,
09:20falls Burgner verschwindet,
09:22wäre eine einmalige Chance für Wahrheit und Versöhnung vertan.
09:25Glauben Sie, ich wüsste das nicht?
09:26Herr Hornig, was meinen Sie?
09:28Wer könnte ein Interesse daran haben, dieses Interview zu verhindern?
09:30Erstens, die Exgenossen von der revolutionären Front.
09:32Sie würden versuchen, den Verräter munddur zu machen.
09:34Und zweitens?
09:35Nach dem Anschlag auf Jablonka kamen immer wieder Gerüchte auf,
09:38wonach der Verfassungsschutz in den Anschlag verstrickt war.
09:40Das hört sich jetzt aber stark nach Verschwörungstheorie an, Herr Hornig.
09:43Ich wünschte, es wäre eine Frau Amiri.
09:45Aber im Prozess gegen Bogner hat das Gericht wirklich alles getan,
09:49um den wahren Tathergang zu verschleiern.
09:51Wie geht es Ihnen darum?
09:52Wie geht es Ihrem Vater, Herr Radek?
09:53Das haben wir im Keller gefunden.
09:54Falls Bogner entführt wurde,
09:55wollte er vielleicht eine Spur hinterlassen.
09:56Sag mal, habt ihr eine Idee, warum er dieses Interview erst in drei Wochen geben wollte?
09:58Ich meine...
09:59Wie geht es Ihnen darum, dass das Gericht wirklich alles getan hat?
10:01Das ist das Gericht an, Herr Hornig.
10:02Ich wünschte, es wäre eine Frau Amiri.
10:03Aber im Prozess gegen Bogner hat das Gericht wirklich alles getan,
10:05um den wahren Tathergang zu verschleiern.
10:07Wie geht es Ihrem Vater, Herr Radek?
10:10Das haben wir im Keller gefunden.
10:14Falls Bogner entführt wurde, wollte er vielleicht eine Spur hinterlassen.
10:22Sag mal, habt ihr eine Idee, warum er dieses Interview erst in drei Wochen geben wollte?
10:25Ich meine, was will er vorher erledigen?
10:27Das ist eine gute Frage.
10:28Habt ihr schon was überbogen, das zweite Besucherin?
10:31Ja, das war eine gewisse Maren Wenzel.
10:34Und hat sich an der Pforte mit einem uralten Führerschein ausgewiesen.
10:39Die Frau heißt nicht Maren Wenzel.
10:42Heißt sie nicht?
10:50Maren Lösch.
10:52Die Maren Lösch?
10:53Das ist ihr Mädchen mit einem Führerschein.
10:55Ein Mitglied der Revolutionären Front hat US-Soldaten erschossen,
10:58dafür lebenslänglich kassiert, vor zwei Jahren wurde sie freigelassen
11:02und lebt jetzt in Berlin.
11:03Und hat noch ihren alten Lappen.
11:05Na ja, wegen Trunkenheit am Steuer wurde sie ja nicht angeklagt.
11:08Wie steht, dass sie mit Steffen Bogner liiert war?
11:10Ja, Sandra.
11:11Das Traumpaar des deutschen Terrors.
11:12Schon mal gehört?
11:16Mina, Sandra, ihr findet sie und du überprüfst das Sendematerial.
11:18Kann ich dich kurz sprechen?
11:34Was ist hier eigentlich los?
11:46Woher kennt Hornig deinen Vater?
11:49Oliver, seit wann hast du Geheimnisse vor mir?
11:54Der Vorsitzende Richter im Prozess gegen Bogner war mein Vater.
11:57Und aus welchem Grund hast du uns das verschwiegen?
12:04Weil es für den Fall nicht relevant ist.
12:05Ha!
12:08Das glaube ich nicht.
12:11Ich glaube, du hast geschwiegen, weil es um dich ging.
12:14Kann sein.
12:18Kurz vor der Urteilsverkündung erschien Hornigs Reportage.
12:23Vielleicht erinnerst du dich.
12:24Das hat eine ziemliche Welle gemacht damals.
12:26Er behauptete, das Gericht habe die Beweislage manipuliert,
12:28um den wahren Tathergang zu verschleiern
12:31und Steffen Bogner verurteilen zu können.
12:34Hast du deinen Vater darauf angesprochen?
12:38Nein.
12:40Ich habe ihn nicht angesprochen.
12:42Ich habe ihn angeklagt.
12:47Ich stand da mit diesem Artikel in der Hand und verlangte eine Erklärung.
12:50Ich war 17.
12:54Mit 17 ist man der gnadenloseste Richter, den man sich vorstellen kann.
12:58Warum hast du das getan?
13:01Warum fällst du ein Urteil, von dem du weißt, dass es falsch ist?
13:05Warum machst du dich zum Verstrecker staatlicher Willkür?
13:09Und wie hat dein Vater darauf reagiert?
13:11Mit einer Ohrfeige.
13:19Das war das erste und letzte Mal, dass er mich geschlagen hat.
13:26Wenn das stimmt,
13:28dann saß Steffen Bogner 28 Jahre lang für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat.
13:32Wenn das stimmt,
13:35dann läuft da draußen vielleicht der wahre Täter rum, der Bogners Lebensbeichte verhindern will.
13:38Ja?
13:40Maren Lösch, Job dem Uniarchiv.
13:42Worüber haben Sie und Steffen Bogner gesprochen, Frau Lösch?
13:43Das geht sie nichts an.
13:44Ja.
13:46Maren Lösch, Job dem Uniarchiv.
13:50Worüber haben Sie und Steffen Bogner gesprochen, Frau Lösch?
13:56Das geht sie nichts an.
13:59Ja, das tut es.
14:02Steffen Bogner ist verschwunden.
14:05Wen wundert das?
14:08Na, Sie offenbar nicht.
14:15Mir war klar, dass Steffen uns irgendwann verraten würde.
14:19An wen soll er Sie verraten haben?
14:22Na, an wen wohl?
14:24Sie glauben doch nicht, dass dieser Staat irgendjemanden freiwillig einfach so begnadigt.
14:29Was haben wir denn?
14:31Das war ein Deal.
14:32Steffen sagt aus und dafür darf er gehen. So lief das.
14:37Nehmen wir mal an, es war so.
14:39Was hätte dieser Deal für Sie bedeutet, Frau Lösch?
14:42Was willst du jetzt hören?
14:44Dass wir ihn jagen und töten würden?
14:45Würden Sie?
14:47Sie wissen, dass wir den bewaffneten Kampf schon vor Jahren aufgegeben haben.
14:53Was bleibt, ist unsere Verachtung.
14:56Das heißt, Sie wollten nur sicher gehen, dass er noch auf Linie ist.
14:59Und wenn schon?
15:01Wäre es nicht mal an der Zeit, Ihre Linie zu verlassen und zu überdenken, was Sie damals getan haben?
15:12Wissen Sie, Sie sind zu jung und zu naiv, um zu begreifen, was in diesem damals wirklich passiert ist.
15:23Also ich habe begriffen, dass die Revolutionäre Front 34 unschuldige Menschen ermordet hat.
15:28Ja, weil...
15:30Ach, das berühmte Eichmann-Zitat.
15:32Ich dachte, von den Nazis wolltet ihr euch absetzen.
15:34Ja, ich weiß, diese Nazi-Scheiße kommt immer.
15:38Wir haben für die Menschen gekämpft. Für die Menschen und für eine neue Gesellschaft.
15:42Und deshalb sind Sie die besseren Mörder.
15:47Oder was?
15:48Sehen Sie?
15:58Zu jung.
16:01Zu naiv.
16:08Wo waren Sie heute Morgen zwischen 8.30 Uhr und 10 Uhr, Frau Lösch?
16:12Hier.
16:14Geschichtsbeginn ist um 8.
16:16Gibt es dafür Zeugen?
16:17Hier in diesem Überwachungsstatt brauche ich keine.
16:21Wiedersehen.
16:25Jawohl.
16:42Ja, perfekt.
16:56Ach, guten Tag, Frau Amiri.
16:59Frau Bruckner, alles in Ordnung?
17:01Guten Tag.
17:03Hallo.
17:04Reis, ich dachte, das hilft Ihnen vielleicht bei Ihrer Suche.
17:07Das ist hier der alte Schulatlas von meinem Bruder.
17:09Hier haben wir als Kinder markiert, wo wir später hinreisen wollen.
17:15Schauen Sie mal hier, New York, Kapstadt und Peking.
17:21Ja, und nach Lapland, da wollten wir auch unbedingt mal hin.
17:24Ich habe immer gehofft, dass mein Bruder zurückkommt.
17:29Da ist er.
17:31Keiner in der Familie hat damals gedacht, dass er irgendwann abhaut.
17:35Und auf Leute schießt, um die Welt zu retten.
17:37Und jetzt ist er wieder da.
17:41Und ich suche ihn schon wieder.
17:46Also, wir hatten nicht den Eindruck, dass die Lösch etwas von Bugners Krebserkrankung oder dem Interview weiß.
17:51Und was ist mit dem Alibi?
17:53Also, zum fraglichen Zeitpunkt war sie in der Bibliothek.
17:55Stopp.
17:59Kannst du einen Moment zurückgehen?
18:04Größer?
18:05Jablanka?
18:10Wer?
18:12Der Sohn von Heinz Jablanka, den Burgner damals erschossen hat.
18:16Woher weißt du, wie der aussieht?
18:18Ich habe sein Buch gelesen.
18:19Nicht vergeben, nicht vergessen.
18:22Über den Mord an meinem Vater.
18:25Hier.
18:26Also, hat Jablanka sich möglicherweise gereicht?
18:33Ich soll Steffen Bogner entführt haben?
18:36Das ist eine bodenlose Unterstellung.
18:38Sie waren da und Sie hatten ein Motiv.
18:39Hat ihn Bogner von seiner bevorständenden Lebensbeichte erzählt?
18:46Oder ist er dazu gar nicht mehr gekommen, nachdem Sie ihn im Treppenhaus abgefangen haben?
18:50Schauen Sie drauf! Ich habe ihn nicht!
18:54Was ist denn für eine Lebensbeichte?
18:57Wovon reden Sie eigentlich?
18:58Steffen Bogner wollte in einem Interview sämtliche Informationen liefern, die für die Aufklärung der revolutionäre Frontanschläge nötig sind.
19:04Den Mord an Ihrem Vater eingeschlossen.
19:05Und er wollte die Opfer um Verzeihung bitten.
19:14Wieso sollte einer wie Bogner so etwas tun?
19:19Steffen Bogner hat Krebs im Endstadium.
19:22Er hat nicht mehr lange zu leben. Er möchte reinen Tisch machen.
19:32Herr Jablanka.
19:33Helfen Sie uns ihn zu finden?
19:36Damit er dieses Interview geben kann.
19:44Ich habe mich nicht getraut, ihn anzusprechen.
19:48Bogner war nicht allein.
19:50Der Mann war schlank. Größe zwischen 1,70 und 1,80.
19:54Wie alt?
19:55Das weiß ich nicht. Diese Kappe hat alles verdeckt.
20:00Was wollten Sie von Bogner?
20:06Ich wollte ihn fragen, wer meinen Vater erschossen hat.
20:09Ich denke, das war Bogner.
20:10Ja, das habe ich eine Zeit lang auch geglaubt.
20:14Aber dann gab es Ungereimtheiten.
20:16Ungereimtheiten.
20:18Der Mörder meines Vaters hat auf seiner Flucht seine Sturmkappe verloren.
20:22Und dieser wurde ein Haar sichergestellt.
20:25Natürlich hat die Untersuchung nichts ergeben.
20:29Eine DNA-Analyse gab es ja damals noch nicht.
20:31Während der Recherchen zu meinem Buch habe ich eine Neuuntersuchung beantragt.
20:36Aber das Haar war verschwunden.
20:38Ja.
20:40Sämtliche Beweismittel in dem Mordfall Jablanka wurden vernichtet.
20:44Ein Haar musste weichen, damit das BKA wieder Platz im Regal hat.
20:47Entschuldigen Sie, wie war Ihr Name nochmal?
20:57Radek.
21:01Ach.
21:07Also, Bogner kann nicht geschossen haben, weil dieses Haar verschwunden ist?
21:12Ja.
21:13Ja.
21:15Und dann gibt es ja auch noch Peter Henlein.
21:18Wer ist Peter Henlein?
21:20Wer ist Peter Henlein, Herr Radek?
21:24Der Taxifahrer.
21:27Ja.
21:29Und der einzige Augenzeuge.
21:31Henlein stand zwei Schritte von meinem Vater entfernt, als die Schüsse fielen.
21:35Bei der Vernehmung später hat er zu Protokoll gegeben, dass der Attentäter höchstens 1,70 groß war.
21:39Stefan Bogner misst ja mindestens 1,85.
21:45Aber in dem Protokoll, was dem Richter vorlag, fehlt dieser Teil der Aussage.
21:51Ich kenne Ihre Thesen, Herr Jablanka.
21:53Es geht hier nicht um meine Thesen, Herr Radek.
21:54Herr Radek.
21:56Stellen Sie sich bitte einmal vor, wie es mir geht.
21:58Stellen Sie sich vor, Sie finden Anzeichen dafür, dass Sie in einem Rechtsstaat leben, der Sie 30 Jahre lang lügt.
22:04Sie reden mit dem BKA.
22:06Sie gehen zur Staatsarwaltschaft.
22:08Sie gehen sogar zu dem Vorsitzenden Richter.
22:11Aber Sie kriegen keine Antworten.
22:14Sie versuchen es ein zweites Mal.
22:16Sie werden als Spinner gebrannt macht.
22:17Wie würden Sie sich denn fühlen?
22:25Danke, wir sind fertig.
22:29Fertig.
22:31Ich bin noch nicht fertig.
22:34Ich bin nicht fertig.
22:35Heinz Jablanka steigt aus dem Taxi.
22:40Hennlein geht zum Kofferraum.
22:41In dem Moment taucht der Attentäter auf und schießt ihm zweimal in den Kopf.
22:44Aber um Steffen Bogner zu finden, ist das nicht relevant.
22:47Wir konzentrieren uns also nur auf den Mann mit der Kappe.
22:49Genau.
22:50Der Jablanka war es nicht.
22:51Maren Lösch hat ein Alibi.
22:52Bleibt nur noch der Mann mit der Kappe.
22:54Was ist mit den anderen Ex-Mitgliedern der Revolutionären Front?
22:58Die hatten Nachwuchs am Start, was mit der zweiten, dritten Generation.
23:01Und die willst du alle einbestellen und sie fragen, wo sie heute Morgen waren?
23:03Nee, ich will den nicht alle einbestellen, ich will aber in die Richtung recherchieren.
23:06Sympathisanten, selblich hinten, linksradikale, schwarzer Block, Hausbesetzer und das in Berlin.
23:10Na, viel Spaß.
23:11Okay, was ist, wenn Jablanka doch recht hat?
23:14Du meinst, das PKA hat den aus dem Verkehr gezogen, bevor er aussagen kann, oder was?
23:17Na ja, möglich ist es, aber dafür haben wir wahrscheinlich nicht genug Zeit, in die Richtung zu kommen.
23:20Hallo.
23:22Vergesst bitte nicht, dass diese Anschuldigungen von einer befangenen Person gemacht wurden.
23:26Und dass es dafür nur Indizien, aber keine Beweise gibt.
23:29Um Bogner zu finden, können wir leider kaum einen 35 Jahre alten Mordfall neu aufrollen, oder siehst du das anders, Oliver?
23:36Nein, das sehe ich genauso.
23:39An die Arbeit.
23:41Ich such da mal den Mann mit der Kappe.
23:43Du fragst mich im Ernst, ob ich Bogner das Prozess manipuliert habe, um ihn ins Gefängnis zu bringen?
23:56Hast du?
23:57Als sie uns damals vor dem Supermarkt mit Wasserpistolen beschossen haben.
24:14Vielleicht erinnerst du dich?
24:15Ja.
24:16Sie nannten mich ein Faschistenschwein und schrien uns nach, dass es beim nächsten Mal Blei sein würde.
24:21Kurz darauf wurde Jablanka ermordet.
24:23Ich erinnere mich.
24:26Auch an das Panzerglas in unserer Haustür?
24:29An die Doppelstreifen vom Haus?
24:32An den Polizisten, der dich in die Schule begleiten musste?
24:36Auch das weiß ich noch.
24:40Du warst zehn.
24:42Du weißt überhaupt nichts.
24:44Die Revolutionäre Front, Bogner, Lösch und die anderen, wollten den Rechtsstaat vernichten. Mit allen Mitteln. Terror. Mord. Keiner von denen war unschuldig.
25:00Du hast meine Frage nicht beantwortet.
25:06Ich habe das Buch von Jablanka Junior gelesen. Das sind unhaltbare Spekulationen.
25:14Die Revolutionäre Front, das waren die Verbrecher, nicht wir.
25:18Wir waren die Guten.
25:19Guten.
25:27Guten Nacht.
25:49Ich wollte mich entschuldigen.
25:54Wofür?
25:56Für einen falschen Verdacht.
26:00Sie wollen wissen, was in Wahrheit mit Ihrem Vater passiert ist und das ist Ihr gutes Recht.
26:05Ja, vielleicht.
26:07Aber mein Recht nützt mir nichts mehr.
26:12Selbst wenn Bogner sein Schweigen bricht, ich zweifle immer weiter.
26:17Warum?
26:19Weil es für mich nur eine Wahrheit gibt, die alles andere unter sich begräbt.
26:24Mein Vater kommt nicht mehr zurück.
26:36Morgen.
26:38Morgen.
26:40Sag mal, du hast schon bemerkt, dass Radek uns was verschweigt, oder?
26:57Möglich.
26:59Wie möglich? Was soll denn das heißen? Was ist denn los mit euch?
27:02Daniel, wenn das wirklich wichtig wäre, dann würde er uns das sagen.
27:04Sicher.
27:06Ja, sicher.
27:08Sonst noch was?
27:12Ja, ich habe mich gefragt, was Steffen Bogner so alles kann.
27:17Ist das einer dieser Tage?
27:19Nee, ernsthaft.
27:21Einen Computerkurs kann er im Gefängnis gemacht haben.
27:23E-Mails und so weiter, kein Problem.
27:25Aber was haben die sonst noch gemacht, dass er nicht nach 28 Jahren Gefängnis einen totalen Kulturschock hat, wenn einer rauskommt?
27:29Berlin ohne Mauer, Arbeitsamt heißt Jobcenter, es gibt keine Telefonzellen mehr und so weiter und so fort.
27:34Du meinst, Sie haben den rausgelassen, damit er das alles lernt?
27:36Ja.
27:38Herr Beck, warum haben Sie unseren Kollegen denn verschwiegen, dass Steffen Bogner Freigänger war?
27:44Na, Sie haben es doch trotzdem herausgefunden.
27:48Laut den Unterlagen des sozialtherapeutischen Dienstes hatte Steffen Bogner insgesamt fünf Tage Freigang.
27:52An diesen fünf Tagen wurde er jeweils von dem Leiter des Dienstes begleitet.
27:58Ist das Ihre Unterschrift?
28:00Ja.
28:02Herr Beck, ein Mensch wird vermisst.
28:04Also wenn Sie irgendwelche Informationen haben, die uns helfen könnten, die zu finden, dann sind Sie verpflichtet, uns darüber in Kenntnis zu setzen.
28:14Ich darf Ihnen da nicht helfen. Es tut mir leid.
28:17Seine Schwester wartet seit 34 Jahren darauf, dass er zurückkehrt. Die leidet.
28:25Herr Beck, hier steht möglicherweise ein Menschenleben auf dem Spiel.
28:30§ 53 Stbo Absatz 1 zur Verweigerung des Zeugnisses in Ferner berechtigt erstens Geistliche über das, was Ihnen in Ihrer Eigenschaft als Seelsorger bekannt geworden oder anvertraut worden ist.
28:42Das haben Sie wirklich schön gesagt.
28:43Hm.
28:50Erklären Sie mir das Gleichnis vom verlorenen Schaf.
28:56Hm?
28:57Erklären Sie mir das Gleichnis vom verlorenen Schaf.
29:00Bitte.
29:08Entschuldigung.
29:09Ein Hirte hat 100 Schafe.
29:12Eins davon verirrt sich.
29:14Der Hirte lässt die 99 anderen Schafe zurück und geht los, um das verlorene Schaf zu suchen, als er es gefunden hat.
29:20Freut er sich über das eine Schaf mehr als über die 99 anderen, die nicht verloren waren.
29:25Warum freut er sich über das eine Schaf mehr als über die 99 anderen?
29:33Der Herr freut sich mehr über einen Sünder, der zu ihm zurückkehrt und Buße tut, als über 99 Gerechte, die nicht der Buße bedürfen.
29:41Aber was, wenn er nicht zurückkehren kann, weil ihm etwas passiert ist?
29:44Steffen Bogen hat einen Sohn.
29:45Steffen Bogen hat einen Sohn.
29:48Steffen Bogen hat einen Sohn.
29:49Steffen Bogen hat einen Sohn.
29:53Steffen Bogen hat einen Sohn.
29:54Steffen Bogen hat einen Sohn.
29:56Steffen Bogen hat einen Sohn.
29:58Steffen Bogen hat einen Sohn.
30:00Steffen Bogen hat einen Sohn.
30:01Steffen Bogen hat einen Sohn.
30:02Steffen Bogen hat einen Sohn vorgeklemmt 3000 meternis.
30:062015.
30:08Die Tochter, meine Tür.
30:10Tim, Mitte 20.
30:14Er erzählt mir, dass er schon ein halbes Dutzend Briefe
30:17an seinen Vater geschrieben hat, ohne überhaupt eine Antwort zu bekommen.
30:20Wollte ihn aber unbedingt kennenlernen.
30:23Konnten Sie ihm helfen?
30:24Nein, damals nicht.
30:26Bogner führte noch immer Krieg gegen sich.
30:28Nur die Welt von einem Sohn wollte er ja nichts wissen.
30:31Die ungeöffneten Briefe sollte ich Tim zurückgeben.
30:35Und was haben Sie getan?
30:40Ich konnte den Jungen nicht enttäuschen.
30:43Und da habe ich alles aufgehoben.
30:45Bis Bogner dann krank wurde und sich fragte,
30:47was er denn eigentlich auf dieser schönen Welt hinterlassen wird.
30:51Dann habe ich ihm die Briefe wieder in die Hand gedrückt.
30:55Ein paar Tage später
30:58war er sich mit Tim getroffen.
31:05...
31:15...
31:18...
31:19Bogner hat mir das Versprechen abgenommen, niemanden von Tim zu erzählen.
31:31Ja klar, er will seinen Sohn schützen.
31:34Das können wir auch sehr gut verstehen, aber wir brauchen Tims Nachnamen trotzdem.
31:46Erinnern Sie die beiden nicht daran, ihren Frieden zu finden?
31:50Die Presse darf nichts erfahren.
31:54Sie haben mein Wort.
31:58Tim Jordan, 33, lebt und arbeitet in Münster als Architekt.
32:02Danke. Wiederhören.
32:04Also, nur Höserlich hat seit gestern drei Wochen Urlaub.
32:08Und Bogner will sein Interview doch auch erst in drei Wochen geben.
32:11Drei Wochen.
32:13Hört sich an wie der perfekte Zeitrahmen für einen Familienurlaub.
32:16Lappland.
32:18Lappland?
32:20Check mal die Flüge nach Lappland.
32:22Pass auf.
32:24Schau mal.
32:26Das sind Bogners Traumreiseziele.
32:28New York, Kapstadt, Peking und Lappland.
32:31Aber nur nach Lappland kann er reisen, ohne dass er jemals einen Pass vorzeigen muss.
32:35Weil Lappland gehört zu Finnland und Finnland gehört zum Schengenraum.
32:39Pro Woche gibt's zwei Flüge nach Rovanimi von Berlin.
32:42Einer heute Abend.
32:43Aber, also wenn Bogner einfach mit seinem Sohn verreisen will, warum erzählt er dann seiner Schwester nicht davon?
32:50Ich hab mal Tim Jordan eingegeben. Den gibt's nicht, aber auf 18e sitzt Tim Allwang.
32:56Neben Robert Allwang.
32:58Das ist er.
33:00Wieso?
33:02Robert Allwang.
33:03Das war der Deckname, den Bogner benutzt hat, als er 83 verhaftet wurde.
33:08Aha.
33:22Mein Vater war der vorsitzende Richter im Prozess gegen Bogner.
33:25Es tut mir leid, dass ich das so lange nicht gesagt habe.
33:31Und es tut mir leid, dass ich so ein Kotzbrocken war.
33:38Und wann ist der Check-in?
33:40In zweieinhalb Stunden.
33:44Gut.
33:55Herr Bogner?
33:56Herr Radek vermisst die Stelle. Meine Kollegin Mina Amiri.
34:00Können wir Sie im Moment sprechen? Sie können gerne mitkommen.
34:03Das geht nicht. Wir verpassen den Flug.
34:05Sie haben auch genug Zeit.
34:07Muss mein Vater mitkommen?
34:09Müssen wir der Dame am Schalter sagen, dass Sie unter falschem Namen kommen?
34:12Komm.
34:13Komm.
34:15Kommen Sie.
34:17Alles klar bei dir?
34:19Klar.
34:20Komm, lass uns einen Kaffee trinken.
34:22Komm, lass uns einen Kaffee trinken.
34:23Es war alles ganz einfach.
34:24Den alten Namen kannte ich.
34:25Ich kann nicht nur die Dame am Schalter sagen, dass Sie unter falschem Namen fliegen.
34:29Komm.
34:33Kommen Sie.
34:36Alles klar bei dir?
34:37Klar.
34:39Komm, lass uns einen Kaffee trinken.
34:49Es war alles ganz einfach.
34:50Den alten Namen kannte ich.
34:54Ich war ja damals seine Frau.
34:57Judith Alvang.
35:00Robert Alvang.
35:04Er hat mir alles erzählt.
35:07Das Interview.
35:09Sein Sohn.
35:11Die Reise nach Lappland.
35:14Steffen dachte, er kann aus mir den gleichen Verräter machen.
35:18Aber er hat sich getäuscht.
35:21Herr Bogner.
35:23Ich muss das fragen.
35:24Werden Sie bedroht oder erpresst?
35:26Nein.
35:28Warum sind Sie denn aus dem Haus verschwunden?
35:33Das war meine Idee.
35:35Also wir wollten uns erst am Abend treffen.
35:37Aber mir war schon Tage vorher klar, dass die Presse uns nicht in Ruhe lassen wird.
35:44Aber warum haben Sie Ihrer Schwester nicht Bescheid gesagt?
35:46Ich habe keine Zeit mehr.
35:47Und die Zeit, die mir bleibt, die schulde ich meinem Sohn.
35:57Aber glauben Sie nicht, dass Ihre Schwester das sofort verstanden hätte?
36:02Ich habe es einfach nicht geschafft, ihr zu sagen, dass mir mein Sohn wichtig ist.
36:05Herr Bogner, kann ich Sie im Moment alleine sprechen, bitte?
36:09Herr Bogner, kann ich Sie im Moment alleine sprechen, bitte?
36:12Wolltest Sie jetzt gerne auf Weltreise gehen?
36:13Werden Sie das Interview geben?
36:15Warum wollen Sie das wissen?
36:16Warum wollen Sie das wissen?
36:18Werden Sie das Interview geben?
36:20Wolltest du jetzt gerne auf Weltreise gehen?
36:41Werden Sie das Interview geben?
36:44Warum wollen Sie das wissen?
36:49Es wäre richtig.
36:50Das sehe ich auch so.
37:04Hier, sprechen Sie mit Ihrer Schwester.
37:07Sie wartet drauf.
37:16Hallo?
37:17Steffen hier.
37:19Du bist so ein Idiot, Steffen.
37:20So ein Idiot.
37:23Ja, du hast recht.
37:26Warum hast du mir nichts von Tim erzählt?
37:28Es tut mir leid.
37:35Wenn ihr...
37:36Wenn ihr wieder zurück seid, stellst du mir dann vor?
37:42Ich verspreche es dir.
37:45Ihr werdet euch gut verstehen.
37:48Ja.
37:50Ja, bestimmt.
37:51War es gut, Susanne.
37:55Bis bald, ja?
37:56Bis bald.
38:00Gute Reise.
38:01Sie haben ja Blanca erschossen.
38:23Bogner hat Ihnen von dem Interview erzählt, als Sie ihn besuchten.
38:31Und Sie konnten das nicht zulassen.
38:33Wie...
38:45Sopfer?
38:48Wie hat man sich trat aus?
38:48Sagst du Reise.
38:55Und Sie können das von mir sonst ver distorted.
38:56Dann können Sie Save.
38:58Untertitelung des ZDF, 2020
39:28Untertitelung des ZDF, 2020
39:58Es war alles ganz einfach.
40:51Es tut mir leid.
40:52Er hat nicht genug, um Bogen der Lebenslänge nicht zu geben.
41:20Nach ein paar Jahren wäre er wieder freigekommen.
41:25Also habt ihr ihm den Jablanka-Mord angehängt.
41:29Die Löschstraße günstigerweise schon für den Mord an die Moeser-Daten.
41:35Möglicherweise wurde ein Falscher verurteilt.
41:38Aber kein Unschuldiger.
41:39Du hast das Recht gebeugt.
41:43Vielleicht war es keine Verschwörung.
41:45Aber du hast das Recht gebeugt.
41:49Warum?
41:51Warum lässt sich ein aufrichtiger Mann wie du
41:54vor den Karren der Staatsräson spannen?
41:57Außer Angst!
42:02Ich hatte Angst!
42:05Alle hatten Angst!
42:08Angst vor dem Terror!
42:11Angst um unsere Kinder!
42:12Ich habe das Recht gebeugt.
42:39Ich habe das Recht gebeugt.
42:55Danke, Vater.
42:58Wofür?
43:00Die Wahrheit.
43:01Ich gehe duschen.
43:14Ich gehe duschen.
43:32Untertitelung des ZDF, 2020
Kommentare