- vor 5 Monaten
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KurzfilmeTranskript
00:00Lothar!
00:05Lothar!
00:13Wo bist du?
00:16Ich krieg dich!
00:30Lothar, Lothar, Lothar, Lothar!
00:59Was?
01:00Komm her!
01:02Komm her!
01:03Sitz!
01:04Was mache ich denn jetzt?
01:06Was?
01:07Ja?
01:08Nimm den Hund mit!
01:09Komm, geh mal ein, wir geh gut!
01:13Dann, Carlo!
01:14Ah, und?
01:17Jetzt bist du wieder sauber!
01:19Mhm, gut!
01:20Wir haben keine Farbe mehr, Bert.
01:22Ich besäuge welche.
01:24Und du legst dich hin?
01:26Nein, nein, nein, nein!
01:27Ich leg mich nicht hin, oder?
01:28Ja!
01:29Ich sag, du legst dich hin!
01:31Ja!
01:32Hm?
01:33Ich lieb mich hin!
01:36Ich lieb dich!
01:41Stein auf Stein!
01:43Stein auf Stein!
01:45Das Häuschen wird bald fertig sein!
01:48Der will kaltige Handwerker sehen!
01:56Gut, dann hier den Namen des Kindes und die Adresse?
01:58Ja, Lothar Tuschik.
02:00Du schick!
02:01Wann genau möchten Sie Ihre Tochter dann wieder abholen?
02:03Ähm, in einer halben Stunde?
02:05Lotta?
02:06Lotta?
02:07Lotta?
02:08Lotta?
02:09Lotta?
02:10Lotta?
02:11Oh, oh, so viele Tücher sind das!
02:12Oh!
02:13Lotta!
02:14Ich bin mal weg, ja?
02:15Ja!
02:16Tschüss!
02:17Tschüss!
02:18Tschüss!
02:19Tschüss!
02:20Tschüss!
02:21Oh, oh, so viele Tücher sind das!
02:22Boah!
02:23Lotta!
02:24Oh!
02:25Ich bin mal weg, ja?
02:26Ja!
02:27Tschüss!
02:28Tschüss!
02:29Tschüss!
02:30Die kleine Lotta möchte bei der Kinderbetreuung abgeholt werden!
02:43Lotta möchte abgeholt werden!
03:00$4?
03:02$4?
03:03$4?
03:04$ raus!
03:05$4 refill!
03:21덮g Abs 1.
03:22$5!
03:23$5!
03:25$5!
03:29Bernd de Vries. Vermisst Gemälde von seiner Lebensgefährtin Karin Tuschig.
03:36Letzter belegter Zeugenkontakt, 13.25 Uhr.
03:40Die Freundin glaubt an ein Verbrechen.
03:50Die beiden sind losgezogen, um im Baumarkt Farbe zu kaufen fürs Kinderzimmer.
03:54Bernd wollte unbedingt am Wochenende fertig werden.
03:57Ab Montag ist er wieder unterwegs. Die ganze Woche.
04:01Beruflich? Ja.
04:04Oliver Radek, mein Chef. Meine Kollegin Sandra Reis.
04:09Guten Tag. Guten Tag.
04:12Ja, Bernd arbeitet im Vertrieb bei einer Hamburger Firma.
04:15Er fährt 30, 40.000 Kilometer im Jahr. Oft sogar am Wochenende.
04:20Wenn das Baby kommt, wird das nicht leichter. Bisschen wie alleinerziehend, oder?
04:25Ja. Er hat nach einer Bürostelle gefragt in der Berliner Niederlassung. Aber es gibt keine.
04:32Frau Tuschig, Sie haben die Möglichkeit einer Straftat angedeutet.
04:36Sehen Sie, wenn erwachsene Personen vermisst gemeldet werden, dann klärt sich der Fall meistens in wenigen Stunden von selbst auf.
04:51Deshalb wägen wir unseren Einsatz auch gründlich ab. Aber wenn Gefahr droht, ein angekündigter Selbstmord, ein mögliches Verbrechen, dann müssen wir sofort reagieren.
05:03Oft zählt jede Minute.
05:10Markus, mein Ex-Mann war heute Morgen hier. Ich bin geschieden, Bernd auch. Das heißt, Bernd nicht, noch nicht. Er lebt von seiner Frau getrennt.
05:18Wir wollen heiraten, sobald wie möglich.
05:21Sag mal, bist du bescheuert? Du hast mir nichts zu sagen.
05:24Sie gehen jetzt.
05:25Nein. Lotta ist meine Tochter, ja? Meine Tochter!
05:27Stimmt.
05:28Du hast doch jetzt deine eigene. Was willst du noch?
05:30Sie gehen jetzt, ja?
05:31Ich geh nicht.
05:32Sie gehen?
05:33Karin nicht. Ich hab hier nur ein kleines Geschenk. Ich würde es einen kurzen...
05:37Lass mich hier! Lass mich los!
05:38Bernd, Markus, setz auf!
05:40Bernd, nehmen Sie das gleich mit.
05:43Ich mach dich fertig. Ich mach dich fertig.
05:47Der Ex-Mann, Herr...
05:48Koch, Markus Koch.
05:49Herr Koch. Er hat kein Mannes Recht.
05:52Nein.
05:54Markus trinkt zu viel. Manchmal ist er unberechenbar.
05:58Ist er gewalttätig? Hat er Lotta misshandelt?
06:00Nein, nie.
06:02Aber Sie.
06:09Frau Tuschig, trauen Sie Ihrem Ex-Mann zu, dass er Herrn de Vries etwas angetan haben könnte?
06:14Markus war nicht immer so.
06:17Das Auto Ihres Freundes.
06:20Auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums haben Sie die Kollegen nicht gefunden.
06:23Haben Sie eine Erklärung dafür?
06:25Wird es abgehauen, glauben Sie?
06:26Glauben Sie, er lässt Lotta einfach sitzen und verschwindet?
06:28Sie haben sicher jeden angerufen.
06:32Sein Handy ist abgeschaltet.
06:34Ja, leider.
06:36Aber was ist mit Verwandten? Bekannten?
06:40Seine Eltern sind beide tot.
06:42Es gibt eine Cousine in Maastricht, aber zu der hat er kaum Kontakt mehr.
06:45Und sonst?
06:46Da ist niemand sonst nicht hier.
06:49Bert hat mich nicht verlassen.
06:52Sie ist gleich da.
06:54Bis dann.
06:56Wir beide sprechen jetzt mal mit diesem Koch und du hörst dich so lange im Baumarkt um.
06:59Der neue Kollege ist schon da, der kümmert sich darum.
07:01Der neue Kollege?
07:04Haben wir jetzt Nachfolger schon für Hella?
07:07Sagen wir, es gibt einen Bewerber.
07:09Einen Kollegen vom Mord.
07:11Wie schön, dass du uns so früh Bescheid gibst.
07:13Ich bitte dich, was habt ihr euch da verdient?
07:15Und wer kenne ich ihn?
07:16Nelke im Knopfloch?
07:18Er sagt, er kennt dich.
07:19Was soll das?
07:44Ich freue mich auf dich zu sehen. Hi.
07:47Was machst du hier?
07:49Ich soll einen Vermissten suchen und du?
07:52Brauchst du einen Schlagbuch oder sowas?
07:54Daniel?
07:56Herr Wolf, der Marktleiter, meine Kollegin Sandra Reis.
07:59Schönen guten Tag.
08:01Guten Tag.
08:02Die Sicherheitskameras bringen leider nichts.
08:04Tagsüber werden nur drei Stunden aufgezeichnet und dann wieder überspielt.
08:07Wir kriegen das aber auch anders hin.
08:11Guten Tag. Guten Tag.
08:15Dimitri Tersakis Stimmende den Namen.
08:17Was hast du dir jetzt ausgedacht?
08:19Nein.
08:21Wirst du mir allerdings Johnny Cash untreue geben?
08:23Nein.
08:24Aber Rolf hat ständig so ein Zeugs und ich merke mir leider jeden Scheiß.
08:27Kennst du nicht?
08:28Koch, Markus Koch.
08:32Ja?
08:33Radek für Mistenstelle.
08:34Meine Kollegin Mina Amiri, können wir reinkommen?
08:36Ja.
08:37Ja, ja.
08:45Ja und?
08:46Ich war wütend.
08:47Da sagt man sowas halt mal.
08:48So tut man das?
08:49Hören Sie, ich weiß nicht wo er ist.
08:50Ich habe nichts damit zu tun.
08:53Es war ein beschissener Auftritt heute Morgen, aber mehr war da nicht.
08:57Was haben Sie danach gemacht?
08:58Ich bin nach Hause gefahren, ich habe mich hingelegt.
09:00Gibt es Zeugen?
09:01Besuch, Anrufe?
09:03Wofür brauche ich Zeugen?
09:06Das Geschenk für Ihre Tochter?
09:09Ui!
09:11Da ist aber kein Püppchen drin, oder?
09:12Nein, kein Püppchen.
09:13Ich dachte, Lotta probiert das mal aus. Vielleicht hat sie ja Spaß daran.
09:33Könnte ich ihr was beibringen.
09:35Das ist bestimmt nicht billig.
09:38Für Sie.
09:40Und die Rivale nimmt es einfach so und schmeißt es durch die Gegend.
09:44Er ist nicht mein Rivale.
09:45Er nimmt ihnen alles weg.
09:47Er lässt sie nicht zu ihrer Tochter.
09:48Also ich wäre da sauer.
09:50Stinksauer wäre ich da.
09:52Waren Sie doch auch.
09:53Ja, okay, gut.
09:54Ich gebe zu.
09:55Ich hätte nichts dagegen, wenn das Arschloch verschwindet.
09:57Nein, ich wäre sogar froh, wenn er irgendwo tot im Straßenkram liegt.
10:01Aber ich weiß nicht, wo er steckt.
10:02Ich weiß es nicht.
10:05Warte, eins mal.
10:10Entschuldigung.
10:12Haben Sie den Mann gesehen?
10:13Dürfst du mich mal einen Moment um Ihre Aufmerksamkeit bitten?
10:18Haben Sie den Mann gesehen?
10:24Haben Sie den Mann gesehen?
10:26Vielleicht.
10:27Haben Sie vielleicht den Mann gesehen?
10:28Ich weiß, es ist Schichtwechsel und Sie haben alle hart gearbeitet und brauchen Ihr Wochenende.
10:35Ich weiß auch, dass die meisten von Ihnen eine Familie haben.
10:41Wie dieser Mann.
10:44Er war heute hier.
10:46Und leider können wir nicht ausschließen, dass er Opfer eines Verbrechens wurde.
10:49Darf ich mal?
10:50Ich habe den gesehen.
10:54Wann haben Sie ihn gesehen?
10:56Vor der Tür.
10:57War doch gleich klar, dass da was nicht stimmt.
10:59Hey, warte mal.
11:00Warte mal, bitte.
11:01Er hat sich gestritten mit einem Mann.
11:02Ich will nur mit dir reden.
11:03Ich will nicht mit dir reden.
11:04Nein, du schwindest jetzt.
11:05Nein.
11:11Okay, was war dann?
11:12Keine Ahnung.
11:13Als ich fertig war, bin ich wieder rein.
11:15Das ist er noch da.
11:16Haben Sie das Kennzeichen?
11:18Nee.
11:19Alter Golf.
11:22Mein Vater hatte auch so einen.
11:23So ein Scheußlicht Orange.
11:25Ja, Sandra?
11:29Aha.
11:33Gut, danke.
11:46Das ist er.
11:47100 Prozent.
11:48Er hat Koch identifiziert.
11:49Gut.
11:50Kommen Sie.
11:51Augenblick bitte.
11:52Bitte.
11:53Kochsakte?
11:54Ja.
11:55Sie vernehmen ihn.
11:56Okay.
11:57Ah, Moment.
11:58Ich habe vergessen, Sie vorzustellen.
11:59Das ist meine Vertreterin, Hauptkommissarin Amiri, Daniel Prinz.
12:00Willkommen.
12:01Danke.
12:02Willkommen.
12:03Danke.
12:04Danke.
12:05Willkommen.
12:06Danke.
12:07Danke.
12:08Danke.
12:09Danke.
12:10Danke.
12:11Danke.
12:12Danke.
12:13Danke.
12:14Danke.
12:15Danke.
12:16Danke.
12:17Danke.
12:18Danke.
12:47Danke.
12:48Danke.
12:50Danke.
12:51Danke, Herr Koch.
12:54Sie haben gelogen, Herr Koch.
12:57Es tut mir leid, ja, aber heute Morgen gerade ich mit dem aneinander und dann verschwindet
13:02der Typ.
13:04Es ist doch klar, was Sie dann denken.
13:07Eine Vorstrafe wegen Körperverletzung?
13:09Eine wegen Nötigung?
13:12Sie wurden bereits mehrfach wegen häuslicher Gewalt aus der Wohnung verwiesen.
13:19Ihnen rutscht die Hand leicht aus, ja?
13:22Sie vertragen keinen Alkohol, nehme ich an.
13:26Was hat das damit zu tun?
13:30Nichts.
13:31Sie haben recht.
13:33Uns interessiert nur, dass Sie Bernd de Vries heute vor dem Baumarkt aufgelauert haben.
13:37Ich habe dem nicht aufgelauert, ja? Ich wollte einfach nur mit ihm reden.
13:40Aber er wollte nicht mit Ihnen reden.
13:41Deshalb haben Sie auf ihn gewartet.
13:43Haben Sie sich ihn geschnappt, als er den Einkauf ins Auto gebracht hat?
13:46Wie haben Sie es angestellt?
13:47Hören Sie auf mit dem Scheiß, ja? Ich habe nichts gemacht.
13:49Ich bin einfach nur nach Hause gefahren.
13:50Los, Bernd de Vries!
13:54Nicht übel.
13:57Was haben Sie mit ihm gemacht?
14:01Worüber wollten Sie mit ihm reden?
14:06Ich wollte mich einfach nur entschuldigen.
14:08Wofür?
14:10Ich muss dem doch einen Arsch kriegen.
14:12Sonst sehe ich meine Tochter gar nicht mehr.
14:13Ich habe da keine Chance gegen die.
14:15Sie meint gegen ihn.
14:17Die Vries.
14:23Ja?
14:24Herr Koch bleibt erstmal bei uns.
14:25Sorgen Sie dafür, dass er ungestört telefonieren kann.
14:27Okay.
14:28Danke.
14:28Wie lange war der eigentlich zusammen?
14:36Na du und das Zuckerleil war doch zusammen.
14:39Vielleicht schuldet er dir Geld, vielleicht hat er deine Mutter beleidigt.
14:42Da gucken die Leute auch so wie du.
14:43Na ja.
14:45Von der Bettkante würde ich den auch nicht stoßen.
14:49Vorausgesetzt, Rolf hätte einen Infarkt und ich wäre zehn Jahre jünger.
14:53Sagen wir mal Fün.
14:59Hättest du nicht mit uns reden müssen, bevor du jemanden ins Boot holst?
15:02Du hast recht.
15:05Am besten gibst du mir dein Adressbuch und streichst jeden aus, den ich in Frage komme.
15:11Sandra.
15:14Noch sehe ich ihn mir an.
15:16Hm?
15:16Keine Meldungen von den Abschnitten, Krankenhäuser negativ, keine Einträge im Strafregister,
15:32keine Schulden, zumindest kein Eintrag bei der Schufa.
15:34Was ist mit dem Arbeitgeber?
15:35Das ist ein Pharmaunternehmen.
15:37Hauptsitz der Firma aus Hamburg.
15:39Aber es gibt auch noch Niederlassungen in zwei weiteren Städten.
15:42Und zwar hier in Berlin und in...
15:45Das ist ein Familienunternehmen in der dritten Generation.
15:48War erst seit zehn, zwölf Jahren richtig durchgestartet, als sie auf Naturheilmittel umgestellt haben.
15:52Grippemittel aus Grünzeug, Allergiemedikamente, sanfte Seiten.
15:57Wie weit sind wir mit dem Mobiltelefon?
15:59Ist um 13.50 Uhr abgestellt worden.
16:01Mailbox wurde unmittelbar davor gelöscht.
16:03Keine Chance für eine Ortung, aber wir haben die Verbindungsdaten der letzten 48 Stunden.
16:07Kundengespräche, Gespräche mit Karin Tuschig und mit seiner Ehefrau in Hamburg.
16:11Dreimal.
16:12Außerdem, fünf Anrufe von und zu einem Privatanschluss, angemeldet auf eine Maren Adler.
16:19Maren Adler.
16:21Wer ist das?
16:22So weit bin ich noch nicht.
16:24Ob blond, ob braun, er liebte alle Frauen.
16:30Finden Sie heraus, wer diese Maren Adler ist?
16:32Und rücken Sie sich um den Arbeitgeber.
16:34Schon geschehen.
16:34Ich warte auf den Rückruf.
16:36Gut, an die Arbeit.
16:37Mit ein bisschen Glück haben wir alle noch was vom Wochenende.
16:38Rolf?
16:46Im Ausziehschrank hinten links.
16:49Ja, dann frag die Kinder, die wissen das.
16:52Nein, ich weiß nicht, wann ich nach Hause komme.
16:53Du wusstest, dass du ein Bullen heiratest?
16:56Ja.
16:57Ja, ich dich auch.
16:58Das überlege ich mir noch.
17:03Okay.
17:04Tja.
17:05Ihr Mann?
17:07Kommt er ohne Sie nicht zurecht?
17:09Er ist blind.
17:11Oh, tut mir leid.
17:15Er kennt Kant und Heidegger in- und auswendig, hält Vorträge vor.
17:18Ich weiß nicht, wie vielen Studenten, aber Nudeln aufsetzen, das geht nicht.
17:24Ohne mich zu fragen.
17:27Mina?
17:28Ja?
17:29Der Hund ist gefunden worden.
17:31Wo?
17:33Überfahren.
17:33Oh Gott.
17:38Wie soll ich das laut das sagen?
17:43Frau Tuschik?
17:45Frau Tuschik, können Sie mich hören?
17:48Ja.
17:49Frau Tuschik, versuchen Sie ganz ruhig und tief durchzuatmen.
17:53Ich lebe mich jetzt hier noch hin.
18:03Frau Adler, wie ist Ihre Beziehung zu Herrn de Vries?
18:09Beruflich oder privat?
18:11Ich glaube nicht, dass Sie das was angeht.
18:18Frau Adler, wir suchen nach einem Vermissten, der in den letzten zwei Tagen regelmäßig mit
18:23Ihnen telefoniert hat.
18:24Da ist die Frage berechtigt, finden Sie nicht?
18:27Ich weiß nicht, wo er ist.
18:28Mehr muss ihn nicht interessieren.
18:29In so einer Redaktion ist sicherlich viel los am Wochenende, nicht?
18:35Weniger Kollegen, mehr Arbeit.
18:37Ich würde Sie ungern zur Vernehmung mitnehmen, Frau Adler.
18:40Sie werden hier sicher gebraucht.
18:44Wir sind befreundet.
18:48Gut befreundet.
18:50Wie gut?
18:53Seit wann?
18:54Ein paar Wochen.
18:57Wollen Sie, ich habe hier eine Deadline für den Artikel.
18:58Also, wenn ich mit Bert spreche, dann sage ich ihm, er soll sich bei Ihnen melden, ja?
19:04Dankeschön.
19:10Macht sich aus dem Staub und hat eine neue.
19:12Und seine Freundin?
19:14Das Kind?
19:14Der Hund?
19:16So viel Hass.
19:17Nichts ist, wie es scheint, oder?
19:19Richtig.
19:20Unter Umständen gar nichts.
19:22Bleiben Sie an ihr dran.
19:23Ich will wissen, warum sie lügt.
19:28Frau Reis?
19:52Steiner.
19:53Wir haben telefoniert.
19:54Guten Abend.
19:55Hallo.
19:56Wer hat ihn denn als vermisst gemeldet?
20:00Sie kennen Herrn de Vries gut?
20:01Wer hat das mal vorgesetzt?
20:03Dr. Herzog möchte Sie gerne sprechen.
20:06Der Inhaber der Firma?
20:08Ja, er ist unterwegs.
20:10Maren Adler.
20:11Sagt Ihnen der Name was?
20:12Glauben Sie, Bernd hat was mit dieser Frau?
20:19Glauben Sie, er hat mich verlassen wegen ihr?
20:22Frau Tuschik, ich verschwende meine Zeit, die andere besser gebrauchen können, wenn ich nach einem Menschen suche, der nicht zurückkommen will.
20:27Ich muss mir ein Bild machen können.
20:30Wir haben keine Probleme.
20:31Was ist mit dem Kind?
20:33Wollte Bert das Kind?
20:34Natürlich wollte er das haben.
20:35Ich wollte es nicht.
20:38Das ist doch alles der falsche Zeitpunkt.
20:40Bernd ist nicht geschieden.
20:41Ich hatte Angst.
20:42Aber er hatte Vries nicht.
20:43Nein, natürlich nicht.
20:46Er war doch glücklich und hat gesagt, wir schaffen das.
20:51Entschuldigung.
20:53Ja, Sandra?
21:09Herr Herzog, der Firmenbesitzer.
21:11Mein Chef, Oliver Radek.
21:13Ja, wir sind sofort los.
21:15Herr Steiner hat uns in Hamburg angerufen und erzählt, dass die Polizei Bert sucht.
21:20Wir?
21:21Ja, meine Tochter und ich.
21:22Herr Herzog ist der Schwiegervater von Bert.
21:27Und wo ist Ihre Tochter jetzt?
21:30Ich habe sie in der Wohnung abgesetzt.
21:32Wollte erst mal sehen, was los ist.
21:34Ihre Tochter wohnt in Berlin?
21:35Nein, wir haben eine Firmenwohnung.
21:37Mein Schwiegersohn benutzt sie, wenn er hier ist.
21:39Meine Tochter begleitet ihn gelegentlich, wenn sie kann.
21:46Ich würde gerne mit Ihrer Tochter sprechen.
21:49Wie lange schon?
21:49Seit etwa zwei Jahren.
21:54Bert ist mein Stellvertreter für unsere Niederlassungen zuständig.
21:58Deshalb ist er regelmäßig hier.
21:59Aber wer ahnt denn sowas?
22:01Meinen Sie, ihm ist was passiert?
22:06Das wissen wir noch nicht.
22:09Wann haben Sie Ihren Mann das letzte Mal gesehen?
22:13Am Mittwoch, bevor er nach Berlin gefahren ist.
22:16Und wann wollte er wieder zurück sein?
22:18Er wollte das ganze Wochenende durcharbeiten.
22:20Er meinte, vormontag soll ich nicht mit ihm rechnen.
22:26Seit zwei Jahren, sagen Sie, ist er mit dieser Frau zusammen.
22:29Da war uns er hier schon längst am Ende.
22:35Vor drei Jahren hat mein Mann angefangen,
22:39die neuen Niederlassungen aufzubauen.
22:44Wir wussten beide,
22:46dass er nur so oft wie möglich weg sein wollte.
22:49Ich glaube, das ist doch Unsinn.
22:51Dann bin ich krank geworden.
22:54Die Ärzte haben mir ein Jahr gegeben.
22:57Eineinhalb, höchstens.
23:02Er
23:03wollte mich nicht verletzen.
23:09Er hat abgewartet,
23:11nehme ich an.
23:16Die Sache hätte sich von alleine erledigt.
23:18Aber ich bin nicht gestorben.
23:25Verstehen Sie?
23:29Ich bin einfach nicht gestorben.
23:31Sie halten uns auf dem Laufenden.
23:46Diese Frau auch?
23:51Frau Tuschik hat die Vermisstenanzeige erstattet.
23:55Willst du das?
23:56Du musst es nicht zulassen.
24:01Und sie ist schwanger.
24:10Sie muss Bescheid wissen, natürlich.
24:11Was denkst du?
24:26Herzog weiß mehr, als er zugibt.
24:29Mina, es gibt Neuigkeiten.
24:31Zwei Jahre lang jedes einzelne Wort eine Lüge.
24:37Wir heiraten aber erst, wenn das Geld reicht.
24:40Wenn er sich getrennt hat.
24:41Er hat keine Freunde in der Arme,
24:43weil er so viel arbeiten muss.
24:44Eltern hat er auch nicht.
24:45Neben seiner Eltern noch.
24:47Hat mein Baby vielleicht irgendwelche Großeltern,
24:48die ich nicht kenne.
24:49Ich weiß es nicht.
24:51Gott.
24:52Ich rede dein Kind von dem Betrüger.
24:53Ach du Scheiße.
25:00Ach du Scheiße.
25:23Ich rede dein Kind von Betrüger.
25:53Heute im Einkaufszentrum.
26:02Ist denn da eine von diesen Personen hier aufgefallen?
26:14Ich bin mir nicht sicher.
26:16Danke, Herr Koch.
26:29Sie haben uns sehr geholfen.
26:31Sie können gehen.
26:33Unten beim Haupteingang war ein Kollege,
26:35der fährt sich ins Krankenhaus.
26:38Frau Tuschik hat entbunden.
26:40Ich denke, Ihre Tochter braucht sie jetzt.
26:41Kommen Sie hin.
26:49Hallo.
26:54Danke.
26:59Herr Koch wird gleich hier sein.
27:05Er kümmert sich dann um Lothar.
27:06Er ist außer Verdacht.
27:14Was ist mit Bernd?
27:22Seine Frau hat Krebs im Endstadium.
27:24Das ist keine Entschuldigung.
27:29Aber manchmal sehen die Dinge anders aus, als sie sind.
27:38Schau mal runter.
27:48Herr Koch?
27:49Wenn Sie noch einmal Ihre Hand gegen Ihre Ex-Frau erheben,
27:57dann kümmere ich mich um Ihre Finger.
27:59Und die Gegensache können Sie dann vergessen.
28:01Ist das eine gute Idee?
28:25Dass Koch jetzt ins Krankenhaus fährt?
28:27Die meisten haben eine zweite Chance verdient.
28:32Leider weiß man,
28:33wenn er erst hinterher wäre genau.
28:39Was wollen die von de Vries?
28:42Ich meine,
28:43sorgt da der Schwiegervater für Ordnung?
28:45Und damit beauftragt er den Mitarbeiter.
28:47Den Arbeitsvertrag möchte ich sehen.
28:50Aber was sonst?
28:52Das ist nichts Persönliches.
28:54Das geht mit der Firma.
28:54Wahnsinn.
28:55Sie hatten recht.
28:59De Vries ist nicht Ihr Freund.
29:02Lebensmittelerpressung.
29:05Der Erpresser hat Medikamente,
29:07der Tobi hat GmbH vergiftet.
29:09Hustensäfte, Tropfen.
29:11De Vries laubt einem Ex-Mitarbeiter.
29:13Jemand, der sich auskennt.
29:16Herzog will zahlen.
29:17Ohne Polizei.
29:18Er fürchtet um den Ruf der Firma.
29:20Und De Vries?
29:21Der hat Angst um die Kunden.
29:23Er will die Apotheken warnen,
29:24ohne sich mit Herzog anzulegen.
29:26Und warum hat er sich an Sie gewendet?
29:28Ich kann meine Quellen schützen.
29:30Herzog hätte vielleicht was geahnt,
29:31aber er hätte De Vries nichts beweisen können.
29:34Aber Sie müssen sich absichern.
29:35Sie brauchen Beweise.
29:36De Vries wollte mir Kopien der Erpresserschreiben besorgen.
29:40Ich war mit ihm in der Bar verabredet.
29:41Aber er ist nicht gekommen.
29:44Bis dahin dachte ich noch er.
29:45Er hält sich nur bedeckt,
29:46bis er mir die Unterlagen gegeben hat.
29:48Was wissen Sie über die Geldübergabe?
29:50Morgen, Sonntag, irgendwo in Berlin.
29:54Wo genau?
29:55Wusste, De Vries nicht.
29:58Gut.
29:59Der Typ bringt seinen Schwiegersohn um die Ecke?
30:01Wegen so was?
30:03Frau Adler,
30:04Sie werden sicher die Erste sein,
30:05die was erfährt.
30:06Aber bis dahin stellen wir die Fragen.
30:11Herzog und Steiner absolvieren.
30:17Und beschäftigt mir diese Journalistin da.
30:19Ich werde nichts lesen.
30:20Auch nicht im Internet.
30:21Herzog hat seinen Schwiegersohn nicht im Griff
30:23und zieht ihn bis zur Geldübergabe aus dem Verkehr.
30:25Okay?
30:26Boah, was macht er mit ihm danach?
30:32Sanne.
30:35Es läuft beschissen mit uns.
30:37Das kriegen wir doch besser hin, oder?
30:37Das ändert nichts, dass du hier bist, Daniel.
30:44Tut mir leid.
30:48Herr Prinz?
31:02Stören Sie die Stoppeln?
31:03Wenn Sie wollen,
31:04bringe ich mir ab Montag Rasierzeug mit.
31:05Warum wollen Sie mit mir sprechen?
31:13Wegen Sandra?
31:14Das hat nichts zu bedeuten.
31:16Nein?
31:17Ja.
31:18Warum wollen Sie zu uns, Herr Prinz?
31:22Was meinen Sie?
31:26Sie wissen,
31:26dass wir hier keine Paartherapie machen.
31:29Aber wir sind auch kein Selbstfindungskurs.
31:33Worauf wollen Sie hinaus?
31:34In unserem Archiv haben wir einen Fall vom November 1989,
31:43der nie geklärt wurde.
31:47Der 36-jährige Richard Prinz wurde kurz nach dem Fall der Mauer
31:50von seiner Frau Marion vermisst gemeldet.
31:54Zu diesem Fall befragt wurde auch sein Sohn Daniel.
31:58Wie alt waren Sie da?
31:59Zwölf?
31:5913.
32:00Wühlen Sie in meinem Privatleben rum, oder was?
32:02Ich mache meine Arbeit.
32:04Warum wollen Sie zu uns?
32:06Was denn jetzt?
32:06Bin ich wegen Sandra hier oder wegen meines Vaters?
32:09Vielleicht haust du ja irgendwo in Russland und hat einen Haufen Kinder.
32:11Und?
32:12Trinke ich deswegen kein Wodka?
32:14Ess ich deswegen kein Kaviar?
32:18Fassen wir einen Mörder.
32:19Mach das keinen mehr lebendig.
32:21Klären wir einen Einbruch, dann freut sich die Versicherung.
32:24Geht ein Dealer in den Knast, gibt es deswegen keinen Junkie weniger.
32:27Aber wenn wir einen Vermissten finden, dann helfen wir.
32:32Deswegen bin ich hier.
32:32Was auch immer zwischen Ihnen läuft, Sie bleiben nur hier, wenn das geklärt ist.
32:55Fleißig.
32:57Wo sind Romeo und Julia?
32:59Die observieren Herzog.
33:01Steine haben wir leider verloren.
33:02Das Auto ist weg.
33:03Hm.
33:07Bis zur Geldübergabe wird die Fries nichts passieren.
33:10Danach haben wir Herzog in der Hand.
33:15Süß.
33:17Hä?
33:17Das Baby.
33:25Ach.
33:29Tut mir leid, Bert.
33:56Ein paar Stunden noch, dann ist es vorbei.
34:00Und dann?
34:02Betrugst du mich wieder mit der Pistole?
34:04Dann schießt du mich.
34:07Das musst du doch, oder?
34:10Ja, sag doch echt, dass ich nicht zur Polizei gehe.
34:12Aber wer soll dir denn glauben, Bert?
34:15Du hast die Tochter deines Chefs jahrelang betrogen.
34:18Dass sie dann die Bücher nachgeprüft haben und mir festgestellt, dass du auch noch Geld veruntreut hast.
34:22Enorm viel Geld.
34:23Das Geld, was jetzt die Erpresser kriegen.
34:30Am Montagmorgen wird eine fristlose Kündigung bekannt gegeben und Anzeige erstattet.
34:35Ich glaube, du wirst niemanden wundern, wenn du versuchst, deinen Chef mit falschen Anschuldigungen zu belasten.
34:38Und wenn sie sich mit dem Geld nicht zufrieden geben, setzt ihr dann die Gesundheit der Kunden aufs Spiel?
34:49Das ist natürlich auch nicht.
35:07Frau, ja.
35:26Den Schlüssel dafür habe ich leider nicht.
35:29Tut mir leid.
35:33Ich wusste von nichts.
35:37Ich wusste gar nichts.
35:47Claudia.
35:53Du wolltest immer ein Kind.
35:56Das Kind, das ich nicht bekommen konnte.
35:58Gratuliere.
36:02Ohne ein beschissenes Verantwortungsgefühl.
36:07Warum bleibst du bei mir?
36:12Glaubst du, du hast mir damit einen Gefallen getan?
36:22Ich wollte dir nicht wehtun.
36:27Ich dir auch nicht.
36:29Was machst du?
36:44Claudia.
36:47Komm!
36:48Tu das nie, Claudia!
36:50Scheiße!
36:51Scheiße!
36:52Scheiße!
36:53Komm!
36:54Scheiße!
36:55Rüttich!
36:55Was ist das?
36:56Scheiße!
36:57Herr, erzähl mir von Florenz.
37:01Ich kann mich nicht mehr erinnern.
37:06Was haben wir da alles gemacht?
37:07Ich bin nicht wegen dir hier.
37:16Es war gut, was du getan hast.
37:23Was getan?
37:24Dass du Schluss gemacht hast.
37:25Ich wusste nicht mehr.
37:34Ich hatte Angst, äh, du...
37:36Was?
37:37Ich verkrafte es nicht?
37:39Naja.
37:44Besser.
37:44Herzog, geh zur U-Bahn.
38:02Zug fährt ein.
38:04Hier ist die Entstellung.
38:11Zug fährt weg.
38:12Herzog ist nicht eingestiegen.
38:13Zug fährt weg.
38:14Ich bin nicht eingestiegen.
38:15Ich bin nicht eingestiegen.
38:16Ich bin nicht eingestiegen.
38:17Zug fährt weg.
38:18Zug fährt weg.
38:43Zug fährt weg.
38:44Die Geld übergabe hat stattgefunden.
38:46Der Herzog geht wieder zum Ausgang.
38:49Zugriff.
38:53Okay, komm.
38:54Keine Sorge, das Geld zählen wir.
39:04Alles klar?
39:17Ja, fahren Sie los.
39:34Herr Herzog, mich interessiert momentan nur eins.
39:36Wo ist Ihr Schwiegersohn?
39:45Herr de Vries, hören Sie mich?
39:48Geht es Ihnen gut?
40:04Wir sind zu spät.
40:11Wir sind zu spät.
40:41Wir sind zu spät.
41:11Wir sind zu spät.
41:41Wir sind zu spät.
42:11Wir sind zu spät.
42:41Wir sind zu spät.
43:11Wir sind zu spät.
43:12Wir sind zu spät.
43:13Wir sind zu spät.
43:14Wir sind zu spät.
43:15Wir sind zu spät.
43:16Wir sind zu spät.
43:17Wir sind zu spät.
43:18Wir sind zu spät.
43:19Wir sind zu spät.
43:20Wir sind zu spät.
43:21Wir sind zu spät.
43:22Wir sind zu spät.
43:23Wir sind zu spät.
43:24Wir sind zu spät.
43:25Wir sind zu spät.
43:26Wir sind zu spät.
43:27Wir sind zu spät.
43:28Wir sind zu spät.
43:29Wir sind zu spät.
43:30Wir sind zu spät.
43:31Wir sind zu spät.
43:32Wir sind zu spät.
43:33Wir sind zu spät.
43:34Wir sind zu spät.
43:35Wir sind zu spät.
43:36Wir sind zu spät.
43:37Wir sind zu spät.
43:38Wir sind zu spät.
43:39Wir sind zu spät.
43:40Wir sind zu spät.
43:43Uwe ist zu spät.
43:44Wir sind zu spät.
43:46Wiemg
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