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  • vor 5 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00:00Und?
00:00:07Das ist alles in Ordnung mit Ihrem Kind.
00:00:09Es ist gesund und munter.
00:00:15Wollen Sie wissen, was es ist?
00:00:17Wieso sollte ich?
00:00:18Ist doch völlig egal, ob es ein Bub oder ein Mädchen wird.
00:00:21Herr Doktor, es wird endlich wahr.
00:00:23Ich bekomme ein Kind.
00:00:25Ich bekomme ein Kind.
00:00:27Was für ein Kind.
00:00:30Was für ein Kind.
00:00:47Ich bin ja hier.
00:00:48Malou, Malou, Malou, Malou, Katerina!
00:01:18Oh, bitte, nein! Wie geht's dir? Es geht schon, alles okay? Ja, ja, ja, alles klar, mach langsam.
00:01:29Ja, langsam, vorsichtig. Ja, es geht ja schon. Es ist mir ja nichts passiert.
00:01:48Ja, ja, ja, ja, ja.
00:02:18Ich bin froh, dass du es überwunden hast. Ja, ich bin eben mehr zur Karrierefrau als zur Mutter geboren. Schicksal.
00:02:33Ach, so ist das. Wenn man es bis 35 noch nicht zu einem Kind gebracht hat, dann bleibt einem natürlich nur noch die Karriere.
00:02:39Du, ich sehe das ganz realistisch. Ich war dreimal schwanger und habe immer noch kein Kind. Da ist es doch das Vernünftigste. Ich halte mich an meiner Arbeit.
00:02:47Jetzt machst du erst mal Urlaub. Was hältst du von zwei Wochen Berlin? Ich habe da einen dicken Auftrag.
00:03:00Na prima, dem Star auf der Autobahn sind wir gekommen. Dafür stecken wir jetzt im Funkloch.
00:03:04Tut mir leid, ich kann deinen Agenten nicht erreichen.
00:03:06Na ja, muss der liebe Fred eben ein bisschen in der Paris-Bau auf uns warten.
00:03:10Sag mal, hast du eine Ahnung, wo wir hier sind?
00:03:13Ich dachte, du kennst dich ja aus.
00:03:15Na ja, schon möglich, dass ich mich ein bisschen verfahren habe.
00:03:20So wie damals, als wir in Zwickau gelandet sind, statt in Bautzen.
00:03:23Okay, okay, nobody is perfected.
00:03:29Oh shit, shit, shit, shit.
00:03:31Was ist denn?
00:03:34Dreimal darfst du raten.
00:03:37Jetzt?
00:03:42Bissdinger.
00:03:43Komm, ich helfe das nicht auf.
00:03:44Lass mich hören.
00:03:45Und drücken.
00:03:46Ja, ja.
00:03:46Zusammen und.
00:03:47Und jetzt?
00:03:50Jetzt machen wir es uns erst mal gemütlich.
00:04:03Hallo.
00:04:04Hey, da ist jemand.
00:04:07Geht's Ihnen gut da drinnen?
00:04:08Kann ich vielleicht was helfen?
00:04:10Kann mir schon vorstellen, was der unter Hilfe versteht.
00:04:13Können Sie einen Reifen wechseln?
00:04:20Kann ich.
00:04:21Aber ich kann Sie auch zu einem Hotel bringen, wo Sie bestimmt bequemer schlafen, weiß hier.
00:04:26Nicht nötig.
00:04:28Wir wollen so schnell wie möglich nach Berlin.
00:04:31Ja.
00:04:32Wenn Sie wollen.
00:04:34Ich dachte mir nur, dass Ihnen vielleicht ein heißes Bad guttun würde.
00:04:37Moment mal.
00:04:40Wie sagten Sie noch mal in die Betten im Hotel?
00:04:44Sensationell.
00:05:07Wer sind Sie, Graf Dracula?
00:05:11Kommen Sie, es wird Ihnen gefallen.
00:05:13Lass zum Thema kleines, romantisches Provinz-Hotel.
00:05:27Na ja, vielleicht sollten wir doch versuchen, den Reifen zu...
00:05:32Christian!
00:05:32Laura, mein Schätzchen, ich bringe dir zwei Gäste hier.
00:05:37Sie haben einen Platten an mir im Wagen und möchten die Nacht verdient.
00:05:41Christian, hast du vergessen, dass wir geschlossen haben?
00:05:43Du als Teilhaber könntest es wirklich wissen.
00:05:46Wir hatten ein Wasserrohr gebrochen, mussten wegen der Renovierung schließen.
00:05:48Ah ja, so ist das.
00:05:49Sie sind hier Teilhaber und klappern nachts die Straßen nach möglichen Gästen ab.
00:05:53Die Zimmer sind nicht gerichtet und die Küche...
00:05:55Jetzt sei doch nicht so unfexibel.
00:05:58Ich habe den beiden Damen das Blaue von mir versprochen.
00:06:00Wie stehe ich denn jetzt da?
00:06:01Wenn ich solche Umstände mache, dann suchen wir uns eben ein anderes Hotel.
00:06:05Wenn Sie vielleicht freundlicherweise unseren Tag hier befangen haben.
00:06:07Ach, was sollte ich richtig in den Zimmer?
00:06:10Also.
00:06:12Kommen Sie schon herein.
00:06:14Willkommen im Schlosshotel.
00:06:19Na, haben wir es nicht schön?
00:06:22Erst rettet uns Mr. Wonderful persönlich und dann landen wir in diesem Märchenhotel.
00:06:27Sag mal, und die Kleine sieht doch wirklich aus wie Dornröschen.
00:06:31Mhm.
00:06:34Hast du eigentlich gesehen, wie der Typ dich angeschaut hat?
00:06:38Der steht auf dich.
00:06:39Ach komm.
00:06:40Sag mal.
00:06:40Der mit seinem Cabrio.
00:06:42Den gefällt vermutlich jeder unter 65.
00:06:44Gibt das sehr?
00:06:45Das ist meins.
00:06:46Ich weiß es ja wohl nicht.
00:06:48Ich weiß eigentlich überhaupt nicht, was du hast.
00:06:51Also bin ich nicht in festen Händen mehr.
00:06:54Ich fände den Traum oft süß.
00:06:57Christia.
00:06:59Dann träum du ruhig weiter.
00:07:01Ich sehe mal nach, ob man in deinem Märchenhotel einen Schluck mit einer Halbwasser auftreten kann.
00:07:05Ach, ein Puffer.
00:07:06Hey, pass auf dich auf.
00:07:11Nicht, dass du eben noch in die Arme läufst.
00:07:12Du solltest mich besser kennen.
00:07:14Dieses Sunny Boys mit ihren Strahleaugen.
00:07:15War noch nie mein Fall.
00:07:17Ein bisschen Sonne hat noch keinem geschah.
00:07:19Ja, ja.
00:07:22Und dir schon gar nicht.
00:07:23Christian, liebst du mich?
00:07:49Liebst du mich?
00:07:51Nicht so laut.
00:07:52Warum?
00:07:52Warum, meine Eltern sind nicht da?
00:07:54Trotzdem die Gäste.
00:07:55Die Gäste.
00:07:58Von mir aus kann es jeder wissen, dass wir zusammen sind.
00:08:01Dein Vater würde mir den Kopf abreißen, wenn er wüsste, dass ich mit seinem Herzblatt hier schlafe.
00:08:06Weißt du, wie er ist?
00:08:07Für seine Tochter nur der Beste.
00:08:11Du bist der Beste.
00:08:13Martin sieht das bestimmt anders.
00:08:15Verheiratet.
00:08:16Fast doppelt so alt wie du.
00:08:18Aber bald bist du geschieden und dann...
00:08:20Du, ich komme um vor Durst.
00:08:21Würdest du mir bitte etwas zu trinken holen?
00:08:24Aber nur, wenn du mir versprichst, dass wir zusammenziehen, sobald du geschieden bist, ja?
00:08:32Alles, alles.
00:08:33Ich verspreche dir alles.
00:08:35Nur lass mich bloß nicht verdursten.
00:08:36Meine Güte, haben Sie mich erschreckt.
00:08:48Tut mir leid, ich wollte mir nur was zu trinken holen.
00:08:50Wasser?
00:08:51Wollen Sie nicht irgendwas anderes?
00:08:52Bier oder Wein?
00:08:53Nein, nein, Wasser ist ganz in Ordnung.
00:08:55Und wenn, würde ich nur eine Cherry Coke wollen.
00:08:57Was?
00:08:57Sie auch?
00:08:58Widerlich süß.
00:08:59Echt nach Chemie schmeckenderer Göttel.
00:09:00Meinen Eltern wird immer schlecht, wenn ich das trinke.
00:09:02Deine Freunde wollen dich auf deinen Geisteszustand untersuchen lassen.
00:09:05Ich meine...
00:09:05Schade, mein Vorrat ist leider zu Ende.
00:09:07Macht nichts.
00:09:08Muss ich mich mit dem hier begnügen?
00:09:10Gute Nacht.
00:09:11Gute Nacht.
00:09:11Kaffee, Cappuccino, Kaffee Latte.
00:09:41Schwarzer Tee, grüner Tee, Früchtetee.
00:09:44Wie wäre es mit Frühstück?
00:09:47Sagen Sie nur, was Sie wollen.
00:09:49Weiches Ei, Eier im Glas, Scrambled Eibs mit frischen Kräutern,
00:09:53Spinat, Käse, Tomaten, Schicken oder vielleicht Müsli, Horns.
00:09:56Stopp, stopp, Sie verwirren mich.
00:09:59Umso besser.
00:10:00Das liegt nur in der frühen Stunde.
00:10:03Und wenn Sie nichts dagegen haben, ich gehe vorerst noch in den Park
00:10:05und dann hätte ich gern einen Milchkaffee und ein Croissant, wenn das geht.
00:10:09Gerne.
00:10:10Ich werde das Croissant eigenhändig backen und die Milch...
00:10:13Wenn Sie sie erst im Kühlschrank holen, reicht das völlig.
00:10:16Sie brauchen die Kuh nicht auch noch zu melken.
00:10:18Okay, dann gehen Sie schon mal los
00:10:19und wenn Sie zurückkommen, ist alles bereit.
00:10:21Und Katharina, wenn Sie sich verehren, dann rufen Sie einfach laut um mir.
00:10:25Ich komme und rette Sie.
00:10:30Hat Pückler Muska diesen Park entworfen?
00:10:34Woher wissen Sie das?
00:10:36Ja, Fürst Pückler hat die Parkanlage für einen Freund entworfen.
00:10:41Jetzt ist sie leider ziemlich verwildert.
00:10:43Man spürt aber noch immer die Pückler'sche Idee.
00:10:46Ich liebe diese Parkanlagen.
00:10:48Sie sind die perfekte Symbiose von Kunst und Natur.
00:10:51Harmonisch und von einer tiefen Ruhe.
00:10:56Stopp, du bist!
00:10:57Sind Sie lebensmüde?
00:11:00Was machen Sie hier?
00:11:01Wollen Sie mich umbringen?
00:11:02Sie hätten ein Signal geben müssen.
00:11:03Wollen Sie mir sagen, was ich hier zu tun habe?
00:11:05Wer sind Sie überhaupt?
00:11:07Katharina Klante.
00:11:07Ich bin Gast im Schlosshotel und darf als solcher den Park betreten.
00:11:10Ach, Gast im Hotel.
00:11:10Das Hotel hat geschlossen.
00:11:12Entschuldigen Sie sich doch einfach.
00:11:13Geben Sie zu, dass Sie fahrlässig gehandelt haben.
00:11:16Ach, fahrlässig.
00:11:21Ja, vielleicht haben Sie ja recht.
00:11:25Wir haben nur nicht damit gerechnet,
00:11:26dass jemand um die Zeit durch die Büsche schleicht.
00:11:29Schon gut, schon gut.
00:11:30Wahrscheinlich war es wirklich ein blöder Zufall.
00:11:34Ist ja in Ordnung mit Ihnen.
00:11:36Ja, ja, ja.
00:11:38Was ist jetzt, Chef?
00:11:39Können wir jetzt weitermachen?
00:11:39Natürlich machen wir weiter.
00:11:41Was soll denn das heißen weitermachen?
00:11:43Wollen Sie etwa noch mehr Bäume fällen?
00:11:45Ich glaube nicht, dass Sie das was angeht.
00:11:46Das sehe ich aber ganz anders.
00:11:48Was mich interessiert, das geht nicht was an.
00:11:51Es ist klar, dass hier was getan werden muss.
00:11:53Der Park ist in einem schlechten Zustand.
00:11:55Aber Sie ändern nichts daran,
00:11:56wenn Sie hier ein paar Bäume fällen und da ein paar Büsche ruten.
00:11:58Wir tun genau das, was wir tun müssen.
00:12:00Es gibt ein paar Stellen,
00:12:01dass Sie überhaupt kein Durchkommen mehr haben.
00:12:02Manchmal sollte man auch nur durchsehen und nicht durchkommen.
00:12:05Haben Sie denn nicht die alten Pläne vom Park?
00:12:07Daran müssen Sie sich orientieren.
00:12:08Sie sagen mir ja schon wieder, was ich tun muss.
00:12:11Wissen Sie was?
00:12:12Machen Sie doch, was Sie wollen.
00:12:14Roden wäre eine gute Lösung.
00:12:15Und zuteern.
00:12:16Dann haben Sie keine Arbeit mehr mit dem Park
00:12:18und Ihre Zerstörungslust konnten Sie auch austoben.
00:12:20Oh, Frau Pante, haben Sie sich wehgetan?
00:12:26Warten Sie doch.
00:12:28Wie wäre es mit einem Kaffee
00:12:29und einem großen Schnaps auf den Schrecken hin?
00:12:31Ich möchte Sie nicht von Ihrer Arbeit abhalten.
00:12:33Sind Sie immer so ungnädig?
00:12:35Ich weiß nicht, was Sie meinen.
00:12:36Ich bin jetzt zum Frühstück verabredet.
00:12:38Hallo, guten Morgen.
00:13:00Guten Morgen, Frau Pante.
00:13:01Sind Sie auch so eine Frühaufsteherin?
00:13:05Je früher, desto besser.
00:13:06Meine kreativste Zeit ist morgens zwischen sieben und elf.
00:13:10Mein Gott, ist das schön hier.
00:13:12Wo kommen Sie eigentlich her?
00:13:17Liebe in Dresden.
00:13:18Ich auch, ich studiere in Dresden.
00:13:19Biologie.
00:13:20Ich wohne mit zwei Freundinnen in einer WG zusammen,
00:13:22in der Luisenstraße.
00:13:23Und Sie?
00:13:24Und ich in der Kantschstraße.
00:13:27Das müsste die alte Eiche auf dem Marienfeld sein,
00:13:29aber der Flieder und die Eiben sind nicht eingezeichnet.
00:13:32Vielleicht sind Sie von selbst hier gewachsen.
00:13:34Nur, was ist das da?
00:13:36Du, ich schätze, das war ein angelegter Teich.
00:13:38Herzlichen Glückwunsch.
00:13:39Das wird uns ganz schön was kosten,
00:13:41wenn wir versuchen, den Originalzustand wieder herzustellen.
00:13:46Hallo.
00:13:47Guten Morgen.
00:13:48Gut geschlafen.
00:13:49Ja, prima, danke.
00:13:51Würden Sie mir freundlicherweise ein Taxi rufen,
00:13:53das mich zu meinem Auto bringt.
00:13:54Ich muss dringend nach Berlin.
00:13:55Klar.
00:13:57Der Wagen ist noch in der Werkstatt,
00:13:58aber der Reifen müsste gewechselt sein.
00:14:00Dankeschön.
00:14:01Ich bin sofort fertig.
00:14:02Ich hole nur schnell noch meine Samarit.
00:14:03Guten Morgen.
00:14:04Guten Morgen.
00:14:06Sag mal, hast du schon gefrühst?
00:14:07Nein, ich muss sofort los.
00:14:08Fred hat angerufen,
00:14:09Klausnitzer hat den Termin vorverlegt,
00:14:10wenn ich Pech habe, trudelt er jetzt schon bei dem einen.
00:14:12Wenn mir der Auftrag durch die Lacken geht,
00:14:14ich kriege die Krise.
00:14:16Das Taxi kommt gleich.
00:14:18Wieso haben Sie es eigentlich so eilig?
00:14:21Haben Sie auch einen Termin in Berlin?
00:14:23Nein, Sie kommen noch mit,
00:14:24damit mir nicht langweilig wird.
00:14:26Sie haben doch gesagt, es gefällt Ihnen hier.
00:14:28Warum machen Sie nicht ein paar Tage Urlaub?
00:14:30Ja, es tut mir leid, es geht wirklich nicht.
00:14:33Außerdem, das Hotel ist doch geschlossen, oder?
00:14:35Sie sind doch Landschaftsarchitektin.
00:14:38Martin, diese Frau hier könnte unsere Retterin sein.
00:14:42Sie haben doch den Zustand des Parks gesehen.
00:14:44Hier wartet Arbeit auf Sie.
00:14:46Entschuldigung, das ist Martin Vogt,
00:14:48der Geschäftsführer des Opels,
00:14:49mein Partner und Frau.
00:14:50Ja, wir hatten schon das Vergnügen.
00:14:52Im Park.
00:14:54Ja, übrigens, ich habe die alten Pläne gefunden.
00:14:56Aber wir verstehen Sie nicht.
00:14:59Och, komm, Katharina, stell dich nicht so an.
00:15:01Schau dir die Pläne an,
00:15:02erklär den Herren, was Sie wissen wollen.
00:15:03Du kannst doch immer noch den Zug nach Berlin nehmen.
00:15:05Und wenn Sie wollen, dann fahre ich Sie nach Berlin.
00:15:07Heute Abend oder morgen früh, wann immer.
00:15:10Naja, ansehen kann ich mir die Sache im Reit nicht.
00:15:22Und hier sehen Sie,
00:15:23früher konnte man hier durch eine Sichtachse
00:15:25bis zum Horizont sehen.
00:15:27Und ebenso war es an dieser Stelle.
00:15:29Die Sichtachsen wurden immer begrenzt.
00:15:31Hier durch eine Säule, dort durch eine Buche.
00:15:34Sichtachse?
00:15:36Ja, heißt es,
00:15:36dass ich diese ganzen Bäume jetzt fällen lassen muss?
00:15:39Was?
00:15:40Um Gottes Willen, nein, natürlich nicht.
00:15:42Sie müssen...
00:15:44Entschuldigung, ich sage Ihnen schon wieder,
00:15:47was Sie alles müssen.
00:15:50Wenn ich dann denke,
00:15:51was die Renovierung dieses ganzen Parks kosten wird,
00:15:54dann wird mir ganz mulmig.
00:15:56Tja, die Anlage steht doch sicher
00:15:59unter Denkmalschutz.
00:16:00Sie können finanzielle Hilfe vom Staat erwerben.
00:16:02Ja, das weiß ich nur.
00:16:03Ich habe die ganzen Töpfe bereits ausgeschöpft.
00:16:06Da gibt es allerdings eine Sache
00:16:08und die würde ich gerne gleich angehen.
00:16:19Voila!
00:16:21Mein Rosengarten.
00:16:22Ja, das dürfte doch wohl das kleinste Problem sein.
00:16:27Roden!
00:16:28Ja.
00:16:30Roden und ganz was anderes anpflanzen.
00:16:33Ich würde sagen,
00:16:35irgendwelche halb rohen Büsche,
00:16:36die den Blick auf die Baumgruppen
00:16:38da hinten freigeben.
00:16:41Roden?
00:16:41Das kann doch nicht ernst sein.
00:16:47Meinen Rosengarten!
00:16:49Ich habe ja alte Fotos gesehen.
00:16:52Der war wunderschön,
00:16:53der war was ganz Besonderes.
00:16:54Roden, das kann doch nicht ernst sein.
00:16:56Doch, er ist sicher nicht original Bückler-Muskau.
00:16:59Haben Sie was gegen Rosen?
00:17:00Ja, ich finde sie laut,
00:17:02überflüssig und aufträglich.
00:17:03Ich kann sie nicht abstimmen.
00:17:05Hallo, Martin!
00:17:10Beate, ich habe dich nicht erwartet.
00:17:12Ist was passiert?
00:17:14Was soll passiert sein?
00:17:15Ich wollte dich sehen.
00:17:17Entschuldigung,
00:17:18ich habe mich nicht vorgestellt.
00:17:19Beate Vogel, Martins Frau.
00:17:21Katharina Klante.
00:17:22Freut mich.
00:17:24Ein kleines Problem.
00:17:26Die Arbeiten an dem Dach sind abgeschlossen.
00:17:30Die Arbeiten an dem Dach.
00:18:00Und?
00:18:02Wie lange brauchen Sie?
00:18:06Ich glaube nicht,
00:18:07dass ich die geeignete für Herrn Vogt...
00:18:08Was ist los?
00:18:09Fordert es Sie nicht heraus,
00:18:11den Originalzustand der Parkanlage
00:18:12wieder herzustellen?
00:18:14Jeder Landschaftsarchitekt träumt
00:18:16von so einer Aufgabe.
00:18:18Nur wenn der Park Klarheit und Stränge verlangt
00:18:20und der Auftraggeber von lauschigen Rosengärten träumt,
00:18:23dann wird es einigermaßen schwierig.
00:18:26Hatten Sie nicht vor,
00:18:27mich eventuell nach Berlin zu bringen?
00:18:29Ich würde Ihr Angebot gerne annehmen.
00:18:32Meine Tasche ist bereits gepackt.
00:18:33Wenn Sie mit Martin nicht klarkommen,
00:18:35halten Sie sich ein für Handeln.
00:18:37Ich habe fast genauso viel zu sagen wie Ihr.
00:18:40Ich glaube, ich gehe jetzt besser.
00:18:44Kommen Sie.
00:18:45Könnte es sein,
00:18:55dass Sie zu Übertreibungen leiden?
00:18:57Keineswegs.
00:18:58Und wenn ich Ihnen jetzt sagen würde,
00:19:00dass Sie die tollste Frau sind,
00:19:01der ich je begegnet bin,
00:19:03dann wäre das auch wahr.
00:19:04Gott sei Dank sagen Sie es nicht.
00:19:06Warum essen Sie kein Eis?
00:19:09Weil ich nachher immer einen Vollbad brauche.
00:19:12Was ist mit mir?
00:19:14Helfen Sie mir doch.
00:19:15Ja, aber mit dem größten Vergnügen.
00:19:17Sie schmeckt nach Erdbeere und nach...
00:19:20Entschuldigung.
00:19:22Kein Problem.
00:19:23Ja, Michels?
00:19:27Was?
00:19:28Ja, ja.
00:19:29Nein, nein, natürlich.
00:19:31Wenn das so ist, dann komme ich sofort.
00:19:33Ja.
00:19:33Ja.
00:19:34Danke.
00:19:37Meine Sekretärin.
00:19:41Ich habe einen Termin verschwitzt.
00:19:44Ziemlich wichtig.
00:19:46Wir müssen leider sofort zurück.
00:19:48Schon in Ordnung.
00:19:48Ich denke, wir sollten das vielleicht einmal wiederholen.
00:19:56Falls ich bleibe.
00:19:58Natürlich tun Sie das.
00:20:00Ich habe doch hoffentlich mein Eis nicht umsonst investiert.
00:20:05Meinen Sie?
00:20:07Sie sollten nicht vergessen,
00:20:08weswegen ich in dieser schönen Gegend bin.
00:20:11Klar.
00:20:12Der Park.
00:20:14Ich glaube nicht,
00:20:15dass Ihr Kompagnon mich fürs Eisessen bezahlt.
00:20:18Was ist denn los?
00:20:33Sehnsucht.
00:20:35Spinnst du?
00:20:37Ich war gerade in einer wichtigen Besprechung.
00:20:39Wichtiger als ich?
00:20:41Kann ich mir nicht vorstellen.
00:20:43Lau, so geht das nicht.
00:20:46Ich habe einen Job.
00:20:46Was soll mein Kunde von mir halten,
00:20:48wenn ich einfach da vorne reine,
00:20:50mitten in den Verhandlungen?
00:20:52Du liebst mich nicht mehr.
00:20:57Aber sicher liebe ich dich.
00:21:00Christian, lass uns wegfahren, ja?
00:21:03Irgendwohin.
00:21:03Nur wir beide.
00:21:05Wir fahren schon noch weg.
00:21:07Nur nicht jetzt.
00:21:08Ich habe noch ein paar wichtige Deals.
00:21:10Es geht um viel Geld.
00:21:12Geld, Job, Termine.
00:21:13Ich habe das alles so satt.
00:21:17Wenn du mich loswerden willst,
00:21:18warum sagst du es nicht einfach?
00:21:20Komm.
00:21:23Du hast versprochen,
00:21:24dass du Geduld hast.
00:21:26Laura.
00:21:29Natürlich will ich dich nicht loswerden.
00:21:31Laura, hörst du?
00:21:32Halt!
00:22:00Bleiben Sie stehen!
00:22:00Stehen bleiben!
00:22:07Und noch ein paar Bilder, bitte.
00:22:12Danke.
00:22:14Schlechte Laune?
00:22:16Was ist los?
00:22:17Kann ich was tun?
00:22:24Hallo, Marlies!
00:22:24Was tut diese Frau hier?
00:22:33Marlies?
00:22:34Sie hat eine Gärtnerei und versorgt nichts mit Obst und Gemüse.
00:22:37Ich muss jetzt gehen.
00:22:39Wollen Sie Marlies nicht kennenlernen?
00:22:40Nein, nein, ich habe keine Zeit.
00:22:41Tut mir leid.
00:22:42Wer ist denn das?
00:22:52Landschaftsarchitektin.
00:22:52Sie soll den Park auf Vordermann bringen.
00:22:54Katharina Klante.
00:22:56Ich verstehe überhaupt nicht, was sie hat.
00:23:07Katharina?
00:23:07Katharina?
00:23:13Katharina?
00:23:13Katharina?
00:23:29Du hast mir nicht verziehen.
00:23:32Nach all den Jahren.
00:23:36Nicht?
00:23:41Es war ein Unfall.
00:23:44Der mein Kind umgebracht hat.
00:23:47Und mich beinahe auch.
00:23:49Bitte, Katharina, sieh mich an.
00:23:53Lass uns reden.
00:23:54Lass uns endlich reden.
00:23:55Du weißt, dass ich das nicht gewollt habe.
00:24:02Du bist meine Mutter.
00:24:05Du hättest mich schützen müssen.
00:24:07Ich wollte das Kind.
00:24:09Unbedingt.
00:24:11Zuerst wollte ich es abtreiben.
00:24:13Und dann wolltest du, dass ich es zur Adoption freigebe.
00:24:16Deshalb unser Streit.
00:24:18Ich konnte nur davonlaufen.
00:24:21Und dann war da plötzlich dieses Auto.
00:24:25Ich habe dich gehasst damals.
00:24:29Ich habe mir so sehr gewünscht, dass ich dich niemals mehr in meinem Leben sehen muss.
00:24:35Dich zu verlieren war der größte Schmerz in meinem Leben.
00:24:42Demselben Schmerz hast du mir zugefügt.
00:24:45Katharina, ich kann dich nur bitten.
00:24:57Es ist so viel Zeit vergangen.
00:24:59Ich bin so froh, dich zu sehen.
00:25:01Endlich.
00:25:03Willst du uns nicht noch eine Chance geben?
00:25:05Das war's.
00:25:06Was ist's?
00:25:28Amen.
00:25:58Frau Plante?
00:26:08Kann ich etwas für Sie tun?
00:26:10Ich wollte Sie nicht stören, es tut mir leid.
00:26:15Geht es Ihnen nicht gut?
00:26:17Ja, doch.
00:26:18Doch, doch.
00:26:18Ich habe mir nur diese Baumgruppe dort drüben nochmal angesehen
00:26:23und ich bin mir nicht sicher, ob wir sie ausschneiden sollen
00:26:26oder Bäume fällen...
00:26:28Eben etwas stimmt doch nicht.
00:26:33Wollen Sie reden?
00:26:35Ich kann ganz gut zuhören.
00:26:40Ich habe heute mit Ihrer Gärtnerin gesprochen, Marlies Faller,
00:26:45und ich verstehe nicht, warum lassen Sie sich nicht von ihr den Rosengarten anlegen.
00:26:51Sie versteht doch sehr viel von Rosen.
00:26:53Marlies Rosen sind traumhaft, nur.
00:26:55Aber ob Sie etwas von Gartenarchitektur versteht, das weiß ich nicht.
00:27:02Sie arbeitet schon lange für Sie?
00:27:06Marlies ist zu uns gekommen, als wir unser erstes Restaurant eröffnet haben.
00:27:10Das war im selben Jahr, als wir Laura bekamen.
00:27:14Das ist genau 20 Jahre her.
00:27:17Laura hat sie sofort zu ihrer Ersatzmutter erkoren.
00:27:19Die zwei sind ein Herz und eine Seele.
00:27:25Guten Morgen, Frau Klatte.
00:27:41Ist das nicht ein schöner Morgen?
00:27:46Geht's gut?
00:27:46Ja, ich komme gut voran.
00:27:49Und? Wie war's im See?
00:27:51Wundervoll! Sie sollten wirklich auch mal schwimmen gehen.
00:27:53Das Wasser ist wie schwarze Seine.
00:27:56Hey, das bin ja ich.
00:27:58Ja, sind gut geworden, was?
00:28:02Sagen Sie, wem sehen Sie eigentlich ähnlich?
00:28:04Ihrem Vater oder Ihrer Mutter?
00:28:05Keine Ahnung.
00:28:07Mit dem Briefträger wahrscheinlich.
00:28:09Ich finde es aber ganz gut, dass ich keinem von beiden wie aus dem Gesicht geschnitten bin.
00:28:12Ich bin irgendwas ganz eigenes.
00:28:16Ich gehe jetzt in die Küche.
00:28:17Ich koche nämlich heute für uns.
00:28:19Wollen Sie mir helfen?
00:28:20Ja.
00:28:20Warum nicht?
00:28:21Sagen Sie, finden Sie das nicht ein wenig antiquiert?
00:28:31Ich meine, Zwiebeln kann man doch heutzutage in jeder Konsistenz und Zubereitung im Supermarkt kaufen.
00:28:38Sollten Sie mal meinen Vater hören?
00:28:40Dann gibt es Zwiebelfleisch mit Chemiezwiebeln.
00:28:42Da liegt jede Träne, die da reingeflossen ist.
00:28:44Ist er ein Sadist?
00:28:48Hätte ich gar nicht gedacht.
00:28:50Sagen Sie, haben Sie sämtliche Rekommilitonen eingeladen oder wozu solche Mengen?
00:28:54Nein, aber mit Ihnen und Christian sind wir immerhin fünf.
00:28:56Und was übrig bleibt, fiere ich ein.
00:29:05Sie sind ja ziemlich wichs in der Küche.
00:29:08In Ihrem Alter war ich noch nicht so weit.
00:29:10Ich bin ja kein Baby mehr.
00:29:12Ich werde immerhin 20 im Juli.
00:29:14Sind Sie Löwe?
00:29:16Nein, Krebs am 18.07.
00:29:26Marlies!
00:29:29Marlies!
00:29:32Marlies!
00:29:34Marlies, wo bist du?
00:29:39Marlies!
00:29:44Ist es wahr?
00:29:50Sieh mich an.
00:29:52Sag mir, dass ich mich irre.
00:29:53Du hast mich die ganze Zeit glauben lassen, dass mein Baby bei dem Unfall gestorben ist.
00:30:05Du hattest keine Ahnung von der Verantwortung, die auf dich zugekommen wäre.
00:30:09Der Unfall nach dem Streit war wie ein Wink des Schicksals.
00:30:16Du lagst im Koma.
00:30:18Das Kind kam per Kaiserschnitt zur Welt.
00:30:22Ich habe deine Unterschrift gefälscht und den Weg freigemacht für eine Adoption.
00:30:26Aber es war meine Entscheidung.
00:30:29Ich wollte dieses Kind.
00:30:31Es war das Beste für euch beide.
00:30:37Weiß Laura, dass Martin und Beate nicht ihre Eltern sind?
00:30:41Nein.
00:30:42Sie haben es ihr nie gesagt.
00:30:43Laura ist wie ihr eigenes.
00:30:47Das ist sie nicht.
00:30:48Laura ist mein Kind.
00:30:51Ich muss zu ihr.
00:30:52Ich muss zu ihr.
00:30:53Ich muss mit ihr sprechen.
00:30:54Willst du sie unglücklich machen?
00:30:55Lass mich in Frieden.
00:30:57Ich gehe jetzt zu meiner Tochter.
00:30:58Das wirst du nicht tun.
00:31:01Laura hat Eltern.
00:31:03Sie haben sie gewickelt, ihr die Flasche gegeben, ihr das Schwimmen beigebracht.
00:31:06Laura glaubt, dass sie ihr Talent fürs Kochen von Beate geerbt hat.
00:31:10Willst du ihr das nehmen?
00:31:11Diese Familie gibt ihr Selbstvertrauen.
00:31:14Diese Familie ist ihr Leben.
00:31:16Du zerstörst ihr Leben, wenn du ihr das alles nimmst.
00:31:19Dieses Leben ist auf einer Lüge aufgebaut.
00:31:22Wenn sie es erfährt, wird sie keinem Menschen mehr vertrauen.
00:31:28Ich habe so lange auf ein Kind gewartet.
00:31:32Und jetzt...
00:31:34Jetzt...
00:31:35Jetzt darf ich es nicht haben.
00:31:37Wie kommst du dazu,
00:31:43sowas von mir zu verlangen?
00:31:48Also, dass Katharina plötzlich Probleme mit dem Magen hat, kann ich ja verstehen.
00:31:52Aber dass Christian einfach weg bleibt.
00:31:54Du kennst ihn doch.
00:31:55Immer wenn er ein neues Objekt hat,
00:31:58dann erwacht bei ihm plötzlich der Jagdsee.
00:32:00Dann vergisst er einfach alles.
00:32:02Aber ich habe extra für ihn gekocht.
00:32:03Oh, Laura, ich fand es unheimlich schön, dass wir endlich mal wieder zu dritt gegessen haben.
00:32:08Ich meine, das passiert in letzter Zeit sehr selten.
00:32:10Ja, das ist ja nun nicht meine Schuld.
00:32:11Du bist die ganze Zeit auf Rügen.
00:32:14Papa tut mir langsam wirklich leid.
00:32:16Entschuldige bitte.
00:32:17Wir haben doch gewusst, als wir das Hotel auf Rügen gekauft haben,
00:32:20dass einer von uns für längere Zeit dort sein muss.
00:32:23So ein Umbau macht sich doch nicht von alleine.
00:32:25Da muss man dabei sein.
00:32:26Aber wem erzähle ich das?
00:32:28Du warst doch selber dort.
00:32:29Vermisst du ihn nicht?
00:32:31Ich meine, ihr seid nun schon so lange zusammen.
00:32:34Ihr könnt doch gar nicht mehr ohne einander leben.
00:32:43Du willst doch rüben bleiben.
00:32:53Ich weiß nicht.
00:32:56Martin und ich, wir haben uns auseinandergelebt.
00:33:01So was passiert einfach.
00:33:04Ich meine nicht, dass wir uns hassen oder streiten,
00:33:06aber wir lieben uns nicht mehr so.
00:33:09Das Einzige, was uns noch verbindet, ist das Hotel.
00:33:12Und das ist zu wenig.
00:33:13Bist du glücklicher ohne ihn?
00:33:14Auf jeden Fall bin ich weniger unglücklich.
00:33:20Papa?
00:33:22Ich denke,
00:33:23Beate und ich werden einen Weg finden,
00:33:25den wir gehen können,
00:33:27ohne uns zu verletzen.
00:33:32Und für dich wird sich nichts ändern.
00:33:35Wir werden doch immer für dich da sein,
00:33:36mein Kleines.
00:33:37Und dass sie hier ist oder auf Rügen,
00:33:39das spielt doch keine Rolle.
00:33:40Wie geht es Ihrem Magen?
00:33:50Meinem Magen?
00:33:51Ich...
00:33:52Ach so, ja.
00:33:53Ich kann Sie gern zum Arzt fahren, wenn Sie wollen.
00:33:55Nein, nein, nein.
00:33:56Um Gottes willen, es geht schon wieder.
00:33:57Zwei Tage Tee und Zwiebel und alles vorbei.
00:34:00Wovor haben Sie Angst?
00:34:06Sie...
00:34:07Sie täuschen sich.
00:34:08Ich habe keine Angst.
00:34:10Habe überhaupt keine Angst.
00:34:12Komisch.
00:34:13In letzter Zeit treffe ich nur noch auf Frauen,
00:34:15auf die die Bezeichnung
00:34:16das schwache Geschlecht
00:34:17überhaupt nicht mehr zutrifft.
00:34:18Ihr seid alle so stark, so mutig,
00:34:20so unabhängig.
00:34:22Sie sollten froh darüber sein.
00:34:25Oder wäre es Ihnen lieber,
00:34:26dass Laura sein dummes Gänzchen wäre,
00:34:28das sich nur sicher im Leben fühlt,
00:34:31weil ein starker Mann Sie beschützt?
00:34:32Haben Sie recht.
00:34:34Gott sei Dank ist meine kleine Laura
00:34:35mit einem gesunden Selbstbewusstsein ausgestattet.
00:34:37Eben.
00:34:38Was haben Sie dann gegen starke Frauen?
00:34:40Gar nichts.
00:34:43Nur manchmal
00:34:43möchte man gebraucht werden.
00:34:50Katharina,
00:34:51wenn Sie Hilfe brauchen, dann...
00:34:55Mir ist nichts zur Hilfe.
00:34:58Ach, hier bist du.
00:35:02Ich habe dich überall gesucht.
00:35:04Ich wollte dir nur schnell
00:35:04auf Wiedersehen sagen.
00:35:07Mach's gut, Liebling.
00:35:08Mach's auch gut.
00:35:08Und ruf mich an, wenn was los ist.
00:35:10Was soll schon los sein?
00:35:11Ich habe alles fest im Griff.
00:35:12Das ist doch eben gut gelaufen.
00:35:14Ich finde, wir können stolz auf uns sein.
00:35:16Das können wir auch.
00:35:18Auf Wiedersehen, Frau Klandt.
00:35:19Auf Wiedersehen.
00:35:19Bis bald.
00:35:22Begleitest du mich noch zum Auto?
00:35:24Ja, natürlich.
00:35:26Wiedersehen.
00:35:26Hallo, Monika.
00:35:43Ich bin's.
00:35:45Du, ich brauche dringend jemanden zum Reden.
00:35:46Kannst du hierherkommen?
00:35:47Also dann, bis morgen.
00:35:49Du, ich brauche dringend jemanden.
00:36:19Ich bin's.
00:36:20Ich bin's.
00:36:29Ich wusste schon immer, dass an diesem Sie-Nymphen wohnen.
00:36:53Was soll dieser Blödsinn? Stellen Sie sofort die Musik leiser.
00:37:03Entspannen Sie sich.
00:37:04Was soll das? Lassen Sie das. Ich mag das nicht.
00:37:07Und außerdem, was tun Sie hier eigentlich um diese Zeit?
00:37:11Sagen wir, ich habe ein Rundebuch.
00:37:13Aber nicht mit mir. Ich bin schon auf dem Weg zurück ins Schloss.
00:37:16Katharina, was ist denn los?
00:37:19Und warum ist eine Frau wie Sie an einem lauen Abend wie diesem allein?
00:37:27Was soll dieser Quatsch? Und außerdem, vielleicht bin ich ja gerne allein.
00:37:33Wieso genießen wir nicht einfach diesen Abend?
00:37:37Sie wissen doch bestimmt, wie das geht. Genießen.
00:37:49Ich bin schon auf dem Weg.
00:38:19Geschmack köstlich.
00:38:23Ich schmecke wie eine alte Fango-Packung.
00:38:27Nach Moorwasser.
00:38:30Nach Moorwasser?
00:38:32Mach deine Haut wie Sahne, Pudding.
00:38:36Unwiderstehlich.
00:38:38Ein Kostverächter bist du nicht.
00:38:49Christian, wir sollten noch...
00:39:05Kommst du morgen mit mir mit nach Berlin?
00:39:08Nein, es tut mir leid, ich kann nicht.
00:39:10Ich habe hier einen Auftrag zu erledigen.
00:39:12Komm.
00:39:13Ich kann nicht einfach weglaufen.
00:39:14Nur für ein paar Tage.
00:39:15Dann kannst du wieder zurück.
00:39:16Christian, Job ist Job und...
00:39:19Sex ist Sex.
00:39:20Ach, oder so ähnlich.
00:39:46Christian?
00:39:56Schlaf weiter, mein Schatz.
00:39:57Es ist spät geworden.
00:39:58Wir sehen uns morgen.
00:39:59Du hast versprochen, dass du kommst.
00:40:01Wo bist du gewesen?
00:40:04Auf der Autobahn war ein Unfall.
00:40:06Fast 20 Kilometer Stau.
00:40:07Es ging nichts mehr.
00:40:08Tut mir leid.
00:40:09Du hättest wenigstens anrufen können.
00:40:11Wollte ich, aber der Akku ist leer.
00:40:14Ich bin ziemlich erledigt.
00:40:16Ich gehe jetzt schlafen.
00:40:17Du Arme.
00:40:20Willst du was essen?
00:40:21Oder was trinken?
00:40:24Ich habe Champagner.
00:40:25Ich will nur ins Brett.
00:40:31Und das will ich auch.
00:40:32Nein.
00:40:33Nicht.
00:40:34Ich mag nicht, wenn dein Vater im Haus ist.
00:40:38Gut, dann gehe ich eben zurück nach Dresden.
00:40:42Dann bist du wesentlich entspannter.
00:40:45Und ich komme erst wieder hierher, wenn du geschieden bist.
00:40:47Du willst es ihr wirklich nicht sagen?
00:41:12Ich meine, sie ist deine Tochter und du hast ein Recht.
00:41:16Ich habe ein Recht?
00:41:17Wozu habe ich ein Recht?
00:41:18Sie zu verwirren?
00:41:20Mensch, Moni.
00:41:21Mein Kind lebt.
00:41:22Es geht ihr gut.
00:41:24Sie ist ein schöner, offener Mensch.
00:41:25Aber was passiert, wenn sie die Wahrheit erfährt?
00:41:29Sie werden mich zum Teufel wünschen, alle drei.
00:41:33Beate, Laura und Martin.
00:41:37Ich wünschte, ich hätte diese Familie nie kennengelernt.
00:41:40Am liebsten würde ich alles hinschmeißen und abhauen.
00:41:42So tun, als wäre nie was gewesen.
00:41:44Warum machst du das nicht?
00:41:47Schau, ich habe einen Vertrag mit Martin, den du sowieso nicht lernen kannst.
00:41:57Tja, Dan, und ich möchte sie noch eine Weile sehen.
00:42:00Ich möchte noch eine Weile bei meiner Tochter bleiben.
00:42:02Sie einfach sehen, ihr sprechen.
00:42:05Sie einfach besser kennenlernen.
00:42:06Ich hatte so gehofft, dass du diesmal länger bleibst.
00:42:09Du weißt doch, dass ich für diese Klausur lernen muss.
00:42:11Na ja.
00:42:12Na jetzt guck nicht so betrüppelt.
00:42:14Du kommst doch sowieso nach Dresden zu meinem Geburtstag.
00:42:16Warum bist du nur so schnell so groß geworfen?
00:42:19Tja, so ist das Leben, Väterchen.
00:42:22Mach's gut.
00:42:23Mach's besser.
00:42:28Väterchen.
00:42:31Fahr vorsichtig.
00:42:33Sie ist das Beste, was ich habe.
00:42:34Mach ich, mein Alter, mach ich.
00:42:36Auf Wiedersehen, Frau Klante.
00:42:37Wir müssen uns unbedingt sehen, wenn Sie wieder in Dresden sind.
00:42:39Ja, klar, Laura.
00:42:40Auf Wiedersehen.
00:42:41Wiedersehen.
00:42:41Rufen Sie mich an.
00:42:42Mein Vater gibt Ihnen die Telefonnummer.
00:42:54Tschüss, Frau Klante.
00:43:11Gut, dass ich Sie treffe.
00:43:35Ich muss leider meinen Vertrag lösen.
00:43:37Ich habe mir Gedanken gemacht, das Ganze kommt nicht zu teuer.
00:43:43Ich habe so viel Geld in die Renovierung des Schlosses gesteckt und der Park, der, der muss warten.
00:43:50Sie feuern mich?
00:43:52Aber wieso?
00:43:54Oder hat es was damit zu tun, dass Sie mich kürzlich nachts gesehen haben?
00:44:00Ihr Privatleben ist Ihre Sache.
00:44:01Nein, nein.
00:44:01Es geht mir um das Geld, das ich nicht aufbringen kann.
00:44:05Das ist alles.
00:44:07Ich muss Sie höflich bitten, nicht auf dem Vertrag zu bestehen.
00:44:26Wiedersehen.
00:44:27Wiedersehen.
00:44:27Wiedersehen.
00:44:27Wiedersehen.
00:44:57Hi! Was machst du denn hier?
00:45:07Guten Morgen.
00:45:09Ja, Martin hat mich rausgeschmissen.
00:45:12Wieso macht er sowas?
00:45:14Keine Ahnung. Ich weiß es wirklich nicht.
00:45:17Er hat gesagt, dass er sich die Restaurierung des Parks nicht leisten kann.
00:45:20Aha. Und das fällt ihm erst jetzt ein.
00:45:23Was mit dem Kerl hast du mir in den unsieglichen Antwort gemacht?
00:45:26Nein, vielleicht ist es doch besser so.
00:45:29In dieser Atmosphäre, in dem Schloss, in der Nähe von Marlies.
00:45:33Sehr wohl habe ich mich da nicht gefühlt.
00:45:36Hey, schön, dass du wieder da bist.
00:45:39Was hast du jetzt vor?
00:45:41Na, was wohl? Arbeiten.
00:45:44Und was mit Laura? Wirst du sie wiedersehen?
00:45:48Nein. Nein, auf keinen Fall.
00:45:52Es ist, am besten ich vergesse sie.
00:45:56Guck mal, das ist doch genau das, was wir brauchen.
00:45:59Da müssen wir die Marke nicht immer nach ihrem Radebuch fahren.
00:46:01Ja, das ist toll.
00:46:02Wirst du gehen, ne?
00:46:03So.
00:46:03Und das auch.
00:46:11Katharina?
00:46:12Hey, Katharina!
00:46:14Ich wusste gar nicht, dass Sie schon wieder in Dresden sind.
00:46:17Sind Sie mit dem Park schon fertig?
00:46:18Ja, sozusagen. Den Rest kann dann ein Gärtner übernehmen.
00:46:21Ach, echt toll, dass wir uns sehen.
00:46:23Sagen Sie, wie sieht's aus? Haben Sie ein bisschen Zeit?
00:46:25Äh, nein, ich muss jetzt zu einem Meeting.
00:46:27Ach, kommen Sie, nur eine halbe Stunde.
00:46:29Ich freue mich, Sie zu sehen.
00:46:31Ich würde Ihnen gerne was zeigen, was ich entdeckt habe.
00:46:33Das würde Sie interessieren.
00:46:34Und was ist mit Ihrer Freundin?
00:46:36Das ist Lilly, meine Mitbewohnerin.
00:46:37Guten Tag.
00:46:38Die hat sowieso Vorlesungen.
00:46:40Ach, kommen Sie schon. Ich lade Sie auch auf einen Kaffee ein.
00:46:42Na gut.
00:46:43Na wunderbar. Tschüss.
00:46:45Wiedersehen.
00:46:48Kommen Sie schon. Das ist ganz einfach.
00:46:50Wem gehört das Haus eigentlich?
00:46:53Ich habe keine Lust, mit einem wütenden Besitzer zu streiten.
00:46:56Ach was, steht schon Ewigkeiten leer.
00:46:59Ach, schön.
00:47:00Tja, runter müssen wir springen.
00:47:02Ja.
00:47:09So stelle ich mir einen Garten vor.
00:47:12Ich weiß, was du meinst.
00:47:14Die Natur hat sich gegen die menschliche Hand durchgesetzt.
00:47:17Es ist, als könnte sich hier
00:47:18endlich wieder durchatmen.
00:47:22Wie hast du den Garten entdeckt?
00:47:23Das war purer Zufall.
00:47:25An einem Freund von mir ist die Katze weggelaufen.
00:47:28Wir haben sie gesucht.
00:47:28Na, da bin ich da übers Tor geklettert und peng.
00:47:31Das finde ich übrigens nett, dass Sie mich duzen.
00:47:34Ach, Entschuldigung.
00:47:35Ich habe das gar nicht bemerkt.
00:47:36Ich wollte schon in Ordnung.
00:47:38Aber nur, wenn du mich auch duzt.
00:47:40Klar.
00:47:40Komm, ich zeige dir noch was.
00:47:42Ich glaube, ich muss jetzt los.
00:47:46Wir können doch noch zu mir gehen.
00:47:48Ich habe eine neue Lager in Cherry Coke im Kühlschrank.
00:47:50Ich kann wirklich nicht.
00:47:54Dann musst du aber zu meinem Geburtstag kommen, ja?
00:47:56Am 18.
00:47:56Ich weiß nicht, ob ich da überhaupt in Dresden bin.
00:48:01Wenn du nicht kommst,
00:48:02verzeihe ich dir das mein ganzes Leben nicht.
00:48:04Du bist wie eine Mutter zu mir.
00:48:21Na, hoffentlich besser.
00:48:22Also, deine Konsequenz habe ich ja schon immer bewundert.
00:48:34Laura hat mich einfach überhumpelt.
00:48:36Ach, Moni, sie ist so, sie ist so jung, so offen, so unkompliziert.
00:48:41Sehr geliebt und gut erzogen.
00:48:43Martin und Beate haben wohl nichts falsch gemacht bei ihr.
00:48:45Sie ist einfach umwerfend.
00:48:50Genauso habe ich mir meine Tochter immer gewünscht.
00:48:53Genauso ist deine Tochter.
00:48:54Und, was hast du jetzt vor?
00:49:01Ich weiß es nicht.
00:49:02Ich habe auch keine Lust, darüber nachzudenken.
00:49:05Ich bin so froh, dass ich sie in der Buchhandlung gesehen habe.
00:49:08Ich möchte sie einfach nur kennenlernen.
00:49:11Du glaubst, dass es gut ist.
00:49:13Ich meine, was ist, wenn sie dich durchschaut?
00:49:16Was ist, wenn...
00:49:18Erwarten wir Besuch?
00:49:21Mit mir nicht.
00:49:24Scheint das Dringende zu sein.
00:49:29Ich bin nicht zu Hause.
00:49:31Ist schon klar.
00:49:51Wie kriegst du?
00:49:52Wo kommst du denn her?
00:49:55Hättest du nicht anrufen können?
00:49:56Damit mir dieser Anblick entgeht.
00:50:00Ach.
00:50:01Was machst du denn da?
00:50:07Bist du verrückt geworden?
00:50:09Frau Klanke?
00:50:28Oh, Herr Vogt.
00:50:35Ich kann ja später noch mal wiederkommen.
00:50:39Nein, um Gottes willen, bitte.
00:50:40Nein.
00:50:43Ich wusste gar nicht, dass Sie Kontakt zu meiner Tochter haben.
00:50:45Ja, wir haben uns vor ein paar Tagen getroffen.
00:50:47Und da hat sie mich ganz spontan eingeladen.
00:50:54Ja, vielleicht sollten wir einfach reingehen.
00:50:56Ja, stimmt.
00:50:56Oh, Peine auf einmal.
00:51:15Danke, dass du gekommen bist für Geburtstag.
00:51:18Alles Liebe zum Geburtstag, auch von Mama.
00:51:21Danke schön.
00:51:23Wunderbar. Wollt ihr was trinken?
00:51:25Ich habe Kaffee, Tee,
00:51:27Zekko, Bier, Cherry Coke.
00:51:29Maiko und Lilly haben mir einen Kuchen gewonnen.
00:51:31Ich habe einen Tisch bestellt, einen sehr schönen Tisch.
00:51:34Kommen deine Freundinnen mit?
00:51:35Nein, wir haben noch Seminar.
00:51:38Es ist schon so spät.
00:51:39Ich habe dir gesagt, dass wir essen gehen, oder?
00:51:41Nein, ich habe auch überhaupt keine Zeit, Laura.
00:51:44Du hast mir doch versprochen, dass wir zusammen Geburtstag feiern.
00:51:48Oh, ist ja schön.
00:51:50Danke, woher warst du, dass ich Frösche liebe?
00:51:52Der ist wunderschön.
00:51:54Danke, Katharina. Ist der nicht entzückend?
00:51:56Der ist wunderschön, ja.
00:51:58Nur, ich habe Hunger.
00:52:01Ich habe da noch ein kleines Problem.
00:52:05Ich warte nämlich auf einen Anruf von meinem Professor.
00:52:07Es geht um mein Vordiplom.
00:52:10Dann lassen wir das Essen sausen.
00:52:11Ich habe ja noch die Konzertkarten für heute Abend.
00:52:15Ja, und ich muss sowieso jetzt los.
00:52:16Das kommt überhaupt nicht infrage.
00:52:17Ich will feiern.
00:52:19Was haltet ihr davon, wenn ihr beide schon mal vorgeht?
00:52:23Es ist mein Geburtstag.
00:52:25Bitte.
00:52:27Es ist ihr Geburtstag.
00:52:29Genau.
00:52:29Perfekt.
00:52:35Wie lange erleben Sie eigentlich schon?
00:52:36Verzeih.
00:52:37Sie zuerst.
00:52:40Danke schön.
00:52:43Danke.
00:52:44Sie fühlen sich nicht wohl, nicht wahr?
00:52:58Ist es wegen mir?
00:53:03Christian.
00:53:05Es ist wegen Christian.
00:53:07Was haben Sie eigentlich gegen Christian?
00:53:08Ich dachte, er ist Ihr Freund.
00:53:10Er ist mein Freund, aber das heißt noch lange nicht,
00:53:11dass er sich alles akzeptieren muss, was er tut.
00:53:13Ich weiß, dass er verheiratet ist.
00:53:16Aber das sind Sie auch.
00:53:20Nur die Laura bleibt.
00:53:24Sieht aus, als hätte ich sie ganz schlecht erzogen.
00:53:28Ich rufe noch einmal an.
00:53:29Entschuldigung.
00:53:30Ja, ja.
00:53:30Sieh.
00:53:30Christian, geh ran.
00:53:40Miss Karl.
00:53:46Hallo?
00:53:47Nein, Papi, ich habe ihn noch nicht mit ihm gesprochen,
00:53:49aber ich war es jetzt auch nicht so lange.
00:53:51Ich bin in 10 Minuten bei euch.
00:53:52Bestell mir ein Kaffee.
00:53:52Ja?
00:53:53Ciao, ciao.
00:53:54Birthday, sweetheart.
00:53:56Miss Karl.
00:53:57Ich weiß, ich weiß.
00:53:58Ich weiß, ich weiß.
00:54:00Du hast es vergessen.
00:54:01Hab ich nicht.
00:54:02Hab ich nicht.
00:54:03Hab ich nicht.
00:54:06Wir haben gar keine Zeit,
00:54:07weil wir müssen zu Mario.
00:54:08Martin und Katharina warten da auf uns.
00:54:11Ich habe jetzt keine Ahnung.
00:54:13Du vielleicht.
00:54:14Ja.
00:54:20Das müsste doch schon längst hier sein.
00:54:22Ich verstehe das einfach nicht.
00:54:24Ich glaube, es ist besser.
00:54:26Ich gehe jetzt.
00:54:26Nein, bitte nicht.
00:54:27Ich rufe noch einmal an.
00:54:34Besetzt.
00:54:36Wahrscheinlich dauert das Gespräch mit dem Professor länger.
00:54:40Ja, lassen Sie uns mit dem Essen beginnen.
00:54:47Laura?
00:54:48Ja, sag mal, wo?
00:54:50Aber es gibt es doch nicht.
00:54:51Du hast nämlich gesagt, dass du Geburtstag hast.
00:54:56Schade.
00:54:58Okay, ich rufe dich später an.
00:54:59Und noch einmal.
00:55:00Alles Liebe zum Geburtstag.
00:55:02Okay, ciao.
00:55:05Laura muss sofort in die Uni.
00:55:07Der Herr Professor möchte meine Tochter besser mit sprechen.
00:55:11Ach, das tut mir aber leid für Sie.
00:55:13Jetzt sind Sie ganz umsonst nach Dresden gekommen.
00:55:15Ich glaube, ich gehe jetzt besser.
00:55:16Ich würde mich so freuen, wenn Sie mit mir essen würden.
00:55:27Glauben Sie, dass das so eine gute Idee ist?
00:55:30Ich bin richtig froh, dass meine Tochter Sie zu ihrem Geburtstag eingeladen hat.
00:55:34Ich selber, ich wäre viel zu...
00:55:37Naja, vergessen wir das.
00:55:38Ich habe mir so gewünscht, dass...
00:55:42Was?
00:55:45Ich hätte Sie nicht wegschicken dürfen.
00:55:47Das war ein Fehler.
00:55:49Wissen Sie, was Sie da sagen?
00:55:54Ich hatte befürchtet, ich würde Sie niemals wiedersehen.
00:55:59Und wenn es falsch wäre?
00:56:03Oh, lassen Sie uns nicht darüber nachdenken.
00:56:06Komm, Sie.
00:56:09Wir essen jetzt.
00:56:13Und dann gehen wir zusammen ins Konzert.
00:56:14Das können Sie mir nicht abschlagen.
00:56:16Ich habe zwei Karten und meine Tochter hat offensichtlich...
00:56:19was viel Wichtigeres zu tun.
00:56:32Das war ein wunderschöner Abend.
00:56:34Ja, ich danke Ihnen sehr, dass Sie mich mitgenommen haben.
00:56:41Und was machen wir jetzt?
00:56:44Gehen wir noch was trinken?
00:56:47Nein, ich muss jetzt nach Hause.
00:56:48Ich muss morgen sehr früh raus.
00:56:49sehen wir uns wieder.
00:56:55Ich denke, nein.
00:56:57Katharina.
00:56:57Martin, bitte.
00:56:58Martin, bitte.
00:56:59Ich kann das nicht.
00:57:00Ich kann das nicht.
00:57:01Ich tauge nicht als Spielzeug,
00:57:02nur weil Sie sich in Ihrer Ehe ein bisschen langweilen.
00:57:05Es tut mir leid.
00:57:06Es tut mir leid, wenn ich das so sagen muss.
00:57:08Aber ich...
00:57:09Ich denke, es ist besser so.
00:57:11Ich habe hier langsam das Gefühl,
00:57:25ich kriege keine Duften mehr.
00:57:42Ich bin irgendwie zerrissen.
00:57:44Einerseits möchte ich ständig bei Laura sein.
00:57:46Ich möchte ja Löcher in den Bauch fragen.
00:57:48Ich möchte sie einfach nur ansehen.
00:57:50Andererseits weiß ich, dass mir das das Herz zerreißt.
00:57:54Sag mal, warum redest du nicht einfach ganz offen mit ihr?
00:57:56Ach, und wie soll das gehen?
00:57:58Ich sage einfach, hallo, Laura.
00:58:00Ich habe gute Neuigkeiten für dich.
00:58:01Ich bin deine Mutter.
00:58:04Sag mal, was redet ihr denn da von Blödsinn?
00:58:07Hier.
00:58:07Mein Gott, Laura.
00:58:09Wo kommst du denn her?
00:58:11Na ja, mal, ich...
00:58:12Das alles ist nicht sehr einfach zu erklären.
00:58:15Es gibt ja gar nichts zu erklären.
00:58:16Ich weiß doch, wer meine Mutter ist.
00:58:17Sie heißt Beate Vogt.
00:58:20Ja, das stimmt natürlich.
00:58:23Irgendwie nur...
00:58:25Irgendwie...
00:58:28Setz dich erst mal.
00:58:34Also, was Katharina meint, ist...
00:58:38Es ist wahr.
00:58:42Katharina ist deine leibliche Mutter.
00:58:45Sag mal, spinnt ihr jetzt alle beide?
00:58:47Katharina, ich verstehe das nicht.
00:58:52Es tut mir leid, dass du das so erfahren musst.
00:59:01Du...
00:59:02Du meinst, es stimmt?
00:59:06Du bist wirklich meine Mutter?
00:59:08Ja?
00:59:08Beate und Martin sind nicht meine Eltern?
00:59:18Sie haben mich adoptiert.
00:59:22Und du...
00:59:23Du hast mich weggegeben.
00:59:24Wieso wolltest du mich denn nicht?
00:59:26Ich hab dich nicht weggegeben.
00:59:28Sie hat mir gesagt, du bist tot.
00:59:31Wer tut denn sowas?
00:59:33Das ist eine lange und traurige Geschichte.
00:59:39Mein Gott, ich war 16, als ich mit dir schwanger war.
00:59:42Laura, bitte verstehe.
00:59:44Es war für mich wirklich ganz schrecklich.
00:59:45Ich habe jahrelang gedacht, du bist tot.
00:59:53Laura, ist alles in Ordnung?
00:59:55Ich weiß nicht.
01:00:00Es fühlt sich komisch an.
01:00:04Ich...
01:00:05Bis vor einer Minute wusste ich noch genau, wer ich bin.
01:00:08Laura Vogt.
01:00:10Und jetzt?
01:00:15Jetzt weiß ich gar nichts mehr.
01:00:20Es ist alles sehr verwirrend.
01:00:21Vielleicht solltet ihr beide versuchen, das Knoll zu entfernen.
01:00:33Wie war das eigentlich mit meinem Vater?
01:00:36Mit meinem Erzeuger?
01:00:39Wenn ich ehrlich sein soll,
01:00:40ich weiß nicht mal mehr, wie der Junge aussah.
01:00:44Wir hatten eine heiße Nacht im Schulandheim.
01:00:48Mehr nicht.
01:00:51Aber du wolltest mich haben.
01:00:56Ganz sicher.
01:00:58Ja, unbedingt.
01:01:00Ich hatte gar keinen Zweifel,
01:01:01dass ich eine gute Mutter sein würde.
01:01:05Wärst du sicher auch geworden?
01:01:08Übrigens danke, dass du mich nicht abgetrieben hast.
01:01:12Kein Problem.
01:01:16Da, schau mal.
01:01:18Sollen wir nicht umkehren?
01:01:19Ich will noch nicht nach Hause.
01:01:22Also dann übernachten.
01:01:25Ich weiß auch schon wo.
01:01:27Ich hab's eh gehofft.
01:01:29So einen richtig großen Krach hatten wir eigentlich nur einmal.
01:01:32Ich war 13 und hab mir mit einer Schere die Haare aufgeschnitten und sie grün gefärbt.
01:01:36Aber sonst waren sie eigentlich die perfekten Eltern.
01:01:41Ich bin froh, dass du bei ihnen auch verziehen möchtest.
01:01:44Und ich denke, dass das kein Zufall war.
01:01:46Mal ist, wird sich die Leute, denen sie dich vor die Tür legen wollte, sicher sehr genau angesehen haben.
01:01:51Sie wollte, dass es dir gut geht.
01:01:52Sie wollte sicher auch, dass es dir gut geht.
01:01:57Warum hast du eigentlich nie geheiratet und noch Kinder bekommen?
01:02:02Ich weiß es nicht.
01:02:04Ich weiß nicht.
01:02:05Vielleicht
01:02:05hab ich den richtigen noch nicht gefunden.
01:02:10Oder vielleicht war mir mein Beruf zu wichtig.
01:02:15Sag mal,
01:02:17du sammelst wirklich Frösche?
01:02:18Ja, ich hab mehr als 400.
01:02:21Und du?
01:02:24Ist das nicht eine geile Brücke?
01:02:27Sie ist mindestens so toll wie die Golden Gate Bridge.
01:02:30Jedes Mal, wenn ich sie sehe,
01:02:32schlägt mein Herz höher.
01:02:33Männer, die sowas konstruieren können,
01:02:36die bewundere ich.
01:02:39Das sind richtige Männer.
01:02:42Und ein richtiger Mann sollte es schon sein, was?
01:02:45Ja, und gut aussehen sollte er.
01:02:48Stil haben
01:02:49und einen interessanten Beruf.
01:02:51Und Geld.
01:02:52Geld ist nicht so wichtig.
01:02:54Hauptsache, er liebt mich.
01:02:56Denn Liebe ist das Wichtigste.
01:02:58Ja, es ist das Wichtigste.
01:03:03Und?
01:03:03Gibt's da einen, der dich liebt?
01:03:05Klar gibt es einen.
01:03:06Er ist der tollste Typ auf der ganzen Welt.
01:03:09Pass auf.
01:03:10Sag mal, stimmt das wirklich?
01:03:11Du bist verliebt?
01:03:12So mit allem drum und dran?
01:03:13Ja, und ich will ihn heiraten.
01:03:15Und wer soll das sein?
01:03:16Ein Studienkollege?
01:03:17Nein, das ist ja viel zu grün.
01:03:19Er ist ein richtiger Mann.
01:03:21Laura, komm da runter.
01:03:23Hol mich doch.
01:03:28Ist alles in Ordnung?
01:03:30Ja, ja, alles noch dran.
01:03:31Meine Güte, das ist ja lebensgefährlich.
01:03:33Komm, fahren wir nach Hause.
01:03:34Ich mach uns Frühstück.
01:03:35Ich kann leider nicht.
01:03:36Ich muss zu mir nach Hause meine Sachen holen.
01:03:38Wir schreiben doch diese Klausur,
01:03:39Molekularbiologie.
01:03:41Ja, dann eben morgen.
01:03:42Oder übermorgen.
01:03:43Wir haben ja jede Menge Zeit.
01:03:45Hallo.
01:03:53Alles in Ordnung?
01:03:55Ich fühle mich so gut.
01:03:58Bist du dich gleich noch besser fühlen?
01:04:00Mr. Wonderful hat angerufen.
01:04:02Er kommt dich morgen besuchen.
01:04:04Was?
01:04:04Morgen?
01:04:05Mhm.
01:04:06Aber das geht doch nicht.
01:04:07Ich wollte Laura überraschen.
01:04:09Wie den Opernkarten.
01:04:11Hast du sie bekommen?
01:04:12Was für Opernkarten?
01:04:17Natürlich, auch mein Freund ist Verlass.
01:04:19Morgen Abend, 20 Uhr.
01:04:21Zauberflöte.
01:04:22No, no, no, no, no, no, no, no, no, no.
01:04:24Du bist ein Schatz.
01:04:24No, no, no, no, no, no, no, no, no, no, no.
01:04:28Hallo, Laura.
01:04:29Katharina hier.
01:04:31Gut, dass ich dich noch erwische.
01:04:33Du, ich habe Karten für die Zauberflöte.
01:04:34Morgen, 20 Uhr.
01:04:37Was?
01:04:38Ach, wie schade.
01:04:40Naja, kann man nichts machen.
01:04:42Nein, ich bin nicht böse. Nein, wirklich nicht. Also, tschüss.
01:04:51Sie hat schon eine Verabredung. Tut mir leid, hast dich umsonst bemüht.
01:04:54Mach doch nichts, dann gehst du eben mit Mr. Wonderful.
01:05:02Die nehme ich.
01:05:07Entschuldigung, ich habe es mir anders überlegt.
01:05:12Hallo, mein Prinz. Ich wusste gar nicht, dass du schon wieder zurück bist.
01:05:19Guck mal, was ich alles eingekauft habe. Das wird ein richtig geiles Liebesmahl heute Abend.
01:05:24Was machst du denn hier? Musst du nicht in der Uni sein?
01:05:27Nicht, wenn ich für meinen Geliebten koche.
01:05:30Das war aber nicht heute Abend, oder?
01:05:32Doch. Du hast es mir versprochen. Du wolltest heute Abend zu mir kommen.
01:05:39Sag nicht, dass du es vergessen hast.
01:05:42Ach, scheiße, Christian, das kann nicht sein.
01:05:46Das tut mir wirklich leid.
01:05:49Aber der Kramer, du weißt, das ist der mit dem Häuserblock in der Neustadt.
01:05:53Ich muss den heute unbedingt sehen.
01:05:57Wenn nicht, dann gibt er die Wohnung an jemand anderem.
01:06:00Ich kann mir diesen Deal einfach nicht entgehen lassen.
01:06:03Klar, wie immer. Der Deal geht vor.
01:06:08Dann wünsche ich gutes Gelingen.
01:06:11Laura! Laura, hey, warte! Laura!
01:06:17Hier ist der Anrufbeantworte von Katharina Glandt.
01:06:19Bitte sprechen Sie an den anderen.
01:06:21Hallo Katharina, Laura hier.
01:06:22Du, ich habe doch Zeit heute Abend für die Zauberflöte, wenn du die Karten noch hast.
01:06:26Sonst machen wir was anderes.
01:06:27Ich komme um die Vorwahl, muss mich anwenden.
01:06:29Bis später.
01:06:30Ich komme um die Zauberflöte, wenn du die Zauberflöte hast.
01:07:00Hey, ich bin froh, dass ich nicht mit dir verheiratet bin.
01:07:11Hast du mir überhaupt gesagt?
01:07:13Also, du schreit uns recht auf.
01:07:15Amen.
01:07:16Lass aber nicht, dass sie nicht noch immer auf mich steht.
01:07:20Du bist absolut unmöglich.
01:07:22Du meinst unwiderstehen.
01:07:24Nein, nein, nein, nicht.
01:07:26Hilfe!
01:07:27Ich kann nicht mehr.
01:07:28Du kannst nicht mehr, das glaube ich dir.
01:07:31Glaube ich dir nicht.
01:07:34Weißt du, dass du die tollste Frau bist, die mir je begegnet ist?
01:07:37Und das will was heißen.
01:07:39Nein, nein, nicht mehr so heiß.
01:07:41Lass uns verreisen.
01:07:42New York, Bangkok, Kapstadt.
01:07:45Was ist denn?
01:07:58Da.
01:07:59Das war doch Laura.
01:08:00Laura?
01:08:01Ja.
01:08:03Was soll die denn hier?
01:08:05Soviel ich weiß, wohnst du doch in der Neustadt.
01:08:06Wenn sie es doch, was?
01:08:31Hast du noch Nachschub von dem hier?
01:08:33Ja.
01:08:33Ich ruf sie schnell mal an.
01:08:43Hallo Katharina, Laura hier.
01:08:45Du, ähm, ich hab doch Zeit heute Abend für die Zauberflinte, wenn du die Karten noch hast.
01:08:49Sonst machen wir was anderes.
01:08:50Ich komm um sieben vorbei, ruf mich an, wenn es dir nicht passt.
01:08:52Bis später.
01:08:55Nein, bis später.
01:08:56Was ist denn?
01:08:57Es war doch Laura.
01:08:59Sie wollte um sieben Uhr hier vorbeikommen.
01:09:01Irgendwas stinkt da nicht.
01:09:02Ich muss sofort zu ihr.
01:09:11Laura?
01:09:17Laura?
01:09:24Laura?
01:09:24Laura?
01:09:32Oh mein Gott, das...
01:09:35Oh mein Gott, das...
01:09:37Oh mein Scheiße.
01:09:50Laura!
01:09:52Halt mich fest, ich komme zu dir!
01:09:53Hau ab!
01:09:58Mach keine Dummheiten, Laura.
01:09:59Ich komme zu dir.
01:10:01Wir müssen reden.
01:10:02Reden?
01:10:04Ihr wollt immer reden.
01:10:05Leben muss man.
01:10:06Oder sterben.
01:10:11Lieben muss man.
01:10:13Oder hassen.
01:10:14Laura, halt dich fest.
01:10:15Ich bin gleich bei dir.
01:10:18Laura!
01:10:20Geh weg!
01:10:22Geh weg!
01:10:23Geh weg!
01:10:33Laura!
01:10:34Warte auf mich!
01:10:40Laura!
01:10:41Hau ab!
01:10:42Geh weg!
01:10:46Laura!
01:10:47Das ist bloß in Ruhe!
01:10:48Das ist bloß in Ruhe!
01:11:18Das ist bloß in Ruhe!
01:11:20Ah!
01:11:22Ah!
01:11:32Ecstasy!
01:11:35Warum nimmt sie dieses Dreckszeug?
01:11:37Warum?
01:11:39Herr Vogt?
01:11:42Der Sturz war Gott sei Dank nicht so schlimm.
01:11:44Die Fraktur des Unterschenkels haben wir geschient.
01:11:46Dann hat ihre Tochter noch zwei angebrochene Rippen
01:11:48sowie jede Menge Prellungen.
01:11:50Das kommt alles wieder in Ordnung.
01:11:52Ja, Gott sei Dank.
01:11:53Was uns aber richtig Sorge macht, ist ihre Leber.
01:11:55Ihre Tochter hat wohl mal eine Hepatitis gehabt.
01:11:59Ja, das stimmt.
01:11:59Das ist ein paar Jahre her, nach einem Urlaub in Afrika.
01:12:02Es hat uns alle drei schwer erwischt.
01:12:03Aber die Ärzte haben gesagt,
01:12:06Laura ist wieder völlig gesund.
01:12:08Das Problem ist diese Überdosis Ecstasy.
01:12:10Sie hat Lauras Leber schwer geschädigt.
01:12:12Ich bin mir nicht sicher, ob sie wieder richtig arbeiten wird.
01:12:16Wir entgiften sie, wir geben Antibiotika,
01:12:18aber ehrlich gesagt, das sieht nicht gut aus.
01:12:20Was soll denn das heißen?
01:12:21Sie wird doch nicht...
01:12:22Selbst wenn die Leber versagen sollte,
01:12:24bedeutet das nicht gleich das Schlimmste.
01:12:25Aber wir müssen ihr dann eine neue Leber...
01:12:27Eine Verpflanzung.
01:12:31Es könnte dazu kommen.
01:12:33Aber machen Sie sich keine Sorgen.
01:12:34Die Lebertransplantation gehört heute praktisch
01:12:36zu den Standardoperationen.
01:12:37Ja, haben Sie denn schon eine neue Leber?
01:12:39Ich dachte, das ist nicht so einfach.
01:12:41Ich habe Lauras Daten auf jeden Fall
01:12:43dem Eurotransplant in Leiden durchgegeben.
01:12:45Aber noch ist es nicht so weit.
01:12:46Noch arbeitet Lauras Leber.
01:12:48Kriegt sie wieder?
01:12:49Sie schläft noch.
01:12:50Aber Sie können sie sehen.
01:12:54Darf ich mitkommen?
01:12:57Oh, mein Gott.
01:13:14Papa.
01:13:16Es tut mir leid.
01:13:18Es wird alles wieder gut, mein Kleines.
01:13:21Es wird alles wieder gut.
01:13:26Hau ab.
01:13:27Ich will dich nicht sehen.
01:13:30Aber Laura.
01:13:31Was ist denn los?
01:13:32Ich bin es doch.
01:13:35Sie hat ihn mir weggenommen.
01:13:37Christian.
01:13:38Meine eigene Mutter.
01:13:41Hat mir meinen Freund weggenommen.
01:13:44Christian.
01:13:45Was hat das zu bedeuten?
01:13:48Was ist hier überhaupt los?
01:13:49Laura.
01:13:49Ich liebe ihn.
01:13:52Wir wollten heiraten.
01:13:56Sie hat alles kaputt gemacht.
01:14:00Sie soll endlich abhauen.
01:14:01Ich habe es nicht gewusst.
01:14:14Ich habe nicht gewusst, dass es Christian ist.
01:14:17Ich hätte doch nie...
01:14:18Ich verstehe das alles nicht.
01:14:22Warum sagt Laura, Sie sei Ihre Mutter?
01:14:24Es war ein Zufall.
01:14:27Ich habe mich nach ihr gesucht.
01:14:29Ich wusste nicht, dass sie noch lebt.
01:14:32Das...
01:14:33Auf einmal war sie da.
01:14:35Und es war mir ein Geschenk.
01:14:38Ich wollte sie nicht verletzen.
01:14:40Ich werde doch meinem Kind nicht wehtun.
01:14:42Wir haben ein Kind.
01:14:47Sie sind Lauchers Mutter.
01:14:50Sie haben meine Tochter zur Welt gebracht.
01:15:01Danke.
01:15:12Ich dachte,
01:15:35ich könnte vielleicht etwas für dich tun.
01:15:42Ich habe noch was zu erledigen.
01:15:56Christian!
01:15:57Habe ich mir es doch gedacht.
01:15:59Du gehst da nicht hinein.
01:16:00Bist du verrückt geworden?
01:16:02Ich mache mir Sorgen um die Kleine.
01:16:04Wenn du dir Sorgen gemacht hättest,
01:16:05hättest du mit ihr nie etwas angefangen.
01:16:07Lass mich doch in Ruhe.
01:16:12Nicht über diese Schwelle.
01:16:15Ich hatte nicht angenommen,
01:16:16dass ich die Einzige bin.
01:16:17Ich habe auch keinen Wert darauf gelegt.
01:16:18Aber mit Laura springst du so nicht um.
01:16:21Komm.
01:16:22Was weißt du schon von Laura?
01:16:24Genug, um sie vor dir zu schützen.
01:16:26Such dir doch ein anderes Spielzeug.
01:16:27Hast du nicht gesehen,
01:16:28wie ernst sie die Sache nimmt?
01:16:30Stimmt.
01:16:32Sie ist unheimlich ernsthaft.
01:16:34Irgendwie unflexibel.
01:16:37Diese Mädchen können eine aufreißen.
01:16:39Mit Haus und Haaren.
01:16:40Sie glaubt an die große Liebe.
01:16:43Laura ist lieb.
01:16:44Macht sogar Spaß mit ihr.
01:16:47Ich verstehe nur nicht,
01:16:48warum sie glaubt,
01:16:49ich will sie heiraten.
01:16:51Das hat doch alles mit Liebe.
01:16:52Nichts zu tun.
01:16:53Dich kann ich nicht.
01:16:57Das ist jetzt ein Missverständnis.
01:17:04Nicht auf ihn, Laura.
01:17:05Er lügt, wenn er den Mund aufmacht.
01:17:08Sie ist doch nur eifersüchtig.
01:17:09Weil du jünger bist als sie.
01:17:11Du schweig.
01:17:12Hört auf.
01:17:13Du mieser, widerlicher Typ.
01:17:15Du wirst dich länger verletzen.
01:17:17Jetzt mach meinen Punkt.
01:17:18Hört auf.
01:17:21Laura.
01:17:23Geh weg.
01:17:25Laura, wir lieben uns doch.
01:17:27Ich hasse dich.
01:17:29Ich hasse dich.
01:17:30Ich hasse dich.
01:17:31Ist das nicht deutlich genug?
01:17:33Mach, dass du wegkommst.
01:17:35Komm, ich bring dich in ein Bett
01:17:36und rufe einen Arzt.
01:17:37David, Ruhe.
01:17:38Du bist ein Haar.
01:17:39Entschuldig.
01:17:39Sie ist doch noch ein Kind.
01:18:07Du Dreck-Sack.
01:18:08Bist du übergeschnappt.
01:18:11Sag mal, genügt es dir nicht,
01:18:12dass du alle Frauen in deiner Umgebung flachlegst.
01:18:15Muss es auch noch meine kleine Laura sein.
01:18:18Was ist los, Martin?
01:18:20Bin ich dir nicht gut genug für deine Tochter?
01:18:22Gut genug.
01:18:23Du?
01:18:24Wirklich nicht.
01:18:26Und du bist verheiratet.
01:18:28Verhältnis mit Katharina.
01:18:28Du bist ja eifersüchtig.
01:18:33Übrigens, bevor ich es vergesse,
01:18:35ich bin seit Anfang Januar geschieden.
01:18:38So.
01:18:39Und jetzt lass mich bitte in Ruhe.
01:18:41Ich habe keinen Bock.
01:18:42Lass diese Kinder rein.
01:18:49Für mich bist du gestorben.
01:18:58Verzeiht ihr mir?
01:19:12Wir hätten es wissen müssen.
01:19:15Eltern können nicht alles wissen.
01:19:18Auch die Besten nicht.
01:19:21Das mit der Adoption,
01:19:23das hättet ihr mir ruhig sagen können.
01:19:24Ich hätte euch trotzdem geliebt.
01:19:29Ich tue es immer noch.
01:19:31Katharina.
01:19:33Sie hat mich hintergangen.
01:19:36Sie wollte dir nicht wehtun.
01:19:38Ich brauche sie nicht mehr.
01:19:41Ich habe ja euch.
01:19:47Ich wünschte, ich könnte bleiben.
01:19:50Aber ich kann die Eröffnung unmöglich verschieben.
01:19:53Ach, war denn nur.
01:19:55400 Gäste warten auf dich.
01:19:58Wenn es da was Neues gibt,
01:19:59dann rufe ich dich an.
01:20:03Martin.
01:20:05Bist du sicher,
01:20:06dass du mich nicht brauchst?
01:20:09Mach dir keine Sorgen.
01:20:11Horch, sie singen.
01:20:13Und ich lehne lässig
01:20:14in den Lederkissen meines Bootes.
01:20:17Unter mir das träumerische
01:20:18Plätschern der Lagune,
01:20:20meine ich,
01:20:21zu liegen tief in Gras
01:20:23und flüstern am Getreide
01:20:25vor der schläfrig,
01:20:27halbgeschlossenen Wimper
01:20:28Gaukeln,
01:20:29Pfauenhaugen
01:20:30und es tönen.
01:20:33Sommersonnige Zikadensänge.
01:20:36Wenn du das alles hinter dir hast,
01:20:38mein Kleines,
01:20:40dann fahren wir zwei nach Venedig.
01:20:41werde ich es schaffen.
01:20:45Na ja, natürlich schaust du es.
01:20:47Das verspreche ich dir.
01:20:48Laura?
01:20:56Laura?
01:20:59Redaktion!
01:21:09Leberkoma.
01:21:10Intubation vorbereiten.
01:21:11Das funktioniert wirklich.
01:21:18Sie kann mit einem Teil
01:21:19meiner Leber überleben.
01:21:20Wenn ihre Leber geeignet ist.
01:21:22Ja.
01:21:23Tja, aber warten wir noch.
01:21:25Machen Sie ihre Tests.
01:21:26Hier bist du.
01:21:31Ich habe dich überall gesucht.
01:21:35Irgendwann wäre es doch
01:21:36sowieso rausgekommen.
01:21:38Aber nicht so.
01:21:41Sie wollte sterben.
01:21:43Ich habe alles kaputt gemacht.
01:21:45Ach, Maus,
01:21:45quäl dich doch nicht so.
01:21:47Du kannst doch nichts dafür.
01:21:48Ja.
01:21:48Ich habe mir sowas schon gedacht.
01:21:57Diese Hepatitis damals,
01:21:58die Sie alle drei hatten,
01:22:00die hat Ihre Leber auch geschädigt.
01:22:01Sie arbeitet nur zu 85 Prozent.
01:22:03Das ist zwar völlig ausreichend für Sie,
01:22:05aber für eine Transplantation
01:22:06sind Sie nicht geeignet.
01:22:08Und Beate?
01:22:09Ich habe eben mit dem Kollegen
01:22:10aus Rostock gesprochen.
01:22:11Die Ergebnisse sind ähnlich wie bei Ihnen.
01:22:13Auch die Leber Ihrer Frau
01:22:14kommt leider nicht in Frage.
01:22:17Und jetzt?
01:22:17Lassen wir abwarten und hoffen?
01:22:20Ich bin schon halb auf dem Weg.
01:22:22Mein Flug geht um zwei Uhr.
01:22:24Ja, ich freue mich natürlich auch.
01:22:26Au revoir, Monsieur Carrière.
01:22:28Bis heute Abend in Nizza.
01:22:31So, und das ist jetzt die Lösung?
01:22:34Ja, ist doch ein großer Auftrag.
01:22:36Und vor allem weit weg.
01:22:37Ja, sehr weit weg.
01:22:40Du bist ganz schön feige.
01:22:41Nicht feige.
01:22:42Ich bin vernünftig.
01:22:44Das ist was anderes.
01:22:47Hallo, Martin.
01:22:51Ist was passiert?
01:22:55Sie stirbt.
01:22:59Wenn Laura nicht sofort
01:23:01eine neue Leber bekommt,
01:23:02dann stirbt sie.
01:23:06Sie hat sie.
01:23:09Sie hätte noch eine winzige Chance.
01:23:11Was kann ich tun?
01:23:14Katharina, ich weiß,
01:23:15dass es wahnsinnig viel verlangten.
01:23:18Sie sind doch Ihre Mutter.
01:23:22Bitte helfen Sie.
01:23:24Wer?
01:23:34Kommen Sie.
01:23:35Wir sind soweit.
01:23:51Die Spenderleber, bitte.
01:23:52Dann wollen wir mal.
01:24:07Bei der Mutter alles in Ordnung?
01:24:09Nein.
01:24:09Nein.
01:24:09Nein.
01:24:09Nein.
01:24:10Nein.
01:24:11Nein.
01:24:12Nein.
01:24:13Nein.
01:24:14Nein.
01:24:15Nein.
01:24:16Nein.
01:24:17Nein.
01:24:18Nein.
01:24:19Nein.
01:24:20Nein.
01:24:21Nein.
01:24:22Nein.
01:24:22Nein.
01:24:37Danke.
01:24:38Sie werden schon im nächsten Jahr blühen.
01:24:53Es wird wunderschön werden.
01:24:55Danke.
01:25:01Nächstes Jahr, wenn die Rosen blühen,
01:25:03haben wir alles vergessen.
01:25:04Meinen Absturz, die Operation,
01:25:06Christian und deinen Auftrag in Frankreich.
01:25:13Meinst du, ich soll ihn wirklich sausen lassen?
01:25:16Ich habe nicht vor, mich an dich zu klammern,
01:25:18aber ein bisschen Zeit musst du mir schon geben.
01:25:21Du hast mich immerhin 20 Jahre vernachlässigt.
01:25:36Und vielleicht haben wir nächstes Jahr alle aneinander vergeben.
01:25:55Katharina könnte Hilfe bei den Rosen gebrauchen.
01:25:57Ich soll ihn.
01:26:13Willkommen im Schloss.
01:26:43Willkommen im Schloss Hotel. Schöner Aufenthalt.
01:26:47Ja, schön, dass ich Sie noch treffe. Ich muss weg.
01:26:51Sie müssen weg? Ich hatte gehofft, Sie könnten bleiben.
01:26:55Ich fliege nach England. Rosen kaufen.
01:26:59Rosen? Sie?
01:27:03Meinen Sie nicht, dass Sie vorher im Hotel ein Rosenromwell bräuchten?
01:27:10Alles Gute.
01:27:13Katharina?
01:27:21Ja?
01:27:25Heißt das Sie?
01:27:27Sie fahren nach England, um Rosen für mein Hotel zu kaufen.
01:27:31Tja,
01:27:33es ist dann nicht angebracht, wenn ich Sie begleiten würde.
01:27:36Du willst mich begleiten?
01:27:47Ja.
01:27:48Ja.
01:28:00Untertitelung. BR 2018
01:28:30Untertitelung. BR 2018
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