00:00Herr Rossi
00:30Was noch, was noch, was noch
00:33Ja, Herr Rossi möcht noch mehr
00:36So ein Auto macht was her
00:39Auch mal sechs statt in der Milch
00:42Mal wie reiche sich benehmen
00:44In der Spielbank Geld ausgeben
00:45Was noch, was noch, was noch
00:47Ja, Herr Rossi sucht das Glück
00:51Er will nur vom Glück entstehen
00:54Andere können alles haben, können sich an feinstem lahmen
00:56Und von eben diesen Gaben möchte Herr Rossi auch was haben
00:59Sonne, Sonne
01:01Himmel, Sonne
01:02Wasser, Wasser, Strand und Sonne
01:05Berge, Berge
01:06Echo, Echo
01:08Blumen, Blumen, 20 Blumen
01:11Ja, das wäre Herr Rossi's Glück
01:14Ja, das wäre mehr als nur ein Stück
01:17Doch ihm fehlt ein Stück vom Glück
01:20Das wäre mehr alsrators
01:28Schba Bird
01:30Slow
01:31Ben
01:32dead
01:32Leute
01:33Oh
01:33Jetzt
01:34לה
01:35Bor
01:38Ja
01:38ell
01:39Ach ja, ich habe wieder vergessen, das Tor zu ölen.
02:05Und deshalb hört mich der Hund vor meinem Chef und stört durch Bellen.
02:09Oh, da ist der Herr Ingenieur.
02:20Behalten Sie sich mal ein bisschen, Fossi.
02:24Rossi, Herr Ingenieur, mein Name ist Rossi und beginnt mit einem R.
02:32Der Herr Ingenieur ist mein Chef. Ich will damit nur sagen, wir arbeiten in derselben Firma.
02:37Nun ja, ich muss sagen, mein Chef ist ein großer Mann. Er ist morgens immer der Erste in der Firma, denn er möchte alle seine Arbeiter anrücken sehen.
02:48Er ist wie ein Vater. Und er macht sich eben Sorgen, wenn wir zu spät kommen. Und genau aus diesem Grunde beeile ich mich.
02:53Und so komme ich immer pünktlich und entspannt in der Firma an. Entspannt und glücklich.
03:04Fossi, um welche Zeit verlassen Sie morgens Ihr Heim?
03:08Zur nämlichen Zeit für Sie, Herr Ingenieur, aber...
03:10Kein Aber! Scheren Sie sich an Ihren Arbeitsplatz!
03:12Ich habe einen verantwortungsvollen Spezialjob. Eine Arbeit, die mir große Befriedigung gibt.
03:20Scheren Sie sich an Ihren Arbeitsplatz!
03:50Kurz gesagt, ich bin sicher, jeder versteht, dass mein Tag zwischen Firma und Buschstation ausgefüllt ist.
04:08Und es abends dann eine Tasse frischer Milch und dazu ein guter Fisch.
04:12Was kann man vom Leben mehr erwarten?
04:15Ich stehe morgens auf, wenn Leute mir sagen, dass ich aufstehen muss.
04:17Ich esse, wenn Leute mir sagen, dass ich essen muss.
04:18Ich denke, wenn Leute mir sagen, dass ich denken soll.
04:20Und immer das, was sie wollen, dass ich denken soll.
04:22Ich bin ein Mensch mit gesicherter Zukunft, die bereits von anderen geplant worden ist.
04:26Aber wenn man es genau betrachtet, zähle ich doch gar nichts.
04:28Ich bin eine Null. Ein Nichts. Aber das will ich nicht mehr.
04:31Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe!
04:40Bar, Babaloo! Bar, Babalu! Es weint einer auf Erden und das bist du.
04:46Flieg schon los, Truck. Wir sind aufgerufen zu helfen.
04:48Bravo, Truck. Das Haus des armen Kerls steht uns offen.
04:59Jetzt gilt es nur noch, die Landegeschwindigkeit zu kontrollieren.
05:07Gestatten, Rossi.
05:08Oh ja, das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite.
05:11Ich bin Vater Sekura und das ist Pater Truck.
05:14Für Freunde schlicht Truck.
05:15Wenn es genehm ist, ich bin Doktor der Zauberkünste mit über 850 Jahren praktischer Erfahrung.
05:21Ich beherrsche alle Zaubertricks. Soforthilfe garantiert.
05:25Es bedarf nur Ihrer wertene Unterschrift unter diesem Formular
05:28und wir würden uns glücklich schätzen, Sie als unseren Kunden zu begrüßen.
05:30Aber ich bin ja der Erste, der Einzige.
05:32Sie als Erdenbewohner wissen es besser als wir.
05:34Die schlechten Zeiten, die Krisen, die Zänkereien unter den Menschen.
05:37Es ist schwer, heutzutage noch jemanden zu finden, der noch an Fähnen glaubt
05:40und uns mit echten Tränen herbeiruft.
05:42Die Menschen sind zu sehr damit beschäftigt, Geld zu raffen.
05:44Sie leben nicht, sie beben und sie vergessen, dass sie ein Herz haben.
05:47Truck leidet auch so sehr unter der Gleichgültigkeit der Menschen.
05:50Was glauben Sie, wie mir mein Zauberstab in der Hand juckt?
05:53Doch glücklicherweise sind wir einem Menschen mit Herz begegnet Ihnen
05:56und so bin ich auch sicher, dass Sie uns gestatten werden, Ihnen zu helfen, nicht wahr?
06:01Oh, bitte sagen Sie nicht nein, denn dann sind wir vollkommen arbeitslos.
06:05Aber, aber, aber, aber wie glauben Sie mir, denn helfen zu können?
06:08Wie?
06:09Jeder, wir werden das Ihnen verraten.
06:16Geht mal im Leben, alles daneben, das ist doch kein Problem,
06:20denn für die Fälle bin ich gleich zur Stelle, ich kann an allem drehen.
06:24Ruft man mich dann vom Himmel herab, bring ich Gutem das Glück und die anderen auch Krabb.
06:31Wie schön, aber können Sie mir wirklich helfen?
06:32Für hungrige Kuchen, für Kinder ein Eis, für arme Leute ein Haus,
06:36für Tierliebhabende Hundefamilie und alles vom Bär bis zur Maus.
06:40Möchtest du gar mal der Welt hier entfliehen,
06:44so fliegst du mit mir zu den Sternen hin.
06:48Hab keine Angst vor deinen Sorgen, Entfack, und ich kenne das Glück.
06:51Krass, du auch möchtest, wir können es dir borgen, da du ja suchst dein Glück.
06:57So, und nun erzählen Sie uns, wo fehlt's denn?
06:59Nun, um es kurz zu machen, an allem.
07:02So, an allem, an allem?
07:04An absolut allem.
07:07In diesem Falle wäre anzuwenden der Pfeifenzauber, oh.
07:12Pfeifenzauber?
07:12Eine Zauberpfeife ist das ja wohl, damit kann man die Welt verändern, die Zeiten, alles.
07:17Und man kann damit umherreisen.
07:19Oh, das ist also eine Pfeife, mit der man alles kann, ja?
07:23Gewissermaßen, hm.
07:24Selbstverständlich steht sie gratis zu ihrer Verfügung.
07:26Sie werden eine Welt- und Zeitenreise antreten.
07:28Augenblick noch bitte, kann das, kann das nicht gefährlich werden?
07:32Verehrter Herr, in 850 Jahren, angeführt mit ehrlicher Arbeit, haben wir nicht eine einzige Reklamation gehabt.
07:39Bitte entschuldigen Sie, aber in meinem Alter verträgt man diesen Lärm nicht mehr
07:48Zufrieden mit mir, ja? Also leben Sie wohl und vergessen Sie nicht
08:00Auch wenn wir jetzt gehen, sind wir zur Stelle, wenn man uns braucht
08:03Ja, ja, gar nicht zu übel, so eine Fee, gar nicht zu übel
08:09Leb wohl, Vater, und nun hinfort in eine Welt ohne Chefs, ohne Stempelkarten, ohne Weckuhren und selbstverständlich ohne Runde
08:17Ich möchte mich so weit wie möglich aus dieser Zeit fortbewegen, am besten in die Steinzeit
08:21Oh Glück sei mir heute, versuche es mit mir
08:33Oh, hilf ich, er gebe mich
08:40Was? Du? Gastron? Der Hund von meinem Chef? Was hast du mit der Suche nach meinem Glück zu tun?
08:48Hau ab! Verschwinde! Mach, dass du wegkommst! Lös dich auf!
08:57Ja, stimmt ja, hatte ganz vergessen, dass deine Stimme weggezaubert ist, nicht?
09:03Na gut, du darfst bleiben, du darfst mich begleiten durch meine Steinzeit
09:08Was du um dich herum erkennst, das sind, äh, das sind Steine aller Altersklassen
09:13Wie du bemerken wirst, ähm, äh, Steine zu deiner rechten und ebenso Steine zu deiner linken
09:19Sogenannte Flusssteine, dann auch ganz besonders harte Steine
09:24Ganz besonders wertvolle Steine
09:33Und ganz besonders große farbige Steine
09:37Hier drin, hier sind wir sicher
09:47Gestatten, Rossi
09:52Würden Sie uns bitte, äh, würden Sie uns bitte freundlicherweise herunterlassen?
09:56Äh, please, s'il vous plaît
09:59Verdammt, welche Sprache spricht er denn?
10:02Feuer, nein, oh, Feuer, Feuer mag ich nicht, nein, kein Feuer
10:19Oh, was war das? Eine Wespe?
10:39Oh, oh, eine Wespe!
10:41Wache auf, wache auf, Gaston, wir müssen uns verteidigen!
10:43Hm, zuerst und vor allen Dingen brauchen wir eine Waffe, äh, wollen doch mal sehen
10:48Vielleicht nehmen wir das her, Stein, Holz, Nuss und, äh, kurz gesagt, ein Gewehr, verstanden?
10:54Oh, allererste Qualitätsarbeit
10:56Oh, danke, sehr gut
11:01Mit diesen Waffen brauchen wir nichts weiter als einen starken Arm und gute Augen
11:05Bravo, Gaston, du bist ein hervorragender Schüler
11:08Aber, aber, ich kann Ihnen versichern, ich bin, ich bin, ich bin durchaus nicht zart
11:37Ich meine, gar will sagen, ich bin kein ausgesucht zarte Schnitzel
11:41Ich bin sowohl alt wie zäh
11:42Ich bin überzeugt, ich würde Ihnen Verdauungsprobleme schaffen
11:45Du brauchst nicht traurig zu sein, Gaston
11:58Es war allein meine Schuld, ich war ein bisschen zerstreut
12:01Also, Gaston, unsere Jagdbedürfnisse werden wir hintanstellen
12:04Abgesehen davon dürfte reine Pflanzenkost wesentlich gesünder sein
12:07Sieh doch mal, wie einfach das ist
12:09Es heißt doch für uns, nur die Hand auszustrecken und die Früchte zu pflücken
12:13Also, werden wir heute einen Diättag einlegen, hm?
12:32Was ist denn da drüben los?
12:34Dort scheint man, um Essen anzustehen
12:35Geld?
12:37Willst du Witze machen?
12:38In der Steinzeit gibt es nicht sowas wie Geld, da begnügt man sich mit Tauschen
12:42Ach, hey
12:43Ich würde mein Jackett plus Fliege opfern für ein Filet-Stick
12:48Selbst wenn es zäh wäre
12:52Der serviert ja was Flambiertes
12:54Aber sicher, jetzt fällt es mir ein
12:56Wir sind just in dem Augenblick hierher versetzt worden, als man das Feuer entdeckt
12:59Und nun experimentieren Sie damit
13:01Ja, siehst du, Sie versuchen sich die Wärme nutzbar zu machen
13:04Aber, aber das sind ja meine Streichhölzer
13:07Das, das waren meine Streichhölzer
13:10Wieso schauen die uns so an?
13:16Guten Tag
13:17Sie dürfen sie ruhig behalten
13:19Ja, machen wir doch einen Tausch
13:21Ach ja, wenn man es genau nimmt, mein Freund
13:34Dann schadet so ein bisschen Hunger überhaupt nicht
13:36Man verbessert damit die Kondition, weißt du?
13:39Ja, dann schläft man auch besser
13:42Und man bekommt keine Albträume
13:45Für keinen Preis der Welt
13:48Würde ich diese Natur, diese Freiheit und diesen Frieden verlassen
13:52Ach, diese herrliche Ruhe
13:54Bingo, bapadabou
14:00Bingo, bapadabou
14:02Bingo, bapadabou
14:05Bingo, bapadabou
14:07Bingo, bapadabou
14:08Bingo, bapadabou
14:10Bingo, bapadabou
14:12Bingo, bapadabou
14:14Fantastisch! Das ist ja der Anblick der Anblicke und all dies mit meinen Streichhölzern.
14:38Ja, und... Ja, wen sehe ich denn da? Wie klein und zärtlich doch die Welt ist. Die prähistorische Welt. Hilfe!
14:54Oh Gott. Nein, nicht das darf. Nicht die Pfeife. Das ist meine. Nein, nicht pfeifen!
15:08Na, hast du gesehen? Wir haben ihn in die Flucht geschlagen. Aber wo befinden wir uns? Das ist doch nicht unser Zuhause.
15:26Er hat nicht laut genug gepfiffen. Wie viele Jahrhunderte mögen uns noch von unserem Zuhause trennen?
15:32Oh, sieh doch, Gaston! Wir befinden uns, wir befinden uns im alten Rom.
15:38Da bin ich nur in Büchern gewesen. Lass uns einen kleinen Rundgang machen, ehe wir nach Hause gehen.
15:42Komm, komm, Gaston! Du kannst nicht vor jeder Statue oder Büste eines Kaisers Halt machen.
15:47Hörst du, ich verstehe dich ja gut, auch wenn der Kerl wie dein Chef aussieht.
15:51Oh, der sieht ja wirklich so aus. Diese Typen sehen doch alle gleich aus.
15:55Wir sehen uns lieber Rom ohne Autos und Busse an. Es ist eben doch so eine ganz andere Stadt.
16:00Oh, das Kolosseum. Das Kolosseum in seiner ganzen Pracht. Offensichtlich läuft da gerade eine Show.
16:08Hey, Duda! Ja?
16:10Werte Herren, ich habe alles. Ich habe Eintrittskarten sämtlicher Pressklassen. Greifen Sie zu!
16:14Augenblick mal, du stellst dich hier an und ich sehe zu, ob wir an einem anderen Turm sonst reinkommen können.
16:22Duda, wer bist du? Wo kommst du her?
16:24Äh, gestatten Rossi.
16:26Oh.
16:27Ich wollte eigentlich nur eine normale Karte und einen zum Hundetarif.
16:30Bereits alles ausverkauft, Herr. Aber ich kann Ihnen ein Netz und ein Dreizack geben, falls Sie das mögen.
16:39Den Kostümen nachzuurteilen, würde ich sagen, sind wir Statisten einer größeren Oper.
16:44Na, hoffen wir's. Ich war schon immer ein Freund des Musikdramas.
16:47Bitte, dieser Löwe, arbeitet der mit uns?
16:55Nein, der hat erst in der Show mit den Christen zu tun.
17:14Selbst die Hunde erkennen wir im Kaiserschaft.
17:17Beginnen wir.
17:37Hallo, Gaston! Ich bin hier! Ich habe den Ausgang benutzt zum Reinkommen!
17:47Wo bleibt, ihr Feindlinge?
18:01Oh, Salve. Was gibt's Neues?
18:04Hallo, wir wollen doch hier keine Show abziehen. Wir sind doch sowieso nur Statisten, oder?
18:09Nein! Hilfe!
18:10Vernichtet den Feindling, zerquetscht ihn, schafft ihn mir aus den Augen! Hörte den komischen Kerl!
18:17Jetzt spielt er mit mir Einkriegen. Ist er nicht komisch, Gaston?
18:20Zerhackt ihn! Dieser Kerl muss sterben! Macht Schabefleisch aus ihm!
18:24Gaston, du doch was! Schnell!
18:27Verklick's nochmal, wären wir doch nur in der Steinzeit geblieben.
18:29Moritoui!
18:31De salut an, jawohl!
18:32Im Prinzip, you are at... Ich fühle mich nicht gut.
18:35Oh!
18:37Jawohl, das nenne ich Freundschaft.
18:38Damit hatte ich nicht gerechnet, alter Hund.
18:41Beeil dich doch, die Pfeife! Die Pfeife!
18:43Oh, wir sind zu Hause. Wir sind in Sicherheit. Juhu!
18:59Die Pfeife! Die Pfeife!
19:02Die Zauberpfeife ist futsch.
19:06Also werden wir nie mehr in die Vergangenheit reisen können.
19:09Ach ja, es ist spät geworden, Gaston.
19:13Ach, ich bin sowieso nie gern bei Nacht gereist.
19:16Und weißt du, heute Abend gibt es einen Film im Fernsehen.
19:26Hey, du, Gaston! Was hab ich dir gesagt, was du zu tun hast, denn sein Torquitsch?
19:30Soll ich jetzt die Peitsche holen?
19:32Ach ja, so hat jeder seine Aufgabe. Du musst eben bellen.
19:36Gute Nacht, mein Freund, bis morgen.
19:38Es bleibt alles beim Alten.
20:12Lange, lange leiten!