00:00Suzuki schickt den A-Cross in einer komplett überarbeiteten Generation auf die Straße und
00:05setzt dabei erneut auf die technische Nähe zum Toyota RAV4. Der Mittelklasse-SUV bleibt ein
00:11Plug-in-Hybrid, erhält aber deutlich modernere Technik, mehr elektrische Reichweite und eine
00:17kräftige Systemleistung. Gleichzeitig verändert Suzuki die Gestaltung und wertet vor allem Innenraum,
00:23Bedienung und Ausstattung sichtbar auf. Damit soll der A-Cross stärker als eigenständiges
00:28Modell auftreten, obwohl Plattform und wesentliche Antriebskomponenten weiterhin aus der Zusammenarbeit
00:34mit Toyota stammen. Übrigens, täglich neue Fahrzeuge und aktuelle Technik erhältst du,
00:40wenn du unser Automagazin abonnierst. Optisch bleibt der neue Suzuki A-Cross seiner bisherigen
00:46Grundform treu. Der SUV misst 4,6 Meter in der Länge, knapp 1,9 Meter in der Breite und 1
00:54,7 Meter
00:55in der Höhe. Der Radstand liegt weiterhin bei 2,7 Metern. Die Proportionen ändern sich damit nur
01:03geringfügig, während die Designer vor allem an Front und Heck gearbeitet haben. Besonders auffällig
01:09ist die neu gezeichnete Frontpartie mit einem großen Kühlergrill und kräftig modellierten Flächen. Die
01:15breiten Radläufe verleihen dem Fahrzeug zusätzlich einen robusteren Auftritt. Im Vergleich zum technisch
01:21verwandten Toyota RAV4 unterscheidet sich der A-Cross besonders an der Vorderseite deutlich. Suzuki
01:28setzt auf eine eigene Gestaltung und übernimmt im Wesentlichen lediglich die Grundform der
01:33Scheinwerfer. Am Heck sind die Gemeinsamkeiten mit dem Toyota-Modell stärker erkennbar. Eine markant
01:40geformte Heckschürze, die optisch an einen Unterfahrschutz erinnert, sorgt jedoch auch dort für ein
01:46eigenständiges Erscheinungsbild. Für die Karosserie stehen unter anderem Grau, Grün, Weiß und Schwarz
01:54zur Auswahl. Deutlich umfangreicher fallen die Veränderungen im Innenraum aus. Suzuki spricht von
02:00einer sogenannten Inselarchitektur, bei der wichtige Bedienelemente, Bildschirme und der elektronische
02:05Wählhebel zentral zusammengefasst werden. Die Mittelkonsole sitzt niedriger als beim bisherigen
02:11Modell. Dadurch wirkt der vordere Bereich offener und soll dem Fahrer zugleich eine bessere Übersicht
02:17bieten. Auch bei den Sitzen legt Suzuki nach. Der Fahrersitz lässt sich elektrisch in zehn Richtungen
02:23einstellen und bietet zusätzlich eine Memory-Funktion. Beim Beifahrersitz sind acht elektrische
02:30Einstellmöglichkeiten vorgesehen. Beide Vordersitze verfügen über eine Sitzheizung und werden mit einer
02:37Kombination aus Stoff- sowie Ledernachbildung bezogen. Hinter den Passagieren stehen 446 Liter
02:44Kofferraumvolumen zur Verfügung. Die elektrische Heckklappe kann zudem per Fußbewegung geöffnet werden.
02:51Das digitale Cockpit besteht aus einem 12,3 Zoll großen Kombi-Instrument und einem zentralen
02:57Touchscreen mit 12,9 Zoll Diagonale. Beide Anzeigen können individuell konfiguriert werden. Neu im
03:05A-Cross ist außerdem ein Head-Up-Display, das wichtige Informationen direkt in das Sichtfeld
03:10des Fahrers projiziert. Smartphones lassen sich kabellos laden, während insgesamt fünf USB-C-Anschlüsse
03:17für mobile Geräte zur Verfügung stehen. Technisch konzentriert sich Suzuki beim neuen
03:22A-Cross auf eine besonders leistungsstarke Plug-in-Hybrid-Variante. Unter der Motorhaube
03:28arbeitet ein 2,5 Liter großer Vierzylinder-Benziner. Der Verbrennungsmotor erreicht maximal 105
03:35Kilowatt und stellt bis zu 227 Newtonmeter bereit. Ergänzt wird er von zwei Elektromotoren. An der
03:43Vorderachse liefert die elektrische Maschine bis zu 150 Kilowatt und 271 Newtonmeter. Der hintere
03:51Elektromotor steuert weitere 40 Kilowatt und 123 Newtonmeter bei. Insgesamt kommt der Antrieb
03:59auf eine Systemleistung von 309 PS. Damit gehört der neue A-Cross zu den kräftigeren Plug-in-Hybrid-SUVs
04:06seiner Klasse. Serienmäßig kommt das elektrische E4-Allradsystem zum Einsatz. Dabei wird die
04:13Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse laufend elektronisch angepasst. Für unterschiedliche
04:18Situationen stehen die Fahrprogramme normal, eco und sportbereit. Zusätzlich gibt es einen
04:24Trail-Modus für losen oder rutschigen Untergrund. Die Kraftübertragung übernimmt ein stufenlos
04:31arbeitendes eCVT-Getriebe. Einen besonders großen Schritt macht der A-Cross bei der Batterie. Der
04:37Lithium-Ionen-Akku verfügt nun über 23 Kilowattstunden Kapazität. Suzuki nennt eine elektrische
04:44Reichweite von bis zu 129 Kilometern. Damit können viele alltägliche Fahrten vollständig
04:51elektrisch erledigt werden. Gleichzeitig unterstützt das Fahrzeug erstmals vergleichsweise
04:56schnelles Laden. An einer Wallbox fließt Wechselstrom mit maximal 11 Kilowatt, während an einer geeigneten
05:03Gleichstrom-Ladesäule bis zu 50 Kilowatt möglich sind. Auch die Fahrleistungen fallen angesichts der
05:09Größe des SUV ordentlich aus. Für den Sprint aus dem Stand auf 100 benötigt der A-Cross laut
05:16Hersteller 6,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180. Ist die Batterie weitgehend entladen,
05:24nennt Suzuki einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 5,4 Litern auf 100 Kilometer. Zur
05:32Ausstattung gehören zahlreiche Assistenzsysteme. Dazu zählen eine Kollisionswarnung mit Radar- und
05:38Fahrradtechnik, ein Notfalllenkassistent, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Kartendaten,
05:44Spurhalte- und Spurwechselassistenten sowie eine Querverkehrswarnung. Eine Müdigkeitserkennung und
05:50eine 360-Grad-Kamera mit dreidimensionaler Darstellung ergänzen das Paket. Interessant
05:56wird der neue Suzuki A-Cross schließlich beim Preis. Während das Vorgängermodell zuletzt bei knapp
06:0258.200 Euro startete, soll die neue Generation ab rund 55.500 Euro angeboten werden. Trotz
06:12umfangreicherer Technik sinkt der Einstiegspreis damit um 2.700 Euro. Zusätzlich positioniert sich
06:19der Suzuki unterhalb des technisch verwandten Toyota A4 Plug-in Hybrid mit 309 PS. Damit kombiniert der
06:27neue A-Cross eine hohe Systemleistung, deutlich mehr elektrische Reichweite und umfangreiche
06:33Serienausstattung mit einem vergleichsweise attraktiven Preis.