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Der Suzuki S-Cross 2022 erhielt eine umfassende Ăśberarbeitung mit deutlich markanterem Design, moderner Technik und umfangreicher Serienausstattung. Im Video zeigen wir, was das kompakte SUV bei Innenraum, Antrieb, Allradtechnik und Assistenzsystemen zu bieten hatte.

0:00 Design und Abmessungen
1:56 Interieur und Infotainment
3:58 Hybridantriebe und Allrad
6:16 Assistenzsysteme, Ausstattung und Preise

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âś… Source: Suzuki

👉Optisch setzte sich der Suzuki S-Cross 2022 mit großem Kühlergrill, LED-Scheinwerfern und kantigerer Linienführung klar vom Vorgänger ab. Im Innenraum gab es je nach Ausstattung ein 7- oder 9-Zoll-Infotainment, Apple CarPlay, Android Auto und bis zu 430 Liter Kofferraumvolumen.

Für den Antrieb sorgte zunächst ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit 129 PS, 235 Nm und 48-Volt-Mildhybrid-Technik. Neben Frontantrieb war auch ALLGRIP SELECT verfügbar. Später ergänzte Suzuki das Angebot um einen Vollhybrid. Zum Marktstart lag der Preis bei 29.290 Euro.

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Transkript
00:00Als Suzuki den S-Cross Ende 2021 für das Modelljahr 2022 präsentierte, wirkte das
00:07kompakte SUV auf den ersten Blick wie eine komplette Neuentwicklung. Tatsächlich handelte
00:12es sich technisch jedoch eher um eine umfangreiche Weiterentwicklung des bekannten Modells,
00:17das bereits seit mehreren Jahren auf dem Markt war. Vor allem beim Design legte Suzuki kräftig
00:23nach und verlieh dem S-Cross einen deutlich selbstbewussteren Auftritt. Damit sollte das
00:29Modell Anfang 2022 moderner wirken und sich stärker von seinem eher zurückhaltend gezeichneten Vorgänger
00:36abheben. Übrigens, täglich neue Fahrzeuge und spannende Technik bekommst du, wenn du unser
00:43Automagazin abonnierst. Besonders auffällig war die neu gestaltete Front. Der große schwarze
00:49Kühlergrill rückte deutlich stärker in den Mittelpunkt und wurde von schmaler wirkenden
00:54LED-Scheinwerfern eingerahmt. Eckig ausgeformte Radhäuser und silberfarbene Elemente an Front und
01:00Heck unterstrichen den SUV-Charakter. Insgesamt wirkte der S-Cross dadurch robuster und kantiger
01:07als zuvor. Suzuki bot seinerzeit acht Außenfarben an, sodass Käufer zumindest bei der Lackierung noch
01:13einen gewissen Spielraum zur Individualisierung hatten. Trotz der deutlich veränderten Optik blieb die
01:19technische Basis in ihren Dimensionen weitgehend vertraut. Der S-Cross maĂź weiterhin rund 4,3 Meter
01:26in der Länge und 1,6 Meter in der Höhe. Auch der Radstand von 2,6 Metern änderte sich nicht.
01:34Lediglich
01:34die Breite wuchs leicht auf 1,8 Meter. Suzuki gelang es damit, das Erscheinungsbild erheblich zu
01:41verändern, ohne die grundlegenden Proportionen des Fahrzeugs anzutasten. Gerade im direkten Vergleich mit
01:48dem vorherigen SX-4 S-Cross erschien das 2022 eingeführte Modell wesentlich eigenständiger.
01:56Im Innenraum fiel die Veränderung weniger drastisch aus. Hier blieb die grundsätzliche
02:01Gestaltung vergleichsweise konventionell. Neu war unter anderem die ĂĽberarbeitete Armaturentafel
02:07mit einem höher angeordneten Infotainment-Bildschirm. Dieser sollte die Bedienung erleichtern und Informationen
02:14stärker in das direkte Sichtfeld des Fahrers rücken. Große Fensterflächen sorgten für eine
02:19gute Übersicht. In der damaligen Top-Ausstattung Comfort Plus ergänzte ein Panorama-Glasschiebedach
02:26das RaumgefĂĽhl und erstreckte sich ĂĽber beide Sitzreihen. Der S-Cross war fĂĽr fĂĽnf Personen ausgelegt und bot
02:34auch den Passagieren im Fond einige Komfortfunktionen. Dazu gehörten neigungsverstellbare
02:40RĂĽckenlehnen der RĂĽcksitze. Der Kofferraum fasste 430 Liter und bewegte sich damit in einem fĂĽr
02:46kompakte SUV ĂĽblichen Bereich. Dank der relativ kompakten AuĂźenmaĂźe sollte der Suzuki gleichzeitig
02:53im Stadtverkehr handlich bleiben und genügend Platz für Alltag, Einkauf oder Reisegepäck bieten.
02:59Beim Infotainment unterschied Suzuki zwischen den beiden damaligen Ausstattungslinien Comfort und
03:05Comfort Plus. Die Comfort-Version erhielt ein 7 Zoll Display, während das höher ausgestattete
03:11Modell mit einem 9 Zoll groĂźen Bildschirm ausgestattet wurde. DarĂĽber lieĂźen sich je
03:16nach Version unter anderem Navigation, Verbrauchswerte, Reichweite und Informationen
03:21zum Energiefluss des Mild-Hybrid-Systems abrufen. Die RĂĽckfahrkamera bzw. die bei Comfort Plus
03:28angebotene 360-Grad-Kamera nutzte das Display ebenfalls zur Darstellung. Smartphones lieĂźen
03:35sich ĂĽber Apple CarPlay und Android Auto mit dem Fahrzeug verbinden. Bluetooth-Freisprecheinrichtung
03:41und Spracherkennung gehörten ebenfalls zum Funktionsumfang. Gemessen am Stand von 2022 war
03:49die Konnektivität damit ordentlich aufgestellt, auch wenn moderne Fahrzeuge inzwischen häufig
03:54größere Displays und umfangreichere Online-Funktionen bieten. Unter der Motorhaube arbeitete zunächst
04:01der bereits bekannte 1,4 Liter Turbobenziner. Er leistete 95 Kilowatt bzw. 129 PS und wurde mit
04:11einem 48 Volt Mild-Hybrid-System kombiniert. Der aufgeladene Direkteinspritzer stellte zwischen
04:182000 und 3000 Umdrehungen pro Minute maximal 235 Nm Drehmoment bereit. Suzuki setzte bei diesem Motor
04:27auĂźerdem auf eine variable Einlassventilsteuerung, gekĂĽhlte AbgasrĂĽckfĂĽhrung und ein vergleichsweise
04:33hohes Verdichtungsverhältnis von 10,9 zu 1. Serienmäßig wurde die Leistung über ein Sechsgang
04:40Schaltgetriebe übertragen. Alternativ war damals eine Sechsstufenautomatik erhältlich. Bestandteil
04:47des Mild-Hybrid-Systems waren ein integrierter Startergenerator, eine 48 Volt Lithium-Ionen-Batterie
04:54und ein Spannungswandler fĂĽr das klassische 12 Volt Bordnetz. Der Startergenerator konnte den
05:00Benzinmotor beim Anfahren und Beschleunigen mit einer Leistung von bis zu 10 Kilowatt unterstĂĽtzen.
05:06Ein rein elektrischer Fahrbetrieb war mit dieser AusfĂĽhrung allerdings nicht vorgesehen. Noch im Laufe
05:13des Jahres 2022 ergänzte Suzuki das Angebot um einen Vollhybrid. Bei diesem Konzept kombinierte
05:21der Hersteller einen Verbrennungsmotor mit einer Motorgeneratoreinheit und einem automatisierten
05:27Schaltgetriebe. Anders als beim Mild-Hybrid konnte der Benzinmotor zeitweise abgeschaltet werden,
05:33sodass kurze Strecken bzw. bestimmte Fahrsituationen auch elektrisch bewältigt werden konnten. Technisch
05:40orientierte sich das System an der damals ebenfalls eingeführten Hybridlösung des Vitara. Neben dem
05:47serienmäßigen Frontantrieb konnte der S-Cross auch mit dem Allgrip Select Allrad-System bestellt
05:53werden. Dieses war an bestimmte Ausstattungs- und Getriebekombinationen gebunden. Ăśber einen
05:59Drehregler standen die Programme Auto, Sport, Snow und Lock bereit. Im Lock-Modus konnte die
06:05Kraftverteilung stärker zwischen Vorder- und Hinterachse aufgeteilt werden. Das System sollte
06:10vor allem auf Schnee, rutschigem Untergrund und nasser Fahrbahn zusätzliche Traktion bieten. Auch
06:16bei den Assistenzsystemen war der S-Cross fĂĽr seine damalige Fahrzeugklasse umfangreich ausgestattet.
06:23Angeboten wurden unter anderem ein adaptiver Tempomat mit Stop-and-Go-Funktion, Spurhaltewarnung
06:28mit Lenkeingriff, MĂĽdigkeitserkennung, Verkehrszeichenerkennung sowie ein toter Winkelwarner.
06:34Hinzu kam ein Ausparkassistent und eine Berganfahrhilfe. In der höchsten Ausstattung
06:39erleichterte eine Kameraanlage mit Rundumsicht und verschiedenen Perspektiven insbesondere das
06:45Rangieren. Bereits die damalige Comfort-Version brachte eine umfangreiche Serienausstattung mit.
06:51Dazu gehörten zwei Zonen Klimaautomatik, elektrische Fensterheber vorne und hinten,
06:56Sitzheizung fĂĽr die Vordersitze, Licht- und Regensensor sowie elektrisch verstellbare,
07:02beheizbare und anklappbare AuĂźenspiegel. Eine RĂĽckfahrkamera, Park-Sensoren vorne und hinten,
07:08abgedunkelte hintere Scheiben und ein schlĂĽsselloses Zugangssystem waren ebenfalls an Bord. LED-Scheinwerfer
07:15und LED-Tagfahrlicht gehörten ebenfalls zum Paket. Zum Marktstart Anfang 2022 begann die Preisliste
07:22bei rund 29.300 Euro. Für die Automatik wurden damals zusätzlich 1.500 Euro verlangt. Die
07:31Comfort-Plus-Version startete seinerzeit bei knapp über 36.000 Euro und bot unter anderem das größere
07:37Infotainment-System, Navigation, sieben Lautsprecher, 17 Zoll Leichtmetallräder,
07:43SitzbezĂĽge in Ledernachbildung, Panorama-Glasschiebedach, Automatik- und Allradantrieb.
07:49Abgesehen von einer Metallic-Lackierung fĂĽr damals 600 Euro gab es kaum einzelne Optionen.
07:56Aus heutiger Sicht ist der 2022 präsentierte S-Cross damit vor allem als umfassend modernisierte
08:02Evolutionsstufe seines Vorgängers einzuordnen. Optisch erheblich frischer, technisch aber bewusst
08:09auf einer bereits bekannten und bewährten Basis aufgebaut.

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