00:02Mit dem Škoda PIK erweitert die tschechische Marke ihr Elektroangebot um ein besonders
00:07großes SUV, das vor allem Familien und Menschen mit hohem Platzbedarf ansprechen dürfte. Bis zu
00:13sieben Personen finden im neuen elektrischen Flaggschiff Platz. Gleichzeitig soll der PIK
00:19mit hohem Komfort, viel Stauraum und moderner Technik überzeugen. Mit 4,9 Metern Länge und
00:26einem Radstand von fast drei Metern überragt er den Kodiak deutlich beim Radstand und schafft damit
00:32die Grundlage für ein großzügiges Raumangebot. Optisch bleibt Škoda einer vergleichsweise klaren
00:38und schnörkellosen Linie treu, während der lange Radstand und die großen Räder dem Fahrzeug einen
00:44souveränen Auftritt verleihen. Das Auto aus dem Video ist ein Škoda PIK mit Lackierung im besonders edlen
00:51Farbton Rosewood beige Metallic. Interessant wird es spätestens beim Blick auf die Sitzplatzverhältnisse.
00:58Die zweite Sitzreihe kann um 15 Zentimeter längs verschoben werden, sodass sich je nach Situation
01:05mehr Beinfreiheit oder zusätzlicher Gepäckraum schaffen lässt. Gleichzeitig erleichtert das
01:10Verschieben den Einstieg zu den beiden Sitzen ganz hinten. Erwachsene können dort für kürzere Strecken
01:17durchaus unterkommen. Wirklich großzügig sind die Platzverhältnisse in Reihe 3 allerdings nicht.
01:23Vor allem größere Personen dürften mit den Knien schnell an die Rückenlehnen der zweiten Reihe stoßen.
01:29Kinder und kleinere Passagiere kommen dort besser zurecht. Wer die zusätzlichen Plätze überhaupt nicht
01:35benötigt, kann den PIK auch ohne dritte Sitzreihe konfigurieren und spart dabei 990 Euro.
01:43Übrigens, täglich neue Fahrzeuge, spannende Neuheiten und aktuelle Technik bekommst du,
01:49wenn du unser Automagazin abonnierst. Besonders interessant ist der PIK schließlich nicht nur
01:54wegen seiner sieben Sitzplätze, sondern auch wegen seiner enormen Variabilität. Werden alle
02:00Plätze genutzt, stehen hinter der dritten Reihe noch 300 Liter Gepäckvolumen bereit. Als
02:06Fünfsitzer wächst der Stauraum laut Skoda auf beeindruckende 940 Liter unterhalb der
02:13Gepäckraumabdeckung. Unter dem Kofferraumboden befinden sich zusätzlich zwei Fächer. Unter der
02:20Fronthaube wartet außerdem ein 37 Liter großer Frunk, in dem beispielsweise das Ladekabel verstaut
02:27werden kann. Sogar für die herausgenommene Kofferraumabdeckung wurde dort eine eigene
02:31Aufnahmemöglichkeit vorgesehen. Typisch Skoda sind zahlreiche praktische Ideen. Dazu zählen eine
02:38Kunststoffwanne für verschmutzte Schuhe, ein zusammenklappbarer Arbeits- und Esstisch für
02:43die Mittelkonsole und der bekannte Eiskratzer. Optional gibt es außerdem ein elektrisch dimmbares
02:50Glasdach. Es ist das bislang größte von Skoda eingesetzte Glasdach und lässt sich elektronisch
02:56in neun unterschiedliche Segmente unterteilen. Dadurch kann die Transparenz gezielt angepasst
03:02werden, während grundsätzlich viel Tageslicht in den Innenraum gelangt. Auch bei der Materialauswahl
03:08möchte der Peak seinem Anspruch als neues Flaggschiff gerecht werden. Armaturenbrett und
03:14Türverkleidungen hinterlassen einen hochwertigen Eindruck. Hinzu kommen angenehm gepolsterte Oberflächen
03:19und besondere Kopfstützenpolster. Das Fahrzeug aus dem Video besitzt eine zweifarbige Ausstattung
03:26mit einem Kontrast aus hellem Leder mit vielen Details in schwarz. Optional erhältliche Relax-Sitze
03:32steigern den Komfort zusätzlich. In einer entsprechenden Liegeposition fährt eine Unterschenkelstütze
03:39aus, sodass sich die Sitze beispielsweise während einer Ladepause zum Entspannen nutzen lassen.
03:45Massagefunktionen runden das Komfortangebot ab. Das Cockpit setzt gleichzeitig stärker auf
03:51digitale Bedienung. Im Zentrum befindet sich ein vertikal angeordnetes Touch-Display mit 13,6 Zoll
03:58Bildschirmdiagonale. Apps lassen sich ähnlich wie auf einem Smartphone individuell auswählen,
04:04Tab verschieben und den selbst erstellten Menübereichen zusammenfassen. Das Android-basierte
04:10Infotainment-System integriert unter anderem Google Places, mehr als 150 Apps und die Sprachassistentin
04:16LoRa. Ergänzend lässt sich ein Head-Up-Display bestellen. Über die MySkoda App können zudem
04:23Lade- und Klimafunktionen aus der Ferne gesteuert werden. Erfreulich ist, dass Skoda trotz des großen
04:30Displays nicht sämtliche Funktionen in Touch-Menüs verbannt. Auf der Mittelkonsole gibt es separate
04:36Bedienelemente für Temperatur und Gebläse sowie einen gut erreichbaren metallischen Lautstärkeregler.
04:42Persönliche Einstellungen können automatisch geladen werden, sobald der Fahrer einsteigt.
04:48Das betrifft unter anderem Sitz- und Spiegeleinstellungen sowie verschiedene Assistenzfunktionen.
04:54Für Musikliebhaber steht neben dem serienmäßigen Audiosystem außerdem ein optionales Sonos-Soundsystem
05:01zur Verfügung. Beim Antrieb bietet Skoda mehrere Varianten an. Der Peak 60 und der Peak 90 besitzen
05:08Heckantrieb, während der Peak 90X mit Allradantrieb ausgestattet ist. Die Leistungsspanne reicht von
05:15150 bis 220 Kilowatt. Im Peak 60 steckt eine Batterie mit 63 Kilowattstunden Energie, von
05:24denen 59 Kilowattstunden nutzbar sind. Die größeren 90er Modelle erhalten einen 91 Kilowattstunden
05:31großen Energiespeicher mit 86 Kilowattstunden nutzbarer Kapazität. Die Batterien verwenden
05:37NMC-Zellen und werden im tschechischen Mladaboleslav gefertigt.
05:42Beim Schnellladen erreicht der kleinere Akku maximal 160 Kilowatt, während die große Batterie mit bis zu
05:50190 Kilowatt geladen werden kann. Nach Herstellerangaben dauert der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent beim
05:57Peak 60 ungefähr 27 Minuten. Die Modelle mit großem Akku benötigen dafür etwa 28 Minuten.
06:06Entscheidend für längere Reisen dürfte dabei nicht nur die maximale Ladeleistung, sondern vor allem eine
06:12möglichst stabile Ladekurve sein. Bei der Fahrleistung muss sich der große Siebensitzer ebenfalls nicht
06:19verstecken. Der Piaq 90 mit Heckantrieb beschleunigt in knapp über sieben Sekunden aus dem Stand auf 100.
06:26Der 220 Kilowatt starke Peak 90X mit Allradantrieb soll diese Marke bereits nach 6,7 Sekunden erreichen.
06:36Die Version mit 150 Kilowatt benötigt entsprechend länger. Viel wichtiger dürfte im Alltag jedoch die
06:43unmittelbare Leistungsentfaltung des Elektroantriebs sein. Der Peak reagiert spontan auf das Fahrpedal und
06:50beschleunigt kräftig, ohne dass Motor oder Schaltgeräusche den Innenraum dominieren. Zur Serienausstattung
06:57gehört echtes One-Pedal-Driving. Im B-Modus kann der Peak durch Rekuperation bis zum vollständigen
07:03Stillstand verzögern. Im normalen D-Modus rollt das SUV dagegen wesentlich freier. Erkennt das Fahrzeug
07:10vorausfahrenden Verkehr, Kurven oder Geschwindigkeitsbegrenzungen, wird die Rekuperation automatisch
07:16angepasst. Dadurch soll möglichst viel Bewegungsenergie zurückgewonnen werden, ohne dass der Fahrer ständig
07:22zwischen Fahr- und Bremspedal wechseln muss. Ein weiteres interessantes Merkmal ist das bidirektionale
07:29Laden. Über Vehicle-to-Load können externe elektrische Geräte mit Energie aus der Fahrzeugbatterie
07:35versorgt werden. Auch Vehicle-to-Home und Vehicle-to-Grid werden unterstützt, sofern die dafür notwendige
07:41kompatible bidirektionale Wallbox vorhanden ist. Damit kann der große Akku perspektivisch mehr
07:48Aufgaben übernehmen, es näher als lediglich das Fahrzeug anzutreiben. Bei der Reichweite nennt
07:53Skoda für den Peak 90 mehr als 640 Kilometer nach WLTP. Die Allrad-Version Peak 90X soll über 610
08:02Kilometer erreichen, während selbst der Pia Peak 60 laut Hersteller mehr als 450 Kilometer zurücklegen
08:09kann. Auf einer ersten Testrunde benötigte der Peak 90 rund 18 Kilowattstunden Energie pro 100
08:16Kilometer. Wie hoch Verbrauch und Reichweite unter standardisierten Testbedingungen tatsächlich
08:22ausfallen, muss sich jedoch noch zeigen. Unterstützt wird die Effizienz durch eine
08:27aerodynamisch optimierte Karosserie mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,25 sowie Details wie
08:34dem Dachspoiler mit geschlossenen seitlichen Finnen. Beim Fahrkomfort spielt das optionale DCC-Fahrwerk
08:41eine wichtige Rolle. Sensoren erfassen permanent unter anderem Geschwindigkeit, C-Lenkwinkel,
08:48Beschleunigung und Bremsvorgänge. Ein Steuergerät passt daraufhin innerhalb kürzester Zeit die Dämpfung
08:54an die jeweilige Fahrsituation an. Bei dynamischer Kurvenfahrt kann das Fahrwerk straffer reagieren,
09:00auf schlechtem Asphalt oder Kopfsteinpflaster dagegen komfortabler. Dadurch soll der große
09:06und schwere Peak erstaunlich handlich wirken und gleichzeitig Unebenheiten wirkungsvoll von den
09:11Passagieren fernhalten. Auch als Zugfahrzeug bietet das Elektro-SUV interessante Möglichkeiten.
09:19Je nach Version dürfen gebremste Anhänger mit bis zu 1.800 bzw. 2.000 Kilogramm gezogen werden.
09:26Bei ungebremsten Anhängern sind es 750 Kilogramm. Zusammen mit dem riesigen Gepäckraum bis zu sieben
09:33Sitzplätzen, dem zusätzlichen Frunk und den zahlreichen praktischen Innenraumlösungen positioniert
09:39sich der Peak damit als vielseitiges Elektroauto für Familienreisen und Freizeit. Der Skoda Peak
09:46verbindet somit die Dimensionen eines großen Familien-SUV mit einem rein elektrischen Antrieb,
09:52hoher Reichweite und einem flexibel nutzbaren Innenraum. Besonders die Kombination aus verschiebbarer
09:58zweiter Sitzreihe, optionalen Plätzen 6 und 7, enormem Kofferraum und komfortorientiertem Fahrwerk
10:05macht deutlich, welchen Schwerpunkt Skoda bei seinem neuen Elektro-Flaggschiff setzt. Gleichzeitig
10:11sorgen Schnellladen, bidirektionale Energieversorgung, moderne Assistenz- und Infotainment-Technik sowie
10:18die verschiedenen Antriebsvarianten dafür, dass der Peak technisch auf der Höhe der Zeit
10:23auftreten soll. Was beeindruckt euch am Skoda Peak am meisten? Das enorme Platzangebot,
10:29die Reichweite, die sieben Sitze oder die Technik? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.
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