- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Musik
00:07Pass auf, der Koffer!
00:13Musik
00:26Bei der Ankunft des Transportes gab es eine Überraschung.
00:29Das Gemälde war nicht mehr da.
00:31Der Wert des Bildes wird auf mehrere Millionen geschätzt.
00:34Wie konnte das so gut bewachte Bild plötzlich verschwinden?
00:36Mei, oh mei, das ist was geworden.
00:39Lass mal die Elfi anrufen.
00:44Elfi, guten Morgen, ich bin's, die Miriam.
00:46Du hast es gerade im Radio gehört.
00:48Aber ihr vom Raubdezernat, was glaubst du, was die Münchner für Fragen stellen werden?
00:53Ja, wünscht eine ganz starke Nerven.
00:55Für dich, Servus.
00:57Morgen, Frau Stockel.
00:57Morgen.
00:58Gibt's für den Stress?
00:58Haben Sie das nicht im Radio gehört, dass Sie Münchner ganz ein teures Bild geklaut haben?
01:03Nee, was geht uns das an?
01:04Ja, uns nix.
01:05Aber die Elfi vom Raubdezernat.
01:07Ach, die Elfi.
01:09Mein, oh mein.
01:11Kripo Rosenheim, Apparat Stockel, grüß Gott.
01:14Was?
01:15Ein Zwerg?
01:17Wir sind bei nicht vom Fundamt, gell?
01:19Geben Sie mir bitte die Adresse.
01:23Moment.
01:25Hat der mir einfach aufgelegt.
01:27Der hat aufgelegt.
01:28Ja, der gerade angerufen hat.
01:30Ja, wer hat den angerufen?
01:31Der den Zwerg gefunden hat.
01:32Frau Stockel.
01:33Ach so, es gab ja der Leiche in einem Koffer, bitteschön.
01:36Das ist ja mal was ganz Neues.
01:44Ein Handy mit Prepaid-Karte.
01:46Keine einzige Nummer gespeichert.
01:48Ja.
01:49Sieben ausgehende, zwei eingehende Anrufe.
01:54Immer die gleiche Nummer.
01:57Schauen wir mal.
01:59Hallo?
02:02Mit wem spreche ich bitte?
02:05Aufklickt.
02:06Na, den haben wir schnell.
02:07Die, das war der Frau.
02:09Stefan?
02:10Was sind das eigentlich für komische Streben hier?
02:13Keine Ahnung.
02:14Und das?
02:17Ah, der Koffer geht von innen auf.
02:19Da ist er ja.
02:20Was ist das für eine seltsame Konstruktion?
02:23Was weiß ich?
02:24Eine Halterung.
02:25Gerhard, ja?
02:27Nehmt euch mal den Koffer vor, ja?
02:31Der Herr Gabelsberger, da hinten der Wanderer,
02:33der hat gesehen, dass der Koffer da runtergeworfen wurde.
02:36Die, das da oben ist, die Straße nach Steinkirchen.
02:39Und Gerhard?
02:40Ja, bei der Arbeit.
02:41Wenn ihr nachher fertig seid, dann noch die Spuren hier in der Böschung, ja?
02:44Ja, Marie.
02:48Du, Kabinian.
02:49Ja?
02:50Ist die Marie heute im Rathaus?
02:52Schätzt schon.
02:52So fluchtartig, wie die heute Morgen den Hof verlassen hat.
02:55Warum?
02:56Weißt du, was sie für Musik mag?
02:58Wieso?
02:59Na ja, ich hab mir gedacht, dass ich sie auf ein Konzert einlad.
03:01Die Marie mit dir auf ein Konzert.
03:03Drei Monate gehört.
03:09Ich bin wirklich gespannt auf die Obduktion.
03:11Weder während meines Studiums noch im Krankenhaus
03:15hatte ich Gelegenheit, Menschen mit Rondroplasie zu untersuchen.
03:18Bitte?
03:21Minderwuchs.
03:21Ach so, ja, da geht es Ihnen wie mir.
03:24Allerdings würde mir schon reichen, wenn ich weiß, woran der Mann gestorben ist.
03:27Es ist ein wenig seltsam, aber dieser Mensch scheint erfroren zu sein.
03:33Er lag in einem Koffer, nicht in der Tiefkühltruhe.
03:37Aber sehen Sie, im Bereich der Knie haben sich Frostirritierne gebildet.
03:42Blau-rot glänzende Hautverfärbung.
03:47Und an Nase, Ohren und den Fingerkuppen haben sich Kältegangräne gebildet.
03:54Warum war dann sein Hemd aufgerissen?
03:57Und ich meine, im Koffer war eine Jacke, in der Wolldecke, das hätte er doch benutzt, oder?
04:04Solches widersinnige Verhalten bezeichnet man als Kälteidiotie.
04:07Störungen mit paradoxen Wärmeempfinden.
04:13Man liest doch ab und zu von Menschen, die völlig nackt im Schnee gefunden werden.
04:17Und wann ist er Ihrer Meinung nach gestorben?
04:20Oh, das kann ich im Moment noch nicht sagen.
04:22Da muss ich einen Spezialisten hinzuziehen.
04:25Solange ich nicht weiß, wie lange der Körper gefroren war, solange kann ich auch nichts über den Todeszeitpunkt sagen.
04:31Frau Stockler, ich suche einen Zirkus, der hier irgendwo in der Gegend gastiert.
04:36Der Tote muss doch noch lange beim Zirkus gewesen sein, nur weil er so klein ist.
04:40Für Basketballspieler war da bestimmt keiner. Also bitte, sind Sie gut und machen Sie schlau.
04:46Und, was sagt unsere schöne Frau Doktor?
04:49Diesmal ist es ziemlich speziell.
04:51Ja, weil er so klein ist.
04:53Nein, nicht, weil er kleinwüchsig ist, Frau Stockler, sondern weil er erfroren ist.
04:57Da ist er her.
04:58Wegen der Nummer von dem Handy.
04:59Der Anschluss geht auf eine gewisse, Moment, Lilia Stern, der wohnt in Bötzow.
05:05Bötzow?
05:06Ja, genau. Das ist bei Berlin. Sie ist eine Zirkusdirektorin, mein Lieber.
05:10Also doch, Frau Stockl, Zirkus.
05:12Ja, rufen Sie trotzdem mal in alle Kühlhäuser im Landkreis an, ob da irgendein Kleinwüchsiger arbeitet oder vermisst wird.
05:17Sie müssen irgendwie rauskriegen, wie er erfroren ist.
05:19Ja, und was soll ich bitte schon als erstes machen?
05:22Sonst erzählst du mir doch einmal, was für ein Projekt du seid.
05:25Auf geht's.
05:26Und du weißt ganz genau, dass ich dir über laufende Ermittlungen nichts erzählen kann.
05:30Alles gut.
05:32Alles gut.
05:34Wirst sehen, ich habe das schneller raus, als du das Ausdruck hast.
05:37Ich habe da meine Kontakte.
05:39Silvi oder was?
05:45Ja, du, ich habe versucht, dich zu erreichen.
05:47Hör mal, ich mache mir das irgendwie nicht nach Essen zumute.
05:50Können wir das verschieben?
05:51Ein Liliputana?
05:52Okay.
05:52Aha.
05:53Ich bin doch hier bei Joe. Warum?
05:56Hallo?
05:57Ja, bis bald. Danke dir.
05:59Ciao.
06:03Das ist einfach aufgelegt.
06:05Was hast du denn jetzt wieder falsch gemacht?
06:07Wieso, was habe ich denn falsch gemacht?
06:08Ich habe nur gesagt, mir ist nicht nach Essen zumute und ich bin noch hier.
06:10Das ist die Wahrheit.
06:11Du lernst das nie, oder?
06:12Was?
06:13Ja, es gibt eine Wahrheit und eine Wahrheit.
06:16Und beide sind grundverschieden.
06:18Hätte ich jetzt lügen sollen, oder was?
06:19Nein.
06:20Aber das ist wie bei den Autos zum Beispiel.
06:22Der eine Motor ist getunt, der andere nicht.
06:25Beide sind die gleichen Autos.
06:27Und aber auch wieder nicht.
06:28Verstehst?
06:29Okay.
06:29Tschüss.
06:30Hm.
06:30Hm.
06:34Übrigens, äh, wo ist sie jetzt an, was für ein Feuer hier drosatzt?
06:38Na gut, wenn sie schnell alles weiß, dann kannst du uns bestimmt auch sagen, ob ein Moment ein Zirkus in
06:41der Nähe ist.
06:44Ach so?
06:45Kannst du ruhig sagen, wenn du lieber allein sein willst?
06:48Oder wenn ich irgendwas falsch gemacht habe?
06:49Nein, so habe ich das nicht gemeint.
06:52Schon okay, ich kenne so Tage.
06:55Ich dachte nur, wenn ich schon mal hier bin, dann können wir ja auch was zusammen trinken, wenn schon nicht
06:58essen.
06:59Okay.
07:00Siehst du das?
07:01Da kannst du nur was lernen.
07:11Da kannst du nur was lernen.
07:25Schönen guten Tag.
07:27Guten Tag.
07:29Mein Name ist Lind, Kripo Rosenheim. Das ist mein Kollege, der Herr Hofer.
07:32Grüß Gott.
07:32Können Sie uns sagen, wo wir die Frau Stern finden?
07:35Was wollen Sie von der Chefin?
07:37Das würden wir Sie gern selbst tragen.
07:40Der Wohnwagen, ja.
07:42Okay.
07:43Sagen Sie mal, die Leute vom Zirkus hier, kommen da noch mehr oder sind das schon alle?
07:49Nein, wir sind ein kleiner Zirkus. Die meisten kommen erst kurz bevor es losgeht.
07:55Und Sie sind's?
07:57Sobo, Gabor, Artist.
07:59Danke.
08:05Ja, das ist Michi, Micky Opitz. Ist er?
08:08Ja, Herr Stern. Es tut uns sehr, sehr leid, aber der Herr Opitz ist leider tot.
08:23Was ist geschehen?
08:24Das wissen wir noch nicht. Die Leichner wird gerade untersucht.
08:27Ich wollte heute Morgen mit Micky die Änderung an unserer Nummer mit den Pferden einstudieren.
08:33Ich bin zu ihm rüber. Sein Bett war unberührt.
08:36Wann haben Sie ihn das letzte Mal gesehen?
08:38Gestern früh.
08:40Er wollte nach München zum rumänischen Konsulat seinen Pass verlängern lassen.
08:43Wie ist er nach München gekommen?
08:45Mit dem Zug. Ich habe ihn um halb sieben zum Bahnhof gebracht.
08:49Wissen Sie, mit welchem Zug er gefahren ist?
08:51Na ja, keine Ahnung.
08:53Könnten Sie uns vielleicht seinen Wohnwagen zeigen?
09:01Ich kümmel mich mal um den Herndl, gell?
09:03Ja, ist gut.
09:20Hofer, Krippe, Rosenheim. Es geht an Micky Opitz.
09:24Micky?
09:25Ja.
09:26Was hat er jetzt wieder angestellt?
09:27Angestellt hat er nichts. Tot ist er.
09:30Er ist.
09:32Es ging ihm doch gerade wieder besser.
09:34Was ist denn passiert?
09:36Ging es ihm denn schlecht?
09:37Na ja, er sollte rausfliegen.
09:39Also die Stern sagte, dass sie ihn bald entlassen muss.
09:43Nur mal mit ihm wären eine Zerschaustellung von Behinderten.
09:47Und plötzlich fühlen sie ihn wieder besser.
09:49Ja, die letzten drei, vier Tage war er echt super drauf.
09:52Als ob er beim Lotto gewonnen hätte.
09:53Ja, danke.
09:54Also, ich muss wieder.
09:56Und wie ist Ihr Name?
09:59Radek. Karl Radek.
10:02Bleiben Sie für in der Nähe, gell?
10:03Wir haben bestimmt durch jede Menge Fragen.
10:05Wo soll ich schon hin?
10:12Ich habe es warten, Fundenherr. Sein Pass gültig bis 2011.
10:17Soll ich ihn?
10:19Ich soll er sterben?
10:20Schauen Sie mal.
10:212011.
10:23Warum erzählt ihr mir dann, dass ich ihn verlängern muss?
10:25Haben Sie sich gar nicht gewundert, dass Herr Opitz nicht zurückgekommen ist?
10:28Das ist nichts Ungewöhnliches.
10:31Bevor der Stress der Vorstellungen losgeht, da kommt es schon mal öfter vor, dass der eine oder andere zwei, drei
10:35Tage abtaucht.
10:37Gut, wir müssen den Wagen versiegeln, bis die Spurensicherung da ist.
10:48Frau Stern, die Leiche muss noch identifiziert werden.
10:53Ich mache das. Wann?
10:55Mit gleich, wenn Sie wollen. Sie könnten mit uns mitfahren.
10:59Danke, ich hole nur meine Tasche.
11:13Herrschaft, belegt. Ich glaube, du bist bloß nicht mehr am Telefonieren.
11:16Ja, ich erreiche Sie auch nicht.
11:17Ich kann mal nachprüfen, ob jemand den Opitz am Bahnhof gesehen hat.
11:20Ja.
11:21Na, ja, aber ich gehe.
11:26Na, und bis zum Schluss blieben.
11:28Ach, geh, jetzt musst du schon wieder aufhören.
11:30Ja, rufst du später nochmal an.
11:32Für dich servus.
11:35Was ist bis zum Schluss blieben?
11:37Die Nathalie war gestern mit der Riese im Times Square.
11:41Und da haben die beobachtet, dass der Herr Lind mit der Frau Ortmann bis zum Schluss blieben ist.
11:46Und dann sind sie zusammen rausgegangen.
11:48Ja, und?
11:50Was, na, und?
11:51Ja, das heißt doch nichts. Der Lind ist ein Gentleman.
11:54Ja, und was ist, wenn er heute auf dem Zahnfleisch daherkommt, wenn er reinkommt?
11:58Wer kommt auf dem Zahnfleisch daher?
12:01Meine Tante Rosi.
12:03Herr Lind, Herr 80er, was kann ich für Sie tun?
12:06Wo sind Sie denn überhaupt, unsere Herren Kommissare?
12:09Circus Romano.
12:10Äh, beim Ermitteln.
12:13Herr Dr. Doktor.
12:15Ja, Frau Dr. Kern, was verschafft uns die Ehre?
12:18Guten Tag.
12:19Der Herr Hofer hat mich gebeten, Ihnen auszurichten, dass der Herr Mohr mit der Spurensicherung bitte so schnell wie möglich
12:25zum Zirkus kommen soll.
12:27Ja.
12:28Für gut. Dankeschön.
12:32Und dann bittet er Sie, Zeugen am Bahnhof für den Toten zu finden.
12:37Ja, mach ich.
12:39Ja, und warum sagt das der Herr Hofer, der Frau Stockl nicht selbst? Am Telefon zum Beispiel?
12:45Ja, da gibt's wohl Verbindungsstörungen.
12:50Ah.
12:51Ja, Frau Stockl.
12:53Dann sag's doch bitteschön, Ihrer Tante Rosi, Sie möge die Verbindung nicht noch öfter stören.
12:59Ja, ich riecht's aus.
13:06Jetzt hab ich die Schnür Rosi geblieben.
13:18Hätten Sie vielleicht noch ein bisschen Zeit für mich? Ich hab nur ein paar Fragen.
13:22Mhm.
13:22Gut, die Kollegin wird Sie begleiten. Bringen Sie die Dame in mein Büro?
13:25Mhm.
13:33So, dass Sie ihn ja sehr gemocht haben.
13:35Na ja, wenn er jahrelang zusammenarbeitet. Was hat denn die Obduktion ergeben?
13:40Ja, mit dem Spezialisten für Kältetod werde ich erst heute noch Mittag sprechen.
13:44Also müssen Sie sich mit dem Todeszeitpunkt auch noch etwas gedulden.
13:48Aha.
13:51Aber die Sache wird noch viel rätselhafter.
13:54Ich habe Zellschäden durch Übersäuerung und Wasseransammlung festgestellt.
14:01Frau Doktor, bitte.
14:04Sauerstoffmangel.
14:07Der Mann ist erstickt.
14:10Er ist erfroren und erstickt.
14:12So ein Phänomen findet man vor allem bei Höhenbergsteigern.
14:16Höhenbergsteiger.
14:18So hohe Berge gibt's hier nicht.
14:20Wie kommt der denn so hoch?
14:23Flugzeug.
14:24Kann das sein, dass er in einem Flugzeug gestorben ist?
14:27Vielleicht im Frachtraum ohne Druckausgleich?
14:58Ups, hoppala.
15:00Ähm, es gibt bei uns so Gerüchte und ich bin schon gefragt, wann ob ich was weiß.
15:03Das hat doch bestimmt noch Zeit, hm?
15:05Die Frau Stern wartet.
15:06Ja, schon, aber...
15:07Haben Sie schon was im Bahnhof erreicht?
15:08Ja, so schnell bin ich auch wieder nicht.
15:11Ja, sagt mir nichts.
15:14Ja, Frau Stern, schön, dass Sie gewartet haben.
15:16Kein Problem, gerne.
15:18Aber sagen Sie, Herr Lindh, warum haben Sie denn meinen Koffer hier?
15:22Ihren Koffer?
15:24Ja, der hat einem Zauberer gehört, der noch bei meinem Vater gearbeitet hat.
15:28Man kann ihn von innen öffnen.
15:30Ja, dann können Sie mir sicherlich sagen, was es mit diesem Gestell auf sich hat.
15:37Also, das Gestell...
15:38Na, das gab es früher nicht.
15:40Sicher.
15:41Ja, ich bin als Kind oft in diesen Koffen rein und wieder rausgezaubert worden.
15:46Ewigkeit her.
15:47Aber warum haben Sie ihn hier?
15:49Der Herr Opitz ist darin tot aufgefunden worden.
15:54Oh, das ist erschrecklich.
16:00Ja, Moor?
16:02Ah, Herr Lindh.
16:03Ja, ja, ist recht.
16:05Ja, ich kümmere mich tot.
16:06Gut, Ende.
16:07Das war der Lindh.
16:09Wir sollen den Material-Lkw untersuchen.
16:11Da war dieser Koffer drunter gestaut.
16:13Das mache ich.
16:14Ja.
16:17Bist du mal?
16:18Bitte.
16:19Spart ein bisschen.
16:20Da ist ja hier unser Herr Opitz.
16:2421.400 Euro.
16:26Das ist ja toll.
16:27Na ja, das langt nicht lang, wenn du keine Arbeit mehr hast.
16:30Außerdem hat der 50 Jahre gebracht, um das einzuzahlen.
16:35Ich bin ja froh, wenn ich es heet.
16:37Maxi!
16:38Ja.
16:39Danke, gell?
16:40Wiederhören.
16:42Herr Lindh?
16:43Ja, was gibt's?
16:45Also, am Bahnhof, da wo der Kleine rausgelassen worden ist, da war das ja praktisch so, dass
16:51der weder da geblieben ist, noch in den Zug eingestiegen ist.
16:54Das hat nämlich der Kioskbesitzer der Dings, der... Ach, Namen, kennen Sie ja eh nicht.
16:59Der hat nämlich beobachtet, dass der Kleinwüchsige in einen Kleinbus eingestiegen ist.
17:04Das ist kein Zeichen?
17:05Leider unbekannt.
17:06Sind Sie schon beim Konsulat weitergekommen?
17:08Auf Rückruf.
17:10Super.
17:13Ist noch was?
17:15Sie schauen irgendwie so erschöpft und übermüdet aus.
17:17Ist gestern Abend recht lang geworden im Times Square.
17:20Na, ich war eigentlich nur kurz beim Essen.
17:23Aha.
17:27Hier, das ist unser Materialwagen.
17:29Aha.
17:30Warum fehlt was?
17:31Keine Ahnung, Sie sehen ja selbst.
17:34Für diesen alten Zauberkoffer würde mich interessieren.
17:36Ja, so einen haben wir.
17:38Der müsste ganz hinten sein.
17:46Der Koffer ist weg.
17:48Kein Wunder.
17:49Da haben wir auch den toten Mikio Opis drin gefunden.
17:52In dem Koffer?
17:52Ja, scheint so, ne?
17:54Wo waren Sie gestern?
17:57Ich war hier.
17:58Wir haben aufgebaut.
18:00Und danach habe ich mich hingelegt.
18:02Wer aus Ihnen und Frau Stern hat noch Zugang zu dem Morgen?
18:05Jeder.
18:07Jeder, der was braucht, kriegt den Schlüssel.
18:10Und zum Klauen gibt es ja nicht viel.
18:11Außer einen alten Koffer, um einen Toten zu entsorgen.
18:14Er lebt.
18:16Frau Stockel.
18:18Er lebt.
18:24Bei drei Flügen gab es so etwas wie unseren Koffer.
18:26Und zwar Glesgow Salzburg, Toronto München und Bratislava München.
18:30Und alle haben einen Druckausgleich im Frachtraum gehabt.
18:33Na toll.
18:34Haha.
18:36Jetzt passen Sie mal auf.
18:37Die Maschine aus Bratislava hat einen Defekt gehabt.
18:40Deswegen ist die auch später gekommen.
18:41Und da habe ich mal nachgehakt.
18:43Der Druckausgleich im Frachtraum war hinüber.
18:46Aha.
18:48Dann brauchen wir nur noch die Frachtpapiere der Maschine und die konkreten Flugzeiten.
18:52Muss ich das jetzt auch noch machen?
18:53Ich sage dafür Herrn Hofer Bescheid, ja?
18:56Außerdem bin ich so erschöpft und übermüdet.
19:05Ja, danke Herr Rind.
19:07Also für Gott, bis später.
19:08Servus.
19:09Also pass auf.
19:11Der Herr Opitz ist mit ziemlicher Sicherheit im Frachtraum eines Flugzeugs erfroren.
19:16Und zwar in der letzten Maschine von Bratislava nach München.
19:20Da war er ja in dem Picasso-Flieger gewesen.
19:22Was?
19:23Ach, Herr Schrift.
19:24Dann gehst du das nicht mehr ins Handy.
19:26Das war nur die Marie, die mir wieder auf die Nerven gehen will, dass ich Stahldienst habe heute.
19:30Was ist mit dem Frieger?
19:31Da kriegst du gar nichts mehr mit.
19:32Da ist ein Burtel verschwunden von Picasso.
19:35Und zwar direkt in der letzten Maschine zwischen Bratislava und München.
19:38Im selben Frieger wie der Opitz?
19:39Ja.
19:43Ja.
19:46Ah, Frau Ortmanger, was kann ich für Sie tun?
19:48Nichts, danke.
19:49Ich wollte nur zu Christian und wollte nicht in irgendwas hineinplatzen.
19:51Sie dürfen doch da bestimmt hineinplatzen.
19:53Danke.
19:54Kann ich einen Kaffee?
19:55Selbstverständlich, Kaffee.
19:56Sind Sie recht müde?
19:58Ein bisschen, Frau Spachtel.
20:00Hi.
20:01Hey.
20:02Hey.
20:03Hey.
20:03Hey.
20:10Hey.
20:13Ja, Salo.
20:18Mein Kollege hat mir erzählt, dass Sie an dem Tag, an dem der Micky verschwunden ist, erst sehr spät nachts
20:24zurückgekehrt sind.
20:25Ja.
20:27Irgendwie halb zwölf.
20:28Ich war surfen am Gardersee.
20:30Das mache ich öfters im Jahr.
20:32Dafür habe ich auch meinen Bus.
20:34Das ist nicht ein bisschen ungewöhnlich für jemanden, der die ganze Zeit mit dem Zirpus unterwegs ist?
20:40Wieso denn?
20:41So was wie ein Ausleihssport zu sehen?
20:43Gibt es Zeugen?
20:45Ja, natürlich.
20:47Hunderte von Surfern.
20:49Aber eigentlich gibt es da nur Vornamen.
20:51Essen zur Rechnung in Tank mit jungen Hotelbelege?
20:53Ich sage ja, ich war mit dem Bus unterwegs, da gehe ich doch nicht in den Hotel.
20:57Aber essen wage ich.
20:59Vielleicht habe ich noch eine Rechnung.
21:02Gut wäre es.
21:04Ja, noch was.
21:05Weiß man schon, wie Micky gestorben ist?
21:08Wir haben eine Spur.
21:10Danke, Herr Samo.
21:20Ihre Firma hat also den Transport durchgeführt.
21:23Was Sie selbst sogar.
21:26Dann bräuchten wir Sie hier.
21:28Am besten gleich.
21:31Und wenn Sie bitte noch die Kopien der Transportunterlagen mitbringen könnten, ja?
21:35Aha, ins Polizeiposetum Rosenheim, ganz genau.
21:38Ja, vielen Dank, Herr Obermeier.
21:40Ja, wiederhören.
21:41Das war übrigens der Mitarbeiter von dem Transportunternehmen, die den Koffer in München abgeholt haben.
21:46Dann hat der den toten Herrn Opitz im Auto gehabt.
21:49Wenn unsere Vermutung stimmt, ja.
21:52Übrigens, der Picasso, der im Münchner Flughafen verspunden ist.
21:56War am gleichen Flugzeug wie der Opitz.
21:58Woher wissen Sie das?
21:59Der Herr Moor ist sehr gut informiert.
22:01Aha.
22:03Na ja, jedenfalls könnte es doch sein, dass unser Opfer gleichzeitig auch der Dieb des Picasso war.
22:09Ich meine, das würde erklären, warum er im Frachtraum war.
22:11Er könnte das Bild dort gestohlen haben, in seinen Koffer gepackt.
22:14Genau.
22:15Deshalb war ich diese Stelle im Koffer.
22:19Aber ob er wegen des Bildes umgebracht worden ist?
22:22Das glaube ich eher nicht.
22:24Der Streit unter Kollegen, das passt ja wirklich.
22:26Der hätte ich dann eher ohne Koffer entsorgt.
22:32Übrigens, Herr Hofe, Ihre Schwester hat gerade bei mir angerufen, weil Sie gehen ja nicht mehr ans Telefon.
22:36Und Sie sind heute dran mit dem Stahl, soll ich ausrichten?
22:38Ja, ich weiß schon.
22:44Ja, Gerhard, ich bin's.
22:46Du, du möchtest doch so gerne mit meiner Schwester ins Konzert gehen.
22:49Na ja, ich bin's.
23:19Danke.
23:20Das ist mein Kollege, Hauptkommissar Hofer.
23:22Grüß Gott.
23:22Grüß Gott, Obermeier.
23:24Nehmt doch bitte Platz.
23:27Ja.
23:29Schön, dass Sie gleich gekommen sind.
23:31Sie haben also den Transport des Picasso übernommen.
23:35Ich habe ihn auspäferiert, ja.
23:38Ist Ihnen da was Ungewöhnliches aufgefallen?
23:40Irgendwelche Transportstücke oder so?
23:43Nein, nichts Besonderes.
23:45Außer dem Theater mit dem Bild halt, ja.
23:48Wie ist da der Transport abgelaufen?
23:50Ach, das ist einfach.
23:51Ich habe die Sendung am Flughafen in München in Empfang genommen und ins Museum gefahren.
23:55Eine Frau Doktor und so ein Sicherheitstyp vom Museum, die sind mitgefahren.
23:59Die haben die Kiste mit dem Bild nicht einmal aus den Augen gelassen.
24:02Die Frau Doktor war sogar im Flugzeug mit dabei.
24:05Die Piloten haben erzählt, dass die am liebsten in den Frachtraum stiegen wäre.
24:09Sie können sich vorstellen, was bei der los war, als die Kiste leer war.
24:12Ja, das können wir uns vorstellen.
24:14Sagen Sie, bei dem Flugzeug, in dem der Picasso transportiert wurde, war der Druckausgleich für den Frachtraum kaputt.
24:20Wussten Sie das?
24:21Ja, das spielt keine Rolle.
24:22Bei Kunsttransporten benutzen wir Klimakisten.
24:25In dem bleiben Temperatur und Luftfeuchtigkeit immer konstant.
24:28Sie verstehen mir von dem falschen.
24:30Frag nicht mit dem Picasso, es fragt mit dem Dini.
24:33Oh, was ist denn mit dem passiert?
24:40Aber verstehen tue ich das jetzt nicht ganz.
24:50Frau Ostmann!
24:52Ja, Frau Stockel?
24:53Entschuldigens bitte, aber es ist zum Aus-der-Haut-Fahren.
24:57Was denn?
24:59Die Informationspolitik bei uns im Haus, die hart an allen Ecken und Enden, es geht nichts weiter.
25:04Frau Stockel, was meinen Sie denn genau?
25:08Also, wenn das vertraulich ist, können Sie auch gerne später bei mir im Büro vorbeikommen, ja?
25:13Später.
25:15Die Maschine hatte schon ein Druckausgleich im Frachtraum, aber der war hinüber und uns mitgeteilt.
25:20Technische Probleme.
25:21Zuerst hat es geheißen, dass eine andere Maschine kommt und dann wieder nett.
25:24Und ich hocke da die ganze Zeit in meinem Auto am Terminal in München.
25:28Und warte auf den Flieger.
25:30Und?
25:30Ist er dann gekommen?
25:31Ach, das hat noch ewig dauert.
25:33Erst haben sie mich heimgeschickt und dann in aller Herrgott's Früh wieder nach auszitiert.
25:37Es ist beschlossen worden, dass das wurscht ist, wenn der Frachtraum keinen Druckausgleich hat.
25:42Und dann sind sie mit in der Nacht gestartet.
25:45Wie werden solche Kunsttransporte eigentlich gesichert?
25:49Das darf ich Ihnen leider nicht sagen.
25:52Betriebsgeheimnis.
25:52Bei uns geht es um hohe Werte.
25:54Das ist ja schön, aber auch völlig egal.
25:57Bei uns geht es hier um Mord, um Menschenleben.
25:59Und da ist so ein Bild ziemlich unwichtig.
26:03Also gut.
26:04Das läuft folgendermaßen.
26:07Das Gemälde wird luftdicht in eine Spezialplastikfolie verpackt,
26:11wird dann in eine Halterung eingepasst und kommt dann in den Transportkäster.
26:15Ich dachte eigentlich eher an die Sicherung gegen den Diebstahl.
26:18Ja, wer soll denn die Kiste während deines Fluges klauen?
26:21Nun selbst wenn, wie soll das Bild dann aus dem Flieger kommen?
26:25Ja?
26:29Frau Stockel, kommen Sie doch rein.
26:36Bitte nehmen Sie Platz.
26:38Danke.
26:39Kann ich Ihnen was anbieten? Wasser vielleicht?
26:42Keks?
26:45Danke.
26:47Frau Ortmann ist...
26:50Es geht um die Gerüchte.
26:51Gerüchte?
26:53Ja, mich interessiert ja das eigentlich überhaupt nicht.
26:56Ich möchte nur mit den Gerüchten aufräumen.
26:58Mhm.
27:01Es geht um meinen Abend mit Herrn Lind, richtig?
27:05Ja.
27:06Und warum, glauben Sie, sollte ich Ihnen davon erzählen?
27:10Ja.
27:14Ja.
27:14Wir haben da einen Koffer gefunden.
27:17In diesem Koffer ist eine Halterung, in die der Picasso auf den Millimeter genau reinpasst.
27:23Aha.
27:23Und da ist dann auch der Micky Opitz drin liegen.
27:26Und der liegt jetzt in der Pathologie auf dem Tisch, erfroren und erstickt.
27:32Und was habe ich damit zu tun?
27:34Nun, das ist eigentlich ganz einfach.
27:35Wenn der Koffer in Ihrem LKW war, dann sind Sie nämlich der Letzte, der diesen Koffer hatte.
27:41Ja, na und?
27:41Der Micky Opitz wurde in diesen Koffer in das Flugzeug gebracht.
27:46Im Frachtraum steigt er aus, klaut den Picasso und verstaut ihn in der Halterung.
27:51Niemand hat das bemerkt.
27:53Da muss er sich nur noch ausliefern lassen und da kommen Sie ins Spiel.
27:55Ich glaube, Herr Spenz.
27:57Ja.
27:59Entschuldigen Sie bitte, aber ich bräuchte einen von den beiden Kommissare.
28:02Welchen hätten Sie denn gern?
28:03Der Herr Lind steht gerade so wütendlich.
28:05Das habe ich mir.
28:09Herr Lind, das ist ein ganz unbeschriebenes Gladl.
28:12Nix, nicht einmal ein Pünktchen in Flensburg.
28:15Hm.
28:16Tja, danke.
28:17Das kann doch nicht meine Schuld sein, wenn da irgendwer irgendwas in den Koffer steckt.
28:21Ich bin Fahrer, Herrgott.
28:46Ich habe eine Bratzeit draußen.
28:48Wenn Sie was wollen, wer gut arbeitet, muss auch gut essen.
28:52Habe ich das vorhin richtig verstanden?
28:53Was wollte mein Bruder Erna für die Arbeit zahlen?
28:57Okay.
28:58Ich mache das auch so.
29:00Ah.
29:01Und warum?
29:05Können Sie sich das nicht denken?
29:08Hoppala.
29:09Ich glaube, da muss ich mir was richtigstellen.
29:14Also, Sie haben den Picasso am Flughafen abgeholt und zusammen mit den Damen in das Museum abgeliefert.
29:19Was war mit der übrigen Fracht?
29:21Das habe ich Ihnen doch schon erzählt.
29:23Passen Sie auf.
29:24Das ganze Zeug aus dem Flieger wurde am Flughafen in unsere Lieferwagen verteilt und dann gleich zugestellt.
29:31Vielleicht zugestellt einfach so zusammen mit dem Picasso.
29:34Auf das Bild hat ja noch die Frau vom Museum aufgepasst.
29:37Und Sie, bitteschön, hätte man ihn in das sonstiges Museum bringen sollen.
29:39Wie viel Fracht hatten Sie außer dem Bild?
29:41Weiß ich nicht mehr genau.
29:43Steht das nicht in den Frachtpapieren?
29:44Wohin wurde der Koffer geliefert?
29:46Darf ich mal?
29:47Na, freilich.
29:48Danke.
29:51Da, in die Nikolaus-Lenau-Straße zum Praxenthaler.
29:54Das ist eine Maschinenbaufirma.
29:56Weltweit sind die tätig.
29:57Das ist gute Kunden.
29:58Ja.
29:59Und die kriegen einen alten Koffer geliefert und Sie finden das völlig normal.
30:04Was?
30:04Wer wie zugeschickt bekommt das für Urteile nicht?
30:07Das ist nicht meine Aufgabe.
30:08Da müssen Sie sich schon an die Praxenthaler wenden.
30:10Kommt das öfters vor, dass ein komischer alter Koffer verschickt wird?
30:14Na ja.
30:15Oh, vorhin haben Sie noch gemeint, das seien alles ganz normale Transportstücke gewesen.
30:18So, und jetzt reicht's mir.
30:20Wie lange soll das Ganze hier noch gehen?
30:21Wir sitzen schon die halbe Nacht.
30:23Wollt Sie mich jetzt einsperren, weil ich meinen Job gemacht habe?
30:25Dann macht's das.
30:27Sonst würde ich jetzt gerne nach Hause und ins Bett.
30:30Halten Sie sich zu unserer Verfügung.
30:32Danke.
30:32Guten Abend.
30:34Guten Abend.
30:37Sind Sie hier eigentlich ganz kinder Betten?
30:38Vielleicht kann ich aus, dass Sie haben.
30:40Nein.
30:48Guten Morgen, liebe Marie.
30:50Morgen.
30:51Das tut mir total leid, wie gestern Abend.
30:53Aber wir haben den Hauptverdächtigen verhört.
30:55Das hat Ewigkeit gedauert.
30:57Wo ist denn mein Frühstück?
30:58Da ist es schon.
30:59Ich hab gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen ist.
31:02Wie hat sich denn der Gerhard gemacht?
31:05Angenehm.
31:06Ach ja, der Gerhard hat außerdem noch die kaputte Dachrinne repariert.
31:10Weißt du, wo wir den Kostenvoranschlag hatten von 350 Euro?
31:13Er hat's uns für 160 gemacht.
31:15Ja, und dann noch die 60 Euro für die Arbeit im Stall.
31:18Hab ich dabei ausgelegt.
31:20Krieg's jetzt von dir.
31:21Aber die hat doch gesagt, die Wicke gibt dafür.
31:24Weil du gewusst hast, dass der auf mich steht.
31:26Hast du ihn angestiftet.
31:27Der hat gemeint, hier ist eine gemahnte Wiesn.
31:28Verstehst du?
31:29So kommst du mir nicht aus.
31:30Wir hätten wirklich arbeiten müssen.
31:31Mir wurscht.
31:32Du zahlst und es gibt ein Frühstück.
31:33Du zahlst nicht und es gibt keins.
31:35Lang nimmer.
31:39Und diese Pressung ist moralisch wertvoller.
31:42Weiter 20er.
31:54Herr Hofer, was machen Sie schon da?
31:56Hat es Ihre Schwester so einfach gehen lassen?
31:58Warum soll ich die nicht gehen lassen?
32:00Ja, ich meine, wegen der Stallgeschicht gestern.
32:02Was wissen Sie da schon wieder drüber?
32:04Glaubst du, meine Schwester ist auch die Ratschen?
32:07Übrigens hat einen Herr Sabo angerufen.
32:09Er hat gefragt, ob er vorbeikommen kann.
32:10Ich habe jetzt einfach mal Ja gesagt.
32:12Das ist ein sehr reizender Mann.
32:13Ja, ein paar Stock hässlich.
32:19Guten Morgen, Herr 80er.
32:20Guten Morgen.
32:22Herr Hofer, ich habe jetzt gerade mit München telefoniert.
32:25Also weder beim Museum noch bei der Versicherung
32:27ist bislang eine Geldforderung eingegangen.
32:29Also so wie es ausschaut,
32:30keine Erpressung zur Herausgabe des Bildes.
32:32Na, den Dieben wird der Schockgewehe
32:34ihren toten Komplizen in die Knochen stecken.
32:36Mag sein, ja.
32:37Mir schaut so aus.
32:37Der Koffer hier soll zu einer Firma Praxenthal
32:41in Rosenheim geliefert worden sein.
32:44Wir sind ziemlich sicher,
32:45dass der Tod unseres Kleinwüchsigen
32:47was mit diesem Picasso-Diebstahl zu tun hat.
32:49Deswegen wollten wir die Firma noch mal kontaktieren.
32:50Ja, sehr gut.
32:51Machen Sie das.
32:52Also wenn es uns gelingt,
32:53dass wir neben unserem Fall
32:54auch noch diesen Picasso-Diebstahl aufklären,
32:57dann müssen wir uns nicht verstecken vor den Münchnern.
32:59Also in diesem Sinne, meine Herren,
33:02ich sage Ihnen,
33:03irgendwann geht es immer in die Politik.
33:06Michi!
33:06Ja, was ist schon wieder?
33:09Ja, was wird es sein?
33:10Wir haben was für dich.
33:11Du bist doch nicht nur zum Kaffeetrinken da.
33:13Sie fahren bitte mal zur Firma Praxenthaler in Rosenheim
33:16und schauen,
33:16wer diese Frachtbriefe hier unterschrieben hat.
33:18Jawohl.
33:19Die habe ich nur vorher austrinken.
33:21Michi, du bist bei der Polizei.
33:22Du darfst auch beim Fahren trinken.
33:24Oder?
33:26Die Tast bleibt da.
33:29Und die Tür geht zu.
33:31Und schau nicht zum Müll.
33:32Du hast Vorbildfunktion.
33:39Entschuldigung,
33:40ruf mich Frau Stockel.
33:41Die Tür, bitteschön.
33:42Danke.
33:50Ja?
33:51Guten Tag.
33:55Mein Name ist Gabor Sabo.
33:57Grüß Gott, Herr Sabo.
33:58Ah, ja.
34:01Ich sage dann den Kommissaren gleich Bescheid, gell?
34:04Moment, Alter.
34:06Wollen Sie einen Kaffee?
34:07Sehr gerne.
34:09Wollen Sie sich setzen?
34:11Danke.
34:11Schwarz und süß, bitte.
34:20Vielen Dank.
34:21Ich sage dann Bescheid.
34:23Okay.
34:31Herr Lind, von wegen hässlich.
34:34Der Herr Sabo wartet da drüben.
34:36Dann bringen Sie ihn halt rüber, den Schönlingen.
34:38Ja.
34:42Herr Sabo, bitte.
34:45Vielen Dank.
34:46War sehr lecker.
34:47Danke.
34:48Guten Morgen, die Herren Kommissare.
34:50Morgen.
34:51Grüß Gott.
34:51Haben Sie den Mörder von Niki schon gefunden?
34:54Wir sind dabei.
34:55Was haben Sie für uns?
34:57Ähm, ich hab, ich hab die Quittung.
34:59Hier, bitte.
35:01Schön, nehmen Sie bitte den Platz.
35:04Restaurant.
35:05Restaurant, Il Molino, Lil Mone, Sul Garda.
35:0924 oder 16.
35:10Ist das sogar das Datum?
35:11Stimmt.
35:11Mhm.
35:11Die kochen spitzenmäßig.
35:13Jedes Mal, wenn ich am Gardasee bin, geh ich da hin.
35:16Haben Sie überhaupt schon einen Anhaltspunkt, wer den Miki auf den Gewissen haben könnte?
35:21Ja.
35:22Sagen Sie, den Kassenbau haben Sie nicht mehr.
35:26Ach, Sie wissen doch, wie die Italiener sind.
35:30Die Steuer zu bescheißen ist für den Volkssport.
35:33Wissen Sie, das ist ja schön, dass Sie sich hierher bemüht haben, aber so eine handgeschriebene Rechnung ist leider kein
35:38Alibi.
35:40Theoretisch kann das Datum wieder erwähnt haben.
35:42Herr Hofer, was wollen Sie mir da unterstellen?
35:45Ich will Ihnen gar nichts unterstellen, aber die Tatsache bleibt bestehen, dass das leider kein Alibi ist.
35:51Aber trotzdem, vielen Dank.
35:53Bitte.
35:57Ach ja, Herr Sabo, eine Frage hätte ich noch ganz privat an Natur.
36:02Ihr Bus, der gefällt mir sehr, sehr gut.
36:04Ich glaube, ich lege mir auch sehr hinzu.
36:06Aber wir haben jetzt erkundigt, der ist ja sauteuer.
36:08Ich habe den finanziert. Ich habe eine günstige Finanzierung bekommen.
36:12Die Raten sind ja nicht recht hoch.
36:14Ach, alles machbar.
36:16Super. Ich überlege mir das vielleicht. Frage ich Sie dann noch mal wegen der Finanzierung.
36:21Danke. Wiederschauen.
36:22Bitteschön.
36:23Wiedersehen.
36:25Wiedersehen.
36:26Vielen Dank.
36:26Danke auch.
36:33Tja, theoretisch könnte er den Koffer in Bratislava aufgegeben haben.
36:36Und praktisch passt der Koffer sehr gut rein in den Bus.
36:40Ja, und sein Alibi.
36:43Na ja.
36:44Ja, und mit dem Geld aus dem Kuh kann er das Auto gut bezahlen. Ganz ohne Finanzierung.
36:54Natürlich bleibe ich dran. Glaubst du, ich glaube alles.
36:57Frau Stockl.
36:58Momental.
36:59Das ist eine Rechnung von Herrn Sabo.
37:02Ja, auf die Gleitsrock. Pfüte sie aus.
37:04Er behauptet, dass er öfter da gegessen hat. Rufen Sie doch bitte mal an und fragen Sie, ob das auch
37:08am Mordtag der Fall war.
37:09Ja, vielleicht kann sich irgendjemand an ihn erinnern.
37:11Herr Lind, mein Italienisch.
37:13Das ist am Gardasee. Haben Sie schon mal irgendjemanden Italienisch sprechen hören?
37:18Ach, und am Bahnhof müssten Sie noch mal anrufen, ob das vielleicht ein hellmetallikblauer Bus war, an den der Herr
37:24Opitz eingestiegen ist, ja?
37:25Selbstverständlich, Herr Lind. Mach ich.
37:29Toll.
37:31Woher haben die eigentlich gewusst, dass der Picasso in den Koffer reinpasst? Das Bild hätte ja größer sein können.
37:36Die Maße von den Gemälden finden Sie in jedem Katalog. Oder Sie können es im Internet nachlesen.
37:40Stimmt. Also, wer hat alles von dem Transport gewusst?
37:45Auf jeden Fall die Dame vom Museum, die mitgeflogen ist.
37:48Quasi beide Museen und das Transportunternehmen.
37:52Ihr werdet es nicht glauben.
37:54Was werden wir nicht glauben?
37:55Ich war doch bei dieser komischen Firma Praxenthaler. Also, erstens weiß da überhaupt niemand, wie ein Überseekoffer ausschaut.
38:01Und dann hat auch niemand einen Überseekoffer bestellt, weil niemand weiß, wie sowas ausschaut.
38:05Und die Unterschrift auf dem Papier von Obermeier?
38:07Das ist eine Geschichte. Der Lagerarbeiter zeichnet einfach ab, was er reinkommt.
38:11Jetzt sind es aber täglich so viele Sendungen, dass er das nur palettenweise kontrollieren kann. Und das ist nicht gescheit,
38:16Herr Lind.
38:16Verstehe. Danke, Herr Mo.
38:20Das heißt, unser feiner Herr Obermeier hat den Koffer zwar offiziell dahin geliefert, aber entweder hat er ihn gar nicht
38:26erst hingebracht oder gleich wieder mitgenommen.
38:28So schaut es aus, Herr Lind. Und die Wohnung von dem feinen Herrn Obermeier, die werden wir jetzt mal durchsuchen
38:33lassen.
38:34Herr Lind, ich habe jetzt gerade mit diesem Restaurant am Gardasee telefoniert, diesem Il Mulino.
38:39Die haben an dem besagten Tag gar nicht offen gehabt. Ruhetag.
38:58In drei Tagen haben wir die Eröffnungsskala. Es wäre gut, wenn Niki bis dahin beerdigt wäre.
39:03Das bringt uns Unglück. Wann wird seine Leiche denn endlich freigegeben, Herr Lind?
39:08Wahrscheinlich noch heute. Wir geben Ihnen Bescheid.
39:10Wo finden wir bitte Herrn Sabu?
39:12Was wollen Sie denn von ihm?
39:14Ich bitte ganz einfach, wenn ich frage mir und roten würde.
39:16Dein Zelt.
39:40Ich weiß zwar nicht, wo Sie gegessen haben, aber das Restaurant Il Mulino in Limogos.
39:47Ohne. Das war an jedem Tag geschlossen.
39:50Tja, das ist doch wohl ein geplatztes Alibi. Sie sind vorläufig festgenommen.
39:55Hast du was mit der Sache mit mir geht zu tun?
39:57Was spinnt so leid?
39:58So.
40:00Ein Obermeier Hammer. Wir haben ihn aufgegriffen, während er seine Pakete ausgetragen hat.
40:04Aber du, in der Wohnung ist nichts. Also kaputt, kein nix.
40:22Herr Obermeier, da in dem Wagen war er drüben, oder?
40:26Wer?
40:28Der Koffer mit dem Mikasso.
40:30Ach so.
40:31Klar, ja, bestimmt, ja.
40:32Sie sind mit Micky in die Slowakei gefahren.
40:36Dort ist er in den Koffer gestiegen und Sie haben ihn als Luftfracht aufgegeben.
40:40Quatsch.
40:42Sie haben dann in München den Koffer in Empfang genommen, um in den Rosenheim auszuliefern.
40:46Richtig soweit?
40:47Ja.
40:47Das muss doch ein Schock für Sie gewesen sein, als Sie gesehen haben, dass Micky tot war.
40:50Also bitte, was soll denn der Schmarrn? Ihr glaubt doch nicht, dass ich irgendwas damit zu tun habe.
40:55Und Ihnen, Herr Sabo, würde ich raten, beim nächsten Mal besser auf die Halteverbotsschilder vor dem Frachtterminal in Bratislava zu
41:03achten.
41:04Da kriegt man ganz schnell einen Strafzettel.
41:07Und auch wenn Sie den gleich bezahlen, es gibt immer wieder Kollegen, die sich sehr für schöne neue Autos interessieren.
41:13Genau.
41:14Das war seine Schuld.
41:15Das war seine Idee, dass Micky in den Koffer steigt.
41:19Er hat sogar gesagt, das ist überhaupt kein Risiko.
41:21Und bei so einem Bild zahlen die Versicherungen das Lösegeld sofort, oder?
41:24Das blöde Schwein, du!
41:29Ja, das mit dem Micky, das war Pech.
41:33Wir wollten ihn gerade rauslassen und das Bild rausnehmen, damit ich den leeren Koffer ausliefern kann.
41:39Dann liegt er da.
41:41Das konnte doch niemand wissen, dass die Maschine kaputt geht und die trotzdem fliegen.
41:45Wo ist das Bild jetzt?
41:50Im Wagen hat das versteckt.
41:52Oh, volle Gehört, was soll denn das?
41:54Wo genau?
41:54Hinter der Abdeckung.
41:56Nee.
41:58Abführen, bitte.
42:11Ich habe schon einen.
42:13Nicht Sattel um aufs Kamelzüchter.
42:15...
42:15...
42:16...
42:16Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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