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  • vor 1 Tag

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:00Musik
00:52Christoph, Christoph, wo bleibst du denn?
01:00Christoph?
01:06Christoph?
01:30Christoph, Christoph, wo bleibst du?
01:38Guten Morgen, Conny!
01:40Guten Morgen, Frau Doktor Mertens!
01:42Und, wie geht's, Nayuma?
01:43Nayuma macht mir Sorgen.
01:45Sie nimmt immer weiter ab.
01:48Hier.
01:51Das Blutbild ist ganz in Ordnung.
01:55Was war das denn, Najuma?
01:58Seit wann ist sie denn so gereizt?
02:00Seit ca. zwei Wochen.
02:02Und seither verliert sie ein Gewicht?
02:04Ja.
02:05Morgen.
02:07Guten Morgen.
02:08Frau Dr. Shahin, guten Morgen.
02:11Was hat denn die nähere Untersuchung von Najuma ergeben?
02:14Mich lässt die schlecht gelaunte Dame nicht ran.
02:17Darf ich mein Glück versuchen?
02:18Ach, bitte.
02:20Als Freiberuflerin freuen sie sich doch bestimmt über jeden Auftrag.
02:26Na, Najuma.
02:29Erinnerst du dich noch an mich?
02:31Hey, ich tu dir ja nichts.
02:33Komm her.
02:34Lass dich mal ansehen.
02:35Komm, lass dich mal ansehen.
02:36Darf ich deine Zähne ansehen?
02:39Erinnerst du dich an mich?
02:40Ja.
02:41Oh, danke schön.
02:43Danke schön.
02:45Und?
02:45Ja, der linke hintere Zahn ist halb abgebrochen und die Umgebung ist entzündet.
02:51Ach, Zahnschmerzen.
02:53Deshalb frisst sie nicht.
02:54Okay, dann müssen wir den Zahn heraus operieren.
02:57Nein, das ist nicht nötig.
02:59Wir machen das auf traditionelle Art und Weise.
03:01Traditionell?
03:02Wir binden einen Faden um den Zahn und das andere Ende an der Klinke und dann knallen wir schnell die
03:06Tür zu.
03:07Ja.
03:08So ähnlich.
03:10Wir schauen uns das an.
03:11Kommen Sie, Conny.
03:22Zu klein.
03:24Man hätte mit der Untersuchung nicht so lange warten dürfen.
03:27Zahnschmerzen werden bekanntlich mit der Zeit nicht besser.
03:29Und Sie waren ja nicht da, Frau Dr. Mertens.
03:31Und Frau Dr. Shahin hat gar nicht so richtig versucht, Sie zu untersuchen.
03:36Ich dachte, Najuma hat das nicht zugelassen.
03:38Ja, ich weiß nicht.
03:40Ja, hier.
03:41Zu groß.
03:42Also, Frau Dr. Shahin ist eine ausgezeichnete Ärztin.
03:45Sie wird schon wissen, was sie tut.
03:48Ich will ja nicht schlechtreden über unsere Chefin, aber sie lädt die ganze Arbeit bei uns Pflegern ab.
03:52Zum Beispiel die Wurmkur von den Stallkatzen, die habe ich gemacht.
03:56Das haben Sie früher auch gemacht, Conny.
03:58Ja, mit Ihnen.
03:59Sie delegiert alles.
04:01Das Hautgeschapsel von den Antilopen, die Geschlechterbestimmung bei den Vögeln.
04:05Das machen alles wir Pfleger.
04:07Da hat eben jeder so seinen eigenen Ansatz, Conny.
04:09Und manche machen sich halt nicht gern die Finger schmutzig.
04:13Ach, der hier.
04:14Wie wäre es denn mit dem?
04:17Perfekt.
04:23Die Antilope hat Otodectis.
04:25Behandeln Sie bitte auf Ohrräute und lassen Sie das Gehege desinfizieren.
04:29Okay.
04:31Na Juma hat übrigens den Ast dankend angenommen und kaut bereits fleißig daran herum.
04:35Und Sie glauben, dass Ihre Methode funktioniert?
04:38In der Vergangenheit haben wir ganz gute Erfolge damit erzielt.
04:42Ich setze eher auf die Zukunft.
04:44Wenn es nicht klappt, operieren wir.
04:47Ja, natürlich.
04:51Mertens?
04:53Ah, hallo Herr Redmann, ich grüße Sie.
04:56Ja gut, ich komme sofort.
04:58Bis gleich.
05:00Ein Notfall außerhalb.
05:03Und die Antilope?
05:05Mache ich, sobald ich zurück will.
05:08Außerdem müssen Sie noch die Kallen bei den Faultieren stürzen.
05:11Ja, habe ich schon notiert.
05:15Morgen zusammen.
05:17Guten Tag, Herr Winter.
05:20Alles in Ordnung?
05:21Sicher.
05:22Frau Dr. Mertens hat nur Ihre eigenen Prioritäten.
05:24Ach, ich bin sicher, dass sich der Workflow bald einpendeln wird.
05:28Ich wollte mich nach Ihrer Einschätzung im Elefantenfall erkunden.
05:31Ein Zahn hat sich massiv entzündet.
05:33Ich denke, wir werden operieren müssen.
05:36Also doch was Ernsteres.
05:38Gut, das ist natürlich Ihre fachliche Entscheidung.
05:42Ach übrigens, in der Stadt hat ein neuer Japaner aufgemacht.
05:45Die sollen ein fantastisches Sushi haben.
05:47Darf ich Sie dazu einladen?
05:49Damit wir uns vom Mindset her mal austauschen.
05:52Mein Mindset ist leider kein Fan vom Ruhnfisch.
05:55Die haben auch Hühnchen.
05:57Herr Winter, vielen Dank für die nette Einladung.
05:59Aber ich denke, dass wir sehr zielorientiert zusammenarbeiten werden.
06:02Auch ohne weitere Besprechungen beim Abendessen.
06:06Zwei Profis wie Sie und ich.
06:07Oder?
06:09Ja, das sehe ich ganz genauso.
06:26Ja, doch.
06:27Das habe ich ja gemacht.
06:30Das habe ich Ihrem Kollegen doch gerade erklärt.
06:33Nein, bitte nicht wieder weiterleiten.
06:34Drücken Sie die Eins, wenn Sie Fragen zu Ihrem Vertrag haben.
06:38Drücken Sie die Zwei, wenn Sie eine Störung melden wollen.
06:41Wieder die Hotline?
06:43Wollen wir uns das mal zusammen anschauen?
06:45Mhm.
07:00Hallo.
07:01Ah, hallo.
07:01Vielen Dank, dass Sie so schnell gekommen sind.
07:03Ja, gerne.
07:04Tiere sind eben unberechenbar.
07:06Schön, Sie wiederzusehen.
07:08Ja.
07:10Ähm, wo ist denn die Patientin?
07:12Kommen Sie.
07:13Wir hatten heute Morgen eine Besuchergruppe da
07:16und haben so eine Alpaka-Wanderung gemacht
07:17und es ist auf einmal zusammengebrochen.
07:19Sie bekommen kaum noch Luft.
07:21Mhm.
07:23Na komm.
07:26Darf ich dich ansehen?
07:27Ja, komm mal.
07:28Bitte.
07:30Ah.
07:32Ah, ein Tränenfluss.
07:34Nasenbluten, einen eitrigen Ausfluss.
07:36Die linke Seite ist komplett zu.
07:39Das ist schlecht.
07:40Alpaka sind Nasenatmer.
07:41Ah, heißt das, dass Sie erstickt?
07:43Ja, das werde ich hoffentlich zu verhindern wissen.
07:48So, komm mal her.
07:50Das haben wir gleich.
07:52Also.
07:54Ich gehe von Nasendasseln aus.
07:56Das ist ein Maden?
07:58Mhm.
07:58Dasseln befallen bei uns hauptsächlich Schafe,
08:00aber leider auch Alpakas und Lamas.
08:02Und jetzt?
08:03Die Infusion ist jetzt erstmal stabilisiert
08:07und dann bekommt sie noch ein Antiparasitikum.
08:10Morgen geht's dir dann schon besser.
08:11Okay?
08:13Ich gehe davon aus,
08:14dass sie in der nächsten Zeit alles ausniesen wird.
08:17Und dann wird sie sich schnell erholt haben.
08:19Schade.
08:21Dann müssen Sie ja gar nicht wiederkommen.
08:23Also,
08:24danke schön.
08:27Was war das denn?
08:28Ach,
08:29mein Nachbar.
08:32Ist der Jäger?
08:33Sowas in der Art.
08:35Er sieht immer und überall Wölfe.
08:38Und dann ballert er einfach drauf los?
08:40Ja.
08:41Laut Wolfsmanagementverordnung
08:43darf er das.
08:44Also,
08:44sobald sich ein Tier
08:45mehr als 30 Meter nähert,
08:48da sind ja selten Zeugen dabei.
08:49Also kann er es immer behaupten.
08:52Aber Knallen ist seine Lösung.
08:55Na,
08:55interessiert ihn dabei nicht,
08:56dass Wölfe zu unserem Ökosystem gehören?
08:58Kluge,
08:59loyale,
08:59mutige Tiere sind?
09:01Nee.
09:01Er interessiert sich nur für seine Schafe.
09:04Neulich hat er seinen eigenen Schäferhund angeschossen.
09:07Das ist ja unglaublich.
09:09Schlagen Sie ihm doch mal vor,
09:10die Zäune etwas höher zu bauen.
09:12Wenn man es den Wölfen zu leicht macht,
09:14dann reißen sie natürlich lieber ein Schaf
09:16als ein Reh im Wald.
09:17Genau,
09:17das habe ich ihm auch erzählt.
09:19Ich habe ihm sogar unsere Zäune gezeigt.
09:21Also die habe ich mit meiner Tochter aufgebaut,
09:23nachdem die Wölfe
09:24zwei von unseren Alpakas gerissen haben.
09:26Seitdem ist Ruhe.
09:28Sie sind ja richtig engagiert,
09:29Herr Rehtmann,
09:30toll.
09:31Sagen Sie bitte Mike zu mir,
09:32sonst komme ich mir so erwachsen vor,
09:33wie so ein Bankkaufen.
09:35Oh Gott.
09:36Nein,
09:36nein,
09:36nein,
09:37das wollen wir verhindern.
09:38Das verhindern wir,
09:39genau.
09:41Das Ding macht mich wahr.
09:42Trink den Tee,
09:43Melissa beruhigt.
09:44Ich brauche jetzt keinen Tee,
09:45ich brauche die Daten aus der Wolke.
09:47Dann sag Cloud,
09:48nicht Wolke.
09:49Ich sage ja auch Tee
09:50und nicht Tee.
09:51Früher konnte man Sachen
09:52mit dem Schraubenzieher reparieren.
09:54Heute musst du eine Hotline anrufen
09:55und die haben auch keine Ahnung.
09:56Du wirst irgendwas übersehen,
09:58meine Kleinigkeit,
09:59weil du mal gleich sauer wirst,
10:00wenn irgendwas nicht klappt.
10:01Ich bin doch nicht sauer.
10:03Wozu muss ich dieses Tigerzugsbuch
10:04überhaupt digitalisieren?
10:06Damit alle drauf zugreifen können.
10:08Können Sie aber nicht,
10:09wegen der Wolke.
10:10Cloud.
10:12Hier.
10:13Um zu überprüfen,
10:14ob Sie einen aktiven
10:15und korrekt eingerichteten Account haben,
10:17öffnen Sie bitte das Cloud-Kontrollfeld
10:18und überprüfen Sie,
10:20ob Sie mit Ihrem Account eingeloggt sind.
10:22Bin ich.
10:23Ein bisschen Zucker wäre ganz gut.
10:25Damit Programme Ihre Dokumente
10:26direkt in der Cloud ablegen können,
10:28muss die Funktion Daten aktiviert sein.
10:30Ist sie.
10:32Plätzchen wäre nicht schlecht.
10:34Möchten Sie das Dokument aktualisieren?
10:36Ja.
10:38Siehst du,
10:39klappt bei dir auch nicht.
10:41Das kannst du vergessen.
10:43Sag mal,
10:44hast du zufälligerweise
10:45einen neuen Antivirenschutz?
10:51Ich helfe gerne
10:52und Zucker ist ungesund,
10:53mein Schatz.
11:01Geht doch.
11:04Ja.
11:06Als ich den Kostenvoranschlag
11:07für das Dach gesehen habe,
11:08dachte ich auch,
11:09ich bekomme eine Schnappatmung.
11:12Also, Frau Dr. Mertens,
11:13wir sind Ihnen ja gerne entgegengekommen
11:14bei Ihrem ursprünglichen Hauskredit.
11:17Aber...
11:17Die letzte Mahnung habe ich beglichen.
11:19Die zweite Mahnung, ja.
11:21Sehr löblich.
11:22Danke.
11:23Ja, leider sieht unsere Kreditabteilung
11:25Ihre neue freiberufliche Tätigkeit
11:27nicht als tragendes Geschäftsmodell
11:29für einen zweiten Kredit.
11:30Und was soll ich jetzt
11:31mit einem Haus ohne Dach machen?
11:34Naja, es gibt ja eine Alternative, ne?
11:35Ja, ich weiß.
11:36Ich soll das Haus verkaufen.
11:38Nein.
11:40Das mache ich nicht,
11:40auf gar keinen Fall.
11:42Tja, bloß in diesem Fall
11:43sind mir leider, leider...
11:44Die Handy gebunden, ich weiß.
11:45Sie kriegen ihr Geld.
11:55Ah, Susanne.
11:55Hallo, Mama.
11:57Ah, ist irgendwas passiert?
12:00Tatsache ist,
12:01die Bank gibt mir den Kredit
12:02für das Dach nicht.
12:03Was will der Dachdecker
12:04für die Reparatur haben?
12:0620.000.
12:07Vorausgesetzt,
12:08es gelingt mir,
12:08ihn noch ein bisschen runterzuhandeln.
12:10Bin ich doch bloß Dachdecker geworden.
12:12Oh Gott,
12:12oh Gott,
12:13du auf einem Dach.
12:15Sag mal,
12:16hättest du nicht gesagt,
12:17die Bank hätte
12:18einen Käufer
12:19für das Haus?
12:20Das hatten wir doch schon,
12:21oder?
12:21Ja.
12:22Ich kann das nicht.
12:23Das ist für mich,
12:24wie wenn ich Christoph
12:24im Stich lassen würde,
12:25aber ich erwarte nicht,
12:28dass ihr das versteht.
12:28Susanne, bitte.
12:30Man kann so ein Gefühl
12:31nicht einfach wegreden.
12:32Ich schaffe das schon irgendwie.
12:35Ja, danke für den Tee.
12:38Bleib doch bitte noch ein bisschen.
12:40Ich muss nach Hause.
12:44Ich hab doch gesagt,
12:45ich mach's.
12:46Du machst das aber nicht.
12:47Ich mach es dann,
12:47wenn ich will.
12:49Also nie.
12:50Guten Abend.
12:51Hallo Mama.
12:52Was ist denn los?
12:53Luisa weigert sich mal wieder,
12:55ihren Anteil am Haushalt zu leisten.
12:57Warum spielst du dich
12:58eigentlich als der Obermüll-Sheriff auf?
12:59Immer im Dienst, oder wie?
13:00Der Müll türmt sich,
13:01die Spülmaschine hast du auch nicht eingeräumt.
13:03Du hast es Mama versprochen.
13:05Dafür hab ich sie ausgeräumt.
13:06Wann?
13:07Letzte Woche.
13:08Das war vor drei Wochen.
13:09Führst du jetzt schon ein Buch darüber,
13:10du Vollspießer.
13:11Wir wollten Mama entlasten, Luisa.
13:13Indem du hier Stress machst
13:14und pausenlos an mir rumnagelst?
13:16Hey Leute,
13:17jetzt beruhigt euch langsam.
13:19Der wohnt doch nicht mal hier.
13:20Ja, einer muss es dir ja sagen.
13:21Mama ist nicht deine Putzfrau.
13:23Nerv ich dich jetzt auch, oder was?
13:24Ja, es wäre schon schön,
13:26wenn du ab und zu das tun würdest,
13:27was wir verabredet haben.
13:29Alles klar,
13:30hab schon verstanden.
13:31Ich bin scheiße.
13:34Sorry Mama,
13:35aber sie ist 19,
13:36da kann sie auch mal ein bisschen mithelfen.
13:38Naja, du warst mit 19
13:39auch nicht gerade eine Putzfee.
13:41Nicht?
13:43Du bist bestimmt nicht gekommen,
13:44nur um deine Schwester
13:45auf die Palme zu bringen.
13:46Ich wollte mir den Trockner anschauen.
13:48Du meinst,
13:48der läuft nicht mehr rund.
13:55Luisa hat wenigstens
13:56die Fusse rausnehmen können.
13:58Aber was denkst du denn jetzt,
13:59was es ist?
14:00Ich tippe auf den Temperaturfühler.
14:02Okay.
14:03Dann muss ich den Service anrufen.
14:05Die wollen dir doch
14:05nur eine neue Maschine andrehen.
14:08Ich wünsche mir
14:09das Richtige am Fachhandel.
14:17Rot oder grün?
14:19Für den Kleinen.
14:20Hellgrün.
14:21Kommt sofort.
14:24Mein Bruder geht mir gerade
14:25sowas von auf die Nerven.
14:26Ich verstehe nicht,
14:27warum der mich andauernd
14:28runter machen muss.
14:29Ich wäre unzuverlässig.
14:31So ein Quatsch.
14:32Ich glaube,
14:33Jonas will einfach
14:33nur eurer Mutter helfen.
14:34Wichtig machen will der sich.
14:36Nach Feierabend
14:37ist Jonas immer noch Bulle.
14:38Der kann das einfach
14:38nicht abstellen.
14:40Na, ein bisschen recht
14:41hat er ja schon.
14:42Was?
14:43Du lässt die Seminare schleifen,
14:44Luisa.
14:45Ich war einmal nicht da.
14:47Du warst seit fünf Wochen
14:48nicht mehr da.
14:48Ich kann ihn nicht
14:49ewig mit durchschummeln.
14:50Das erwarte ich auch
14:51gar nicht, Isi.
14:53Guck nicht so.
14:54Warum traut mir keiner zu,
14:56dass ich mein Leben
14:56selber regeln kann?
14:58Ich muss los.
15:00Und du musst morgen
15:00auch früh raus.
15:02Ah ja,
15:02das Bewerbungsgespräch.
15:04Ich drück dir die Daumen.
15:06So ein Praktikum
15:06wolltest du doch immer.
15:08Aktiv was tun
15:09für den Planeten.
15:11Die Luisa vermisse ich
15:12ein bisschen.
15:13Die muss ich
15:14einfach mal ausschlafen.
15:16Schlaf schön, babe.
15:18Du auch, Süße.
15:23Oh, Stress.
15:54Das Bewerbungsgespräch.
16:22Guten Morgen, du musst aufstehen, Luisa.
16:28Bist du wach?
16:30Ja, gleich.
16:32Du musst deinen Zug nach Berlin erwischen.
16:358 Uhr 18, Gleis 12.
16:37Ist klar.
16:39Viel Erfolg.
16:41Ciao.
16:48Wir haben gesagt, wir schlafen eine Nacht drüber.
16:52Das haben wir. Was meinst du?
16:55Wir sollten Susanne das Geld nicht geben.
17:00Hast du nicht immer gesagt, wir unterstützen unsere Tochter, wo wir können?
17:04Das war vor dem Dach. Das Haus ist ein Fasso ohne Boden.
17:08Susanne braucht unsere Hilfe und wir sagen nein?
17:11Ja. Das geht doch gar nicht ums Geld.
17:14Susanne weiß doch noch nicht einmal, was sie mit dem Haus machen soll.
17:18Ja, aber ich verstehe schon, warum sie sich trotzdem von dem Haus nicht trennen will.
17:22Wenn wir ihr das Geld nicht geben, dann wird sie das Haus verkaufen müssen.
17:25Ja und, wäre das so schlimm?
17:27Ich weiß nicht, ob wir ihr damit helfen, wenn sie weiter in der Vergangenheit lebt.
17:40Frau Dr. Mertens, wir hatten genau das richtige Holz gefunden.
17:43Na Juma hat kräftig rauf rumgekaut und schon war raus, der böse Restzahn.
17:48Kein Wunder, dass ihr der wehgetan hat.
17:50Na komm.
17:51Sie hat sich wahrscheinlich bei der Rotation quergestellt und wollte nicht raus.
17:55Ja, aber es ist immer noch mies drauf. Sie hat nach ihrer Pflegerin wieder geschlagen.
17:59Und frisst sie?
18:00Nein und die Rest der Härte wird auch immer unruhiger.
18:03Das heißt, es ist schlimmer geworden?
18:05Ich würde sagen ja.
18:07Okay, ich sehe mir das mal genauer an. Übernehmen Sie?
18:10Ja.
18:11Na komm her. Komm hoch.
18:22Die Herde ist unruhig.
18:26Gut beobachtet.
18:28Die Kuh dort ist abweisend zu den anderen. Sogar aggressiv.
18:33Ja, stimmt genau.
18:35Möglicherweise kämpft sie um ihre Stellung in der Herde.
18:39Oder sie hat Schmerzen.
18:42Sind sie fünffach?
18:44Papa?
18:45Inge?
18:46Mein Schatz.
18:51Du hast schon meine Kollegin Frau Dr. Mertens kennengelernt?
18:54Frau Dr. Mertens, das ist mein Vater.
18:57Freut mich.
18:58Es freut mich auch.
18:59Wollen wir einen Tee trinken?
19:02Ja.
19:03Kommen Sie mit?
19:04Ja, gerne.
19:14Ich hoffe, du verzeihst mir, dass ich deine sympathische Kollegin von der Arbeit abhalte.
19:22Du hast drauf bestanden, Baba.
19:23Ich will einfach alles über deine neue Stellung wissen.
19:28Und auch natürlich dein Team kennenlernen.
19:32Danke für Ihre Einladung.
19:34Habe ich das richtig verstanden? Sie sind auch Tierarzt?
19:37Ja.
19:38Damals in der Türkei.
19:39Ich habe es geliebt.
19:41Aber dummerweise bin ich mit einem Wasserbüffel kollidiert.
19:46Seitdem habe ich dieses Problem mit dem Arm.
19:51Oh.
19:52Das heißt, Sie mussten aufhören zu arbeiten?
19:55Leider.
19:56Aber meine Tochter Elif ist, wie sagt man auf Deutsch, meine Fußstapfen getreten.
20:03In ihre Fußstapfen getreten, ja.
20:05Jawohl, ja.
20:07Aber Elif ist toll.
20:10Sie hatte all meine Erwartungen weit übertroffen.
20:16Wissen Sie was?
20:18Als Mädchen, sie war klein.
20:20Sie hatte Angst vor ihrer eigenen Katze.
20:26Glauben Sie?
20:28Was erzählst du da, Baba?
20:30Können Sie sich das vorstellen?
20:32Ich glaube nicht, dass Frau Dr. Mertens meine Kindheitsanekdoten interessieren.
20:38Entschuldigt.
20:39Ja, also wir müssen jetzt wirklich zurück zur Arbeit, Baba.
20:42Okay.
20:43Okay, wo fangen wir an?
20:48Haben wir es da?
20:50Okay.
21:13Lass du mich noch mal in deinen Maul reinsehen.
21:16Na, ist ja sehr viel.
21:22Nee, also der Zahn hat sich rückstandslos gelöst und das Zahnfleisch heilt sogar schon wieder.
21:30Darf ich mal schauen?
21:32Ja, ja bitte, kommen Sie mal.
21:35Baba, bitte.
21:37Was denn?
21:39Baba, das Tier ist gefährlich, komm da bitte weg.
21:41Sehen Sie hier, links hinten.
21:44Ja, ja.
21:46Keine Angst, Kind.
21:48Ich mache sowas nicht zum ersten Mal.
21:50Sehen Sie?
21:51Ja.
21:52Baba, Frau Dr. Mertens hat Sie doch bereits untersucht, oder?
21:56Das ist auch versicherungstechnisch unverantwortlich, also.
21:59Entschuldigung.
22:00Aber ich denke nur, wenn sie immer noch so schlecht gelaunt ist.
22:05Ja, es wird nicht am Zahn gelegen haben.
22:07Das heißt, wir sind immer noch nicht weiter.
22:09Vor allem so aggressiv wie sie ist, steckt sie alle anderen auch noch an.
22:13Genau.
22:15Wir haben einen Neuzugang in der Herde.
22:17Möglicherweise verursacht der die Unruhe.
22:20Frau Dr. Mertens, Sie checken Ihr Stresslevel.
22:23Ja?
22:24Baba?
22:24Für eine Blutabnahme müsste ich an Ihre Ohrvehne.
22:26Ich glaube nicht, dass eine Jume das zulassen würde.
22:30Also, ich brauche einen labortechnischen Beweis eigentlich nicht.
22:33Ja gut, Rätselraten gehört gerade nicht zu meiner bevorzugten Vorgehensweise, Frau Dr. Mertens.
22:38Dr. Mertens hat recht, Elif.
22:40Sie hat Stress.
22:41Ja, das ist offensichtlich.
22:43Sie hat Stress.
22:44Gut, dann gehen wir mal davon aus.
22:47Was schlagen Sie vor?
22:48Na ja, möglicherweise ist der Grund für Ihr Verhalten gar kein körperlicher, sondern ein psychischer.
22:53Die Gruppe musste sich ja vor kurzem von einem Elefantenkund ihrem Jungen trennen.
22:57Das ist über ein halbes Jahr her.
22:58Ja, so etwas kann schon dauern.
23:00Mich überzeugt die Theorie von Dr. Mertens.
23:03Gut, wenn Sie ohne Laborbefunde so sicher sind, dass es psychisch ist, dann geben wir ein Antidepressivum.
23:10Prosaktin hat sich bewährt, oder Papa?
23:12Du kennst doch die DB-Milkungen, Elif.
23:16Prosaktin greift in den Hormonhaushalt ein.
23:18Außerdem begeben wir uns in die Gefahr, dass sie abhängig wird.
23:21Gut, jedes Medikament hat Nebenwirkungen, nicht wahr?
23:24Ich finde, wir sollten die Ursache angehen und ihr bei der Bewältigung dieser Phase helfen.
23:28Und zulassen, dass die anderen Elefanten Sie dabei unterstützen.
23:31Was wird das jetzt in der Elefantengruppentherapie?
23:34Der Stütz von Musiktherapie.
23:36Ich war einmal in Thailand, ein Reha-Kamp für Arbeitselefanten, die heißt Elephants World.
23:44Dort war ein englischer Klavierspieler, Paul Barton.
23:48Er spielt für die Elefanten immer Klavier.
23:52Ja, davon habe ich gelesen.
23:54Sie haben das mit traumatisierten Tieren versucht.
23:57Und es hat auch funktioniert.
23:59Musik statt Tabletten.
24:00Toll.
24:02Du, ich glaube, dein Taxi kommt gleich.
24:03Schon?
24:04Ja, ich bringe dich zum Ausgang.
24:06Hopp.
24:07Danke, dass ich ein bisschen mitmachen dürfte.
24:10Alles Gute.
24:13Danke, Najuma.
24:14Du hast mir sehr geholfen.
24:15Sehr brav war das.
24:16Ja, das kriegst du noch.
24:25Dieser Teilnehmer ist vorübergehend nicht zu erreichen.
24:27Luisa, melde dich doch bitte mal.
24:30Ich würde gern wissen, wie sie in Berlin gelaufen ist.
24:32Tschüss.
24:34Schön, dass du da warst, Baba.
24:37Ich musste doch mal schauen, wie es meinen Prinzessin geht.
24:40Deine Kollegin ist ganz wunderbar.
24:43Sie kann manchmal ein bisschen eigenwillig sein.
24:46Ist das schlecht?
24:46Ja, sie war früher mal die Chef, die Ärztin hier.
24:49Das macht es für mich nicht gerade leicht.
24:51Ah, ich verstehe.
24:52Da muss sie sich erst umgewöhnen.
24:55Wahrscheinlich ist sie einfach sehr beeindruckt von dir.
24:58Das glaube ich nicht.
24:59Wenn man so gut ist wie du, das schüchtert andere ein.
25:03Komm her, komm her, meine Liebe.
25:05Oh, Elif, Elif, Elif.
25:08Du machst deinem Vater sehr stolz.
25:10Aber ich muss los, mein Zug erwischen.
25:13Okay.
25:14Ah, und was die Musiktherapie angeht, gib mir Bescheid.
25:18Okay?
25:20Okay?
25:21Okay, Thomas.
25:23Gut.
25:23Adi, tschüss.
25:24Adi, tschüss.
25:27Musiktherapie.
25:27Findest du spannend?
25:28Nicht wahr?
25:29Es ist zumindest einen Versuch wert.
25:31Ich habe Conne gerade von der Idee ihres Vaters erzählt.
25:34Wir geben Najuma besser das Antidepressivum.
25:37Bei Prusaktin dauert die Lieferung manchmal.
25:39Bitte bestellen Sie doch gleich jetzt.
25:41Bitte lassen Sie es mich doch zumindest versuchen.
25:44Sie haben doch gehört, was Ihr Vater gesagt hat.
25:45Wir wollen doch wirklich sicher gehen, dass die Therapie anschlägt, nicht wahr?
25:48Also wird das Tier bitte medikamentös behandelt.
25:52Gut, dann bestelle ich das Antidepressivum.
25:56Gut.
25:58So kenne ich Sie gar nicht.
26:01Frau Dr. Schechin hat recht.
26:03Sie ist die Chefin.
26:05Wenn Sie meinen, da kann man nichts machen.
26:09Naja, aber es dauert ja eine Weile, bis die Medikamente geliefert werden, richtig?
26:17So kenne ich Sie, Frau Dr. Mertens.
26:23Herr Rittmann.
26:40Hey Bulle, suchst du noch neue Handschellen?
26:43Gina!
26:44Oder so ein Elektroschocker, den haben wir gerade im Angebot.
26:46Der Alte tut es noch.
26:49Aber der Trockner meiner Mutter ist kaputt.
26:50Oh, wie süß.
26:51Und der brave Sohn repariert Mutti's Trockner?
26:53Du weißt doch, ich bin der Freund- und Helfertyp.
26:57Lass mich raten, Mutti's Trockner wird nicht mehr richtig heiß?
27:00Genau.
27:01Typisches Problem.
27:04Wahrscheinlich das Heizelement.
27:06Ich glaube, es ist der Temperaturfühler.
27:08Heizelement.
27:09Temperaturfühler.
27:10Wecken.
27:14Tja, dann musst du jetzt auch beweisen, was das Heizelement ist.
27:18Ich hab ihn zum Feierabend.
27:26Ja, tut mir leid, dass ich sie schon wieder herbemühen muss.
27:29Na nein, ist schon klar.
27:30Die Atmung ist ja tatsächlich noch ziemlich blockiert.
27:33Obwohl, sie hat die ganzen Maden ausgenießt, genau wie Sie gesagt haben.
27:36Wir müssen das röntgen.
27:37Können Sie mir helfen?
27:38Mhm.
27:38Nehmen Sie mal die Platte, bitte.
27:40Ganz ruhig, ganz ruhig.
27:42Ja.
27:42Alles gut.
27:44Wahrscheinlich haben sich die Dasseln so tief eingenistet, dass sie sie nicht ausnießen konnte.
27:50Quer, bitte.
27:51Das kommt schon mal vor.
27:53Achtung.
27:55Da haben wir es.
27:57Sehen Sie mal hier?
27:58Mhm.
28:00Das ist der Nasennebenhöhlenbereich.
28:02Das Gewebe ist entzündet.
28:04Und hier sitzen die Maden.
28:06Wie kriegen wir die da raus?
28:08Wir müssen operieren.
28:10Hier?
28:12Bärlauch sollte man immer frisch benutzen, wegen der heilenden Wirkung.
28:16Bisschen wie Knoblauch, oder?
28:18Mhm.
28:18Man nennt es auch Waldknoblauch.
28:20Hexenzwiebel.
28:22Hexenzwiebel finde ich besser.
28:24Klingt so magisch.
28:25Hallo, die Damen.
28:26Hallo, Upa.
28:27Hallo.
28:28Hallo, Luisa.
28:30Schon zurück aus Berlin?
28:31Mhm.
28:33Total vergessen.
28:34Entschuldige.
28:34Wie lief denn das Bewerbungsgespräch?
28:37Ja.
28:38Hast du das Praktikum bekommen?
28:40Mhm.
28:41Begeister klingt das aber nicht gerade, hm?
28:46Ich hab den Termin in Berlin verpennt.
28:49Es tut mir total leid.
28:51Sorry.
28:52Auch weil du mir so geholfen hast.
28:53Luisa, das ist nicht mein Praktikum.
28:55Es wäre echt perfekt gewesen.
28:57Und ich hab's mir selbst versaut.
28:58Fehler kann man ja mal machen, aber man sollte daraus lernen.
29:01Ja, es gibt ja noch mehr Praktika.
29:04Nächste Mal schließt du einfach früher auf.
29:05Einverstanden?
29:06Versprochen.
29:08Aber mir rennt echt die Zeit davon.
29:10Weiß Mama davon?
29:12Nee, ich will sie nicht.
29:14Ihr wisst schon.
29:15Mhm.
29:16Ich warte auf den richtigen Moment.
29:18Schön.
29:19Was sind denn das da für Kräuter?
29:20Deine Großmutter hat mir bei einem kleinen Computerproblem assistiert.
29:23Als Dankeschön dafür habe ich ihr einen Strauß Koriander mitgebracht.
29:28Das ist Petersilie, mein Schatz.
29:30Was Opa nicht weiß, wissen sicher viele andere Leute auch nicht.
29:33Eigentlich müsstest du dein ganzes Kräuterwissen der Welt zur Verfügung stellen.
29:36So ein cooler Blog im Internet.
29:38Was?
29:39Ich im Internet.
29:41Warum nicht?
29:42Willkommen in Charlottes Kräuterworld.
29:44Heute mit der Preisfrage Koriander oder Petersilie.
29:47Aha.
29:49Danke für die Hexenzwiebelpaste.
29:51Tschüss.
29:52Tschüss.
29:53Kräuterhexe und ein alter Zasel im Internet.
29:56Können wir ja gleich Romy und Julia am Gemüsebeet spielen.
30:00Hier sind wir in der richtigen Stelle.
30:03Das ist die erste tote Dassel.
30:08Na, so.
30:19Kein Wunder, dass sie da nicht atmen konnte.
30:21Die Fliegen schießen die Larven in die Augen und Nasen der Wirztiere.
30:24Und wenn sie nicht schnell genug sind, werden sie von der eigenen Brot aufgefressen.
30:28Muss man einfach lieben.
30:29Ja.
30:35Das dürfte jetzt die letzte sein, aber Mist.
30:39Alles in Ordnung?
30:40Sie rutscht mir immer wieder weg.
30:41Der Nasengang ist so eng.
30:45So.
30:46Jetzt.
30:48Habe ich dich.
30:49Komm her.
30:52Das ist jetzt die letzte.
30:54War es das?
30:55Ich würde sagen, ja.
30:57Jetzt kriegt sie noch ein Breitbandantibiotikum.
31:00Und Entzündungshemmer.
31:01Wir wollen ja eine Sekundärinfektion vermeiden.
31:03Und dann warte ich noch, bis sie aus der Narkose erwacht.
31:07Wir wollen vielleicht einen Kaffee trinken, solange wir warten.
31:10Gerne.
31:12Schön haben Sie es hier.
31:13Ich denke auch manchmal daran, aufs Land zu ziehen.
31:17Warum tun Sie es denn nicht?
31:19Ja, bitte.
31:20Milch, Zucker?
31:21Ich trinke ihn lieber schwarz, danke.
31:23Also ich hätte mir das damals gar nicht vorstellen können, aufs Land zu ziehen.
31:27Ich war so ein richtiger Stadtmensch.
31:29Tatsächlich?
31:30Mhm.
31:30Ich war damals Bauunternehmer.
31:32Ach, wirklich?
31:33Ja.
31:34Ich hatte meine eigene Firma.
31:36Großes Penthouse, dickes Auto.
31:38Das ganze Programm.
31:42Das hat nicht funktioniert.
31:46Es tut mir leid.
31:49Ich habe die Firma dann verkauft.
31:51Ich habe mir da für diesen Hof geholt.
31:53Waren die Alpakas bei dem Hof dabei?
31:57Nee.
31:59Luca, die hatte damals Schwierigkeiten.
32:02Die Psychologen nannten es Verhaltens auffällig.
32:05Deshalb habe ich zwei Tiere gekauft.
32:08Sie wissen ja sicher um die therapeutische Wirkung dieser Tiere.
32:12Sie summen.
32:13So wie Katzen schnurren, wenn sie sich wohlfühlen.
32:16Summen Alpakas.
32:17So kommuniziert die Herde untereinander.
32:19Und für uns Menschen wirkt es angenehm und erdend.
32:23Wie Balsam für die Seele.
32:26Genau so war es bei Luca.
32:28Heute, da möchte sie lieber wieder in der Stadt leben.
32:30Aber manchmal, wenn sie sich so unbeobachtet fühlt, dann kuschelt sie immer noch mit ihnen.
32:36Besonders mit Katalina.
32:41Nicht einfach für sie, mit ihrer Tochter alleine.
32:44Ich kenne das.
32:47Sind Sie auch alleinerziehend?
32:50So kann man das nicht nennen.
32:53Katalina ist bestimmt schon aus der Narkose erwacht.
32:56Spielen Sie Gitarre?
32:57Nee.
32:58Das ist nur Deko.
33:09Es geht ihr wieder besser, oder?
33:11Keine Sorge.
33:13Sie wird wieder gesund.
33:14Danke.
33:15Wir sollten in den nächsten Tagen die restlichen Tiere prophylaktisch auch behandeln.
33:19Ich freue mich immer über ihren Besuch.
33:22Ich habe ja noch was für Sie.
33:24Ein kleines Dankeschön.
33:26Ich dachte mir, so einen kleinen Freund kann man immer gebrauchen.
33:30Klug, mutig und loyal.
33:33Sehr süß.
33:35Habe ich selbst geschnitzt.
33:37Meinen Sie, er bleibt auf seiner Seite des Zauns?
33:39Kommt auf den Zaun an.
33:41Und auf den Wolf.
33:55Na, dann wollen wir mal.
33:58seek Hmmm, wie geht es schon.
34:30Ich muss nur wissen, wie man sowas richtig anpackt.
34:33Du meinst mit Fingerspitzengefühl?
34:35Genau.
34:37Schau zu und lern.
34:40Erstmal laufen.
34:43Tja.
34:51Tja.
34:54Das ist ja richtig heiß.
34:56Was?
34:56Ich will die Wette gewonnen.
34:59Gratulation.
35:00Wom haben wir denn gewettet?
35:02So früher habe ich in meinem Fußballbildchen gewettet.
35:05Hm.
35:06Verstehe ich nicht so drauf.
35:09Worauf stehst du denn?
35:27Ja, das war dich.
35:32Ich bin weiß nicht.
35:38Okay.
35:58Oh, Entschuldigung, störe ich?
36:02Hallo Mama, das ist Gina.
36:05Hi, freut mich, Gina.
36:07Das war das Heizelement.
36:11Tschö.
36:12Ciao.
36:15Tschüss.
36:20Trockner geht wieder.
36:23Ich könnte jetzt ein bisschen Bewegung gebrauchen.
36:25Lust, noch einmal zu laufen?
36:27Klar, warum nicht?
36:33Du hast ja ein ziemlich gutes Verhältnis zu Handwerkern.
36:36Ist süß, diese Gina.
36:38Stimmt.
36:40Ein bisschen frech.
36:43Stimmt.
36:47Interessante Mischung.
36:50Stimmt.
36:52Kleines Wettrennen.
36:54Hey.
37:07Jetzt komm.
37:16Gewonnen?
37:22Früher habe ich immer gewonnen.
37:24Da war ich zwölf.
37:26Da konnte ich noch auf dich aufpassen.
37:32Du fährst wieder Motorrad.
37:33Stimmt's?
37:37Ich bin Polizist.
37:39Ich fahre alleine deshalb vorsichtig.
37:40Kann aber auch Pech haben.
37:42Wenn einer von der Seite kommt oder ein Irnfleck, den du übersiehst.
37:47Das Risiko.
37:49Risiko.
37:49Das ganze Leben ist voller Risiko.
37:51Deswegen kann man sich nicht verstecken.
37:54Wenn ich auf dem Motorrad sitze, irgendwie verbindet mich das mit Christoph.
38:02Nach all dem, was passiert ist?
38:04Verstehst du nicht, oder?
38:18Ja.
38:20Die Herde ist leider immer noch so unruhig wie vorher.
38:23Ja.
38:23Die eine Kollegin konnte sich gerade noch retten, bevor Naryuma auf sie losging.
38:28Es war ein Versuch wert, Conny.
38:30Kopf hoch.
38:31Wieso klappt das in Thailand und nicht bei uns?
38:33Was machen die anders?
38:34Vielleicht fehlt das Echte.
38:36Komm.
38:37Sie meinen, die Elefanten brauchen Livemusik?
38:40Na, ist doch wie bei uns.
38:41Ein Konzert ist besser als die Musik aus der Konserve.
38:44Aber wo kriege ich jetzt einen Pianisten her, der für Elefanten spielt?
38:50Zur Not müssen wir eben doch auf die Antidepressive von Frau Dr. Shaheen zurückgreifen,
38:54wenn's gar nicht anders geht.
38:57Na, wir kriegen das schon hin.
38:58Diese Kräuterflock sind schon spannend.
39:01Kräuterflock?
39:02Ist das wieder so ne Praste?
39:04Nein.
39:06Video, Blog, Vlog.
39:08Das, wovon Luisa gesprochen hat.
39:09Diese Videos im Internet.
39:11Du willst doch nicht ernsthaft ins Internet.
39:13Du, da gibt's tolle Sachen.
39:15Im Urban Gardening.
39:17Überleg doch mal.
39:19Auf jedem Balkon ein Kräuterbeet.
39:21Das wäre dann auch gleich eine Bienenwiese.
39:23Und nicht nur auf jedem Balkon.
39:25An jeder Hauswand, auf jedem Dach, an jeder Straße.
39:28Wenn jeder ein bisschen tut, dann schaffen wir zusammen eine ganze Menge.
39:33Ja.
39:33Und du meinst, du bringst die Leute dazu?
39:36Ja.
39:37Du kannst versuchen.
39:42Schon nur zehn.
39:44Ich hab nochmal über den Kredit für Susannes Haus nachgedacht.
39:50Wenn sie das Haus wirklich verkaufen muss, wäre das zu diesem Zeitpunkt gut.
39:59Das ist wie mit einem Pflaster.
40:02Langsam abknibbeln oder mit einem schnellen Ruck.
40:06Das kann aber manchmal ganz schön weh tun.
40:10Aber vielleicht braucht sie genau das.
40:30Thomas, möchtest du mal weiter?
40:32Ja.
40:37Hä?
40:56Konni?
40:58Sie überraschen mich immer wieder!
41:00Ich wusste gar nicht, dass Sie Akkordeon spielen können!
41:04Meine Mutter hat darauf bestanden, als ich klein war.
41:07Na, Gott sei Dank.
41:09Ich kann es selbst kaum glauben. Schauen Sie mal, Najuma, wie friedlich sie ist.
41:13Konni, ihre Musik hat tatsächlich ein kleines Wunder bewirkt.
41:17Na also, wusste ich es doch. Die Antidepressiva schlagen an.
41:24Was ist das?
41:27Wir wollten die Wartezeit auf das Medikament nicht ungenutzt verstreichen lassen.
41:31Also, habe ich Herrn Weidner gebeten, die weniger invasive Methode anzuwenden.
41:36Und siehe da, das ist das Ergebnis. Ist doch toll, oder?
41:39Sie haben mit der Musiktherapie angefangen, ohne mir Bescheid zu geben?
41:43Was soll das?
41:44Wir brauchen keine Antidepressiva.
41:47Haben Sie das Prostatin bestellt?
41:49Ja, selbstverständlich. Wann ist das angekommen?
41:51Erst heute Morgen.
41:57Hallo, Baba.
41:59Nee, alles recht, super.
42:01Nein, nein, den Elfanten geht es sehr gut.
42:05Ja, es hat funktioniert. Also, vielen Dank für den Tipp.
42:08Ich werde es dir sagen. Ja, ich werde es dir sagen. Ich melde mich auch gleich wieder.
42:12Gut, mach es gut. Tschüss.
42:14Ich bringe das dann mal weg.
42:15Ja.
42:19Das ist schön, dass die Musiktherapie funktioniert hat. Wirklich.
42:22Aber stellen Sie sich so unsere Zusammenarbeit vor, dass Sie hinter meinem Rücken Anweisungen an das Team geben.
42:30Offen gesagt, ich habe nur an das Wohl der Tiere gedacht.
42:32Ja, ich auch.
42:33Können wir uns endlich darauf einigen, dass ich jetzt die Cheftierärztin bin?
42:37Sie sind die Cheftierärztin, selbstverständlich.
42:39Gut.
42:40Dann halten wir uns auch daran.
42:42Alles klar.
42:44Ja.
42:54Ja.
42:57Ja.
43:00Ja.
43:02Ja.
43:13Ich bin wieder da.
43:17Wo ist denn Luisa?
43:19Duscht gerade. Wir wollen noch auf eine Party.
43:23Ist irgendwas passiert?
43:24Ich konnte sie den ganzen Tag nicht erreichen. Wie ist sie in Berlin gelaufen?
43:28Luisa hat den Termin verschlafen.
43:31Ach du Scheiße.
43:34Ich war auch sauer.
43:35Hab ihr schon gesagt, was ich davon halte?
43:40Konnte sie mir natürlich nicht selbst sagen.
43:43Sie schämt sich.
43:45Aber vielleicht hätte ich da eine Idee.
43:48Sag ihr aber bloß nicht, dass das von mir ist.
43:50Wie wäre es, wenn Luisa ihr Praktikum bei dir im Zoo macht?
43:57Wird es denn anerkannt?
43:59Ich weiß nicht, aber vielleicht finde ich einen Weg.
44:05Hm.
44:05Ich weiß nicht, warum?
44:14Didatson weiss ich das?
44:23Ich weiß nicht, warum sie nichtchnisch.
44:25Und wenn rien gleich macht.
44:42Musik
45:06Auch welche?
45:07Wie bitte?
45:09Vitamin E, zum Schutz der Zellen
45:12Nein, danke
45:15Schönen Feierabend
45:17Ebenfalls
45:48Oma hat's dir erzählt, oder?
45:54Ein Glas Wasser gegen den Kater morgen
46:05Wir müssen uns überlegen, wie das jetzt weitergehen soll
46:10Wie wär's mit einem Praktikum im Zoo, hm?
46:14Im Zoo?
46:15Ich müsste natürlich erst mal mit Conny sprechen, ob er einverstanden wäre
46:19Wege fegen und Enten füttern
46:23Sollen wir springen?
46:25Fang erst mal an
46:27Vielleicht macht's dir wiedererwartend Spaß
46:31Gute Nacht
46:32Gute Nacht
46:55Gute Nacht
46:57Gute Nacht
46:58Gute Nacht
47:00Gute Nacht
47:04Gute Nacht
47:06Gute Nacht
47:06Gute Nacht
47:06Gute Nacht
47:11Gute Nacht
47:12Gute Nacht
47:14Gute Nacht
47:15Gute Nacht
47:15Gute Nacht
47:19Gute Nacht
47:45Untertitelung des ZDF, 2020
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