- vor 4 Wochen
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KurzfilmeTranskript
00:28Musik
00:35Ranne, dein Bruder hat ein Paket für dich gebracht.
00:42Danke.
00:50Ich habe Kaffee gemacht.
00:53Komm gleich.
01:00Komm gleich.
01:49Max Hartung ist dringend tatverdächtig, seine Schwester Susanne Hartung mit einer Paketbombe getötet zu haben, um sich durch Erbschaft zu
01:56bereichern.
01:57Dies ist strafbar als Mord aus Habgehe nach §211 StGB. Es wird beantragt, Haftbefehl zu erlassen.
02:07Musik
02:22Schon wieder so ein großes Auto.
02:24Das hat sich so ergeben. Ein Kumpel von mir ist für ein Jahr nach Kanada. Ich kann ihn umsonst fahren,
02:29muss ihn nur ein bisschen pflegen. Das ist eine Wind-Win-Situation. Er hat jene mehr Stauraum, riesigen Kofferraum. Ist
02:36ideal für mich.
02:37Für dich und deine Großfamilie.
02:38Ich habe da auch an dich gedacht.
02:39Du weißt, dass ich meinem E-Bike treu bleibe.
02:43Du hast Besuch?
02:45Ach, nicht was du denkst. Nina stand gestern Abend plötzlich vor der Tür.
02:49Das ist kein Grund zur Freude?
02:51Doch, normalerweise schon. Aber sie hat Streit mit ihrem Freund und möchte deswegen nicht länger in Paris studieren.
02:57Sommer?
02:58Hier in Frankfurt.
02:59Hey, schien dich zu sehen. Du warst ewig nicht hier.
03:02Vielleicht ja bald für länger.
03:03Sag du ihr, dass es völliger Quatsch ist, Paris wegen einem Typen aufzugeben.
03:08Papa?
03:09So was muss wohl überlegt sein.
03:12Auf der anderen Seite ist Nina keine 15 mehr.
03:15Wird schon die richtigen Entscheidungen treffen.
03:16Vielen Dank auch. Ganz große Hilfe.
03:19Hm, weißt ja, kannst du hier mal um mich verlassen.
03:29Das besprechen wir in Ruhe.
03:35Herr Hornberg?
03:37Ja.
03:38Sie müssen meinem Mann helfen.
03:40Er soll seiner Schwester eine Paketbombe vor die Tür gelegt haben.
03:44Frau.
03:46Hartung.
03:47Caroline Hartung.
03:49Kommen Sie doch erst mal rein, Frau Hartung.
03:51Danke.
04:25Ihr Mann wurde dabei beobachtet, wie er das Päckchen abgegeben hat.
04:31Ja, aber das ist ein Missverständnis.
04:33Wie soll ich das verstehen?
04:36Haben Sie eine halbe Stunde?
04:38Ich würde Ihnen gerne etwas zeigen.
04:44Wow, eindruckendes Haus.
04:45Hier in der Einliegerwohnung leben Max und ich.
04:48Und hier im Haupthaus hat Max' Schwester Susanne mit ihrem Lebensgefährten gewohnt.
04:52Verstehen Sie?
04:53Wir haben dieselbe Adresse.
04:55Bei uns landet ständig Post, die für Susanne oder Fred gedacht ist.
04:58Und dann bringen wir sie rüber.
05:01Max war das nicht.
05:03Das ist völlig verrückt.
05:05Wir haben noch so viel vorher.
05:07Er wird mir das niemals antun.
05:09Und das hat also Ihre Schwägerin gehört?
05:11Ja, Susanne hat das Haus vor drei Monaten geerbt.
05:15Wir haben hier lediglich Wohnrecht in der Einliegerwohnung.
05:21Entschuldigung, das ist wichtig.
05:24Hartung?
05:26Ja, nur kurz.
05:28Nein, nein.
05:30Wir bleiben bei der Produktionsmenge.
05:32Ja.
05:34Danke.
05:39Was produzieren Sie denn?
05:41Kennen Sie die Babbelnade?
05:42Die Hessenlimo?
05:44Natürlich.
05:44Wer kennt die nicht?
05:45Ich habe die Limo entwickelt.
05:48Max hat mich dabei unterstützt.
05:50Sie kommen beide aus der Lebensmittelindustrie?
05:52Max arbeitet bei der Chemie Thais AG.
05:55Ich war bis vor kurzem auch dort angestellt, habe aber gekündigt, damit ich mich ganz auf
05:59die Babbelnade konzentrieren kann.
06:01Sie müssen Max da rausholen.
06:03Ich habe ihm versprochen, dass alles gut wird.
06:07Ich schwöre es Ihnen.
06:10Max war das nicht.
06:20Dann schickt sie meine Frau.
06:23Wie macht es sich große Sorgen?
06:26Können Sie ja sagen, dass alles gut wird?
06:29Ich weiß gar nicht, wann wir zum letzten Mal getrennt waren.
06:33Caro ist für mich das Beste, was mir je passiert ist.
06:39Ja.
06:41Paketbombe, Wahnsinn.
06:42Wer tut sowas?
06:44Ich habe mich beim Amtsgericht erkundigt und nach dem Tod Ihrer Schwester steht das Haus
06:49Ihnen zu.
06:52Sie sind Chemiker.
06:53Sie wissen, wie man eine Paketbombe baut, Herr Hartung.
06:59Das Paket lag vor unserer Tür.
07:01Das ist mit der Post gekommen, da war ein Stempel drauf.
07:04Konnten Sie sehen, wo das Paket aufgegeben wurde?
07:08Da habe ich nicht drauf geachtet, nee.
07:11Wie war denn das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrer Schwester?
07:15Susanne und ich, wir waren uns nie besonders nahe.
07:18Wir sind so ausgekommen.
07:24Caro und ich haben jahrelang meine Tante gepflegt.
07:27Er hat vorher das Haus gehört.
07:31Und Susanne hat sich da einfach nie blicken lassen.
07:35Und dann haben nicht Sie das Haus geerbt, sondern Ihre Schwester.
07:41Ich habe geklagt, aber verloren.
07:45Waren Sie wütend auf Ihre Schwester?
07:50Wir sind uns aus dem Weg gegangen.
07:54Wenn überhaupt, dann hatte ich mit Fred zu tun.
07:57Fred Ehrental, Ihr Lebensgefährte.
08:00Hat er was mit der Ehrental-Getränkekette zu tun?
08:03Ja, das ist der Inhaber.
08:06Sie war seine Marketingleiterin.
08:09Verkaufen die auch diese Bubble-Nadel?
08:12Ja.
08:14Fred hat 28 Filialen in ganz Hessen.
08:18Wie lief die Zusammenarbeit zwischen Ihrer Frau und Ihrer Schwester?
08:22Nach dem Erbstreit war das nicht so.
08:26Keine Ahnung, wie das jetzt wird.
08:28Wenn Fred da ausziehen muss und wir da einziehen?
08:32Das wird erst mal nicht passieren.
08:35Solange gegen sie ermittelt wird, bleibt das selber eingefroren.
08:43Was ist das?
09:11Das kann doch nicht wahr sein.
09:12Diese Scheißgrütze selber noch gar.
09:14Ja, ich bin noch nicht dazu gekommen.
09:15Aber ich hab dir doch gesagt, dass ich mich drum kümmere.
09:18Tessa, das war von einer Stunde.
09:20Fred, ja.
09:21Ja, du bist aufgewühlt und ich verstehe das.
09:23Aber...
09:23Du verstehst gar nichts.
09:27Ui, ui, ui, ui.
09:34Kann ich vielleicht helfen?
09:36Ach, äh, das Ding ist immer wieder undicht.
09:41Sie haben mir bestimmt gerade andere Sorgen.
09:44Ich hab das gelesen, was mit der Freundin vom Chef passiert ist.
09:47Ja, wir stehen alle ziemlich unter Schock.
09:50Als Kollegen, da ist man sich ja auch oft sehr nah.
09:54Und schon eine Idee, woran das liegen könnte?
10:06Sie vertreten Max Hartung?
10:08Ja.
10:08Und ich wüsste gerne, ob es in letzter Zeit weitere Fälle von Paketbomben gab.
10:12Nein, keiner.
10:14Was ungewöhnlich ist.
10:15Meistens handelt es sich bei sowas um eine ganze Reihe von Anschlägen.
10:18Ja, in den meisten Fällen geht es aber um Erpressung.
10:21Wo das Opfer eingeschüchtert, aber nicht umgebracht werden soll, ganz genau.
10:24Aber das verhält sich in diesem Fall anders.
10:27Die Sprengkraft der Paketbombe war so hoch,
10:29dass man hier eindeutig von geplantem Mord sprechen kann.
10:33Hier.
10:34Nicht viel übrig vom Paket.
10:37Das Foto der Leiche, das erspare ich Ihnen lieber.
10:39Kein schöner Anblick.
10:41Sagen Sie, ähm, Max Hartung sagt, dass das Paket mit der Post gekommen ist.
10:48Das ist es auch. Das haben wir überprüft.
10:50Ja, aber dann kann es doch jeder abgeschickt haben.
10:52Max Hartung hat es lediglich rübergebracht.
10:54Er kann es aber auch selbst abgeschickt haben, um von sich abzulenken.
10:57Die Beweislast gegen Max Hartung ist erdrückend.
10:59Er hat nicht nur ein handfestes Motiv,
11:01sondern auch das nötige Know-how für so einen Anschlag.
11:03Die Bombe wurde aus Tri...
11:08Triaceton...
11:09Tri...
11:09einem Gemisch aus Aceton und Wasserstoffperoxid hergestellt.
11:13Max Hartung ist Chemiker und er hat Zugang zu solchen Stoffen.
11:16Und er hat eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Opfer.
11:19Na, Erbstreitigkeiten kommen in den besten Familien vor.
11:34Ein Date?
11:37Und bei Ihnen?
11:39Ach.
11:41Nina ist kurzfristig zu Besuch.
11:55So, fertig.
11:56Danke, dass ich so viel Zeit nehme.
11:57Ja, jetzt haben wir das Problem erbogen.
12:02Ihr Chef muss ziemlich am Ende sein.
12:06So tragisch, seine Partnerin zu verlieren.
12:07Ich möchte bitte nicht mit darüber sprechen, okay?
12:09Entschuldigung.
12:11Ja.
12:12Ich habe noch eine Kleinigkeit für Sie.
12:21Hallo?
12:26Wer ist denn da?
12:30Arden.
12:32Bewält.
12:33Was machst du denn hier?
12:35Ich habe doch gesagt, du kannst sie auf mich verlassen.
12:37Du hast meine Erziehungsmaßnahmen untergraben.
12:39Du musst Nina mehr Zeit geben.
12:41Wenn du sie so unter Druck setzt, das bewirkt nur das Gegenteil.
12:45Aus der werde ich nicht schlau.
12:47Ich habe da was Leckeres für Sie.
12:49Ich hoffe, Sie mögen das Bobblenade.
12:51Das kenne ich gar nicht.
12:52Das ist sehr lecker.
12:53Da ist ein Flaschenöffner.
12:54Was kann ich für Sie tun?
12:55Guten Tag.
12:55Ich brauche bitte kurz wegen der Bestellung hier.
12:58Ja, okay.
12:59Mach ich.
13:00Herr Ernt halt?
13:02Hornbeck mein Name.
13:03Ich bin der Anwalt von Max Hartung.
13:04Ich würde gerne mit Ihnen sprechen.
13:07Ich bin der Anwalt von Max Hartung.
13:16Ich bin der Anwalt von Max Hartung.
13:40Susanne ist, ich weiß, mein Beileid.
13:58Tut mir leid.
14:01Tut mir leid.
14:15Ich wäre dann soweit.
14:15Okay.
14:20Okay.
14:32Okay.
14:34Okay.
14:35Okay.
14:46Okay.
14:48Okay.
14:48Okay.
14:48Okay.
14:48Okay.
14:57Okay.
14:58Okay.
14:58Okay.
15:05Okay.
15:06Okay.
15:22Okay.
15:29Okay.
15:32Ich muss mich irgendwie ablenken.
15:36Kann ich gut verstehen.
15:41Hat Susanne hier auch gearbeitet?
15:45Ja, im Marketing.
15:49Als sie sich vor anderthalb Jahren hier beworben hat, war es gleich in uns geschehen, wie man so schön sagt.
15:55Herr Erntal, wurde Susanne von irgendjemandem erpresst?
15:59Nein.
16:03Der Täter sitzt in Urhaft.
16:06Ich weiß, dass das Verhältnis zwischen Herrn Hartung und seiner Schwester nicht das Beste war.
16:11Aber gibt es noch irgendjemand anderen, der als Täter in Frage kommt?
16:14Hören Sie auf damit.
16:16Max war es, der hat Susanne gehasst.
16:18Er hat vor Gericht um das Erbe gekämpft.
16:22Aber das macht ihn doch noch lang nicht zum Mörder.
16:26Wissen Sie, wie er sich aufgeführt hat vor Gericht?
16:28Was meinen Sie?
16:29Der hat getobt nach der Urteilsverkündung.
16:30Er hat zu seiner Angeschrien, er will sie fertig machen und so.
16:34Ach, das hat er Ihnen nicht erzählt, ja.
16:38Würde ich mich mal fragen, wieso.
16:57Benni?
16:59Hey, bist du ihm gefolgt?
17:01Ja.
17:03Ich stehe hier vor dem Restaurant Nordend.
17:05Frankfurter Häus hier.
17:10Du, ich muss los.
17:21Sollen Sie den loswerden?
17:23Haben Sie Interesse, sonst geht er auf den Sperrmüll.
17:26Ja, das sieht doch noch ganz gut aus.
17:30Ziehen Sie um?
17:31Ein paar Straßen weiter, ich verkleinere mich.
17:34Peter, du wolltest mir doch bei der Buchhaltung helfen.
17:36Ja, ich komme gleich.
17:38Hey.
17:39Wie sieht es aus?
17:40Ja, ich nehme ihn.
17:41Können Sie mir freundlicherweise die Heckklappe aufmachen?
17:43Ihr hält nämlich nicht mehr.
17:52Arbeiten Sie hier?
17:53Das Restaurant hat bis vor kurzem mir gehört.
17:58Danke.
18:01Also, viel Spaß mit dem Sessel.
18:03Danke.
18:06Das trifft sich gut.
18:07Suche nämlich einen Job.
18:08Haben Sie denn Erfahrung in der Gastronomie?
18:10Eine Menge.
18:12Na ja, mein Kellner ist kurzfristig ausgefallen.
18:14Wann können Sie denn anfangen?
18:15Sofort.
18:22Sie haben Ihrer Schwester öffentlich gedroht
18:24und wollten sogar handgreiflich werden.
18:26Ich war wütend und da sind mir die Worte vielleicht ausgerutscht.
18:29Vielleicht habe ich im Gerichtssaal einen Schritt auf Sie zugemacht,
18:31aber das...
18:32Ich wollte ihr doch nichts antun.
18:33Die Staatsanwaltschaft ist von Ihrer Schuld überzeugt
18:36und Fred Ehrenthal übrigens auch.
18:38Ja, weil das in deren Bild passt.
18:40Der Chemiker, der sich die Villa krallen will.
18:42Als ich Ihnen gesagt habe,
18:44dass das Erbe eingefroren bleibt,
18:46da habe ich doch die Enttäuschung in Ihren Augen gesehen.
18:50Ja, natürlich freue ich mich,
18:52wenn wir das bekommen, was uns zusteht.
18:54Aber deswegen bringe ich doch keinen Menschen um.
19:02Herr Hartung.
19:04Können Sie mir in die Augen schauen
19:06und mir sagen,
19:07dass Sie Ihre Schwester nicht umgebracht haben?
19:10Ich war das nicht.
19:13Bier wird hier mal frisch gezapft.
19:14Wein findest du hier unten.
19:17Ich bin übrigens Martina.
19:20Ja.
19:22Noch Fragen?
19:24Nee.
19:25Gut, dann schnappst du dir mal bitte eine Schurze.
19:27Die findest du zweite Tür rechts.
19:29Liegt frisch gewaschen auf dem Schreibtisch.
19:30?
19:37Ich habe hier unten,
19:38ich habe hier unten,
19:39ich gehe ganz nef.
19:40Ich bin nicht so,
19:40es wäre jean zu mir.
19:41Es ist so!
19:42Das war's.
19:44Was ist denn so,
19:46ich bin gefühlt,
19:48ich bin ja,
19:48ein,
19:48ich bin ja,
19:48ich bin ja,
19:48ich bin ja,
19:48ich bin ja Esta,
19:48ist es ja,
19:50ich bin ja,
19:52ich bin ja,
19:54es bin ja,
20:19Hey, wo bleibst du denn?
20:27Die wird nicht mehr benutzt.
20:30Ich hab doch gesagt, du sollst die vom Schreibtisch nehmen.
20:33Ja, stimmt, ja.
20:35Entschuldigung.
20:37Rückkehrt an.
20:42Ich dachte, Schürze ist Schürze.
20:48Die Sachen haben meiner Tochter gehört.
20:52Entschuldigung.
20:53Entschuldigung.
20:59Entschuldigung.
21:00Entschuldigung.
21:02Entschuldigung.
21:04Entschuldigung.
21:14Entschuldigung.
21:18Entschuldigung.
21:20Entschuldigung.
21:20Entschuldigung.
21:22Entschuldigung.
21:24Entschuldigung.
21:25Entschuldigung.
21:26Entschuldigung.
21:28Entschuldigung.
21:28Entschuldigung.
21:28Entschuldigung.
21:30Entschuldigung.
21:34Seit wir hier sitzen, reitest du auf diesem Timmel rum.
21:38Ja, weil ich glaube, dass du einen Fehler machst.
21:39Das ist immer noch meine Entscheidung.
21:43Was macht Leo hier?
21:46Das erkläre ich dir nachher.
21:47Und, haben die Herrschaften schon gewählt?
21:49Zwei Apfelschorlen.
21:51Vielleicht möchte die junge Dame lieber selbst entscheiden, was sie bestellt.
21:54Die junge Dame hätte gern eine Weißweinschorle.
21:58Eine ausgezeichnete Wahl.
22:00Okay, Nina, was ich meine...
22:01Auf der Tagesgrad haben wir heute...
22:02Nur die zwei Getränke und nicht in den nächsten fünf Minuten.
22:07Sehr gern.
22:11Nina.
22:12Papa, das Thema ist durch.
22:14Warum fährst du denn nicht zurück nach Paris und guckst, ob du das alles klären kannst?
22:19Mein Freund hat mich betrogen. Was gibt's da zu klären?
22:21Vielleicht war das ein Missverständnis.
22:24Also liegt der Fehler bei mir?
22:26Nein.
22:28Du willst einfach nicht, dass ich hier bin, oder?
22:33Nina!
22:43Entschuldigung.
22:45Kleine Meinungsverschiedenheit mit meiner Tochter.
22:48Sturm und Drang war's.
22:51Na ja, wer sich gut streiten kann, der kann sich auch versöhnen. Das wird schon wieder.
22:55Ja, es sich so an, als wissen Sie, wovon Sie sprechen.
22:59Haben Sie auch Kinder?
23:03Eine Tochter.
23:06Die hat mir beigebracht, dass Streiten nichts hilft.
23:10Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.
23:14Charlie Chaplin.
23:19Na ja, ich muss mal wieder.
23:47Hast du Nina gesehen?
23:48Ich muss dringend mit dir sprechen.
23:50Gestern Abend hat sie schon geschlafen, heute früh war sie schon weg.
23:53Ja, Nina ist erwachsen.
23:55Und sie ist clever.
23:56Obwohl sie deine Tochter ist.
23:59Wo hast denn den her?
24:01Von Stolner.
24:02Hast du Interesse?
24:04Nee, das ist nicht meine Liga.
24:06Man wird ein Ladenhüter.
24:14Hier.
24:16Kennst du ja schon.
24:18Hat Caroline Hartung, die Frau meines Mandanten, erfunden.
24:26Du magst keine Babinade.
24:28Ich weiß nicht, was die Leute daran finden.
24:31Also, Stolners Tochter ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
24:34Du glaubst nicht, wer sie auf dem Gewissen hat?
24:39Hier, ich habe mir über einen Kumpel die Polizeiakte besorgt.
24:42Halt mal kurz.
24:57Ja, der Unfall.
25:01Linda Stolner ist Ihnen in der Dunkelheit vor's Auto gelaufen.
25:09Ich war mir zu seiner Ästen und dann Mama.
25:11Beim Auto auf dem Nachhauseweg und auf einmal.
25:14Haben Sie sie nicht gesehen?
25:17Es war stockdunkel.
25:19Die ist einfach rübergelaufen.
25:23Ich habe noch versucht zu zerrehen in die Mian, aber...
25:29Der Stolner war gestern bei Ihnen.
25:32Wie haben wir so Kontakt?
25:34Eigentlich nicht.
25:35Das hat mich selbst total überrascht.
25:38Deshalb wurde bis an den Schatten gesprungen,
25:40wegen seiner Trauer um Susanne.
25:43Also, ich war für den wie ein rotes Tuch.
25:45Mit mir wollte ich überhaupt keinen Kontakt haben,
25:47aber mit Susanne hatte er aufgesprochen.
25:51Die haben viel Zeit miteinander verbracht.
25:54Keine Ahnung, vielleicht war er einsam
25:55und sie hat ihm Halt gegeben.
25:56Weiß ich auch nicht.
25:59Mir wird das hier auch jetzt alles gerade ein bisschen zu viel.
26:04Alles klar.
26:07Verstehe ich.
26:19Wiedersehen, Herr Erntal.
26:20Wiedersehen.
26:25Guten Tag.
26:26Danke.
26:31Leo, ich brauche dringend mehr Informationen über Stolner.
26:34Der Mann hat nicht nur seine Tochter verloren.
26:36Er hatte auch regen Kontakt mit der Frau des Unfallvorfass.
26:40Ich sehe doch, wie schlecht das dir geht.
26:43Du musst alleine mit Klappern.
26:44Nein, das wüsste ich nicht.
26:45Lass mich doch einfach für dich da sein.
26:47Es kennt dich doch keiner so gut, wie ich jetzt bin.
26:48Lass es einfach mal, Mann.
26:50Fang nicht immer wieder damit an.
26:54Sag mal, habe ich dich einmal gefragt,
26:55wie es mir damit geht?
26:56Jeden Tag hier mit dir zusammen, ne?
27:01Was war deine Entscheidung, nicht meine?
27:08Wenn du mich wirklich unterstützen willst,
27:09dann über den mitteligen Nachmittagsfragen der Pfarrer
27:11ist wieder rausgefallen.
27:13Hm?
27:15Okay.
27:34Kannst du dann morgen die Runde auf dem Großmarkt machen, bitte?
27:37Ich kann sowieso nicht schlafen.
27:44Peter, willst du nicht mal zum Arzt gehen?
27:48Lass dich mal durchchecken, ne?
27:50Das Ganze ist jetzt ein Jahr her und...
27:52Hi.
27:54Sorry.
27:55Was kann ich tun?
27:57Du kannst die Tische andecken.
27:59Okay.
28:00Wenn du mir sagst, wo alles ist.
28:02Ich hole die Sachen.
28:04Nimm mir mal einen Kaffee.
28:06Oh, danke.
28:09Wie lief die erste Schicht?
28:11Oh, super.
28:12Trinkett hat gestimmt.
28:14Ich habe gleich gemerkt,
28:15dass du als keiner was taugst.
28:16Die Gäste mögen dich.
28:52Ich gehe schon.
28:54Ich gehe schon.
28:57Hornberg?
29:01Hallo?
29:06Kann er ran?
29:08Falsch verbunden.
29:12Wo warst du?
29:14Dein Handy war aus.
29:16Tut mir leid wegen gestern, Papa.
29:19Ich habe überreagiert.
29:20Ich brauche wohl Zeit,
29:23um mir Gedanken zu machen.
29:27Was ist denn da so interessant?
29:32Raphael weint mir keine Träne nach.
29:35Raphael beim Feiern.
29:37Raphael beim Spaß haben.
29:39Raphael beim Flirten.
29:41Als wäre nichts gewesen.
29:44Als wäre es ihm scheißegal,
29:45dass ich mich getrennt habe.
29:48Ich kann verstehen,
29:49wie du dich fühlst.
29:53Kannst du mal Tessa Gronert eingeben?
29:56Papa.
29:58Nicht, was du denkst.
29:59Rein beruflich.
30:03Tessa.
30:06Schau.
30:08Sie tanzt gerne.
30:11Reist viel.
30:14Ist Single.
30:15Klick mal da drauf.
30:20Von wann ist das?
30:22Von vor anderthalb Jahren.
30:24So, hier sind noch mehr Fotos.
30:29Die beiden waren mindestens zwei Jahre ein Paar.
30:36Nina.
30:37Hm?
30:37Du hast mir eine echt große Hilfe.
30:39Du weißt schon, wie man googelt.
30:46Mist.
30:47Ich muss zu Claudia Strauß.
30:48Ich passe heute auf ihre Tochter auf.
30:52Sie hat mich gefragt.
30:54Ihr Babysitter hat abgesagt.
30:56Aha.
30:59Bis später.
31:09Hallo.
31:10Guten Tag.
31:12Ich würde gerne zwei Kisten Babelnade bestellen.
31:17Müssen allerdings heute noch geliefert werden.
31:19Ja, natürlich.
31:19Ich würde gerne zwei.
31:23Danke.
31:24Bitte.
31:26Ich bin drvoor.
31:35Ich bin drürbt.
31:38Ich bin drüber.
31:43Ja, ich bin drüber.
31:45Ich bin drüber.
31:45Ich bin drüber.
31:47Ich bin drüber.
32:00Ja, Moment, ja, ich muss kurz telefonieren, ja, gleich wieder rein, ja, nee, nee, das sehe ich genauso.
32:33Ja, Moment, ja, Moment.
32:48Entschuldigung, Familienangelegenheit.
32:52Guck mal, den Glücksbringer von meinem Schreibtisch, willst du den haben?
32:58Ja.
33:02Total schönes Leder.
33:05Das war dann halt sicher auch mal.
33:07Ich muss nochmal ganz kurz los, ja?
33:10Was denn jetzt? Die Gäste kommen in einer Stunde.
33:12Ich beeil mich.
33:15Kannst du mal die Stellung halten?
33:39Sie sind das?
33:44Toll, dass Sie so schnell kommen konnten. Meine Tochter ist gerade zu Besuch. Und die liebt, Babelnade.
33:49Ah, zahlen Sie bar oder auf Rechnung?
33:53Gerne bar.
33:5524 dann bitte.
33:58Stimmt so.
34:04Wenn ich meinen Mandanten gut vertreten will, dann muss ich mir ein vollständiges Bild machen.
34:09Okay, warum haben Sie mich herbestellt?
34:11Weil ich ein paar Fragen habe, die Sie mir beantworten können.
34:17Sie waren mit Fred Ehrenthal liiert gegen die Beziehung in die Brüche, als Susanne Hartung in der Firma angefangen hat?
34:22Warum wollen Sie das wissen?
34:24Wenn Frau Hartung der Trennungsgrund war, dann stelle ich es mir unglaublich schwierig vor, jeden Tag mit ihr zusammenzuarbeiten.
34:31Ja, es war nicht leicht. Aber ich habe mich arrangiert.
34:35Warum haben Sie dann nicht einfach den Job gewechselt?
34:38Damit ich am Ende alles aufgebe?
34:42Lieben Sie ihn noch?
34:46Ich weiß, was Sie mir da unterstellen wollen.
34:48Aber das ist absoluter Blödsinn.
34:51Ja, ich konnte Susanne nicht ausstehen.
34:53Und ich konnte es nicht aushalten, wie Fred sie vergöttert hat.
34:56Aber deshalb tue ich ihr doch nichts.
34:57Frau Grunert.
34:58Hey, nichts, Frau Grunert. Lassen Sie mich in Ruhe. Ich habe nichts damit zu tun.
35:19Ich würde so gern was für dich tun.
35:22Kommst du irgendwie klar?
35:24Ich muss die ganze Zeit daran denken, wie du zu Hause sitzen, darauf wartest, dass es alles vorbei ist.
35:31Das ist alles so unwirklich.
35:35Aber es tut gut, dich zu sehen.
35:37Ich liebe dich.
35:43Herr Rombag?
35:47Es tut mir leid, Frau Hartung. Ich muss mit Ihrem Mann sprechen.
35:52Allein.
35:53Ich besorge Ihnen auch einen neuen Besuchstermin, versprochen.
36:02Ich dich auch.
36:14Gibt es was Neues?
36:16Sagt Ihnen der Name Tessa Grunert etwas?
36:18Ja.
36:19Freds engste Mitarbeiterin.
36:22Die beiden waren liiert.
36:23Ja, ja, ich weiß.
36:25Vor Susanne.
36:26Aber
36:30Sie meint
36:34es gibt nichts, was ich dringender will, als hier rauszukommen.
36:37Aber Tessa Grunert
36:40war das nicht.
36:42Tessa tut keiner Fliege, was zu leide.
36:44Das ist
36:46und das ist absurd.
36:48Das ist absurd.
36:59UNTERTITELUNG
37:23Entschuldigung?
37:25Wohnen Sie hier?
37:25Ja.
37:27Was hast du denn bitte zu melden, Mann?
37:29Was?
37:29Du kannst mir doch nicht verbieten, hier reinzugehen.
37:31Es ist ein freies Land.
37:32Da gehe ich rein, wann ich das möchte, klar?
37:34Was ist denn du für ein Vogel?
37:35Das musst du gerade sagen.
37:36Setz dich hier ins gemachte Nest.
37:39Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein.
37:40Hau mal ab, Mann.
37:41Das ist ein Vogel.
37:52Hi, Martina. Kann ich dir helfen?
37:54Erst hast du in meinem Büro rumgeschnüffelt
37:55und dann machst du an Peters Jacke rum. Was soll das?
37:59Ich brauche zuverlässige Mitarbeiter und kein Ehrgeist, ist klar?
38:02Ich weiß, es tut mir leid.
38:05Ich bin gerade ein bisschen durch den Wind.
38:07Meine Frau hat mich verlassen.
38:09Nach 14 Jahren in Ehe.
38:11Und die Jacke hat mich an sie erinnert.
38:13Weißt du, ich habe auch so eine.
38:14Die hängt bei ihr noch in der Wohnung.
38:16Jetzt wollte ich dir gerade holen und da kommt ihr Neuer.
38:19Da spielt sie als Türsteher auf.
38:21Mhm.
38:23Es tut mir leid.
38:25Eine Trennung ist immer schwer.
38:27Die Arbeit lenkt mir die ab.
38:30Mit Arbeit kann ich dienen.
38:39Guten Appetit.
38:40Danke.
38:41Sie schmeißen den Laden heute ganz alleine?
38:44Nein, eigentlich nicht.
38:47Na endlich.
38:48Tut mir leid, Peter.
38:52Kann ich übernehmen?
38:53Und Schürze anziehen.
38:55Ja, sofort.
38:57Darf es denn noch was sein?
38:59Max Hartung glaubt nicht an Tessa als Täterin.
39:01Und ich auch nicht mehr.
39:03Aha. Und sonst?
39:04Hast du schon irgendwas über Stollen herausgefunden?
39:07Ja.
39:10Scheiße.
39:10Wir kennen uns nicht.
39:11Verstanden?
39:13Darf ich den Mantel anziehen?
39:15Sie?
39:15Sie arbeiten hier?
39:16Ja.
39:17Gerne.
39:17Sieht man nicht wieder.
39:25Herr Hornberg?
39:30Wir haben ein Date hier?
39:32Vielleicht.
39:34Stefan?
39:37Schönen Abend da.
39:41Hallo.
39:42Es freut mich aber total, dass wir uns hier heute persönlich treffen.
39:48Sag mal, hast du dann schon häufig States aus dem Internet gehabt?
39:52Ähm.
39:53Ich meine, ob du schon öfters Dates im Internet gemacht hast?
39:55Das ist ja bei mir das erste Mal Post gelaufen.
39:58Na, Mutter.
40:00Aber das ist ja so geil, dass du gekommen bist.
40:02Sie sagt genauso aus mit Fotos.
40:03Richtig schön.
40:05Ja, ich glaube, das war etwas mit uns.
40:07Ein perfektes Match.
40:13Oh, ja.
40:20Penny.
40:22Oh, nee.
40:23Nur ganz kurz.
40:24Wegen Stolner.
40:25Nee.
40:27Warte.
40:33Hallo?
40:37Hören Sie auf, mich anzurufen oder sagen Sie mir, was Sie wollen.
40:44Ich sanonime Anrufe?
40:46Ja.
40:48Schon zum dritten Mal.
40:50Vielleicht gefällt irgendjemandem nicht, dass du so eine Verlertung ermittelst.
40:54Weißt du, Leute, die Paketbomben schicken, die tun das meistens nicht nur einmal.
40:59Du meinst, ich könnte sowas auch bald in den Briefkasten haben?
41:03Vorsicht, ich kann auf jeden Fall nicht schaden.
41:05Leo!
41:06Ich brauch dich hier drin!
41:08Was ist los?
41:09Ich komme!
41:33Ich freue mich doch.
41:55Ich bin schon im Einen.
41:56Ist das genau im Einen?
42:01Ich bin schon im Einen.
42:02Ich bin schon im Einen.
42:03Und jetzt geh ich wieder.
42:03Aber in dem Leben kam ich nicht mehr zusammen.
42:07Hast du gelächelt?
42:09Ich? Nee.
42:12Noch hast du.
42:14Du magst sie.
42:16Ja, ich mag sie.
42:18Auf einer rein beruflichen Ebene.
42:21Vanessa wollte mir ein paar Klamotten nachschicken.
42:23Ich habe gesagt, sie sollte an dich antworten.
42:25Halt, Nina!
42:28Papa?
42:29Entschuldigung.
42:30Ich dachte, das wäre eine Paketbombe.
42:31Ich glaube, du arbeitest zu viel.
42:36Ja, danke für die gute Arbeit gestern.
42:40Gerne.
42:42Mein Kellner hat angerufen.
42:44Er wäre jetzt wieder einsatzbereit.
42:45Aber bei Bedarf würde ich mich wieder melden.
42:49Jederzeit.
42:51Hallo?
42:55Ich bin Caroline Hartung.
42:57Hi.
42:58Die Bubble Nade ist sozusagen mein Baby.
43:00Ich bin gerade auf Promotour durch die Frankfurter Gastronomie.
43:04Also eigentlich haben wir unsere festen Getränke-Sorten.
43:06Tut mir leid.
43:07Bubble Nade ist richtig gutes Zeug.
43:09Ich kaufe das private mal beim Ehrental.
43:11Ja, da gibt es die Limonade in Zukunft leider nicht mehr.
43:15Aber in den meisten anderen Frankfurter Getränkemärkten.
43:19Ich lasse das Probepack einfach mal da.
43:22Vielleicht haben Sie ja doch Interesse.
43:23Sie können gerne bei mir direkt bestellen.
43:26Schönen Tag.
43:28Tschüss, tschüss.
43:40Kalle!
43:45Und wie sieht's aus?
43:48Gibt's Ihn Namen?
43:49Bequem ist er.
43:52Dann werden wir es später holen.
43:54Muss noch weiter.
43:55Viel Erfolg.
43:59Mein Freund Leo reserviert ihn gerne für Sie.
44:01Kalle, das ist Benni.
44:02Benni, Kalle.
44:03Was willst du machen?
44:04Hallo, für dich immer.
44:05Komm einfach, wenn's passt.
44:07Mach's gut.
44:10Ich hatte zwei davon im Büro rumstehen.
44:12Und du magst sie doch so gerne.
44:15Exklusiv für Gäste.
44:17So hab ich mir das vorgestellt.
44:24Mir geht der Blick von Carolina Hartung in der J.V. Arnig aus dem Kopf.
44:28Die leidet so sehr.
44:33Sag mal, was wolltest du mir über Stollner erzählen?
44:36Stollner ist bei der Selbsthilfe Alkohol.
44:41Der Tod seiner Tochter hat ihn komplett aus der Bahn geworfen.
44:46Geh du zur Selbsthilfe und hör dich dort mal um.
44:47Mach ich.
44:49Achso, es gibt noch was.
44:51Das betrifft Carolina Hartung.
44:54War das Ihre Enteilung, die Babelnade aus dem Sortiment zu nehmen?
44:58Ja, Susanne wollte nicht, dass die Hessenlimo weiter über uns vertrieben wird.
45:02Das verstehe ich aber auch nach diesem ganzen Erbschaftsstreit.
45:05Aber Caroline kommt schon klar.
45:06Das war ja eh nur ein zweites Standbein.
45:09Die hat ja immer noch ihren Job bei der Chemie-Taiser-Ger.
45:12Dann hat sie doch gekündigt, um sich voll auf die Hessenlimo zu konzentrieren.
45:23Eigentlich haben die Ehrenthalt ihr das Geschäft zerstört.
45:25Ja, ihren großen Traum.
45:28Hinzu kommt, dass Carolina Hartung Chemikerin ist und weiß, wie man so eine Paketbombe baut.
45:32Sie hat die Paketbombe an Susanne Hartung adressiert.
45:35Aber dann hat ihr Mann das Päckchen angenommen und rübergebracht, weil er keine Ahnung hatte.
45:40Unglücklicher Zufall.
45:42Gut, ich werde mit Caroline Hartung sprechen.
45:45Sie hat jetzt gerade einen Besuchstermin der JVA.
45:47Fahr ich eben da hin.
45:49Max Hartung ist mein Mandant.
45:50Da komm ich mit.
46:24Egal was jetzt kommt, sie sagen nichts und sie mich verstanden.
46:32Herr Hartung, Sie wollen doch hier raus.
46:35Also legen Sie jetzt endlich die Karten auf den Tisch und helfen Sie uns, diesen Fall aufzuklären.
46:43Sie haben mir versprochen, dass ich Max heute sehen darf.
46:47Das ist Staatsanwältin Claudia Strauß.
46:49Frau Hartung, setzen Sie sich.
46:51Bitte.
46:56Dann erzählen Sie uns doch mal, wie das war.
46:58Sie haben Ihren Job gekündigt, um sich ganz auf Ihre Limonade zu konzentrieren.
47:02Und dann hat Susanne Hartung den Vertrag nicht verlängert.
47:06Richtig?
47:08Davon wissen Sie gar nichts?
47:11Warum haben Sie Ihrem Mann davon nichts erzählt?
47:14Weil Sie sich an Ihrer Schwägerin rächen wollten?
47:16Nein!
47:20Ihr hattet es doch eh schon so schwer miteinander.
47:23Ich wollte nicht, dass du dich noch mehr aufregst und dass alles noch schwieriger wird zwischen euch.
47:31Dieser ganze Streit um das Erbe, der hat uns...
47:36...hat uns aufgefressen.
47:39Dabei ist mir das Haus doch völlig egal.
47:43Ich will einfach nur, dass Max und ich wieder glücklich sein können.
47:50Früher.
47:54Caro.
47:57Ich komme hier raus.
48:00Versprochen.
48:13Schön, dass ihr alle da seid.
48:15Und dir ein herzliches Willkommen.
48:18Hi, ich bin Leo.
48:20Hallo, Leo.
48:22Ich würde mir das hier gerne mal ansehen.
48:25Wir sind für dich da.
48:26Jederzeit.
48:27Danke.
48:32Als erstes möchte ich mit euch Susanne gedenken.
48:35Bestimmt habt ihr mitbekommen, was ihr Schreckliches zugestoßen ist.
48:38Sie hat so gekämpft.
48:41Am Dienstag haben wir noch gemeinsam gefeiert, dass sie genau ein Jahr trocken ist.
48:56Was denken Sie?
48:58Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihn für eine Tat büßen lässt, die sie begangen hat.
49:05Die waren das beide nicht.
49:15Übrigens, wenn Sie mal wieder ins Frankfurter Häuschen wollen.
49:20Ich würde Sie begleiten.
49:23Da komme ich gerne drauf zurück.
49:41Wie war es bei der Selbsthilfegruppe?
49:44Dienstag vor einer Woche wurde Susanne Hartung für genau ein Jahr trockensein geerbt.
49:49Das heißt, sie war am Tag nach dem Unfall zum ersten Mal bei der Selbsthilfe Alkohol.
49:56Nicht ihr enthalten ist das Auto gefahren, sondern Sie.
50:00Betrunken.
50:01Stolner hat seine Tochter gerecht.
50:09Herr Stolner!
50:23Geht das auch ein bisschen schneller?
50:38Geht das auch ein bisschen schneller?
50:58Sie haben drei neue Nachrichten.
51:01Erste neue Nachricht.
51:03Und da Herr Stolner, ich würde gerne den Termin zur Wohnungsübergabe verschieben.
51:07Oder kommen Sie mich zurück.
51:08Fuck.
51:11Benni, schau mal.
51:12Guck dir das an.
51:13Guten Tag Herr Stolner, hier für Stadtwerke Frankfurt.
51:15Ich wollte Sie darüber informieren, dass der Stromvertrag zum Monatsende abgemeldet wurde.
51:21Dritte neue Nachricht.
51:23Ich bin's, Friede Ernteil.
51:25Ich bin fertig mit dem Termin und fahre jetzt ohne Fahrsteller.
51:27Ja, wir sehen uns dort.
51:34Sie.
51:36Sie wollte doch nur mit Ihren Freunden in unserem Garten feiern.
51:44Es sollte ein fröhlicher Abend werden.
51:48Ich hab Sie einfach nicht gesehen.
51:52Es war dunkel und sie ist rübergelaufen.
51:54Hören Sie doch auf zu lügen.
51:56Ich weiß, dass Sie nicht gefahren sind.
52:07Mir ging's letzte Woche nicht gut.
52:10Ich bin zu Susanne.
52:12Aber sie hat mich einfach stehen gelassen, weil sie einen Termin hatte.
52:17Ich bin ja danach zur Selbsthilfegruppe.
52:21Ich hab gesehen, wie Susanne geehrt wurde.
52:25Ein Jahr ohne Alkohol.
52:30Da wusste ich's.
52:49Der Stolz war was?
52:50Das ist Sache der Polizei.
52:52Der Mann ist gefährlich.
52:56Der Ernteil.
53:03Der Ernteil.
53:10Der Ernteil.
53:13Der Ernteil.
53:22Ein Jahr lang haben Sie mich angelogen.
53:27Und ich habe der Frau vertraut, die meine Tochter totgefahren hat.
53:32Als ich bei Ihnen war, ich wollte den Schmerz in Ihren Augen sehen.
53:44Herr Stollner!
53:50Herr Stollner!
53:55Ich kann verstehen, was Sie durchmachen.
53:58Sie wissen, ich habe auch eine Tochter.
54:03Warum legen Sie das weg?
54:08Das macht alles nur noch schlimmer.
54:11Die Mörderin meiner Tochter ist tot.
54:15Und nichts wird besser.
54:21Ihre Tochter würde wollen, dass Sie leben.
54:26Gar nichts will sie.
54:29Sie ist tot.
54:36Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.
54:45Ich spiele das weg.
54:55Ich spiele das weg.
55:07Ja.
55:43Geht's Ihnen gut, Benni?
55:46Haben Sie sich etwas Sorgen um mich gemacht?
55:59Vielen Dank, Herr Hornberg.
56:02Sie glauben nicht, wie gut es sich das anfühlt.
56:06Ich kann's mir vorstellen.
56:12Ja, ja, und jetzt also.
56:15Alles Gute Ihnen beiden.
56:22Vielen Dank.
56:33Um Euch muss man sich ja vielleicht Sorgen machen.
56:38Geh mal ran.
56:39Wer ist es?
56:40Armonie?
56:41Apparat Hornberg?
56:43Ki?
56:45Tu es fuhu, laisse-moi tranquille.
56:51Waffa, er will mich zurück.
56:54Aber das kann er knicken.
56:56Dann war er, dass er die ganze Zeit bei mir angerufen hat.
57:00Und was machst du jetzt?
57:01Ich gehe zurück.
57:02In Paris gibt's auch andere Schöne-Männer.
57:06Meine Tochter.
57:09Liefer-Service.
57:12Wow.
57:14Klasse.
57:15Hi.
57:15Okay, lass los.
57:17Bier.
57:18Ah, mir schön.
57:20Oh, nein.
57:25Danke.
57:28Son teamwork?
57:29Son tier.
57:30Cheers.
57:31Josef.
57:32Fun kur.
57:35Das war's.
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