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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:39Fick dich, Alter!
00:41Ey, ey, ey! Warum machst du das?
00:43Ey, komm zurück!
00:47Warum machst du das?
00:51Warum hat er das denn gemacht?
00:59Alles klar, ciao. Bis morgen. Ich danke euch.
01:06So, Chef. Ich habe alle abkassiert. Ich mache jetzt Feierabend.
01:11Sicher. Aber wenn du morgen wieder zu spät kommst, dann ist das heute sogar dein letzter Feierabend.
01:19Ist klar, oder?
01:21Ja.
01:24Dein Portemonnaie lässt dir hier.
01:28Bei dir weiß man ja nie.
01:30So. Jetzt ist Schluss.
01:34Mir reicht's. Endgültig.
01:37Mach deinen Scheiß ab jetzt allein.
01:40Ja, spinnst du jetzt komplett, oder was?
01:41Du kannst mich mal.
01:42Ja, du mich erst.
01:44Du arbeitest nie wieder in der Apple-Berwirtschaft. Das sage ich dir.
01:54Aufpassen, Junge. Aufpassen, Junge. Aufpassen, ja?
02:01Und für die Herden ist jetzt auch Feierabend.
02:04Die eine Runde noch.
02:06So, Chef. Ich bin soweit fertig.
02:08Du machst jetzt erst deine Küche sauber. Dann bist du soweit fertig.
02:12Die Küche ist sauber.
02:13Das ist ja sowas wie heute Morgen will ich nicht nochmal erlebe.
02:19Geh?
02:23Männer, ich geh jetzt in den Keller.
02:25Und wenn ich wieder hochkomme, dann seid ihr fort.
02:43Wo ist das, Schwein?
02:45Uli!
02:47Daniel!
02:48Wo bist du?
02:50Daniel?
02:51Uli, komm raus!
02:52Daniel, lass mal, lieber. Du bist ja völlig dicht.
02:54Uli!
02:57Es tut mir alles so leid.
03:01Daniel!
03:02Komm!
03:04Komm!
03:05Ich zieh dich!
03:06Komm nach Hause!
03:07Was ist nicht los?
03:12Was ist mit dem Los heute?
03:20So, Männer, Feierabend. Morgen geht's weiter.
03:23Alles klar.
03:23Komm, Jens.
03:25Na gut, Jens.
03:26Gute Nacht.
03:27Tschüss, Jens.
03:3113, 8, 0, 30, Hacke.
03:3630, 535 jetzt.
03:39Hallo?
03:43Hallo?
03:46Häbi, ich weiß, Jens.
03:48Wollt's.
03:48H�.
03:58Häbi.
03:59Häbi.
04:00Häbi.
04:02Häbi.
04:03Häbi.
04:30Uli?
04:31Uli?
04:44Hallo?
04:49Ulrich?
04:51Bist du da?
05:04Uli? Uli?
05:08Uli?
05:09Gott.
05:15Der Gastwirt Daniel Krause, Eigentümer der Apfelweinwirtschaft zum goldenen Apfel,
05:20ist dringend tatverdächtig, sein Cousin, den Gastwirt Ulrich Wickenhöfer,
05:24vorsätzlich und aus niederen Beweggründen mit einem Bämbel niedergeschlagen und dabei tödlich verletzt zu haben.
05:30Es wird daher Haftbefehl beantragt.
05:32Die besondere Schwere der Schuld wird durch die Staatsanwaltschaft eindeutig nachgewiesen werden.
05:38Bitte.
06:03Und was genau wird Ihr Mann vorgeworfen?
06:06Er wird beschuldigt, seinen eigenen Cousin erschlagen zu haben.
06:11Der heißt?
06:12Ulrich.
06:15Ulrich Wickenhöfer.
06:17Und was glauben Sie?
06:19Ja, dass er unschuldig ist.
06:23Ihr Mann kann sich an gar nichts mehr erinnern?
06:25An gar nichts. Er hat einen totalen Filmriss. Der war ja total betrunken.
06:28Der war sogar heute Morgen noch betrunken, als die Polizei ihn abgeholt hat.
06:31Und wieviel kam er nach Hause?
06:33Weiß ich nicht. Ich habe ihn nicht gehört.
06:35Er lag heute Morgen in voller Montur auf dem Sofa.
06:39Irgendwelche Gäste haben ihn angeblich noch am goldenen Apfel gesehen.
06:43Und da ist er wohl noch etwas laut geworden.
06:44Laut?
06:45Mhm.
06:46Papa?
06:47Nina, bitte. Ich habe eine Mandantin.
06:49Sorry, ich brauche nur kurzes Geld.
06:51Ach, das Geld. Stimmt.
06:53Ja, komm rein. Entschuldigung.
07:00Hier.
07:01Danke.
07:03Und ich habe ein paar Sachen aus dem Kühlschrank rausgenommen. Ist okay, oder?
07:06Ja, ja.
07:07Okay, ciao.
07:08Tschüss.
07:10Entschuldigung, meine Tochter macht gerade ihr freiwilliges Soziales Jahr beim Frankfurter Tisch.
07:15Kenn ich, das spenden wir auch immer.
07:17Sehr gut.
07:19Möchten Sie einen Kaffee?
07:20Ja, sehr gerne.
07:22Hi, Nina.
07:23Hallo, Doc.
07:23Aus Australien zurück?
07:25Ja, schon ein paar Tage.
07:27Einkaufen?
07:28Sowas ähnliches.
07:29Tschüss.
07:30Tschüss.
07:31Tschüss.
07:38Sie müssen bei Daniels Vernehmung unbedingt dabei sein. Der redet sich sonst im Kopf und Kragen.
07:42Keine Sorge.
07:44Wissen Sie, Julia, die Frau von Ulrich, also die Witwe, der traue ich im Moment einfach alles zu.
07:52Das müssen Sie bitte etwas ausführlicher erklären.
07:56Ach, das ist kompliziert.
07:58Wir haben die Kneipe ja eigentlich zu viert gemacht. Julia und Ulrich und Daniel und ich.
08:03Gemeinsam?
08:04Mhm.
08:06Möchten Sie Milchenkaffee?
08:08Mhm.
08:08Moin.
08:25Nicht auf den Drucker stellen.
08:30Komm, lass uns mal eine Pause machen. Ich muss was trinken.
08:35So kurz zum Schluss. Hat das eine tiefere Bedeutung?
08:39Hey.
08:40Fang du auch noch an, die tiefen Psychologie. Ich bin einfach verschwitzt. Du musst was trinken?
08:45Ach, warum überlegst du das nochmal?
08:49Doch so schlimm, dass ich weggehe?
08:52Nee, das ist schon okay. Ich freue mich auch wirklich für dich. Ich bin doch super mit dem Job.
08:59Wenn's blöd ist, komme ich einfach wieder. Oder du kommst.
09:02Auf keinen Fall. Es reicht, wenn einer von uns die Ösigste rapiert.
09:09Ich genieße jetzt erst mal meine Freiheit.
09:12Welche Freiheit denn?
09:14Wir sind doch jetzt beide wieder Single.
09:18Was soll das werden?
09:22Ich meine, wenn was. Besonders gut bei uns, wa?
09:26Dann war das doch wohl...
09:36Nein, das geht ja gut los mit unserer Trennung.
09:46Bei Ihnen ist das wirklich vertrackt.
09:49Normalerweise können meine Mandanten zumindest Ihre Version der Geschichte schildern.
09:54Aber wenn Sie so gar nichts mehr wissen.
09:58Ja, ich hab noch nicht mal eine ungefähre Ahnung von dem, was passiert ist. Normalerweise trinke ich nicht.
10:04Dann bleibt uns nur die momentane Faktenlage.
10:07Wobei, Ihre Version der Geschichte fehlt mir.
10:10Das stimmt.
10:15Vergiss meiner Frau.
10:17Sie schlägt sich wacker.
10:18Ja, das ist jetzt wirklich ein scheiß Timing.
10:21Uli tote ich hier.
10:24Zwei Wörter mit einem Schlag weg.
10:26Wir stellen unseren Apfelwein selbst her.
10:27Der muss jetzt eigentlich von der Hefe in die anderen Fässer.
10:30Da brauche ich jede helfende Hand und meine Steffi schafft das nicht allein.
10:33Was ist denn mit der Frau Ihres Cousins, Frau Wickenhöfer?
10:37Die Julia, die schaff...
10:38Die schaff das schon gar nicht.
10:40Uli hat sie geheiratet und viel zu spät gemerkt, dass sie nicht mit anpacken kann.
10:44Wie kommt es eigentlich, dass zwei Familien ein und dasselbe Restaurant bewirtschaften?
10:48Wir lieben den Laden.
10:50Wir sind mit ihm aufgewachsen.
10:53Und als mein Onkel vor zwölf Jahren gestorben ist, da hat er den Apfel an Uli und mich vererbt.
10:58Und dann?
11:00Und dann lief's ganz gut am Anfang.
11:04Irgendwann wollte Uli mehr Geld.
11:05Er hat angefangen, jeden Cent aus dem Laden zu ziehen.
11:08Und ich wollte einfach nur die Gewinnanteile reinvestieren, um ihn zu erhalten.
11:13Es ist ein Traditionsbetrieb.
11:15Und wie haben Sie sich geeinigt?
11:17Ich hab ihm irgendwann vorgeschlagen, den Apfel zu teilen.
11:21Zu teilen?
11:22Ja, zu teilen. Hälfte, Hälfte.
11:25Einen Monat übernehmen Julia und er und dann...
11:28...dennächsten Monat Steffi und ich.
11:31Und das hat funktioniert?
11:33Ja.
11:35Uli ist kein schlechter Mensch.
11:38War, kein schlechter Mensch.
11:40Und auch wenn am Ende jeder sein eigenes Besteck benutzt hat, hatten wir trotzdem alle unsere Auskommen.
11:46Stell ich mir kompliziert vor?
11:49Nein.
11:50Das Personal war ja immer das Gleiche, sonst hätten wir das ja jeden Monat kündigen müssen.
11:54Verstehe.
11:59Uli war schon schwer, Gott, ich manchmal.
12:02Und es gab immer wieder mal ein paar Probleme.
12:05Gestern hat doch noch Oliver, unser bester Kellner, seinetwegen gekündigt.
12:08Aber das muss unter uns bleiben.
12:10Es wäre schlecht, wenn die Leute da reden.
12:13Sicher.
12:15Na, da haben Sie sich ja einen ganz speziellen Fall an Land gezogen.
12:18Wie weit sind Sie denn mit Ihren Ermittlungen?
12:21Der Koch und der frustrierte Kellner, der gestern gekündigt hatte, haben beide ein wasserdichtes Alibi.
12:25Bleibt also nur noch ein familiäres Motiv.
12:27Bitte.
12:27Danke.
12:28Wieso das denn?
12:30Na, offensichtlich gab es in dieser Familie schon immer Streit.
12:33Ja, und?
12:33Und deswegen wurde die Erbfolge gerade bei diesem Lokal genau festgelegt und im Karrierell beurkundet.
12:40Ihr Mandant profitiert am meisten von Ulrich Wickenhöfers Tod.
12:43Er erbt das Lokal.
12:45Sogar die Witwe geht leer aus.
12:46Das beweist doch gar nichts.
12:49Außerdem war er zur Tatzeit im Lokal und hat Vorzeugen Sachschäden verursacht, kann sich aber angeblich an nichts mehr erinnern.
12:55Ah, und dann haben wir noch DNA an Haftung, sowohl am Tatort als auch an der Tatwaffe.
13:02Also mal ganz ehrlich, Herr Hornberg, wenn das keine Untersuchungshaft rechtfertigt, dann weiß ich auch nicht.
13:13Reicht dir das?
13:14Mit der Notzimmer Obstung.
13:15Leo, ich hab alles.
13:16Paar Brote schmiert.
13:18Leo, ich hab alles.
13:19Jede, das ist eine lange Fahrt.
13:22Ich werde dich vermissen.
13:24Musst du jetzt nicht sagen.
13:25Nee, das ist dein Text.
13:27Du musst das jetzt sagen.
13:29Ich werde dich vermissen.
13:31Ich dich auch.
13:34Bleibst du doch?
13:36Nee, so gut war es auch wieder nicht.
13:39Fuck je, Männer.
13:40Machen wir es kurz.
13:47Pass auf, dich auf und genieß das Leben in Wien.
13:49Mach ich.
13:50Ich melde dich, wenn du gut angekommen bist, okay?
13:53Tschüss.
14:01Ja?
14:03Alles gut?
14:04Na ja.
14:07Na dann, los geht's.
14:09Wieso hab ich das Gefühl, dass das heute nichts Gutes bedeutet, wenn du sagst, los geht's?
14:13Vielleicht weil du ahnst, dass du in goldenen Apfel gleich deine erste Schicht hast.
14:17Was?
14:18Zufällig hab ich erfahren, dass da heute ein Kellner fehlt und ich dachte mir, das bringt dich auf andere Gedanken.
14:25Einer muss sich da ja mal umschauen und ich bin so furchtbar schlecht im Service.
14:29Wirst schon sehen, es wird dir gut tun.
14:30Das kostet aber extra.
14:32Wieso?
14:33Die Wickenhöfer bezahlt dich doch und Trinkgeld kriegst du auch noch.
14:36Eigentlich muss ich dir das vom Lohn abziehen.
14:39Ausbeuter.
14:40Gerne.
14:45Gut.
14:46Es hilft ja nix.
14:48Level geht weiter, stimmt's?
14:49Wenn Sie wüssten, wie recht Sie da haben, ja.
14:51Sie sind ja ein ganz Witzige.
14:53Ich bin heute nicht in bester Stimmung.
14:55Nein, nein, das sollte gar kein Witz sein.
14:56Aber eins sag ich Ihnen gleich.
14:57Ich seh trotzdem alles.
14:59Ich werd mir Mühe geben.
15:00Von mir aus können Sie gleich anfangen.
15:01Jetzt?
15:02Jetzt?
15:03Später wird's voll, dann seh ich ziemlich schnell, ob Sie was können.
15:06Okay.
15:07Und wenn nicht?
15:08Dann?
15:10Tschüss.
15:11Hine ne bitte Klos in der Umkleide, finde sie Klamotte.
15:14Tisch 1 bis 7 sind erst mal Ihre.
15:17Kassieren tu ich am Anfang.
15:18Da war's ja nie.
15:20Sonja wird Sie einweisen.
15:21Sonja?
15:23Oh, Sonja.
15:24Und du bist?
15:25Hi, ich bin Leo.
15:25Freut mich.
15:26Ja, mich auch.
15:26Ich kann Hilfe gut gebrauchen.
15:27Na, und ich helfe gern.
15:28Wollen wir jetzt hier Wurzeln schlagen oder was?
15:31Wege sie los.
15:46Noch zwei.
15:48Sehr auf.
15:48Auch noch zwei.
15:49Super.
15:50Super.
15:51Super.
16:02Das macht ja doch super.
16:03Abwarte.
16:07Alles klar.
16:12Gar nicht so schlecht für den Anfang.
16:14Echt?
16:14Vielen Dank.
16:16Du sag mal, die Wickenhöfer, die macht ja ja einfach so weit, als wenn ich's gewissen
16:20höre.
16:22Sag mal, besonderlich beliebt war Ihr Mann jetzt gerade nicht.
16:26War sogar ehrlich gesagt ein richtiges Haarschloch.
16:28Aber das hab ich jetzt nicht gesagt, ne?
16:29Also, ich hab nichts gehört.
16:31Gibt's noch andere Sachen, die du nicht gesagt hast?
16:33Ich hab nicht gesagt, warum er ein Arschloch war.
16:35Weil?
16:36Das war ein elender Fummler.
16:37Wir haben so einige Mädels gekündigt.
16:39Zuletzt sogar die Milena.
16:40Und die hat der Daniel angestellt.
16:42Er und der Ulrich, die haben sich ordentlich gezofft wegen ihr.
16:45Naja, aber am Ende hat der Daniel eher sogar einen neuen Job besorgt.
16:48Ja, wie soll das denn?
16:49Weiß man's?
16:51Weniger Babbeln mehr schaffe, Herr Oswald.
16:53Jawohl.
16:55Kundschaft.
16:56Können wir mich trocken.
16:59Was kann ich für Sie tun, mein Herr?
17:00Was können Sie denn empfehlen, junger Mann?
17:03Der Herr isst hier etwas fülliger.
17:06Stilles Wasser, würde ich empfehlen.
17:08Und dazu ein Fitnesssalat.
17:09Das Brot lassen wir besser weg.
17:10Ist ihm fülliger?
17:11Ich glaube, es hackt.
17:12Ich glaube, bei dir hat es.
17:13Was machst du denn hier?
17:14Kannst du nicht zu Hause essen?
17:15Würde ich ja gerne, aber Nina hat den Kühlschrank.
17:17Fitnesssalat und stilles Wasser, sehr gerne, der Herr.
17:19Wissen Sie was?
17:20Lassen Sie den Fitnesssalat einfach weg.
17:22Und bringen Sie mir stattdessen einen schönen Handkäs mit Musik.
17:25Aber zackig.
17:33Einen schönen Handkäs mit Musik, ja?
17:35Sag mal, spinnst du?
17:36Wenn die Wickenhöfer irgendwas gemerkt hat,
17:38da war meine ganze Aktion da umsonst.
17:40Was wolltest du da?
17:41Ja, ich wollte mir ein Bild vom Tatort machen.
17:44Und endlich was essen.
17:46Dank meiner überaus großzügigen Tochter
17:48gibt es nämlich einen gewissen Versorgungsengpass im Hause Hornberg.
17:52Ach, jetzt bin ich wieder schuld, oder was?
17:54Ja, du hättest ja nicht gleich den gesamten Inhalt unseres Kühlschranks
17:57deinem Tisch spenden müssen.
17:59Herr Halbert's auch getan.
18:01Echte Hilfe sieht eben anders aus.
18:02Da muss man den Gürtel mal ein bisschen enger schneiden,
18:04selbst wenn es wehtun könnte.
18:05Ja, genau.
18:06Mal und nicht andauernd.
18:08Und genau das ist das Problem in unserer Gesellschaft.
18:11Wenn jemand wirklich helfen will,
18:13lieber 70 Euro fürs Bartschneiden ausgeben,
18:15als was Sinnvolles tun.
18:17Was ist denn los mit dir?
18:18Sie rettet gerade die ganze Welt.
18:20Das ist völlig normal in dem Alter.
18:22Mach du dich mal drüber lustig.
18:23Ihr beide solltet mal anfangen,
18:25euer Umfeld ernst zu nehmen.
18:26Was glaubst du denn,
18:27warum Nille so schnell bereit war, nach Wien zu gehen?
18:29Guckt euch doch mal an.
18:31Glaubt ihr im Ernst,
18:32ihr seid auch nur annähernd sexy?
18:34Oh, da ist aber jemand erwachsen geworden,
18:37ohne dass ich es bemerkt habe.
18:38Was ist denn jetzt?
18:39Was hast du rausgefunden?
18:41Nur wenn du endlich die letzte Rechnung bezahlst.
18:43Was?
18:44Die habe ich doch schon lange bezahlt.
18:55So, jetzt kannst du weiter, Herr Mann.
18:59Du meinst das wirklich ernst?
19:02Was ist denn nur los?
19:04Du bist ein Freund, von dem ich nichts weiß,
19:06oder Liebeskummer.
19:07Du meinst, hinter jeder klugen Idee
19:08muss automatisch schon mal ein Mann stecken.
19:11Ganz sicher nicht.
19:12Ich weiß, dass ich eine sehr kluge Tochter habe.
19:14Aber ich weiß nicht, was gerade mit ihr los ist.
19:18Also, was hast du rausgefunden?
19:20Erst das Geld, dann die Ware.
19:23Ich kenne den Spruch zwar andersrum,
19:25aber dann mache ich halt eine Online-Überweisung.
19:28Ja, komm, los.
19:31Dieser Ulrich muss wohl mehr oder weniger übergriffig
19:33dem jüngeren weiblichen Personal gegenüber gewesen sein.
19:36Was heißt mehr oder weniger?
19:38Sonja hat was von einer Milena Schäfer erzählt.
19:40Sie hat da wohl auch mal im Service gearbeitet.
19:43Mit dieser Milena muss irgendwas vorgefallen sein.
19:45Wegen der gab es ziemlichen Stress
19:46zwischen Krause und Wickenhöfer.
19:48Dann sollten wir Milena Schäfer zeitnah befragen.
19:53Oder auch Zeit.
19:59Hornberg?
20:01Hallo.
20:02Ich bin doch in der Kanzlei.
20:05Sehr gerne.
20:06Bis nachher.
20:09Und was Neues?
20:10Das war Frau Krause.
20:13Sie hat vielleicht fallrelevante Unterlagen gefunden
20:15und will sie noch vorbeibringen.
20:17Dann sichtigst du diese Unterlagen
20:18und ich besuche mal Milena Schäfer.
20:20Bis später.
20:22Bis nachher.
20:25Was denn für Unterlagen, Herr Hornberg?
20:28Ich habe mich dadurch Aktenberge gewälzt.
20:31Das ist ja erst mal nichts Ungewöhnliches.
20:33Ja, aber das wäre eigentlich die Aufgabe Ihrer Ermittler gewesen.
20:36Schauen Sie, ich habe Ihnen die wesentlichen Beweismittel kopiert.
20:41Hier, bitte.
20:42Danke.
20:49Und?
20:50Sehen Sie, wenn Sie die Vorgeschichte des Mordopfers
20:54etwas genauer recherchiert hätten,
20:56dann wäre Ihnen aufgefallen,
20:57dass Ulrich Wickenhöfer vorbestraft war.
21:00Steuerhinterziehung.
21:12Also, ich sehe hier nur einen minderschweren Fall.
21:15Und hier, da sind die Zahlen ja auch schon wieder in Ordnung.
21:18Ja.
21:20Aber gerade im Moment
21:21sieht es finanziell mal wieder nicht so rosig aus.
21:24Bitte.
21:25Bitte.
21:26Bitte.
21:27Bitte.
21:28Bitte.
21:28Bitte.
21:32Aber das sind ja fast 120.000 Euro Differenz.
21:37Wie kann denn die eine Hälfte im gleichen Lokal Gewinn machen
21:40und die andere Verlust?
21:42Deshalb habe ich jetzt seine Unterlagen mit nach Hause genommen.
21:44Ich würde doch auch wissen, was er treibt.
21:46Wenn die Bilanzen nicht stimmen, bin ich genauso haftbar.
21:49Auffällig ist auch ein José Miquel Sanz.
21:53Der Name ist mehrfach am Rand bei bestimmten Beträgen
21:57handschriftlich hinzugefügt.
21:58Sie wissen nicht zufällig, wer das ist.
21:59Sanz hat ein Wettbüro gegenüber vom Apfel.
22:02Ich weiß nur, dass die beiden ab und zu Kaffee getrunken haben.
22:05Aber ob er da gewettet hat, wissen die nicht zufällig.
22:09Also ich meine, hat er vielleicht Spielschulden?
22:11Keine Ahnung.
22:14Vielen Dank.
22:25Letzte Nacht ist mir was eingefallen.
22:28Was denn?
22:28Als ich ins Lokal gekommen bin, da habe ich ein paar Gläser umgeworfen.
22:35Und dann?
22:37Nichts dann.
22:40Der Rest sind unsere Bruchstücke.
22:45Denken Sie weiter nach.
22:47Jedes Bruchstück ist wichtig, Herr Krause.
22:49Ich komme morgen wieder vorbei.
22:57Bitte kommen Sie mit.
22:58Leo?
22:59Ich bin's.
23:01Ja.
23:02Nein, hör mir zu.
23:04Check mal das Wettbüro gegenüber vom goldenen Apfel.
23:06Ja.
23:08Ja, genau das.
23:10Okay.
23:10Nein, warte.
23:11Hast du schon irgendwas bei Milena erreicht?
23:13Okay.
23:16Tschüss.
23:24Jo.
23:38Morgen.
23:39Hier, Pastor Hummerling.
23:41Wer ist das?
23:42Hi.
23:43Keine Ahnung.
23:44Erklär das.
23:49Wir können nur Clubmitglieder retzeln.
23:51Gut.
23:53Lieber nicht Mitglied?
23:55Wenn man wieder rauskriegt.
23:56Immer ganz schnell.
23:59Okay.
24:15Guten Tag.
24:16Hallo.
24:21Kann ich Ihnen helfen?
24:23Können Sie mir nur Ihre Stricklese zeigen?
24:26Klar.
24:28Die haben wir hier.
24:32Das wäre jetzt ein Standardmittel.
24:34Mhm.
24:36Sagen Sie mal, kenne ich Sie nicht von irgendwoher?
24:39Sie arbeiten noch im Goldenen Apfel.
24:42Nein, nicht mehr.
24:44Daniel hat Ihnen den Job hier besorgt, oder?
24:47Wieso eigentlich?
24:48Wieso eigentlich?
24:49Wieso?
24:49Wissen Sie das?
24:50Warum hat er das für Sie getan?
24:52Weil er ein guter Mensch ist.
24:53Wie gut war er denn zu Ihnen?
24:55Hatten Sie was mit ihm?
24:57Ähm...
24:59Ich muss jetzt ins Lager, aber meine Chefin hilft Ihnen sicher gerne.
25:03Kann ich Ihnen weiterhelfen?
25:07Ähm...
25:07Ich... ich muss selber zur Arbeit, sorry.
25:18Ich... ich muss selber zur Arbeit, sorry.
25:25Der wird hier auch nicht alt.
25:26Wieso?
25:26Der macht seine Sache doch ganz gut.
25:28Ich bin jetzt, was ich...
25:31Oha!
25:31Alter Tempo!
25:32Diese üblichen Verdächtigen, ne?
25:37Hi!
25:38Da sind Sie ja endlich.
25:3915 Uhr war ausgemacht.
25:41Moment.
25:42Wo ist das Problem?
25:44Fünf Minuten vor der Zeit ist die wahre Pünktlichkeit.
25:46Dich sieben.
25:48Geht klar.
25:49Entschuldigung?
25:50Kann man mir bestellen, bitte?
25:51Ich bin sofort bei Ihnen, eine Sekunde.
25:52Hallo!
25:53Was kann der junge Mann denn empfehlen heute?
25:56Saumagen mit Kuttel vom Hornox.
25:58Hätten wir heute für Sie da.
26:00Und für Sie, junge Dame?
26:01Ich hätte gern das vegane Schnitzel mit Erdnusspfändchen und Gemüse.
26:05Selbstverständlich.
26:05Eine hervorragende Wahl.
26:07Ich nehm den Hornoxen und mach nix, wenn's schnell geht.
26:10Was willst denn du hier?
26:11Ich wollte nur noch mal unsere Übergabe morgen durchgehen.
26:15Vielleicht wollen Sie doch noch mal an die Karte schauen?
26:17Es sind ja nur noch wir beide.
26:19Also...
26:19Wie geht's denn?
26:20Jetzt tu doch nicht so mitleidisch.
26:22Julia, bitte.
26:22Lass uns doch ins Büro gehen und das Ganze in Ruhe besprechen.
26:24Da gibt's nix zu besprechen.
26:26Du hast hier heute noch überhaupt nix verloren.
26:29Bitte, Julia.
26:30Bitte, Julia.
26:31Erst fliegt dein Mann meinen Uli tot und jetzt machst du eine freundliche Übergabe.
26:34Hau ab!
26:35Der Daniel ist unschuldig.
26:37Ja, deswegen sitzt er jetzt auch im Knast.
26:40Such dir besser schon mal einen neuen Job.
26:43Ach ja, dann kannst du zum Abschluss bitte einmal alle Bücher, Belege, Lieferscheine und Abrechnung
26:48komplett vorlegen?
26:49Danke.
26:53Ich muss noch mal schnell ins Büro.
26:55Ruf mich an, wenn sie hinter mir herkommt.
27:20Wo steckt denn jetzt schon wieder dieser Oswald?
27:22Vielleicht mal für kleine Kellner?
27:23Körle, Körle.
27:33Oswald?
28:04und sitzen dieadows Seattle.
28:04Sie sind große Freiheit oder nett Deutsch?
28:04Was ist heute tomatoes?
28:18Oswald?
28:20So, Herr Oswald, das war's dann endgültig. Danke und tschüss.
28:24Gut. Die Herrschaften am Tisch sieben hatten Saumagen mit Kutteln und veganes Schnitzchen mit Erdnusspfändchen und Gemüse.
28:30Wenn Sie so nett wären, Frau Wickenhöfer. Vielen Dank.
28:39Wo hast denn du jetzt diesen 3D-Drucker her? Das willst du nicht wissen.
28:43Und wenn doch?
28:46Dann würdest du es erst recht nicht wissen wollen.
28:49Verstehe.
28:53Jetzt pass mal auf.
29:06Ich habe übrigens mit dieser Melina Schäfer gesprochen.
29:09Und?
29:10Sie hat zumindest sehr merkwürdig reagiert, als ich sie direkt gefragt habe, ob sie was mit Daniel hatte.
29:16Ich frage mich ja, warum der sich so für Sie eingesetzt hat.
29:19Vielleicht zeigst du sie nochmal.
29:21Ich fürchte, ich war etwas zu forschen.
29:24Okay.
29:27Fertig.
29:28Ich schau morgen mal bei der Wickenhöfer vorbei.
29:31Das habe ich nicht gehört.
29:32Stell's dir trotzdem in Rechnung.
29:56Morgen.
30:01Melina ist ein ganz besonderer Mensch, ja?
30:04Ist so durch und durch gut.
30:07Wie aus der Zeit gefallen.
30:09Sowas gibt es heute gar nicht mehr, aber...
30:12Ja, war nichts.
30:15Das glauben Sie doch selbst nicht.
30:18Schauen Sie, ich habe...
30:19Ich habe sie eingestellt, weil sie die Tochter von einem unserer Stammkunden im Jury ist.
30:23Ja, ich habe mich für sie verantwortlich gefühlt.
30:27Was war eigentlich so schlimm daran, für Ihren Cousin zu arbeiten?
30:31Das hieß, dass er dem Mädchen gern mal auf den Hintern geschaut hat.
30:35Sie wissen doch, dass es anders war.
30:38Nein, weiß ich nicht.
30:41Herr Krause, wenn Sie nicht zu 100 Prozent kooperieren,
30:45erschweren Sie mir meine Arbeit unnötig und schaden sich am Schluss nur selbst.
30:50Was war mit Melina?
30:52Nichts, nichts war mit ihr.
31:08Hallo.
31:11Wohnt hier Melina Schäffer?
31:12Ja, warum fragen Sie?
31:14Ich war gerade im Kurzwarnladen und da sagte man mir, sie sei krank.
31:19Wer sind Sie denn?
31:20Mein Name ist Hornberg, ich bin der Rechtsanwalt von Daniel Krause.
31:23Ich weiß nicht, ob Sie mit der Sachlage vertraut sind, aber Melina hat für ihn gearbeitet.
31:26Ja, ja, ich kenne Daniel. Wie geht es ihm denn?
31:28Den Umständen entsprechend. Kann ich kurz mit Melina sprechen?
31:32Ihr geht es nicht gut, tut mir leid.
31:35Okay, wir gehen in.
32:03Geh, Geh, Geh!
32:33Geh, Geh!
33:04Geh, Geh!
33:33Geh, Geh, Geh!
33:34Geh, Geh!
33:35Geh, Geh, Geh!
33:39Geh, Geh, Geh!
33:43Geh, Geh, Geh!
33:51Geh, Geh, Geh!
34:01Geh, Geh, Geh, Geh!
34:02Geh, Geh, Geh, Geh, Geh!
34:06Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh!
34:07Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh!
34:11Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh!
34:16Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh,
34:33Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh,
34:36Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh,
34:36Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Geh, Ge
34:52Frau Krause!
34:53Herr Hornberg, was können wir denn noch tun?
34:56Wir haben ab jetzt wieder Dienst im Lokal und ich schaffe das nicht allein.
35:00Kommen Sie doch bitte rein.
35:01Danke.
35:04Ihr Mann ist immer noch dringend tatverdächtig.
35:07Und da er sich nicht erinnern kann oder an einen bestimmten Punkt nicht erinnern will,
35:13nehmen Sie doch bitte Platz.
35:16Wie ich ihn nicht erinnern will.
35:18Er ist nicht dazu zu bewegen, eine umfängliche Aussage zu Milena Schäffer zu machen.
35:22Ach, die Milena? Ja, die hat sich an den Uli rangemacht.
35:25Also, Julia hatte irgendwas vermutet.
35:27Aber Daniel meinte aber absolut gar nichts und die hat er dann auch gekündigt.
35:31Und dann?
35:32Und dann hat mein Mann, der Gutmensch, ihren neuen Job besorgt.
35:35Frau Krause, ich will Ihnen nicht zu nahe treten.
35:38Aber könnte es sein, dass Ihr Mann was mit Milena Schäffer hatte?
35:42Ganz sicher nicht.
35:44Ganz sicher?
35:44Ja, natürlich.
35:46Soweit man sich bei einem Mann eben sicher sein kann.
35:51Hey, Benni, was gibt's?
35:53Mann, ich sag nur Augen auf bei der Berufswahl.
35:57Was ist denn los?
35:58Dank unserer geschätzten Staatsanwältin hab ich in einer Stunde eine Begehung am Tatort.
36:03Sie will mit Krause vor Ort die Tat nochmal nachstellen.
36:06Und?
36:06Ich hab kein gutes Gefühl dabei.
36:09Was soll denn dabei schon rauskommen?
36:10Im Zweifel nichts Gutes.
36:12Ich komm einfach nicht weiter.
36:14Hast du irgendwas Neues?
36:15Naja, diese Julia hat definitiv was am Laufen.
36:18Die benimmt sich auch so merkwürdig.
36:20Die hat den ganzen Schreibtisch voller Bargeld und Quittung.
36:22Die meisten von den Quittungen stammen von Sanz aus dem Wettbüro.
36:25Sieht so aus, als wenn die sich eine Kneipe auf Mallorca kaufen wollen.
36:28Okay, das ganze Bargeld würde erklären, wieso in derselben Kneipe bei den einen Gewinn und bei den anderen Verlust zustande
36:34kommt.
36:35Schwarzgeld?
36:36Tja, aber was hat das mit Ulrich Wickenhöfers Tod zu tun, wenn das ganze Geld ja noch da ist?
36:42Vielleicht wurde er erpresst und wollte nicht zahlen.
36:45Und wie steckt Milena da mit drin?
36:47Und dieser José Miguel Sanz.
36:49Bleib da mal dran. Nicht, dass plötzlich die Wickenhöfer verschwunden ist.
36:54Mach ich.
36:59Also, Herr Glock, stellen Sie sich doch bitte da vorne an die Treppe.
37:02Da hinten jetzt oder wo?
37:04Ja, da.
37:06Und Sie stellen sich bitte zum Kühlschrank und checken den Bestand mit dem Rücken zu uns.
37:10Jawohl.
37:11Hier so?
37:13Ja, da so, Herr Glock.
37:17Also, Herr Hornbeck, wir können.
37:19Ich werde alles dokumentieren und genauestens darauf achten, dass die Rechte meines Menehm in keiner Weise beeinträchtigt werden.
37:25Ich stelle jetzt schon die Verwertbarkeit der Ergebnisse infrage.
37:28Ist ja gut, Herr Hornbeck. Können wir jetzt?
37:32Herr Krause, bitte!
38:01Sorry, das ist blöd. Das steht doch auch so blöd.
38:10Was willst du denn hier? Verschwinde!
38:13Ich hab bezahlt, du Drecksau!
38:15Was bezahlt?
38:15Ich hab bezahlt für die Lena!
38:17Du Schwein!
38:18Die Lena hat kein Geld bekommen!
38:19Komm!
38:20Jetzt verschwinde!
38:21Raus hier!
38:21Für die Geld?
38:22Raus!
38:23Hau ab!
38:24Du bist der Stock besoffen!
38:27Er hat mich rausgeschmissen!
38:31Ich war's nicht!
38:34Er hat mich rausgeschmissen!
38:36Ich war's nicht!
38:37Hier, ich bin damit im Kopf gegen den Knall und dann hat er mich rausgeschmissen!
38:40Wirklich! Wirklich!
38:42Ich war's nicht!
38:44Und was machen Sie jetzt?
38:46Jetzt werten wir die Fakten aus, Herr Hornbeck.
38:49Wenn Herr Krause hier wirklich mit dem Kopf an dieses Weinregal gestoßen wurde, dann muss
38:53da ja seine DNA zu finden sein.
38:55Genauso wie eine Wunde in seinem Hinterkopf.
38:58Hier, ich hab auch eine Wunde am Kopf!
39:00Das müssen Sie jetzt alles nochmal überprüfen lassen.
39:02Ja, genau das werden wir tun, Herr Hornbeck.
39:05Aber so lange bleibt Herr Krause in U-Haft.
39:08Ich bin jetzt da!
39:09Zahle Sie ihn unten!
39:19Musik
39:43Störungsdienst, ich muss die Telefonleitung überprüfen, dann haben wir Störungen in der ganzen Straße.
39:47Können Sie mal schauen, ob Ihr Telefon funktioniert?
39:52Dort!
39:54Wo sind Ihre Dose?
39:57Äh, unten.
40:01Na, wohnen wir mal.
40:10Na, wohnen wir mal.
40:55So, warte schön.
40:57Dankeschön.
40:58Das klang ja sehr dringend, Frau Staatsumwältin.
41:01Cappuccino mit frischer Vollmilch ohne Zucker.
41:03Danke.
41:04Benni, ich will ja jetzt nicht unfett zu Dir sein und sich einfach so ins offene Messer laufen lassen.
41:08Die Nobel.
41:11Pass mal auf, die Auswertung aller Spuren weist immer noch auf Krause als Täter hin.
41:16Damit ist die Beweisaufnahme aus meiner Sicht abgeschlossen und das heißt, ich muss heute noch Anklage erheben.
41:20Weser denn, Du hast noch irgendwas Prozessrelevantes ermittelt?
41:25Vielleicht ja, vielleicht nein.
41:29Wenn das mal nicht ausgeht wie es Hornberger schießen.
41:32Hier, ich hab mir den Kopf, hab mir den Kopf hier eingestoßen.
41:45Ich hab das Gefühl, wir kommen bei diesem Fall keine Millimeter weiter.
41:49Was ist denn mit Julia oder diesem Sanz?
41:54Ich hab ein Mikro im Wettbüro installiert.
41:56Sanz scheint dubiose Immobiliengeschäfte auf Mallorca zu vermitteln.
42:00Die Wickenhöfers haben hier eine Menge Geld gezahlt.
42:02Die wollten sich da wohl eine neue Existenz aufbauen.
42:08Komm her.
42:10Tuck mal hier.
42:11Milena Schäfer, 20.000 Euro.
42:14Auf, Aufhebung, Vertrag, Zahlung von U. Wickenhöfer.
42:2020.000 Euro Abfindung?
42:23Für einen Kneipenjob?
42:24Das stinkt doch.
42:29Hallo.
42:36Entschuldigung.
42:38Guten Tag.
42:39Guten Tag.
42:40Benjamin Hornberg.
42:42Ihre Mitarbeiterin Milena, hat die heute frei?
42:46Sind Sie ein Freund?
42:48Ich müsste Sie wirklich dringend sprechen.
42:50Können Sie mir sagen, wo ich Sie finde?
42:52Sie ist nur kurz zum Arzt.
42:54Sie kommt aber gleich wieder.
42:56Es geht ihr heute nicht so gut.
42:58Immer noch krank?
43:00Krank kann man das nicht nennen.
43:03Verstehe.
43:07Weiß Sie denn inzwischen, was es wird?
43:11Sie wissen davon?
43:13Ja.
43:14Sind Sie etwa der Vater?
43:15Nein, nein.
43:16Ich möchte ihr helfen.
43:18Ich muss hier wirklich dringend sprechen.
43:21Doktor Uli Gabel.
43:24Vielen Dank.
43:26Bitte.
43:27Tschüss.
43:28Tschüss.
43:29Tschüss.
43:51Frau Schäfer.
43:53Bitte einen Moment.
43:54Ich bin der Anwalt von Daniel Korn.
43:55Ja, ich weiß.
43:56Ich habe Sie vom Fenster gesehen, als Sie bei uns zu Hause waren.
43:58Ich muss jetzt aber zurück zur Arbeit.
43:59Bitte.
43:59Ich weiß, dass Sie schwanger sind.
44:01Wir müssen reden.
44:02Was?
44:03Woher wissen Sie das?
44:05Mein Vater darf das auf keinen Fall erfahren, okay?
44:08Das wird er doch früher oder später sowieso.
44:10Oder wollen Sie es abtreiben?
44:12Nein.
44:13Nein.
44:13Das könnte ich nicht.
44:15Aber ich brauche noch ein bisschen Zeit.
44:16Ist Daniel der Vater?
44:18Was soll das?
44:19Das ist meine Angelegenheit.
44:20Also lassen Sie mich in Ruhe.
44:21Das ist so schön schwer genug.
44:23Ich weiß.
44:23Ich weiß aber auch, dass Sie 20.000 Euro Abfindung bekommen haben.
44:26Wofür war das Geld?
44:30Frau Schäfer.
44:38Was ist jetzt mit dem Notartermin, Miguel?
44:40Wir sollen die zweite fahren.
44:42Julia, ohne nichts zu tun.
44:44Wir müssen das Dokument ändern und über dich überschreiben.
44:46Die spanischen Behörden wollen in jedem Schritt noch mal Geld haben.
44:49Ich brauche noch mal 30.000.
44:50Was soll das, Miguel?
44:51Ich habe da eine Quittung.
44:52Das weißt du ganz genau.
44:54Ja.
44:54Und ich habe Beweise auf meinem Handy.
44:56Die kosten aber noch mal extra.
44:58Beweise?
44:58Was sind für Beweise?
44:59Deine Beweise interessieren schnell, hörst du?
45:03Das sollten sie aber.
45:05Wenn ich dieses Handy der Polizei zukommen lasse,
45:07ist Daniel sofort ein freier Mann.
45:09Ja und?
45:09Daniel wird wahrscheinlich sehr schnell herausfinden,
45:12was du alles am Finanzamt vorbeigeschleust hast.
45:15Und da ist mir das direkt in den Klass.
45:16Alter.
45:17Bring das Geld mit.
45:20Okay.
45:22Wo sollen wir uns treffen?
45:24In einer Stunde.
45:25Hey Leo.
45:26Auf dem Lorberg.
45:28Gut.
45:29Aber bring das Handy mit.
45:30Sonst gibt es gar nichts.
45:30Hörst du?
45:36Was gibt es?
45:37Milena ist schwanger.
45:38Ach nee, und wer war es?
45:39Keine Ahnung.
45:40Aber wenn die 20.000 von Wickenhöfer kommen,
45:42war es vielleicht so eine Art Schweigegeld.
45:44Na, das könnte sein.
45:46Aber Julia hat auf jeden Fall was damit zu tun.
45:48Dieser Sanz erpresst sie mit irgendwelchen Beweisen,
45:50die angeblich Daniel entlasten.
45:52Da geht es um eine Menge Geld.
45:54Vielleicht hat sie ihren lieben Ulrich auch selbst aus dem Weg geräumt.
45:57Laut Akten waren auch ihre Fingerabdrücke auf dem Bambel.
46:00Hm, ich muss los.
46:02Werden Sie gleich auf dem Lorberg.
46:04Okay.
46:05Ich muss auf zu Hause.
46:06Ich lasse mein Handy auf laut.
46:08Ich ruf mich an, wenn es was Neues gibt.
46:10Dann machen wir es.
46:17Schwanger, ja.
46:19Ich erinnere mich.
46:21Mein Gott, trau Sie, jetzt reden Sie endlich.
46:23Sind Sie der Vater?
46:26Was, das Kind ist doch nicht von mir.
46:29Da können Sie sofort einen Vaterschef des Lassen machen.
46:32Hatte Ihr Kosein ein Verhältnis mit Milena?
46:40So will ich das nicht nennen.
46:42Sondern wie?
46:49Gehen Sie.
46:53Mein Gott, Kausi, jetzt reden Sie endlich.
46:55Ich habe Sie gefunden.
46:57Sie lag da.
46:58Völlig verstört.
46:59Ich habe sofort gewusst, was er ihr angetan hat.
47:03Dann habe ich sie nach Hause gefahren und mich seitdem um sie gekümmert.
47:06Warum haben Sie mir das nicht gleich erzählt?
47:09Weil ich mich nicht belasten wollte.
47:11Schließlich habe ich das Schwein erpresst.
47:13Habe dafür gesorgt, dass er ihr Geld zahlt.
47:15Richtig viel Geld.
47:17Und ich dachte, das war es.
47:20An dem Abend ist Milena zu mir gekommen und hat mir gesagt, dass sie schwanger ist.
47:26Ich weiß nicht mehr, ob ich aus Wut oder aus Angst getrunken habe.
47:30Auf jeden Fall wollte ich ihm wehtun.
47:31Ich wollte ihm richtig wehtun.
47:34Ich dachte zeitweise, wirklich, ich hätte ihm den Bembel in den Kopf gezogen.
47:39Wusste Julia das mit Milena?
48:07Ich weiß nicht.
48:10Bis zum nächsten Mal.
48:16Das war's.
48:55Das ist kein Quatsch, ich bin noch hier.
48:59Also.
49:00Du hast das Handy?
49:01Hast du das Geld dabei?
49:02Ich will zuerst das Handy sehen.
49:04Ich hab's Geld dabei.
49:05Was habt ihr dafür?
49:06Ich hab's Geld dabei.
49:07Ich will zuerst das Handy sehen, so was abgemacht.
49:10Ja komm, erzähl das deiner toten Oma.
49:12Ich schick dir die Datei, zeig mir das Geld.
49:14Also hier, okay?
49:15Wo ist das Handy?
49:16Wo ist das Handy?
49:17Nein!
49:18Nein!
49:20Zieh, ey.
49:22Hey!
49:24Fuck.
49:25Hey!
49:34Scheiße!
49:35Frau Wickenhofer, sind Sie okay?
49:36Ja, ja, es geht schon.
49:38Was machen Sie denn hier, Oswald?
49:40Ich bin Privatdirektiv.
49:41Geht's Ihnen gut?
49:43Privatdirektiv?
49:43Dann schnell hin und her!
49:45Machen Sie, der hat mein Geld!
49:49Ich kümmere mich drum.
49:50Verlassen Sie sich's aus.
49:51Bill!
49:53Oswald!
50:08Benni, komm zum Bettbüro.
50:09Dringend!
50:23Du bist ja mal schneller mit am Angeberrat.
50:26Nee, das war ein Fehlalarm.
50:27Als rosa Bäckchen, der Herr anwalt.
50:29Klappe, worum geht's?
50:30Sanz hat eben Julia überfallen und vermutlich ihr gesamtes Schwarzgeld in seinem Tresor.
50:34Er ist doch noch drin.
50:35Ich kann nur, wie er packt.
50:36Okay, dann rufen wir jetzt die Polizei.
50:38Nein!
50:40Du willst doch nicht.
50:42Wie willst du da reinkommen?
50:44Pass auf.
50:46Hör mal.
50:47Weißt du, was das ist?
50:49Nee.
50:50Hab ich aufgenommen.
50:52Und dann hab ich diesen wunderbaren Converter hier.
50:54Und hier, der rechnet mir das um.
50:57Das sind die Zahlen vom Türgut vom Bettbüro.
50:59So, ich ruf dich jetzt an.
51:01Dann steppst du das Handy ein.
51:02Dann kannst du mithören.
51:04Hast du?
51:06Ja.
51:07Und du wartest hier im Auto.
51:08Falls er flieht?
51:10Spielen wir nach meinen Regeln.
51:11Schon mal was.
51:221 zu 0 für Oswald.
51:33Wohin denn so eilig?
51:34Komm nicht näher.
51:36Kein Schritt, ja?
51:38Leg das Messer weg.
51:39Lass mich einfach da raus.
51:41Leg jetzt weg!
51:46Jetzt!
51:50Wo ist das Handy?
51:53Hast du ein Handy?
51:53Hast du ein Handy?
51:54Was sind da für Beweise drauf?
51:58Vielleicht kommen wir ins Geschäft.
52:01Sonntagnacht.
52:02War ich nach der Arbeit draußen am Rauchen.
52:04Es gab Streit im Golden Apfel.
52:06Ich hab das gefilmt.
52:07Man weiß ja nie, wofür das gut ist.
52:09Vielleicht hätte Julia ja dafür bezahlt.
52:11Vielleicht.
52:13Hat sie aber nicht.
52:18Ich geb dir die PIN.
52:20Du lass mich gehen.
52:21Und wenn du mich verarschst, dann?
52:23Ich verarsch dich nicht.
52:24Ich will auch nicht wissen, ob du mit dem Ding umgehen kannst.
52:28Also, Deal?
52:30Deal.
52:32Hol das Handy aus dem Tresor.
52:35Langsam.
52:37Und jetzt legst du es hier auf den Schreibtisch.
52:44Moment.
52:46Die PIN.
52:4820.
52:5011.
52:5275.
52:59Gute Reise.
53:08Benni?
53:10Was ist das für eine Scheiße?
53:13Das ist doch mein Laden!
53:15Das ist mein Laden!
53:19Gute Arbeit.
53:20Kannst jetzt rauskommen.
53:22Der Adler ist gelandet.
53:27Mal sehen, womit sonst die Wickengefahr presst.
53:35Also.
53:36Filmchen.
53:39Sie lassen sich mal nicht mehr sehen, du verdammt.
53:42Blödes Sau, du dick.
53:43Ich vermisse ihn raus!
53:49Oh, das könnte ich nicht.
53:53Blödes Sau, du.
53:54Wer verpisst sie?
53:57Arzt du.
54:00Der Dickenhofer geht wieder ran.
54:07Was war das? Mal nochmal zurück.
54:15Hier. Da haben wir ihn. Unseren Freispruch erster Klasse.
54:20Ich muss ihm beipflichten, Herr Hornberg.
54:22Dieser Film belegt eindeutig, dass Ihr Mandant unschuldig ist.
54:25Er ist sofort freizulassen.
54:29Danke.
54:33Sorry, ich hab die Stadt total im Schlauch.
54:35Ja, völlig egal.
54:42Danke, Herr Hornberg.
54:43Sehr gerne.
54:45Ach, und Sie sind im goldenen Abfall jederzeit herzlich eingeladen.
54:48Ich komme sehr gerne.
54:51Das war nicht fertig.
55:05Ich würde Haftbefehl beantragen.
55:08Ich höre bei der Verhaftung gerne dabei. Es beruhigt vielleicht die Situation, wenn es anwaltliche Hilfe gibt.
55:17Das war nicht so.
55:17Benni, du weißt schon, was du da von mir verlangst.
55:23Das war nicht so.
55:24Ja, ich bin dran.
55:25Ich bin dran.
55:27Ich bin dran.
55:35Ich bin dran.
55:42Ich bin dran.
55:57Sie wissen, warum wir da sind.
56:11Ich kann Ihnen das jetzt leider nicht ersparen.
56:14Herr Schäfer?
56:28Ich habe Daniel in den Keller gehen sehen und ihn dann schreien hören.
56:32Ich wollte eigentlich nur verhindern, dass er eine Dummheit macht.
56:36Sie müssen jetzt keine Aussage machen, Herr Schäfer.
56:39Daniel war schon weg, als ich runterkam.
56:40Und ich habe Ulrich gefragt, warum er meine Tochter vergewaltigt hat.
56:47Warum?
56:49Er hat einfach nur gelacht.
56:53Wissen Sie, ich bereue es nicht einmal.
57:11Können Sie nicht irgendwas machen?
57:14Ich bin noch schuld.
57:18Im Moment nicht.
57:21Aber morgen habe ich ihr gesagt.
57:24Und, was wirst du tun?
57:27Ich werde das Mandat annehmen. Hilfst du mir?
57:30Wenn ich dich nicht wieder bedienen muss?
57:32Na ja.
57:35Vielleicht hörst du ja mal an der Cover einer Kneipe an.
57:38Die wäre so Hornlag.
57:40Was?
57:40Wieso denn ich?
57:42Na ja, so ein kleiner Zusatzverdienst.
57:44Könntest du endlich mal mein Honorar aufstocken?
57:47Wollten wir ja schon lange mal drüber reden.
57:50Echt?
57:50Ganz sicher.
57:51Ja.
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