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  • vor 2 Tagen

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Transkript
00:00Udo Hildebrandt und seine Frau Carmen führen eine vorbildliche Ehe.
00:05Sie haben mit ihrer 17-jährigen Tochter Anna eigentlich alles, was man sich wünschen könnte.
00:10Doch der 41-Jährige hat ein Geheimnis, das dieses Familienidyll zerstören könnte.
00:15Ja, ich habe hier und da schon mal eine Affäre, aber davon weiß sie nichts.
00:22Und ich liebe meine Frau, über alles, und meine Tochter.
00:25Und ich bin ein verdammt guter Familienvater und auch Ehemann.
00:28Und darauf kommst du doch schließlich an, oder?
00:31Doch für den 41-jährigen Familienvater haben seine außerehelichen Aktivitäten ungeahnte Konsequenzen.
00:38Was ist denn los? Sie machen das so spannend.
00:41Als wir vor einem halben Jahr ihren Tripper behandelt haben, hatten sie infolgedessen eine Entzündung an ihrer Prostata.
00:48Ja, ist das schlimm?
00:49Eigentlich nicht, aber in manchen Fällen kann dies zur Unfruchtbarkeit führen.
00:54Was soll das heißen? Jetzt machen Sie mir keine Angst.
00:56Wir haben zur Sicherheit ein Spermiogramm für Sie erstellen lassen.
01:00Laut des Spermiogramms und der Vitalität Ihrer Spermien und einem pH-Wert von unter 8 können wir davon ausgehen, dass
01:08Sie unfruchtbar sind.
01:09Was?
01:11Ich bin unfruchtbar.
01:13Ja, eine tolle Nachricht höre ich jetzt nicht.
01:15Also, wer schießt schon gerne mit Platzpatronen rum, ne?
01:19Aber außer mir weiß es ja keiner.
01:21Und die Familienplanung ist auch schon abgeschlossen.
01:23Also von daher, ich komm damit klar.
01:28Aber einige Tage später fällt der 41-jährige Geschäftsmann aus allen Wolken, als seine Ehefrau ihm eine freudige Neuigkeit unterbreitet.
01:38Ich möchte euch was sagen. Rupi, setzt euch mal hin. Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte.
01:43Also, ich bin schwanger. Wir bekommen ein Baby.
01:48Du bist was?
01:49Ja, ich bin schwanger. Endlich. Oder ist es nicht wahr?
01:51Mama, ich freue mich.
01:52Du bist schwanger?
01:53Ja, das ist toll, oder?
01:55Endlich ein Geschwisterkind.
01:57Wie kann das denn?
01:57Ja, ich habe mich auch gesehen.
01:59Meine Frau ist schwanger und ich bin zeugungsunfähig. Wie soll das gehen?
02:10Zwei bei Kallbaas
02:13Ja, Udo, in der Tat, das ist schwierig. Sie sind zeugungsunfähig und Ihre Frau ist schwanger.
02:20Genau so ist es. Meine Frau, die ich eigentlich liebe, aber ich stecke im Augenblick in so einem Gefühlschaos,
02:27geht hin und erzählt mir, hurra, du wirst wieder Vater, ich bin schwanger. Und ich bin zeugungsunfähig.
02:34Das kann also gar nicht sein.
02:35Aber wenn Sie sagt, wieder schwanger, heißt, Sie haben ein Kind mit Ihrer Frau?
02:38Ja, wir haben ein Kind. Die ist 18 Jahre alt und ich bin nicht die ganze Zeit über zeugungsunfähig gewesen.
02:45Ich bin seit ungefähr einem halben Jahr zeugungsunfähig. Ich habe das von meinem Arzt vor kurzem, vor zwei Tagen erst
02:50erfahren.
02:50Das ist ja bedauert. Ich weiß nicht, was passiert.
02:54Na gut, ich, also ich habe vor, ja vor gut einem halben Jahr habe ich einen One-Man-Stand gehabt
03:00und dabei eine Frau kennengelernt, die mich angesteckt hat.
03:03Ich habe Tripper dadurch bekommen und die Sache ist nicht richtig behandelt worden und die Folgen daraus waren dann eben,
03:11dass ich, ja, eben zeugungsunfähig geworden bin.
03:14Aber von der ganzen Sache weiß Ihre Frau nichts?
03:16Nein, ich habe da meiner Frau nie erzählt, weil ich auch keinen Grund dafür gesehen habe.
03:18Und Sie haben Ihre Frau aber auch nicht infiziert?
03:20Nein, ich habe die natürlich nicht infiziert. Ich habe mich da zurückgehalten, habe erst mal die ganze Sache behandelt.
03:24Ich liebe meine Frau und das war auch eine einmalige Sache. Ich wollte ja nicht da eine große Glocke hängen
03:28und unsere Beziehung dadurch irgendwie gefährden.
03:30Aber jetzt geht sie hin und kommt an mit einem Kind, das niemals von mir sein kann und will mir
03:34das hier unterjubeln.
03:35Wenn Sie einmal fremdgegangen sind, vielleicht ist sie ja auch fremdgegangen.
03:38Ja, da gehe ich mal schwer von aus, denn von alleine ist das Kind ja nicht da reingekommen.
03:42Davon kann man ausgehen. Haben Sie denn jemanden im Verdacht?
03:45Ich habe niemanden im Verdacht.
03:46Aber was bedeutet es denn für Sie, dass Ihre Frau schwanger ist und wahrscheinlich von einem anderen Mann?
03:50Einen absoluten Vertrauensbruch. Wir haben über alles immer geredet. Wir haben alles geregelt.
03:53Die Probleme, die wir haben und so weiter.
03:54Was bedeutet es denn hier?
03:55Ich bin verletzt. Ich bin zutiefst verletzt. Ich hätte nie gedacht, dass meine Frau so etwas machen würde.
04:00Okay, dann frage ich Sie.
04:01Sie geht immer hin und sagt, alles stimmt und dann...
04:02Ich denke, es ist ganz wichtig, dass Sie es hier sagen.
04:05Ja, natürlich. Klar.
04:07Alex, können Sie die Carmen reinbitten?
04:10Gerne.
04:11Das heißt, die fällt jetzt aus dem heiteren Himmel auf die Erde.
04:14Ja, ihr werdet nicht anders gehen wie mir, als sie mir das erzählt hat.
04:18Hallo, Frau Kalfers.
04:19Hallo.
04:20Oh, das sieht man immer schon ganz schön.
04:21Ja, hallo Udo.
04:23Na?
04:23Hallo, Carmen.
04:23Grüße.
04:25Warum sind wir eigentlich hier, sag mal? Ich habe jetzt eben keinen Anruf und ich...
04:28Also ganz einfach, der Grund, warum wir beide hier sind, ist kein schöner.
04:32Du kommst zu mir und sagst mir strahlend, hör mal zu, ich bin schwanger, herzlichen Glückwunsch.
04:36Wir kriegen noch ein Kind.
04:37Ich kann mich da leider nicht drüber freuen, weil ich nämlich zu 100 Prozent weiß, dass
04:40ich zeugungsunfähig bin.
04:43Ich bin zeugungsunfähig, ich kann niemals der Vater dieses Kindes sein.
04:46Und du stehst vor mir und sagst Hurra.
04:47Udo, was erzählst du da?
04:49Was ich erzähle, ich frage mich, was du mir erzählst.
04:51Du kommst an und sagst, du bist schwanger.
04:53Ich bin nicht zeugungsfähig, also, wer ist der Vater davon?
04:55Das frage ich mich jetzt.
04:56Udo, du bist der Vater von unserem Kind.
04:58Ich kann der Vater nicht sein.
04:59Was heißt zeugungsunfähig, Frau Kalfers?
05:02Zeugungs heißt, so was heißt zeugungsunfähig.
05:04Zeug heißt einfach, ich kann keine Kinder mehr machen.
05:06Ich war beim Arzt, bin untersucht worden und aufgrund von einer Krankheit, leider, ist
05:10das Ergebnis gewesen, es geht nicht mehr.
05:12Vielleicht hat er sich getäuscht.
05:13Ja, die Diagnose muss, Sie sehen, ich bin schwanger.
05:16Er hat sich nicht.
05:17Ich habe das sogar schriftlich.
05:18Und ich habe von dem, also, wir haben uns lange darüber unterhalten.
05:21Er ist wirklich auf Nummer sicher gegangen, hat die Untersuchung mehr als einmal durchgeführt
05:25und hat mir dann gesagt, hören Sie mal zu, es ist nicht mehr.
05:27Du bist doch der Vater.
05:28Alles andere klappt, aber das ist nicht mehr.
05:30Du bist der Vater, es kann kein anderer sein.
05:33Ja, du bist es.
05:34Ich weiß, dass ich da nicht bin.
05:35Und jetzt wüsste ich gerne, wer ist der Vater.
05:37Da muss was falsch an dieser Diagnose sein.
05:40Nein, da kannst du jetzt noch so lange drauf rumreiten.
05:42Das heißt, Sie haben mit keinem anderen Mann was gehabt.
05:45Nein, habe ich nicht.
05:46Als Ihre Frau Ihnen gesagt hat, in wie vielen Monaten sind Sie jetzt?
05:49Im zweiten.
05:50Im zweiten.
05:50Das heißt, Sie werden Ihrem Mann wann gesagt haben, dass Sie schwanger sind?
05:53Na ja.
05:54Direkt nachdem Ihre Periode ausgeblieben ist?
05:56So, man weiß es, vor vier Wochen oder so war das, ja.
05:59Oder das?
06:00Wussten Sie denn da schon, dass Sie zeugungsunfähig waren?
06:03Ich habe es vor zwei Tagen erfahren.
06:04Ach so.
06:05Vor zwei Tagen habe ich erfahren.
06:06Das heißt, bis dahin haben Sie sich mit Ihrer Frau gemeinsam gefreut, dass Sie ein Kind bekommen?
06:11Das, das ist, sei das.
06:14Ich kann es nicht begreifen und ich, oh, Frau Katt ist ehrlich.
06:18Ja, du musst jetzt nicht weglaufen, aber ich möchte das gerne geklärt haben hier.
06:23Ich gehe mal kurz hinterher, ja?
06:30Oh, kann ich mir noch so gehen?
06:32Ja, bitte.
06:35Sie brauchen jetzt erstmal ein Glas Wasser.
06:37Oh, da Frau Katt, das kann doch echt nicht sein.
06:39Wie kommt er drauf, das zu sagen?
06:41Wie kommt er drauf, zu sagen, dass er zeugungsunfähig ist?
06:46Wie sehe ich aus?
06:47Er ist der Vater.
06:49Wirklich.
06:50Das kann...
06:51Naja, ich denke jetzt mal, wenn wir ihn fragen würden, er hat es oftmal nicht mitgebracht, hätte er ein Spermiogramm.
06:57Ich glaube nicht, dass ein Arzt eine Aussage macht über eine Zeugungsunfähigkeit, wenn er das nicht belegen kann.
07:03Aber das ist...
07:03Und Sie...
07:06Ich kann das einfach nicht...
07:06Sie sind schwanger.
07:08Ja, natürlich.
07:09Wie sehe ich aus?
07:10Natürlich bin ich schwanger, das Kind ist auch von ihm, ganz bestimmt, ganz bestimmt, wirklich.
07:15Aber ich meine, das geht ja nun.
07:17Also rein biologisch ist das ja nicht machbar, dass Sie schwanger sind und das Kind von ihm ist, wenn er
07:22zeugungsunfähig ist.
07:23Und das oftmal schon seit geraumer Zeit.
07:26Er hat es jetzt nicht gerade gesagt, aber Ihr Mann ist ja...
07:29Also ich meine, wenn er zeugungsunfähig ist, durch eine Erkrankung...
07:38Jetzt will ich nicht ein anderes Fass aufmachen.
07:41Das war eine Geschlechtserkrankung.
07:44Tripper, meine ich, hat er gesagt.
07:47Der Ding hat sich wahrscheinlich nicht bei Ihnen zugezogen.
07:49Nein, sicherlich nicht.
07:51Sicherlich nicht.
07:52Also das heißt, haben Sie so ein Arrangement, Ihr Mann geht fremd, vielleicht sind Sie auch fremd gegangen und da
07:57ist das Kind reingekommen?
07:59Ja, ich meine, irgendwie muss ich ja ein Bauch bekommen sein.
08:02Frau Kalfers, einmal bin ich fremd gegangen. Einmal. Aber erst einmal.
08:07Wann?
08:11Vor drei Monaten. Aber wirklich, es war ein Ausrutscher, wirklich.
08:15Haben Sie denn verwütet?
08:16Ja. Ja, natürlich.
08:18Deswegen, das Kind ist von Udo, ganz bestimmt, ich weiß das. Ich spüre das, ich weiß das.
08:23Aber vor drei Monaten, Sie sind jetzt, Sie sagen, in der achten Woche.
08:26Mhm.
08:29Er kann es gar nicht.
08:30Sind Sie denn sicher? Haben Sie denn einen Test gemacht, dass Sie in der achten Woche sind?
08:34Nein, das spüre ich mir. Frau Kalfers.
08:37Ich meine, jetzt, um zu wissen, vielleicht ist es ja doch, vielleicht ist das Präservativ geplatzt und Sie sind schon
08:41viel weiter.
08:42Das, wir, nein, das kann nicht sein. Eigentlich kann das, das kann doch nicht sein. Wir haben ja aufgepasst.
08:48Ihr gab es den dritten Mann.
08:50Nein.
08:51Nein.
08:51Aber ich meine, jetzt mal ohne Quatsch, wenn Sie ein Präservativ benutzt haben und Sie sagen, es kann nichts sein
08:57und Ihr Mann nicht zorgungsfähig ist, dann muss es doch einen dritten geben.
09:02Nein.
09:02Es gibt keinen dritten. Ganz bestimmt nicht.
09:05Also, vielleicht ist doch mit dem Präservativ nicht, was nicht in Ordnung gewesen wäre. Wer könnte denn der Vater sein?
09:11Ich kann es nicht hundertprozentig sagen.
09:13Okay, so. Wer ist denn dieser Mann? Kennen Sie ihn überhaupt?
09:17Mhm. Das ist ein Arbeitskollege vom Odo, das ist der Max. Mhm.
09:24Und warum sind Sie fremdgegangen?
09:28Ich wollte ihm auch mal eins auswischen. Er hat mich versetzt und Max war plötzlich da.
09:36Max ist der Freund.
09:37Mhm. Und dann ist es passiert.
09:41Ja, ich wollte ihm auch mal richtig, ich wollte ihm...
09:44Mal heißt, Ihr Mann hat Ihnen auch schon häufiger eins ausgewischt.
09:50Ja, also es ist nicht so, ja, nicht so wichtig.
09:54Aber Sie haben möglicherweise jetzt ein Kind mit einem anderen Mann gezogen, das ist ein Problem.
09:59Ich kann das nicht vorstellen.
10:00Das müssen Sie mit ihm klären. Ich habe nicht den Eindruck, dass Ihr Mann, ähm...
10:04Das kann ich ihm nicht sagen.
10:06Aber er braucht doch nur eins und eins zusammenzurechnen, was meinen Sie, weshalb er hier steht? Und er ist ziemlich
10:09geladen.
10:10Ja, aber das...
10:10Weil er eins zu eins zusammenrechnet, einfach sagt, das kann nicht mein Kind sein. Und darüber müssen Sie jetzt mit
10:16ihm sprechen.
10:17Es sei denn, Sie wollen das Kind nicht behalten.
10:19Ich möchte, natürlich möchte ich das Kind behalten. Natürlich, das ist das allergrößte, ja.
10:24Ein Kind mit Udo zusammen, das ist...
10:26Das wäre das Größte, ja.
10:28Ja, mit Udo...
10:37Okay, okay, okay.
10:39Ja.
10:40Denn auch wenn er Ihnen gegenüber nicht immer offen war, denke ich, müssen Sie in diesem Fall wirklich derjenige sein,
10:46der offen ist.
10:50So, atmen Sie nochmal tief durch, das wird nicht amüsant.
10:55Auch wenn Sie sagen, ich habe nichts anderes getan als du.
11:04So.
11:06So, ich halte mich jetzt erstmal raus.
11:08Können wir das jetzt klären?
11:09Das klären was.
11:14Sie sind zeugungsunfähig und Ihre Frau ist schwank.
11:17Genau so ist es.
11:18Oder was erzählst du mir?
11:19Weil ich erzähle, ich frage mich, was du mir erzählst.
11:22Sie haben möglicherweise jetzt ein Kind mit einem anderen Mann gezeugt, das ist ein Problem.
11:26Er ist der Vater, wirklich.
11:28Ich glaube nicht, dass ein Arzt eine Aussage macht über eine Zeugungsunfähigkeit, wenn er das nicht belegen kann.
11:33Es ist nicht Udos Kind, das dürfte wohl klar sein.
11:37Und darüber müssen Sie mit ihm sprechen.
11:38Okay, okay, okay.
11:42Denn auch wenn er Ihnen gegenüber nicht immer offen war, denke ich, müssen Sie in diesem Fall wirklich derjenige sein,
11:48der offen ist.
11:52So, atmen Sie nochmal tief durch, das wird nicht amüsant.
11:57Auch wenn Sie sagen, ich habe nichts anderes getan als du.
12:06So.
12:08So, ich halte mich jetzt erstmal raus.
12:09Können wir das jetzt klären?
12:10Also, Udo, ich, ähm, es ist einmal passiert, wirklich.
12:18Nur ein, einmal, wirklich.
12:20Es war ein Ausrutscher.
12:21Einmal.
12:22Ausrutscher.
12:23Einmal.
12:24Dann erzähl mal weiter.
12:27Max, was?
12:28Und wirklich, das passiert nie wieder.
12:30Was? Mit wem?
12:32Hast du jetzt Max gesagt?
12:34Ja, aber es war wirklich nur ein einziges Mal.
12:37Ey, du hast mit Max geschlafen, der Typ, der bei mir mit in der Firma arbeitet?
12:41Aber es ist...
12:42Ey, mal, das kann doch nicht dein Ernst sein.
12:44Ja, ich kann da nicht fassen, was du mir erklären willst.
12:47Ich bin schwanger.
12:48Ja, du bist schwanger, aber ich bin nicht der Vater davon.
12:51Und jetzt kommst du an und sagst, hallo, wir machen einfach so weiter wie bisher?
12:54Wir müssen das klären.
12:56Das ist das Allerletzte.
12:58Ich komme da nicht mit klar.
13:00Also, ich habe Sie vorhin gefragt, was bedeutet das für Sie, wenn Sie schwanger ist und zwar nicht von Ihnen.
13:05Haben Sie gesagt, ich bin verletzt, ja.
13:07Und Sie ist erschüttert, weil Sie sicher ist, dass Sie der Vater sind, aber inzwischen haben Sie, glaube ich, Begriffen,
13:12es ist nicht so.
13:13Ich bin nicht.
13:13Und irgendwas müssen Sie klären.
13:15Genau.
13:15Und das weiß man, das klären wir auch.
13:17Das klären wir auch.
13:18Kann nicht sein.
13:19Wir machen das anders.
13:20Zwischen uns beiden kriegen wir das nicht geregelt.
13:22Ich mache das anders.
13:23Was machst du jetzt?
13:24Ich mache das anders.
13:25Ich werde Max anrufen.
13:26Nein.
13:27Doch, ich will ihn hier haben und das klären wir.
13:32Ist Max auch verheiratet?
13:34Mhm.
13:34Mit Conny.
13:37Warum lässt er Sie nicht einfach in Ruhe?
13:41Max!
13:42Max!
13:42Was ist denn?
13:43Dein Handy!
13:45Kann man nicht mal in Ruhe saugen hier oder was?
13:49Udo!
13:50Wer?
13:51Geh mal dran, Udo.
13:57Jo, Udo.
13:58Was geht mit?
13:59Hör mal, du Arschloch.
14:00Wann wolltest du mir eigentlich erzählen, dass du mit meiner Frau gebänzt hast?
14:03Ha?
14:03Ja, Udo.
14:04Das war echt eine mega Scheißaktion.
14:06Ich weiß.
14:07Aber du musst echt wissen, dass es uns beiden einfach nichts bedeutet hat.
14:12Ja, das war total die Dummheit.
14:13Wirklich.
14:14Ja, meine Frau ist jetzt schwanger.
14:16Glückwunsch, mein Freund.
14:18Was?
14:20Das glaube ich doch jetzt nicht.
14:22Ach ja, das kann nicht sein?
14:24Und wie ist sie schwanger geworden?
14:25Wie ist das Baby in den Bauch gekommen?
14:26Von mir?
14:27Kann das nicht sein.
14:28Ey, das ist doch jetzt nicht deine Ahnung, oder?
14:30Ey, das glaube ich euch nicht.
14:32Dann kannst du gerne zu Frau Kalvers kommen und dich vom Gegenteil überzeugen.
14:36Ich bin hier.
14:37Ciao.
14:39Ey, was ist los, Max?
14:44Ja, Udo hat jetzt rausgekriegt, dass ich mitkam, was hatte und er ist natürlich stinkesauer,
14:49wie man sich vorstellen kann.
14:50Ja, zu Recht, oder?
14:52Ich meine, es ist doch viel zu krass, was da abgelaufen ist.
14:56Baby, ich weiß, wir haben drüber geredet.
14:59Und wir haben alles aus der Welt geschafft.
15:01Ja, und?
15:02Was hat er denn jetzt gesagt?
15:07Hä?
15:08Das kam jetzt, schwanger ist.
15:10Was?
15:12Und ich angeblich der Vater sein soll.
15:13Max, wie bitte?
15:15Das Klären scheint ja jetzt auf eins hinaus zu laufen.
15:18Dieses Kind kriegen Sie nicht mit Ihrem Mann.
15:22Das können Sie so sagen.
15:22Das ist nicht von Ihrem Mann und ich habe auch nicht den Eindruck, dass Ihr Mann auch nur
15:26im Ansatz bereit ist, dieses Kind zu kriegen.
15:28Hat er sich denn eigentlich gefreut?
15:29Ja, er hat sich gefreut.
15:31Wissen Sie, als wir unsere Tochter früher bekamen, die Anna...
15:34Ist 18 jetzt nicht mal.
15:35Ja, 17 wird 18.
15:36Und es war, wissen Sie, es war so, es war so schön.
15:40Es war einfach toll.
15:41Wir haben ganz viel Zeit miteinander verbracht.
15:43Und es war, wir haben, wir haben alles zusammen gemacht.
15:46Und er war so liebevoll und so.
15:48Und es war eine wundervolle Zeit.
15:49Er kann und er freut sich und ich freue mich auch.
15:51Und wir haben gesagt, das wird wieder so schön, ja.
15:54Deshalb haben Sie sich auch so gefreut.
15:56Ja.
15:56Das heißt, Sie haben auch nicht verhütet, ne?
15:57Nein, nein, nein.
15:58Sie wollten gerne ein Kind mit ihm haben.
16:00Ja, nur mit ihm.
16:03Ich liebe ihn von ganzem Herzen, Frau Kalvers.
16:06Sonst würde ich...
16:07Ich freue mich, Sie sich.
16:08Das ist ja auch, Herr Liebzi.
16:09Glaube ich.
16:09Nur mit Udo möchte ich mein Baby.
16:12Ja, das ist die eine Sache, dass Sie nur mit ihm das Baby möchten.
16:15Aber das Baby ist nicht sein Baby.
16:19Das heißt, es bleiben ja nur zwei Möglichkeiten.
16:21Entweder Sie kriegen dieses Baby alleine oder...
16:26Ich verstehe das noch nicht und ich kann das, will das auch nicht ganz.
16:28Sie kriegen eine soziale Indikation, wenn es nicht der Vater ist.
16:32So, ich habe Max erreicht.
16:33Das war nicht zu überhören.
16:34Und ich habe ihm gesagt, er soll hier hinkommen und er macht sich jetzt auch am Weg.
16:37Der müsste eigentlich gleich da sein.
16:38Warum hast du das gemacht, Udo?
16:39Warum ich das gemacht habe, das fragst du.
16:41Wollen wir mal, haben Sie ihm gesagt, was er hier soll?
16:44Ja, ich habe dem Max gesagt, er soll mal vorbeikommen.
16:46Und sich um sein Kind kümmern.
16:48Das hättest du nicht machen sollen.
16:49Das hätte ich nicht machen sollen.
16:50Wie, soll man jetzt einfach so nach Hause fahren und alles laufen lassen?
16:53Aber haben Sie denn jetzt eine Idee, was Sie mit diesem Satz wollen?
16:55Was ich merke, Sie sind verletzt, Sie sind auch sauer, nicht nur verletzt.
16:59Und Sie haben jetzt den Max angerufen, Sie sagen, er soll herkommen und sagen, was er mit diesem Kind machen
17:04will.
17:04Aber was wollen Sie denn mit der Situation machen?
17:06Ihre Frau will das Kind behalten und die will das Kind mit Ihnen bekommen.
17:10Was ich mit dieser Situation machen will, ich kann Ihnen noch nicht sagen, was ich im Augenblick nicht mache.
17:13Ich weiß nur, das ist für mich ein Vertrauensbrauch.
17:15Erstmal wollen Sie jetzt, glaube ich, um Sie schlagen.
17:17Sie wollen Max am liebsten.
17:18Ich weiß gar nicht mehr, was ich noch glauben kann.
17:21Ist Max der Vater?
17:22Gibt es da noch andere?
17:23Nein.
17:23Nun müssen wir nachher, weiß Gott, wie viele von meinen Arbeitskollegen hier reinlaufen lassen.
17:27Ich habe keine Ahnung.
17:28Und deswegen möchte ich, dass er hier erst etwas dazu sagt.
17:30Ich möchte jetzt aber nochmal, wenn er kommt, ist das sicherlich ein Thema, was mit dem Kind ist.
17:34Aber Sie verlassen ein Stück oder Sie vergessen ein Stück die Vergangenheit.
17:39Ich meine, konnten Sie sich denn gegenseitig sehr vertrauen?
17:42Ich muss das jetzt mal sagen, was Sie mir ganz kurz im Arbeitszimmer erzählt haben, dass Sie mit Max Sex
17:47hatten.
17:47Ich betone nochmal, Sex hatten, weil Ihr Mann Sie versetzt hat.
17:50Sie waren einfach sauer und Sie haben gesagt, das passiert häufig.
17:54Wie öfter mal.
17:57Ja, aber da möchte ich...
18:01Natürlich bin ich enttäuscht.
18:02Du bist jetzt mit dem ins Bett gestiegen, weil ich dich versetzt habe.
18:06Hör mal, wir sind doch hingegangen und haben in der Vergangenheit mehr als einmal darüber gesprochen.
18:10Bei uns laufen einige Sachen nicht mehr so, wie sie mal vor, weiß ich nicht, fünf, sechs, sieben oder acht
18:14Jahren gelaufen sind.
18:16Das ist alles so ein bisschen festgefahren.
18:18So, du hast gesagt, du kannst dich dafür, du kannst dich nicht ändern.
18:21Das ist eben so.
18:23Ja, und jetzt bin ich hingegangen und habe dafür gesorgt, dass das Problem aus der Welt geschafft wird.
18:27Damit es nicht bei uns in der Familie reinfließt.
18:29Also das Problem aus der Welt geschafft, heißt das, Sie sind dann mit anderen Frauen ins Bett gegangen?
18:32Ja.
18:32Und Ihre Frau wusste davon?
18:34Meine Frau wusste davon.
18:35Der hat doch nicht geschadet oder so.
18:37Ich liebe meine Frau und meine Familie eigentlich.
18:39Nicht eigentlich, sondern ich liebe die.
18:41Entschuldigung.
18:43Conny und Max sind da.
18:44Oh ja.
18:45Ah, prima.
18:45Ging ja schnell.
18:46Dankeschön.
18:47Bitte.
18:47Hallo.
18:48Hallo Frau Kalvers.
18:49Hallo Frau Kalvers.
18:49Sie sind die Ehefrau.
18:50Ich bin die Ehefrau von Max.
18:51Ja.
18:52Sie ist direkt mitgekommen.
18:54Geht's noch oder was?
18:55Kam was los?
18:56Sie wissen, um was es geht.
18:56Sie haben ja noch Ihre Ehefrau mitgebracht.
18:58Die kann man eigentlich nur gratulieren.
18:59Herzlichen Glückwunsch.
19:00Wie bist du denn jetzt von mir?
19:01Sie wissen, worum ich bin.
19:02Ich bin nicht der Vater.
19:03Habt ihr sie noch alle?
19:04Irgendwann muss es sein.
19:04Du bist nicht der Vater.
19:06Udo ist Stefan.
19:08Und dein Vater.
19:09Weißt du was?
19:09Erstmal, du stellst dich hier hin und kommst sofort mit so einem Spruch an.
19:12Mein Kollege.
19:13Ich hab dir vertraut in alles.
19:14Und du kommst zu mir nach Hause, wenn ich nicht darf.
19:16Scheißaktion.
19:16Und dann gehst du hin und gehst mit meiner Frau ins Bett.
19:17Udo, ich kann es nicht mehr gut machen.
19:19Ich kann es nicht mehr gut machen.
19:19Aber ich sag dir zu 100 Prozent, dass ich nicht der Vater bin.
19:22Das ist jetzt der Nächste.
19:23Wir haben ein Kondom benutzt.
19:24Ja, aber es muss ja irgendwie schiefgegangen sein.
19:26Was ist denn da schiefgegangen?
19:28Ich möchte jetzt Klarheit haben.
19:29Beim Kondom kann immer was schiefgehen.
19:30Dann geht das Ding kaputt und dann haben wir ein Theater.
19:32Und das ist jetzt das Resultat.
19:33Herzlichen Glückwunsch.
19:34Also ich weiß, wie so ein Kondom funktioniert.
19:35Wenn ihr es nicht wisst, tut mir leid.
19:37Ja?
19:37Ich hab es selbst entsorgt.
19:38Ich hätte was mitgekriegt, wenn da irgendwas daneben gegangen wäre.
19:40Das sieht man manchmal nicht.
19:41Das können ja winzige Löcher sein, ne?
19:42Ich muss jetzt auch mal fragen, wenn er definitiv nicht zeugungsfähig ist.
19:47Wie bitte?
19:48Er ist nicht zeugungsfähig.
19:49Was?
19:49Entschuldigung, durfte ich das jetzt sagen?
19:50Das ist eine Intimität.
19:51Ich bin nicht zeugungsfähig und somit kann ich auch nicht der Vater von diesem Kind sein.
19:57Und somit herzlichen Glückwunsch.
19:58Moment, Max.
19:59Ich bin nicht der Vater.
20:01Moment, Max.
20:02Zeugungsunfähigkeit hin oder her.
20:03Max.
20:03Baby.
20:04Wenn er zeugungsunfähig ist, ja?
20:06Dann kann das doch schließlich nur bedeuten, dass du der Vater bist.
20:10Wir haben darüber geredet.
20:11Du weißt, ich erzähle dir alles.
20:12Ich bin immer offen.
20:13Wir haben ein Kondom benutzt.
20:15Max, ein Kondom.
20:16Das kann auch reißen.
20:17Es ist nicht gerissen.
20:19Das kann man aber nicht vorstellen, dass es defekt ist.
20:21Aber dann merken Sie doch, wenn da irgendwas...
20:23Es ist aber jedenfalls...
20:24Es ist jedenfalls sehr...
20:25Ich möchte einfach nur...
20:27Ich bin es zu 100% nicht...
20:29Ich bin schwanger.
20:30Ihr seht alle, dass ich schwanger bin.
20:32Ja.
20:32Alles.
20:33Das muss verrückt sein.
20:33Keine Ahnung.
20:34Ich weiß, dass ich nicht bin.
20:35Baby, ich habe es dir gesagt.
20:36Ich bin es nicht.
20:38Ich habe es selbst entsorgt.
20:39Max, was soll ich denn jetzt denken?
20:40Ich kann es nicht sein.
20:41Was würde es denn für Sie bedeuten?
20:42Noch jemanden?
20:43Haben Sie ein Kind miteinander?
20:44Nein.
20:45Was würde es denn für Sie bedeuten?
20:47Es bedeutet nichts für mich, weil es einfach nicht so ist.
20:49Ich möchte einfach nur Klarheit haben hier.
20:51Ich will dieses Kind nur mit Udo.
20:52Und Max hat Ihnen aber sofort gesagt, was los ist.
20:55Ja, ich habe Ihnen sofort erzählt, was los ist.
20:58Gleich nachdem das geschehen ist, ist er nach Hause gekommen und hat mir halt alles geschildert.
21:03Sie hat mich verführt.
21:04Was?
21:05Mann, ich bin nicht...
21:06Hör doch mal auf!
21:07Was hör doch mal auf?
21:08Ihr unterstellt mir, dass ich der Vater bin.
21:10Wann war Ihr gemeinsamer Sex?
21:11Vor drei Monaten.
21:14Ungefähr...
21:14In der achten Woche gab es noch...
21:16Bitte.
21:16Nein, natürlich nicht.
21:18Es gab nur Udo und...
21:20Aber ich hatte meine Tage danach wieder.
21:22Alles ist gut.
21:22Das muss so sein.
21:23Ich bin nicht verrückt, Frau Kalvers!
21:25Das sagt ja auch gar nicht.
21:26Das muss doch jemand anderes mitfragen, Klaus.
21:28Man soll, glaube ich, wie in Ihren Haus.
21:29Wie gesagt, es gibt ja auch doch die Möglichkeit des Dritten.
21:31Nein!
21:32Ich entschuldige mich mal einen ganz kleinen Moment.
21:33Ich muss mal was mit meinem Assistenten sprechen.
21:35Ja, gern.
21:40Ich fass es nicht, ich fass es nicht, ich fass es nicht, ich fass es nicht, Max.
21:47Mann, ist das eine schwierige Situation.
21:49Alex, Sie sind ja noch viel mehr jetzt momentan in der Szene drin, wo wahrscheinlich um Sie herum Babys gemacht
21:55und geboren werden.
21:58Was würden Sie sagen, in wieviel Woche oder Monat ist Sie?
22:03Rein vom Schauen jetzt.
22:06Also kann durchaus im vierten Monat sein, würde ich sagen.
22:10Also man sieht doch schon deutlich was.
22:11Man hat zwar ein weites Shirt darüber, aber ich finde, man sieht schon etwas.
22:16Durchaus.
22:17Da gibt es wirklich Ungereimtheiten.
22:21Also, sie sagt, sie sei im zweiten Monat.
22:24Aber ich finde, sie sieht ja eher aus, auch wenn man weiß, sie hat schon vor 17 Jahren ein Kind
22:29bekommen.
22:30Aber sie sieht wirklich in meinen Augen eher so aus, als wäre sie mindestens im vierten.
22:34Also Sie glauben hier nicht.
22:37Außerdem hat sie mit diesem Max geschlafen vor drei Monaten.
22:43Sie sagt, sie sei im zweiten Monat schwanger und ihr Mann ist zeugungsunfähig.
22:47Und ein dritter kommt nicht in Frage.
22:50Und dann bleibt ja nur Max.
22:52Aber sie war auch noch nicht beim Arzt, hat sie gesagt, oder?
22:56Also das habe ich nur mitbekommen.
22:56Nein, nein, sie sagt aber, sie hat Beschwerden und so weiter.
23:00Das ist natürlich so das Nächste.
23:02Also ich sage Ihnen mal, ich frage mich, da sie gerade auch so sehr drängend gesagt hat,
23:08ich bin nicht verrückt, ob da nicht wirklich ein psychisches Problem dahinter liegt.
23:14Also sprich, ob wir nicht von einer Scheinschwangerschaft reden.
23:18Okay.
23:19Ist zwar sehr, sehr selten, aber ich mache jetzt eins.
23:22Wissen Sie, was ich mache?
23:23Haben wir noch unser Depot an Schwangerschaftstests?
23:26Brauchen wir doch immer wieder.
23:27Es geht zur Neige, aber ich glaube, wir haben noch eine Sammelbestellung.
23:30Aber bitte im Internet, das ist billiger.
23:32Alles klar.
23:34Zwei.
23:34Geben Sie mir besser zwei, denn sie wird unter Garantie sagen, dass die erste Aussage nicht stimmt,
23:41wenn sie nicht positiv ist.
23:42Okay.
23:44Noch eins.
23:45Ja.
23:46Für alle Fälle.
23:48Denn wenn es so ist, ist es eine traurige Geschichte.
23:51Nur eine Scheinschwangerschaft ist es eine traurige Geschichte.
23:53Bereiten Sie mir bitte unsere schwangeren Frau vor.
23:56Alles klar.
23:58Und rein intuitiv.
24:00Welche Gefühle hat man als Frau, wenn man ständig betrogen wurde oder häufig betrogen wird und das rausbekommt?
24:05Die Gefühle nehmen Sie auch mal aus unserem Sortiment und berichten Sie auch mit.
24:09Alles klar, mach ich.
24:16Komm jetzt.
24:18Berührungstabler.
24:19Sind Sie weitergekommen?
24:21Nicht wirklich.
24:22Nein.
24:25Ich habe eine Bitte.
24:29Ist ja eine Möglichkeit, ne?
24:31Eine Möglichkeit, dass Sie vielleicht gar nicht schwanger sind.
24:37Was?
24:37Frau Kai, was?
24:38Ich habe das jetzt nicht verstanden.
24:39Ganz ehrlich.
24:40Also ich meine, wenn Sie mit keinem dritten Mann geschlafen haben, ihr zeugungsunfähig ist und er einen Präservativ benutzt hat,
24:48das wie er sagt, er kontrolliert hat und das in Ordnung war, es ist nicht abgerutscht.
24:52200%.
24:53Wie sollen Sie schwanger sein?
24:54Das ist doch alles.
24:55Mir ist übel.
24:56Wollen Sie anfassen?
24:58Es ist da.
24:59Es ist alles da.
25:00Das ist wirklich verdammt.
25:01Wollen Sie jetzt sagen, Sie ist vielleicht gar nicht schwanger?
25:04Ich weiß es nicht.
25:05Sie hat einen Bauch wie eine Schwangere.
25:07Entweder Ihr Spermiogramm ist nicht in Ordnung oder das Präservativ war nicht in Ordnung oder ein dritter Mann ist im
25:12Spiel oder sind gar nicht schwanger.
25:13Das sind die vier Möglichkeiten, die ich momentan habe.
25:16Und wir kommen keinen Schritt weiter, wenn wir wenigstens eine Sache abschließen.
25:19Ihr Spermiogramm haben Sie nicht dabei.
25:20Das Präservativ können wir auch nicht mehr kontrollieren.
25:22Ob Sie die Wahrheit sagen, was den dritten Mann anbetrifft, weiß ich auch nicht.
25:25Aber ob Sie schwanger sind, ich habe Ihnen zwei mitgebracht.
25:29Ich fasse es.
25:30Zur Kontrolle.
25:31Jetzt machen wir einen Schwangerschaftstest.
25:32Wie soll ich jetzt machen?
25:33Ja.
25:33Sehr gern.
25:34Ich werde Ihnen beweisen, dass ich schwanger bin.
25:36Ja, und da müssen wir wirklich gründlich nachdenken.
25:39Ich fasse es.
25:40Das ist ja wie im Irrenhaus.
25:41Jetzt macht eine Schwangere einen Schwangerschaftstest, obwohl jeder sehen kann, dass sie schwanger sind.
25:43Sie hat auch nie einen gemacht.
25:44Das wissen Sie selbst.
25:45Sie hat keinen Schwangerschaftstest gemacht, weil sie natürlich sagt, als Frau, die schon
25:48geboren hat, ich kenne die Anzeichen.
25:50Meine Periode bleibt auf.
25:52Sie hat einen dicken Bauch, sie hat ein Spannungsgefühl in der Brust.
25:55Sie hat auch von Übelkeit irgendwann geredet.
25:58Ja, aber auf der anderen Seite, wenn Sie nicht zeugungsfähig sind und Sie haben Präservativ...
26:04200% Schatz.
26:05Es sei denn, Ihre Frau traut sich nicht zu sagen, dass sie dasselbe gemacht hat, also dass sie häufiger fremdgegangen
26:11ist.
26:12Das wäre die einzige Möglichkeit.
26:14Ich meine, das wäre die plausibelste Möglichkeit.
26:17Und dann haben Sie erneut das Problem.
26:19Nämlich, was machen Sie weiter?
26:22Ich glaube nicht, dass Sie, wenn Sie schwanger ist, das Kind abtreiben wird.
26:25Dazu sehnen Sie sich zu sehr, ein Kind, danach ein Kind, und zwar mit Ihnen zu haben.
26:31Wir waren mal eine wirklich intakte Familie.
26:34Und alles lief.
26:37Sie hat nie etwas gesagt.
26:39Ja, Sie haben ja bis jetzt das Gefühl gehabt, alles lief.
26:41Ja.
26:42Sie haben ja auch sogar gedacht, das Kind ist von Ihnen.
26:45Im ersten Moment habe ich es ja auch gedacht.
26:47Und Sie haben sich gefreut.
26:49Das heißt, Sie haben auch die Zeit damals mit Ihrer Tochter genossen und mit Ihrer Frau.
26:52Absolut, natürlich.
26:53Ich bin stolz auf meine Tochter, alles.
26:55Wir sind doch eine super Familie, es läuft doch alles.
26:57Und jetzt auf einmal so eine Nummer.
27:00Ich weiß nicht, wie man damit umgeht.
27:01Könnten Sie sich denn vorstellen, wenn Sie schwanger ist, von einem anderen Mann das Kind mit ihr groß zu ziehen?
27:06Ich kann jetzt nicht hingehen und sagen, ich kann mir das nicht vorstellen.
27:09Nein, das ist nicht mal gespannt.
27:11Da bin ich aber mal gespannt.
27:12Bitteschön, ich brauche nicht drauf gucken.
27:14Schon was zu sehen?
27:14Nein, ich habe nicht drauf gesehen.
27:16Ist ja unklar, dass ich...
27:18Nein, ich brauche das nicht schwarz auf weiß sehen.
27:21Was denn jetzt?
27:23Nee, ist noch nichts zu sehen.
27:27Nichts zu sehen.
27:27Oh, Frau Kalli, was?
27:28Nein.
27:30Also...
27:31Die Tests müssen kaputt sein.
27:33Ist ja doch gar nichts zu sehen.
27:34Zum Glück.
27:36Wie Sie gehen davon aus, dass Sie test negativ sind.
27:38Ich brauche dann nicht drüber reden.
27:40Wir brauchen doch gar nicht drüber reden.
27:41Es war ja auch nur...
27:42Nur mal...
27:43Ich meine, ich will einfach mal gucken, ob eins sicher ist, dass Sie schwanger sind.
27:47Dann ist die Frage, wenn Sie schwanger sind, dann muss ja irgendein Mann, ein konkreter Mann, der Vater sein.
27:53Normalerweise ist das so.
27:54Und wenn er es nicht ist und er es nicht ist, dann muss es einen dritten geben.
27:57Wir werden es ja gleich sehen.
27:58Ich will einfach nur wissen, ob das mein Mann ist oder nicht.
28:01Ich bin es nicht.
28:02Da braucht man gar nicht...
28:03Da gibt es Wege, das herauszufinden.
28:05Oh, nachher.
28:07Kannst du dich jetzt noch so klären?
28:09Es tut mir leid.
28:09Hier auf zwei Schwangerschaftstests...
28:11War eine mehr Scheiß-Sektion, ja.
28:13Also, der Erste sagt, Sie sind nicht schwanger.
28:15Ja, warten wir halt noch fünf Sekunden.
28:18Das kann ja nicht.
28:20Warten Sie noch mal ein bisschen.
28:22Bis der Zweite.
28:24Was ist denn, damit Sie es sehen?
28:27Dann habe ich es vielleicht falsch gemacht.
28:28Da kann man nichts falsch machen.
28:31Dann ist er, dann ist er halt kaputt.
28:34Hallo?
28:35Nicht schwanger, steht da.
28:36Eindeutig negativ.
28:37Das...
28:39Eindeutig negativ.
28:40Das heißt, beide Tests sagen, Sie sind nicht schwanger.
28:44War ich so krank?
28:45Wie kommt denn der Bauch zustande?
28:46Leute, könnt ihr mir mal erklären?
28:48Das kann ich nicht.
28:48Aber das kann doch nicht, also...
28:51Ganz ehrlich, Frau Kallwas, das kann doch nicht sein, oder?
28:53Das kann sein.
28:55Manchmal macht der Körper eigenartige Sachen.
28:57Ich habe es dir gesagt.
28:59Das ganze Theater ist jetzt umsonst.
29:00Sie ist gar nicht schwanger.
29:02Nein, sie ist nicht schwanger.
29:04Also, wenn zwei Tests sagen, Sie sind nicht schwanger, dann sind sie nicht schwanger.
29:07Das kann doch gar nicht sein, wissen Sie, weil ich bin doch schwanger.
29:10Ich habe Sie doch auch schon alles.
29:11Ich wollte wirklich nur wissen, ob mein Mann...
29:14Ihr Mann wird nicht Vater.
29:16Dürfen wir dann bitte gehen, weil ich glaube, wir haben hier alles jetzt erlebt.
29:20Wir wissen alles und ich denke, den Rest müssen die klären.
29:22Vielen Dank, Frau Kall.
29:22Wir klären unsere Arbeit.
29:24Wir sehen uns.
29:25Dankeschön.
29:25Ohne, tut mir leid.
29:26Wir machen unsere Arbeit.
29:27Ja, wir sehen unsere Arbeit, dann sprechen wir darüber.
29:29Das klären wir.
29:30Das glaube ich doch nicht.
29:31Das muss...
29:34Aber das kann doch jetzt nicht wahr sein.
29:35Du machst hier so ein Theater.
29:38Können Sie mir das sagen, was das ist?
29:40Das heißt, dass Sie nicht schwanger sind, dass Sie alle Symptome einer Schwangerschaft spüren,
29:44aber dass Sie nicht schwanger sind.
29:46Die Hormone, die ein Schwangerschaftstest als positiv zeigt, haben etwas damit zu tun,
29:51dass das befruchtete Ei entsprechende Hormone produziert.
29:55Das heißt, Sie haben alle Symptome, aber in Ihrem Bauch ist kein Embryo.
29:59Das kann ich gar nicht.
30:02Kein Embryo.
30:03Wie kann ich mir eine Schwangerschaft einreden?
30:07Nein, man kann sich keine Schwangerschaft einreden.
30:09Sie hat sich die Schwangerschaft auch nicht eingeredet.
30:11Das ist viel komplizierter.
30:13Ich habe mich jetzt auf das Baby gefreut.
30:16Das ist ein paar an dem Punkt, ja.
30:18Ich wollte das so gerne.
30:20Ja, ja.
30:22Ja.
30:31Ich weiß nicht, was mit dir los ist, aber irgendwas stimmt hier nicht.
30:33Wir müssen unbedingt dafür sorgen, dass dir geholfen wird.
30:37Ja?
30:38Können Sie mir das erklären, was hier los ist, Frau Geibersbette?
30:41Ich kann es nicht ganz verstehen.
30:42Ich warte noch darauf, dass mein Assistent was bringt.
30:44Wissen Sie, ich hatte seit ein paar Minuten eigentlich schon, als ich die Tests gemacht habe,
30:49hatte ich die Vermutung.
30:51Weil ich ihnen glaubte, dass sie nicht mit einem anderen Mann ins Bett kamen.
30:55Nein.
30:55Ich habe ihnen geglaubt, dass sie einmal fremdgegangen sind.
30:57Nur einmal.
30:58Und ich habe ihnen auch geglaubt, dass sie es nicht wollten,
31:00sondern dass sie einfach wütend waren und sie haben aus Wut mit dem anderen Sex gemacht.
31:05Und was ich ihnen auch sofort glaube, ist, dass sie sich das Kind sehr gewünscht haben.
31:09Von Herzen.
31:10Sie haben, wirklich, das war für mich sehr berührend, als sie mir erzählt haben,
31:14wie die Zeit mit ihrem Mann war, als Anna heißt ihre Tochter, als Anna klein war.
31:19Und sie haben das auch gesagt, es war eine sehr schöne Zeit.
31:21War es ja auch.
31:22Die aller schönsten, ja.
31:23War es ja auch.
31:24Und zunächst haben sie sich auch gefreut, als sie.
31:28Klar.
31:29Sie sind eine Familie.
31:31So, das ist das eine, dass sie sich das furchtbar gewünscht haben.
31:35Eine wahnsinnige Sehnsucht in ihnen war.
31:40Das ist voll angekommen.
31:43Und das ist auch in ihrem Bauch angekommen.
31:47Beziehungsweise dort, wo die Hormone gemacht werden.
31:52Wissen Sie?
31:53Sollchen liegen.
31:53Danke.
31:54Danke übrigens.
31:55Sehr gut.
31:55Gerne.
32:01Wissen Sie, hier war der Wunsch, die Sehnsucht nach einem Kind.
32:07Danke.
32:08Ja.
32:08Und zwar mit ihm.
32:10Denn eigentlich lieben sie ihn auch.
32:16Und hier war noch was anderes, nämlich was sie wahrgenommen haben.
32:19Und zunächst mal wirklich mit ihrem Verstand wahrgenommen haben.
32:24Nämlich, dass er sie betrügt.
32:25Wann haben Sie es zum ersten Mal gehört?
32:27Ja.
32:29Ich glaube, als Anna drei Jahre alt war, da habe ich das erste Mal ein Hemd gefunden, wo ein Lippenstift
32:33dran war.
32:35Das war das erste Mal.
32:37Und dann kamen viele andere Mann hinterher.
32:40Udo, Sie haben gesagt, das hat Sie verletzt, als Sie gerade gehört haben, dass Sie mit Max Sex hatte.
32:45Ich sage ausdrücklich mal Sex, denn Sie sagen ja, das ist zu unterscheiden, Liebe und Sex.
32:49Es hatte nichts zu bedeuten.
32:50Es war bei mir nur Sex.
32:52Aber sie hat es dennoch verletzt, was sie jetzt sagt.
32:55Sie hat es gemerkt, Lippenstift, ich weiß nicht, was auch immer, SMS, die übliche Geschichte alles.
33:02Und das hat was auch ausgelöst, nämlich hier, aber sie hat es nicht gesagt.
33:07Aber es hat ausgelöst, Ihre Affären, von denen sie erfahren hat.
33:11Sie hat von den Affären erfahren, so hier.
33:15Das fand Verstand statt.
33:18Und dann ist in Ihrem Herzen was passiert.
33:21Und sie hatte Angst.
33:23Große Angst.
33:24So, das ist das Herz.
33:27Sie hat aber nichts über Ihre Angst gesagt.
33:29Sondern sie hat die Angst und das, was dadurch entsteht, nämlich die Wut, hat sie runtergeschluckt.
33:36Das heißt, sie hatte Wut im Bauch.
33:38Sie hat ihren Schmerz runtergeschluckt.
33:42Sie hatte nämlich auch Schmerzen im Bauch.
33:46Und ich weiß nicht, wo saß die Einsamkeit?
33:49Weil Sie gemerkt haben, er teilt mit ihm nicht mehr viel.
33:52Und die Große wird immer größer, die Familie wird immer kleiner, das ganze Familienkonzept.
33:56Wo sitzt die Einsamkeit?
33:58Hier?
33:59Hier?
34:00Ich habe sie im ganzen Körper empfunden.
34:03Gut, dann tun wir sie mal genau in die Mitte vom Bauch.
34:05Da spürt man das ja hier.
34:10Aber gefüllt war ihr Bauch mit Wut, ihr Herz mit Angst und hier oben die Affären, aber noch etwas war
34:20hier und hier und hier.
34:21Die Erinnerung an die schöne Zeit, die Sehnsucht nach einem Kind.
34:26Und das meine ich, manchmal macht der Körper ganz komische Sachen.
34:28Sie können sagen, das ist verrückt.
34:29Ja, es ist verrückt.
34:30Es ist ein Stück verdreht.
34:31Statt zu sagen, weißt du was, es kotzt mich an, was du machst.
34:33Ich will das nicht mehr.
34:34Ich habe keine Lust, traurig zu sein.
34:37Dann hat sie gedacht, ich bringe das wieder, ich komme wieder dahin, wo wir früher waren.
34:40Ich kriege ein Kind.
34:42Und dann hat ihr Körper ihr den Gefallen getan und hat gesagt, ja, du kriegst ein Kind.
34:47Also bin ich da geblieben aus.
34:51Brüste wurden größer.
34:53Der Bauch wurde größer.
34:54Gefüllt ist das Ganze mit Wasser und mit Fett.
34:57So macht das der Körper.
34:58Aber wissen Sie was, ihr Körper hat sie auch geschützt.
35:01Wollen Sie wovor?
35:03Von der Depression.
35:05Ja, ich war glücklich.
35:07Ja, Sie waren glücklich.
35:09Und vorher waren Sie unglücklich.
35:10Sie waren unglücklich.
35:12Und wenn Sie so weitergemacht hätten, wenn Sie geschluckt hätten, die Affären, die Angst, die entstanden ist, die Einsamkeit, die
35:17da war, die Wut und der Schmerz.
35:20Irgendwann, irgendwann hätten Sie da gesessen zu Hause.
35:22Vielleicht hätten Sie angefangen zu trinken.
35:26Vielleicht hätten Sie Tabletten geschluckt.
35:31Vielleicht hätten Sie irgendwann noch stumpf da gesessen.
35:34So, und das hat Ihr Körper für Sie erledigt.
35:35Der hat das anders gemacht.
35:36Der hat Ihnen vorgetäuscht, dass Sie scheinschwanger sind.
35:41Und das Kapitel ist gegessen.
35:43Das muss ich erst mal...
35:46Das geht auch nicht alles zurück.
35:48Das müssen Sie bearbeiten.
35:50Und Sie müssen dahin kommen.
35:52Sie müssen eins wissen.
35:53Das sage ich jetzt mal ganz klar zu Ihnen beiden.
35:56Auch zu Ihnen, die Sie sagen, Sie lieben Ihre Frau.
35:58Wenn Sie dahin zurückkommt, wird der Bauch zurückgehen.
36:02Werden die Brüste wieder kleiner werden.
36:05Werden Sie Ihre Monatsblutungen kriegen.
36:08Aber wenn Sie nichts tun, wenn Sie nichts ändern oder Sie nichts ändern,
36:12dann werden Sie entweder depressiv sein oder Sie entscheiden, sich aktiv zu werden.
36:17Und das wäre die erste Frage.
36:19Wenn Sie Ihre Frau lieben.
36:21Ich liebe meine Frau, natürlich.
36:22Ich liebe meine Familie, ich liebe meine Frau.
36:24Das ist gar keine Frage.
36:25Du hast mich so oft betrogen, Udo.
36:27Mein Gott, wir hatten darüber geredet.
36:29Ich habe gedacht, er wäre in Ordnung.
36:30Du hast nie etwas gesagt.
36:31Aber es war für Sie da auch nicht in Ordnung, als ich mit Max jetzt im Bett war.
36:35Sie haben gesagt, Sie sind verletzt.
36:36Sie haben mir nie gesagt, wie sie sich fühlt.
36:38Wie solltet ihr auch?
36:41Du hast...
36:42Warum haben Sie es nicht getan?
36:44Ich hatte einfach Angst, dass er mich verlässt.
36:46Ich hatte wirklich Angst, dass er mich verlässt.
36:48Und immer wieder habe ich es geschluckt.
36:50Irgendwie.
36:50Ich habe immer wieder was gemerkt und was gespürt.
36:54Und weißt du, wie es mir dabei ging?
36:56Nein, weiß ich nicht, weil er nicht mit mir geredet hat.
36:59Und jetzt bin ich das schuld.
37:00Wenn du hingehst und den Mund nicht aufmachst.
37:02Fragen Sie, fragen Sie ihn doch.
37:05Wenn ich gesagt hätte, es tut mir weh.
37:07Genau.
37:08Ich habe Angst, dass du mich verlässt.
37:09Hättest du?
37:10Hättest du was geändert?
37:12Wärst du mir treu geblieben und hättest gesagt, ja komm, wir ändern alles und wir bleiben zusammen zu dritt?
37:18Glück.
37:19Hätte sich was geändert, Udo?
37:22Wenn wir beide uns entgegengekommen wären, dann hätten wir vielleicht einen Weg gefunden oder ganz sicher einen Weg gefunden.
37:26Hätte sich was geändert, wärst du mir treu geblieben.
37:31Gehen Sie noch einen Schritt weiter.
37:34Ich möchte Ihnen helfen, dass Sie nicht in der Depression landen.
37:36Das heißt, Sie müssen, mit Aggression meine ich, Sie müssen ihn stellen und sich stellen.
37:42Sie wissen jetzt, wie es ihr getan hat.
37:43Sie wissen, was Ihr Körper mit ihr gemacht hat.
37:46Diese ganzen Kampf heute, ne?
37:47Ja.
37:48Alles das, was für Sie schmerzhaft war, für Sie schmerzhaft war.
37:51Sie wissen jetzt, wie es ihr geht.
37:52Fragen Sie ihn, ob er was ändert.
37:55Denn jetzt weiß, was es Ihnen geht.
37:58Kannst du was ändern?
37:59Ändern? Willst du? Kannst du was ändern?
38:05Ich weiß nicht, ob ich etwas ändern kann.
38:08Willst du was ändern, Udo?
38:08Ich werde es mit Sicherheit versuchen, aber ich habe dir gesagt, ich liebe dich.
38:11Ich möchte dich nicht verlieren.
38:13Ich möchte dich nicht verlieren.
38:14Ich möchte unsere Tochter nicht verlieren.
38:15Ich möchte uns doch nicht auseinanderreißen.
38:17Das ist mir zu schwammig, Udo.
38:19Frau Kailas, das ist mir zu schwammig.
38:23Könnten Sie sich vorstellen, mit ihm zu leben, wenn er sagt,
38:27meine Liebe gehört dir und offenbar ja auch ihr Wunsch, mit ihr alt zu werden?
38:32Ja.
38:32Nur der Sex woanders?
38:33Nein.
38:34Ganz.
38:35Jetzt kann ich sagen, nein.
38:38Ich liebe Udo wirklich.
38:41Aber du hast mir so wehgetan.
38:43Und das wird jetzt einem erst klar, wenn man...
38:45Und es...
38:48Udo, ich glaube...
38:49Fragen Sie ihn noch mal, fragen Sie ihn.
38:51Das kriegt ja auch was ganz Trauriges, ne?
38:54Eigentlich wollen Sie, aber Sie kriegen nicht die Bedingungen hin.
38:58Und wenn die Bedingungen nicht stimmen, müssen Sie sich überlegen, ob Sie es tragen.
39:02Wir haben doch jetzt geklärt, woran es liegt.
39:05Kannst du...
39:06Bist du mit mir...
39:08Willst du mit mir eine Einheit sein und bleibst du mit mir zusammen, ohne alles andere, rechts und links?
39:21Wir haben doch jetzt geklärt, woran es liegt.
39:24Kannst du...
39:25Bist du mit mir...
39:27Willst du mit mir eine Einheit sein und bleibst du mit mir zusammen, ohne alles andere, rechts und links?
39:38Udo, dann geh.
39:41Ernsthaft?
39:42Das ist nicht dein Ernst.
39:43Udo?
39:44Ich kann das doch jetzt nicht hier einfach so...
39:45Das ist doch für mich auch alles erstmal...
39:47Du kannst es nicht.
39:49Du wirst es nicht ändern.
39:51Also, geh bitte.
39:52Das weißt du doch gar nicht.
39:53Udo?
39:54Das weißt du doch gar nicht.
39:55Gib mir doch erstmal eine Schau.
39:55Wollen Sie es denn?
39:56Wissen Sie noch nicht, wie und wollen es?
39:59Und hören Sie...
40:00Also, ich höre auch sehr genau zu, ob ich Ihnen beiden die Hand gebe und sage,
40:05ich bin bereit, Ihnen zu helfen, aber überlegen Sie sehr gut, ob Sie es wollen oder ob Sie
40:10jetzt nur einfach Angst haben, dass es hier geht.
40:11Ich will ehrlich sein.
40:12Ja.
40:13Ich will ehrlich sein und jetzt nicht einfach irgendetwas sagen, was ich morgen übermorgen
40:15schon wieder bereue.
40:16Ja, wollen Sie es denn?
40:16So, da muss ich gefühlsmäßig alles mal durchgehen.
40:18Da ist eine Geschichte, wie auch jetzt...
40:19Nichts durchgehen.
40:19Wollen Sie es?
40:21Ob Sie es schon können, ist eine zweite Frage.
40:23Es geht darum, wenn wir jetzt mal hier in diesem ganzen Bereich waren, wollen Sie es hier
40:28vom Herzen, denn Sie lieben Sie, vom Kopf her, weil Sie wissen, Sie brauchen Sie.
40:32Ob Sie es können, ist vielleicht eine andere Sache.
40:34Aber wie sieht es hier aus und wie sieht es da aus?
40:36Gut, dann sage ich, ich möchte das.
40:38Ich hänge an meiner Familie und ich liebe meine Frau.
40:42Ich möchte das, aber ich kann Ihnen nicht versprechen, ob ich es kann.
40:44Das geht nicht.
40:46Meine Frage ist, dass Sie wissen, er weiß nicht, ob er es kann.
40:48Ich biete Ihnen einfach an, wir machen nochmal zwei, drei Stunden, dann kann er nachdenken.
40:52Aber die Frage ist, wollen Sie ihm überhaupt die Zeit geben oder sagen Sie, ich glaube
40:55ihm nicht?
40:56Wissen Sie was, 18 Jahre laufen so, minus drei.
41:01Und ich glaube, ernsthaft, das ist Zeit genug gewesen.
41:05Das ist auch eine Ausnahme.
41:08Ich kann das nicht mehr, ich möchte das nicht mehr.
41:10Sie können es nicht und Sie wollen es auch nicht, aber Sie sind an einem anderen Punkt.
41:13Vorbei.
41:13Jetzt gehe ich hin und entscheide, etwas einfach aus dem Bauch heraus, aber lass uns darüber,
41:18ich nehme gerne die Stunden hier mit dir zusammen und dann werden wir einen Weg finden.
41:24Du kannst es nicht, hast du gesagt.
41:25Das weiß ich doch noch gar nicht.
41:27Es ist doch jetzt von Ihnen.
41:28Bleiben Sie jetzt bei sich.
41:31Fassen Sie Ihren Bauch an, Ihr Bauch hat Ihnen sehr geholfen.
41:35Wir sind eine Familie.
41:36Sie müssen jetzt daran arbeiten, das geht nicht mit Medikamenten weg.
41:39Sie müssen an diesem inneren Konflikt arbeiten.
41:42Ich möchte gerne zu Ihnen kommen.
41:44Ich möchte gerne daran arbeiten, was hier passiert ist.
41:48Aber ich möchte das gerne alleine machen.
41:51Bitte.
41:51Dann würde ich auch sagen, dann gehen Sie und damit geben Sie Ihrem Mann ein Zeichen und rufen mich an.
41:58Ich, ich gehe.
42:00Das ist jetzt nicht dein Ernst.
42:03Du kannst mich doch jetzt nicht einfach hier stehen lassen.
42:09Ich glaube, Sie haben Sie zu häufig stehen lassen.
42:15Carmen hat sich endgültig von Udo getrennt.
42:19Ihre Symptome einer Schwangerschaft sind nach wenigen Wochen verschwunden.
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