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MenschenTranskript
00:00Was, wenn ich dir sage, dass Millionen Christen die Endzeit komplett falsch verstanden haben,
00:06obwohl Jesus selbst die Wahrheit klar ausgesprochen hat?
00:09Sie fürchten den Antichristen den dritten Tempel und eine geheime Entrückung, genau wie Hollywood es zeigt.
00:16Aber Jesus selbst hat es glasklar gesagt. Und das, was er wirklich meinte, wird die meisten Menschen schockieren.
00:24Seit Jahrhunderten verbreiten Prediger Angst, Spekulationen und Theorien über das Ende der Welt.
00:31Doch die meisten Gläubigen haben nie bemerkt, dass Jesus etwas sagte, das dieses gesamte Bild zerstört.
00:38Und das Erschreckendste? Viele warten heute auf Zeichen, die laut den Worten Jesu vielleicht niemals so passieren werden, wie man
00:46es ihnen beigebracht hat.
00:48Warum ignorieren so viele Christen die klarsten Aussagen Christi über die Endzeit?
00:54Was, wenn die größte Täuschung nicht außerhalb der Kirche ist, sondern mitten darin, bleibt bis zum Ende.
01:00Denn einer der letzten Verse könnte alles verändern, was du bisher über die Endzeit geglaubt hast.
01:07Es gibt eine Eigenheit im menschlichen Geist, die uns alle betrifft.
01:11Wir neigen dazu, das für wahr zu halten, was wir am häufigsten gehört haben.
01:17Nicht das, was wir selbst geprüft haben. Nicht das, was wir mit eigenen Augen in der Schrift gelesen haben.
01:24Sondern das, was uns seit der Kindheit wiederholt wurde, in Predigten, Büchern, Filmen und Gesprächen am Sonntagstisch.
01:32Und genau hier beginnt das Problem mit dem, was heute als biblische Endzeitlehre bezeichnet wird.
01:57Das ist keine provokante Frage.
02:04Es ist die ehrlichste Frage, die ein Gläubiger stellen kann.
02:08Denn der Glaube, der Prüfung scheut, ist kein starker Glaube.
02:13Er ist ein fragiler.
02:14Und die Bibel selbst ruft uns dazu auf, nicht blind zu vertrauen.
02:19In der Apostelgeschichte 17,11 werden die Bewohner von Beröa gelobt, weil sie die Worte des Paulus täglich mit der
02:27Schrift verglichen, um zu sehen, ob es sich so verhielt.
02:31Nicht, weil sie rebellisch waren, sondern weil sie reif im Glauben sein wollten.
02:36Wenn wir die Geschichte der christlichen Theologie ehrlich betrachten, stoßen wir auf eine erschütternde Tatsache.
02:43Das Endzeitbild, das heute in Millionen evangelikaler Gemeinden gelehrt wird, ist kein uraltes, von den Kirchenvätern überliefertes Erbe.
02:52Es ist eine theologische Konstruktion, die im 19. Jahrhundert entstand.
02:58Ihr Urheber war ein irischer Prediger namens John Nelson Darby, der um 1830 ein System entwickelte, das heute als Dispensationalismus
03:09bekannt ist.
03:10Darby lehrte, dass die Geschichte der Menschheit in verschiedene göttliche Haushaltungen unterteilt ist
03:16und dass Gott am Ende der Zeit zwei parallele Heilspläne verfolgt, einen für die Kirche und einen für das jüdische
03:25Volk.
03:26Aus diesem System entstammt die Idee der geheimen Entrückung, bei der die Gläubigen plötzlich von der Erde verschwinden,
03:33bevor eine siebenjährige Trübsal beginnt.
03:36Diese Lehre war in der christlichen Theologie bis dahin praktisch unbekannt.
03:41Die Kirchenväter lehrten sie nicht, die Reformatoren lehrten sie nicht,
03:46Augustinus, Luther, Calvin, keiner von ihnen kannte dieses Konzept.
03:51Und dennoch hat sie sich in weniger als zwei Jahrhunderten so tief in das evangelikale Christentum eingegraben,
03:59dass Millionen sie für selbstverständlich halten.
04:02Bücher wie Left Behind wurden zu internationalen Bestsellern.
04:07Hollywoodfilme verbreiteten diese Bilder in die ganze Welt.
04:10Und was einmal als theologische Spekulation begann, wurde zur ungeprüften Überzeugung von Generationen.
04:18Doch was sagt Jesus wirklich?
04:20In Matthäus 24 beantwortet er direkt die Frage seiner Jünger nach den Zeichen seiner Wiederkunft und des Weltendes.
04:30Er nennt Kriege, Hungersnöte, Verfolgungen, aber er fügt etwas hinzu, das die meisten Endzeitprediger nie erklären.
04:38In Vers 34 sagt er klar, wahrlich, ich sage euch, dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis das alles geschieht.
04:48Dieses Geschlecht, die Menschen, die damals um ihn saßen, diese Worte sind eindeutig
04:54und sie stellen das gesamte System, das auf eine ferne Zukunft projiziert wurde, grundlegend in Frage.
05:01Ein System, das erst entsteht, wenn man bestimmte Verse ignoriert und andere überbetont.
05:08Und genau das ist das Muster religiöser Täuschung.
05:12Sie verbirgt sich nicht in offensichtlichen Lügen.
05:15Sie verbirgt sich in dem, was ausgelassen wird, in dem, was umgedeutet wird, in dem, was man gar nicht erst
05:22erwähnt.
05:23Du weißt nicht, dass du getäuscht wirst, weil man dir nie zeigt, was man dir vorenthält.
05:28Wenn du erkennst, wie tief dieses Muster geht, nicht nur in der Endzeitlehre,
05:33sondern in vielen Bereichen des institutionalisierten Glaubens,
05:37dann ist das E-Book, wie du religiöse Täuschung erkennst, bevor sie deinen Glauben zerstört, genau das, was du brauchst.
05:45Es wurde geschrieben für Menschen wie dich, Gläubige, die nicht mehr an der Oberfläche bleiben wollen.
05:52Menschen, die verstehen wollen, wie religiöse Systeme funktionieren,
05:56wie Täuschung sich in Frömmigkeit kleidet und wie man den eigenen Glauben auf ein Fundament stellt, das wirklich trägt.
06:04Du findest den Link im ersten fixierten Kommentar unter diesem Video.
06:08Lies es, bevor du das nächste Mal einer Lehre glaubst, ohne sie geprüft zu haben.
06:14Und wenn du willst, dass diese Art von Inhalt dich weiter begleitet,
06:19Inhalte, die nicht an der Oberfläche bleiben, sondern wirklich in die Tiefe gehen,
06:23dann abonniere jetzt diesen Kanal.
06:26Du wirst es nicht bereuen.
06:28Ist die KI eine existenzielle Bedrohung für unsere Ressourcen?
06:32Hallo meine Lieben, an meiner Seite mein wundervoller Ehemann Chris Rieger.
06:36Und wir unterhalten uns heute über die KI und auch dieses neue Datencenter, was gebaut werden sollte.
06:43Und was eigentlich die KI so alles verbraucht, inwieweit es eine Gefahr für die Menschen ist.
06:48Und all diese Thematik in einem Video.
06:51Du darfst anfangen.
06:52Also man sieht halt immer, weltweit wird immer mehr Regen sind da aufgestellt.
06:55Was ja noch, du wirst ja gleich wahrscheinlich zu den Zahlen kommen,
06:58noch im Verhältnis nicht viel ist, aber sie wachsen ja ziemlich stark.
07:01Und es gibt viele Sachen eben, wo man immer merkt, oder sag ich mal,
07:05wenn du es eben nicht weltweit betrachtest, die Thematik,
07:08soll man immer schaust, wo sie gebaut werden, ist meistens da dieses große Problem.
07:11Also wie man es eigentlich immer kennt, so zum Beispiel in Deutschland,
07:13man wird CO2-neutral und dann fährt man in der Stadt zum Beispiel mit dem Elektroauto rum.
07:19Aber irgendwo muss es ja dann produziert werden.
07:21Und wenn der Rechner hat, das ist genau das Gleiche.
07:22Man denkt sich so, ja, man baut sie halt irgendwo hin.
07:24Mein Gott, so viel verbrauchen sie nicht.
07:26Irgendein Dschungel passt schon.
07:27Genau, aber die Städte, wo sie halt stehen,
07:29in Amerika gibt es wirklich, ich glaube, flächendeckend sechs Prozent oder so,
07:31sind wirklich schon in den Rechnerzentren und so weiter.
07:33Und die stehen dann meistens an Dörfern oder irgendwo, haben sie Wälder geforstet,
07:37wo eigentlich Leute halt ganz geschehen gelegt haben.
07:39Und wenn die da hingebaut werden, dann ist Leben eigentlich anders.
07:42Ganz genau.
07:43Denn im Endeffekt ist es ja so, dass es ja genau so,
07:46also es sind ja Unternehmen, die das bauen und sie brauchen ja auch günstige Konditionen,
07:51sagen wir es mal so.
07:52Also das heißt auch ihre steuerlichen Vorteile, auch ihre günstige Energie.
07:56Und das sind dann auch ganz, ganz oft Regionen,
07:59also wo sowieso schon Wasserknappheit herrscht.
08:01Und das ist dann natürlich tatsächlich eine existenzielle Bedrohung
08:04für die Menschen dann auch vor Ort,
08:07weil einfach die KI, also die Rechenzentren,
08:10sie brauchen ja im Endeffekt die Rechenleistung,
08:12sie brauchen Energie und sie brauchen Wasser zur Kühlung.
08:14Und ich habe ja jetzt mal rausgesucht,
08:17wie viel eigentlich Wasser so prozentual für die KI draufgehen
08:21und wie viel ja sonst wir gebrauchen können, sagen wir es mal so.
08:27Aber man sagt so, die gesamte Landwirtschaft braucht so um die 70 Prozent.
08:31Dann haben wir noch die Industrie weltweit mit 20 Prozent,
08:35also für was sie an Wasser benötigen.
08:38Dann haben wir die menschlichen Haushalte, das sind um die 10 Prozent.
08:41Und die KI und Rechenzentren sind um die 0,
08:48paar zerquetschte, ja.
08:49Also keine so grandiosen Summen.
08:52Und dann denkt man sich, okay, aber sie wachsen ja sehr, sehr stark.
08:55Also könnte es ja sein, dass sie bald dann auch 20 Prozent haben.
08:58Aber auch da, ich habe mir so nachgeschaut,
09:00so diese Hochrechnungen und das sagt man auch 2030, 2040.
09:04Dann, wenn man mal auf 0,75 Prozent kommt,
09:07ich meine, das sind jetzt so Zahlen, die ich jetzt herausgefunden habe.
09:10Aber das Problem ist eben tatsächlich,
09:12dass es jetzt schon im Endeffekt eine Konkurrenz darstellt,
09:16weil, wie du gesagt hast, dass es zu nah an dem Menschlichen ist
09:19und weil man auch zu sauberes Wasser braucht.
09:22Für die Landwirtschaft und, was weiß ich, für die Viehwirtschaft,
09:25da kannst du auch anderes Wasser benutzen.
09:27Du kannst aus dem Fluss gleich Wasser benutzen.
09:28Und für die Rechenzentren, das darf ja nicht dreckig sein.
09:33Ansonsten machst du ja dein ganzes System wieder kaputt.
09:35Plus der Tatsache, dass es nicht so ist, dass du sagst,
09:38okay, das ist jetzt ein einmaliger Gebrauch,
09:41sondern das verdampft ja, es verdunstet,
09:44weil es ja so heiß wird, also diese Hitze.
09:46Und wenn du dann das Wasser drauf haust, dann verdunstet es.
09:49Also brauchst du die ganze Zeit auch frisches, sauberes Wasser.
09:52Da kommt auch was dazu.
09:52Es gibt auch schon immer neuere Chips und Leistungsstufen,
09:55wo man auch schon sagt, dass normales Wasser nicht mehr ausreicht.
09:58Also man muss mit Chemie versetzen.
09:59Das ist überhaupt, also gut, Flüssigkeit, wie man es eben kennt,
10:03dass das Wasser mehr Hitze aushalten kann, besser kühlen kann.
10:06Und dann hast du halt wie so eine Pampe danach eigentlich,
10:08weil das ist halt das, vielleicht kennst du der eine oder andere
10:11oder auch du schon mal gesehen diese Bilder von Leuten,
10:13die in so Rechenzentren wohnen und dann zeigen, was...
10:16Wohnen?
10:17In den Gegenden.
10:18In den Gegenden.
10:19Ja, eben direkt.
10:19Hallo!
10:20Im Fallschiff.
10:21Genau.
10:22Und dann machst du einfach die Dusche an zum Beispiel
10:24und dann kommt halt wirklich so dunkles, braunes, siffiges,
10:28klebriges Zeug aus und zwar.
10:30Ja, kein Wasser, genau.
10:32Einfach halt verarbeitetes, gebrauchtes Wasser halt eben,
10:35aber das kannst du nicht mehr trinken
10:37und solltest es auch nicht mehr anfassen und gar nichts mehr.
10:39Und deswegen gibt es ja immer,
10:40und das ist halt das große Problem, was man wieder nicht sieht,
10:42weil wir leben ja immer mehr in einer Welt, sag ich mal,
10:44wo immer mehr die Scheukappen immer enger gezogen werden,
10:47weil man will so der absolut sozial korrekte, moralische Mensch sein,
10:50aber man erkennt halt gar nicht mehr, dass es halt einfach so nicht geht.
10:54Also sprich, du siehst ja wirklich in den Gegenden,
10:56wo ein Rechtsanler gebaut wird, gibt es immer massive Proteste,
10:59weil die Leute einfach das nicht...
11:06Und das ist halt das Krasse,
11:11wenn du da einfach so ein Rechtsanler hingebaut bekommst in der Stadt,
11:14das ist abartig.
11:15Erstens, du hast viel mehr Licht, du hast viel mehr Verschmutzung,
11:18du hast den Stromknappheit theoretisch,
11:20also die saugen ja regelrecht Strom aus deinem Netz raus.
11:22Also wenn du da irgendwie mal Probleme bekommst,
11:24ist es sofort vorbei, sag ich mal, fürs Netz.
11:26Deswegen wollen sie auch die Rechtsanler immer weiter raus verlagern,
11:29aber du musst halt irgendwo hinbauen, wo du halt auch eine Infrastruktur hast.
11:32Also du brauchst Strom, du brauchst viel Wasser,
11:34du brauchst vielleicht eine Gaspipeline,
11:36das ist ja auch mal ein ganz gutes Ding,
11:37die ganzen Gasturbinen und so weiter.
11:39Und das ist eigentlich das große Problem.
11:40Noch machen sie nicht viel aus von der ganzen Infrastruktur weltweit,
11:44aber man muss halt immer gucken, ja,
11:46erstens wachsen sie ziemlich krass,
11:48und zweitens sind sie...
11:48Genau, und die Landwirtschaft bleibt ja im Endeffekt,
11:50also auch von den Hochrechnungen bleibt es gleich.
11:53Ja, wobei da auch das Gleiche ist,
11:54eigentlich genau das Gleiche wie bei der Landwirtschaft,
11:56du siehst, dass immer mehr Gifte eigentlich überall hergenommen werden.
11:59Also sprich so, ich habe letztens gesehen,
12:01eine Firma hat einen Roboter entwickelt,
12:02der fährt übers Feld drüber mit halt Insensoren,
12:04auch wieder KI,
12:05und der schlägt einfach Unkraut raus
12:06oder entfernt halt Sachen,
12:07die nicht dahin gehören aufs Feld.
12:09Also komplett eigentlich so gut.
12:11Ja.
12:11Da ist schon jetzt die Frage,
12:12ob es aber so an Großflächen ausgerollt wird.
12:13Ob man in unserem Garten auch.
12:15Ob es Großfläche ausgerollt wird
12:16oder weiter gespritzt wie heute wird.
12:17Ich meine, da siehst du auch,
12:18in der Landwirtschaft ist ja auch massive Verpestung
12:20eigentlich von Grundwasser und so weiter.
12:22Also es ist überall eigentlich immer mehr,
12:24dass dann Leute einfach...
12:25Ja, auch bei der Landwirtschaft,
12:27Tierhaltung siehst du ja auch.
12:28Das ist krass.
12:29Das ist, weißt du,
12:30und da kommen wir zu dem Punkt,
12:32was ich eigentlich viel, viel wichtiger finde
12:34in dieser Thematik,
12:35ist nämlich,
12:36wer braucht den Mist?
12:37Also wirklich, weißt du,
12:38ich denke mir,
12:39wir sind so an einer Stufe angekommen,
12:41wo man sagen kann,
12:42hey, das ist jetzt ganz lebenswert,
12:44wir haben unsere Vorteile,
12:45man kann ja dann,
12:46ich weiß es nicht,
12:47noch einen besseren Staubsauger herausfinden
12:49oder sowas,
12:49aber im Endeffekt haben wir doch alles,
12:51was wir brauchen.
12:52Und dann kann man sagen,
12:54okay,
12:54der nächste Wachstumsprozess der Welt
12:57ist,
12:57dass man Regionen,
12:58wie zum Beispiel Indien oder Afrika,
13:00dass man sie dann auch,
13:02also wie man es möchte,
13:04genau,
13:04in der Hinsicht die Vorteile
13:06dann auch zum Beispiel zukommen lässt.
13:08So,
13:08muss es sein,
13:10dass man dann das macht daraus,
13:12verstehst du,
13:13wo man dann anfängt so,
13:14boah,
13:14ja,
13:15wir ersetzen alles
13:16und wir wollen jetzt nur noch KI
13:17und du siehst ja auch,
13:19finde ich,
13:19mit diesen Chatbots,
13:21also,
13:21ja,
13:21schön und gut,
13:22weißt du,
13:23aber braucht man es wirklich?
13:24Ist es so enorm wichtig?
13:26Weil die Leute ja,
13:27die recherchieren ja die ganze Zeit
13:29und endlich kann es mir einer sagen
13:31und das ist natürlich so ein Vorteil.
13:32Aber da geht es ja auch wert um,
13:33wenn man jetzt so eine große Agenda
13:35jetzt draus machen würde,
13:37sage ich mal,
13:37geht es ja eigentlich nur um die Verdummung der Menschen.
13:39Du würdest ja niemals nehmen,
13:41du siehst ja auch bei den Nachrichten,
13:43die Leute denken ja immer,
13:44sie schauen Nachrichten
13:44oder auch wenn sie sich informieren,
13:46dass sie die Leute wirklich,
13:47Infos geben willst,
13:49voll jetzt,
13:50du wirst in der Schule ausgebildet
13:50zum Arbeiter-Sklaven,
13:51wenn du überlegst,
13:52der normale Mensch,
13:52und ich lebe es immer wieder mit dem Kunden,
13:53das ist wirklich was Krasses,
13:55denn der normale Mensch hat nie Zeit
13:56und alles,
13:56was er immer tun muss,
13:57muss immer produktiv sein.
13:58Also sprich,
13:59wenn man sogar chillen will,
14:02wenn man nicht arbeitet,
14:03dann überlegt man,
14:03so sollte ich vielleicht kurz Rasen mähen
14:05oder Staubsaugen
14:07oder ich könnte ja gleich den Müll raus
14:08oder was auch immer.
14:09Produktiv.
14:10Genau,
14:10du musst immer produktiv sein
14:11und jetzt muss man sich fragen,
14:12in einer Welt,
14:13wo du so Sklaven erzogen worden bist,
14:15weißt du überhaupt,
14:15das Leben ist
14:16und dann kann man die Menschen
14:17überhaupt irgendwo dahindeuten
14:18und du siehst,
14:19mit KI geht es einfach in die Richtung,
14:20dass du einfach dümmer wirst,
14:22weil es ist wirklich,
14:23umso mehr du abgenommen wirst,
14:24es ist so einfach,
14:24wenn du es einfach hinnimmst
14:25und du hast zwei Menschen,
14:27ein ganz einfaches Beispiel,
14:28was jeder versteht,
14:29du hast einen Aufzug
14:29und ein Mensch fällt immer
14:30mit diesem Aufzug im fünften Stopp
14:31und einer geht immer
14:32und alles machen sie gleich im Leben.
14:35Weißt du,
14:35der eine geht einfach
14:35in die Treppe hoch
14:36und der eine fährt mit dem Aufzug.
14:37Der eine hat jeden Tag
14:38die Annehmlichkeiten,
14:39aber der eine kann,
14:41sag ich mal,
14:42einfach durch seine Treppen steigen,
14:44kann viel mehr in seinem Leben,
14:45sag ich mal,
14:46dadurch verbessern einfach.
14:47Er hat vielleicht jetzt die Anstrengung,
14:49aber langfristig geht es ihm dadurch besser.
14:50Es ist wirklich,
14:51es ist ja auch so,
14:52das haben wir ja letztens auch besprochen,
14:55damals,
14:55also je nachdem,
14:56wie weit man zurückgeht,
14:58aber konnte jedermann
15:00ein Haus bauen,
15:01also fast jedermann,
15:02würde man schon sagen,
15:03oder ein großer Prozentteil,
15:04er konnte wenigstens umgehen.
15:06Mithelfen zumindest,
15:06genau.
15:07Der eine konnte viel mehr
15:07die Elektronik bringen.
15:09Heutzutage ist es so,
15:10wie ich muss die Glühbirne wechseln.
15:11Ich hatte tatsächlich mal eine Bekanntschaft
15:15und das war wirklich so,
15:16keine Ahnung,
15:17wie man diese Glühbirne wechselt,
15:18ich weiß es nicht.
15:19Und dann denke ich mir tatsächlich,
15:20da ist doch einiges schief gelaufen.
15:22Das kann ja nicht sein.
15:23Weißt du, was ich meine?
15:23Ja, ich habe es uns angeschaut,
15:24wie es geht.
15:25Nein, das war es nicht du.
15:28Weil du bist so ein Vorbild.
15:29Nein, ich war ja auch früher Handwerker,
15:31also deswegen ist das anders.
15:32Ich wurde ja auch ausgebildet darin.
15:34Ja, alles.
15:34Du wurdest zum Kämpfen abgerichtet.
15:37Du hattest alle so Beruflichkeiten gesehen.
15:39Aber das fand ich auch echt ganz schön.
15:40Ich habe ja diese Ausbildung,
15:41weil ich früher gedacht hatte,
15:42ich bin ja Meister.
15:43Und da dachte ich mir auch so,
15:44früher so,
15:45was für ein Scheiß.
15:45Aber jetzt,
15:46wenn ich zurückschaue,
15:47ist es fast eine Grundausbildung
15:49für einen Mann,
15:49würde ich fast sagen,
15:50dass man so ein Handwerk erlernt,
15:52dass man einfach...
15:52Du hattest,
15:53wie gesagt,
15:54zum Kämpfen,
15:54zum Häuser baut
15:55und zum Auto reparieren.
15:56Ja, genau.
15:58Was ich noch sagen wollte...
15:59Wenn du nicht am Kampf warst,
16:00direkt zählt das,
16:02die Ausbildung.
16:03Genau, was ich noch sagen wollte
16:04zu den KI-Sachen,
16:05weil das kommt auch nicht
16:05on top eben.
16:07Man sieht immer mehr,
16:07zum Beispiel Google will jetzt
16:08dieses Suche abschaffen.
16:11Das Google einfach sagt sich so,
16:13hey,
16:14du kannst einfach direkt mit uns reden,
16:16du brauchst nicht mehr
16:16das Internet durchstöbern und so weiter.
16:18Und das siehst du auch wieder,
16:19apropos diese Dummheit der Menschen,
16:21apropos Rechtssätze und so weiter,
16:22dass du eben sehen wirst,
16:22die Leute werden dann da hocken
16:24und sagen sie einfach,
16:25sag mir,
16:26was wirklich vor zwei Jahren
16:27ein Covid besitzt ist
16:28oder vor vier Jahren oder was auch immer.
16:29Und dann so,
16:30ja, das war so.
16:30Okay.
16:31Also sprich,
16:32es ist so wie die moderne
16:33Bücherverbrennung.
16:34Es gibt keine DVDs mehr,
16:35es gibt keine Bücher mehr,
16:36es gibt gar nichts mehr.
16:36Alles ist in der Cloud
16:37und in der Cloud ist alles Echtzeit.
16:40Also sprich,
16:41du kannst immer alles
16:41Om-Demand dir runterholen.
16:43Du kannst sogar den Film
16:44einfach verändern.
16:44Genau, also sprich,
16:45die Leute denken sich,
16:46das ist ein absoluter Segen.
16:47Aber wir haben ja sogar
16:48schon mal Filme gesehen,
16:49wo du einfach dachtest,
16:50da war doch vor zwei Jahren
16:51was anderes drin.
16:52Da ist doch irgendwas
16:53noch gestritten worden.
16:54Wieder mit unseren Händen.
16:55Das ist wie,
16:55als würden wir downcutten
16:57und die Leute werden da aktiviert.
16:59Weil immer,
17:00wenn man so macht,
17:00auf einmal findest du ein bisschen.
17:01Aber weißt du,
17:01was ich meine?
17:01Das ist wirklich krass für dich,
17:02dass du dann die Geschichte
17:04kannst du in einem Jahr umschreiben,
17:05komplett neu.
17:06Du kannst eigentlich jedes Jahr
17:06neu umschreiben,
17:07weil du siehst auch bei Covid,
17:08wann war Covid jetzt Ende 22
17:10oder 21?
17:12Das war 20 bis der Krieg
17:14in der Ukraine.
17:15Da hat Deutschland sogar
17:15noch einen Ticken weiter gemacht.
17:17In der Ukraine war es dann aber vorbei.
17:18Also sagen wir jetzt mal 5 Jahre,
17:194 Jahre.
17:20Und es ist jetzt schon
17:21jeden voll Furz egal.
17:22Also jetzt ist wirklich,
17:23ich meine,
17:23es war die krasseste Zeit,
17:24die wir je erlebt haben.
17:25Und es ist jedem voll egal.
17:26Und jetzt kannst du Folgendes noch machen,
17:28wenn die KI immer größer wird,
17:29außer die Reckensitze,
17:30weil die Reckensitze ist ja wichtig
17:31für die.
17:31Die KI ist ja wichtig
17:32für die Cloud.
17:33Weil das ist ja auch das Krasse.
17:34Du hast ein Spiel früher
17:36zum Beispiel auf der Playstation
17:37hier gekauft
17:38und dann hast du es für ewig gehabt.
17:40Und das war einfach
17:40auf diesen Datenspeicher.
17:42Jetzt hast du es in der Cloud.
17:43Du hast tausende Updates
17:44so geführt,
17:45wenn du irgend so ein Kack-Spielspiel bist.
17:47Also ein Spiel,
17:48was früher eigentlich 0 gekostet hat,
17:50kostet heute dann unendliche Summen,
17:52weil du dauernd in der Cloud
17:53alle Spielstände speichern musst,
17:54alles Mögliche,
17:55dauernd Updates,
17:56alles,
17:57die Spiele sind riesengroß geworden.
17:58Weißt du noch damals,
17:59da gab es diese kleinen Speicherkarts.
18:01Genau.
18:02Das war so mein kleines Heiligtum,
18:03weil nicht,
18:04dass mein Spielstand dann denkt,
18:05weil damals,
18:06ich bin jetzt ja schon eins
18:07und dann diese kleine Speicherkarte.
18:09Und ich weiß es noch,
18:10habe ich dich jetzt unterbrochen?
18:11Nee.
18:12Aber ich weiß noch,
18:13ich weiß noch ganz genau,
18:15dass das mit diesen kleinen CDs und so,
18:17das war für mich,
18:18war das wie so eine Sammlung.
18:19Ha, das habe ich
18:20und das kann man mal wieder spielen.
18:21Ja, genau.
18:21Und das habe ich dir aber letztens auch gesagt
18:24mit den DVDs und so weiter.
18:25Und du hast ja auch gesagt,
18:26ja, das hat ja auch Vorteile,
18:26weil es liegt dann nicht alles rum und so.
18:28Aber irgendwie ist es halt auch cool.
18:30Weißt du,
18:30da hast du dann deine Videosammlung.
18:31Ich finde es aber auch schön,
18:32natürlich,
18:33wenn du jetzt,
18:33was weiß ich,
18:34Netflix oder so,
18:35dass du dann alle möglichen Filme hast
18:36und dann nicht nur
18:37auf deine DVDs beschränkt bist.
18:39Aber irgendwie ist es halt schade,
18:41dass das ganz, ganz weg ist.
18:42Weißt du, was ich meine?
18:43Dass du wirklich,
18:43wie du gesagt hast,
18:44alles nur noch digital hast.
18:46Ja, alles geht in die Cloud, genau.
18:47Und da fällt dir rechthin dann da eben,
18:48dass du einfach 100% in der Cloud,
18:50genau wie du halt gesagt hast,
18:51es wäre schön eben,
18:52wenn man nicht an alles wegnehmen,
18:53wir kaufen ja sogar DVDs und so weiter einfach,
18:55aber das einfach,
18:56weil wir es halt eben mögen,
18:58so was ist.
18:59Aber du siehst eben immer mehr.
19:00Oh, das ist cool,
19:00irgendwann werden wir ausgelacht von unseren Kindern.
19:03Aber das Problem ist eben,
19:04dass du irgendwann alles wirklich in der Cloud hast
19:06und du siehst wirklich,
19:07jede Firma geht in die Cloud.
19:09Und das ist halt,
19:09wie ich gesagt habe,
19:10irgendwann hast du alles drin
19:11und alles kann jederzeit verändert werden
19:13und du bist in so einem ultimativen Dauer-Abo drin,
19:16wo viele Firmen jetzt schon anfangen zu kotzen,
19:18weil sie dachten sich alle bei SAP,
19:19Microsoft und so weiter,
19:20ja, voll cool,
19:20die Cloud ist ja günstig,
19:21wir sparen uns Server,
19:22wir sparen uns IT.
19:23Und jetzt hocken sie drin
19:24und jetzt sagt einfach Microsoft,
19:25ja, die Preise haben sie 50%
19:26und du denkst,
19:27ich komme nicht mehr raus.
19:28Genau.
19:28Ich brauche ja die Cloud
19:29und das ist alles so ätzend.
19:30Das ist mir auch irgendwas gerade eingefallen,
19:32das habe ich gerade vergessen.
19:32Dann sage ich meins.
19:34Und zwar,
19:34was wir halt nicht zu Ende geredet haben,
19:36das, was ich meinte mit den Männern,
19:38die sozusagen früher auch diese Häuser
19:40und dann,
19:40also die ein Haus bauen konnten,
19:42die konnten ihre Familie essen,
19:44also anpflanzen
19:45und heutzutage ist alles einfach weg,
19:48weil du halt sagst,
19:49okay, ich habe doch mal
19:49einen riesen Supermarkt,
19:50ich muss auch nicht irgendwie
19:51in zwei Supermärkte ein,
19:52ich kriege es in einem,
19:54ich habe da meinen,
19:55später dann irgendwie
19:56meinen Kühlschrank,
19:58der das selber besorgen kann,
19:59da muss ich nicht mal nachdenken,
20:00welche Butter mag ich,
20:02Gott sei Dank macht er das für mich.
20:04Genau,
20:04dann fährt dieser kleine Wischer rum,
20:05der alles für dich wischt
20:06und so,
20:07weißt du,
20:07was ich meine,
20:08und dann denke ich mir,
20:09das ist wirklich,
20:09und dann hast du diesen Chatwort,
20:11aber jetzt kommt das Krasseste.
20:12Nee, warte,
20:12und dann bist du ein,
20:14was machst du erstens
20:15und zweitens bist du so ein,
20:17wirklich ein Nichtsnutz,
20:18weil du nichts mehr kannst.
20:20Nee, ich meinte zu dem Punkt,
20:21was machst du denn eigentlich?
20:23Das ist doch die große Frage,
20:24heutzutage die Menschen haben
20:24mehr Stress und weniger Zeit
20:26denn je zuvor.
20:27Und du denkst dir so,
20:29warum?
20:30Warum, genau.
20:31Und gleichzeitig natürlich
20:32musst du auch sagen,
20:33dass wenn du jetzt ganz früher gehst
20:35und sagst zum Beispiel,
20:36wie mein Stiefvater
20:37und meine Mutter auf,
20:38also mich aufgewachsen haben,
20:40großgezogen haben,
20:41dann war das halt tatsächlich so,
20:42er ist sein Arbeiten gegangen,
20:44und sein Gehalt hat ja vollkommen gereicht
20:46und er hatte ja ganz,
20:48sag ich mal,
20:50niedrigen Stand Berufstätigkeit,
20:52sag ich mal so.
20:53Und es hat vollkommen gereicht
20:54und wir waren sogar,
20:54könnte man sagen,
20:55ja wohlstandmäßig unterwegs,
20:57ja,
20:58und meine Mutter,
20:59die konnte dann komplett zu Hause
21:01und das alles machen
21:02und das Ding.
21:02jetzt müssen ja beide dann arbeiten
21:04und irgendwie glaube ich,
21:06dass so auch viel,
21:06viel mehr dieser Stress
21:07reingekommen ist,
21:08weil du hast trotzdem noch,
21:09du willst ja dann trotzdem
21:10deine Familie,
21:11du hast dann deinen Haushalt,
21:12beide müssen dann mehr
21:13als acht Stunden auch arbeiten,
21:14haben dann vielleicht noch
21:15Überstunden,
21:16sind irgendwie die ganze Zeit Ding
21:17und dann hast du zu Hause
21:18ja schön deinen kleinen Roboter,
21:19der da durchwischt,
21:20aber irgendwie ist dieser Stressfaktor,
21:22also ich würde das
21:23mit dazu berücksichtigen,
21:24einerseits,
21:24dass die Leute immer geschwächter werden,
21:26dass alles für sie irgendwie Stress ist
21:28und zweitens,
21:28dass sie eigentlich auch
21:29viel, viel mehr arbeiten müssen
21:31als jetzt früher
21:32oder wenn du sagst,
21:33der Mann hat dir die Felder bestellt,
21:34dann ist er heimgekommen,
21:35hat gegessen,
21:36da könnte man auch wieder sagen,
21:37das ist halt so das,
21:38und das war sinnvoll,
21:39verstehst du es mal so?
21:40Endstattung ist es ja gar nicht,
21:41weil man weiß,
21:41wie weit es noch geht,
21:42am Ende sind wir wirklich
21:43irgendwie ein Matrix-Level,
21:44wo es in der Batterie liegt.
21:45WALL-E!
21:46Ja, WALL-E!
21:47Ja, genau.
21:48Weil ich denke auch mal wieder,
21:49wenn ich es so anschaue,
21:51weil zum Beispiel auch,
21:52wenn man die ältere Generation anschaut,
21:54da baut die da eigentlich gerne
21:55irgendwann irgendwas an.
21:56Also wir machen es ja auch gerne,
21:58jetzt will ich nicht sagen,
21:59dass wir die ältere Generation sind,
22:00aber ich mag es einfach gerne,
22:00was anzubauen und so weiter.
22:02Und du und deine Erdbeeren.
22:04Ja, Erdbeeren, Bären,
22:05Brombeeren, eins,
22:06das ist immer cool.
22:07Und auf jeden Fall ist es immer so,
22:09dass das auch Gefühl verloren geht
22:10und früher war es ja wirklich so,
22:11du hast einfach,
22:12jeder hat für sich selber
22:12eigentlich sorgen können.
22:15Also das war alles einfach
22:16und das Krasse ist,
22:16es wird eben dieser
22:19Fürsorgestart kreiert,
22:20der dauernd so tut,
22:21als würde er alles für dich tun.
22:22Aber im Endeffekt
22:23kriegst du eine Abhängigkeit
22:24nach der anderen
22:25reingedrückt,
22:26weil du ja nichts mehr kannst.
22:27Du brauchst jetzt
22:27für jeden Scheiß alles.
22:29Ich meine,
22:30der normale Mensch
22:30kann eine Steuererklärung
22:31nicht machen,
22:32er weiß nicht,
22:32welchen Job er machen will,
22:33er weiß nicht,
22:34was er im Leben will,
22:34er weiß nicht,
22:35was er essen will,
22:36er weiß nicht,
22:36welchen Film er auf Netflix
22:37gucken will,
22:38es gibt es ja den Button
22:39auch unentschlossen und so weiter.
22:41Er weiß immer mehr nicht,
22:42was er will.
22:42Er hockt da und denkt sich einfach,
22:43hilf mir bitte.
22:44Und eigentlich,
22:45also wenn man Eltern ist,
22:46dann weiß man selber,
22:47wie das ist mit den Kindern
22:48und genauso finde ich,
22:49verhält sich das,
22:50dass wenn du deinen Kindern
22:51alles wegnimmst
22:52und sagst,
22:52ich mache alles
22:53und ja,
22:54ich richte dir dein Essen her
22:55und ich mache dein Bett
22:56und was weiß ich,
22:57ich putze dir dann noch
22:57deine Zähne extra
22:58und dann merkst du nicht so,
23:00boah,
23:00dein Kind hat das schönste Leben
23:02sozusagen,
23:02weil Haas muss nichts tun,
23:04sondern du nimmst ihm alles weg.
23:06Jegliche Selbstständigkeit
23:07und jeglichen Erfolg,
23:09den er selbst kreieren kann,
23:10nimmst du ihn weg,
23:11weil er nicht beim Leben
23:12jetzt dabei ist
23:13und auch sein Leben führt,
23:14sondern du hast dich drüber gestülpt
23:15und ich weiß alles besser
23:17und ich mache das für dich
23:18und so ist dein viel besseres Leben
23:19und genau das ist jetzt
23:20mit dem Start.
23:21so fürsorgemäßig.
23:23Und auch diese Sicherheit,
23:24ich gebe dir absolut mal
23:25über den Kindern so,
23:26was du willst rausgehen
23:27und dann wachst du so,
23:29Styroporbeutel?
23:29dann wachst du so über
23:30und es ist ja nichts passiert
23:30und so ist der Start
23:31auch gerade so gefühlt
23:32und die Leute schlucken es
23:33immer mehr,
23:34dass sie wirklich denken,
23:35sie brauchen das,
23:36aber dafür ist halt
23:37der Mensch eigentlich
23:37gar nicht gemacht.
23:38Wie dein Vater dann auch gesagt hat,
23:39er,
23:40was hatte er,
23:41er hatte sein Taschenmesser
23:43und ist raus den ganzen Tag.
23:44Brotzeit ist am Abend
23:44wiedergekommen, genau.
23:46Wo war der Typ?
23:47Keine Ahnung.
23:47Ich denke nicht,
23:48dass die Eltern jetzt
23:49den ganzen Tag gekauert haben
23:50und oh mein Gott,
23:51wo ist der?
23:52Aber wenn ich da war,
23:53dann gab es Ärger.
23:54Natürlich.
23:54Aber das war es, genau.
23:55Und ich war ja früher auch noch.
23:56Das ist die deutsche Tugend
23:57der Pünktlichkeit.
23:58Das geht ja nicht.
23:59Meine Kinder
23:59war ja auch noch,
24:00das finde ich krass,
24:00das ist ja,
24:01ich bin ja gar nicht so alt,
24:02aber meine Kinder
24:04waren auch noch so.
24:04Was sich verändert hat
24:05in unserer Generation?
24:06Ich habe meine Freunde
24:07abgeholt,
24:08indem ich einfach hingegangen bin,
24:09habe geklopft
24:10und ist der Typ zu Hause.
24:11Ich wurde abgeholt, ja.
24:12Ja, oder so.
24:13Ja, genau.
24:13Oder bin ich mit dem Fahrrad
24:14irgendwo hingefahren,
24:15auf dem Bolzplatz,
24:16stand da,
24:18rumgeschossen
24:18und dann ist halt irgendein anderer
24:19zufällig vorbeigekommen
24:20und haben wir zusammen gespielt.
24:21Das ist krass,
24:22das kennt man.
24:23Wenn ich darüber rede,
24:24das ist echt ein komisches Ding.
24:25Heute hat sogar kleine Kinder
24:26sich voll auf
24:27mit diesem Smartwatch schon,
24:28damit sie so einen Schlaf tracken können
24:30und ihren Herzschlag tracken können.
24:31Was auch immer
24:32das bei Menschen bringen soll.
24:33Ja, und die Eltern sagen sich,
24:35mei, die Zeiten sind anders,
24:36es ist viel gefährlicher,
24:37ich kann mein Kind
24:37jetzt ohne Handy
24:38nicht auslassen.
24:38Genau, und das war zuerst,
24:39da ist es wirklich gefährlich geworden
24:40oder sind die so schwach geworden,
24:42dass sie zwanghaft
24:43so viel Sicherheit haben wollen,
24:45dass es so gefährlich geworden ist,
24:46weil du bestätigst ja immer
24:48dein Selbstbild.
24:49Also sprich,
24:49wenn du sehr, sehr ängstlich bist
24:50und dauernd Angst ist,
24:51betrogen zu werden
24:52und dauernd alles falsch,
24:53dann wird es in deinem Leben
24:54passieren müssen,
24:54weil du musst ja
24:55an der Realität festhalten können.
24:57Und das siehst du immer,
24:58weil zum Beispiel auch hier
24:59vorne steht alles offen,
25:01keiner klaut hier irgendwas gar nicht.
25:02Also auch egal,
25:03in welchem Land wir waren,
25:04zum Beispiel jetzt in diesem hier,
25:05wo wir jetzt wieder leben
25:06und so weiter,
25:07ich habe hier 0,0 irgendwas erlebt
25:10überhaupt
25:11oder denke nur ansatzweise daran,
25:14dass irgendwas irgendwie passieren sollte.
25:16Ob jetzt mal ein Quad
25:16da vorne draußen
25:17einfach auf der Straße steht
25:18und so weiter
25:18oder die Garage offen ist,
25:20gar nichts.
25:20Also wirklich 0,0.
25:22Und das finde ich auch wieder.
25:23Ich habe auch ehrlich gesagt,
25:25wenn unser Sohn unterwegs ist,
25:27dann haben wir ja auch so gesagt,
25:29ja eigentlich bräuchte er ja auch ein Handy,
25:30dass er halt dann Bescheid sein kann
25:31oder so.
25:32Aber dann andererseits denke ich mir,
25:34ich meine,
25:34er ist jetzt nicht zu welten weg,
25:36weißt du das?
25:36Und ich denke mir halt dann immer so,
25:38er kennt sich aus, genau.
25:39Und er muss imstande sein zu wissen,
25:42um so und so viel Uhr haben wir es ausgemacht
25:44und da bin ich dann wieder zu Hause.
25:45Und wenn was ist,
25:47dann ist es wirklich das Handy.
25:49Weißt du, was ich meine?
25:50Weil gebe ich ihm dann nicht auch
25:51eine Mega-Unsicherheit,
25:52dass wenn er ohne Handy unterwegs ist,
25:54er so nicht unterwegs sein darf.
25:56Und deswegen denke ich mir auch so,
25:58muss es sein.
25:59Es ist wirklich unsere Entwicklung
26:00mit diesen ganzen KIs und Rechencenter,
26:03siehst du wirklich,
26:03ist nochmal jetzt so eine krasse Beschleunigung einfach,
26:07wo du siehst wirklich,
26:08der Mensch hat sich eigentlich komplett verloren eigentlich.
26:10Genau.
26:11Und deswegen bin ich auch so dagegen,
26:13weil ich mir denke,
26:13das ist so sinnfrei.
26:15Es ist nichts Positives für uns,
26:17sondern irgendwie eher das Negative.
26:19Ich sehe alles,
26:19du kannst ja alles aus dem Werk nutzen.
26:26Du kannst ja alles aus dem Werkzeug benutzen.
26:28Und deswegen ist immer die Frage,
26:30eigentlich was man immer mehr sieht,
26:31diese ganze Entwicklung der Menschheit,
26:33dient wirklich nur den Menschen,
26:35die absolut und top verstehen,
26:37wie sie es nutzen können.
26:39Also zum Beispiel mir hilft die KI auch,
26:40schneller mein Zeuge usw. zu machen usw.
26:43Aber das Problem ist schon immer das gewesen,
26:45dass diese technologische Entwicklung
26:47immer nur den paar Menschen eigentlich hilft.
26:49Weil die meisten Menschen wollen das gar nicht lernen
26:51und sie begreifen es einfach nicht.
26:52Und ich denke mir gerade,
26:53weil du gesagt hast,
26:54das hilft mir,
26:54das dann schneller zu machen.
26:56Und wofür schneller?
26:58Dass man,
26:58also war es denn wirklich so schlimm,
27:00zum Beispiel dann,
27:01sage ich mal,
27:02keine Ahnung,
27:02in der normalen Google-Suche,
27:03dann seine Daten halt dann zusammenzusuchen,
27:05natürlich,
27:05hey,
27:05ist voll cool,
27:06habe ich mir die Zeit gespart.
27:07Oder die Zeitung damals zu lesen.
27:10Genau.
27:10Und auch jeder,
27:11wenn ich sehe,
27:11was ich hier mache,
27:12ich bin ja Investor,
27:12ich bin ja kein Trader oder irgendwas.
27:14Das ist eine Arbeit,
27:16ich habe am Tag nichts zu tun.
27:18Also ich habe,
27:19es streckt sich ja,
27:19ich muss ja nur eine Entscheidung treffen
27:21und ich brauche Informationen.
27:22Und das stimmt schon,
27:23früher war ja auch dann nochmal viel chilliger.
27:25Du hast viel mehr Ruhe überall gehabt.
27:27Und ja,
27:28jetzt,
27:28ich meine,
27:29ich habe jetzt die Informationen aufschneiden,
27:30dann habe ich seit 5 oder 10 Minuten
27:31meine Sachen,
27:31die ich brauche.
27:32Genau.
27:32Ich habe halt dann mehr Zeit für mich
27:34oder kann dann irgendwas anders machen.
27:35Ich denke mir halt,
27:36genau,
27:36und dann ist die Frage,
27:37macht man dann auch was anderes?
27:38Also so der normale Mensch,
27:40ist es dann wirklich so,
27:41dass man sagt,
27:42so keine Ahnung,
27:42sagen wir mal zum Beispiel News,
27:44okay,
27:44ich zippe das ein,
27:45ah,
27:45okay,
27:45das sind das und das Neueste.
27:47Oder bleibt man dann,
27:48und was ist dann noch hier
27:49und da und da.
27:50Und dann nutzt man diese Zeit wieder,
27:51um eigentlich genau das Gleiche zu machen.
27:53Um produktiv erzählen.
27:54Genau.
27:54Das merke ich bei den Leuten auch wieder,
27:56bei unseren Kunden und so weiter,
27:57dass es eigentlich heute viel schneller
27:58und einfacher geht.
27:59Aber das hast du gerade richtig schön gesagt,
28:00dass die Leute dann eben denken,
28:02weil es ist nämlich im Kopf hier drin,
28:04dass sie produktiv sein müssen.
28:05Also sprich,
28:05wenn ich jetzt einfach sage,
28:06schau,
28:06wir machen das so
28:06und jeden Tag machst du 15 Minuten oder so
28:08und das war's.
28:09Du musst nie wieder mehr machen
28:10und du wirst multimillionär.
28:11Du musst nichts mehr machen
28:12als diese 15 Minuten am Tag.
28:13Das ist oft bei den Leuten einfach,
28:15das kann nicht zertiert werden.
28:17Und dann muss man,
28:18dann denkt man,
28:18man muss es noch extra machen,
28:19man muss diese nie,
28:20dann trifft man wieder ab.
28:21Aber das ist ja dieses Grundproblem
28:22eher von dem Sklavenmindset.
28:23Diese endlose Produktivität,
28:25obwohl man ja gar nicht produktiv ist.
28:27Es ist einfach nur ein unterbewusstes Gefühl,
28:29ich bin nicht genug,
28:31ich muss leisten, leisten, leisten, leisten lassen.
28:33Und du kannst nie genug leisten,
28:34weil du ja das Gefühl dauernd befriedigen musst,
28:36dass du nicht genug bist.
28:37Und deswegen siehst du,
28:38dass es so viele reiche Menschen gibt
28:39und so viele arme Menschen gibt
28:41und keiner hört auf.
28:42Die Reichen müssen immer reicher werden,
28:44die Armen versuchen reich zu werden,
28:46aber keiner hat,
28:47also sagen wir mal nicht keiner,
28:49okay, nicht alle,
28:50aber viele leiden wirklich unter diesen Sklavenmindset
28:53und verstehen nicht mal,
28:54dass eine Milliarde Dollar
28:55dich auch nicht befreien von Sklavenmindset.
28:58Genau, und dann denke ich mir zum Beispiel
28:59genauso wie mit der KI.
29:00Du nimmst jetzt zum Beispiel einen Unternehmer,
29:02der dann sagt,
29:04boah, jetzt kann ich die KI nutzen
29:05und ich kann viel schneller zum Beispiel,
29:07sagen wir mal, Marketing machen.
29:08Ich kann die KI nutzen,
29:09die kann dann zum Beispiel
29:10kleine Videos auf YouTube erstellen,
29:12die kann dann das machen
29:13und das und das,
29:13alles für mein Unternehmen,
29:15Werbung, wie auch immer.
29:16Und im Endeffekt,
29:17erstens,
29:18inwieweit hast du die Menschheit bereichert?
29:20Also was hat das uns allen sozusagen
29:22jetzt irgendwie besser gemacht?
29:23Und zweitens,
29:24derjenige arbeitet trotzdem die ganze Zeit,
29:26aber halt dann in diesen ganzen Dingen.
29:28Also im Endeffekt,
29:29um dann vielleicht irgendwie
29:30noch mehr zu verkaufen oder so.
29:32Aber es war okay auch davor,
29:34was derjenige getan hat.
29:35Also es hat niemanden bereichert,
29:37weder die eine Seite
29:38noch die andere Seite.
29:39Man sagt dann so,
29:39da bin ich produktiver
29:40und mach noch mehr.
29:42Aber du kannst auch genau
29:42das Gleiche davor machen
29:44und dann...
29:44Weil es hier generell von Anfang
29:46die falsche Messgröße im System ist,
29:47die alle Leute glauben.
29:48Weil es ist Geld, Erfolg,
29:51BIP,
29:51weißt du schon,
29:52Witzscher, Wachstum und so weiter.
29:53Und es gibt nicht,
29:54auch wenn die Leute dauernd
29:55Geld schlecht reden
29:55oder immer so tun,
29:57bla, bla, bla.
29:58Wenn du einfach in den Raum reingehst
30:00und dann sagst,
30:01ich bin multimillionär,
30:02dann ist es bei jedem so,
30:04weißt du schon,
30:05das ist Erfolg.
30:06Wenn du reingehst mit fünf Kindern,
30:07ist wie viele so,
30:08ja, vielleicht nerven die
30:09oder was auch immer.
30:10Aber wenn du dann wieder mal
30:11wirklich mit Menschen klarkommst,
30:13die frei im Kopf sind,
30:14dann ist der schönste Erfolg
30:15eben immer,
30:17bei älteren Personen immer,
30:18die Kinder,
30:18nie, die Firma und so weiter und so weiter.
30:19Das ist auch ein Ding,
30:20was schön war und so weiter,
30:21aber du freust mich mehr über das.
30:22Also ich meine,
30:23die Messgröße ist ja die falsche.
30:25Ganz genau.
30:26Und alle wurden unterbewusst durch Sklaven,
30:27meines Erachtens eben,
30:28darauf hingetrieben.
30:29Natürlich,
30:29ich bin auch gerne reich,
30:30keine Frage,
30:31das meine ich immer nicht,
30:31weil manche immer sagen,
30:32du willst auch reichen und so weiter.
30:33Ja, dann,
30:34warum soll ich arm sein?
30:34Das verstehe ich nicht.
30:36Wenn ich verstehe Geld,
30:36warum soll ich dann arm sein?
30:37Aber das andere Problem ist,
30:38dass alles im Geld gemessen wird.
30:40Es geht immer nur,
30:40der ist erfolgreich
30:41und es ist immer so,
30:43der ist erfolgreich,
30:43produktiv
30:44und jeder weiß sofort,
30:45was er meint.
30:45Und so nach dem Motto,
30:46dann kommt einer,
30:47der sozusagen noch mehr Geld hat,
30:48so, boah,
30:48jetzt muss er sich unterordnen,
30:49weil,
30:49was ist das denn für ein krasser Typ?
30:51Kommt der indirekte Vergleich,
30:52sagt auch wieder zu den Kunden,
30:53manchmal sagen immer welche zu mir,
30:55so, ja,
30:55aber du machst das so viel besser
30:56und so weiter.
30:56Und was bringst du jetzt?
30:58Was bringst du jetzt zu sagen,
30:59dass ich besser bin als du?
31:01Ja,
31:01ich fühle mich schlecht,
31:02ja, genau.
31:03Genau, genau.
31:03Was bringst du jetzt?
31:04Das ist doch scheißegal.
31:05Es gibt immer immer besser als irgendwas.
31:06Wenn du wirklich sagst,
31:07was ist dein Wert,
31:09sind es ja komplett unterschiedliche Dinge.
31:11Zum Beispiel dein Wert
31:12in der Beziehung ist,
31:13ich habe zum Beispiel
31:14so und so viel Liebe,
31:15eine tolle Partnerschaft,
31:16nicht so toll,
31:17habe Kinder oder nicht
31:18und dann kommt das Geldthema,
31:20natürlich,
31:20wie viel ist dein Wert?
31:22Führst du ein reiches Leben
31:23oder ein armes Leben?
31:24Und genauso dein Glückslevel
31:25und so weiter.
31:26Aber so wie du gesagt hast,
31:27wenn du einfach in den Raum kommst,
31:29dann überwiegt nicht so,
31:30boah,
31:30das ist ein glücklicher Typ
31:31und er ist noch reich und Ding.
31:34Erfolg ist einfach schon
31:35das Wort dafür.
31:36Wenn du einfach sagst,
31:36ich habe da die Kuppel,
31:37das ist übelst erfolgreich,
31:38denkt keiner daran,
31:39dass er jetzt keine Ahnung,
31:40er schmeißt deinen Haushalt richtig geil.
31:41Oder dass er einfach
31:42übelst krass entspannen kann einfach
31:44und dass er einfach
31:44seine Zeit genießen kann.
31:45Du denkst an Erfolg immer so,
31:47ah, was macht er denn beruflich?
31:48Ah, was hat er denn eine Firma?
31:49So genau.
31:49Und egal,
31:50wie arm die Menschen sind
31:51und wie viel sie über Geld lästern,
31:53solange sie so denken,
31:54sind sie alle dauernd mit drin.
31:55Genau, genau.
31:56So Geld ist mir nicht wichtig
31:57und dann,
31:57oh, boah, krass.
31:58Das ist auch schon krass,
31:59der da.
31:59Ja, das ist ein krasser Typ, ey.
32:02Genau.
32:02Ja.
32:02Und das siehst du eben,
32:03das geht komplett in diese Richtung
32:05von den Rechnern,
32:06sondern in die KI
32:06ist das jetzt eine,
32:08ist ja wirklich eine Beschleunigung.
32:09Das siehst du wirklich
32:09eine absolute Beschleunigung.
32:10Aber einen Punkt habe ich auch noch,
32:12ach, den wollte ich vorhin sagen,
32:13der ist mir jetzt eingefallen.
32:13Starbucks,
32:14habe ich jetzt letztens erst gelesen,
32:15hat eiskalt wieder zurückgerudert
32:17von KI,
32:18weil ein Fehler entstanden ist
32:20in dem System mit Inventar und so weiter,
32:22dass sie gemerkt haben,
32:23oh, da hat er übelst den Bock missgebaut,
32:25die KI-Agenten,
32:26und dass sie da wieder
32:27zurückgerudern wollen zum Beispiel.
32:28Und das habe ich auch
32:28bei anderen Firmen schon gelesen,
32:30dass zum Beispiel die KI
32:31so teuer geworden ist,
32:32weil du musst dir überlegen,
32:32die Video, Micro und so weiter,
32:33die Rechnern, die sie bauen,
32:34die kosten ja jetzt zum Beispiel
32:35Newton,
32:36das soll ja 100 Milliarden kosten,
32:37dieses eine Rechnern dann nur.
32:39Und jemand muss es ja auch
32:39am Ende dann zahlen,
32:41du baust ja kein Rechnern,
32:42dafür 100 Milliarden,
32:43und sagst ja,
32:43hier nutzt es.
32:44Überleg mal,
32:46erzähl zu Ende,
32:46dann sage ich das.
32:47Und das ist eben das Krasse,
32:48dass dann eben Leute sagen sich,
32:49okay, wir brauchen die nicht mehr,
32:50wir stellen dich aus,
32:51weil du hast 3.000 Euro im Monat gekostet,
32:53oder der Mitarbeiter 5.000 Euro kostet.
32:55Dann kaufen wir sich aber
32:55für den und den zu ersetzen,
32:56kaufen sich KI-Agenten,
32:58die auch eine Firma,
32:58natürlich dann,
32:59weil die alle gierig sind
33:00in die Hölle,
33:01sagen sie sich,
33:01der kostet jetzt 50% mehr,
33:02100% mehr,
33:03die Cloud kostet 100% mehr,
33:04und auf einmal kostet
33:05ein KI-Agent irgendwie
33:0610.000 im Monat,
33:08statt der Mitarbeiter
33:095.000 im Monat.
33:10Und du hast einfach
33:11eine menschliche Interaktion,
33:13eine Beziehung,
33:14denkst einfach,
33:14und dann gehen sie wieder zurück.
33:16Genau.
33:17Und das merkst du eben
33:17krass bei Firmen,
33:18dass die auch sagen,
33:18hey, was ist denn hier los?
33:20Weil die KI-Agenten
33:21werden meistens
33:21für jede Aktion gezahlt,
33:24sagen wir 1 Cent,
33:25aber der redet ja
33:25Milliarden Mal am Tag.
33:27Weißt du,
33:28das ist das Problem.
33:29Und da denke ich mir auch,
33:31ich kann mir aber vorstellen,
33:31dass das so erstmal
33:32so ein Einpendeln ist.
33:33Weißt du, was ich meine?
33:34So erstmal so,
33:34boah, voll günstig,
33:35boah, voll teuer,
33:36und dann pendelt sich das ein.
33:38Aber was ich mir denke,
33:39ist halt so zum Beispiel,
33:41ich habe auch mal nachgeschaut,
33:42ich habe es nicht ganz genau im Kopf,
33:43aber zum Beispiel
33:44den Welthunger zu stoppen,
33:46bedarf auch gar nicht
33:48so viel Geld.
33:48Also im Jahr,
33:50um dann wirklich
33:50alle Menschen zu versorgen zu können,
33:52gut zu versorgen zu können,
33:53dass sie nicht an Hunger sterben.
33:54Das ist das perfekte Beispiel
33:55für die ganze Illusion
33:56des Systems.
33:57Nee, und da denke ich mir so,
33:58und wofür?
33:59Also man tut so,
34:00oh ja,
34:00da spende ich ein paar Brunnen
34:02und was weiß ich dorthin.
34:03Und wenn ich da die
34:04100 Milliarden Rechtsanlage gebaut habe,
34:05mit dem Geld kann ich
34:06ja dann was Gutes
34:06auf die Welt tun.
34:07Sau, das spendet man nicht.
34:08Genau.
34:08Schieß das Geld darüber.
34:09Und dann denke ich mir halt so,
34:10das ist sozusagen der Preis da,
34:12für was?
34:13Also welche Bequemlichkeit
34:14haben wir dann mehr?
34:15Dass die Menschen dann
34:16keinen Job haben?
34:17Natürlich, ja,
34:18sie mögen ihren Job nicht,
34:18aber damit müssen sie
34:19selber klarkommen, okay?
34:20Das bringt nämlich auch nichts,
34:21wenn sie dann...
34:22Aber die jammern ja sogar,
34:22weil sie jetzt ersetzt wird
34:23durch KI,
34:24den Job zu verdienen,
34:25den sie nicht mögen.
34:26Ganz genau,
34:26weil es keine Alternative gibt.
34:28Du denkst jetzt so,
34:28ja super,
34:29was mache ich denn dann?
34:31Und da denke ich mir halt auch so,
34:32es gibt keinen Vorteil.
34:34Es gibt keinen Vorteil dafür,
34:36außer dass du sagst,
34:37oh, ich kann jetzt schneller nachschauen,
34:38was so auf der Welt los ist,
34:39aber der sagt mir doch,
34:40was auf der Welt los ist,
34:41was vielleicht gar nicht ist.
34:42Also ist das gar kein Vorteil für mich.
34:44Und deswegen denke ich mir halt so,
34:45es braucht es einfach nicht.
34:46Es braucht es komplett nicht.
34:48Das Ganze kann einfach alles
34:49komplett eigentlich abgerissen werden.
34:50Du kannst komplett so den Welthunger
34:53sofort beenden
34:54und stattdessen machst du halt etwas,
34:55was niemandem nützt.
34:57Und dann sagst du dir,
34:57ich brauche dann kein Bargeld mehr,
34:59ich habe alles nur noch digital,
35:00keine Filme, Karten.
35:01Also das ist schon wirklich alles.
35:02Ja genau,
35:03wie du ja mit Bargeld...
35:04Was ist so schlimm daran,
35:05den 100-Euro-Schein hinzuhalten
35:06oder irgendwann mit seinem Gehirn
35:08oder mit seinen Augen zu scannen
35:10und dann zu zahlen?
35:10Genau, weil das Handy nervt mich jetzt auch schon,
35:11mitzutragen,
35:12dass ich wirklich einen Chip habe.
35:13Genau, die 100 Euro zu zahlen,
35:14die kostet das alles null.
35:15Wir können sofort auf uns zu entwickeln,
35:17einfach nur leben.
35:17Aber mit dem Augenscan
35:18irgendwann zu zahlen mit dem Gehirn-Chip
35:19kostet uns wieder 20, 30 Jahre Entwicklung,
35:23Stress pur, alles Mögliche.
35:25Und die Leute verstehen mich,
35:25wenn sie denken, das ist dann...
35:27diese Arbeitsplätze kannst du leer lassen.
35:29Ja, auch hier mit Arbeitsplätzen,
35:30was braucht man für Arbeitsplätze,
35:31weil jeder könnte einfach
35:33für sein Ding machen
35:33und alle werden super Ding.
35:34Natürlich kannst du sehr viel,
35:36das ist wieder ein anderes Thema,
35:37da kannst du sehr viel wegzutragen.
35:38Aber ich meine es so,
35:39sogar das,
35:39weißt du,
35:40es sind ja Menschen,
35:40die bezahlt werden,
35:41damit sie forschen,
35:42wie deine Iris dann irgendwie
35:43bezahlen kann später.
35:44Das kannst du ja auch dann wieder weglassen,
35:46das kannst du auch wieder woanders reintun.
35:48Also du siehst irgendwie so ein System,
35:50das sich immer mehr verflogen hat einfach
35:52und diese Raupe nimmer satt
35:55so in den Abgrund einfach rast.
35:57Und man denkt sich so,
35:57wow, toll, neue Bequemlichkeit,
35:59aber wir haben alles,
36:00was wir brauchen.
36:01Wir brauchen nichts mehr.
36:02Allein diese Videos,
36:03wenn Leute diesen Staubsauger haben,
36:05der automatisch fährt
36:06und dann hocken sie da
36:07und halten alle Stüge hoch,
36:08weil dann, wenn er irgendwo
36:09an der Ecke sofort einen Fehler macht
36:10und einfach gar nichts mehr saucht
36:11oder irgendwo so in der Ecke
36:12so hinher, hinher,
36:13Ding und so weiter.
36:14Aber das ist wirklich das Krasse,
36:15was ich irgendwie denke,
36:16egal welche Bequemlichkeit,
36:17die kommen auch mit TGP,
36:18Gemini,
36:18wie sie alle heißen,
36:19aus den ganzen Kodieren und so weiter.
36:21Und ich sehe es auch bei Unternehmern,
36:22die ich coache und so weiter,
36:23die dann einfach halt die Firma
36:24jetzt auf KI mehr umstellen.
36:27Aber du siehst einfach,
36:28deswegen sind sie ja bei uns eben,
36:30weil sie frei sein wollen
36:31und weil sie merken einfach,
36:32es hat noch nie was geändert.
36:33Da verdienen eine Million mehr,
36:35zehn Millionen mehr,
36:35aber es ist immer das Gleiche.
36:37Es wird immer anstrengend,
36:38aber jetzt kommt die neue Firma,
36:39dann muss ich die nächste
36:40und es ist ein ewiges Hetzen.
36:42Ich sage immer das Sklaven-Mainter dazu,
36:44weil es geht immer nur darum,
36:46produktiv zu sein,
36:46damit du am Ende gut sein darfst.
36:47Aber warum ist produktiv
36:48nicht sein, einfach mal am Tag
36:49fünf Starten jetzt am Pool
36:51sich hinzulegen
36:52und fünf Stunden zu schlafen?
36:53Ja,
36:53Buch zu lesen.
36:54Oder einfach ganz gemütlich zu schwimmen
36:55oder so weiter.
36:56Genau, zu beobachten.
36:57Warum ist das nicht cool?
36:58Warum ist das nicht lobenswert
36:59und so weiter bei den meisten Menschen?
37:00Die meisten Menschen,
37:00wie du auch letztens gesagt hast,
37:01wir leben jetzt in der Urlaubsregion eigentlich,
37:03weil wir halt,
37:04unser Leben ist Urlaub
37:05und wir lieben es einfach hier.
37:07Und du hast das selber auch schon gesagt,
37:08da gehst du jetzt rum,
37:08jetzt kommen die ganzen Touristen
37:09wieder rausgeploppt,
37:10alle haben so eine Fresse.
37:11Was macht ihr hier?
37:12Dann geht doch einfach wieder arbeiten,
37:14weißt du?
37:15Ja, da buche ich mir meinen Urlaub
37:16für 5.000 Euro,
37:16zwei Wochen irgendwo überteuert
37:18und laufe ich rum.
37:19Ah, das war ein Mist.
37:19Oh Mann, scheiße, scheiße, scheiße.
37:21Das ist der Wahnsinn einfach.
37:25Ja, würde ich jetzt auch sagen.
37:26Ich würde sagen,
37:27damit schließen wir dieses Video ab.
37:29Ja.
37:30Und schreib gerne in die Kommentare,
37:31wie du das siehst
37:32und wir hören und sehen uns natürlich
37:33beim nächsten Mal.
37:34Bye.
37:35Um wirklich zu verstehen,
37:36wie weit das populäre Endzeitbild
37:39von den Worten Jesu entfernt ist,
37:41müssen wir tiefer gehen.
37:43Nicht nur in die Geschichte der Theologie,
37:45sondern in den Text selbst.
37:48Denn die Bibel ist kein verschlüsseltes Buch,
37:50das nur Experten lesen dürfen.
37:53Sie ist ein Zeugnis,
37:54das für jeden zugänglich ist,
37:56der bereit ist,
37:57mit offenem Herzen hineinzuschauen.
37:59Matthäus 24
38:01ist das Herzstück
38:02der Endzeitrede Jesu.
38:04Und wenn man dieses Kapitel
38:06aufmerksam liest,
38:07ohne die Brille
38:08einer vorgefertigten
38:09theologischen Schule,
38:10dann fällt sofort auf,
38:12wie konkret
38:13und kontextgebunden
38:14Jesus spricht.
38:16Seine Jünger fragten ihn
38:17nach dem Zeichen
38:18seines Kommens
38:19und des Endes
38:20des Zeitalters.
38:21Und Jesus antwortete
38:22nicht mit abstrakten,
38:24zeitlosen Symbolen.
38:25Er sprach zu Menschen,
38:27die in einer bestimmten Zeit
38:28an einem bestimmten Ort lebten.
38:31Er sprach von der Verwüstung
38:32Jerusalems.
38:33Er sprach vom Gräuel der Verwüstung,
38:36der an heiliger Stätte stehen würde.
38:38Ein Ausdruck,
38:39der direkt auf das Buch Daniel
38:41zurückweist,
38:42aber auch eine historische Erfüllung
38:44in der Zerstörung des Tempels
38:46im Jahr 70
38:47nach Christus haben sollte.
38:48Er sagte den Menschen seiner Zeit,
38:51wenn ihr das seht,
38:52dann flieht in die Berge.
38:54Das ist keine Anweisung
38:56für eine Generation
38:57in ferner Zukunft.
38:59Das ist eine konkrete Warnung
39:01an konkrete Menschen.
39:02Und tatsächlich berichten
39:04historische Quellen,
39:06darunter der jüdische Historiker
39:07Josefus,
39:08dass die ersten Christen
39:10in Jerusalem
39:11die Stadt verließen,
39:12bevor die römischen Legionen
39:14unter Titus
39:15im Jahr 70
39:16einmarschierten.
39:28Diese historische Erfüllung
39:30ist kein kleines Detail.
39:32Sie ist der Schlüssel
39:33zum Verständnis
39:34von Matthäus 24.
39:37Denn wenn ein erheblicher Teil
39:39dieser Prophezeiung
39:40bereits in der ersten Generation
39:42erfüllt wurde,
39:44wie Jesus selbst sagte,
39:46dieses Geschlecht
39:47wird nicht vergehen,
39:49bis das alles geschieht,
39:51dann verändert das
39:52die gesamte Leseweise
39:53des Textes.
39:54Dann ist Matthäus 24
39:56nicht primär ein Fahrplan
39:58für das 21. Jahrhundert.
40:00Es ist zunächst
40:01ein prophetisches Wort
40:02über das,
40:03was den Jüngern
40:04Jesu
40:05unmittelbar bevorstand.
40:07Das bedeutet nicht,
40:08dass es keine zukünftige
40:10Dimension
40:11in den Worten
40:12Jesu gibt.
40:13Es bedeutet,
40:14dass man nicht einfach
40:15den gesamten Text
40:16in die Zukunft verlagern kann,
40:18ohne dabei
40:19die ursprüngliche Bedeutung
40:21zu zerstören.
40:22Und genau das
40:23tut die dispensationalistische Theologie.
40:26Sie überspringt
40:28die historische Erfüllung
40:29und projiziert alles
40:31auf eine Endzeitagenda,
40:33die in weite Ferne gerückt wird.
40:35In Lukas 21,
40:3720, 22
40:38wird derselbe Kontext
40:40noch deutlicher beschrieben.
40:42Jesus sagt dort,
40:44Wenn ihr aber Jerusalem
40:45von Heeren umgeben seht,
40:48dann wisst,
40:49dass seine Verwüstung nahe ist.
40:51Dann sollen die in Judäa
40:53fliehen auf die Berge
40:54und die in seiner Mitte
40:56sollen ausweichen
40:57und die auf dem Lande
40:58sollen nicht in sie hineingehen.
41:00Denn das sind Tage
41:02der Vergeltung,
41:03damit erfüllt werde
41:04alles, was geschrieben ist.
41:06Tage der Vergeltung,
41:08damit die Schrift
41:09erfüllt werde.
41:10Das ist eine klare,
41:12historisch verortbare Aussage.
41:14Und dennoch haben
41:15Generationen von Predigern
41:17diesen Vers gelesen
41:19und ihn entweder übergangen
41:20oder in ein kompliziertes,
41:23prophetisches System eingefügt,
41:25das mit dem schlichten Wortlaut
41:27kaum noch etwas zu tun hat.
41:29Warum?
41:30Weil ein bestimmtes Lehrgebäude
41:32es erfordert,
41:33weil es unbequem ist,
41:34zuzugeben,
41:35dass ein großer Teil
41:36der populären Endzeitlehre
41:38auf einer selektiven Lektüre
41:40der Bibel beruht.
41:42Doch hier ist etwas,
41:43das nachdenklich stimmen sollte.
41:46Wenn Jesus wollte,
41:48dass seine Jünger
41:48von einer Entrückung wussten,
41:51die Jahrtausende später
41:52stattfinden würde,
41:54warum sprach er dann so konkret
41:56von ihrer eigenen Generation?
41:59Warum gab er ihnen
42:01praktische Anweisungen
42:02zur Flucht,
42:03wenn die eigentlichen Ereignisse
42:05doch erst in ferner Zukunft lägen?
42:08Warum sagte er ihnen,
42:11sie sollten beten,
42:12dass ihre Flucht
42:13nicht im Winter
42:14oder am Sabbat stattfinde,
42:17wenn doch die Menschen
42:18des 21. Jahrhunderts
42:21die eigentlichen Adressaten
42:22dieser Warnung wären?
42:24Diese Fragen haben keine
42:26bequemen Antworten
42:27innerhalb des
42:28dispensationalistischen Systems,
42:30aber innerhalb eines
42:31historisch-kontextuellen
42:33Lesens des Textes
42:34ergeben sie vollkommen Sinn.
42:36Es gibt eine tiefere Wahrheit,
42:38die sich hier zeigt.
42:40Religiöse Systeme
42:42haben eine Tendenz,
42:43sich selbst zu schützen.
42:45Sie entwickeln Mechanismen,
42:47um unbequeme Fragen
42:48zu neutralisieren.
42:49Sie bezeichnen
42:50kritische Leser
42:51als Zweifler
42:53oder Rebellen
42:54gegen die Schrift,
42:55obwohl genau
42:56das Gegenteil
42:57der Fall ist.
42:58Wer den Text
42:59ernst nimmt,
43:00wer ihn in seinem
43:01historischen
43:01und literarischen
43:02Kontext liest,
43:04der ist dem
43:04Geist der Schrift
43:05näher als derjenige,
43:07der vorgefertigte
43:08Systeme
43:09unkritisch übernimmt.
43:11In 2. Timotheus 2,15
43:13schreibt Paulus,
43:14Bemüh dich darum,
43:16dich Gott
43:16als bewährt darzustellen,
43:18als einen Arbeiter,
43:19der sich nicht
43:20zu schämen braucht,
43:21der das Wort
43:22der Wahrheit
43:23Recht teilt.
43:25Das Wort
43:25der Wahrheit
43:26Recht teilen,
43:27das ist eine Aufgabe,
43:29die Sorgfalt,
43:30Demut und Mut
43:31erfordert.
43:31Den Mut,
43:32auch dann hinzuschauen,
43:34wenn das,
43:35was man sieht,
43:35das eigene
43:36theologische
43:37Fundament erschüttert.
43:38Es ist an der Zeit,
43:40eine Frage zu stellen,
43:41die viele Menschen
43:42innerlich beschäftigt,
43:44aber die kaum
43:45jemand laut ausspricht.
43:46Was passiert
43:47mit einem Menschen,
43:49dessen Glaube
43:50auf Angst
43:50aufgebaut ist?
43:52Was geschieht
43:53in der Seele
43:53eines Gläubigen,
43:54der jahrzehntelang
43:56auf ein Ereignis
43:57wartet,
43:58das vielleicht
43:58nicht so eintreten wird,
44:00wie man es ihm
44:01beschrieben hat?
44:02Das ist keine
44:02abstrakte Frage,
44:04es ist eine
44:04zutiefst
44:05menschliche Frage,
44:07und sie trifft
44:08Millionen von Menschen,
44:09die aufrichtig glauben,
44:11die ehrlich beten,
44:12die die Bibel lieben,
44:13aber deren Glaubensleben
44:15von einer Endzeit-Theologie
44:17geprägt wurde,
44:18die mehr Angst
44:19produziert als Frieden,
44:20mehr Spekulation
44:21als Gewissheit,
44:23mehr Abhängigkeit
44:24von Predigern
44:25als Nähe zu Gott selbst.
44:27Jesus sagte in
44:28Johannes 8,
44:2932,
44:29und ihr werdet die Wahrheit
44:31erkennen,
44:32und die Wahrheit
44:33wird euch freimachen.
44:35Freimachen,
44:35nicht ängstigen,
44:37nicht lähmen,
44:38nicht in einem
44:39permanenten Zustand
44:40der Erwartung
44:41und Unsicherheit halten.
44:42Die Wahrheit,
44:44die Jesus meinte,
44:45ist keine Theorie
44:46über zukünftige Ereignisse,
44:48sie ist eine Begegnung
44:49mit ihm selbst,
44:50die den Menschen
44:51von innen heraus
44:52verändert und befreit.
44:54Und doch
44:54hat die populäre
44:56Endzeit-Theologie
44:57aus dem Glauben
44:58vieler Menschen
44:58eine Art
44:59Wartezimmer gemacht.
45:01Man wartet
45:02auf die Entrückung,
45:03man wartet
45:03auf den Antichristen,
45:05man wartet
45:06auf das Erscheinen
45:07des Mikrochips
45:08oder der digitalen Währung
45:10als Zeichen des Tieres.
45:12Das Leben
45:12wird zur Vorbereitung
45:13auf ein Ereignis
45:14und dabei vergisst man,
45:16dass der Aufruf
45:17Jesu nicht lautet
45:18Wartet.
45:20Sein Aufruf lautet
45:21Folgt mir nach.
45:23In Markus 8,
45:2434
45:24sagt Jesus
45:26zu der Menge
45:27und seinen Jüngern,
45:28wer mir nachfolgen will,
45:30der verleugne sich selbst
45:31und nehme sein Kreuz
45:32auf sich
45:33und folge mir nach.
45:35Das ist keine Anweisung,
45:37die auf eine ferne
45:38Endzeit wartet.
45:39Das ist ein Ruf
45:40in die Gegenwart.
45:41Ein Ruf zur Nachfolge,
45:43zur Verwandlung,
45:44zur täglichen Entscheidung,
45:46das Leben
45:46nach den Werten
45:47des Reiches Gottes
45:48auszurichten.
45:49Die Endzeitfixierung
45:51hat jedoch noch
45:52eine andere,
45:53tiefere Wirkung,
45:54eine,
45:55die selten
45:55benannt wird.
45:56Sie lenkt die Aufmerksamkeit
45:58der Gläubigen
45:59von der prophetischen
46:00Verantwortung
46:01in der Gegenwart ab.
46:02Die Propheten
46:03des Alten Testaments
46:04riefen nicht in erster Linie
46:06zur Spekulation
46:07über die Zukunft auf.
46:08Sie riefen
46:09zur Gerechtigkeit,
46:10zur Umkehr,
46:12zur Hinwendung
46:13zu den Armen
46:13und Unterdrückten.
46:15In Micha 6,8
46:16steht einer
46:17der zentralsten Verse
46:19des gesamten
46:19Alten Testaments.
46:20Es ist dir gesagt,
46:22Mensch,
46:23was gut ist
46:24und was der Herr
46:25von dir fordert.
46:26Nichts als Gottes Wort
46:28halten und Liebe üben
46:29und demütig sein
46:31vor deinem Gott.
46:32Gottes Wort halten,
46:33Liebe üben,
46:34demütig sein,
46:35das ist das Zentrum
46:37des prophetischen Aufrufs.
46:39Nicht den Antichristen
46:40identifizieren,
46:41nicht die Entrückung
46:43berechnen,
46:44nicht politische Ereignisse
46:46auf eine prophetische
46:47Landkarte übertragen,
46:49Die Endzeitfixierung
46:50kann bei allem
46:51guten Willen
46:52der Beteiligten
46:53dazu führen,
46:54dass das Wesentliche
46:55des Evangeliums
46:56aus dem Blick gerät.
46:58Und hier kommt
46:59ein weiterer Aspekt
47:00ins Spiel,
47:01der kaum diskutiert wird,
47:02die wirtschaftliche Dimension.
47:04Die Endzeitlehre
47:06ist ein Milliardengeschäft.
47:07Bücher, Kurse,
47:09Konferenzen,
47:10Filme,
47:11Online-Abonnements,
47:12das gesamte
47:13ökonomische Ökosystem
47:14rund um die
47:16Endzeitprophetie
47:17produziert enormen Reichtum.
47:19Und es liegt im
47:20wirtschaftlichen Interesse
47:21der Beteiligten,
47:23dass die Spannung
47:24aufrechterhalten bleibt,
47:25dass immer ein neues
47:27Ereignis als mögliches
47:28Zeichen interpretiert wird,
47:30dass die Gemeinde
47:31in einem Zustand
47:33der Erwartung
47:34und Abhängigkeit bleibt.
47:35Das ist kein Zufall.
47:37In 2.
47:38Petrus 2,3
47:39warnt der Apostel
47:40vor falschen Lehrern
47:41mit diesen Worten,
47:42und in ihrer Habgier
47:44werden sie mit
47:45erdichteten Worten
47:47Gewinn aus euch ziehen.
47:50Erdichtete Worte,
47:51Worte, die klingen
47:52wie Offenbarung,
47:53die aber im Wesentlichen
47:54dem Geldbeutel
47:55des Predigers dienen
47:56und nicht der Seele
47:58des Gläubigen.
47:59Das bedeutet nicht,
48:00dass jeder,
48:01der Endzeitlehre unterrichtet,
48:03ein Betrüger ist.
48:04Viele dieser Menschen
48:05glauben aufrichtig
48:07an das,
48:07was sie lehren.
48:08Das Problem
48:09liegt tiefer.
48:10Es liegt in einem System,
48:12das sich selbst reproduziert,
48:14das Kritik immunisiert,
48:17das Fragen pathologisiert
48:18und das Abhängigkeit erzeugt
48:20statt Mündigkeit.
48:22Ein System,
48:23das Menschen davon abhält,
48:24direkt in die Schrift
48:25zu schauen,
48:26weil sie glauben,
48:27sie bräuchten
48:28einen Experten,
48:29um sie zu verstehen.
48:31Aber Gott hat sein Wort
48:32nicht für Experten geschrieben.
48:34Er hat es für Menschen
48:35geschrieben.
48:36Für Menschen wie dich
48:37und mich,
48:38die hungern nach Wahrheit,
48:39die sich nach Tiefe sehnen,
48:41die nicht mit
48:42oberflächlichen Antworten
48:43zufrieden sind.
48:44In Jeremia 29, 13
48:47verspricht Gott,
48:48ihr werdet mich suchen
48:49und finden,
48:51wenn ihr von ganzem Herzen
48:52nach mir sucht.
48:54Von ganzem Herzen,
48:56nicht durch das Filter
48:57eines theologischen Systems,
48:59das andere für dich
49:00entworfen haben.
49:01Und wenn du wirklich
49:02von ganzem Herzen suchst,
49:05dann wirst du merken,
49:06dass die Botschaft Jesu
49:07über das Ende der Zeit
49:08keine Botschaft
49:10der Angst ist.
49:11Es ist eine Botschaft
49:13der Treue.
49:14Eine Botschaft,
49:15die sagt,
49:16bleibt wach,
49:17nicht in Panik,
49:19sondern in Wachheit
49:20des Herzens.
49:21Bleibt treu,
49:23nicht einem System,
49:24sondern einer Person.
49:25Bleibt verbunden,
49:27nicht mit Theorien,
49:28sondern mit dem lebendigen Gott,
49:30der größer ist
49:31als jede menschliche Konstruktion,
49:33die in seinem Namen
49:35errichtet wurde.
49:35Was wir heute gemeinsam
49:37betrachtet haben,
49:38ist keine Attacke
49:39auf den Glauben.
49:40Es ist eine Einladung,
49:42tiefer zu schauen,
49:43mit dem Mut dessen,
49:45der die Wahrheit mehr liebt,
49:47als die Bequemlichkeit
49:48vorgefertigter Antworten.
49:51Jesus hat klar gesprochen.
49:53Die Frage ist,
49:54ob wir bereit sind,
49:55wirklich zuzuhören.
49:57Wenn dieses Video
49:58etwas in dir bewegt hat,
50:00dann lass dieses Feuer
50:01nicht erlöschen.
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50:06der deinen Glauben
50:07herausfordert und stärkt.
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50:12teile deine Gedanken,
50:13denn diese Gespräche
50:14sind wichtig.
50:15Und schau dir unser E-Book an,
50:17wie du religiöse Täuschung erkennst,
50:20bevor sie deinen Glauben zerstört.
50:22Den Link findest du
50:24im ersten fixierten Kommentar.
50:26Es wird dein Verständnis
50:28für immer verändern.
50:29Danke, dass du bis zum Ende dabei warst.
50:32Die nächsten Videos
50:33erscheinen gleich
50:34auf deinem Bildschirm.
50:56Euch aber muss es zuerst
50:58um sein Reich
51:00und um seine Gerechtigkeit gehen.
51:02Dann wird euch alles andere
51:05dazugegeben.
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