Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 17 Stunden

Kategorie

Menschen
Transkript
00:00US-Senatoren sprechen den wahren Grund aus, warum es einen Krieg im Iran gibt.
00:05Hallo meine Lieben, mein Name ist Chrissi Rieger und bevor wir anfangen, wollte ich dir noch sagen,
00:10hast du dich eigentlich schon in unseren kostenlosen Riegers Report eingetragen,
00:13wo es wirklich um die Lösungen für dich selber gibt, für dein Leben, um ein glücklicheres, reicheres und einfach geileres
00:20Leben zu führen?
00:21Trag dich da ein, es ist 100% kostenlos und du bekommst mehrmals die Woche eine E-Mail zugeschickt
00:27mit einer weiteren Lösung, mit einer weiteren Erkenntnis, einem neuen Impuls.
00:31Ganz, ganz wichtig, trag dich dazu ein, das haben wir einfach für alle als Geschenk kostenlos hier zum Weitergeben.
00:37Jedenfalls, warum gibt es eigentlich diesen Konflikt im Iran?
00:42Was uns offiziell gesagt wird, ist ja, warum eigentlich?
00:46Ja, die atomare Bedrohung, weil der Iran da irgendwelche Dinge anreichert, um kurz davor seine Atombombe zu bauen
00:52und das wäre ja fatal überhaupt, scheinbar auch für die USA, die weit weg genug sind
00:58und auch andere Länder, Atommächte sind, die da auch eine Gefahr darstellen würden.
01:02Aber das ist egal. Iran, das wäre das Schlimmste, was es gibt.
01:05Obwohl Iran selber sagt, hä, haben wir nicht und wir würden das auch unterschreiben.
01:09Die waren ja schon in Diskussionen und waren auch bereit, das zu unterschreiben.
01:12Aber nein, das ist komplett egal.
01:15Das, na, das ist wirklich ein Grund.
01:17Dann zweitens natürlich die Menschenrechte, die humanitären Bedingungen.
01:22Man will dort Demokratie schaffen und dass die Leute da besser leben können und so weiter,
01:27wo die Leute selber sagen, das hat doch niemanden nie interessiert.
01:29Warum seid ihr auf einmal da und wollt da irgendwas da missionieren?
01:34Aber doch, jetzt ist das eben total wichtig.
01:36Oder geht es um einen ganz anderen Grund?
01:39Und definitiv, sag ich dir jetzt schon mal Spoiler vorweg,
01:42bevor wir uns anschauen, was der US-Szenar dazu sagt, ja, definitiv.
01:46Wir schauen uns das an und du hast einen deutschen Untertitel
01:48It is crimping their massive oil supply from 15 cents a dollar oil from Iran,
01:54not being tough on China, is eliminating the largest ghost fleet broker of sanctioned oil in the world.
02:00That's supplying Putin and Aziz Razin.
02:02That's not being tough on China.
02:03I think their two most aggressive satellite states, Iran and Venezuela,
02:09taking them off the table from being global.
02:12Do you think China likes the fact that we've had three aircraft carrier battle groups for 30 years
02:17steaming around in circles in an area the size of Lake Erie?
02:20Because that's where they've been.
02:21They haven't been in the Taiwan Strait.
02:24They haven't been in Westpac predominantly for the last 35 years.
02:27We have three deployable aircraft carriers at any one time generally.
02:30And because the Middle East has kept us tied down for almost half a century, that's good for China.
02:35Now they can build islands.
02:36They can cut off freedom of navigation.
02:37They can control the seas.
02:39And trying to solve those issues, China loves having rogue states to do their dirty work for them.
02:46And I think the aggressive action that has been criticized heavily on the Hill by a lot of folks
02:51is in fact a direct hit on China.
02:53And I think it's not a mistake that after we've already gone after those two regimes
02:57and debilitated them severely, they're not totally done.
03:00I get it.
03:01But they are absolutely handicapped.
03:04to then go to China after those two events and say, hey buddy, yeah, your two buddies back
03:08there who've been screwing with us for the last decades and been killing our people
03:12with fentanyl and been murdering our people with suicide bonds and giving you cheap oil.
03:16Yeah, they're gone.
03:16They're off the table.
03:17So now let's have a talk.
03:19Things are a little more balanced.
03:20Also das heißt, du hast hier den Senator Tim Sheehy, der sagt, dass dieser Krieg und diese
03:27Neutralisierung von dem Iran und Venezuela Chinas Energieversorgung und geopolitische Position
03:34schwächt und das auch im Endeffekt, naja, der Kernpunkt ist, weil jahrzehntelang der Krieg
03:41im Nahen Osten die amerikanischen Flugzeugträger gebunden hat und China auch ermöglicht hat, ungestört
03:48im Pazifik zu expandieren.
03:51Und dann sagt er eben auch, dass China liebt es, die Schurkenstaaten ihre Drecksarbeit
03:56erledigen zu lassen.
03:57Also das heißt, Schurkenstaaten in der Form, dass sie eine Gefahr sozusagen, ja, eine Gefahr
04:01für die USA sind und halt Dinge machen, die nicht gut sind, aber gleichzeitig enger Verbündeter
04:07sind von China, weil sie da einfach günstiges Öl dann von ihnen zu bekommen.
04:12Und dann sagt er in der Form, hey, wir haben jetzt deine Freunde, deine Kumpels,
04:18hier neutralisiert oder weggeschafft und jetzt lass uns mal auf einer Ebene reden.
04:24Das ist halt auch so eine Sache.
04:27Ich finde, das ist halt auch so blabla im Endeffekt.
04:31Also was ist jetzt passiert?
04:32Und ich sagte dann meine Meinung, weil ich finde, das ist definitiv nur ein Kratzen an
04:37der Oberfläche, was wirklich im Hintergrund dahinter steht.
04:41Aber es ist so, dass einerseits sagt man, die USA sind ja durch den Krieg im Nahen Osten
04:46militärisch, diplomatisch stark eingebunden.
04:49Somit hat China ja den Vorteil, dahingehend einen strategischen Spielraum, um den eigenen
04:54Einfluss im Indopazifik und im südchinesischen Meer da auch auszuweiten.
04:58Und man sagt eben auch, Experten werten, naja, diesen Iran-Krieg auch als ein strategisches
05:06Testfeld.
05:06Das heißt, China beobachtet das Ganze, wie die USA da die künstliche Intelligenz und
05:11moderne Technologien einsetzt.
05:13Und das können sie dann, diese ganzen Informationen, dahingehend nutzen, um dann Taiwan dann auch
05:21einzunehmen, einzuverleiben dahingehend.
05:25Und dann auf der anderen Seite sagt man, naja, China ist der größte Abnehmer iranischen
05:29Öls und wirtschaftlich stark von den Exporten abhängig.
05:32Das heißt, globale Krisen, steigende Energiepreise sowie sinkendes Wachstum bei den wichtigen
05:37Handelspartnern üben natürlich erheblichen Druck auf die Binnenwirtschaft aus.
05:42Das heißt, eine dauerhafte Blockade der Straße von Hormuz würde die chinesische Energieversorgung
05:47natürlich auch erheblich treffen.
05:49Und das wäre nicht das, was China jetzt gerade braucht.
05:53Aber ich sage jetzt meine Meinung dazu, denn das ist so, uns wird ja offiziell, wird uns
06:00Moral und was weiß ich, was halt total da so wichtig ist und deswegen müssen wir
06:05da jetzt unbedingt angreifen.
06:07Okay, dann kratzt du so an dieser Oberfläche und findest halt heraus, hey, warte mal kurz,
06:12ist das nicht das, was gerade dann auch China sehr stark schwächt, weil man sagt dann
06:15so, die Straße von Hormuz wurde gesperrt und oh nein, das will doch keiner.
06:19Aber jetzt mal ganz ehrlich, das hat man doch ganz genau geahnt, dass das so die Konsequenz
06:23ist, was daraus passieren wird.
06:25Das heißt, das kann ja wohl nicht der Hintergrund dahingehend sein, was man uns wieder erzählt
06:29oder was du so im ersten Schritt dann auch findest.
06:32Das heißt, wir haben diese globalen Akteure, wie es uns da so weiß gemacht wird.
06:36Das heißt, auf der einen Seite China, auf der anderen Seite die USA und dann bekämpfen
06:40sie sich, auch die Stellvertreterkriege und so weiter.
06:42Ich denke das persönlich nicht, sondern ich denke, wir haben so ein ausgeklügeltes System
06:49von einflussreichen Familien, die dann Unternehmen haben und die eigenen Interessen haben.
06:53Und dann wird dieses Konstrukt aufgebaut, dass man so verschiedene Länder hat.
06:56Weil nämlich, wenn wir sehen, wie zum Beispiel auch China sich orientiert oder wie sie auch
07:02investiert sind, dann ist das nicht mehr beschränkt auf nur China, den Markt, sondern tatsächlich
07:07auch woanders.
07:08Auch im Weltwirtschaftsforum, da sitzt auch China ganz klar mit drin und hat sehr viele
07:13Positionen da auch bedeckt.
07:15Das heißt, auch hier ist es nicht so ein Gegenspiel, sondern tatsächlich ist man da auch einfach
07:19ganz normal mit dabei.
07:21Man sitzt da auch mit am Tisch.
07:22Also ist es nicht eher so, dass man an diesem Tisch sitzt und nicht so, wie man sich es vorstellt,
07:27oh, da sitzen drei Leute und haha, sondern wirklich viele Akteure, viele einflussreiche
07:32Leute, die sich zu einem Ding dann auch einigen.
07:37Dass man sagt, okay, die nächste Richtung, die geht in Digitalisierung, die geht dahingehend
07:41viel mehr KI einzusetzen, viel mehr Überwachung, dass wir auch noch mehr Einfluss haben, auch
07:45das ganze Geldsystem da zu revolutionieren, indem wir das erste Mal kein freies Geldsystem
07:49mehr haben, das heißt alles nur noch digital und das machen alle dann in diese Richtung.
07:54Aber dann, wie soll man die Leute ablenken, wie soll man sie davon abhalten, da die ganze
07:58Zeit da das zu durchschauen?
08:01Natürlich bietet man ihnen dann derartige Konflikte, die natürlich auch in diese Richtung
08:06führen und zu nichts anderem.
08:08Weil, zum Beispiel, der Krieg in der Ukraine sorgt dafür, dass du sehr viel ausprobieren
08:12kannst, sehr viel bei der Digitalisierung, auch vorwärts kommst, auch, wie gesagt, solche
08:17Sachen, die dann eigentlich geschützt sind, die du dann einfach machen kannst und wo die
08:21Leute einfach selber jetzt gerade mit sich beschäftigt sind und auch solche Sachen dann
08:25einfach ausgehebelt sind.
08:26Auch Selenskyj, der sehr viele Gesetze dann auch ändern konnte, weil die Leute sowieso
08:31auf was anderes konzentriert sind.
08:32Und so musst du dir alles vorstellen.
08:34Und die Leute haben so gefühlt in ihrem Kopf nicht mal Zeit durchzuatmen, weil, oh, jetzt
08:38kommt schon wieder das Nächste und, oh Gott, jetzt muss ich mir da Sorgen machen und jetzt
08:42muss ich mir da wieder irgendwelche Gedanken machen und so weiter.
08:44Und das ist eigentlich so der wahre Punkt und nicht das, dass du, oh, das ist jetzt bei
08:49China.
08:50Ich bin mir ganz sicher, dass ob jetzt China oder die USA, dass genau diese globalen Interessen
08:55bei beiden Seiten getroffen sind und es nicht so ist, dass dann einer so, oh, Mist,
09:00hoho, jetzt habe ich hier verloren und du hast gewonnen.
09:02Ich denke, dass wirklich alle Akteure mit dabei sind und die wahren Verlierer sind dann
09:07immer die Völker, die jetzt gerade darunter leiden müssen, wie zum Beispiel das ukrainische
09:11Volk oder das iranische Volk oder beim Gazastreifen.
09:15Egal, wo du was nimmst, das sind wirklich die Leute, die darunter leiden.
09:19Und es ist nicht die Agenda.
09:22Und das ist genau dieser Punkt.
09:23Und deswegen sage ich dir, das ist meine Meinung dazu, wie es wirklich zugeht.
09:29Aber wenn wir so an der Oberfläche kratzen, dann, oh, wir haben China geschadet.
09:33Ja.
09:33Schreib mir mal in die Kommentare, wie du das siehst.
09:35Und wir hören und sehen uns natürlich beim nächsten Mal.
09:37Bye.
09:37Ich erkenne zu schnell ordentlich andere in Schubladen ein.
09:42Ich meine zu wissen, was sie denken, wer sie sind.
09:47Ich urteile oft nach Äußerlichkeiten.
09:51Dabei möchte ich mir doch die Zeit nehmen für einen zweiten Blick.
09:55Gott, ich bitte dich, öffne mir die Augen, um genauer hinzuschauen.
10:02Manchmal braucht es einen zweiten Blick, um etwas zu erkennen.
10:06Und bei Menschen ist das ganz besonders so.
10:09Mir ging es bei Hartmut Leimke so.
10:12Ich kannte ihn schon länger aus unserer Gemeinde, ehe ich seine Geschichte erfuhr.
10:17Aber schauen Sie selbst.
10:21Der Fluchtversuch, der war völlig spontan, unüberlegt, geradezu dämlich.
10:29Und da standen zwei aus der Berufsschule draußen und sagten, ey Hacke, wir hören ab, kommst du mit.
10:35Das war eher ein Ausreisen.
10:37Es war Frust in der Schule und das enge Elternhaus.
10:43Dann sind wir mit dem Zug nach Bärenstein gefahren.
10:46Als es dunkel war, sind wir über den Grenzbach gesprochen.
10:50Und da haben wir einen jungen Kerl gefragt, wie kommen wir hier in den nächsten Ort.
10:54Und da meinte er, ich zeig euch einen Weg.
10:57Ich komme ein Stückchen mit und hat uns vor einem Grenzposten abgeliefert.
11:03Und das war der ganze Fluchtversuch.
11:11Am nächsten Tag war ich hier.
11:14Eine Woche lang, dann war dann Untersuchungshaft in Zwickau.
11:18Dieser kleine Sprung über den Grenzbach, das hieß dann, ungesetzlicher Grenzübertritt im schweren Fall, 14 Monate.
11:28Und die habe ich dann in Ichtershausen, Jugendstrafvollzug, abgesessen.
11:37Das Schlimmste war die erste Woche hier.
11:39Ich war so unten und da waren zwei ältere Herren mit in der Zelle.
11:45Anfang 30 waren die, aber ich war ja 17 und deswegen ältere Herren.
11:51Die sahen, wie geklickt ich bin und sagten mir, ey, lass dich nicht so hängen.
11:56Setz dich mal hier oben aufs Bett, schieb dir einen kleinen Spiegel hier in den Spalt.
12:01Da kannst du unten ein Stückchen Schulhof sehen von der Friedrich-Engels-Oberschule.
12:06Und das habe ich gemacht.
12:08Und da war gerade Pause.
12:12Und da habe ich die Tochter unseres Pfachers gesehen.
12:16Wir kannten uns aus der jungen Gemeinde.
12:18Sie war damals 15, ich 17.
12:21Und das war irgendwie ein Gruß aus der Freiheit.
12:27Nach meiner Entlassung haben wir uns zusammengetan, geheiratet.
12:32Und wir sind es immer noch.
12:35Vier Kinder, zwölfen Enkelkinder jetzt und dieses Jahr goldene Hochzeit.
12:39Das ist doch, ist was Gutes draus geworden.
12:45Immer wieder erleben wir, wie begrenzt unser eigenes Sehen und Erkennen ist.
12:53So schreibt der Apostel Paulus im ersten Brief an die Gemeinde in Korinth im 13. Kapitel.
13:22Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe.
13:27Diese drei.
13:29Aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
13:33Geschrieben wurde es wahrscheinlich nicht für Großeltern und Enkel.
13:37Das Lied, das wir gleich vom Männerchor hören.
13:40Aber ich finde, es könnte besser nicht passen.
13:42Denn es lautet
13:43Ain't nobody loves me better.
13:46Niemand liebt mich besser.
13:53Papa.
13:57Papa.
14:30Untertitelung des ZDF, 2020
15:00Untertitelung des ZDF, 2020
15:31Untertitelung des ZDF, 2020
15:49Untertitelung des ZDF, 2020
16:06Untertitelung des ZDF, 2020
16:30Und schon als sie noch hier in der Nähe wohnten, bin ich morgens um 6.30 Uhr losgefahren,
16:36habe sie gehütet und mit vorher eingefrorener Muttermilch gefüttert.
16:42Vielleicht kommt sie daher, unsere schöne Bindung.
16:46Es vergeht keine Woche, ohne dass sie anrufen.
16:51Und WhatsApp ist da auch eine schöne Sache.
16:55Auch hier haben wir zwei Enkelkinder, ganz in der Nähe und das ist wirklich wunderbar.
17:02Die Mädels sehen wir natürlich viel öfter und sie sehen näher an unserem Alltag dran.
17:09Und es ist schön, wenn sie einfach fragen, Oma, wann backen wir mal wieder Zimtschnecken?
17:16Oder Opa, kann ich dir was helfen?
17:21Als unsere eigenen Kinder klein waren, war die Zeit oft knapp.
17:27Man hatte viel zu tun.
17:28Aber für die Enkelkinder nimmt man sich einfach mehr Zeit.
17:32Und man nimmt das Glück viel deutlicher wahr.
18:06Untertitelung ab.
18:10Was für ein Segen, wenn das geschieht, was Christel gerade erzählt hat,
18:14wenn das Band zwischen Großeltern und Enkel im Alter nicht dünner, sondern fester wird.
18:20Wenn sich die Unterstützung umkehrt und plötzlich Enkelkinder-Sätze sagen wie
18:24Oma, das traue ich dir voll zu oder Opa, lass mal, das mache ich für dich.
18:31Das gute Gefühl, gebraucht zu werden, noch wichtig zu sein im Leben
18:36und teilzuhaben, das können Enkel ihren Großeltern geben.
18:42Auch wenn man sicher manchmal froh ist, wenn sie aus dem Haus sind
18:46und der Trubel wieder vorbei ist. Sie halten lebendig.
18:49Und da ist dieses wunderbare Gefühl, diese jede Faser deines Körpers
18:54durchströmende Freude, wenn sie da sind und du sie einfach nur in den Arm nehmen kannst.
19:01Großelternsegen und Enkelsegen.
19:04So vielfältig, so unterschiedlich ist er, wie wir Menschen sind.
19:09Und ja, manchmal wird er auch einfach nur schmerzlich vermisst.
19:14Es tut weh, wenn man genau das nicht erleben kann und es sich vielleicht doch so sehnlich wünscht.
19:20Aber es hat eben nicht geklappt mit eigenen Kindern oder Enkeln.
19:25Die Großeltern sind gestorben oder die Beziehung ist abgebrochen oder nie so gewachsen,
19:33wie man sich das gewünscht hat.
19:37Auch Abraham und Sarahs Leben sah lange so aus,
19:41als bliebe ihre Sehnsucht nach einer eigenen Familie unerfüllt.
19:45So lange, dass Abraham schon begann am Segen und an der Verheißung Gottes zu zweifeln
19:51und resigniert fragte, Herr, Herr, was willst du mir geben?
19:56Ich gehe dahin ohne Kinder und mein Knecht wird mein Haus besitzen.
20:01Aber Gott hatte andere Pläne mit Abraham.
20:05Sieg in den Himmel und zähle die Sterne.
20:10So zahlreich sollen deine Nachkommen sein.
20:15Bei Abraham und Sarah waren es tatsächlich noch im hohen Alter eigene Kinder,
20:20die sie zu Groß- und sogar Urgroßeltern gemacht haben.
20:24Bei anderen sind es Bonus-Enkel.
20:27Manche Kinder haben drei oder vier Omas.
20:30Und bei wieder anderen geht das Leben ganz andere Wege.
20:35Magdalene, die mit dem roten Schrank, ist nie leibliche Mutter oder Oma gewesen.
20:42Und trotzdem hat sie den Großeltern Enkels Segen in Fülle erlebt und verschenkt.
20:49Und obwohl ich selbst wunderbare eigene Großeltern hatte,
20:53habe ich mir Magdalene zusätzlich als Bonus-Oma ausgesucht.
20:59Gott sei Dank gibt es das.
21:01Neue Konstellationen unter Gottes Sternenhimmel.
21:06Verbindungen mit Menschen, die einander zu Enkeln und Großeltern werden,
21:10auch ganz ohne leibliche Verwandtschaft.
21:13So wie Magdalene.
21:16Oder Großtante Hannah, die so viele Patenkinder,
21:20Nichten, Neffen und Nennenenkel hat,
21:22dass sie morgens gar nicht fertig wird mit dem Beten für alle.
21:25Wenn sie mit ihrem Rollator das Haus verlässt
21:28und am nachbarlichen Kindergarten vorbeigeht,
21:30dann schaltet es ihr schon von Weitem entgegen.
21:32Hallo Oma Sonnenschein.
21:35Und wenn man euch Sänger vom Freundesbund erzählen hört,
21:40vom Miteinander der Generationen in diesem Chor,
21:44von Vertrauen und Unterstützung
21:46und nicht zuletzt auch vom Stolz aufeinander
21:49und auf das gemeinsame Tun,
21:52dann kann man eine Menge lernen vom Generationensegen,
21:56der manchmal sicher nicht leicht,
21:59aber doch so wichtig für unsere Gesellschaft ist.
22:04Ich will dich segnen und in dir sollen gesegnet werden
22:08alle Geschlechter auf Erden.
22:12Ja, es ist nie zu spät, Großeltern zu werden
22:16und wir alle können einander Oma, Opa oder Enkelkind sein.
22:23Wie also sieht dieser Segen aus?
22:27Wie riecht er, wie schmeckt er, wie fühlt er sich an?
22:30Für mich ist er rot, wie Magdalenes Schrank.
22:34Und warm wird das Gefühl in meinem Herzen, wenn ich ihn anschaue.
22:39Er schmeckt nach Kartoffelpuffer.
22:41Und er riecht wie die Kittelschürze meiner Oma,
22:45in deren Geruch sie auch Jahre nach ihrem Tod für mich noch so lebendig ist.
22:50Ja, ich glaube, Segen ist genauso spürbar und fühlbar in uns.
22:56Gott wickelt ihn ein in Butterbrot, Papier und Zimtschnecken.
23:00Er versteckt ihn in Babypuderdöschen, Männerchören und roten Bauernschränken.
23:06Und dann, dann geschieht es.
23:10Manchmal so überraschend wie bei Abraham und Sarah.
23:14Wir hören und spüren, ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
23:23Amen.
23:25Gott, du bist der Segen von Generation zu Generation.
23:29Zu dir beten wir mit den Worten Jesu.
23:33Vater, unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme,
23:41dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
23:46Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld,
23:52wie auch wir vergeben unseren Schuldigen.
23:56Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
24:02Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
24:10Amen.
24:11Ist das mit Gott?
24:16In eurer Kraft sei Gottes Gott.
24:22Es wirken durch euch Gottes Geist.
24:26Was ihr tut, sei Gott zu tun.
24:30Und was ihr tut, sei Gott zum Glück.
24:36Ihr sollt ein Segel sein, ein Segel sein.
24:41Ihr sollt ein Segel sein, ein Segel sein.
24:46Ihr sollt ein Segel, Segel sein.
24:53Tisch bitten und sie selber bedienen.
24:56Vielleicht kommt er erst um Mitternacht oder sogar noch später.
25:00Freude ohne Ende ist ihnen gewiss, wenn er sie dann wachend antrifft.
25:04Macht euch das eine klar.
25:07Wenn ein Hausherr im Voraus wüsste, zu welcher Stunde der Dieb kommt,
25:11würde er den Einbruch verhindern.
25:13So müsst auch ihr jederzeit bereit sein,
25:16denn der Menschensohn wird zu einer Stunde kommen,
25:19wenn ihr es nicht erwartet.
25:47Es wird so much gewinnt,
25:48Wenn du uns nicht erwartet, bleibst du unerschüttert.
25:53Wenn alles auseinanderfällt, bleibst du der Grund der Welt.
25:59Nationen mögen zittern, wir kommen um ihn zersplittern.
26:05Wenn uns die große Furcht befällt, bleibst du der Grund der Welt.
26:11Oh Gott, du bist alles, was du uns versprichst.
26:17Du änderst dich nicht, kein Falsches bei dir, du wirst nie vergehen.
26:23Oh Gott, du bist ewig treu und zuversicht.
26:29Es wird mal bei dir, denn du regierst und du darfst bestehen.
26:34Nichts anders erschüttert.
26:47Wenn es in Moskau wittert, bleibst du unerschüttert.
26:52Wenn alles auseinanderfällt, bleibst du der Grund der Welt.
26:59Nationen mögen zittern, wir kommen um ihn zersplittern.
27:05Wenn uns die große Furcht befällt, bleibst du der Grund der Welt.
27:11Oh Gott, du bist alles, was du uns versprichst.
27:17Du änderst dich nie, kein Falsches bei dir, du wirst nie vergehen.
27:23Oh Gott, du bist alles, was du uns versprichst.
27:29Es wird immer bei dir, denn du regierst und du bleibst bestehen.
27:34Und nichts soll uns erschüttern, nichts soll, nichts soll uns erschüttern.
27:39Nichts soll, nichts soll uns erschüttern.
27:42Auch wenn das hält, kommt um uns her.
27:48Du willst, du willst dich nicht ändern.
27:51Du willst, du willst dich nicht ändern.
27:54Du bleibst bestehen, du sagst nicht mehr.
28:20Du sagst, ich bin, du sagst nicht mehr.
28:26Oh Gott, du bist alles, was du uns versprichst.
28:32Du änderst dich nie, kein Falsches bei dir, du wirst nie vergehen.
28:38Oh Gott, du bist alles, was du uns versprichst.
28:44Es wird immer bei dir, denn du regierst und du bleibst bestehen.
28:49Oh Gott, du bist alles, was du uns versprichst.
28:56Oh Gott, du bist alles, was du uns versprichst.
29:37Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen.
29:44Dann wird euch alles andere dazugegeben.
Kommentare

Empfohlen