- vor 18 Stunden
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:00:07Musik
00:00:17Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle.
00:00:19Mein Name ist Johann Friedrich von...
00:00:21Aber vielleicht sollten wir zu den Formalitäten später kommen.
00:00:25Musik
00:00:28Ich hatte ein schönes Leben.
00:00:30Ein Leben ohne finanzielle Sorgen.
00:00:32Wenn Sie mich fragen, wie ich dieses Leben finanziert habe,
00:00:34lassen Sie es mich so ausdrücken.
00:00:36Ich hatte eine Menge Glück.
00:00:38Ich gestehe, dass mir Geld nie viel bedeutet hat.
00:00:41Schließlich ist es ein allzu flüchtiger Stoff,
00:00:43der ohnehin stets den Besitzer zu wechseln scheint.
00:00:47Vielleicht, ja vielleicht, mag es gerade diese Haltung gewesen sein,
00:00:51die mir um ein Haar zum Verhängnis wurde.
00:01:04Aber vielleicht sollte ich Ihnen das alles der Reihe nach erzählen.
00:01:08Musik
00:01:14Dies scheint mir ein perfekter Tag zu sein,
00:01:16um das Schicksal zu einem Spiel herauszufordern.
00:01:18Sind wir denn sicher, dass wir das wirklich tun wollen?
00:01:20Habe ich Sie je enttäuscht.
00:01:23Musik
00:01:46Alman!
00:01:49Christina!
00:01:52Schicksal oder Zufall?
00:01:53Wer weiß das schon.
00:01:54Falls es Schicksal ist, werden wir es wissen.
00:01:57Und wenn ich jetzt schon neugierig bin?
00:02:01Komm.
00:02:06Herr von Almen!
00:02:12Muss ich noch unangenehmer werden?
00:02:15Ich habe es immer für einen Mann von Stil gehalten.
00:02:18Körperliche Gewalt sollte unter Ihrem Niveau sein.
00:02:21Ich will mein Geld.
00:02:22Ich kann Ihnen versichern, dass ich das nunmehr verstanden habe.
00:02:25Das will ich hoffen.
00:02:26Jetzt lassen Sie meinen Diener in Frieden.
00:02:31Wir sehen uns, Herr von Almen.
00:02:34Sehr bald.
00:02:44Es tut mir ausgesprochen leid.
00:02:46Der Mann ist einfach ein Prolet.
00:02:49Allerdings ein Prolet, dem wir eine horrende Summe schulden.
00:02:52Das Rechtfertigen keinem Fall sein will nehmen.
00:02:54Gewalt ist die Scheidemünze der Zivilisation.
00:03:06Bitte verzeihen Sie.
00:03:07Ich darf Sie zunächst herzlich begrüßen.
00:03:09Und meiner Freude Ausdruck verleihen,
00:03:11dass Sie an meinem Leben Interesse zeigen.
00:03:13Mein Name ist Johann.
00:03:16Mit wem sprechen Sie, wenn ich fragen darf?
00:03:18Mit mir selbst.
00:03:20Das tun wir alle, wenn wir älter werden.
00:03:28Mein Name ist Johann Friedrich von Almen.
00:03:31Bitte verzeihen Sie,
00:03:32dass Sie gerade Zeuge dieser unschönen Situation werden mussten.
00:03:34Aber manchmal lässt einem das Leben keine Wahl.
00:03:36Besonders dann nicht,
00:03:37wenn man in einer prekären finanziellen Situation steckt.
00:03:40Aber dem kühnen Lächeln die Götter zu.
00:03:43Faites au-jeu, faites au-jeu, s'il vous plaît, faites au-jeu.
00:03:54Plain, troncisse.
00:03:56Ich verstehe nur wenig von diesem Spiel,
00:03:57aber das sollten Sie auf keinen Fall tun.
00:03:59Aber können Sie nicht den Ausdruck,
00:04:00alles auf eine Karte setzen?
00:04:05Allerdings gibt mir diese Redewendung meines Wissens
00:04:07keine Garantie auf einen Gewinn einheuer.
00:04:09Das sicher nicht, aber
00:04:10es ist vermutlich die letzte Möglichkeit,
00:04:12unser Haus zu retten.
00:04:17Wünsche Sie mit Glück.
00:04:44Wissen Sie, was ich wirklich an Ihnen schätze, Carlos?
00:04:47Ich kann mir denken, dass Sie es mir gleich verraten werden.
00:04:51Dass Sie mich in all den Jahren durchgängig mit der Frage,
00:04:53was habe ich Ihnen gesagt, verschont haben.
00:04:57Meine Frage wäre eher, wie wir den Buß bezahlen werden.
00:05:01Vertrauen Sie mir.
00:05:09Tut mir leid, da kann ich nichts machen.
00:05:12Jeder Fahrgast muss zahlen.
00:05:14Das ist uns selbstverständlich bewusst.
00:05:16Aber Sie wissen schon,
00:05:17dass ich am Ende meiner Schicht abrechnen muss?
00:05:19Durchaus, ja.
00:05:20Aber es gibt ein sehr hübsches, altes Sprichwort.
00:05:22Ob ein Minus oder Plus ist verblieben,
00:05:24zeigt der Schluss.
00:05:36Wo müssen Sie denn raus?
00:05:38Da, wo wir wohnen, gibt es keine Haltestelle.
00:05:40Leider.
00:05:49Vielen Dank.
00:05:50Gute Nacht.
00:06:10Ich hatte die sogenannte Wirklichkeit
00:06:13eigentlich immer als eine Erscheinung
00:06:15in ständigem Wandel gesehen.
00:06:16Und so war mir der Begriff Geldsorgen
00:06:19seit jeher etwas eher Fremdes gewesen.
00:06:23Doch plötzlich verbrachte ich zum ersten Mal in meinem Leben
00:06:26von einem leichten Schlummer abgesehen
00:06:28eine schlaflose Nacht.
00:06:3511.30 Uhr, Don John.
00:06:42Und vergessen Sie das Telefonat mit der Bank nicht.
00:06:46Ja, aber...
00:06:47Herr von Almen,
00:06:48wir können Ihren Kredit nicht weiter gewähren.
00:06:50Nein, ja.
00:06:51Ich habe wirklich alles versucht.
00:06:52Verstehe.
00:06:53Es tut mir leid.
00:06:55Auf Wiederhören.
00:06:56Auf Wiederhören, ja.
00:07:00Die Sorge, alles zu verlieren,
00:07:02ist kein sehr angenehmes Gefühl.
00:07:04Und dies umso weniger,
00:07:06dass ich die Sorge im Folgenden
00:07:07als vollkommen berechtigt erweisen würde.
00:07:10Doch ich hatte bereits als kleiner Junge gelernt,
00:07:13Haltung zu bewahren.
00:07:15Vielleicht hatte ich dies manchmal sogar zu sehr.
00:07:19Der Verlust der Villa war beträchtlich
00:07:21und schmerzte mich.
00:07:23Dass aber der Versuch,
00:07:24meine temporäre Zahlungsunfähigkeit zu korrigieren,
00:07:27die uralten Mächte von Gewalt und Gier
00:07:29auf den Plan rufen würden,
00:07:31ahnte ich hier noch nicht.
00:07:37Alles in Ordnung, Don John?
00:07:41Ich hatte gerade ein unangenehmes Gespräch
00:07:43mit meinem Bankhaus.
00:07:47Diese Menschen bestehen also darauf?
00:07:52Wir haben zwei Wochen Zeit, das Haus zu verlassen.
00:07:56Immerhin konnte ich das Gartenhaus retten.
00:07:59Das heißt, uns steht ein kleiner Umzug bevor?
00:08:07Ja, ich fürchte schon.
00:08:13Was tun wir heute, Carlos?
00:08:15Wenn das Entfernte noch undeutlich ist,
00:08:17sollte man sich auf das Naheliegende konzentrieren.
00:08:20Und was wäre das Naheliegende?
00:08:21Ich fürchte immer noch die finanzielle Lage.
00:08:24Selbst nach der Übernahme des Hauses durch die Bank
00:08:27bleibt eine nicht unerhebliche Zahl von Menschen,
00:08:31denen Sie Geld schulden.
00:08:33Nun,
00:08:35auch wenn wir mittellos sind,
00:08:36so gibt es doch einige entbehrliche Dinge von Wert
00:08:38in diesem Haus.
00:08:40Sie hat einen Sprung.
00:08:44Haben wir Leim im Haus?
00:08:49Ich habe das Leben stets als eine Art Puzzle gesehen.
00:08:52Doch erst im Nachhinein wurde mir klar,
00:08:55dass jene dramatische Kettenreaktion,
00:08:57die folgen sollte,
00:08:57durch meinen Besuch bei meinem alten Freund,
00:08:59dem Antiquitätenhändler Jacques Tanner,
00:09:01ausgelöst wurde.
00:09:09Herr Dörig,
00:09:10was für ein Zufall,
00:09:11Sie hier zu sehen.
00:09:13Seien Sie versichert,
00:09:13dass ich Ihre Anwesenheit richtig interpretiere.
00:09:16Ich arbeite an der Lösung unserer Probleme.
00:09:18Und dieser Herr ist ein Taxifahrer.
00:09:20Wie gut Sie inzwischen meine Gedanken lesen können.
00:09:22Das ist nur eines meiner Talente.
00:09:36Ich freue mich,
00:09:37dich zu sehen.
00:09:38Ich freue mich,
00:09:39so sehr wie ich, mein Vater.
00:09:41Und, geht's dir gut?
00:09:42Du kennst ja das Sprichwort,
00:09:43das Leben ist wie eine Lawine.
00:09:44Mal geht es herauf,
00:09:45mal geht es herunter.
00:09:46Ich bin gespannt,
00:09:47was du diesmal für mich hast.
00:09:50Ich dachte zuerst,
00:09:51es wäre noch Ming-Dynastie,
00:09:53aber möglicherweise ist es bereits Queen.
00:09:55In jedem Fall ist es der Hoher Porzellan.
00:09:57Es könnte sogar grüne Familie sein.
00:09:59Schade nur um diesen Sprung hier.
00:10:02Den hat irgendjemand nur notdürftig repariert.
00:10:04Ach, tatsächlich?
00:10:06Grüne Familie wird selten verlangt.
00:10:107000?
00:10:11In Gottes Namen,
00:10:12ich bin ja froh,
00:10:12wenn es aus dem Haus ist.
00:10:14Weißt du,
00:10:15ich bin dabei,
00:10:16mich völlig neu einzurichten.
00:10:18Du weißt ja,
00:10:18was Jean-Paul gesagt hat.
00:10:20Es ist gut,
00:10:20Dinge zu sammeln,
00:10:22aber es ist besser,
00:10:22spazieren zu gehen.
00:10:23Das ist hübsch.
00:10:25Obwohl ich das eigentlich
00:10:26nicht sagen sollte,
00:10:27stetsich sind Menschen,
00:10:28die Dinge sammeln,
00:10:29die Grundlage meines Geschäfts.
00:10:30Vielen Dank, mein Lieber.
00:10:38Gott sei Dank geht es im Leben
00:10:40nicht nur um Geld,
00:10:43sondern um,
00:10:44und ja,
00:10:46vielleicht das Schönste,
00:10:47was das eben erwähnte Puzzle
00:10:49für uns bereithält.
00:10:56Für die letzten Wochen,
00:10:57Herr Arnold.
00:10:58Herr von Almen,
00:10:59Sie sind so großzügig.
00:11:11Unverändert.
00:11:13Unverändert.
00:11:14Das ist Pumra Kaschmir.
00:11:16Ein schöner Glenscheck
00:11:17aus feinstem Genuiser Edelhaven.
00:11:18Ich fürchte,
00:11:19wir sind im Geschäft.
00:11:21Hier ist eine Anzahlung.
00:11:23Ich wäre Ihnen sehr dankbar,
00:11:23wenn die nächste Anprobe
00:11:24bereits nächste Woche stattfinden könnte.
00:11:26Die Saison schläft nicht.
00:11:28Selbstverständlich, Herr von Almen.
00:11:29Vielen Dank.
00:11:33Gehe ich recht in der Annahme,
00:11:35dass ein guter Teil des Barvermögens
00:11:36gerade in Oberbekleidung geflossen ist?
00:11:38Mein lieber Carlos,
00:11:39es ist von großem Belang,
00:11:40welchen Eindruck wir machen.
00:11:41Es definiert unsere sozialen Beziehungen.
00:11:44In der Tat.
00:11:44Da sollten Sie unbedingt
00:11:45Herrn Dörig vortragen.
00:11:47Ich bin sicher,
00:11:47das wird ihn beeindrucken.
00:11:49Sie würden mir einen großen Gefallen tun,
00:11:50wenn wir dem Thema Dörig
00:11:51heute so wenig wie möglich
00:11:52Aufmerksamkeit zukommen.
00:11:53Leider ist dieses Thema etwas...
00:11:55Wie lange ist das nur her?
00:11:59Naja, Sie müssen drei oder vier sein.
00:12:01Diese Zahl subtrieren Sie
00:12:02von Ihrem jetzigen Alter.
00:12:03Das Ergebnis ist dann
00:12:04die Antwort auf Ihre Frage.
00:12:05Ich erinnere mich noch genau,
00:12:06wie im Modell gestanden sind.
00:12:07Meine Mutter musste mir
00:12:08stundenlang Geschichten vorlesen,
00:12:10damit ich still sitze.
00:12:11Habe ich je erwähnt,
00:12:12dass Sie große Teile
00:12:13der Elias auswendig konnte?
00:12:14Sie muss eine außergewöhnliche Frau gewesen sein.
00:12:16Das war sie, Carlos,
00:12:17das war sie.
00:12:19Wird das ausreichen,
00:12:21Ihre Sorgen zu zerstreuen?
00:12:22Das wird reichen,
00:12:23um einen gewissen Teil
00:12:23unserer Rechnungen zu zahlen.
00:12:25Das ist doch ein Anfang.
00:12:26Klare Gesicht.
00:12:27Sie sollten positiver denken.
00:12:29Bestimmt haben Sie recht, Donner.
00:12:30Sehen Sie, heute Morgen dachte ich,
00:12:32was wird dieser Tag nur bringen.
00:12:34Und da erreicht mich plötzlich
00:12:35ein Anruf meines alten Freundes Serge,
00:12:37der...
00:12:37Herr von Anders.
00:12:39Ich danke Ihnen.
00:12:40Auf Wiedersehen.
00:12:41Meines alten Freundes Serge,
00:12:42der mich bat,
00:12:43seine angeblich überaus reizende Verlobte
00:12:45heute Abend in die Oper auszuführen.
00:12:46Mag ich keine Oper?
00:12:47Doch, doch.
00:12:48Er liebt sie.
00:12:49Aber anscheinend scheint er
00:12:50ein Problem mit einer seiner Holdings
00:12:52in der Kelleweg zu haben.
00:12:52Wie gut, dass er sie hat.
00:12:53Ja.
00:13:03Guten Abend.
00:13:15Sie müssen Johann sein.
00:13:21Spricht nicht alles dafür,
00:13:22dass das Schicksal im Spiel ist,
00:13:24wenn man sich vor der ersten Begegnung
00:13:25schon begegnet ist.
00:13:26Ich denke,
00:13:27jeder sieht die Welt so,
00:13:28wie er es mag.
00:13:28Immerhin haben Sie mich
00:13:29auf der Stelle erkannt.
00:13:30Nun.
00:13:32Serge hat es mir gut beschrieben.
00:13:35Danke.
00:13:36Stefan.
00:13:40Hat sich sein Problem
00:13:41in der Karibik gelöst?
00:13:42Falls es tatsächlich eines gibt,
00:13:44meinen Sie?
00:13:44Oh, für mich klang er recht besorgt.
00:13:46Jojo.
00:13:47Aber die meisten sagen Jojo.
00:13:49Wie hübsch.
00:13:50Für ein Kind vielleicht.
00:13:52Nein.
00:13:53Ich zum Beispiel
00:13:55habe meines immer dabei.
00:13:57Es stammt aus Chile,
00:13:59aus den späten 70er Jahren.
00:14:01Tatsächlich?
00:14:02Ja.
00:14:04Die meiner Pinochets
00:14:05haben damals auf alles geschossen,
00:14:06was sich bewegt hat.
00:14:07Außer auf einen kleinen Jungen.
00:14:09Der stand vor ihnen,
00:14:11hat ihn direkt in die Augen gesehen
00:14:12und dabei weiter mit seinem Jojo gespielt.
00:14:15Serge hat ihn meinen
00:14:16Namen gesagt und dann haben Sie...
00:14:17Unterschätzen Sie niemals einen Mann,
00:14:19der ein Jojo bei sich trägt.
00:14:21Das dürften nicht allzu viele sein.
00:14:23Oder Sie kennen diese Männer nicht.
00:14:26Serge jedenfalls hat keins.
00:14:29Übrigens nett von Ihnen,
00:14:30dass Sie für ihn einspringen.
00:14:32Man hat mir Puccini versprochen.
00:14:34Dann werde ich schnell schwach.
00:14:41Das habe ich noch nie gerochen.
00:14:44Aus Buenos Aires.
00:14:45Es wird ausschließlich für mich hergestellt.
00:14:50Und dann?
00:14:51Bin ich nach New York.
00:14:53Ein halbjähriges Praktikum
00:14:54bei einer Investmentbank.
00:14:56Sie kennen sich in Geldangelegenheiten aus?
00:14:59Eher damit es auszugeben.
00:15:03Aber?
00:15:05Mein Vater hat darauf bestanden.
00:15:08Ich war schon bei einer Bank,
00:15:10bei einer Zeitung,
00:15:11bei einer Galerie
00:15:12und bei acht weiteren
00:15:14Geschäftsfreunden meines Vaters.
00:15:17Sie wissen ja, wie er ist.
00:15:19Oh, ich kenne nicht mal
00:15:20Ihren Nachnamen.
00:15:23Hirt.
00:15:25Ich bin Jojo Hirt.
00:15:27Klaus Hirt ist Ihr Vater?
00:15:29Der Hirt-Konzern?
00:15:32Wie oft ich diese Frage
00:15:33schon gehört habe.
00:15:34Man muss nachsichtig sein
00:15:36mit den einfachen Menschen,
00:15:37aber das drittgrößte
00:15:38Schweizer Privatvermögen
00:15:39ruft naturgemäß
00:15:40ein gewisses Interesse hervor.
00:15:42Das zweitgrößte.
00:15:43Ich gratuliere.
00:15:50Warum lässt er Sie nicht in Ruhe?
00:15:54Haben Sie je gehört,
00:15:55dass ein Vater mit seinem Kind
00:15:57zufrieden ist?
00:15:58Einfach so, wie es ist?
00:15:59Wenn ich Ihr Vater wäre,
00:16:00ich wäre hochzufrieden.
00:16:02Sie sind aber nicht mein Vater.
00:16:05Sie sind der Mann,
00:16:06der mir sein Jojo gezeigt hat.
00:16:12Es war sehr nett mit Ihnen.
00:16:14Vielen Dank für den Abend.
00:16:16Er muss noch nicht vorbei sein.
00:16:19Am Ende ist er immer vorbei.
00:16:34Sie warten nicht zufällig
00:16:35auf Ihren Chauffeur.
00:16:36Von Zufall kann keine Rede sein.
00:16:39Sie warten vergeblich.
00:16:41Ich habe Ihnen freigegeben.
00:16:42Und das haben Sie
00:16:43wie genau angestellt?
00:16:45Ihn von Ihrem Handy angerufen.
00:16:55Erlauben Sie mir,
00:16:56Sie nach Hause zu bringen?
00:16:57Sehr freundlich,
00:16:58aber ich schaffe es ganz sicher,
00:16:59ohne Sie nach Hause.
00:17:01Sie fragt sich nur,
00:17:02ob Sie es auch ins Haus schaffen.
00:17:05Wie genau machen Sie das?
00:17:07Sagen wir doch,
00:17:09ich bin ein Dieb.
00:17:19Sie wohnen recht weit außerhalb.
00:17:21Mein Vater mag die Ruhe
00:17:22und die Berge.
00:17:25Wie wird man ein Dieb?
00:17:27Das braucht vor allem Geschick.
00:17:29Eine gute Allgemeinbildung,
00:17:31um abzuschätzen,
00:17:32etwas nicht zu stellen lohnt.
00:17:35Warum?
00:17:37Und könnte ich das nicht auch lernen?
00:17:40Jeder will ein Dieb sein.
00:17:42Aber auch dieser Beruf
00:17:43ein Schatten sein.
00:17:44Aber wenn alles andere
00:17:45doch nichts für mich ist.
00:17:46Ist eine Auge da auf mich?
00:17:47Ja, danke.
00:17:49Dazu müsste ich erst mal sehen,
00:17:50wie geschickt Sie sich anstellen.
00:17:53Wie machen wir das?
00:17:56Ich dachte schon,
00:17:57Sie fragen ihn.
00:18:00Mein Vater hasst es,
00:18:02wenn mein Bruder
00:18:02diese Partys hier macht,
00:18:03weil er dann immer
00:18:04die Kameraüberwachung ausschaltet.
00:18:05Ist es da klug,
00:18:07einen Dieb einzuleiten?
00:18:08Ganz und gar nicht.
00:18:10Angrüß dich hier.
00:18:11Jetzt die Sorgen,
00:18:12es wirst du trinken.
00:18:21John.
00:18:23Was zum Teufel
00:18:24treibt dich hierher?
00:18:26Chiri,
00:18:26sagen wir doch,
00:18:27ein guter Geist
00:18:28hat mich geführt.
00:18:30Wenn du dich da mal
00:18:32nicht verhebst.
00:18:34Ich glaube,
00:18:35aber ich bin noch
00:18:35ganz gut in vorn.
00:18:42Ihr Bruder scheint
00:18:42viele Freunde zu haben.
00:18:44Und einen
00:18:44kennen Sie sogar.
00:18:49Thierry Wernbusch, ja.
00:18:50Wir waren in England
00:18:51zusammen im Internat.
00:18:52Was macht er?
00:18:53Ich glaube,
00:18:54das weiß er selber
00:18:54nicht so ganz genau.
00:18:56Es hieß,
00:18:57er war bankrott
00:18:58vor zehn Jahren.
00:18:59Aber anscheinend
00:19:00hat er die Kurve bekommen.
00:19:03Ich persönlich war nie
00:19:04ein großer Freund
00:19:05von Partys.
00:19:08Sie verderben das Gefühl
00:19:09von Intimität.
00:19:21Die Kurve
00:19:22die Kurve
00:19:22von Intimität.
00:19:22Sie verderben die Kurve
00:19:26von Intimität.
00:19:26Die Kurve
00:19:26von Intimität.
00:19:30Es klingt
00:19:32von Intimität.
00:19:33Sieh,
00:19:33bei mir.
00:19:33Die Kurve
00:19:34bei mir.
00:19:47ARD Text im Auftrag von Funk
00:20:33Untertitelung des ZDF, 2020
00:20:56Untertitelung des ZDF, 2020
00:21:12Untertitelung des ZDF, 2020
00:22:01Untertitelung des ZDF, 2020
00:22:31Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:01Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:32Untertitelung des ZDF, 2020
00:24:01Untertitelung des ZDF, 2020
00:24:29Untertitelung des ZDF, 2020
00:24:40Untertitelung des ZDF, 2020
00:25:30Untertitelung des ZDF, 2020
00:25:32Untertitelung des ZDF, 2020
00:26:05Untertitelung des ZDF, 2020
00:26:06Untertitelung des ZDF, 2020
00:26:55Untertitelung des ZDF, 2020
00:27:12Untertitelung des ZDF, 2020
00:27:14Untertitelung des ZDF, 2020
00:27:33Untertitelung des ZDF, 2020
00:27:37Untertitelung des ZDF, 2020
00:28:04Untertitelung des ZDF, 2020
00:28:05Untertitelung des ZDF, 2020
00:28:21dass ich mein Leben lang dieses reiche, einsame Mädchen geblieben bin.
00:28:27Es gibt nur eine Person im ganzen Universum, die daran etwas ändern könnte.
00:28:38Und bei dir?
00:28:41Was ist da das Problem?
00:28:47Vielleicht, dass alle Welt von einem erwartet, dass man unbedingt eins haben muss.
00:28:56Ja, ich sollte langsam.
00:29:08Und?
00:29:10Denkst du über meine Ausbildung nach?
00:29:14Ich denke über nichts anderes nach.
00:29:23Ja, ich denke.
00:29:26Ja.
00:29:34Ich bin froh, dass Sie Ihre Begegnung von letzter Nacht
00:29:56über die soziale Verpflichtung hinausging.
00:29:59Das geht mich selbstverständlich nichts an.
00:30:02Das Essen ist übrigens fertig.
00:30:10Tatsächlich ging es über die soziale Verpflichtung hinaus.
00:30:13Wie schon gesagt, das geht mich nichts an.
00:30:16Es ist einfach ein Spiel, das ich spielen kann.
00:30:20Aber seit damals scheint irgendwie nichts mehr
00:30:22über diesen Spielcharakter hinaus zu gehen.
00:30:24Heißt es nicht, ein Jedes und Jegliches hat seine Zeit?
00:30:27Ja, so heißt es wohl.
00:30:30Sehe ich das richtig, dass wir neuerdings ausschließlich Fleisch loskommen?
00:30:34Streichen Sie das wir, ersetzen es durch Carlos, dann Sie.
00:30:42Was würden Sie tun, mein lieber Carlos,
00:30:45wenn ich einmal ins Gefängnis müsste?
00:30:47Ach, das wäre schlimm dann schon.
00:30:49Aber ich müsste dann weniger kochen.
00:30:52Es war, wie Sie wissen, in letzter Zeit nicht ganz einfach,
00:30:54aber nun scheint es das Schicksal gut mit uns zu meinen.
00:30:58Das denken Menschen oft.
00:31:00Allerdings manchmal verfröet.
00:31:03Können Sie eigentlich Auto fahren?
00:31:04Ich hab's gelernt, aber hier hab ich keine Genehmigung.
00:31:07Sehen Sie, wir sind bis schon zu zweit.
00:31:09Und was wäre mit Herrn Arnold?
00:31:12Die Fahrt, die wir unternehmen müssten,
00:31:14ist zugegebenermaßen ein wenig delikat.
00:31:21Woher haben Sie die denn, Carlos?
00:31:23Ach, von einem Mann aus meiner Heimat.
00:31:38Als ich das letzte Mal auf so einem Motorroller gesessen bin,
00:31:41hab ich für meinen Vater einen Arzt holen müssen.
00:31:43Vor 25 Jahren, kurz vor seinem Tod.
00:31:46Ein Unwetter hatte die Telefonleitung in den Namen gelegt
00:31:49und wir waren von der Außenwelt abgeschnitten.
00:31:51Zum Glück konnten Sie fahren.
00:31:55Damals jedenfalls.
00:32:24Eine Gelegenheit.
00:32:27Eine geradezu einmalige.
00:32:31Und ist diese Gelegenheit zu Ihnen rückverfolgbar?
00:32:35Nun, wie der Zufall es wollte,
00:32:39fand an der Fundstelle eine Festivität statt,
00:32:42sodass der Kreis der potenziellen Verdächtigen
00:32:44mindestens zweistellig ist.
00:32:46Ich kenne mich nicht aus, aber sie wirkt sehr wertvoll.
00:32:48Das ist sie auch.
00:32:50Entspricht der Wert Ihnen etwa dem,
00:32:51was Sie Herrn Dörig schulden?
00:32:54Sogar noch viel mehr.
00:32:57Ich weiß nur nicht,
00:32:58ob Sie vielleicht jemand vermisst.
00:33:00Dann sollten Sie es vielleicht herauskriegen.
00:33:08Don John.
00:33:21Hallo?
00:33:23Ich störe hoffentlich nicht.
00:33:25Nein, du störst überhaupt nicht.
00:33:28Ich bin nur überrascht.
00:33:30Lass mich raten,
00:33:31du willst mit mir über meine Ausbildung sprechen.
00:33:33Das und natürlich deine Stimme hören.
00:33:35Heute Morgen war hier übrigens ein wenig Aufregung.
00:33:38Einer der Freunde meines Bruders
00:33:40hat wohl etwas mitgehen lassen.
00:33:42War denn die Polizei da?
00:33:44Nur jemand von der Versicherung,
00:33:46die natürlich nicht zahlen will,
00:33:48weil die Anlage nicht angeschaltet war.
00:33:50War es denn etwas Wertvolles?
00:33:52Schon.
00:33:53Aber mein Vater wird es überleben.
00:33:55Und man weiß nicht, wer es gewesen ist.
00:34:00Nur, dass er ein Dieb ist.
00:34:03Na, sind wir das nicht alle heutzutage?
00:34:05Wir sehen uns.
00:34:06Meine Augen befinden sich bereits
00:34:08im Zustand seliger Vorfreude.
00:34:10Du weißt schon,
00:34:10dass du manchmal zu viel redest.
00:34:12Findest du.
00:34:18Und?
00:34:21Tatsächlich haben wir eine Mitwisserin.
00:34:24Aber ich bin mir sicher,
00:34:25dass uns daraus keine Schwierigkeiten erwachsen werden.
00:34:28Wenn Sie das sagen, Don John.
00:34:42Das heißt, Sie glauben,
00:34:43dieser von Almen könnte die Schale haben?
00:34:46Jedenfalls war er da.
00:34:48Aber wenn er sie hat,
00:34:49wäre das nicht gut für mich.
00:34:51Es gibt nur ein oder zwei Händler,
00:34:52an die er sich wenden könnte.
00:34:54Was wollen Sie,
00:34:54dass ich für Sie tue?
00:34:56Zunächst mal nur die Information.
00:34:58Zunächst?
00:34:59Zunächst.
00:35:01Wie unangenehm wäre es denn für Sie,
00:35:03wenn diese Libelle wieder auftaucht?
00:35:33Ich hatte völlig vergessen,
00:35:35dass ich sie vor ewigen Zeiten
00:35:36bei einem Händler in Bogotá gekauft hatte.
00:35:38Ja, und jetzt fiel sie mir wieder in die Hände
00:35:40und ich dachte,
00:35:41das ist doch Claire de Lune-Glas,
00:35:43das Galais 1874 selbst entwickelt hat.
00:35:45Wusstest du eigentlich,
00:35:46dass Galais Philosophie,
00:35:47Botanik, Zoologie
00:35:48und Mineralogie studiert hat?
00:35:50Nein, interessant.
00:35:51Ich verstehe den Mann ja.
00:35:53Zu Erkenntnissen gelangt man oft über Umwege.
00:35:55Und was stellst du dir preislich vor?
00:35:57Oh, das ist lange her.
00:35:59Was mag ich damals bezahlt haben?
00:36:0120.000.
00:36:07In Anbetracht dessen,
00:36:08dass es sich um eine Galais-Schale handelt,
00:36:10erscheint mir das doch wirklich
00:36:12sehr niedrig angesetzt.
00:36:13Für eine Galais-Schale,
00:36:15die mir erst mal jemand abkaufen muss,
00:36:17ohne allzu viele Fragen zu stellen.
00:36:19Du weißt ja, wie das ist mit den Fragen.
00:36:21Manchmal muss man sie beantworten.
00:36:23Vor allem Fragen
00:36:24über die Herkunft eines Objekts
00:36:28oder einer Person.
00:36:42Wenn ich darüber nachdenke,
00:36:44so glaube ich,
00:36:45dass ich damals
00:36:47exakt 20 gezahlt habe.
00:36:54Eigentlich liebend gern,
00:36:55aber mein Arzt meint,
00:36:57die Zigaretten oder ich.
00:36:59Dann hast du eine gute Entscheidung getroffen.
00:37:02Ein wunderschönes Stück.
00:37:04Solltest du jemals auf die Idee kommen,
00:37:06es loszuwerden?
00:37:06Das ist unmöglich.
00:37:07Das ist ein Geschenk meines Vaters.
00:37:10Ich musste ihm versprechen,
00:37:11mich niemals davon zu trennen.
00:37:12Er war davon überzeugt,
00:37:14dass es Glück bringt.
00:37:15Und? Hat er recht?
00:37:18Wer weiß, Jacques?
00:37:23Danke, Arnold.
00:37:26Jacques Tanner hier.
00:37:28Ich weiß,
00:37:29Sie haben mich darum gebeten,
00:37:30die Nummer nur in Ausnahmefällen
00:37:32zu benutzen.
00:37:33Aber ich habe soeben
00:37:34ein Stück erhalten,
00:37:35das Sie sehr interessieren dürfte.
00:37:52Das hier ist für Sie.
00:37:53Und das hier sollte uns
00:37:55in den nächsten Wochen
00:37:56wieder das ein oder andere
00:37:57Fleischgericht ermöglichen.
00:37:59Haben Sie an Herrn Dörig gedacht?
00:38:00Meiner Ansicht nach
00:38:01sollte man an Menschen
00:38:02wie Herrn Dörig
00:38:02so wenig wie möglich
00:38:03Gedanken verschwenden.
00:38:05Zweifellos.
00:38:05Aber falls er morgen
00:38:06sein Geld nicht bekommt,
00:38:08wird er sich in Erinnerung rufen.
00:38:11Ja, vermutlich haben Sie recht.
00:38:27Dass ein paar Rechnungen
00:38:28beglichen werden konnten,
00:38:29änderte leider nicht
00:38:30das Geringste an der Lage.
00:38:32Noch immer stand der Umzug
00:38:34ins Gartenhaus direkt bevor.
00:38:36Doch immerhin half mir der Gedanke,
00:38:38dass jede Form von Unglück
00:38:40schon per Definition
00:38:41nur zwischen zwei Formen
00:38:42des Glücks existieren kann.
00:38:50Rate,
00:38:51was hat dieser Abend
00:38:52vor mit uns?
00:38:53Wenn ich dich so anschaue,
00:38:55sicherlich unerfreulich ist.
00:38:57Besser.
00:38:58Wir essen im Schapora.
00:39:00Weißt du es nicht,
00:39:01die sind auf Jahre hinaus gebucht?
00:39:02Nicht für mich.
00:39:10Jojo.
00:39:11Hallo.
00:39:11Hallo.
00:39:12Deine Anwesenheit
00:39:14adelt diesen Abend.
00:39:19Sie verleiht diesem Abend
00:39:21sozusagen die Kaiserwürde.
00:39:24Danke.
00:39:26Ich wünsche
00:39:27einen unvergesslichen Abend.
00:39:54Danke.
00:39:55Danke.
00:39:56Danke.
00:39:57Danke.
00:40:06Gibt es etwas Erotischeres als Männer, die noch mit Bargeld zahlen?
00:40:10Nun, zwei, drei Dinge würden mir da schon noch einfallen.
00:40:16Herr Dörig, waren wir nicht erst für morgen früh verabredet?
00:40:18Da sind wir immer noch.
00:40:20Das wäre eine nette Überraschung. Wir müssen leider.
00:40:22Sie sitzen hier und mich halten Sie systematisch hin.
00:40:25Herr Dörig, jeder Mensch muss essen, selbst ein armer Sünder wie ich.
00:40:296.000 Franken.
00:40:31Herr Dörig, Sie wollen doch hier keine Aufsehen.
00:40:34Sie wissen ganz genau, was ich will.
00:40:37Eine Sekunde.
00:40:44Herr Dörig, wie lange haben Sie warten müssen, um hier essen zu können?
00:40:49Ich denke, das geht Sie nichts an.
00:40:51Aber wissen Sie wirklich, wo Sie hier sind?
00:40:53In einem Restaurant, in dem Sie mein Geld verpasst.
00:40:56Das Shapora ist kein Restaurant.
00:40:58Es ist ein Tempel.
00:41:00Und deshalb geht es hier auch nicht um etwas so profanes wie Nahrungsaufnahme.
00:41:03Ach, nicht?
00:41:04Nein, nicht im geringsten.
00:41:07Denn diese Menschen hier wissen, dass sie, wenn sie hier zum Essen kommen,
00:41:10zumindest für eine kurze Zeit ein Glück erfahren, das vollkommen unbeschreiblich ist.
00:41:15Aber wenn Sie sich bei Ihrem ersten Erscheinen hier selbst desavouieren,
00:41:19dann werden Sie keine zweite Gelegenheit haben, dieses Glück selbst zu erleben.
00:41:23Wir beide wissen, dass wir in der Vergangenheit unsere Differenzen hatten.
00:41:27Aber ich möchte auf gar keinen Fall verantwortlich sein dafür,
00:41:31dass Sie, und zwar nur deswegen,
00:41:36ein Erlebnis verpassen, das Ihr Leben von Grund auf ändern könnte.
00:41:51Bitte entschuldigen Sie das kleine Durcheinander.
00:41:54Herr Dörig ist glücklich über die Gelegenheit, Ihre Kunst genießen zu dürfen.
00:42:04Wer war das denn?
00:42:06Eine verlorene Seele.
00:42:08Ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute sucht, und so weiter, und so weiter.
00:42:12Du kennst wirklich die eigentümlichsten Leute.
00:42:18Sagtest du nicht, wir hätten das Haus für uns?
00:42:20Mein Bruder scheint schon wieder in Partylaune zu sein.
00:42:31Wie unvorsichtig, wenn wieder etwas wegkommt.
00:42:34Da müsste der Dieb schon sehr geschickt sein.
00:42:37Diesmal sind nämlich Alarmanlage und Kameras eingeschaltet.
00:42:51Der Dieb schon wieder in Partylaune
00:43:20Ja, ich weiß, aber Sie kennen das doch.
00:43:23Wenn eine Versuchung dermaßen überwältigend daherkommt,
00:43:26dass man plötzlich das Gefühl hat, es soll einfach sein.
00:43:32Und das ist ein Schreiese.
00:43:33Das ist sie!
00:43:58Der Dieb schon wieder in Partylaune
00:44:01Die restlichen vier Vasen zu stehlen, war eine Versuchung.
00:44:05Warum aber die fünfte wieder hier stand, war mir ein Rätsel.
00:44:29Hätte ich in dieser Nacht wirklich nachgedacht, so hätte ich möglicherweise ein Menschenleben retten können.
00:44:43Guten Morgen.
00:44:44Guten Morgen.
00:44:47Ich würde Frau Hirb gerne ihr Frühstück aufs Zimmer bringen.
00:44:50Denken Sie, das ist möglich?
00:44:52Selbstverständlich. Einen Moment bitte.
00:44:53Danke.
00:44:57Guten Morgen.
00:44:58Guten Morgen.
00:45:00Johann Friedrich von Algen.
00:45:02Sie sind der erste Bekannte meiner Tochter, der es für nötig hält, sich vorzustellen.
00:45:07Wobei er die Nennung des Namens an sich dem anderen noch keinen wirklichen Einblick in sein Gegenüber ermöglicht.
00:45:12Nehmen Sie mir jetzt nicht übel, aber ich pflege erst nach, so einen Untergang zu philosophieren.
00:45:33Mein zweiter Vorname.
00:45:39Ich dachte, du wärst schon weg.
00:45:42Dass du meine Manieren immer noch so falsch einschätzt.
00:46:02Ich habe deinen Vater kennengelernt.
00:46:04Ist er hier?
00:46:06Er war hier.
00:46:09Ich weiß nie, wo er gerade ist.
00:46:13Seit wann ist das so?
00:46:15Schon immer.
00:46:19Vielleicht ist es dann Zeit, auszuziehen.
00:46:26Vielleicht ist es Zeit für eine Menge Dinge.
00:46:31Martin kann nicht fahren.
00:46:52Gott sei Dank, wie ich schon längst da.
00:46:54Sind wir das nicht alle, Carlos?
00:46:56Aber Sie haben das Geld, oder?
00:46:58Selbstverständlich habe ich das Geld.
00:47:00Jedenfalls einen Teil davon.
00:47:02Menschen sind sehr, sehr einfache Organismen.
00:47:05Wenn Sie ihnen Geld geben, beruhigt es Sie.
00:47:07Egal wie viel oder wie wenig.
00:47:15Herr Dürig.
00:47:16Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldatenpünktlichkeit.
00:47:19Sie sind 20 Minuten zu spät.
00:47:20Ich habe Sie gemeint, Herr Dürig.
00:47:22Ein Kompliment.
00:47:25Das sind nicht mal 2000 Franken.
00:47:27Richtig.
00:47:28Den Rest bekommen Sie in wenigen Tagen.
00:47:30Sie werden mir mein Geld geben.
00:47:31Und zwar hier und jetzt.
00:47:32Und nicht diese Peanuts.
00:47:34Herr Dürig.
00:47:34Durch eine geradezu schicksalhafte Ballung von Ereignissen
00:47:36bin ich gezwungen, dieses Haus zu verlassen.
00:47:38Und was mache ich?
00:47:39Miete ich mir vielleicht von diesen Peanuts,
00:47:41wie Sie es nennen, eine Suite an?
00:47:43Nein.
00:47:43Ich gebe es Ihnen.
00:47:45Danke, Carlos.
00:47:48Darf ich Ihnen eine Tasse Tee anbieten?
00:47:49Das beruhigt.
00:47:53Ich habe mich oft gefragt,
00:47:54ob dies der Grund für diese milde Apathie ist,
00:47:56die ständig über ganz Großbritannien zu liegen scheint.
00:47:59Ich hatte wirklich vor Ihnen heute die Ges...
00:48:10ein bemerkenswerter Schuss.
00:48:11Danke.
00:48:12Schweizer Meister.
00:48:13Freie Pistole.
00:48:14Rapperswil.
00:48:152004.
00:48:17Sagen wir den Rest in zwei Tagen.
00:48:22Letzte Frist.
00:48:28Doch übrigens,
00:48:30ich schieße nicht immer so gut.
00:48:36Eine Lektion über Menschen.
00:48:38Es sind sehr, sehr einfache Organe.
00:48:41Und wenn man ihnen Geld gibt,
00:48:43beruhigt es sie.
00:48:45Egal wie viel oder wie wenig.
00:48:47Ja, es war eine Fehlerentschätzung.
00:48:49Es war ein bisschen mehr als das.
00:48:51Sie hätten ihre Hand verlieren können.
00:48:52Es wird mir eine Lehre sein.
00:48:55Und wie gedenken wir übermorgen
00:48:57den Rest der fälligen Summe zu zahlen?
00:49:24Es geht doch schon viel besser, oder?
00:49:25Sie machen in jedem Fall Fortschritte.
00:49:28Ich dachte mir gleich,
00:49:29dass Sie mit einem Auto
00:49:29viel besser zurechtkommen,
00:49:31als mit einem Moped.
00:49:33Der Fuhrpark Ihres Landsmannes
00:49:34überrascht mich positiv.
00:49:36Vielleicht sollte ich die Tätigkeit
00:49:37eines Chauffeurs andenken.
00:49:51Und ja, vielleicht nur so eine Idee.
00:50:07Mal frage ich mich, wie es wohl wäre,
00:50:09wenn man sich ausschließlich
00:50:10durch die Welt fahren ließe.
00:50:13Man sieht es jetzt zwar ständig
00:50:14in einem Automobil,
00:50:16aber man wüsste,
00:50:17dass auch nichts von Dauer ist,
00:50:19da man ja immer weiterfährt.
00:50:24Und bräuchte natürlich
00:50:25einen exzellenten Fahrer.
00:50:32Es steht wohl außer Frage,
00:50:34wenn wir hinter einer derart rüben
00:50:35Fahrweise vermuten würden.
00:50:36Nein, wohl nicht.
00:50:40Manche Menschen tun einfach alles,
00:50:41damit wir Ihnen Aufmerksamkeit schenken.
00:50:43Und wenn es sich doch nicht
00:50:44um Herrn Dörig handelt?
00:50:45Merkwürdigerweise hatte ich
00:50:46gerade den gleichen getan.
00:50:49Carlos, vertrauen Sie mir?
00:50:51Im rein menschlichen Bereich 100 Prozent.
00:50:53Ich habe vor kurzem
00:50:54einen finnischen Roman gelesen,
00:50:55in dem sehr detailliert
00:50:56eine Technik beschrieben wurde,
00:50:57mittels der man bei voller Fahrt
00:50:59ein Wendemanöver vollziehen kann.
00:51:01Sie tun jetzt also bitte Folgendes.
00:51:03Sie treten die Kupplung durch,
00:51:04gleichzeitig ziehen Sie an der Handbremse
00:51:06und reißen abrupt das Steuer herum.
00:51:09Vertrauen Sie mir.
00:51:23Das war wirklich ausgezeichnet, Carlos.
00:51:25Vielen Dank, Don John.
00:51:27Wobei ich nicht verschweigen möchte,
00:51:28dass mir das Herz beinahe stehen geblieben wäre.
00:51:31Zum Glück nur beinahe.
00:51:37Wir haben Besuch.
00:51:39Es scheint sich um Herrn Dörig zu handeln.
00:51:48Herr Dörig!
00:51:50Wollen Sie uns noch einmal
00:51:51mit Ihren Schießkünsten beeindrucken?
00:51:52Doch nicht während der Nachtruhe.
00:51:54Sehr rücksichtsvoll.
00:51:55Sind wir nicht erst in 36 Stunden verabredet?
00:51:57Das ist nur eine kleine Erinnerung.
00:52:07Schau mal in der Tasche aus.
00:52:10Schau mal in der Tasche aus.
00:52:19Was ist das?
00:52:22Geschirr.
00:52:23Sieht wertvoll aus.
00:52:24Das ist es auch, Herr Dörig.
00:52:28In Guatemala ist der Schwager meines Assistenten eine Legende.
00:52:31Sozusagen der Jesse James unter den Glasbläsern.
00:52:36Ja, er ist ein Genie.
00:52:37Fragen Sie nach den bedeutendsten Glasbläser Guatemalas
00:52:40und man wird Ihnen tausendfach den Namen
00:52:42Hector de Corazon nennen.
00:52:45In seinem eigenen Dorf
00:52:46bekommt er für eine dieser Schalen
00:52:47nahezu 20 Ziegen.
00:52:49Und wir haben fünf davon.
00:52:51Also es ist nur eine Frage der Zeit,
00:52:53bis sich die Kunstfertigkeit
00:52:54und der Name dieses Mannes
00:52:55bis nach Europa herumgesprochen haben.
00:52:57Und dann ja,
00:52:58dann wird der zukünftige Wert...
00:53:00Nette Versuche von Almen.
00:53:0436 Stunden.
00:53:20Don John, wenn es nicht Herr Dörig war,
00:53:22der es von der Straße zu drängen versuchte,
00:53:23wer war es dann?
00:53:25Das frage ich mich auch gerade.
00:53:43Ich kann Ihnen in dieser Angelegenheit
00:53:45wirklich nicht weiterhelfen.
00:53:46Und ich möchte jetzt, dass Sie gehen.
00:53:49Ja.
00:53:59Jacques?
00:54:03Jacques, bist du da?
00:54:07Ach, hier bist du.
00:54:08Es tut mir außerordentlich leid,
00:54:09dass ich so einfach bei dir eingedrückt habe.
00:54:14Jacques.
00:54:24Oh, mein Gott.
00:54:28Oh, mein Gott.
00:54:32Oh, mein Gott.
00:54:59Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,
00:55:01dass der Täter Sie erkennst hat?
00:55:02Sehr hoch.
00:55:03Sie konnten ihn auch noch nicht erkennen?
00:55:05Nein.
00:55:06Nein.
00:55:15Wie ist alles in Ordnung?
00:55:17Es ist schon eine ganze Weile her,
00:55:18dass ich einen Toten gesehen habe.
00:55:21Ich hatte ganz vergessen,
00:55:22dass Sie diesen bestimmten Ausdruck haben.
00:55:26Diese eigenartige Müdigkeit.
00:55:28Haben Sie im Laden werden etwas berührt?
00:55:31Ich hatte Handschuhe an.
00:55:35Glauben Sie, dass es etwas mit den Schalen zu tun hat?
00:55:38Sie und ich glauben das nicht.
00:55:39Wir wissen es.
00:55:43Manchmal hasse ich Ihre direkte Art.
00:55:45Don John,
00:55:46niemand konnte ahnen,
00:55:47dass so etwas passieren würde.
00:55:49Wir sollten die Schalen verstecken.
00:55:51Klar,
00:55:52bis wir einen Plan haben.
00:55:53Ich kümmere mich darum.
00:56:04Ich hatte nie sehr viele Freunde gehabt.
00:56:07Die Nähe,
00:56:08die für tatsächliche Freundschaft notwendig ist,
00:56:12war in meinem Leben nur in sehr wenigen Fällen gegeben.
00:56:14Aber Jacques Tanner war ein Freund gewesen.
00:56:19Auch wenn weder er noch ich selbst
00:56:21dies jemals explizit ausgesprochen hätten.
00:56:24Ich hätte 20 Jahre lang Gelegenheit dazu gehabt.
00:56:28Doch jetzt war es zu spät dafür.
00:56:59Ich habe es zu spät dafür.
00:57:11Carlos!
00:57:26Herr Dörig,
00:57:27so früh hatte ich Sie.
00:57:29Ich muss doch sehr bitten.
00:57:32Was soll das?
00:57:36Herr Dörig,
00:57:37darf ich fragen,
00:57:38was das werden soll?
00:57:41Herr Dörig,
00:57:44das ist ein Fundnamen
00:57:45aus dem Jahre 1952.
00:57:47Auf diesem Instrument
00:57:48hat bereits Bruno Leonardo Gelber gespielt.
00:57:50Er ist um ein vielfaches wertvoller
00:57:51als das, was ich Ihnen schuldig bin.
00:57:53Das ist Diebstahl.
00:57:57Das ist Diebstahl.
00:58:00Und wir sind lange noch nicht quitt.
00:58:02Das ist die数 hochgefallen.
00:58:04Das ist die Kompte.
00:58:08Ich muss das.
00:58:14Das ist die Kompte.
00:58:20Das ist die Kompte.
00:58:22Das ist die Kompte.
00:58:26Das ist die Kompte.
00:58:39Ein weiser Mann hat einmal gesagt,
00:58:41wirklich gehören tut dir nur das, was du bei einem Schiffsuntergang nicht verlieren kannst.
00:58:49Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich diese Sentenz immer sehr gemocht hatte.
00:58:53Dass sie mir aber nun, dass ich Teile meines Besitzes nach und nach in Luft aufzulösen drohten,
00:58:58nichts in den Sinn kam.
00:59:12Carlos!
00:59:32Carlos, das würden sie doch nicht tun, oder?
00:59:50Carlos!
00:59:51Carlos!
00:59:53Carlos!
00:59:55Carlos!
00:59:57Carlos!
00:59:57Carlos!
00:59:58Carlos!
00:59:59Carlos!
01:00:00Carlos!
01:00:08Carlos!
01:00:20Carlos!
01:00:34Carlos!
01:00:38Carlos!
01:00:43Carlos!
01:00:55Carlos!
01:01:02Carlos!
01:01:15Carlos!
01:01:26Carlos!
01:01:31Carlos!
01:01:31Carlos!
01:01:32Carlos!
01:01:32Carlos!
01:01:36Carlos!
01:01:39Carlos!
01:01:43Carlos!
01:01:46Carlos!
01:01:47...
01:01:47...
01:01:47...
01:01:48...
01:01:50...
01:01:51...
01:01:51...
01:01:51...
01:01:52...
01:01:53Er hat es im Klavier versteckt.
01:01:56Das ist jetzt nicht Ihr Ernst.
01:02:07Entschuldigung, ich habe mir einen kleinen Spaß gemacht.
01:02:09Carlos, das ist nicht komisch.
01:02:10Vielen Dank, Don John.
01:02:13Aber etwas in mir wollte nur Ihr Gesicht sehen.
01:02:17Oder einfach eine gewisse Erleichterung darüber, dass es Ihnen gut geht.
01:02:19Carlos!
01:02:22Carlos, nur wenn wir einen Plan haben.
01:02:24Wir haben einen Plan.
01:02:28Aber zuerst werden wir an einen sicheren Ort umziehen.
01:02:41Vielen Dank, Herr Arne.
01:02:44Herr von Almen, ich habe mir erlaubt, die Giacometti-Suite vorbereiten zu lassen.
01:02:49Muss ich früher Ihre Gäste logieren ließen.
01:02:51Ich bin mir sicher, dann wird sie auch für mich angemessen sein.
01:02:55Die Suite steht so lange zu Ihrer Verfügung, wie Sie wünschen.
01:02:58Die Rechnung schicken wir wie immer nach der Abreise zu.
01:03:01Ein paar Tage werden die Bauarbeiten wohl noch dauern.
01:03:03Sie verändern sich?
01:03:05Tun wir das nicht alle?
01:03:06Danke.
01:03:10Wo bist du gerade?
01:03:11Ich bin in der Halle und arbeite an meiner PAD-Technik.
01:03:16Aber da ist immer noch diese verflixte Tendenz nach Lenks.
01:03:19Der war etwas von außen getroffen.
01:03:21Nimm doch mal deine rechte Schulter etwas zurück.
01:03:26Was kannst du eigentlich nicht?
01:03:28Ich gelte als eher unpraktisch in handwerklichen Dingen.
01:03:31Nicht in allen.
01:03:33Und was verschafft mir die Ehre?
01:03:34Nur eine Kleinigkeit.
01:03:36Ich muss mit deinem Vater sprechen.
01:03:38Das ist ja zauberhaft, aber wir leben im 21. Jahrhundert.
01:03:43Und wenn ein Mann ernsthaftes Interesse an einer Frau hat,
01:03:46muss er heute nicht mehr mit dem Vater...
01:03:49Tanne ist tot.
01:03:54Mein Gott.
01:04:00Als wir uns das erste Mal gesehen haben, vor seinem Geschäft,
01:04:04warum warst du bei ihm?
01:04:06Jacques war wie ein Onkel für mich.
01:04:09Er hatte immer irgendein interessantes Stück.
01:04:14Auch mein Vater kauft schon seit Jahren Kunst bei ihm.
01:04:21Mein persönlicher Assistent weiß, wo ich mich befinde.
01:04:24Sollte ich mich bis 16 Uhr nicht gemeldet haben,
01:04:25wird er, auch auf die Gefahr hin jetzt,
01:04:27wie ein schlechter Kriminalroman zu klingen,
01:04:29die Polizei anrufen.
01:04:31Betrachten Sie mich als gewarnt.
01:04:33Das Arrangement wäre folgendes.
01:04:35Sie bekommen Ihre Libellen zurück.
01:04:38Und ich muss nicht mehr damit rechnen,
01:04:40dass auf mich geschossen wird.
01:04:44Und jetzt wäre ich Ihnen dankbar,
01:04:46wenn wir über Ihr Verhältnis zu Thierry Wernburg sprechen können.
01:04:52Jacques Tanne rief mich an,
01:04:54nachdem Sie ihm die erste Libelle verkauft hatten.
01:04:57Er wusste, ich sammle Galais.
01:04:59Was er nicht wusste, dass ich kein Interesse daran hatte,
01:05:02dass er andere Sammler kontaktiert
01:05:03und damit schlafende Hunde weckt.
01:05:05Weil die Schalen aus einer Galais-Ausstellung
01:05:07vor zehn Jahren am Bodensee geraubt wurden.
01:05:09Es waren Leihgaben der Familie Wehrenbusch.
01:05:12Das Ganze hat elf Minuten gedauert.
01:05:14Die Versicherungssumme betrug vier Millionen Franken.
01:05:18Fast das Doppelte von dem, was ich bezahlt hatte.
01:05:20Sie waren gar nicht der Auftraggeber des Raubes?
01:05:23Das Geschäft, das der Auftraggeber machte,
01:05:26war sehr viel besser.
01:05:28Sechs Millionen in elf Minuten.
01:05:31Helfen Sie mir.
01:05:33Zwei von mir, vier von der Versicherung.
01:05:38Die Familie Wehrenbusch befand sich damals
01:05:40in einer angespannten Lage.
01:05:42Thierry, wie immer, der unternehmungslustige Typ,
01:05:46Grenadieroffizier, Basejumper
01:05:46und eben auch leidenschaftlicher Jäger.
01:05:49Und er wusste, dass ich die Schale habe.
01:05:50Ich habe es ihm selbst gesagt.
01:05:53Als Tanner mich anrief
01:05:55und mir die erste Vase anbot,
01:05:57die sie bei mir gestohlen hatten,
01:05:58kaufte ich unter der Bedingung,
01:06:00dass er mir den Namen des Verkäufers nennt
01:06:02und ich habe ihn an Thierry weitergegeben.
01:06:04Sehr aufmerksam von Ihnen.
01:06:05Er wusste es ohnehin schon.
01:06:07Es nützt doch niemand,
01:06:08wenn die Polizei sich plötzlich
01:06:09wieder für diese Schalen interessiert.
01:06:13Dass er noch auf sie schießen würde,
01:06:15war natürlich seinem persönlichen Temperament geschuldet.
01:06:19Aber ich fürchte, das ist jetzt Ihr Problem.
01:06:22Ich fürchte, das war auch Jack Tannas Problem.
01:06:30Warum erzählen Sie mir das alles?
01:06:34Ich möchte Sie nicht mit dem Fach ausdrücken,
01:06:36meine ärztlichen Diagnose behelligen.
01:06:39Nur so viel ganz kurz.
01:06:40Es wäre sinnlos, jetzt noch eine Zeitung abonnieren zu wollen.
01:06:44Die letzte Phase soll sehr unangenehm sein.
01:06:47Ich werde Sie mir ersparen.
01:06:49Sie scheinen da nicht mehr viel zu glauben, Herr Hirt.
01:06:52Trotzdem erzählen Sie mir das alles.
01:06:53Nennen Sie es die Laune eines alten Mannes.
01:06:57Oder weil ich dankbar bin,
01:06:59dass Sie meiner Tochter ein Lächeln entlocken konnten.
01:07:11Aber wenn Thierry Wärenbusch tatsächlich dahintersteckt,
01:07:13wie sollen wir an ihn herankommen?
01:07:15Wenn die Libellen außerhalb seiner Kontrolle auftauchen,
01:07:17könnte man herausfinden,
01:07:18dass Thierry selbst es war,
01:07:19der sie gestohlen und verkauft hat
01:07:21und die Versicherungssumme kassiert.
01:07:23Wenn nun also Sie als mein traditionell schärfster Kritiker zustimmen,
01:07:27würde ich ihn kontaktieren
01:07:28und mich dann mit ihm treffen.
01:07:30Ohne Suggerencia?
01:07:32Sie sagten, Sie werden ihm ein Angebot machen.
01:07:34Er wird verstehen, welchen Vorteil er hat.
01:07:36Aber er wird sich auch fragen, welchen Vorteil Sie haben.
01:07:39Nun?
01:07:39Sie müssen handeln.
01:07:41Blinder Aktionismus hat in der Weltgeschichte noch nie zu etwas geführt.
01:07:44Nein, nein, nein, nicht handeln im Sinne einer Tätigkeit,
01:07:46sondern handeln, also falschen und den Preis hochtreiben.
01:07:49Carlos, wie lange kennen wir uns?
01:07:50Ich weiß.
01:07:51Allein die Vorstellung.
01:07:52Don John, Menschen tun so etwas.
01:07:54Wenn ich es tun wollte,
01:07:55würde ich auf einem orientalischen Bazar leben.
01:07:57Aber es wird realistischer wirken.
01:07:59Die Realität war noch nie etwas,
01:08:01das ich besonders geschätzt habe.
01:08:03Gut, Geld mag für die meisten Menschen
01:08:05offenbar so etwas wie eine materielle Grundlage darstellen,
01:08:08aber gab es nicht diesen Indianer-Häubleg,
01:08:11der darauf hingieß, dass man Geld nicht essen kann?
01:08:13Durch Haus, aber in den meisten Ihrer Lieblingsrestaurants
01:08:15wird es als Zahlungsmittel akzeptiert.
01:08:21Sie schaffen das.
01:08:24Ich bedauere, wie ich schon sagte,
01:08:26handelt es sich um eine persönliche Angelegenheit.
01:08:29Ja, bitte sagen Sie ihm,
01:08:30dass es mit geflügelten Wesen zu tun hat.
01:08:34Ja, ich Ihnen auch.
01:08:36Weiß Ihre kleine Maschine,
01:08:37wie weit es von Werenbuschs Büro zu seinem Anwesen ist?
01:08:39Sie wird es gleich wissen.
01:08:43Thierry!
01:08:44Ja, das ging aber schnell.
01:08:46Wie?
01:08:47Ob es ein Vergnügen werden wird,
01:08:49das weiß ich nicht.
01:08:50Aber ich denke,
01:08:50es wird in jedem Fall interessant.
01:08:56Ich würde dich gerne morgen Nachmittag
01:08:57in deinem Büro treffen.
01:09:20Wie sagt man,
01:09:21auf in den Kampf?
01:09:22Und man sagt einfach gar nichts.
01:09:28Das tut mir sehr leid,
01:09:29aber Herr Werenbusch Junior
01:09:30ist zurzeit noch im Büro.
01:09:32Aber er wird sicher gleich hier sein.
01:09:34Ich bin nur die Pflegerin seines Vaters
01:09:36und die Haushälterin ist beim Einkaufen.
01:09:39Könnten wir hier auf ihn warten?
01:09:41Wir sind ja hier verabredet.
01:09:42Ich bin ein alter Schulfreund von Thierry.
01:09:45Wollen Sie ablegen?
01:09:46Ja, sehr gerne, danke.
01:09:49Danke.
01:09:52Wie geht es denn dem alten Herrn?
01:09:54An manchen Tagen so
01:09:55und an anderen so.
01:09:57Für viele Menschen ist es nicht leicht,
01:09:59nicht mehr sehen zu können.
01:10:01Denken Sie, er würde sich freuen,
01:10:02wenn ich ihn kurz begrüße?
01:10:03Ich bin jetzt schon seit über vier Jahren hier
01:10:06und ich habe in der ganzen Zeit
01:10:07noch nie erlebt,
01:10:08dass Herrn Werenbusch etwas gefreut hätte.
01:10:10Ich würde ihm trotzdem gerne
01:10:11kurz guten Tag sagen.
01:10:13Dann kommen Sie bitte mit.
01:10:22Ich muss ihn wirklich erst fragen.
01:10:24Bitte warten Sie hier für einen Moment.
01:10:26Ja.
01:10:39Thierry.
01:10:41Wie?
01:10:42Na, hier bei dir.
01:10:44Nein, wir sind ganz sicher nicht
01:10:45in deinem Büro verabredet.
01:10:46Ich weiß ja auch gar nicht, wo das ist.
01:10:49Ja.
01:10:51Also irgendeiner von uns beiden
01:10:52muss es falsch verstanden haben.
01:10:54Also was machen wir?
01:10:56Gut, ich warte hier auf dich.
01:10:58Ja, bis gleich.
01:10:59Er ist einverstanden,
01:11:00aber nur für einen kurzen Moment.
01:11:07Bitte.
01:11:17Herr Werenbusch,
01:11:18der Herr ist da.
01:11:29Guten Tag, Herr Werenbusch.
01:11:33Wer wollen Sie sein?
01:11:34Nun, das wäre noch einmal
01:11:35eine ganz andere Frage.
01:11:39Almen,
01:11:40Johann Friedrich von Almen.
01:11:42Ich war mit Thierry im Internat.
01:11:44Gott, er hat möglicherweise
01:11:45von John gesprochen.
01:11:49Ich hatte mal einen Putz,
01:11:52der von Almen hieß.
01:11:55Das kann ich nicht gewesen sein.
01:11:58Schon rein biologisch nicht.
01:12:00Ihr Vater vielleicht?
01:12:02Frank?
01:12:05Oberst Kavallerie.
01:12:06Ein Stallbursche also.
01:12:09Oder wieso
01:12:10umgibt sich jemand
01:12:11freiwillig mit Heu und Kot?
01:12:14Weil wir keine Marine haben.
01:12:16Junge,
01:12:16pflegt er zu sagen.
01:12:17Und wieso fahren Sie
01:12:18den weiten Weg heraus,
01:12:19um mich mit alten
01:12:21Militäranekdoten zu langweilen?
01:12:25Nun,
01:12:25ich bin mit
01:12:26Thierry verabredet
01:12:27und ich dachte,
01:12:28ich sage Ihnen
01:12:29guten Tag.
01:12:39Einen herrlichen Ausblick
01:12:40haben Sie hier.
01:12:49Und auch wenn Sie ihn
01:12:50vielleicht selbst
01:12:51nicht mehr genießen können,
01:12:53so ist es dennoch
01:12:54vielleicht schön für Sie
01:12:55zu wissen,
01:12:56dass Ihr Sohn dafür sorgt,
01:12:57dass Sie es schön haben.
01:13:00Mein Sohn,
01:13:03Herr von Almen,
01:13:05ist nur an einer
01:13:06einzigen Sache
01:13:07interessiert.
01:13:09Nämlich daran,
01:13:11dass mein Herz
01:13:12endlich auf wird
01:13:12zu schlagen.
01:13:14Er weiß das.
01:13:17Und ich weiß das.
01:13:19Und wir wissen beide,
01:13:21dass wir es wissen.
01:13:22Und das hat ja
01:13:23vielleicht auch
01:13:23etwas Verbindendes.
01:13:25Er wird alles
01:13:26verpressen.
01:13:27schneller als
01:13:28sein Huhn
01:13:28an Ei gelegt hat.
01:13:32Lebt Ihr Vater noch?
01:13:44Auf Wiedersehen,
01:13:45da werden wir schon.
01:13:47Ich wünsche Ihnen
01:13:48noch einen schönen Tag.
01:14:02Grüezi.
01:14:04Grüezi.
01:14:23John,
01:14:25Long time no see.
01:14:38Gut.
01:14:41Dann lass uns mal über geflügelte Wesen reden.
01:14:46Ich möchte vorausschicken, dass dies auch meinem Anwalt vorliegt.
01:14:50Zusammen mit einer genauen Darstellung deiner Rolle bei einem Raub,
01:14:54der vor ein paar Jahren stattgefunden hat.
01:14:57Klingt ja hochinteressant.
01:14:59Er hat genaue Anweisungen, wie zu verfahren ist.
01:15:02Für unvorhergesehene Zwischenfälle.
01:15:04Oder sollte ich lieber sagen,
01:15:07weitere unvorhergesehene Zwischenfälle.
01:15:12Eine fehlt.
01:15:14Klaus Hirt hat sie zurückgekauft.
01:15:17Und ich könnte jetzt mit den anderen zur Polizei gehen
01:15:19und die Belohnung entgegennehmen.
01:15:21Wieso tust du es nicht?
01:15:26Vielleicht tue ich es ja.
01:15:28Lass mich raten.
01:15:30Deine finanzielle Lage hat dich an eine Alternative denken lassen.
01:15:33Du bekommst die Libellen.
01:15:35Ich bekomme die Belohnung.
01:15:36Plus einen kleinen Aufschlag.
01:15:39Das war alles?
01:15:41Und ohne die Libellen gibt es auch kein Motiv mehr,
01:15:44auf mich zu schießen.
01:15:45Man hat auf dich geschossen.
01:15:46Mein Gott.
01:15:47Na ja.
01:15:47Es ist ja nichts passiert.
01:15:51Ich wäre allerdings entspannter.
01:15:52Und Hirt?
01:15:53Keine Gefahr.
01:15:55Er würde sich ja selbst belasten.
01:15:57Dann wäre da noch der Aufschlag.
01:16:00Die Versicherung zahlt mir 400.
01:16:02Du zahlst 600.
01:16:04500.
01:16:06Die Kunst ist auch nicht mehr das, was sie mal war.
01:16:11550.
01:16:18Wo sind die Libellen?
01:16:19Draußen.
01:16:20In meinem Auto.
01:16:22Was lässt sich glauben, dass ich derart viel Bargeld im Hause habe?
01:16:26Wollen wir wetten?
01:16:33War da nicht noch etwas, Thierry?
01:16:44Es gibt Augenblicke, wo sich das Geschehen,
01:16:46aber auch sämtliche Möglichkeiten,
01:16:48wie in einem Brennglas zu verdichten scheinen.
01:16:51Und dies war ein solcher Augenblick.
01:16:56Wir beide wussten,
01:16:57der nächste Moment würde der alles Entscheidende sein.
01:17:13Auch Thierry wusste um die Möglichkeiten.
01:17:15Doch vor allem wusste er, wozu mein Jojo in der Lage war.
01:17:19Aber Thierry war nicht der Typ,
01:17:21der ein Risiko scheute.
01:17:30Herr Dörig.
01:17:31Bin ich zu spät?
01:17:33Nein, pünktlich auf die Sekunde.
01:17:35Herr Wernbusch war gerade dabei,
01:17:37unser kleines Geschäft abzuwickeln,
01:17:39wodurch auch unsere Angelegenheit endlich geregelt werden kann.
01:17:41Nicht wahr, Thierry?
01:17:43Nicht wahr, Thierry?
01:18:18Ich wünsche Ihnen auch einen wunderschönen Tag.
01:18:21Mein Name ist von Almen.
01:18:22Ich würde gerne einen sachdienlichen Hinweis geben
01:18:24in Bezug auf den Verbleib der geraubten Exponate von Émile Gallet.
01:18:28Ja.
01:18:36Hast du schon gehört?
01:18:39Niemand könnte diese Frage beantworten,
01:18:41ohne zu wissen, worüber du sprichst.
01:18:44Man hat wohl einen Verdächtigen im Mordfall, Tana.
01:18:47Tatsächlich?
01:18:49Stell dir vor,
01:18:50es war Thierry.
01:18:54Onkel Jacques ist unbeabsichtigt
01:18:56mit Wisser eines Versicherungsbetrugs geworden,
01:18:58den Thierry begangen hat.
01:19:02Irgendjemand streicht da jetzt gerade
01:19:03eine Riesenbelohnung ein.
01:19:05Und die Stücke sind wieder aufgetaucht?
01:19:08Ja.
01:19:10Thierry hatte sie bei sich zu Hause versteckt.
01:19:13Alle fünf.
01:19:17Ich meine, wie blöd kann man sein?
01:19:23Jedenfalls zahlt die Versicherung
01:19:25dem Tippgeber jetzt 400.000.
01:19:28Für einen einzigen Anruf.
01:19:30Tja, manche Menschen haben einfach Glück.
01:19:35Was, wenn der Tippgeber und die Person,
01:19:37die Onkel Jacques die Libellen angeboten hat,
01:19:39ein und derselbe waren?
01:19:43Dann würde ich sagen, dass du recht hast.
01:19:48Und zudem die Gabe besitzt,
01:19:50in mir zu lesen
01:19:51wie in einem offenen Buch.
01:20:13Ah, haben sich Ihre Angelegenheiten zum Besseren gewendet?
01:20:18Ich vermute, so kann man sagen, ja.
01:20:21Nur leider habe ich heute kein Kleingeld dabei.
01:20:25Ihnen ist aber schon klar,
01:20:27dass Ihnen kein Busfahrer der Welt
01:20:28darauf hinaus geben kann.
01:20:30Mein Leben mag ein wenig ungewöhnlich sein,
01:20:32aber ich bin keineswegs weltfremd.
01:20:51Frank hat sich leider nicht umstimmen lassen.
01:20:53Trotz meines Angebots eine erhebliche Summe zu zahlen.
01:20:56Das ist schade.
01:20:58Aber jedes Ende kann ja auch ein Anfang sein.
01:21:01Ja.
01:21:03Glücklicherweise ist das tatsächlich so.
01:21:12Ich habe ja oft gehört,
01:21:13dass körperliche Arbeit anstrengend sein soll.
01:21:16Aber die tatsächliche Erfahrung
01:21:17hat meine künstleren Erwartungen übertroffen.
01:21:21Es ist nie zu spät für eine neue Erfahrung,
01:21:24Ihre feine Ironie entgeht mir keineswegs,
01:21:27mein lieber Carlos.
01:21:30La Rochefoucauld hat etwas sehr Hübsches gesagt.
01:21:34Es gibt zwei Dinge,
01:21:36die man nicht direkt ansehen kann.
01:21:39Die Sonne und den Tod.
01:21:41Aber zur Blindheit führt nur eines davon.
01:21:45Und das kommt ins Schlafzimmer.
01:22:10Und das kommt ins Schlafzimmer.
01:22:27Du bist spät?
01:22:29Ich dachte, das erhöht noch den Reiz.
01:22:41Es kann sein, dass bald etwas geschieht,
01:22:43das dich erschrecken wird.
01:22:45Planst du, eine Bank zu überfallen?
01:22:46Ja, das ist ein interessanter Gedanke.
01:22:50Nein, das ist es nicht.
01:22:54Ich möchte, dass du weißt,
01:22:56dass ich jederzeit für dich da bin,
01:22:57falls du mich brauchen solltest.
01:23:00Er wird sterben, oder?
01:23:04Vor allem wird er sehr, sehr bald sterben.
01:23:08Und er wird deine Nähe umso mehr zu schätzen wissen,
01:23:11wenn er nicht davon erfährt,
01:23:12dass ich mit dir gesprochen habe.
01:23:38Was werden Sie mit Ihrem Anteil an der Belohnung tun, Carlos?
01:23:41Ich schicke Ihnen meine Familie.
01:23:43Was wieder einmal beweist, dass Sie eine gute Seele sind.
01:23:47Und Sie?
01:23:48Ich werde die Beziehungen zu meinen Schneidern in London und Rom auffrischen.
01:23:53Darüber hinaus habe ich nachgedacht.
01:23:55Das muss ja nicht unbedingt falsch sein.
01:23:57Ist es nicht so, dass sehr, sehr viele Dinge existieren,
01:24:00für deren Wiederbeschaffung Belohnungen ausgesetzt sind?
01:24:03Ich denke, das ist sogar ganz sicher der Fall.
01:24:06Und wäre es nicht denkbar, aus solch einer Tätigkeit
01:24:08eine regelrechte Profession zu machen?
01:24:11Man könnte quasi sein Wissen und seine Passion
01:24:13mit ökonomischen Notwendigkeiten verbinden.
01:24:17Und man hätte, wie soll ich sagen,
01:24:20man hätte einen Platz in der Welt.
01:24:23Meinen Sie, so etwas wäre vielleicht etwas für uns, Carlos?
01:24:25Como no, don't you?
01:24:26Das ist einfach gut.
01:24:30Ich weiss.
01:24:31Ich weiss.
01:24:35Ich weiss.
01:24:36Vielen Dank.
Kommentare