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  • vor 9 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00:19Wenn ich herausfinden will, wie schlau oder wie dumm, wie gut oder wie böse jemand ist,
00:00:27oder was ihm im Augenblick so durch den Kopf geht, dann passe ich meinen Gesichtsausdruck so getreu als möglich dem
00:00:36Seinigen an.
00:00:42Und dann warte ich einfach ab, welche Gedanken und Empfindungen mir im Kopf und im Herzen aufsteigen.
00:01:18Vielen Dank.
00:01:23Großartig, Jan. Ganz wunderbar.
00:01:26Danke.
00:01:28Guten Abend. Es tut mir leid, ich muss los. Wir sehen uns am Montag, ja?
00:01:32Okay.
00:01:34Guten Abend.
00:01:37Gut, dass du mit der nicht mehr zusammen bist.
00:01:43Sie ist meine Chefin.
00:01:50In meinem Sohn steckt ein Künstler. Oder wenigstens ein Psychologe.
00:01:59Warum bist du ausgerechnet zur Polizei gegangen?
00:02:02Oder wenigstens.
00:02:20Das ist meine Chefin.
00:02:21Aber nicht mehr.
00:02:22Aber nicht mehr.
00:02:24Das ist meine Chefin.
00:02:29Das ist meine Chefin.
00:02:34Herr Niemiec, Kollege Bundeskriminalamt Berlin.
00:02:39Kannst du jemanden brauchen, jemanden zu sprechen?
00:02:54Morgen.
00:02:55Ich hätte Sie nicht rufen, wenn es ein gewöhnlicher Fall wäre.
00:02:59Gut, kommen wir zur Sache.
00:03:01Es ist Frank Müller, ein Kollege, Abteilung Organisierte Kriminalität.
00:03:07Leute, ihr glaubt nicht, was mir gerade passiert ist.
00:03:10Ich habe in der U-Bahn den Sohn meiner Nachbarin getroffen.
00:03:13Der lebt seit ein paar Jahren in England.
00:03:15Und wisst ihr, was er dort arbeitet?
00:03:17Er ist Stuhltester.
00:03:19Ja, wenn nicht, was ihr jetzt denkt, er testet wirklich Stühle.
00:03:23Er setzt sich hin, fährt den Stuhl runter,
00:03:28fährt ihn wieder hoch, beugt sich vor,
00:03:32beugt sich wieder zurück.
00:03:35Und das macht er 800 Mal am Tag, seit zwei Jahren.
00:03:42Also, kommen wir zur Sache.
00:03:45Das ist Frank Müller.
00:03:46Er wurde heute am frühen Morgen in Prag aus der Moldau gezogen.
00:03:50Frank.
00:03:54Wir waren ein Team.
00:03:57Fast vier Jahre lang.
00:04:00Er war anfällig für Bestechung.
00:04:02Nein.
00:04:04Er hatte seinen eigenen Kopf.
00:04:06Aber er war korrekt.
00:04:07Das sieht nicht jeder so.
00:04:09Es läuft eine interne Untersuchung gegen ihn.
00:04:12Was wollte er ausgerechnet in Prag?
00:04:14Das werden wir von hier aus klären.
00:04:16Das einzige, was wir wissen, ist, dass er einen Bruder in Prag hat.
00:04:20Ein Künstler.
00:04:21Die tschechischen Kollegen informieren ihn gerade.
00:04:24Das war das.
00:04:36Ich erinnere mich an.
00:04:36Ich erinnere mich an.
00:04:54Das war das.
00:05:20Ich habe dem Chef der Prager Kripo mitgeteilt,
00:05:24dass wir eine Amtshilfe schicken.
00:05:28Koller, du fährst nach Prag und du unterstützt die tschechischen Kollegen.
00:05:32Das geht leider nicht.
00:05:34Was heißt, das geht nicht? Das ist eine Anweisung.
00:05:36Ich kann da nicht hin.
00:05:39Jan, du kanntest Frank.
00:05:41Du kennst Prag, du kennst tschechisch.
00:05:43Es ist gut möglich, dass er in sensible Ermittlungen involviert war.
00:05:48Wer weiß, was da hochkommt.
00:05:54Hast du Schiss?
00:05:59Woher soll ich denn Schiss haben?
00:06:02Schön, weil deswegen musst du mal nach Prag.
00:06:23Oh, das ist richtig.
00:06:32Musik
00:06:55Nein, nein, nein.
00:07:34Das Stück!
00:07:36Das Stück!
00:07:37Bratland Station,
00:07:38willkommen in Prague.
00:07:41Praha,
00:07:42nao,
00:07:42nade,
00:07:43nade,
00:07:43nade,
00:07:44nade,
00:07:44nade,
00:07:44nade,
00:07:44nade,
00:07:46nade,
00:08:01Wollten Sie weiterfahren?
00:08:04Nein, ich war in Gedanken.
00:08:09Und Sie haben Sie getrunken?
00:08:11Ein kleines Bierchen.
00:08:13Und dazu wurde ich von Ihren Landsleuten richtig genötigt.
00:08:16Landsleute? Und das hat ein Tschechen?
00:08:19Sie sind aber gut informiert.
00:08:24Jetzt. Jan Koller.
00:08:26Clara Mayerova, Kriminalpolizei Prag, erste Abteilung.
00:08:31Gehen wir.
00:08:39Haben Sie in Berlin keine Dienstlager?
00:08:41Ach, natürlich.
00:08:43Hey!
00:08:45Ach so, da muss ich aber...
00:08:48Da ist es, bitte schön.
00:08:49Heute vor Mittag habe ich erste Befragung durchgeführt.
00:08:53Ich steuere debil.
00:08:54Debile, ne musisch kokat!
00:08:56Ach, was liegt drin?
00:08:59Ich habe heute Morgen mit fünf Leuten gesprochen.
00:09:01Das sind alles Angehörige, Freunde.
00:09:04Die haben das Opfer gestern Abend zur Privatfeier erwartet,
00:09:08ist aber da nicht eingetroffen.
00:09:10Was für eine Feier?
00:09:11Der Bruder hat heute Hochzeit.
00:09:16Debile, babujech!
00:09:20Frau Mayerova, haben wir es denn wirklich so eilig?
00:09:23Herr Koller, ich weiß, Sie sind große Aufpasser aus Deutschland,
00:09:26aber wie ich fahre, das ist, bitteschön, noch meine Angelegenheit, ja?
00:09:30Sicher, ja.
00:09:31Mir wäre nur Liebe, ich säße nicht hier drin.
00:09:34Ich habe Sie nicht gerufen.
00:09:36Ich habe nicht drum gebeten.
00:09:46Eine Rentnerin hat Anzeige erstattet, wegen Vandalismus.
00:09:50Sonst hätten wir Tatort niemals gefunden.
00:09:54Hier, DNA-Analyse haben wir natürlich noch nicht,
00:09:57aber Blutfrutte.
00:09:59Hier steht er, der beste Mann vom BKA.
00:10:02Ah, herzlich willkommen in Prag.
00:10:05Kafka, Marek Kafka, für dich bin ich der Marek.
00:10:09Jan Koller, freut mich.
00:10:15Also Jan, wie kommst du mit ihr klar?
00:10:23Gut, sehr gut.
00:10:25Ich mag es, wenn man weiß, wofür die Leute stehen.
00:10:34Haben Sie das gehört?
00:10:35Das ist echte deutsche Diplomatie.
00:10:37Von Jan kennen Sie noch eine Menge lernen, Frau Mayerova?
00:10:42Wie beurteilst du den Fall, Jan?
00:10:44So weit sind wir noch nicht.
00:10:46Wir sammeln Informationen und werten sie aus.
00:10:53Bitte, nur zu.
00:10:54Lassen Sie sich nicht sterben.
00:10:57Ich bin nur ein Holger.
00:10:58Ich bin nicht hier.
00:11:01Wir waren bei den Blutspuren.
00:11:03Blutgruppe passt zum Opfer.
00:11:06Auf die DNA-Analyse müssen wir natürlich noch warten.
00:11:09Aber die Fasern, die stimmen überein.
00:11:11Ja, wir vermuten, dass er von dort oben auf diese Bank runterfiel
00:11:15und dabei ist sie zum Bruch gegangen.
00:11:17Vielleicht Hooligans.
00:11:19Gestern hat Spatter gespielt.
00:11:36Otto Krautner?
00:11:55Sie kannten ihn persönlich.
00:12:02Clara Mayerova, wie schön Sie zu sehen.
00:12:05Dr. Krautner.
00:12:08Ja, das ist Dr. Krautner und das ist Kommissar Koller aus Berlin.
00:12:12Ach was?
00:12:13Ich komme aus Berlin, aus Köpenick.
00:12:15Das Studium hat mich hergebracht und die Liebe hält mich fest.
00:12:19Ich hatte schon befürchtet, dass Kafka sie für den Rest ihres Berufslebens
00:12:23bei der Streife versauern lässt, Clara Mayerova.
00:12:25Sie haben Glück, Herr Koller.
00:12:27Sie ist gut.
00:12:28So, können wir jetzt bitte zur Sache kommen?
00:12:30Sammen Sie Kunst?
00:12:31Das sind Beschlagnahmungen der Prager Polizei.
00:12:34Schauen Sie sich mal diese Räume an.
00:12:36Mit denen muss man doch was machen.
00:12:38Seit dem letzten Molder-Hochwasser sind wir hier und ich muss sagen, ich bin froh.
00:12:43Sind das alles Fälschungen?
00:12:44Sie sehen hier in geheimer Ausstellung die besten Stücke aus der Asservatenkammer.
00:12:50Für mich bilden Sie eine eigene, höchst faszinierende Kunstgattung.
00:12:55Es geht hier um mehr als um Bilder.
00:12:57Es ist...
00:12:57Du begraubt nur bitte.
00:12:59Ach so.
00:13:00Das ist Professor Lasker, mein Pathologie-Professor.
00:13:07Lasker heißt Liebe.
00:13:10Schön, nicht?
00:13:12Er hat sich gewünscht, dass man ihn mal einlegt.
00:13:16Er hat mir alles beigebracht.
00:13:20Interessant.
00:13:21Ich habe kürzlich in der Berliner U-Bahn einen Arzt getroffen.
00:13:24Der hatte die Eierstöcke seiner Mutter dabei.
00:13:27Der eine sammelt Briefmarken, der andere Kursbücher, wieder in andere Organe.
00:13:34Meine Herren, ja bitte.
00:13:35Hier gibt es ein Denkorgan, das arbeiten möchte, ja?
00:13:38Können wir jetzt bitte zum Befund kommen?
00:13:40Frau Meier-Rover muss manchmal streng sein mit mir.
00:13:44Er hatte über drei Promille Alkohol im Blut.
00:13:47Der Prager Klassiker, enthempter Tourist aus Deutschland,
00:13:50verliert jedes Maß, fressen, saufen, puff und tschüss.
00:13:55Der gibt es aber eine Sache.
00:13:59Schöner, sauberer Abdruck, finden Sie nicht?
00:14:03Expressionistischer Realismus, wenn Sie mich fragen.
00:14:06Was erwürgt worden?
00:14:08G wirkt, nicht erwürgt.
00:14:10Das Opfer wurde höchstens bewusstlos.
00:14:12Er hatte Wasser in den Lungen.
00:14:14Er ist eindeutig ertrunken.
00:14:16Weiß man, wer das ist?
00:14:19Erinnerungsstücke nehme ich an.
00:14:23So was hatte er an?
00:14:25Ja.
00:14:26Der Mann muss eine überwältigende Begegnung gehabt haben.
00:14:30Platzwunden am Kopf, Schädelfraktur,
00:14:34großflächige Hämatome und Schrammen,
00:14:36dazu mehrere massive Frakturen im Bereich des Oberkörpers.
00:14:41Auch die Wirbelsäule ist angebrochen.
00:14:43Genau.
00:14:43Spuren eines Kampfes.
00:14:45Ja.
00:14:46Mit einem Monster vielleicht.
00:14:56Das ist mein Kollege aus Berlin, Herr Kohl.
00:15:02Oder?
00:15:04Tag.
00:15:09Entschuldigen Sie die Unordnung,
00:15:11wir haben noch nicht geschafft aufzuräumen.
00:15:12Alles gut.
00:15:15Machen Sie sich darüber bloß keine Gedanken.
00:15:17Ich schaffe das sogar an normalen Tagen nicht.
00:15:21Und normal ist nun wirklich nichts von dem,
00:15:23was wir heute erleben mussten.
00:15:25Wir haben leider noch einmal eine schlechte Neuigkeit.
00:15:29Frank Müller ist gewaltig zu Tore gekommen.
00:15:33Wir müssen von einem Verbrechen ausgehen.
00:15:38Das war furchtbar.
00:15:40Sie sind der Bruder von Frank, richtig?
00:15:43Mochten Sie ihn?
00:15:45Natürlich, er war mein Bruder.
00:15:48Wie unterschiedlich Präder sein können.
00:15:52Nehmen Sie mich auch?
00:15:56Kannten Sie den, Frank?
00:15:59Erstaunlich.
00:16:01Sie sind das pure Gegenteil von ihm.
00:16:04Entschuldigen Sie mal bitte, was soll denn das?
00:16:07Der Mann traut um seinen Bruder.
00:16:12Und hier wohnen Sie also?
00:16:16Dort, ja.
00:16:17Und hier arbeite ich, hier habe ich mein Atelier.
00:16:20Ach.
00:16:23Und lebt es sich so als Künstler in Prag?
00:16:27Ich kann nicht klagen.
00:16:30Ja, ja.
00:16:32Und Sie sind?
00:16:34Ach so, ich, ja, ich bin der Galerist.
00:16:37Die Galerie im Ladeck, das bin ich.
00:16:39Ist okay.
00:16:39Wenn Sie Lust haben, dann schauen Sie auf Frau Frey, hier.
00:16:42Das mache ich, danke.
00:16:44Hören Sie, es ist alles sehr, sehr schlimm für uns, was geschehen ist.
00:16:49Würde Sie sich deshalb bitten, das möglichst kurz zu halten, hier.
00:16:53Darf ich mal sehen, wo Sie arbeiten?
00:17:07Ein Künstler, Atelier.
00:17:09Sehr interessant.
00:17:11Ich frage mich, wie Sie auf die Bilder kommen.
00:17:14Wussten Sie schon vorher, dass Sie zum Beispiel genau das hier malen würden?
00:17:18Also, ein Bild, ein Bild entsteht immer aus sich selbst daraus.
00:17:22Ich bin nur so eine Art Medium.
00:17:26Sie sind bescheiden, das gefällt mir.
00:17:30Gab es oft Streit zwischen Frank und ihm?
00:17:34Wieso Streit?
00:17:35Frank war die Unbescheidenheit in Person.
00:17:38Ein Draufgänger, der das Risiko liebte.
00:17:40Ständig in finanziellen Schwierigkeiten.
00:17:42Wie oft stand ihr Schwager in der Tür und hat ihm Geld angepettelt?
00:17:47Warum behandeln Sie uns wie Verbrecher?
00:17:49Frank war nicht hier, Ende.
00:17:51Im Übrigen finde ich das pietätlos.
00:17:53Ehrlich.
00:17:54Bitte, Frau Milarova, antworten Sie auf seine Frage.
00:18:00Wir haben uns kaum gekannt.
00:18:04Sven, der Sohn von Frank, habe ich recht?
00:18:11Frank hat mir viel von Ihnen erzählt.
00:18:15Er war sehr stolz auf Sie.
00:18:21Wenn der Vater stirbt, ist das ein sehr...
00:18:26sehr einsteinendes Erlebnis.
00:18:31Ich weiß, wie das ist.
00:18:37Was haben Sie an dem Abend gemacht?
00:18:39Sie müssen sich einfach besser abstimmen.
00:18:41Das haben wir Ihrer Kollegin alle schon erzählt.
00:18:45Wir haben uns hier getroffen.
00:18:47Es gab einen Umtrunk und anschließend sind wir noch was essen gegangen.
00:18:51Ah.
00:18:52Und wo war das?
00:18:53Das war ein sehr außergewöhnliches Restaurant im Zentrum.
00:18:56Also so eine Art Reise ins Mittelalter.
00:19:01Frank Müller war also nicht dabei.
00:19:04Nee.
00:19:08Ich habe hier eine Voice-Mail von gestern Abend.
00:19:15Hören Sie mal.
00:19:18Weil das die traurigste Partie der Welt hier hat.
00:19:22Ja, nicht mal was zu machen.
00:19:25Tschüss.
00:19:26Tschüss.
00:19:27Tschüss.
00:19:29Wir haben gestern Abend mit Frank Müller gefeiert.
00:19:41So, und jetzt wird bitte hier ehrlich geantwortet.
00:19:46War Frank Müller gestern hier?
00:19:52Er stand plötzlich in der Tür.
00:19:56Und warum bitte haben Sie uns das verschwiegen?
00:19:58Na, keine Ahnung.
00:20:00War nervös.
00:20:01Sie waren nervös, verstehe ich.
00:20:03Sie waren alle nervös, ja?
00:20:09Stand er hier?
00:20:11So?
00:20:13Hey!
00:20:14Hey!
00:20:18Was ist dann passiert?
00:20:23Waren alle total überrascht.
00:20:27Yes!
00:20:29Prost!
00:20:30Was wird denn hier Schönes gefeiert?
00:20:36Brauchst du halt, oder was?
00:20:46Was ist dann passiert?
00:20:54Ja, der ist dann eben mitgekommen zum Essen.
00:20:59Das fanden jetzt nicht alle gut, aber...
00:21:02Es hatte dann doch einen gewissen Unterhaltungswert.
00:21:05Kann man so stehen lassen.
00:21:07So gegen zwölf, da haben wir uns getrennt,
00:21:09und dann ist jeder nach Hause, ja.
00:21:14Und wieso, bitteschön, haben Sie uns das nicht erzählt?
00:21:18Wir wollten einfach nicht, dass es so aussieht, als hätten wir eben...
00:21:20Ja, so sieht es aber nun erst recht aus.
00:21:23Ja, so sieht es nun aber erst recht aus.
00:21:25Halten Sie sich bitte alle für weitere Befragungen bereit.
00:21:28Niemand verlässt die Stadt.
00:21:30Wie stellen Sie sich das denn vor?
00:21:31Äh, ich muss doch zurück nach Deutschland zu meiner Familie.
00:21:33Das gibt aber auch nicht.
00:21:34Außerdem ist ein Messeende.
00:21:35Ich hab Dissertationen, Expertisen, ich muss weg.
00:21:37Auf dem Terminhotel ist alles gebucht, können Sie vergessen.
00:21:39Sie alle hier, ja, Sie sind tatverdächtig.
00:21:43Ich wiederhole noch einmal, niemand verlässt die Stadt, bis ich es ausdrücklich erlaube.
00:21:48Ist das klar?
00:21:51Das kann ein paar Tage dauern.
00:21:55So Vernehmungen sind ja immer eine furchtbar zähe Angelegenheit.
00:22:00Auch für uns.
00:22:02Ich hätte da einen Vorschlag, wie wir die Sache verkürzen könnten.
00:22:07Bisschen unkonventionell, das gebe ich gerne zu, aber es könnte uns allen helfen.
00:22:14Wir rekonstruieren den gestrigen Abend.
00:22:17Wir machen alles nochmal.
00:22:20Wir spielen es nach.
00:22:22Punkt für Punkt, das ganze Programm.
00:22:34Den ganzen Abend nachspielen?
00:22:36Was soll das?
00:22:37Das ist ein Fettschowspielclub.
00:22:38Das ist absurd.
00:22:40Sie verbergen etwas.
00:22:42Vor irgendwas haben die Schiss.
00:22:44Was hoffen Sie denn, dass Sie irgendwann alle so besoffen sind und alles ausplaudern?
00:22:48Frank war nicht nur privat hier.
00:22:49Der hat was ermittelt.
00:22:51Ich sage Ihnen, was jeder mittelmäßige Anwalt mit einer Anklage, die auf solche Weise zustande kommt,
00:22:57in Luft verreißen.
00:22:58Damit verschwindet auch Aussicht auf Erfolg durch systematische Vernehmung.
00:23:11Soll ich Ihnen sagen, was ich glaube, Sie sind Soziopath?
00:23:13Sie wollen gar nicht zusammenarbeiten.
00:23:15Sie wollen alles immer nur alleine machen.
00:23:17So sieht es aus.
00:23:17Kommen Sie.
00:23:18Wir sagen es ab.
00:23:23Es kann funktionieren.
00:23:24Glauben Sie mir.
00:23:30Und Ihr doffer Bluff mit dem Voicemail vorhin, was?
00:23:33Wenn das nicht funktioniert hätte, wie hätten wir dann da gestanden?
00:23:40Sie probieren einfach alles aus, was Ihnen so durch den Kopf guckelt.
00:23:44Und wenn es dann schief geht, dann sind Sie weg, ja?
00:23:46Dann sind Sie einfach nicht mehr da.
00:23:47Applaus.
00:23:48Haben Sie das geerbt von Ihrer Mutter?
00:23:51Eine Mutter?
00:23:52Was soll das?
00:23:53Na, Stimme der Freiheit.
00:23:55Aus dem Radio Free Evropa, Jana Kolerova.
00:23:58Kenn ich, kenn ich alles.
00:23:59Sie hat ihr Leben dem politischen Kampf gewidmet.
00:24:01Sie hat unsere Leute aufgewiegelt, ja?
00:24:04Aber fein aus dem Ausland.
00:24:05Immer noch fein in Sicherheit.
00:24:07Sie recherchieren das Privatleben Ihrer Kollegen,
00:24:09um es im Bedarfsfall gegen Sie zu verwenden?
00:24:12Gute, alte Stb-Schule, was?
00:24:14Bluff, bluff.
00:24:15Alles nur Bluff.
00:24:21Hey, ein Hotel?
00:24:32Danke.
00:24:33Danke schön.
00:25:09Danke schön.
00:25:34Danke schön.
00:26:19Danke schön.
00:26:22Danke schön.
00:26:50Danke schön.
00:27:47Danke schön.
00:27:50Danke schön.
00:27:51Danke schön.
00:27:52Danke schön.
00:27:52Danke schön.
00:27:53Danke schön.
00:27:54Danke schön.
00:27:54Danke schön.
00:27:55Danke schön.
00:27:55Danke schön.
00:27:56Danke schön.
00:28:02Danke.
00:28:10Danke schön.
00:28:12Danke schön.
00:28:14Danke schön.
00:28:16Danke schön.
00:28:18Danke schön.
00:28:30Danke schön.
00:28:52Danke schön.
00:29:22Danke schön.
00:29:32Danke schön.
00:29:35Danke schön.
00:29:51Danke schön.
00:29:54Danke schön.
00:30:23Danke schön.
00:30:30Danke schön.
00:30:39Danke.
00:30:44Danke.
00:30:45Danke.
00:30:46Danke.
00:30:46Danke.
00:30:46Danke.
00:30:47Danke.
00:31:01Danke.
00:31:09Danke.
00:31:14Danke.
00:31:21Danke.
00:31:22Danke.
00:31:22Danke.
00:31:23Danke.
00:31:23Danke.
00:31:24Danke.
00:31:25Danke.
00:31:25Danke.
00:31:25Danke.
00:31:26Danke.
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00:31:37Danke.
00:31:38Danke.
00:31:52Danke.
00:31:53Danke.
00:31:58Danke.
00:32:06Danke.
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00:32:15Danke.
00:32:17Danke.
00:32:46Danke.
00:33:09Danke.
00:33:21Danke.
00:33:21Danke.
00:33:44Frau Müllerowa, hätte nicht erwartet, Sie hier zu treffen nach allem, was passiert ist.
00:33:50Ich versuche mich mit Arbeit abzulenken.
00:33:53Das verstehe ich.
00:33:56Ah, wir sind von Ihrem Mann, ja?
00:33:59Ja, die anderen sind alle von anderen Künstlern, alle aus Prag.
00:34:02Was für eine fantastische Galerie Sie hier aufgebaut haben, Herr Mladek.
00:34:06Es freut mich, wenn es Ihnen gefällt.
00:34:08Da hinten geht es weiter?
00:34:10Ja.
00:34:10Darf ich mal gucken?
00:34:30Frantice Kupka, 1912.
00:34:34Jugendstil.
00:34:36Fantastisch.
00:34:38Die Erben eines jüdischen Sammlers aus Warschau haben es mir anvertraut und ich verkauf sie in Kommission.
00:34:45Bestimmt sehr wertvoll.
00:34:49Darf ich ein Foto machen?
00:34:50Komm mal zu.
00:34:53Komm mal zu.
00:34:57Komm mal zu.
00:35:27мед Trend zum nächsten Mal.
00:35:28Mob filing — Mailbox Jan Koller.
00:35:31Tag allerseites.
00:35:34Was soll das?
00:35:36Finden Sie sich originär?
00:35:40Ja, ich weiß, es passt nicht ganz.
00:35:44Frank war jünger und schlank.
00:35:47Aber es geht darum, dass wir die Sache ernst nehmen.
00:35:50Wir wollen uns die Tatnacht möglichst vollständig in Erinnerung rufen.
00:35:54Nowak. Von Kanzlei Nowak und Jelinek.
00:35:57Koller, BKA. Berlin. Freut mich.
00:36:01Kommissar Koller, Sie müssen wissen, dass ich meine Mandanten, Herrn Jörg Müller,
00:36:05dringend davon abgeraten habe, sich an diesem unkontrollierbaren Prozedere zu beteiligen.
00:36:11Aber wenn es der Wahrheitsfindung dient, will er sich ihre fragwürdigen Methoden aber nicht vollkommen verschließen.
00:36:19Doch dafür müssen wir auf der Einhaltung von ein paar Bedingungen bestehen.
00:36:23Erstens, nichts geschieht ohne anwaltlichen Beistand.
00:36:27Zweitens, wir zeichnen diese Übung von Anfang bis Ende auf.
00:36:32Und drittens, wir haben...
00:36:34Herr Nowak, hören Sie mal, diese Übung ist keine Befragung im eigentlichen Sinne.
00:36:40Leider ist hier keine Rolle für einen Anwalt vorgesehen.
00:36:44Dann machen wir nicht mit.
00:36:48Wie Sie wollen, ist Ihre Entscheidung.
00:36:52Meine Kollegin sieht das nämlich ähnlich wie Sie.
00:36:55Auch Sie bevorzugt lieber eine klassische Vernehmung, nicht wahr?
00:37:00Wie Sie wissen, sind in der gestrigen Befragung einige gravierende Widersprüche aufgetreten.
00:37:07Alle hier Anwesenden stehen unter Mordverdacht.
00:37:10Auch nach tschechischem Recht reicht es, alle für mindestens 48 Stunden in Polizei gewahrsam zu nehmen.
00:37:17Diese Übung wäre eine Chance, das abzuschmettern.
00:37:23Beweisen Sie uns, dass Sie keine Schuld am Tod von Frank Müller haben.
00:37:28Wischen Sie alle Zweifel fort und morgen früh ist alles vorbei.
00:37:36Also wenn wir das Verfahren damit wirklich verkürzen, dann warum sollten wir nicht daran teilnehmen?
00:37:44Wir haben Sie ja doch recht.
00:37:46Wir haben ja nichts zu verbergen.
00:37:48Ja, aber eine ganz normale Befragung in Anwesenheit meines Anwalts wäre mir lieber.
00:37:52Ja, überleg doch mal.
00:37:54Zwei Tage bleiben gern.
00:37:57Machen wir es einfach ziemlich durch, oder?
00:38:05Ja, und falls es Sie beruhigt, die Prager Polizei ist ja auch noch da.
00:38:11Ja, wie Sie wollen.
00:38:14Was du hättest, kann ich noch mal gucken?
00:38:18Dann muss ich jetzt noch also mitte.
00:38:20Prost, bitte.
00:38:26Wer hat den Junggesellenabend organisiert?
00:38:32Dann haben Sie die Westen mitgebracht?
00:38:34Nee, nee, nee, definitiv nicht an die Idee von Herrn Wagner.
00:38:37Verteilen Sie sie bitte.
00:38:39Genauso wie vorgestern.
00:38:45Woher kennen Sie sich?
00:38:47Den Jörg.
00:38:49Kenne ich an der Schulzeiten.
00:38:51Und Sie?
00:38:54Ähm, ja, noch nicht so lange.
00:38:57Ich bin Galerist, Szene ist überschaubar.
00:39:03Was mit Ihnen?
00:39:05Wer hat doch was anderes.
00:39:07Ach, was denn?
00:39:13Das ist nicht ganz mein Humor, aber René hat drauf bestanden.
00:39:16Pass auf.
00:39:17Für ihn habe ich was ganz Besonderes.
00:39:20Das ist ganz geil.
00:39:21Ich will jetzt nicht reden, das ist gut sehen.
00:39:26Ah, komm, komm.
00:39:29Ist doch lustig, oder?
00:39:30Mhm.
00:39:31Ja.
00:39:34Tja, noch, kannst du zurück?
00:39:37Ja, warum?
00:39:40Und dann kam Frank.
00:39:42Ja.
00:39:43Was wird denn hier Schönes gefeiert?
00:39:47Wie denn?
00:39:48Der Bruder.
00:39:50Ah.
00:39:51Hochzeit, oder was?
00:39:57Wie hat er sie genannt?
00:40:00Georgie.
00:40:01Mensch, Georgie!
00:40:03An deinem wichtigsten Tag möchte ich doch bei dir sein.
00:40:06Du heiratest und willst mich nicht ein?
00:40:12Hast du mich vergessen?
00:40:24Georgie.
00:40:25Georgie.
00:40:27Du heiratest und willst mich nicht dabei haben.
00:40:30Ist doch scheiße.
00:40:32Ja.
00:40:32Ja?
00:40:33Ja.
00:40:37Und die anderen?
00:40:38Was haben Sie dazu gesagt?
00:40:44Ja, nichts.
00:40:47Das ist Radek.
00:40:49Schön, dass du jetzt endlich kennst.
00:40:50Ach, Frank.
00:40:51Ja.
00:40:54Jitka, schöne Frau.
00:40:56Schöne Frau.
00:41:05Schöne Frau.
00:41:15Und sie?
00:41:21Du ziehst immer die gleiche Nummer ab, he?
00:41:25Komm, ja.
00:41:26Was ist denn für eine Nummer?
00:41:26Fass mich nicht an.
00:41:27Verpiss dich!
00:41:34Sven.
00:41:35Sven.
00:41:36Hey.
00:41:40Es ist doch gut, wenn er an dabei ist.
00:41:43Warum wollten Sie, dass er verschwindet?
00:41:49Frank war einfach sehr, sehr dominant.
00:41:54Ja gut, also.
00:41:57Auf den besten Bruder der Welt.
00:42:01Auf den besten Bruder der Welt.
00:42:05Und auf einen der besten Maler dieser Zeit.
00:42:11Prost.
00:42:13Trinkt's.
00:42:14Trinken Sie.
00:42:15Soll alles so sein wie an dem Abend.
00:42:40Was haben Sie denn in der Zeit gemacht?
00:42:43Es war der Abend von meiner Hochzeit.
00:42:47Hat er denn eine Brauzeit im Fernsehen?
00:43:00Hallo.
00:43:02Mila, Frau Majerova.
00:43:04Ja.
00:43:06Mila.
00:43:08Standen Sie in irgendeiner Beziehung zu den Menschen hier?
00:43:11Ja, sie ist gebucht worden.
00:43:13Junggesundenabschied.
00:43:14Basisversion.
00:43:15Gibt's ab 5.000 Kronen pro Pesso.
00:43:18Mit Spezialwünsche wird's deutlich teurer.
00:43:21Es war also die Basisversion.
00:43:23Ja, bitte.
00:43:24Gebucht war Bahn und Mitleiterdinnen.
00:43:27Und Radek hat bezahlt.
00:43:28Zum Teil.
00:43:29Die Rechnung für heute, die geht übrigens nach Berlin.
00:43:32Ich dachte, Sie leiten die Ermittlungen.
00:43:34Ich hab organisiert.
00:43:35Sie bezahlen.
00:43:36Los geht's.
00:43:47Tolle Idee, so eine Stadtfahrt.
00:44:07Eins verstehe ich nicht.
00:44:09Sie waren eingeladen zur Hochzeit Ihres Onkels, aber Ihr Vater nicht.
00:44:17Sven war schon da.
00:44:20Er bereitet sich auf die Aufnahmeprüfung einer Kunstakademie vor.
00:44:24Hab's in Berlin nicht mehr ausgehalten.
00:44:27Du hast dich niemals verabschiedet.
00:44:29Hast du dir mal überlegt, wie's mir damit geht?
00:44:36Was ist los?
00:44:37Schämst du dich für deinen politen Papa, ja?
00:44:43Bist du jetzt auch Künstler?
00:44:45Hör auf, ich rede mit dir.
00:44:46Aber ich bin dein Vater.
00:44:47Und?
00:44:48Ich will einfach nur, dass du nichts Falsches machst.
00:44:51Woher willst du wissen, was falsch für mich ist?
00:45:13Das ist ja so ein Quatsch.
00:45:21Wie oft hast du dir gewünscht, die Erde tut sich auf und verschluckt deinen Vater?
00:45:28Jetzt ist er weg.
00:45:31Was ist das für ein Gefühl?
00:45:34Also jetzt reicht's.
00:45:35Mal im Ernst, muss das dann solche Fragen?
00:45:37Was ist denn so schwer zu verstehen?
00:45:39Das ist ein junger Mann auf der Suche nach sich selbst.
00:45:41Will er seinen Vater nicht dabei haben.
00:45:43Deswegen muss er ihn ja nicht gleich umbringen.
00:45:46Was soll das denn heißen?
00:45:47Muss nicht, aber kann, oder was?
00:45:48Das hab ich doch gar nicht gesagt.
00:45:50Jetzt beruhig dich mal.
00:45:58Wie ging's dann weiter?
00:46:05Leute!
00:46:07Das hat ja richtig Spaß, hier rumzirkeln, ja?
00:46:09Was haben wir gebucht?
00:46:11Der Neuenstadt-Rundfahrt?
00:46:12Nee, nee.
00:46:13Essen auf Rädern.
00:46:14Ich sag mal so, mit unserem exzellenten Pflegeplatz
00:46:16sind wir dann aber schon mal das richtig gemacht.
00:46:19Darf ich bitten?
00:46:20Gerne.
00:46:22Jetzt weiß ich, warum du nach Prag gegangen bist, mein Junge.
00:46:28Auf die schönen Mädchen von Prag!
00:46:31Na, Georgi?
00:46:33Last exit before, ready?
00:46:34Jetzt hör doch mal auf.
00:46:36Das ist gut.
00:46:38Na, mein kleiner Bruder heiratet.
00:46:41Frau Littmiller?
00:46:43Ich muss Ihnen unbedingt was zeigen.
00:46:46Was haben wir denn hier?
00:46:48Die Pels, komm.
00:46:51Das bin ich, das ist er.
00:46:53Ich bin nämlich sein großer Bruder.
00:46:56Ich pass auf dich auf, Georgi, ja?
00:46:57Ja, wie gut, dass du aufpasst.
00:46:59Kann ich mal sehen?
00:47:01Weißt du noch, was da los war?
00:47:02Ja, die größten Jungs haben ihm die Kamera geklaut,
00:47:04beziehungsweise er hat sie einfach gegeben.
00:47:06Wie du da aussiehst.
00:47:08Als nettes Dankeschön haben sie die Plus geschubst.
00:47:10Dann hab ich den beiden Jungs nach die Fresse gehauen
00:47:12und haben uns die Kamera zurückgeholt
00:47:13und haben mal das Bild gemacht.
00:47:15Ja, mein Held.
00:47:18Guck mal, wie glücklich du darauf aussiehst.
00:47:23Auf die Familie.
00:47:38Schöne Geschichte.
00:47:42Auf die Familie.
00:47:44Auf die Familie.
00:47:45Ahoi.
00:47:58Dieses Bild wurde bei Franks Leiche gefunden.
00:48:08Was ist das für ein Flugzeug?
00:48:11Diana Dabrowski!
00:48:12Diana!
00:48:14Wo hast du das her?
00:48:15Komm, gib es her.
00:48:16Gib es her.
00:48:17Was ist doch nicht immer provozieren, Mensch.
00:48:20Diana hat es mir damals gezeigt.
00:48:22Ich finde, das ist alles, was dich ausmacht.
00:48:24Deine Sinnlichkeit, deine Beobachtungsgabe.
00:48:28Ich fand das Bild so schön.
00:48:30Du warst neidisch.
00:48:32Du warst neidisch und eifersüchtig.
00:48:33Ich war sogar stolz auf dich.
00:48:36Weil du nämlich Gefühle ausdrücken kannst
00:48:38von denen anderen,
00:48:38wenn man nicht mal ahnt, dass es sie gibt.
00:48:41Gleichzeitig lässt du dich immer verarschen.
00:48:44Diana hat mich nicht verarscht.
00:48:45Natürlich hat sie dich verarscht.
00:48:46Oh, hat mich gemeint.
00:48:49Gleichzeitig hat sie immer mit anderen rumgemacht.
00:48:52Ich sag mal, Künstlerpech.
00:49:09Du bemerkst einfach nicht,
00:49:11wenn dich jemand benutzt.
00:49:16So, wie heißt es so hübsch?
00:49:19Wenn jemand gegen diese Hochzeit etwas einzuwenden hat,
00:49:21soll er jetzt reden oder für immer schweigen?
00:49:24Ich hab was gegen diese Hochzeit einzuwenden.
00:49:26Komm, lass es sein.
00:49:27Jetzt geil ist es nicht gut für dich.
00:49:30Du bist sowas von irre?
00:49:32Ja, das meint er ja nicht ernst.
00:49:36Ganz großes Kino, Frank.
00:49:49Schon seltsam,
00:49:50wenn der eigene Bruder sich verfreund
00:49:51und gegen die Braut wendet.
00:49:55Sie wissen doch, wie der gelebt hat.
00:49:57Familie, Beruf, keine Kohle.
00:49:59Da war alles kaputt?
00:50:00War ein richtiger Troublemaker.
00:50:03Und wieso, bitte schön,
00:50:05haben Sie die Veranstaltung
00:50:06an dieser Stelle nicht abgebrochen?
00:50:08Wollten wir ja.
00:50:09Wirklich, wir hätten das gemacht,
00:50:12aber...
00:50:12der war auf einmal wieder wie umgedreht.
00:50:14Hey, okay, kommt, Leute.
00:50:17Heiraten ist die schönste Art,
00:50:18Probleme zu zahlen,
00:50:18die man vorher nicht hatte.
00:50:20Komm, Georgie, du kennst mich.
00:50:21Ich mach, was ich denke,
00:50:22und du machst, was dir gefällt.
00:50:25Okay, das ist doch wie.
00:50:29Das ist doch wie.
00:50:33Gut.
00:50:34Jetzt hätte ich noch
00:50:35eine ganz wichtige Frage.
00:50:37Haben wir wirklich nur die Straßenbahn hier
00:50:38und das Essen bestellt, oder was?
00:50:40Gut, Bella,
00:50:41Sie haben doch noch ganz andere Sachen
00:50:41im Angebot, das weiß ich doch.
00:50:43Klar, Sie bestellen das Lieferste.
00:50:45Ja, das ist doch ganz wunderbar,
00:50:47das sag ich doch mal.
00:50:49Immer das volle Programm.
00:51:02Ja, wir wollen weitermachen.
00:51:17Was genau ist vorgestern
00:51:19hier abgelaufen?
00:51:30Ja, wir haben gegessen.
00:51:34Gesprochen haben Sie auch?
00:51:38Ganz ehrlich,
00:51:39wir hatten schon
00:51:39ein bisschen was getrunken.
00:51:41Ja, ein bisschen.
00:51:44Smalltalk.
00:51:46Ja, also,
00:51:47so dies und das.
00:51:48Okay, Maria,
00:51:49jetzt hören Sie bitte auf.
00:51:50Sie können mir nicht erzählen,
00:51:52dass Frank Miller hier
00:51:53nicht weitergemacht hat.
00:51:54Doch, die Stimmung war gelöst.
00:51:57Schmeckt's denn?
00:51:58Ludmilla, setzen Sie sich.
00:52:00Es schmeckt hervorragend.
00:52:02Sagen Sie mal,
00:52:04die Herren haben mir gerade gesagt,
00:52:06dass es zum Streit gekommen ist.
00:52:08Worum ging's denn da?
00:52:09Worum geht's denn,
00:52:11wenn Männer streiten?
00:52:12Frauen, Autos, Geld.
00:52:15Wir haben noch nicht gestritten.
00:52:17Nennen wir es
00:52:18Temperament volles Gut.
00:52:20Und Brüder,
00:52:20was erzählst du da?
00:52:21Ehrlich.
00:52:24Worum ging's denn?
00:52:31Frank wollte gerne wissen,
00:52:32was sein Bruder verdient,
00:52:33weil er mal Angst hat,
00:52:34dass Jitka ihn ausnimmt.
00:52:36Und haben Sie es ihm gesagt?
00:52:40Das ist ja kein Geheimnis.
00:53:04Was schreien denn die Leute für ein Bild?
00:53:08Geht ihr nichts an?
00:53:12100 Euro oder 1.000?
00:53:13Mann!
00:53:15Das ist meine Privatsache.
00:53:17Hm, okay.
00:53:19Was denn los?
00:53:19Das ist doch kein Geheimnis.
00:53:21Brug, der geht bei 300 los.
00:53:22Und bei den Gemälden geht's von
00:53:23bis 10.000, 15.000.
00:53:26Rund.
00:53:30Euro.
00:53:31Euro?
00:53:33Euro!
00:53:36Da muss ich aber eine Menge Verbrecher finden.
00:53:41Was ist, brauchst du Geld.
00:53:48Und wie viel verkaufst du so?
00:53:51Reicht zum Leben.
00:53:55Wer kauft denn deine Bilder?
00:53:56Warum, warum willst du das wissen?
00:53:57Ist das eine verbotene Frage oder was?
00:53:59Ja, aber es geht dich nur nicht an.
00:54:00Ist das eine verbotene Frage oder was?
00:54:01Geht ihr nicht an?
00:54:07Darf ich das auch nicht wissen?
00:54:18Meine Galerie, die versteht sich so ein bisschen als Schnittstelle für den Markt im Osten.
00:54:23Für die ist das eine Kapitalanlage.
00:54:25Von die lässt sich keiner gerne ins Depot blicken.
00:54:28Aha.
00:54:30Deswegen war es so schwierig, Informationen über ihre Geschäfte zu bekommen.
00:54:34Wobei ich natürlich auch kein Experte bin.
00:54:39Also der Kunstmarkt, das ist ein sehr diskretes Geschäft.
00:54:43Und meine Kunden, die legen auch alle besonders Wert darauf.
00:54:47Hat er sich denn zufrieden gegeben?
00:54:49Frank hat doch bestimmt nachgebohrt.
00:54:57Ich glaube, so kommen wir jetzt nicht weiter.
00:55:00Vielleicht sollten wir Franks Zweifel an Geschäften seines Bruders,
00:55:05auch an der Galerie im Ladeck,
00:55:08direkt vor Ort aus der Welt schaffen.
00:55:13Schauen wir doch nach dem Essen einfach gleich da vorbei.
00:55:45Wir sollten Doktor Graubner beiziehen.
00:55:47Meinen Sie, der ist so spontan?
00:55:49Ja, wenn sein neuer Freund aus Berlin ruft.
00:55:59Och, Kinder say, ich liebe Panathie.
00:56:20Ja, ich liebe Panathie.
00:56:52So, das ist meine gesammelte Geschäftstätigkeit aus den vergangenen zwei Jahren
00:56:56von Frau Müller-Rower, meiner Buchhalterin, akkurat geführt.
00:56:59Viel Spaß.
00:57:04Guten Abend allerseits.
00:57:05Guten Abend, Herr Graubner. Danke, dass Sie so schnell kommen, komm.
00:57:08Herr Dr. Graubner ist ein versierter Kenner der tschechischen Malerei
00:57:12und ein anerkannte Experte für Kunstfälschungen.
00:57:18Wir interessieren uns für das Kupka-Bild.
00:57:25Wo ist es denn nun?
00:57:26Wie Sie eine Vorstellung davon, wie viel das wert ist?
00:57:29Zwischen 5 und 7 Millionen Kronen.
00:57:31Das sind 200.000 bis 300.000 Euro.
00:57:35Werden Sie so ein Bild einfach an der Wand hängen lassen?
00:57:42Entschuldigung, wie darf ich?
00:57:45Vorsicht, bitte.
00:57:47Was ist das für ein Bild?
00:57:49Das hier.
00:57:50Hochwertiges Original wie der Kupka auch.
00:57:53Das gefällt mir sehr.
00:57:56Darf ich davon ein Foto machen?
00:57:58Ja, selbstverständlich.
00:58:00Das ist ein früherer Max Oppenheimer.
00:58:02Eher untypisch.
00:58:03Nicht ganz so teuer wie der Kupka, aber sehr begehrt.
00:58:09Nichts, wieder hier, bitte.
00:58:12Warum zweifeln Sie die Echert nochmal an?
00:58:15Wir gehen davon aus, dass Frank Miller in einem Kunstfälscherfall ermittelt hat.
00:58:20Das ging alles sehr diskret zu.
00:58:21Der Sammler wollte kein großes Aufsehen.
00:58:24Nicht wahr, Frau Majerova?
00:58:25Ja.
00:58:26Franks Spur führt hierher in diese Galerie.
00:58:29Das ist mein Schwachsinn.
00:58:30Sehr überzeugend.
00:58:32Also wenn das hier eine Fälschung ist, dann ist sie ausgezeichnet.
00:58:34Kompliment.
00:58:36Kompliment, sagt's ab.
00:58:38Glauben Sie, dass ich eine minimale Probe von dieser Farbe hier abkratze?
00:58:43Sie kennen die Spielregeln.
00:58:44Das Bild nimmt keinen Schaden.
00:58:46Sie werden absolut nichts davon erkennen.
00:59:02Sagen Sie, Dr. René Wagner, das sind Sie?
00:59:07Ja.
00:59:08Aha.
00:59:10Das bedeutet also, dass die Expertisen für beide Bilder von Ihnen kommen?
00:59:15Ja.
00:59:17Als Konstellatoriker bin ich ein anerkanter Spezialist für Jugendstil und klassische Moderne.
00:59:21Haben wir da ein Problem jetzt?
00:59:22Eine Fälschung kann ich leider nicht nachweisen.
00:59:24Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, das ist echt.
00:59:26Hören Sie, Sie haben sich verrannt, das passiert.
00:59:29Ja, wir können die ganze Aktion jetzt hier abbrechen.
00:59:38Schauen wir den Tatsachen ins Auge.
00:59:41Manchmal muss man auch kleine Schritte zurückgehen.
00:59:44Kollege.
00:59:53Ja, Kunstfälschung ist Kunstfälschung, aber Mord ist Mord.
00:59:57Also, es geht weiter.
01:00:00Nächste Station für uns ist Gottschahalle, richtig?
01:00:03Und diesmal kommen Sie auch mit, Frau Müller-Rober.
01:00:27Daacke.
01:00:29Daacke.
01:00:30Daacke.
01:00:32Daacke.
01:00:34Daddy! Daddy! Daddy!
01:01:04Daddy!
01:01:06Du machst mich nicht, Vater!
01:01:09Du nicht!
01:01:10Na los, schieß, wenn es dir gut tut.
01:01:21Wie ungerecht die Welt doch ist.
01:01:24Du kommst nicht gegen deinen Vater an?
01:01:26Du kannst fliehen, wo ihn du bist.
01:01:28Du kannst dich zudrehen.
01:01:30Du kannst ihn sogar umbringen.
01:01:33Frank ist hier drin.
01:01:35Hier!
01:01:36Fast nicht!
01:01:37Wirst du, wie er sagt, die Enttäuschter ist?
01:01:39Du Muttersöhnchen!
01:01:41Was sagt er sonst noch?
01:01:42Halt die Fresse!
01:01:43Hinterlader, verfickte Tunter!
01:01:45Du Loser!
01:01:46Du Enttäuschung!
01:01:47Lass mich in Ruhe!
01:01:49Du hast keine Ahnung, wer ich bin!
01:01:53Und du hast keine Ahnung, wer ich bin!
01:01:57Aufhören! Klappen Sie!
01:02:00Sie ziehen Fase, Nicola!
01:02:07Wie ist es, Sven?
01:02:09Sven, sei ruhig.
01:02:11Wie ist es, ich habe ihn umgebracht.
01:02:13Sven!
01:02:14Erzähl's!
01:02:16Er hat mich die ganze Zeit beleidigt.
01:02:41Er hat mich verloren.
01:02:46Er hat mich verloren.
01:02:47Er hat mich nicht verloren.
01:02:48Er hat mich verloren.
01:03:03Ich wollte es, dass er dich entschuldigt.
01:03:12Ich bin ihm hinterhergerannt.
01:03:21Hey!
01:03:22Was soll ich die Scheiße bei ihm?
01:03:24Hey!
01:03:26Warum entschuldigst du dich nicht?
01:03:28Warum soll ich mich entschuldigen?
01:03:30Komm her, Sven, du bist mein Sohn.
01:03:35Ich liebe dich.
01:03:37Ich liebe dich.
01:03:41Du siehst nicht, was hier abgeht.
01:03:43Es sind nämlich Arschlöcher.
01:03:44Es sind keine Arschlöcher.
01:03:45Nimm's zurück.
01:03:46Hetka, Hetka, René und Ralex sind Arschlöcher.
01:03:49Halt's Maul.
01:03:50Du siehst es nämlich nicht.
01:03:52Du siehst es nicht.
01:03:54Du bist süß.
01:03:55Und du steckst in der Scheiße.
01:04:00Und du bist schwul.
01:04:03Halt's Maul.
01:04:04Halt's Maul.
01:04:06Ihr seid nämlich blind.
01:04:07Mein bescheueter Bruder ist blind.
01:04:09Und mein kleiner Schwockelsohn ist auch blind.
01:04:11Halt deine verdammte Fresse!
01:04:13Halt's Maul, deine verdammte Fresse!
01:04:27Halt's Maul, deine verdammte Fresse!
01:04:34Halt's Maul, deine verdammte Fresse!
01:04:35Halt's Maul, deine verdammte Fresse!
01:04:35Ich bin nicht ausgetickt!
01:04:47ARD Text im Auftrag von Funk
01:05:13I was still
01:05:51Wie?
01:05:53Ja, das...
01:05:56Das Café Tee, erinnere mich
01:06:00Haben Sie das gewusst?
01:06:03Ja
01:06:06Und Sie sind sich sicher, dass es hier passiert ist?
01:06:10Was soll das denn jetzt? Er hat es doch gestanden
01:06:13Sven
01:06:15Was haben Sie mit Franks Leiche gemacht?
01:06:18Tatort ist unten am Fluss
01:06:19Da ist er ins Wasser geworfen worden
01:06:22Wir haben Blutspuren da gefunden
01:06:24Ihr Vater ist ertrunken
01:06:28Was?
01:06:31Nee, nein, das kann nicht sein
01:06:36Vielleicht kann sich Sven einfach nicht mehr daran erinnern
01:06:44Sie waren auch hier, nicht wahr?
01:06:50Ja, Sven kam ihr entgegen
01:06:53Ich habe ihn in ein Taxi gesetzt
01:06:55Und dann nachgesehen
01:06:59Wo lag Ihr Bruder?
01:07:02Nirgends nicht
01:07:03Ich habe ihn nicht gefunden
01:07:23Etwa dort oben ist er seinem wirklichen Marder begegnet
01:07:29Haben Sie Ihren Vater darunter gestoßen?
01:07:32Nein, habe ich nicht
01:07:38Dann kann er es nicht gewesen sein
01:07:41Das ist doch eine reine Schikane, Herr Zertrun
01:07:43Alles zugegeben
01:07:44Was wollen Sie denn noch?
01:07:46Er war es nicht
01:07:47Ausgeschlossen
01:07:50Na also
01:07:51Dann denke ich, unser Junggesellenabend ist noch nicht zu Ende
01:07:56Nach Gottschahalle
01:07:57Was kam dann?
01:08:19Die Brünette da
01:08:21Woher kannten Sie die?
01:08:24Sie kannten sie
01:08:25Das habe ich gesehen
01:08:28Aber woher?
01:08:34Sie hatte auf dem Junggesellenabschied nichts verloren
01:08:37Oder war sie plötzlich einfach doch da?
01:09:00Sie hat auf der Toilette gefügelt
01:09:03Und diesen Frank
01:09:05Ich meine vor der Hochzeit mit dem Bruder des Bräutigams
01:09:13Das haben Sie mit Ihren eigenen Augen gesehen?
01:09:16Komm her
01:09:20Komm schon Frank, wir geben die 100.000
01:09:24100.000 an den Krieg mit dem Ort
01:09:27Sie haben ihm Geld geboten?
01:09:29Ja, damit er uns in Ruhe lässt
01:09:32100.000 Euro
01:09:34Natürlich war das viel zu viel, aber ich habe es eben gesagt
01:09:41Es war ja auch ganz anders geplant
01:09:43Aber er
01:09:45Er hatte einfach die Situation und mich ausgenutzt
01:09:49Ist es dann in Ruhe?
01:09:51Ich weiß nicht, ob ich das schaffe
01:09:57Weißt du was?
01:09:59Reicht mir schon
01:10:00Du Arschloch
01:10:01Wussten Sie davon?
01:10:05Ja
01:10:06Nein
01:10:08Keine Ahnung
01:10:51Du Arschloch
01:10:53Du Arschloch
01:10:58Die Kui
01:11:20War Ihre Idee
01:11:23Ich habe dir gesagt
01:11:24Du sollst sie nicht erraten
01:11:25Die ist nicht gut für dich
01:11:37Die ist nicht gut für dich
01:11:46Warum waren Sie überhaupt hier?
01:11:52Ich hatte sie angerufen
01:11:54Frank war ja am durchdrehen, da wollte die Hochzeit boykottieren.
01:12:00Und Sie?
01:12:02Ich bin rausgegangen.
01:12:04Ja, wohin?
01:12:05Na, weg!
01:12:06Ich wollte erst mal keinen sehen.
01:12:09Und Frank?
01:12:10Georgi!
01:12:11Georgi, bleib stehen!
01:12:13Du bist so ein Arschloch!
01:12:16Ich hab's nicht mal gefällig!
01:12:17Georgi, bleib jetzt jetzt!
01:12:19Lass mich in Ruhe!
01:12:33Da vorne sind wir dann irgendwo nachtlos.
01:12:51Da vorne sind wir dann irgendwo nachtlos.
01:12:57Das ist interessant.
01:13:00Nein, das ist komisch.
01:13:02Der Abstand, Kapelle, Brücke, das stimmt nicht.
01:13:06Die wurde erst von den Kommunisten verschoben.
01:13:301908, haben Sie gesagt, ja?
01:13:33Schauen Sie auf die Kapelle.
01:13:36Sie wurde 1956 um exakt 31 Meter verschoben.
01:13:42Wenn Sie jetzt das Bild mit dem jetzigen Zustand vergleichen,
01:13:46dann werden Sie feststellen, dass die Kapelle beide Male an derselben Stelle steht.
01:13:54Jetzt überlegen wir alle mal, was das wohl bedeutet.
01:13:59Entweder besaß Max Oppenheimer eine hellseesische Fähigkeit, oder?
01:14:04Unter dem genialen Kunstfälscher Jörg Müller ist ein kleiner Fehler passiert.
01:14:10Letztes halten wir für wahrscheinlicher.
01:14:14Flieger Blödsinn.
01:14:16Frank wusste das alles.
01:14:18Und er ist Ihnen auf die Spur gekommen.
01:14:21Ist das wahr?
01:14:25Sag mir bitte, dass das Quatsch ist, ja, ne?
01:14:30Warum machst denn du sowas?
01:14:35Wie bitte?
01:14:37Und ihr habt mich da reingezogen!
01:14:50Frank hatte recht.
01:14:51Hat die ganze Zeit recht gehabt.
01:15:28Giorgi meilt die Bilder.
01:15:30Du platzierst die mit irgendwelchen plausiblen Legenden auf dem Kunstmarkt?
01:15:33Sammlungen von Varscher Juden zum Beispiel.
01:15:37Expertise von anerkannten Experten.
01:15:39Und die Kackfreunde sind mir scheißegal.
01:15:43Aber ich will dich...
01:15:48Ich will dich nicht im Gefängnis sehen.
01:15:54Erstens, du bläst die Hochzeit ab.
01:15:57Zweitens, du ziehst dich sofort aus dem Fälschergeschäft zurück,
01:16:00wenn ihr auch nur einen Tag weitermacht.
01:16:02Lass ich euch alle aufliegen.
01:16:04Alle.
01:16:06Weg!
01:16:09Lass noch nicht.
01:16:18Wer von Ihnen hat Frank umgebracht?
01:16:29Gut, also, wir beginnen mit dem Moment, wo Sven Müller seinen Vater aus dem Stripclub kommen sieht.
01:16:46Sie folgen ihm.
01:16:49Es kommt zum Streit.
01:16:52Mein bescheueter Bruder ist blind.
01:16:54Und mein kleiner Schwockelsohn ist auch blind.
01:16:56Halt deine verdammte Fresse!
01:16:58Halt deine verdammte Fresse!
01:17:00Halt deine verdammte Fresse!
01:17:02Halt deine verdammte Fresse!
01:17:04Sie stürzen sich auf Ihren Vater. Sie würgen ihn so lange, bis er sich nicht mehr bewegt.
01:17:09Und dann hören Sie auf, weil Sie glauben, dass er tot ist.
01:17:17Und dann?
01:17:23Dann bin ich weggegangen und Jörg begegnet.
01:17:32Ja, Sven war verzweifelt. Er hat auf seine Hände gestarrt und vor sich hin gebrabbelt.
01:17:38Sven!
01:17:39Ich habe ihn dann gehen lassen.
01:17:41Aber vorhin haben Sie behauptet, dass Sie Taxi gerufen haben.
01:17:47Habe ich nicht. Ich bin zu meinem Bruder.
01:17:53Bedeutet also, dass Frank Müller noch hier gelegen hat?
01:17:58Richtig.
01:18:02Frank!
01:18:05Frank!
01:18:06Ja, er lag da.
01:18:09Frank!
01:18:10Er lag da wie tot.
01:18:15Ja, weiter bitte. Zeigen Sie uns, was Sie dann gemacht haben.
01:18:24Ich war hier.
01:18:27Und dann kamen die anderen.
01:18:29Nee.
01:18:31Frank!
01:18:32Was ist los?
01:18:33Frank!
01:18:34Bist du denn tot, oder was?
01:18:36Frank!
01:18:36Weil hier drauf soll jemanden am Klang machen!
01:18:38Und wer genau war das?
01:18:47Jitka, Radek, René.
01:18:48Ich bin gelügt.
01:18:49Bist du bescheuert? Ich war nicht hier.
01:18:51Wir standen alle um Frank rum. Wir waren alle total geschockt.
01:18:54Stimmt, nee.
01:18:55Hilf mir doch mal einer!
01:18:57Was ist da passiert?
01:18:58Hilf mir doch!
01:18:58Hilf mir doch mal einer!
01:19:02Hey!
01:19:03Hey.
01:19:04Hey.
01:19:06Was war ein Unfall?
01:19:09Es war ein Unfall. Was meinst du?
01:19:13Wir haben es eigentlich nicht gesehen!
01:19:21Ist immer noch mein Bruder.
01:19:24Er ist ein manipulatives Arschloch.
01:19:27Was sagst du denn da?
01:19:28Halt die Fresse, halt die Fresse.
01:19:31Die gehen jetzt einfach alle nach Hause.
01:19:35Sag mal, spinnt ihr?
01:19:37Könnt ihr nur hier nicht einfach abkratzen?
01:19:39Seid mal ruhig, sonst kommt doch irgendwer.
01:19:45Seid mal ruhig.
01:19:48Seid mal ruhig.
01:19:50Seid mal ruhig.
01:19:57Seid mal ruhig.
01:20:02Komm her.
01:20:07Such dir eine Gefreude, Trotty-Wiesen-Scheiße.
01:20:19Seid mal ruhig.
01:20:20Das ist Arschloch.
01:20:31Und dann?
01:20:34Erzählen Sie weiter.
01:20:40Ja, wenn du uns jetzt alle da rein siehst, dann kannst du das jetzt auch sagen.
01:20:42Ich habe es einen braunnen.
01:21:09Scherz.
01:21:12Scherz.
01:21:14Ich komme hier.
01:21:16Ich komme hier!
01:21:18Ich komme hier!
01:21:20Ich komme!
01:21:38Komm, wir lassen dich stehen.
01:21:40Wir können es mal am Arsch finden.
01:21:58Gott!
01:22:07Komm, wir gehen nach Hause.
01:22:38Ich komme hier.
01:22:56Mein Name ist dazu wichtig.
01:22:58Ich komme hier mit einemígenlichen Situation,
01:23:05Ich binれない, nein.
01:23:12Oh, drei, eins, zwei.
01:23:48Sous-titrage Société Radio-Canada
01:24:16Das war's für heute.
01:24:37Was ist er?
01:25:06UNTERTITELUNG
01:25:12UNTERTITELUNG
01:25:13...
01:25:15...
01:25:16...
01:25:16astronomen egal wenn eine tschechin heiratet irgendwann hat sie zu hause
01:25:23immer astronom oder uhrmacher
01:25:32zieloso oder klug scheißer und der automechaniker
01:25:47das sind doch alles schöne berufe machen das auch frauen natürlich sind emanzipiert
01:26:07ich mag prague nicht
01:26:10ihr vater das tut
01:26:16nein der lebt
01:26:21doch ich habe ihr meldenregister nachgeschaut
01:26:25der lebt in seiner alters wg am stadtrand
01:26:31nur ich kann sie hinbringen wenn sie möchten
01:26:40nein
01:26:45schlafende hunde soll man nicht wecken
01:26:46schlafende hunde
01:26:49schlafende hunde
01:26:56schlafende hunde
01:26:59schlafende hunde
01:27:01schlafende hunde
01:27:01schlafende hunde
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