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مسلسل Crime Scene Berlin: Nightlife Killer مترجم - Episode 1
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00:28The police search for the police
00:29To a murderous murder.
00:31They talk about murder.
00:33The man has his侵状 and killed his侵状.
00:39That's one of the cases where I had this feeling,
00:43there is a monster.
00:44The people are dying.
00:46No one knows where he is.
00:48What is he still there?
00:49A very extraordinary murder in Berlin.
00:54For the region here,
00:56it's a year-old-year-old.
00:59It's this bad thing.
01:02To be aware of it.
01:04To know what he is doing.
01:08I didn't know why he should stop.
01:42I didn't know why he should stop.
01:43To be aware of it.
01:48I didn't know why he would stop the corruption.
01:53I will never have a consequence for the future.
01:54I will never have a consequence.
01:54To be aware of it.
01:58Berliner Lechte sind bunt, vielfältig und aus Sicht meines Berufs nicht ungefährlich.
02:17Laute Musik, Hedonismus, Freiheit, Sexualität, Vibrieren, diese Tiefenbässe,
02:23das hat ja, glaube ich, auch ganz viel mit der Geschichte Berlins zu tun.
02:28Diese Teilung, die halt auch durch Friedrichshain langläuft, nachdem dort so ein Todesstreifen war,
02:35ist es dann halt zu einer gesetzlosen Partyszene geworden.
02:40Wie so ein Zauber ist das.
02:51Das Menschen sich berauschen, ist Teil unserer Natur.
02:56Und manche gehen halt feiern und trinken dann fünf Bier.
02:59Und die anderen rauchen einen Joint und die anderen ziehen eine Lein.
03:06Also man hat hier super viele Möglichkeiten, aber gleichzeitig hat diese Partywelt natürlich auch ihre Schattenseiten.
03:23Was am erschreckendsten ist, die Schnelligkeit dessen, in der eine Lebenssituation sich komplett wenden kann,
03:35das macht schon sehr viel Angst.
04:03Das war einfach so, wie eigentlich ein ganz normaler Freitagabend.
04:06Bei uns immer so läuft.
04:09Die Gäste stromerten hier durch den Laden.
04:12Wir haben den Tresen gemacht.
04:15Die Stammgäste waren alle da.
04:20Es war eigentlich alles wie immer.
04:46Ich glaube, die Stammgäste war über die Stammgäste.
04:52Ich war noch nicht so, wie auch immer.
04:53It turned out to the door. My chef took me straight out of the bed. He was there and said
04:57to the bar.
04:59At the time I just knew what we had to do in the bar. I didn't know. I didn't know
05:03who, I didn't know why, I didn't know what.
05:15I know that my colleague, who found him at the time, didn't realize that he was not alive.
05:23He wanted to wake up and put him a glass of water and said, he came in 10 minutes, then
05:30he had to go.
05:30And so he had to be painted with his face, where he realized, what was going on.
05:39In the first moment I thought, maybe a Sex-Unfall, maybe too much Drogen.
05:44And Alkohol or Misch-Konsum can also lead to death.
05:50I just didn't know what it was going on here.
06:08I didn't know the dark room.
06:10And it wasn't clear to me that it was a place where homosexual men meet,
06:16to have anonyme sex together.
06:19And in this way, I looked at the place right now, how it was going on.
06:32It was just the impression that there was a sex component of sex.
06:35That was a lot of, that was a lot of, that was a lot of, that was a lot of,
06:38that was a lot of.
06:49This is a place where a very high Spuren-Aufkommen was expected.
06:55Both DNA-Spuren, there were all over Papier-Taschentüchers around.
06:59We saw the Müll, there were a lot of Kondom inside.
07:15We saw the Tata-Ort-Span in a particular situation.
07:17We could go to a certain situation and then later on.
07:21Then we had also a pair of clothes.
07:24That means that the Leichnam was on a certain level of a certain raster,
07:28to keep DNA-Spuren, Faserspuren, to secure DNA-Spuren.
07:31because we have it only once,
07:33just in this moment, at the moment.
07:40But we found nothing in the Leichnam
07:43that had an identity,
07:45so it was for us first of all a unknown.
08:02Am Verstorbenen fanden sich Hinweise
08:05auf einen Erstickungsmechanismus.
08:08Also wir machen das dann fest an punktförmigen Blutungen
08:14in den Lid- und Augenbinderhäuten,
08:17an den Lidaußenseiten, in der Gesichtshaut,
08:19vielleicht in der Mundschleimhaut,
08:21für die es erst mal keine Erklärung gab.
08:24Wir haben also keine Hinweise bei der ersten Besichtigung
08:28gemeinsam mit der Polizei festgestellt,
08:30die auf eine Strangulation hingewiesen hätten,
08:33die solche Befunde erklären könnte,
08:36sodass das nach Untersuchung des Leichnams recht offen war,
08:40was hier eigentlich passiert ist.
08:43Aber es blieb ein ungutes Gefühl.
08:52Für uns war, ist natürlich ganz wichtig gewesen,
08:54die Identität des Opfers zu klären.
08:56Und bereits am Sonnabend gab es in dem Lokal
09:00erste Hinweise auf eine mögliche Identität.
09:03Und zwar wusste einer der Angestellten,
09:06dass das Opfer beim Metromarkt arbeitet
09:08und dort in der Leitungsfunktion im Kassenbereich ist.
09:11Und ein Team von mir ist mit dem Foto des Opfers
09:15zum Metromarkt gefahren
09:17und konnten relativ schnell über dortige Angestellte
09:21den Hinweis bekommen, um wen es sich handelt.
09:23Nämlich um den damals 32-jährigen Niki.
09:32Den Tag war ich sowieso von Anfang an schon morgens,
09:35wo ich aufstand, anders.
09:38Irgendwie, ich war down, ich war ein bisschen launt.
09:42Ich war, keine Ahnung, irgendwie, ja.
09:46Und dann klingelte mein Telefon.
09:50Hat sie eine Polizistin vorgestellt.
09:56Ihr Bruder wurde tot in einer Bar aufgefunden.
10:00Als sie das sagte, fiel mir das Telefon aus der Hand.
10:05Völlig Panik geschoben.
10:08Als ich meine Eltern gesehen habe, das tat mir noch mehr weh.
10:11Wie alles an, das hat alles zusammengespielt.
10:15Das waren so viele Schmerzen, die ich gespürt habe.
10:25Ich bin von Sekunden, Minuten weg, ausgelöscht.
10:32Ich hatte nur so viel vor mit ihm.
10:35Wirklich.
10:38Auch meine Eltern.
10:41Unsere Eltern.
10:45Es war zu früh.
10:59Ich bin informiert worden,
11:01dass die Ermittlungen aufgenommen worden sind.
11:04Mit dem wenigen Wissen, was wir hatten,
11:09wird auch erst mal ganz offen in alle Richtungen ermittelt.
11:13Und es wäre ein Fehler, sich da zu früh festzulegen.
11:24Mein Auftrag lautete, zu unserer Dienststelle zu fahren.
11:28Und in unserem Vernehmungszimmer
11:29habe ich den Barkeeper der großen Freiheit dann vernommen.
11:35Der war in dem Moment unsere wichtigste Quelle,
11:38der uns was zu der Örtlichkeit sagen kann,
11:41der uns was zum Personenkreis sagen kann.
11:44Deswegen habe ich mir alle Gäste beschreiben lassen.
11:47Also irgendwer muss doch gesehen haben oder gehört haben,
11:51was da passiert ist.
12:12Ich weiß, dass ich dann im Raum saß mit mindestens fünf, sechs, sieben Beamten.
12:17Mein Chef war dabei und dann ging das über Stunden.
12:22Jeder von uns wurde irgendwie separat verhört.
12:26Wen haben Sie gesehen?
12:27Wer war wo, mit wen, wie zugange, in welchen der Kabinen?
12:38Die wollten sehr genau wissen, detailliert wissen, was ein Darkroom ist,
12:41was da drin abgeht, wer hier mit wem, was, wie macht.
12:45Es war schon sehr...
12:49Also mich hat das damals fix und fertig gemacht.
12:51Dass man nicht nur eigentlich Mitarbeiter in einer Bar ist,
12:55in der jemand ums Leben kam,
12:56sondern dass man eben auch dann für einen kurzen Moment
12:59auch wirklich unter Mordverdacht steht.
13:06Es gab Anhaltspunkte für die Möglichkeit eines Tötungszeliktes
13:11und insofern haben wir einfach unterstellt, es ist ein Tötungsdelikt.
13:16Also keiner lässt sich ja freiwillig leise umbringen.
13:21Also ich denke, da muss es entweder ein Stöhnen, ein Schreien gegeben haben,
13:25aber es konnte keiner was sagen, dass er ein Streitgeschehen,
13:28eine körperliche Auseinandersetzung mitbekommen hätte.
13:43Wir haben bei der Obduktion nach wie vor einige Fragezeichen gehabt,
13:52die immer noch nicht ein Ersticken ausgeschlossen haben,
13:58aber auch die Möglichkeit einer Vergiftung eingeräumt haben.
14:08Was mich so irritiert hat, war, dass keine Abwehrspuren da waren,
14:13weil wenn sich jemand in dem Alter, wenn man sich körperlich auseinandersetzt,
14:17dann hat man eigentlich eine andere Situation.
14:19Und es hat erst mal nicht so das eine zu dem anderen gepasst.
14:27Da wurden Mittel genommen Stimulantien genommen
14:31und dass die natürlich genauso gut in einer unsachgemäßen Dosierung
14:36hätten dafür beitragen können, dass Niki quasi in einem Unglücks-Tod stirbt.
14:42Und das wäre ja eine durchaus mögliche Variante gewesen.
14:51Natürlich überlegen wir auch, kann es was sein,
14:55ist es einer, der gerne irgendwelche Substanzen einnimmt,
14:58das thematisiert man dann mit den Angehörigen, mit den Freunden,
15:03mit irgendwem, der uns da Auskunft geben kann.
15:10Niki hat immer zwei Leben gehabt und wir wussten von dem Leben in Berlin sehr wenig.
15:16Wenn Niki uns erzählt hat von Berlin, dass er mal da auf dem Konzert von Kylie Minogue war
15:21oder das und das und das, das hat er erzählt, aber nie, wenn er sich abends mal verabredet hat
15:26oder wenn er einfach mal, hat er uns nicht erzählt.
15:34Hier mit Perücke könnte auch eine Frau sein. Eigentlich schon.
15:39Er hatte das Brautkleid von Mutti an und Mutti war sehr, sehr schlank damals.
15:45Und das hat gesessen, als wäre es zugeschnitten auf ihn.
15:50Und dann hat er sich Hackenschuhe angezogen.
15:52Und das glaubt man nicht, aber er ist hier laufen, als würde er immer Hackenschuhe trauen.
15:59Und er hat eine Taille gehabt, wie eine Frau.
16:03Und was hatte ich gern?
16:04Den Feuerwehranzug vom Papa.
16:07Sieht man mal wieder, Rollenverteilung klappt.
16:14Ja, total.
16:17Also ich hab ihn immer beschützt, hatte ich immer das Gefühl.
16:21Ja, bis wir älter wurden und dann haben sich die Rollen getauscht, weil Niki seine
16:28gerade Linie, eck ein bisschen abdriftend, also hat er gedacht, so jetzt drehen wir mal
16:34um.
16:39Dorfleben ist nicht seins, hat er immer gesagt.
16:58Er wollte auf Biegen und Brechen immer nach Berlin, obwohl Papa irgendwann gesagt hat, Berlin wird
17:06sein Untergang.
17:08Und Papa hat meistens recht.
17:17Bei Niki M. haben wir Blut, Urin, Mageninhalt und Haare untersucht.
17:25Neben dem Alkohol haben wir keine anderen Substanzen festgestellt.
17:28In dem Zusammenhang haben wir auf über 3500 Medikamentenwürgstoffe alle bekannten illegalen
17:35Drogen, verschreibungspflichtigen Betäubungsmittel untersucht und solche tatsächlich nicht nachgewiesen.
17:44Das war wirklich schwierig, weil es gab überhaupt keine Anhaltspunkte, die den Tod näher erklären
17:51können.
17:59Wir haben bei dem Leichnam nichts gefunden, es gab keine Geldbörse, kein Personalausweis,
18:05kein Handy.
18:07Es wurde weiter ermittelt, hat er eine Kreditkarte gehabt, hat er eine EC-Karte gehabt, wie viele
18:12davon hat er gehabt, haben wir Abhebungen mit den Kreditkarten gehabt.
18:16Und wir konnten feststellen, dass die Kreditkarte des Getöteten genutzt worden ist nach seinem
18:22Tod.
18:36Ja, über Ermittlungen bei der Deutschen Bahn konnten wir eben feststellen, dass die Karte
18:41gegen 5.46 Uhr, 5.47 Uhr, also zweimal ist versucht worden, eine Bahnfahrkarte in einem
18:47Automaten am Ostbahnhof zu kaufen und die Fahrt sollte nach Saarbrücken führen.
18:55Ich hatte die Vorstellung, der wollte unbedingt weg, weil er wusste, was er getan hat, aber
19:00es ist ihm nicht gelungen, eine Parkkarte zu bekommen, weil die Karte nicht geeignet war.
19:06Da war meine Überlegung, hat er ein anderes Zahlungsmittel eingesetzt oder vielleicht ist
19:11dann noch eine Fahrkarte nach Saarbrücken erfolgreich gekauft worden.
19:14Die Fragestellung kam er dann an die Bahn gerichtet und tatsächlich circa eine Stunde,
19:19nachdem die Karte von Niki zweimal erfolglos eingesetzt worden ist, eine andere Karte eingesetzt
19:23worden, um genau die gleiche Bahnfahrkarte nach Saarbrücken zu kaufen und wiederum genau an
19:28dem gleichen Automaten, an dem das vorher auch passierte.
19:42Klar gibt es dann wieder Kontonummern, die dahinter sich verbergen und es dauert auch
19:47ein Momentchen, bis man dann die Informationen hat, aber wir konnten feststellen, dass die Karte
19:51einem Miro gehörte.
20:16Meine Augen gehen auf, von null auf hundert, ich schaue mich um, ich weiß nicht wo ich bin,
20:21ich gucke nach oben und sehe, dass da irgendwo auch eine Krankenschwester dann da ist.
20:27Ich frage dann, wissen Sie wo Sie sind?
20:30Nein, wo bin ich denn?
20:31Ja, Sie sind im Krankenhaus.
20:33Man fragt sich natürlich als allererstes, wie kommst du jetzt hier hin?
20:36So, was ist passiert?
20:38Warum ist man hier?
20:39Wo ist man überhaupt?
20:40Ich wusste jetzt auch nicht welches Krankenhaus das ist.
20:49Also irgendwann so Richtung 18, 19 Uhr ist es dann so, dass der Arzt dann ins Zimmer kommt
20:54und erstmal in so einem Kettenton sagt, naja, was hast du jetzt genommen?
20:58Und ich habe ihm dann halt vom Alkohol, den ich so getrunken habe, erzählt.
21:04Und dann hat er dann auch erzählt so, naja, da war ja noch was.
21:12Recht kurz danach kam mir wieder so diese Bekanntschaft in den Sinn.
21:16War ja auch irgendwo die einzige Möglichkeit, die mich dann da hingebracht haben könnte.
21:22Also ich erinnere mich, es ist der 5. Mai 2012, knapp 5 Uhr.
21:27Nochmal zum nächsten Späti an die Ecke, holen uns nochmal ein Bier auf die Hand
21:30und dann noch ein Pfefferminzlikör für den Nachhauseweg.
21:34Auf der Warschauer Brücke nachts ist so das große Nachhause-G-Chaos.
21:42Die Leute stehen am Späti, stehen da noch rum, schauen sich die Fahrpläne aus, wie kommt man jetzt nach Hause.
21:48Und ich stand dann alleine an diesem Bahngleis.
21:56Von der Seite ein Mann, wenn ich ihn schätzen müsste, Anfang 30, spricht mich an.
22:02Man kommt locker ins Gespräch, so, was hat man an dem Abend erlebt, in welchen Bars, Clubs war man.
22:08Er wartet ja auch auf den Zug Richtung Ostbahnhof und sind dann zusammen in die Bahn gestiegen.
22:15Irgendwann nehme ich einen Schluck aus diesem Pfefferminzlikör und verziehe so das Gesicht,
22:19weil es jetzt auch nicht so mein Lieblingsgetränk ist.
22:21Also er hat dann quasi gesagt, hey, also wenn dir dein Pfefferminzlikör jetzt nicht schmeckt,
22:25du könntest ja den Schnaps haben, den ich hier auch noch habe.
22:29Und in dem Zuge haben wir halt die Flaschen getauscht.
22:34Und wie man das halt so macht in diesen kleinen Getränken.
22:36Man haut das zwischen die Zähne und kippt das auf X runter.
22:42Und in dem Moment war das dann tatsächlich so, als wenn dir der Kopf platzen würde.
22:58Und dann waren wir auch kurz darauf schon am Ostbahnhof angekommen.
23:03Er meinte, naja, er kennt sich in Berlin schon sehr gut aus.
23:06Er weiß dann, welche Bushaltestelle er mich bringen kann.
23:08Er würde mich da begleiten und mich da auch hinbringen.
23:13Nach einer gewissen Zeit musste ich gestützt werden.
23:15Und in dem Moment merkst du, irgendwas ist komisch.
23:21Du fasst dich an die Stirn, es ist klitschnass, bist unkoordiniert.
23:28Die letzte Erinnerung ist tatsächlich, als ich mich nach vorne gebeugt habe.
23:32Und er war dann immer noch dabei, klar.
23:33Und ich weiß noch, dass er so seine Hand auf meinen Rücken gelegt hat.
23:37Und ich erinnere mich auch noch, dass er versucht hat,
23:40seine Hand unter mein Shirt, also so um die Hüfte herum zu legen.
23:44Und den Satz gesagt hat, ist dir jetzt nicht gut.
23:49Wie ich dann tatsächlich zur Bushaltestelle gekommen bin,
23:51das ist dann der Moment, der dann fehlt, ja.
24:01Ich bin dann quasi am Montagmorgen auf die Wache in Wedding
24:04und habe eben meine verlorene Kreditkarte gemeldet
24:07und auch, dass mir das Bargeld gestohlen wurde.
24:09Und da hat das dann keine Stunde gedauert,
24:11da wurde ich von der Kriminalpolizei angerufen.
24:18Ich hatte dann das Gefühl, oh mein Gott, die sind ja wirklich hinter meiner Kreditkarte her.
24:21Wie noch was?
24:23Allerdings mit der Aussage, naja, die würden jetzt gerne die Kleidung,
24:26die ich in der Nacht getragen habe, abholen.
24:29Dann dachte ich mir schon, okay, vielleicht nochmal ein bisschen was anderes passiert in der Nacht.
24:34Und die letzte Frage, die mir der Kommissar gestellt hat,
24:38ob ich häufiger in der großen Freiheit 114 verkehre.
24:41Muss ich sagen, kenne ich nicht, habe ich auch nie gehört.
24:44Hat mich dann aber zu Hause natürlich bewegt.
24:49Und als ich dann nach der Zeugner Aussage nach Hause gefahren bin,
24:52das erste, was ich gemacht habe, ist, ich habe mich in den Computer gesetzt
24:55und habe mal eingegeben, große Freiheit 114.
24:57Und dann habe ich gesehen, oh, das ist nicht weit weg von da, wo ich unterwegs war in der Nacht.
25:02Und die Internetseite der großen Freiheit, da war nur noch eine schwarze Strift auf weißem Hintergrund.
25:08Es gab hier einen Mordfall in der Freitagnacht.
25:11Und dann dachte ich mir, huiuiui.
25:17Was für uns wichtig war, war die Information, die wir von Miro bekommen haben,
25:21beziehungsweise aus seinem Entlassungsbericht entnehmen konnten,
25:24dass nämlich der Verdacht geäußert wurde von dem behandelnden Arzt,
25:28dass Miro mit Liquid Ecstasy getäubt wurde oder ihm das verabreicht worden ist.
25:40Gut, also was wir hier auf dem Tisch haben, ist ja ein versuchter Mord.
25:43So, also der Täter hat es darauf angelegt, mir wirklich das Leben zu nehmen.
25:49Und ich weiß nicht, wie viel Glück ich gehabt haben muss einfach,
25:53um aus dieser Sache so rauszukommen, wie ich rausgekommen bin.
25:58Es sprach natürlich einiges dafür, dass auch GHB, also Liquid Ecstasy für den Tod von Niki verantwortlich sein kann.
26:06Und ich veranlasste, dass die psychologische Untersuchung von Niki ausgeweitet wird,
26:12weil zum damaligen Zeitpunkt gehörte das nicht zu den Standarduntersuchungen.
26:21Also diese Substanz hatten wir wirklich nicht auf dem Schirm.
26:24Die ist nicht Bestandteil des normalen Screenings, was wir hier sonst angewendet haben.
26:35Der Begriff Liquid Ecstasy ist sehr irreführend, weil GHB überhaupt nichts mit Ecstasy,
26:41also mit Designer-Amphetaminen, zu tun hat.
26:46GHB wird auch als das K.O.-Mittel schlechthin bezeichnet, um das Opfer wehrlos zu machen.
26:53Es sind sehr geringe Mengen notwendig, um schwerwiegende körperliche Notfallsituationen zu provozieren, bis hin zum Todesfall.
27:08Es gibt Erfahrungswerte, wo jemand, der GHB als Rauschdroge einsetzt, was die Konzentration im Blut betrifft, ungefähr landet.
27:19Und es gibt Erfahrungswerte, was Personen an Konzentrationen im Blut haben,
27:25die durch äußere Einwirkung sehr schwere Intoxikationen erlitten haben.
27:30Sodass wir im Fall Niki M zur Überzeugung kamen, dass hier eine tödliche Vergiftung vorliegt.
27:43Das Tatmittel hatten wir somit, also GHB, und es war jetzt die Bestätigung unserer Vermutung, dass diese vollendete Tat und
27:50die versuchte Tat, die hängt zusammen.
27:59Wir haben zwei Taten, ein vollendetes Delikt, ein versuchtes Tötungsdelikt, die in ganz engen zeitlichen und örtlichen Zusammenhang stehen.
28:12Wir sind mit Miro den Weg abgegangen, den er mit der Person gegangen ist, die ihm das Liquid Ecstasy verabreicht
28:18hatte.
28:24Für die Menge an Liquid Ecstasy, die ich bekommen habe, sollte eigentlich keine Erinnerung da sein.
28:28Aber ich wusste sogar, in welchem Gleis wir wohl angekommen sind.
28:32Also die Uhrzeit hatte ich auch mehr oder weniger parat.
28:34Dann sind wir das abgelaufen und die konnten sich dann natürlich die Kameraaufnahmen sichern aus dieser Nacht.
29:00Und wir wussten jetzt zum ersten Mal, wen wir eigentlich suchen. Zumindest haben wir ein Bild von ihm gehabt.
29:07Problematisch war, die Bilder waren nicht besonders gut.
29:11Das frustriert einen schon, weil man sich erhofft, dass es ein sehr markanter Mensch ist,
29:18den man viel besser beschreiben kann und wiedererkennen kann. Das war bei dem jetzt nicht so.
29:28Die zwei Vertraute, die sich seit langer Zeit kennen und da einen gemeinsamen Weg gehen.
29:34Nichts würde mich vermuten lassen, dass diese beiden Menschen sich vor fünf Minuten zum ersten Mal begegnet sind.
29:45Das passt vielleicht zu dem, ja, zu der Fähigkeit des Täters, auch wildfremde Menschen in kürzester Zeit scheinbar für sich
29:56einzunehmen.
29:56Und wirkliches Misstrauen gar nicht erst aufkommen zu lassen.
30:18Er hat eine geduckte Haltung.
30:23Ein Profiler würde jetzt wahrscheinlich sagen, er hat ein schlechtes Gewissen. Ich weiß es nicht.
30:31Tja, schwierig.
30:35Der hat ihn in uns genommen.
30:38Einfach so.
30:39Zack.
30:40Weg.
30:42Ja.
30:48Was wir dann zu diesem Zeitpunkt wussten, es sind ein versuchtes und ein vollendetes Tötungsdelikt innerhalb kürzester Zeit.
30:57Das ist auch für einen erfahrenen Staatsanwalt eine außergewöhnliche Dimension, die sich da aufgetan hat.
31:04Also wenn der das zweimal gemacht hat, innerhalb von anderthalb Stunden, dann ist das vielleicht nicht alles.
31:30Ja, das bin ich.
31:39Ich habe immer ein ganz normales Leben geführt.
31:43Zielstrebig.
31:44Ehrlich.
31:45Ich hatte konkrete Wertvorstellungen.
31:51Und irgendwann ist in mir etwas passiert, was ich nicht mehr verstanden habe.
32:00Ich stelle mir viele Fragen und ich suche nach Antworten.
32:05Aber viele Zusammenhänge und Abläufe sind mir völlig fremd.
32:10Ich bin verzweifelt, weil ich Angst vor meinem eigenen Handeln habe.
32:30Glockenheit und Abläufe aufbleiben der Kamera Geldandi baixo.
32:35Das Lehrpolitik war überhaupt nicht einfach nie.
32:38Mensch würde mir��다 erwarten Heychter statistische Olmehe Market.
32:39Ja, wie hat denn er gehört?
32:49Auf jeden Fall so.
33:59We're right back.
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