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00:03dieser täter war unterwegs mit dem ansatz ein kind zu entführen sexuell zu missbrauchen zu töten
00:12da klingelten bei uns die alarmglocken weil es eine zeugenbeobachtung gab die einen blau
00:19doppelkadett gesehen haben die eltern konnten sich nichts trösten sie waren dieser hoffnungslosen
00:26situation aus ihrer sicht vollkommen ausgeliefert in der familie war chaos es war schreien es war
00:34ein zusammenbruch ein familiensystem kollabiert man weiß dass jetzt eigentlich jede sekunde zählt
00:44wenn was hier mit dem möglichen serientäter zu tun haben
01:21zeit abend wird der sechsjährige michael aus sanne in sachsen
01:25anhalt
01:29The young man was at 18.20pm last time seen,
01:32teilte a police speaker on Sunday in Stendal.
01:50My name is Frank Knöbler.
01:52Und ich war in der DDR ausgebildet
01:55und bin nach der Wende in die neu eingerichtete PI Stendal,
02:01damals als Leiter der Abteilung Kriminalpolizei, eingesetzt worden.
02:09In einem kleinen altmärkischen Dorf in Sachsen-Anhalt
02:12begann am Samstag ein Albtraum.
02:14Und bis heute gibt es keine heiße Spur.
02:17Vor dem Haus seiner Eltern
02:18hatte der kleine Michael am Samstag Nachmittag gespielt.
02:21Dann gegen 18.20 Uhr wollen Nachbarn einen Wagen gesehen haben,
02:25der anhielt, den Jungen einlud und dann wegfuhr.
02:28Der Vater versuchte ein paar Minuten später,
02:30mit seinem Wagen dem Auto zu folgen.
02:32Bis nachts um drei waren die Eltern unterwegs,
02:34doch von ihrem Jungen keine Spur.
02:40Also ich war junger Vater, mein Sohn war 1992 neun Jahre alt.
02:43Es war ja ein Wochenende.
02:46Ich war zu Hause, ein ganz normales Familienwochenende.
02:50Wir lebten damals noch in Magdeburg-Olfenstedt,
02:52eine große Wohnsiedlung.
02:53Dann kommt der Anruf, man setzt sich ins Auto, man fährt da hoch.
03:02Sanne liegt in der Altmark, also mehr als 200 Einwohner,
03:05ordne ich da jetzt mal nicht zu zur damaligen Zeit.
03:08Es war ein beschauliches Altmark-Dürfchen,
03:10wo ich glaube, bis dahin die Leute ihre Türen offen gelassen haben.
03:16Sie kriegen erst Informationen über die Anzeige in dem Fall.
03:20Der Junge wurde entführt.
03:21Der wurde von der Straße sozusagen in ein Auto gezerrt und ist jetzt weg.
03:28Man hat mit den Eltern zu tun, die natürlich völlig aufgelöst sind,
03:31dass das Kind weg ist.
03:32Man hat mit Medien zu tun.
03:34Das war also auch eine neue Erfahrung,
03:35mit der ich sehr schnell lernen musste, umzugehen.
03:39Und wir haben versucht, professionell unsere Arbeit zu machen.
03:41Es kommt es vornehmlich darauf an, noch einmal die Bevölkerung zu sensibilisieren
03:47und aufzurufen, uns bei der Bearbeitung dieser Vermissten Sache zu unterstützen.
04:19Auch lifehäuser coalitions.
04:24My name is Ottfried Müller, I was 42 years old in the police department.
04:30After the end I was a professor and a professor for the police inspection Stendhal.
04:37After the introduction of the Entführung, I was sent to Sanne to the Ortschaft.
04:53The little boy played here before the Hoftor.
04:56The door was open.
04:58He was supposed to play.
04:59But it was often so.
05:01And it was unbeatable,
05:03as the children were at the time.
05:13The car hit an,
05:15it was 18.00 Uhr.
05:17He went down and spoke with him.
05:29That was here.
05:30Here, forward.
05:32That was.
05:49My name is Lydia Benecke.
05:51Ich arbeite als Kriminalpsychologin mit Sexual- und Gewaltstraftätern.
05:58Dieser Täter hat offensichtlich ja auch sehr spontan die Idee gehabt, genau diesen Jungen anzusprechen.
06:06Er hat dabei in Kauf genommen, beobachtet zu werden, denn er war ja in einer Gegend, wo auch Häuser waren,
06:14wo auch Menschen noch unterwegs waren.
06:16Wo also eigentlich die Chance relativ groß war, dass jemand das auch beobachten würde.
06:23In dem Moment, wo ein Junge in seinem Auto war, hatte er offensichtlich den Eindruck, dass er nun die Kontrolle
06:32über dieses Kind hatte, die er dann auch nutzen konnte, um genau die Dinge umzusetzen, die er sich vorstellte.
06:43Man muss ja davon ausgehen, dass der Junge vielleicht sogar noch irgendwo in der Nähe ist, dass der Täter gar
06:48nicht so weit weggefahren ist mit dem Jungen, sondern dass da irgendwo vielleicht in der Nähe noch etwas zu finden
06:53ist.
06:54Das sind ja Dinge, die einen dann beschäftigen. Das heißt, wir haben schon auch das Umfeld in seine Zielgerichte abgesucht
07:00mit der Bereitschaftspolizei, um hier mögliche Hinweise, Spuren zu finden.
07:04Wir hatten natürlich auch Kriminaltechnik vor Ort.
07:07Seit heute Morgen, 10 Uhr, wird die Suche nochmal verstärkt. Beamten der Polizei in Sachsen-Anhalt durchstreifen das Gelände um
07:14Sanne.
07:15Zum zweiten Mal bereits aber, man will nichts unversucht lassen, um Michael doch noch zu finden.
07:20Der Sechsjährige wird inzwischen bereits 66 Stunden vermisst. Die Hoffnung, ihn lebendig zu finden, nimmt stündlich ab.
07:31Die Familie war tief betroffen, aber noch mit der Hoffnung, den Jungen noch wieder lebend wieder zu bekommen.
07:51Für uns, die dort Hilfe leisten wollten, daneben stehen wollten, war es genauso schwer.
07:58Bei uns hat das genauso betroffen gemacht, wie solch ein kleiner Junge hier einfach aus seinem Leben gerissen wird und
08:05weggebracht wird.
08:09Wir hatten ja den Sachverhalt sehr schnell in der Öffentlichkeit. Wir haben also auch Zeugenaufrufe gestartet.
08:16Wir haben auch Lautsprecherdurchsagen gemacht über längere Zeit.
08:19Und wir hatten ja so gesehen dann auch eine Person, eine Frau, die sich bei der Polizei gemeldet hat, die
08:26mit ihrem Fahrzeug unterwegs war.
08:28Sie hat gesagt, Mensch, ich hatte da dieses Erlebnis an der Kreuzung. Ich habe das Fahrzeug wahrgenommen, was mich da
08:35etwas rasant überholt hat.
08:37Dann trotzdem an der roten Ampel halten musste, auch mit Blick darauf, dass sie festgestellt hat, das war ein Opel
08:43KTD.
08:43Sie fuhr selber so ein Auto. Und sie hat eben wahrgenommen, als sie direkt neben dem Fahrzeug war, dass dort
08:54eine männliche Person hinter dem Steuer saß und offensichtlich mit einem Kind Schwierigkeiten hatte auf dem Beifahrersitz,
08:59das sich gestikulierend und auch ein bisschen schreiend verhalten hat, als sei es so widerspenstig in der Situation.
09:07Sie hat auch wahrgenommen, dass ein Zeller Kennzeichen am Fahrzeug war. Wir richteten dann natürlich auch ein Stück weit den
09:13Fokus auf Zelle.
09:16Noch haben wir Hoffnung. Wir sind immer noch dabei, einen Vermisstenfall aufzuklären. Also man weiß, dass jetzt eigentlich jede Sekunde
09:24zählt.
09:37Auch heute Vormittag sucht die Polizei weiter nach dem kleinen Michael. Der sechsjährige wird seit Sonntag vermisst.
09:43250 Beamte sind im Großeinsatz rund um die Uhr und eine Spur führt nach Zelle in Niedersachsen.
09:50Die Vermutung liegt nahe, dass der Fall etwas mit einem Kindermord in Zelle zu tun hat.
09:55Im März war der neunjährige Rudolf Bröckel sexuell misshandelt und ermordet worden.
09:59Erst Tage später fand man seine Leiche in einem benachbarten Wald.
10:04Wir hatten eine erste Arbeitsbesprechung angesetzt mit den Kollegen in Zelle, als unser Michael noch vermisst war.
10:10Wir haben natürlich in Zelle dann auch über den Fall des Rudolf Bröckel gesprochen.
10:15Dieser Fall war ja damals schon in der dortigen Mordkommission bekannt.
10:21Man war ja aktiv in den Ermittlungen zu diesem Fall.
10:25Der kleine Junge, auch eher schmächtig und blond, wurde zuletzt am 18. März gesehen,
10:30auf dem Nachhauseweg vom Fußballtraining nur 200 Meter von der elterlichen Wohnung entfernt.
10:37Was soll man da denken? Also es läuft einem eiskalten Rücken runter, wenn man diese Assoziation herstellt zu dem dann
10:43noch vermissten Fall, den man selber hat.
10:59Ich bin Heinz-Peter Klages, erster Kriminalhauptkommissar AD, habe 40 Jahre lang bei der Kripo gearbeitet.
11:12Der Rudi war beim Fußballtraining in Altenzelle.
11:15Altenzelle ist ein Ortsteil von Zelle und Rudi und sein Freund sind vom Fußballtraining zu Fuß zurückgegangen.
11:23Die beiden haben sich getrennt gegen 18, 15, 18, 20.
11:30Der Täter hat sicherlich gewartet, bis die beiden Jungen sich getrennt haben und hatte dann in dieser Seitenstraße eigentlich ein
11:39leichtes Spiel.
11:40Und hat Rudi ans Fahrzeug gelockt und letztlich ist Rudi eingestiegen.
11:52Obwohl seine Eltern Stein und Bein gesporen haben, der würde niemals in ein fremdes Auto steigen.
11:57Aber Kinder, das sind Kinder.
12:04Ich heiße Thomas Machleb. Ich habe bei der Polizeiinspektionszelle vom ersten Tag an bis zur Auflösung in der Mordkommission gearbeitet.
12:16Ich bin dann an dem 19.03.1992 zur Familie Bröckel gefahren, habe eine starre, erdrückende Situation in der Wohnung
12:33vorgefunden,
12:34wie ich sie noch nie zuvor bei vermissten Fällen erlebt habe.
12:39Frau Bröckel wiederholte, Rudolf sei zuverlässig gewesen.
12:46Rudolf sei ein Junge gewesen, der, wenn er gesagt hat, er ist um 18 Uhr zu Hause, er um kurz
12:53vor 18 Uhr zu Hause gewesen ist.
12:56Sie können sich nicht vorstellen, dass er von zu Hause weggelaufen ist. Es gab überhaupt keinen Anlass dafür.
13:02Es ist in der Familie nichts vorgefallen. Es ist in der Schule nichts vorgefallen.
13:07Und es ist auch im Umfeld der Familie überhaupt nichts vorgefallen, was den Jungen dazu hätte veranlassen können, nicht nach
13:14Hause zu kommen.
13:17So wie seine Eltern ihn beschrieben haben, war er ein ruhiger, vielleicht etwas zurückhaltender, freundlicher Junge, der gerne Fußball gespielt
13:26hat.
13:27Seine Eltern kamen aus der ehemaligen Sowjetunion, Aussiedler, ein sehr enger Familienverband, die Rudi ja unglaublich geliebt haben beide.
13:39Die alles, wirklich alles, was in ihren Möglichkeiten stand, getan hätten, um ihr Leben zurückzubekommen.
13:47Die Eltern, die hatten keine Erklärung. Sie konnten sich nichts trösten. Sie konnten sich noch nicht mal damit trösten, zu
13:55sagen, Mensch, wenn du doch bloß gestern Morgen nicht mit ihm geschimpft hättest.
14:00Und deswegen ist er heute nicht nach Hause gekommen, weil er Angst hat, du könntest wieder mit ihm schimpfen.
14:05Mit so einer, ich sage jetzt mal, banalen Aussage konnten sie sich noch nicht mal trösten.
14:09Sie waren dieser hoffnungslosen Situation aus ihrer Sicht vollkommen ausgeliefert.
14:22Kriminalistisch gesehen sind die ersten drei Tage eigentlich entscheidend.
14:26Und alles, was in den ersten drei Tagen nicht geklärt werden kann, wird sehr, sehr schwer später aufzuklären.
14:35Es sind Kollegen in die Schule gegangen, die mit der Klasse gesprochen haben, mit den Lehrern gesprochen haben.
14:41Kollegen sind in den Sportverein gegangen, wo er amtrainiert worden ist.
14:46Das Wohnhaus ist von Dachboden bis zum Keller durchsucht worden.
14:54Ich weiß noch, dass wir selbst einen Hellseher eingeschaltet haben.
14:58Nicht zuletzt auf Drängen der Familie.
15:01Wir wollten alles, was möglich ist, ausschöpfen, um diesen Täter dingfest zu machen.
15:10Der Hellseher hat uns aber dann auch nicht weiterbringen können.
15:18Vom ersten Tag an, da war mir klar, hoffentlich geht das gut aus.
15:25Und dieses Gefühl, das mich da bestichen hat, das hat mich auch nie wieder losgelassen.
15:32Spaziergänger haben in Celle bei Hannover eine grausige Entdeckung gemacht.
15:36Sie fanden die Leiche des neunjährigen Schülers Rudolf Brücke.
15:39Der Junge war am Mittwoch nicht vom Fußball nach Hause gekommen.
15:43Jetzt sucht die Polizei fieberhaft nach dem Mörder.
15:57Mein Name ist Walter Feldmann, ich bin Kriminalbeamter außer Dienst, war zuletzt Leiter Fachkommissariat 1 in Celle.
16:05Mein letzter Dienstgrad war erster Kriminalhauptkommissar.
16:12Ich bin am 22.03.1992 von meiner Dienststelle informiert worden, dass man die Leiche eines Jungen, wie sich später
16:20herausstellt, Rudolf Bröckel, gefunden habe.
16:24Ich bin dann mit Kollegen hier zum Tatort rausgefahren.
16:31Mein Sohn war zu dem Zeitpunkt selbst gerade neun Jahre alt und ich hatte mich schon darauf eingestellt, dass es
16:39eine etwas belastende Situation für mich werden würde.
16:41Um es mal so auszudrücken.
16:51Vorher hat ein sexueller Missbrauch stattgefunden.
16:54Der hat aber nicht hier stattgefunden, sondern an einem anderen Ort im Land Kastelle.
16:59Er ist dann mit dem Jungen, ist er dann hier rausgefahren, ist mit ihm dann zu Fuß seitlich der Lachte
17:07langgegangen und hat da den Entschluss gefasst, spontan den Jungen umzubringen.
17:17Das ist alles moorige Gegend hier draußen, aber es hat sich doch einiges hier verändert.
17:25Moore gibt es hier wie Sand am Meer. Zum Teil sind sie auch trockengelegt worden. Das ist ja ursprünglich alles
17:31Moorgebiet gewesen.
17:34Daher gibt es hier auch diese vielen kleinen Kanäle.
17:44Hier hat der Täter sein Opfer zunächst getötet, erwirkt.
17:50Und dann über dieses ehemalige Wehr, was hier heutzutage nicht mehr existiert, über die Lachte herübergetragen und linksabseitig am Waldrand
18:02abgelegt.
18:03Und versetzt ihm anschließend noch mehrere Messerstiche in den Brust- und Thoraxbereich.
18:09Er war der Meinung, der Junge sei noch nicht tot und würde sich Gewissheit verschaffen.
18:15Und hat den Leichnam dann dort am Waldrand abgelegt. Einfach liegen lassen.
18:28Bei dem Tötungsdelikt wurde auch im Urteil erklärt, dass der Täter mit diesem Jungen etwas ziellos auch umhergefahren und dann
18:39auch spazieren gegangen ist.
18:41Bis er dann an den Punkt gekommen ist, dass er sich selbst die Erlaubnis gegeben hat, ein Kind zu töten.
18:48Weil er gesagt hat, wenn dieses Kind nach Hause geht, dann könnte es ihn eben verraten und beschreiben.
18:53Und da sei ihm der Gedanke gekommen, dass der einzige Ausweg, um sich zu schützen und der wäre, dieses Kind
18:59zu töten.
19:02Viele von uns waren damals selbst Eltern. Meine Kinder waren damals 14, 9 und 5 Jahre und passten genau auch
19:11in dieses Schema.
19:13Und das erzeugt auch einen zusätzlichen Druck.
19:21Normalerweise sollten Kinder nicht vor Eltern sterben. Und wenn sie dann noch gewaltsam aus dem Leben gerissen werden, dann ist
19:29das einfach the worst case.
19:42Ich habe damals die Todesnachricht übermittelt an die Familie Bröckel und wir hatten uns gewappnet.
19:53Wir hatten eine Therapeutin mit aus Zelle, die mir zur Seite gestanden hat und wir hatten einen RTW, einen Rettungswagen
20:02bestellt.
20:05Und in der Familie war Chaos.
20:13Das ist... Sie können... Es war schreien, es war nur... Es war ein Zusammenbruch.
20:25Ein Familiensystem kollabiert. Es bricht in sich zusammen.
20:50Dann ist entschieden worden, dass ich den Auffindort aufnehme, zusammen mit den Kriminaltechnikern.
20:55Dann wurde der Leichnam abtransportiert in den Obduktionssaal, der damals beim Krematorium in Zelle gewesen ist.
21:06Man fand in der unmittelbaren Nähe eine abgebrochene Messerklinge.
21:10Es fehlte die Sportbekleidung von dem Jungen. Es fehlte die Sporttasche. Es fehlte insbesondere sein Fußball, auf den er sehr
21:20stolz war.
21:20Aber eine Spurenlage, von der man jetzt unmittelbar objektiv auf einen Täter schon vor Ort Rückschlüsse ziehen hätte können. Keine.
21:34Bei der Obduktion ist festgestellt worden, dass Rudi-Diazepam verabreicht worden ist.
21:40Ein sehr starkes Beruhigungsmittel. Und so war eine Spur zum Beispiel, zu prüfen, woher könnte dies Diazepam stammen.
21:51Wer hat Zugang zu Diazepam?
21:55Wir haben einen Apotheker aufgesucht. Über diesen Apotheker haben wir dann erfahren, dass dieser Wirkstoff in Medikamenten zu finden ist,
22:09die in verschiedenen Bereichen Verwendung findet. In Krankenhäusern, in Pflegeheimen, aber auch in Heimen, wo behinderte Menschen untergebracht sind.
22:24Erwachsene, aber auch Kinder.
22:28Nach der Obduktion war uns klar, es geht um einen Sexualtäter, Sexualmörder. Offensichtlich auch triebgesteuert.
22:40Und der Zeitdruck, unter dem wir dann standen, der war natürlich enorm.
22:49Weil niemand weiß, wann so ein Täter das nächste Mal zuschlägt.
23:00In Sachsen-Anhalt macht im Moment ein Fall Schlagzeilen in ganz Deutschland.
23:04Es ist das Verschwinden des sechsjährigen Michael. Es gibt da vermutlich Parallelen zur Zelle und vermutlich spielen Betäubungsmittel eine Rolle.
23:14Der Zusammenhang zwischen dem Mord an Rudolf Bröckel und der zu dem Zeitpunkt noch Entführung des Michael, ergab sich ja
23:22schon aus der Tatsache,
23:23dass beides zwei blonde kleine Kinder, zwei blonde kleine Jungs gewesen sind.
23:28Der Opfertypus passte. Der passte zusammen. Beide zierlich, beide schlank, beide blond.
23:34Erst dann ist ja da eine Dynamik in Gang gebracht worden, wo wir ja selber gedacht, gesagt haben, ja, das
23:42ist ja, natürlich gehört das alles zusammen.
23:46Wir haben uns sehr schnell natürlich zusammenraufen müssen, also die Zelle und auch Stendal.
23:51Das heißt, wir sind letzten Endes der großen Überzeugung gewesen, dass wir es hier mit einem Täter zu tun haben.
23:58Sowohl für unseren Fall als auch dann für den Fall Rudolf Bröckel.
24:02Das mündete dann daran, dass wir das erste Mal die Möglichkeit hatten, mit Kollegen aus den neuen Bundesländern zusammenzuarbeiten.
24:09Die kamen aus einem ganz anderen System. Aber die Zusammenarbeit war kollegial.
24:15Meine Eltern stammen ja aus der DDR und sind 1956 in die Bundesrepublik geflüchtet.
24:22Und da war das Bild natürlich eingefärbt durch die Erzählungen.
24:26Es war alles oder fast alles schlecht und nur ganz, ganz wenig gut. Ich konnte mir darüber überhaupt kein Urteil
24:34erlauben.
24:35Also, ich glaube, zur damaligen Zeit haben wir da gar nicht so tief drüber nachgedacht, wie wir sozialisiert waren und
24:40wo wir herkamen.
24:41Sondern es ging einfach um eine Aufgabe. Wir hatten einen Täter zu finden.
24:58Schwerpunkt der Arbeit war nach wie vor die Fahndung nach dem Fahrzeug. Der Opel Kadett stand im Vordergrund.
25:04Das war eine Anfrage, die dann an das Kraftfahrtbundesamt gestellt wurde.
25:08Alle Opel Kadett mit Seller-Kennzeichen, bis man dann eingegrenzt hat und hat gesagt, nein, wir fordern jetzt erstmal nur
25:16die blauen an.
25:18Jede Farbe hat bei einem Autohersteller einen bestimmten Schlüssel.
25:21Und über diesen Schlüssel kann das Kraftfahrtbundesamt dann die Anfrage entsprechend eingrenzen.
25:26Da waren es eben nicht mehr 600, 700, 800, 900, sondern halt nur noch etwas über 300.
25:38Heute würde das wahrscheinlich elektronisch laufen.
25:41Wir haben einen großen Listenausdruck bekommen.
25:43Wenn man den ausklappt, der war wahrscheinlich ein paar Meter lang.
25:45Und da standen dann alle Daten drauf von Fahrzeug mit Kennzeichen, Fahrzeugtyp, die Fahrzeugidentifikationsnummer, Fahrzeughalter und und und.
25:56Es sind von uns sogenannte Spurenakten angelegt worden.
26:01Für jedes Kennzeichen eine eigene Spurenakte.
26:04Diese Spuren sind dann durchnummeriert worden von 1 bis XY und dann an die Spurenteams übergeben worden.
26:12Und es war dann Aufgabe der Spurenteams, die Fahrzeughalter aufzusuchen, nach den Fahrzeugen zu fragen.
26:25Man weiß, dass jetzt eigentlich jede Sekunde zählt.
26:28Wenn wir es hier mit einem möglichen Serientäter zu tun haben, dann muss es das auch noch nicht gewesen sein.
26:35Und man kann es den Eltern nicht abnehmen.
26:38Man kann immer nur versichern, dass man das Bestmögliche tut, so schnell wie möglich den Täter zu ermitteln, um möglichst
26:43das Kind doch noch Leben zu finden.
26:49Natürlich hat man ein mulmiges Gefühl.
26:51Ja.
26:52Der Junge war ja nach einer Woche noch nicht mal wieder da.
26:55Und dann muss man mit dem Schlimmsten rechnen.
27:00Maschides aufbauenuchtschamer Buurik cuerpo.
27:06Das sind die, die変 Jersey 하게 respuesta
27:07aber Becky-Mion jungen Einführung für dann, um 5иться marainyorsunuz.
27:14Deutschen Bundestag.
27:14Was ist in werdASTAM?
27:14Mann auf habían gehört.
27:19Würst mich nachsebaldungen nehmen.
27:19Nachschal店 das.
27:19Es wird assists.
27:20Und wenn du mir nicht.
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