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00:00Oh, oh.
00:01The bad thing is...
00:03You are crazy.
00:05Oh, my God.
00:06In Germany are more than 100.000
00:08But why?
00:11I am Lisa and will try the job
00:13to find out.
00:15Oh, my God.
00:17The fans are already...
00:19Okay, the expectations are very high.
00:22For many is this
00:23the best job in the world.
00:25So it's anstrengend,
00:27but I love him.
00:30The love of children is huge,
00:31but many people are 5.
00:33The goal is a burn-out
00:36and a small amount of money.
00:38They have most of the most
00:40days, even the Wirtschaftsweisen
00:42are alarmed.
00:43The Kita-Krise is the entire
00:44business, where the Fachkräfte fehlt.
00:47And the Kita-Krise is especially
00:48young people, who have to decide,
00:50if they want children.
00:51So I want to speak with
00:52children and children.
00:54It can't happen,
00:55that if a child is sick,
00:58that a person alone
00:59with 20, 25 children
01:01must be.
01:02And to look at the real life
01:04in 2 Kindergärten
01:05to find out,
01:06to find out,
01:06what to change in Germany
01:07to make more people
01:09in one of the most important roles.
01:13Oh, I'm already in the
01:15Schlag.
01:19I want to go through
01:21the children
01:21to go through.
01:22I have to go through
01:22I want to go through
01:23the house
01:24I want to go through
01:24I want to go through
01:25because I want to go through
01:26because I am a person
01:27in the community
01:31in the community
01:32in the New-Perlach
01:33in this village
01:3362 Kindergarten
01:35after 3
01:36plus
01:3728
01:37Hort-Kinder
01:38are here
01:39Come with me.
01:42Hello, good morning.
01:45Good morning.
01:52It was not necessary.
01:54We had that yesterday already cleared.
01:55But it's nice that you think about it.
02:01Have you written it yourself?
02:03Yes.
02:03Oh.
02:05Meine Kekse wurden gestern aufgegessen.
02:07Ah, und jetzt hast du neue bekommen.
02:08Jetzt habe ich neue Kekse bekommen.
02:11Erzieherin. Für mich ein Job, den ich mir tatsächlich vorstellen könnte,
02:15wenn ich nicht Reporterin wäre.
02:16Denn meine Mutter ist auch Erzieherin und liebt ihre Arbeit.
02:19Und ich mag Kinder so gerne, dass ich selbst welche habe.
02:23Gleichzeitig zeigen Studien, dass sich mehr als die Hälfte der Kita-Mitarbeitenden
02:27fast täglich im Job überlastet fühlen.
02:30Wie werde ich klarkommen?
02:31Dieses sogenannte Haus für Kinder hat ein offenes Konzept.
02:35Es gibt also keine festen Gruppenräume,
02:37sondern die Kinder wählen selbst, welches Angebot sie nutzen.
02:42Es gibt da jetzt nicht nur meine 19, auf die ich schauen muss,
02:45sondern wenn ich hier in diesem Zimmer bin,
02:47bin ich für alle, die hier reinkommen, zuständig.
02:49Wir dürfen aufs Klo gehen, auf Toilette gehen,
02:51circa zwei bis drei Minuten.
02:53Und danach muss einer wieder da sein.
02:57Das hier ist eine inklusive Einrichtung.
03:00Fünf Kinder haben spezielle Diagnosen.
03:02Im Morgenkreis singen sie heute auf Deutsch und Türkisch,
03:06sonst aber auch gerne mal in anderen Sprachen.
03:08Zwei Drittel der Kinder haben einen Migrationshintergrund.
03:11Dann wird's ernst.
03:13Ich soll in der Turnhalle mit anpacken.
03:15Es ist auch wichtig, dass die Kinder ihre Erfahrungen mitmachen
03:18und schauen, was kann ich, was traue ich mir schon zu.
03:22Und sich die Hilfeleistung oder die Hilfestellung dann auch holen,
03:25wenn sie es brauchen.
03:29Gibt's irgendeine Grenze, die...
03:31Gibt's irgendeine Grenze, die...
03:32Und zwar bei jedem selber.
03:33Wenn deine Grenze für dich, wenn du sagst,
03:35für mich ist das jetzt zu viel, kannst du einen Stopp geben.
03:38Okay, genau.
03:39Okay, ich versuch's.
03:43Alles in Ordnung?
03:44Ja.
03:46Stopp!
03:47Nicht auf andere Kinder werfen.
03:49Nicht auf andere Kinder.
03:51Vor allem junge Mitarbeitende unter 30
03:54schmeißen diesen Job häufig wieder hin.
03:56Auf der anderen Seite gibt es kaum eine Arbeit,
03:59die so sehr geliebt wird.
04:00Wie passt das alles zusammen?
04:02Im Rollenspielzimmer spielen die Kinder jetzt Krankenhaus.
04:06Klar, wer die Patientin sein muss, oder?
04:08Es ist leider...
04:09Es ist eine gute Nachricht und eine schlechte Nachricht.
04:12Okay.
04:1337 Grad ist sehr gut.
04:15Aber die schlechte Nachricht ist...
04:17Du hast Christ.
04:18Oh Gott.
04:22Okay, aber da kann man doch bestimmt was machen, oder?
04:26Ja, klar.
04:27Eine Hämotherapie.
04:30Okay, klar.
04:32Das hier ist nur ein Spiel.
04:33Aber ich find's schon hart,
04:35um welche Themen es hier manchmal geht.
04:37Wie kommt Simi damit klar?
04:39Bevor ich sie fragen kann, muss ich erst mal
04:41das Händewaschen betreuen.
04:43Händewaschen, Toilette gehen, Händewaschen
04:45und dann hier zum Mittagessen.
04:47Okay, einmal Händewaschen bitte.
04:51Langsam.
04:55Ah ja, genau.
04:55Du gehst auch noch Händewaschen.
04:57Das ist ein bisschen unübersichtlich.
05:00Aber ich hoffe, ich hab noch alle...
05:04Nee, der war, glaube ich, nicht bei mir.
05:06Okay.
05:08Und kannst du auch gut abschalten von der Arbeit?
05:12Ehrlich gesagt, ich würd sagen nein, ja.
05:15Weil du denkst dann schon nochmal, okay, was war.
05:17Oder du bereitest dich auf den nächsten Tag vor.
05:19Überlegst, wie mach ich das?
05:20Das ist so ein ständiges Wachsen.
05:23Und wenn du den Beruf wirklich mit so Herz und Seele,
05:26wenn du da richtig dran bist, mit Liebe machst,
05:28dann kannst du gar nicht abschalten.
05:30Ob Simi mit meiner Arbeit zufrieden ist
05:32und wie ich mich in der Königsdisziplin der Erzieherin schlage,
05:35zeige ich später.
05:36Erstmal ist wichtig,
05:38Simi findet ihre Arbeit zwar fordernd,
05:41ist aber sehr glücklich damit.
05:43Es gibt aber auch Kitas
05:44mit deutlich schlechteren Arbeitsbedingungen.
05:49Über eine WhatsApp-Gruppe komme ich in Kontakt
05:51mit einer Gruppe Erzieherinnen,
05:53die sich Sorgen machen wegen dem,
05:54was sie tagtäglich erleben.
05:56Was sie berichten, finde ich bitter.
06:01Permanente Überforderung.
06:03Ja, ich meinte auch einer,
06:04ich geh nur noch 20 Stunden arbeiten,
06:06weil ich sonst krank werde.
06:08Viele kritisieren, dass zu viele Erzieherinnen
06:10auf zu viele Kinder aufpassen müssen.
06:12Sie alle wollen anonym bleiben,
06:14um wirklich offen mit mir reden zu können.
06:16Am Telefon erzählt mir eine Erzieherin
06:18aus Mecklenburg-Vorpommern,
06:20dass sie in den Randzeiten
06:21bis zu 18 Kinder alleine betreuen muss.
06:24Und da ist dann halt gemischt Krippe,
06:26Kindergarten zusammen,
06:28und da wird dann nicht mehr auf den Schlüssel geachtet.
06:30Seit 12 Jahren hat jedes Kind ab 1
06:33theoretisch das Recht auf eine Betreuung.
06:35Seitdem müssen Erzieherinnen
06:36immer häufiger Aufgaben wie Wickeln übernehmen
06:39und sich um sehr viel kleinere Kinder kümmern,
06:41die teilweise bis zu 10 Stunden in der Einrichtung bleiben,
06:45also länger als viele Erwachsene arbeiten.
06:48Für die Kinder selber ist es halt schwierig,
06:51weil es sind so viele Reize den ganzen Tag.
06:54Dann noch mit diesen vollen Gruppen
06:55oder diese Randzeiten,
06:57dann mit den anderen Betreuungsleuten,
06:58wo das dann irgendwann einfach zu viel wird.
07:00Gerade für die Kleinsten.
07:02Hast du schon mal überlegt,
07:04deinen Job im Kindergarten zu kündigen?
07:06Ja, auf jeden Fall.
07:08In Ostdeutschland ist der vorgeschriebene Mindestpersonalschlüssel
07:11im Schnitt deutlich schlechter
07:13als in Westdeutschland.
07:14In der Praxis wird er trotzdem oft noch unterschritten,
07:17berichtet mir die Erzieherin.
07:18Und das, obwohl es in ihrer Region
07:20inzwischen immer weniger Kinder gibt.
07:22Im Moment ist es so, dass gerade aktuell
07:24ringsum Kitas geschlossen werden.
07:25Obwohl es immer noch heißt, es ist Erziehermangel.
07:28Und ich denke, das ist der falsche Schritt.
07:31Weil man könnte ja jetzt
07:32in die Qualität der Betreuung gehen,
07:34anstatt zu schließen und zu sagen,
07:36wir haben die Zahlen nicht zusammen.
07:38Auch eine zweite Erzieherin,
07:40die sich bei mir gemeldet hat und anonym bleiben will,
07:42sorgt sich um den Kinderschutz.
07:44Denn es gibt immer weniger voll ausgebildete
07:46Fachkräfte in den Einrichtungen.
07:48Das zeigen auch Studien.
07:50Sie hat beobachtet, dass Quereinsteiger
07:51teilweise überfordert sind.
07:54Weil eben diese Turbo-Ausbildungen
07:57oder ich nenne sie immer gerne Schmalspur-Ausbildungen
08:00einfach nur an der Oberfläche kratzen.
08:03Sie selbst habe erlebt, dass eine Auszubildende,
08:06die mit den Kindern gar nicht klarkam,
08:08trotzdem den Abschluss gekriegt hat,
08:10weil ja so dringend Personal gebraucht wird.
08:13Ein anderes Mal habe sie erlebt,
08:14dass ein Kind beim Anziehen trödelte
08:16und als Strafe am Arm gepackt
08:19und alleine in einen Gruppenraum gesteckt wurde.
08:21Und das Kind war sich da mehr oder weniger
08:23auch selber überlassen.
08:25Also nix gegen dich.
08:27Aber es ist nicht so besonders schön,
08:29nicht mit dir zu unterhalten.
08:31Gerade als Mutter, die Kinder...
08:32Nicht schön?
08:33Nee, gerade als Mutter, die Kinder im Kindergarten hat.
08:37Aber Augen auf, Ohren auf.
08:38Ja, ähm, ja, genau.
08:43Aber es ist ja nicht überall.
08:45Ja.
08:46Und es ist auch nicht jeder in der ganzen Einrichtung.
08:49Ja.
08:49Also gar nicht.
08:51Dieses Bild soll nicht entstehen.
08:53Aber es gibt diese Kolleginnen in den Einrichtungen.
08:56Und es steigt und fällt halt einfach auch mit der Leitung.
09:02Auch manche Eltern verzweifeln am Kita-System.
09:05Ich selbst habe in meinem Freundeskreis mitgekriegt,
09:08dass einige später als geplant in den Job zurückkommen,
09:11weil es keinen Betreuungsplatz gab.
09:14Während gleichzeitig Politik und Wirtschaft wollen,
09:16dass wir Eltern und gerade Mütter doch bitte mehr arbeiten sollen.
09:20Ich treffe jetzt Eltern, die so sauer sind
09:23wegen dieses Betreuungssystems,
09:25dass sie sogar eine Demo angezettelt haben für nächste Woche.
09:27Ich guck mir mal an, was da los ist.
09:30Hi, hi.
09:31Die Demo planen Linda, Linda, Annalisa und Kathi
09:34während Spielplatz besuchen.
09:36Wie man jetzt hier in Freisinger sieht,
09:38gibt es halt wahnsinnig viele Kinder, die auf der Warteliste stehen.
09:42Obwohl jedes Kind den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz hat,
09:45gibt es in der Praxis in dieser Region zu wenige.
09:48Und das ist kein Einzelfall.
09:50Gerade in Ballungsgebieten fehlen Betreuungsplätze,
09:53vor allem für die unter Dreijährigen.
09:55Der Grund? Erziehermangel.
09:57Die Mütter finden, der Job muss endlich attraktiver werden.
10:00Der Anreiz ist ein Burnout und geringe Bezahlung.
10:03Es kann nicht sein, dass wenn eine Erzieherin mal krank wird,
10:07dass dann eine Person alleine mit bis zu 20, 25 Kindern sein muss.
10:14Oder sie schließen halt.
10:15Das kann einfach nicht angehen.
10:18Kathi will die nächsten Tage noch massenhaft Flyer verteilen.
10:21Und Linda wird auf der Demo zum ersten Mal eine große Rede halten.
10:25Ob aber genug Eltern zum Zuhören kommen, ist nicht klar.
10:29Sie fürchtet, dass viele zu erschöpft zum Teilnehmen sind.
10:32Ich hoffe schon, dass wir wieder im dreistelligen Bereich auf jeden Fall sind.
10:36Angemeldet ist es für 200 Leute.
10:38Auf den Wartelisten stehen 340, die eigentlich einen guten Grund hätten zu kommen.
10:41Aber schauen wir mal, wie viele dann auch wirklich da sind.
10:44Ich drücke auf jeden Fall die Daumen und bin schon sehr gespannt auf die Demo.
10:52Ich will verstehen, wie es denjenigen Tag für Tag geht,
10:55die seit Jahren als Erzieherin arbeiten.
10:57Und gucke mir deshalb noch einen zweiten Münchner Kindergarten an.
11:00Zwei Tage lang dürfen wir die Erzieherinnen im Alltag beobachten.
11:05Und Erzieherin Jessica kriegt sogar eine eigene Kamera.
11:09Die Kamera läuft, oder?
11:10Ja.
11:11Okay, ja dann.
11:12Das ist der Gregor.
11:14Ja.
11:15Gut, ich weiß, du bist ein bisschen gewöhnungsbedürftig.
11:19Aber ja, dann haben wir mal deine Perspektive.
11:23Okay.
11:25Geh mal hier rein.
11:26Nicht erschrecken jetzt.
11:28Das Konzept hier ist anders als im anderen Kindergarten.
11:31Jessica Kirchgesner und ihre Kolleginnen haben 25 feste Kinder in ihrer Gruppe.
11:36Außerdem ist es kein städtischer Kindergarten, sondern einer von einem gemeinnützigen Träger.
11:41Die Mission ist aber dieselbe.
11:43Auf die Bedürfnisse von jedem einzelnen Kind eingehen.
11:48Einmal in die Gruppe.
11:51Okay, komm mal rein.
11:54Was ist denn bei dir?
11:55Hast du was gefunden?
11:57Gib mir das.
11:58Ich räum es weg und du darfst dich hinsetzen, bitte.
12:12Was ist denn jetzt passiert?
12:16Langsam.
12:16Langsam.
12:17Langsam.
12:17Langsam.
12:18Aber ihr wart doch jetzt.
12:19Langsam.
12:20Alles gut.
12:21Ja, ja, ja.
12:22Jetzt habe ich es gesehen.
12:24Anton, geh mal bitte ein Kühlpack holen in der Küche.
12:27So.
12:27Helena, schau mich mal an.
12:29So.
12:30Einatmen, ausatmen.
12:32Alles gut?
12:33Wir machen jetzt ein Kühlpack erst mal drauf.
12:35Und wenn das jetzt hier wieder ein bisschen runtergekocht ist, dann müssen wir mal drüber sprechen, oder?
12:42Manche bleiben dann auch von halb acht bis siebzehn Uhr.
12:48Schon lang, oder?
12:50Es ist ein langer Tag, genau.
12:52Also manche sind es nicht anders gewohnt, weil es vielleicht auch schon vorher so war in der Küche oder Trippe
12:58oder Tagesmutter.
13:00Aber ja, es ist lang.
13:06Also ich bin ja nur Teilnehmende Beobachterin, aber ich bin schon nass geschwitzt.
13:11Nach dem Mittagessen nimmt Jessica sich die Zeit, mit den Kindern den kleinen Streit von vorhin nochmal zu besprechen.
13:17Ja?
13:18Welches Auge war es denn?
13:20Guck mal.
13:21Oh.
13:21Okay.
13:22Ist alles wieder gut?
13:23So.
13:24Sowas ist aber nur möglich, wenn genug andere Personen da sind, die die übrigen Kinder betreuen.
13:29Ich merke immer deutlicher, die Arbeit ist schön, aber fordernd.
13:34Für mich persönlich zum Beispiel, was die Lautstärke angeht, aber auch emotional.
13:38Oh, ich werde schon in Beschlag genommen.
13:44Ja, das ist auch so ein Ding, da frage ich gleich mal die Jessica, wie man sowas dann so handelt.
13:52Draußen lerne ich Jessicas Kollegin Manja Heilmann kennen.
13:55Sie erzählt mir, dass sie in einer anderen Kita schon schlechte Erfahrungen gemacht hat.
13:59Genau.
14:00Wir hatten auch mal Personalmangel.
14:03Ich war manchmal mit 25 Kindern alleine und das ist hier gar nicht.
14:08Also wir sind mindestens immer zu zweit, aber nie irgendwie alleine.
14:13Also es ist immer einer da, der einspringen kann, auch wenn wir manchmal Personalnoten, dann ist unsere Leitung mit drin.
14:20Also ich habe es nie erlebt, hier mal richtig für den ganzen Tag alleine zu sein.
14:25Und das schätze ich auch sehr.
14:27Genau.
14:28Weil mit 25 Kindern alleine ist das ständig schon krass.
14:32Ja, man muss dann wirklich auf alles schauen.
14:36Und es gibt ja auch Kinder, die dementsprechend manchmal auch fordern.
14:40Denn es gibt in Deutschland auch immer mehr Kinder, die sich auffällig verhalten oder sich nur schlecht verständigen können.
14:47Und sie müssten eigentlich besonders gut gefördert werden, auch um in der Schule klar zu kommen.
14:52Grundschulkinder können nämlich immer schlechter lesen und schreiben.
14:56Das hier ist zum Beispiel eine sogenannte Sprach-Kita, in der das Deutsch lernen staatlich gefördert wird.
15:02Denn die Hälfte der Kinder hier wächst zweisprachig auf.
15:05Aber um die wackelige Finanzierung dieser wichtigen Förderung streiten sich Bundesländer und Bundesregierung schon seit Jahren.
15:12Ich habe auch schon gemerkt, dass manche Kinder kommen auch so zu mir und umarmen nicht.
15:16Und ich weiß jetzt gar nicht, wie ich damit umgehen soll.
15:19Also ich darf sagen, wenn es mir gerade zu viel ist und genauso dürfen es die Kinder.
15:24Aber man muss sich schon auch irgendwie dran gewöhnen, dass immer so jemand oder mehrere so an einem auch mal
15:30kleben.
15:30Ja, manchmal passiert das und dann gibt es wieder so Tage, da ist es komplett losgelöst, dann ist es jemand
15:35anderes.
15:36Zu Jessicas Job gehört es übrigens auch, Wäsche zu waschen, die Spülmaschine auszuräumen, Elterngespräche zu führen und Infos zu den
15:43einzelnen Kindern zu dokumentieren.
15:45Alle, die hier arbeiten, erzählen mir, dass sie ihren Job sehr lieben, sich aber wünschen würden, dass die Gesellschaft stärker
15:52anerkennt, was sie Tag für Tag leisten.
15:55Denn manche denken immer noch, dass dieser Job aus Kaffee trinken und basteln besteht.
15:59Ja, genau.
16:00Entschuldige, aber auf dem Klo ruft ich glaube ich gerade ein Kind.
16:02Oh, das ist gut.
16:03Ich dachte, ich sag's dir einfach.
16:04Ja, sag mal.
16:07Was ist los?
16:11Ich hab nur gehört, Jessica Kaka und dachte, ja okay, ich sag mal Bescheid.
16:17Aber ja, es passiert wieder mal alles auf einmal.
16:21Neben dem vollen Kindergartenalltag muss Jessica auch aufmerksam sein, wenn sie das Gefühl hat, dass ein Kind durch die eigenen
16:28Eltern gefährdet wird.
16:30Einmal in einer anderen Einrichtung ging das sogar so weit, dass das Kind durch das Jugendamt aus der Familie genommen
16:36werden musste.
16:38Auch andere Konflikte in der Familie werden oft im Kindergarten aufgefasst.
16:41Bei uns war es auch eine Aufgabe, dass wir gesagt haben oder mit den Eltern ausgemacht haben, wir wissen jetzt
16:48Bescheid, dass vielleicht eine Trennung bevorsteht.
16:50Die Eltern haben uns erzählt, dass sie sich trennen werden und dass sie das dem Kind vielleicht an einem Wochenende
16:55sagen, dass wir schon die Woche drauf auch wissen, wenn wir irgendwie mit dem Kind, wie wir umgehen können.
17:01Am zweiten Tag unseres Kita-Besuchs erfährt Jessica, dass eine Person aus dem Team krank nach Hause gehen muss.
17:08Beschäftigte in der Kinderbetreuung sind überdurchschnittlich oft krank.
17:11Besonders stark ist in den letzten Jahren die Zahl der Krankheitstage wegen psychischer Erkrankungen angestiegen.
17:18Noch häufiger sind Atemwegserkrankungen sicher auch, weil manche Eltern ihre Kinder krank in die Einrichtung schicken, wo sie das Personal
17:26anstecken.
17:27Für Jessica heißt der Krankheitsfall im Team, sie muss länger bleiben als geplant.
17:32Wann hast du dann ein paar Jahre? Um fünf. Um fünf, okay.
17:35Ja. Ja, okay. Ja, wie gesagt. Verstehe. Ja, ist so. Und dann gehen wir ja ins Wochenende. Also es ist
17:42alles gut.
17:43Okay, alles klar. Ich bin, ja, ich habe mich schon so moralisch, seelisch und moralisch darauf eingestellt.
17:49Denn gerade weil ihr wichtig ist, dass die Kinder gut betreut sind, geht sie nicht einfach so nach Hause, wenn
17:54Personal fehlt.
17:55Die Überstunden kann sie demnächst abbauen. Es wird aber nicht das einzige Mal bleiben, dass ich sowas in einem Kindergarten
18:01miterlebe.
18:03Aber erst mal zurück zu den Eltern nach Freising.
18:08So, hier soll jetzt gleich die Demo stattfinden. Die Frage ist nur, wie viele Leute kommen.
18:13Denn das Wetter ist, ja, ziemlich schlecht. Aha. Da sind doch Kathi und Linda.
18:23Hallo. Wie geht's dir? Ja, die ganze Woche kindkrank. Jetzt endlich wieder gesund. Aber nun hoffen wir, dass viele Leute
18:35kommen.
18:36Und ich habe die ganze Woche gebetet, dass die Stimme durchhält. Bisher sieht es ganz gut aus.
18:39Die Gruppe will dem Bürgermeister auf der Demo eine Kreidebotschaft hinterlassen, trotz Regen.
18:44Linda erzählt mir, dass sich in der Eltern-WhatsApp-Gruppe gerade viele aufregen.
18:48Wir hatten die Situation, dass jetzt im Mai eine Kita groß an die Tür geschrieben hat.
18:54Wir haben Fachkräftemangel. Bitte bringen Sie Ihre Kinder nur, wenn es unbedingt nötig ist. Und betreuen Sie sie ansonsten zu
18:59Hause.
19:17Ist das der Soundtrack für heute, oder? Okay, alles klar.
19:22Die erhofften 300 Leute sind nicht gekommen. Ich schätze, es sind etwa 60. Und das, obwohl das Thema doch eigentlich
19:29die ganze Gesellschaft betrifft.
19:31Sogar die Wirtschaftsweisen warnen inzwischen, dass die Kinderbetreuung in Deutschland unzureichend ist.
19:36Kitas zu wenige Stunden geöffnet sind und Eltern sich nicht auf die Betreuung verlassen können.
19:42Was zu mehr Teilzeitarbeit führt und damit zu Fachkräftemangel.
19:45Warum bist du heute hier?
19:46Weil wir keinen Krippenplatz bekommen haben für unsere Tochter. Die wird im August 2. Und ja, jetzt stehen wir erstmal
19:54noch ohne Betreuung da.
19:56Und jetzt habt ihr auch auf eurem Plakat stehen, Kinder sind auch deine Zukunft. Habt ihr da manchmal das Gefühl,
20:02die Leute checken das nicht so?
20:04Ja, definitiv. Also, Politik wird für Boomer gemacht. Die gehen jetzt dann alle in Rente oder sind es schon.
20:12Und das ist natürlich auch eine große Wählerschaft, die aber momentan keine eigenen Kinder haben. Also zumindest keine, die einen
20:18Kita-Platz brauchen.
20:22Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Mitstreitende. Vielen Dank, dass ihr alle heute hier seid, trotz des Wetters, das jetzt endlich
20:30in die Sonne umgeschlagen ist.
20:32Seit nunmehr zwölf Jahren hat jedes Kind ein Anrecht auf einen Krippenplatz ab dem ersten Geburtstag.
20:38Und wo steht die Stadt Freising jetzt, zwölf Jahre später, immer noch ganz am Anfang?
20:44Die Kita-Krise, die betrifft nicht nur unsere Kleinsten und die betrifft nicht nur die Familien auf den Wartelisten.
20:50Die Kita-Krise betrifft die gesamte Wirtschaft, der die Fachkräfte fehlen.
20:54Und die Kita-Krise betrifft vor allen Dingen auch junge Leute, die sich jetzt entscheiden müssen, ob sie Kinder wollen
20:59und den sozialen Abstieg riskieren oder ob sie lieber kinderlos bleiben.
21:11Das war gut zu verstehen, denke ich. Die Botschaften sind rübergekommen.
21:14Ich denke auch, das war ziemlich klar, ja.
21:17Aber was sagen diejenigen dazu, die sie mit ihren Demos aufrütteln wollen?
21:21Ich frage im Rathaus nach, wo der OB zwar keine Zeit für mich hat, die Bürgermeisterin Eva Bönig, die selbst
21:28lange einen Kindergarten geleitet hat, aber schon.
21:31Guten Tag, danke schön.
21:32Ich zeige ja Ausschnitte der Demo.
21:35Weil wir keinen Krippenplatz bekommen haben für unsere Tochter. Die wird im August 2.
21:41Es gibt ja bei uns hauptsächlich den Mangel an den Krippenplätzen. Also so viel ja 120 Krippenplätze fehlen.
21:50Und wir haben gleichzeitig ja ein sehr hochwertiges Tageselternzentrum angesiedelt und da sind 60 Plätze frei.
21:59Sie empfiehlt Tageseltern statt Krippe. Allerdings fehlen dann ja immer noch 60 Plätze für die Kleinsten.
22:06Und die Tagespflege hat oft kürzere Öffnungszeiten.
22:09Trotzdem, die Bürgermeisterin sagt, dass sie hier in den letzten Jahren schon neue Plätze geschaffen haben und bis Herbst auch
22:15noch mehr Plätze frei werden.
22:17Ich verstehe aber, dass diese Unplanbarkeit die Eltern aufregt.
22:21Aber natürlich, ich bin selbst auch Mutter und ich arbeite offensichtlich auch.
22:25Wenn Frühjahr ist und der Arbeitgeber will ja dann auch vielleicht wissen, so Lisa, kommst du jetzt zurück in den
22:31Job oder nicht?
22:32Und wie viele Stunden und so? Und dann steht man halt da als Eltern.
22:35Ja, da habe ich absolutes Verständnis dafür, weil das ist ja eine gewisse Form der Lebensplanung und was mein Wunsch
22:47wäre, aber das ist wahrscheinlich einfach nur ein Wunsch, dass es auch von Seiten der Arbeitgeber mehr Möglichkeiten gibt, die
22:57man Müttern, also Familien anbietet.
23:02Denn den Personalmangel könne sie nicht lösen. Die Bundesregierung habe zwar versprochen, dass jedes Kind einen Betreuungsplatz kriegen soll.
23:10Mit der Umsetzung seien die Kommunen aber ziemlich alleine gelassen. Auch das kann ich nachvollziehen. Frustrierend ist es trotzdem für
23:17die Eltern.
23:18Alle sehen das Problem. Eine konkrete Lösung ist aber nicht in Sicht.
23:25Zurück bei meinem Selbstversuch im Kindergarten soll ich eine neue Herausforderung meistern.
23:29Okay, so. Jetzt muss ich vorlesen und mir wurde gesagt, das ist die Königsdisziplin in der Erzieherausbildung.
23:39Das ist wohl auch prüfungsrelevant und da kann man anscheinend sehr viel falsch machen. Ich habe aber noch nicht genau
23:44verstanden, was.
23:46So, jetzt sagt mir doch mal bitte, wie das hier geht mit dem Vorlesen. Ich habe das ja noch nicht
23:51gemacht.
23:55Alles klar. Und ich sitze wahrscheinlich da, oder? Damit ihr mich sehen könnt.
24:00Ja, alles klar.
24:02Genau, die Geschichte ist wirklich eine tolle Geschichte.
24:04Oh Gott, die Fans sind schon am Start. Okay, die Erwartungen sind sehr hoch.
24:11Gut, meine Lieben. So, jetzt gebt ihr mir bitte ein bisschen Platz, ja?
24:16Und zwar lesen wir dieses Buch, das habe ich ausgesucht. Das heißt, als die Raben noch bunt waren.
24:23So, jetzt kommen ja erstmal ganz viele bunte Federn. Habt ihr schon mal so bunte Vögel gesehen?
24:29Ja. Aber ich habe schon mal eine rosane Federn gesehen.
24:34Ja, Vito, was meintest du? Eine rosane Federn.
24:38Eine rosane Federn, wow, das ist was Besonderes.
24:43Wie schön ihr seid, sagte ein Eichkater, der sein Rostrot ziemlich langweilig fand.
24:53Was, wer, wo, warum, fragte ein Maulwurf.
24:56Ich habe schon das Gefühl, dass mein Vorlesen bei den Kindern gut ankommt.
25:01Aber das hier ist eigentlich die Ruhezeit. Und so richtig ruhig ist es nicht.
25:10Ich war sicher halt so, du hast dich total natürlich auf das Buch konzentriert.
25:15Und drumherum waren die Kinder dann halt unruhig.
25:19Übrigens ist es kein Zufall, dass in dieser Reportage fast nur Frauen zu sehen sind.
25:23Und die meisten in dem Job sind Frauen. Viele arbeiten Teilzeit, weil sie eine eigene Familie haben.
25:29Und wenn eine Erzieherin schwanger wird, dass sie heute oft sofort nicht mehr arbeiten.
25:34Auch das sind Gründe für den Erziehermann.
25:36So, und jetzt hat dir irgendjemand noch einen Zettel in die Hand gedrückt, oder? Von den Eltern?
25:39Genau, das ist jetzt einfach eine Mama, die Unterstützung braucht bei einem Behördengang.
25:45Und ich ihr angeboten habe, dass ich dann da helfe, um einen Termin zu vereinbaren.
25:50Weil sie das selber jetzt nicht mehr...
25:51Okay, also...
25:53Jetzt ist es auch wieder eine Mutter, die wieder was braucht.
25:55Ja?
25:57Ja?
25:58Ich bin noch da.
26:00Ja, weil sowas passiert nämlich eigentlich immer die ganze Zeit noch nebenher, ne?
26:03Irgendwelche Eltern rufen an, irgendwelche Eltern haben irgendwelche Formulare.
26:08Irgendwelche Eltern wollen irgendein Gespräch.
26:10Auch die Erzieherinnen aus der WhatsApp-Gruppe haben mir erzählt,
26:13dass der Betreuungsaufwand der Eltern in dem Beruf nicht zu unterschätzen ist.
26:17Weil Eltern in immer mehr Bereichen Hilfe brauchen und sich dann oft an den Kindergarten wenden.
26:23Auch weil sie selbst im Job zunehmend unter Druck stehen.
26:26Wenn zu viele Leute auf einmal krank sind, muss dieser Kindergarten auch schon mal früher schließen.
26:31Sümi und die anderen geben aber alles, um das zu verhindern.
26:35Heute würde sie eigentlich gern um halb fünf heimgehen,
26:38um ihre Tochter vom Hort abzuholen.
26:40Weißt du eigentlich jetzt schon was, wie lange du bleibst?
26:42Ja, ich bleibe jetzt bis 17 Uhr.
26:44Okay, also eigentlich das, was du vermeiden wolltest.
26:48Eigentlich das, was ich vermeiden wollte.
26:51Aber das ist halt so.
26:52Für solche Fälle hat sie immer einen Plan B.
26:55Heute springt dann halt doch der Mann ein.
26:59Nee.
27:00Wir sind noch heute da.
27:12Ich habe völlig meine eigentliche Aufgabe aus dem Sinn verloren.
27:16Ich musste doch eigentlich die Landerbe aufräumen.
27:18Die eigentliche Aufgabe war die Schuhe aufräumen.
27:20Ja, jetzt bin ich auch wieder on track.
27:24Aber ein Grund, warum wir diese Reportage machen, ist ja, dass auch Erzieherinnen und Erzieher in Deutschland dringend gesucht werden.
27:33Was glaubst du, warum gibt es davon zu wenige?
27:37Ich glaube, es ist die Bezahlung mitunter.
27:42Und es ist, also vielfältig ist ja unser Beruf schon.
27:45Jeder kann so freiarbeiten, seine eigenen Interessen und Fähigkeiten mit einbringen in den Alltag.
27:51Aber manche brauchen eine ganz feste Struktur, brauchen Routine, brauchen immer wieder dieselbe Sachen, um eben so eine Ordnung zu
28:03haben.
28:03Das ist hier bei uns nicht so.
28:05Wenn du offen bist für ganz viel Neues, für jeden Tag eine andere Aktion.
28:10Und das musst du können.
28:13Flexibel musst du sein.
28:15Du musst auf die verschiedenen Bedürfnisse eingehen können.
28:18Und ich denke, das ist auch mit einem Punkt, weshalb viele es halt nicht machen.
28:22Das Gehalt der Erzieherinnen ist in den letzten Jahren angestiegen, nachdem es immer wieder Streiks für mehr Geld gab.
28:29Es liegt jetzt, je nach Bundesland, bei etwa 3.750 Euro brutto.
28:34Das heißt, dass vielen netto um die zweieinhalbtausend Euro bleiben.
28:38Das ist weiterhin weniger als das, was eine Lehrerin verdient, obwohl die frühkindliche Bildung laut Experten entscheidend für das spätere
28:47Leben ist.
28:47Was in diesen ersten Lebensjahren schief läuft, kann später nur schwer aufgefangen werden.
28:53Auch aus dem 17 Uhr Feierabend wird übrigens nix bei Sümi.
28:57Um 20 nach 5 ist sie immer noch im Einsatz.
28:59Schließlich will sie, dass die Kinder bis zur letzten Sekunde gut betreut sind.
29:04Sozusagen die habe ich nicht so angestellt.
29:06Sehr gut.
29:07Du warst offen für die ganzen Arbeiten und du hast einen ganz guten Zugang zu den Kindern.
29:15Also eine ganz tolle Art, mit ihnen in Kontakt zu gehen.
29:21Also wenn du mal Zeit und Lust hast oder sagst, ich möchte jetzt mal meinen Beruf ändern, dann glaube ich,
29:26wäre das doch gar nicht so.
29:29Aber könnte ich das wirklich durchziehen? Erzieherinnen sollen permanent auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen.
29:35Aber wer schaut eigentlich auf die Bedürfnisse der Erzieherinnen?
29:40Ob ich das jetzt so mein ganzes Leben lang stemmen könnte, diesen Job, weiß ich nicht.
29:45Also ich habe auf jeden Fall schon Respekt vor allen, die das bis zur Rente durchziehen können.
29:50Weil es ist ein taffer Job, es ist auch ein sehr schöner Job.
29:53Und ich glaube ein paar Dinge müssen sich aber in Deutschland auch noch ändern, damit wieder mehr Leute diesen Job
30:00machen wollen.
30:07Aber was echt richtig schön war, war, dass das eine Kind gefragt hat, ob wir morgen wiederkommen und ich gesagt
30:12hat, nein.
30:13Und er meinte, schade.
30:15Und das sind glaube ich so die kleinen Momente, warum dann viele eben doch diesen Job weitermachen.
30:21Oft geht es in der Debatte nur darum, wie wir mehr neue Menschen für diesen Job begeistern können.
30:27Ich finde, wir sollten erstmal damit anfangen, die Erzieherinnen, die wir haben, sehr viel besser zu schätzen.
30:34Damit sie möglichst lange im Beruf bleiben können und wollen.
30:38Und dafür muss das Thema raus aus der Eltern-Bubble und rein in die Mitte der Gesellschaft.
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