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00:51which would be the following.
00:56Hey, my dear, this is Sonja.
00:58And I would like to know,
00:59if you would have to sit on a single island,
01:05who would take you to which one of you?
01:16Who would take you to which one of you?
01:18I don't know how I come, but I would think...
01:21Eh, Thorsten hebt the toilet out.
01:29I have to give myself a lot of fäkals to say.
01:33That's why it's a good fix.
01:36So.
01:38Yeah, but I think, it's right,
01:41everyone has to take a job.
01:42I could say, Thorsten would say,
01:45we need a fire.
01:46So, and then I would go to the house,
01:48and then...
01:53And then...
01:54And then...
01:57We are on the standard-einsamen Insel.
01:59Here, so five Palmen, so a little Waldstück.
02:02Irgendwo mäht was.
02:03Meh.
02:03Es keckert.
02:04Wasser.
02:05Haie.
02:06Ja.
02:06Gut.
02:06Aber dann läuft man so ein bisschen rum,
02:08und irgendwo ist ein Aldi oder ein Mac Guides.
02:11Also irgendein ist...
02:12Mac Guides vor allen Dingen.
02:15Ja.
02:16Na, ich bin der Einzige mit einer militärischen Ausbildung.
02:19Ach.
02:20Ja.
02:21Thorsten hat gedient.
02:22Okay.
02:22Und was nützt dir das?
02:25Du...
02:26Du...
02:26Du...
02:26Du würdest an die Befehle sprechen.
02:27Ja.
02:28Ich kann rumkommandieren.
02:29Im Kern ist es das so.
02:31Also ich könnte mir vorstellen, dass wir drei auch einfach ganz stumpf da sitzen,
02:35auf Wasser gucken und scheiße labern.
02:38Ja.
02:39Scheiße auf die Aufgaben, ne?
02:40Ja.
02:43Aber...
02:43Also ich würde mich um die Nahrung kümmern.
02:44Ich kann Pilze suchen.
02:46Ich würde...
02:46Ich kann Flitzebogen bauen.
02:47Ich würde Fische fangen.
02:48Ich würde...
02:49Feuer machen.
02:50Ich brauche dafür nichts weiter als eine Packung Streichhölzer.
02:53Hm?
02:54Hm.
02:56Und ähm...
02:57Ja.
02:57Und dann gucken wir mal.
02:58Müssten nichts fangen.
02:59Wenn wir da sitzen scheiße labern, könnten wir Fische durch Reden veröden.
03:02So.
03:03Und dann könnten wir die abends grillen.
03:05Denn wir ziehen einfach die totgelaberten Fische raus und essen die.
03:12So ein verreckter Delfin, der bei seinem Versuch sich die Ohren zuzuhalten erstickt ist.
03:17Und den essen wir dann.
03:19Delfin soll viel besser schmecken, als man immer behauptet.
03:22Ja.
03:22Und es gibt so wenig, trotzdem so wenig Kochbücher dazu.
03:26Ja.
03:27Es ist ein Säugetier und er schmeckt angeblich trotzdem nach Fisch.
03:30Ja.
03:31Das sind ja auch Therapietiere.
03:33Man wird dadurch auch geheilt.
03:35Hm?
03:35Was sind das?
03:36Therapietiere.
03:38Ich glaube, das habe ich schon mal erzählt.
03:39Es gibt jetzt auch alternative Delfin-Therapie mit Korpfen.
03:46Äh...
03:47Weil das eben sehr teuer ist mit den Delfinen.
03:49Ja.
03:49Und die sind auch sehr empfindlich.
03:52Mhm.
03:53Mhm.
03:53Aber die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr gering.
03:55Also was müsste sich denn zutragen?
03:57Dass wir...
03:58Wie wollen wir da hinkommen?
04:00Wir haben da völlig unterschiedliche Dienstpläne, andere soziale Verknüpfungen.
04:05Aber wir müssen davon ausgehen, wir sind jetzt gestrandet.
04:06Wir waren, weil es hier nicht mehr lief, sind wir nach Dubai gebucht worden zum Scheißerreden.
04:13Naja, aber Dubai ist ja jetzt ja keine einsame Insel.
04:16Oder...
04:17Da sind wir in Dubai.
04:18Na, wir wären auf dem Weg dahin gewesen, sind über unbekannten Gewässern, dem Piloten
04:23wahnsinnig bekannt, aber der ist jetzt tot, abgestürzt und auf einer Insel gestrandet.
04:29Und haben nur das am Leib, was wir am Leib haben.
04:32Nichts, weil ich bin überzeugter Nacktreiser.
04:37Deswegen kommt für mich ein Linienflug gar nicht mehr in Frage.
04:40Baumeln im Gehänge sitze ich in so einem Jet.
04:43Steuer nach Helgoland.
04:45Das ist nicht wahr.
04:46Aber...
04:47Das wäre doch ein Reality-Format.
04:48Man würde uns abwerfen, wie bei Seven vs. Wild.
04:51Seven vs. Wild.
04:53Und dann guckt man mal.
04:55Ja.
04:56Wer es schafft bis...
04:58Ich schaff's halt.
04:59Ich kann bis zu sechs Monate von meinem Körper fett zehren und immer gucken, wo ihr bleibt.
05:04Ihr seid in vier Wochen so ein Windspiel.
05:06Klabinka, Klunka...
05:09Also, er macht Geräusche beim Gehen.
05:12Die Ladentür wieder auf.
05:13Naja, deine Idee war ja, den anderen zu essen.
05:16Da überlege ich mal, wen wir wählen würden.
05:19Ja.
05:21Wer hätte...
05:22Das Problem ist nur, dass ihr beim Blockflöten den einen erstmal besiegen müsst.
05:25Und da hätten wir schon ein paar Tage zu tun auf der Insel.
05:29Mortal Komet im Sand.
05:31Die würde so...
05:33Okay.
05:34Hat er uns gerade Blockflöten genannt?
05:37Ja, weil mir das Wort Luftpumpen nicht einfiel.
05:42Aha.
05:43Ja.
05:45Ich halte das für sehr theoretisch, deshalb müßig.
05:48Also, die Wahrscheinlichkeit war doch viel größer, dass wir nachts an einer Tankstelle stranden.
05:52Ja.
05:53Ja.
05:53Du als Lkw-Fahrer, du als Tankwart, ich als Stricher.
05:57So.
05:59Ja.
06:01Strande.
06:02Ich finde, das bringt uns auch einen Ausweg aus der Frage.
06:06Der Aufbau jetzt ist leicht.
06:08Klar, wenn du als Stricher an einer Tankstelle strandest, dann können wir, dann verbarrikadieren wir uns, teilen Beefy unter uns
06:14auf.
06:14Hm?
06:15Wo sehen wir uns in 20 Jahren? An der Tankstelle?
06:18An der Tankstelle?
06:19An der Tankstelle.
06:19Da treffen wir uns wieder und erzählen von der guten alten Zeit.
06:23Wie damals, wie das war.
06:24In Leipzig.
06:24Schön.
06:25Hier.
06:26Studio 7.
06:28Also Insel.
06:29Ich habe eine militärische Ausbildung.
06:31Was hast du denn da gemacht?
06:33Schreibstube.
06:33Aber ich habe eine...
06:35Ich kann da was abheften, wenn es hart auf hart kommt.
06:38Ich tacker dir die Scheiße so zusammen.
06:41Das kannst du dir nicht vorstellen.
06:42Also, wenn der Flaschenpost ankommt, du würdest die abheften.
06:44Ja.
06:46Erstmal würde ich dich durchpausen.
06:47Der wäre mir sehr geholfen, ne?
06:47Ich kann mit dem Kugelschreiber so Druck machen, dass du vier Durchschläge hast.
06:51Das würde ich machen.
06:53Aber wir sind ja nur drei.
06:54Ist das dieser elektronische?
06:57Wird dieser Gugelschreiber?
06:58Also der...
07:01Der Gugelschreiber.
07:03Der Gugelschreiber.
07:04Ist nicht schlecht.
07:05Aber es wäre ja auch ohne...
07:07Das ist der Gugelschreiber.
07:08Du schreibst was und der Gugelschreiber sagt, meinten Sie Hydrofikation?
07:12Die ganze Zeit.
07:13Es muss sehr, sehr stressig sein bei so einem Stift.
07:16Die entscheidende Frage, gut für unsere Generation vielleicht nicht mehr,
07:19aber gibt es auf der einsamen Insel WLAN?
07:21Ja?
07:22Und dann könnte man sich ja alles bestellen.
07:25Ja.
07:26Oder WLAN-Kabel.
07:28Ja.
07:30Da würde ich sagen...
07:31Haben wir's doch.
07:34Hallo, ihr drei Hübschen.
07:35Ich bin's wieder, der Mike.
07:37Und ich frage jetzt für alle diese weiblichen Fans da draußen.
07:41Wie kann man euch am einfachsten verführen?
07:44Na?
07:49Na?
07:51Herr Krüger?
07:54Also da muss man ja erst mal fragen, wozu soll man verführt werden?
07:59Ich glaube, mich zu verführen ist, glaube ich, sogar eine Straftat.
08:03Denn es wäre ja Verführung Minderjähriger.
08:08Hätte ich schwören können, es ist Störung der Totenruhe, aber erzähl mal weiter.
08:14Okay.
08:16Ja, ich sag mal so, Minderjähriger ist vielleicht bis...
08:20Ist das auch eine Straftatmische Verführung Minderbemittelter?
08:25Das wäre, glaube ich, Verführung Schutzbefohlener.
08:28Schutzbefohlener?
08:30Hast du...
08:31Ich habe eine polizeiliche Ausbildung, natürlich.
08:34Nein.
08:34Ich meine, hast du Schutzbefohlene unter dir?
08:37Schutzbefohlene?
08:38Ja?
08:39Außer euch beiden.
08:41Nö.
08:42Schutzbefohlene nicht, nein.
08:43Kein Kindergärtner oder so.
08:45Sind das...
08:46Das sind schon Schutzbefohlene.
08:48Und Azubis sind auch Schutzbefohlene.
08:51Mhm.
08:53Zum Beispiel.
08:54Und das hat uns in eine Sackgasse gebracht.
08:57Ich habe die Frage komplett vergessen.
08:58Verführen.
08:59Verführen.
09:00Wozu soll man verführt werden?
09:02Ja, man kann ja zum Beispiel...
09:03Genau, man kann zu einer Straftat verführt werden.
09:05Man kann ja auch politisch verführt werden.
09:10Ja, zum Rechtsextremismus oder zum Linksextremismus.
09:13Man kann...
09:15Ja.
09:17Genau.
09:26Da war sie wieder.
09:27Hello, Darkness my old friend.
09:29Genau.
09:30Wenn es im Gehirn ins Leere läuft.
09:32Ja.
09:32So ein trockenes Brötchen rumpolt dazu.
09:35Das war eine Frage.
09:37Ja, aber wie verführt man mich?
09:38Wie kann man mich am einfachsten verführen?
09:39Eigentlich ganz klassisch mit der Keule auf dem Kopf an den Haaren in die Höhle ziehen
09:44und dann...
09:45Gib ihm.
09:46Gib ihm.
09:48Gib ihm.
09:49Das ist das Einfachste.
09:50Ja.
09:51Okay.
09:53Nein, was ich sehr mag, ist...
09:54Ich glaube, die...
09:55Das ist ja das, was er, glaube ich, äh...
09:58Fragen...
09:58Oder was er fragt.
10:00Verführung geschieht ja meist so, dass man es eben gerade nicht merkt.
10:03Ja, dass man umschmeichelt wird, dann wird abgelenkt.
10:06Man wird ja wie eine Art hypnotisiert.
10:08Man wird auf andere Dinge fokussiert.
10:09Das ist ja die Verführung.
10:11Das andere wäre ja die Überzeugung, dass man jemanden überzeugt.
10:14Und das ja meist mit Gewalt.
10:15Genau.
10:17Und was meintest du?
10:19Naja, also was ich auch sehr mag, ist, wenn...
10:21Wenn...
10:21Wenn Frauen so tun, als hätten sie kein Interesse an mir.
10:26Und das durchziehen.
10:28Und es durchziehen.
10:29Und...
10:30Und bis zum Schluss, glaube ich, merke es nicht.
10:32Man denkt sich, bam, was für ein subtiles Luder.
10:34Ja.
10:35Und das...
10:36Da stehe ich drauf.
10:37Wenn...
10:37Wenn sie einfach so tun, als würden sie mich nicht sehen.
10:41Und nicht wissen, wer ich bin.
10:43Das finde ich geil.
10:46Ja.
10:46Und irgendwann löse ich das dann auf und sage, ich hab dich durchschaut, Baby.
10:49Ja.
10:50Das Spiel ist vorbei.
10:53Ja.
10:53Du musst uns aber sagen, ja.
10:54Nein heißt ja, wenn man lächelt so wie du.
10:57Ne?
11:00Also das...
11:00Das wäre deine Präferenz.
11:02Na ja, also eigentlich, wenn man ehrlich ist, natürlich mit Humor kann man mich am ehesten
11:06verführen, dass man über meine Witze lacht.
11:09Ja.
11:09Egal wie sie sind, wenn ich sage, ähm, gestern war Schrottwichteln im Kindergarten.
11:15Wir sind jetzt die Eltern vom kleinen Kevin.
11:21Ja.
11:23Wenn sie dann lacht, wenn sie dann lacht, weiß ich, es ist die Richtige.
11:28Oder...
11:29Obwohl ich bei Rewe arbeite, kriege ich ein Nettogehalt.
11:33Was...
11:33Was möchte man denn sonst noch von uns wissen?
11:38Hallo, hier ist Tané und ich würde total gerne, äh, was Privates von euch wissen.
11:44Äh, wir sehen uns natürlich, wenn nur so Backstage, ne?
11:46Unter Kollegen, äh, plänkelt man mal so ein bisschen.
11:49Aber ich dachte, hier ist der richtige Ort, um euch zu fragen, was habt ihr schon mal
11:54Verrücktes für die Liebe getan?
12:00Verrücktes.
12:00Welch ein strahlender Mensch.
12:02Ja.
12:03Das war ja eine Inszenierung, oder?
12:04Mit diesen...
12:05Tané, ne, ne, ne, die hat, im Nacken hat die so einen weißen Baum.
12:09Aha.
12:12Das war, ja, das war, das war flippig und freaky.
12:14Was hat man schon Verrücktes für die Liebe?
12:15Ist das nicht immer alles verrückt?
12:17Die Liebe ist ja ein total unrationales Gefühl.
12:19Das ist ja nichts weiter als so ein, so ein Hormonsturm und ein komplettes mentales Ungleichgewicht.
12:25Die Liebe per se ist ja schon nicht das Schlauste, was man machen kann.
12:31Nenn mich Spock, aber es ist ja tatsächlich wahr.
12:34Und was hat man, man hat doch nur verrückte Sachen gemacht.
12:37Ja, was ist verrückt?
12:39Ist das denn so?
12:39Der Klassiker ist doch, glaube ich, nachts im Mondlicht barfuß im Regen tanzen.
12:44So, lass uns was Verrücktes tun, wir gehen.
12:46Barfuß tanzen, nachts im Regen.
12:48Oder?
12:49Das ist doch so der Klassiker.
12:51Das hast du gemacht?
12:53Ja.
12:54Nein.
12:55Aber man, ja, wie definiert man verrückt, wenn man sich von oben bis unten mit Spaghetti
13:01behängt?
13:02Ich weiß es nicht.
13:03Also, ich habe mich für dich mit Spaghetti behängt.
13:06Ja, aber ob das jetzt punktet?
13:08Hm.
13:09Also, ich meine...
13:11Das flext, wie man jetzt sagt.
13:12Das flext böse.
13:13Hauptsache, du hast am Körper stillen, wo Spaghetti auch hängen bleiben.
13:15Und das...
13:20Ansonsten ganz viel...
13:21Früher war mehr Lametta.
13:23Man muss gucken.
13:25Ich...
13:25Auch auf Dauer hängen bleiben.
13:26Ja.
13:27Ich glaube, bei mir ist es eher so, dass ich so etwas, was gegen die Liebe tue.
13:31So, dass ich so sage, ich bin kein Mann für eine Nacht.
13:35So.
13:36Jetzt wird mit uns heute nichts.
13:38Ja, ja.
13:39Das hast du mir oft gesagt.
13:44Also, ich meine, dass ich jetzt hier sitze...
13:46Das ist auch etwas Verrücktes, was ich für die Liebe tue.
13:49Weil...
13:50Weil ich tue es für euch beide.
13:52Oh.
13:54Weil ich liebe euch beide.
13:56Ich spreche im Namen von uns allen, wenn ich sage, dass das krank ist, Junge.
14:03Und...
14:05Ich hätte gedacht, du tust es aus Liebe zum Geld.
14:07Na ja.
14:09Nee, eher aus Liebe.
14:10Also gut, als die erste Anfrage kam in der Pandemie, Olaf rief an,
14:13Johannes Lust nach Leipzig zu kommen, Fragen zu beantworten.
14:15Ich hätte alles gemacht.
14:17Hauptsache, ich komme da weg.
14:18Ja.
14:19Aber ich möchte das jetzt auch nicht so brüsk zurückweisen.
14:22Das war sehr schön.
14:22Ich weiß es dir auch schwerfällt, dich zu öffnen.
14:25Und das war toll, dass du es gemacht hast.
14:27Ja, aber...
14:27Und ich möchte dich ermuntern, so weiterzumachen.
14:29Ja, aber du hast...
14:31Du hast voll schwitzige Hände.
14:34Das ist kein Schweiß.
14:35Ich meine das wirklich, dass ich das...
14:37Auch diesen Beruf zu ergreifen, das habe ich auch aus Liebe gemacht.
14:40Aus Liebe, ja nicht zum Geld, sondern zum Publikum.
14:43Also ich glaube, das ist mein Ernst.
14:46Ja, ich glaube auch, dass wenn die Leute lachen, dass ich mich dann geliebt fühle.
14:52Also ich glaube, Lachen hat viel mit Liebe zu tun.
14:54Lachen, Liebe, Lachen, Liebe.
14:55Beides fängt ja auch mit Hill an.
14:59Und ich glaube, dass ich mit dem Publikum eine Liebesbeziehung habe.
15:03Und das ist natürlich auch ein Abhängigkeitsverhältnis.
15:07Also die Leute sind süchtig nach meinen Späßen.
15:14Und ich bin finanziell auf die Leute angewiesen.
15:17Ja, das ist ein Abhängigkeitsverhältnis.
15:19Aber ich glaube wirklich, dass ich...
15:21Mehr lose-lose geht nicht.
15:24Aber ich...
15:25Nein.
15:25Das ist was, den Beruf zu ergreifen und auch als Ungelernt.
15:31Ja.
15:32Ich habe versucht auch Komiker über die IHK zu werden.
15:35Das ist nichts geworden.
15:37Aber diesen Beruf habe ich aus Liebe ergreifen.
15:41Finde ich richtig, dass man den Beruf ernst nimmt und dass man den Humor nicht ins Lächerliche zieht.
15:45Nein, es ist schön, dass du sagst, dass mit Liebe zu tun hat es nämlich in Wirklichkeit.
15:48Natürlich.
15:49Das ist für mich auch pure Liebe.
15:52Ich nehme das Geld aber trotzdem.
15:54Das ist so ein zweischneidiges Schwert, weißt du?
15:57Lieben wir das so sehr, dass wir es umsonst machen würden?
15:59Naja, man muss ja erstmal so viel Geld haben, um die Chance zu haben, sein Publikum zu lieben.
16:07Das meinte ich.
16:10Habe ich das wirklich gesagt?
16:11Nein, nein, nein. Ich denke nicht. Ich denke nicht.
16:14Und ich meine, ihr wisst, ich bin im Brutkasten wach geworden.
16:16Mein Vater hat mich nicht gelobt. Da war das Publikum einfach auch ein Ersatz.
16:22Ja.
16:26Ja.
16:27Ja.
16:28Ja, lacht jetzt nicht.
16:28Nein, ich finde, das wäre traurig, wenn es wirklich so wäre.
16:32Das wäre sehr überzeugend und das ist auch sehr glaubwürdig. Ich glaube es aber trotzdem nicht.
16:37Doch, doch. Doch, ich glaube es schon. Ich verstehe das Gefühl. Denn sein Vater hat mich auch nie gelobt.
16:45Letztendlich ist alles, während man verliebt ist, eine Kaskade irrationaler Entscheidungen und hormoneller Umschwünge und oft genug steht man da
16:56wie ein Idiot und macht seltsame Sachen.
16:58Bei meinem allerersten Date. Ich war in der vierten Klasse mit ...
17:04Ich habe Angst, wie die Geschichte zu Ende geht.
17:08Lass mich auch sagen. Ich war in der vierten Klasse, ich hatte mein erstes Date mit Katrin Zumühl beim Edeka,
17:12war die Verbredung um 15 Uhr.
17:13Ich war anderthalb Stunden vorher da, wegen der Zeitverschiebungen, keine Ahnung, weil ich so aufgeregt war und ich habe mich
17:23hinter einem Busch versteckt.
17:24Eine wahre Geschichte, weil ich wollte sehen, ob sie kommt. Also ich wollte nicht, dass sie mich da sieht, wie
17:29ich da anderthalb Stunden rumwarte.
17:31Ich habe mich hinterm Busch versteckt und ich bin dann nach drei Stunden nach Hause gegangen, weil sie nicht gekommen
17:39ist.
17:39Vielleicht muss sie noch Unterricht vorbereiten.
17:42Nein, ich manchmal ...
17:45Es gibt ja ganz ...
17:47Vielleicht war sie ja in dem Busch hinter dir und hat gefragt ...
17:51Äh ...
17:53Ich will nicht als erster da sein, wann geht das Rindvieh endlich los?
17:56Ja?
17:58Also ...
17:59Hätte ja wer weiß, was werden können.
18:00Er hat drei Stunden wie die Ochsen im Gestrüpp gestanden und seid dann nach Hause gegangen.
18:03Plus und Plus ergibt manchmal ein Minus.
18:08So funktioniert's.
18:11Hallo.
18:12Mein Name ist Lutz van der Roost und genau wie ich seid ihr nicht bloß Ulknudel.
18:17Ihr seid knallharte Satiriker, ihr seid investigative Journalisten und deshalb kommt hier eine Frage aus dem Bereich Politik.
18:24Und die Frage lautet, wie würdet ihr die bisherige Leistung der Ampelregierung bewerten?
18:37Das ist wirklich ...
18:38Das ist ja aktuell politisch ...
18:41Da muss man dazu sagen, da sind wir natürlich ein kleines bisschen in einem Dilemma.
18:45Man muss den Zuschauern daheim erklären, das ist jetzt nicht live, sondern eine Aufzeichnung.
18:49Wir sitzen jetzt hier, wir reden über Dinge und dann wird das ausgestrahlt und dann ist vielleicht Sarah Wagenknecht schon
18:58Reichskanzler.
18:59Ja, also ...
19:04Insofern müssen wir da ...
19:08Ja, wie verhält man sich da? Wir gehen vom Ist-Zustand jetzt aus und der ist jetzt.
19:15Es gilt nur jetzt.
19:16Ja, also es ist ziemlich einfach zu bewerten. Es gibt handwerkliche Fehler.
19:22Heizungsgesetz, Gasumlage, Diesel, Agrarsubvention, Robert Habeck, Annalena Habeck, die können gar nichts.
19:30Die FDP blockiert alles und Olaf Scholz ist ein Waschlappen.
19:34Das ...
19:40Das ist nicht meine Meinung.
19:45Ich wusste, dass das Gute herankommt, aber nein.
19:47Nein, das habe ich von den Kabarettisten.
19:49Ah.
19:50Weil die Kabarettisten wissen ja alles besser, ja, und die erzählen das immer.
19:53Und genau so denke ich immer, ja, dann macht doch selber ihr Spacken.
19:57Ja, aber eine politische Karriere zu Beginn, das ist alles andere als Blumenpflücken.
20:05Du stehst ja dann als Politiker bei so einer Wahlkampfveranstaltung, stehst du irgendwo in Bautzen früh um zehn im Nieselregen
20:13auf dem Marktplatz und dann kommen die vorbei, der Günther mit der Tüte.
20:16Ja, also das muss man wollen, ja.
20:21Aber tatsächlich bin ich eher unzufrieden.
20:26Mit der Leistung der Ampelregierung?
20:28Ne, ich habe immer was zu kacken, wenn es darum geht.
20:31Ich könnte es ja selber auch nicht.
20:33Ich glaube, dass du irgendwann in so eine Ebene reinkommst, wo du gar nichts mehr vernünftig sagen kannst.
20:39Da kannst du nicht mal sagen, Potts Blitz, was für eine Kacke, wie hier der Eulenmann, Herbert Reul, der läuft
20:44bei uns da rum.
20:45Sondern du als Olaf Scholz stehst du da.
20:47Da war das Highlight schon das mit der Augenklappe.
20:49Und dass sie auf TikTok die Musik von Spongebob drübergelegt haben.
20:54Ei, ei, Captain, geht das nicht lauter?
20:56Das war mein größter politischer Moment dieses Jahr.
20:59Oder letztes Jahr.
21:00Und das ist halt, das ist alles ein bisschen deprimierend.
21:03Das Problem ist nur, dass wenn du eine größere Gruppe von Leuten hast, die sich überkreuzen, buchstäblich nicht grün sind.
21:08Und dann hast du zu viele Krisen, zu viele Kriege, zu viel Arges.
21:13Das ist immer fruchtbarer Boden für Populismus.
21:15Und es ist schwierig.
21:17Das muss man dazu sagen.
21:17Genau, so eine Koalition ist ja nicht, das ist ja jetzt keine Liebesbeziehung.
21:23Das ist ja eher politisch bedacht, sag ich mal, eher so eine Art Restebumsen.
21:27Ja.
21:29So.
21:30Und da ist natürlich nicht immer nur eitel Sonnenschein.
21:33Aber man muss ja, glaube ich, mit denen vergleichen, die vorher im Amt waren.
21:36Und da muss man sagen, es ist jetzt nicht so langweilig wie bei Merkel.
21:40Es ist jetzt nicht so patriarchalisch wie bei Kohl.
21:44Und es ist jetzt auch nicht so desaströs, sag ich mal, wie bei Hitler.
21:47Ja, da war ja dann, da war die Stimmung richtig im Keller.
21:51Ja, also.
21:54Siehste, kaum sagst du mal die Wahrheit.
21:56Da haben alle so kleine schwarze Bärtchen gemalt.
21:58Einen Moment noch.
22:02Können wir nicht trotzdem weiterreden?
22:03Ja, wir können weiterreden.
22:05Mich stört das nicht mit der Maske.
22:06Also.
22:07Und insofern.
22:08Die Nase ist halt nicht ganz fest.
22:10Aber wir machen mal weiter.
22:13Oder es ist auch nicht so, wenn man es jetzt mit Honecker vergleicht hat.
22:16Was haben wir gefeixt bei Honecker?
22:19Ja.
22:20Wenn der immer so.
22:20Ja.
22:21Ja.
22:23So lustig ist es nicht.
22:25Das muss man auch sagen.
22:26Ja.
22:26Wie ich hörte, war wohl, wenn man den Wunsch hat, das Land zu verlassen, war das wohl im
22:30Abgang ein bisschen sperrig.
22:32Ach, wenn man die DDR verlassen wollte.
22:35Oh ja.
22:36Wie war die Stimmung in der DDR?
22:38Hielt sich in Grenzen.
22:45Also richtig gute Maskenbildnerinnen sind ja unsichtbar.
22:55Richtig gute Künstler müssen ja nicht angemalt werden wie in Körperwelten.
23:01Die Frage lautete ...
23:04Oh.
23:04Die Frage war nicht schön, aber es kam Hitler, Schießbefehl, wir hatten einige alles.
23:09War was zur Ampel.
23:10Ach, der Ampel.
23:11Ja.
23:11Aber was denkt ihr, wenn ihr die Kabarettisten hört, die alles wissen und alles besser wissen
23:16und ...
23:16Wo?
23:17Denkt ihr nicht auch?
23:18Alter, man macht es selber.
23:20Hörst du Kabarettisten?
23:21Wo hört man denn die?
23:25Im Kabarett.
23:27Gehst du das?
23:28Gehst du ins Kabarett?
23:29Ich bin doch bei Dieter, da sind die doch auch.
23:31Bei Dieter nur.
23:32Ja okay, da guckt man mit.
23:33Da guckt man ja mit, gezwungenermaßen.
23:34Echt?
23:35Das guckst du dir an, ja?
23:36Da kommt einer im Anzug und sagt, wie es schlecht lief, wie es besser gehen würde.
23:40Ja, dann hör doch auf, die so zu wählen.
23:42Weißt du?
23:43Ich wähl die Kabarettisten doch gar nicht.
23:44Naja, das ist ...
23:46Das denkst du nur.
23:47Da könntest du ein Zeichen setzen.
23:48Du könntest doch hinten am Vorhang stehen und ganz laut rufen, Abschaum!
23:54Also kollegial.
23:56Lieb gemeint.
23:57Ja, lieb gemeint.
24:00Lieb gemeint ist meine Lieblingsphrase übrigens, ne?
24:03Immer dieses, wollen Sie einen Keks?
24:04Ist lieb gemeint?
24:06Ne, das stimmt nicht, ist Rattengift drin, Bärbel, habe ich vom Fressen ab.
24:08Weißt du, wieso ist das immer lieb gemeint, wenn ich was anbiete?
24:11Wo kommt das her?
24:12Das ist passiv-aggressive.
24:13Lieb gemeint?
24:15Ist egal.
24:15Ja, das ist wirklich furchteinflößend, wenn sich so Männer oder Frauen Kindern nähern
24:22und sagen, ich brauche keine Angst zu haben.
24:26Ne?
24:27Der Hedwig will, der braucht keine Angst zu haben.
24:31So.
24:31Das ist ja auch lieb gemeint.
24:34Das ist lieb gemeint, ja.
24:36Weißt du, das eigentliche Ding ist, dass ...
24:39Wir sind ja hier, um Fragen von öffentlichem Interesse zu beantworten.
24:43Wirklich die großen Fragen.
24:45Und dann zu fragen, was ist unsere Meinung oder wie finden wir die Ampel,
24:50das ist doch irrelevant für den Fortbestand der Spezies Mensch
24:54und für den Fortbestand dieser Sendung auch.
24:56Ja, die Tagespolitik ist unter unserem Niveau.
25:01Die Tagespolitik ist lulli, heute hier, morgen da.
25:03Dann die nächste.
25:06Hallo, ihr drei.
25:07Es wird euch vielleicht etwas überraschen, aber ich habe da mal eine Frage.
25:12Was wäre der Titel eurer Autobiografie?
25:21Das fand ich ja lustig, der hatte eine gelbe Karte an der Tür.
25:24Hast du das gesehen?
25:25Was stand da drauf?
25:26Ja, das konnte ich nicht, aber da war so eine gelbe Karte.
25:28Auch so wie beim Fußball, glaube ich.
25:32Du hast auch so den Blick fürs Unwesentliche, ne?
25:37Ja.
25:39Deshalb gucke ich dich so gerne an.
25:43Also, der Titel meiner Autobiografie wäre, äh, erst zahlen, dann kaufen.
25:52Es lohnt sich.
25:54Dafür kannst du es nicht selber machen.
25:56Das wäre der Titel meiner Biografie.
25:58Hm?
26:01Dafür kannst du es nicht selber machen.
26:02Ich habe beides nicht kapiert.
26:05Wenden wir uns dem ersten Problem zu.
26:07Äh, erst zahlen, dann kaufen.
26:11Äh, äh.
26:12Erst kaufen, dann lesen.
26:14Nee, ich meinte erst zahlen, dann lesen.
26:17Ja, aus dem Gag war kaum weniger rauszuholen.
26:20Das muss man sagen.
26:26Vielleicht wäre...
26:26Ja, ich habe mich bemüht, ne?
26:28Ja, vielleicht wäre das ein Titel deiner Biografie.
26:31Da war mehr drin.
26:33Ja, sowas in der Richtung.
26:37Habe ich erst zahlen, dann kaufen gesagt?
26:39Und wir haben alle hier gesessen und dachten, ja, dann komm, dann...
26:43Wird schon stimmen.
26:44Ja, das ist halt...
26:46Motto von Penny auch, ne?
26:48Dann...
26:49Kann man machen.
26:50Scheiße.
26:53Ja.
26:54So ein wirklich...
26:55Schon nicht so guten Gag.
26:57Der hat dich bis zur Unkenntlichkeit vor die Wand gefahren.
27:00Das für alle hier so.
27:04Bei meiner Biografie stelle ich mir vor, man sieht so einen Teil von meinen Haaren.
27:07Und die heißt dann One Shade of Grey.
27:11One Shade of Grey.
27:15Ja?
27:17Du hast damit verlorenes Theron zurückerobert.
27:19No.
27:19Ja.
27:20One Shade of Grey, was heißt das auf Deutsch?
27:22Ja, irgendwas mit One...
27:24Also...
27:26Ein Schatten of Grau.
27:29Ein Schatten of Grau.
27:31Das ist die deutsche Übersetzung, wo du komplett ratlos bist.
27:34Super.
27:34Und was heißt dann Fifty Shades of Grey?
27:37Äh, 50 Grau Schatten.
27:39Aber dann würde ich doch mehr Schatten nehmen als die.
27:42Mach doch Fifty One Shades of Grey.
27:45Ich finde, hier sind die Schatten schon ganz ordentlich verteilt.
27:49Wie heißt denn deine Biografie?
27:52Keine Ahnung.
27:53Eine System-Hore packt auch sowas wirklich beim Gipfel...
28:03Sowas wirklich beim Gipfeltreffen.
28:06Alle Fragen spontan, die Antworten komplett vorbestimmt.
28:09Könnte ich mir die Rechte erwerben an diesem Titel?
28:12Was würdest du dafür haben wollen?
28:14Dass du doch mal mein Bein anfasst.
28:19Lass uns das später besprechen.
28:22Eine System-Hure packt aus.
28:24Das ist geil.
28:26Ja, das war die letzte Frage.
28:28Ach so.
28:29Findet ihr nicht, dass das heute...
28:32Das hatte so viele schöne emotionale Momente.
28:36Ich finde, wir sollten zum Ende hin, wenn das die letzte Frage war,
28:39alle mal aufstehen, uns in den Arm nehmen.
28:41Wie uns alle?
28:42Nein, nur ich.
28:45Oder?
28:46Ist das nicht ein emotionaler Verschmelzungsmoment?
28:49Wer mir verspricht, dass wirklich die letzte Sendung ist?
28:53Dann lass uns doch noch einen Moment verschieben.
28:57Tolle Idee.
28:59So, ja.
29:00Können wir gerne machen.
29:02Machen wir, oder?
29:03Machen wir, aber spontan.
29:04Machen wir spontan.
29:06Lass uns einfach spontan so nach Gefühl auf drei machen.
29:09Genau.
29:09Wenn wir dann so hier stehen, so zu dritt, dann wirkt das so gestellt, wenn wir so stehen.
29:13Ja.
29:14Können wir es nicht umsitzen, im Sitzenumarm?
29:18Ja, man merkt, wir haben das Bedürfnis, uns körperlich näher zu kommen.
29:24Das ist natürlich schwierig, das dann Teleportal zu transportieren.
29:29Deshalb müssen wir uns von Ihnen daheim an dieser Stelle leider verabschieden.
29:32Es war uns wie immer eine Freude.
29:34Bleiben Sie uns gewogen, bis es wieder heißt, das Gipfeltreffen mit, äh, hier Dings und, ähm, Thorsten Sträter.
29:43Auf Wiedersehen.
29:45Dankeschön.
29:48Das war's.
29:49Das war's.
29:50Das war's.
29:53Das war's.
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