#Hörbuch #Deutsch
The Dunwich Horror ist eine Kurzgeschichte des amerikanischen Schriftstellers H.P. Lovecraft, die erstmals 1929 in Weird Tales veröffentlicht wurde. Die Geschichte spielt in der fiktiven Stadt Dunwich in Massachusetts und folgt den unheimlichen Ereignissen um die Familie Whateley.
Inhalt
Lavinia Whateley lebt mit ihrem Vater, dem alten Whateley, in einem alten, verfallenen Bauernhaus außerhalb von Dunwich. Eines Tages wird die junge Frau unerwartet schwanger, ohne dass der Vater bekannt ist. Wilbur Whateley, so der Name des Kindes, wächst unnatürlich schnell heran, so kann er bereits mit 11 Monaten sprechen und mit 10 Jahren hat er Aussehen und Verhalten eines Erwachsenen. Er zeigt ein unheimliches Interesse für okkultes Wissen, das von seinem Großvater gefördert wird. Während er heranwächst, geschehen unheimliche Dinge, die die Bewohner beunruhigen. So stellen sie fest, dass die Whateleys beginnen, ständig neue Rinder zu kaufen, ohne dass es jedoch mehr werden. Außerdem sehen die Tiere merkwürdig blutleer und kränklich aus. Auch berichten die Leute von nächtlichen Geräuschen von den umliegenden Hügeln und von unterirdischem Rumpeln.
The Dunwich Horror ist eine Kurzgeschichte des amerikanischen Schriftstellers H.P. Lovecraft, die erstmals 1929 in Weird Tales veröffentlicht wurde. Die Geschichte spielt in der fiktiven Stadt Dunwich in Massachusetts und folgt den unheimlichen Ereignissen um die Familie Whateley.
Inhalt
Lavinia Whateley lebt mit ihrem Vater, dem alten Whateley, in einem alten, verfallenen Bauernhaus außerhalb von Dunwich. Eines Tages wird die junge Frau unerwartet schwanger, ohne dass der Vater bekannt ist. Wilbur Whateley, so der Name des Kindes, wächst unnatürlich schnell heran, so kann er bereits mit 11 Monaten sprechen und mit 10 Jahren hat er Aussehen und Verhalten eines Erwachsenen. Er zeigt ein unheimliches Interesse für okkultes Wissen, das von seinem Großvater gefördert wird. Während er heranwächst, geschehen unheimliche Dinge, die die Bewohner beunruhigen. So stellen sie fest, dass die Whateleys beginnen, ständig neue Rinder zu kaufen, ohne dass es jedoch mehr werden. Außerdem sehen die Tiere merkwürdig blutleer und kränklich aus. Auch berichten die Leute von nächtlichen Geräuschen von den umliegenden Hügeln und von unterirdischem Rumpeln.
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MusikTranskript
00:00Das Grauen von Dunwich
00:04Von Howard Phillips Lovecraft
00:21Man glaube nur nicht, der Mensch sei der älteste oder letzte Herrscher der Welt
00:28Oder gewöhnliches Leben und Substanz würden allein existieren
00:38Die Alten waren, die Alten sind und die Alten werden sein
00:50Nicht in den Räumen, die wir kennen, sondern zwischen ihnen
00:55Gehen sie gelassen und unbeirrt umher
00:59Ohne Dimension und für unsere Augen unsichtbar
01:20Mein Name ist Dr. Francis Morgan
01:22Die Geschichte, die ich erzählen möchte, beginnt im Juni des Jahres 1927
01:29In jenem Sommer hatte ich mich von meinen Pflichten an der Universität von Arkham freigemacht, um endlich einmal Urlaub machen
01:36zu können
01:37Zu Fuß und nur mit dem nötigsten Gepäck war ich aufgebrochen und dem Miskatonic River westwärts gefolgt, den Bergen entgegen
01:53Nach einigen Tagen des Wanderns befand ich mich im Norden von Massachusetts
01:57In einer Gegend, die zunehmend einsamer wurde
02:06Guten Tag
02:07Können Sie mir sagen, wohin dieser Weg führt?
02:09Wenn Sie noch drei Meilen weiter gehen, kommen Sie nach Dunwich
02:13Danach ist die Straße zu Ende
02:15Da kommen die Berge
02:18Dunwich?
02:19Ich glaube, das steht gar nicht auf meiner Karte
02:21Das ist auch nur ein sehr kleiner Ort
02:24Gibt es dort eine Herberge?
02:26Das nicht, aber die Witwe Bischof vermietet Zimmer in ihrem Haus
02:30Na gut, vielen Dank für Ihre Hilfe
02:32Keine Ursache, Mister
02:36Als ich in Dunwich ankam, fiel mir sofort das bemerkenswerte Alter des Dorfes auf
02:41Die Häuser waren in einem altmodischen Baustil errichtet und in vernachlässigtem Zustand
02:47Viele der Gebäude bestanden nur noch aus Ruinen
02:50Nach einigem Suchen fand ich den Hof von Mrs. Bischof
02:53Sie erwies sich als resolute, aber gutmütige Frau mittleren Alters
03:01Dies ist Ihr Zimmer, Herr Doktor
03:03Das Bad ist am Ende des Flurs
03:05Vielen Dank
03:06Sind Sie eigentlich ein richtiger Doktor oder einer von denen, die nur so heißen?
03:11Ich bin Doktor der Medizin, also Arzt
03:13Ich frage nur, weil wir hier im Dorf einen Arzt immer gut gebrauchen können
03:18Aber denken Sie nicht, wir leben hier hinter dem Mond
03:21Wir haben seit Neuestem sogar einen Telefonanschluss
03:24Ach
03:24Wenn Sie telefonieren wollen, der Apparat steht im Erdgeschoss
03:28Ich bin froh, endlich mal aus der Stadt raus zu sein und sehne mich nach Ruhe
03:32Na, davon haben wir hier jede Menge
03:35Wissen Sie schon, wie lange Sie in Dunwich bleiben wollen?
03:38Wahrscheinlich drei oder vier Tage
03:39Ich hab vor mir, die Umgebung etwas anzusehen und dann weiterzuziehen
03:44Aber ich blieb zwei Wochen in dem abgelegenen Ort
03:47Die verschlafene Atmosphäre hatte es mir einfach angetan
03:51Am Abend des 27. Juli saß ich nach dem Abendessen mit Mrs. Bishop in der Küche
03:56Draußen war es bereits dunkel
04:11Was ist denn mit Boxer los?
04:14Keine Ahnung
04:15Ich geh mal nachsehen
04:21Boxer aus! Aus!
04:24Hey, alter Junge, was ist denn los mit dir?
04:27Während ich versuchte, Mrs. Bishop's Hut zu beruhigen
04:30Kam aus der Dunkelheit ein Pferdekarren auf den Hof gefahren
04:42Da haben Sie aber einen scharfen Hund, Mister
04:46Der Mann auf dem Kutschbock war hochgewachsen und trug einen langen schwarzen Mantel
04:51Unter einem Hut mit breiter Krempe erblickte ich ein finsteres, bärtiges Gesicht
04:58Sonst ist ja nie so, ich versteh das nicht
05:00Ein Hund, der nicht gehorcht, sollte man erschießen
05:02Es ist ja nicht Ihr Hund
05:04Wer sind Sie eigentlich? Was wollen Sie hier?
05:07Ich suche einen Arzt
05:08Ich bin Dr. Morgan, was kann ich für Sie tun?
05:11Bitte helfen Sie mir
05:13Mein Grandpa ist ja krank, er kann kaum noch atmen
05:17Wo ist Ihr Grandpa?
05:18Auf unserer Farm, ungefähr vier Meilen von hier
05:21Ich kann Sie auf dem Wagen mitnehmen
05:22Na gut, ich habe ein paar Medikamente in meinem Gepäck
05:26Ich hole sie und bring den Hund ins Haus
05:28Sie können hier auf mich warten, Mister
05:31Waitley, Wilbur Waitley
05:35Waitley?
05:36Ja, der Enkel des Alten wartet draußen auf dem Wagen
05:40Diese Teufelsbrut
05:41Ja, was soll das heißen?
05:43Das sind böse Menschen
05:45Und die Waitley-Farm ist verflucht
05:48Verflucht?
05:49Ja, hier in der Gegend weiß das jeder
05:52Auch wenn man nicht darüber spricht
05:55Der alte Grandpa Waitley
05:57Man sagt, er wäre ein Hexer
06:00Der dem Teufel seine Seele verkauft hat
06:03Aber das ist doch aber, glaube sonst nichts
06:06Na, und warum müssen die Waitlis ständig neue Kühe kaufen?
06:10Ohne, dass ihre Herde größer wird?
06:13Das hat mir Bill Owens erzählt
06:14Und was soll das bedeuten?
06:16Der Boden rings um die Farm ist verflucht
06:20Das Vieh stirbt ihnen unter den Händen weg
06:24Und damit's nicht so auffällt
06:26Kaufen sie heimlich Neues
06:27Das glauben Sie?
06:29Die Tochter des Alten
06:31Die ist nicht ganz richtig im Kopf
06:33Nicht nur, dass sie so ein weißhaariger Albino ist
06:37Die kriegt auch kaum einen anständigen Satz zusammen
06:40Schon als kleines Mädchen
06:42Hat man sie ständig allein durch den Wald wandern gesehen
06:45Und plötzlich war sie schwanger
06:48Aber glauben Sie, irgendjemand
06:50Hat jemals rausgekriegt, wer der Vater des Kindes ist?
06:53Naja, ich verstehe Ihre Sorge, Miss Bishop
06:55Aber ich bin Arzt und muss mich jetzt drängend um den Patienten kümmern
06:58Also entschuldigen Sie mich bitte
07:00Passen Sie auf sich auf, Doktor
07:02Ja, ja, ja, ja
07:15Ich saß neben dem finsteren Mann auf dem Kutschbock
07:19Und wir fuhren ohne zu reden
07:22Die Straße führte durch dichten Wald
07:25Das Licht unserer Laterne wurde fast vollständig von der Dunkelheit verschluckt
07:35Schließlich lichtete sich der Wald
07:36Und wir sahen in der Ferne das Licht der Waitley Farm
07:41Im Schein der Laterne konnte ich im Vorbeifahren einige Kühe erkennen
07:46Sie drängten sich neben dem Feldweg aneinander
07:51Die sehen wirklich nicht gut aus
07:54Was haben Sie gesagt, Doktor?
07:56Ihre Kühe sehen nicht gesund aus
07:58Eine von ihnen hatte sogar mehrere offene Wunden
08:00Das war ein Puma
08:02Die Tiere sollten behandelt werden
08:08Wir sind da
08:09Brrrr
08:20Der Hof machte einen verwahrlosten Eindruck
08:23Ein großer Teil der Scheune war eingestürzt
08:26Während wir auf das Wohnhaus zugingen
08:29Konnte ich erkennen, dass sämtliche Fenster mit dicken Balken vernagelt waren
08:36Grandpa liegt in der Diele
08:41Die Luft war stickig
08:44Als ich eintrat, schlug mir der Geruch von altem Schweiß und Urin entgegen
08:48Mein Blick glitt über Regale voller verstaubten Gerümpel
08:52Auf einem fleckigen Bett lag ein alter Mann
08:55Neben ihm kniete eine weißhaarige Frau
09:00Mach Platz für den Doktor, Ma
09:02Guten Abend, Miss
09:05Hallo
09:06Wie lange ist der Patient schon bewusstlos?
09:08Nachdem er zusammengebrochen ist, bin ich gleich losgefahren, um sie zu holen
09:12Helfen Sie mir, ihm das Hemd aufzuknüpfen, das erleichtert das Atmen
09:15Und bitte öffnen Sie ein Fenster
09:19Hm, der Puls ist schwach und unregelmäßig
09:22Die Atmung ist ja flach
09:25Was ist denn da draußen los?
09:27Die, die Krähen!
09:28Ja, ja, sie machen abends manchmal ganz schön Krach
09:30Pa, hat man zu mir gesagt, dass die Krähen seine Seele holen wollen
09:35Lass den Blödsinn, Ma
09:37Doch, er hat gesagt
09:38Lavinie, wenn, wenn die Viecher nach meinem Tod die ganze Nacht singen, dann haben sie mich gekriegt
09:44Aber wenn sie stumm sind, dann haben sie mich nicht gekriegt
09:48Halt dein verdammtes Schmaul, Ma
09:49Du weißt das doch auch, Willi, du
09:51Jetzt reichst, du gehst sofort auf dein Zimmer
09:53Aber du hast gesagt
09:54Scher dich hier raus, du Missgeburt
09:57Lass mich los!
09:59Ist doch Radley
09:59Au, du tust mir weh!
10:01Raus!
10:04Sie müssen meine Ma entschuldigen, Herr Doktor
10:06Sie ist schrecklich abergläubisch
10:08Es ist kaum auszuhalten mit ihr
10:10Das geht mich nichts an
10:11Ich habe ihrem Großvater ein Medikament zur Stabilisierung gegeben
10:15Wir müssen jetzt abwarten, ob sich sein Herzschlag normalisiert
10:31Das Geschrei der Vögel und die gedrückte Stimmung im Raum
10:35Machten das Warten für mich zur Qual
10:38Fast wünschte ich den Tod des Alten
10:40Damit ich diesen gräßlichen Ort schnell wieder verlassen könnte
10:50Er kommt wieder zu Bewusstsein
10:52Willi
10:54Mr. Bedley
10:55Wie fühlen Sie sich?
10:57Wer sind Sie?
11:00Was machen Sie in meinem Haus?
11:03Ich bin Dr. Morgen
11:05Können Sie...
11:06Verschwinden Sie
11:07Ich brauche keinen Doktor
11:13Ich...
11:15Wo ist mein Enkel?
11:18Ich bin hier
11:19Willi
11:20Hör zu
11:21Ihr werdet wachsen
11:26Ihr beide
11:29Er fantasiert
11:31Seien Sie ruhig
11:32Sprich weiter, Grandpa
11:34Wachsen
11:35Und wenn es
11:39Soweit ist
11:41Öffne
11:43Die Tore
11:45Text
11:48Der Text
11:50Sieben
11:53Fünf
11:54Eins
12:00Jogos
12:02Sotos
12:07Es tut mir leid
12:09Er ist tot
12:11Schon gut
12:12Sie haben wahrscheinlich Ihr Bestes getan, Doktor
12:16Es...
12:17Es ist plötzlich so still
12:19Die Krähen
12:20Die Krähen sind verstummt
12:22Ja
12:50Sie sind
13:04Zwei Tage später machte ich eine Wanderung auf den Sentinel Hill, ein bewaldeter Hügel in der Nähe von Dunwich.
13:11Ich hatte gerade die Lichtung auf der Spitze erreicht, als ich im Schatten eines großen Felsens eine bekannte Gestalt entdeckte.
13:21Hallo, Miss Waitley?
13:24Hallo.
13:26Na, machen Sie bei dem schönen Wetter einen Spaziergang?
13:28Ich bin gerne hier. Das ist mein Lieblingsplatz.
13:34Erst jetzt bemerkte ich, dass die Lichtung voller Felssäulen war, die in gleichmäßigen Abständen angeordnet zu sein schienen.
13:41Und wie geht es Ihrem Sohn?
13:43Mein Sohn?
13:45Es ist bestimmt nicht leicht für Sie und Wölber, jetzt wo Ihr Vater tot ist.
13:51Er... Missgeburt hat er zu mir gesagt. Dabei ist er eine Missgeburt.
13:56Er ist manchmal sehr grob zu Ihnen, nicht wahr?
14:00Ich... habe Angst vor ihm.
14:02Wenn ich Ihnen helfen kann, dann...
14:03Nein, ich...
14:05Ich muss weiter. Auf Wiedersehen.
14:09Wiedersehen, Miss Waitley.
14:14Mein Lieblingsplatz.
14:15Komischer Ort.
14:17Die Felsen sehen aus, als hätten Sie früher Inschriften gehabt.
14:22Aber man kann nichts mehr erkennen.
14:25Was ist denn das?
14:29Am Fuße eines Felsens entdeckte ich ein helles Objekt.
14:34Oh Gott!
14:36Voller Ekel ließ ich das Objekt fallen.
14:39Es war ein menschlicher Schädel.
14:41Nummer 2.
15:11Mein Lieblingsplatz.
15:21Nach diesen Erlebnissen hatte die Atmosphäre von Danwitsch ihren Reiz für mich verloren und ich brach meinen Urlaub ab.
15:27Zurück in Akem begann ich sofort mit den Vorbereitungen für meine nächsten Vorlesungen und Seminare.
15:35Schon bald erschien mir das Erlebte fern und unwirklich wie ein Traum.
15:39Die Monate vergingen und die unangenehmen Erinnerungen an die Familie Wadley verblassten.
15:46Bis zum 15. Mai des folgenden Jahres.
16:03Ah, na Philipp, wie sind die Zwischenprüfungen gelaufen?
16:06Eigentlich ganz gut, danke der Nachfrage. Gehen Sie auch rüber zur Mensa?
16:10Ja, aber ich muss vorher noch kurz beim Dekan vorbei. Was steht denn heute auf dem Speiseplan?
16:14Der Küchenchef macht sein berühmtes Irish Stew.
16:17Oh, das darf man sich natürlich nicht entgehen lassen. Ich werde...
16:22Dr. Morgan?
16:24Äh, stimmt etwas nicht?
16:26Philipp, sehen Sie den Mann dort drüben?
16:29Welchen Mann?
16:30Na den, mit schwarzem Hut und Mantel.
16:32Wen meinen Sie?
16:34Ach, jetzt ist er weg. Aber eben habe ich ihn doch noch gesehen. Am Eingang zur Bibliothek.
16:39Äh, ich weiß nicht, wen Sie meinen, Dr. Morgan. Ich sehe niemanden.
16:43Na ja, wahrscheinlich habe ich mich getäuscht. Warum sollte er hier sein? Ach, vergessen Sie es. Wir sehen uns beim
16:51Essen.
16:51In Ordnung.
16:57Professor Armitage?
16:58Oh, haben Sie mich erschreckt, junger Mann. Ja, ich bin Professor Armitage. Was kann ich für Sie tun? Wie kann
17:06ich Ihnen helfen?
17:07Sie haben nicht auf meine Briefe reagiert. Deshalb bin ich persönlich gekommen.
17:11Ach, dann sind Sie wohl Mr. Waitley.
17:14Es war sehr schwierig für mich, hierher zu kommen. Aber ich muss eine bestimmte Passage aus dem Buch studieren.
17:19Aha. Nun, Sie wissen, dieses Buch stellen wir nur selten Universitätsfremden Personen zur Verfügung.
17:27Ich würde der Universität mit einer großzügigen Spende danken. Es ist außerordentlich wichtig für mich.
17:35Na ja, also gut, wenn es nicht zu lange dauert.
17:39Nein, das wird es nicht.
17:41Dann kommen Sie.
17:52In diesem Lesesaal befinden sich die Vitrinen mit den besonderen Büchern.
17:58Ach, hier ist es.
18:01Das Buch des wahnsinnigen Arabers Abdul Al-Hazrit.
18:06Das Necronomicon.
18:08Fantastisch.
18:10Es ist die lateinische Ausgabe von Olaus Vormios aus dem 17. Jahrhundert.
18:16Ich besitze zu Hause ein paar Fragmente der englischen Version von Dr. D., aber ich hatte nie den vollständigen Text.
18:22Ja, wonach suchen Sie denn?
18:25Eine Stelle, die den Namen Jogsototh betrifft. Eine Anrufungsformel. Sie müsste auf Seite 751 stehen. Können Sie die Seite für
18:34mich übersetzen?
18:34Hier steht Jogsototh kennt das Tor. Jogsototh ist das Tor. Jogsototh ist der Schlüssel und der Wächter des Tores.
18:50Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Alles ist eins in Jogsototh. Er weiß, wo einst die Alten herausbrachen und wo sie wieder herausbrechen
19:07werden.
19:08Ihre Hand ist an eurer Kehle. Und doch seht ihr sie nicht. Ihre Wohnung ist selbst hinter eurer behüteten Türschwelle.
19:24Das ist es. Das ist es. Lesen Sie weiter.
19:28Und wofür brauchen Sie diese Verse?
19:31Für meine privaten Studien. Es ist ein altes Hobby meiner Familie.
19:37Ich glaube, es war ein Fehler, Sie hier einzulassen.
19:40Ihr Geld können Sie gerne behalten, aber ich muss Sie bitten, jetzt zu gehen.
19:44Nein, das dürfen Sie nicht. Ich brauche es.
19:46Sie sollten nicht mit Hexerei und Okkultismus herumspielen. Sie wissen ja nicht, was das für Konsequenzen haben kann.
19:53Du irrst dich. Ich weiß mehr, als du dir in deinen schlimmsten Albträumen vorstellen kannst.
19:59Hinaus!
19:59Du kannst mir keine Befehle erteilen, du kleines Männlein.
20:04Professor Arbitas?
20:05Ach, kommen Sie rein, Dr. Morgan, und lassen Sie die Tür ruhig offen. Mr. Waitley wollte gerade gehen.
20:12Herr Doktor, so sieht man sich wieder.
20:15Ja, Mr. Waitley. Und ich habe unser letztes Zusammentreffen nicht vergessen.
20:21Dann gehe ich eben nach Harvard. Die haben in ihrer Bibliothek auch ein Exemplar.
20:30Oh, vielen Dank, Herr Kollege. Sie sind genau im richtigen Augenblick gekommen.
20:35Was wollte dieser widerliche Kerl?
20:37Sind Sie vertraut mit dem Necronomicon?
20:40Ich habe davon gehört.
20:43Es handelt sich meines Wissens um ein Werk mit obskurem Geheimwissen.
20:47Angeblich ist es auf Abdul Al-Hasrid zurückzuführen, einen wahnsinnigen arabischen Gelehrten aus dem 7. Jahrhundert nach Christus.
20:54Die Echtheit konnte jedoch nie vollständig bewiesen werden.
20:57Seien Sie dankbar, dass Sie nicht mehr darüber wissen.
21:00Manche Geheimnisse sind nicht gesund für den Geist eines Menschen oder seiner Seele.
21:08Aber, Herr Professor, wollen Sie behaupten, dass Sie derartigen Hokuspokus für real halten?
21:13Mein Freund, ich beneide Sie um Ihre Ignoranz.
21:16Aber lassen wir das.
21:19Was wissen Sie über diesen Wilbur Whateley?
21:24Ich erzählte Professor Armitage von meinem Besuch in Dunwich.
21:28Er hörte aufmerksam zu, ließ alle Fragen meinerseits jedoch unbeantwortet.
21:33Stattdessen lud er mich am Samstagabend in sein Haus ein.
21:42Setzen Sie sich doch, Herr Kollege.
21:44Kann ich Ihnen vielleicht etwas anbieten?
21:47Cognac?
21:48Scotch?
21:50Portfolio, wenn Sie einen da haben.
21:52Kein Problem.
22:03So, hier bitte Ihr Drink.
22:07Danke, Herr Professor.
22:10Können Sie noch einmal die letzten Worte des alten Whateley auf dem Sterbebett wiederholen?
22:16Ja, er sagte, Willi, hör zu, ihr werdet wachsen, ihr beide.
22:23Und dann kamen nur noch einzelne Brocken.
22:26Wenn es soweit ist, öffne, Tore, Text 751.
22:33Und als letztes ein merkwürdiges Wort, das klang wie Jok Sottos.
22:38Aha, ja, 751. 751 ist die Nummer der Seite, für die sich Wilbur interessiert hat.
22:48Im Text wird auch ein Tor erwähnt, aber ihr werdet wachsen.
22:55Ja, was hat er wohl damit gemeint?
22:59Statt dein Patient an Herzversagen, müssen sich oft wahnhafte Details in sein Denken.
23:03Der erwähnte Text ist anscheinend die besagte Seite aus dem Necronomikon.
23:08Aber der Rest scheint keinen Sinn zu ergeben.
23:10Schlagen Sie doch bitte den Ordner auf dem Tisch neben Ihnen auf.
23:13Aber seien Sie vorsichtig.
23:16Das alte Zeitungspapier ist sehr empfindlich.
23:20Erdbeben zu lichten es.
23:22Der Artikel stammt aus der Aylesbury-Gazette einer Lokalzeitung aus der Gegend um Dunwich.
23:29Örtlich begrenztes Beben.
23:32Hügelnahe Dunwich.
23:33Der interessante Teil steht ganz am Schluss.
23:35So sehen die abergläubischen Einwohner von Dunwich
23:39anscheinend einen Zusammenhang zwischen dem Erdbeben und der gleichzeitigen Geburt von Zwillingen auf dem Hof der Familie Wakeley.
23:48Der Argwohn der Einheimischen wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass die Mutter der Kinder ein Albino ist, was vielerorts
23:55immer noch als ein Zeichen des Teufels betrachtet wird.
23:58Das nächste Blatt ist eine Kopie aus dem Geburtenregister der Gemeinde.
24:03Sie belegt, dass eines der Babys gleich nach der Geburt gestorben ist.
24:07Der andere Zwilling bekam den Namen Wilbur und ist bis heute das einzige überlebende Kind von Lavinia Wakeley.
24:15Und was soll das beweisen?
24:16Werfen Sie einen Blick auf das Datum.
24:21Aber das muss ein Druckfehler sein.
24:23Nein, kein Druckfehler.
24:25Es stimmt mit dem Datum des Geburtenregisters überein.
24:28Aber...
24:29Der 2. Februar des Jahres 1913.
24:32Aber dann wäre Wilbur ja gerade mal 15 Jahre alt.
24:35Das ergibt doch keinen Sinn.
24:37Ihr werdet wachsen, Willi.
24:41Das Wort wachsen erhält in diesem Zusammenhang eine ganz andere Bedeutung, oder?
24:48Aber das ist doch unmöglich.
24:50Es sind zwar Fälle bekannt, in denen die Alterung der menschlichen Zellen durch einen biologischen Defekt beschleunigt wird, aber...
24:56In den anderen Zeitungsausschnitten stehen noch mehr Berichte über merkwürdige Ereignisse in Dunwich.
25:02In den Hügeln gibt es einen Ort, der den Namen Tanzplatz des Teufels trägt.
25:07Eine Ansammlung grob behauner Felssäulen, unbekannten Alters, kreisförmig angeordnet.
25:13Vor 43 Jahren hat man dort menschliche Schädel und Knochen gefunden.
25:19Ich kenne diesen Ort.
25:23Ich erzählte dem Professor von meinem Schädelfund auf dem Sentinel Hill.
25:28Im Allgemeinen geht man davon aus, dass der Steinkreis früher ein Begräbnisplatz der Pocantac-Indianer war.
25:37Dem widerspricht jedoch die Feststellung einiger Ethnologen, dass die gefundenen Schädel eindeutig kaukasischen Ursprungs sind, also von weißen Stammen.
25:46Das ist ja alles sehr interessant, Herr Professor, aber was wollen Sie damit sagen?
25:51Sie sollen Ihre eigenen Schlüsse ziehen.
25:54Ich bitte Sie nur darum, dass Sie sich für den Notfall bereithalten.
25:59Notfall?
26:00Ja.
26:01Ich habe mit dem Bibliothekar von Harvard telefoniert.
26:04Er hat mir versprochen, Wade legt keinen Zugang zur dortigen Kopie des Necronomikons zu gewähren
26:10und alle Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken.
26:14Es besteht daher die Möglichkeit, dass Wade Lee es noch einmal hier versucht.
26:18Dann wahrscheinlich mit mehr Nachdruck.
26:23Kann ich in diesem Fall auf Sie zählen?
26:25Ja, natürlich.
26:26Aber ich muss Ihnen ehrlich sagen, dass ich von der Sache nicht überzeugt bin.
26:29Warten Sie es ab, mein Freund.
26:32Warten Sie es ab.
27:07Warten Sie es ab.
27:21Auchwohl ich kaum richtig wach war, erkannte ich das Alarmsignal der Bibliothek.
27:26Ich war mit einem Satz aus dem Bett und warf mir meinen Morgenmantel über.
27:30Dann rannte ich über die alte Steintreppe runter auf den Hof.
27:41Vor der Bibliothek traf ich eine Gruppe von Studenten.
27:44Da kommt Dr. Morgan.
27:45Und wo bleibt die Polizei?
27:48Hey, ihr da.
27:50Was ist passiert?
27:51Ein Einbruch.
27:51Ja, in der Bibliothek.
27:53Und?
27:54Haben Sie den Täter erwischt?
27:55Nein, er ist verschwunden.
27:56Der Wachhund hat ihn erwischt.
27:57Aber der Typ hat dem Hund die Kehle aufgeschlitzt.
28:00In der Bibliothek sieht es aus wie in einem Schlachthaus.
28:02Überall Blut und Fetzen vor der Kleidung des Einbrechers.
28:05Weiß man schon, ob etwas gestohlen wurde?
28:07Offenbar nicht.
28:08Der Dieb hat versucht, einen der Metallschränke aufzubrechen.
28:11Aber er hat es nicht geschafft.
28:12Na Gott sei Dank.
28:14Habt ihr Professor Armitage gesehen?
28:15Nein, hier ist er nicht.
28:18Ich eilte über den Campus zu dem kleinen Haus zwischen den Bäumen, in dem der Professor wohnte.
28:24Durch die Fenster konnte ich ein schwaches Licht erkennen.
28:27Und als ich mich der Tür näherte, sah ich, dass diese einen Spalt breit offen stand.
28:33Herr Professor?
28:37Ich durchquerte den Flur und betrat das Arbeitszimmer.
28:44Das Licht geht nicht.
28:46Ich erinnerte mich daran, dass auf dem Schreibtisch eine Leselampe stand.
28:51Vorsichtig ging ich in der Dunkelheit darauf zu.
28:54Guten Abend, Herr Doktor.
28:57Hilber!
28:59Sind Sie das?
29:00Ich kann Sie nicht sehen.
29:03Dem alten Mann schien sein kümmerliches Leben nicht viel zu bedeuten.
29:07Ich hoffe, dass Sie vernünftiger sind, Doktor Morgan.
29:11Was wollen Sie von mir?
29:13Das Buch.
29:14Den Schlüssel für den Schrank habe ich bereits gefunden.
29:20Der Kreis hatte ihn um seinen Hals hängen.
29:24Aber hier sind zu viele Menschen in der Bibliothek.
29:27Sie müssen das Necronomicon holen.
29:29Das können Sie vergessen.
29:30Ich werde Ihnen nicht helfen.
29:39Der Mut der Verzweiflung hatte mich gepackt.
29:41Mit einem Satz sprang ich hinter den Schreibtisch und knipste die Lampe an.
29:48Du dummer, kleiner Wurm.
29:51Du hast ja keine Ahnung.
29:56Der Wachhund hatte Wilbur Wadley Mantel und Hose vom Leib gerissen und sein Hemd zerfetzt.
30:04Ich habe die innere Stadt gesehen.
30:07Von der Hüfte aufwärts wirkte sein entblößter Körper wie der eines normalen Menschen.
30:12Ich habe mit den Stimmen aus der Luft gesprochen.
30:15Aber anstelle eines Unterleibs sah ich nur widerwärtige Tentakel, die sich hin und her wandten.
30:22Das ist nicht möglich.
30:23Ein Gewirr von zungen, fleischigem Gewächsen.
30:26Du solltest den anderen sehen.
30:29Aber auch ich werde noch weiter wachsen.
30:32Das haben mir die Stimmen aus der Luft versprochen.
30:37Ein langes, schlauchförmiges Organ schnellt aus Wilbors Rücken auf mich zu.
30:42Ich konnte gerade noch ausweichen.
30:47Ich werde einen neuen Körper bekommen.
30:50Sie haben es mir versprochen.
30:53Nein, nein, lass mich!
30:55Du wärmlicher Wurm!
30:58Er steckte sich endlich.
31:00Mehrere Tentakel schlangen sich um meinen Hals und drückten mir die Luftröhre zu.
31:04Francis, drücken Sie sich...
31:07Merch!
31:27Yuck, Satoff!
31:31Yuck, Satoff!
31:40Langsam wich das Leben aus Wilbers grauenhaften Körper.
31:44Ich starrte noch immer fassungslos darauf.
31:47Auf die Tentakel, die im Takt seiner letzten Atemzüge zuckten.
31:51Auf das schlauchförmige Organ, das in einer feuchtglitzernden Mundöffnung endete.
31:57Auf die rudimentären großen Augen, die sich in Höhe der Hüftknochen befanden.
32:10Er ist tot.
32:12Sie haben mir das Leben gerettet, Professor.
32:16Sie haben ihn lange genug abgelenkt. Das haben Sie gut gemacht.
32:21Sind Sie schwer verletzt?
32:23Er hat mich bewusstlos geschlagen.
32:27Aber als Akademiker hat man ja bekanntlich einen harten Schädel.
32:32Warten Sie, ich helfe Ihnen, sich zu setzen.
32:40Was ist mit der Leiche?
32:43Sie scheint auszulaufen.
32:47Weißer Schaum breitet sich auf dem Boden aus.
32:50Und es stinkt.
32:53Es stinkt schlimmer als ein faulner Kadaver.
32:56Ja, an Ihrem Geruch kann der Mensch Sie um sich wissen.
33:04Doch Ihr Aussehen kann niemand kennen.
33:08Nur in den Zügen derer, die Sie auf Erden gezeugt haben.
33:15Ich könnte mir vorstellen, dass das heutige Erlebnis einige Ihrer Zweifel beseitigt hat.
33:25Ja, vielleicht.
33:28Vielleicht.
33:52Während wir zusahen, zerfloss der Rest von dem Ding, das wir als Wilbur Waitley gekannt hatten,
33:57zu weißlich-gelbem Schaum.
33:59Es blieb nichts Festes zurück.
34:02Nicht einmal Knochen.
34:03Wir hatten somit keinerlei Beweise und versuchten erst gar nicht, jemandem die Geschichte zu erklären.
34:10Offiziell hieß es, Armitage hätte den Einbrecher mit einem Warnschuss aus seinem Haus vertrieben
34:15und dieser sei geflüchtet.
34:20Nach diesem Abend war für mich nichts mehr wie zuvor.
34:24Meine wissenschaftliche Weltsicht war hinweggewischt.
34:27Ich fühlte mich allein und hilflos wie ein Kind, das sich vor der Dunkelheit fürchtet.
34:33Jörg Sotos kennt das Tor.
34:38Jörg Sotos ist das Tor.
34:41Jörg Sotos ist der Schlüssel und Wächter des Tores.
34:46Aber was ist das für ein Tor?
34:49Und wohin führt es?
34:50Die wichtigste Frage lautet, wie weit haben die Waitleys das Tor geöffnet?
34:57Und was ist von draußen hereingelangt?
35:01Von draußen?
35:03Aus der Dunkelheit.
35:04Die unendlich viel größer und älter ist als die Menschen und ihre kümmerliche Zivilisation.
35:13Die Alten waren, die Alten sind und die Alten werden sein.
35:21Der Wind heult mit ihren Stimmen und die Erde grollt durch ihren Geist.
35:27Sie beugen Wälder und zermalmen Städte.
35:31Wenn auch weder Wald noch Stadt die Hand wahrnimmt, die zuschlägt.
35:37Kadas in der kalten Wüste hat sie gekannt.
35:42Und welcher Mensch kennt Kadas?
35:46Kadas in der Kalten Wüste
35:49Kadas in der Kalten Wüste
36:28Untertitelung des ZDF für funk, 2017
36:45Sehr gut, vielen Dank. Und gibt es etwas Neues über die Familie Whiteley?
37:16Interessant. Können Sie vielleicht...
37:18Einen Moment bitte, Herr Doktor. Es hat an der Tür geklopft.
37:22In Ordnung, ich bleibe dran.
37:25Immer mit der Ruhe. Ich komme ja schon.
37:32Hallo, Mrs...
37:34Mrs. Whiteley? Was haben Sie?
37:37Keine Zeit. Sie müssen weg. Weg von hier.
37:40Aber was reden Sie denn da?
37:43Sie müssen weg. Alle müssen weg.
37:46Ach, ich verstehe kein Wortschätzchen.
37:48Er kommt ins Dorf. Er wird kommen.
37:52Jetzt beruhigen Sie sich erst mal. Kommen Sie herein. Ich telefoniere gerade.
37:57Nein, ich kann nicht. Er wird gleich hier sein.
38:01Ich muss alle warnen.
38:05Armes Ding.
38:11Dr. Morgan?
38:12Ja?
38:13Das war Mrs. Albino Whiteley. Sie wollte mich warnen.
38:17Was?
38:18Und dann ist sie weggerannt wie vom wilden Affen gebissen.
38:22Vielleicht sollten Sie auf Ihren Rat hören.
38:24Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
38:26Nein, aber dann schließen Sie wenigstens die Fensterläden und verriegeln Sie die Tür.
38:32Glauben Sie etwa, dass der Leibhaftige nach Danwitsch kommt?
38:35Ich dachte, Sie wären nicht erbergläubig.
38:38Nein, verdammt. Ich... Tun Sie es einfach.
38:42Was war das?
38:44Ich... Ich weiß es nicht.
38:46Sehen Sie aus dem Fenster.
38:47Jesus Christus!
38:49Was ist?
38:50Die Scheune der Miller. Sie ist völlig zertrümmert.
38:54Wie konnte das passieren?
38:56Keine Ahnung. Es... Es... Oh Gott!
38:58Miss Bishop!
38:59Das Dach! Jesus Christus! Das Dach!
39:02Miss Bishop!
39:06Miss Bishop!
39:10Miss Bishop!
39:16Oh Gott, steh uns bei.
39:26Was ist los?
39:27Wir müssen sofort nach Danwitsch.
39:29Dort ist etwas Schreckliches passiert.
39:31Oh nein!
39:57In einem geliehenen Automobil erreichten wir noch am Nachmittag desselben Tages dann.
40:02Oder zumindest das, was von dem Dorf noch übrig war.
40:20Allmächtiger!
40:21Wir sind zu spät.
40:24Was ist hier bloß geschehen?
40:26Irgendeine Ausgeburt der Hölle hat alles in Schutt und Asche gelegt.
40:30Die Kreatur muss riesig sein.
40:34Glauben Sie, dass unsere Pistolen dagegen etwas ausrichten können?
40:37Ich habe auch eine Formel aus dem Nikonumikun dabei.
40:41Wenn das Geschöpf durch Magie in unsere Welt gelangt ist, kann Magie es hoffentlich vertreiben.
40:48Aber jetzt kommen Sie.
40:49Vielleicht finden wir in den Trümmern noch Überlebende.
40:56Aber wir fanden niemanden.
40:59Keine Verletzten.
41:01Keine Leichen.
41:03Stattdessen entdeckten wir Reste von Kleidung, die über und über mit Blut bedeckt waren und mit einer widerwärtigen, klebrigen Substanz.
41:13Professor, glauben Sie, dass die Kreatur Mrs. Bishop und die anderen Dorfbewohner verschlungen hat?
41:19Ja, ich befürchte es.
41:22Wohin ist dieses Ding verschwunden?
41:24Und wo kam es her?
41:26Ich vermute, dass die Waitleys es jahrelang in ihrem Haus versteckt hielten.
41:30Wahrscheinlich haben sie ihm ihre Rinder zum Fraß vorgeworfen.
41:34Das würde auch das Schrumpfen ihrer Herde erklären.
41:43Was ist das plötzlich für ein Gestank?
41:46Es riecht nach Fäulnis.
41:50An Ihrem Geruch sollt ihr sie erkennen.
41:55Es ist hier.
41:56Oh nein!
41:57Nehmen Sie Ihren Revolver, Francis!
41:59Ja, aber wo ist das Biest?
42:02Es zermalmt unser Auto!
42:05Oh mein Gott!
42:07Ich sehe niemanden!
42:09Es ist unsichtbar!
42:10Schießen Sie in Richtung Auto!
42:14Der Gestank wird stärker!
42:16Es kommt auf uns zu!
42:20Die Kugeln!
42:21Die Kugeln sind wirkungslos!
42:24Akko!
42:25Sabot!
42:27Gein, Gei!
42:29Ork, Trott!
42:30Eif, Jok!
42:32Sotbos!
42:36Es nützt nichts!
42:39Arken!
42:40Sabot!
42:41Ngai!
42:42Ngai!
42:43Ork!
42:43Hören Sie auf!
42:44Wir müssen weg hier!
42:45Baba!
42:49Ich packte Armitage und zog ihn mit mir.
42:51Wir rannten, rannten so schnell wir konnten, ließen die Ruinen von Dunwich hinter uns und flohen in den Wald.
43:01Warten Sie!
43:02Warten Sie!
43:04Ich kann nicht mehr!
43:06Okay.
43:06Okay, wir verstecken uns hinter diesem Baumstamm.
43:10Ja.
43:13Ich glaube, wir sind vorerst in Sicherheit.
43:15Jedenfalls höre und rieche ich nichts mehr.
43:18Ich war so sicher, dass diese Formel wirken würde.
43:21Sie ist der mächtigste der Pantspreche, die Abdul Al-Hazred beschreibt.
43:27Ich habe sie aber bisher nur zum Teil übersetzt.
43:32Vielleicht fehlt irgendeine Komponente.
43:34Ja, momentan hilft uns das nicht weiter.
43:38Was tun wir jetzt?
43:39Ich brauche einfach noch mehr Informationen über diese Kreatur.
43:44Also gut, wir wissen, dass die Wadleys sie herbeibeschworen haben.
43:48Wilbur ist tot, genauso wie sein Großvater.
43:50Bleibt also nur noch ein Familienmitglied.
43:53Lavinia Wadley, genau.
43:55Sie könnte noch am Leben sein.
43:57Dann kommen Sie.
43:58Ich weiß, wo Ihr Lieblingsplatz ist.
44:07Im roten Licht der untergehenden Sonne
44:10wirkte der Tanzplatz des Teufels besonders unheimlich.
44:15Die Steinsäulen warfen lange Schatten
44:17und der Wind pfiff zwischen ihnen hindurch.
44:24Lavinia?
44:25Miss Wadley?
44:27Sie muss hier irgendwo sein.
44:31Hallo?
44:31Ach, da sind Sie ja.
44:34Warten Sie, Professor.
44:36Lassen Sie mich mit Ihnen reden.
44:39Miss Wadley, ich habe gehört, dass Sie vorhin im Dorf waren.
44:43Ja, ich wollte die Leute warnen vor dem Anderen.
44:48So hat Pa ihn immer genannt.
44:50Aha, aber der Andere ist sehr gefährlich, nicht wahr?
44:53Ja.
44:54Wie kann man den Anderen vertreiben?
44:56Pa hat immer nur mit Wilbur darüber geredet.
45:00Lavinia, bitte.
45:01Du musst uns helfen.
45:03Es geht nur, wenn du ihn siehst.
45:06Er sieht aus wie die aus der Luft,
45:09die zu Lichtmess über dem Hügel sind.
45:12Aber wie kannst du ihn sehen?
45:14Ich habe die Flasche von Pa.
45:17Da ist Pulver drin.
45:19Das musst du über ihn streuen.
45:21Ja, da kommt etwas.
45:22Es bahnt sich eine Schneise durch den Wald.
45:25Bitte, Lavinia, gib mir das Pulver.
45:27Na gut.
45:29Danke.
45:31Ich kann es schon riechen.
45:45Als direkt vor uns die Bäume zur Seite gedrückt wurden
45:49und die ersten Steinsäulen umfielen,
45:51warf ich die Flasche.
45:58Das Pulver entwich in einer purpurenen Wolke.
46:01Es hüllte unseren unsichtbaren Gegner ein
46:03und wir sahen zum ersten Mal,
46:06womit wir es zu tun hatten.
46:09Großer Gott.
46:12Es war größer als ein Haus.
46:14Ein wimmendes Gewirr aus schleimigen Fäden und Tentakeln,
46:18die sich wie ein gigantischer Tausendfüßler auf uns zuwälzten.
46:23Unzählige große Augen glotzten uns entgegen.
46:26Ungefähr ein Dutzend Münder oder Rüssel ragten aus der Masse heraus,
46:31öffneten und schlossen sich in einem gleichmäßigen Rhythmus.
46:35Sehen Sie nur dieses halbe Gesicht.
46:38Oberhalb der Tentakel sahen wir die Hälfte eines menschlichen Gesichts
46:44zu gewaltiger Geröße aufgebläht.
46:47Schnell, die Formel.
46:59Es bleibt stehen.
47:00Es bleibt stehen!
47:02Machen Sie weiter!
47:14Aus dem Nichts war ein Gewitter über uns hereingebrochen
47:18und der Himmel hatte sich violett gefärbt.
47:20Ich sah, wie das Monster sich vor Schmerzen krümmte.
47:27Es wirkt! Es wirkt!
47:29Ack los abot, ngein, gai,
47:33ack trott, a yuck sot woth.
47:38Ack los abot, ngein, gai,
47:42ack trott, naiv,
47:44yuck sot woth.
47:46Ack los abot, ngein, gai,
47:51ack trott, a yuck sot woth.
47:56Ack los abot, ngein.
48:11Ack los abot, ngein, gai,
48:19a katt los abot.
48:25Mutter!
48:26Mutter!
48:41Nein!
48:43Nein, ich kann nicht!
48:49Mutter?
48:51Dann war der andere...
48:52Wilburts Zwillingsbruder.
48:55Auch in den Zügen dieses grauenhaften, halben Gesichts war die Ähnlichkeit deutlich zu erkennen.
49:01Und wer war der Vater?
49:04Diese Frage sollten Sie schnell wieder vergessen.
49:07Nur sehr törichte und gottlose Menschen trachten danach mehr als unbedingt nötig, über diese Dinge zu wissen.
49:15Der alte Waitley war einer von ihnen.
49:18Und er hat sich selbst und seiner Familie nur Unglück gebracht.
49:23Ich kann Ihnen nur eines mit Sicherheit sagen, Francis.
49:27Was immer es auch war, das vor 15 Jahren den Körper dieser armen Frau befleckt und mit ihr die abscheulichen
49:36Zwillinge gezeugt hat,
49:38es stammte mit Sicherheit nicht aus unserem Teil des Universums.
49:44An ihrem Geruch kann der Mensch sie um sich wissen, doch ihr Aussehen kann niemand kennen,
49:54nur in den Zügen derer, die sie auf Erden gezeugt haben.
50:18Aber natürlich lag es nicht nicht mehr als möglich, nicht mehr als längst.
50:21Menschen sie auf der Erde drei PO tão fangen lassen.
50:21Von den haben persönlich verloren nicht mehr als einzig!
50:26Ichplaces habe ihn von dort.
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