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KurzfilmeTranskript
00:01Mit dem Jugendamt.
00:03Aha.
00:04Keine Sorge, ich will kein Kind adoptieren.
00:06Ich dachte schon, ich hätte irgendwas nicht mitbekommen.
00:08Ich bin auch nicht der Typ, der unbedingt Kinder in seinem Leben braucht.
00:13Wir beide.
00:15Wir können auch zu zweit glücklich sein.
00:17Sie kann keine Kinder bekommen.
00:18Ist das ein Problem für dich?
00:20Und so ein kleiner David, das wäre schon was.
00:22Oh Mann.
00:23Du hast einen Kinderwunsch und Katharina hat das gemerkt.
00:26Und wahrscheinlich ist sie verletzt.
00:28Ich habe darüber nachgedacht,
00:30vielleicht selbst eine Pflegschaft zu übernehmen für Mathilda.
00:33Oder sie sogar zu adoptieren.
00:35Es geht um Letizia.
00:38Es kann sein, dass sie noch lebt.
00:40Bianca hat euer Gespräch gehört.
00:41Dass du mit Isabel geführt hast.
00:43Sie hat mir gesagt, dass du unsere Tochter ausgesetzt hast.
00:46Das ist eine Unverschämtheit.
00:48Vanessa und ich,
00:50wir haben beschlossen,
00:52endlich zu heiraten.
00:54Das ist ja eine Überraschung.
00:56Ja, das finde ich auch.
00:57Hier, mein Anwalt hat
00:58einen kleinen Vertrag aufgesetzt,
01:00in dem schon mal das Wichtigste geregelt wird.
01:03Ein Ehevertrag?
01:04Raphael, das ist nicht dein Ernst.
01:06Aber natürlich, mein Engel.
01:07Schon was von Maya gehört?
01:09Nein.
01:10Die ist bestimmt total beschäftigt,
01:12weil sie gerade deinen Vertrag aufsetzt.
01:14Eigentlich ist es ein ganz gutes Zeichen,
01:15dass Maya sie noch nicht gemeldet hat.
01:16Wenn dir ein Künstler nicht gefällt,
01:18dann geht eine Absage ziemlich schnell.
01:20Je länger es dauert,
01:21desto besser stehen deine Chancen.
01:23Dann ist das jetzt ein schlechtes Zeichen.
01:53Musik
02:10Frau Sonder, schön, Sie wiederzusehen.
02:13Hallo, Frau Clemens.
02:15Meier.
02:15Gregor, Ihr Auftritt hat mir gut gefallen.
02:19Wirklich?
02:20Ja, Sie haben eine unglaubliche Präsenz auf der Bühne.
02:23Und dann dieses fantastische Zusammenspiel mit Ihrem Pianisten.
02:27Und was heißt das?
02:30Tja, was soll ich sagen?
02:33Auf eine gute Zusammenarbeit?
02:37Das heißt, ich bekomme einen Plattenvertrag?
02:50Das unterschreibe ich nicht.
02:53Wie du willst.
02:55Dann wird unsere Familiengründig wohl ohne eine Vanessa, Gräfin von Ahrensberg, auskommen müssen.
03:01Raphael, mal ganz langsam.
03:03Du hast die kompromettierenden Fotos von Krieger bekommen.
03:06Dafür werde ich deine Frau.
03:07Das war unser Deal.
03:08Ja, und so soll es sein.
03:10Ja, aber nur, wenn ich diesen Wisch unterschreibe.
03:12Ja, das ist meine Bedingung.
03:17Raphael, findest du, dieser Ehevertrag ist eine gute Grundlage für eine vertrauensvolle Partnerschaft?
03:26Vertrauen gehört nicht zu dem Eheversprechen, das ich dir anzubieten habe.
03:32Das heißt, für dich ist das nur ein Geschäft?
03:34Für mich?
03:35Ich bin der Mann mit dem Geld und dem Titel.
03:38Und beides möchtest du haben.
03:40Und im Falle einer Scheidung?
03:42Ist es nicht so schön, bis dass der Tod uns scheidet?
03:46Solange wir verheiratet sind, wird es dir weder an Geld noch an gesellschaftlichem Ansehen fehlen.
03:59Aber vielleicht ist ja das Leben in einem Hinterhof eher nach deinem Geschmack.
04:36Sag mal, klopft hier eigentlich niemand an, wenn er in mein Büro kommt?
04:44Ja, bitte?
04:47Und, was gibt's?
04:50Hast du heute Abend noch was vor?
04:52Wie kommst du drauf?
04:53Ach so, ähm, nein, nein, das habe ich gerade von der Reinigung geholt.
04:57Werde ich jetzt eh einmotten.
04:58Aber wieso denn? Du siehst total sexy aus.
05:01Ich meine, das Kleid steht ja wirklich hervorragend.
05:04Ja, aber der Polizeiball ist nur einmal im Jahr und ich wüsste nicht, zu welchem Anlass ich so ein Kleid
05:07tragen soll.
05:08Aber für die Mottenkiste auf den Speicher ist das wirklich zu schade.
05:11Peter, du bist nicht hergekommen, um mit mir über Kleider zu reden, oder?
05:13Nein, nicht wirklich.
05:15Das kam gerade von den Kollegen aus Düsseldorf.
05:18Lieg's auf den Schreibtisch.
05:21Okay.
05:40Tja, es tut uns leid, dass wir Sie nochmal bei der Arbeit stören müssen, aber wir haben das Kassenbuch nochmal
05:45überprüft.
05:46Und das Geld fehlt tatsächlich.
05:49Ja, Sie müssen verstehen, dass wir der Sache auf den Grund gehen müssen.
05:53Ja, natürlich.
05:55Sie haben keine Idee, wo das Geld geblieben sein könnte?
05:58Es tut mir leid, aber ich bin für die Haushaltskasse nicht verantwortlich.
06:01Dafür ist Janka zuständig.
06:07Ich würde Sie niemals bestehen.
06:11Also Janka, das ist bei Ihrer Vergangenheit eine ziemlich fragwürdige Behauptung.
06:16Das ist die Wahrheit.
06:19Also, Janka hatte die Gelegenheit.
06:21Und sie hat ein eindeutiges Motiv.
06:23Welches Motiv?
06:25Die Arbeit hier auf dem Schluss macht mir Spaß.
06:27Sie bezahlen mich gut.
06:29Warum sollte ich Sie bestehen?
06:30Sie haben doch neulich erst erzählt, Sie würden Ihrer Mutter in Belgrad gerne mehr Geld schicken.
06:36Das macht mich noch lange nicht so deep hin.
06:38Ja gut.
06:39Ich gehe das Ganze auch überhaupt nichts an.
06:40Aber vielleicht sollten Sie doch besser die Polizei informieren.
06:46Wissen Sie, die Verwaltung der Haushaltskasse ist eine Sache des Vertrauens.
06:51Und ich habe überhaupt keinen Grund, Ihnen nicht zu vertrauen.
06:55Tja, dann wollen wir Sie nicht länger aufhalten.
06:59Wir sind dann im Kaminzimmer.
07:00Ja, falls uns jemand sprechen möchte, streng vertraue ich natürlich.
07:21Hey.
07:22Hey, Conny.
07:26Und?
07:27Bist du immer noch unsicher wegen heute Nachmittag?
07:31Tom, es ist die Stimme des Volkes.
07:33Die Zuschauer haben deinen Werbespot unter die ersten zehn gewählt.
07:37Wer weiß, vielleicht gewinnst du ja sogar den goldenen Pfau.
07:40Conny, als ich gesagt habe, dieser Preis interessiert mich nicht, meinte ich, dieser Preis interessiert mich nicht.
07:45Aber Werbespots könnten ein zweites Standbein werden.
07:48Ich will Filme machen, meine Filme.
07:51Aber im Moment kannst du nicht drehen, weil niemand deine Filme finanziert.
07:58Conny, ich habe heute Morgen einen Produzenten angerufen.
08:00Ist ein guter Freund von mir.
08:03Du hast ihm von deinem Science-Fiction erzählt?
08:05Ja, und er findet die Idee klasse.
08:07Ich glaube es nicht.
08:08Du machst den Film?
08:09Also er findet die Umsetzung viel zu aufwendig, zu teuer, zu...
08:14Er produziert den Film nicht.
08:16Ich will einfach zu viel.
08:22Irgendwann wirst du diesen Film machen.
08:25Aber bis dahin musst du doch zusehen, dass du arbeitest.
08:30Weißt du, ich glaube wirklich an diesen Stoff.
08:32Ich weiß.
08:33Und ich werde einen Produzenten finden, der einen Film mit mir gemeinsam machen wird.
08:38Natürlich.
08:39Und in letzter Zeit, da fühle ich mich, als würde ich mit dem Rücken zur Wand stehen.
08:49Irgendjemand muss doch das Geld genommen haben.
08:54Tja, es ist kein angenehmes Gefühl, im eigenen Hause bestohlen zu werden.
08:59Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Janka es genommen hat.
09:03Ich auch nicht.
09:04Aber ich bin mir sicher, dass sie in Zukunft ein wachsames Auge auf die Kasse haben wird.
09:10Isabel ist auch ehrlich.
09:13Unlängst hat meine Freundin hier in dem Zimmer ihre wertvolle kleine Dose verloren.
09:18Und Isabel hat sie gefunden und mir sofort zurückgegeben.
09:21In dem Fall können wir uns nur auf unser Gefühl verlassen.
09:24Ja.
09:25Meine Intuition sagt mir, dass beide nichts mit dem Verschinden des Geldes zu tun haben.
09:31Ich habe blindes Vertrauen in deine Intuition.
09:34Ja, meine Intuition.
09:36Die hat mich bei diesem Herrn Bottich ganz schön im Stich gelassen.
09:38Ja, das war ein ausgemachter Betrüger, der uns beide in das Licht geführt hat.
09:43Aber in Zukunft sollten wir auch sorgfältig erprüfen, wem wir unsere Spendengelder anvertrauen.
09:48Es gibt so viele Kinder, denen es nicht gut geht.
09:51Sogar hier in Deutschland.
09:53Da müssen wir einfach helfen.
09:56Und ich weiß auch schon wie.
09:58Wir gründen jetzt doch unsere eigene Stiftung.
10:02Na, was hältst du davon?
10:04Ja, unsere eigene Stiftung, natürlich.
10:06Und keine Verwaltungskosten.
10:09Und wir beide, wir bestimmen, wer das Geld bekommt.
10:13Genau.
10:19Nein, tut mir leid, schneller geht es wirklich nicht.
10:21Jedes Kleid ist eine Maßanfertigung.
10:24Ganz individuell natürlich.
10:26So süß.
10:28Ja, ein Termin zum Maß nehmen.
10:31Ja.
10:32Äh, einen Moment.
10:34Ja, das müsste passen.
10:36Gut.
10:37Auf Wiederhören.
10:39Ja, Mama.
10:40Ja, ich sehe es doch.
10:43So geht das schon den ganzen Morgen.
10:45Ein Anruf nach dem anderen, seit die Zeitung raus ist.
10:48Ach, alle wollen das Kleid haben, das du bei deinem Auftritt anhattest.
10:51Ja, hier steht ja auch dein Name und deine Adresse.
10:53Wie machst du das nur?
10:55Du hast einen Auftritt, du gibst ein Interview und ganz nebenbei machst du auch noch Werbung für deine Mutter.
11:00Man nennt das Cross-Promo, wenn der eine für den anderen Werbung macht.
11:03Mhm.
11:03Na, für dich muss ich ja wohl keine Werbung machen.
11:06Dieser Arndt Falkenbach lobt dich ja in den höchsten Tön.
11:09Ich hab's gelesen.
11:12Lena Sander, meine Tochter, der neue Stern am Musikhimmel.
11:16Ja, und da steht ja auch, dass David und du perfekt harmoniert haben.
11:20Ja.
11:22Gregor weiß das auch.
11:23Deswegen hat er David angerufen.
11:25Ja, das solltest du ihm auch hoch anrechnen.
11:27Immerhin weiß er, dass David und du...
11:28Mama, das ist vorbei.
11:32Ich weiß.
11:36Ich wollte keine Anspielung machen.
11:39Ich bin glücklich mit Gregor.
11:41Und David ist mit Katharina zusammen.
11:44Heißt das, dass du in Zukunft nicht mehr regelmäßig mit David auftreten wirst?
11:48Nein, das wird nicht mehr nötig sein.
11:50Aha.
11:50Ich hab nämlich eine Plattenfirma gefunden.
11:54Nein.
11:55Dann hat das also geklappt mit Frau Clemens?
11:58Und, das ist schon ein Vertrag?
11:59Du bist quasi auf dem Weg.
12:00Oh, Schatz, ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich mich für dich freue.
12:04Und da freut sich jemand auf ein Kleid von dir.
12:10Aber erst noch...
12:13Atelier Pia Sander?
12:23Der Neustart deiner Werkstatt läuft ja ganz schön schleppend.
12:27Das kannst du wohl laut sagen.
12:29Das Schlimmste ist, ich brauch unbedingt Geld.
12:31Jetzt kann ich Janka ihren Unterhalt nicht zahlen.
12:35Luca braucht Förderunterricht.
12:37Und dann steht da noch der Klassenfahrt an.
12:46Hallo?
12:49Ja, da sind Sie richtig.
12:50Werkstatt Toni Weiß.
12:53Ölwechsel.
12:55Können Sie einfach vorbeikommen.
12:56Dann brauchen Sie keinen Termin.
13:00Da haben Sie was falsch verstanden.
13:02Sowas mach ich nicht.
13:04Nein, auch nicht für 5000 Euro.
13:16Aber es ist so einfach mit der Ehrlichkeit.
13:29Das sind weil Sie doch vorbellig Masters sind.
13:31Aber es ist so Hej, Matthias.
13:31Doch, ich habe es.
13:31Johnny, exercise einmuhig.
13:31in weib'll eigentlich.
13:40Hierherzose-
13:42in weib're
13:44nicht für 10 Minuten.
13:45Und dannceed去了
13:51Diese Kopfschmerzen gehen einfach nicht weg.
13:53Steigt dir dein schlechtes Gewissen zu Kopf?
13:58Hier.
14:00Ein asiatisches Wundermittel.
14:03Kann ich denn sonst noch was für dich tun?
14:05Zum Beispiel Schmiere stehen, wenn du das nächste Mal Geld aus der Haushaltskasse klaust?
14:08Erinnere mich bloß nicht daran.
14:10Ich dachte, ich wäre Janka endlich los.
14:12Müssen wir uns wohl was Neues einfallen lassen?
14:14Nein, nicht wir.
14:15Ich mag Janka und Luca.
14:19Sie braucht den Job.
14:20Und der Kleine bringt Leben ins Schloss.
14:23Keine Sorge, wenn ich dich habe.
14:24Noch mehr Probleme?
14:26Nichts, wobei du mir helfen kannst.
14:28Oh.
14:31Schatten auf dem zukünftigen Eheglück?
14:35Mir war klar, dass Raphael auf einen Ehevertrag besteht.
14:37Aber er versucht, mich an die Kette zu legen.
14:40Und im Falle einer Scheidung bekomme ich überhaupt nichts.
14:42Wundert dich das?
14:48Du hast doch nicht ernsthaft geglaubt, dass Raphael dich aus Liebe heiraten würde.
14:54Er war kein Mitleid von mir.
14:56Du wolltest doch unbedingt Greifin von Arnsberg werden.
15:00Ich habe alles dafür geopfert.
15:04Und wenn ich jetzt nicht nach seiner Pfeife tanze, dann stehe ich bald mit leeren Händen da.
15:08Tja.
15:09Und in diesen leeren Händen, da könntest du Letizia halten.
15:12Jetzt musst du auch den Preis dafür zahlen.
15:24Peter, wegen dem Raub an der Vendlauer Straße decken sich die Zeugenaussagen mit den Beweisfotos oder hast du noch gar
15:29nichts protokolliert?
15:31Weißt du, was mir aufgefallen ist?
15:33Auf den Fotos?
15:34Nein, bei dir.
15:35Ich finde, du arbeitest zu viel.
15:37Peter, ich weiß nicht, worauf du hinaus willst, aber ich finde, du solltest gar nicht erst damit anfangen.
15:41In den letzten drei Tagen hast du nicht einmal Mittagspause gemacht.
15:44Doch.
15:44Ja, mit einem Apfel, den du auch noch am Schreibtisch isst.
15:47Peter, das ist wirklich rührend, wie du dich um mich kümmerst, aber erstens komme ich wunderbar allein zurecht und zweitens...
15:51Ich habe eine Idee. Wir gehen was essen. Im Tango.
15:54Peter, ich habe...
15:55Und da besprechen wir die Fotos vom Tatort.
15:59Okay, aber du bezahlst.
16:02Ja. Frauen sind so berechenbar, da gibt man ihnen die kleinen Finger...
16:06Dann nehmen sie die ganze Hand.
16:07Ja, wartest du noch fünf Minuten, ich komme nicht, ja?
16:16Oh, daneben.
16:17Du bist dran.
16:18Wie aber auch.
16:20Ich habe keine Lust mehr.
16:22Was ist denn los?
16:23Nichts.
16:26Seit du aus der Schule zurück bist, machst du ein langes Gesicht. Was ist passiert?
16:31Unser Lehrer sagt, dass wir mit unseren Problemen allein zurechtkommen sollen.
16:34Also hast du ein Problem.
16:37Ich nicht, aber Paul.
16:39Paul? Das ist doch dein bester Freund.
16:43Der darf ja doch nicht mit auf Klassenfahrt kommen.
16:45Warum?
16:46Na ja, seine Eltern sagen, dass wir zu wenig Geld dafür hätten.
16:49Aber meine Eltern sind ja auch nicht gerade reich.
16:52Und ich darf trotzdem mitfahren.
16:54Ja, das ist hart.
16:57Alle fahren weg und einer muss zurückbleiben.
17:01Und du von unfair.
17:03Ja, das hat mit Fairness nicht so viel zu tun, wenn die Eltern knapp bei Kasse sind.
17:14Was ist denn, Fritz?
17:15Es müsste jemanden geben, der solchen Kindern und ihren Eltern hilft, damit sie nicht mehr benachteiligt sind.
17:23Und? Kennst du sie jemanden?
17:25Ich muss mal überlegen.
17:30Ich glaube schon.
17:34Jetzt spielen wir weiter.
17:36Kommt gut.
17:40Oh, daneben.
17:42Juhu.
17:44Nochmal.
17:48Du hast ihn gehabt, oder?
17:51Tor!
17:53Tor!
17:54Schön.
17:58Super dünn, super zart.
18:00Nicht einmal die Katze, merkt's.
18:03Der goldene Pfau.
18:05Ja.
18:10Ich weiß, was du versuchst.
18:12Ein bisschen mehr Begeisterung hätte ich schon erwartet.
18:16Conny.
18:18Du siehst wirklich toll aus.
18:20Aber trotzdem gehe ich nicht mit auf diese Preisverleihung.
18:23Der goldene Pfau.
18:24Was ist das eigentlich für ein dämlicher Name für ein Preis?
18:29Wenn du nicht deinetwegen hin willst, dann tu es für mich.
18:34Tom, ich muss los.
18:36Aber lass dir noch einen Tipp geben.
18:38Wenn du eine Frau, die so umwerfend aussieht, nicht ausführst, dann bist du ein Idiot.
18:43Tschüss.
18:45Tschüss.
18:46Ciao, David.
18:47Ja.
18:49Du solltest auf deinen Freund hören.
18:52Conny, ich will auf diese Preisverleihung nicht gehen.
18:54Ich will auch diesen Preis nicht gewinnen.
18:55Ich würde mich zu Tode langweilen.
18:57Was ich nicht verstehe, ist, was ist so schlimm daran, auf eine Veranstaltung zu gehen, bei der deine Arbeit vielleicht
19:02sogar prämiert wird?
19:03Mit dem goldenen Pfau.
19:04Oh, ich wollte noch nie Werbefilme drehen.
19:07Ich will mit dieser ganzen Branche nichts zu tun haben, weil ich Angst habe, in eine Schublade zu geraten.
19:11Und am Ende kann ich meine ganzen Visionen begraben.
19:18Aber du verlierst so nicht deine Vision, wenn du auf einem anderen Gebiet erfolgreich bist.
19:22Du kannst dir ruhig ein bisschen Anerkennung gönnen.
19:26Ja.
19:28Klar, eigentlich hast du recht.
19:32Und du natürlich auch.
19:33Ich meine, du bist der Star in dem Spot.
19:36Conny.
19:38Also gut.
19:39Wir beide gehen da hin.
19:41Aber das mache ich nur dir zuliebe.
19:54Was ist denn das?
19:58Das ist ein erster Plattenvertrag in doppelter Ausführung.
20:08Mama, Papa, kommt hier mal.
20:14Es gibt was zu feiern.
20:16Ich werde meine erste CD aufnehmen.
20:20Oh, ich gratuliere dir, mein Schatz. Ich wusste immer, dass du es schaffst.
20:24Ich bin stolz auf dich.
20:26Ja, sie sollten sich ganz schnell daran gewöhnen, dass ihre Tochter bald berühmt ist.
20:29Jetzt übertreibst man nicht.
20:31Da werde ich mich wohl beeilen müssen, wenn ich noch ein Gratisautogramm von dir ergattern will.
20:35Also, ich finde es toll, dass du dich jetzt selbst verwirklichen kannst.
20:39Ja, aber du solltest erst mal den Vertrag unterschreiben.
20:42Okay.
20:45Das Kleingedruckte hast du wahrscheinlich schon durchgelistet.
20:47Ja, ist ein branchenüblicher Vertrag.
20:49Alles gut.
20:56Besteht, dass ich unter dem Namen Scala Rose auftreten soll?
20:59Ja, dein Künstlername.
21:02Ja, aber das bin ich nicht.
21:03Lena, jetzt nimm das doch nicht so persönlich.
21:06Ich soll das nicht so persönlich nehmen?
21:08Gibt es etwas Persönlicheres als den eigenen Namen?
21:11Genau.
21:12Was ist falsch an Lena Sander?
21:15Nichts, nur dass eben mein englischer Name für den internationalen Markt besser ist.
21:21Es tut mir leid, Gregor.
21:23Wenn ich nicht unter meinem Namen auftreten kann, dann unterschreibe ich den Vertrag nicht.
21:42Gut, dass ich dich sehe.
21:45Falls du Dr. Oberschlau siehst, lass dir was einfallen.
21:48Er muss ja nicht unbedingt wissen, dass ich mit unserem Findelkind eine kleine Runde im Park drehe.
21:52Ja.
21:52Sie braucht dringend frische Luft.
21:55Übrigens, das Jugendamt nimmt jetzt drei potenzielle Pflegefamilien unter die Lupe.
21:58Ich fürchte, wir müssen die Kleinen bald abgeben.
22:01Nee.
22:02Ich hätte Mathilda ja am liebsten zu mir genommen, aber...
22:05Wie soll ich das schaffen? Das geht einfach nicht.
22:11Letizia geht nirgendwo hin. Sie ist mein Kind.
22:14Frau Meier, was tun Sie da?
22:16Sie gehört zu mir.
22:25Hoffentlich hat sie es gut, da wo sie bald hinkommt.
22:28Bestimmt.
22:29Bis nachher.
22:30Tschüss.
22:56Ich finde deine Idee großartig.
22:58Das dachte ich mir.
23:00Sag mal, wie machen wir denn das jetzt praktisch?
23:03Wir können doch nicht Pauls Eltern einfach Geld in die Hand rücken.
23:06Nein, das ist einfach der Grundstein für unsere Stiftung.
23:10Die Stiftung für Kinder aus sozial schwachen Familien.
23:13Das klingt gut.
23:14Nein, das klingt umständlich.
23:16Nun mach es dir doch nicht unnötig schwer.
23:18Wir übernehmen nur die Patenschaft für eine Schule.
23:22Du hast recht und mit Lukas Schule fangen wir an.
23:24Genau.
23:25Ich werde die Direktorin anrufen und sie bitten herzukommen, damit wir alle Einzelheiten mit ihr besprechen können.
23:31Und ich bespreche mit Frau Jung, wie unsere Stiftung juristisch organisiert werden muss.
23:35Ach, Fritz, es ist so schön, ein Ziel vor Auge zu haben.
23:39Ich liebe dich.
23:41Ich dich auch.
23:43Also doch mal, wir müssen einfach die Zeugenaussagen mit den Beweisfotos abgleichen und dann...
24:01Was ist denn hier los?
24:03Ich habe nicht die geringste Ahnung.
24:05Signora?
24:08Du bist wirklich ein ganz schlechter Lügner.
24:10Ich weiß überhaupt nicht, wovon du redest.
24:12Also wir hätten gerne diesen Ayako-Eintopf.
24:14Und danach den Huma Varadero?
24:16Sehr gern.
24:17Moment.
24:19Lateinamerikanische Musik, kubanisches Essen.
24:21Du machst den Tag zur Nacht und hast überhaupt nichts geplant.
24:25Sagen wir so, ich hatte eine Vorahnung, dass du dein Kleid heute vielleicht doch nochmal tragen könntest.
24:33Peter, du hast wirklich mein Kleid aus meinem Büro einfach heimlich rausgeschmuggelt?
24:38Das war der schwierige Teil.
24:39Du bist wirklich unmöglich.
24:41Stimmt.
24:42Bumba?
24:43Si, Senor.
24:48Moment.
24:50Wenn schon, dann machen wir es richtig.
24:55Stella Rose.
24:56Das klingt wie die Assistenzpolizistin in einer Krimiserie.
25:02Stella Rose.
25:03Sie hören Love of my Life von Stella Rose.
25:08Stella Rose, wie sind Sie auf die Idee für den Song gekommen?
25:11Ähm, ja, also, ähm, Stella Rose.
25:20Stella Rose.
25:24Stella Rose.
25:28Stella Rose.
25:31Stella Rose.
25:33Stella Rose.
25:35Wer ist Stella Rose?
25:36Niemand, den du kennst.
25:39Alles okay?
25:40Wie man's nimmt.
25:44Maya Clemens hat dir doch abgesagt?
25:46Im Gegenteil, sie hat mir einen Vertrag zugeschickt.
25:49Nee.
25:49Nein, das ist nicht wahr.
25:51Siehst du, ich hab's dir gleich gesagt.
25:53Lena, das ist...
25:55Gratuliere.
25:56Danke.
25:57In dem Vertrag steht, dass ich unter einem Künstlernamen auftreten muss.
26:02Stella Rose.
26:05Ja, das sind diese Standardklauseln von den Plattenlabels.
26:08Stella Rose.
26:09Ich...
26:11Ich finde, der Name passt nicht zu dir.
26:13Igor sieht das anders.
26:15Er meint, es ist normal, dass ein Künstler unter einem Pseudonym auftritt.
26:19Bin ich anderer Meinung.
26:20Gut, er hat eine andere Sichtweise.
26:22Er ist Produzent.
26:23Er sagt, man muss sich...
26:25Man muss sich den Regeln der Branche anpassen.
26:28Moment mal.
26:30Du warst doch noch nie jemand, der sich irgendwelchen Regeln angepasst hat.
26:33Ja, und ich hab's mir auch nie wirklich leicht gemacht.
26:36Kannst du dich noch erinnern, was ich dir gestern Abend nach unserem Auftritt gesagt habe?
26:41Dass ich keine falschen Kompromisse eingehen soll, wenn Maya mir ein Angebot macht?
26:45Ganz genau.
26:47Und du hast mir zugestimmt.
26:50Hey, das ist nicht fair.
26:51Jetzt schlägst du mich in eigenen Argumenten.
26:53Tja, wer hat denn jemals behauptet, dass ich fair bin, ha?
26:57Aber mal im Ernst.
26:58Ich schätze, du willst meine ehrliche Meinung haben, denn sonst hättest du mich nicht angerufen.
27:03Was ist deine ehrliche Meinung?
27:05Ich bin der Meinung, dass...
27:07Wenn du als Künstler erfolgreich sein willst, dann musst du authentisch sein.
27:12Manche Künstler schlüpfen dafür in irgendwelche Rollen, aber andere...
27:15Für andere ist es besser, wenn sie einfach sich selbst treu bleiben.
27:20Mein eigener Name eigentlich ziemlich gut.
27:22Ich weiß.
27:25Lena Sander?
27:30Lena Sander.
27:33Lena Sander.
27:34Lena Sander.
27:37Lena Sander.
27:49Komm, Toni.
27:51Benjamin und ich laden dich zu der Pommes ein.
27:55Nee, ich hab keinen Hunger.
28:07Letizia.
28:10Obwohl wir nicht viel Zeit miteinander hatten.
28:14Ich vermisse sie so.
28:19Und jetzt hab ich noch ein Riesenproblem mit der Werkstatt.
28:23Ich war heute in der ganzen Stadt.
28:26Bei Speditionen, Autovermietungen, Taxiunternehmen.
28:29Alles, was halt mit Autos zu tun hat.
28:31Und?
28:32Nichts.
28:35Wenn sie Geld haben, dann haben sie irgendeine Vertragswerkstatt und ansonsten schrauben sie ihr Rostlauben selber zusammen.
28:42Toni, du hast schon mal was aus dem Nichts aufgebaut.
28:47Ist gar nicht so einfach, doch.
28:49Also wenn nicht bald ein Wunder geschieht.
28:55Was, dich anstellen?
28:58Anstellen.
28:59Ich war ja mein eigener Herr.
29:00Meine eigenen Entscheidungen getroffen.
29:02Ich kann mich ja immer anstellen lassen.
29:03Das geht nicht.
29:04Toni, es geht nicht nur um dich.
29:05Du hast ein Kind und darum musst du dich kümmern.
29:08Diese Werkstatt, die ist mein Leben.
29:11Ich weiß, dass es dir nicht leicht fällt, dich davon zu trennen.
29:13Aber es gibt Momente im Leben, da muss man loslassen.
29:15Du hast keine andere Wahl.
29:17Wer soll ich rangehen?
29:20Weiß.
29:23Nee, da haben Sie was falsch verstanden.
29:25Das ist eine Autowerkstatt, wir haben keine Chauffeure.
29:29Obwohl.
29:34Da will jemand Chauffeur.
29:36Du wolltest ein Wunder, jetzt hast du eins.
29:38Worauf wartest du noch?
29:44Ja, ich bin noch da.
29:52Du bist dir also sicher, dass du so den Vertrag nicht unterschreiben möchtest?
29:55Absolut sicher.
30:00Maja.
30:03Möchtest du was trinken?
30:05Nein, danke.
30:06Ich hab nicht viel Zeit, mein Flug geht gleich.
30:08Das wird nicht lange dauern.
30:10Ehrlich gesagt war ich ein wenig überrascht, dass Sie mit mir nochmal über den Vertrag reden möchten.
30:14Gregor hat hervorragende Konditionen für Sie ausgehandelt.
30:17Also wo ist das Problem?
30:20Es geht nicht ums Geld.
30:21Nein.
30:23Es gibt in dem Vertrag einen Passus, der besagt, dass ich mich verpflichte, unter einem Künstlernamen aufzutreten.
30:28Wir hoffen, dass Sie auf eine internationale Karriere zusteuern.
30:32Mit Ihrem deutschen Namen kriegen wir Sie aber niemals ins Ausland.
30:35Also, Kindchen, jetzt verbauen Sie sich und uns bitte, nicht diese Chance, ja.
30:43Es tut mir leid.
30:47Sie unterschreiben nicht.
30:48Nein.
30:49Meine Eltern haben mir beigebracht, auf das Stolz zu sein, was ich bin.
30:53Und ich bin Lena Sande.
30:55Entweder ich mache unter diesem Namen Karriere oder ich mache gar keine Karriere.
31:01Wie Sie wollen.
31:08Sie haben soeben bewiesen, dass Sie etwas besitzen, das ja in unserem Geschäft sehr selten ist.
31:14Rückgrat.
31:16Ich weiß zwar noch nicht, wie ich das unserer Marketingabteilung beibringen soll, aber Sie können Ihren Namen behalten.
31:21Kann jemand den Pulli haben?
31:23Ja.
31:25So.
31:36Jetzt kannst du unterschreiben.
31:40Sie werden es mich bereuen.
31:59Guten Tag, Herr von Krieger.
32:02Was wollen Sie, Ahrensberg?
32:03Warum denn so unfreundlich?
32:05Ich wollte nur mal hören, wie Sie sich entschieden haben.
32:08Ich brauche noch Zeit.
32:10Hören Sie auf und stehe mir nicht meine Zeit.
32:13Ich habe hier Fotos, die Ihre außerehelichen Aktivitäten wunderschön illustrieren.
32:20Also, entweder Sie geben mir jetzt die 20 Millionen, damit ich die Fischermann-Immobilien erwerben kann.
32:27Oder Ihre Gattin erfährt, was Sie so treiben, während Sie geschäftlich unterwegs sind.
32:32Na schön.
32:34Sie haben gewonnen.
32:36Sehen Sie, ich wusste doch, dass Sie ein vernünftiger Mann sind.
32:40Also, ich würde sagen, wir treffen uns gleich morgen früh.
32:44Dann können Sie den Vertrag unterzeichnen und bekommen Ihre hübschen Fotos.
32:50Und machen Sie sich keine Sorgen.
32:52Bis dahin sind die Bilder bei mir in guten und sicheren Händen.
32:57Also, auf Wiederhören, Herr von Krieger.
33:27Die Direktorin.
33:29Die Direktorin von Lukas' Schule war doch ganz angetan von unserer Idee.
33:34Ja, schon.
33:36Was hast du denn, Liebes?
33:38Ob Luca weiß, dass sein Vater das Geld für die Klassenfahrt nicht zahlen konnte?
33:44Offenbar steckt sein Vater in einem finanziellen Engpass.
33:48Aber mit unserer Stiftung können wir jetzt helfen.
33:53Luca kann also mit seinen Klassenkameraden mitfahren.
33:57Ich kenne kein Kind, dem ich lieber helfen würde.
34:00Was hat denn Frau Dornhild hier gemacht?
34:02Wir unterstützen von nun an die Schüler deiner Schule.
34:06Das heißt, dein Freund Paul kann jetzt mit auf Klassenfahrt.
34:09Ich wusste doch, dass dir was einfällt.
34:11Oh, mein Kleiner.
34:13Weißt du, Luca, wir können jetzt ganz vielen Kindern helfen.
34:17Aber macht er das denn?
34:19Also, ich finde es ja gut und toll.
34:23Aber warum?
34:24Fritz und mir, uns geht es einfach richtig gut.
34:27Das kann man so sagen.
34:29Und wenn man etwas im Überfluss hat, dann ist es doch schön, wenn man etwas davon abgibt, oder?
34:33An seine Familie zum Beispiel oder an die Menschen, die nicht so viel Glück haben wie wir.
34:39Wenn ich später mal alt und reich bin, will ich genauso werden wie ihr.
34:44Habe ich was Falsches gesagt?
34:46Nein, genau das Richtige.
35:00Wieso ist denn das ein Pfau?
35:04Vielleicht soll es das Wesen eines Pfaus symbolisieren.
35:11Leider ist er nicht aus Gold.
35:13Hast du gedacht, er wäre aus echtem Gold?
35:16Ja, wenigstens vergoldet.
35:18Ich meine, so einen Preis musst du was hermachen.
35:21Vor zwei Stunden wolltest du noch wegrennen, wenn du ihn gewinnst.
35:25Nur weil wir nicht Hals über Kopf diese Veranstaltung verlassen haben,
35:29heißt das nicht, dass ich mich mit diesen Werbefuzzis amüsiert habe.
35:33Eitler Pfau.
35:39Conny?
35:45Danke, dass du an mich glaubst, auch wenn ich eine Eitler Pfau bin.
35:50Und dass du immer für mich da bist.
35:53Weißt du, es ist immer schön mit dir, egal wo wir zusammen hingehen.
36:15Suchst du das hier?
36:17Gott sei Dank.
36:18Conny haben ihn das Lieblingstier.
36:19Und, was macht der Job?
36:21Ich war dort.
36:22Ich kannte ihn noch von früher.
36:24Ich habe mal seinen Wagen gewartet.
36:25Und danach haben wir eine Testfahrt zusammen gemacht.
36:28Da habe ich mich imponiert.
36:29Das klingt doch gut.
36:31Super, ich meine,
36:32ihm ist der Verkehr zu hektisch geworden.
36:34Er will, dass ihn jemand fährt.
36:36Du hast einen neuen Job.
36:39Was mehr als das?
36:40Das ist eine Chance.
36:42Eine Chance für einen Neuanfang.
37:10Das ist eine Chance für einen Neuanfang.
37:29Schatz?
37:34Suchst du das hier?
37:44Das ist eine Chance für einen Neuanfang.
37:44Das ist eine Chance für einen Neuanfang.
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