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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:07Die Positionsangaben stimmen?
00:09Laut GPS-Daten, die uns der Fischer geschickt hat,
00:11hat die Verklappung ganz genau hier stattgefunden.
00:16Aber Julia, schau dich trotzdem beiträumig um, ja?
00:20Wenn da was Illegales ist, werde ich's finden.
00:25Fahrtregler anatmen.
00:30Und dein Jacket ganz auspusten.
01:21Warum dauert das so lange?
01:24Vielleicht hat sich der Fischer geirrt.
01:32Ja, vielleicht hat sich der Fischer geirrt.
01:40Ja, da ist sie.
01:44Kein Müll, ne Leiche.
01:46Ja.
01:50Ja.
01:55Ja.
01:58Ja.
02:00Ja.
02:04Ja.
02:07Ja.
02:07Ja.
02:08Ja.
02:09Ja.
02:09Ja.
02:11Ja.
02:17Ja.
02:29Ja.
02:30Ja.
02:30Ja.
02:30Ja.
02:31Ja.
02:36Ja.
02:44Lief auch schon mal besser, ne?
02:46Ich glaub, hier die Visierung ist verzogen bei mir.
02:48Hm.
02:51Dann probier's doch mal mit meiner, weil der passt alles.
02:55Aber vielleicht hast du auch einfach nur einen schlechten Tag.
02:58Nicht zu fassen. Bist du einmal müh besser als ich und du machst wieder einen auf dicke Hose.
03:03Nicht zu fassen.
03:26Geht doch.
03:28So ein Arsch.
03:30War mit einem großen Stein befestigt, trieb auf den Grund.
03:45Hast du so einen Wappen schon mal gesehen?
03:49Nee.
03:51Wieso ist der so seltsam zurechtgemacht?
04:04Hey Nele, was gibt's?
04:09Ah, ist nicht dein Ernst.
04:19Und hast du schon was zu dem Wappen, was ich dir geschickt hab?
04:22Brieftasche hat er nicht dabei.
04:23Ja, ich hab hier was.
04:24Das Wappen gehört seit dem 17. Jahrhundert zu einer Familie Engelhardt.
04:29Die haben hier offenbar ne Bootswerft am See.
04:33Das ist ein Familienunternehmen.
04:35Die haben sich offenbar auf die Entwicklung und Fertigung von Arbeitsbooten spezialisiert.
04:39Hast du deine Adresse für uns?
04:41Ja, schick ich dir.
04:44Okay, bis dann.
04:47Julia hat bei ihrem Mülltauchgang ne Leiche gefunden.
04:50Echt?
04:52Echt?
04:53Echt?
05:03Echt?
05:05Echt?
05:06Echt?
05:31Ja, bitte.
05:32Hallo.
05:33Sind Sie, Frau Ingerhard?
05:35Ja.
05:35Nele Fernbach von der Wasserschutzpolizei Konstanz.
05:38Das ist meine Kollegin Demmler.
05:41Dürfen wir kurz reinkommen?
05:44Natürlich.
05:45Kommen Sie.
05:56Frau Ingerhard,
05:58möchten Sie sich vielleicht hinsetzen?
06:00Nein.
06:04Frau Ingerhard,
06:06ich muss Ihnen leider mitteilen,
06:07dass wir heute Morgen
06:09Ihren Mann
06:10tot aufgefunden haben.
06:13Oh,
06:14soll das ein schlechter Witz sein?
06:16Es tut mir wirklich leid.
06:18Kann ich irgendjemanden für Sie anrufen?
06:20Nein.
06:21Mein Mann ist bereits tot.
06:24Er starb vor einer Woche
06:25an einem Herzinfarkt
06:26und wurde letzten Samstag
06:28auf dem Friedhof Horn beerdigt.
06:31Äh.
06:33Ähm.
06:37Ist das Ihr Mann?
06:42Frau Ingerhard?
06:48Ja.
06:50Das ist Thorsten.
06:54Wo haben Sie ihn gefunden?
07:01Hier entlang.
07:07Sehen Sie?
07:12Komisch.
07:21Hier war doch offensichtlich jemand dran.
07:24Jemand hat die Kränze weggenommen
07:25und wieder draufgelegt.
07:27Das war bestimmt irgendein Tier.
07:30Herr Wiegand,
07:31es tut mir leid,
07:32aber wir werden dieses Grab
07:34öffnen lassen müssen.
07:46Kannten Sie Herrn Ingerhard?
07:48Er war ein gläubiger Christ
07:50und fast jeden Sonntag
07:51in unserer Kirche.
08:14Wir buddelten eine Leiche aus
08:15und versenkten dann im See.
08:16Wir machten sowas.
08:17Vor allem.
08:17Wieso macht jemand sowas?
08:19Vermutlich wollte jemand
08:20seine Exhumierung vereiteln.
08:22Im Ernst?
08:24Die Leiche sollte sowieso
08:25ausgegraben werden.
08:27Mh, in einer Woche.
08:29Gerade erst juristisch durchgesetzt.
08:31Voll.
08:32Alles in Ordnung?
08:33Ja, ist ein Sodbrennen.
08:35Im Arm.
08:37Mhm.
08:38Wissen wir schon,
08:39wer die Exhumierung beauftragt hat?
08:40Ja, hier eine gewisse Sophie Polenz.
08:43Weiß die Rechtsmedizin Bescheid?
08:44Natürlich.
08:45Sehr gut.
08:45Die werden sich die Leiche
08:46ganz besonders genau anschauen.
09:16Das muss sie sein.
09:17Sie arbeitet als Segelleberin.
09:19Ihre Handynummer.
09:24Ja, tatsächlich.
09:25Hier, das sind die Nummern,
09:27mit der Engelhardt die letzten Wochen
09:28telefoniert und gechattet hat.
09:30Auch die von Sophie Polenz.
09:31Die haben richtig oft
09:32miteinander kommuniziert.
09:33Alles klar.
09:34Ich würde sagen,
09:35ich spreche mal mit dir, oder?
09:36Bitte sehr.
09:41Paul,
09:42halt mal bitte.
09:44Ist bei dir alles in Ordnung?
09:46Ja, ja, ist alles okay.
09:47Mach dir keine Sorgen.
09:49Bist du sicher?
09:50Haben Sie heute Morgen
09:51meinen Vater aus dem See geworgen?
09:56Wo sind Sie?
09:57Lukas Engelhardt.
09:59Wann wird die Leiche an uns zurückgegeben?
10:01Meine Mutter ist völlig am Ende.
10:03Das tut mir sehr leid.
10:04Das dauert leider noch ein bisschen.
10:06Die Rechtsmedizin
10:07muss erst die genauen Umstände
10:08seines Todes klären.
10:09Ich verstehe nicht,
10:10was denn für Umstände?
10:11Er hat einen Herzinfarkt.
10:14Ja, wir melden uns dann bei Ihnen,
10:15wenn wir Neues wissen.
10:20Was war das denn?
10:22Er kann uns wohl kaum erwarten,
10:24seinen Vater wieder unter die Erde zu bringen.
10:40Frau Polenz?
10:42Ja, Frings mein Name.
10:44Wasserschutzpolizei Konstanz.
10:45War es nicht in Ordnung?
10:46Ich habe ein paar Fragen
10:47an Sie bezüglich Thorsten Engelhardt.
10:49In welchem Verhältnis standen Sie zu ihm?
10:51Ich bin seine Tochter.
10:55Unehelich.
10:56Okay.
10:57Frau Polenz,
10:58ich muss Ihnen leider mitteilen,
11:00dass der Leichnam Ihres Vaters
11:01ausgegraben und im See versenkt wurde.
11:05War bestimmt sein Sohn und seine Frau.
11:07Was? Wie kommen Sie denn darauf?
11:08Zu verhindern,
11:09dass ich mit Thorstens DNA beweisen kann,
11:11dass ich seine Tochter bin.
11:12Weil Sie Schiss haben,
11:12dass ich irgendwelche Besitzansprüche anmelden könnte.
11:14Dass es mir je darum gegangen wäre.
11:18Okay, worum ist es Ihnen dann gegangen?
11:22Mein ganzes Leben lang gewünscht,
11:24meinen Vater kennenzulernen.
11:26Ich habe ihn mir immer großartig vorgestellt.
11:32Meine Mutter wollte nie über ihn sprechen.
11:35Das Kind habe ich mich dann gar nicht getraut,
11:37nachzufragen.
11:38Und später wollte ich dann mit meiner Fragerei
11:40auch keine alten Wunden aufreißen.
11:42Und vor sechs Monaten
11:44ist sie dann gestorben.
11:46Da habe ich seinen Namen
11:47in ihrem Tagebuch gefunden.
11:49Verstehe.
11:50Wann haben Sie dann den Kontakt aufgenommen?
11:53Ja.
11:54Ich habe all meinen Mut zusammengenommen
11:55und habe ihn dann getroffen.
11:57Das war vor sechs Wochen.
11:59Und wie war das so?
12:00Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?
12:02War ja großartig.
12:03Viel besser.
12:04Wir haben uns richtig gut verstanden.
12:07Ich hatte plötzlich einen Vater.
12:11Kurz bevor er starb,
12:13wollte er sich dann auch offiziell zu mir bekennen.
12:15Wollte das Testament ändern.
12:18Erst keines natürlichen Todesgestorben,
12:19da bin ich ganz sicher.
12:29Wir haben das Ergebnis der Obduktion.
12:35Engelhard wurde vergiftet.
12:38In seinem Blut wurde eine überdosierte Menge
12:39eines trizyklischen Antidepressivums gefunden.
12:42Ihm wurde ein Medikament untergejubelt oder was?
12:44Kurz vor seinem Tod.
12:46Das führte zu einem Infarkt
12:47und laut Rechtsmedizin war das nur möglich,
12:49weil er bereits ein schwaches Herz hatte.
12:50Ist Suizid ausgeschlossen?
12:52Ausgeschlossen.
12:54Also Mord.
12:56Ich rede mit der Familie.
13:05Oh mein Gott, Mord.
13:11Das war sie.
13:13Sie muss das gewesen sein.
13:15Sie?
13:15Sie?
13:16Wen meinen Sie denn damit?
13:17Ja, diese Verrückte.
13:19Sophie Polenz.
13:21Sie denken, Sophie Polenz hat ihren Vater umgebracht?
13:24Wer denn sonst?
13:26Die Frau war wahnsinnig.
13:27Hat sich an meinen Vater angespielt
13:29und behauptet, sie sei seine Tochter.
13:32Na klar.
13:32Und als er nichts von ihr wissen wollte,
13:34hat sie ihn umgebracht.
13:35Wieso sollte sie ihn umbringen
13:36und dann eine Exhumierung beantragen?
13:38Weil sie glaubt,
13:40mit einem DNA-Nachweis bestätigen zu können,
13:43dass mein verstorbener Mann ihr Vater ist.
13:46Ja, sicherlich.
13:47Das Wunschdenken einer Frau,
13:48die ihr Leben lang einen Vater vermisst hat.
13:53Sie ist zwar tragisch,
13:55hat aber mit uns nichts zu tun.
14:00Wussten Sie schon zu Lebzeiten Ihres Mannes,
14:03dass es Sophie Polenz in seinem Leben gibt?
14:07Und Sie?
14:12Wir haben erst nach dem Tod meines Vaters
14:14von dieser Frau erfahren.
14:15Super.
14:16Ja, danke, das hilft uns auf jeden Fall weiter.
14:19Alles klar.
14:20Ja, bis dann.
14:21War das die Kathi?
14:22Toxikologe.
14:23Der sagt, dass das überdosierte Medikament,
14:25das Engelhardt verabreicht wurde,
14:26so zwei bis vier Stunden braucht, bis es wirkt.
14:29Und wann war der genaue Todesabpunkt?
14:31Äh, Dienstag vor einer Woche um halb fünf nachmittags.
14:35Oh, dann müssen wir jetzt noch rausfinden,
14:36was er in den letzten vier Stunden seines Lebens gemacht hat.
14:38Ruf mal Nela an, ja?
14:45Hm.
14:47Also irgendwann im Laufe des Nachmittags.
14:53Paul,
14:54ich brauche einen Durchsuchungsbeschluss
14:56für die Werft und für das Privathaus.
14:59Die Ehefrau hat ausgesagt,
15:01dass er zuerst in der Werft
15:02und später noch im Homeoffice gewesen ist,
15:04also im Haus.
15:06Ich kann nur hoffen,
15:07dass wir irgendwas finden.
15:10Danke dir.
15:16Wir werden Ihre Werft
15:17und Ihr Privathaus durchsuchen lassen.
15:30Die Ehefrau hat ausgesagt.
16:01Untertitelung. BR 2018
16:05Als ich dich gebraucht habe, warst du nicht für mich da.
16:08Statt mir zu sagen, wer mein Vater ist, hast du so getan, als wüsstest du es nicht.
16:15Wieso stellst du ihn auf einen so hohen Sockel?
16:17Er hat dir und deine Mutter nur Leid angetan.
16:22Sophie, er hat deine Mutter in einer Depression getrieben, von der sie sich nie wiederholen konnte.
16:27Kommst doch nur nicht damit klar, dass er plötzlich eine Rolle in meinem Leben gespielt hat.
16:30Er hat sich 25 Jahre lang nicht für dich interessiert.
16:34Das hat dir doch super in den Kram gepasst.
16:36Die Rolle, die wolltest du spielen.
16:38Aber ein echter Vater hätte seiner Tochter nicht ein Leben lang ins Gesicht gelogen.
16:42Ich hab dich niemals angelogen.
16:45Verschweigen ist genauso schlimm wie Lügen.
16:58Verschweigen ist auch tyle in der like, die� Frau.
17:01Sisse ist auch schlecht.
17:15augment
17:16Pechtle, wo sind Sie gerade?
17:19Gut, in der Sarkistalle warten Trauernde auf das Vorgespräch.
17:24Ich verspäte mich etwas, aber gehen Sie schon mal her.
17:42Julia, hast du den Pfarrer Wiegand überprüft?
17:46Ihn persönlich habe ich leider nicht erwischt, aber ich habe mit ein paar Leuten aus der Gemeinde gesprochen.
17:51Vor allem der Organist war sehr aufgeschlossen.
17:53Sophie Polenz Mutter, Barbara Polenz, hat bis zu ihrem Tod für Pfarrer Wiegand gearbeitet, fast 30 Jahre lang.
18:01Als war es in welcher Funktion?
18:02Als Pfarrhaushälterin, aber eigentlich hat sie alles für die Gemeinde gemacht.
18:05Sie hat sogar Messnerdienste übernommen.
18:07Sie hat zusammen mit ihrer Tochter im Gemeindehausanbau gewohnt und für Sophie war der Pfarrer so etwas wie ein Vater.
18:15Davon hat keiner von beiden was gesagt. Sophie nicht und der Pfarrer auch nicht.
18:18Ja, weil die beiden zurzeit nicht miteinander reden.
18:21Warum nicht?
18:22Das konnte er mir nicht sagen, aber anscheinend gab es einen Riesenstreit und kurz darauf ist Sophie aus dem Pfarrhaus
18:27ausgezogen.
18:30Ich kriege raus, was da los ist.
18:37Wir müssen gleich los. In einer halben Stunde wird das Testament eröffnet.
18:42Du hast noch fünf Minuten.
18:44Wofür?
18:45Um dich umzuziehen.
18:47Nicht nötig.
18:48Wir können los.
18:49Nicht in dem Aufzug.
18:52Die Neiten stört es nicht mehr.
18:54Aber mich?
18:55Dein Problem.
18:56Zeig wenigstens jetzt nach seinem Tod ein wenig Respekt.
19:00Den hat er mir doch auch nie gezeigt.
19:02Tja, jetzt ist er tot und ich bin sein einziger Sohn.
19:08Lass uns erben gehen.
19:10Hast du ihn ausgegangen?
19:14Frag doch gleich, ob ich ihn umgebracht habe.
19:16Nein, das hast du nicht.
19:17Nee, habe ich nicht.
19:20Du?
19:22Ich habe deinen Vater geliebt.
19:24Bist du erfahren, dass er die Pfarrhaushälterin gefügelt hat?
19:39Barbara Polenz und ihre Tochter Sophie lebten bei Ihnen im Pfarrhaus.
19:44Warum ist Sophie kürzlich ausgezogen?
19:50Hatte das was mit Thorsten Engelhardt zu tun?
19:58Wie standen Sie zu Thorsten Engelhardt?
20:05Euphemistisch gesprochen, hatte ich ihm gegenüber meine Vorbehalte.
20:10Okay, und auf Deutsch heißt das, Sie konnten ihn nicht leiden, richtig?
20:13Na ja, was soll ich von einem Mann halten, der den gläubigen Christen markiert,
20:17aber gleichzeitig eine uneheliche Tochter zeugt?
20:19Für dir noch dazu nie da war.
20:23Gut, also für die moralische Bewertung ist Ihr Haus zuständig.
20:27Mich interessiert, wer wusste von dieser unheiligen Allianz und ihren Folgen, also dem Kind?
20:35Barbara, er und ich.
20:45Er hat es mir im Beistuhl gesagt.
20:48Wie lange ging denn diese heimliche Affäre?
20:53Es war keine Affäre.
20:58Sie hatten nur einmal Geschlechtsverkehr.
21:00Barbara schämte sich zu Tode.
21:03Sie wollte auch nicht seine Ehe zerstören.
21:07Wir haben die beiden gesessen, jeden Sonntagmorgen.
21:13Knappe Stunde waren sie sich im Angesicht Gottes ganz nahe.
21:18Und Sie haben das all die Jahre gedeckt.
21:22Was hätte ich denn tun sollen?
21:24Keuscher als die beiden war nur die heilige Mutter Gottes.
21:27Ich richtete mein Augenmerk ganz auf Sophie.
21:30Und als Sophies Mutter starb, hat sie rausgefunden, wer ihr Vater war.
21:34Ja.
21:36Und von da an geriet alles aus den Fugen.
21:40Kaum hatte Sophie Kontakt zu ihrem Vater aufgenommen, nahm er einen großen Einfluss auf ihr Leben.
21:46Wieso kam es zum Streit zwischen Ihnen und Sophie?
21:50Sie kann es nicht verstehen, dass ich ihr den Namen ihres Vaters vorenthalten habe.
21:53Und?
21:54Warum haben Sie ihn?
21:56Waren Sie eifersüchtig?
22:00Er hat ihre Mutter in eine Depression getrieben, aus der sie nie wieder herausfand.
22:07Ah, und jetzt hatten Sie Angst, dass er ihn Sophie auch wegnimmt.
22:14Sophie und ich, wir kriegen das schon wieder hin.
22:16Ja, jetzt, wo er tot ist.
22:21Was wollen Sie mir unterstellen, dass ich ihn umgebracht habe?
22:27Jeder kann zum Mörder werden.
22:29Ich habe nichts mit seinem Tod zu tun.
22:43Lukas, jetzt beruhig dich doch.
22:45Lass mich in Ruhe.
22:49Lukas!
22:50Lukas!
22:56Lukas!
23:25ARD Text im Auftrag von Funk
23:37Leute, kommt ihr mal, ich hab hier was
23:46Guckt mal, das ist der Chatverlauf von Engelhardt und seiner Tochter
23:49Die haben sich kurz vor seinem Tod zum Essen getroffen
23:53Und wo?
23:55Steht doch da, Hafencafé
23:56Ich fahr da mal hin
24:24Ich fahre
24:37Wo warst du?
24:40In einer Bar?
24:42Mitten am Tag
24:44Hör auf, mir Vorwürfe zu machen
24:46Hör auf, dich so gehen zu lassen
24:48Das klingst du schon wie er
24:50Sag mal, musst du dich jetzt nicht um die Leitung der Firma kümmern?
24:55Gehört doch jetzt alles dir
24:58Glückwunsch übrigens
25:00Berliner Testament
25:06So ein Scheiß
25:08Er wollte immer nur das Beste für die Firma
25:10Ach und ich bin nichts oder was?
25:11Du hast dich doch nie dafür interessiert
25:13Ja, weil er mich nicht gelassen hat
25:14Er hat dir angeboten, in der Werft eine Ausbildung zu machen
25:16Ausbildung
25:18Ausbildung
25:18Blick wollte er mich haben, damit er mir immer sagen kann, was ich alles falsch mache
25:22Ich meine, ich stehe vor meinem Uniabschluss, ja?
25:25Ich bin Betriebswirt
25:26Nein
25:27Das bist du nicht
25:29Ich weiß, dass du das Studium geschmissen hast
25:32Dein Vater hat es mir erzählt, kurz bevor er
25:37Warum bist du nicht zu uns gekommen?
25:43Weil ich es nicht hören wollte?
25:46Habe ich doch gesagt
25:48Du packst das nicht
25:50Fang in der Werft eine Ausbildung an
25:52Lern das Geschäft von der Pike auf
25:54Wie du mich jetzt kontrollieren kannst, oder was?
25:57Gib mir eine Kreditkarte und du hast Ruhe vor mir
26:02Sonst nehme ich mir einen Anwalt
26:04Und fechte das Testament an
26:07Pack deine Sachen und verschwinde aus diesem Haus
26:11Werd endlich erwachsen, Lukas
26:13Bring einmal was zu Ende
26:19Schlüssel
26:35Pizza
26:39Und? Hat sich im Hafencafé jemand an Engelhardt erinnert?
26:42Ja, ein Kellner
26:44Er meinte, dass Engelhardt und seine Tochter sich so dermaßen gestritten hätten
26:47Dass sie noch während des Essens aufgestanden ist und das Restaurant verlassen
26:51Und hat er auch gesagt, worum es bei dem Streit ging?
26:54Nee
26:54Was war da los zwischen den beiden?
26:57Ich spreche nochmal mit der Polenz
26:58Sehr gut
26:59Doro, Rainer, Hahn, es gibt Pizza
27:03Aber die ist auch nicht so lecker
27:07Dann bis morgen, alter Frischer
27:08Ich zeige euch dann weitere Segelknoten
27:10Und dann fangen wir auch schon an mit so einfachen Bootsmanövern wie Wend und Halten
27:13Super, dankeschön, ciao
27:14Ciao
27:16Unser Nutter hat mir mitgeteilt
27:17Dass sie weiterhin auf einer DNA-Probe meines verstorbenen Mannes bestehen
27:21Und?
27:22Warum tun sie das?
27:23Für Gewissheit
27:24Sie wollen doch nur unser Geld
27:26Lassen sie uns endlich in Ruhe
27:29Sonst werden sie es bereuen
27:30Ich hab keine Angst vor ihnen
27:34Sollten sie aber
27:35Haben sie meinem Vater auch so gedroht?
27:37Wann er die letzte, die ihn lebend gesehen hat?
27:39Thorsten und ich haben im Vierteljahrhundert zusammengelebt
27:42Niemand kannte ihn besser als ich
27:43Und niemand drängt sich da hinein
27:46Zusammengelebt trifft's wahrscheinlich genau
28:08Frau Polenz!
28:09Ja?
28:10Haben Sie nochmal kurz Zeit?
28:12Ich müsste nochmal mit Ihnen reden
28:14Ja, stimmt
28:15Wir waren noch Mittagessen
28:17Bevor er dann nach Hause gegangen ist
28:18Und
28:20Worüber haben Sie denn gesprochen?
28:23Wir haben Zeugen, die gesehen haben
28:25Wie Sie wütend das Lokal verlassen haben
28:28Dass er Entscheidungen für mich getroffen hat
28:31Ohne mich zu fragen
28:32Dass er Regelungen auf den Weg gebracht hat
28:34Zum Beispiel?
28:36Er wollte, dass ich ins Unternehmen einsteige
28:38Dass ich das Management der Wehr von der Pike auf lerne
28:40So wie er und alle anderen Engelharz
28:42Und dass ich seinen Namen annehme
28:43Und dass ich dann Geschäftsführerin werde
28:46Aber das hätte Sie doch freuen müssen
28:49Nein
28:49Das hat ihn doch überhaupt nicht interessiert
28:52Was ich mir da vorgestellt hab
28:54Er hat das einfach so entschieden
28:55Und dann kam er sich noch mega toll dabei vor
28:57Dass ich die erste Frau sein sollte
28:58Die das Unternehmen leitet
29:00Und?
29:02Das ist mein Leben
29:04Das hat er überhaupt nicht geschnallt
29:06Na, das hab ich ihm dann gesagt
29:09Vielleicht ein bisschen
29:11Zu deutlich
29:12Und sein Sohn und seine Frau
29:14Wussten die von dem Plan?
29:15Ich mein, das hätte Ihnen doch bestimmt nicht gefallen, oder?
29:17Ganz sicher
29:19Na, die Engelhardt
29:20Die war doch gerade da
29:21Und hat so komische Andeutungen gemacht
29:23Was für Andeutungen?
29:24Sie hat mir gedroht
29:32Frau Polenz
29:36Wir wissen jetzt
29:38Woran Ihr Vater gestorben ist
29:41Er wurde vergiftet mit einer Überdosis Medikamente
29:45Antidepressiva?
29:46Wie kommen Sie da drauf?
29:49Frau Polenz?
29:51Das wäre jetzt der Zeitpunkt
29:52Mir die Wahrheit zu sagen
29:53Tut mir leid, ich weiß nichts
29:54Ich muss jetzt auch wieder arbeiten
30:24COPYRIGHTEN
30:33Komm her.
30:38Paul verschweigt uns was.
30:39Wusstest du, dass er Schmerztabletten nimmt und zwar ziemlich starke?
30:42Wo hast du dir her?
30:43Was, wenn es was Ernstes ist?
30:46Nein, der hat einfach nur Rücken.
30:47Der hat schon ein paar Donnerstage gesehen. Schmeiß das weg.
30:49Soll ich ihn darauf ansprechen?
30:51Bist du verrückt? Du kennst doch Paul.
30:53Jakob, was hat dein Gespräch mit Sophie Polent ergeben?
30:56Eine Menge.
30:58Sie meinte, dass Frau Engelhardt von ihr wusste und das schon lange vor seinem Tod.
31:01Aber das Verrückteste war, dass sie sofort auf Antidepressiva getippt hat,
31:04als ich ihr gesagt habe, dass wir wissen, womit ihr Vater umgebracht wurde.
31:08Arnele?
31:09Ja.
31:10Ich habe auch was in Engelhards Kalender gefunden.
31:12Und zwar kurz vor seinem Tod hat er sich mit Kilian Wiegand getroffen.
31:18Das heißt, die Tochter wusste, wie man den Vater umbringen kann
31:21und der Pfarrer hatte die Gelegenheit, ihm das Gift unterzujubeln.
31:29Mein Vater wurde vergiftet.
31:32Wahrscheinlich mit einem Antidepressivum.
31:34Was hast du mit Mamas Medikamenten gemacht, als sie gestorben war?
31:37Ich bin weggeworfen.
31:39Sicher?
31:41Das ist nicht dein Ernst, Sophie.
31:44Ich weiß einfach nicht mehr, was ich glauben soll.
31:52Und, Paul, hast du rausgefunden, was die beiden Männer zu besprechen hatten?
31:56Nee, gar nicht.
31:56Also, ich habe hier alles durchgekommt.
31:57Da ist nichts dabei.
32:00Gucken wir ja die Bücher nochmal durch, aber...
32:13Das ist ein Brief von Barbara an Thorsten Engelhardt.
32:17Zeig mal her.
32:20Liebster Thorsten.
32:22Dies sind die schwersten Zahlen, die ich hier geschrieben habe.
32:25Und doch...
32:31Paul, das ist ein Abschiedsbrief.
32:34Barbara Polenz hat Suizid begangen.
32:37Das ist es, was der Pfarrer mir die ganze Zeit verheimlicht hat.
32:40Und warum der so sauer war auf Thorsten Engelhardt.
32:43Na, weil er ihm vorwirft, Barbara Polenz in den Selbstmord getrieben zu haben.
32:47Ja, aber auf ihrem Totenschein, da steht multiples Organversagen.
32:50Ja, wir müssen dringend mit dem Arzt reden, der den Totenschein ausgefüllt hat.
32:53Du meinst, er und der Pfarrer, die wurden den Suizid vertuschen?
32:58Warum?
32:59Naja, um Barbara Polenz Ansehen zu schützen.
33:01Um Sophie zu schützen und natürlich den Pfarrer.
33:04Jetzt stellt euch mal vor, wenn das in der Gemeinde rauskommt,
33:06dass die Pfarrhaushälterin Selbstmord begangen hat.
33:10Ja, das macht Sinn.
33:15Ja, es stimmt.
33:17Ich habe meine Wut runtergeschluckt und bin zu ihm gefahren.
33:20Ja, und was wollten Sie von ihm?
33:21Die ganze Sache mit Sophie, das war alles so verfahren.
33:25Ich wollte ihn persönlich stimmen, ihn zu einer Einigung bewegen.
33:29Hat's geklappt?
33:30Keine fünf Minuten und wir haben uns wieder gestritten.
33:32Wie lange waren Sie denn bei ihm?
33:34Eine Viertelstunde vielleicht.
33:36Viertelstunde.
33:37Okay, das reicht, um jemandem was unterzuschieben.
33:42Engelhardt wurde vergiftet.
33:44Nicht von mir.
33:46Herr Wiegandt, Ihre Verachtung gegenüber Engelhardt ist praktisch mit Händen zu greifen.
33:51Er hatte immer einen Platz in meine Kirche.
33:54Ich verachte niemanden.
33:56Verachtung, Ablehnung, völlig egal.
33:59Sie haben Sophie immer wieder angelogen und Engelhardt haben Sie die Schuld dafür gegeben.
34:03Zuletzt der Tod Ihrer Mutter.
34:06Sie haben den Selbstmord vertuscht und Sophie gegenüber behauptet, Ihre Mutter wäre an multiplem Organversagen gestorben.
34:12Jetzt geben Sie es doch zu, Sie haben Engelhardt gehasst.
34:17Ihr habt gehört, dass gesagt ist, du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
34:22Ich sage euch, liebt eure Feinde.
34:25So spricht Jesus und daran halte ich mich.
34:27Und egal, was Sie jetzt glauben mögen, ich habe ihn nicht umgebracht.
34:47Ich habe ihn nicht umgebracht.
35:00Ich habe ihn nicht umgebracht.
35:29Danke, Herr Teusch.
35:31Nein, nein, nein, es ist gut, dass Sie mich informiert haben.
35:33Danke Ihnen. Wiederhören.
35:38Hallo, hier ist Lukas Engelhardt.
35:39Ich kann leider im Moment nicht rangehen,
35:41freue mich aber über eine kurze Nachricht und rufe dann zurück.
35:49Hey, Nele?
35:51Ja, die Kriminaltechnik hat auf dem Laptop von Engelhardt
35:54einen Entwurf für ein neues Testament gefunden.
35:56Er wollte es zugunsten seiner Tochter ändern lassen.
35:59Die Datei wurde kurz vor seinem Tod ausgedruckt,
36:02das belegen die Druckertaten.
36:03Ja, wir haben alles gecheckt da, aber nichts dergleichen gefunden.
36:06Wurde wahrscheinlich vernichtet.
36:07Die Datei mit dem Entwurf hat auch jemand versucht zu löschen.
36:10Die KT musste sie erst wieder herstellen.
36:12Und bevor Engelhardt sich mit seinem Notar treffen konnte,
36:15war er tot.
36:16Gut, wer könnte ein Interesse daran haben,
36:18ein neues Testament verschwinden zu lassen?
36:20Also ich tippe mal auf die Witwe.
36:22Oder der Sohn.
36:26Schaut.
36:28Oh, hallo Frau Engelhardt.
36:31Es geht um meinen Sohn.
36:32Ich mache mir große Sorgen.
36:34Er ist mit unserem Boot raus.
36:35Allerdings in keiner guten Verfassung.
36:37Was ist denn passiert?
36:39Er hat getrunken.
36:40Er ist enttäuscht von der Erbregelung seines Vaters.
36:44Verstehe.
36:45Bitte finden Sie ihn.
36:47Ich habe Angst, dass er was Dummes tut.
36:49Und wissen Sie denn, wo er hin wollte?
36:51Nein, leider.
36:52Ich gebe eine Suchmeldung raus.
36:55Frau Engelhardt, wir kümmern uns um Ihren Sohn.
36:58Danke.
36:59Wiederhören.
37:08Ja, so in die Richtung fahren wir gerade.
37:11Ja, bis später.
37:13Jakob?
37:13Ja?
37:14Er wurde zwei Kilometer westlich von Merzburg gesehen.
37:17Na, dann haben wir ihn ja gleich.
37:18Ja.
37:34Wasserschutzpolizei Kongstadt!
37:36Herr Engelhardt, stoppen Sie das Boot auf!
37:42Haben Sie verstanden?
37:43Sie sollen das Boot aufstoppen!
37:46Sofort!
37:49Okay, komm ich geh rüber.
37:50Ja.
37:51Noch ein bisschen ran.
37:54Noch ein Stück.
37:55Ran, ran, ran, ran, ran.
37:56Noch ein bisschen ran.
38:02Paul!
38:04Hey!
38:05Hey, alles okay bei dir?
38:07Alles gut.
38:10Warte, mach du das.
38:11Ich übernehme das Steuer.
38:12Komm, spring du rüber.
38:18Hey, Engelhardt!
38:20Machen Sie den Motor aus!
38:23Hey, Engelhardt!
38:25Aufstoppen!
38:28Okay, rüber.
38:36Lass Sie sofort den Motor aus!
38:44Das ist nicht Ihr Ernst, oder?
38:57Was war denn da vorhin los?
38:59Gar nix.
39:03Geht's dir nicht gut?
39:04Also haben wir noch nicht meinen Tag.
39:10Vielleicht...
39:12Vielleicht...
39:12Vielleicht lässt sich einfach mal von der Marz durchchecken, oder so.
39:14Ich hab aber bald Urlaub.
39:24Na?
39:27Wollten Sie in die Schweiz abhauen?
39:29Blödsinn.
39:30Ich wollte zu einem Experten für Erbrecht, damit ich das bekomme, was mir zusteht.
39:34Sie muss mich ausbezahlen.
39:36Mir stehen 50% zu.
39:38Also jetzt schreiben Sie Ihre Anzeige wegen Alkohol am Ruder, oder was auch immer,
39:41und dann lassen Sie mich gehen.
39:45Ihr Vater hat Ihnen die Finanzierung entzogen.
39:48Komplett.
39:50Nicht mal Kreditkarten konnten Sie noch benutzen.
39:53Das ist ein starkes Motiv.
39:58Herr Englerhardt, was Sie sich von Ihrem Vater gewünscht haben, das war Anerkennung.
40:05Lob.
40:06Dass er mal zu Ihnen sagt, Lukas, mein Sohn, ich bin stolz auf dich.
40:13Dass er Zeit mit Ihnen verbringen möchte.
40:18Das haben Sie nicht gekriegt.
40:20Stattdessen hat Ihr Vater Ansprüche an Sie.
40:23Studium, Mitarbeit in der Werft, Ansprüche, die Sie gar nicht erfüllen konnten.
40:27Und plötzlich taucht auch noch eine Halbschwester auf, von der Sie nicht wussten.
40:32Und die bekommt alles, was Sie immer wollten.
40:36Das hat Sie wütend.
40:38Jetzt hören Sie auf damit.
40:39Das Medikament, das Ihren Vater umbringen sollte, das wurde von seinem eigenen Rechner aus bestellt.
40:44Sie hatten Zugang dazu.
40:46In dieser Richtung werden wir weiter ermitteln. Wir werden die Paketboten befragen.
40:51Ich wollte ihn loswerden.
40:54Wollte, dass er endlich seine Fresse hält.
40:58Dass er still ist.
41:00Dass er aufhört mit den immer gleichen Vorwürfen.
41:05Ich habe das Medikament bestellt.
41:08Am Rechner meines Vaters.
41:11Und habe es ihm dann untergeschoben.
41:13Wie denn? Wie haben Sie es ihm untergeschoben?
41:17Ich habe es in seinen Kaffee gemischt.
41:22Herr Engelhardt, Sie gestehen hier gerade den Mord an Ihrem Vater.
41:30Ja.
41:31Ja, ich war das.
41:36Danach habe ich die Leiche ausgegraben.
41:38Damit es durch die Exhumierung nicht rauskommt.
41:45Sie können mich jetzt festnehmen.
42:00Gute Arbeit, Nele.
42:02Ja.
42:04Nein.
42:05Irgendwas stimmt da nicht.
42:07Ich habe die Handydaten von Patricia Engelhardt, ihr Mann Thorsten und Sophie verglichen.
42:11Alle drei waren mehrmals zur selben Zeit in der selben Funkzelle eingelockt.
42:15Und zwar beim Friedhof.
42:17Aber der Sophie mit Ihrem Vater auf dem Friedhof will, ist das okay?
42:20Ja, aber wieso sollte der seine Frau mitnehmen?
42:23Moment.
42:25Die hat ihn verfolgt.
42:28Die wusste nämlich sehr wohl schon von Sophie.
42:34Wissen wir endlich, wer diese Bestellung gemacht hat?
42:37Nee, das lief über den Einkauf der Firma.
42:39Wann genau war das?
42:40Zehn Tage vor Engelhardts Tod.
42:43An wie wurde bezahlt?
42:45Mit Kreditkarte.
42:47Wieso?
42:51Wieso?
42:52Wieso war es ab?
43:07Wann genau haben Sie denn das Medikament bestellt?
43:11Weiß nicht so genau.
43:13Wirklich?
43:15Das wissen Sie nicht mehr.
43:17Wie haben Sie es denn bezahlt?
43:23Na gut, Herr Engelhardt, ich helfe Ihnen mal.
43:26Das Medikament wurde zehn Tage vor dem Tod Ihres Vaters bestellt
43:31und mit Firmenkreditkarte bezahlt.
43:34Die konnten Sie zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr benutzen.
43:38Ich verstehe, dass Sie wütend sind auf Ihren Vater.
43:42Traurig wahrscheinlich auch.
43:45Und ich kann mir zumindest vorstellen, wie schwierig das sein muss,
43:50sich selbst was zuzutrauen, irgendwelche Ziele zu erreichen,
43:53wenn einem der eigene Vater immer wieder klarmacht,
43:55dass er nichts von einem hält.
43:58Trotzdem, Herr Engelhardt, das ist wichtig, hört mir zu.
44:04Trotzdem, sollten Sie sich nicht opfern für die Person,
44:09die Ihren Vater wirklich vergiftet hat.
44:15Ich habe ihn aber ausgegraben.
44:17Ja.
44:19Das glaube ich Ihnen.
44:22Aber getötet haben Sie ihn nicht.
44:41Seit wann wissen Sie von Sophie Polenz?
44:45Ich habe sie erst für seine Geliebte gehalten.
44:50Aber dann habe ich gesehen, wie er mit ihr umging.
44:55So voller Aufmerksamkeit.
44:59Voller väterlicher Liebe.
45:01Haben Sie ihn konfrontiert?
45:03Er gab alles zu.
45:05Er sprach von Sophies Rolle in seinem zukünftigen Leben.
45:09Von ihrer Mutter hat er auch erzählt.
45:13Barbara.
45:17Wie liebevoll er von den beiden sprach.
45:23So hat er bei mich und Lukas ewig nicht gesprochen.
45:29Das tut mir sehr leid.
45:32Frau Engelhardt, Sie sind vorläufig festgenommen.
45:37Sie sind dringend tatverdächtig, Ihren Mann vergiftet zu haben.
45:44Sie sind mit der Anblick hinein.
46:40UNTERTITELUNG
47:10UNTERTITELUNG
47:39UNTERTITELUNG
48:11Untertitelung des ZDF, 2020
48:11Untertitelung des ZDF, 2020
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