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00:00Transcription by CastingWords
00:30East Germany's social policy guaranteed Social Security for all its citizens.
00:42For most it was like living in a greenhouse.
00:44The state, the social welfare system, trade unions and businesses all kept very tight
00:48control on regulating people's lives.
00:51But could the economy keep pace with the huge welfare burden?
00:55What was social policy really like in the GDR?
00:59The GDR Trade Union Headquarters, where Christina Emmerich used to work.
01:03I think for many people in our country, it belonged to a safe working place, it belonged to relationships
01:12that you had in the working collective, which is of course remarkable because they are not
01:17there anymore.
01:18It had cultural relationships, it had a socially safe life.
01:26Also dazu gehörte eben die bezahlbare Wohnung, gehörten ausreichend Kindereinrichtungen,
01:35auch Bildungspolitik war ein Teil der Sozialpolitik nach meiner Auffassung, denn die Sicherheit für
01:41den Ausbildungsplatz, die Unterbringung des Kindes im Hort.
01:44Also ich denke, Sozialpolitik war eigentlich sozusagen oder durchzog alle gesellschaftlichen
01:51Bereiche.
01:52Meine Kinder waren groß, da war die Krippe fertig.
01:54Also die waren dann Kindergartenreif, ja, da war sie dann fertig.
01:56Jetzt ist es schön und fertig und jetzt wird es nur eventuell geschlossen.
01:59Ja, das ist keine Kinder.
02:00Kinderlaser wird zu teuer.
02:02Zu teuer.
02:03Und damals haben wir ja auch schon bezahlt.
02:04Wir haben trinken nicht bezahlt hier.
02:06Ja, essen.
02:07Ja, also solche Vorteile hatte man damals.
02:10Wir haben alle, jedenfalls Jochen, ich, wir hier nur nicht, im Betrieb gegessen für
02:16eine Mark 20.
02:17So viel haben wir am Tag bezahlt, eine Mark 20.
02:19Eine Mark hat noch die EPG dazu gegeben und der Rest wurde gestützt, auch von den Betrieben.
02:24Fangen wir mal an bei den Ferienlagern, in denen ich auch tätig war als Krankenschwester
02:29und Rettungsschwimmer.
02:30Da war ich von Ende Mai bis Maximum im September gar nicht auf Arbeit, weil ich im Prinzip das
02:37Geld bekommen habe, für meine Arbeit und meinen Zuverdienst dazu.
02:41Die Kinder waren glücklich, ja.
02:43Sie waren zufrieden.
02:44Man muss sich mal überlegen, wenn ein Platz in Ahlenberg, das war an der Ostsee, da waren
02:48wir zwölf Tage, da haben wir zwölf Mark bezahlt.
02:54Und dann ging es danach, wie viele Kinder waren noch zu Hause?
02:57Zum Beispiel, wenn drei waren, hat man nur acht Mark bezahlt, vier, fünf Mark und ab fünf
03:01Kinder brauchte man gar nichts bezahlen.
03:05Es gab durchaus Bereiche, die ich anerkennen konnte und auch anerkennen musste.
03:12Das soziale Engagement vieler Menschen war bemerkenswert, wie überhaupt der durch alle motivierten
03:25Gesellschaften gehende soziale Aspekt durchaus auch gerücksichtigt wurde in der damaligen
03:33Gesellschaft und Anhänger gefunden hat.
03:37Auf der anderen Seite hat mich abgestoßen der Ausschließlichkeitsanspruch dieser Gesellschaft.
03:47Das ist etwas, was man im Grunde genommen mit einem kritischen Verstand gar nicht so begreifen
03:53kann, denn überall, wo Menschen handelnd in Erscheinung treten, machen sie auch Fehler.
03:59Und ich habe also nicht nur in der Medizin, sondern in vielen Bereichen des gesellschaftlichen
04:05eben solche Fehler gesehen, die nicht korrigiert wurden.
04:09Da heißt es zum Beispiel in der Verfassung der TDR von 1968, der Mensch steht im Mittelpunkt
04:15aller Bemühungen der sozialistischen Gesellschaft und ihres Staates.
04:18Jeder Bürger hat das Recht auf Schutz seiner Gesundheit und Arbeitskraft und jeder Bürger hat
04:24das Recht auf Fürsorge der Gesellschaft im Alter und bei Invalidität.
04:28Da passt die Kirche natürlich ausgezeichnet rein mit ihrer Aufgabenstellung, ohne dass
04:35es ihnen vielleicht immer so recht gewesen ist, dass wir das mit einem anderen Ansatz, aus
04:39einer anderen Motivation, mit einer etwas doch anders gearteten Priorität noch gesehen haben.
04:44Da weiß ich noch genau, da habe ich für einen Erpel 90 Mark bezahlt.
04:49Und den gleichen konntest du wieder kaufen in der Kühltrufe für 40.
04:53Und da haben sie immer gesagt, wie lange macht dieser Staat das noch?
04:58Alle gesagt.
04:59Der war gerupft und ausgenommen.
05:02Stellt euch mal vor, der Staat war auch gerupft oder wie nett.
05:07Aber wo kann sowas gehen?
05:11Ich würde Ihnen sagen, 1971, als Ulbricht abgelöst wurde und ich dann auf dem 8.
05:15Parteitag als Kandidat des Politbüros gewählt wurde, glaubte ich, jetzt kommt eine gute
05:20Zeit.
05:21Und es bahnte sich auch dran, die Einheit von Wirtschaft und Sozialpolitik.
05:26Es wurde davon gesprochen, mir das Gesicht dem Volke zu.
05:31Das waren alles Hoffnungen bei mir, die ich glaubte, jetzt gehen wir den richtigen
05:39Weg.
05:40Und ich bin auch der Meinung, dass, was Sozialpolitik anbelangt, bei uns vieles gemacht worden ist.
05:47Aber es passt ja nicht mit der Produktion mehr überein.
05:51Wir haben uns ja, wie sagt man selber, die Haare vom Kopf gefressen.
05:54Als Kernstück dieses sozialpolitischen Programms erweist sich in immer
06:00stärkerem Maße das Wohnungsbauprogramm.
06:04Es ist darauf gerichtet, bis zum Jahre 1990 die Wohnungsfrage als soziale Frage zu lösen.
06:12Das Wohnungsbauprogramm ist unseres Erachtens auch deshalb als Kernstück des sozialpolitischen
06:20Programms zu bewerten, weil es zutiefst die Familie berührt.
06:25Für ein glückliches Familienleben, für aktives Handeln in der sozialistischen Arbeit und eine
06:32vielfältige Teilnahmengesellschaft im Leben sind entsprechende Wohnmöglichkeiten von außerordentlich
06:38großer Bedeutung.
06:39Wir fördern den Wunsch nach Kindern und jeder weiß, dass hierbei das Wohnungsproblem auch
06:47eine große Rolle spielt.
06:49In 10 Jahren, 1.400.000 Wohnungen für die Republik.
06:58Ulbricht's motto was, our work today determines our lives tomorrow.
07:02Under Hönnecke, this became the unity of economic and social policies.
07:06GDR citizens should not be kept waiting.
07:09The government promised a rapid increase in living standards.
07:12The centralized economy was reorganized to implement this policy.
07:16Priority was given to the construction of buildings and apartments in the capital.
07:20Older buildings were neglected.
07:22All the same, living conditions did improve.
07:24The government glossed over more facts.
07:27For example, 3 million new apartments were planned.
07:29Only 2 million were actually built, but they charged for 3.
07:42The ore mountains, most plants belonging to the Textima combine, were located here.
07:47They employed over 30.000 people.
07:49In Neudorf, 80% of the workforce was employed at Textima.
07:54This used to be the staff cafeteria.
07:55I've always said, when you come to a factory and you see the dining room, you know what a
08:00Lark-Director has for his billboard.
08:03What is the company that was the company, the company?
08:11It's much more than what is normally available in the world.
08:17We have always said, from the Wiege to the Bar is a company for everything responsible.
08:23That's also from the perspective of a former Generaldirector or the Lark-Director.
08:28It began with us, that we helped with the problems of the families.
08:35The people came in the company, when they needed a living.
08:38They needed to help them, when they needed a place to help them.
08:46It was so, they came in the company, when it needed, to fulfill them.
08:55I would say, until the Trabant.
08:58That all played out here.
09:00The children were in the school of kindergarten.
09:04The children were in the school of school in the school of school.
09:10The children were then led to the job and most of them learned in the job of their parents.
09:16That was very typical here.
09:19And if there were problems in the family, then it also went back to the job,
09:24because the collective, I will say it, played a role.
09:29And because the colleagues should help them, that together.
09:32If someone with alcohol was not allowed,
09:34the brigade or his collective had to do it.
09:38And, you know, all these things, I could say that quite a bit,
09:44if I just think about the Wohnungsbaugenosses,
09:47they were mostly organized in the workplace.
09:49Wer also a living needed to do it, they had to do it over the place.
09:52Ganz wenige staatliche Wohnungen gab es hier in dieser Gegend.
09:57And if I speak with the former colleagues of the old Bundesländern
10:01and we talk about these questions,
10:03then they say, that we do not know.
10:06That is for us something very new.
10:09And now we understand the reaction of so many people here in the companies.
10:16Also, man has worked very much longer than the 65th of that year.
10:21That had also a very nasty reason.
10:23The rent was not good.
10:25It was very low.
10:26It was much too low for the people who actually had their skin in the war.
10:31And then we worked hard and worked here.
10:33We worked here for 70 years.
10:36And the rents were also well treated.
10:39There were more than a yearly rents,
10:41the holidays, the holidays, and the holidays.
10:44The home of the Schneidenbachs, a working class family in Neudorf.
10:48Four members of the family used to work at Textima.
10:51Today, it is only the son.
10:53When in the newspaper said, the plan was filled,
10:59or it was filled, or it was filled,
11:00or it was filled, or it was filled.
11:02And if there was nothing to buy,
11:05or it was hard to buy,
11:07like for us here,
11:09we had to go with every,
11:11almost every single piece of clothes in the Kreisstadt.
11:15And when we came in, there was nothing.
11:17We had to go back home.
11:19And then three, four times.
11:21And what did you say?
11:23Well,
11:25man has said it,
11:27how it is.
11:29In the newspaper said it,
11:30300%.
11:31It can't be anything,
11:32it doesn't matter anything.
11:34In a vernacular way,
11:35we can say it,
11:36but it has nothing to do.
11:37But it has nothing to do.
11:39And they said,
11:40they knew it themselves,
11:42or what,
11:43or what,
11:44or what.
11:45I can't think that today
11:47or what they thought,
11:49or what they thought,
11:50they really held us for so stupid.
11:52The fetish Warenproduktion
11:54as Leistungsabrechnung
11:56was designed by the way,
11:58that machines were mounted
12:02in a factory.
12:04Then they had to be able to
12:07to vile 50 km
12:09in the next factory
12:10to the factory.
12:11That was made up.
12:12The second.
12:14One third.
12:15The machine was canceled
12:16in a third.
12:18The machine was canceled.
12:20They had to be over hand.
12:21And the machine was canceled.
12:23And so we were
12:24So were three of them from one machine from one machine.
12:30They were only there as one machine.
12:34The work or the interest of all...
12:37It was always less.
12:38It was all so blackmodic.
12:41No one knew the real initiative.
12:46It was all lustier.
12:51At the beginning of the 1950s,
12:55we noticed that it was going upward.
12:58Something moves.
12:59The women, with whom I have now,
13:02and I know many of them here through the work,
13:05have actually liked their job.
13:08Of course there were also causes,
13:10that we needed women in the job.
13:14But I think for the most part of the women
13:17was the wish,
13:19to prove women in the work.
13:21They were the ones who were.
13:23Even if there was not a woman's awareness,
13:26but a self-awareness of our women.
13:29And I think...
13:31I would be happy if I had these chances
13:36on this road.
13:38Because I don't have the opportunity today.
13:41Christina Emmerich is employed under a job creation scheme.
13:46She runs a health and counselling centre for children,
13:48the elderly and foreigners.
13:50What was pointed out was,
13:52that this advice of social political action,
14:01that these resources,
14:02these resources,
14:03for many of us,
14:05a feeling that was very,
14:08that was,
14:09and that is,
14:10that I managed to give something or not.
14:12That I could not really appreciate that.
14:15Actually, our social-political measures were not fought.
14:21Ultimately, they were also put into production in production.
14:26We know that this unit of social and social politics was more than the social politics,
14:33the Wirtschaftspolitik didn't have the Voraussetzungen.
14:36But they were not forced to fight against them.
14:40The family plan has the following meaning.
14:45We have to calculate every single person.
14:48We are able to make a really exact family plan.
14:52We can regulate when we have children.
14:56Of course, we don't have to forget the time.
14:59We have so much planned and planned and planned
15:03and have the fastest time for children to give birth.
15:07If you're giving birth to children,
15:28their whole world is verrückt and happiness,
15:30is then the pill, when you give them the pill to give them the pill to give them the pill to give them the pill.
15:35Right? These women are going to be right.
15:37When you have about a half a year later, when the women come in the conversation,
15:42they are concentrated, they are free,
15:44because the whole personality, the person's freedom of women is bigger.
15:49That's right, they are much more sexier than sex.
15:52But I'm of course against that, that you have all the young people,
15:55so completely unkritically, the pill to give them.
15:57I think that's also a point where I say today,
16:00why did we make this so society so far?
16:05Also, the possibility, or the possibility as a woman to say,
16:10I want only children to give them,
16:11which is actually something really cool and important.
16:14And something really difficult.
16:15Also, who has children to give them, knows how complicated that is.
16:19The society differently than the woman, I think,
16:23was one of our dummies, which we really made.
16:25We had in the sense that we had only, because there were little social tools
16:30that we had to say,
16:32that the and the person has a place.
16:35And we had this huge house in Neubrandenburg,
16:37that had about 310 beds.
16:40And the contributions were at 3.000.
16:43That's what we had to think about.
16:44That's what we had to think about.
16:46So, and then it was, the people were in principle,
16:49we had to say,
16:50we had to say,
16:51we had to say,
16:52we had to say,
16:53we had to say,
16:54we had to say,
16:55we had to say,
16:56we had to say,
16:57we were in principle,
16:58and the rest of the rent,
16:59he had to say,
17:00we had to say,
17:01why did you do that?
17:03And when they came back,
17:04they got the money,
17:05they wanted to say,
17:06we could buy…
17:07And that was a bad thing,
17:08that we had to say,
17:09that a lot of people are able to say.
17:11and there was really all in the Argen.
17:15It was important to us, and we had in the old time,
17:20what is really missing today,
17:22we had a very good education.
17:24Normally we had in our olden DDR
17:27homes built, either old caserns,
17:31old houses,
17:33old schools,
17:35all that could not be used for anything,
17:39and this thing was built in Neubrandtburg.
17:43It was built in Sweden,
17:47and that took the city.
17:49There were only church homes,
17:51and städtical homes were still there.
17:53More there were not.
17:55Caritas homes were still small,
17:57with 30 people,
17:59or with 50 people,
18:01and that was just this time.
18:03And that was the community itself.
18:05And certainly with Glanz and Gloria.
18:08There were only a handful of old-age homes of this standard.
18:22People's benefits were drastically cut when they retired,
18:24and stopped supporting society.
18:26Benefits were used to bribe people to help meet certain targets,
18:29such as the better utilization of female labor,
18:31and an increase in the birth rate.
18:33There were not enough funds left over for the elderly.
18:36In the end,
18:37three million pensioners had to compete
18:39for 130,000 places in retirement homes.
18:42I know,
18:46very briefly,
18:48that the seven values mean
18:50discipline,
18:51honesty,
18:52purity,
18:53purity,
18:54purity,
18:55the love and attention of the people,
18:59and I want to say,
19:00not only of the people,
19:01but also of the people,
19:02the attention of the people.
19:04The attention of the people,
19:05should you not forget.
19:06That you go to the house and say,
19:08you know,
19:09you know,
19:10you must always think,
19:11you know,
19:12yourself there.
19:13Brother Gundela,
19:14you know as the sister of this house,
19:16that you have a daily life,
19:18and Brother Gundela,
19:20would you imagine yourself
19:22differently with you today?
19:25Gundela,
19:26then 25 years old,
19:27was very popular among the residents.
19:29Her energy,
19:30optimism and approachability
19:31helped them to cope
19:32with some of the harsher realities of life.
19:34This was the first night
19:36the residents found out
19:37that she loved to sing.
19:38How far is it
19:51until the end of this world?
19:55A child asked me
19:59How far is it
20:01until the end of this world?
20:03A child asked me
20:04How far is it
20:07and something told
20:09what is it
20:13said?
20:15A child said
20:17A child said
20:20A child said
20:21A child said
20:22A child said
20:23A child said
20:24A child said
20:25A child said
20:26A child said
20:27Today,
20:28Nurse Gundela works
20:29in a home for the aged
20:30near Lübeck.
20:31And the moon
20:32How it was
20:34A child said
20:35A single pension household was set just above the subsistence level.
20:50In 1988 this amounted to 350 to 400 GDR marks.
20:55Forty-five percent of these households lived on the poverty line.
20:58The regime simply ignored this, proving the shortcomings of the socialist state.
21:03The official policy was that every pensioner was free to travel and settle in West Germany.
21:09By doing so, pensioners improved their lot and were no longer a burden on the GDR.
21:14Some pensioners received money from extra sources.
21:18Former members of the police or the Stasi and former civil servants and artists were a lot better off.
21:25Many were not aware of this.
21:28The GDR was not keeping to its basic principle of equality for all.
21:34The Samaritans, voluntary healthcare institutions, have been around in Europe for almost 100 years.
21:40They also had their place in the GDR.
21:42Friedman Westphal is director of the Fürstenwalde Office near Berlin.
21:47I think that the view of 1945 must be recognized that the child and old work didn't play a role.
22:01Sondern es gab ganz andere Probleme, um die man sich zu kümmern hatte.
22:04Und in diese anderen Probleme eingebettet gab es auch die Samaritanstalt mit ihren Menschen, die hier lebten.
22:10Und mit ihren Mitarbeitern.
22:12Ich denke an 1954 im Mai.
22:15Da hat es also zunächst mal eine Anordnung gegeben.
22:19Und zwar die Anordnung über die Meldung für psychisch Erkrankte, körperlich Erkrankte.
22:25Da hat man das erste Mal versucht zu erfassen, was tut sich eigentlich bei uns im Land.
22:31Nach der Kriegszeit 1939 gab es das Euthanasie-Programm.
22:35Durch Hitler waren viele Behinderte umgekommen.
22:37Das hatte man alles aus dem Blick verloren nach dem Zusammenbruch.
22:40Ich denke schon, dass so in den 50er Jahren, 1954 etwa, man begann, dieses wieder zu erkennen.
22:47So, Mensch, hier ist eine Aufgabe, die uns ja auch noch bevorsteht.
22:51Ich muss noch dazu sagen, weil das eine sehr wichtige Zeit gewesen ist.
22:55Also in den 50er Jahren hat dann die DDR in der Tat versucht, alle kirchlichen Einrichtungen zu übernehmen.
23:01Und das auf sehr eigenartige Art und Weise.
23:06Man hat die Einrichtungen teilweise besetzt.
23:08Man ist sehr unfair auch mit den bis dato Verantwortlichen umgegangen.
23:14In der Meinung, die Sozialarbeit ist jetzt eine Aufgabe des Staates.
23:19Und die Kirche sollte sich da bitte schön heraushalten.
23:23Das hat nicht lange angehalten.
23:24Das war also nur sehr vorübergehend.
23:26Und man hat sich dann wieder zurückgezogen.
23:28Die Kirche hat ihre vielen Einrichtungen behalten und hat ihre Arbeit dann fortsetzen können.
23:35Unter großen Schwierigkeiten natürlich zunächst.
23:37Man wollte auf der einen Seite natürlich diese Potenz erhalten, als etwas, was für einen Sozialstaat, der er ja sein wollte, unheimlich wichtig war.
23:45Und sich ja insofern auch ein Stück Aushängeschild.
23:48Über die Kirchen gab es auch eine Verbindung nach draußen.
23:51Wir wurden zwar als Einrichtung, die mit der Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu tun hatte, gelegentlich auch zu den damals üblichen Tagungen und Zusammenkünften eingeladen in den ersten Jahren.
24:08Aber wir sollten da immer kräftig diskutieren und uns beteiligen.
24:14Und diese Fähigkeiten hatten wir nicht und haben herrlich geschwiegen.
24:18Zusammen und nach Absprache mit den Ortensschwestern, den katholischen Schwestern aus Bad Saarow.
24:26Und als ich dann bei einer solchen Sitzung erneut aufgefordert worden bin, doch mit zu diskutieren, da habe ich gesagt, ich komme aus der schwachsinnigen Arbeit.
24:39Und dann wurde ich eine Weile in Ruhe gelassen.
24:42Man hat schon die Einrichtung auch im Auge behalten.
24:45Aber ich denke, sie waren auch so etwas wie Inseln.
24:49Inseln für die Behinderten und für die Alten.
24:52Was konnten die schon schaden? Und wo konnten die schon schaden?
24:55Sie konnten weder über die Grenze gehen später, noch konnten sie also groß Widerstand leisten.
25:01Sondern das waren eigentlich die ungefährlichsten.
25:03How many institutions like this were there in the GDR?
25:07Also ich weiß, dass etwa so um die 50 Krankenhäuser hat es gegeben.
25:12Um 90 Behinderten und alten Einrichtungen.
25:18Und es hat etwa 15,000 Mitarbeiter gegeben.
25:21Es wurden uns von den Behörden, von den örtlichen Behörden oder Umgebung oder auch der ganzen damals den DDR, Kinder zugeschickt.
25:43Und bei den Vorverhandlungen merkten wir schon, dass uns die besonders schwierigen Fälle zugeschoben wurden.
25:52Da wurden die Kosten übernommen, da wurde die Heimeinweisung vollzogen.
25:57Sie waren entweder neben ihrer geistlichen Behinderung noch körperlich behindert.
26:02Oder sie waren Epileptiker.
26:04Oder sie waren schwersterziehbar, erheblich milieugeschädigt.
26:10Und nach einiger Zeit haben sich diese Kinder so erholt, durch die intensive Betreuung und Zuwendung.
26:24Und durch den geringen Personalwechsel über den Tag oder die Woche.
26:29Und wir waren halt immer mit den Kindern zusammen.
26:34Es gab keinen Achtstunden Tag.
26:37A lot of work for a small wage.
26:39The deacons still maintain their belief in practical charity.
26:43A socialist society, but only for the young and able.
26:46Nur für die jungen, die leistungsfähigen.
26:49Ich kenne zum Beispiel eine ganze Reihe Einrichtungen für Kinder, die förderungsfähig waren.
26:58Die tagsüber sozusagen untergebracht waren, um Muttis die Gelegenheit zu geben,
27:03entweder ein bisschen dem Beruf nachzugehen oder überhaupt die Chance zu haben, für sich ein bisschen Zeit zu haben.
27:08Wir kennen eine Reihe Altersheime, die sicher in Ordnung waren.
27:14Aber ich denke, hier spielt eben auch dieses Image so ein bisschen die Rolle, dass wir uns letztlich auch mit dem starken, gesunden, mit dem etwas Leistenden viel stärker beschäftigt haben.
27:25Und uns auch mit Gedanken des Alters überhaupt nicht so beschäftigt haben.
27:31Wenn ich mir das heute im Nachhinein überlege, ist das so absurd, weil die Führung war ja auch nicht mehr im jüngsten Alter.
27:36Also eigentlich wäre es das normalste der Welt gewesen.
27:41A hospital in East Berlin.
27:45Despite technical and structural deficits in the health system, patients still felt well looked after.
27:50A surgeon gives us his view of things.
27:53Die Qualität der Betreuung im Gesundheitswesen in der ehemaligen DDR war ganz wesentlich eine Qualität der Betreuenden.
28:03Wir hatten ein ganz hohes Engagement sowohl der Ärzte als auch der Schwestern, von denen es bedauerlicherweise viel zu wenige gab.
28:17Und dadurch natürlich auch Mangelerscheinungen in Bezug auf die Betreuung der Patienten sicher hatten.
28:26Aber das Engagement des Einzelnen war sehr ausgeprägt und hoch.
28:32Man konnte mit dem Versicherungsausweis ohne große Umwege tatsächlich gleich bis in die Facharztbereiche vordringen und sich dort Rat und, wenn es irgend geht, natürlich auch Hilfe holen.
28:49Das war ein großer Vorzug, würde ich meinen.
28:54Das war zumindest für jeden Versicherten so.
28:59Ich vermag nicht eindeutig zu sagen, ob Beschränkungen in der gesundheitlichen Betreuung existierten für Patienten, die ganz allgemein missliebig waren oder als solche galten.
29:18Ich habe auch keinen Einblick, wie die Behandlung zum Beispiel bei Gefangenen war.
29:26Ich habe gehört, dass da die Betreuung von Mitpatienten zum Teil gemacht wurde, zum Teil aber eben auch von inhaftierten Ärzten.
29:35Die materiell-technischen Möglichkeiten waren begrenzt.
29:42Sie entsprachen durchaus nicht dem, was man in Westeuropa gewöhnt war.
29:51Innerhalb Buchs sprachen sie an.
29:54Die Einrichtungen im Klinikum und das Regierungskrankenhaus, da war der Unterschied erheblich, erheblich besonders in der Ausstattung der Gebäude.
30:09There were very few private practices.
30:12Most doctors worked in the clinics and outpatient departments.
30:15Hier, doctors from different fields shared diagnostic and therapeutic facilities.
30:19Vorrechte in Bezug auf die Behandlung genossen, wenn man die hierarchische Leiter abwärts gehen würde,
30:32selbstverständlich die Mitglieder des Politbüros, hohe Parteifunktionäre in den Bezirken,
30:41bis hinunter zu den Kreissekretären, würde ich sagen.
30:46Aber eben nicht nur die Mitglieder der SED, sondern auch die von Blockparteien, Privilegiengenossen, Nationalpreisträger.
30:58Es waren aber auch bevorrechtet Opfer des Faschismus zum Beispiel.
31:04Die haben alle erdenklichen Behandlungsvorzüge in jedem Krankenhaus genossen.
31:11Ein Umstand, den ich nur für gerechtfertigt halte.
31:16A story of two different eras.
31:20Gora, a small town in the Altmark.
31:23These families have lived here for generations.
31:25Everybody knows everyone else.
31:27Many are related.
31:28They became well-established in the GDR.
31:31Some have managed to make a modest living.
31:35Regina and Fritz Pohl have a big family.
31:37When the collective farms went broke, Family Pohl and two other families from the village withdrew their fields from the collective farms and became independent farmers.
31:47They still keep to their traditions and would like to carry on doing so.
31:51Er ist ein Bier. Ich kannte das gar nicht anders. Meine Mutter hat immer gearbeitet.
32:01Und ich war ja nun durch die Kinder dann fast fünf Jahre zu Hause.
32:04Und in diesen fünf Jahren, wie ich nur zu Hause war, da hatte ich die letzte Zeit nachher schon fast eine,
32:09naja, ich will nicht sagen eine Macke, aber ich war so empfindlich für jedes falsche Wort, wenn Jochen gekommen ist.
32:13Ich habe mich erst mal schon gefreut, wenn er kam, dass ich überhaupt nicht mehr alleine war.
32:19Also für mich war die Zeit schlimm. Für die Heidi, dir ging es eh nicht.
32:21Und ich musste ja auch so lange zu Hause sein, weil ihm sagt, der kommt als nicht da war.
32:27Aber ich war richtig froh, dass ich wieder zur Arbeit konnte und ich bin richtig, also ein anderer Mensch wieder gewesen, wie ich wieder arbeiten konnte.
32:33Wenn ich heutzutage, wenn ich zwei kam, nee, der dritte, geht nicht mehr.
32:37Meine Frau würde dann keine Arbeit mehr haben, auf Deutschlandsach, und würde vielleicht Schwierigkeiten haben, später wieder eine Arbeit zu kriegen.
32:42Und ja, mit Geld würde er nicht da sein.
32:45Wir haben ja auch als Jungverheiratete, wir haben das nur in Anspruch genommen, diesen Kredit für junge Eheleute.
32:50Der war zinslos, da haben wir 5000 Mark vom Staat gekriegt, ein richtiges Scheckheft.
32:55Das war geschenktes Geld, also man muss das zurückzahlen, aber in so kleinen Raten, das hat man überhaupt nicht gemerkt.
33:00Nee, nee, das stimmt nicht.
33:02Ja, 20 Mark pro Monat haben wir gezahlt.
33:03Und pro Kind wurde beim ersten Kind 1.000 Mark gestrichen, die waren dann geschenkt, wirklich, die waren echt geschenkt.
33:08Beim zweiten 1.500 und beim dritten 2.500.
33:12Also mit drei Kindern hatte ich 5000 Mark vom Staat die Schenkte gekriegt.
33:15Und wir haben uns dafür gekauft, die Küche und die Couch und die Schrankpartner.
33:21Das hört sich jetzt im Moment so an, als wäre das der Anreiz für die Kinder.
33:25Ja, aber wenn ich jetzt meine nehme, ich habe vier Stücke gekriegt, zwei auch schön kurz hintereinander, die beiden hier.
33:35Da hatte ich dann vier Wochen vorher Schwangerschaftsurlaub und sechs Wochen nachher.
33:41Und dann war Schluss.
33:43Ich sage ja, ich meine, gut, ich hätte mich auch gefreut, wenn ich die 2000 Mark gekriegt hätte oder wie die Gabi jetzt erzählt, ja.
33:49Aber ich habe nachher nochmal zwei Kinder gekriegt, da war die Gabriele schon zehn, das ist der letzte geboren.
33:56Und ich finde das ideal.
33:58Und ich will auch keine Mutter verurteilen, wenn sie sagt, ich habe jetzt zwei und die sind groß und ich möchte das dritte nicht mehr.
34:06Aber jetzt sagen, du musst das nehmen, ich weiß nicht, ob das so eine Errungenschaft ist.
34:11Also das andere war besser.
34:12Ja, und gut, wenn sie jetzt sagen, wir mussten die Kinder kriegen, nur wie endet das jetzt, wenn die Frauen sich sterilisieren lassen, weil sie Angst haben, ich wäre schwanger.
34:25Ich würde mich doch jetzt nicht sterilisieren lassen, ich meine, ich bin ja schon 32, ich bräuchte jetzt eigentlich, wir haben ja jung geheiratet, ich habe meine Kinder gekriegt.
34:33Ich meine, drüben soll es ja anders sein, da kriegen sie ja später Kinder.
34:35Aber wir haben mit 19 geheiratet und ich wollte da auch heiraten.
34:39Ich meine, wir mussten nicht heiraten, wir haben kein Kind gekriegt. Das war so. Heidi hat ja auch früher heiratet, auch mit 20 Jahren.
34:44In der Ernossenschaft, wir waren ja alle in der LPG, da war man automatisch pflichtversichert in der staatlichen Versicherungsanstalt.
34:52Da haben wir 60 Mark im Monat bezahlt, bis 600 Mark der Verdienst.
34:56Also 600 Mark der Grundverdienst, davon wurden 10 Prozent abgezogen, 60 Mark.
35:01Und wer sich noch freiwillig zusätzlich versichern wollte, um jetzt eine höhere Rente zu bekommen, der konnte in die FZR gehen.
35:08Das hieß freiwillige Zusatzrentenversicherung. Da wurden dann nochmal 60 Mark kassiert.
35:12Aber nur, wenn ich wirklich 1200 Mark verdient habe.
35:16Und dadurch habe ich mir eben einen höheren Rentenanspruch gesichert.
35:20Aber wie viel Rente ich mal gekriegt hätte, konnte ich jetzt gar nicht sagen.
35:23Also ich habe 720 Mark verdient, 72 Mark im Monat habe ich dann Versicherung bezahlt.
35:28Und die Genossenschaften waren steuerfrei, weil die Genossenschaft insgesamt am Jahresende so einen Beitrag abgeführt hat.
35:34So dass ich, wenn ich jetzt wirklich 720 Mark brutto hatte, dann habe ich eben nur 72 Mark Abzüge gehabt, mehr nicht.
35:41Das andere habe ich ausgezahlt bekommen.
35:43Und damit war ich rentenversichert und krankenversichert.
35:47Also ich konnte zum Arzt gehen, brauchte nichts bezahlen, das war ja bei uns alles frei.
35:50Wir brauchten auch nichts zu bezahlen bei Arzneimitteln, nichts. Das war alles frei.
35:53Jedes Jahr wurden wir alle vom Betrieb, mussten wir hin.
35:57Reihenuntersuchung.
35:58Reihenuntersuchung.
35:59Da wurde kostenlos den Termin, Röntgen oder alles. Es wurde alles durchgeschickt.
36:09Na was zum Beispiel? Diabetes?
36:11Ja, Zuckertest.
36:12Zuckertest.
36:12Blutdruck.
36:13Blutdruck.
36:14Die Lunge vor allen Dingen.
36:15Blutdruck war ja damals noch mit TBC.
36:18Ja.
36:18Und Tetalus-Impfung wurden wir auch.
36:21Diese Tetalus-Spritze ein, zwei, drei Mal wurde gestellt, ging hin. Automatisch.
36:29Und das war ja eine Schwesterstation in jedem Ort und in fünf Dörfern ungefähr eine Arztstation.
36:36Zu wenig, die haben zu wenig Geld, die kriegt die Rente.
36:38Ich kann ja nur, wir können ja nur, oder, wenn ich jetzt mal, wie wir nach Buchholz gezogen sind, hat oben in dem Haus noch Oma Becker gewohnt.
36:47Also die dritte Frau von meinem Opa.
36:50Und die hat ihr Leben lang hart gearbeitet, kann man sagen, von 14 bestimmt an.
36:54Hat ja auch immer viel erzählt, was sie alles gemacht hat.
36:56Also die hat immer gearbeitet und die hat 340 Mark gekriegt.
36:59Und da habe ich immer gedacht, na, die war auch anspruchslos, wirklich.
37:02Die hat sich eben so an Kleidung nicht viel gegönnt, ist auch nicht weit weggefahren.
37:07Die hat jetzt mal in den Dorf spazieren gegangen, aber es war schon fast alles.
37:10Dann hat sie mal eine Fahrt mitgemacht von der Volkssolarität.
37:13Sie hat also auch selber nicht viel Geld gebraucht.
37:15Sie hat auch jetzt niemanden mehr gehabt, den sie unterstützen hätte wollen.
37:19Wenn ich jetzt sagen soll, dann Lebensmittel, Brot und so, dass er viel zu billig war.
37:24Das war zu billig, ja.
37:25Also da müssen wir ehrlich zugeben, das war viel zu billig.
37:27Da wurde sehr viel Schindler mitgetrieben.
37:30Die haben, also, die haben da wirklich doll verfuttert und gemacht.
37:33Und dann mit dem Schwein, sie haben Schweine füttert.
37:37Da haben wir beim Abgeben ein Schwein, haben wir 1.000 Mark gekriegt.
37:40Und dann haben sie das kaputt geschnippelt, Wurst rausgemacht.
37:42Und dann hat man nur 600 Mark gekostet, wenn man die gekauft hat, ungefähr.
37:45Ja, und dann haben wir uns auswählen gesagt, kann ich gehen, haben wir gesagt.
37:48Das ist doch unlogisch, so was.
37:49Alle gesagt.
37:50Ja, und da.
37:51Es galt als selbstverständlich, dass man eine Arbeit hatte.
37:54Es galt als selbstverständlich, wenn man krank war, dass man Krankengeld bekam.
37:58Es galt als selbstverständlich, dass man in Urlaub fahren konnte.
38:01Natürlich innerhalb der DDR und in sozialistischen Ländern.
38:04Sogar für billiges Geld.
38:07Ein FDGB-Urlauber hat 28 Prozent der wirklichen Kosten bezahlt, wenn er in Urlaub gefahren ist.
38:11Das andere wurde vom Bundesverstand dazu beigetragen.
38:15Die Fehlenheime waren doch auch alles Zuschussbetriebe.
38:19Aber es reicht nicht, alle wünsche zu befreien.
38:49Wenn wir die Brotpreise damals erhöht hätten, es hätte keiner was gesagt.
38:52Doch hätten die Leute was gesagt.
38:54Die wären auf den Baum gegangen bei uns.
38:57Die Preisstabilität war da und sie musste da bleiben.
38:59Dass da viel Unsinn mit geschehen ist.
39:01Dass wir die Gurken billig aufgekauft haben beim Bauern.
39:05Und, äh, äh, oder teuer aufgekauft haben.
39:08Und dann im Geschäft billiger verkauft haben, als wir sie aufgekauft haben.
39:11Dass die Leute sich die Eier kaufen, nachher die Eier wieder zurückbrachten, um sich sogar Geld damit zu machen.
39:16Das war mir auch bekannt.
39:18Aber ich war für die Subventionspolitik.
39:22Im Prinzip.
39:24Merkte natürlich von Jahr zu Jahr.
39:25Und dass wir das auf Dauer nicht weiterführen konnten.
39:30Denn, äh, als wir zum Beispiel, äh, die Mieten festgesetzt haben.
39:37Und eine Mietpreiserhöhung, die wir ja schon mal durchgeführt hatten, rückgängig gemacht haben.
39:41Haben wir für den Wohnungsbau und für die Wohnungsmieten 8 Milliarden Zuschuss bezahlt.
39:49Anfang der 70er Jahre.
39:51Und am Ende waren es 38 Milliarden.
39:54Aber die mussten doch vorher kommen.
39:56Die Subventionen wurden doch von Jahr zu Jahr mehr.
39:59Und wo soll es herkommen?
40:01Man hat abgeschnitten beim produktiven Sektor.
40:03Die Preise waren ja vorgeschrieben.
40:06Und der, die die gemacht hat, den müssten sie heute noch bestrafen.
40:11Wie kann ein Mensch so rechnen?
40:14Mein Schwiegervater hat immer gesagt, wenn ein Bauer so rechnet wie dieser Staat,
40:19dann kann er aufhören.
40:21Das macht er höchstens ein halbes Jahr.
40:22Dann ist er pleite.
40:24Also, und ich finde, die Meinung hatten viele.
40:28Aber da will ich ja mal wieder sagen, das hat jeder gewusst, aber keiner hat was der.
40:33Wir haben ja davon profitiert.
40:35Wir haben ja dadurch Geld verdient.
40:36Und wenn ich dadurch Geld verdiene, werde ich ja nicht sagen, du hört mal zu.
40:38Ich will für mein Schwein jetzt unseren 400 Mark haben, wird der keiner sagen.
40:42Aber dafür möchte ich für Kilo Roller einen 12 Mark bezahlen.
40:45Ja, ich meine, das würde keiner machen.
40:46Und dadurch, uns ging es dadurch gut.
40:49Der Staat hat sich ja woanders wiederholt, denn jeder Artikel, der nachher Luxus war.
40:53Auto, Fernsehen und wann wirklich.
40:55Der hat ja auch ein Wahnsinnsgeld gekostet.
40:56Also, man hätte sich die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik leisten können,
41:01wenn man sie mit den Maßstäben angegangen wäre, die man ökonomisch verkraften kann.
41:09Nicht, dass man eine solche Einheit ausruft, war falsch am Honegger-Kurs.
41:16Es war meiner Ansicht nach eine Zeit der Hoffnung für die DDR-Bevölkerung.
41:19Es wurden ja auch politische Erleichterungen geschaffen, menschliche Erleichterungen, Reiseerleichterungen, alles Mögliche.
41:27Es wurde mehr für den Binnenmarkt, für den Konsum getan.
41:30Es wurde das große Wohnungsbauprogramm gemacht.
41:33Alles das hat Wirkung hinterlassen.
41:37Aber die Maßstäbe waren so angesetzt, dass es nicht voll aus eigener Kraft bezahlt wurde.
41:42Und deswegen kam die Verschuldung von über 10 Milliarden im Bordüberschuss in den Jahren 72 bis 78.
41:49Und die haben ökonomisch dieses Land schließlich in den Ruin gebracht.
41:56Wir haben unseren landwirtschaftlichen Betrieb wieder eingerichtet.
41:59Wir haben den GbR gebildet.
42:01Hier haben wir vier Hektar Kuhsteil gebaut für 150 Milchkühe.
42:06Und der jüngste, der Volker, der übernimmt nach meiner Stelle.
42:13Ich könnte jetzt zu einem Vorruhe stand gehen, aber jetzt bin ich.
42:17Wir packen das.
42:18Ich war schuldet über 1,8 Millionen.
42:21Aber in 30 Jahren muss das absehen.
42:24Wir schaffen es.
42:25Wenn man Angst hat, dann brauchen wir nicht anfangen.
42:28Keine Angst, wir schaffen es.
42:30Nein, keine Angst.
42:31The Polar family and others have told us how they saw GDR's social policy.
42:35People believed that the East German economy would continue to expand.
42:39But they paid too much for tight social control.
42:42It took all that was produced just to maintain the system.
42:46The difference in wages was minimal.
42:48Workers were offered little incentive for personal achievement.
42:51Shortages dominated the whole country.
42:54Connections were vital.
42:55Rare goods could only be bought with hard currency.
42:58Many knew it couldn't continue like that,
43:00but they hoped that the government would sort it all out in the end.
43:03They grew up saying,
43:05from the cradle to the grave,
43:07and never thought to question it.
43:13The GDR lived beyond its means.
43:15The GDR Luther King
43:17SRIBpling
43:49Amen.
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