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00:00:00For more information visit www.fema.org
00:00:30The borderline is a pioneer.
00:00:59Signal- und Nachrichtentechnisch vollständig ausgebaut.
00:01:04Im Raum der Hauptanstrengung ist der Grenzsignal- und Sperrzaun mit einer Hundelaufanlage und einer Lichttrasse kombiniert.
00:01:15Schwer einzusehende Geländeabschnitte sind mit Signalmitteln gesichert.
00:01:20Auf dem Hoheitsgebiet der BRD befindet sich ein Postierungspunkt der gegnerischen Grenzüberwachungsorgane.
00:01:26Personen, die ohne erkennbare provokatorische Absicht die Staatsgrenze verletzen, sind aufzufordern, das Hoheitsgebiet der DDR sofort zu verlassen.
00:01:38Vor der Zurückweisung ist nach Möglichkeit eine Fotodokumentation zu schaffen.
00:01:43Die Grenzverletzung ist dem Kompaniechef zu melden.
00:01:47Achtung! Wir sprechen die Grenzgruppen der Deutschen Demokratischen Republik.
00:01:55Ich fordere Sie auf, unverzüglich das Hoheitsgebiet der Deutschen Demokratischen Republik zu verlassen.
00:02:03Ich fordere Sie auf, unverzüglich das Hoheitsgebiet der Deutschen Demokratischen Republik.
00:02:33Ich fordere Sie auf, unverzüglich das Hoheitsgebiet der Deutschen Demokratischen Republik.
00:03:03Die Länder sind schon weg. Das macht Ihnen etwas trocken.
00:03:08Doch in mancher treuen Tand klebt noch Stabrocken.
00:03:12The Wall fell in 1989.
00:03:18In 1990, the citizens of the German Democratic Republic elected to join the Federal Republic.
00:03:24They committed themselves and their experience to German unity.
00:03:27To understand them better, we want to tell their story again.
00:03:30Das karte Grusel, sie schlagen sich die Scheide ein, mit ihren Stasi-Akten.
00:03:39Derweil wir mitten auf dem Platz die letzten Ferkel schlachten.
00:03:45Halloween in Ost-Berlin, hier schwuppen die Gespenster.
00:03:52Halloween in Ost-Berlin, hier schwuppen sich die Gespenster.
00:04:04Also, ich muss ehrlich sagen, zu der Zeit, ich hab mich schon als DDR-Bürger gefühlt, fühle ich mich auch jetzt noch irgendwo.
00:04:10Also, ich hab auch eine ziemlich große Verbundenheit zu diesem Land.
00:04:15Also, es war halt mein Land und es war mein Vaterland.
00:04:19Und, weiß ich nicht, also ich hab, ich war mal total stolz, das ist ein blödes Beispiel,
00:04:24aber wenn irgendwelche Sportler von uns gewonnen haben und da unsere Flagge hochgegangen ist
00:04:28und unsere Nationalhymne kam, also, war schon für mich.
00:04:33Ich hab mich als, ja, Offizier der Nationalen Volksarmee der DDR gefühlt.
00:04:42Und auch natürlich als Verbindeter zur Sowjetunion.
00:04:47Wenn ich in Gnade war, schien die Sonne besonders schön.
00:04:51Und wenn ich in Ungnade war, dann bekam ich ganz besondere Prügel.
00:04:56Ich hab ja die gleiche Anzahl von Orden und von angedrohten und durchgeführten Parteistrafen, nicht?
00:05:04Und heute sage ich, Mensch, endlich vorbei.
00:05:08Auch das Leben mit einer Lüge vorbei.
00:05:11Dieses, dieses blinde Glauben vorbei.
00:05:14Meine Entwicklung in der DDR und die Tatsache, dass der größte Teil der Jugendfreunde,
00:05:20Familie, Verwandtschaft und so weiter dort lebte, der Kontakt nie abgerissen ist,
00:05:25hat mich nie zum vollgültigen Westdeutschen werden lassen.
00:05:29Und so hatte ich mein Vaterland doppelt.
00:05:31Im Großen und Ganzen habe ich mich in der DDR sicherer gefühlt als wie heute.
00:05:40Ich werde wahrscheinlich bis zum Ende meines Lebens in meinem Herzen DDR-Bürger bleiben.
00:05:47Ich werde wahrscheinlich zu denen gehören, die am letzten möglichen Tag ihren Personalausweis umtauschen.
00:05:54In diesem Saal sind insgesamt elf Todesurteile in sogenannten politischen Prozessen gefällt worden.
00:06:01Sie sind ausnahmslos vollstreckt worden.
00:06:04Es sind hier über hunderte von Jahren Zuchthaus verurteilt worden, Existenzen, Familien vernichtet worden.
00:06:09Ja, ich bin mitschuldig an der Entwicklung der DDR bis hier im Untergang.
00:06:15Es waren 45 Jahre deutsche Geschichte, die ihren Ursprung im verlorenen Zweiten Weltkrieg hatten und die wir unterschiedlich erlebt haben.
00:06:27Aber wir dürfen auf keinen Fall uns unsere Vergangenheit amputieren lassen, weil dann setzt ein Phantomschmerz ein, der ganz, ganz schlimm ist.
00:06:34Wenn ich einmal frei sein werde, dann weiß ich nicht, wie wird es sein.
00:06:39Ich grabe meine Hände, oh Deutschland, ganz tief in deine Erde ein.
00:06:45Weinend gehe ich durch die Straßen, mir ist, als wär's ein Traum.
00:06:48Ich kann die Freiheit gar nicht fassen und müde lehnt mein Haupt an einem Baum.
00:06:54Und wenn die Leute mich dann fragen, wo ich so lang gewesen bin,
00:06:58dann kann ich leise ihnen sagen, ich war in Gottes Müllen drin.
00:07:02Ich sah die Räder Furchen malen, tief in des Menschen Angesicht.
00:07:07Mit meinem Herzblut musste ich zahlen.
00:07:10Vergessen, vergessen kann ich nicht.
00:07:32Two wars were started from German soil this century.
00:07:48When the last war was over, Nazi Germany was shattered.
00:07:51Many nations, particularly those of the Soviet Union, paid a heavy toll.
00:07:55The victory celebrations all over the world allowed the survivors to forget the sadness and suffering only briefly.
00:08:16Stalin, the Soviet dictator.
00:08:34Decades after his death, he would continue to cast a shadow on Eastern Europe and Germany.
00:08:38Germany in Ruins
00:09:07A seduced, defeated and desperate people.
00:09:11The victors occupied the country, divided it up and called all the shots.
00:09:15What was in store for the losers?
00:09:17Also ich bin im August aus der amerikanischen Armee ausgetreten, als unsere Einheit nach Japan versetzt wurde
00:09:29und kam dann wiederum mit Hilfe der Amerikaner nach Berlin.
00:09:34Ich habe gearbeitet bei der amerikanischen Besatzungsmacht zunächst.
00:09:41Ich hatte für ganz Deutschland eigentlich noch keine konkreten Vorstellungen,
00:09:47sondern zunächst für die sowjetische Besatzungszone natürlich und dass wir ein sozialistisches Land sein würden.
00:09:56Aber dann habe ich begriffen, dass es nicht so schnell gehen kann.
00:10:01Ja, aber nun kam die Befreiung durch die amerikanische Armee.
00:10:06In Bayern war das ein Stabsried.
00:10:08Ja, und wenn man mich fragt, was Freiheit, was bedeutet das?
00:10:14Es bedeutet überhaupt gar nichts.
00:10:16Und konnte mit dieser Freiheit zunächst mal gar nichts anfangen.
00:10:19Wir hatten natürlich schon viele Diskussionen in den Konzentrationslagern.
00:10:25Einmal war ich in Sachsenhausen, das war also drei Jahre in Flossenbürgen, in Steinbruch.
00:10:31Und das hieß eigentlich in Todesurteile.
00:10:33Was aus Deutschland werden soll, das erste, die erste Vorstellung war für uns natürlich,
00:10:38das darf nicht wieder sein, dass es also zwei Parteien gibt in der Arbeiterwährung, die sich gegenseitig bekämpfen.
00:10:48Und anstatt zusammenzugehen und damit das Unheil des Faschismus hätte man auf die Weise überwinden können.
00:10:55Ich hatte eine große Hoffnung, wie alle.
00:10:59Eine sehr große Hoffnung.
00:11:00Und die war ja auch berechtigt.
00:11:02Die haben ja die anderen, haben ja andere auch mit daran teilgenommen.
00:11:05Ich meine, die Welt insgesamt, hat ja mit daran teilgenommen, in dieser Hoffnung.
00:11:10Waren ja nicht, die DDR war ja nicht alleine.
00:11:12Wir kommen wieder in den Ostsektor Berlins.
00:11:17Wir kommen auch wieder in die Ostzone Deutschland.
00:11:21September 15, 1949, Conrad Adenauer was elected Chancellor of the Federal Republic.
00:11:31This was followed three weeks later by the founding of the GDR.
00:11:34And in just six years, the two German states are bitter enemies, members of two opposing blocs.
00:11:39Berlin, on the 11th of 1949.
00:11:43The joy is historic like this day.
00:11:46It was now the DDR.
00:11:51Also ich habe bis Ende 1949 in der französischen Besatzungszone gewohnt, in Baden.
00:12:05Da waren die Existenzmöglichkeiten als Bildschirm nach dem Krieg waren da sehr schlecht,
00:12:10weil die liebten weder die Kommunisten noch die Preußen.
00:12:14Und da ich beides war, haben sie mir bei allen Wettbewerben, wo ich irgendwo teilgenommen habe,
00:12:19immer den Faden abgeschnitten, in großen katholischen Gelächter.
00:12:24Als ich hier ankam, sozusagen ein bisschen in Schwung kam, bin ich nach Riesa gegangen.
00:12:35Ich wollte sofort mal in die Fabrik und nach Henningsdorf.
00:12:39Und Henningsdorf war also das Musterbeispiel, wo ich schon gemerkt habe, dass das Ding hier krank ist.
00:12:46Und zwar gibt es da die große Stahlwalzstraße und dann stand das ganze Ding mal still.
00:12:54Und da war ich völlig verblüfft und habe gesagt, wieso wird das nicht irgendwie verrechnet,
00:12:57wenn ihr nichts produziert, dass ihr dann weniger kriegt, haben die alle gelacht.
00:13:02Und da war für mich sonnenklar, dass ihnen das Werk nicht kein Volkseigentum war.
00:13:07Walter Ulbricht und der SED adopten das Stalinist-System.
00:13:12Sie seten die centralisierte Diktator-Ship der Partei-Leaders.
00:13:15Sie createen ein neues Stadion und Verbrecht, das bis zum Ende des GDR.
00:13:21Der Slogan, »Property of the People«, ist eine hollige Phrase.
00:13:24»Agreement, but with whom?«
00:13:51High-handed decisions made by a small circle and blessed by Moscow.
00:13:55Nothing seems to stop the plans of the party leadership.
00:14:00Und gestern hat uns die Berliner Arbeiterschaft gezeigt,
00:14:04Sozialismus und Volk sind zwei untrennbare Dinge geworden in Deutschland.
00:14:10In dieser Zimmerflucht, in der zweiten Etage, waren die Räume des Vorsitzenden der Staatlichen Plankommission,
00:14:22damals Bruno Leuschner, bei dem ich von 1952 bis 1957 als Sekretär und sein Bürochef gearbeitet habe.
00:14:31Es gab damals das Bonmot. Dies war früher das Haus von Görings 5000 Uniformierten
00:14:40und ist nun das Haus von Leuschners 7000 Uninformierten.
00:14:46Man muss ja bedenken, das Jahr 1952 war die Hoch- und Endzeit des Stalinismus.
00:14:53Aber in dieser Höhenluft des Apparates war es eben doch anders.
00:14:58Und Leuschner hatte mich gewonnen damit, indem er gesagt hat,
00:15:01also hier schreiben wir keine Leitartikel fürs neue Deutschland,
00:15:05hier wird harte Politik und harte Wirtschaft gemacht.
00:15:08Und ich bekenne offen, dass es für einen Menschen von 22 Jahren,
00:15:13der brennend an Politik und an Weltgeschehen interessiert ist,
00:15:18eigentlich eine hinreißende und verlockende Tatsache war,
00:15:21ins Zentrum der Macht zu gelangen und erleben zu dürfen,
00:15:26wo und wie Weltpolitik gemacht wird.
00:15:38Recognition, yes, but sovereignty.
00:15:41The government exists only by the grace of Moscow
00:15:43and only follows orders issued from the Kremlin.
00:15:46This is how the question of Germany's new eastern border is approached.
00:15:50Parades are a part of these German rituals right up to the end of the GDR.
00:16:17They are designed to show how the leaders are marching in time with the people
00:16:21and to demonstrate the militarisation of society
00:16:24and always the vow of friendship in life or death.
00:16:27In dieser Stadt, von der Hitlers Krieg aus ging,
00:16:35wehen heute die Fahnen der Friedenskämpfer,
00:16:38ertönt heute der Ruf,
00:16:40Freundschaft für immer mit der Sowjetunion.
00:16:44Es herrschte in dieser Zeit eine Spaltung im Apparat.
00:16:48Es war die eine Gruppe,
00:16:50die 100% auf dem sowjetischen Kurs lag
00:16:54und ihn mit allem, was dort beschlossen und verkündet wurde,
00:16:59unterstützte.
00:17:00Und es gab eine andere Gruppe,
00:17:02dazu gehörte abgeschwächt der Bruno Leuschner,
00:17:05viel stärker der Industrieminister Selbmann
00:17:08und andere, die diesen Kurs nicht wollten.
00:17:12Die vor allem damals schon gesehen haben,
00:17:15dass die Umwandlung des ursprünglich gewachsenen Wirtschaftsprofils der DDR,
00:17:21die ja aus kleinen, mittelständischen,
00:17:24sehr rentabel arbeitenden und für den Markt arbeitenden Betrieben bestand,
00:17:30in Großbetriebe, die vorwiegend für den sowjetischen Bedarf produzierten,
00:17:35dass dies die DDR in eine schwere Krise bringen musste
00:17:39und aus der wollten sie eigentlich heraus.
00:17:42Ohne Stahl gibt es keinen Aufbau.
00:17:45Ohne Kohle gibt es keine Wärme, kein Licht.
00:17:48Deshalb werden immer neue Vorkommen erschlossen.
00:17:50All lifelines lead to the Soviet Union.
00:17:54The Cold War hardens the fronts.
00:17:57The natural economic links within Germany
00:17:59have fully broken down since the country's division.
00:18:02Unwavering, although thousands leave the GDR every month,
00:18:05the leadership constructs political and economic structures
00:18:08modelled on the Soviet system
00:18:09and praises alleged successes in its media.
00:18:12Fernsehempfänger und Radioapparate,
00:18:19Textilien und modische Bekleidung,
00:18:21Beispiele für die vielfach gesteigerte Produktion in den vergangenen fünf Jahren.
00:18:25Und auch der Verbrauch ist gestiegen.
00:18:32Wir waren ja ein Staat der Planwirtschaft,
00:18:35in dem die Dinge alle planmäßig abliefen.
00:18:37In Anführungsstrichen, wir sagten dann in unserem Lande,
00:18:41es lief trotz Planen, lief noch was.
00:18:43Die Schwierigkeiten lagen darin,
00:18:49dass ich ein Arbeitsfeld hatte,
00:18:52das zu der sogenannten Leichtindustrie gehörte.
00:18:55Und die Leichtindustrie war das Gebiet,
00:18:58was in der DDR am wenigsten gefördert wurde.
00:19:01Und dazu war ich Privatbetrieb.
00:19:04Ich war also in der förderungswürdigen Kategorie der Betriebe
00:19:07die letzte Stufe.
00:19:09Dass ich trotzdem überleben konnte,
00:19:16verdanke ich einzig und allein der Tatsache,
00:19:20dass ich einen Export nach den nicht-sozialistischen Währungsgebieten hatte.
00:19:26Das heißt also auf Klartext,
00:19:27dass ich der DDR harte Devisen mit meiner Arbeit einbringen konnte.
00:19:33Das war eigentlich der Schlüssel des ganzen Geheimnisses.
00:19:36Obwohl wir ein sehr kleiner Betrieb waren,
00:19:38war ein einziger Betrieb.
00:19:40Das war für die DDR natürlich etwas Schönes,
00:19:42dass sie einen einzigen Betrieb hatte.
00:19:44Wir waren nämlich der einzige und sind es auch heute noch der einzige Verlag,
00:19:47den es in der DDR und in Deutschland
00:19:49und darüber hinaus eigentlich in der ganzen Welt gibt,
00:19:52die Scherenschnitte in dieser besonders künstlerischen Form herzustellen vermochte.
00:19:57Für das Jahr 1958 legten wir der Kommission ein Bild vor.
00:20:03Das sah dann so aus.
00:20:04Ich zeige es Ihnen mal hier in Großaufnahme.
00:20:06So, da können Sie es mal sehen.
00:20:10Um die Bedeutung dieses Bildes zu verstehen,
00:20:14heute zu verstehen,
00:20:16muss man wissen, dass damals der Ziegenbart Walter Ulbricht gleichgesetzt wurde.
00:20:21Im Volk in der DDR war Ziegenbart gleich Walter Ulbricht.
00:20:25Und der Spruch, als ich ihn in der Kommission vorlegte,
00:20:28erregte natürlich Bedenken.
00:20:30Und man fragte mich, was der Spruch bedeuten sollte.
00:20:34Der Spruch dieses Bildes lautete,
00:20:36ein Pilz von ganz besonderer Art ist der bekannte Ziegenbart.
00:20:41Das war eigentlich weiter gar nichts.
00:20:54Ein kleiner politischer Satire, ein kleiner politischer Scherz,
00:20:57den man hätte in einem normalen Staatswesen ohne weiteres hingenommen.
00:21:02Aber nun kam die ganz entscheidende große Schwierigkeit.
00:21:05Als ich nun den nächsten Kalender genehmigt haben wollte,
00:21:08dann bekam ich die Quittung.
00:21:09Sie konnten mir natürlich nicht sagen,
00:21:11Sie haben ja das Bild rausgebracht.
00:21:12Sie haben dann gesagt,
00:21:13Ihr Kalender hat eine mangelnde Bewusstseinsbildung.
00:21:17Und damit war der Kalender gestorben,
00:21:19obwohl er der begehrteste Kalender im ganzen Lande gewesen war.
00:21:22Und ich bekam keine Druckgenehmigung mehr.
00:21:24Und das bedeutete praktisch,
00:21:26dass der wesentliche Produktion für meinen Verlag damals aus war.
00:21:30Wir waren ja ein sozialistischer Staat.
00:21:33Es gab kein Privatkapital.
00:21:35Das bedeutete, dass alle Gewinne,
00:21:37die über ein Maß von etwa 20.000 Mark Nettogewinn hinausgingen,
00:21:43brutal und rücksichtslos weggesteuert wurden.
00:21:46Haben die ländischen Lehren der Notwendigkeit der Basisdemokratie vergessen?
00:21:53Wir hatten zu wenig Kapitalismus im Gegensatz zu Lenins Maßnahmen.
00:22:01Lenin hat, sobald die Kriege zu Ende waren,
00:22:04eine kapitalistische Wirtschaft in der Sowjetrussland eingeführt
00:22:09und immer von der kapitalistischen Wirtschaft in Sowjetrussland gesprochen.
00:22:14Er hat immer gesagt, der Kapitalismus ist unser Feind,
00:22:19aber auch unser Lehrmeister.
00:22:21Auf dem Gebiet zum Beispiel der Wirtschaft.
00:22:25Ich würde heute natürlich mit dem Geschichtsblick des Jahres 1993 schon sagen wollen,
00:22:31die DDR war, und das traf ja auch für die erste Phase der sowjetischen Besatzungszone zu,
00:22:37ein Teil der Sowjetunion.
00:22:39Ich will das mal mit Anführungsstrichen sein,
00:22:41aber sie war ja ökonomisch überhaupt nicht lebensfähig.
00:22:45Und da stimme ich mit Ihnen überall seit 1945 nicht lebensfähig.
00:22:50Ohne diese vielen Lebensadern, die ja auf allen Bereichen der Politik,
00:22:55Wissenschaft und Technik, Kultur, Militär und natürlich vor allen Dingen in der Wirtschaft
00:23:00von Anfang an existierten, wäre die DDR überhaupt nie entstanden.
00:23:06Der Aufbau der Sozialismus vollzog sich ja auch in bestimmten Konzepten,
00:23:12die von der sowjetischen Praxis ausgingen,
00:23:15auch bei einer Schwerindustrie, Eisenhüttenstadt und so weiter und so weiter.
00:23:18Das kostete selbstverständlich auch bei einer Schwerindustrie in einem Deutschland,
00:23:21die wir nur vier Hochöfen hatten gegenüber den 120 in Westdeutschland,
00:23:25hat das eine Unsumme gekostet.
00:23:27Das musste sich auf den Lebensstandard auswirken, hat sich auf den Lebensstandard ausgewirkt.
00:23:31Dann dieser unsinnige Beschluss, die über die 10% Arbeitsproduktivsteigerung ja gar nicht machbar ist.
00:23:37Also das sind Elemente, die auch im Inneren des Landes zu einer Unzufriedenheit geführt haben,
00:23:45zu einem Boden, der dann fruchtbaren Boden für diese Ereignisse, die sich dann abspielten am 17. Juni.
00:23:54Dass in dem ganzen Fluss auch Elemente mit nachher glaubten,
00:23:59ihr Süppchen zu kühlen mit Anzünden von Autos und Umstürzen von Versorgungskiosken,
00:24:05das ist leider gewesen, aber das hatte mit Kontrarevolution in dem Sinne nichts zu tun.
00:24:11Der Hass, der sich auch auf Polizei und alles aufgespeichert hatte, der reagierte sich dort ab.
00:24:17Aber die amerikanische Seite oder der RIAS haben sich sehr zurückgehalten.
00:24:22Es gab keine Konfrontation zwischen der amerikanischen und der sowjetischen Seite,
00:24:27auch nicht am Potsdamer Platz, wo ich in den Mittagstunden längere Zeit gewesen bin.
00:24:32Es gab ja dann die abriegelung durch sowjetische Panzer.
00:24:34The uprising starts in East Berlin and soon spreads to industrial areas across the GDR.
00:24:40It is mainly workers who take to the streets in the fourth year of the Workers and Farmers State.
00:24:44The Red Army saves Ulbricht and shows who is in charge.
00:24:47One fear remains, however, the fear of the people.
00:24:50The Stasi East Germany's security service is cultivated and made the party's sword and shield.
00:24:58Eichhorn Barr hat mir die Frage gestellt, was wäre denn gekommen, wenn die Amerikaner und so weiter...
00:25:05Ich sage, das hätte den Krieg bedeutet.
00:25:07Damals wäre die Sowjetunion nicht bereit gewesen, auch nur ein Stück der DDR herzugeben.
00:25:13Das ist klar.
00:25:16Es gab dann bei Khrushchev bis zu seinem Ende ja, gab es ja viele Überlegungen.
00:25:21Die Überlegung, wir müssen eine neue Führung in der DDR aufbauen.
00:25:25Es ging gar nicht im Augenblick darum, dass Ulbricht weg sollte.
00:25:29Wir waren eine Generation, und zwar eine kleine Gruppe, von denen sie wussten,
00:25:34das könnten einmal später die Führer in der Partei sein, die Spitze.
00:25:38Ja, und vielleicht wäre der Schirr noch mal dabei.
00:25:411956, the Third Party Congress.
00:25:46After the 20th Congress of the Soviet Communist Party,
00:25:49the SED does not renounce Stalinism, but keeps deadly quiet about its own responsibilities.
00:25:54The SED does not confess its guilt, but takes it to its grave.
00:25:57The SED does not confess its guilt, but takes it to our party, to our bewährte Führung, das Zentralkomitee.
00:26:11Even Karl Schirr-Devan, Ulbricht's right-hand man, covers the lie.
00:26:17Hidden from public eyes, a power struggle has started in the Politburo.
00:26:21It seems that Moscow has a new favourite.
00:26:24Die, in dem gegenwärtigen Gang der Entwicklung, einen Ausdruck innerer Schwierigkeiten bei uns sehen,
00:26:30werden sich bald überzeugen müssen, dass die Partei stärker als je zuvor,
00:26:35reifer und noch geschlossener für die Ideen des Marxismus-Rennismus-Kempf.
00:26:39Ich habe meine Überzeugung, dass ohne eine demokratische Entwicklung in der DDR,
00:26:46und zwar beginnend mit der innerparteilichen Demokratie, die durchgesetzt werden musste,
00:26:52oder mit der Frage des Parlamentes, dass die Blockparteien,
00:26:56wir hatten ja nun einmal nationale Fronten, die Blockparteien auch das Recht haben,
00:27:01ihre Wahrheit zu sagen und kriegen Kritik muss ins Parlament.
00:27:05Und dann kam der schreckliche fünfte Partei da.
00:27:10Vorher wurden wir dann als Revisionisten politischer Unkultur,
00:27:16also verdammt und als Kontrarevisionäre bezeichnet.
00:27:27Also der innere Bruch mit dem System reichte weit.
00:27:32Das Wichtigste war, dass intern um den zweiten Parteisekretär Karl Schirdewan,
00:27:39Fred Oelsner, auch wieder Industrieminister Selbmann, Notenbankpräsidentin Grete Witkowski und andere,
00:27:45wir Anhänger des kruschowschen Reformkonzepts waren,
00:27:50einer weitestgehend Dezentralisierung der Wirtschaft.
00:27:55Volkswirtschaftsräte weg von der zentralistischen Verwaltung.
00:27:58Und dies stieß auf den energischen Kurs, den Ulbricht ging.
00:28:04Und ich merkte in der Untersuchungshaft, dass es eigentlich viel weniger um diese Beziehung zu meinem Freunde ging,
00:28:12sondern dass die Untersuchungsbeamten mich wohl zum Kronzeugen gegen diese Fraktion aufbauen würden.
00:28:18Und das war mir zu heiß und deshalb, nachdem ich aus der Untersuchungshaft rauskam,
00:28:24in der ich mir schon geschworen hatte,
00:28:26wenn du diese Mauern lebend verlässt, ist es gelaufen, blieb nur die Flucht übrig.
00:28:34Nicht immer musste so viel Fantasie wie für den Kartoffelkäfer-Friller bemüht werden,
00:28:38es gab es ja tatsächlich die Agenten mitten im Kalten Krieg.
00:28:40The number of political trials reaches the thousands
00:28:43and they are recorded and shown on television to keep the people in line.
00:28:53One of the victims of the RIAS trials was Richard Bayer.
00:28:59RIAS was the radio station in the American sector of Berlin
00:29:02and was an important source of information for many in the GDR.
00:29:05Am 13. April 1955 bin ich diesen Weg genauso forsch gegangen,
00:29:12denn nicht unweit von hier war meine Arbeitsstelle.
00:29:16Ich kam von einem Ostseeurlaub zurück und wollte mit Schwung an die Arbeit gehen.
00:29:22Als ich an dieser Stelle hier von zwei Herren angesprochen wurde,
00:29:26sind sie Herr Bayer, ich habe kurz Ja gesagt, ganz überrascht,
00:29:30und fand mich Sekunden später in ein Auto gestoßen,
00:29:33auf meine Frage, was soll das Ganze, bekam ich zur Antwort,
00:29:37halten Sie den Mund, das erfahren Sie noch früh genug.
00:29:51Wir stehen hier im Innenhof des Gebäudekomplexes,
00:29:55der in den 50er Jahren Sitz des obersten Gerichtes der DDR war.
00:29:59Hier fand vom 26. bis zum 28. Juni 1955 dort oben in diesem großen Saal
00:30:07der Schauprozess gegen Wibach und andere, so hieß dieser Prozess statt,
00:30:14ein Schauprozess gegen RIAS-Agenten.
00:30:16Eigentlich war ich der einzige RIAS-Mitarbeiter, wir fünf kannten uns alle nicht.
00:30:21Was die übrigen alles mit dem RIAS zu tun hatten, das wurde im Prozess konstruiert.
00:30:25Heute wissen wir, wie dieser Prozess zustande gekommen ist.
00:30:29Das Hauptgebiet des Wibach jedoch war die Militärspionage.
00:30:37Hier noch einmal seine Aussage dazu.
00:30:40Zwischen Peitz und Wilmersdorf sollte ich Militärtransporte feststellen.
00:30:45Die waren dort gemeldet.
00:30:48Dort stellte ich einen Transport fest.
00:30:50Ich gab die Zahl der Achsen bekannt.
00:30:56Zahl der Achsen?
00:30:57Die LKWs, die Zahl der LKWs.
00:31:00Die hat auch verladene Fahrzeuge?
00:31:02Fahrzeuge und SPWs, Schützenpanzerwagen bzw. SP-Wagen.
00:31:07Also angeklagt, dass Sie sind ein so versierter Militärspion,
00:31:10dass Sie immer mit Fachausdrücken um sich werfen, die wir nicht verstehen.
00:31:13Was heißt SPDs?
00:31:15SPW heißt Schützenpanzerwagen.
00:31:18Schützenpanzerwagen. Weiter.
00:31:19Wie war der Prozess?
00:31:21Keine Anklageschrift.
00:31:22Uns wurde mitgeteilt, die Anklageschrift,
00:31:26das ist die Anklagerede des Generalstaatsanwaltes.
00:31:29Ich wurde angeklagt, verkehrt berichtet zu haben über Volkswahlen,
00:31:34über Geschehnisse im demokratischen Sektor von Berlin.
00:31:39Ich hätte beispielsweise dem Rias mitgeteilt,
00:31:41welche westdeutschen Künstler im Osten auftreten,
00:31:44um Sanktionen gegen diese Künstler in die Wege zu leiten.
00:31:48Es waren im Grunde genommen Bagatellen, die angeklagt waren.
00:31:53Die Hauptsache war der Feldzug gegen den Rias.
00:31:56Wir haben nach der Wende ein Dokument gefunden,
00:32:08eine Hausmitteilung des Leiters der Abteilung staatliche Organe
00:32:13im Zentralkomitee der SED, von Herrn Sorge nicht selbst unterzeichnet,
00:32:17oder wie man besser sagen würde, vom Genossen Sorge nicht,
00:32:19denn er richtet dieses Schreiben auch an den Genossen Walter Ulbricht
00:32:22und klärt ihn 14 Tage vor dem Prozess über die Einzelheiten des Prozesses auf.
00:32:27Wer die Angeklagten sind, wie die Anklage lautet,
00:32:31beispielsweise bei mir ganze fünf Zeilen für ein Urteil,
00:32:35was später 13 Jahre Zuchthaus lautete.
00:32:37Und auf der letzten Seite, 14 Tage vor dem Prozess,
00:32:40wird Herrn Ulbricht mitgeteilt, dass erstens die Bevölkerung eingeladen wird,
00:32:46Betriebe, Delegationen, die Presse, wie bisher gewohnt,
00:32:52dass der Genosse Melzheimer die Anklage vertritt,
00:32:54dass der Genosse Schumann den Vorsitz des Gerichtes übernimmt.
00:32:59Und dann kommt ein entscheidender Absatz.
00:33:01Folgende Urteile sind vorgesehen.
00:33:04Gegen den Hauptangeklagten Joachim Wiebach lebenslänglich.
00:33:09Walter Ulbricht reicht dieses lebenslänglich durch
00:33:11und schreibt darüber Vorschlag Todesurteil.
00:33:15Und darunter einverstanden Walter Ulbricht.
00:33:17Ich bekam 13 Jahre und bin von hier aus stehenden Fußes
00:33:27im wahrsten Sinn des Wortes in ein Auto geladen worden
00:33:30und nach Brandenburg gebracht worden.
00:33:33Sechs Jahre und einige Monate war Brandenburg dann,
00:33:37in Anführungszeichen zu sehen, meine Heimat.
00:33:40Eine große Amnestie kam im November 1960.
00:33:54Da wurde ich von 13 Jahren herabgesetzt auf sieben.
00:33:58Hätte also entlassen werden müssen, denn es hieß,
00:34:01jeder, der zwei Drittel seiner Haft verbüßt hat, wird freigelassen.
00:34:04Meine Entlassung erfolgte erst Ende August 1961,
00:34:10genau 14 Tage nach dem Bau der Mauer.
00:34:13Und damit war jeder Weg in die Bundesrepublik versperrt.
00:34:34Der Osten ist ein Reise wert, den sollten Sie besuchen.
00:34:55Hier gibt's noch ein Stück von neuen deutschen Kuchen.
00:35:00Die Orphinen sind schon weg, das macht ihn etwas trocken.
00:35:06Doch in mancher treuen Hand klebt man wie da Brocken.
00:35:11Halloween in Ost-Berlin,
00:35:16hier schmucken Sie Gespenster.
00:35:21Halloween in Ost-Berlin.
00:35:25Das ist eine Mahn- und Versöhnungsstätte an die deutsche Einheit,
00:35:49an die Politiker.
00:35:50Schaut auf die Vergangenheit, sie darf sich niemals wiederholen.
00:35:53Weil das so schlimm ist,
00:35:56sehen wir uns genötigt am 13. August hier noch mal darauf aufmerksam zu machen,
00:36:01diese Städte muss bleiben.
00:36:02For 12 years, the road to the West led through Berlin.
00:36:20Two and a half million people fled from the GDR
00:36:22because they saw no sign that the suppression would cease.
00:36:25The country is beset by a severe economic and political crisis.
00:36:30Ulbricht turns to Moscow in the face of such an emergency
00:36:32for which he himself is to blame.
00:36:35The Warsaw Pact states approve.
00:36:37On Sunday, August 13, 1961,
00:36:39the GDR starts to build the wall.
00:36:43For the people in East Germany,
00:36:44this marks the beginning of life in a prison society.
00:36:47Für die Menschen in der DDR beginnt das Leben in einer geschlossenen Gesellschaft.
00:36:52Ich sehe Ihre Frage so, dass es Menschen in West Deutschland gibt,
00:36:56die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren,
00:37:01um eine Mauer aufzurichten, ja?
00:37:04Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.
00:37:07Die Bildung der Mauer war für mich eine Notwendigkeit.
00:37:10Ich habe darin keine Krisenerscheinung der DDR gesehen.
00:37:14Das hinkt mit der Politik der BRD zusammen,
00:37:17die uns ja unter Druck gesetzt hat,
00:37:19die große Abwerbung vornahm in der DDR.
00:37:23Aus der heutigen Sicht sage ich,
00:37:25der Bau des antifaschistischen Schutzvolts war 1961 richtig.
00:37:29War zunächst mal erleichtert,
00:37:31dass wir ökonomisch wieder rechnen konnten.
00:37:34Wir hatten nämlich vorher gar keine Basis mehr gehabt,
00:37:37mit was wir überhaupt rechnen und mit was wir Pläne machen.
00:37:41Es war ja nicht einfach ein Abfluss von Menschen,
00:37:43sondern das waren Leiter, Intelligenz, Ingenieure, Ärzte, Wissenschaftler usw.
00:37:50Also ein Qualitätsverlust, der uns natürlich stark bewegt hat hier.
00:37:54Die Details wurden dann in Moskau,
00:37:57und zwischen NVA und Moskau,
00:37:59wurden dann dort geplant und ausgeführt.
00:38:03Aber das war damals ein Beschluss des Warschauer Paktes,
00:38:08des politisch beratenden Ausschusses.
00:38:10Und er war für meine Begriffe damals erforderlich.
00:38:14Panzer in Berlins Straßen.
00:38:17Amerikanische Pettenpanzer bei uns,
00:38:19drüben sowjetische T-54.
00:38:22Sie standen sich sehr nahe gegenüber.
00:38:25Und der Berlin-Besucher konnte das Risiko unserer Erde
00:38:28an der Friedrichstraße im Modell besichtigen.
00:38:33Und das war eine kitzelige Situation.
00:38:37Da hätte ein dummer Schritt,
00:38:38hätte Auslöser für verreignisvolle Folgen sein können.
00:38:42Aber ich glaube, man ging davon aus,
00:38:44dass es zu einer solchen Konfrontation nicht kommen würde.
00:38:47Denn nicht zufällig war ja auch der erste,
00:38:49die Russischen sagen, dass es schon war.
00:38:51Also die erste Linie waren Kampfgruppen,
00:38:53erst die zweite war Armee,
00:38:55und erst in der dritten war die Sowjetarmee.
00:38:57Wir schwören, nie und nimmer...
00:39:04To destroy the opponent on his own territory
00:39:06is the doctrine of the Warsaw Pact,
00:39:08enforced by the military alliance in Czechoslovakia in 1968.
00:39:12The National People's Army, the Red Army,
00:39:15border guards more than half a million soldiers
00:39:17on East German soil.
00:39:18On its border, barbed wire
00:39:20automatically triggering firing systems and minefields.
00:39:23They are designed to put the fear of God
00:39:25into their own people
00:39:26and to prevent the attempts to escape to the West.
00:39:28...when people are scared
00:39:29and prevent the attempts to escape to the capitalistic West.
00:39:33...I think only a border between land and land.
00:39:39That is the border between the profit and our power.
00:39:44That is the border,
00:39:45which the fire trotts and lies in lies.
00:39:48That is the border,
00:39:50which is the border,
00:39:51which is visible in this world.
00:39:52That is the border,
00:39:55where the border,
00:39:57which is the border,
00:39:59which is the border,
00:40:00which is the border,
00:40:01which is the border.
00:40:02I had no idea
00:40:03with the border,
00:40:04but the border was there.
00:40:05I was born there,
00:40:07and I grew up there,
00:40:08and I grew up there.
00:40:09That was for me a normality.
00:40:11I never wondered why she was there.
00:40:14I told you about this thing,
00:40:16that you're in sixth grade
00:40:20in the geography class
00:40:21and you're in England
00:40:23and Ireland
00:40:25and, I don't know,
00:40:26America,
00:40:27and think,
00:40:28oh yeah,
00:40:29that would you actually
00:40:30would like to travel.
00:40:31Then you read books,
00:40:32that play in these regions
00:40:34and you ask yourself,
00:40:35why not?
00:40:36I love my country
00:40:38and would always come back
00:40:40and can still not go out.
00:40:42So,
00:40:43you asked for the first time.
00:40:47Yes,
00:40:48it is actually a very sad story.
00:40:50The thing started with the birth of our son,
00:40:54a child,
00:40:55son,
00:40:56after three years of marriage.
00:40:58He was born with Torsten.
00:41:00There are problems,
00:41:01a severe connection.
00:41:02But at the end,
00:41:04the doctors had success in West End.
00:41:07They could operate.
00:41:08Torsten was
00:41:12well-trained,
00:41:13well-trained,
00:41:14so practically,
00:41:15he got a prescribed healing
00:41:17and medicines
00:41:19and he could then
00:41:20in July 1961
00:41:22under great conditions
00:41:24go home.
00:41:25So,
00:41:26suddenly,
00:41:27the wall was built
00:41:28on the 13th of August 1961
00:41:30on the 13th of August 1961.
00:41:31That meant for the Torsten
00:41:33to stop all medicines,
00:41:35to stop healing,
00:41:36to stop healing.
00:41:37And
00:41:38that immediately
00:41:40there was a return to the end.
00:41:42Ohne
00:41:43to inform us,
00:41:44he was sent back
00:41:45to the doctors
00:41:46to the West End.
00:41:48On the one hand,
00:41:49that was for me
00:41:50a hope.
00:41:51He is again in the hands,
00:41:52where he belongs.
00:41:53On the other hand,
00:41:54that was a big separation
00:41:55of him.
00:41:56At the beginning,
00:41:57I did not understand
00:41:58what it actually means
00:41:59to me,
00:42:00that the son
00:42:01suddenly again
00:42:02with the doctors.
00:42:03I went out of it.
00:42:04Now,
00:42:05a very normal story
00:42:06I go to the authorities,
00:42:07I take my passport
00:42:08and I can visit my son
00:42:09to visit my son.
00:42:10But
00:42:11that was not so.
00:42:12We had the feeling,
00:42:13je nach Lust
00:42:14and Laune
00:42:15had someone
00:42:16to drive.
00:42:17And they said
00:42:18to the president
00:42:19of the president
00:42:21in the Hans-Beimler-Straße
00:42:23that my wife
00:42:24could drive up
00:42:25and to drive,
00:42:26but I did not.
00:42:27And because
00:42:28I couldn't carry out
00:42:29this fight,
00:42:30I also sought
00:42:31a form,
00:42:32a way.
00:42:33How did I come
00:42:34to my son
00:42:35with my son
00:42:36who could never
00:42:37travel.
00:42:38And I was
00:42:39told myself
00:42:40that I
00:42:41always
00:42:42stood
00:42:43everywhere
00:42:44between the
00:42:45chairs.
00:42:46If I was here,
00:42:47in Berlin
00:42:48or at the time
00:42:49in the
00:42:50D.A.
00:42:51I looked at the
00:42:52government
00:42:53because I was
00:42:54everywhere,
00:42:55because I was
00:42:56everywhere,
00:42:57because I was
00:42:58everywhere,
00:42:59because I was
00:43:00here,
00:43:01I would accept
00:43:02the health
00:43:03as much as
00:43:04as
00:43:05as
00:43:06I could
00:43:07find the
00:43:08health
00:43:09better.
00:43:10But if I
00:43:11was
00:43:12again
00:43:13there,
00:43:14to go
00:43:15back to the
00:43:16treatment,
00:43:17because I
00:43:18am
00:43:19either
00:43:20or
00:43:22I
00:43:23have to
00:43:24be
00:43:25a
00:43:26secret agent.
00:43:27You
00:43:28have to
00:43:29actually
00:43:30not
00:43:31how
00:43:32you
00:43:33should
00:43:34be
00:43:35able to
00:43:36get
00:43:37the
00:43:38D.A.
00:43:39to
00:43:40come.
00:43:41the
00:43:42way
00:43:43with
00:43:44the
00:43:45failed
00:43:46passes
00:43:47was
00:43:48discovered.
00:43:49That
00:43:50meant
00:43:51that
00:43:52we
00:43:53couldn't
00:43:54use them,
00:43:55not
00:43:56use them,
00:43:57not
00:43:58use them,
00:43:59not
00:44:00use them,
00:44:01not
00:44:02use them,
00:44:03not
00:44:04come
00:44:05away.
00:44:06The
00:44:07SED party
00:44:08called the
00:44:09Berlin Wall
00:44:10were the
00:44:11people living
00:44:12on the
00:44:13western side
00:44:14fascist?
00:44:15What
00:44:16about
00:44:17the
00:44:18people who
00:44:19wanted to
00:44:20leave the
00:44:21GDR?
00:44:22because
00:44:24students,
00:44:25who
00:44:26wanted to
00:44:27find out,
00:44:28found out,
00:44:29said that they had
00:44:30contact with us
00:44:31and so
00:44:32we
00:44:33were
00:44:34inhaftiert.
00:44:35It
00:44:36came four years of
00:44:37farming.
00:44:38Every year.
00:44:39They
00:44:40wanted,
00:44:41and that's
00:44:42said,
00:44:43we
00:44:44would have
00:44:45wrong.
00:44:46We
00:44:48would have
00:44:49to
00:44:50continue to
00:44:51move
00:44:52together.
00:44:53We
00:44:54would have
00:44:55no
00:44:56official way.
00:44:57This
00:44:58state
00:44:59had
00:45:00always
00:45:01fear
00:45:02existence.
00:45:03The
00:45:04thought was
00:45:05always
00:45:06there.
00:45:07we
00:45:09would have
00:45:10to
00:45:11live
00:45:12in the West.
00:45:13We
00:45:14thought
00:45:15we
00:45:16didn't
00:45:17leave the
00:45:18country.
00:45:19We
00:45:20played
00:45:21collectively
00:45:22in the
00:45:23band.
00:45:24We
00:45:25didn't
00:45:26happen.
00:45:27We
00:45:28couldn't
00:45:29do
00:45:30what we
00:45:31do now.
00:45:32We
00:45:33left it
00:45:34we
00:45:35left it
00:45:36we
00:45:37left it
00:45:38we
00:45:39left it
00:45:40we
00:45:41left it
00:45:42we
00:45:43left it
00:45:44we
00:45:45all
00:45:46we
00:45:47don't
00:45:48see
00:45:49what
00:45:50you
00:45:51don't
00:45:52see
00:45:53what
00:45:54you
00:45:55can
00:45:56see
00:45:57how
00:45:59it
00:46:00was
00:46:01what
00:46:03that
00:46:04was
00:46:05that
00:46:06that
00:46:07was
00:46:08that
00:46:09that
00:46:10I
00:46:11had
00:46:12money
00:46:13and
00:46:14had
00:46:15to
00:46:16some
00:46:17people
00:46:18that
00:46:19have
00:46:20no
00:46:21lot
00:46:22that
00:46:23changed
00:46:24to
00:46:25the
00:46:26negative
00:46:27but
00:46:28I
00:46:29It's not bad, but it's not much better.
00:46:32As Mr. Kohli said, it's better now.
00:46:35That's not bad.
00:46:37I didn't want to go away here.
00:46:39Some of them are crazy here.
00:46:41But in principle, the age is different.
00:46:43It's not different.
00:46:45If it's so fun,
00:46:47as Lenin and Marx thought about it,
00:46:49that's all for a bad theory.
00:46:51But that's not so.
00:46:53People are always looking for higher, better.
00:46:57And so what we have done in the Socialism.
00:46:59And if you look at this today,
00:47:01everyone will think of themselves,
00:47:03not just the others.
00:47:05Where should we go?
00:47:07They have to go away.
00:47:09In principle,
00:47:11in the Bundestag or in the politicians,
00:47:13I can't look at them to the politicians.
00:47:15The DDR was socialism,
00:47:17but it should be one.
00:47:19They grew up with it.
00:47:21It was for me.
00:47:23It was a challenge.
00:47:25It's not bad.
00:47:27It's not that I don't have to go away from the US.
00:47:29In fact,
00:47:31we put it somewhere in the pocket.
00:47:33There was a challenge behind it.
00:47:35It was a challenge.
00:47:41GDR youth, 1989.
00:47:43The leaders of tomorrow,
00:47:45as they are called officially.
00:47:47Are they demonstrating their solidarity
00:47:49with party and government?
00:47:51And you will be convinced
00:47:53that the banner of the Socialist Revolution
00:48:05will carry on the path to the year 2000.
00:48:09for the year 2000.
00:48:17Did they believe the prophets?
00:48:19Was that their socialism?
00:48:21I can't remember them.
00:48:23With those who existed,
00:48:25they had to be in the Stammhut.
00:48:27What?
00:48:29With this socialism.
00:48:31With these phrases
00:48:33about Socialpolitik
00:48:35and Wirtschaftspolitik
00:48:37and some main tasks.
00:48:39I have not understood today,
00:48:41what they meant.
00:48:43But the people already had a lot
00:48:45with socialism in the sense of
00:48:49better,
00:48:51of democracy,
00:48:52of opinion freedom,
00:48:53of travel freedom.
00:48:55I always thought that
00:48:57the communist being
00:48:59is an aggressive, offensive,
00:49:03courageous,
00:49:05powerful fight story
00:49:07or a spiritual
00:49:09and not one who
00:49:11is afraid of anyone
00:49:13who is afraid of
00:49:15and I couldn't answer
00:49:16to that.
00:49:17I said,
00:49:18what do you have
00:49:19for the youth?
00:49:20Then they have
00:49:21over Karl Marx
00:49:22started.
00:49:23There was a delivery
00:49:24store.
00:49:25They were bought out
00:49:26and they were not
00:49:27good.
00:49:28And I said,
00:49:29I consider this
00:49:30as a big family.
00:49:31If I have a big family
00:49:32and two don't do good,
00:49:34I don't put them
00:49:35on the street.
00:49:36Someone has to have them.
00:49:37Who has them then?
00:49:38Who has them?
00:49:39Who has them?
00:49:40Who has them?
00:49:41Who has them?
00:49:42Who has them?
00:49:43Who wants the world
00:49:44to win with the idea?
00:49:45Who could not
00:49:46those who are not good
00:49:47who are not good
00:49:48simply set up
00:49:49to the door?
00:49:50Entweder
00:49:51man
00:49:52this position
00:49:53was a opportunist
00:49:54and
00:49:55this thesis
00:49:57made
00:49:58with
00:49:59or
00:50:00man lost
00:50:01the land.
00:50:02Or
00:50:03even
00:50:04man
00:50:05with
00:50:06a
00:50:07good
00:50:08argument
00:50:09to change
00:50:10and
00:50:11to
00:50:12change
00:50:13I would have to
00:50:14the
00:50:15the
00:50:16the
00:50:17the
00:50:18the
00:50:19the
00:50:20the
00:50:21the
00:50:22the
00:50:23the
00:50:24the
00:50:25the
00:50:26the
00:50:27the
00:50:28the
00:50:29the
00:50:30the
00:50:31the
00:50:32the
00:50:33the
00:50:34the
00:50:36the
00:50:41because he was out there and there was still the border, no one could go there.
00:50:46Then we laid it here, and everyone could come here, who wanted to come.
00:50:51And this power position, and that I didn't understand him.
00:50:56I mean, Biermann is also a communist.
00:50:58Biermann would have been able to get him so for himself.
00:51:01He always said, I would only go to the SED today.
00:51:05They had the chance to make anything alive.
00:51:10I often think about what time and engagement and emotions we had to do,
00:51:22to make a thesis about the socialist realism in music.
00:51:28He was named as Kronzeuge, but he said, he didn't know what a socialist realism is.
00:51:38I have said, I'm not ready to work in any single leadership.
00:51:45Only in general groups, which are not determined by the party,
00:51:50because I can't make any decisions after the 11th Plenum anymore.
00:51:55I can't make idiotic and dumb decisions,
00:51:57whether it's Kafka or this or this or this or this or this or this,
00:52:02I can't make any decisions with my mind.
00:52:05But so a development, also a art development,
00:52:08we live from such a struggle.
00:52:09She had, but also the art was,
00:52:12the people have been able to get out of the art
00:52:14and the people have taken out of the art.
00:52:16And I think we, we, also in the music,
00:52:19we have clipped messages in there.
00:52:21We had to do that differently than the writers,
00:52:24they could see the directors.
00:52:25And I think there was such a wonderful agreement,
00:52:28between the listeners and the artists.
00:52:31and the artists.
00:52:32And that is in the D.D.R.
00:52:34meistens was gewesen,
00:52:35was eben mehr oder weniger versteckt
00:52:39Gesellschaftskritik untergebracht hat.
00:52:41Insofern,
00:52:42das waren so Dinge,
00:52:43also,
00:52:44es gab Kunstform
00:52:46und dazu gehört auch die Rockmusik,
00:52:48die also Dinge geleistet haben,
00:52:51die die Presse und die Medien nicht geleistet haben
00:52:53beziehungsweise auch nicht konnten offensichtlich.
00:52:55Also das ist schon,
00:52:57ich glaube, diese ganze D.D.R. ist,
00:52:59auch die ganze Kunstentwicklung,
00:53:00ist ein sehr widerspruchsvolles,
00:53:02eine sehr merkwürdige Entwicklung gewesen.
00:53:05Ich glaube,
00:53:06erst einmal glaube ich,
00:53:08der Unterschied zwischen der früheren D.D.R.
00:53:10und der jetzigen Bundesrepublik ist,
00:53:12dass eigentlich schon in der Verfassung
00:53:15so fragwürdig die auch gewesen sein mag,
00:53:18aber von Anfang an die Kunst
00:53:21einen gesellschaftlichen Stellenwert gehabt hat.
00:53:24Und ich glaube,
00:53:25das haben wir den Immigranten zu verdanken,
00:53:27die damals gekommen ist.
00:53:28Ein Brecht,
00:53:29ein Heinrich Mann,
00:53:31die haben das, glaube ich,
00:53:32damals festgeschrieben.
00:53:34Anna Segers.
00:53:37Intellect and Power,
00:53:38a contradiction.
00:53:39The party leadership wants artists
00:53:41in its entourage.
00:53:42Artists are also made into scapegoats
00:53:44according to need.
00:53:45And artists need access to power
00:53:47if they want to get anywhere.
00:53:49Nicht nur, wie Sie ja alle wissen,
00:53:52allein das politische Leben,
00:53:55auch das Menschengesicht,
00:53:57auch das Korn,
00:53:59auch die Freude und auch die Liebe,
00:54:02alles muss richtig dargestellt sein.
00:54:06Dieses Richtige hat freilich viele Varianten.
00:54:10Doch es sind die Varianten
00:54:12aus einem sozialistischen Lebensgefühl.
00:54:15Der Osten ist eine Reise wert,
00:54:24den sollten Sie besuchen.
00:54:26Kein schöner Land,
00:54:28wir weit und breit
00:54:29zum Zocken und zum Spuklen.
00:54:32Halloween in Ostberlin
00:54:37Hier schaufen die Gespenster
00:54:41Halloween in Ostberlin
00:54:511971.
00:54:52The 8th SED Party Congress.
00:54:54A few days beforehand,
00:54:55members of the Politburo
00:54:56were invited to the Soviet Embassy.
00:54:58That is where they learned
00:54:59of Moscow's decision.
00:55:01Ulbricht,
00:55:02who states himself
00:55:03as the elder statesman
00:55:04of the socialist world
00:55:05more and more often,
00:55:06is deposed.
00:55:07His place is taken by Honecker,
00:55:09who has promised to move
00:55:10the GDR closer to the Soviet Union.
00:55:12He announces the new course,
00:55:14the unity of economic
00:55:15and social policies.
00:55:17People are filled with hope.
00:55:19Nothing will be done for us
00:55:20for his own sake.
00:55:21Everything we do,
00:55:22in the Wohle of our working people.
00:55:23The 8th Party Party
00:55:24The 8th Party Party
00:55:26The 8th Party Party
00:55:29is the strategy for the
00:55:31development of the social society
00:55:32in the DDR.
00:55:34The 8th Party Party
00:55:35is the strategy for the
00:55:36social society in the
00:55:38DDR.
00:55:39The Air Force is in the air.
00:56:09At the army in 1972, I was trained on the L29, which was a Strahltrainer.
00:56:16And 1974 then the MiG-15 UT and MiG-17F.
00:56:22And 1979 I was trained on the MiG-23.
00:56:27And the last school was in 1984 on the Su-22.
00:56:33The last types were all Jacht-Bomben-Flieher.
00:56:37What the education cost, is hard to say.
00:56:41I was on the Su-22 in the Soviet Union, I was a half a year ago.
00:56:47It costed, I believe, a million dollars.
00:56:50That flying is actually like a bike.
00:56:52You learn not so quickly.
00:56:54In the training state is a little less, but you learn not.
00:56:58For five minutes I was taken.
00:57:01As I had this last time, I was President of the United States and a stewardess.
00:57:17Then came the military, and I was President of the United States.
00:57:20We lived in a state.
00:57:25That was our state.
00:57:27And I said to myself, I was in this state.
00:57:29And I did this state.
00:57:31I can't say that something was wrong.
00:57:34Or wrong.
00:57:36For 5 years you have to do nothing with the daily tasks,
00:57:39we are going to improve.
00:57:40And you have to improve it.
00:57:41Of course, we have to improve with certain parts.
00:57:42Of course, we have to improve people.
00:57:43You have to improve it, we have to improve it,
00:57:45You have to improve it, you have to improve it.
00:57:51Of course you have to do it, you have to improve it if you have a不對.
00:57:57because I was in the way, a Wenderhals to be and my opinion to certain problems or problems to change.
00:58:04We have to make such a military championship, that we are constantly better than our opponent,
00:58:11so that he never wants us to do it and we can build our socialism in peace.
00:58:20And that's why he trains what he doesn't like.
00:58:24He sets himself the daily challenge, every time he's ready to be.
00:58:31If this was a year-to-date or whatever, I was convinced of it.
00:58:37And I think now that these two societies, which exist in there, were actually violent against them.
00:58:54When you work in the army, we don't have to prepare myself for the war, when I'm in there.
00:59:08It remains in the end of the day a preparation for the war.
00:59:11That's in my opinion today not different than it was before.
00:59:15As Marxists and Leninists, we are of course far away from it, the opponent at least to consider the opponent.
00:59:28In the same way, we stay calm, keep the powder dry,
00:59:34and provide our contribution to the military responsibility of the Warschau-Vertrags-Staaten
00:59:43over the imperialist-class-gegner constantly to secure.
00:59:48In 1971, 28 states had a diplomatic relationship with the DDR.
00:59:54Now, it was almost all the countries of the world.
00:59:56The period of peaceful coexistence, the new German Ostpolitik.
01:00:07People seem to have become accustomed to the idea of two German states.
01:00:11The Big Four Agreement, the 1972 basic treaty between Bonn and Berlin,
01:00:16UN admission for both Germanys.
01:00:19The DDR has made the grade.
01:00:21It is recognized all over the world as a sovereign state.
01:00:24Honecker now has a seat at the table with leaders of the Western and Eastern worlds.
01:00:29From now on, he sees foreign policy as his main personal mission.
01:00:34I would say that if it was a serious case or something, I would have made the finger crumb.
01:00:41That was my state, I served this state, and I would have fought for that state.
01:00:47And I would have made the finger crumb.
01:00:48That was my state.
01:01:05We had higher level of capacity. It even went so far, that a part of the Bunker was right next to the plane.
01:01:16Of course, there were also theoretical variations for the phase of the maneuvers.
01:01:23A military place in the southwestern Republic of Poland.
01:01:27The troops and members of the army of the Soviet army are ready to fulfill together.
01:01:33Like in the previous process of the commandment of the Soyuz 81,
01:01:38they demonstrate on the side of the fighters of the national army and the Czechoslovakian army their high use and military strength.
01:01:47We were of course worried about the development in Poland.
01:01:51There was an internal political position, where we spoke about the position in Poland.
01:01:57And where Honecker asked the full power to lead all steps, so that nothing can happen,
01:02:06without that he has to ask the police.
01:02:09And the response was given to him.
01:02:11There were additional security measures in the army, as well as the MFS, to prevent,
01:02:20to prevent, that, by calling from the foreign state,
01:02:25a state of the state of the state of the state of the state of the state,
01:02:29that would not be more controllable.
01:02:31That would be a bit more controllable.
01:02:32I believe, that Honecker had the idea of the idea of,
01:02:37also with military means to prevent, that Poland breaks out.
01:02:43So, under the other hand, also a march.
01:02:45It was known that the Soviet Union didn't have this idea of,
01:02:48but it was known that 1968, the Czechoslovakian army,
01:02:54the Czechoslovakian army,
01:02:57the Soviet Union was forced to lead to a political solution in Poland.
01:03:02And I was then happy, as Jarodelski had the Kriegssext in Poland.
01:03:07So, that was all liquidated.
01:03:09Yes, we do everything for peace.
01:03:18We are the people of peace.
01:03:21And our whole life belongs to the last blood pressure,
01:03:25to the last breath of our wonderful socialist home.
01:03:29I always think that not our old people, but the young people,
01:03:42they loved all their gifts.
01:03:46They could buy cheap houses,
01:03:49with 1% of the homes.
01:03:53They had for 46 Mark a 2-Zimmer-Wohnung.
01:03:57The children had everything free,
01:04:01the kindergarten, the school, everything.
01:04:04We asked ourselves sometimes as a thinker,
01:04:07where does everything come from?
01:04:10We old people, not the young people.
01:04:12And now,
01:04:15the glace of the glibber,
01:04:18to their, I call it,
01:04:21I just call it a bit,
01:04:23the west side.
01:04:24The west side.
01:04:25And they just thought,
01:04:27they could enjoy everything here,
01:04:30living here,
01:04:32living here,
01:04:33living here,
01:04:35and building here.
01:04:36And then,
01:04:37they thought,
01:04:39and now,
01:04:41yes.
01:04:43Although we have a little bit of income,
01:04:46but we still don't have any fear.
01:04:50We were sick.
01:04:51We were sick.
01:04:52We were sick.
01:04:53We were sick.
01:04:54And if we were really a health case,
01:04:56or in the elderly,
01:04:58for 130 Mark.
01:05:01And we had then,
01:05:04we had then,
01:05:05200 Mark,
01:05:06and more for us.
01:05:07That's how we all saw,
01:05:09that that's not a job for money.
01:05:12For the money.
01:05:15Problems,
01:05:16every time.
01:05:17Whether it was,
01:05:18or the people,
01:05:19or the people,
01:05:20or the people,
01:05:21or,
01:05:22or,
01:05:23we both,
01:05:24have only been involved,
01:05:25from the self-consciousness,
01:05:26in the LPG.
01:05:27Of course,
01:05:28that's not a bad thing.
01:05:29You had to be somehow
01:05:30underordated.
01:05:31Yes.
01:05:32You were not self-conscious,
01:05:33you couldn't do what you wanted.
01:05:35Our village,
01:05:36and we here,
01:05:37we had a good job,
01:05:38that was a good job,
01:05:39a good job,
01:05:40a good job,
01:05:41and there was no reason
01:05:43to go to the LPG.
01:05:44There was no reason
01:05:45to go to the LPG,
01:05:46and we didn't want to go to it.
01:05:47Then we worked really
01:05:48together,
01:05:49on the street,
01:05:50we had to come together,
01:05:51and then we had that
01:05:52beautifully made,
01:05:53how it would be nice
01:05:54in the family.
01:05:55It didn't look like that.
01:05:56The socialist morning was there,
01:05:58so it should be,
01:06:00and it was already done.
01:06:02In March 1960
01:06:03was then the LPG
01:06:04at us here.
01:06:06Then we made the small
01:06:07effort,
01:06:08we built the first
01:06:09and kept everyone
01:06:10and kept them
01:06:12together,
01:06:13and that was
01:06:14a good thing.
01:06:15The people who
01:06:16couldn't fulfill it,
01:06:17and that was
01:06:18in Ulbricht,
01:06:191953,
01:06:20that was very bad.
01:06:22The 17th of June,
01:06:24there were
01:06:26the Bauern
01:06:27and then
01:06:28the others
01:06:29got it
01:06:30and then
01:06:31they got it
01:06:32and then
01:06:33they got it
01:06:34and then
01:06:35they got it
01:06:36and will
01:06:38they took
01:06:39and
01:06:40the
01:06:42Jeremy
01:06:43the
01:06:44driving
01:06:45and
01:06:46they
01:06:47wünshed
01:06:48they
01:06:49had
01:06:50bam
01:06:51they
01:06:51came
01:06:52out of snno
01:06:53because
01:06:53it was
01:06:55Britt
01:06:56it was
01:06:57that
01:06:58it was
01:06:59they
01:07:00voulez
01:07:01Yeah, it had to go.
01:07:03That was the worst time.
01:07:05In the 50th year.
01:07:07But actually, we did not have done that.
01:07:11Freeborn was no run-of-the-mill collective.
01:07:13It was the collective farm of the head of the GDR Farmers' Union.
01:07:17It was his life's work.
01:07:19We farm 4,000 hectares.
01:07:22We had 8,000 pigs, 2,700 rinders.
01:07:26Früher worked here around 400 people in the agriculture,
01:07:31in the plant-and-tier production.
01:07:3337 years ago I was the president of the GDR.
01:07:36The RBG was everything.
01:07:39It was a workstation, a cultural centre, a social centre.
01:07:45The RBG was a place for the residents.
01:07:49We worked hard.
01:07:52So have we, with all the problems that have been developed,
01:07:56we have always come to a annealing life.
01:08:01We have to deal with the
01:08:22I've always been in leading positions.
01:08:31The first doubts came to me in the 1970s.
01:08:35How was it started to destroy economic laws?
01:08:41I say this very clearly.
01:08:45We started to eat it slowly.
01:09:01It was failed.
01:09:04We had to talk a lot about the different stages.
01:09:11The biggest mistake in the Gigantism.
01:09:14I would say that it was unforzeihbar.
01:09:19I've never had the difference between animal and plant production.
01:09:26I always thought that it was a unity, animal and soil.
01:09:32But when we go from productivity,
01:09:36that means from the soil,
01:09:38he was used in the former DDR effectively.
01:09:43Every square meter was effectively used.
01:09:46I mean, the people are not hungry.
01:09:48Yes, in the same way.
01:09:49It was sometimes too close with Obst,
01:09:51because it was more limited to apples and apples.
01:09:55Rotkohl and weißkohl.
01:09:57That's now the cheapest.
01:10:00And the Kaufhalle had two cases,
01:10:03one for red and one for white.
01:10:08The relationship was everything.
01:10:10When you were given something,
01:10:11they got something.
01:10:13Yes, of course.
01:10:15With the relationship was everything.
01:10:17And they were in exchange for blue flies.
01:10:20Everyone knew that they were 100 Mark Swiss.
01:10:23Behind the ungaraged salami,
01:10:25they had to be behind.
01:10:27Yes.
01:10:28They were in the Königswesterhausen.
01:10:30They were in Berlin.
01:10:31Yes.
01:10:32There were special places,
01:10:34where there were special
01:10:37meat and meat.
01:10:38But Bückware was for us
01:10:40for example,
01:10:41for chicken filets.
01:10:43That was not...
01:10:44Roulade.
01:10:45Roulade.
01:10:46That was for us Bückware.
01:10:48Bückware.
01:10:49Billig waren alles,
01:10:50alles was bei uns in der DDR hergestellt wurde.
01:10:52Kohl,
01:10:53ja,
01:10:54Kilo 50,
01:10:5590 Pfennig.
01:10:56Ähm,
01:10:57Kohlrabi,
01:10:5830, 40 Pfennig.
01:10:59Also alles,
01:11:00was bei uns in der DDR hergestellt wurde,
01:11:02war relativ preiswert.
01:11:04Auch Werner Kirschen waren billig.
01:11:06Ähm,
01:11:07überhaupt Saisonware,
01:11:08Schüttware,
01:11:09war immer billig, ja.
01:11:10Und ich bezahle lieber jetzt für ein Brot 3,80 als 85 Pfennig,
01:11:13die können nicht mehr tauschen.
01:11:14Ja.
01:11:15Meiner Meinung nach dürfen wir auch nicht verkennen,
01:11:20dass mit dem achten Parteitag auch Dinge ausgelöst haben,
01:11:25die ökonomisch nicht untersetzt waren.
01:11:27Man kann das nicht umdrehen.
01:11:29Man kann nicht verlangen,
01:11:30dass von der Partei sozialpolitische Forderungen gestellt werden
01:11:34und die Ökonomie soll das absichern.
01:11:36Umgekehrt.
01:11:37Die Ökonomie muss die Höchstleistungen bringen.
01:11:39Aus diesen ergeben sich dann die Leistungen,
01:11:42die möglich sind und notwendig sind
01:11:44für die Realisierung eines sozialpolitischen Programms.
01:11:47Durch diese Umkehrung ist ja auch der Schuldenberg gewachsen, ja.
01:11:52Wir hatten keine konvertierbare Währung.
01:11:55Wir hatten keine Devisenreserven.
01:11:57Wir hatten keine Motivation für die Masse der Bevölkerung,
01:12:01wirklich Höchstleistungen zu vollbringen.
01:12:03Wir hatten eine zurückgebliebene Arbeitsproduktivität
01:12:06gegenüber der Bundesrepublik Deutschland.
01:12:08Wir waren nicht konkurrenzfähig auf vielen Zweigen der Volkswirtschaft.
01:12:12Wir hatten ein völlig überzogenes, nicht bezahlbares Sozialsystem.
01:12:16Unter diesen Bedingungen brauchten wir unbedingt ein Atemholen.
01:12:22Da brauchten wir eine Veränderung der Situation.
01:12:26Und in diese Situation hinein sind dann auch noch Probleme gekommen.
01:12:32Der Rohstofflieferung.
01:12:34Die UDSA hat die Erdöl-Lieferung von 19 auf 17 Millionen Tonnen gekürzt.
01:12:40Wir konnten aber ohne diese 2 Millionen noch nicht auskommen.
01:12:43Und mussten deshalb große Strukturveränderungen machen,
01:12:46sodass sich das gebündelt hat in einen Knäuel von Sorgen und Ausweglosigkeiten.
01:12:54Und das war einer der Punkte, wo man sagen musste, wie geht's weiter in der DDR.
01:13:00Wie geht's weiter.
01:13:02The GDR is not alone in feeling the repercussions of the oil crisis in 1981.
01:13:07For its citizens this means new sacrifices, a return to coal,
01:13:11new investments paid for with borrowed money,
01:13:13and environmental destruction on a massive scale.
01:13:16Die Kohle, die hier gefunden wurde, war zwar ein Energieträger für die heimische Industrie,
01:13:22aber sie war eine sehr schlechte Kohle und eine sehr schadstoffreiche Kohle.
01:13:28Trotzdem wurde das Unternehmen freigegeben und das Beschluss gefasst,
01:13:32diese Kohle abzubauen, die dann bis hin an die Neiße, an der Stadt Zittau vorbei gehen sollte.
01:13:39Das war also ein sinnloses Unterfangen.
01:13:42Denn die Schadstoffe, die mit der Verbrennung dieser Kohle freigesetzt wurden,
01:13:47hätten unser Gebiet noch mehr verseucht, als es ohnehin schon der Fall gewesen ist.
01:13:51Die Kirche war eigentlich das erste Gebäude, was zerstört wurde.
01:13:54Und dann folgten nach und nach die Wohnungen, die verkauft wurden.
01:13:58Und die Bewohner wurden dann zum großen Teil in die Neubauhäuser,
01:14:02die Sie hier drüben sehen, umgesiedelt.
01:14:05Es war für viele Menschen natürlich eine große Umstellung.
01:14:08Sie waren gewohnt, in ihrem Häuschen zu wohnen, was Garten hatte und eine vertraute Umgebung hatte.
01:14:14Und nun plötzlich in ein Wohnsilo hineinzugehen, das war für viele sehr schwer gewesen.
01:14:19Wir hatten schon die Vermessung unmittelbar vor unserer Haustüre und die Mitteilung bekommen,
01:14:23dass im Jahre 2005 wir mit Devowationen im Erdreich rechnen müssen.
01:14:28Ja, ich begrüße Sie in der Brandenburg-Klinik, Wandlitz-Waldsiedlung,
01:14:34mitten im ehemaligen Regierungsviertel der Politprominenz der vergangenen DDR.
01:14:40Wir stehen hier vor dem Mielke-Haus.
01:14:42Hier hat Mielke gewohnt, gelebt, gearbeitet aber in Berlin.
01:14:46Eine ganze Häuserei in einem 1,8 Quadratkilometer hochbewachten Gelände.
01:14:52Mielke, Jarowinski und eine ganze Häuserei, die letzte.
01:14:57Ein sehr schönes Gelände, wenn Sie das sehen.
01:15:0054 Vogelarten zwitschern hier.
01:15:02Hier in diesem Haus, wie gesagt, nur eine Wohnstätte für zwei Personen.
01:15:10Ein schönes, großes Haus mit recht eigentlich fast geschmacklos eingerichteten Möbeln im Stil der 50er Jahre.
01:15:17Das war ein Unistil in diesem Viertel.
01:15:20Viele hatten gleiche Einbauten, gleiche Geländer und gleiches rundherum.
01:15:26Und alle Fenster und Türen unten waren im Hause vergibbert, obwohl das ganze Gelände toll bewacht war.
01:15:34Und 641 Angestellte der Staatssicherheit an der Zahl für 23 Familien in diesem Gelände.
01:15:41Vorher war das grau, grau wie unsere DDR, grau wie die Trabis der 60er Jahre.
01:15:46Naja, eben ganz grau.
01:15:48Jetzt ist es eine Lust.
01:15:52Jetzt ist es eine Lust.
01:15:54Viele tausend Patienten haben sich in diesen zwei Jahren hier schon erholt.
01:15:58Und viele in meinen Führungen, wenn ich hier diese Tatsachen erzähle, die glauben mir den ganzen Kram nicht mal.
01:16:04Hier in diesem Laden ist der offene Betrug gelaufen.
01:16:07Hier kaufte man einen Videorekorder, der in Westen Deutschlands damals vielleicht 600 oder 500 DM kostete,
01:16:15kaufte die Politprominenz diesen Videorekorder hier für 500 oder 600 DM.
01:16:20Hier kaufte man für Ostmark ständig Bananen, ständig Weintrauben, wonach wir anstehen mussten.
01:16:26Und nur auf Sonderzuteilungen und ab und zu mal das bekamen, außer in der Hauptstadt.
01:16:30Und das hier, naja, das ist das Haus von Herrn Honecker.
01:16:34Das ist ganz schön konfrontiert gewesen in dieser ganzen Zeit unseres Bestehens, unserer Brandenburg-Klinik.
01:16:40Zu Beginn hatten wir da Patienten untergebracht.
01:16:43Dann mussten die Psychologen einziehen.
01:16:46Dann mussten die Psychologen einziehen.
01:16:48Was auch eine Kuriosität ist an und für sich, wenn man darüber nachdenkt.
01:16:52Aber eine Sensation ist das Honecker Haus für mich auch nicht.
01:16:57Nein, das muss ich sagen, Frau Nickel, das ist es wirklich nicht.
01:17:01Es ist eines der kleinsten hier im Gelände.
01:17:03Und trotzdem zieht es immer noch die Menschen wie ein Magnet an.
01:17:10Warum?
01:17:12Ein Teil deutscher Geschichte ist es auch.
01:17:33Ob sie mir gefällt, diese Welt?
01:17:36Oh ja, kann ich nur sagen.
01:17:38Denn ich kann nicht klagen.
01:17:40Die Genossen haben wundervoll Pacht.
01:17:43Haben aus Schutt und Asche eine prima DDR gemacht.
01:17:55Wenn ich einmal frei sein werde, dann weiß ich nicht, wie wird es sein.
01:17:59Ich grabe meine Hände, oh Deutschland, ganz tief in deine Erde ein.
01:18:04Weinend gehe ich durch die Straßen, mir ist, als wär's ein Traum.
01:18:08Ich kann die Freiheit gar nicht fassen.
01:18:10Und müde lehnt mein Haupt an einem Baum.
01:18:17Also zur damaligen Zeit 1984 eskalierte das alles ja schon.
01:18:21Es gab eine Ausreisewelle, eine regelrechte Ausreisewelle.
01:18:24Angefangen hat das Ganze mit dem Tag unserer Antragstellung auf Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland am 24. März 1984.
01:18:37Da hatten wir den ersten Antrag gemeinsam, mein Mann und ich, abgegeben, mit dem Wunsch, in die BRD überzusiedeln, was wir auch als unser Recht empfanden.
01:18:50Denn immerhin besagte die Schlussakte von Helsinki, dass jeder Bürger der DDR das Land seiner Wahl frei wählen kann innerhalb Europas.
01:18:59Und dieses Recht haben wir ganz einfach versucht wahrzunehmen.
01:19:02Und damit begann die Schikane, die Verfolgung bis hin zum Gefängnis.
01:19:07Also wir wurden zu zwei Jahren verurteilt und haben elf Monate davon abgesessen und sind eigenartigerweise am 13. November 1985 in die Freiheit entlassen worden.
01:19:19Auf den Tag genau elf Monate.
01:19:22Sind Sie freigekauft worden?
01:19:23Wir sind freigekauft worden von der Bundesrepublik Deutschland, ja.
01:19:27Im Gefängnis, in einem Strafvollzug, wusste man genau, dass man uns mit den Kindern fertig machen kann.
01:19:33Und genau das hat man versucht, da hat man angesetzt.
01:19:36Und bei einigen hat man es auch geschafft.
01:19:38Und ich habe einen Hass aufgebaut, von dem ich selbst nicht wusste, dass ich dazu in der Lage bin, so sehr zu hassen.
01:19:46Nur diese beiden Faktoren, der Hass und der Stolz, waren das einzige, was mich da drinnen aufrecht gehalten hat.
01:19:52Und ich habe immer gesagt, ihr kriegt mich nicht tot, ihr nicht.
01:19:57Also von meiner Seite aus, muss ich sagen, war der eigentliche Grund, finanziell ging es uns ganz super in der DDR.
01:20:05Mein Mann war Handwerker, wir hatten Beziehungen, wir hatten alles.
01:20:08Wir hatten genügend Freunde im Westen, die uns mit dem versorgten, was wir halt in der DDR nicht bekamen.
01:20:14Aber wir hatten eins nicht, die Freiheit.
01:20:21So ging es ja immer weiter, bis hin zum 9. Oktober in Leipzig.
01:20:26Die einen sind gegangen, die anderen sind geblieben.
01:20:30Und die geblieben sind, haben gesagt, jetzt oder nie.
01:20:34Wenn die alle gehen, müssen wir uns wenigstens hier wehren.
01:20:37Wir bleiben hier waren die ersten Rufe in Leipzig gegenüber den Ausreisern.
01:20:41Wir bleiben hier hieß aber auch, wir wehren uns.
01:20:45Wir gehen hier auf die Straße, wir sind nicht der dämliche Rest DDR, diese Abkürzung.
01:20:49Sondern wir sind diejenigen, die jetzt das in die Hand nehmen.
01:20:53Damit war das Ende klar.
01:20:59The end of the German Democratic Republic.
01:21:01The former head of state in his version of history.
01:21:05Es ist natürlich ein großer Ehrtum, dass man annimmt, dass diejenigen, die in Leipzig Sprechkehre machen,
01:21:22wir sind das Volk und sich anderswo rührten, ja, dass sie den Umschwung in der Deutschen Demokratischen Republik dabei geführt haben.
01:21:37Es ging einfach darum, dass wir unser Botschafter in Moskau 1987 an die Regierung der DDR berichtete,
01:21:47so wird die Persönlichkeiten immer stärker auftragen mit der Forderung, die deutsche Zweigstaatlichkeit zu beenden.
01:22:00Das Bündnis wurde ja lockerer. Das Bündnis wurde lockerer.
01:22:04Ich gehöre nicht zu denen, die die Legende des Deutschstoßes vertreten.
01:22:10Schadroff, ein sowjetischer Dramatiker, den ich gut kenne, hat mal in Anlehnung an Lenin gesagt,
01:22:17der Kommunismus sei so gut, niemand würde ihn kaputt kriegen, es sei denn die Kommunisten selbst.
01:22:24Und wenn ich von unseren Niederlagen spreche, dann spreche ich vor allem davon,
01:22:32dass wir in allen Bereichen der Gesellschaft Fehler zugelassen haben.
01:22:40Ökonomische, politische, moralische.
01:22:43Die DDR ist an der Lüge über sich selbst zugrunde gegangen.
01:22:59The D.D.R. is on the lie about itself itself.
01:23:13The lie was a political lie, a political lie, a human lie.
01:23:19In this way, in what she wanted, there was so much important and real.
01:23:25But actually, it was also a stalin's export.
01:23:32So it wasn't going to go.
01:23:34You probably wanted Germany to take it,
01:23:37and put it on the iron rod between us.
01:23:43And that's not allowed.
01:23:46And I think, if you look at the people's self-determination,
01:23:51it will never be good for you.
01:23:55As I said, the night, 9. November, for a moment, as I was driving to the police station,
01:24:14I really wanted to say that the world remained still.
01:24:18But for a half hour later, the world was faster.
01:24:24And the events were made.
01:24:27The people who were in the West-West television, I must say,
01:24:31or from the D.D.R. television, where there was an interview with Dicker,
01:24:37who then told us, where we would go to the borderline lines,
01:24:39where we would go to the borderline lines,
01:24:41where we would go to the borderline lines,
01:24:43and we would go to the borderline lines with our president.
01:24:45Where we would go to the borderline lines.
01:24:47There were such events, where I would say,
01:24:49the leading of the borderline lines,
01:24:51and also the political leading to this time,
01:24:53absolutely speechless.
01:24:55I was the commander of the borderline lines in the borderline lines in the borderline lines.
01:25:07I was the commander of the borderline lines in the borderline lines in the borderline lines in the borderline lines.
01:25:27I see, I still have the courage to face some soldiers,
01:25:30who were in the night from the 9. to the 10. November,
01:25:33the borderline lines in the borderline lines in the borderline lines.
01:25:39I believe that this had a little bit of courage,
01:25:44that the behavior of the population was against us.
01:25:46Here is the Grandenburger Tor to the borderline lines.
01:25:51I have to say, I have to say,
01:25:56I am immediately scared of the borderline lines.
01:25:59What will the future bring?
01:26:02I think I will be the future.
01:26:04I think I will be the future.
01:26:06I will be the future.
01:26:08I believe that I will be the future.
01:26:10I will be the future.
01:26:12I will be the future.
01:26:14This is the time.
01:26:16A career in free fall,
01:26:18from border guard commander to hot dog man.
01:26:22Lothar Stein now owns his own snack bar next to the Berlin Wall.
01:26:26And a cup of tea for the nose.
01:26:30And that's all for 43.
01:26:34Good morning.
01:26:36Good morning.
01:26:37Good morning.
01:26:38Good morning.
01:26:39Good morning.
01:26:40Good morning.
01:26:41Good morning.
01:26:42Good morning.
01:26:44Good morning.
01:26:45You were asking me,
01:26:48whether I felt as a DDR-Berker.
01:26:50Two souls live in my body.
01:26:54Goethe,
01:26:55the first state.
01:26:56You often think, of course, you were 40 years of a DDR citizen.
01:27:02That's my age. I was born 48.
01:27:05Everything was done with me.
01:27:07I was training in the DDR.
01:27:09Then the Kranztruppe, a soldier.
01:27:13That was my state.
01:27:16And today I tell you one thing.
01:27:20You have lived a lie for years.
01:27:23You have been, as I said before,
01:27:28and not been arrested.
01:27:30I think I knew too much about it.
01:27:34But you have been arrested to maintain the power of each other
01:27:39and not what you actually thought,
01:27:42for something you were convinced.
01:27:45Of course, it hurts a lot.
01:27:48The East is worth a trip.
01:27:53You should visit them.
01:27:55No beautiful land here, wide and wide.
01:27:58To Zocken and Spuken.
01:28:01Halloween in Ost-Berlin.
01:28:06That's a great guy.
01:28:09The East is average.
01:28:11No self-confidence.
01:28:12The East is average.
01:28:13You should have been arrested in the city.
01:28:16No home.
01:28:17You are.
01:28:18You are.
01:28:19You are.
01:28:20You are.
01:28:22You are.
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