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  • 15 minutes ago
Österreichs und Südtirols Bergdörfer | Zwischen Taelern und Hoehen – Bergleben im oberoesterreichischen Ennstal

2020 | Επ. 03.01 | HD

Μικροσκοπικοί κόσμοι στη μέση των βουνών της Αυστρίας και του Νότιου Τιρόλο, που γοητεύουν με την απαράμιλλη ομορφιά τους. Από τις ανατολικές προεκτάσεις των Άλπεων, περνώντας από τις μοναδικές οροσειρές του Σάλτσμπουργκ και του Τιρόλο, μέχρι τις πιο απομακρυσμένες κοιλάδες του Φόραρλμπεργκ: παντού κρύβονται συναρπαστικές ιστορίες που δίνουν μια εικόνα της ζωής των αγροτών και των ορεινών αγροτών σε αυτές τις αλπικές περιοχές. Αν και τα αγροκτήματα στα υψίπεδα μειώνονται εδώ και δεκαετίες, αυτά που εξακολουθούν να υπάρχουν είναι εξαιρετικά ζωντανά. Εδώ πολλές γενιές ζουν κάτω από την ίδια στέγη, τα εγγόνια ζουν από αυτό που έφτιαξαν οι παππούδες τους, αλλά ακολουθούν τον δικό τους δρόμο. Ένα πράγμα ενώνει τις οικογένειες των ορεινών αγροτών: η αγάπη για τη φύση, τον πολιτιστικό πλούτο και τις μοναδικές παραδόσεις που προσφέρει η πατρίδα τους. Οι κάτοικοι των ορεινών χωριών έχουν αφιερωθεί με αγάπη και πάθος στη διατήρηση των παραδοσιακών εθίμων τους, προσφέροντας έτσι μια ανεκτίμητη υπηρεσία, πάντα όμως με το βλέμμα στραμμένο στις σημερινές απαιτήσεις και με στόχο να δώσουν στις επόμενες γενιές όχι μόνο σταθερές ρίζες, αλλά και ένα ισχυρό θεμέλιο για το μέλλον.

Οι Άλπεις της κοιλάδας του Ενς φιλοξενούν πολλούς αγρότες και αγρότισσες που ζουν την αυθεντική αγροτική ζωή. Με απόλυτη αφοσίωση και ακούραστη εργατικότητα, συνεχίζουν την παραδοσιακή κληρονομιά των προγόνων τους, χωρίς να φοβούνται τις αλλαγές των καιρών.

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00:00Υπότιτλοι AUTHORWAVE
00:30Mensch und Tier leben im oberösterreichischen Enz-Tal in enger Symbiose.
00:38Wenn du dir nicht zuschaust, wirst du da raus nebeneinander hüpfen gehen.
00:42Gerade im Frühjahr, wenn sie rauskommen, ist es einfach eine Freude.
00:45Wir leben ja da in einem Paradies, da kann man sich wirklich nur glücklich schätzen.
00:52Die Enz ist umgeben von imposanten, voralpinen Gebirgslandschaften.
01:00Das ist unser Kraftplatz. Da kann man zwischen dem Kräutersammeln und dem Bierbrocken so gute Energie tanken.
01:11Beseelt von Traditionsbewusstsein und einer innigen Verbindung zwischen Mensch und Natur, versprüht es einen ganz besonderen Schaden.
01:20Tradition und Brauchtum ist natürlich bei uns auch irgendwie ganz, ganz wichtig.
01:28Die Landwirte kümmern sich mit viel Liebe um den Erhalt der artenraschen Fauna und Flora.
01:34Wir züchten da die Rasse Puchtertaler Sprenzen und es ist eine schöne Tätigkeit, immer bei der Fiege zum Sein.
01:43Wegen der teilstarken Strömung der Enz haben sich über die Jahrhunderte zahlreiche Mühlen entlang ihrer Ufer angesiedelt.
02:00Am Gafflensbach in Bayer, kurz vor der Einmündung in die Enz, befindet sich die Katzensteiner Mühle.
02:06Bis heute treibt das Gebirgsquellwasser des Bürgertalers das Mühldraht über eine Wasserrinne an.
02:14Um die Anlage kümmert sich Erich Auer.
02:18Diese Mühle ist von 1812 und ist zum Mann öfter abgetragen worden.
02:23Und seit 1979 steht sie am Gafflensbach nahe bei Bayer.
02:28Und das ist eine volle aktive Mühle. Wir können Weizen und Roggen malen.
02:32Ich habe da mit meinen Freunden, ich habe mein Team gegründet 2013 und haben die Mühle wieder im alten Zustand repariert.
02:40Ich mit meinen Weizen und leere ihn in den Einfüllkasten.
02:44Ich habe mit Kurse und mit Erfahren von damaligen Müller, der hat mir sehr viel gezeigt.
02:50Jetzt gehe ich zu meinen Hebeln und schäuze das Wasserrad ein, weil wir machen das mit Wasserkraft so wie Arno da zumal.
02:57Es ist das ganze Glück jetzt für uns, die Kultur zu erhalten, dass man sieht, wie früher die Bauern gelebt und ihre Getreide mollen haben.
03:08Die Enns samt ihrer Nebenflüsse ist seit dem Mittelalter wichtiger Transportweg für Proviant, Roherz und Holz.
03:171563 errichtet Hans Gasteiger den Treppelweg entlang des Flusses.
03:22Auf dieser Wegstrecke zogen Pferde mit Seilzügen keine flussaufwärts.
03:27Die Boote haben dabei Eisen an Sensenwerke, Schmieden und Mühlen geliefert.
03:33Bis heute ist die Katzensteiner Mühle beliebte Anlaufstelle in der Region.
03:38Die Obstbäuerin Gerte Gröbel kommt regelmäßig vorbei, um ihr Getreide zu vermahlen.
03:43Ja, grüß dich, Erich.
03:45Grüß dich, Gerte. Was bringst du mir denn du da?
03:48Ich bring dir einen Rücken und würde dich bitten, ob du ihn abermahlen hast.
03:51Ja, vor allem sehr gerne mache ich das. Was willst du denn daraus machen?
03:55Ich würde voll gerne wieder so ein leckeres Rückenbrat machen, weil das ist ganz besonders gut.
04:01Und um einen Grüß würde mich auch fragen, ob du uns einen abermahlen hast.
04:04Ja, freilich mache ich das.
04:05Ganz ohne elektrischen Einsatz malen die Mühlräder das Getreide zu Grieß und Vollkornmehl.
04:13Dabei werden alle Bestandteile des Korns gemahlen, also auch der Mehlkörper, der Keimling und die Schale.
04:19Jetzt kontrolliere ich die Qualität von dem Meilgut.
04:24Da haben wir sehr viel Weißes drin, also das Meilgut ist sehr gut, ist eine gute Qualität.
04:29Und jetzt gehe ich zum Mehlkasten und kontrolliere das Mehl.
04:37Das sieht man jetzt, das Mehl, das ist die Güte Klasse 55 von Universalmehl.
04:44Unser Mehl ist nicht weiß, sondern bräunig, weil bei uns auch die Schale mitgemahlen wird.
04:50Es ist nicht Bier, sondern Vollkorn.
04:53Die Katzensteiner Mühle ist ein Maratzeitzeuge.
04:55Mit ihr kann Erich Auer das Getreide genau wie vor 200 Jahren mahlen.
05:021820 versorgt die Mühle vier Bauernhöfe im Küpferner Hammergraben.
05:07Erst in den 70er Jahren wurde sich hierher verlagert.
05:12Da hast du einen guten Grüß von deinen Rücken.
05:14Super.
05:15Und da hast du ein gutes Mehl dazu.
05:18Gut, Gerte.
05:18Ich danke dir schon.
05:19Danke, Erich.
05:20Bitte ein nächste Mal.
05:21Ich wünsche euch einen Grüß am Papa.
05:23Tschüss.
05:25Mittlerweile ist die Katzensteiner Mühle auch ein Freilichtmuseum.
05:33Nahe der Gemeinde Weyer, umgeben vom Gesäuse, liegt auf einer Anhöhe der Bauernhof von Familie Gröbel.
05:41Der Hauptfokus ihrer Landwirtschaft liegt in der Veredelung von Obstsorten.
05:47Harald Gröbel leitet den Betrieb gemeinsam mit seiner Frau Gertig, neben seiner Arbeit als Straßenmeister.
05:53Also ich helfe mit, wo es geht.
05:57Von der Obstarbeit angefangen bis zur Verarbeitung, bis zum Einmaischen.
06:02und dann ab dem Brennvorgang übernimmt dann meine Frau, weil sie hat das gelernt, sie hat Schnaps einmal nachgemacht und da mischen mich dann nicht mehr rein.
06:14Bei uns in Weyer an der Enz haben wir nur das Glück, dass wir eine so tolle Streuobst wie sie haben, die was irrsinnig viel alte, verschiedenste Sorten umfasst, wo man sich immer gefreut, wenn es losgeht mit der Ernte vom Apfel, verschiedenste Birnensorten, Zwetschgen.
06:33Gemeinsam mit ihren Kindern Florian und Christoph verarbeiten Harald und Gerti den Klarapfel gleich nach der Ernte weiter.
06:42Um die Früchte zu veredeln, muss sie die Familie von Erde, Ästen und Schmutz befreien und kräftig durchwaschen.
06:50Bevor Gerti, als gelernte Edelbrand-Sommeliere, ein Destillat brennt, schneidet eine Maschine die Äpfel auf.
07:08Anschließend füllen sie das Fruchtfleisch in Tonnen ab.
07:11Bei den vielen Arbeitsschritten ist jeder helfende Hand gefragt.
07:15Erst nach einem längeren Gärprozess ist die Maische bereit für die Destillation.
07:20Heute wird unser kleiner Apfel destilliert, der, was Anfang August jetzt zur Ernte gekommen ist und mittlerweile in unserer Brennblase drinnen ist, den, was wir abdestillieren wollen.
07:32Mittlerweile freue ich mich immer, wenn es August wird, dann weiß ich, es kommt die Schnapsbrennzeit zu über, es kommt die Obsterntezeit zu über und gerade Schnapsbrenner sind für mich auch die schönsten Tage im Jahr.
07:44Wir brennen verschiedenste Edelbrände aus dem gesamten Streuobstbestand.
07:49Wir dann Auszüge machen aus Blüten, aus Kräutern, aus Wiesenkräutern.
07:56Im Haus ist immer schon Schnapsbrenn geworden, und zwar der klassische Zwitschgerni.
08:00Und mein Schwiegerpapa hat mich gleich zum Brenner zubelassen, und ich glaube, das hat bei mir auch die Neugier und das Interesse geweckt.
08:09Dass man eine gute Schnapsbrennerin wird, braucht man auf alle Fälle wieder viel mehr Vertrauen auf seine Sinne.
08:15Wir Frauen haben das Glück, dass wir recht eine gute Nase haben, und wir müssen ganz viel erriechen und müssen nicht ganz so viel kosten.
08:24Das kommt uns sehr zugute.
08:26Natürlich, ein bisschen Kosten gehört dazu, das war so weit den Tag dann, das mich aufheizt hat.
08:31Hopp und zu, der viel auch mitkosten.
08:33Ja.
08:34Neben der Obstveredelung kümmert sich Familie Gröbel um ihre Schafe.
08:39Diese sind ihre landwirtschaftlichen Assistenten.
08:42Unsere Schafe sind deswegen so ideal, weil wir ein sehr steiles Gelände unter die ganzen Streuobstbäume haben.
08:50Und die sind ein ganz idealer Rasenmäher, damit sie unsere Wiesen und Weiden freipflegen.
08:56Und sie profitieren auch vom gelegentlichen Fallobst.
08:59Wir sind ein ganz idealer Begleiter für unseren ganzen Kreislaufanbetrieb.
09:04Damit einfach die Weiden freigepflegt sind, damit wir das ganze Obst gut ernten können.
09:11Und einfach die ganzen Flächen gut bewirtschaften können.
09:15Die Flächen sind sehr weitläufig.
09:17Gerte und Heirat Gröbel haben in den letzten zehn Jahren über 300 neue Obstbäume gesetzt.
09:23Neben den Schafen halten sie auch Wildhühner.
09:26Das sind unsere Wildhähnl-Küppen.
09:30Am Anfang brauchen wir unbedingt einen warmen Stall, damit sie umfedern können, damit sie ein Wärme gleich kriegen.
09:38Und einen guten Start haben, dass sie dann schlussendlich auf unsere saftig grünen Wiesen auszudäffen, unter die Streuobstwiesen.
09:45Das wird sie dann sehr geniessen.
09:46Wir Bauern müssen schauen, dass wir mehrere Standbeine haben, damit wir einfach unseren Betrieb gut aufstehen.
09:53Und wir schauen einfach wirklich, dass wir eine kleine Aufzucht haben.
10:00Mittlerweile sind schon fünf Wochen vergangen.
10:03Und unsere Wildhähnl dürfen schon seit zwei Wochen in den wunderschönen Obstbarten auf der Weide weiden.
10:10Das genießen sie.
10:11Die spärliche Freizeit verbringt die Familie in der Natur.
10:21Heute geht es auf die Rotmauer auf 873 Meter Seehöhe.
10:26Durch den Abstand zum Alltag und die viele Bewegung an der frischen Luft können sie Kraft tanken.
10:37Das ist ein ganz besonderes Kraftplatz.
10:39Da kann man zwischen der ganzen Arbeit so gut Energie tanken.
10:47Er wird bei uns da der Herrgut in Stein genannt.
10:51Und alle, die was da herkommen, die können da richtig gut wieder Kraft tanken.
10:55Ein paar Kilometer weiter nordöstlich in Gschneit, in Gafflenz, am Hof von Familie Riegler,
11:09ertönt jeden Sommer ein ganz besonderer Klang.
11:11Hubert Riegler beherrscht noch das traditionelle Sensendenken.
11:37Mit präzisen Hammerschlägen schärft er gekonnt die Klinge seiner Sense.
11:42Das Klopfen hat man früher im Sommer bei jedem Bauern gehört.
11:49Auf die Nacht, manche auf die Nacht, manche in der Früh ist wieder die Sensen hergerichtet worden für die nächste Mord.
11:56Gemeinsam mit einigen anderen Bauern belebt Hubert in seiner Pension dieses alte Handwerk und folgt damit einer langen Tradition.
12:03Es gibt in unserer Gegend oder hat sehr viele Sensenschmieden gegeben, weil die Sense überall in der Landwirtschaft gebraucht worden ist.
12:13Sehr steile Hänge und es hat natürlich, die Technik war ja auch noch nicht so weit fortgeschritten.
12:19Vor 100 Jahren hat man eigentlich bei uns nur mit der Sense gemacht.
12:24Da sind sieben, acht, zehn Testsboden gewesen und die haben halt jeden Tag ein Schneid gebraucht.
12:30Unsere Bauern bewirtschaften zum Teil noch sehr steile Hänge.
12:35Es gibt ein eigenes Dangle-Lehrer und das singen wir Männer halt hier und da.
12:39DINGE DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANGEL DANG
13:09Μουσική
13:37Ebenfalls in Gafflens liegt der Land- und Forstbetrieb der benachbarten Familie Riedler.
13:44Um die Pflege der Waldflächen kümmert sich vor allem Bauer Karl.
13:49Neben unseren landwirtschaftlichen Tätigkeiten,
13:51da haben wir natürlich im Sommer Schadholz aufräumen, Eschen, Eschensterben, Fichte, Käferholz.
13:59Durch den Klimawandel ist viel Arbeit im Wald und es muss halt dahinter sein, dass man halt einen gesamten Wald erhält.
14:04Für Karl ist es ein Privileg, in der Natur zu arbeiten.
14:10Der Wald ist ein super Arbeitsplatz.
14:15Du bist im Freien.
14:16Es ist eine schöne Arbeit, es ist eine starke Arbeit, aber es ist ja für die Zukunft wichtiger,
14:21dass wir einen kleinen, fitten Wald auf die Welt bringen und dass unsere Dachkommen,
14:25meine Kinder haben, weil wir ja nur einen gesamten Wald haben und auch leben können hoffentlich.
14:28Und weil arbeiten mit dem Holz ganz eine schöne Arbeit ist und man sich ein bisschen ausleben kann und relativ arbeiten kann damit.
14:37Und Holz ist bei uns ein wichtiges Element in unserer Gegend und darum hat man das immer schon gedacht.
14:43Karl ist gelernter Tischler.
14:46Bei mir im oberen Stock ist alles selber gemacht, außer die Fenster.
14:49Anfang von den Türen, ganzen Beten für Kinder, Küche, alles habe ich mir selber gemacht.
14:54Mit eigenem Holz, das ist ja noch die größte Freude.
14:56Wenn du zusammengeschnitten hast und dann komplette Möbeln von Anfang bis zum Schluss machst.
15:00Also ich schätze das selber und meine Familie schätzt das auch.
15:02Als Landwirt und Holzfachwerker kann er zwei Berufungen miteinander vereinen.
15:14Ich bin aufgewachsen, da habe ich eine schöne Kindheit gehabt in der Landwirtschaft und ich habe immer gesagt,
15:19ich werde Tischler und Bauern und genau so ist es geworden.
15:21Wir haben zwar in der Kindheit auch schon mithelfen müssen, wie es halt so ist im Land.
15:26Mittlerweile helfen bereits Karls Töchter eifrig mit.
15:30Die Landwirtschaft steht in einem großen Wandel.
15:38Das heißt immer größer, größer, größer, mehr.
15:40Aber irgendwo bei uns im Berggebiet steht man dran.
15:43Da muss man schauen, dass die Gesellschaft in Zukunft auf die Landwirtschaft schaut.
15:47Wir wollen ein schönes Österreich haben.
15:49Es sollte alles gepflegt sein, sauber sein.
15:51Mein Großvater war damals schon sehr fortschrittlich.
15:53Der hat ein Wasserkraftwerk gebaut bei uns im Garten drinnen.
15:55Die Familie wagt ein mutiges Experiment.
15:59Ja, es war sicher nicht einfach, es war eher, glaube ich, ein Versuch, das Ganze.
16:04Ich habe es übernommen und habe es weiter ausgebaut.
16:07Karl hat diese Anlage erweitert.
16:10Mein Vater war auf dem Gebiet ein Pionier.
16:12Bis 1976 sind wir mit Gleichstrom gefahren und dann haben wir auf Gleichstrom rumgestellt.
16:17Seit 1951 versorgt dieses Wasserkraftwerk den Bauernhof mit Strom.
16:24Wir versorgen unseren Hof zu 85 Prozent selbst mit Strom.
16:34Wir beziehen den Strom auch vom öffentlichen Netz, weil wenn es trocken ist oder für die Spitzenleistungen brauchen wir mehr Strom.
16:43Nahe des Kraftwerkes verläuft der Sebaldus-Weg.
16:50Er ist eine reaktivierte Pilgerstrecke, die nach dem Heiligen Sebaldus genannt ist.
16:55Dieser hat angeblich im 8. Jahrhundert als Einsiedler nahe der Stadt Nürnberg gelebt.
17:02Bauer Josef Schweiger ist am Wiederaufleben des Weges maßgeblich beteiligt.
17:07Der Pilgerweger streckt sich über etwa 85 Kilometer.
17:24Die Hornbläser lassen heute ihre mächtigen Klänge zu Ehren des Heiligen Sebaldus über das ganze Tal erklingen.
17:31Wir sind da am Heiligen Stein in Gavlenz, die ortsige Sebaldus-Verehrung von Österreich.
17:41Der heilige Sebald soll der Legende nach anscheinend ein Wunder gewirkt haben bei uns.
17:48Und die Legende sagt auch, dass sehr viele Menschen zu uns heraufkommen zu diesen Wundern.
17:56Von der Sebaldus-Kirche am Heiligen Stein sind es nur ein paar Kilometer Luftlinie bis zum Bauernhof von Familie Schweiger.
18:06Dieses jahrhundertealte Gehöft offenbart viele Schätze des traditionell oberösterreichischen Bauerntums.
18:13Josef erinnert sich noch an den Ursprung.
18:16Diesen Hof gibt es aufgezeichnet seit 1442 und die Familie Schweiger ist seit 1913 auf diesem Hof.
18:29Diese Geselligkeit, was bei uns immer gerade, diese großen Treffen, haben sie dann auch in Traukosten weitergeführt,
18:37wo wir unsere Treffen und Zusammenkünfte gehabt haben.
18:40Dieser Traukosten, wie wir sagen in Oberösterreich, diente zum Speicher vom Getreide, vom Brot und Späck
18:49und war eines der wichtigsten Gebäude in einer Landwirtschaft.
18:55Traukosten war früher zum Überleben über längere Zeit, wenn auch Hungersnot war,
19:01dann hat man überall noch Getreide für den nächsten Anbau nächstes Jahr wieder gehabt.
19:06Die Bauern waren so erfinderisch, dass sie diesen Getreidespeicher abseits vom Haus gebaut haben,
19:16wenn er braunt war, dass die Lebensmittel dort überleben haben können.
19:20Es hat aber den Getreidespeicher eine Mauswehr gegeben.
19:24Eine Mauswehr ist ein Brett rundherum, dass in diesen Getreidespeicher die Mäuse nicht eingekommen haben.
19:30Bei uns im Enztei haben auch früher die Bauern und die Knechte gewidert.
19:38Besonders in der Zwischenkriegszeit war das so eine karge Zeit und so eine Armut,
19:45dass sie überall gewidern haben müssen, dass das Überleben gesichert war.
19:49Meine Großvater und mein Schwiegervater haben mir selbst erzählt, dass sie gewidert haben.
19:56Es hat auch fröhliche Stunden im Traukosten gegeben, wo man beieinander gesessen ist nach der Ernte
20:02und wo ein Sänger vorbeigeschaut haben und dann ein Lerl gesungen haben.
20:05Ja, wenn der Schild auf Holz und der Schnee zerrennt und auf den Bergeshöhen und mit der Hüfte wehen,
20:21da blüht der Päder gestammt und an der Füße ein Wamm und da geht sie an, der lacht mit an.
20:34Da blüht der Päder gestammt und an der Füße ein Wamm und da rennt sie an, der lacht mit an.
20:49Päder gestammt und an der Füße ein Wamm und da rennt sie an, der lacht mit an.
20:51Päder gestammt und an der Füße ein Wamm und da rennt sie an, der lacht mit an.
21:19Päder gestern ist gelernter Zimmerer und führt die Landwirtschaft mit seiner Frau Karin im Nebenerwerb.
21:25Für mich war eigentlich schon immer klar, dass ich da mal die Landwirtschaft übernehmen werde.
21:29Ich bin schon optimistisch in die Sache reingegangen, dass ich das übernehme.
21:36Es ist sicher für die Landwirte schwierig in der Zukunft.
21:40Es haben auch früher meine Großeltern und Urgroßeltern in den schwierigen Zeiten überlebt und waren erfinderisch.
21:47Und so werden wir das natürlich auch.
21:48Ja, in der Früh, bevor ich in die Arbeit fahre, gehe ich immer noch auf die Wand und versorge die Viecher.
21:55Es ist eine schöne Tätigkeit, immer bei den Viechern zu sein.
22:00Zusätzlich renoviert er das Gehöft.
22:02Ich bin ja nebenberuflich Zimmerer und wir haben unser Haus komplett mit Holzschindeln gedeckt.
22:10Aus Tradition, weil es uns gefällt und weil sie einfach herrsinnig langlebig sind.
22:16Das Holz stammt von den Lärsen des Waldes.
22:19Wir haben ein steiles Trauch, da passt der Holzschindel sehr gut, der Lärchen-Holzschindel.
22:23Die Holzschindeln halten bis zu 100 Jahre.
22:31Nur hier und da ist halt was zum Ausbessern und das mache ich halt dann.
22:35Von Gafflens geht es weiter Richtung Westen in die Gemeinde Laussa.
22:55Dort liegt auf einem Hochplateau der Landwirtschaftsbetrieb von Familie Pranzl.
23:00Ja, ob wir wollen oder nicht, wir machen halt doch halt allein noch.
23:09Ja, früher haben halt da oben 30 Leute mit der Sings gemacht.
23:15Heute machen wir es halt mit zwei Maschinen noch.
23:18Weil früher haben wir auch das Geld für die Leute ausgegeben und heute gibt man es für die Maschinen aus.
23:23Trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen will Anton Pranzl von Kindheit an in die Fußstapfen seiner Vorfahren treten.
23:30Das hat sich schon sehr früh herauskristallisiert, dass ich den Betrieb übernehmen will.
23:36Mir ist interessiert, was die Landwirtschaft betroffen hat.
23:39Ich habe 1999 den Betrieb übernommen.
23:42Mir macht das natürlich sehr viel Freude und sehr viel Spaß.
23:45Und ich hoffe, dass mein Bub genauso viel Spaß wird einmal dabei und dass ich den Betrieb weiterführen will.
23:50Für mich hat es eigentlich die Entscheidung auch nicht wirklich gegeben, ob ich jetzt Bauer werde oder nicht.
23:56Ich bin so groß geworden und habe mit dem einfach eine Reisenfreude.
24:00Das ist einfach das, was ich da möchte.
24:04Neben der Landwirtschaft betreibt Familie Pranzl ein uriges Gasthaus.
24:09Nur durch das gute Zusammenspiel der Generationen kann das Tagwerk gelingen.
24:31Mutter Karin ist die gute Seele und Köchin des Hauses.
24:34So, da machen wir gleich einen Apfelstroh von den Gläupfeln, von den Reifen.
24:41Die Gästen mögen das eh recht gern.
24:43Und dann ist alles verwehrt, was so auf die Bahn steht.
24:48Wir bemühen uns überhaupt immer, dass wir alles, was wir produzieren an Fleisch und Obst und Gemüse,
24:54dass wir das für die Gäste verkochen.
24:55Und Wanderer sind überhaupt Leute, die Natur und eigene Sachen sehr gut schätzen können.
25:02Und das freut uns auch.
25:05Die Familie stellt von Apfelsaft bis Most und Brot vieles selbst her.
25:15Leni, kannst du mir bitte Töpfel bringen für Apfelstroh?
25:18Unterstützung bekommt Karin von ihrer Schwiegertochter Magdalena,
25:22die ihr tatkräftig zur Seite steht.
25:25Ursprünglich hat Karin andere Berufsvorstellungen verfolgt.
25:43Doch wie es das Leben so wollte, die Liebe brachte sie zum Pranzlerhof.
25:49Ich komme aus Wien, bin gelernte Diplom-Krankenschwester.
25:55So war auch mein Leben geplant.
25:58Aber wo die Liebe hinfällt, dann bin ich einfach da geblieben,
26:03weil ich eine Ex-Urlauberin bin auf dem Betrieb.
26:07Meine Eltern und mein Bruder und ich, wir haben da eigentlich immer Urlaub gemacht.
26:10So richtig kennengelernt, haben wir sich eigentlich dann,
26:15wir haben eine Saisonhäuferin gesucht im Gasthal, also Personal.
26:22Da hat, glaube ich, meine Schwester, meine Schwiegermutter jetzt angerufen,
26:27ob die Karin Zeitfeld, und die hat sich bereit erklärt,
26:30dass es im Sommer dann zwei Monate herkommt.
26:33Ja, und da hat es dann richtig gefängt.
26:36Der gelebte Zusammenhalt ist auf dem Mehrgenerationenhof wichtig.
26:41Wir arbeiten zusammen, weil anders kann man sich das ja nicht vorstellen,
26:47in so einem großen Betrieb, wo Gasthaus und Landwirtschaft eigentlich 24-7 mit mir rennen müssen.
26:54Da muss man einfach jung und alt zusammenhalten.
26:57Also für Zukunft wünsche ich mir, dass der Betrieb halbwegs rund weiterrennt.
27:03Ich wünsche mir, dass mir eine Saison das einfach weiterführt,
27:08wenn es auch ein bisschen anders wird, das macht auch nichts.
27:11Von der Gemeinde Laussa sind es nur ein paar Kilometer Richtung Süden bis zur Enns.
27:17Folgt man dem Strom etwa 12 Kilometer Fluss aufwärts, gelangt man in die Gemeinde Großramming.
27:24Auf einer Anhöhe liegt der Bauernhof von Familie Scharn-Reitner auf 600 Meter Seehöhe.
27:31Der Landwirtschaftsbetrieb erstreckt sich über eine Fläche von 120 Hektar und beheimatet 27 Mutterkühe.
27:37Gerald Scharn-Reitner hat den Hof unlängst von seinen Eltern übernommen und führte mit Hilfe seiner Frau Eva-Maria weiter.
27:46Der Arbeitsalltag beginnt stets in aller Früh.
27:49So fängt mein Arbeitstag mit der Frau an, dass er ein wenig zum Vieh geht.
27:54Ob es ihnen gut geht, dass alles passt.
27:58Wenn sie mir mit Kübel sehen, dann gehen wir zu fort. Das ist so schön.
28:03Da weißt du, geht es ihnen gut.
28:04Seit frühester Kindheit packt Gerald Scharn-Reitner fleißig mit an.
28:16Der Vater und die Mutter haben einen Nachfolger gesucht.
28:19Und natürlich habe ich gesagt, ja, wir machen es.
28:23Natürlich braucht die passende Frau auch dazu, dass du das überhaupt machen und leisten kannst.
28:27Die habe ich auch gefunden, Gott sei Dank.
28:30Und wir sind jetzt mit Leidenschaft Landwirte.
28:34Gemeinsam mit Vater Johann fahren sie regelmäßig auf ihre Almweiden.
28:39Da rauf, da sollten wir auch jetzt ein wenig dick machen, ein wenig Diestl und ein wenig Straf oben.
28:45Der Vater und meine Frau und der Bruder, die helfen mir und unterstützen mir auch da nebenbei.
28:50Das ist schon sehr gut.
28:52Und der Vater, der macht immer noch Sensen machen.
28:54Der kann das Tangen noch ein wenig.
28:56Und meine Frau tut es mit der Mutter Sensen noch ein wenig.
28:58Das ist ein bisschen eine Leichterung jetzt, was sie vorher nicht gehabt haben.
29:01Meine Großmutter hat nur mit der Sex gemacht.
29:03Es hat nichts anderes gegeben.
29:05Mein Vater hat es auch kennengelernt, aber ich lernte es von der Großmutter.
29:09Bei uns hat es ein eigenes Sensenwerk gegeben in der Lasse.
29:13Und das gibt es heute noch.
29:15Gott sei Dank.
29:16Weil es wird sicher nie angekommen.
29:18Die wird immer gebraucht werden.
29:20Eines Tages ist mein Mann zu mir gekommen, beziehungsweise auch die Schwiegereltern haben eigentlich gleich gemeinsam mit uns geredet darüber,
29:26ob man sich das vorstellen konnte da herinnen, dass wir das übernehmen.
29:30Und durch das, dass ich meine Kinder da schon mit einem Bauernhof zum Tag gehabt habe,
29:36habe ich eigentlich nicht lange überlegen das und habe mir das gut vorstellen können.
29:40Der Hof ist umgeben von einem weitreichenden Waldgebiet.
29:43Gerald kümmert sich als Forstwirt und Jäger um das gesamte Areal.
29:47Mein Betrieb ist so groß, dass wir eine Teigenjagd haben.
29:51Da fahren wir 72 Hektar Wald und 50 Hektar Grönland.
29:56Und die bejagen wir seit fünf Jahren.
29:59Also seitdem der Foto übergeben hat.
30:01Wo wir auch noch nicht Jäger sind.
30:03Seit vier Jahren haben wir die Jagdprüfung.
30:04Ich habe meine Frau gemacht.
30:06Für mich ist auch eine große Freude, dass ich auf meinen eigenen Betrieb jagen kann.
30:09Das ist nichts Schöneres.
30:11Du gehst raus von der Haustür und gehst eigentlich ins Jagdrevier schon.
30:14Ab und zu ist mein Sohn oder meine Tochter dabei.
30:18Die wollen auch jagen, mitgehen.
30:20Da streiten sie sich eh meistens drum.
30:22Und ja, es ist schön, dass sie auch so eine Leidenschaft mitnehmen.
30:27Wenn das Salz ausgetragen sind, sind die Kinder meistens dabei.
30:29Oder wenn den Hochstand herrichten, oder Spressl oder weiter, was euch da ein wenig so anfällt.
30:34Ja, das ist meine Leidenschaft.
30:36Das ist nach der Arbeit.
30:38Und du gehst jagen, kommst ein wenig runter, nichts Schöneres gibt.
30:44Und ich habe keine mitgegangen.
30:47Es ist mit so einer Freude, dass du einen weiterermittelst.
30:52Oder du kannst das Wald austragen.
30:55Oder du schaust, dass die Revierinrichtungen passen.
30:57Hochstand leitet da und da ist es ein bisschen schnell.
30:59Beim Brumbachstadel nahe ihres Waldes spielen zu festlichen Anlässen die örtlichen Jagdhornbläser ein Ständchen
31:11und lassen traditionell enstalerische Stücke erklingen.
31:16Nur einen Katzensprung weiter
31:45entlang des Enztales.
31:48Ebenfalls in der Gemeinde Großramming liegt das Gehöft von Familie Haagauer.
31:53Drei Generationen leben hier mit über 70 Tieren zusammen.
31:57Der Bauernhof beheimatet Jungrinder, Hühner, Schweine und 24 Milchkühe.
32:03Jungbäuerin Stefanie kümmert sich in erster Linie um die tägliche Stallarbeit
32:08und die Weiterverarbeitung der Milch.
32:10Bei unserem Hof wird die Milch verarbeitet von unserer Milchkühe.
32:20Das ist der Wahnsinn, was man aus der Milch machen kann.
32:22Ich mache jetzt nur frische Produkte, Joghurt, Topfen, Butter.
32:26Also ein Teil von unserer Milch wird verarbeitet von mir und der Rest halt dann in Milchkühe rein.
32:35Für die geschmackliche Verfeinerung der Milchprodukte hat Stefanie kreative Ideen.
32:41Heute mache ich Fruchtjoghurt.
32:46Das Joghurt wird ja immer recht gelobt.
32:48Das gefreut bei der Neube, wenn ich positive Rückmeldungen kriege.
32:51Weil es so müde ist und weil es halt einfach direkt von uns, von unserer Milchkühe kommt.
32:59Bauer David ist für die tägliche Stallarbeit zuständig.
33:02Nach dem Stall gehen, da machen wir die Viecher über auf die Warte.
33:07Da sind sie den ganzen Vormittag.
33:10Und das ist das, was ich immer alle lieber tue eigentlich.
33:13Weil wenn du dir nicht zuschaust, wirst du eine Rasse umeinanderhüpfen gehen.
33:17Gerade im Frühjahr, wenn sie rauskommen.
33:19Das ist einfach eine Freude.
33:20Der Hirz hat so wenig geregnet.
33:23Jetzt ist der Boden schön zu gehen.
33:28Das Gras wächst schön nachher.
33:31Und das taugt einem halt einfach.
33:33Wenn ich meine Viecher so anschaue, wie sie da draußen sind,
33:36dann weiß ich wieder, warum ich Bauerwein bin.
33:38Auch Großmutter Elisabeth hilft nach wie vor, engagiert im Familienverbund mit.
33:44Sie kreiert verschiedenste Brotsorten für den Eigenbedarf.
33:48Das Brotbacken selber, das habe ich eigentlich von meinen Schwägerinnen übernommen.
33:53Die hat mir das dann noch gelernt.
33:54Aber sie hat ja für ihre Kundschaften auch ein Brotbacken.
34:00Und ich habe gesagt, ich mag es aber nur für die eigene Familie.
34:06Ich habe eigentlich lauter Rücken und einen ganz kleinen Teil Weizenbrotmehl dazu.
34:16Immer macht es Spaß.
34:16Ich könnte mir das auch nicht vorstellen.
34:18Ohne eigenes Brot.
34:20Das gehört dort zu einem Haus dazu einfach.
34:24Solange ich kann, würde ich das machen für die ganze Familie.
34:28Elisabeth hat ursprünglich nicht vorgehabt, Bäuerin zu werden.
34:32Doch das Schicksal brachte sie zu David, ihrem Mann.
34:36Ich habe eigentlich auch andere Lebensplanung gehabt.
34:38Nach der Schule bin ich in ein Kloster gekommen.
34:41Dann habe ich mich halt einmal entschlossen, dass ich noch nicht war und bei mir dann noch nicht war.
34:45Dann ist es vielleicht doch anders gewesen, als ich mir das erwartet habe.
34:49Ich bin dann aus dem Kloster weggegangen, weil ich wollte halt einfach das, wie man so sagt, das weltliche Leben mehr.
34:56Bei uns ist eigentlich so der Bauch gewesen, dass in Herbst irgendwie ein Erntetanz veranstaltet worden ist.
35:02Und das ist von der Jugend aus gegangen.
35:04Und da haben wir uns kennengelernt, weil es auch unwesend war.
35:11Mittlerweile ist das Roggenbrot fertiggebacken.
35:16Voll schön waren.
35:18War sicher gut, dass es heute länger gehen konnte.
35:22Zuerst habe ich mir gedacht, wie wild das werden.
35:27Aber es ist ein wirklich schönes Brot.
35:29Ich spiele bei der Musi mit, bin bei den Oktanbläsern dabei.
35:35Das ist meine Leidenschaft mit der Musik einfach.
35:39Immer wieder probt David unter dem alten Nussbaum mit seinen Freunden traditionelle Blasmusikstücke.
35:46Musik
35:56Υπότιτλοι AUTHORWAVE
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37:58από του να πηγαίνω τροισταρία...
38:00ώστε να στωπηγ dedicώντας όμως όμως στην κατάξια κατάθρώPLE.
38:03πετάνω να με βάβει με μια δυνατότητας όμως και σε αυτό δύο,
38:08κακέρα να μεταξει δύο κέρδε, δεν θα χρησιμοποιήσει ως άχθροτε αυτή,
38:11και όμως να δυσκολύνουμε.
38:13Ένα γύ dipφηρεθεί να μην πρέπει να έχουμε την δύο,
38:18και αυτό μην έχουμε καίες πραγματικά.
38:21Υποδιέ μου ήταν καλά να συμβεθείς.
38:25Επίσης, είπαμε και μας είπαμε και παιδεύουμε.
38:27Σήμερα το μάλλον και είπαμε για τον ταινό και η κατάσταλή μου θα κάνει,
38:31και με τη χαψησία θα κάνω μια διάσκή εθνότητα.
38:34Δηλαδή, ο Ιδευτότητας βοχής της γερμαντικάς.
38:39Είμα και το γινωρίζα, δηλαδή ο συγχωρίζει με στραφήρας.
38:44Είμανει πως για την σύγχωριά και ο ασχέστημα.
38:50Ο Μαρός Μαρός έχει στις πρόσφυγες και την αξιωόγες, με μεγαλύτερους.
38:55Και ο δημοσίος θα φάβει με την πρόσφυγες.
38:58Και μπορούμε να μην μείνει στο τέλος.
39:03Είσαι σίγου μόνος μαζί μου.
39:06Δεμιουργοί.
39:07Δεμιουργοί.
39:08Αν ήμουν να γινωρίζω, αν δεν είχα παιδί γνωρίζει.
39:14Δε άντε, έγιναν να είχαμε.
39:17Υπότιτλοι AUTHORWAVE
39:47Am Sonntag ist nämlich ein großes Fest in der Neustifter Kirttag und da wollen wir natürlich auch singen.
39:52Ja, grüß dich.
39:53Ja, grüß dich, Rudi. Ich bin mir froh, dass wir bei dir auch mal sein dürfen.
39:57Seitwärts vom Enstoi am Berg am Hochdron liegt Wächter, liebst der Fall.
40:06Ich tue das einfach gern. Das ist für mich ganz was anderes. Man kommt auf die Nacht einmal fort, man kommt zusammen mit Späseln.
40:13Ja, grüß dich.
40:43Das ist einfach schön.
40:50Das ist einfach schön, wenn man da bei uns sitzt und man singt. Das ist einfach eine Freude für mich.
41:02Am Hof von Familie Holzner in Maria Neustift herrscht heute reges Treiben.
41:22Immer im Sommer, so um den 15. August, um den Feiertag, kommen dann oft die Gräuterbüscher und dann bei uns die Gräuterbüscher machen und schauen eine Gräuterbüscher noch einmal an.
41:32Und ich tue ihn gern bochen und dann sitzen wir uns gemütlich zusammen auf einem Kaffee.
41:37Wir binden heute unsere Gräuterbüscher. Wir sammeln das ganze Jahr, sammeln wir schon die Kräuter für diesen besonderen Tag, die am 15. August an die Leute verschenkt werden.
41:49Neustift der Gräuterbüscherl und Neustift der Gräutersalz, die wir vorbereiten eigentlich das ganze Jahr schon.
41:57Im Frühjahr beginnen wir schon mit dem Kräutersammeln für unser Kräutersalz und auch die Kräuter, die wir für die Gräuter brauchen.
42:03Wir sind heute am Hof von der Familie Holzener und die Silvia hat uns eingeladen, ihre Kräuter vom Garten und vom Hof dürfen wir auch mit einbinden und dann am 15. an die Leute verschenken.
42:16Die drei Kinder der Nachbarsfamilie Stubauer sind zu Besuch und proben einige Stücke für ihren Auftritt beim großen Dorffest.
42:33Tradition und Brauchtum ist natürlich bei uns auch irgendwie ganz, ganz wichtig, dass die sich erhalten bleibt für die nachfolgenden Generationen.
42:53Die Frauen der Goldhaugen- und Kopftuchgruppe Maria Neustift verkörpern mit ihren bestickten Gewändern
43:01und dann ein traditionell neustifterisches Kulturgut.
43:07Musik
43:31Das Ensttal, samt seinem majestätischen Fluss, ist ein kleiner Garten Eden und strahlt eine natürliche Kraft in die Ecken und Winkel Oberösterreichs.
43:45Musik
43:46Musik
43:53Musik
43:57Musik
44:06Musik
44:08Ευχαριστώ.
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