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Im Jahr 2025 sind in Österreich 16.284 Asyl-Anträge gestellt worden. Das sind deutlich weniger als die 25.360 im Jahr davor bzw. bedeutet es einen Rückgang von 36 Prozent. Letztmals niedriger war die Zahl 2020 (14.775). Nur 42 Prozent der im Vorjahr eingebrachten Anträge waren originär, also von Personen, die neu (außerhalb des Familiennachzugs) nach Österreich gekommen sind.

Quelle: APA/bes; Thumbnail: APA/Georg Hochmuth

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Transkript
00:00Innenminister Gerhard Karner hat am Freitag die Asylbilanz für das Jahr 2025 präsentiert.
00:06Demnach hat es weniger Asylanträge und mehr Abschiebungen gegeben.
00:10Die Asylanträge im Jahr 2025 waren 16.284 Anträge.
00:18Das ist ein Rückgang von 36% gegenüber dem Vorjahr und wiederum ein Rückgang von 72,5% gegenüber dem Jahr davor.
00:31Also ein deutlicher Rückgang bei den Asylanträgen.
00:3616.284 im Summe im Jahr 2025.
00:4142% der im Vorjahr eingebrachten Anträge waren originär, also von Personen, die neu nach Österreich gekommen sind.
00:496.849, die neu zusätzlich nach Österreich gekommen sind.
00:55Originäre Anträge, sogenannte Erstanträge.
00:59Und hier die Entwicklung der letzten zehn Jahre, hier auch eine massive Reduktion ist in diesem Bereich auch gelungen.
01:08Einen Rekord gab es bei den Ausreisen.
01:1014.156 Menschen mussten im letzten Jahr Österreich verlassen, wurden abgeschoben, außer Landes gebracht.
01:20Das sind fast 40 pro Tag.
01:24Und auch an dieser Stelle klar gesagt, auch wenn das die höchste Zahl,
01:26und es ist die bisher höchste Zahl an Abschiebungen, an Rückführungen, die es je in einem Jahr gegeben hat,
01:33auch wenn das die höchste Zahl ist, die über das gemacht wurde, sind wir noch nicht zufrieden.
01:39Wir müssen diesen Weg ganz konsequent weitergehen.
01:43Da gibt es keinen Grund zum Jubeln, das ist ein Auftrag, hart in dieser Richtung auch weiterzuarbeiten.
01:49Größte Flüchtlingsgruppe waren heuer erstmals seit vielen Jahren nicht Syrer, sondern Afghanen.
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