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Kurzfilme
Transkript
00:00Help! I need somebody. Help! Not just anybody. Help! You know I need someone. Help! Help me if you can. I'm feeling down. And I do appreciate you being around. Won't you please, please help me, help me, help me?
00:30Good morning, Frau Pohl. Brautstrauß gefangen. Cool.
00:37Frau Pohl, erst nicht mitmachen wollen, dann den Brautstrauß fangen. Wann wird denn jetzt geheiratet?
00:44Frau Pohl, hab schon gehört, Sie haben den Brautstrauß gefangen? Mechthild Wagner. Klingt gut.
00:51Ja, ich habe den Brautstrauß gefangen und nein, ich weiß nicht, wann ich heirate und wenn. Dann bleibe ich bei Pohl.
00:56Okay. Und Sie sind gekommen, um mir das zu sagen?
00:59Natürlich nicht. Auch wenn Lukas auf Hochzeitsreise ist. Sie haben zu viele Schichten übernommen. Da müssen Sie noch mal ran.
01:10Morgen, Frau Pohl. Er hat sich echt von ran getrennt?
01:16Hoffentlich kommt er schnell drüber hinweg.
01:28Was ist los?
01:31Was hab ich denn da verpasst?
01:33Seit der Hochzeit von Lukas und Sophia schmachten die beiden sich übertrieben an.
01:36Wir sind total verknallt.
01:37Ah.
01:38Was steht dir denn so rum?
01:43Den Sauerstoff kennen Sie ja noch aus dem Krankenwagen. Damit bekommen Sie besser Luft.
01:50Hallo.
02:01Frau Lauper, ich bin Doktor Abbas. Laut Notärztin haben Sie ganz plötzlich Atemnot bekommen?
02:06Und Schmerzen in der Box.
02:07Sie haben schwere Rhythmusstörungen. Hatten Sie schon mal Probleme mit dem Herzen?
02:12Wenn Sie sich bewegen?
02:13Nein, hatte sie nicht.
02:14Wie? Wie Lilly sagt?
02:17Meine Mutter hat Multiple Sklerose. Pflegegrad 3.
02:20Ah, okay. Bei Multiple Sklerose leiden nicht nur die Nervenzellen. Auch Kardiomyopathien sind nicht ungewöhnlich. Das sind strukturelle Veränderungen im Gewebe der Herzmuskulatur.
02:32Wir nehmen Sie jetzt erst mal stationär auf, ja? Ich hätte gern großes Blutbild, BNP, NT, ProBNP und Troponin.
02:38Ihre Versichertenkarte haben Sie dabei? Ja. Wo soll ich da hin? Zeige ich dir. Ich beeile mich, Mama, ja?
02:49Keinen Stress. Ich bin ja hier gut aufgehoben.
02:59Tja, ich nehme ihn jetzt erst mal Blut ab.
03:08Ja?
03:09Hallo.
03:10Konrad, was machst du denn hier?
03:11Ich war gar nicht gegen Wein ausliefern, da dachte ich, ich kann gleich die Deko-Sachen von der Hochzeit wieder mitnehmen.
03:14Du, die habe ich in den Abstellraum gebracht, den Gang runter. Wo ist denn der Schlüssel?
03:18Na Mann, aber wenn wir zwei heiraten, dann wird das nicht so hoppla hopp wie bei Sophia und Lukas.
03:23Nein.
03:24Wir könnten ja auf dem Weingut heiraten, bei meiner Tochter. In der Pfalz?
03:25Na gut, ein bisschen weit weg von Aachen.
03:26Ja, das können wir ja alles noch besprechen.
03:27Nein.
03:28Wir finden auch hier bestimmt was Schönes. Ich höre mich mal um. Und dann freue ich mich
03:29auf Dein Gewebe.
03:30Und dann freue ich mich auf Dein Gewebe.
03:31Und dann freue ich mich auf Dein Gewebe.
03:32Und dann freue ich mich auf Dein Gewebe.
03:33Und dann dachte ich, ich kann gleich die Deko-Sachen von der Hochzeit wieder mitnehmen.
03:34Und dann dachte ich, ich kann gleich die Deko-Sachen von der Hochzeit wieder mitnehmen.
03:35Du, die habe ich in den Abstellraum gebracht, den Gang runter.
03:36Wo ist denn der Schlüssel?
03:37Wir könnten ja auf dem Weingut heiraten, bei meiner Tochter.
03:42In der Pfalz?
03:44Na gut, ein bisschen weit weg von Aachen.
03:47Ja, das können wir ja alles noch besprechen.
03:49Ei, wir finden auch hier bestimmt was Schönes. Ich höre mich mal um.
03:52Und dann freue ich mich auf Deinen Brautstrauß.
03:55Konrad, wir müssen nichts überstürzen.
03:58Nein, wir müssen nichts überstürzen. Aber das wird eine Hochzeit, von der alle noch lange reden werden.
04:02Ja, genau. Aber jetzt erst mal...
04:06Den Gang runter, im Abstellraum.
04:08Ich habe viel zu tun.
04:10Dann will ich dich auch nicht länger stören.
04:36Kümmerst du dich ganz allein um Deine Mutter?
04:45Nein, zweimal am Tag kommt noch ein mobiler Pflegedienst.
04:48Könnte ich die Karte auch später abholen? Ich würde gerne zu meiner Mutter.
04:54Ja, klar. Danke.
05:00So.
05:02Und jetzt bringe ich sie einmal zurück in den Rollstuhl.
05:04Danke.
05:05Ich mach den Schrank.
05:21Mist. Der Installateur wollte doch heute kommen, oder?
05:23Das stimmt gegen eins.
05:25Fahren Sie ruhig. Wir kümmern uns um Ihre Mutter.
05:27Ach nee, alles gut. Ich rufe den an. Der soll morgen kommen.
05:30Sitzt du gut?
05:36Danke.
05:37Welches Zimmer?
05:392,05 Uhr. Aber ich bringe Ihre Mutter gerne.
05:41Ich mach das schon. Alles gut.
05:43Dankeschön.
05:47Petermann. Jens Petermann. Ich bin mit dem Fuß umgeknickt.
05:50Es wäre schön, wenn es schnell ginge.
05:52Finde ich auch schön.
05:53Was ist passiert?
05:54Mir ein bisschen peinlich.
05:56Sexunfall gehabt.
05:58Sexunfall. Nicht schlecht.
06:01Badezimmer. Beim Duschen. Ausgerutscht.
06:04Dann sind Sie immerhin frisch gewaschen. Haben wir ja auch nicht immer.
06:07Schön, wenn ich Ihnen eine Freude bereiten kann.
06:15Ein Moment dauert schon.
06:17Und wie lange dauert bei Euch so einen Moment?
06:19Sie haben die Wahl.
06:20Ärztin, kompetent, bald verfügbar, gewöhnungsbedürftig.
06:24Oder Arzt, kompetent, nett, dauert länger.
06:29Gewöhnungsbedürftig. Genau mein Ding.
06:31Dann nehmen Sie bitte Platz.
06:33Okay. Danke.
06:45Kann ich Ihnen helfen?
06:46Nein, nein, danke. Ich bin nur falsch ausgestiegen.
06:48Sie sind doch Konrad. Mechtels Verlobter.
07:03Mechtels Verlobter.
07:05Ja.
07:06Hey.
07:11Ich bin Astrid. Mechtels Schwester.
07:13Ach, Astrid.
07:15Das ist ja eine Überraschung.
07:16Mechtels hat gar nicht gesagt, dass du kommst.
07:19Ja, das hat sich auch ganz spontan ergeben. Sie ist doch in ihrem Büro, oder?
07:23Ja, wo sonst.
07:24Stimmt, wo sonst. Unsere kleine Streberin war es. Ja, die wird sich nie ändern. Stimmt's, Conny?
07:31Und wie lange bleibt sie im Pflegeteins?
07:36Kommt drauf an. Bei zweimal am Tag maximal eine bis anderthalb Stunden insgesamt.
07:41Redet ihr über die Laupers?
07:43Mhm.
07:44Bis auf den Pflegedienst kümmert sich Lilly ganz allein um ihre Mutter.
07:47Dann gibt's einen Fachausdruck für. Young Carers.
07:50In Deutschland sind es fast eine halbe Million Minderjährige, die sich um kranke Familienmitglieder kümmern.
07:55Mhm.
07:56Dann kommen sie mir bei den Laupers auch vor.
07:57Ja, aber das ist doch nicht richtig.
07:59Nee, ganz bestimmt nicht. In dem Alter hat man genug damit zu tun, sich selbst zu finden.
08:03Da sollte man nicht auch noch so eine Verantwortung tragen müssen.
08:05Also, wenn ich euch irgendwie helfen kann, sagt Bescheid, ja?
08:09Danke.
08:12Netter Mann übrigens, denn Conny. Wir haben uns gerade im Aufzug kennengelernt.
08:15Ja, ist er. Und er heißt Konrad.
08:17Wie lange bleibst du?
08:18Weiß ich noch gar nicht.
08:20Und was machst du in Aachen?
08:22Lars, genau. Schon mal was davon gehört?
08:25Das sind Männer, die Frauen Freundschaftsanfragen auf Social-Media-Kanälen schicken,
08:30weil sie angeblich ach so begeistert von ihnen sind.
08:33Aber die kenn ich. Die werden gelöscht und gut ist.
08:36Wow. Mächtig.
08:39Sind die von Conny grad?
08:41Das musst du hier hinstellen.
08:43Du kannst sie doch viel besser sehen.
08:46Komm.
08:47John Stevenson aus Pittsburgh. General bei der Air Force im Ruhestand.
09:02Ja, das ist ja bestimmt gar nicht er auf dem Foto.
09:04Natürlich nicht. Das ist ein Fake.
09:07Geantwortet habe ich trotzdem.
09:09Astrid, das verstehe ich nicht. Du hast doch selbst gesagt, das sind Betrüger.
09:13Ich habe aus rein professionellen Gründen geantwortet.
09:16Ich schreibe einen Artikel über Love Scammer.
09:19Ach so.
09:20Ja, es fallen ja immer noch Frauen auf solche Typen rein.
09:22Na ja, wenn man einsam ist, dann möchte man daran glauben, endlich geliebt zu werden.
09:33Ah, ist die für uns?
09:35Äh, ja, aber ich...
09:39Hi.
09:42Hi.
09:45War echt eine tolle Hochzeit, oder?
09:47Ja, total.
09:48Ja, total.
09:51Hier.
09:55Da hat ein neuer Inder aufgemacht, der soll mega sein.
09:58Da hat ein neuer Inder aufgemacht, der soll mega sein.
10:02Klingt gut.
10:04Ich liebe Indisch.
10:06Ich auch.
10:09Ich... ich liebe Indisch.
10:12Mag ich auch gern.
10:14Also, wenn du Lust hast, ähm...
10:18Wir können ja heute Abend zu unserem Essen gehen.
10:22Ja, gerne.
10:24Nach Feierabend am Empfang.
10:26Super!
10:30Ich bin jetzt hier ja fast fertig.
10:32Und, ähm, übrigens, Herr Abrahams wartet in Zimmer 214 auf dich wegen seiner Kur und...
10:36Ja, ich...
10:37Der Empfang ist auch gar nicht besetzt.
10:41Warte.
10:42Auszubildende Mia Kunze.
10:45Danke.
10:52Hey.
10:54Ach, ja. Ähm, hier einmal die Karte.
10:57Danke. Äh, könnte ich noch ein Kissen haben für meine Mutter, wegen ihren Beinen.
11:00Und wegen dem Essen habe ich dir eine Liste gemacht, wegen ihren Unverträglichkeiten.
11:05Okay.
11:06Jetzt gebe ich an die Küche weiter.
11:08Danke.
11:10Meine Hackermädels haben jedenfalls alles über ihn herausgefunden.
11:14Die IP-Adresse führt zu einem Jens Petermann hier in Aachen.
11:19Ich war vorhin an seiner Wohnung.
11:21Wollte mal sehen, wie er so lebt.
11:23Ja, und?
11:24Ja, als ich ankam, stieg er gerade humpelt in ein Taxi.
11:27Und ich habe gerade noch gehört, wie er meinte, zur Karls Klinik.
11:31Was, der ist hier auf der Aufnahmestation?
11:33Mhm. Schau mal hier.
11:36Wow, der hätte ja gar kein Fake-Foto gebraucht.
11:39Ich hätte das gehört doch zur Masche.
11:41Weiß ich doch.
11:43Mein Problem ist, dass er mich kennt.
11:46Ich habe ja ein echtes Foto von mir benutzt.
11:49Und da kommst du ins Spiel.
11:51Wir müssen so viel wie möglich über ihn herausfinden.
11:55Und welche Informationen brauchst du?
11:57Na ja, alles, was sein Privatleben betrifft.
11:59Ist er verheiratet? Geschieden?
12:02Ist er pleite? Arbeitet er allein?
12:04Oder steckt eine ganze Organisation dahinter?
12:06Und ganz wichtig, der muss immer mit mir chatten können.
12:12Astrid, lass mich mal machen.
12:14Wo ist denn jetzt die gewöhnungsbedürftige, aber kompetente Ärztin?
12:24Palim, Palim!
12:27Herr Petermann ist mit dem linken Fuß umgeknickt.
12:30Warum sehe ich dann noch den Schuh am linken Fuß?
12:32Ah!
12:36Ah!
12:37Blau, blau, blau sind alle meine Füße.
12:56Blau, blau, blau ist alles, was ich hab.
12:59Darum lieb ich alles, was so blaues.
13:04Weil ich dann einen Doktor von Arnstedt treffen kann.
13:08Ah!
13:10Ah!
13:11Das muss geröntgt werden. 600er Ibo.
13:15Wir sehen uns.
13:20Und sie hat heute einen sehr guten Tag.
13:28Paul, trägst du's kurz ein? Ich brauch die neue Medikation.
13:31Ja, klar.
13:3350 Milligramm.
13:34Tut mir leid, dass das mit Ron nicht geklappt hat.
13:43Ja.
13:45Mir auch.
13:49Hey, Single sein ist doch cool.
13:51Voll das freie Leben.
13:53Also kein nerviges, wo warst du, was machen wir heute.
13:56Du kannst tun und lassen, was du willst.
13:58Und jeden Tag jemand Neues daten, wenn du Bock hast.
14:00Das ist doch, das ist großartig.
14:01Für dich vielleicht.
14:04Seit wann bist du denn auf dem Singletrip?
14:09Ich dachte, du willst ne Beziehung.
14:11Ja, will ich auch.
14:13Aber das ist wahrscheinlich das Letzte, was Paul grad hören möchte.
14:15Ich wollt' dich nur trösten.
14:19Den Laptop können sie zum Röntgen aber nicht mitnehmen.
14:21Nein, nein, nein, nein.
14:22Das ist großartig.
14:24Das ist großartig.
14:26Für dich vielleicht.
14:28Seit wann bist du denn auf dem Singletrip?
14:29Kann ich den Röntgen aber nicht mitnehmen?
14:30Nein, nein, nein, nein.
14:31Das geht nicht.
14:32Wir beide sind unzertrennlich.
14:33Der bleibt bei mir.
14:34Es ist ja nur ein Abschied auf der Zeit.
14:35Nein, nein.
14:36Das sagen Sie immer.
14:37Sorry.
14:38Ich bringe Herrn Petermann zum Röntgen.
14:39Den Laptop können Sie gerne mitnehmen.
14:40Machen Sie ruhig weiter.
14:41Mich stört das nicht.
14:42Arbeiten Sie heute auf Station?
14:43Ja, bisschen Bewegung, bisschen Tapetenwechsel.
14:44Immer am Schreibtisch.
14:45Daraus sind man doch ein.
14:46Ich bin Schwester Mechthild.
14:47Schwester Mechthild?
14:48Sie sind meine Rettung.
14:49Bleiben Sie bloß bei mir.
14:50Genau das hab ich vor.
14:51Hast du gewusst, dass die Polo weiter aushilft?
14:52Vermutlich, weil Lukas im Urlaub ist.
14:53Der ist vier Wochen weg.
14:54Aber sie hat nur von heute gesprochen.
14:55Sicher?
14:56Ja, ja.
14:57Okay.
14:58Sie hat doch wirklich nur von heute gesprochen.
15:00Ja, ja.
15:01Sie hat doch wirklich nur von heute gesprochen.
15:02Ja, ja.
15:03Okay.
15:04Sie hat doch wirklich nur von heute gesprochen.
15:06Ja.
15:07Ja, ja.
15:08Ich bin Schwester Mechthild.
15:09Ich bin Schwester Mechthild.
15:10Schwester Mechthild.
15:11Sie sind meine Rettung.
15:12Bleiben Sie bloß bei mir.
15:13Genau das hab ich vor.
15:14Hast du gewusst, dass die Polo weiter aushilft?
15:16Vermutlich, weil Lukas im Urlaub ist.
15:18Der ist vier Wochen weg.
15:21Aber sie hat nur von heute gesprochen.
15:22Ihr kardiales Troponin ist erhöht.
15:26Das ist ein Eiweiß, das spezifisch bei einem Herzmuskelschaden ins Blut gelangt.
15:30Troponin?
15:31So wie man es spricht?
15:32Ja, genau.
15:33Frau Dr. Abbas wird es sicher gleich erklären.
15:35Erhöhte Troponinwerte können auf einen Herzinfarkt hindeuten.
15:38Können.
15:39Müssen aber nicht.
15:40Das müssen wir abklären.
15:41Ja?
15:42Zur weiteren Diagnostik würde ich Sie gern zum Herz-Echo schicken.
15:44Die wissen auch schon Bescheid.
15:45Die können gleich los.
15:46Alles klar.
15:47Wir tun alles, damit es dann der Mutter schnell wieder besser geht.
15:49Ja?
15:50Ähm.
15:51Mein Job.
15:52Ähm.
15:53Herr Petermann?
15:54Hm?
15:55Sie sind dann der Nächste.
15:56Ja?
15:57Ist gut.
15:58Sicher kommt Ihre Frau Sie bald besuchen.
15:59Meine Frau?
16:00Wie kommen Sie denn darauf?
16:01Na ja, falls sie kommt, dass ich ihr sagen kann, wo Sie sind.
16:06Okay.
16:07Der zieht wirklich die alte Nummer mit dem kranken Kind durch.
16:13Sie sind beruflich wohl sehr eingespannt.
16:14Hm?
16:15Oh Gott, ja.
16:16Und ähm.
16:17Sie sind beruflich wohl sehr eingespannt.
16:18Hm?
16:19Oh Gott, ja.
16:20Und ähm.
16:21Was machen Sie denn so, wenn man, wenn man fragen darf?
16:22Sie sind beruflich wohl sehr eingespannt.
16:23Hm?
16:24Oh Gott, ja.
16:25Und ähm.
16:26Was machen Sie denn so, wenn man fragen darf?
16:27Scott ist mein Ein und Alles.
16:28Aber die Medikamente sind unglaublich teuer.
16:29Ich weiß nicht, was ich machen soll.
16:30Ich bin total verzweifelt.
16:31Ich bin total verzweifelt.
16:32Ich bin total verzweifelt.
16:33Ich bin ein Kind durch.
16:34Ich bin ein Kind durch.
16:35Sie sind beruflich wohl sehr eingespannt.
16:40Hm?
16:41Ach Gott, ja.
16:42Und ähm.
16:43Was machen Sie denn so, wenn man, wenn man fragen darf?
16:48Scott ist mein Ein und Alles.
16:52Aber die Medikamente sind unglaublich teuer.
16:54Ich weiß nicht, was ich machen soll.
16:56Ich bin total verzweifelt.
16:57Entschuldige, ich will dich nicht mit meinen Problemen belasten.
17:00Ich liebe dich doch.
17:01Was für ein Gesilze.
17:07Deine Probleme sind meine Probleme, Liebling.
17:10Wie viel brauchst du denn?
17:262.000 Dollar.
17:27Oh, oh.
17:28Der geht ja gleich aufs Ganze.
17:33Natürlich helfe ich dir.
17:37Ich freue mich schon so darauf, wenn wir uns endlich sehen.
17:41Herr Petermann?
17:43Mensch, das ist staubig hier.
17:45Ich bin gleich soweit.
17:46Eine Sekunde noch.
17:48Sie können einmal hier im Wartebereich Platz nehmen.
17:52Okay.
17:53Bis gleich.
17:54Willst du vielleicht was trinken?
18:07Ja, alles gut.
18:08Danke.
18:09Wie lange hat deine Mutter schon MS?
18:13So zehn Jahre.
18:14Und kümmerst du dich schon die ganze Zeit um sie?
18:17Na ja, am Anfang konnte sie noch ziemlich viel alleine machen.
18:20Aber in den letzten drei Jahren ist es schon schlimmer geworden.
18:25Ich habe einfach 15 Punkte in meiner letzten Abiklausur.
18:28Super.
18:29Ja.
18:30Willst du studieren?
18:31Ja, Architektur.
18:32Und wo?
18:33Berlin, Köln, Hamburg.
18:34Ja, Aachen.
18:35Ich muss mich ja auch um meine Mutter kümmern.
18:39Ich brauche ein ZVK auf der 203.
18:44Okay.
18:45Wenn Sie noch was vom Kiosk fragen möchten, einfach herrufen.
18:49Ja.
18:50Hi.
18:51Hi.
18:52Ich habe gerade einen Patienten.
18:57Ich habe gerade einem Patienten was zu essen gebracht.
18:59Ach ja.
19:00Okay.
19:01Ja.
19:05Was wird denn das?
19:07Die haben sich gerade getrennt.
19:09Hm.
19:10Alles ist schwierig, bevor es einfach wird.
19:16Hast du heute Abend Zeit?
19:17Dann können wir noch mal über alles reden.
19:18Hat sich deine Einstellung zu unserer Beziehung denn geändert?
19:21Es kann doch nicht alles vorbei sein, nur weil ich mir rein theoretisch eine offene Beziehung
19:25vorstellen könnte.
19:26Ist doch noch gar nichts passiert.
19:28Ja, ja.
19:29Du sagst es noch.
19:30Und ich will nicht mit jemandem zusammen sein, wo ich das Gefühl habe, er kann sich nicht
19:34ausleben.
19:35Das stimmt doch gar nicht.
19:36Jetzt aber.
19:55Zuschauen von Krankenschwester wollte ich nicht. Ich wollte ZVK, a.k.a. Zentraler Wegenkatheta.
20:00Du hast aber auch so viel gelernt. Ich freue mich für dich. Jetzt hast du es geschafft.
20:15Ja.
20:19Frau Lauper?
20:20Im Herzecho kann man eine linksventrikuläre Wandbewegungsstörung erkennen.
20:26Da ihre Herzkranzgefäße betroffen und ihre Troponinwerte erhöht sind, denke ich, dass
20:30es sich um eine koronare Herzerkrankung handelt.
20:34Kommt das von der MS?
20:35Nein.
20:36Ich habe sie zum Herzkatheter angemeldet.
20:38Und was wird da gemacht?
20:39Der Katheter zeigt, wo die Gefäßverstopfung vorliegt.
20:42Das kann man auf dem Monitor sehr, sehr gut erkennen.
20:44Und gegebenenfalls auch gleich einen Stand setzen, um das Gefäß wieder durchgängig
20:47zu machen.
20:49Das Ganze bedeutet, dass die Arterien nicht ganz frei sind.
20:52Aber die Untersuchung ist schmerzfrei.
20:54Sie verspüren höchstens einen Druck im Brustkorb.
20:58Ich würde Frau Lauper jetzt für die OP fertig machen.
21:00Gut.
21:01Wir sprechen im Anschluss nochmal, ja?
21:06Stand.
21:07Was kommt denn noch alles?
21:10Wir kriegen das hin, Mama.
21:14Du willst ihm doch nicht ernsthaft 2.000 Dollar geben.
21:16Das Geld siehst du nie wieder.
21:19Boah, der kriegt natürlich keinen Cent von mir.
21:21So.
21:22Jetzt erzähl mal.
21:23Was hast du denn rausgefunden?
21:24Nicht so viel.
21:27Ja, eh, gar nichts.
21:28Du bleibst aber trotzdem dran, ja?
21:30Wie wirkt er denn so auf dich?
21:33Ja.
21:34Ich bin gleich wieder auf Station.
21:36Der Dienstplan.
21:37Elisabeth ist nochmal drüber gegangen.
21:39Achso, ja.
21:40Danke.
21:41Herr Petermann ist unglaublich charmant und sogar noch attraktiver als auf dem Foto.
21:45Astrid.
21:46Der kann einen angucken.
21:48Als ob's nur dich auf der Welt gäbe.
21:51Mechthild?
21:53Ja, gerade das sind die gefährlichsten.
21:54Ganz genau.
21:55Das ist ein ganz abgebrühter Betrüger.
21:58Hier.
21:59Meine Ex-Frau hat im Scheidungsverfahren meine Konten einfrieren lassen.
22:03Jetzt dauert es noch, bis ich an mein Geld komme.
22:06Ich bin so verzweifelt, mein Sohn darf nicht sterben.
22:09Was für ein Schwachsinn.
22:10Ja.
22:11Und trotzdem gibt's Frauen, die daran glauben.
22:13Oder glauben wollen.
22:14Ich habe ihm jedenfalls geantwortet, dass ich ihn verstehe und dass ich ihn selbstverständlich finanziell unterstützen werde.
22:22Na, jetzt antwortet er nicht mehr.
22:24Na ja, sein Laptop liegt ja auch in der Schwesternkanzel.
22:26Den muss ich ihm natürlich abnehmen vom Röntgen.
22:29Ich warte auf dich, ja?
22:36Bis gleich, mein Schatz.
22:41Bis gleich.
22:47Komm, ich zeig dir den Wartebereich.
22:52Hast du eigentlich auch mal Zeit für dich?
22:54Also, machst du Sport oder so?
22:56Äh, ich reite.
22:59Naja, also, ich hatte mal eine Reitbeteiligung, aber das ging dann irgendwann nicht mehr.
23:06Und hast du einen Freund?
23:10Er hat Schluss gemacht.
23:13War ihm dann irgendwie alles zu blöd mit meiner Mutter?
23:16Nee.
23:18Klingt arschig.
23:21Nee, Yannis war schon okay, nur...
23:22ist halt schwierig, wenn man fast nie was zusammen machen kann.
23:31Hey, Sina.
23:33Amsterdam.
23:36Cool.
23:43Nee, ich kann nicht mit.
23:44Nein.
23:46Auch nicht nur übers Wochenende.
23:48Ja.
23:50Tschüss.
23:52Ist sie ihre Tochter, nicht ihre Pflegerin.
23:54Aber ich bin auch der einzige Mensch, den sie hat.
23:55Da.
23:56Zwei Kisten vom Riesling und zwei Kisten.
23:57Grauburgunder.
23:58Dein Wein kommt richtig gut an.
23:59Das hör ich gern.
24:00Ich stell dir ein paar Flaschen in den Kühlschrank, ja?
24:01Mach das, mein Lieber.
24:02Schlamm-Tutal für den.
24:03Schlamm-Tutal für den.
24:04Guck aussehend.
24:05Tolle Ausstrahlung.
24:06Schammernd.
24:07Sie hätte mir regelrecht weggeschnappt.
24:08Der arme Herr Wagner.
24:09Weinst du, sie steht auf ihm?
24:10Warum arbeitet sie wohl sonst auf einer Laufstation?
24:12Und sie wusste auch, wie er heißt.
24:13Ich bin auch der Kisten.
24:14Das ist ein Kisten vom Riesling und zwei Kisten.
24:15Das ist ein Kisten vom Riesling und zwei Kisten.
24:16Frau Burgunder.
24:17Dein Wein kommt richtig gut an.
24:18Das hör ich gern.
24:19Ich stell dir ein paar Flaschen in den Kühlschrank, ja?
24:20Mach das, mein Lieber.
24:22Schlamm-Tutal für den.
24:23Guck aussehend.
24:24Tolle Ausstrahlung.
24:25Schammernd.
24:26Sie hätte mir regelrecht weggeschnappt.
24:28Der arme Herr Wagner.
24:30Meinst du, sie steht auf ihm?
24:32Warum arbeitet sie wohl sonst auf einmal auf Station?
24:34Und sie wusste auch, wie er heißt.
24:36Ich bringe Herrn Petermann zum Röntgen.
24:39Dann hat sie ihn schon gekannt, bevor er in die Klinik gekommen ist.
24:43Sieht so aus.
24:45So, eure Bestellungen sind schon fertig.
24:48Bitte.
24:49Wir können auch hier essen.
24:50Nein, das geht nicht.
24:51Alles reserviert.
24:52Aber es ist doch ...
24:54Es kommt gleich eine große Gruppe.
24:56Eine sehr große Gruppe.
24:57Also das geht alles auf Onkel Safi heute.
24:59Und ihr müsst doch bestimmt schnell wieder auf Station hoch, ne?
25:01Ich hab heute sehr viel zu tun.
25:05Schönen Tag euch.
25:13Jetzt weiß ich, warum Mechthild nicht mit mir über unsere Hochzeit sprechen will.
25:20Tut Ihnen da was weh?
25:22Nein, nein, das ist nur eine geschwollene Mandel.
25:24Das ist nichts.
25:25So, nicht gebrochen.
25:26Nur verstaucht, kühlen, hochlagern.
25:28Kompressions ...
25:32Bandage?
25:34Nee, ich will jetzt gar nicht wissen.
25:36Frau Doktor, Herr Petermann hat Schmerzen am Hals.
25:39Mhm.
25:40Wo denn genau?
25:42Ach, das ist nichts.
25:43Das ist nur eine kleine Schwellung.
25:46Aber der Schmerz zieht sich hier so ins Ohr hoch.
25:50Ohr hoch.
25:51Was ist denn mit Ihrer Stimme?
25:52Was ist denn mit Ihrer Stimme?
25:57Spatel.
26:05Mund auf.
26:08Zunge raus.
26:09Können Sie die Zunge bitte gerade machen?
26:12Herr Elfer!
26:14Ist nicht gerade?
26:15Nein.
26:17Also, könnte sein, dass da was im Kopf ist, was nicht hingehört.
26:23Im Kopf, was nicht hingehört?
26:24Irrentumor.
26:25Also, ähm, wir machen MRT ohne Kontrastmittel, Notfall, stationär aufnehmen, Blut mit CAP.
26:38Ähm, Irrentumor?
26:40Frau Doktor, ist manchmal etwas.
26:41Ja, ja, gewöhnungsbedürftig, ich weiß.
26:44Jetzt warten Sie erst mal die Untersuchung ab.
26:49Sie hat keine Hobbys, verheirat nie mit ihren Freundinnen und sogar ihr Freund hat mit ihr Schluss gemacht.
26:54Lilly opfert sich komplett für ihre Mutter auf.
26:57Ja, das ist leider typisch in solchen Familienkonstellation.
27:04Lilly ist da reingewachsen, sie, sie kennt es nicht anders, das ist in ihr drin.
27:08Die Verantwortung, das Pflichtgefühl, die Liebe.
27:13Ja, und die Mutter lässt das einfach so zu?
27:16Lilly hat kein eigenes Leben.
27:19Sie geht davon aus, dass ihre Mutter sie braucht.
27:22Und dass sich niemand so gut um sie kümmern kann, wie sie selbst.
27:30Ja?
27:32Okay, alles klar.
27:34Nee, das glaube ich jetzt nicht.
27:35Ist das Petermanns Laptop? Hast du den aus der Schwesternkanzel genommen?
27:39Du, wenn der noch andere Frauen abzocken will?
27:41Astrid, das geht zu weit.
27:43Du wolltest mir doch helfen, ihm das Handwerk zu legen.
27:45Aber doch nicht so.
27:47Och, mich, die jetzt sei doch nicht immer so moralisch.
27:49Astrid, ich bewahre dich hier grad von einem Riesenfehler.
27:51Wenn das rauskommt, der kann dich anzeigen.
27:53Astrid!
27:54Astrid!
27:55Ich bewahre dich hier grad von einem Riesenfehler.
27:56Wenn das rauskommt, der kann dich anzeigen.
27:58Pff!
28:00Astrid!
28:09Der Druck auf ihrer Brust sollte durch den Stand verschwunden sein.
28:12Ja, ich kann wieder tief atmen.
28:14Gut.
28:15Ich habe ein tolles Gefühl.
28:16Sie sollten aber noch ein paar Stunden flach liegen bleiben.
28:17Geht das für Sie, Frau Lopper?
28:19Ja, das kriege ich hin.
28:20Gut.
28:21Ja, Abbas?
28:24Sag mal, hast du eigentlich seit dem Frühstück schon irgendwas gegessen?
28:28Kam ich jetzt noch nicht zu.
28:31Ich hatte auch noch keine Pause.
28:33Wir können uns ja was zusammenholen.
28:35Ja, geh doch mit. Na klar.
28:36Na klar.
28:37Okay.
28:43Ihre Tochter, die leistet eine ganze Menge.
28:48Ja, ich weiß.
28:50Lilly macht viel zu viel für mich.
28:52Glauben Sie nicht, dass sie manchmal befordert ist mit der Situation?
28:56Sie können sich nicht vorstellen, wie oft ich ihr sage,
28:59sie soll mal ihre Freunde treffen, rausgehen und Sachen unternehmen.
29:02Aber Lilly will das einfach nicht.
29:04Sie ist so pflichtbewusst.
29:06Dass sie nicht mehr mit ihren Freundinnen übers Wochenende wegfährt.
29:10Auch ihr Freund hat mit dir Schluss gemacht.
29:13Das weiß ich nicht.
29:15Davon hat sie mir gar nichts erzählt.
29:19Allerdings hat sie mir nicht den Eindruck vermittelt, als wäre sie unglücklich.
29:23Weil sie sich komplett zurücknimmt.
29:25Und ihr eigenes Leben hinten anstellt.
29:32Frau Lopper.
29:36Haben Sie schon mal von betreuten Wohngruppen gehört?
29:42Die gibt es auch speziell für Menschen mit MS.
29:44Ich weiß.
29:45Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass mich Tag und Nacht andere Leute anfassen,
29:55die mich umherschieben und ausziehen und waschen.
30:02Mit Lilly ist mir das alles so vertraut.
30:04Das verstehe ich.
30:05Sie sollten aber ihre Tochter loslassen.
30:06Sie wird sonst nie ihr eigenes Leben führen.
30:07Ja.
30:08Immer rein in die gute Stube.
30:09So, die Blutwerte sind okay.
30:10Keine Auffälligkeiten.
30:11Aber das MRT, das zeigt uns das hier.
30:12Mhm.
30:13Und dieser Klumpen, das ist der Tumor.
30:14Äh, Klumpen?
30:15Ja.
30:16Tumor, nein.
30:17Wir schallen.
30:18Ja, was ist denn das?
30:19Was ist denn das?
30:20Was ist denn das?
30:21Ja.
30:22Sie sollten aber ihre Tochter loslassen.
30:23Sie wird sonst nie ihr eigenes Leben führen.
30:24Ja.
30:25Immer rein in die gute Stube.
30:26So, die Blutwerte sind okay, keine Auffälligkeiten.
30:27Aber das MRT, das zeigt uns das hier.
30:30Mhm.
30:31Mhm.
30:32Und dieser Klumpen, das ist der Tumor.
30:33Äh, Klumpen?
30:34Ja.
30:35Tumor, nein.
30:36Wir schallen.
30:37Ja, was ist denn dann?
30:40Oh, Frau Puhl.
30:45Ja, können Sie sich auf die Liege legen?
30:47Können Sie aufstehen?
30:55So.
31:00Jetzt wird's kalt.
31:05Zack.
31:10Ja, genau.
31:11Ein kleines Aneurysma an der Halsschlagader.
31:14Aha, und dieser Klumpen, das ist Aneurysma?
31:17Äh, die Aussackung.
31:18Genau.
31:19Also, er bekommt Blutverdünner, aber vorher geht's um Keuling.
31:23Keuling im Sinne von Keulen?
31:25Im Sinne von, ähm, Mikrokatheter.
31:29Mit einer winzigen Metallspirale.
31:32Kommt hier rein, wird bis zum Aneurysma vorgeschoben,
31:35in die Aussackung gesteckt, kaum drin rollt sich die Spirale auf,
31:39es kommt zur Blutgerinnung, dann bildet sich ein Thrombus
31:42und der, der verschließt das Aneurysma.
31:44Danke, danke.
31:45Alles fertig, machen zur OP.
31:47Konrad, Mechtheld ist unmöglich. Sie verhindert gerade, dass ich meine...
32:02Ich glaube, Mechtheld hat einen anderen.
32:04Was?
32:05Wirklich?
32:06Sie war so...
32:07Sie hat einen Patienten den Himmel so richtig an.
32:12Hat auf Station sogar eine Schicht übernommen, wegen diesem Petermann.
32:16Obwohl sie so viel im Büro zu tun, als macht sie sonst so eine Ausnahmesituation.
32:20Was ist daran so lustig?
32:23Petermann ist...
32:25Mal her, Petermann ist ein Internetbetrüger, ein sogenannter Love Scammer.
32:31Und jetzt ist er hinter Mechthelds Geld her, oder was?
32:33Hinter meinem.
32:34Ich will ihn auffliegen lassen und Mechtheld hilft mir dabei.
32:38Das ist ein Ding.
32:41Aber Conny...
32:44Psst!
32:45Bitte behalte es für dich, ja?
32:49Meine Mächtheld, immer unerschrocken.
32:54Das ist eine wunderbare Schwesteraustritt.
33:00Ron wollte noch mal sprechen.
33:02Ich habe jetzt einen klaren Cut gemacht.
33:04Das war richtig so.
33:05Wer weiß, was mich noch alles erwartet hätte.
33:09Egal.
33:11Ich will jetzt erstmal mal in Ruhe.
33:12Aber nicht zu lange, ja?
33:14Ich glaube, die ganzen Single-Typen werden alle ziemlich traurig, wenn du nicht bald wieder auf dem Markt bist.
33:20Was machst du heute Abend? Wir könnten vielleicht...
33:22Ich gehe essen mit Ava.
33:24Ich glaube, das könnte richtig was werden.
33:26Aha.
33:27Sie haben mir eben noch vorgeschwärmt, wie gern sie Single ist.
33:30Was?
33:31Ja, von wegen, sie liebt ihre Freiheit und dass sie niemanden nervt und sie jederzeit jemanden denkt.
33:34Und sie jederzeit jemanden daten könnte, wenn sie will.
33:41Was machst du hier?
33:43Ich werde mit dem Mistkerl reden.
33:44Und ich muss es ausbaden, genau wie früher.
33:47Ach, jetzt reg dich auf, Mächtig.
33:48Schwester Mechtheld!
33:50Schwester!
33:51Schwester!
33:59Astrid?
34:01Was machst du denn hier?
34:02John Stevenson aus Pittsburgh.
34:04Sie sind ein Betrüger.
34:06Aber damit ist jetzt Schluss.
34:07Astrid Krüger, Journalistin.
34:08Sie werden keine Frauen mehr ausnehmen.
34:09Ich schreibe einen Artikel über Sie und über Ihre fiesen Machenschaften.
34:10Astrid, Herr Petermann kommt gerade von der OP zurück.
34:11Er braucht Ruhe.
34:12Ja, davon wird er im Gefängnis mehr als genug haben.
34:13Schwester Mechtheld.
34:14Schwester Mechtheld.
34:15Schauen Sie mal.
34:16Linke Außentasche.
34:17Jens Petermann, Journalist.
34:18Ich schreibe gerade einen Artikel über Love Scamming.
34:20Ich wollte mal ausprobieren, wie leicht es ist, an das Geld der Frauen zu kommen.
34:37Nein, nein, nein. Ich schreibe einen Artikel über Love Scamming.
34:43Jens Petermann, Journalist.
34:46Wie leicht das ist, an das Geld der Frauen zu kommen?
34:48Nein, nein, nein. Ich schreibe einen Artikel über Love Scammer.
34:51Ja, dann schreib doch zusammen. Nein.
34:54Nein, nein.
34:54Warum denn nicht? Zwei Artikel zu einem Thema. Opfersicht, Tätersicht.
34:59Also ich würde das sofort lesen. So, jetzt hilf mir mal mit dem Bett.
35:06Wissen Sie was, Schwester? Das ist überhaupt keine schlechte Idee.
35:10Vielleicht sollten wir unser Material wirklich zusammenlegen.
35:14Würden Sie es gerne mal lesen?
35:16Ja.
35:18Mein Rechner ist im Schrank.
35:22Das Passwort ist Peter Jensen.
35:24Jensen?
35:25Ja. Unter dem Pseudonym veröffentliche ich all meine Artikel.
35:29Deshalb habe ich nichts über Sie gefunden.
35:32Die Datei heißt Astrid.
35:36Mach ihn hier mal an.
35:42Danke, Lilly. Ist es gut.
35:44Danke.
35:45Brauchst du sonst noch irgendwas?
35:51Du hast mir ja gar nicht erzählt, dass Janis mit dir Schluss gemacht hat.
35:54Ja, ist doch egal.
35:57Mach dir bloß keine Sorgen.
35:58Aber du machst dir doch auch andauernd Sorgen um mich.
36:01Und dafür hältst du sogar solche Dinge vor mir geheim, die dich so beschäftigen.
36:06Wolltet ihr nicht euer Abitur zusammen feiern?
36:08Ja.
36:09Sina und die anderen fahren nach Amsterdam.
36:13Und du?
36:17Ich bin dir unendlich dankbar für dich die letzten Jahre.
36:27Aber...
36:27Ich habe eine Entscheidung getroffen.
36:36Ich habe mich entschieden, in eine betreute Wohngruppe zu ziehen.
36:41Für Menschen mit MS.
36:42Aber ich kann mich doch weiterhin um dich kümmern.
36:44Wie soll das denn gehen?
36:46Wie stellst du dir das vor?
36:47Du verpasst dein eigenes Leben.
36:50Du hast keine Zeit.
36:51Was ist mit der Liebe?
36:56Und was, wenn du eine eigene Familie haben möchtest?
37:00Irgendwann wirfst du mir das dann vielleicht alles vor.
37:04Ich will, dass du dein eigenes Leben lebst.
37:10Das Leben hält so viel Schönes für dich bereit.
37:14Aber du musst es endlich in die Hände nehmen.
37:19Und wenn was mit dir passiert?
37:21Na ja, dann habe ich Unterstützung in der WG.
37:23Deshalb wohne ich ja da.
37:26Wir gehen uns doch nicht verloren.
37:30Guck mal her.
37:31Okay.
37:34Wir bleiben doch immer verbunden.
37:45Da ist er schon.
37:46Er ist viel zu früh.
37:49Ich ziehe mich nur schnell um.
37:51Warte mal.
37:51Ich kann heute Abend leider doch nicht.
37:53Wieso nicht?
37:55Paul geht es nicht so gut.
37:56Wegen Ron, weißt du?
37:58Der braucht mich.
38:01Was macht ihr?
38:03Wissen wir noch nicht.
38:05Irgendwas.
38:05Sorry, ich muss dann auch.
38:16Das war doch voll die Ausrede.
38:18Da war sowas von.
38:19Frau Lauber.
38:35Frau Lauber.
38:39Der Kollege vom Sozialen Dienst meinte, dass das die beste betreute WG hier in Aachen ist.
38:43Ich rufe da sofort an.
38:46Das mache ich jetzt.
38:49Und du rufst Sina an und sagst ihr, Amsterdam wartet auf euch.
38:53Was ist es von mir?
39:19Das ist ein Riesenschritt, den Sie da beide geben.
39:30Und es ist genau der Richtige.
39:31Tja.
39:32Schwester Betty.
39:41Hm?
39:43Ich danke Ihnen.
39:45Für alles.
39:45Hey, willst du mich abholen?
39:58Ich dachte, wir gehen eine Kleinigkeit essen zusammen.
40:02Farbe steht dir gut.
40:04Aller Mann, der Cover.
40:06Ich sag nur Mission Petermann.
40:08Was weißt du davon?
40:09Von Astrid.
40:10Wir haben zusammen Kaffee getrunken.
40:11Aha.
40:13Was hast du dir alles erzählt?
40:14Conny, behalte es für dich.
40:17Aber Mechthild ist einem Betrüger auf den Fersen.
40:20Das hat sie gesagt.
40:21Ich dachte, es war jetzt ein Auge auf ihn geworfen.
40:24Warum sollte ich?
40:26Ich habe er ja gesehen.
40:30Du hast ein angelächelt, hab Händchen gehalten und so.
40:33Astrid hat mir das jetzt alles erklärt.
40:35Du besprichst derart intime Sachen, die uns beide betreffen mit ihr?
40:38So intim war das jetzt auch nicht.
40:41Du begreifst das einfach nicht.
40:42Mechthild, jetzt bist du ja wieder so komisch.
40:44Was heißt denn schon wieder?
40:45Wann war ich zuletzt komisch?
40:46Ja, so wie heute Morgen, als ich mit dir über die Hochzeit reden wollte.
40:49Reden?
40:49Du hast mich mit dem Thema überrannt.
40:51Mechthild, ich habe einen einzigen Vorschlag gemacht.
40:53Unter Druck hast du mich gesetzt.
40:55So siehst du das.
40:57Das ist interessant.
40:58Das ist interessant.
40:58Das ist interessant.
40:58Das ist interessant.
40:58Das ist interessant.
41:15Bis zum nächsten Mal.
41:45Bis zum nächsten Mal.
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