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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Somebody help, not just anybody, help, you know I need someone, help, help me if you can, I'm feeling down, and I do appreciate you being around, won't you please, please help me, help me, help me, help me.
00:25Das war natürlich, bevor bei dir die große Liebe zu unserem Chefarzt ausgebrochen ist.
00:52Stimmt.
00:55Na, was ist hier los? Gibt's was zu feiern? Verlobung?
01:05Wir erwarten heute einen nicht ganz alltäglichen Patienten, einen Haftinsassen der Justizvollzugsanstalt Aachen, der dort wegen schwerer Körperverletzung einsitzt.
01:14Der Patient wird von einem Justizvollzugsbeamten begleitet, der während seines gesamten Aufenthaltses anwesend sein wird.
01:19Außerdem liegt mir eine E-Mail der JVA vor, die uns über die Sicherheitsvorkehrungen informiert, auf die wir achten müssen. Der Patient wird selbstverständlich von Schwester Betty betreut.
01:29Und von mir?
01:29Ja, als Leibner Stationsarzt fällt das ja wohl in meinem Verantwortungsbereich.
01:35Ich brauche wohl nicht gesondert darauf hinzuweisen, dass den Sicherheitsvorschriften und den Anweisungen des JVA-Beamten Folge zu leisten ist,
01:41und dass sich dem Patienten außer den zuständigen behandelnden Ärzten und Pflegern niemand nähert.
01:46Ich wünsche keinerlei Sensationstourismus in diesem Patientenzimmer. Ist das klar?
01:49Ja, schön, dass wir das geklärt haben.
01:55Bis später.
01:56Ja.
01:59Das ist ja wirklich süß, wie sie aus Sorge zu ihm fast vergeht, ne? Das muss wahre Liebe sein.
02:09So, alle schlafen Gegenstände, Messer, Spritzen, Scheren wurden entfernt?
02:13Ja.
02:14Irgendwelche Verbände, Schläuche, mit denen er jemanden strangulieren könnte?
02:16Ja.
02:17Gibt es schwere Gegenstände, mit denen er um sich schlagen könnte?
02:21Außer dem Regal, dem Ultraschallgerät, der Liege und den Stühlen? Nein.
02:25Ich finde, Sie ist witzig.
02:26Nein, aber wenn wir alles ausräumen, was potenziell gefährlich werden könnte, dann ist der Behandlungsraum leer.
02:31Und das könnte es ziemlich schwierig machen, den Patienten zu untersuchen.
02:33Ich weiß da bei dir...
02:34Selbst für so einen herausragenden Mediziner wie Sie.
02:39Nein, im Ernst, Dr. Behring, ich habe im Laufe der Jahre die Erfahrung gemacht,
02:42dass Patienten aus der JVA im Grunde nicht anders sind als andere Patienten.
02:45Sie wollen auch einfach nur gesund werden.
02:48So, damit wir uns gleich richtig verstehen, ne?
02:50Ich erwarte von Ihnen heute, dass Sie sich ans Protokoll und an meine Anweisungen halten.
02:54Ich werde nämlich nicht wegen einem Ihrer berüchtigten Alleingänge irgendjemanden hier im Krankenhaus,
02:58Sie eingeschlossen, irgendeiner Gefahr aussetzen. Ist das klar?
03:00Ich würde doch nie...
03:01Das ist nämlich nur genauso lange witzig, bis Sie mit einem Messer am Hals
03:04in den Armen von so einem muskelbepackten Schläger hängen.
03:06Dr. Behring, Betty, der Patient Pascal Röchel ist jetzt da.
03:12Ja, soll reinkommen.
03:18Danke.
03:20Guten Tag.
03:22Guten Tag. Vielen Dank, dass Sie mich behandeln wollen.
03:24Lula, die ist bitte einmal in B1.
03:33Lewandowski ist schon auf dem Weg und die Patientin wartet schon.
03:36Och, nee. Kannst du das nicht machen?
03:38Bitte.
03:39Ich mache auch alles, was du willst.
03:41Geschwüre, Bettpfannen.
03:42Ich möchte überhaupt nicht die Moralkölle schwingen.
03:44Aber wenn du Lewandowski jetzt schon nicht mal mehr in die Augen schauen kannst,
03:46dann hättest du dir das wirklich überlegen sollen, bevor du mit ihm jetzt weggegangen bist.
03:49Wenn ich gewusst hätte, dass er sie gleich in mich verknallt, dann hätte ich das garantiert auch gemacht.
03:53Glaubst du immer noch, dass er nicht verliebt ist?
03:56Warum will er sich denn sonst mit mir verabreden?
03:58Das heißt aber nicht unbedingt, dass er nicht verliebt ist.
04:01Und was soll es sonst heißen?
04:04Okay.
04:05So wie ich das hier hast du zwei Möglichkeiten.
04:07Klare Worte oder Spießrutenlauf, bis sein Vertrag demnächst ausläuft.
04:10Was würdest du machen?
04:12Lewandowski.
04:14Spießrutenlauf.
04:19Also ich bekomme seit ein paar Wochen immer, wenn ich mich körperlich anstrenge, schlecht Luft.
04:25Und ich habe so ein Stechen in der Brust.
04:27Heute Morgen beim Sport war es so schlimm, dass ich kurz ohnmächtig geworden bin.
04:32Der Knast, der Gefängnisarzt, hat mich untersucht, konnte aber nichts feststellen.
04:37Erkältet sind Sie nicht?
04:39Andere Erkrankungen in der Atemwege?
04:41Herzkreislauf?
04:43Und diese Schmerzen, die Sie haben, kommen die schlagartig?
04:45Oder sind die eigentlich immer da, nur nicht immer ganz so stark?
04:47Nur wenn ich mich anstrenge.
04:49Gut, dann machen Sie jetzt mal bitte frei, damit ich Sie abhören und ein Herz-Echo machen kann, ja?
04:53Achso, ja.
04:58Herr...
04:59Lausch.
05:00Kannst du mal kurz kommen?
05:01So ist was passiert?
05:03Nee, wir müssen nur einmal die Handschellen lösen, bitte.
05:06Dann müsste ich aber hier im Zimmer bleiben.
05:10Ist ja nicht so, dass ich die Wahl hätte, dann.
05:12Woher haben Sie denn diese Namen?
05:25Aus meiner Kindheit.
05:30Okay, dann mal bitte tief einatmen jetzt.
05:33Und wieder aus.
05:34Warne Handtücher.
05:55Ja.
05:55Christian, du, das ist jetzt ganz schlecht.
05:59In einer Minute kommt mein erster Termin.
06:01Ich bin dein Termin, Wanner.
06:02Du willst hier die Nägel machen lassen?
06:04Nein, ich habe eine Bitte an dich.
06:07Ich werde meine Leukämie in den USA behandeln lassen.
06:09Das heißt, ich werde erst mal wieder aus dem Leben unserer Tochter verschwinden.
06:14Und was heißt das, du wirst erst mal wieder aus Bettys Leben verschwinden?
06:17Hast du nicht vor, wiederzukommen?
06:19Natürlich habe ich das.
06:21Aber selbst wenn die Behandlung anschlägt,
06:23kann das ein Jahr dauern, bis ich wieder zurückkehren kann.
06:27Und warum sagst du mir das?
06:28Ich weiß nicht, wie Betty das aufnimmt.
06:32Vielleicht hilft es ihr, wenn du dabei bist.
06:34Ich?
06:35Ich weiß nicht, nicht.
06:36Wanda, tu es nicht für mich, tu es für Betty.
06:47Guten Morgen.
06:56Frau Weyer, was kann ich für Sie tun?
07:01Ich habe mein Gesicht.
07:06Frau Weyer, ich habe vollstes Verständnis für Ihre Religion.
07:11Und seien Sie versichert, ich sehe Sie ausschließlich als Patientin.
07:16Welche Religion?
07:19Na ja, ich dachte hier, also Ihr Kopftuch.
07:23Das hat doch nichts mit meiner Religion zu tun, sondern damit.
07:27Oh.
07:29Kann ich mal sehen?
07:31Das sieht mir nach einer schweren allergischen Reaktion aus.
07:34Haben Sie sonst noch irgendwelche Schwellungen, Atemprobleme, Juckreiz, Kreislaufbeschwerden?
07:38Ziehen Sie 250 Milligramm Cortison und 1 Milligramm Adrenalin laufen,
07:41bringen Sie zur Sicherheit zwei weitere Ampullen mit.
07:43Und außerdem Atropin und den Rehrwagen für den Fall, dass das weiter anschuldet,
07:46und die intubieren müssen.
07:50Haben Sie mich verstanden?
07:51Ja.
07:53Und außerdem den Aufnahmebogen gelesen.
07:56Frau Weyer hat keine allergische Reaktion.
08:00Sie hat sich die Lippen selbst unterspritzt.
08:01Da haben wir den Grund für Ihre Atemnot.
08:07Ein Aneurysma.
08:08Im abführenden Bereich der thorakalen Aorta.
08:12Ein Aneurysma ist eine krankhafte Erweiterung eines Blutgefäßes.
08:14Und die Aorta ist die Hauptschlagader des Körpers.
08:18Ist das gefährlich?
08:20Na, grundsätzlich besteht bei einem Aneurysma natürlich immer die Gefahr, dass es reißt.
08:23Allerdings ist Ihr Aneurysma, soweit ich das hier beurteilen kann, sehr klein.
08:27Und Sie sind noch jung, das heißt, Ihre Blutgefäße sind widerstandsfähig.
08:30Andererseits ist genau das der Grund dafür, dass Sie so eine Erkrankung überhaupt noch nicht haben dürften.
08:34Ich glaube, das hat die Frage des Patienten jetzt nicht beantwortet.
08:38Wir machen jetzt ein MRT.
08:39Ich denke aber, dass wir die Sache mit einem minimalinvasiven,
08:43einem einfachen operativen Eingriff im Herzkatheter-Labor wieder in den Griff kriegen.
08:46Ja?
08:47Ja, können Sie sich wieder anziehen.
08:48Ich habe Ihr Gesicht gesehen.
09:00Was für ein Gesicht? Das? Oder das?
09:03Nee, eher das.
09:05So ein kleiner Kerl, so eine große Narbe.
09:07Ich sehe genau, was bei Ihnen los ist.
09:09Sie sind so ein Menschenkenner.
09:11Sie lesen in mir wie in einem offenen Buch.
09:12Ganz genau.
09:13Und wenn Sie mit dem Händchen halten wollen, dann nur mit Handschellen. Ist das klar?
09:16Ist klar.
09:17Gibt's?
09:19Apropos Handschellen. Wenn du welche übrig hast, ich würde welche nehmen.
09:21Lissi, ich möchte nichts, aber auch gar nichts über den Sex zwischen dir und meinem Vater wissen, okay?
09:25Ich rede doch nicht von Christian.
09:27Ich spreche von einer pädagogischen Herausforderung da, die in unserem Empfang herumtobst.
09:32Sag mal, wo ist jemand eigentlich? Ich habe den noch gar nicht gesehen.
09:35Vermutte man in seinem Büro.
09:36Seine letzte Woche als Chefarzt für der Behandlung und da ist einiges zu tun.
09:40Was ist das da?
09:42Das?
09:42Mhm.
09:43Das ist Ihr nächster Patient.
09:45Okay.
09:47Womit haben Sie sich die Lippe denn unterspritzt?
09:54Mit einer Spritze?
09:56Ich glaube, Herr Lewandowski meint eher das Mittel, das Sie sich gespritzt haben.
10:00Ach so.
10:01Hyaluronsäure? Warum sieht die denn her?
10:10Aus dem Internet. Wenn man das da bestellt und es selber macht, ist es viel billiger als beim Schönheitsdoktor.
10:15Ja, nur leider nicht so gut. Wie kommt man denn auf sowas?
10:18Alle meine Freundinnen haben aufgespritzte Lippen. Und die Männer stehen da drauf. Das sollten Sie vielleicht auch mal probieren.
10:28Laurenz, bitte. Jetzt halt doch mal zehn Sekunden still, damit die Frau Doktor dich untersuchen kann.
10:33Je schneller du dich untersuchen lässt, desto schneller können wir raus und können nach Hause.
10:37Laurenz, wenn du den Mund jetzt ganz weit aufmachst, dann darfst du auch ganz laut Arschreien.
10:49Danke, das reicht.
10:51Ich habe gesagt, danke, das reicht.
10:54Habe ich gesagt.
10:57Diesen übermäßigen Bewegungsdrang, den hat er erst seit ein bis zwei Tagen sein.
11:03Ja, Laurenz ist grundsätzlich immer ein sehr aktives Kind. Aber so aufgedreht wie im Moment ist er normalerweise nicht.
11:09Nimmt er irgendwelche Medikamente oder hat er Alkohol oder Drogen konsumiert?
11:12Natürlich nicht.
11:15So!
11:19Wir behalten ihn für einen Tag zur Beobachtung hier. Großes Blutbild, Langzeit-EKG.
11:23Sie sagen mir Bescheid, wenn die Werte da sind.
11:25Alles klar. Laurenz, du müsstest dich jetzt einmal hinsetzen und ich würde dir ein bisschen Blut aufnehmen, okay?
11:31Nein!
11:33Fessel? Wie stellen Sie sich das vor?
11:36Haben Sie vielleicht Kabelbinder, wenn die Handschellen schon nicht mit ins MRT dürfen?
11:40Nee, habe ich nicht. Und das geht in der Röhre auch nicht, weil der Patient so entspannt wie möglich liegen muss, damit er sich nicht unnötig bewegt.
11:47Da muss ich auf jeden Fall nochmal mit meinen Vorgesetzten telefonieren, ob er die Untersuchung überhaupt machen kann.
11:52Aber wenn wir die Aufnahmen heute nicht machen können, dann muss Herr Rüchel nochmal wiederkommen.
11:56Tja.
11:58Ist er denn wirklich so unberechenbar?
12:01Also ich habe ihn so noch nicht erlebt, aber immerhin hat er einen Typen fast ins Koma geprügelt, nur weil er seine Freundin vor der Disco angesprochen hat.
12:07Also ich kann ihn auf keinen Fall ungefesselt mit irgendjemandem allein lassen. Das geht nicht.
12:17Ach so. Wenn das Ihr Problem ist, dann haben wir uns, glaube ich, falsch verstanden.
12:21Herr Rüchel ist während der Aufnahme allein. Die Kollegen, die die Aufnahme machen, die sitzen im Nebenraum.
12:25Und da können Sie natürlich ohne weiteres mit Ihrer Ware dabei sitzen.
12:28Betty!
12:44Deine Eltern müssen mit dir reden. Am besten in Papas Büro.
12:48Betty, hast du vielleicht einen Moment Zeit für uns?
12:51Was ist das denn?
13:06Du hast nicht zufällig Lust, deinen Häftling gegen einen hyperaktiven Achtjährigen mit überforderte Mutter zu tauschen?
13:11Was?
13:12Du kannst auch gut mit Kindern.
13:14Nein. Viel zu gefährlich.
13:17Der Häftling oder das Kind?
13:18Was hat er denn?
13:23Ein Aneurysma?
13:25In dem Alter?
13:36Ja, was ist?
13:38Wollt ihr heiraten, oder?
13:40Betty, du musst jetzt sehr stark sein.
13:42Dein Vater wird dich verlassen und nach Dallas gehen, um sich behandeln zu lassen.
13:49In Dallas habe ich studiert. Es ist Connecticut.
13:51Aber der Rest stimmt. Ich werde tatsächlich in die USA gehen und mich da behandeln lassen.
13:56Aber keine Angst, du musst nicht mitkommen. Die Stammzellen werden eingefroren und hinterhergeschickt.
14:01Du gehst nach Connecticut?
14:04Connecticut in den USA?
14:05Ja.
14:06Und wie geht's dir jetzt?
14:22Wenigstens hat er ja diesmal versucht, es mir selber zu sagen, ne?
14:27Ich meine, bist du eher erleichtert oder traurig, dass er wegfährt?
14:30Keine Ahnung.
14:33Ich weiß gerade überhaupt nicht, was ich fühlen soll oder will.
14:39Willst du, dass ich da bleibe? Ich meine, das ist kein Problem. Ich muss einfach meinen nächsten Termin absagen.
14:43Nee, fahr du mal. Ich muss ja auch weiter arbeiten.
14:46Gut.
14:47Aber du kannst dich immer melden, wenn irgendwas ist. Ich fahr ja nicht nach Amerika, sondern nur in mein Nagelstudio.
14:53Egal, was ist. Deine Mutter ist immer für dich da.
14:56Lass mal deinen Termin nicht warten, ja, Wanda?
15:05Natürlich kann ich deine Entscheidung verstehen, wenn die Klinik deines Kollegen so gut ist, wie du sagst.
15:09Was ich nur nicht verstehe, ist, warum du nichts gesagt hast.
15:11Ich wollte es dir sagen. Heute Abend.
15:13Eine Woche für Abflug. Dann doch so früh, ja?
15:18Christian, wie stellst du dir das vor?
15:20Selbstverständlich begleite ich dich überall hin.
15:22Nur ich kann hier nicht einfach alles stehen und liegen lassen.
15:25Das hättest du mir schon früher sagen müssen.
15:26Jetzt kann ich nur schauen, dass ich zügig nachkomme.
15:29Lisee, komm.
15:38Du wirst mich nicht begleiten.
15:40Weder jetzt noch später.
15:42Was soll das heißen?
15:45Ich kann es nicht zulassen, dass du die besten Jahre deines Lebens damit verbringst,
15:48deinen kranken Mann zu pflegen.
15:51Und dann doch irgendwann alleine dazustehen.
15:54Damit würde dir jede Möglichkeit verbaut sein, eine Familie zu gründen, Kinder zu bekommen.
16:04Werden Sie hier gerade unsere Beziehung?
16:05Ich liebe dich mehr, als ich das jemals für möglich gehalten habe.
16:08Aber ich kann nicht zulassen.
16:10Wie glaubst du eigentlich, wen du vor dir hast?
16:12Ich bin doch kein kleines Kind, für das du Verantwortung übernehmen musst.
16:15Verdammt nochmal, Christian, ich liebe dich und ich gehe mit dir überall hin.
16:18Und wenn es keine Hetzigkeit sein muss, dann werde ich schon eine Möglichkeit dafür finden.
16:20Lisee, ich hätte dir gegenüber immer ein schlechtes Gewissen.
16:23Und damit würde ich dir kein Gefallen tun.
16:25Und mir gegenüber auch nicht.
16:26Meine Behandlung ebenso wenig.
16:27Wenn ich gesund werden sollte und du mich dann immer noch willst, dann wäre ich der glücklichste Mann auf der ganzen Welt.
16:38Aber diesen Weg, Lisee, muss ich ganz alleine gehen.
16:42Ja, bitte?
17:11Hallo.
17:17Achim, ich dachte, du bist entlassen.
17:19Gerade erst.
17:21Ich wollte mich noch verabschieden.
17:23Ja.
17:25Und dir etwas sagen.
17:27Aha.
17:30Mechthild, ich weiß, was ich getan habe, ist nicht zu entschuldigen.
17:33Und ich habe eigentlich nichts als ein Nein verdient.
17:35Aber nach den letzten Tagen hier in der Klinik,
17:42wenn ich dir noch irgendeine Chance gibt, dass du das nochmal mit mir versuchst,
17:47dann schwöre ich dir, du würdest es nicht bereuen.
17:51Ja, Achim,
17:53ich kann jetzt hier in meinem Büro nicht einfach so ein Gespräch führen.
17:57Ich melde mich später bei dir.
18:01Ja?
18:01So, dann setzen Sie sich nochmal, bis Herr Lewandowski zurückkommt.
18:17So, ich habe mich inzwischen ein wenig schlau gemacht zum Thema Hyaluronsäure und unterspritzte Lippen.
18:30Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, mit einem unerwünschten Ergebnis umzugehen.
18:38Entweder Sie warten, bis die Masse sich von selbst zurückbildet.
18:42Das kann allerdings zwischen drei Monaten und einem Jahr dauern.
18:46Oder Sie können sich als Gegenmittel Hyaluronidase oder kurz Hyalase spritzen lassen.
18:52Das würde das Hyaluron, das Sie sich ja gespritzt haben, sofort auflösen.
18:56Ja, das nehme ich.
18:57Moment, ich bin noch nicht ganz fertig.
19:00Also, wie gesagt, das Mittel würde die Schwellung sofort auflösen.
19:04Allerdings besteht ein deutliches Risiko, dass die Haut an der Stelle danach unschön erschlafft.
19:10Am besten lässt sich das vielleicht so erklären, wenn Sie sich einen Luftballon vorstellen.
19:14Ja?
19:15Den man erst ganz groß aufbläst.
19:17Und den man dann...
19:21...die Luft rauslässt.
19:25Soll das heißen, ich habe die Wahl, ein Jahr mit einer Ballonlippe rumzulaufen?
19:33Oder mit einer Lippe wie eine Oma?
19:36Na ja, ganz so drastisch würde ich das jetzt nicht ausdrücken, aber im Prinzip...
19:40Oh mein Gott!
19:50Das hätte Sie sich mal überlegen sollen, bevor Sie sich im Internet irgendwelche Chemikalien bestellt,
19:55um sich diese mal eben selbst in die Lippen zu injizieren, nur weil alle Freundinnen das auch haben
19:59und die Typen angeblich darauf stehen.
20:01Tja, manche versuchen, ihre Umgebung zu beeindrucken, indem sie sich die Lippen unterspritzen lassen,
20:06andere, indem sie eine Nacht mit einem Kollegen verbringen,
20:08nur um danach vor ihren Freundinnen mit einem Monal-Stellern zu geben.
20:15Guter Röcher.
20:16Das MRT bestätigt im Prinzip nur die Diagnose des Echos.
20:19Das Aneurysma ist nicht besonders groß und liegt hier im abführenden Naorta-Bereich,
20:22aber natürlich muss es behandelt werden.
20:24Ich würde einen endovaskulären Stentgraf empfehlen.
20:28Das ist ein kleines ummanteltes Metallgerüst,
20:30das zur Stabilisierung der Gefäßwand an der entsprechenden Stelle platziert wird,
20:33damit das Aneurysma nicht reißt.
20:35Das klingt jetzt alles erstmal sehr aufwendig und sehr schmerzhaft.
20:38Tatsächlich ist der Eingriff aber sehr viel schonender als eine große OP,
20:41bei der der ganze Brustkorb geöffnet werden müsste,
20:43weil der Stentgraf wird über einen Katheter in die Aorta eingeführt
20:46und dazu braucht es eigentlich nur zwei kleine Schnitte in der Leistengegend.
20:49Ich würde Ihnen jetzt nochmal den Chirurg vorbeischicken,
20:51ganz in Ruhe den Anästhesisten für ein Informationsgespräch.
20:53Achso, wie ist es mit Medikamenten, Drogen, Alkoholkonsum?
20:58Warum fragen Sie mich das?
20:59Glauben Sie, dass jeder, der im Knast sitzt, Drogen nimmt und säuft oder was?
21:02Nein.
21:02Nein, das ist eine routinemäßige Frage, die wir jedem Patienten stellen.
21:06Davon hängt die Wahl und die Menge des Narkosemittels ab.
21:10Entschuldigung, das tut mir leid.
21:11Ich bin ein bisschen nervös.
21:14Das ist kein Problem.
21:16Ich komme nochmal zu Ihnen, wenn ich mit den Kollegen gesprochen habe, ja?
21:23Schwester Belsi, ich möchte nicht, dass Sie da alleine reingehen, ja?
21:27Beierst, äh...
21:28Entschuldigen Sie, entschuldigen Sie.
21:31Ich müsste einmal ganz kurz aufs Klo, bin aber gleich wieder da.
21:34Kein Problem, hier um die Ecke.
21:36Danke.
21:36Danke.
21:36Ich bin der Mann.
22:06Ich kann mir vorstellen, dass das keine leichte Entscheidung ist.
22:09Also lassen Sie sich ruhig Zeit und kommen Sie einfach wieder, wenn Sie sich dann entschieden haben.
22:14Aber solange Sie dieses Kopflug tragen, fällt es ja eigentlich auch kaum auf.
22:19Wir sehen uns an.
22:36Was soll das denn für eine Liebe sein, wenn er das mit sich selbst ausmacht und mich vor veränderte Tatsachen stellt?
23:00Wahrscheinlich hat er das eh nie vor.
23:05Wenn ich nicht plötzlich in ein neuer Gespräch reingeplatzt wäre, dann ist es wahrscheinlich erst davon, wenn er plötzlich weg gewesen wäre.
23:13Aber das hat er mit seinen Neuigkeiten ja eh so gehandhabt.
23:15Nein, das glaube ich nicht.
23:17Ach, du hast leicht reden, Betty.
23:19Die hat das gesagt und du bist deine Tochter, aber ich bin ja einfach nur so eine kleine, der hergelachene Krankenschwester.
23:25Das ist Blödsinn und das weißt du auch.
23:27Ach ja? Weil du dich plötzlich so gut kennst und verteidigst, ja?
23:32Die ist so benalt.
23:35Ach, gib mir einfach zehn Minuten, dann habe ich mich wieder im Griff und kann auch wieder arbeiten, ja?
23:42Ja?
23:42Ja.
23:51Ich habe nicht mit dir geschlafen, weil ich vor Betty und Lissi damit angeben wollte.
23:55Was denn?
23:55Und warum dann?
23:58Weil
23:58Weil ich noch nie einen One-Night-Stand hatte und es einfach mal ausprobieren wollte.
24:05Und weil ich Lust darauf hatte.
24:07Oh, das hört sich natürlich schon viel besser an.
24:10Warum hast du denn mit mir geschlafen?
24:15Weil ich dich in der Nacht sehr attraktiv und süß fand.
24:19Es tut mir leid, wenn dir die Nacht mehr bedeutet hat als mir.
24:25Aber das passiert manchmal im Leben.
24:28Und ich habe dir ja auch nichts versprochen.
24:30Wer redet denn hier von Versprechen?
24:32Und was soll das überhaupt heißen, was mir die Nacht mehr bedeutet hat?
24:34Ich habe dir das schon mal gesagt.
24:36Ich bin nicht in dich verliebt.
24:38Ich dachte nur, eine schöne gemeinsame Nacht ist jetzt vielleicht nicht die schlechteste Auskunftsbasis,
24:42sich mal zu treffen und zu gucken, was man so nüchtern miteinander anfangen kann.
24:45Aber das hast du ja nicht in Betracht gezogen.
24:47Ich weiß nicht.
24:47Ich finde das irgendwie oberflächlich.
24:49Ich, äh, ich müsste da mal hin.
25:09Laurens?
25:11Laurens?
25:13Laurens, mein Schatz!
25:16Laurens!
25:19Das ist aber ein ganz schön scharfes Messer, was du da hast, kleiner Mann.
25:24Meinst du, ich kann mal gucken?
25:26Gibst du mir bitte sofort das Messer?
25:28Weg vom Bett!
25:29Leute, gib mir sofort dieses Kabel!
25:33Bitteschön.
25:36Ich habe es dem Jungen nur abgenommen, damit er sich nicht schneidet.
25:44Und?
25:45Werden Sie zu ihm zurückgehen?
25:46Ich weiß es nicht.
25:47Wenn er mich das vor zwei Monaten gefragt hätte?
25:51Empfinden Sie noch was für ihn?
25:54Natürlich!
25:55Alles Mögliche, vor allem Wut und Enttäuschung über das, was er sich da geleistet hat.
25:59Und darüber hinaus?
26:01Wir waren 27 Jahre verheiratet.
26:04Ich weiß nicht, ob ich das einfach so loslassen kann.
26:07Kommt drauf an, wie Sie sich die nächsten 27 Jahre vorstellen.
26:10Schwierig.
26:13Schwierig.
26:13Das ist echt beeindruckend, ne?
26:20Ich sage zu Ihnen, gehen Sie nicht alleine in dieses Zimmer und Sie verstehen, lassen Sie einen hyperaktiven Jungen mit Skalpell da rein.
26:25Haben Sie solche Übersetzungsprobleme eigentlich auch behandeln oder nur bei mir?
26:28Was wollen Sie eigentlich von mir?
26:30Hä?
26:30Ich will überhaupt nichts von Ihnen.
26:31Und warum führen Sie sich dann auf wie so ein besorgter Ehemann, seit dieser Patient hier aufgenommen wurde?
26:37Wie bitte?
26:42Ich kann nicht jedes Mal, wenn ich gerade das Gefühl habe, das Verhältnis zwischen uns hat sich geklärt, wie da von vorne anfangen.
26:53Ehrlich gesagt will ich das auch nicht mehr.
26:54Du hast Schwester Betty geküsst?
27:07Ja, vor ein paar Monaten.
27:10Ist aber nichts weiter draus entstanden.
27:12Warum nicht?
27:14Weil
27:14es nicht gepasst hat.
27:19Das mit uns, passt das?
27:22Ja, ich denke schon.
27:23Was meinst du?
27:25Ich bin gern mit dir zusammen.
27:27Aber nur, wenn du auch gern mit mir zusammen bist.
27:30Bist du?
27:32Ja.
27:36Mir ist übrigens etwas eingefallen, das die Bildung eines Aortenaneurismus bei einem 25-Jährigen erklären kann.
27:43Syphilis.
27:44Ich habe keine Syphilis.
27:46Ja, ich rede jetzt nicht von einer akuten Erkrankung.
27:47Es kann auch eine Erkrankung sein, die eine Weile zurückliegt.
27:49Nein, Mann, ich hatte sowas nie.
27:51Ich bin keiner, der rumvögelt.
27:52Ich habe eine Freundin seit fünf Jahren und ich bin hier immer treu gewesen, sag.
27:56Das glaube ich Ihnen gern, aber zur Treue gehören ja immer zwei.
27:59Wollen Sie sagen, dass meine Freundin eine Schlampe ist?
28:01Nein, das will niemand sagen.
28:02Was ich sagen will ist, dass eine Syphilis-Infektion die wahrscheinlichste Ursache für ihr Aneurysma ist.
28:07Vor allem, wenn sie nicht gleich bemerkt und behandelt wird, kann sie zu einer Entzündung der Blutgefäße,
28:11insbesondere der Aorta führen.
28:12Und wenn das passiert, dann kann es das nächste Mal sehr viel gefährlich sein.
28:15Ich habe keinen Syphilis.
28:16Tanja ist mir immer treu gewesen, genauso wie ich ihr.
28:18Das hat sie mir geschworen, als ich in den Knast kam, Mann.
28:21Okay, wir machen jetzt einen Schnelltest, dann haben wir innerhalb kurzer Zeit Klarheit.
28:24Ich weiß, da Betty nimmt ihn jetzt Blut ab für den TPA-Test, bevor sie sie ins Herzkatheterlabor fährt, ja?
28:28Dann haben wir das Ergebnis gleich nach der OP.
28:29Ich bin froh, dass ich diese Stelle hier angenommen habe.
28:59Ja, da hat mich später.
29:14Was ist das, Mann? Bleibst du bei unserem Termin?
29:17Ja, natürlich. In zehn Minuten in meinem Büro.
29:19Okay.
29:19Herr Doktor, ich habe mich entschieden, ich werde mir das Gegenmittel nicht spritzen lassen.
29:36Ich werde warten, bis die Schwellung von alleine wieder zurückgeht.
29:39Okay. Sie haben aber schon verstanden, dass das bis zu einem Jahr dauern kann.
29:44Ja, natürlich. Ich bin ja nicht blöd.
29:51Ich habe mir gedacht, vielleicht ist es ja auch gar nicht so schlecht, wenn ich eine Zeit lang keine Männer kennenlerne,
29:57mich stattdessen mit mir selbst beschäftige und damit, wer ich eigentlich sein will.
30:03Das ist in jedem Fall eine lobenswerte Einstellung.
30:05Die könnte sich so mancher zu Herzen nehmen.
30:07Ich habe es mir überlegt.
30:12Ich möchte mir doch dieses Gegenmittel spritzen lassen.
30:14Dafür muss ich doch hier bei Ihnen bleiben, oder?
30:16Ich möchte mich doch hier bei Ihnen bleiben, oder?
30:46Ich hatte noch gar nicht mit dir gerechnet.
30:49Joachim, ich werde nicht zu dir zurückkommen.
30:52Es ist nicht, weil du mich betrogen hast.
30:54Aber es ist einfach zu viel kaputt gegangen.
30:57Und weil mir klar geworden ist, dass ich dich nicht mehr liebe.
31:03Und mit so einer Ehe weiterzuleben, habe ich einfach noch zu viel vor.
31:07Es tut mir leid.
31:09Mach's gut.
31:09Wo ist der D première?
31:18Wo wird das?
31:18Und ich gehe Product.
31:18Aber ich gehe durch das prescribed.
31:20Und ich gehe nicht mehr.
31:21Ich gehe jetzt noch dafür.
31:23Ich gehe im Druck.
31:23Und ich gehe auf den Weg.
31:24Und ich gehe das denn richtig gut.
31:26vad ist das denn?
31:28Oder in dem Weg?
31:28Und ich gehe das denn mal.
31:30Ich gehe dir.
31:31Ich gehe zu viel.
31:31Ich gehe das denn.
31:31If I protocol.
31:32Ich gehe das denn.
31:34Ich gehe das, ich nicht zu viel,
31:34ich gehe das denn.
31:35Ich gehe das denn?
31:35Es where, ich gehe das denn?
31:36Ich gehe das denn?
31:36Ich gehe das denn?
31:37Ich gehe das denn?
31:38Das denn?
31:39Willst du ihn wirklich so gehen lassen?
31:55Es war nicht okay, über Ahrung zu laufen und von unserem Unnetz dann zu erzählen.
32:00Und deine Reaktion auf deine Kinoeinladung war auch nicht in Ordnung.
32:04Ich hatte einfach Schiss, dass du dich vielleicht wirklich verknallt hast.
32:07Und da wusste ich nicht, wie ich mich verhalten soll.
32:10Ich war total überfordert. Es tut mir echt leid.
32:15Wenn du magst, können wir uns gerne mal verabreden. Egal zu was.
32:21Ich glaube nicht, dass es für einen künftigen Stationsarzt angemessen ist, sich mit einer Schwesternschülerin zu treffen.
32:27Stationsarzt?
32:28Allerdings. Professor Wehmann hat mir gerade mitgeteilt, dass mein Vertrag verlängert wird.
32:32Und ich, also nach Ablauf meiner AEW-Zeit in wenigen Wochen, als vollwertiger Stationsarzt hier auf dieser Station weiterarbeiten werde.
32:40Und was hat das eine mit dem anderen zu tun?
32:43Nichts. Nur, dass die Zeiten, in denen ich mich hier von jeder Schwester blechen und absorbieren lassen muss, ein für alle Mal vorbei sind.
32:47Ja?
32:59Ich finde deine Entscheidung nicht richtig, aber die letzten sieben Tage, die wir noch haben, die möchte ich nicht im Streit mit dir verbringen.
33:12Deswegen lebe ich dich so.
33:14Füllen Sie alles in Ruhe aus und dann fängen Sie es mir wieder, ja?
33:21Können Sie sich hier um die Ecke setzen?
33:23Ach, Dr. Bering?
33:24Ja.
33:26Ergebnisse des TPA-Tests?
33:28Ja.
33:31Der Syphilis-Test von Herrn Röchel?
33:32Ja, ja, genau.
33:34Wollen Sie nicht reingucken?
33:35Doch.
33:36Doch.
33:36Positiv.
33:42Wie ich es mir gedacht habe.
33:46Alles okay bei Ihnen?
33:47Ja.
33:49Nee.
33:50Naja.
33:54Professor Wehmann hat mich als einen kommissarischen Nachfolger bestimmt.
33:57Ich bin bis auf weiteres Chefarzt dieser Klinik.
33:59Und, ähm, wer übernimmt dann Ihre Aufgabe hier?
34:04Helena, von Arnstedt.
34:06Die übernimmt meine Aufgaben als Stationsleitung und...
34:10Lewandowski bekommt eine Festanstellung als Stationsarzt.
34:16Entschuldigung, Sie wissen, dass Ihr Vater sich in den USA behandeln lassen wird.
34:20Ja.
34:20Wie geht's Ihnen damit?
34:21Ich, äh, wollte Ihnen jetzt auch nicht zu nahe treten.
34:28Lewald?
34:29Alles klar.
34:31Ich hol ihn ab.
34:32Röchel liegt im Auferraum.
34:36Wann kommt er denn wieder zu sich?
34:38Ach, das wird nicht mehr lange dauern.
34:41Aber große Sprünge wird er in den nächsten 24 Stunden nicht machen können.
34:44Ich bin hier vor der Tür, ja?
34:45Alles klar.
34:46Danke.
34:57Na, Herr Röchel?
34:59Alles gut?
35:02Der Test.
35:04Ich sah es ergän.
35:09Darüber sprechen wir später, ja?
35:11Jetzt müssen Sie erst mal zu sich kommen.
35:14Ich muss es wissen.
35:16Ich habe mich dann ja betrunken.
35:38Hallo?
35:40Ist dann hier niemand?
35:41Schlosser Lissi?
35:43Sie.
35:44Ich brauche dringend Ihre Hilfe.
35:45Mein Sohn ist in der Aufzugstür eingeklemmt.
35:48Ja, aber ich kann nicht.
35:48Ich muss...
35:49Hallo, haben Sie mich nicht gehört?
35:50Ich brauche Hilfe.
35:51Schnell.
35:58Lola, was ist denn da?
36:00Was ist denn hier los?
36:01Oh Gott.
36:03Oh Gott.
36:03Mama.
36:04Lola, holt den Aufwand da.
36:06Ja.
36:06Geht bewegen.
36:07Okay.
36:07Und zugleich.
36:08Und los.
36:09Ja, Pfeifer hier ist in der Aufnahmestation.
36:12Wir brauchen ganz dringend Hilfe.
36:13Ein kleiner Junge steckt in den Aufzugsturm fest.
36:16Ja.
36:16Mama, okay.
36:17Bisschen noch?
36:18Okay.
36:19Okay.
36:19Okay.
36:20Oh Gott.
36:23Herr Dr. Elstner, bitte hier noch den Schwein.
36:29Herr Dr. Elstner, bitte.
36:33Herr Röchel, sind Sie verrückt geworden?
36:37Sie müssen sich sofort wieder hinlegen.
36:38Das ist lebensgefährlich, was Sie hier machen.
36:39Schauen Sie mich los.
36:40Ich muss hier raus.
36:41Herr Röchel.
36:43Ich bring Sie um.
36:46Ich bin hier immer treu gewesen und die Schlampe bedrückt mich.
36:49Und dann hängt sie mir noch irgendwelche Krankheiten an.
36:52Aber das wird Sie bereuen.
36:54Kommen Sie, seien Sie doch vernünftig.
36:56Sie kommen keine drei Meter weit.
36:57Und raus kommen Sie hier schon gar nicht.
36:59Kommen Sie mal mit.
36:59Hm?
37:00Und ob ich hier rauskomme?
37:02Was machst du denn immer, hm?
37:07Hast du dir wehgetan?
37:08Ich würde gern mal den Arm untersuchen.
37:10Darf ich?
37:14Da ist nichts gebrochen, bitte.
37:16Ja, zum Glück.
37:17So was hätte überhaupt nicht passieren dürfen.
37:18Zumal in einem Krankenhaus.
37:20Ach, finden Sie wirklich, dass Sie in der Position sind,
37:22uns zu erzählen, was in einem Krankenhaus nicht passieren darf?
37:26Kaugummi?
37:28Schau mal, ich habe sogar noch welche für dich.
37:30Ah, darf ich?
37:32Wie viel hat er denn davon heute schon gegessen?
37:34Ja, die habe ich ihm vorgestern im Supermarkt gekauft.
37:37Seitdem kaut er die eigentlich ständig.
37:39Aber die enthalten keinen Zucker.
37:41Ja, aber dafür Koffein.
37:42Und zwar jede Menge.
37:44Ein Streifen entspricht in etwa dem Koffeingehalt von ein bis zwei Tassen Kaffee.
37:48Wenn Ihr Sohn seit vorgestern 17 dieser Kaugummi gegessen hat,
37:51dann dürfte das so ziemlich jedes seiner Symptome erklären.
37:55Oh, schau mal.
37:56Mein Gott, Eva!
38:00Betsy!
38:00Die Waffe.
38:06Die Waffe sofort!
38:07Herr Reuchel, ich weiß nicht, was passiert ist.
38:10Aber Schwester Betty trifft bestimmt keine Schuld.
38:12Lassen Sie sie einfach los.
38:13Und wir finden zusammen eine Lösung, okay?
38:14Einen Schritt weiter und ich durchbeuhe den Hals.
38:17Sagen Sie uns einfach, was wir für sie tun können.
38:19Das habe ich schon.
38:20Der soll mir die scheiß Waffe geben.
38:21Vater, aber worauf warten Sie denn?
38:25Jetzt geben Sie ihm endlich die Waffe!
38:28Nee, nee!
38:29Weiß, Schwester Betty!
38:29Das tut mir leid, aber du musst mitkommen.
38:36Das kann ich der Schlampe nicht durchgehen lassen.
38:38Weg da!
38:39Nein!
38:40Sie lassen Sie es los!
38:41Das ist kompletter Wahnsinn, was Sie da vorhaben!
38:46Nehmen Sie einfach mich, okay?
38:48Sie nehmen einfach mich statt ihr, ja?
39:02Haben Sie gesagt, ihr ist gefährdet.
39:09Dr. Bering!
39:14Sie rufen das Reanimationsteam an, die sollen sofort kommen.
39:17Und die Herzchlorachchirurgie soll ich okay vorbereiten.
39:19Ich muss gerade sein!
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