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Jeden Tag um 20.30 Uhr präsentiert Max Animate die Tagesschau
© Das Erste, ARD (2025)
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00:00Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau.
00:11Heute im Studio Susanne Daubner.
00:15Einen schönen guten Abend, ich begrüße Sie zur Tagesschau.
00:20Der extrem gefährliche Hurricane Melissa ist in Jamaika auf Land getroffen.
00:24Es ist ein Sturm der höchsten Stufe und möglicherweise der stärkste, der bisher in dem Karibikstaat gemessen wurde.
00:32Der Tropensturm erreichte den Südwesten Jamaikas und zieht nun weiter in Richtung Norden.
00:38Später soll der Hurricane auf Kuba und die Bahamas treffen.
00:43Hurricane Melissa kracht auf Jamaikas Küste.
00:46Handy-Videos zeigen seine Zerstörungskraft.
00:49Sturmfluten, Böen mit 300 Kilometern pro Stunde, extremer Regen.
00:54In der Hauptstadt Kingston fürchtet man um die Infrastruktur wie Flughafen und Kraftwerke.
00:59Melissa, hier Bilder aus dem Inneren der heftigste Sturm seit 170 Jahren in Jamaika.
01:04Wissenschaftler sagen, dass durch den Klimawandel warme Ozeanwasser wirke wie Treibstoff.
01:09Der Umweltminister alarmiert.
01:11In Jamaika leben 70 Prozent der Bevölkerung in der Nähe der Küste.
01:15Das Risiko für Überschwemmungen ist riesig und die Infrastruktur wird kaum standhalten.
01:20War nicht für Windgeschwindigkeiten von 280 Kilometern pro Stunde gebaut.
01:26Die Behörden richteten mehr als 800 Notunterkünfte ein.
01:30Doch nur 6000 Menschen suchten offenbar Unterschlupf.
01:33Viele verschanzen sich in ihren notdürftig gesicherten Häusern.
01:36Auch 25.000 Touristen stecken auf der Insel fest, wie Kay Williams.
01:41Wir haben die Stühle aus dem Hof geräumt und die Fenster verbarrikadiert.
01:46Schon vorher kappten wegen des Sturms umstürzende Bäume die Stromversorgung für 240.000 Haushalte.
01:53Vorsorglich ließ die Regierung Flussbetten reinigen, um Überschwemmungen etwas zu mildern.
01:581988 traf Jamaika der bisher heftigste Hurricane.
02:01Danach wurden Häuser und Leitungen verstärkt.
02:04Doch Helfer erwarten eine humanitäre Notlage, die die Hälfte der drei Millionen Einwohner direkt treffe.
02:11Unsere höchste Priorität war, die Menschen außer Gefahr zu bringen.
02:14Wir hoffen, dass wir so die Zahl der Verletzten und Toten gering halten können.
02:20In Kuba, auf das Melissa wohl in der Nacht trifft, wurden 600.000 Menschen in Sicherheit gebracht.
02:25Die sozialistisch regierte Insel leidet schon jetzt unter einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise und fürchtet nun zusätzlich schwere Schäden.
02:35Dazu spreche ich jetzt mit Thomas Ranft aus dem ARD Wetterkompetenzzentrum.
02:40Was macht Hurricane Melissa denn so gefährlich?
02:44Das sind im Prinzip drei Zutaten.
02:46Das erste, ein unglaublich niedriger Luftdruck.
02:49892 Hektopascal, wer ein Barometer zu Hause hat, weiß, das wird da gar nicht angezeigt.
02:53Dieser Luftdruck ist deutlich niedriger als der von Hurricane Katrina.
02:57Vielleicht erinnert sich noch der ein oder die andere.
02:59Das war vor 20 Jahren, hat dort den Süden der USA rund um New Orleans verwüstet.
03:05Dieser Sturm ist heftiger.
03:06Deswegen auch extrem hohe Windgeschwindigkeiten.
03:08Wir haben eben schon gehört am Boden bis zu 300 Kilometer pro Stunde.
03:12Und dann natürlich enorme Regenmengen.
03:13Man muss sich das vorstellen.
03:141.300 Kilometer im Durchmesser.
03:17Die Wolken so hoch wie bei einem Gewitter.
03:19Und der zieht ganz langsam.
03:21Also es ist nicht nur viel Wasser über einem, sondern dieses System bewegt sich im Moment mit Tempo 15 vorwärts.
03:28Die Drehgeschwindigkeit ist hoch, aber die Vorwärtsbewegung sehr langsam.
03:32Deswegen bleibt dieses Ereignis über viele Stunden jetzt noch entscheiden.
03:36Und das ist das Dramatische.
03:39Vielen Dank, Thomas Ranft aus Frankfurt am Main.
03:42Die Auswirkungen von Hurricane Melissa sind heute auch das Top-Thema bei Tagesschau 24, dem Nachrichtensender der ARD.
03:51Gleich nach dieser Tagesschau mit Schalten in die Region zur aktuellen Lage.
03:58Die Waffenruhe im Gazastreifen droht zu kippen.
04:01Israels Premier Netanyahu hat am Abend sofortige und intensive Angriffe angeordnet.
04:08Zur Begründung sagte er, Mitglieder der Terrororganisation Hamas hätten auf israelische Soldaten geschossen.
04:15Medien berichten über Explosionen im Küstengebiet.
04:18Hier Bilder der Agentur APTN.
04:20Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, gegen die Waffenruhe verstoßen zu haben.
04:26Auch wegen der Übergabe toter Geiseln hatten die Spannungen zuletzt zugenommen.
04:32Sophie von der Tann in Tel Aviv.
04:36Was hat diese neuen Angriffe ausgelöst?
04:38Können Sie uns Näheres zu den Hintergründen sagen?
04:41Das israelische Militär sagt, dass die Hamas Soldaten angegriffen habe im Gazastreifen auf dem Gebiet,
04:48was unter israelischer Kontrolle ist.
04:50Die israelische Regierung hatte schon vorher heute mitgeteilt,
04:54dass falsche Überreste einer Leiche von der Hamas übergeben wurden.
04:58Israel wirft der Hamas vor, das Abkommen verletzt zu haben.
05:01Fliegt gerade massive Luftangriffe, vor allem im Zentrum des Gazastreifens.
05:05Die Hamas hat jetzt angekündigt, ihrerseits die Leiche, die sie eigentlich überstellen wollte,
05:10nicht zu überstellen, wirft Israel vor, die Waffenruhe gebrochen zu haben.
05:14Und was bedeutet das jetzt für die Waffenruhe?
05:18Das ist eine weitere Krise.
05:21Wir hatten so eine Situation schon mal, auch dass die Waffenruhe gebrochen wurde,
05:25dann aber nicht zerbrochen ist.
05:27Der Druck ist groß, vor allen Dingen von Seiten der USA.
05:31Vizepräsident Vance hat sich da gerade eben schon sehr zuversichtlich geäußert,
05:34dass man die Waffenruhe weiter halten könne.
05:37Und letztlich sind es die USA, die jetzt hier das Sagen haben,
05:40gerade auch ein großes Koordinationszentrum im Süden von Israel einrichten,
05:44wo jeden Tag weitere US-Soldaten eintreffen.
05:48Der Druck ist groß.
05:49Sophie von der Tann, vielen Dank nach Tel Aviv.
05:55Die Mayer-Wieck-Kaserne im schleswig-holsteinischen Glücksburg.
06:00Diese Kaserne sollte eigentlich für die zivile Nutzung zur Verfügung gestellt werden.
06:04Doch da die Bundeswehr wegen der veränderten Sicherheitslage größer werden soll,
06:09braucht sie auch mehr Platz.
06:11Das Verteidigungsministerium hat die Umwandlung von noch genutzten
06:15sowie ehemaligen Liegenschaften für zivile Zwecke deshalb ausgesetzt.
06:20Betroffen sind bundesweit 200 Standorte.
06:24Die Entscheidung durchkreuzt Pläne von Kommunen,
06:26die dort zum Beispiel Wohnungen bauen wollten.
06:28In dieser Halle wurden früher Militärfahrzeuge repariert.
06:35Jetzt spielen die Jungs von Coach Emre Azur
06:37auf dem leerstehenden Kasernengelände in Bielefeld Basketball.
06:40Denn Sporthallen sind knapp.
06:43Diese Kinder, die kennen das hier seit so eineinhalb Jahren sehr gut.
06:47Das heißt, für die ist es ja normal, hier zu spielen, zu zocken.
06:50Die Basketballer würden gern weiter hier spielen.
06:52Doch jetzt kommt alles anders, wie eine Liste zeigt,
06:55die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt.
06:57Rund 200 Liegenschaften sollen, anders als ursprünglich geplant,
07:01nicht mehr für die zivile Nutzung umgewandelt werden.
07:03Die Bundeswehr soll aufwachsen auf 260.000 Personen.
07:07Wir kaufen im Moment viel Material, viel Munition,
07:09das eingelagert werden muss.
07:11Und das ist sicherlich zielführend und auch nachhaltiger,
07:13anstatt neu zu bauen, alte bestehende Immobilien zu nutzen.
07:18Nicht nur die Basketballer müssen umplanen, sondern auch die Kommunen.
07:22Etwa jeder fünfte Standort liegt in Bayern, zum Beispiel Regensburg.
07:25Auf diesem Areal sollte eigentlich eine Schule und Wohnungen gebaut werden.
07:30Bei einigen Städten herrscht Unverständnis über den Kommunikationsstil
07:34des Bundesverteidigungsministeriums.
07:38Die Nachricht ist wirklich brandneu.
07:41Wir waren insofern schon überrascht.
07:42Aber hinter den Kulissen hat es natürlich schon seit Längerem geheißen,
07:45dass man damit rechnen muss, dass mehr Ausbildungskapazitäten
07:49auch räumlicher und struktureller Art geschaffen werden müssen.
07:51Der Reservistenverband begrüßt die Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums.
07:57Da gibt es eigentlich keine Alternative, als jetzt die Prioritäten neu zu gewichten
08:01und zu sagen, die Sicherheit, die Aufwuchsfähigkeit der Bundeswehr
08:04hat jetzt Vorrang vor diesen Planungsprojekten.
08:08Einige der bereits geplanten zivilen Nutzungen
08:10könnten allerdings in die Projekte integriert werden.
08:13Vor dem Hintergrund der Stadtbild-Diskussion
08:17haben 60 Frauen aus Kunst, Wissenschaft und Politik
08:21einen offenen Brief an Kanzler Merz geschrieben.
08:24Sie rufen ihn auf, sich mehr für die Sicherheit von Frauen einzusetzen.
08:28Die Initiatorinnen fordern unter anderem
08:30eine bessere Strafverfolgung bei sexualisierter und häuslicher Gewalt,
08:35eine bessere Beleuchtung öffentlicher Räume
08:37sowie ausreichend finanzierte Frauenhäuser und Schutzräume.
08:41Unterzeichnet haben dem Brief auch Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer,
08:46Grünen-Politikerin Ricarda Lang und Sängerin Joy Dinalani.
08:52Wenn Ausländerinnen und Ausländer
08:54vor einer geplanten Abschiebung festgenommen werden,
08:58muss das von einem Richter angeordnet werden.
09:01Ist dies im Ausnahmefall vorab nicht möglich,
09:04muss die richterliche Anordnung sofort nachgeholt werden.
09:07Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe betont.
09:10Und andernfalls werde das Grundrecht auf Freiheit der Person verletzt.
09:16Und damit zu unserem Rechtsexperten Frank Bräutigam.
09:20Was kritisieren die Richter denn an der gängigen Praxis?
09:24In den Beschlüssen aus Karlsruhe geht es um die Regeln rund um die Abschiebehaft.
09:28Der Zweck einer Abschiebehaft ist ja zu sichern,
09:30dass eine Abschiebung auch stattfinden kann.
09:32Und diese Haft, die muss ohnehin immer von einem Richter angeordnet werden.
09:36Ganz konkret ging es jetzt um den nötigen 1. Schritt.
09:40Die Person, die in Abschiebehaft soll,
09:42die muss ja erst mal festgenommen werden.
09:44Und die Frage war, muss schon diese Festnahme vorher ein Richter anordnen?
09:48Und da hat das Bundesverfassungsgericht jetzt gesagt,
09:50ja, wenn Abschiebehaft geplant ist,
09:53dann muss in aller Regel auch schon vor der Festnahme,
09:55also vor dem 1. Schritt, ein Richter draufschauen.
09:59Weil laut Grundgesetz jede Freiheitsentziehung,
10:02und darum geht es hier, durch einen Richter angeordnet werden muss.
10:05Und das war in den konkreten Fällen versäumt worden.
10:08Werden Abschiebungen dadurch künftig schwieriger?
10:12Das nicht unbedingt, weil die richterliche Kontrolle vorab
10:15ja nicht zwingend die Abschiebung verhindert.
10:17Aber für die Praxis sind diese Entscheidungen aus Karlsruhe heute
10:20trotzdem sehr wichtig, weil das Bundesverfassungsgericht darauf pocht,
10:24dass es bei solchen Fragen zum Ablauf und zum korrekten Verfahren
10:27vor einer Festnahme nicht um bloße Formalia geht,
10:30sondern um wichtige rechtsstaatliche Standards und Garantien,
10:34die bislang zu wenig beachtet wurden
10:36und die man auch bei allen künftigen Reformen
10:38zum Thema Abschiebehaft wird beachten müssen.
10:41Frank Breutigam, vielen Dank nach Karlsruhe.
10:46Es war eines der schwersten Zugunglücke
10:48der vergangenen Jahre in Deutschland.
10:50Im Juni 2022 entgleiste ein Regionalzug bei Garmisch-Partenkirchen.
10:56Fünf Menschen kamen ums Leben, mehr als 70 wurden verletzt,
11:00als der Zug kurz nach der Abfahrt verunglückte.
11:03Die Regionalbahn war auf dem Weg nach München
11:05und sprang laut Gutachten bei Burg Rhein
11:08aufgrund maroder Betonschwellen aus den Gleisen.
11:12Heute hat der Prozess vor dem Landgericht München begonnen.
11:15Zwei Bahnmitarbeiter müssen sich wegen Fehlverhaltens verantworten.
11:20Zwei Männer stehen vor Gericht.
11:23Der eine war Bezirksleiter für die Gleise,
11:26der andere Fahrdienstleiter.
11:27Sie sollen Warnungen über schadhafte Betonschwellen ignoriert haben,
11:31so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.
11:34Ein Angeklagter, der Fahrdienstleiter,
11:37soll am Vortag informiert worden sein,
11:39dass es an genau der Stelle, an der es später auch den Unfall gab,
11:41ein Problem mit den Gleisen, mit den Schwellen gäbe.
11:45Der Zug sei regelrecht ein bisschen gesprungen,
11:48so steht es in der Anklageschrift.
11:50Der zweite Angeklagte hingegen soll strukturell versäumt haben,
11:55diese Bahnschwellen auszuwechseln.
11:58Beide Angeklagte wirken schwer gezeichnet,
12:00entschuldigen sich unter Tränen
12:02bei den Angehörigen der Opfer und den Überlebenden.
12:04Strafrechtlich sehen ihre Verteidiger aber keine Schuld bei ihnen.
12:08Fünf Menschen kamen Anfang Juni 2022 nahe Garmisch-Partenkirchen ums Leben.
12:13Vier Frauen und ein 13-jähriger Junge.
12:1572 wurden verletzt.
12:17Laut Ermittlungen waren marode Betonschwellen die Ursache des Unglücks.
12:21Interne Unterlagen der Deutschen Bahn zeigen,
12:23die Schäden waren schon Jahre vor dem Unfall bekannt.
12:27Ausgetauscht wurden die Schwellen aber nicht.
12:29Welche Rolle die Strukturen und Versäumnisse innerhalb der Bahn gespielt haben,
12:33wird in diesem Verfahren aber nicht geklärt.
12:35Hier wird sich die Staatsanwaltschaft vielleicht noch beschäftigen müssen,
12:38ob es hier noch andere gibt.
12:41Vielleicht ergeben die Ermittlungen noch Anlass,
12:43dazu kann ich leider nichts sagen.
12:45Aber ein gesellschaftliches Problem haben wir schon damit,
12:49dass wir sagen, wir haben Einrichtungen,
12:52die der Allgemeinheit dienen und wir sparen daran.
12:56Und die Ergebnisse sehen wir immer wieder.
12:59An der Unglückstelle selbst wurden die Schwellen inzwischen erneuert.
13:02Und auch bundesweit hat die Bahn rund zwei Millionen davon ausgetauscht.
13:08Nach Unfällen, die von Senioren verursacht wurden,
13:11flammt immer wieder die Diskussion über verpflichtende Gesundheitschecks auf.
13:16Diese seien aber nicht sinnvoll.
13:18Zu dem Ergebnis kommt eine Studie der Björn-Steiger-Stiftung,
13:22die sich zum Ziel gesetzt hat, die Notfallhilfe in Deutschland auszubauen.
13:26Hinter schweren Unfällen von Senioren stecken oft akute medizinische Notfälle.
13:32Sie seien aber schwer vorherzusagen.
13:34Es gäbe bessere Möglichkeiten als Gesundheitschecks.
13:3989 Jahre alt ist Heinz Vetter und er fährt noch.
13:43Weil er gehbehindert ist, könne er aufs Auto nicht verzichten.
13:46Beim Einkaufen ist das Problem.
13:49Wenn ich gehbehindert bin, kann ich nicht mit schweren Taschen
13:53zum Bushaltestelle gehen.
13:55Heute ist er mit einer Fahrlehrerin unterwegs.
13:59Fahrwärtsgott, oder?
14:00Ja, ja.
14:01Sie soll seine Fahrtüchtigkeit checken.
14:04Freiwillig, weil er nicht zur Gefahr für andere werden will.
14:07Also wenn ich zum Beispiel bei der Vorbeifahrt an Kindern merke,
14:11dass überhaupt keine Reaktion ist, dann ist das für mich ein Alarmsignal.
14:16Tests zu geistigen Mängeln seien wichtig, heißt es von der Björn-Steiger-Stiftung.
14:20Doch Unfälle über 75-Jähriger wegen abnehmender Leistungsfähigkeit
14:25hätten meist andere Ursachen.
14:27Bei nur 1% waren geistige Mängel die Ursache, sagt die Studie der Stiftung.
14:3260% gehen auf akute körperliche Probleme am Steuer,
14:36wie Schlaganfälle oder Herzinfarkte, zurück.
14:38Der Rest konnte nicht näher bestimmt werden.
14:41Selbst regelmäßige Checks beim Arzt
14:43könnten plötzliche Probleme hinterm Steuer nicht verhindern,
14:46sagen die Gutachter der Stiftung, die sich um ein modernes Rettungswesen kümmert.
14:50Tatsächlich helfen könnten in der Zukunft technische Lösungen.
14:54Über das Lenkrad-Parameter wie Herzschlag, wie Blutdruck und ähnliche Dinge abzugreifen,
15:00dann kann das Fahrzeug natürlich selbsttätig eingreifen und zum sicheren Halt kommen.
15:05Ganz ohne technische Hilfsmittel hat Heinz Vetter
15:07auch das Rückwärts-Einparken gemeistert und seinen Test bestanden.
15:11Zum nächsten will er spätestens in einem halben Jahr wiederkommen.
15:14Und nun die Wettervorhersage für morgen, Mittwoch, den 29. Oktober.
15:23Ab morgen strömt mildere Luft zu uns, wechselhaft bleibt es.
15:28Der Regen von Rheinland-Pfalz, dem Saarland bis zum Bayerischen Wald,
15:31klingt in der Nacht ab.
15:32Im Süden ist es länger klar, dort bildet sich gegen Morgen hier unter Nebel.
15:37Am Tag ist Sonne und Wolken, an der Nordsee Regen,
15:39dann breiten sich Wolken aus dem Westen aus, im Osten und Südosten noch ab und an Sonnenschein.
15:45In der Nacht 11 Grad im Westen, minus 1 Grad an den Alpen.
15:49Am Tag 10 Grad im Fichtelgebirge, 18 Grad am Oberrhein.
15:53Am Donnerstag im Osten erst noch Regen, sonst neben Wolken etwas Sonne, im Norden einzelne Schauer.
15:59Am Freitag im Südosten Sonne, Wolken und Trocken, Richtung Nordwesten etwas Regen.
16:03Am Samstag im Westen Schauer und Gewitter, mit Sonnenschein bis 20 Grad.
16:09Um 22.15 Uhr fragt Julia Niharikazen, den Chef des Chemiekonzerns Evonik,
16:16warum er den CO2-Emissionshandel abschaffen möchte.
16:19Und wir berichten über den Bruch der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas und die Folgen für Gaza.
16:26Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend.
16:28Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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