Nachrichten des Tages | 1. Oktober 2025 - Morgenausgabe
Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 1. Oktober 2025 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.
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00:00Regionale Behörden in der Ukraine berichteten am Dienstag, dass in den letzten 24 Stunden mindestens neun Zivilisten bei russischen Angriffen getötet und 15 weitere verletzt wurden.
00:12In Sumy kamen demnach am Dienstag ein Ehepaar und seine beiden Kinder bei einem russischen Drohnenangriff um.
00:18Die Drohne traf ein Haus in Tschernetschina, der Gouverneur der Region nannte es einen gezielten Schlag.
00:25Nachbarn aus dem kleinen Dorf sprachen mit Euronus.
00:30Medienberichten zufolge wurde zudem ein 60-jähriger in Sumy getötet und drei weitere kamen in Donetsk ums Leben.
00:56Die ukrainische Luftwaffe erklärte, dass 46 von 65 in der Nacht von Russland aus gestarteten Drohnen von ihrer Luftabwehr abgefangen wurden.
01:07Bei den Bemühungen der USA um eine Beendigung des Krieges wurden bisher keine Fortschritte erzielt.
01:12Der Europarat will ein Sondertribunal für die Ukraine einrichten.
01:21Aber die Mitgliedstaaten müssen noch zustimmen, sagte der Generalsekretär des Europarats am Rande der UN-Generalversammlung gegenüber Euronews.
01:29Das Sondertribunal für die Ukraine ist ein neues internationales Justizorgan
01:49und soll die Verbrechen der Aggression gegen die Ukraine verfolgen.
01:53Das Sondertribunal soll eine Rechtslücke schließen.
01:56Der internationale Strafgerichtshof ist zwar für Kriegsverbrechen zuständig,
02:01kann aber derzeit die Verbrechen im Falle der russischen Aggression gegen die Ukraine nicht verfolgen.
02:19Der Europarat ist eine internationale Organisation mit Sitz in Straßburg,
02:34die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde, um Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in Europa zu fördern.
02:42Er ist nicht Teil der Europäischen Union und besteht aus 46 Mitgliedstaaten.
02:47Über den Europäischen Gericht, so für Menschenrechte, können Einzelpersonen Klagen einreichen.
02:56Die pro-europäische Partei von Präsidentin Maya Sandu hat die Parlamentswahlen in der Republik Moldau gewonnen.
03:03Die Abstimmung wurde als entscheidend für die Zukunft des Landes in der Europäischen Union bezeichnet.
03:09Sandus Partei der Aktion und Solidarität hat rund 48 Prozent der Stimmen erhalten
03:14und liegt damit vor ihren pro-russischen Konkurrenten.
03:18Das Ergebnis bedeutet die Sicherung der Macht im Moldauer Parlament mit 101 Sitzen.
03:23Der pro-russische Oppositionsführer Igor Dodon hatte seine Anhänger noch vor der Bekanntgabe der Ergebnisse zu einer Kundgebung aufgerufen.
03:32Die Wochen vor der Wahl waren von Spannungen und Vorwürfen der russischen Einmischung geprägt.
03:37Die Behörden haben von mehreren Bombendrohungen gegen Wahllokale im Ausland,
03:42Bestechung von WLAN und Plänen zur Auslösung von Massenunruhen berichtet.
03:46Drei Verdächtige aus der abtrünnigen Region Transnistrien wurden verhaftet.
03:51Moskau hat seinerseits die Vorwürfe der Einmischung in die Wahl zurückgewiesen.
03:55Die Europäische Union hat den von US-Präsident Donald Trump vorgelegten 20-Punkte-Plan
04:03zur Beendigung des israelischen Krieges gegen den Gazastreifen begrüßt
04:06und die Hamas aufgefordert, ihn unverzüglich zu akzeptieren.
04:10Die Staats- und Regierungschefs der EU, darunter die Außenbeauftragte Kaya Callas,
04:15Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Antonio Costa
04:19haben sich für eine erfolgreiche Umsetzung des Plans ausgesprochen.
04:22Ebenso wie Bundeskanzler Friedrich Merz.
04:26Belingt eine Einigung, dann steht Deutschland bereit,
04:29sich bei der Umsetzung des Planes einzubringen.
04:31Das gilt politisch, das gilt humanitär und das gilt selbstverständlich auch
04:35beim Wiederaufbau der Region.
04:37Wir betrachten das als Arbeit für einen Nahen Osten,
04:41in dem eines Tages Israelis und Palästinenser friedlich und sicher
04:45in zwei Staaten leben können.
04:48Der Vorschlag beinhaltet unter anderem ein Ende der Militäroperationen,
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