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  • vor 4 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00:00eigentlich war mein leben ganz in ordnung ich hatte meine leidenschaft für die mathematik
00:00:12eine aufgabe in der forschung am institut für aero- und hydrodynamik hatte eine schicke wohnung
00:00:19für universitätsangestellte in einer sanierten haushälfte keine fünf minuten zu fuß zu meinem
00:00:24arbeitsplatz auf dem campus aber dann kam judith diese etwas laute person die immer wirbel um sich
00:00:32macht mein leben eigentlich ganz cool ich hatte einen super job mein lieblings fußballclub mein
00:00:43liebhaber und dann war da noch der nachbarsjunge ich hatte eine gemütliche bezahlbare wohnung
00:00:50in einer unsanierten haushälfte keine fünf minuten zu fuß zu meinem arbeitsplatz auf dem campus
00:00:56aber dann kam leonard dieser etwas eigenartige mensch der angst vor anderen menschen hat
00:01:04und dann
00:01:06und dann
00:01:07und dann
00:01:11UNTERTITELUNG
00:01:41UNTERTITELUNG
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00:02:39Hör mal durch, bitte!
00:02:55Judith?
00:02:56Was willst du?
00:02:57Bringst du mir noch einen Englertee, bitte?
00:02:59Prüfungsstress?
00:03:00Nee, wieso?
00:03:01Ist das T-Shirt und dritt darin Folge an.
00:03:03Manche Frauen stehen eben auf Natur.
00:03:05Echt? Judith, kann ich bitte noch einen Löffel haben?
00:03:08Das hast du alles?
00:03:09Ja, danke.
00:03:10Sorry, einmal durch.
00:03:11Judith, kann ich bezahlen?
00:03:12Das hoffe ich doch.
00:03:13Entschuldige, einmal durch, bitte.
00:03:14Danke.
00:03:15Ach, die scheiß Kuchenmaschine spinnt schon wieder.
00:03:18Dann geh du raus.
00:03:19Ich lebe weiter.
00:03:34Können wir die nächste bitte mal raushauen?
00:03:36Pipistop?
00:03:37Ja.
00:03:38Dringend?
00:03:39Ja.
00:03:40Judith, ich komm.
00:03:43Machst du auch mal Feierabend?
00:03:45Gleich, danke.
00:03:46Ähm, kannst du am Mittwoch um 8 Uhr zukommen?
00:03:50Ja.
00:03:51Wieso?
00:03:52Machst du jetzt auch noch den Schiffplan?
00:03:53Ich mach sogar die Getränkbestellung.
00:03:55Warum denn?
00:03:56Weil der Chef zu faul ist?
00:03:58Ich komm gleich.
00:03:59Oha.
00:04:00Oha.
00:04:01Oha.
00:04:02Oha.
00:04:03Oha.
00:04:04Oha.
00:04:05Oha.
00:04:06Oha.
00:04:07Oha.
00:04:09Oha.
00:04:10Oha.
00:04:12Das war's für heute.
00:04:42Ja, ja, ja.
00:04:56So viele Menschen, ja?
00:04:57Vielleicht finden wir noch einen Platz in der Mutter Natur.
00:05:12Tausend Dank noch mal fürs Ausleihen.
00:05:14Du hast wieder Dünger damit transportiert.
00:05:16Sag mal, kann ich das Auto nächste Woche noch mal ausleihen?
00:05:20Zum Einparken üben?
00:05:22Guck mal, das Fenster hoch.
00:05:24Ja, mach ich.
00:05:42Luka!
00:05:44Hey!
00:05:46Streiten Sie wieder?
00:05:48Ja.
00:05:50Mamas Freund ist wieder scheiße drauf.
00:05:52Okay.
00:05:53Ich schreib' deine Mama eine SMS, dass du bei mir übernachtest.
00:05:56Ja.
00:05:57Ich schreib' deine Mama eine SMS, dass du bei mir übernachtest.
00:06:01Ich schreib' deine Mama eine SMS, dass du bei mir übernachtest.
00:06:31Ja.
00:06:38Chicken Tikka Masala für zwei.
00:06:40Scharf.
00:06:41Extra scharf.
00:06:46Luka.
00:06:55Das ist nicht geil so.
00:06:56Oh, komm mal.
00:06:57Hey!
00:07:03Wie hieß er nochmal, dieser Händ Pakmus?
00:07:04Was ist denn los?
00:07:06Was hast du denn heute?
00:07:21Was ist denn los?
00:07:23denn heute? Deine scheiß Uni will das Haus sanieren. Will doch Zeit, ist alles total marode hier. Im Zuge der Sanierung werden die
00:07:37unieigenen Wohnungen nur noch an Institutsangehörige und Gastprofessoren ver... Sie schmeißen dich raus? Ich kann mir eben
00:07:44nichts mehr leisten. Die nächsten bezahlbaren Wohnungen, die sind irgendwo in Hellersdorf. Und wenn ich nochmal mit der
00:07:49Univerwaltung rede? Kann sie versuchen, ich habe da angerufen, die haben gesagt, sie können keine Ausnahmen machen.
00:07:53Und wenn du doch zu mir rausziehst? Wannsee! Ich kann hier nicht weg. Was ist denn mit Luca? Der ist auf so einem guten Weg und ich will ja auch nicht weg, das ist mein Kiez.
00:08:08Muss ich dich doch an der Uni anstellen.
00:08:11Aha. So schön. Frau Kreuzer, kommen Sie bitte sofort in mein Büro.
00:08:26Ich glaube, ich habe wirklich eine Idee.
00:08:41Ich bin schon auf dem Weg. Ja, wie besprochen. Ich komme dann vorbei. Ja.
00:09:11Ich bin schon auf dem Weg.
00:09:12Da ist dann noch ein Kammel, du. Hey.
00:09:13Hey.
00:09:15Du.
00:09:16Immer durch, bitte.
00:09:30Lass uns am Wochenende wieder raus nach Werder fahren gerne, liebe Mädels.
00:09:34Ich habe um 10 Termin, ja? Statt gekommen.
00:09:35Okay.
00:09:36Campus-Kaffee morgen. Hallo?
00:09:41Der Professor? Ja, ich bin hier draußen.
00:09:46Ich bring's ihm raus. Ja.
00:09:49Ach, der Professor ist wohl zu fein zu unseren Tresen gekommen.
00:09:52Hey, wir haben alle unsere Macken. Der ist einfach arrogant.
00:09:55Der Manuel Kaffee, wir verkaufen Kaffee.
00:10:06Ich schlag's auf den Deckel. Tasse zurückbringen. Danke.
00:10:27Professor Damoski?
00:10:30Stefan Bach, Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit.
00:10:33Ciao. Schön, Sie endlich persönlich kennenzulernen. Kommen Sie.
00:10:41Wie ich lese, führen Sie Forschungen an Windrädern durch.
00:10:45Ja, auch.
00:10:481999 haben Sie die berühmte Fields-Medaille gewonnen. Für?
00:10:53Für Rotationsturbulenz-Theorien. Für algebraische Varietäten.
00:10:59Wow. Beeindruckend.
00:11:03Ich muss Ihnen ja nicht erzählen, dass Mathematiker fehlen.
00:11:07Wir gehen heute davon aus, dass in zehn Jahren jede dritte Stelle im Bereich Informatik und Mathematik unbesetzt bleiben wird.
00:11:13Irgendeine Idee, wie man das ändern kann?
00:11:15Mehr Mathematiker und Informatiker ausbilden.
00:11:20Genau. Wir müssen die jungen Menschen schon heute für ihr Studium von morgen begeistern.
00:11:24Schon in der Grundschule müssen wir in diese Fächer schmackhaft machen.
00:11:27Unsere Kollegen in den USA machen das schon seit Jahren.
00:11:29Wenn die Kinder begreifen, dass Mathe nicht nur dröges auswendig lernen von Formeln und Mathematiker nicht nur sozial gestörte Freaks an Computern, dass Mathe eine aufregende Sache ist.
00:11:40Und da kommt Sie ins Spiel. Sie werden diese Vorträge vor den Kindern halten. Mit der Dekanin ist alles abgesprochen.
00:11:47Sie entwickle die Konzepte. Eine Kollegin wird Sie bei den Vorträgen unterstützen.
00:11:56So.
00:11:58Entschuldigung.
00:12:00Frau Kreuzer ist seit heute Morgen Teil unseres Universitätsteams. Frau Kreuzer, Professor Domowski.
00:12:05Sie?
00:12:07Sie?
00:12:13Das ist die Kellnerin aus dem Café.
00:12:15Ist das ein Problem für Sie?
00:12:17Sie sind noch gar nicht qualifiziert.
00:12:18Das müssen Sie schon uns überlassen, Herr Professor.
00:12:21Nein, das geht nicht.
00:12:27Vielleicht gucken Sie wirklich nochmal in Ihren Arbeitsvertrag.
00:12:30Da steht, dass jede W3-Professur mindestens fünf Vorlesungen beinhaltet.
00:12:36Sie sind der Einzige, der keine hält.
00:12:39Es geht nicht.
00:12:41Okay.
00:12:42Keine Vorlesungen, keine Forschungsgelder.
00:12:52Hey! Was haben Sie gegen mich?
00:12:55Nichts.
00:12:57Weil ich nicht studiert habe, oder? Kein Abi habe.
00:12:59Ich glaube, ich kann ganz gut mit Kindern.
00:13:01Ach ja?
00:13:02Ich kann nicht essen. Ich sorge dafür, dass die Vögel auch was verstehen.
00:13:03Okay, wie fangen wir an?
00:13:05Geh mir einen Kaffee?
00:13:07Nein, kein Kaffee.
00:13:08Ein Restaurant?
00:13:09Kein Restaurant.
00:13:10Oh Mann, okay.
00:13:11Ein Park, ein Wald, nachts in Miraburg?
00:13:13Okay.
00:13:15Okay, was?
00:13:17In meinem Labor?
00:13:18F12.
00:13:19Um 12.
00:13:21Ja.
00:13:22Gut.
00:13:25Du bist ja ein Herzchen.
00:13:34Frau Kreuzer.
00:13:35Hey!
00:13:37Wusstest du nicht, dass Sie im rosa Schweinchen arbeiten?
00:13:39Wie bitte?
00:13:40Rosa Schweinchen wegen der rosa Röhren?
00:13:42Wollte ich schon immer mal rein.
00:13:52Krass. Wow.
00:13:55Vorsicht.
00:13:59Wollen wir da drin schwimmen?
00:14:01Nein.
00:14:02Schade.
00:14:08Hier stinkts.
00:14:11Das Wasser ist seit über 40 Jahren in diesem Becken.
00:14:13Ah, das können Sie erklären.
00:14:19Würden Sie bitte da drüben Platz nehmen, das ist mein Stuhl.
00:14:24Danke.
00:14:26Okay.
00:14:27Die Frage ist doch wohl, warum sollten Kinder Mathe toll finden?
00:14:30Es ist die Schönheit.
00:14:32Die Schönheit?
00:14:35Schön wie ein Sonnett von Shakespeare.
00:14:37Shakespeare?
00:14:38Shakespeare.
00:14:40So wie ein Sonnett von Shakespeare die Essenz der Liebe einfängt, so reicht Eulers Formel in die Tiefen unserer Existenz hinein.
00:14:50Was für eine Eule?
00:14:52Im Jahre 1748 bewies Leonard Euler im Rahmen seines Werkes Introducio in Analyses Infinitorum die sogenannte Eulersche Identität.
00:15:00Für reelle Zahlen x gilt die Gleichung.
00:15:11Diese Formel verbindet im komplexen Zahlenraum die natürlichen Exponentialfunktionen E x mit den trigonometrischen Funktionen Sinus x und Cosinus x.
00:15:20Das klingt zunächst ziemlich verblüffend und keinesfalls trivial. Erkennbar wird der Zusammenhang aber ganz gut mit Hilfe der Tailor-Reihenentwicklung der jeweiligen Funktionen.
00:15:33Okay, stopp, stopp, stopp, stopp.
00:15:34Das wollen Sie nicht ernsthaft neun- und zehnjährigen Kindern erzählen, oder? Die haben nicht mal Bock auf das große Einmaleins.
00:15:40Aber man kann es doch versuchen.
00:15:41Nein, kann man nicht. Die sind schon eingepennt, bevor Sie das Wort Introducio irgendwas gehört haben.
00:15:45Introducio in Analysen Infinitorum. Einleitung in die Analyse ist des Unendlichen.
00:15:50Okay, Introducio Mangiare, würde ich sagen, Mittagessen. Wir zwei lernen uns jetzt erstmal kennen.
00:15:55Ich esse nie vor 14.30 Uhr.
00:16:02Das ist mal ne Ansage. Ich dachte, wir wollten nur ne Kleinigkeit essen.
00:16:05Das können wir hier auch.
00:16:06Ich wollte den Laden nicht kaufen.
00:16:07Sie sind eingeladen.
00:16:08Auf keinen Fall.
00:16:09Ich besteh drauf.
00:16:11Sie denken, ich kann mir das nicht leisten, oder?
00:16:14Ja.
00:16:15Guten Tag.
00:16:16Hallo.
00:16:17Herr Professor, ich habe Sie heute nicht erwartet.
00:16:18Ja, das kam alles etwas überraschend.
00:16:19Jetzt ist Ihr Platz leider noch besetzt.
00:16:20Das sehe ich, ja.
00:16:21Wir können warten.
00:16:22Sind Sie wahnsinnig?
00:16:23Mein Magen hängt mir in den Kniekehlen.
00:16:24Das Übliche.
00:16:25Gerne.
00:16:26Hey, was läuft hier?
00:16:27Was ist mit den anderen Tischen?
00:16:28Ich sitze immer im Separi.
00:16:29Sie sind beim Hauptgang.
00:16:30Ich weiß.
00:16:31Hey.
00:16:32Hallo.
00:16:33Schmeckt's?
00:16:34Ja, danke.
00:16:35Ich habe ein Problem.
00:16:36Mein Begleiter da hinten, der ist ein bisschen, ähm…
00:16:38…mh…
00:16:39…mh…
00:16:40…mh…
00:16:41…mh…
00:16:42…mh…
00:16:43…mh…
00:16:44…mh…
00:16:45…mh…
00:16:46…mh…
00:16:47…mh…
00:16:48…mh…
00:16:49…mh…
00:16:50…mh…
00:16:51…mh…
00:16:52…mh…
00:16:53…mh…
00:16:54…mh…
00:16:55…mh…
00:16:56…mh…
00:16:57…mh…
00:16:59…mh…
00:16:59…mh…
00:17:00…mh…
00:17:01Er glaubt, er kann nur essen, wenn er hier an diesem Tisch sitzt.
00:17:03Denken Sie, es wäre vielleicht möglich, dass Sie sich an einen anderen Tisch setzen?
00:17:06Denn Testkeller und ich, wir helfen Ihnen. Wir tragen das Zeugüber.
00:17:09Aber nur, wenn es unbedingt sein muss.
00:17:11Ich glaube, es muss unbedingt sein.
00:17:13Ehrlich?
00:17:14Ja.
00:17:15Ja, wenn Sie mich so angucken, machen wir dann, ne? Ja.
00:17:18Super.
00:17:19Wollen Sie am bestimmt einen Tisch?
00:17:20Ja, den gleich davor.
00:17:22Okay.
00:17:23Sie sind nicht so die Quasselstrippe, oder?
00:17:37Nein, den Palt übernehmen Sie.
00:17:42Danke.
00:17:44Ich finde ja schon komisch, aber Sie sind echt komisch.
00:17:49Sie sind wirklich komisch.
00:17:53Warum leben Sie Mathematik?
00:17:57Ich hasse Mathe. Ich habe es nie kapiert.
00:18:01Spätestens als Geometrie dran war, bin ich in die innere Immigration gegangen.
00:18:05Und wie wollen Sie dann Kinder davon überzeugen, Mathematik zu studieren?
00:18:14Versuchen Sie mir doch mal, Mathe so näher zu bringen, dass es für mich unterhaltsanspannend und witzig ist.
00:18:23Hallo. Reden Sie nicht mehr mit mir.
00:18:27Ich berechne gerade die Antwort auf Ihre Frage.
00:18:30Bitte?
00:18:31Ich gehe in meinem Kopf alle relevanten Möglichkeiten durch, wie Ihnen Mathematik unterhaltsam und witzig vorkommen können.
00:18:36Okay, versuchen Sie es mal intuitiv, ohne Berechnung.
00:18:44Gut.
00:18:44In der Natur gibt es links drehende und rechts drehende Spiralen.
00:19:01Sehen Sie den Romanesco.
00:19:03Wenn Sie genauer hinsehen, werden Sie überall kleine Spiralen sehen.
00:19:05Bei einer Sonnenblume sind alle Kerne spiralförmig so angeordnet, dass jeder einzelne Kern genug Sonnenlicht abkommt.
00:19:16Die Anzahl der Spiralen richtet sich nach einem mathematischen Prinzip.
00:19:20Dem Prinzip der Fibonacci-Zahlenfolge.
00:19:22Dieses Prinzip ist seit dem Mittelalter bekannt, seitdem der Mathematiker Fibonacci sich mit Kaninchen beschäftigt hat.
00:19:27Die Fibonacci-Zahlenfolge beginnt mit einer Eins.
00:19:29Die nächste Zahl ist eine Zwei.
00:19:30Die jeweils weitere Zahl wird dadurch gewonnen, indem man die beiden Vorangegangenen addiert.
00:19:38Also Eins und Zwei ist Drei, Zwei und Drei Fünf, Drei und Fünf Acht und so weiter und so fort.
00:19:43Alle diese Zahlen sind Glieder einer unendlichen Zahlenreihe.
00:19:48Bei dieser Wurzel aus Eins-Nummer bin ich raus, aber das mit der Spirale ist ganz cool.
00:19:52Oh shit.
00:19:55Ja.
00:19:57Ich war hier schon mal zur Eröffnung. Ist cool.
00:20:00Immer noch zu laut?
00:20:03Ja.
00:20:10Da lang.
00:20:11Okay.
00:20:14Das ist deine ganze.
00:20:15Ich war hier schon mal zur Eröffnung.
00:20:45Sie können gerne einfach kurz draußen telefonieren. Ich bin ganz leise. Ich brauche nichts kaputt.
00:20:50Nein, ich schlage vor, wir beenden das für heute und noch ein Morgen weiter.
00:20:55Okay, schade. Um neun?
00:20:57Besser um zehn. Gleich bei mir.
00:21:00Ein rosa Schweinchen?
00:21:01Ja.
00:21:01Okay. Tschüss.
00:21:04Und wie lief's heute?
00:21:25Der hat eine Schraube locker, aber ist eigentlich ganz nix.
00:21:33Komm mal.
00:21:36Was ist denn da?
00:21:37Oh, Ruh.
00:21:39Haus Nummer sechs.
00:21:41Schön renoviert und von hochdotierten Professoren bewohnt.
00:21:45Ja, und?
00:21:46Souveräne Band hier, aber die Tore fehlen.
00:21:48Hey.
00:21:49So langsam könnte es zum Problem werden.
00:21:52Ich bin ganz nix.
00:22:22Nee, ne?
00:22:30Ey, stopp. Nee, warten Sie. Stopp.
00:22:32Was machen Sie denn hier?
00:22:33Ich wohne hier. Wo wollen Sie hin?
00:22:35Also ich muss das erledigen.
00:22:36Okay, wann kommen Sie wieder?
00:22:37Ich kann mir nicht sagen.
00:22:38Ey, nee.
00:22:38Unionenresidenz exklusiv, bitte.
00:22:40Das war doch nicht vereinbart.
00:22:41Ey.
00:22:41Äh, ich werde nicht.
00:22:43Ja, geht jetzt mit dem Rennen, oder was?
00:22:46Die hat's ja da nicht alle.
00:22:49Wer magst du?
00:22:49Herr Lamofsky.
00:23:08Was ist mit meinem Vater?
00:23:10Kommen Sie.
00:23:10Ich sag's Ihnen gleich.
00:23:11Es ist kein schöner Anblick.
00:23:25Guten Morgen, Frau Helsing.
00:23:26Morgen.
00:23:27Das geht jetzt zu wie im Taubenschlag.
00:23:38Tag, Vater.
00:24:04Vor drei Wochen hatte unser Heimbus einen Unfall mit Totalschaden und wurde an der B2 in einem Graben entdeckt.
00:24:15Ihr Vater war völlig besoffen auf dem Beifahrersitz und hat auch noch erzählt, dass der Fahrer verletzt geflüchtet ist.
00:24:21Das hier war keine zehn Minuten vor dem Unfall.
00:24:23Mal abgesehen davon hat die Nachtschwester berichtet, dass hausfremde Damen in das Apartment ihres Vaters geeilt sind.
00:24:34Ich kann mich nicht erinnern, dass ich hier ein Kölschweiz-Gelübde abgegeben habe.
00:24:39Ich erwarte, dass sie bis zwölf Uhr das Haus verlassen haben, damit ihr wieder Friede einkehrt.
00:24:43Was machen Sie denn hier?
00:25:13Ich wollte nur wissen, was so wichtig ist, dass Sie unsere Verabteilung absagen.
00:25:16Tag.
00:25:16Na, guck mal einer an. Wer ist denn die schicke Dame?
00:25:19Das ist Frau Kreuzer, Vater. Das erkläre ich dir später.
00:25:23Das ist mein Vater, Franz Damoski.
00:25:25Hi.
00:25:26Sind Sie das?
00:25:28Ja, Franz Damoski.
00:25:30Der Kubiker.
00:25:32Sind Sie berühmt?
00:25:34Na ja, früher mal.
00:25:35Was heißt denn früher mal?
00:25:37Einmal berühmt, immer berühmt.
00:25:41Warum ist Ihr Vater hier?
00:25:42Er leidet an Diabetes und fällt deswegen immer wieder in Oma.
00:25:48Äh, nein, wir nehmen ein Taxi.
00:25:49Quatsch, ich fahr sie.
00:25:51Das kommt überhaupt nicht in Frage.
00:25:56Vater?
00:25:56Vater?
00:26:02Es muss immer jemand bei ihm sein, der ihm seine Medikamente spritzt.
00:26:06Aber ansonsten ist er eigentlich in einem ziemlich guten Zustand.
00:26:08Was hat denn für ein Problem mit dem Laden? Sieht doch nett aus.
00:26:11Keine Ahnung. Ich hab länger nicht mit ihm gesprochen.
00:26:13Wie lange?
00:26:14Ein halbes Jahr.
00:26:17Einen aufregenden Sommer wünsche ich den Herrschaften...
00:26:21Jetzt komm, Vater, los. Das reicht.
00:26:24Damoski.
00:26:26Wir haben noch ein Hühnchen zu rupfen.
00:26:28Wir haben mehr als zwei Hühnchen zu rupfen.
00:26:31Brandner, wie ich sehe, sind Sie Liebhaberinnen von Oldtimern.
00:26:39Ja, ich kann mich einfach nicht von Ihnen trennen.
00:26:41Welche Entschuldigung, Vater?
00:26:42Töpfer arbeiten, Britschnachmittage, Theaterabende mit Senioren für Gehirntote.
00:26:50Reicht das?
00:26:50Du hast dir den Laden ausgesucht.
00:26:52Hier, hier.
00:26:55Vieni, vieni, vieni.
00:26:58Niemand mehr, die lega in diese Bereiche.
00:27:00Niemand diese Pionier zu tun.
00:27:04Hier, hier.
00:27:06Niemand mehr, die wirst du denn für dich.
00:27:10Was machen wir jetzt mit dir, Vater?
00:27:12Ja, ich dachte, ich wäre erst mal bei dir wohnen.
00:27:15Nee, falsch gedacht.
00:27:15Was ist mit dem Stift in Charlottenburg, diesem alten Gerichtsgebäude?
00:27:21Und ihr so, ihr Bede?
00:27:25Wie lange kennt ihr euch denn schon, ihr kleinen Turtel-Täubchen?
00:27:29Von Kreuzer und ich arbeiten zusammen.
00:27:31Ach, und was arbeitet ihr da?
00:27:34Wir planen eine Vortragsreihe für Grundschüler.
00:27:37So, und da soll mein Lenny mit dabei sein?
00:27:40Ja.
00:27:42Nee.
00:27:43Was ist denn daran so schräg?
00:27:44Ja, ich meine, ich wundere mich nur, weil er normalerweise...
00:27:49Vater, es reicht.
00:27:52Mann.
00:27:53Damowski, guten Tag, ja.
00:27:55Ich suche einen Platz für meinen Vater.
00:27:58Wir sind vor einem knappen halben Jahr schon mal bei ihm gewesen.
00:28:00Charlottenburg kommt nicht in Frage.
00:28:03Wenigstens für die erste Zeit, ja.
00:28:07Ja, er leidet an einer seltenen Form von Diabetes.
00:28:11Ach, verstehe.
00:28:11Haben Sie irgendeine Idee für?
00:28:15Ja, danke.
00:28:18Warteliste.
00:28:22Ja, gibt es irgendein Heim, wo du dich wohlfühlst?
00:28:25Vater?
00:28:26Vater!
00:28:29Scheiße.
00:28:29Kann ich irgendwas tun?
00:28:30Im Kofferraum in einer seiner Taschen ist ein Spritzen-Set.
00:28:33Vater?
00:28:33Vater?
00:28:35Vater, hörst du mich?
00:28:36Braucht er vielleicht einen Krankenwagen?
00:28:47Nee.
00:28:48Ich brauch nur eine schöne Frau, die mich wachküsst.
00:28:51Und jetzt gehen wir schön noch in eine Bar, in eine am Savini-Platz.
00:29:10Mach mal garantiert nicht, Vater.
00:29:11Mann, Sie haben mir echt Angst angejagt.
00:29:30Danke, ja.
00:29:31Danke.
00:29:33Ich will mich in den nächsten Tagen zurückrufen.
00:29:34Vielleicht wird da was frei.
00:29:36Gab's da gestern Tiramisu?
00:29:37Tiramisu?
00:29:39Hä?
00:29:40Was?
00:29:40Warte.
00:29:41Ich meine, äh, stehen da ein paar Abgänge bevor.
00:29:47Entschuldigung, ja.
00:29:48Ich dachte, man kann sich mit euch über den Tod unterhalten.
00:29:53Ja.
00:29:55Okay, also heute Abend kommst du erst mal mit zu mir.
00:29:58Aber was machen wir in der Zwischenzeit mit dir?
00:30:00Ja.
00:30:07Vater.
00:30:28Ja?
00:30:29Hierher.
00:30:29So, Vater, du setzt dich bitte hierhin und machst ausnahmsweise mal nichts.
00:30:42Kriegst du das hin? Wir gehen da hinten hin.
00:30:49Okay, wenn irgendwas ist, bescheitern, ja?
00:30:52Bingo!
00:30:59Was haben Sie für ein Problem mit Ihrem Vater?
00:31:16Was ist denn jetzt Ihre ganz gute Idee?
00:31:18Ja, Kinder lieben Spiele, oder? Damit versuchen wir Ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen.
00:31:22Also wir lassen Sie mit Zahlen spielen.
00:31:25Zum Beispiel, was ist die höchste Anzahl von gleichen Dingen in einem Raum?
00:31:31Keine Ahnung, Tische, Stühle, Lichtschalter.
00:31:36Und danach lassen wir Sie nach der kleinsten Zahl suchen.
00:31:38Die gibt es nicht.
00:31:40Was?
00:31:41Sie meinen vermutlich bei den reellen Zahlen, aber bei den reellen Zahlen gibt es keine kleinste Zahl.
00:31:45Aha.
00:31:46Der Gegenbeweis ist leicht, bei den rationalen Zahlen zu führen.
00:31:49Sei also x, die kleinste rationale Zahl gibt es auch immer x durch 2.
00:31:52Okay, Sie wissen, was ich meine, oder? Dann schlagen Sie was vor.
00:31:55Vater?
00:31:56Hey!
00:31:59Was ist jetzt schon wieder los?
00:32:05Können wir bitte einfach weitermachen?
00:32:08Oh nein.
00:32:09Ja, natürlich waren wir genauso blöd wie heute, junge Leute. Blöd sind, das ist ja klar, nicht?
00:32:18Aber ich meine, ich habe gut, ja, und damals...
00:32:20Könnten Sie bitte meinen Vater wieder reinholen?
00:32:22Was? Warum?
00:32:23Freie Liebe.
00:32:24Ich...
00:32:25Wir haben uns angeguckt und ab in die Kammer.
00:32:29Bis der Herr weiß genau, was er will.
00:32:31Ich habe ja eigentlich mal überlegen, ob ich mein so lehnen will.
00:32:36Die Leberung von Wunder war in der Rücksitzbank meines Linkes, Continental Mark III.
00:32:45Habt ihr gezeugt, ob ein hartgetackten Rotleder in den Rücksitzbank?
00:32:50Verstehst du?
00:32:51Und euer Matheprof, also irgendwie sieht er gar nicht danach aus, ja?
00:32:55Aber es war blanker Spaß, die Nummer.
00:32:59Vater?
00:33:00Jetzt gibt es Ärger.
00:33:02Warte, was war ich gerade?
00:33:04Hey, Lincoln!
00:33:06Freie Liebe für freie Bürger!
00:33:12Tschüss, Franz Mann, Mann, Mann.
00:33:13Alles klar?
00:33:15Nee, nix ist klar.
00:33:16Setz dich jetzt hin und halt die Klappe.
00:33:21Ihr könnt weitermachen.
00:33:47Ach, dann wohnen Sie also auch hier?
00:33:50Ja.
00:33:51Das bunte Ding da oben ist meins.
00:33:53Ah, na, da sehen wir uns ja noch.
00:33:56Ich gehe dann schon mal vor.
00:34:00Was war denn das vorhin, Herr Professor?
00:34:02Ich konnte es noch nie leiden, wenn mein Vater die Röpensau gibt.
00:34:05Nee, das meine ich nicht.
00:34:09Warum sollte ich denn Ihren Vater da rausholen?
00:34:12Nun, ich dachte eigentlich, dass er auf Sie eher hört als auf mich.
00:34:18Aha.
00:34:19So, du schläfst hier.
00:34:34Hast du Hunger?
00:34:34Ich meine, er musste nicht mal wieder langsam was essen?
00:34:38Jo.
00:34:39Und danach ziehen wir noch ein bisschen um die Häuser, ja?
00:34:42Nee, ich muss arbeiten.
00:34:44Ich muss Anträge fertig kriegen, sonst verfallen die Gelder für die Forschungsprojekte.
00:34:48Das war ja auch eine schicke Lady, ja?
00:34:54Was?
00:34:55Deine Frau Kreuzer.
00:34:57Selbst für deine Verhältnisse ein bisschen Jungfetze, nicht?
00:35:00Mann, ich doch nicht.
00:35:01Du, Junge, schnapp sie dir, Tiger.
00:35:03Na, Vater, lauf.
00:35:07Was ist denn, Mensch?
00:35:09Wie lange wirst du denn nun noch warten, bis du die Richter für die kleinen Damowski-Sinist?
00:35:15Vater, das Thema möchte ich mit dir nicht diskutieren.
00:35:17Außerdem ist Frau Kreuzer nicht mein Fall.
00:35:19Wieso denn das nicht?
00:35:22Die ist laut.
00:35:24Laut?
00:35:25Ja, vielleicht ist sie dir einfach zu ähnlich.
00:35:29Ach.
00:35:30Na, ich nehme das mal als Kompliment, nicht?
00:35:36Außerdem scheint sie vergeben zu sein.
00:35:40Wie es aussieht, kriegt sie gerade Besuch.
00:35:48Hey, Rosa.
00:35:51Ich mag gerade Lasagne.
00:35:55Hey, du kannst mir bei was helfen. Hast du Durst?
00:36:07Ja.
00:36:08Was denn?
00:36:09Hat was mit Mathe zu tun.
00:36:12Du hast aber nicht gute Mathe.
00:36:14Ja, deshalb brauche ich ja dich.
00:36:15Alle mal herhören.
00:36:29Leute, wir wollen euch was zeigen.
00:36:32Hey, kein anderer.
00:36:34Leute.
00:36:35Kein anderer.
00:36:36Alle mal herhören.
00:36:37Hey.
00:36:40Okay.
00:36:41Von Sie, oder soll ich einfach anfangen?
00:36:43Gut.
00:36:47Ja, cool. Hallo.
00:36:49Wir würden gerne was ausprobieren, hat was mit Mathe zu tun.
00:36:52Hat vielleicht einer von euch Lust, unser Versuchskaninchen zu sein?
00:37:01Luisa, richtig?
00:37:02Machst du mit?
00:37:04Ja, super.
00:37:06Applaus für Luisa.
00:37:07Luisa, schreib doch mal bitte auf diesen Zettel. Und zwar so, dass es niemand lesen kann.
00:37:13Dein Geburtsdatum. Den Tag und den Monat. Also der 3. Januar wäre zum Beispiel 03.01. Okay?
00:37:19Die hat am 27. September Geburtstag.
00:37:22Stimmt doch gar nicht.
00:37:23Oder am 1. April.
00:37:24Oder am 6. Dezember.
00:37:25Oder am 11. November.
00:37:2719. Mai.
00:37:27Was glaubst du, wäre es schneller? Mein Gehirn? Oder dieser kleine Taschenrechner hier?
00:37:35Taschenrechner?
00:37:38Luisa, bist du fertig?
00:37:40Super.
00:37:42Jetzt verdoppelst du bitte den Wert deines Tages.
00:37:48Tagetrotten.
00:37:50Addierst dazu die 5.
00:37:53Multiplizier das Ganze mit 50.
00:37:54Und addierst dazu den Wert deines Monats.
00:38:09Sag uns doch mal bitte das Ergebnis.
00:38:142456.
00:38:172456.
00:38:18Dank der Magie der Mathematik, liebe Luisa, kann ich dir sagen, dass du am 22. Juni Geburtstag hast. Stimmt das?
00:38:25Yes!
00:38:26Und das könnt ihr auch.
00:38:29Okay, jetzt gibt es eine Runde Eis.
00:38:31Und wenn ihr zurückkommt, erklären wir euch, wie der Trick funktioniert. Danke.
00:38:38Toller Ort für euren Vortrag.
00:38:40Ich will gar nicht stören, ich wollte nur mal kurz gucken, wie es läuft.
00:38:43Wir haben gerade erst angefangen.
00:38:44Professor Damowski, Sie haben mir gar nicht erzählt, dass Sie der Sohn des berühmten Franz Damowski sind.
00:38:48Ja, das hatte ich für einen Moment verdrängt.
00:38:52Ihr Vater hat mir erzählt, dass er gerade zu Besuch in der Stadt ist und Herr Bach hat mich überredet, dass ich bei den ersten Vorträgen von euch euch ein bisschen unterstütze.
00:39:02Also ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist.
00:39:04Das wäre doch fantastisch. Der berühmte Franz Damowski präsentiert das Programm seines Sohnes und seiner wunderbaren Begleitung.
00:39:12Das wäre doch ein super Aufhänger. Wir könnten die Presse einladen.
00:39:14Das ist genau das, was wir brauchen, um für unser Programm die nötige Öffentlichkeit zu generieren.
00:39:18Was hat er jetzt? Was ist mit dem?
00:39:25Ja, ja, das ist er. Er ist so. Alles in Ordnung.
00:39:45Hey, hier sind Sie.
00:39:48Das geht nicht.
00:39:53Ja, bescheuert. Hätte er mit uns absprechen müssen.
00:39:55Ja, das geht ganz und gar nicht.
00:40:00Okay, wollen Sie mir nicht vielleicht einfach mal erzählen, was mit Ihnen los ist?
00:40:11Ich habe eine soziale Phobie.
00:40:14Das ist eine Angststörung.
00:40:14Ich fühle mich extrem unwohl unter Fremden und fühle mich den Blicken ausgesetzt und kriege Schweißausbrüche oder Herzrasen und manchmal regelrechte Angstattacken.
00:40:29Da hat Bach ja genau den richtigen für seine Vorträge ausgesucht.
00:40:36Kann man irgendwas dagegen tun?
00:40:41Verhaltenstraining und es gibt Techniken, seine Ängste zu kontrollieren.
00:40:49Okay, mit diesen Techniken können Sie die Vorträge vor den Kindern halten.
00:40:54Na ja, ich dachte eigentlich, dass Sie die Präsentation machen und dass ich mich im Hintergrund halte und schaue, dass fachlich alles passt.
00:41:07So wie eben, Punkt.
00:41:11Aber Hopper, so ein Auflauf mit Presse und allem und das, das fachlich nicht.
00:41:18Ich spreche mit Bach.
00:41:19Aber bitte sagen Sie ihm nichts davon.
00:41:24Ja, was muss ich ihm sagen?
00:41:25Eine einzige Präsentation, ja, zusammen mit meinem Vater die. Ich glaube, die kriege ich hin.
00:41:43Ist doch Quatsch. Wie wollen Sie die schaffen?
00:41:45Medica Melde.
00:41:46Warum nehmen Sie die nicht immer?
00:41:49Nehmen wir, komm.
00:41:53Okay, dann lassen Sie uns mal eine gute Show auf die Beine stellen.
00:42:09Denkt euch eine beliebige Zahl zwischen eins und neunzehn? Verdoppelt diese Zahl?
00:42:16Und jetzt addiert ihr dazu die elf.
00:42:18Zwölf.
00:42:19Was?
00:42:20Zwölf addieren.
00:42:21Okay, scheiße, nochmal.
00:42:23Sucht euch bitte eine Zahl zwischen eins und neunzehn, egal welche und nicht voran.
00:42:30Habt ihr? Verdoppelt eure Zahl und addiert dazu die zwölf.
00:42:37Der achte Finger, unser Multiplikator, wird weggeklappt und da steht das Ergebnis. Zehn mal.
00:42:43Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.
00:42:45Und zwei noch.
00:42:46Genau, zwei und siebzig.
00:42:48Super, klappt nur mit der neuner Reihe.
00:42:50Eins, zwei, drei, vier, fünf.
00:42:52Genau, fünfte weg.
00:42:54Fünfundvierzig.
00:42:55Neun mal neun.
00:42:56Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun.
00:43:00Neunte weg.
00:43:01Das ist einundachtzig.
00:43:02Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs mal eins, zwei, drei, vier.
00:43:08Sechs mal vier sind ungefähr ...
00:43:1124.
00:43:1224 Stückchen Schokolade.
00:43:14Noah, kannst du gut schneiden?
00:43:15Ja.
00:43:20Sehr gut.
00:43:21Und jetzt schneidest du bitte hier entlang.
00:43:24Spitzern.
00:43:25Sehr, sehr gut.
00:43:26Danke.
00:43:27Und das Stück brechen wir ab.
00:43:28Zack.
00:43:29Jetzt schieben wir das hier hin, setzen das hier an und haben eins, zwei, drei, vier, fünf,
00:43:42sechs mal eins, zwei, drei, vier.
00:43:45Ludwig, wie viele Stücke immer noch?
00:43:47Immer noch 24.
00:43:48Krass.
00:43:49Ist das ja übrig.
00:43:50Oh, cool.
00:43:51Kann ich da ...
00:43:52Dürft gern auch essen, wenn der Volt.
00:43:55Herr Professor, Sie auch?
00:43:57Na, nervös vor dem großen Auftritt?
00:44:15Bisschen.
00:44:16Wo ist denn Ihr Sohn?
00:44:17Ich vermute mal, er hat ein Rendezvous mit seiner Kloschüssel.
00:44:22Kann ich mal einen Wohnungsschlüssel?
00:44:24Herr Professor?
00:44:34Bisschen.
00:44:35Bisschen.
00:44:36Bisschen.
00:44:37Bisschen.
00:44:38Bisschen.
00:44:39Morgen.
00:44:45Morgen.
00:44:47Morgen.
00:44:48Alles okay.
00:44:54Mein Sch result.
00:44:55général hat schöne Milliarden
00:45:17zwei, zwei, drei.
00:45:18Да, gibtsch.
00:45:19á
00:45:24Ich habe mir schon Sorgen gemacht.
00:45:37Ja, alles okay.
00:45:39Ein bisschen Lampenfieber beim Filius.
00:45:43Bereit?
00:45:44Ja, klar. Wenn nicht jetzt, wenn denn.
00:45:46Showtime.
00:45:47Ich stelle dir mal die Pressevertretung.
00:45:49Gerne.
00:45:49Lassen Sie uns diesen eigenen Unternehmen.
00:45:51Okay.
00:45:54Alles gut bei Ihnen?
00:45:55Medikamente, die ich genommen habe, haben Nebenwirkungen.
00:45:57Bleibt schlöfrig.
00:45:58Und jetzt?
00:46:00Nix.
00:46:00Jetzt sind wir durch.
00:46:02Showtime.
00:46:03Den berühmten Komiker Franz Damowski, Vater unseres Mathematikprofessors, grüßen können.
00:46:09Ja, man kann ja nicht früh genug damit anfangen, diesen Belgern beizubringen, dass ein Mathematikstudium
00:46:15mehr ein Vorteil fürs Leben hat.
00:46:17Richtig, Leonard?
00:46:18Das schneiden wir dann besser raus.
00:46:25Was ist mit dem los?
00:46:27Was haben wir?
00:46:28Ja, das ist nicht wahr.
00:46:29Da gab es noch kein Kaffee heute.
00:46:31Alles in Ordnung.
00:46:32Keine Sorge, ich habe alles im Griff.
00:46:48Danke.
00:46:53Einfach ja mit Julien, ne?
00:46:54Geht das?
00:46:56Okay.
00:46:56So, ich wollte euch jetzt mal meinen Sohn vorstellen, meinen Sohn Lenny.
00:47:14Einige von euch kennen ihn ja schon, er hat Mathematik studiert und ist heute Professor
00:47:19an der Berliner Universität.
00:47:21So, man kann gar nicht oft genug betonen, wie wichtig Mathe für unser gesamtes Leben
00:47:30ist.
00:47:30Wie fühlen Sie sich?
00:47:31Daher möchte ich heute eine Vortragung her, der ihr vielleicht auch die großartigen
00:47:39Möglichkeiten der Mathematik kennenlernen könnt.
00:47:44Früher war er witziger.
00:47:45Ja, vielen Dank.
00:47:50Danke, Herr Damoski.
00:47:53Hallo.
00:47:54Ja, ich habe da noch ein kleines Problem.
00:47:57Wenn ich mir so die Gesichter von euch ansehe, das gefällt mir gar nicht.
00:48:00Ihr denkt doch jetzt sicherlich, ey, alter Mathe, das ist doch langweilig, das interessiert
00:48:05uns nicht.
00:48:06Denkt ihr das?
00:48:06Ich sage euch, es ist nicht langweilig und ihr könnt das.
00:48:13Ihr würdet es schaffen.
00:48:15Nehmt euch ein Beispiel an meinen Sohn Lenny.
00:48:17Der hat nämlich eigentlich ganz andere Probleme.
00:48:20Der leidet nämlich unter Angststörungen.
00:48:23Ihr wisst, was das ist.
00:48:24Das ist so eine Psychomacke.
00:48:26Ja, das ist so Stolter, Stolter, ja.
00:48:30Man versteht kein Wort.
00:48:31Du denkst, dass das...
00:48:32Ja, die Birne fängt an zu glühen.
00:48:34Und dann fängt er an zu sammern.
00:48:36Die Leute denken, er hat ja einen Dachschaden oder irgendwas.
00:48:39Und das war schon immer so bei ihm.
00:48:42Er hat mal neun Jahre alt, den Josef im Krippenspiel spielen sollen.
00:48:48Die Lehrer dachten, das ist ja cool.
00:48:50Der Sohn vom alten Damoski spielt jetzt ja bei uns und so.
00:48:54So, dann stand er da.
00:48:56200 Eltern, alle ausgerüstet mit Super-8-Kameras.
00:49:01Der Vorhang geht auf und mein Lenny mischt.
00:49:05Kein Wort.
00:49:07Die Birne, die fing an zu leuchten.
00:49:09Ja, also die Leute dachten, was spielt er denn da?
00:49:12Du Arsch, kannst du dich knackern?
00:49:14Entschuldigung, er muss erst die Pointe aufbauen.
00:49:16Vielleicht spielt er den Stern von Bethlehem.
00:49:20Kann ja sein, weil er so leuchtet, nicht?
00:49:22So.
00:49:22Und zehn Minuten später, sag ich euch, steht er immer noch so da?
00:49:27Und dann passiert das große Unglück.
00:49:29Ich denke, mich knutscht ein Elch.
00:49:32Plötzlich, seh ich doch, bei meinem Sohn Lenny läuft was an seinem Bein runter.
00:49:40Ich dachte, ach du Scheiße, der Sohn vom alten Damoski, der pinkelt sich auf der Bühne ein.
00:49:47Das kann doch nicht wahr sein.
00:49:49Ja.
00:49:49Ja.
00:49:50Ja.
00:49:50Ja.
00:49:50Ja.
00:49:50Ja.
00:49:50Wir sind ja eigentlich so und ich meine, und was das ist.
00:49:53Vielen Dank, Herr Damoski.
00:49:54Wir kriegen den Namen.
00:49:55Wir sollen jetzt nicht.
00:49:57Nein, Wochen später, ja.
00:49:59Die Partys, die Suchen.
00:50:00Doch, das wollen wir uns alle gar nicht vorstellen.
00:50:01Ja.
00:50:02Da können wir mal.
00:50:03Danke.
00:50:03Ja.
00:50:04Also viel Spaß.
00:50:05Vielen Dank, Herr Damoski.
00:50:10Und hier geht's raus.
00:50:28Oh, es tut mir so leid.
00:50:30Ja, so ist er.
00:50:33Braucht das Publikum, wie andere die Luft zum Atmen.
00:50:37Wir sind kein Gangs zu billig.
00:50:40Ihr Vater geht mit Bach.
00:50:41Sollen wir noch was trinken gehen?
00:50:43Keine.
00:50:45Kaffee.
00:50:46Was Ihr Vater da gerade gemacht hat, geht gar nicht.
00:50:48Komiker hin oder her.
00:50:50Sie müssen mit ihm reden.
00:50:53So, zweimal Kaffee mit Liebe.
00:50:55Danke.
00:50:58Und was soll das bringen?
00:50:59Dass er sie respektiert?
00:51:00Dass sie besser miteinander klarkommen?
00:51:03Wir werden nie miteinander klarkommen.
00:51:06Dazu sind wir viel zu verschieden.
00:51:09Ich verstehe seine Welt nicht und er weiß nicht, warum ich das mache, was ich mache.
00:51:14Wie peinlich ist das denn?
00:51:16Judith!
00:51:16Ihr seid im Fernsehen!
00:51:17Der Vater Franz Damoski mit einem mega Fremdschirm auftritt.
00:51:22Selbst als der Sohnemann und Mathematikprofessor zusammenbricht, ist noch längst nicht Feierabend.
00:51:27Und der Senior macht munter weiter.
00:51:29Kau.
00:51:31In der Berliner Fakultät langte der Komiker heute früh verbal mal so richtig daneben.
00:51:36Ein Vortrag vor Kindern wurde zum...
00:51:39Ich glaube, er hat sein ganzes Leben lang darunter gelitten, dass ich so anders bin als er.
00:51:50Das ist so schade.
00:51:52Sie sind so ein toller Mathematiker.
00:51:54Ich habe Mathe nie kapiert.
00:51:54Aber so wie Sie mir das erklärt haben, hatte ich zum Schluss das Gefühl, ich habe was verstanden.
00:51:59Oh ja, Sie haben was verstanden.
00:52:02Und Sie haben den Kindern das Gefühl gegeben, dass es richtig Spaß macht.
00:52:06Das ist eine Gabe.
00:52:07Das ist eine Gabe.
00:52:37Hallo, Herr Professor.
00:52:40Hallo, Luca.
00:52:43Stimmt es, dass Sie im Rosaschweinchen arbeiten?
00:52:48Du meinst die Versuchsanstalt für Wasser- und Schiffsbau?
00:52:51Na, eigentlich ist das ein blauer Elefant mit so Rosaschweinsöchen.
00:52:53Ja, stimmt.
00:52:54Ja, da arbeite ich.
00:52:56Kann ich da mal mit?
00:52:57Ein andermal, okay.
00:52:58Wir hatten heute keinen dollen Tag.
00:53:00Ja, ist schon in Ordnung.
00:53:01Jetzt gleich?
00:53:02Na, dann komm.
00:53:18So, wir haben jetzt dieses Modell mit den beiden Schienen und dem Schlitten verbunden.
00:53:22Um was zu testen.
00:53:24Wie gut das Schiff durchs Wasser schwimmt.
00:53:26Gut aufgepasst.
00:53:26So, komm mal da rüber.
00:53:38Willst du den Knopf drücken?
00:53:39Ja.
00:53:43Bereit?
00:53:44Äh, bereit.
00:53:46Bereit.
00:53:46Okay.
00:53:47Drei, zwei, eins, los.
00:53:58Setz dich da hin.
00:54:06Siehste?
00:54:08Da vorne.
00:54:09Da steht jetzt die Buchwelle und die Messen.
00:54:12Wir können auch das Strömungsverhalten von Schnellzügen hier messen.
00:54:17Letzten Monat zum Beispiel haben wir eine komplette ICE-Modelleisenbahn hier unter Wasser aufgebaut.
00:54:22Mega krass.
00:54:24Wir können hier auch Wellen machen.
00:54:26Damit kann man Schiffe testen, wie sie sich im Seegang verhalten.
00:54:28Wirklich?
00:54:29Ja, es ist wie im Wellenbad, nur halt kleine Wellen.
00:54:32Warum denn nur kleine Wellen?
00:54:33Na, weil die Boote nur klein sind.
00:54:35Ist doch logisch, oder?
00:54:36Ja, völlig logisch.
00:54:38Ja, völlig logisch.
00:54:42Das war's.
00:55:12Ich bin wieder zu Hause.
00:55:29Schläfst du schuld oder tust du nur so?
00:55:38Weißt du, mein Junge, du musst ja jetzt langsam überlegen.
00:55:42Wie du die schöne Frau Kreuzer klarmachst, ist ja nicht mit anzusehen, wie ihr da umeinander rumschleicht.
00:55:52Weißt du, natürlich kann man das auch alles in Ruhe angehen, aber irgendwann musst du ihn versenken.
00:56:01Sonst denkt sie noch, du willst sie nicht oder du kannst nicht.
00:56:12Ich geh mal kurz rüber und mach sie für dich klar.
00:56:19Bin gleich wieder da.
00:56:25Warte, jetzt komm mal, geh ins Bett.
00:56:27Halt die Klappe.
00:56:29Du bist ja stolz getrunken.
00:56:31Was?
00:56:31Ist der doch wach?
00:56:33Hab ich mir nämlich gedacht.
00:56:35Wer geht jetzt?
00:56:35Junge?
00:56:46Na?
00:56:47Hi.
00:56:49In meinem Zustand wollte ich nicht mehr nach Hause fahren.
00:56:52Aber zu mir, da fühle ich mich aber geschmeichelt.
00:56:54Ich habe nur in den Taxi und fahre nach Hause.
00:56:55Luca hat zu Hause genug Probleme mit Alkohol.
00:56:57Boah, Luca.
00:56:58Ich kann es nicht mehr hören.
00:56:59Kann er sich nicht eine andere Ersatzmama suchen?
00:57:00Das hast du jetzt nicht gesagt, oder?
00:57:03Das ist doch wahr, du hast Jugendamt rukkümmert.
00:57:05Verpiss dich.
00:57:06Los, geh nach Hause.
00:57:11Judith!
00:57:12Nicht mal vorüber gehen.
00:57:38Das wäre jetzt ein Notfall.
00:57:40Ihr ein Notfall.
00:57:41Ja, haben Sie eine Idee, an wen ich mich sonst aufwenden könnte?
00:57:44Eine andere Pflegeanrichtung?
00:57:46Nein?
00:57:49Gut, ja, trotzdem.
00:57:50Danke.
00:57:50Vielen Dank.
00:57:52Können wir auch nicht wahr sein.
00:57:54Ja, schon wieder.
00:57:58Ja, ich rufe dann nächste Woche nochmal an.
00:58:01Vielen Dank.
00:58:03Nicht mal für ein paar Stunden.
00:58:05Ja, danke.
00:58:06Oh nein, bitte nicht.
00:58:11Nein, ja, habe ich.
00:58:13Irgendjemand muss sich doch um diesen Kerl kümmern.
00:58:17Ja, danke.
00:58:18Wiederhören.
00:58:18Ah, auch schon wach.
00:58:31Ich musste mal eben rüber zur Uni.
00:58:33Das dauert nicht lange.
00:58:34Eine Stunde.
00:58:35Kommst du klar?
00:58:38Alleine?
00:58:39Ja.
00:58:40Ja?
00:58:41Ja?
00:58:49Gut.
00:58:49Das ist gut.
00:59:19Die Berliner Fakultät langte der Komiker heute früh verbal, meinst du richtig daneben?
00:59:34Ein Vortrag von Kindern.
00:59:36Naja, ziemlich einseitiger Bericht.
00:59:41Er sollte die Anmoderation machen und ein bisschen für Aufmerksamkeit sorgen.
00:59:45Ja, Aufmerksamkeit, die haben wir ja jetzt.
00:59:49Warum haben Sie das zugelassen?
00:59:51Ich dachte, wir waren uns einig, dass wir mit dem Programm in die Schulen gehen wollten.
00:59:54Ja, aber doch nicht so.
00:59:56Außerdem hatten wir vereinbart, dass Sie Ihre Konzepte vorher alle mit mir abstimmen.
00:59:59Dieser Bericht gibt das Programm überhaupt nicht richtig wieder.
01:00:01Frau Kreuzer sollte eigentlich ein Spiel mit den Kindern machen.
01:00:04Wer ist denn das eigentlich? Wer ist diese Frau Kreuzer?
01:00:07Sie ist der gute Geist unseres Campus.
01:00:10Heißt was genau?
01:00:17Sie ist Kellnerin im Campus Café.
01:00:19Wir beenden das Programm sofort.
01:00:22Wenn Sie ein Problem mit ihr haben, können wir sie austauschen.
01:00:24Es gibt sicherlich geeignete Daten.
01:00:25Der Vertrag ist noch nicht unterschrieben.
01:00:27Ich finde, Frau Kreuzer macht das sehr gut.
01:00:29Ich diskutiere das doch gar nicht.
01:00:32Sie können gehen.
01:00:39Sie bleiben noch.
01:00:40Wieso haben Sie da mitgemacht? Ich dachte, Sie meiden die Öffentlichkeit.
01:00:51Ja, das tue ich ja.
01:00:52Ist Ihnen schon klar, dass dieser Mensch Sie nur als Alibi für seinen Alleingang missbraucht?
01:00:56Vielleicht, ja.
01:00:58Ihre Windkraftoptimierung ist immens wichtig für uns.
01:01:01Die Energiewende passiert jetzt.
01:01:03Und wir brauchen Ihre Expertise jetzt.
01:01:05Wenn wir bis Herbst keine Ergebnisse vorlegen können, sind wir raus aus der Exzellenzforschung.
01:01:13Ich habe Sie nicht umsonst von allen Vorlesungen befreit.
01:01:15Das schaffen wir. Machen Sie sich keine Sorgen.
01:01:17Und wenn Sie wieder mal Probleme haben, dann lassen Sie mich das wissen? Versprochen?
01:01:31Ja.
01:01:31Gut.
01:01:40Tomowski, ich bin fertig mit den Vorträgen.
01:01:43Wir können wieder zu den Windrädern.
01:01:44Holen Sie mich bitte morgen um zehn ab.
01:01:45Nee.
01:01:47Du, Judith, ich kann ja nichts machen. Das ist meine Chefin.
01:01:50Wir werden schon eine Wohnung für dich finden.
01:01:53Ja.
01:01:53Okay.
01:01:53Sicher.
01:02:02Beeil dich, Luca.
01:02:15Los jetzt.
01:02:17Du hast doch keinen Streichel zu hoch.
01:02:23Komm.
01:02:28Dat, das ist ja nicht so, ich bin einfach.
01:02:55Komm, ihr seid für mich, komm mal.
01:03:25Fata!
01:03:55Mein Vater ist verschwunden.
01:04:02Hier, die Nachricht hat er mir hinterlassen.
01:04:04Na, vielleicht ganz gut, wenn er vielleicht gar nicht vorzukommen ist.
01:04:09Ich mache mir große Sorgen, was ist, wenn er einen Anfall hat und niemand bei ihm ist.
01:04:13Telefon hat er ausgeschaltet.
01:04:14Der ist vor einer Viertelstunde mit seinem Koffer aus dem Haus.
01:04:17Ja.
01:04:18Ist alles in Ordnung?
01:04:20Ja.
01:04:21Das war's dann wohl.
01:04:24Ja.
01:04:25Können wir vielleicht ...
01:04:31Ja, ich ziehe mir Schuhe an und wir nehmen das Auto.
01:04:34Das mache ich nicht für Ihren Vater.
01:04:37Ich habe ihn nicht gesehen, es tut mir leid.
01:04:40Okay, rufst du mich an, falls ...
01:04:41Ja.
01:04:42Leider nicht.
01:04:44Gibt es irgendeinen Freund oder Kollegen?
01:04:46Es gab einen Partner aus seiner Bühnenzeit, mit dem er öfter um die Häuser gezogen ist,
01:04:49aber der ist vor ein paar Jahren gestorben.
01:04:50Was mit dem alten Stift?
01:04:51Da gab es doch noch ein Hühnchen zu rupfen.
01:04:53Ja.
01:04:54Die hatten sich ja ständig in den Haaren, die beiden.
01:05:22Ach ja?
01:05:23Ja.
01:05:24Im Grunde genommen hat er sich mit allen angelegt, weil er sich einfach hier fehl am Platz gefühlt hat.
01:05:28Oh, das tut mir leid.
01:05:29Mir auch.
01:05:30Sie weiß Bescheid.
01:05:31Danke.
01:05:32Sie weiß Bescheid.
01:05:33Danke.
01:05:34Danke.
01:05:35Danke.
01:05:36Danke.
01:05:37Danke.
01:05:38Danke.
01:05:39Danke.
01:05:40Danke.
01:05:41Danke.
01:05:42Danke.
01:05:43Danke.
01:05:44Danke.
01:05:45Danke.
01:05:46Danke.
01:05:47Danke.
01:05:48Danke.
01:05:49Danke.
01:06:20Danke.
01:06:21Danke.
01:06:22Danke.
01:06:23Danke.
01:06:24Danke.
01:06:25Danke.
01:06:26Danke.
01:06:27Danke.
01:06:28Danke.
01:06:29Danke.
01:06:30Danke.
01:06:31Danke.
01:06:32Danke.
01:06:33Danke.
01:06:34Danke.
01:06:35Danke.
01:06:36Danke.
01:06:37Danke.
01:06:46Danke.
01:06:50Danke.
01:06:51Danke.
01:06:54Vielleicht liegt uns miteinander das nicht so.
01:06:56Ihn und Ihrem Vater vielleicht nicht.
01:07:02Damowski.
01:07:05Wie geht's ihm?
01:07:07Ja, wir kommen sofort.
01:07:11Mein Vater ist zusammengebrochen und unglücklich gestürzt.
01:07:24Entschuldigen Sie, wissen Sie vielleicht, wo Herr Damowski liegt? Ich bin der Sohn.
01:07:35Er ist noch im Behandlungsraum. Warten Sie bitte.
01:07:37Aber es geht ihm gut?
01:07:38Nein, sonst wäre er ja nicht hier.
01:07:46Soll ich noch bleiben?
01:07:50Ja, das wäre schön. Danke.
01:07:54War da eigentlich was? Vorhin?
01:08:03Was meinen Sie?
01:08:06Als ich bei Ihnen vor der Tür stand.
01:08:10Lukas' Mutter war heute morgen bei mir.
01:08:12Sie hat ihn abgeholt und will, dass wir uns nicht mehr sehen.
01:08:15Warum das denn?
01:08:17Er hat gestern den Bericht über unseren Auftritt gesehen
01:08:20und nimmt das als willkommenen Anlass, mir den Umgang mit ihrem Sohn zu verbieten.
01:08:24Das war ein Unsinn.
01:08:27Haben Sie ihr gesagt, wie es dazu gekommen ist?
01:08:29Das ist nur ein Vorwand.
01:08:31Der war das nie recht, dass wir uns so oft gesehen haben.
01:08:34Und Luca?
01:08:36Der war fix und fertig.
01:08:38Der war fix und fertig.
01:08:49Würden Sie das eigentlich weitermachen? Das mit den Kindern?
01:08:53Ich?
01:08:54Ich?
01:08:55Mhm.
01:08:59Ach, sag, dass die Dekanin das Programm auf keinen Fall fortführen will.
01:09:01Schon gar nicht mit mir.
01:09:02Ja, so hat sie das nicht gesagt, aber ich finde, Sie haben das toll gemacht.
01:09:06Ich hätte mich schon heute auf die Käthe-Kruse-Schule gefreut.
01:09:11Hören Sie.
01:09:16Danke.
01:09:18Können wir mal mit der Dekanin sprechen?
01:09:21Herr Damowski?
01:09:22Sie können jetzt zu Ihrem Vater.
01:09:31Danke, Herr Professor.
01:09:33Leonard, bitte.
01:09:35Judith.
01:09:37Danke fürs Mitfahren.
01:09:38Und wenn ich Ihnen irgendwann mal bei irgendetwas behilflich sein kann, dann sagen Sie das bitte.
01:09:56Ja.
01:10:09Ich mache noch ein paar Tests mit ihm.
01:10:14Es wäre gut, wenn ich die Unterlagen seines behandelnden Arztes haben könnte.
01:10:18Ja, ja, kümmere ich mich drum.
01:10:20Kennen Sie das hier?
01:10:22Nein, was ist das?
01:10:23Das ist ein starkes Blutverdünnungsmittel.
01:10:25Mhm.
01:10:26Wissen Sie, warum er das nimmt?
01:10:28Keine Ahnung.
01:10:34Ihr Vater kommt später auf Station.
01:10:35Am besten, Sie besuchen ihn morgen.
01:10:38Ja, danke.
01:10:40Bis morgen.
01:10:42Bis morgen.
01:10:43Bis morgen.
01:10:44Bis morgen.
01:10:45Bis morgen.
01:10:47Bis morgen.
01:10:48Bis morgen.
01:10:50Bis morgen.
01:10:51Wie.
01:10:53Bis morgen.
01:11:14Soll ich Dir wirklich nicht helfen?
01:11:15Nee, ausmisten muss ich selbst.
01:11:20Ärger dich nicht. Die Asis haben dich doch gar nicht verdient.
01:11:25Da kann doch Luca nichts für.
01:11:28Ey, bleib, wo du bist.
01:11:30Hey, wo auch immer wir eine Wohnung für dich finden werden,
01:11:33wird's auch Kinder geben, die deine Hilfe brauchen.
01:11:36Ja.
01:11:40Muckel.
01:11:42Muckel dich mal wieder aufs Sofa.
01:11:45Ja.
01:11:58Muckel.
01:11:59Musik
01:12:29Der scheint ja schon wieder ganz gut zu gehen
01:12:39Ich habe eben mit deiner Ärztin gesprochen
01:12:49Ja und?
01:12:53Die hat gesagt, dass du vor ein paar Monaten einen Herzinfarkt hattest
01:12:56Ja, weißt du, ich kenne Leute, die haben drei Infarkte überlebt
01:13:03Und dann bringst du solche Eskapaden wie im Wohnstift, ja?
01:13:13Vielleicht mal kurz ertreten, oder?
01:13:16Junge, wir leben nur einmal
01:13:18Alle müssen wir mal ins Gras beißen
01:13:21Ich muss mich bei dir entschuldigen
01:13:25Nein, Quatsch, Vater, sei da herrlich
01:13:26Ich war doch dein ganzes Leben lang eine einzige Enttäuschung
01:13:34Ich saß aber jeder Gelegenheit raushängen lassen
01:13:38Ach, jetzt wissen Sie auch die Fernsehzuschauer, ne?
01:13:43Ach, Junge, das...
01:13:46Das war, das war Showtime, das war Comedy
01:13:50Nee, das war das, was du denkst
01:13:51Dein Sohn ist ein Psycho
01:13:53Eine einzige Peinlichkeit
01:13:55Der sich beim Simpen in Krippenspielen in die Hose macht
01:14:01Du hast dich so geschämt für mich
01:14:08Kannst du dir nicht vorstellen, dass mein Herz geblutet hat, als mein Kind auf der Bühne Probleme bekam?
01:14:17Warum hast du mich dann vor den Kameras verhöhnt?
01:14:21Hm?
01:14:22Das war verletzend
01:14:23War nicht lustig
01:14:25Ja, manchmal denke ich eben
01:14:28Weißt du, Humor kann in bestimmten Situationen auch hilfreich sein
01:14:33Auch du hast ein Recht, verarscht zu werden
01:14:36Ja, aber der Witz muss gut genug sein, Vater
01:14:37Das ist nur peinlich
01:14:41Ja, Gewichte, recht peinlich war's
01:14:46Es war nicht gut
01:14:49Aber die Geschichte
01:14:53Da fehlte einfach die Pointe
01:14:57Ich war noch nicht fertig
01:14:58Ich wollte den Kindern klar machen, dass sie im Leben alles erreichen können
01:15:05Du hattest es nicht einfach in deinem Leben
01:15:07Aber du hast es geschafft, weil du es wolltest
01:15:10Und das ist auch der Grund, weshalb ich unglaublich stolz auf dich bin, mein Sohn
01:15:16Warum hast du mir das nie gesagt?
01:15:24Das hätte mir sehr viel bedeutet
01:15:26Ich...
01:15:30Tja
01:15:32Aber jetzt ist aber auch gut
01:15:36Sonst bereust du's doch, wenn ich eines Tages ins Gras beiße
01:15:40eine
01:15:46ist
01:16:00ARD Text im Auftrag des WDR
01:16:30Was machst du denn da?
01:16:34Ich arbeite ein paar Ideen aus.
01:16:36Für das Schülerprogramm.
01:16:38Doch, denn das Programm ist tot.
01:16:41Ich möchte die Dekanin davon überzeugen,
01:16:42sich das Ganze selber nochmal anzuschauen.
01:16:46Und wer soll denn die Vorträge halten?
01:16:51Frau Kreuzer.
01:16:56Doch nicht so schlecht, die Kleine, wa?
01:17:00Mach mal hinne.
01:17:05Ich bin hier gut versorgt.
01:17:09Hi.
01:17:17Verstehe.
01:17:24Fix Besuch.
01:17:26Wo willst du denn hin?
01:17:28Hast du eine Minute?
01:17:29Klar.
01:17:29Hi, Caro.
01:17:33Darf ich?
01:17:33Oh, ja.
01:17:38Was ist los?
01:17:40Ich hatte doch immer wieder Anfragen von diesem Headhunter.
01:17:44Nach dem unverschämten Auftritt der Dekanin
01:17:46habe ich mal zurückgerufen.
01:17:47Ich habe ein Angebot.
01:17:49Guck rein.
01:17:55Flugticket nach Manchester.
01:17:57Universität Manchester.
01:17:58Ich kann da anfangen.
01:17:59Cool.
01:18:00Ich möchte, dass du mitkommst.
01:18:01Ich möchte, dass du mitkommst.
01:18:04Was soll ich denn in Manchester?
01:18:06Mich heiraten.
01:18:11Was?
01:18:12Naja, wir sind jetzt seit zwei Jahren zusammen.
01:18:14Ich dachte, wir könnten...
01:18:15Wir sind doch nicht zusammen.
01:18:16Nicht?
01:18:17Weil wir ab und zu in die Kiste springen?
01:18:20Sag mal, weißt du, was ich dir hier gerade für ein Angebot mache?
01:18:23Manchester ist eine Stunde von Liverpool entfernt.
01:18:24Du kannst jedes Wochenende ins Stadion live.
01:18:26Ich habe überlegt, ob ich die Schülerprogramme weitermache.
01:18:32Ich habe dir doch gesagt, dass dir die Kahnin das nicht will.
01:18:34Ja, Leonard hat angeboten, nochmal mit ihr zu sprechen.
01:18:36Leonard?
01:18:37Plötzlich per du.
01:18:38Ja, und?
01:18:51Liverpool?
01:18:52Gegen Manchester.
01:18:53Dieses Wochenende.
01:18:53Wo hast du die her?
01:18:56Ich kann ja nicht weg, ich muss arbeiten.
01:19:00Komm, der Flug geht um 14 Uhr.
01:19:02Caro schafft das doch auch alleine.
01:19:04Wir fliegen zusammen dahin.
01:19:06Wir machen uns eine schöne Zeit.
01:19:08Komm, du machst ein Bild vor Ort.
01:19:10Ist doch nur für ein Wochenende.
01:19:13Caro?
01:19:14Wie viel Zeit habe ich denn?
01:19:15Gar keine.
01:19:16Gib mir deine Tasche, du rennst hoch, packst deine sieben Sachen.
01:19:18Okay.
01:19:21Mach hinne.
01:19:22Taxi kommt gleich.
01:19:22Ja.
01:19:26Wenn Sie zu Frau Kreuzer wollen, kommen Sie zu spät.
01:19:37Herr Bach?
01:19:40Ist sie, äh, Frau Kreuzer denn schon umgezogen?
01:19:44Oder ich dachte, das ist erst für Ende des Monats geplant.
01:19:46Die Pläne haben sich geändert.
01:19:47Wir ziehen nach Manchester.
01:19:4814 Uhr geht unser Flug.
01:19:55Verstehe ich nicht.
01:19:59Hat sie keine Nachricht für mich hinterlassen?
01:20:03Nee.
01:20:04Warum auch?
01:20:05Sie haben einen Job zusammen gemacht und sind gescheitert.
01:20:07Sonst noch was?
01:20:07Ja, nun, wir hatten überlegt, dass sie die Vorträge alleine weiterführt und ich sie dabei unterstütze.
01:20:16Ja, falsch überlegt.
01:20:18Wir gehen zusammen nach England.
01:20:22Schade.
01:20:25Haben Sie wirklich geglaubt, dass sie mehr in Ihnen sieht als einen verklemmten Nerd?
01:20:28Kommen Sie, so blöd sind Sie nicht.
01:20:30Ich meinte eigentlich, schade, weil sie Talent hat und einen loyaleren Mann verdient hätte als Sie.
01:20:36Vielen Dank.
01:20:37Kommen Sie, so blöd sind Sie.
01:21:07Kommen Sie, so blöd sind Sie, so blöd sind Sie, so blöd sind Sie.
01:21:37Kommen Sie, so blöd sind Sie, so blöd sind Sie.
01:22:07Kommen Sie, so blöd sind Sie.
01:22:37Kommen Sie, so blöd ist Sie.
01:23:00Untertitelung. BR 2018
01:23:30Untertitelung. BR 2018
01:24:00Entschuldigung, können Sie mich kurz durchlassen?
01:24:03Danke.
01:24:06Entschuldigung, das ist ein Notfall.
01:24:12Entschuldigung.
01:24:13Danke.
01:24:19Entschuldigung, ich müsste ganz kurz, ganz dringend mit jemandem sprechen, der nach Manchester fliegt.
01:24:22Ihre Bordkarte?
01:24:22Nein, habe ich nicht, aber ich komme gleich wieder zurück.
01:24:25Ohne Bordkarte kann ich Sie nicht durchlassen.
01:24:28Sehen Sie die Frau, die blonde Frau, die da vorne sitzt. Könnten Sie ihr bitte sagen, dass ich Sie bin?
01:24:32Nein. Bitte.
01:24:35Es wäre wichtig. Bitte.
01:24:37Nein.
01:24:37Es wäre wichtig.
01:25:07So, that's Terminal 2.
01:25:13Thank you.
01:25:14You're welcome. Bitte.
01:25:16Drei, zwei, eins.
01:25:19Ja, hallo, ich bin's nochmal. Ich wollte fragen, wenn Sie bitte eine Frau Kreuzer ausrufen. Sie ist auf dem Weg nach Manchester.
01:25:26Kann ich mich mal hinten anstellen?
01:25:28Entschuldigung, warte mal einen Moment.
01:25:31Warum sollte ich die Dame ausrufen?
01:25:32Weil sie nicht nach Manchester fliegen darf. Ist ein Notfall.
01:25:35Medizinischer Notfall oder Todesfall?
01:25:37Kannst du von weinen.
01:25:40Dann ist es kein Notfall.
01:25:42Bitte, ich weiß sonst nicht, wie ich Sie aufhalten soll. Das ist dringend.
01:25:44Stellen Sie sich bitte hinten an.
01:25:49Ja, da bin ich wieder. Also, du, warten die jetzt oder nicht? Ich kann das nicht mehr zu sagen.
01:25:53Hallo, Judith. Hier ist Leonard.
01:25:54Ich, äh, ich müsste dringend etwas mit Ihnen besprechen.
01:26:00Ich bin Jan, den Informationsschalter.
01:26:03Wo bin ich hin?
01:26:05Oh, mein Scheiße, mein Akku.
01:26:07Was soll denn das?
01:26:11Ja, also der wartet, oder wie?
01:26:13Judith, Sie dürfen bitte nicht nach England fliegen.
01:26:15Security.
01:26:17Bitte zum Informationsschalter in den Tönnel A.
01:26:20Security.
01:26:23Herzlich willkommen zu Ihrem Flug.
01:26:27Warum soll ich hier nicht nach England fliegen?
01:26:31Hallo?
01:26:32Leonard?
01:26:37Wollen die Herrschaften ihre privaten Angelegenheiten vielleicht auch privat besprechen?
01:26:43Entschuldigung, eine Sekunde.
01:26:44Leonard, Sie können jetzt nicht...
01:26:45Hallo?
01:26:47So, ich mach das dann mal hier alleine.
01:26:51Entschuldigung, Sie können hier nicht...
01:26:53Frau Judith Kreuzer, bitte zum Informationsschalter in den Tönnel A.
01:26:57Das bin ich.
01:26:58Warten Sie.
01:27:00Frau Judith Kreuzer.
01:27:14Man gibt mir 81 Jahre hier, 50 Stunden, Wochen, Arbeitstier und 45.000 brutto im Jahr.
01:27:26Ist das alles, was zählt?
01:27:28Und immer wenn der Tag an mir vorbei rennt, merke ich wie sehr du mir fehlst.
01:27:47Ich glaub alles, was zählt, das kann man nicht sehen.
01:27:52Bis zum nächsten Mal.
01:27:52Bis zum nächsten Mal.
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