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  • vor 7 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00:00Liegt er.
00:00:03Dankeschön. Guten Appetit. Wiedersehen.
00:00:30Servus. Servus.
00:00:37Was soll der kosten? Was? Was der kosten soll. Wer? Na der Sessel. 200. Ja, feierlich. Jetzt spinnst du aber.
00:00:56Für einen Hunderter tätig ich ihn nehmen. 250.
00:01:00Gerade hätte er noch 200 Kost.
00:01:02In diesem Sessel junger Mann ruhte bereits seine Heiligkeit der Dalai Lama.
00:01:06Aha. Und wie lange?
00:01:07Ja, solange bis er aufstehen muss, um von König Karl Gustav den Friedensnobelpreis entgegenzunehmen.
00:01:12Also ich widerspreche ihn ja nur ungern, aber dieser Friedensnobelpreis war 1989.
00:01:17Und da gab es die Werkstatt, die den Sessel hergestellt hat, noch gar nicht. Blöd, gell?
00:01:22220, weil die gar so gescheit sind.
00:01:25150, weil sie gar so gelungen haben.
00:01:27Abgemacht.
00:01:30Das hat jetzt mit dem Thema gar nichts zu tun, aber glauben Sie an die Liebe auf den ersten Blick?
00:01:37Oder soll ich morgen nochmal vorbeischauen?
00:01:39Sind Sie nicht ein bisschen zu alt für solche Anmachsprüche?
00:01:42Und Sie? Sind Sie nicht ein bisschen zu jung für so viele schwarze Klamotten?
00:01:48Servus.
00:01:48Ich bin dran, ich bin dran, ich bin dran, ich bin dran.
00:01:59Luzi, das ist zu laut!
00:02:29Das ist zu laut!
00:02:59Luzi!
00:03:06Luzi!
00:03:11Luzi!
00:03:18Luzi!
00:03:20Luzi!
00:03:21Luzi!
00:03:22Luzi!
00:03:23Luzi!
00:03:24Luzi!
00:03:25Luzi!
00:03:26Luzi!
00:03:27Luzi!
00:03:28Luzi!
00:03:29Luzi!
00:03:30Luzi!
00:03:31Luzi!
00:03:32Luzi!
00:03:33Luzi!
00:03:34Luzi!
00:03:35Luzi!
00:03:36Luzi!
00:03:37Luzi!
00:03:38Luzi!
00:03:39Luzi!
00:03:40Luzi!
00:03:41Luzi!
00:03:42Luzi!
00:03:43Luzi!
00:03:44Luzi!
00:03:45Luzi!
00:03:46Luzi!
00:03:51Luzi!
00:03:52Die Jacke bleibt bitte da, wo sie immer war.
00:03:56An seiner Stuhllehne, an seinem Schreibtisch.
00:03:59Und sein Hut bleibt an der Garderobe und seine Zigarren in der Schublade
00:04:02und seine Sachen zu Hause im Schrank.
00:04:05Andrea, schau!
00:04:08Andrea!
00:04:10Der Wolfi ist jetzt seit einem halben Jahr unter der Erde.
00:04:15Irgendwann müssen wir schon wieder...
00:04:16Ich will aber, dass alles so bleibt, wie es war.
00:04:19Soll es aber noch da wäre.
00:04:20Soll es aber jeden Moment zurückkommen würde von seinen Einkaufstouren,
00:04:23das Auto vollgeladen mit Kunst und Trödel und Antiquitäten und...
00:04:31Verstehst du das denn nicht?
00:04:36Ob ich das nicht verstehe?
00:04:39Ich habe meinen einzigen Sohn verloren.
00:04:48Was ist denn das für ein Foto?
00:04:50Was ist das für ein Hund?
00:04:53Kennst du den Hund?
00:04:56Nie gesehen.
00:04:59Lili, Herr Äster.
00:05:00Das ist ja Wolfgangs Handschrift.
00:05:02Was hat hier mit dieser Lili zu tun?
00:05:06Das habe ich ja ganz vergessen.
00:05:08Der Weigert hat angerufen.
00:05:09Weißt du, die Miete ist überfällig.
00:05:12Ja.
00:05:12Was mache ich denn heute Abend?
00:05:16Ich muss los.
00:05:17Oh.
00:05:23Oh.
00:05:23Oh.
00:05:24Oh.
00:05:24Oh.
00:05:25Oh.
00:05:26Oh.
00:05:28So, viel Freude.
00:05:57Ich stehe im Halteverbot.
00:06:27Du kennst mich ja.
00:06:37Nächstes Mal bleibe ich länger.
00:06:49Du siehst ja aus wie...
00:07:11Nili!
00:07:23Das kann doch gar nicht sein.
00:07:35Das gibt's doch gar nicht.
00:07:37Ja.
00:07:49Das kann doch gar nicht sein.
00:08:01Das kann doch gar nicht sein.
00:08:17MWI 1948.
00:08:31MWI 1948.
00:08:33MWI 1948.
00:08:35Sehen über die Zehn fahren.
00:08:37Was?
00:08:38Wer?
00:08:39Der gute Sportwagen.
00:08:41Sie wissen, wem der gehört?
00:08:43Ja, logisch.
00:08:44Ja, wem?
00:08:45Trinkt ihr jetzt mit mir eine Tasse Kaffee?
00:08:50Sonst sag ich's ihnen.
00:08:52Das krieg ich auch über die Zulassungsstelle raus.
00:08:54MWI 1948.
00:08:55MWI 1948.
00:08:56Ja schon, aber bei mir ging's jetzt schneller.
00:08:58Gut, Sie sagen mir, wem der Sportwagen gehört und ich schenke Ihnen den Sessel hier.
00:09:04Und wer hat da schon drauf gesessen?
00:09:07Sophia Loren?
00:09:08Möglich, ja.
00:09:09Also bei mir in der Werkstatt hinten, da steht da erstklassige Espressomaschine.
00:09:15Mit Milch ohne Zucker.
00:09:37Ja, da sehen Sie selber.
00:09:38Ein Mann, der bereits den Friedensengel vergoldet hat, das kann doch kein schlechter Mensch
00:09:53sein.
00:09:54Ja, dann passen Sie mal auf, dass Ihnen kein Heiligenschein wächst.
00:09:56Ja, daran hab ich auch schon gedacht.
00:09:58Und damit das nicht passiert, würde ich mich wahnsinnig gerne mit Ihnen verabreden.
00:10:03Vollkommen ausgeschlossen.
00:10:04Wieso?
00:10:05Ich bin ein äußerst unterhaltsamer Mensch.
00:10:07Mit mir kann man jede Menge Spaß haben.
00:10:08Ich brauch keinen Spaß.
00:10:09Ich bin Witwe.
00:10:10Und ich, ähm, ich liebe meinen Mann bis über den Tod hinaus.
00:10:15Mei.
00:10:20Wenn um mich einmal jemand so trauern wird, auf der Stelle hätte ich sterben.
00:10:28Gern.
00:10:29Aber vorher sagen Sie mir noch, wem der rote Sportwagen gehört.
00:10:34Ich meine Mann.
00:10:36Ich weiß nicht, was ich derivative.
00:10:37Ich weiß nicht.
00:10:38Ich weiß nicht, was ich nicht closet.
00:10:39Wir müssen hier mal auf.
00:10:41Aberkretende Tag kommen.
00:10:42Und dann kommen Sie mir wieder hin.
00:10:43Aberkretende Tag kommen.
00:10:44Ich weiß nicht, was ich nicht Lilial für Morse zu machen.
00:10:45Ich möchte mich.
00:10:46Ja.
00:10:47Aberkretende Tag kommen.
00:10:48Ich weiß nicht, prioritize Sie mir noch mit seiner Stuttgart,
00:10:49dass wir es kürgen.
00:10:50Aberkretende Tag und Schwer.
00:10:51Es war mir die Zeitung klar.
00:10:52Und dann kommen Sie auf.
00:10:53Und dann sieht mich.
00:10:54Ein Mann sonst aus.
00:10:55Böhren molto entfernen.
00:10:56Und dann sagt...
00:10:57Ja, hier da ist sie und kommt nicht mehr.
00:10:58Und dann nehmen Sie sich einfach.
00:10:59Böhren.
00:11:00Bei dir.
00:11:01Sind das jetzt alle Stühle, die da draußen waren?
00:11:10Hm.
00:11:11Na, das hat schon reichen.
00:11:27Aber mussten wir uns ja kennenlernen.
00:11:29Wie kommen Sie dazu, meine Mann Blumen aufs Grab zu legen?
00:11:32Weil er Frühlingsblumen geliebt hat.
00:11:34Für Wolfgang gab es nichts Schöneres als seinen bunten Frühlingsblumenstrauß.
00:11:38Nennen Sie meinen Mann gefälligst nicht beim Vornamen.
00:11:41Ich habe ohnehin immer mein Engel zu ihm gesagt.
00:11:45Mein Engel.
00:11:49Mein Engel.
00:11:56Dann sind Sie eine Jugendliebe.
00:11:58Eine Jugendliebe?
00:12:00Nein.
00:12:01Obwohl, das ist jetzt schon ein paar Jahre her, dass wir uns kennengelernt haben.
00:12:09Wollen Sie damit andeuten, dass Sie und mein Mann eine Affäre hatten während unserer Ehe?
00:12:13Das ist wirklich dreist.
00:12:15Das war keine Affäre.
00:12:19Das war...
00:12:20Das war eine ganze Welt, die wir zusammen hatten.
00:12:22Sie und mein Mann.
00:12:26Ich und Ihr Mann.
00:12:27Niemals.
00:12:36Sie wollten es wissen.
00:12:39Und ob Sie das jetzt glauben oder nicht, ist für mich ganz unerheblich.
00:12:42Ich meine, wie lange hätte dann diese angebliche Affäre gedauert?
00:12:50Das war jetzt elf Jahre.
00:12:51Bis zu seinem Tod.
00:12:53Elf Jahre.
00:12:54Bis zu seinem Tod.
00:12:56Bis zu seinem Tod.
00:12:57Bis zu seinem Tod.
00:12:58Elf Jahre.
00:13:10Kreislauf drauf.
00:13:17Gemädi, glaub doch sowas nicht. Da will sich bloß jemand wichtig machen.
00:13:23Nie im Leben hat mein Wolfi dich betrogen. Ja, nie im Leben.
00:13:26Sag's nun mal, mich zu trösten.
00:13:29Nein. Er hat dich geliebt. Von der ersten bis zu seiner letzten Stunde.
00:13:34Er war glücklich mit dir. Das hat er mir immer wieder gesagt.
00:13:38Wie kommt denn diese arrogante Ziege dazu, sowas zu behaupten?
00:13:42Kann doch jeder daherkommen. Jetzt, wo er tot ist, der Wolfi und sie nimmer wehren kann.
00:13:47Wer ist denn das Flitschel, das sowas behauptet?
00:13:50Elisabeth von Greifenstein, so ne Buchdingst.
00:13:54Kunst und Wissenschaftlerin, Kunst und Architektur.
00:13:58Eine ordentliche. Okay.
00:14:02Grüß Gott, Frau Steckenreiter.
00:14:04Ja, es geschehen ja Zeichen und Wunder. Erwischt man Sie tatsächlich einmal persönlich?
00:14:10Herr Weigert, das ist aber nett. Hallo, wie geht's Ihnen denn?
00:14:13Ja, wenn ich die Miete von den letzten drei Monaten auf meinem Konto hätte, dann ging's mir unglaublich gut.
00:14:19Es tut mir wirklich sehr leid hier. Jetzt geht's im Moment drunter und drüber.
00:14:23Sie wissen ja meinen Mann und dann die Duld und er hat sich ja immer um alles Schriftliche gekümmert.
00:14:29Ich hätte einen so renten Nachmieter, der sich für diese Räumlichkeiten hier interessierend hat.
00:14:34Für meinen Laden? Das kommt ja gar nicht in Frage. Dieses Geschäft ist unser Lebensinhalt.
00:14:40Wenn in zwei Tagen nicht die überfällige Miete auf meinem Konto ist, dann lass ich einen Kuckuck auf das ganze Grafel kleben.
00:14:49Haben wir uns verstanden?
00:14:51Hammer.
00:14:53Ich war pourrait gehen.
00:14:58Nach?
00:14:59Turoo?
00:15:01Ja...
00:15:02Lauf der Plätze!
00:15:11Ein bisschen was kann ich schon dazuschießen, aber fühle ich's nicht bei meiner kleinen Rente.
00:15:19Du kannst ja nicht im Hirn von kleinen Dingen auf das Ganze doch kaufen.
00:15:22kleinen Rente.
00:15:26Was ist denn mit dir?
00:15:31Hier, bitte.
00:15:35Ja, Rechnung von der Autowerkstatt.
00:15:37Ja, wie ist das Kennzeichen?
00:15:39MWE 1948.
00:15:43Das Kennzeichen haben wir mir gar nicht.
00:15:45Wer nicht, aber sie.
00:15:46Wer?
00:15:48Die Adelike.
00:15:50Sie hat ihre Rechnung bezahlt.
00:15:51Sie war seine Geliebte.
00:15:52Mein Sohn hat keine Geliebte gehabt.
00:15:56Ja, Luzi, dann guck mal, was das hier ist.
00:15:59Ein Dauerauftrag.
00:16:00Von seinem Konto auf das Kontor Buchhandlung Greifenstein.
00:16:03Hier 1000 Euro im Monat.
00:16:04Und das seit Jahren.
00:16:06Ich weiß nicht, wie ich die Miete bezahlen soll.
00:16:08Und er hat es hier hinten und vorne reingeschoben.
00:16:13So waren es immer schon, die Aristokraten.
00:16:15Leben in Saus und Braus
00:16:17und das gemeine Volk muss bluten.
00:16:18Wo fahrst du denn hin, Mädi?
00:16:30Wo fahrst du denn hin, Mädi?
00:16:30Jeder Tag ist ein Geschenk.
00:16:54Jeder Tag ist Lebenszeit, in der wir ganz überraschend dem Glück begegnen könnten.
00:16:58Pater Andreas, der dieses Buch geschrieben hat, dem wir das zu verdanken haben,
00:17:04weiß, was der Seele gut tut.
00:17:06Und er weiß, was unser Herz braucht, damit wir inneren Frieden und Ruhe finden.
00:17:10Ich freue mich sehr, dass Sie heute hier sind.
00:17:12Pater Andreas.
00:17:12Das Thema heute lautet Leidenschaft.
00:17:23Es gibt nur einen angeborenen Irrtum.
00:17:40Und es ist der, dass wir da sind, um glücklich zu sein.
00:17:44Das ist ein Zitat von Arthur Schopenhauer, der weiß, Gott, keine Frunatur war.
00:17:48Und dennoch steckt in diesem Satz ein Stück Wahrheit.
00:17:53Sie hat schon liegen.
00:17:57Das Universum wurde nicht erschaffen, damit die Menschen sich wohlfühlen.
00:18:02Glück ist kein Konsumartikel.
00:18:04Es ist nicht verfügbar wie Hufeisen.
00:18:07Wo und wie oft haben Sie meinen Mann getroffen?
00:18:10Ich bitte Sie, das ist doch hier nicht der Moment, um über solche Dinge zu sprechen.
00:18:13Kornsteinfeger oder Hasenpfoten.
00:18:16Was haben Sie zusammen unternommen?
00:18:18Über was haben Sie geredet?
00:18:20Wo und wann haben Sie miteinander geschlafen?
00:18:24Jetzt reißen Sie sich doch zusammen.
00:18:25Entschuldigung.
00:18:27Nein!
00:18:29Ich will alles wissen, alles, alles.
00:18:32Und ich schwöre Ihnen, ich werde so lange wiederkommen,
00:18:34bis ich bis ins letzte Distall informiert bin.
00:18:36Nein!
00:18:43Je mehr wir dem Glück hinterherjagen, desto weniger werden wir es erreichen.
00:18:56Glück ist ein Zustand, für den man bereit sein muss.
00:19:01Hallo!
00:19:04Kommen Sie.
00:19:06Bring Sie weg von hier.
00:19:07Sie sollten das Ganze vielleicht ein bisschen anders sehen.
00:19:23So, als ob Ihr Mann, wie soll ich sagen,
00:19:28ab und zu einen guten Schnitzel gegessen hat.
00:19:31Schnitzel?
00:19:31Ja, schauen Sie, so ein Ehebruch, das gibt einer Ehe doch auch eine gewisse Stabilität.
00:19:38Haben Sie gerade Schnitzel gesagt?
00:19:40Ja, oder einen Kaiserschmarrn, oder was weiß ich.
00:19:44Schauen Sie sich doch um in der Natur.
00:19:45Was ein richtiger Hirsch ist, der hat doch auch immer mehrere Hirschkühe.
00:19:50Das ist von jeher von der Schöpfung so vorgesehen.
00:20:00Aussteigen.
00:20:01Aussteigen.
00:20:03Aussteigen.
00:20:21Da bist du ja.
00:20:22Ich hab da einen Tee gekocht.
00:20:24Verbeni.
00:20:26Der beruhigt bei nervösen Erregungszuständen.
00:20:28Kannst du gerne selber trinken?
00:20:30Untertitelung des ZDF, 2020
00:21:00Untertitelung des ZDF, 2020
00:21:30Untertitelung des ZDF, 2020
00:22:00Untertitelung des ZDF, 2020
00:22:30Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:00Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:30Untertitelung des ZDF, 2020
00:24:00Mein ganzes Glück
00:24:02Und jetzt ist er tot
00:24:04Und meine Seele, die hat er mitgenommen
00:24:10Er hätte mich niemals verlassen
00:24:14Niemals
00:24:17Ich weiß
00:24:19Er hat sie geliebt
00:24:21Aber mich hat er eben auch geliebt
00:24:26Die Kopfschmerztabletten sind vorne im Handschuhfach
00:24:50Nein, das sind die Blutdrucksenker
00:24:53Seit wann nimmst du Blutdrucksenker?
00:25:05Der Butshof scheint ja wieder ein Leben einzuziehen
00:25:16Der gehört jetzt einem Schrotthändler aus Niederbayern
00:25:20Stinkreich
00:25:22Stinkreich
00:25:22Aber vielleicht ist er ja ein netter Kerl
00:25:24Hat mich schon zweimal gegrüßt
00:25:26So, jetzt mach ich dir einen schönen Tee
00:25:33Nein, nein, danke
00:25:34Gehe ich mir gleich wieder los
00:25:35Na, wir sind
00:25:35Der hilft
00:25:36Ach
00:25:39Jetzt
00:25:44Geht's denn?
00:25:46Ja, ja
00:25:46Frau Steckenreiter
00:26:07Erhalten euch
00:26:09Ich wollte Sie übrigens zum Tee einladen
00:26:11Wie? Zum Tee? Wann?
00:26:14Nächste Woche Dienstag, 3 Uhr, wenn's recht ist
00:26:16So ist er
00:26:18Auf gute Nachbarschaft
00:26:20War er das, dein Schrotthändler?
00:26:32Ja, das war er
00:26:33Am Dienstag zum Tee
00:26:35Da zieg ich mir das schönste Entladen
00:26:37Ja, mach das
00:26:39Tschüss, Luzi
00:26:40Andrea, Andrea, halt
00:26:43Warte mal, ich muss dir noch was sagen
00:26:46Komm bitte noch mal rein
00:26:47Das ist wichtig
00:26:48So, Medi
00:26:49Jetzt setz dich einmal her zu mir
00:26:51Ich hab das noch nie jemandem erzählt
00:26:59Aber dir sag ich's jetzt
00:27:03Der Vater von Wolfi hat auch ein Gespuse gehabt
00:27:07Und nicht bloß eine
00:27:10Immer auf seine Einkaufsfahrten
00:27:13Gelegenheit macht Liebe
00:27:15Weißt, Andrea, die Männer
00:27:18Ich weiß gar nicht, wie ich das erklären soll
00:27:22Die Männer, die
00:27:22Die sind sich selber nicht gewachsen
00:27:27Und wie hast du das verkraftet?
00:27:34Nein, viel gebetet hab ich
00:27:36Frau bin ich halt
00:27:38Und römisch-katholisch
00:27:40Damals
00:27:41Ich hab ja nicht raus können
00:27:45Und wie bitte noch
00:27:47Ja, Mann, Parker
00:27:48Oh, oh, oh.
00:28:18Okay, nice to meet you, John.
00:28:48Schäfin!
00:28:50Hm?
00:28:52Die Verrückte ist schon wieder da.
00:28:54Welche Verrückte?
00:28:55Ja, die verneil ich.
00:28:56Die Verrückte ist schon wieder da.
00:29:26Suchen Sie was Bestimmtes?
00:29:29Eine Straßenkarte von Südtirol.
00:29:32Straßenkarten gibt's an der Tankstelle.
00:29:35Ach, Sie haben keine?
00:29:37Ja.
00:29:38Acht Euro und neunzig.
00:29:51Wenn Sie jetzt freundlicherweise noch das ein oder andere Kreuzchen einzeichnen würden...
00:29:56Was für Kreuzchen?
00:29:59Ja, die speziellen Anlaufstellen meines Mannes und der Flohmarkt, wo er immer seine ganz besondere Ware gekauft hat.
00:30:04Am liebsten gleich mit Straßennamen.
00:30:07Also, an Straßennamen kann ich mich nicht erinnern.
00:30:11Aber Sie haben doch gesagt, dass Sie immer mit ihm...
00:30:13dass Sie dabei waren auf seinen Einkaufstouren.
00:30:17Das war jedes Mal wie Flitterwochen.
00:30:19Ja, und da sind Ihnen dann gleich alle Gedächtniszellen nach unten gerutscht?
00:30:24Genau.
00:30:27Ich weiß nicht, wie die Straßen heißen.
00:30:29Ich weiß nur, wo sie sind.
00:30:30Sie würden Sie also jederzeit wiederfinden?
00:30:34Oh ja.
00:30:35Ich hab'n ziemlich guten Orientierungssinn.
00:30:43Tirol soll ja sehr schön sein.
00:30:46Ich weiß.
00:30:48Na, besonders um diese Jahreszeit.
00:30:511,10 zurück.
00:30:54Ach, bitte jetzt lassen Sie mich doch hier nicht so rumeiern.
00:30:57Sie gehen jetzt nach Hause, holen Ihren Schminkkoffer,
00:30:59ich hol den Transporter aus der Garage und morgen früh geht's los.
00:31:02Ich versteh' nicht.
00:31:03Wir gehen auf Einkaufstour.
00:31:04Ich brauch' dringend ordentliche Ware
00:31:06und Sie sind die Einzige, die Wolfgangs Quellen kennt.
00:31:08Sie wollen mit mir nach Südtirol fahren?
00:31:10Von wollen kann nicht die Rede sein, aber...
00:31:13ich muss.
00:31:14Ja, aber ich nicht.
00:31:17Hören Sie mal.
00:31:19Wenn Sie nicht wären, wäre Wolfgang wahrscheinlich noch am Leben.
00:31:22Wie bitte?
00:31:23Ja, natürlich.
00:31:24Weil er nicht so überbeansprucht gewesen wäre.
00:31:27Und es hätte Ihnen wahrscheinlich nicht so früh der Schlag getroffen,
00:31:29wenn er nicht sein Geld und sein...
00:31:32was weiß ich nicht noch alles in sie reingesteckt hätte.
00:31:34Dass jetzt sein Laden und sein Lebenswerk,
00:31:36dass das nicht für die Hunde geht,
00:31:37das ist das Mindeste, was Sie ihm schuldig sind.
00:31:39Halt, Moment, wir fahren, wir müssen gerne raus.
00:31:46Entschuldigung, wir wissen, wie wir aus der Stadt rauskommen.
00:31:50Hier schon lange bin ich in der Stadt.
00:31:52Ab Garmisch-Partenkirchen.
00:31:54Sie haben sich in der Stadt rauskommen.
00:31:55Sie haben sich in der Stadt rauskommen.
00:31:56Sie haben sich in der Stadt rauskommen.
00:31:57Sie müssen auf die Salzburg rauskommen.
00:31:58Untertitelung des ZDF, 2020
00:32:28Einen Tisch mit Seeblick für die Damen.
00:32:58Wo ist Wolfgang? Warum hast du ihn nicht mitgebracht?
00:33:04Ist er krank?
00:33:06Nein, er ist nicht krank. Er ist tot.
00:33:09Tod? Er ist tot? Elisabeth, das ...
00:33:17Ist schon gut.
00:33:19Falls es Ihnen nichts ausmacht, ich bin hier die Witwe.
00:33:23Wie? Sie?
00:33:26Ja, ja.
00:33:29So, und jetzt hätte ich gerne die Speisekarte.
00:33:31Jede Menge Rotwein und zwei Zimmer
00:33:33in möglichst weit auseinanderliegenden Stockwerken.
00:33:36Natürlich, Gnädigste.
00:33:39Wie?
00:33:49Dieser Blick. Das ist immer wieder ergreifend.
00:33:54Dieser Blick. Das ist immer wieder ergreifend.
00:34:05So.
00:34:20Ein Schluck halt noch, die Damen.
00:34:21Oh, danke.
00:34:22Wenn Sie mir jetzt bitte mein Zimmer zeigen.
00:34:25Ja, die Sache ist ein bisschen kompliziert.
00:34:28Wir haben Hauptsaison und die Einzelzimmer sind alle belegt.
00:34:32Das Einzige, was ich Ihnen anbieten könnte, das wäre Doppelzimmer.
00:34:37War auch schon egal.
00:34:39Dann haben wir eben zwei Doppelzimmer.
00:34:41Ich glaube, Sie haben mich missverstanden.
00:34:42Wir haben nur noch ein Doppelzimmer frei.
00:34:44Ein einziges.
00:34:46Wenn Sie sich das teilen wollen.
00:34:49Teilen?
00:34:50Ja.
00:34:51Sie werden im ganzen Dorf keine Unterkunft mehr finden.
00:34:54Wie gesagt, Hochsaison.
00:34:56Bitte, meine Damen.
00:34:59Also, Moment mal bitte. Mit ihr hier in einem Zimmer?
00:35:03Ist doch wunderschön, gell?
00:35:06Also, unsere Hochzeitstuben.
00:35:09Konkursverfahren wäre vielleicht doch angenehmer gewesen.
00:35:12Also, meine Damen.
00:35:14Schöner Aufenthalt.
00:35:29Sie schnarchen?
00:35:43Ja, ja.
00:35:44Ich schnarche.
00:35:45Kein Wunder, dass Sie getrennte Schlafzimmer hatten.
00:35:59Wer?
00:36:03Wer hatte getrennte Schlafzimmer?
00:36:06Wolfgang und Sie?
00:36:08Hat er Ihnen das erzählt?
00:36:10Selbstverständlich.
00:36:12Wolfgang und ich, wir haben uns immer alles erzählt.
00:36:15Mhm.
00:36:16Und Sie haben das alles geglaubt?
00:36:21Ohne jeden Zweifel.
00:36:22Dann erlauben Sie mir etwas klarzustellen.
00:36:25Wolfgang und ich warten nie getrennte Schlafzimmer.
00:36:28Keinen einzigen Tag.
00:36:32Bei ihm habe ich auch nicht geschnarcht.
00:36:34Doch, natürlich nicht.
00:36:39Nach gutem Sex schnarche ich prinzipiell nicht.
00:36:43Hehehehe.
00:36:44Tschüss.
00:36:58Ich werde wahnsinnig.
00:36:59Hehehe.
00:37:00Ich werde wahnsinnig.
00:37:01Hehehe.
00:37:02Ich werde wahnsinnig.
00:37:04Hehehe.
00:37:05Hehehe.
00:37:06Hehehe.
00:37:07Hehehe.
00:37:08Hehehe.
00:37:09Hehehe.
00:37:10Hehehe.
00:37:11Hehehe.
00:37:12Hehehe.
00:37:13Hehehe.
00:37:14Hehehe.
00:37:15Hehehe.
00:37:16Hehehe.
00:37:17Hehehe.
00:37:18Hehehe.
00:37:19Hehehe.
00:37:20Hehehe.
00:37:21Hehehe.
00:37:22Hehehe.
00:37:23Hehehe.
00:37:24Hehehe.
00:37:25Hehehe.
00:37:26Hehehe.
00:37:27Hehehe.
00:37:28Hehehe.
00:37:29Hehehe.
00:37:30Hehehe.
00:37:31Hehehe.
00:37:32Die Kibis sind wirklich nicht hier?
00:37:34Ja, wieso?
00:37:52So, was hat er jetzt kosten?
00:37:54600.
00:37:55600.
00:37:59Eigentlich ist er ganz schön.
00:38:02Links rum, bitte.
00:38:12Vorsicht!
00:38:24Oh, Frau von Greifenstein. Ich freue mich. Wiedersehen.
00:38:28Ja, bis zum nächsten Mal.
00:38:29Danke schön.
00:38:30Ja, danke.
00:38:32Wiedersehen.
00:38:38Wiedersehen.
00:38:41Hab ich ja gesagt.
00:38:43So leicht geht's.
00:38:47Scusen.
00:38:49Scusen.
00:38:50Scusen, Signore.
00:38:51Adämpfer, vor allem.
00:38:52Grazie.
00:38:53Komm, wir wollen ja noch.
00:38:54Ich bin Hübsbäckchen.
00:39:13Pass auf.
00:39:13Wie geht's?
00:39:14Ich bin Hübsbäckchen.
00:39:15Scusen.
00:39:15Questa costa 18 Euro, signora.
00:39:45Kann ich einer behilflich sein? Suchen Sie was Bestimmtes?
00:40:10Nein, nein, danke. Ich schau noch ein bisschen.
00:40:13Lassen Sie eine ruhige Zeit.
00:40:28Das ist ein schöner Becher. Griechisch?
00:40:32Wir haben nur schöne Sachen.
00:40:34Was soll denn der kosten?
00:40:35Bob, kein Preis drauf.
00:40:37Nein, der Bob nix.
00:40:39Dann müssen wir meine Schwiegertochter fragen. Die kennt sich aus mit den Antiken.
00:40:42Ich bin zuständig für alte Platten und Schmuck.
00:40:44Aha. Wo ist sie denn?
00:40:46In Italien auf Einkaufsreise.
00:40:48In Italien? Aha. Und wann kommt sie wieder?
00:40:52Aufendlich bald.
00:41:10Also ich merke mich dann, wenn es wieder da ist.
00:41:12Ist gut.
00:41:13Also wieder schauen.
00:41:14Der ist ja rottenscharf auf Sie.
00:41:20Auf mich? Ja, auf mir gehangst.
00:41:25Nein, auf die Chefin.
00:41:27Ja, sieht denn der nicht, dass sie Witwe ist?
00:41:31Na ja.
00:41:32Vielleicht steht er ja auf schwarz.
00:41:34Ich bin jetzt.
00:42:02Bist wieder da, Mädi!
00:42:08Grüß dich.
00:42:09Alles gut?
00:42:10Klasse.
00:42:13Ja, Chefin!
00:42:15Jetzt geht's wieder aufwärts.
00:42:25Ich bin so froh, dass du wieder da bist, Mädi.
00:42:28Schau mal, Luzi, was ich dir mitgebracht habe.
00:42:30Ein Geschenk?
00:42:32Ah, ein neues Butterhängerl.
00:42:37Ich danke dir.
00:42:38Pups.
00:42:50Hatten Sie eine gute Frage?
00:42:51Oh, danke.
00:42:52Ja, es war etwas anders als sonst.
00:42:55Ich bin seine Mutter.
00:43:01Servus.
00:43:01Servus.
00:43:06Lieg's für dich?
00:43:09Viel Zeit.
00:43:10Also dann, Servus.
00:43:12Hoch, Efreit, sehr angenehm.
00:43:13Ihr Hund zerstört gerade meine Rosen.
00:43:16Ach, gelassen doch.
00:43:18Der freut sich halt.
00:43:20Ist nicht so schlimm, das macht überhaupt nichts.
00:43:22War sie denn brav?
00:43:23Ja, sehr.
00:43:23Er hat ja so eine nette Art.
00:43:25Das ist nicht sie.
00:43:26Ja.
00:43:26Ja.
00:43:26Ja.
00:43:26Ja.
00:43:26Ja.
00:43:26Ja.
00:43:26Ja.
00:43:26Ja.
00:43:26Ja.
00:43:26Ja.
00:43:27Ja.
00:43:28Ja.
00:43:28Ja.
00:43:30Rächen Sie sich.
00:43:46Rächen Sie sich an Ihren Mann.
00:43:51Lassen Sie sich zum Essen ausführen.
00:43:52Was soll's denn geben, Wiener Schnitzel oder Kaiserschmarrn?
00:43:53Was Sie mögen, am liebsten beides.
00:43:54Was soll denn der Becher kosten?
00:43:55Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.
00:43:56Schauen Sie, da haben wir jetzt ein richtiges Problem.
00:43:57Das Blöde ist nämlich, dass ich, wenn ich mag, von einer Ausdauer bin, die manchmal
00:44:00schon an Sturheit grenzt.
00:44:01Es könnte also sein, dass ich über kurz oder lang nochmal bei Ihnen vorbeischau und meine
00:44:05Einladung wiederhole.
00:44:06Einladung wiederhole.
00:44:07Da hilft Ihnen gar nichts.
00:44:08Also, Servus.
00:44:09Servus.
00:44:10Ja.
00:44:11Ja.
00:44:12Ja.
00:44:13Ja.
00:44:14Ja.
00:44:15Ja.
00:44:16Ja.
00:44:17Ja.
00:44:18Ja.
00:44:19Ja.
00:44:20Ja.
00:44:21Ja.
00:44:22Ja.
00:44:23Ja.
00:44:24Ja.
00:44:25Ja.
00:44:26Ja.
00:44:27Ja.
00:44:28Ja.
00:44:29Ja.
00:44:30Ja.
00:44:31Ja.
00:44:32Ja.
00:44:33Ja.
00:44:34Ja.
00:44:35Ja.
00:44:56Jetzt geh heute endlich ins Bett, Mehdi.
00:45:00Wer hat sie denn gefangen?
00:45:02Wer denn?
00:45:03Na, na, wer wohl?
00:45:05Ach so, die, die Dings, die...
00:45:08Ja, ja, die Dings, die Dings, die, die Geliebte deines Sohnes.
00:45:12Haben wir gar nicht so genau angeschaut.
00:45:14Eher flüchtig.
00:45:17Fräulein von Greifenstein hinten, Fräulein von Greifenstein vorne.
00:45:20Möchten Sie vielleicht noch einen Tassel Tee oder auch einen Scheiberl von meinem Früchtebrot?
00:45:23Das hat mein Sohn immer so gern gegessen.
00:45:24Nein, nein.
00:45:25Den Tee, den hat der Domenico gekocht.
00:45:27Ja, aber du hast ihn serviert in einer Tasse aus der Königlichen Porzellanmanufaktur.
00:45:34Schau, Andrea.
00:45:36Wann trinkt bei uns schon einmal der Adel Tee?
00:45:39Und ihr Großonkel, der war Vorleser bei seiner Königlichen Hoheit, dem Prinzen Ludwig Ferdinand.
00:45:45Stell dir das einmal vor.
00:45:48Und jetzt gehst du schlafen.
00:45:49Luzi, wie soll ich denn schlafen?
00:45:53Guck dir das doch mal an hier.
00:45:55Die Bank hat mir den Hahn zugedreht.
00:45:57Das Finanzamt droht mit Pfändung und die Versicherung schickt schon die dritte Mahnung.
00:46:00Dazu habe ich noch jede andere Menge unbezahlter Rechnungen und einen nervösen Magen
00:46:04und mindestens, mindestens zwei Promillen Blut.
00:46:09Blaues Blut.
00:46:11Also du hörst jetzt auf zum Saufen und gehst endlich ins Bett.
00:46:15Du musst nach vorne schauen, Andrea.
00:46:21Ja, Luzi.
00:46:23Alle sagen mir immer, ich soll nach vorne schauen, aber...
00:46:27Ich sehe nichts.
00:46:28Da ist nichts.
00:46:29Da ist es nur finster.
00:46:31Das ist, als wäre ich unter einer dicken, fetten, klebrigen, schwarzen Wolke begraben.
00:46:38Um...
00:46:39Sigh.
00:46:40Sigh.
00:46:41Sigh.
00:46:42Sigh.
00:46:43Sigh.
00:46:44Sigh.
00:46:45Sigh.
00:46:46Sigh.
00:46:47Sigh.
00:46:48Sigh.
00:46:49Sigh.
00:46:50Sigh.
00:46:51Sigh.
00:46:52Sigh.
00:46:53Sigh.
00:46:54Sigh.
00:46:55Sigh.
00:46:56Sigh.
00:46:57Sigh.
00:46:58Sigh.
00:46:59Sigh.
00:47:00Sigh.
00:47:01Sigh.
00:47:02Sigh.
00:47:03Sigh.
00:47:04Sigh.
00:47:05Sigh.
00:47:06Sigh.
00:47:07Sigh.
00:47:08Sigh.
00:47:09Sigh.
00:47:10Sigh.
00:47:11Sigh.
00:47:12Sigh.
00:47:13Sigh.
00:47:14Sigh.
00:47:15Sigh.
00:47:16Sigh.
00:47:17Sigh.
00:47:18Sigh.
00:47:19Sigh.
00:47:20Sigh.
00:47:21Musik
00:47:51Alles in Ordnung?
00:48:11Guten Morgen, Frau Steckenreiter.
00:48:18Bitte schön.
00:48:21Danke.
00:48:22Fängt er schon wieder Blumen?
00:48:24Ich hab's ja versucht, aber je näher ich so am Grab komme, desto höher steigt mein Puls.
00:48:30Und mein Blutdruck spuckt auch verrückt.
00:48:46Fängt sich denn so eine Scheußlichkeit auf?
00:48:48Das ist eine neue Kundschaft. Irgend so ein reicher Fuzzi aus Niederbayern.
00:48:51Frau Steckenreiter, darf ich Sie mal was fragen? Wie viele von den Tabletten nehmen Sie denn da so am Tag?
00:48:58Von den Blutdrucksenkern zwei, von den Beruhigungstabletten vier, jede Menge Johanniskraut und bei den Schlaftabletten habe ich gerade den Überblick verloren.
00:49:05Ja, und eine leichte Fahne scheint mir haben Sie auch.
00:49:13Ich bin absolut stocknüchtern.
00:49:15Vielleicht kann ich Ihnen ja ein bisschen einen Überblick verschaffen.
00:49:25Mein Mann ist tot.
00:49:27Meine schöne Ehe hat sich nachträglich in Luft aufgelöst.
00:49:30Mein Geschäft steht kurz vor dem Bankrotter.
00:49:32Dann kommen Sie mit Ihrem Hormonblick und wollen mir helfen.
00:49:35Darauf habe ich gerade gewartet.
00:49:46So.
00:49:49Jetzt schauen Sie mal, was das ist.
00:49:52Ein Sportflugzeug.
00:49:54Genau.
00:49:55Und die Hälfte von dem Buschflieger gehört mir.
00:49:57Und der steht jetzt vollgetankt am Flugplatz und wartet auf uns.
00:50:00Wissen Sie, wenn man in der Luft ist und von oben runterschaut, dann wird alles ganz klein.
00:50:08Die Stadt, der Mensch, die Sorgen.
00:50:12Man hat eine andere Perspektive.
00:50:14Man kriegt einen Überblick.
00:50:16Ach, Sie wollen mit mir?
00:50:19Für Sie würde ich sogar in Lupping fliegen.
00:50:23Also, gehen wir.
00:50:26Vielleicht habe ich ja Glück und wir stürzen ab.
00:50:28Gehen wir.
00:50:30So, und das?
00:50:41Das ist mein Flugzeug.
00:50:44Oh.
00:50:45Und da steigen wir jetzt ein.
00:50:49Vorsicht.
00:50:51So.
00:50:51Hopp.
00:50:56Hoppla.
00:50:57Hoppla.
00:51:00Sagen Sie mir, wann ich Sie zu faszinieren beginne.
00:51:15Hoppla.
00:51:16Hoppla.
00:51:16Hoppla.
00:51:17Hoppla.
00:51:17Hoppla.
00:51:17Hoppla.
00:51:17Hoppla.
00:51:17Hoppla.
00:51:17Hoppla.
00:51:17Hoppla.
00:51:18Hoppla.
00:51:18Hoppla.
00:51:19Hoppla.
00:51:19Hoppla.
00:51:19Hoppla.
00:51:20Hoppla.
00:51:20Hoppla.
00:51:20Hoppla.
00:51:21Hoppla.
00:51:21Hoppla.
00:51:21Hoppla.
00:51:21Hoppla.
00:51:21Hoppla.
00:51:21Hoppla.
00:51:21Hoppla.
00:51:21Hoppla.
00:51:22Hoppla.
00:51:22Hoppla.
00:51:22Hoppla.
00:51:22Hoppla.
00:51:23Hoppla.
00:51:23Hoppla.
00:51:23Hoppla.
00:51:24Hoppla.
00:51:24Hoppla.
00:51:25Hoppla.
00:51:25Hoppla.
00:51:25Hoppla.
00:51:26Hoppla.
00:51:27Hoppla.
00:51:28Hoppla.
00:51:29Hoppla.
00:51:30Hoppla.
00:51:31Hoppla.
00:51:32Da vorne ist Kloster Andechs. Da war ich Ministrant.
00:51:51Sie Ministrant?
00:51:53Na logisch. Es war so lange, bis sie den heiligen Benedikt kapfergolten dürfen.
00:51:58Sagen Sie nichts mehr, oder?
00:52:01Das war schön. Benedikt Beuern.
00:52:26Da können Sie zum Beispiel alle mal fahren.
00:52:31Ich bin hinauf und runtergearbeitet, bis meine Füße ganz blutig geworden sind.
00:52:37Zwei Monate später habe ich das Deckbild im Chorraum renoviert.
00:52:40Ist das nicht wunderschön?
00:52:49Jetzt schauen Sie doch mal runter.
00:52:50Ich kenne die Kirche.
00:52:55Ich habe da geheiratet.
00:52:58Da hat mir vor 20 Jahren mein Wolfgang die ewige Treue geschworen.
00:53:02Oh je.
00:53:03Soll ich umkehren?
00:53:05Nein.
00:53:06Nur bitte keine Kirchen mehr.
00:53:08Ja.
00:53:09Also gut.
00:53:10Dann bleiben wir jetzt zu Benediktenwand und zur Zugspitz.
00:53:14Was haben Sie da restauriert?
00:53:15Was haben Sie da restauriert?
00:53:17Na ja, das Gipfelkreis.
00:53:19Na ja, und als Gegenleistung für diesen grandiosen Ausblick laden Sie mich heute Abend bei Ihnen daheim zum Essen ein.
00:53:31Das glaube ich auf gar keinen Fall.
00:53:33Ja, ja.
00:53:34Und Punkt sieben stehe auf der Matte.
00:53:36Ja.
00:53:37Ja.
00:54:06Fünf.
00:54:07War was?
00:54:08Ähm.
00:54:09Ja, das Telefon haben Sie abgestellt.
00:54:10Und morgen drehen Sie den Strom ab.
00:54:11Und der Weigert war schon wieder da wegen der Miete.
00:54:26Und einen Besuch haben Sie auch.
00:54:29Lass mich raten.
00:54:31Das sind zwei Girandolen aus Silber.
00:54:49Barockkommode, Nussbaum, zweite Hälfte 18. Jahrhundert.
00:54:54Sechs Ochsenkopfstühle, Biedermeier.
00:54:57Sehr schöne Stühle.
00:54:59Will ich alles verkaufen?
00:55:01Kein Interesse.
00:55:02Also diese Leuchte sind ein Geschenk von Prinz Ludwig Ferdinand an meinen Urgroßonkel.
00:55:07Fällt mir nicht leicht, mich davon zu trennen.
00:55:10Geht wohl zu Ende mit Ihrem Kunstbuchladen oder dem monatlichen Check meines Mannes.
00:55:18Er hat's vorausgesehen.
00:55:20Wer hat was vorausgesehen?
00:55:21Ihr Mann.
00:55:23Er hat geahnt, dass wir ohne ihn nicht zurechtkommen.
00:55:26Gehen Sie.
00:55:27Bitte.
00:55:28Soll ich einen Tee machen?
00:55:29Oder gleich einen Schnaps?
00:55:30In der Reihenfolge.
00:55:31Soll ich einen Tee machen?
00:55:32Oder gleich einen Schnaps?
00:55:33In der Reihenfolge.
00:55:34In der Reihenfolge.
00:55:36In der Reihenfolge.
00:55:37In der Reihenfolge.
00:55:38In der Reihenfolge.
00:55:39In der Reihenfolge.
00:55:40In der Reihenfolge.
00:55:41Luzi.
00:55:42In der Reihenfolge.
00:55:43In der Reihenfolge.
00:55:44In der Reihenfolge.
00:55:45In der Reihenfolge.
00:55:46In der Reihenfolge.
00:55:47In der Reihenfolge.
00:55:48In der Reihenfolge.
00:55:49In der Reihenfolge.
00:55:50Luzi!
00:56:08Was machst du in der Stadt?
00:56:17Ich muss aus meinen Häusl raus.
00:56:20Das ist doch Unsinn.
00:56:23Wer sagt denn so was?
00:56:24Der neue Gutsbesitzer.
00:56:26Zuerst bietet er mir einen englischen Tee an und Löffelbiskuit und ein Glas Prosecco.
00:56:32Und dann schwärmt er mir vor.
00:56:35Eine Frau wie ich, die gehört doch in eine Nobelresidenz.
00:56:39Und wie ich ihm dann sag, ich fühl mich sehr wohl in meinem Häusl,
00:56:42und er zieh erst aus mit den Füßen voraus, schreit er mich plötzlich an,
00:56:46ich soll endlich ins Altersheim gehen.
00:56:48Und wenn nicht, dann setzt er mir die Mitte so rauf,
00:56:51dass ich es nicht mehr erzählen kann.
00:56:53So ein Mistkerl.
00:56:56Was ist das?
00:56:57Dass mich der Herr gerade so strafft?
00:57:00Der ist mein Mann und dann mein Bub.
00:57:05Und jetzt mein Häusl?
00:57:07Was ist das?
00:57:08Ich bin doch ein braver Christenmensch.
00:57:11Ich hab noch nie was gestohlen.
00:57:12Und lügen tue ich auch nicht.
00:57:15Weißt du nicht?
00:57:17Jeden Tag nach dem Angelus läuten, bete ich mein Ave Maria.
00:57:24Und für was?
00:57:26Für was?
00:57:28Jetzt komm jetzt mal rein und zieh, komm.
00:57:31Mein Mädchen, da belaste ich dich mit meinen Sorgen.
00:57:35Und du schaust auch nicht gerade glücklich aus.
00:57:37Das ist nur äußerlich.
00:57:38Ich sag, haben wir vielleicht eventuell irgendwo noch einen Schluck Rotwein?
00:57:51Sehen wir es?
00:57:53Hunger hab ich.
00:57:55Tut mir leid, ich war noch nicht beim Einkaufen und im Haus hab ich auch nichts.
00:57:59Das hab ich mir schon gedacht.
00:58:01Moment.
00:58:03Was will der von dir?
00:58:05Da denk ich am besten gar nicht erst drüber nach.
00:58:07An deine Witwinschaft denkst du bitteschön schon.
00:58:10Hoffentlich reicht der Hunger für uns.
00:58:12Ich hab ja nicht gewusst, dass wir zu dritt sind.
00:58:14Sie glauben doch nicht, dass ich fähig bin, dieses arme Tier zu essen?
00:58:21Na ja.
00:58:22Ein Hummer.
00:58:24Also am besten schmeckt er.
00:58:26In Salz gekocht.
00:58:28Mit Schalotten.
00:58:34Pfeffer und Kümmel. Aus.
00:58:36Und dass diese armen Tiere nach dem Fangen wochenlang in Kühlhäusern gestapelt werden, ohne Nahrung.
00:58:40Bis so ein Rohling wie sie kommt, um sie dann lebend in heißes Wasser zu werfen,
00:58:43damit haben sie kein Problem.
00:58:45Na.
00:58:46Wir könnten doch wenigstens mal probieren, jetzt wo er schon da ist.
00:58:50Ach, Luzi.
00:58:51Ein ganzer kleines Stickerl.
00:59:13So, gute Nacht, Luzi.
00:59:16Andrea.
00:59:17Hm?
00:59:18So ein gutes Essen wie heute Abend krieg ich im Altersheim bestimmt nicht.
00:59:24Luzi.
00:59:25Du musst nicht in einem Altersheim, glaub mir.
00:59:30Na ja, was soll denn das werden mit uns zwei?
00:59:34Nein.
00:59:35Ich hab kein Geld.
00:59:36Du auch nicht.
00:59:39Das weiß ich nicht.
00:59:40Ich weiß es wirklich nicht.
00:59:46Bleibt ihr noch lang?
00:59:49Schlaf schön, Luzi.
00:59:51Morgen sehen wir weiter.
00:59:52Hm?
00:59:53Gute Nacht.
00:59:54Ja.
00:59:55Gute Nacht, mein Mädchen.
00:59:56Gute Nacht.
00:59:57Gute Nacht.
00:59:58Gute Nacht.
00:59:59Gute Nacht.
01:00:22Ja, ich würd mich dann auch schon so langsam auf die Socken machen.
01:00:25Vielleicht ein kleines Glas noch?
01:00:28Gern.
01:00:29Wenn Sie mich willenlos machen wollen.
01:00:31Unbedingt.
01:00:35Erzählen Sie mir doch noch ein bisschen was über Ihren neuen Kunden,
01:00:37diesen Schrotthändler aus Niederbayern.
01:00:41Na, über den haben wir doch schon den ganzen Abend gesprochen.
01:00:43Wenn man seinem Feind gegenübertreten will,
01:00:45dann muss man möglichst gut informiert sein.
01:00:49Also.
01:00:51Manches Mal täte ich schon ganz gern wissen,
01:00:53dass in Ihrem bezaubernden Köpferl alles so vor sich geht.
01:00:57Besser nicht.
01:00:59Schade.
01:01:01Also gut.
01:01:03Er ist reich.
01:01:04Er ist ein knallharter Geschäftsmann.
01:01:06Bevor ich den Auftrag bekommen hab,
01:01:09hat er Erkundigungen über mich eingezogen.
01:01:11Der ist in meine Werkstatt gekommen.
01:01:13Aber als er dann meine ganzen Urkunden und meine Preise gesehen hat,
01:01:15habe ich den Zuschlag bekommen.
01:01:16Tja, wenn man einen gestempelten Hintern hat,
01:01:19geht alles ein bisschen einfacher.
01:01:29Was noch?
01:01:33Was noch?
01:01:34Ja.
01:01:38Ja, er schaut ganz gut aus.
01:01:40Natürlich nicht so gut wie ich.
01:01:41Er sammelt.
01:01:44Er sammelt?
01:01:47Er sammelt?
01:01:49Alles aus dem Umfeld von den bayerischen Königen.
01:01:50Vor allem der König Ludwig hat's ihm angetan.
01:01:52Wie uns allen halt.
01:01:54Mhm.
01:01:55Ja, grad hab ich ein Bild von ihm restauriert.
01:01:57Margarete Maultasch.
01:01:59Mhm.
01:02:03Morgen kriegt das.
01:02:04Also vorsichtig ausgedrückt,
01:02:06die Dame ist wirklich von einer begnadeten Hässlichkeit.
01:02:10Ja.
01:02:11Ja.
01:02:12Aber wenn's um Adel geht,
01:02:13verklärt sich sein Blick.
01:02:14Wird ganz mild.
01:02:15Fast andächtig.
01:02:23Sie tragen ja gar keine schwarzen Klamotten mehr.
01:02:25Mein Trauerjahr hat sich kürzlich mit einem Schlag halbiert.
01:02:31Das freut den einsamen Wulf.
01:02:42Haben wir wo eine Wärmflaschen?
01:02:45Ich mach dir gleich eine.
01:02:47Nein, jetzt.
01:02:49Ja.
01:02:50Für mich wird's auch höchste Zeit.
01:02:53Mhm.
01:03:04Also.
01:03:10Gute Nacht.
01:03:12Gute Nacht.
01:03:13Hoffentlich bis bald.
01:03:15Gute Nacht.
01:03:20Gute Nacht.
01:03:46Wie wär's mit deinem Kaffee?
01:03:48Nein, danke.
01:03:49Sitz!
01:03:51Dann Tee, Mineralwasser, O-Saft.
01:03:54Warum sind Sie hier?
01:03:56Ich möchte mich weiterbilden.
01:04:00In Adelskunde.
01:04:02In Adelskunde?
01:04:04Ich hätte da eventuell eine Idee,
01:04:05wie wir beide unsere drohenden Insolvenzen in den Griff bekommen könnten.
01:04:08Gute Nacht.
01:04:11Ludwig von Gottes Gnaden, König von Bayern, Pfalzgraf Bayrein, Herzog von Bayern, Schwaben und Franken und etc.
01:04:29Fürst und Herr zu Kenten, dann Graf zu Leuchtenberg, Gefürsteter Graf zu Mindelheim, Graf in der Mark, zu Ravensburg, Otto, Beuern, etc.
01:04:37Da werden wir nicht viel erreichen.
01:04:41Diese einstleiden interessieren doch sowieso kein Schwein.
01:04:44Ihre Umgangsform sollten Sie der Situation auch ein wenig anpassen.
01:04:48Was kommt jetzt noch alles mit?
01:04:50Die ganze Abteilung Bayern historisch.
01:04:52Bayern historisch.
01:04:54Sauber.
01:04:58So.
01:05:04Soll der auch mit?
01:05:06Ja, natürlich.
01:05:07Schreiben Sie.
01:05:08Vergoldeter Becher aus dem Nibelungenschatz, Königliches Hof und Nationaltheater, Rheingold, 1869.
01:05:15Und vermutlich Heiliger Graal.
01:05:17Hat es zu König Ludwigs Zeiten eigentlich schon Teddybären gegeben?
01:05:31Wahrscheinlich schon, ja.
01:05:32Ja.
01:05:35Entschuldigung, darf ich, ne?
01:05:37Kann ich mal Hund, bitte?
01:05:39Au.
01:05:40Geh die aus.
01:05:41Au.
01:05:42Danke.
01:05:43Servus.
01:05:44Servus.
01:05:45Servus.
01:05:46Servus.
01:05:47Sind Sie heute da?
01:05:48Ja.
01:05:49Und wie?
01:05:50Morgen.
01:05:51Ah.
01:05:52Servus.
01:05:53Ja.
01:05:54Servus.
01:05:55Wo kommt das ganze Zeug da draußen hin?
01:05:57Sperrmüll?
01:05:58Sperrmüll?
01:05:59Sperrmüll?
01:06:00Sperrmüll.
01:06:01Sperrmüll.
01:06:02Ja.
01:06:03Mhm.
01:06:04Platz schaffen für Neues.
01:06:05Ja, schön war das gestern.
01:06:08Ja, das erste Mal, dass Sie nicht kratzbürstig waren.
01:06:11Ja, das war wohl ein Fehler.
01:06:13Geht schon wieder los.
01:06:14Sperrmüll?
01:06:15Sperrmüll?
01:06:16Sperrmüll?
01:06:17Mhm.
01:06:18Platz schaffen für Neues.
01:06:19Ja, schön war das gestern.
01:06:23Ja, das erste Mal, dass Sie nicht kratzbürstig waren.
01:06:28Ja, das war wohl ein Fehler.
01:06:34Geht schon wieder los.
01:06:36Heute habe ich einen wunderschön wuchtigen Stammlindenholz geliefert bekommen.
01:07:03Das beste Schnitzholz überhaupt.
01:07:06So ein Durchmesser.
01:07:08Und ich habe lange überlegt, was ich damit mache.
01:07:14Haben Sie vielleicht eine Schale Tee für mich?
01:07:16Das ist gerade ganz schlecht.
01:07:17Ich bin in Eile.
01:07:18Und nervös sind Sie auch?
01:07:21Warum eigentlich?
01:07:22Wieger mir?
01:07:23Vielleicht kommen Sie später nochmal wieder.
01:07:24Ich werde in der Zwischenzeit jede Menge Teebeutel besorgen.
01:07:27Nein, ich habe mir gedacht, hoppla.
01:07:29Ich habe mir gedacht, bevor ihr jetzt wieder die Heiligenfiguren schnitzt oder die Hängelein unter
01:07:34des Krippern sagt, werde ich Sie schnitzen.
01:07:39Nackt.
01:07:40Nackt?
01:07:41Nackt.
01:07:42Schnitzen können Sie also auch?
01:07:44Ja, sicher.
01:07:45Unser einer war ja schließlich auf der Akademie, auf der Restauratorenschule, auf der Ammergauer-Schnitzer-Schule,
01:07:53Landesamt für Denkmalpflege.
01:07:55Wieso locke ich Sie eigentlich immer in meine Werkstatt rein, wenn Sie meine ganzen Urkunden
01:08:00nicht lesen?
01:08:01Tut mir wahnsinnig leid.
01:08:04Angefangen habe ich mit Kasparpuppen fürs Marionettentheater.
01:08:09Ja, es müsste hinhauen.
01:08:12Aber zunehmen dürfen Sie nichts mehr.
01:08:14Sonst geht es sich mit dem Durchmesser nicht mehr aus.
01:08:17Herr Reiter, erstens, ich werde mich nicht von Ihnen schnitzen lassen.
01:08:23Weder angezogen noch nackt. Niemals.
01:08:25Und zweitens, wenn Sie endlich auf mich anzubaggern, dann glauben Sie mir, so was wie Sie, so eine
01:08:31Mischung aus Monaco Franz und einsamer Wolf, hat mir in meinem Leben gerade noch gefehlt.
01:08:37Das sage ich doch.
01:08:39Also, Sonntag um elf.
01:08:46Servus.
01:08:55Haberdere.
01:09:05So, jetzt ist nicht mehr weit.
01:09:09Gleich geht's los.
01:09:16Untertitelung des ZDF, 2020
01:09:46Jetzt muss es schnell gehen, bevor der Bauschaum hart wird
01:09:54Stopp, stopp, stopp, stopp, was machen wir hier eigentlich?
01:10:07Ich glaube, ich kann das nicht. Tut mir leid, wir müssen umkehren. Das ist eindeutig Betrug.
01:10:10Ja, das sagt die Richtige. Aber bitte, wie Sie meinen, schade ums Geld.
01:10:14Fahre ich zurück.
01:10:16Nein, halt, nein, wir machen das jetzt. Wir machen das jetzt.
01:10:23Alles klar?
01:10:24Klar.
01:10:24Klar.
01:10:25Ja?
01:10:35Ja, bitte.
01:10:37Oh, ja. Guten Abend. Entschuldigen Sie bitte die späte Störung, aber ich glaube, wir haben hier ein kleines Problem.
01:10:42Sekunde bitte.
01:10:46Fangst du den Schrothaufen da weg? Das ist kein Rastplatz, sondern meine Zufahrt.
01:10:52Lilly, aus.
01:10:56Verzeihen Sie. Mein Name ist Elisabeth von Greifenstein. Ich bin Antiquitätenhändlerin aus München und wir sind mit einer sehr eiligen Ladung königlicher Bavariker unterwegs.
01:11:06Tja, und ausgerechnet jetzt streikt der Motor. Andrea Steckenreiter, guten Tag, ja. Der Wagen fährt leider nur noch im ersten Gang und um die Uhrzeit bekommen wir keinen Mechaniker mehr.
01:11:15Ja. Kommen Sie mal rein.
01:11:18Wieso? Ich habe... Achso. Oh, oh, oh, danke. Nein, das ist sehr, sehr, sehr nett von Ihnen, aber das geht leider gar nicht, denn aus versicherungstechnischen Gründen dürfen wir diese sehr, sehr, sehr wertvolle Fracht keine Sekunde aus den Augen lassen.
01:11:30Lassen Sie es mich einmal machen.
01:11:38Max!
01:11:38Machen Sie sich keine Sorgen. Max wird das Eisentor schließen und den Wagen bewachen.
01:11:58Wenn es sein muss, ist mein Gut sicher wie vor Nox.
01:12:04Der Hund bleibt draußen.
01:12:06Der Hund kommt mit.
01:12:06Ja, ja, ja, ja, sein, sein Halsband ist eine Erinnerung an Prinz Philipp von Dänemark.
01:12:13Einer, einer seiner Dackel trug es.
01:12:17Äh, ja.
01:12:22Entschuldigung, ist das Ihre?
01:12:24Ach ja, sehr nett, vielen Dank, Dankeschön.
01:12:26Und das hier? Da ist noch was drin.
01:12:29Das gehört mir nicht, das können Sie gerne behalten.
01:12:36Ist noch nicht ganz fertig, aber wenn erst mal die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind.
01:12:42Ist doch soweit schon ganz ansprechend.
01:12:44Margarete Maultasch?
01:12:54Ja.
01:12:55Tolle Frau.
01:12:56Hat Ihren Mann kurz nach der Eheschließung von der Burg gejagt.
01:12:59Stimmt.
01:13:00Und sie hat ihn angeklagt, weil er gewalttätig war und unfruchtbar.
01:13:03Man sieht es ihr gar nicht an, aber sie ist meine beste Mitarbeiterin.
01:13:18Also.
01:13:23Wenn Sie mir schon verschweigen, wohin die Ware geht,
01:13:27könnten Sie mir eventuell sagen, woher sie kommt.
01:13:30Gut, es handelt sich um Auflösungen aus süddeutschem und norditalienischem Adelsbesitz.
01:13:37Ein bisschen genauer, wenn es geht.
01:13:40Unsere Kunden legen größten Wert auf Anonymität.
01:13:43Vielleicht eine klitzekleine Andeutung über den Inhalt.
01:13:49Ein Porträt der Kaiserin Elisabeth von Österreich.
01:13:52Öl auf Leinwand.
01:13:53Ein prunkvoller Tafelaufsatz mit einer Darstellung des Weinbergpalais des Königs,
01:13:58Gobelins, Memorabilien aus dem Umfeld der bayerischen Königshäuser.
01:14:02Ja, genau.
01:14:02Zum Beispiel zwei Punktleuchter von Ludwig Ferdinand.
01:14:07Ihr Urgroßonkel war Vorleser bei ihm.
01:14:11Ja, und nicht zu vergessen ein klitzeklitzekleiner, unglaublich geliebter Teddybär.
01:14:17Teddybär?
01:14:18Mhm.
01:14:20Und all diese schönen Objekte bekommen jetzt ein Zuhause in der Schweiz?
01:14:25In der Schweiz.
01:14:27Auch der Teddybär?
01:14:31Wenn Sie wüssten, wen dieser kleine Teddybär in den Schlaf begleitet hat,
01:14:37wen er über das schwere Hof zeremoniell trösten musste
01:14:40und mit welchen Tränen er gedrängt ist,
01:14:43dann würden Sie etwas hoppela, etwas mehr Hochachtung vor ihm haben.
01:14:50Verzeihung.
01:14:53Nein.
01:14:54Schmeckt Ihnen der Wein nicht?
01:14:57Nein.
01:14:58Er ist vielleicht ein wenig ausdruckslos und derb.
01:15:01Und er hat Kork.
01:15:05Meiner nicht?
01:15:06Nein.
01:15:10Wenn ich mich nicht irre,
01:15:14hätte ich da noch ein ganz himmlisches Tröpfchen in meinem Keller für Ihren zarten Gaumen.
01:15:23Soll ich?
01:15:25Sie sollen.
01:15:33Kann ein bisschen tauchen.
01:15:34Ich warte.
01:15:40Ja, das ist ein interessanter Herr.
01:15:44Jetzt ist mein Mann ein paar Monate tot und Sie flirten schon mit anderen.
01:16:01Sie machen Ihre Sache sehr gut.
01:16:05Ja.
01:16:05Das ist enorm, wie Sie lügen können.
01:16:14Kommen Sie mal.
01:16:22Er hat angebissen.
01:16:24Und ab.
01:16:25Und ab.
01:16:25Alles Gute zum Geburtstag,
01:16:47mein lieber guter Bub.
01:16:49Ich verstehe es nicht.
01:16:59Ich wäre doch zuerst dran gewesen.
01:17:01Was ist in Ordnung?
01:17:25Guten Morgen, Frau Steckenreiter.
01:17:28Heute der Geburtstag.
01:17:29Keine Blumen hat er gekriegt.
01:17:34Weder von seiner Frau,
01:17:36noch von seiner Geliebten.
01:17:39So schnell werden wir vergessen.
01:17:43Ist das nicht traurig?
01:17:46Also,
01:17:47also was die Andrea anbelangt,
01:17:52da kann ich Sie beruhigen.
01:17:54Ich rede von nichts anderem als von Ihrem Sohn.
01:17:56Sie hat an Wolfi gebeten,
01:17:57dass er ihr ein Zeichen gibt.
01:17:59Also,
01:18:00dass er sich meldet.
01:18:04Von oben herab.
01:18:09Ein Zeichen.
01:18:10Von oben herab.
01:18:12Andrea hat er gesagt.
01:18:15Der erste Mann,
01:18:17der nach meinem Tod auf der Troben liegt,
01:18:20den schmeiße ich runter.
01:18:22Aha.
01:18:23hat er sich schon gemeldet.
01:18:27Das würde sie ihm nie antun.
01:18:32Niemals.
01:18:34Das würde ihn umbringen.
01:18:35Das würde sie ihm anbelangt.
01:18:49Das würde es ihm anbelangt.
01:18:51Dann haben wir uns wieder immer wieder an земler.
01:18:53Das würde ihm anbelangt.
01:18:54Und er hat dir ihm anbelangt.
01:18:57Bens Kurime fromák.
01:18:58Der hat erhöhlen.
01:18:59Das würde es ihm anbelangt.
01:19:00Der hat erhöhlen.
01:19:01Das würde sie für dich.
01:19:02Als weil es ihm anbelangtار.
01:19:03Der Wagen ist leer.
01:19:28Natürlich ist er leer.
01:19:29Was?
01:19:30Ich habe die Ladung verkauft.
01:19:31Wie viel?
01:19:37150.000 Euro in bar.
01:19:52Ja, herein.
01:19:54Ja, herein.
01:19:54Mit besten Grüßen von Herrn Heidenreich.
01:20:15Danke.
01:20:19Und wo ist er denn?
01:20:20Er hat einen wichtigen geschäftlichen Termin.
01:20:28Übrigens, Ihr Wagen ist repariert.
01:20:33Irgendein Unhold hat den Auspuff mit einer klebrigen Masse verstopft.
01:20:36Ach so.
01:20:40Wer macht denn sowas?
01:20:42Blöd.
01:20:43Danke, Max.
01:20:44Ich möchte nicht wissen, was heute Nacht sonst noch verstopft worden ist.
01:21:13Ich möchte nicht.
01:21:15Das war's.
01:21:45Mehr gibt's nicht, tut mir leid.
01:21:48Alles Gute zum Geburtstag, nachträglich.
01:21:52Ach übrigens, deine Geliebte, ich fürchte, sie hat dich gestern Nacht betrogen.
01:21:56Kann man nix machen.
01:22:15How grand you are, I've tried to explain.
01:22:20Von mir bist du schade.
01:22:23So kiss me and say you understand.
01:22:28So kiss me and say you understand.
01:22:33So kiss me and say you understand.
01:22:36Mehdi, Andrea, Andrea.
01:22:39Was ist denn?
01:22:40Andrea, bist du alleine?
01:22:42Ja, natürlich bin ich allein. Was ist denn?
01:22:43Ich brauch deinen Rat.
01:22:45Auf meinem Konto ist eine Fehlbuchung eingegangen.
01:22:5710.000 Euro.
01:22:59Oh, Andrea, Andrea, ich weiß wirklich nicht, ob ich dieser teuflischen Versuchung widerstehen kann.
01:23:0610.000 Euro.
01:23:14Behalt das Geld, Luzi, das ist von mir.
01:23:16Damit ist die Mieterhöhung für dein Häuschen für die nächsten Jahre gesichert.
01:23:19Wann, wer, also, Andrea, wo hast du das viele Geld her?
01:23:30Das ist eine lange Geschichte.
01:23:32Komm, Gläschen Rotwein.
01:23:49Servus.
01:24:05Servus.
01:24:06Wo sind die Chefin?
01:24:07Drinnen im Laden.
01:24:08Ja.
01:24:11Oh mein, der Witwin-Tröster.
01:24:17Hallo, ist jemand da?
01:24:19Hallo.
01:24:28Servus.
01:24:30Servus.
01:24:37Ich hätte eventuell eine Bombennachricht für Sie.
01:24:40Tatsächlich.
01:24:42Wo ist denn der Becher?
01:24:45Welcher Becher?
01:24:46Na ja, die Trinkschale mit den griechischen Motiven, wo Sie immer die Stifte drin aufbewahrt haben.
01:24:54Wieso?
01:24:55Ja, es könnte sein, dass der finanzielle Engpass der Firma Kunstkabinett bald ein Ende haben wird.
01:25:00Ja, das könnte schon sein.
01:25:04Also, wo ist er?
01:25:07Verkauft.
01:25:07Verkauft.
01:25:09Verkauft.
01:25:09Ja.
01:25:10Wie viel?
01:25:12Höchstpreis.
01:25:13Höchstpreis.
01:25:14Ja, natürlich.
01:25:15Hören Sie, ich stehe seit 20 Jahren hier dem Geschäft.
01:25:17Ich bin schließlich keine Anfängerin mehr.
01:25:18Ja, das ist ja auch eine ganz besondere Rarität.
01:25:21Ich habe erst heute wieder einen gesehen.
01:25:22Beim Randolf Heidenreich auf dem Gutshof.
01:25:24Seine neueste Errungenschaft.
01:25:26Tatsächlich.
01:25:27Mhm.
01:25:27Er sagt, es gibt nur vier Stück auf der Welt.
01:25:33Britisches Museum.
01:25:35Einer steht in der Schweizer Bank.
01:25:36Der dritte, wie gesagt, der Heidenreich.
01:25:38Und der vierte?
01:25:39Der vierte wurde im Februar in Zürich einem privaten Sammler versteigert.
01:25:44Um 300.000 Euro.
01:25:53Könnte es sein, dass da was ganz arg schief gelaufen ist?
01:25:57Danke.
01:26:14Sie werden sehen.
01:26:19Je höher wir hinaufgehen, desto größer wird die Distanz.
01:26:24300.000 Euro?
01:26:28So hoch fliegt kein Flugzeug der Welt.
01:26:32Aha.
01:26:33Manchmal ist die Wahrheit halt doch lukrativer als so ein ausgekochter Schwindel.
01:26:37Sie sind mir ein sauberes Früchterl.
01:26:42Eine kleine Lüge schmückt jede Wahrheit.
01:26:47Das habe ich von meinem Mann gelernt.
01:26:53So.
01:26:54Jetzt sind wir oben.
01:26:59Geht's nicht noch höher?
01:27:01Nein, nein, das passt schon.
01:27:02Das habe ich genau berechnet.
01:27:04Ich werde jetzt nämlich gleich das Steuer loslassen.
01:27:07Sie in den Arm nehmen
01:27:08und küssen.
01:27:11Und ich werde Ihnen eine schalern.
01:27:13Ja.
01:27:14Das habe ich zeitlich einkalkuliert.
01:27:17Also, ich nehme Sie in den Arm.
01:27:20Sie schalern mir eine.
01:27:22Die Maschine kommt ins Trudeln
01:27:24und dann bleiben uns noch genau sieben Sekunden für unseren ersten Kuss.
01:27:28Also.
01:27:31Magma's.
01:27:32Nein, niemals.
01:27:34Doch, doch.
01:27:34Nein.
01:27:37Nein.
01:27:49Nein.
01:27:49Ja, ja, ja, ja, ja.
01:28:19Ja, ja, ja.
01:28:49Ja, ja, ja.
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