- vor 6 Monaten
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KurzfilmeTranskript
00:00Musik
00:30Ja, Waschmittel habe ich gekauft.
00:58Nee, Windeln müssten noch da sein. Aber ich hätte die sowieso fast nicht mehr tragen können.
01:21Nee, aber guck mal, auf dem Schuhregal im Keller.
01:25Mach keinen Scheiß, Nele.
01:31Ich meld mich.
01:33Wieso? Das ist doch ein geiles Teil.
01:35Lass uns nicht abhauen, okay?
01:41Mein Auto, meine Jacke, meine Regeln.
01:43Was soll das?
01:53Arme ausstrecken?
01:55Bist du eine Bulle oder was?
01:57Schlimmer. Eine Bulle, die eigentlich Feierabend hat.
01:59So, hinsetzen und nicht bewegen. Kapiert?
02:11Nein, das klappt gut.
02:13Müssen wir uns jetzt wirklich an so ein Älteramt holen?
02:15Können wir nicht lieber ins Gefängnis oder ins Heim?
02:17Geht's noch?
02:19Hinsetzen, nicht bewegen, Klappe halten.
02:21Nee, nee, nee. Ja, ja, ja.
02:23Nein, ich bin noch dran.
02:25Patrick, komm schon.
02:27Ach nee, die beiden kackpratzen.
02:30Du kennst die beiden?
02:31Ja, Mama und Papa nehmen die ein-, zweimal im Jahr hauptsache und kriegen dann immer ihren Fürsorglichen.
02:36Bei den beiden?
02:37Dann sollen sich Mama und Papa morgen um den Papierkram kümmern.
02:41Hier, ich hab die Eltern angerufen, die holen die gleich ab.
02:44Eltern?
02:46Die sind doch Waisen.
02:47Die wohnen aber in Reinickendorf bei Klaus und Andrea Esser.
02:50So, ihr beiden.
02:54Scheiße!
02:58So ein Dreck, die sind weg.
03:00Das ist übrigens die Beamtin, meine Schwester Julia Klug. Das ist Herr Esser.
03:04Frau Klug.
03:06Oh, das tut mir leid. Ich hab keine Ahnung, warum...
03:08Eigentlich schon gut. Die kommen schon nach Hause.
03:11Ja, fragt sich nur, was sie bis dahin noch alles verzapfen.
03:13Neil und Marc sind gerade in einer schwierigen Phase.
03:17Wenn die nicht aufpassen, dann landen die im Knast.
03:19Meine Frau und ich sind erst seit drei Wochen ihre Pflegeeltern.
03:22Da ist doch klar, dass die revoltieren.
03:24Revolte ist das eine, ein Auto knacken und eine Jacke klauen das andere.
03:28Dafür entschuldige ich mich auch.
03:30Und es tut mir leid, dass es ausgerechnet Ihr Auto war.
03:34Aber ich bitte Sie, das muss man doch jetzt nicht an die große Glocke hängen.
03:38Ist doch nichts passiert.
03:40Finden Sie.
03:42Finde ich.
03:44Dienstschluss. Können wir?
03:46Ich hab ein Date, bitte.
03:56Du warst eben zehn Jahre nicht da.
03:59Ach, Quatsch.
04:00Unsere Eltern würden Kids wie die sowas von rund machen?
04:03Denkst du?
04:04Denk ich nicht, weiß ich.
04:06Es gibt Sachen, die ändern sich bei unseren Eltern nie.
04:09Das gibt's doch nicht. Das kann doch gar nicht sein.
04:12Das war doch alles geplant.
04:14Du bist 16 und ihr bekommt eure eigene Wohnung.
04:17Ah, im Keller steht sogar schon eine Kiste für euch mit Haushaltskram.
04:24Was machen die denn hier?
04:26Unsere Eltern und ihr Hobby.
04:31Hallo.
04:32Hallo.
04:33Ich bin kurz oben und dann weg.
04:34Tschüss.
04:35Du gehst nirgendwo hin, mein Sohn.
04:37Hä?
04:38Ja, du hast Wäschedienst.
04:40Vier Maschinen.
04:41Alles schon vorsortiert.
04:46Aber ich hab ein Date.
04:48Ja, und übermorgen nichts mehr anzuziehen.
04:50Ende der Diskussion.
04:56Was will die Tussi denn hier?
05:03Tussi?
05:04Das ist unsere Tochter Julia.
05:06War ne Weile weg, jetzt ist sie wieder da.
05:09Mit der kleinen Elli, sozusagen unser Pflegekind.
05:12Sag mal, was soll denn das für ein Gutachten sein, von dem ihr da gesprochen habt?
05:16Keine Ahnung.
05:17Wir haben irgendwas von einem Gutachten gefaselt, in dem drin steht, dass wir nicht alleine wohnen dürfen.
05:21So von wegen Leifer und sowas.
05:23Voll der Scheiß.
05:24Ach, findest du.
05:25Tu ja.
05:26Mama, können wir mal ganz kurz reden?
05:31Wie hast du die Saft gearbeitet?
05:37Was läuft hier?
05:39Was machen die hier?
05:41Die brauchen unsere Hilfe.
05:43Ach.
05:44Ich frag morgen auf jeden Fall beim Jugendamt nach.
05:47Mama, ihr müsst die nach Hause schicken.
05:50Ja, ja, Taxi ist schon bestellt.
05:53Du hättest die Buntwäsche nicht bei 60 Grad waschen sollen.
06:12Das steht hier aber.
06:13Da steht Bettwäsche.
06:14Sei schlau, stell dich dumm, was?
06:15Sag mal, holen die Eltern sich öfter irgendwelche Sorgenkinder ins Haus?
06:28Nee.
06:29Und was finden die dann ausgerechnet an den beiden?
06:31Die müssen sie ja wohl irgendwie an dich erinnern.
06:32Hä?
06:33Ich war ja nie weg.
06:34Eltern kompensieren doch gerne den Verlust der eigenen Brut durch Ersatzhandlungen.
06:38Hab ich irgendwo gelesen.
06:39Aber dass die sich da so reinhängen.
06:40Soll ich den Rest jetzt in den Trockner hauen?
06:41Wenn du willst, dass du morgen ins Heim kommst, nur zu.
06:45Ja.
06:46Ja.
06:47Ja.
06:48Ja.
06:49Ja.
06:50Ja.
06:51Ach.
06:52Ich hab doch so gar nicht so gefühlt.
06:53Soll ich den Rest jetzt in den Trockner hauen?
06:55Wenn du willst, dass du morgen ins Heim kommst, nur zu.
07:13Ja!
07:17Steh ich?
07:19Brigitte Lindner?
07:22In voller Größe und Schönheit.
07:24Die bescheidene, humorlose Streberin aus der Schule.
07:28Und du immer noch total verklemmt und schüchterlich.
07:32Hallo!
07:34Mann, du hast es ja echt weit gebracht.
07:36Direktionsleiterin Marie Schiller.
07:38Wer zittert denn mehr vor dir, die Verbrecher oder deine Mitarbeiter?
07:41Deine Mitarbeiter natürlich.
07:43Na klar!
07:44Bitte!
07:45Danke!
07:46Brigitte!
07:47Wahnsinn!
07:48Du bist Leiterin der Jugendbehörde?
07:50Mhm.
07:51Habe ich nicht irgendwo gehört, dass dir sogar ein Posten im Familienministerium wingt?
07:57Schau mal.
07:58Dann muss ich kleine Beamtenmaus dich siezen.
08:02Du darfst mich immer duzen.
08:04Selbst wenn ich Bundespräsidentin werde.
08:06Das wäre dir zuzutrauen.
08:09Meinst du?
08:11Ich habe eine Frage an dich.
08:14Sag dir der Name Klug irgendwas?
08:20Frau Klug, sagen Sie, mussten Sie unbedingt die Mitarbeiter des Jugendamts behelligen?
08:24Und im Privatleben von irgendwelchen Leuten herumschnüffeln, die sich als Pflegeeltern zur Verfügung stellen?
08:30Und damit der Gesellschaft einen großen Dienst erweisen?
08:33Und das noch auf eine Art und Weise, die so daneben ist, dass deren Chefin bei unserer Chefin vorbeikommt und da auf dem Putz haut?
08:39Ich habe keine Ahnung, was Ihnen über die Leber gelaufen ist, aber ich stehe Ihnen als Blitzableiter nicht zur Verfügung.
08:45Wenn sich irgendjemand im Jugendamt über eine Frau Klug beschweren will, bitte schön, meine Mutter wollte da anrufen.
08:50Also, auch wenn es Ihnen nicht passt, ich war es nicht.
08:53Ich habe niemanden behelligt und in niemandes Leben herumgeschnüffelt.
09:00Mama, irgendwas muss doch gewesen sein. Die Leiterin der Jugendbehörde hat sich beschwert.
09:05Ach so, hat sie das.
09:06Ja, und ich habe deswegen Ärger mit meinem Chef.
09:08Okay, dann hast du einmal im Leben Ärger, den du dir nicht allein eingebaut hast.
09:13Wenn du es genau wissen willst, ich habe überhaupt nichts erfahren beim Jugendamt.
09:19Die haben mich abgewimmelt.
09:21Okay?
09:23Okay.
09:25Frieden.
09:30Friede.
09:35Friede.
09:39Kann es nicht doch sein, dass Sie dem Pflegevater ein bisschen auf die Füße getreten sind?
09:42Und Ihre Mutter den Kollegen vom Jugendamt auch?
09:45In diesem Fall war wirklich nichts. Gar nichts.
09:48Finden Sie das nicht auch ein bisschen seltsam?
09:49Ich fände es seltsam, wenn diese Angelegenheit uns noch weiter von unserer wirklichen Arbeit abhielte.
09:53Aber...
09:54Ich fasse nochmal zusammen.
09:55In diesem Fall gibt es keinen Handlungsbedarf.
09:57Und obendrein gibt es von der Direktionsleitung eine eindeutige Anweisung, nichts weiter in diese Richtung zu unternehmen.
10:02Und damit ist doch alles geklärt.
10:04Vielen Dank für den Kaffee.
10:06Noch Fragen?
10:08Absolut keine Fragen.
10:10Sie müssen sich für nichts entschuldigen.
10:12Schwamm drunter.
10:13Na ja, es ist mir schon sehr unangenehm, dass Neil und Marc mir abgehauen sind. Und dann noch aus der Polizeiwache.
10:15Dabei verstehe ich gar nicht, warum die das gemacht haben. Ich meine, es ist mir schon sehr unangenehm, dass Neil und Marc mir abgehauen sind. Und dann noch aus der Polizeiwache.
10:17Dabei verstehe ich gar nicht, warum die das gemacht haben. Ich meine, so furchterregend ziehen sie ja gar nicht aus.
10:21Tja, dann hätten sie wohl Angst vor Ihnen.
10:23Tja, dann hätten sie wohl Angst vor Ihnen.
10:25Tja, ich stelle mir das schwierig vor, zu solchen Kindern zu kommen.
10:27Ich stelle mir das schwierig vor, zu solchen Kindern zu kommen.
10:29Ich stelle mir das schwierig vor, zu solchen Kindern zu kommen.
10:31Sie müssen sich für nichts entschuldigen.
10:33Spannend.
10:34Spannend.
10:35Na ja, es ist mir schon sehr unangenehm, dass Neil und Marc mir abgehauen sind. Und dann noch aus der Polizeiwache.
10:41Dabei verstehe ich gar nicht, warum die das gemacht haben. Ich meine, so furchterregend ziehen sie ja gar nicht aus.
10:47Tja, dann hätten sie wohl Angst vor Ihnen.
10:50Ich stelle mir das schwierig vor, zu solchen Kindern Vertrauen aufzubauen. Wie machen Sie das?
10:59Ja, das ist eine Mischung aus Vertrauen und Erfahrung.
11:06Unternehmen Sie viel?
11:08Natürlich. Aber das ist nur ein Baustein von vielen. Was wir vor allem brauchen, das ist Geduld.
11:15Neil und Marc haben ja ein ziemlich gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Sollten die sich jetzt vielleicht lieber ein bisschen zurückhalten, um es für sie nicht noch schwieriger zu machen?
11:24Also jetzt bitte keine Veränderungen im Umfeld.
11:27Stimmt.
11:30Hat Marc den Schock von seinem Geburtstag schon verdaut?
11:34Was für ein Schock?
11:37Na ja, dass es mit der eigenen Wohnung für ihn und Nele nicht klappt.
11:41Ach das. Ja, also wir arbeiten daran, dass Sie das überwinden.
11:47Vielleicht haben Sie ja zu seinem 17. Geburtstag gute Neuigkeiten.
11:51Ja?
11:52Wann war der eigentlich nochmal?
11:54Ähm...
11:57Ich finde es sehr bewundernswert, wie Sie sich um diese schwierigen Kinder kümmern.
12:01Und nochmal Entschuldigung wegen gestern.
12:03Ich bitte Sie. Lassen Sie uns das vergessen.
12:06Kurz nachdem ich gestern nach Hause kam, standen die beiden vor der Tür.
12:10Ehrlich?
12:11Hm.
12:12Manchmal sind sogar Nele und Marc einfach Kinder, die nach Hause wollen.
12:15So soll's sein.
12:16So soll's sein.
12:20Theatlich für den Schocken
12:23Die Summe
12:26Die Filxöte
12:28Die Melchöte
12:30Das ist nicht der Reistag.
12:49Ihr könnt es hier, in diesem Bereich,
12:54neben dem Brunnenburger Tor und der Siegesseule.
12:58Bitte, schau mal an den Mac, und du findest es, okay?
13:01Okay.
13:05Ich bin sorry.
13:06Jürgen, Jürgen.
13:12Bye, you're welcome.
13:14Was macht ihr denn hier?
13:16Habt ihr was für uns machen können?
13:18Wieso seid ihr nicht in der Schule?
13:20Na ja, jetzt ist Freiblock und nächste Stunde ist Sport.
13:23Und ihr habt doch versprochen, dass ihr was für uns tut, oder?
13:25Also, Moment mal, Freunde, da habt ihr was missverstanden.
13:28Mitkommen.
13:31Hinsetzen.
13:34Ja, komm, hinsetzen.
13:39Vielleicht haben die in dem Gutachten ja doch recht, hm?
13:42Schule schwänzen, so weit kommt's noch.
13:44Ist ein Kollege da, der sich hinfahren kann?
13:45Oh Gott, das wäre immer oberpeinlich.
13:47Sind alle unterwegs.
13:49So.
13:50Und jetzt?
13:51Hm?
13:51Das ist ein Polizeirevier hier.
13:54Und keine Chill-Out-Zone.
13:56Lass mich mal machen.
13:57Ja, was denn?
13:59Beschäftigen.
14:02Moderne Pädagogik.
14:03Spielen.
14:07Was ist das denn?
14:09Moderne Pädagogik, hast du ja gehört.
14:12Spielen.
14:17Okay.
14:18Ich bin nicht aggressiv.
14:21Ich muss nur auch ein kleines bisschen planen können.
14:24Natürlich im Sinne der Kinder.
14:27Ja.
14:28Also, wann passt es denn jetzt?
14:29In zwei Wochen oder in drei Wochen?
14:31Du meldest dich.
14:34Gut.
14:35Tschüss.
14:37Herr Sonntag?
14:38Nein.
14:39Es dauert auch nicht lange.
14:40Ich geh mich frisch machen.
14:42Sie ziehen sich einen Sackbo an, um aufs Klo zu gehen?
14:45Hier.
14:45Na und?
14:46Nur ganz kurz.
14:48Diese Essers, mit denen stimmt was nicht.
14:50Wer?
14:51Mit wem stimmt was nicht?
14:52Essers, diese Pflegeeltern.
14:54Sie wissen schon.
14:55Da ist was faul.
14:56Der Esser kennt den Geburtstag von Marc nicht.
14:58Frau Klug, es gibt keinen Fall Esser.
15:01Der hat mir gesagt, dass Nele und Marc nach Hause gekommen wären.
15:04Frau Klug, wir ermitteln nicht.
15:06Dabei waren die noch stundenlang bei meinen Eltern.
15:08Der lügt.
15:09Warum?
15:10Frau Klug, es gibt eine ganz klare An...
15:12Herr Sonntag!
15:15Lassen Sie uns einen Moment allein.
15:17Ich muss sowieso mal...
15:24Es gibt in der Angelegenheit Esser eine klare Anweisung.
15:28Ja, ich weiß.
15:29Nicht zu ermitteln.
15:31Und?
15:32Frau Klug war rein privat bei den Essers.
15:37Frau Lindners Besuch bei mir war rein privat.
15:40Irre bitte, in dieser Angelegenheit nicht tätig zu werden war rein privat.
15:44Sie wollen nicht, dass Sie ermitteln, weil...
15:46weil die Leiterin der Jugendbehörde sie privat darum gebeten hat?
15:49Ganz genau.
15:50Und ich tue ihr diesen Gefallen.
15:56Außerdem schuldet Sie mir jetzt etwas.
15:59Das nennt man Politik, Herr Sonntag.
16:01Erzählen Sie mir noch mal bitte was über diese beiden Kinder.
16:06Dürfen wir etwa doch ermitteln?
16:11Nein, mich interessiert einfach nur, was Sie daran seltsam finden.
16:14Ist das eine Fangfrage?
16:26Für solche Sachen habe ich leider keine Zeit, Frau Klug.
16:30Also, meine Eltern finden es komisch, dass Nela und Marc nicht in eine eigene Wohnung ziehen dürfen, sondern zu Pflegeeltern kommen.
16:38Da gibt es doch dieses Gutachten.
16:41Ja, ich lese mich vorher in Vorgänge ein, bevor ich darüber rede, Frau Klug.
16:46Also, es gab also dieses Gutachten und die beiden waren wohl offensichtlich sehr darüber überrascht.
16:51Äh, also die beiden Kinder jetzt.
16:53Ansonsten konnte ich eigentlich nichts Ungewöhnliches feststellen.
16:56Doch, die Pflegeeltern.
16:58Was ist denn an denen ungewöhnlich?
17:00Die haben mich angelogen und die wissen den Geburtstag von Marc nicht.
17:05Noch was?
17:05Ja, die taten so nett.
17:10Die taten so nett?
17:13Das ist natürlich allerhand.
17:16Machen wir es kurz.
17:17Sie haben nichts, Frau Klug.
17:18Außer vielleicht die Tatsache, dass Sie irgendwie ein schlechtes Gefühl haben.
17:21Aber...
17:22Aber wenn Sie Ihre Gefühle zu Fakten machen können, dann sehen wir weiter.
17:31Woher kommt denn Ihr plötzliches Interesse?
17:33Das ist privat.
17:35Ach, Mann, immer kriegst du grün.
17:37Ja, alte Polizeigewohnein.
17:40Ich?
17:41Ja, mach, mach, mach.
17:43Zwei.
17:45Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
17:47Na, kommt jetzt die Nummer mit dem Verstand nicht?
17:50Wollt ihr, dass ich euch helfe?
17:52Oh, lass uns mal fünf Minuten Klartext reden.
17:57Erzählt mir mal was über die Essers.
18:00Was denn?
18:00Wie scheiße die sind, oder was?
18:03Ein bisschen genauer wäre schon schön.
18:06Was machen die denn so mit euch?
18:08Machen?
18:09Nix.
18:10Nix gibt's nicht.
18:11Die müssen ja irgendwas mit euch machen.
18:13Ein Ausflug oder Shopping oder ins Kino.
18:17Nein.
18:19Nee?
18:21Mit dir auch nicht?
18:22Nö.
18:23Null.
18:23Bei Essers soll mir zusehen, dass wir auf unseren Zimmern bleiben.
18:27Das Wohnzimmer dürfen wir ab und zu.
18:29Da haben wir aber eh keinen Bock drauf.
18:33Warum fragst du das eigentlich?
18:34Ist es damit wieder nicht mehr hinmüssen?
18:36Nee, so einfach ist es nicht.
18:39Eine Frage, habt ihr das Gefühl, dass die Essers euch wirklich wollen?
18:43Ich meine, ihr seid ja jetzt deren Kinder.
18:45Die?
18:46Die hassen uns doch.
18:48Ach.
18:49Nee, ehrlich.
18:49Wir wären froh, wenn die uns so schnell wie möglich wieder los sind.
18:53Achtung.
19:05Sechs.
19:05Oh.
19:08Achtung.
19:09Sechs.
19:09Oh.
19:17Kommen Sie, kommen Sie.
19:21Das Gutachten ist eine Feldschirme.
19:23Eine was?
19:24Ja.
19:25Sehen Sie, ich habe mir mal vergleichbare Gutachten vorgenommen und dabei ist mir Folgendes aufgefallen.
19:29Die Unterschrift ist anders.
19:32Das Gutachten ist eine Feldschirme?
19:34Genau.
19:36Wer macht sowas und warum?
19:40Und ist das, was Sie hier machen, nicht eine Ermittlung?
19:43Ich habe nicht ermittelt, sondern mich schlau gemacht.
19:46Ah.
19:46Derartige Feinheiten werden Sie nie begreifen.
19:49Aber kommen wir nochmal zurück zu Ihren durchaus berechtigten Fragen.
19:52Wer macht sowas?
19:53Und vor allen Dingen, warum?
19:55Wer kann ein Interesse daran haben, dass Nele und Marc nicht alleine wohnen dürfen?
19:59Warum bleiben Sie nicht einfach im Heim?
20:02Warum werden Sie in dem Alter noch an eine Pflegefamilie vermittelt?
20:05Ich habe da noch eine Frage.
20:09Warum tun die Esser sich das an?
20:12Wieso?
20:13Wie, wieso?
20:14Zwei fremde, pubertierende, nervige, kriminelle Jugendliche aufnehmen?
20:18So viel Geld könnte man mir gar nicht zahlen, dass ich das freiwillig machen würde.
20:21Sagen Sie das nochmal.
20:29In den vergangenen Jahren gab es in Berlin zahlreiche Fälle, bei denen Pflegeeltern urplötzlich reich wurden und dann verschwanden.
20:372005.
20:41Schabo, Schenker, Schnappauf, Schramm, Schreiber.
20:48Hier.
20:49Bei den Schreibers waren auf einmal zwei Millionen auf dem Konto.
20:52Ja, und gucken Sie mal hier.
20:55Bei den Nittenwilms waren es sogar drei Millionen.
20:57Einen Tag später sind sie ausgewandert.
20:59Ziel unbekannt.
21:01Wieso gibt es dazu Akten?
21:03Die Vorgänge kamen mir seltsam vor, da habe ich diese Akten angelegt.
21:08Das mache ich so.
21:10Ui.
21:12Wie viel haben Sie denn dann schon über mich gesammelt?
21:14Hier, sehen Sie mal, wer beim Jugendamt die Zuständigkeit hatte in diesen beiden Fällen.
21:21Brigitte Lindner?
21:25Ja, genau.
21:33Guck mal, fettes Line-up.
21:36Cool.
21:36Ist aber bestimmt erst wieder ab 18, oder?
21:38Wen interessiert das denn?
21:49Sag mal, spinnt ihr?
21:52Was macht ihr hier im Wagen meiner Tochter?
21:55Ihr wart gerade so schnell am spielen und wir wollten euch dabei nicht stören.
21:59Außerdem helft ihr uns doch eh nicht.
22:01Aber ihr kapiert wohl überhaupt und hier wird nicht geraucht.
22:04Zigaretten her.
22:07Aussteigen.
22:14Mitkommen.
22:17Kommt, kommt, kommt.
22:20Hinsetzen.
22:21Nicht rühren.
22:24Und die Klappe halten.
22:25Mir reicht's.
22:26Du, die 23 ist gleich frei.
22:28Die bringt sie dann nach Hause.
22:29Aber ihr habt doch gesagt, dass ihr uns helft.
22:31Ich will da nicht hin.
22:32Das ist nicht mein Zuhause.
22:35Jetzt mal zuhören.
22:39Wir haben versprochen, euch zu helfen, ja.
22:42Aber wir können nicht zaubern.
22:44Und wenn ihr euch nicht an die Regeln haltet, dann können wir euch bald überhaupt nicht mehr helfen.
22:48Klar?
22:50Aber ihr habt doch gesagt, dass...
22:51Hab ich?
22:53Hm?
22:55Ja.
22:57Ja.
22:59Ja.
23:26Hallo. Hier siehst du ihn.
23:29Wacht mal, ist er klug? Meldet sich zur Schicht?
23:31Irgendwelche besonderen Vorkommnisse?
23:33Steht alles im Tagesbericht.
23:34Nee, warte mal, du kannst dich später umziehen.
23:36Du kannst erst Marc und Nele nach Hause fahren, ja?
23:38Wir haben versprochen, dass sie um 19 Uhr zu Hause sind.
23:45Marc und Nele?
23:46Marc und Nele.
23:47Du bist dir sicher, dass die beiden da drin sind?
24:15Ja, absolut. Wo, wenn ich ihm angesagt ist, ein Club der Stadt.
24:20Tschüss, ihr zwei.
24:27Hallo.
24:28Guten Abend.
24:30Hallo, ich, ähm...
24:31Heute nur für Sturmkissen.
24:33Ja, nein, ich muss nur ganz kurz rein.
24:35Ich hol ein Mädchen raus und...
24:37Ja, ihr müssen alle wegen der Mädels rein.
24:39Vergiss es kleiner.
24:41Nee, also, es ist, um ehrlich zu sein, ziemlich wichtig.
24:44Und es dauert höchstens fünf Minuten.
24:45Was, was, was sagt ihr?
25:03Was soll man denn mit Kindern reich werden?
25:05Also, uns habt ihr nur die Haare vom Kopf gefressen.
25:07Fakt ist, es gibt Pflegeeltern, die urplötzlich reich geworden sind.
25:12Und Lottogewinne scheiden aus. Das haben wir überprüft.
25:14Und es sind immer Waisenkinder?
25:17Ausschließlich.
25:18Dann fällt Abend schon mal aus.
25:22Ausgerechnet Waisenkinder.
25:24Als ob deren Schicksal nicht schlimm genug ist.
25:28Apropos schlimmes Schicksal.
25:30Nee, noch nicht. Aber ich bin auf der Zielgeraden.
25:32Maximal 20 Minuten. Ich melde mich.
25:38Lief eben nicht so gut. Also, nochmal von vorn.
25:41Erschlossene Gesellschaft.
25:42Aber ich bin Polizist.
25:44Ich bin Polizist.
26:12Ja.
26:12Ja.
26:16Weißt du, Elli, Kinder ohne Eltern sind arm dran.
26:21Aber ich ohne dich?
26:24Das wäre das Allerschlimmste auf der Welt.
26:30Und Schätzchen, falls du mal viel Geld erben solltest,
26:34sagst du deiner armen, alten Mutter Bescheid, ja?
26:37Dankeschön.
26:42Chef!
26:46Das Kostüm habe ich auch.
27:12Hallo, wir haben hier ein kleines Problem.
27:14Nachtschicht?
27:18Ja.
27:20Und ganz erfolgreich.
27:22Nachtschicht?
27:23Ja.
27:24Und ganz erfolgreich.
27:26Und worin besteht der Erfolg?
27:28Wie so häufig aus Erkenntnis, Frau Klug.
27:32Der Stichwort heißt Erben.
27:34Erben.
27:35Erben.
27:36Bei Waisen.
27:37Das ist ja der Kniff.
27:38Das ist ja der Kniff.
27:39Es gibt immer wieder Waisen,
27:40die eben doch noch irgendwo auf der Welt entfernte Verwandte haben,
27:43von denen noch nie irgendjemand was gehört hat.
27:45Und diese Verwandten, die haben manchmal was zu vererben.
27:48Manchmal sogar Millionen.
27:50Der verschollene, reiche Onkel aus Amerika mit der Ölquelle.
27:52Der war auch schon dabei.
27:53Bei mir leider nicht.
27:54Wenn diese Waisen noch nicht volljährig sind, wissen sie noch nichts von ihrem Erbe.
27:56Informiert wird zuerst nur die Jugendliche.
27:58Die Jugendliche.
27:59Die Jugendliche.
28:00Erben.
28:01Erben.
28:02Erben.
28:03Bei Waisen.
28:04Erben.
28:05Bei Waisen.
28:06Das ist ja der Kniff.
28:07Es gibt immer wieder Waisen,
28:08die eben doch noch irgendwo auf der Welt entfernte Verwandte haben,
28:11von denen noch nie irgendjemand was gehört hat.
28:13Wenn diese Waisen noch nicht volljährig sind, wissen sie noch nichts von ihrem Erbe.
28:17Informiert wird zuerst nur die Jugendbehörde.
28:20Also in unserem Fall?
28:22Frau Lindner.
28:23Genau.
28:24Die Jugendbehörde informiert dann das zuständige Jugendamt.
28:28Die wiederum informieren den gesetzlichen Vormund.
28:32Also die Heimleitung oder die Pflegeeltern.
28:35Und wer bekommt dann das Erbe?
28:37Das Geld wird direkt an den gesetzlichen Vormund überwiesen.
28:41Der ist dann bis zur Volljährigkeit der Kinder verwaltet.
28:44Oftmals erfahren die Kinder erst mit Erreichen ihrer Volljährigkeit,
28:47dass sie überhaupt vermögend sind.
28:49Oder eben nicht.
28:50Exakt.
28:57Erschreckend einfach, nicht wahr?
29:00Beinahe das perfekte Verbrechen.
29:02Und die Opfer werden niemals erfahren, dass sie eigentlich reich sind.
29:05Oder ob sie noch irgendwo Verwandte auf der Welt haben.
29:09Und jetzt?
29:10Wir dürfen ja nicht ermitteln.
29:14Jetzt müssen wir.
29:18Frau Lindner ist die Schlüsselfigur.
29:20Da müssen wir hin.
29:21Stimmt.
29:22Aber anders.
29:27Morgen.
29:28Und?
29:29Nichts.
29:30Keine Spur.
29:31Ist doch überhaupt nicht Patricks Art, sich gar nicht zu melden.
29:33Da seid ihr ja.
29:34Wisst ihr, was wir uns für Sorgen gemacht haben?
29:37Ihr macht mich noch wahnsinnig.
29:39Zum Glück ist euch nichts passiert.
29:41Wir sind Patrick.
29:42Patrick?
29:43Wo ist denn Patrick?
29:44Patrick?
29:50Moin Kollegen.
29:52Morgen.
29:53Einmal Amtsvermaßung oder Einbruch.
29:55Ich kann das erklären.
29:56Ich kann das alles erklären.
29:57Wirst du auch.
29:58Danke, Kollege.
29:59Ich übernehme, ja?
30:00Ja, alles klar.
30:01Da seid ihr ja.
30:02Na klar.
30:03Komm.
30:06Jürgen, kümmerst du dich um Ellie?
30:07Mach ich.
30:08Und ihr beiden tut uns eingefallen.
30:11Geht heute in die Schule, okay?
30:13Geht einfach mal in die Schule.
30:16Komm.
30:32Es soll doch überzeugend aussehen.
30:50Wo haben Sie den denn hier?
30:52Es gibt Dinge, die wissen selbst Sie nicht, Frau Klug.
30:58Geht doch, Frau Schlaumann.
31:02Es soll doch überzeugend wirken, Herr Schlaumann.
31:17Ist denn alles in Ordnung?
31:18Warum?
31:19Wir wollten uns ja nur für eine Adoption bewerben und...
31:23Wir sitzen gleich der Chefin gegenüber.
31:25Ich kann Ihnen versichern, Herr Schlaumann.
31:27Frau Schlaumann, mit Ihnen ist alles in bester Ordnung.
31:30Nur, wie ich gesehen habe, wären Sie auch bereit, ältere Kinder aufzunehmen.
31:35Ja, natürlich.
31:40Ja, natürlich ist das nicht.
31:42Die meisten Eltern, die hier sitzen, die möchten süße kleine Babys adoptieren.
31:47Deshalb liegen mir die Menschen besonders am Herzen, die bereit wären Teenager aufzunehmen.
31:51Ja, vielleicht sogar Problemkinder.
31:53Uns ist bewusst, dass es eine große Herausforderung ist, ein schon älteres Kind aufzunehmen.
31:59Mhm.
32:00Wir wünschen uns so sehr eine Familie.
32:03Wir sind seit zwei Jahren verheiratet.
32:06Mein Mann, der wäre ein so wunderbarer Vater.
32:10Er liebt seine Prinzipien und wir lieben uns so sehr.
32:14Mhm.
32:15Wie schön.
32:18Allerdings müssten Sie, um überhaupt ein Kind adoptieren zu können, mindestens sieben Jahre verheiratet sein.
32:24Und die Wartezeit dauert fünf Jahre?
32:27Fünf Jahre.
32:29Aber ich kann Sie beruhigen.
32:31Also, bei älteren Kindern muss es ja nicht unbedingt eine Adoption sein.
32:34Ich weiß nicht, ob Sie schon mal was von der Möglichkeit gehört haben, eine Pflegschaft zu übernehmen.
32:39Oder bei waisen Kindern auch eine Vormundschaft.
32:48Und, ähm, da gäbe es diese Wartezeiten nicht?
32:52Nein.
32:53Wir haben großen Bedarf nach Pflegeeltern.
32:55Es könnte schon morgen sein, dass wir sie anrufen.
33:00Schon morgen?
33:01Das wäre ja, das wäre ganz wunderbar.
33:07Oh.
33:11Was ist denn da los?
33:13Fahren Sie rechts ran.
33:21Halten Sie an und steigen Sie aus.
33:26Du bist verhaftet! Aussteigen!
33:27Ich glaube, damit es echt wird, müsstest du mich Sie zählen.
33:35Ich komme daneben Sie!
33:36Verhaftet! Los, raus aus dem Wagen!
33:41Hier rüber!
33:43Hier rüber!
33:46An den Wagen!
33:48Hände aufs Dach!
33:50Beine auseinander! Auseinander!
33:52Du musstest nicht jetzt über meine Rechte aufklären.
33:55Das ist doch keine echte Verhaftung!
33:57Dann mach auch nicht so ein grimmiges Gesicht!
33:59Kann ich nicht anders mit dem Ding in der Hand!
34:01Hände auf den Rücken!
34:03Beide Hände!
34:05Ah!
34:07Guck dir!
34:08Ich weiß es nicht!
34:10Au!
34:11Hände auf!
34:13Hat er wahrscheinlich eine schwere Kindheit!
34:15Aber dass der Polizist gleich so was von brutal wird!
34:19Vielleicht hat er nie gelernt, was Liebe ist!
34:22Hm.
34:24Dafür braucht man Eltern!
34:26Die richtigen Eltern!
34:28Wir hören voneinander?
34:29Ja!
34:31Bestimmt!
34:33Ist schon bald!
34:35Wir müssen nämlich los!
34:37Stimmt's, Schatz?
34:38Ja!
34:40Sein Yoga-Kurs!
34:42Yoga!
34:44Auf Wiedersehen!
34:46Hat mich sehr gefreut!
34:47Gell?
34:48So, alles bestens!
34:49Der Trojaner ist auf dem Rechner!
34:51Den ring bitte, Frau Klug!
34:53Gell?
34:55Gell?
34:57Gell?
34:59Gell?
35:01Gell?
35:03Gell?
35:04Gell?
35:05Gell?
35:07Gell?
35:08Gell?
35:10Gell?
35:12Gell?
35:13Gell?
35:15Gell?
35:16Gell?
35:18Oh, da haben wir ja die alte Frau Klug wieder!
35:21Funktioniert der Trojaner?
35:23Der Trojaner funktioniert ganz wunderbar!
35:25Wir haben vollen Zugriff auf alle Daten von Frau Lindners Computer!
35:30Hier ist was!
35:32Hier!
35:34Das ist der Beweis!
35:36Marc und Nele erwarten tatsächlich eine Erbschaft!
35:38Wie viel? Woher?
35:40Hier aus... aus Kanada!
35:421,5 Millionen Euro!
35:46Von einer Großtante Nora aus Oakville!
35:51Wow!
35:55Frau Lindner bekam diese Information von einer internationalen Anwaltskanzlei mit Sitz in Frankfurt!
36:00Es läuft alles genau so, wie wir gedacht haben!
36:03Ja!
36:04Genau so!
36:06Nur leider haben wir nur Verdachtsmomente und Indizien!
36:10Keine wasserfesten Beweise!
36:11Ich hasse diesen Satz!
36:13Ich auch!
36:17Haben Sie eine Idee?
36:22Weihnachtsmann!
36:23Weihnachtsmann?
36:28Ich habe es langsam satt!
36:31Ich weise etwas an, Sie führen es nicht aus!
36:34Ich habe Mitarbeiter schon aus geringfügigeren Anlässen gekündigt!
36:39Fristlos!
36:40Aber echte Führungskraft erfordert ein gewisses Maß an Risikobereitschaft!
37:00Echt wahr?
37:06Wie ist Ihr Plan?
37:07Wie?
37:09Sie haben doch bestimmt längst einen Plan!
37:13Raus mit der Sprache!
37:15Dieser...
37:16Weihnachtsmann!
37:17Weihnachtsmann!
37:19Diesen Frankfurter Anwalt hat die Familie Esser ja noch nie gesehen!
37:23Sie weiß also nicht, wie er aussieht!
37:25Sie wissen nur, eines Tages steht er mit Geschenken vor der Tür!
37:29Genau wie der Weihnachtsmann!
37:32Ja!
37:33Gut!
37:37Sie sehen absolut wie ein Anwalt aus!
37:39Oder wie der Weihnachtsmann!
37:40War das jetzt ein Kompliment?
37:41Absolut!
37:42Sie sehen absolut wie ein Anwalt aus!
37:43Oder wie der Weihnachtsmann!
37:45War das jetzt ein Kompliment?
37:46Absolut!
37:47Sie schaffen das in 15 Minuten?
37:48Dann stehe ich nämlich vor der Tür!
37:49Sie schaffen das so lange still zu sitzen?
37:50Ja!
37:51Sie machen das so lange still zu sitzen?
37:52Ja!
37:53Ich mache Ihnen noch das Radio an!
37:54Ich mache Ihnen noch das Radio an!
37:57Ihr Koffer!
37:58Ihr Koffer!
37:59Ihr Koffer!
38:00Wird für mich wohl das Beste sein!
38:01Ich gehe nach Hause!
38:02Ich schlafe mich auf!
38:03Ich schlafe mich auf!
38:04Ihr Koffer!
38:05Wird für mich wohl das Beste sein!
38:06Ich gehe nach Hause!
38:07Schlafe mich auf!
38:08Während ich durch die Straße lauf!
38:09Wird langsam schlafen!
38:10Wird langsam schlafen!
38:11Wird für mich wohl das Beste sein!
38:12Wird für mich wohl das Beste sein!
38:13Ich gehe nach Hause!
38:14Schlafe mich auf!
38:16Schlafe mich auf!
38:17Mein Name ist Schenker!
38:18Johann Georg Schenker!
38:19Ich bin Rechtsanwalt und Notar!
38:20Für mich können wir mit der Türkei Bremotre erstellen!
38:23Und ich mache eine Koffer!
38:24Doch wo erge Kopf auf!
38:25Schlafen wir quello知 clearly!
38:30Ja!
38:40Sie kommen22 in Jия?!
38:42SSSCHENKER!
38:43Sie verlassen uns das Blog!
38:44Und wir hören dich nachdem!
38:45und Partner der Sozietät Truman Ernst & Ernst.
38:49Bevor wir aber zum eigentlichen Anlass meiner Anwesenheit kommen,
38:53muss ich Sie leider bitten, sich mir gegenüber auszuweisen.
38:57Selbstverständlich.
38:59Eine reine Formsache. Verzeihung.
39:03Danke, Herr Esser.
39:08Und Frau Esser.
39:11Es ist soweit okay. Danke sehr.
39:15Dann wollen wir mal, oder?
39:22Ich bin bevollmächtigt, Nede Wagner und Mark Wagner,
39:25ihr Erbe zu übertragen.
39:27Das hier ist einmal das Testament der Verstorbenen.
39:31Und hier haben wir die deutsche Übersetzung notariell beglaubigt, natürlich.
39:36Über die Höhe des Erbes wurden Sie informiert?
39:39Im Gruben.
39:41Ehrlich gesagt, hatte Frau Lindner von einigen hunderttausend Euro gesprochen.
39:45Oh.
39:49Dann wird Sie das hier freuen.
39:58Anderthalb Millionen.
40:02Mama?
40:04Ja, ruf doch mal bei den Wagenheims in Kanada an.
40:07Vielleicht freuen Sie sich ja, wenn Sie erfahren,
40:08dass Sie Verwandtschaft in Deutschland haben.
40:10Sobald Sie den Scheck einlösen, können Sie über das Geld verfügen.
40:15Frau Lindner möchte allerdings,
40:18dass Sie im Gegenzug eine Überweisung über Ihren Anteil ausfüllen.
40:21Die Bankverbindung haben Sie?
40:25Echt, die haben wir im Augenblick.
40:30Bitte sehr.
40:31Danke.
40:37Wollen Sie denn nicht wissen, wer da ist?
40:38Wie bitte?
40:39Die Tür, es hat geklingelt.
40:41Hast du?
40:42Ja.
40:42Sagen Sie, und danach ist das Geld unseres.
40:51Hier, bitte.
40:52Hallo.
40:53Jetzt nicht.
40:55Doch, doch.
40:55Gerade jetzt.
40:58Wir werden Ihnen zu böse beschweren.
41:00Das ist Ihnen schon klar.
41:01Frau Klug.
41:02So pünktlich.
41:03Wie schön.
41:06Jeder einen?
41:07Ja.
41:10Mark hat übrigens am 5. Juli Geburtstag.
41:13Und ich glaube nicht,
41:14dass er besonders großen Wert darauf legt,
41:15von Ihnen eine Geburtstagskarte zu bekommen.
41:19Sie sind verhaftet.
41:32Am I speaking to Mr. or Mrs. Wagenheim?
41:36From Oakland, Oakville, Kanada.
41:42This is the German police.
41:45No, no, no.
41:46Germany.
41:48Wie Sie sprechen Deutsch.
41:50Das ist ja großartig.
41:53Ich hätte eine Nachricht für Sie,
41:55die Sie vielleicht überraschen wird.
41:58Sie waren wirklich sehr überzeugend als Rechtsanwalt.
42:01Ja, einige Sachen hat man eben im Blut
42:03und einige eben nicht.
42:08Haben Sie eine Ahnung, warum wir zu Chefin müssen?
42:10Das wird sie uns bestimmt gleich sagen.
42:15Ist das lustig?
42:17Erst sehen wir uns jahrelang überhaupt nicht
42:18und jetzt geht es sich einmal in die Woche.
42:20Ja, Brigitte, das ist lustig.
42:21Herr Schlaumann, Frau Schlaumann.
42:27Was machen Sie denn hier?
42:28Nun, um ehrlich zu sein.
42:31Wissen wir das gerade auch nicht.
42:33Darf ich vorstellen?
42:35Aha.
42:35Johannes Sonntag, Leiter des Betrugsdezernats.
42:38Julia Klug, Ermittlerin in der Abteilung von Herrn Sonntag.
42:42Frau Lindner kennen Sie bereits.
42:46Aha.
42:49Was für ein Spiel spielst du hier?
42:51Das wollte ich dich gerade fragen.
42:54Was für ein Spiel du spielst?
42:55Hast du sie nicht mehr alle?
43:01Meine Mitarbeiter haben heute Andrea und Klaus Esser festgenommen.
43:05Wegen der Unterschlagung eines Erbes
43:06in Höhe von 1,5 Millionen Euro.
43:09Zulassen von Nele und Mark Wagner.
43:10Und jetzt werde ich dich festnehmen.
43:15Bitte!
43:16Mach dich da nicht lächerlich.
43:21Ich werde sofort mit einem anderen sprechen.
43:23Hörst du?
43:23Bitte.
43:25Hast du das gehört?
43:27Du hast damals schon in der Schule versucht zu manipulieren.
43:31Hat ich das vergessen.
43:36Ist ja gut.
43:40Danke.
43:59Falls ich mich jemals so verhalten sollte wie Frau Schiller gerade,
44:03dürfen Sie mir das sagen.
44:04Erich?
44:07Ich bitte drum.
44:10Wir müssen nicht wieder ins Heim.
44:11Besser.
44:12Wie kommt zu euch?
44:13Besser.
44:14Noch besser?
44:15Viel besser.
44:20Das ist der Schlüssel für eure Wohnung.
44:22Danke.
44:23Danke.
44:24Danke.
44:25Danke.
44:26Danke.
44:27Danke.
44:28Danke.
44:29Danke.
44:30Danke.
44:31Du bist echt okay.
44:35Weißt du das?
44:36Echt okay.
44:37Okay.
44:38Komm her.
44:39Setzt dich mal wieder.
44:40Wir haben noch eine Überraschung.
44:41Was denn?
44:42Ihr seid nicht allein.
44:43Nee, wir haben euch.
44:44Besser.
44:45Wie jetzt?
44:46Viel besser.
44:47Und von allem noch viel mehr.
44:48Mehr?
44:49Besser?
44:50Ich fliege da nicht mehr durch.
44:51Ihr habt Verwandte.
44:52Und zwar jede Menge.
44:53Onkel, Tanten, Cousins, Cousinen.
44:55Was wisst ihr eigentlich über Kanada?
44:56Wenn ich mit 16 eine Million gehabt hätte, dann hieß ich jetzt schon Charlotte.
44:59Er hätte die schönsten Brüste auf der Welt und dann ein paar Pilze.
45:03Was denn?
45:04Ja.
45:05Und von allem noch viel mehr?
45:06Mehr?
45:07Besser?
45:08Ich flieg da nicht mehr durch.
45:10Ihr habt Verwandte.
45:11Und zwar jede Menge.
45:12Onkel, Tanten, Cousins, Cousinen.
45:13Was wisst ihr eigentlich über Kanada?
45:16Wenn ich mit 16 eine Million gehabt hätte, dann hieß ich jetzt schon Charlotte.
45:21Wenn ich mit 16 eine Million gehabt hätte, dann hieß ich jetzt schon, Charlotte hätte die schönsten Brüste auf der Welt und ein Bistro an der Côte d'Azur.
45:29Und ich würde in der Karibik an einem Strand Surfboards vermieten.
45:33Elli könnte jeden Tag im Meer schwimmen.
45:36Obwohl, Elli gibt's dann gar nicht.
45:42Vielleicht ist doch alles ganz gut, so wie es ist.
45:47Ja, bitte drin.
45:51Ich seh so schön aus mit der Rüste.
46:08Ja, bitte drin.
46:38Untertitelung des ZDF, 2020
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