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  • vor 6 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:30Musik
01:00Wo bleiben Sie denn?
01:05Entschuldigung. Also, Ellie hat...
01:08Ich noch eine Geschichte über das Baby. Ja, ich bin ja schon froh, dass Sie es nicht dabei haben.
01:11War nicht festliche Abendkarterobe angesagt?
01:14Also, Ellie hat den Bananenbrei nicht vertragen, um mir aufs Glas...
01:16Ich will es gar nicht wissen. Bitte.
01:20Und genau deshalb ist es mir eine Ehre und Freude, die Berliner Polizei ein weiteres Mal finanziell zu unterstützen.
01:30Und diese kleine Spende ist das Mindeste, was ich als Unternehmer tun kann, um diese Stadt, die ich so liebe und die mich immer gut behandelt hat, zu fördern.
01:43Sie alle sind vom kleinsten Streifenpolizisten bis hin zur Direktionsleitung.
01:51Sie alle sind Vorbilder.
01:54Und deshalb ist es für mich eine besondere Freude, das Wort zu übergeben an den Vorsitzenden des Innenausschusses der Bundesregierung.
02:02An meinen Freund, Felix Prinz.
02:05Mein lieber Herr Rabe...
02:16Ach, was soll das?
02:17Lieber Christian, eine Million Euro ist beileibe keine kleine Spende.
02:23Das ist ein Statement. Ein Statement an alle Bürger.
02:27Nicht nur unsere Polizistinnen und Polizisten sind Vorbilder,
02:30sondern auch Unternehmer wie du.
02:34Herzlichen Dank.
02:48Wir sind Ihnen und Ihrem Mann wirklich sehr dankbar.
02:51Ach ja? Das freut mich.
02:52Der Anzug steht Ihrem Mann hervorragend.
02:55Wir haben doch sicher Sie ausgesucht.
02:57Ich habe auch seinen ersten Anzug ausgesucht und bezahlt.
03:00Er hatte einfach keine Ahnung, wie man sich auf einer Vorstandsitzung anzieht.
03:03Das kommt daher, wenn man sich von ganz unten nach ganz oben hocharbeitet.
03:07Da können Sie ja richtig stolz auf sich sein.
03:10Offenbar sind Sie ja ein großartiges Team.
03:12Das scheint so zu sein.
03:14Entschuldigen Sie mich.
03:14So, jetzt hat uns jeder gesehen.
03:25Mit dem Tumult ums Buffet können wir uns gut verdrücken.
03:27Diese Arroganz.
03:29Dieser Rabe glaubt wirklich, er ist unangreifbar.
03:33Mit dieser Spende winst er uns direkt ins Gesicht und sagt uns,
03:37ihr kriegt mich nicht.
03:38Rabe ist ein Krimineller?
03:40Was für einer.
03:41Der größte Umsatzsteuerbetrüger, den wir haben.
03:45Unsere Abteilung ist wirklich schon sehr lange an ihm dran.
03:48Viel zu lange.
03:49Noch ein Grund mehr hier zu verschwinden.
03:53Na los, heimlich raus jetzt.
03:56Fast so schön wie Schule schwänzen.
03:59Sie haben noch mal Schule geschwänzt.
04:02Aber ein Kind waren Sie schon.
04:05Oder schlüpften Bürokraten wie Sie direkt aus Aktenordnern?
04:07Hier passiert heute sowieso nicht mehr viel.
04:13Gehen wir.
04:18Ich habe gehofft, Sie hier zu treffen.
04:20Ach ja?
04:21Aha.
04:23Es ist nicht an der Zeit für ein bisschen Dankbarkeit?
04:25Oh, ich habe mich gerade bei Ihrer Frau bedankt.
04:28Sie ist wirklich sehr reizend.
04:29Und schon zu Hause.
04:30Die macht sich nichts aus solchen Anlässen.
04:31Ich schon.
04:37Herr Rabe, wir wissen Ihre Großzügigkeit wirklich sehr zu schätzen.
04:43Ach jetzt kommen Sie, machen Sie sich doch nicht kleiner als Sie sind, Frau Schiller.
04:46Sie haben Format, ich mag das.
04:48Ich möchte, dass unsere Zusammenarbeit ein bisschen enger wird, wissen Sie?
04:52Sie und ich.
04:54Ein Team für Berlin, das quasi Tag und Nacht im Einsatz ist.
04:59Hautnah sozusagen, ein bisschen eindringlicher.
05:03Ich denke, dass Zusammenarbeit unser Verhältnis nicht richtig umschreibt, Herr Rabe.
05:08Ach jetzt kommen Sie, ja?
05:10Ihre Beamten fahren Polizeiautos, die ich Ihnen geschenkt habe, ja?
05:13Sie sitzen vor Computern, die ich Ihnen geschenkt habe.
05:14Sie stecken in der Uniform, die ich Ihnen geschenkt habe.
05:17Ohne mich sind Sie sozusagen nackt.
05:19Nackt.
05:25Jetzt komme ich, weißt du, du wißt es auch, hm?
05:27Oh, oh, oh, oh, oh.
05:30Flossen weg, hast du nicht gesagt.
05:32Frau Schiller?
05:33Oh, Felix!
05:35Rette mich vor dieser Frau!
05:37Ich habe Nein gesagt, Frau Schiller.
05:39Oh!
05:49Da haben wir wohl gestern doch noch das Beste verpasst.
05:59Was soll denn an einem sexuellen Übergriff gut sein?
06:01Bestimmt nur ein Missverständnis.
06:03Und warum dann der Termin bei der Chefin?
06:06Druckausgleich.
06:08Chefin kriegt einen Anschiss, Chefin fühlt sich mies.
06:10Chefin gibt ihrem Untergebenen einen Anschiss, Chefin fühlt sich wieder besser.
06:13Ich bin nicht mehr Ihre Chefin.
06:22Was?
06:23Also kein Anschiss?
06:25Ich wurde suspendiert.
06:27Rabe hat all seiner Beziehung spielen lassen.
06:29Dann wird er eben verklagt.
06:31Ich habe dem größten Wohltäter der Stadt in den Schritt gefasst.
06:34Ich kann ihn wohl kaum verklagen, wenn ich irgendwann wieder einen Job haben will.
06:38Aber Sie haben sich doch nur gewehrt.
06:40Ja, Reflex.
06:43Die Eierquetsche ist einfach Schrott.
06:46Sie hätten den guten alten Uppercut nie machen sollen.
06:50Kommt noch besser mit der Augenblende.
06:52Der Angreifer kann zwei Stunden lang nichts mehr sehen.
06:54Bringe ich Ihnen gerne bei.
06:55Ich glaube nicht, dass Frau Schiller jetzt Nachhilfe in Kampfsport haben will.
07:00Der Innenausschuss wird sich mit meinem Fall befassen.
07:03Das kann ja nur eine Formalität sein.
07:05Von wegen.
07:07Ja, da ich ja nicht mehr im Dienst bin, kann ich es gerade heraus sagen.
07:10Ich bin am Arsch.
07:13Dann, dann muss uns was einfallen, wie wir Rabe zur Strecke bringen können.
07:17Ihnen muss was einfallen.
07:19Ich packe hier nur noch.
07:25Haben Sie nichts zu tun?
07:26Das ist der perfekte Film für uns morgen Abend.
07:43Perfekt für was?
07:45Romantik im Kino.
07:48Jetzt lies doch erst mal.
07:49Verfolgungsjagden, Explosionen und die wahrscheinlich längste Schießerei der Filmgeschichte.
08:08Ja.
08:14Sag mal, was machst denn du hier?
08:17Du hast doch frei und müsstest auf Elli aufpassen.
08:20Ich habe dir doch erzählt, dass wir den Dienstplan getauscht haben.
08:23Wegen des Kinos morgen.
08:25Ja, aber...
08:26Julia ist doch im Einsatz.
08:29Deswegen passt der Patrick heute aufs Jahr auf.
08:32Ach so.
08:33Hat hier irgendwer nach mir gerufen?
08:44Extra heiß, extra scharf.
08:46Ein Amazonenteller.
08:48Bitte sehr.
08:48Und dann gestärkt auf in den Kampfschwester.
08:58Bitte?
09:00Na, Sie werden doch diesem Schowischwein jetzt die Eier kochen.
09:02Braten und in Scheiben schneiden.
09:05Nicht?
09:10Es gibt keine Handhabe.
09:12Es gibt keine Handhabe.
09:18Die Frau mit Stolz und Rückgrat.
09:31Der Wein geht aufs Haus.
09:33Schwester.
09:42Also, was ist der Plan?
09:45Plan?
09:46Hallo, wir wollen die Chefin retten.
09:48Wir machen einfach das, was Frau Schiller auch gewollt hätte.
09:50Wir arbeiten einfach ganz normal weiter.
09:52Das hört sich an, als ob sie tot wäre.
10:01Seien wir mal ehrlich.
10:03Beruflich ist sie das auch.
10:06Die Rabe sind Stars der Berliner Society.
10:09Bestens vernetzt mit Politik und Presse.
10:12Die Öffentlichkeit liebt sie.
10:14Ich fürchte, in diesem Fall hat sich Frau Schiller mit den falschen Leuten angelegt.
10:19Aber Sie haben doch auch schon gegen ihn ermittelt.
10:21Sie haben doch garantiert irgendwo eine schlaue Akte, die Sie nur hervorziehen müssen, um Rabe hochgehen zu lassen.
10:26Rabe ist unantastbar.
10:28Was macht denn der Vogel eigentlich genau?
10:30Die Rabe-Gruppe produziert hochwertige Technologie.
10:37Hier in Berlin zum Beispiel Solarzellen.
10:39Ein Großteil der Waren geht ins Ausland.
10:42Daran ist nichts kriminell.
10:44Daran nicht.
10:46Aber wir haben den Verdacht, dass er über ein Geflecht von unzähligen Scheinfirmen ein und dieselben Produkte verkauft,
10:53sie reimportiert und sie dann wieder exportiert und dabei jedes Mal die Umsatzsteuer unterschlägt.
10:59Das klingt langweilig, verwirrend und ehrlich gesagt nicht nach großem Schaden.
11:03Die Verwirrung ist doch gerade der Trick an dem System.
11:07Und wären circa 30 Millionen Euro pro Jahr für Sie als Schaden groß genug?
11:12Na dann, worauf warten wir noch?
11:15Wir werden unsere Akten durchgehen.
11:17Das nennen Sie einen Plan?
11:18Und weil es um Frau Schiller geht, werden wir unsere Akten besonders schnell und besonders gründlich durchgehen.
11:25Oder haben Sie eine bessere Idee?
11:36Willkommen bei der Filmgruppe Rabe. Was kann ich für Sie tun?
11:39Ich würde gerne Herrn Rabe sprechen.
11:41Haben Sie dann einen Termin?
11:44Ich habe das hier.
11:46Tut mir leid, Sie brauchen trotzdem einen Termin.
11:48Gibt es ein Problem?
11:53Die Dame ist von der Polizei und möchte gerne einen Termin bei Ihnen.
11:56Ah, ich erinnere mich. Sie waren gestern bei dem Empfang zu spät.
12:00Und Sie sind wohl zu früh gegangen.
12:03So schade, dass Sie nicht mehr an die Wäsche gegangen sind.
12:06Dann hätten Sie in ungefähr drei Monaten wieder laufen können.
12:09Vielleicht.
12:10Wissen Ihre Vorgesetzten von Ihrem kleinen Auftritt hier?
12:12Ich habe seit heute quasi keine Vorgesetzte mehr, aber das wissen Sie ja.
12:15Unsere Zeit ist sehr kostbar, Frau Klug.
12:18Julia Klug.
12:20Wir tun sehr viel für diese Stadt, Frau Klug.
12:22Und Ihr Gatte manchmal sogar noch ein bisschen mehr, wie man gestern gesehen hat.
12:28Also, wenn das alles ist, Christian?
12:31Stellen Sie die Sache mit meiner Chefin richtig.
12:32Sorgen Sie dafür, dass sie wieder auf Ihren Posten kann.
12:37Sonst was?
12:38Sonst bringe ich Sie im Knast.
12:40Ich kenne eine Menge netter Jungs da, die sich im Gegensatz zu meiner Chefin darüber freuen würden,
12:44ihre Hand am Arsch zu spüren.
12:45Und wie sie ist, die Kleine?
12:54Halt die Klappe.
12:55Halt einfach mal die Klappe.
13:02Wie kann sowas passieren?
13:05Wie kann es sein, dass keiner von uns merkt, dass Elli allein zu Hause ist?
13:08Wenn sich alle an meinen Plan halten würden, dann würde das auch klappen.
13:11Deine Pläne, die funktionieren vielleicht auf der Wache.
13:13Und genau da muss ich jetzt auch wieder hin, sonst kriege ich von dem Vorgesetzten als auf die Mütze.
13:20Obwohl, Frau Schiller ist nicht da und Papa passt ja auf die Kleine auf.
13:23Du stehst sofort auf und gehst zur Arbeit.
13:28Du setzt dich sofort wieder hin, bis das hier geklärt ist.
13:36Also, so geht das nicht weiter.
13:38Stimmt.
13:38Wir brauchen professionelle Hilfe.
13:45So ein Familienpsychodok?
13:47Den bald auch.
13:48Da, da, da, da, da, da.
13:57Hier sind sie.
13:59Schon mal Probesitzen?
14:00Mit den Codes der Direktionsleitung hat man schnellere und vor allem umfassendere Akteneinsicht.
14:08Und das Gefühl, oben angekommen zu sein.
14:12Das hier sind die gesammelten Ermittlungen über die Firma Rabe.
14:15Von uns, vom Zoll und von Europol.
14:23Wow, dieses Mal haben Sie die Akten aber wirklich schnell durchgearbeitet.
14:26Es bleibt leider weiterhin bei Indizien und wagen Vermutungen.
14:30Wie?
14:31Keine Razzia bei Rabe?
14:32Keine Hausdurchsuchung?
14:34Keine ausreichenden Beweise?
14:36Kein richterlicher Beschluss?
14:38Das bedeutet, wir haben nichts.
14:43Ja, ganz genau.
14:45Nichts.
14:45Die Scheinfirmen befinden sich allesamt im Ausland und wir können doch nicht mal beweisen,
14:50ob sie Rabe überhaupt gehören und welche Lieferung an der Steuer vorbeigeht und welche nicht.
14:55Das ist von außen überhaupt nicht feststellbar.
14:58Und von innen?
14:59Wie meinen Sie das?
15:01Wenn jemand Zugang zum Rechner der Firmenleitung hätte?
15:04Dann könnte er natürlich vielleicht herausfinden, wie das Geflecht der Scheinfirmen gesteuert wird.
15:11Und wie die illegalen Lieferungen abgewickelt werden.
15:15Worauf warten wir noch?
15:16Wir sind die Polizei.
15:18Für uns gelten Dienstvorschriften und Gesetze, Frau Klug.
15:21Oh, nicht schon wieder.
15:24Es geht hier um die Chefin.
15:27Einen dreckigen Krieg gewinnen Sie nicht mit sauberen Händen.
15:35So.
15:37Und wir suchen jetzt eine Nanny.
15:41Und wenn wir die Annonce heute noch online aufgeben, dann können wir morgen schon jemanden haben.
15:45Und was ist mit Julia?
15:47Die können wir immer noch fragen.
15:49Später.
15:49Ich bin hier, weil Sie mir den Job verschafft haben.
16:14Ich schulde Ihnen was.
16:14Sentimentalität ist hier fehlern Platz, Frau Klug.
16:19Um Rabe zu knacken, brauchen wir Beweise.
16:21Dafür müsste man aber in die Firmenzentrale einbrechen.
16:24Den Computer knacken.
16:26Ein Zwei-Mann-Job ohne Gerichtsbeschluss.
16:31Einen für den Job, wüsste ich ja.
16:32Und dann bräuchte ich eben noch jemanden, der nicht mit der Dienstvorschrift ins Bett geht.
16:39Jemanden mit Mut und Eiern.
16:42Sie haben doch die jahrelange Erfahrung und kennen vielleicht wen, den man fragen könnte.
16:48Wollen Sie mich etwa zu einem Dienstvergehen anstiften?
16:52Sie wollen mit mir bei Rabe einbrechen und illegal die Geschäftsräume durchsuchen?
16:56Ja.
16:56Warum haben Sie das nicht gleich gesagt?
17:13Wer neu hier?
17:14Ihr Aufpassen, böser Mann.
17:34Das soll die Zentrale eines weltweiten Konzerts sein?
18:04Das ist kein einziges Programm drauf, was mit Unternehmenszahlen zu tun hat.
18:23Nix Buchhaltung.
18:24Kein Controlling.
18:26Nix Rechnungswesen.
18:29Und auch keine Bilanzen.
18:31Ey!
18:31Was soll denn das werden?
18:36Hey!
18:38Schau!
18:39Wo ist das, Mann?
19:09Wo ist das, Mann?
19:39Ist alles in Ordnung?
19:42Stimmt was nicht mit Elli?
19:44Alles bestens.
19:46Was für den, wäre es ja wohl deine Aufgabe, dich darum zu kümmern, dass deine Tochter versorgt ist, ne?
19:51Ich dachte, wir hätten geklärt, dass wir das zusammen machen.
19:53Ja, das dachte ich auch, aber es funktioniert ja nun mal nicht.
19:57Also ist ihr da nur eine Lösung?
19:59Nein.
20:00Ich will nicht auch zur Arbeit, man bleibt zu Hause.
20:04Das habe ich doch überhaupt nicht gesagt.
20:08Habe ich was gesagt?
20:09Nein, aber gedacht.
20:13Ja gut, ich meine, jetzt wo du es erwähnst, das wäre natürlich das Beste.
20:16Die nächsten Jahre wird ein nun sowieso gefällt.
20:19Nein, ich wäre nicht das Beste.
20:21Ich kann beides, Elli und Job.
20:23Eben nicht.
20:24Und das geht auf unser aller Kosten.
20:27Willst du damit sagen, ich bin eine schlechte Mutter?
20:29Das habe ich nicht gesagt.
20:31Habe ich was gesagt?
20:33Nein, aber gedacht.
20:34Ich gehe nach oben.
20:47Heute gebe ich die Anzeige auf.
20:49So eine Nanni, du, die ist richtig teuer.
20:51Aber sie gibt uns Freiheit.
20:55Das wird Julia nicht gefallen.
20:57Manchmal muss man jemanden zu seinem Glück zwingen.
21:02Was haben Sie sich eigentlich bei dieser Aktion gedacht, hä?
21:05Wie üblich, nichts.
21:07Wer ist Ihr Komplize?
21:08Das mit dem Komplizen wollen Sie nicht wirklich wissen.
21:13Immerhin ist eins klar.
21:15Ha, und das wäre?
21:17Die beiden trauen sich nicht.
21:19Wer?
21:20Na, Rabes.
21:21Die beiden vertrauen sich nicht.
21:23Das können Sie doch überhaupt nicht wissen.
21:25Ich habe die beiden gestern zusammen erlebt.
21:28Wann?
21:29Wo?
21:30Bei meinem ersten Besuch in der Firma Rabes.
21:35Toll.
21:36Dann verlegen Sie doch gleich Ihr Büro dahin.
21:39Das erspart Ihnen Zeit und mir den Ärger mit Ihnen.
21:42Ich denke drüber nach.
21:44Jedenfalls ist zwischen den beiden ganz schön dicke Luft.
21:47Dicke Luft?
21:48Aha.
21:50Ein nicht genehmigter Besuch,
21:52ein vollkommen krimineller Einbruch
21:54und das Ergebnis,
21:56es herrscht dicke Luft.
21:58Eine Sternstunde der Kriminalistik.
22:00Frau Klug.
22:03Jetzt kommen Sie mal runter.
22:07Rabes hat von seinem Bürocomputer aus
22:09keinerlei Zugriff auf die Finanzen
22:10und Wirtschaftsdaten seiner Firma.
22:12Der kann sich noch nicht mal eine Pizza
22:13aus der Firmenkasse kaufen.
22:15Und das als Geschäftsführer.
22:18Ein Strohmann.
22:19Bisschen mehr als das.
22:20Die Fäden zieht ein anderer.
22:22Oder eine andere.
22:23Wir haben tatsächlich
22:31schon Antworten auf unsere Anzeige bekommen.
22:36Eine Nenni für Opa,
22:37eine Nenni für Patrick,
22:39eine Nenni für mich.
22:40Agnes Nussbauer.
22:4445.
22:46Ehemalige Vollzugsbeamtin.
22:49Sie findet,
22:52Kinder brauchen Disziplin
22:53und eine harte Hand.
22:55Bist du sicher,
22:55dass die Agnes heißt
22:56und nicht Anton?
22:58Sie ihm anzeigen
22:58wegen Geschwindigkeitsüberschreitung
23:00mit einem Siebentonner.
23:02Die Frau ist quasi vorbestraft.
23:03Elvira Hofstedt.
23:12Ihr Wahlspruch ist Liebe.
23:16Liebe ist das Wichtigste.
23:19Liebe für das Kind,
23:20Liebe für die ganze Familie.
23:22Na, die ist super.
23:24Hast du noch mehr Fotos von der?
23:26Hat noch nie GEZ-Gebühren bezahlt.
23:29Was?
23:29Wer GEZ-Gebühren hinterzieht,
23:31der dealt auch mit Drogen.
23:33Abgelehnt.
23:42Hast du noch jemanden?
23:45Ja, Horst Schüller.
23:49Ihm ist vor allem wichtig,
23:51dass Kinder nicht
23:52in althergebrachten
23:53Geschlechterklischees aufwachsen.
23:55Erregung öffentlichen Ärgernisses.
23:57Was?
23:58In 21 Fällen.
24:03Das wäre auch zu schön gewesen.
24:10Aber ich bleib dran.
24:18Schmeckt's?
24:21Süße?
24:22Wie immer?
24:22Ja.
24:25Sag mal, bist du immer noch
24:26die Datenbank
24:27der Berliner Bussi-Gesellschaft?
24:28Könntest du mich beleidigen?
24:32Ich bin inzwischen
24:33die Cloud der oberen 10.000.
24:40Aber nett,
24:41dass du endlich fragst.
24:43Was erzählt man sich denn
24:44so über die Rabes?
24:45Ja, ja,
24:46die Backcamps der Solarindustrie.
24:48Was willst du denn wissen?
24:50Die ungeschminkte Wahrheit?
24:52Die Gerüchte?
24:53Alles?
24:53Alles?
24:54Alles natürlich.
24:55Die Gerüchte,
24:59die an den Imbissbudenbesitzer
25:00von Friseuren,
25:01Kellnern und Taxifahrern
25:02aufgeschlackt hat.
25:03Das ist die Basis
25:03für ihre Theorie?
25:05Genau.
25:06Und Carla bevorzugt übrigens
25:07den Titel der Imbissbudenbesitzerin.
25:10Aber das macht Sinn.
25:11Sie lesen zu wenig Yellowpress.
25:13Die Welt ist voll
25:13von solchen Geschichten.
25:15Was denn für Geschichten?
25:16Na ja,
25:17medienscheue
25:18Hightech-Firmenchefin,
25:19also Frau Rabe,
25:20trifft auf Ex-Golf-Profi
25:22mit Ingenieursdiplom
25:23und allerbesten Kontakten
25:24zu Medienpolitik und Wirtschaft,
25:26also Herrn Rabe.
25:28Damals hieß er noch Solovchik.
25:30Und wo ist das Happy End?
25:31Die beiden sind ein Traumpaar.
25:33Sie heiraten.
25:34Er nimmt ihren Namen an.
25:36Und mit seinen Kontakten
25:37und ihrer Kohle
25:38wird aus der Rabe GmbH
25:39in wenigen Jahren
25:40und mit viel Subventionen
25:41die Rabe-Gruppe.
25:43Ein Shootingstar der Branche.
25:45Und Rabe?
25:46Erstes Aushängeschild der Firma.
25:48Sie macht ihn zum Geschäftsführer.
25:49Aber die wirkliche Macht
25:50gibt Elvira Rabe nie aus der Hand.
25:53Warum nicht?
25:54Weil sie in Wirklichkeit
25:55den härteren Punch hat.
25:57Das frustriert ihn.
25:58Die Ehe existiert nur noch
25:59auf dem Papier,
26:00weil Christian Rabe
26:01seine Finger nicht
26:01von anderen Frauen lassen kann.
26:03Die beiden leben quasi getrennt,
26:05waren aber noch die Fassade.
26:07Auf gut Deutsch.
26:08Sie sind ins falsche Büro eingestiegen.
26:10Jep.
26:11Jetzt wollen Sie noch mal rein.
26:12In das von Elvira Rabe.
26:14Ja.
26:18Dieses Mal aber richtig.
26:19Ach komm, Sie.
26:23Einmal dürfen wir
26:24die Spielzeugkiste
26:25mit in den Samtkasten nehmen, oder?
26:30Längste Schießerei aller Zeiten.
26:31Ich komme.
26:37So, Jürgen.
26:40Und wenn du jetzt wieder versuchst,
26:41dich vorm Kino zu drücken,
26:43dann hast du die längste Schießerei
26:44live zu Hause.
26:45Julia?
26:49Julia?
26:50Äh, Julia, du rufst jetzt,
26:52aber du rufst jetzt nicht an,
26:54um mir zu sagen, dass...
26:56Nein.
26:57Nein, Julia.
26:59Das geht auf gar keinen Fall.
27:03Das Kino war seit Wochen geplant.
27:05Das ist mir egal, ob du einen Sondereinsatz hast.
27:16Ja?
27:24Das war natürlich klar.
27:25Ich komme wegen Ihrer Nose im Stadtteilanzeiger.
27:44Das war beeindruckend.
27:47Ach, das ist ganz einfach.
27:49Ich habe Zwillinge.
28:1618 und 18.
28:20Ich glaube, wir sollten uns unterhalten.
28:24Rabe ist ein Großspender.
28:26Und Freund der Berliner Polizeifreunde helfen sich.
28:29Er hat unsere Experten gebeten,
28:30das Sicherheitskonzept für die Rabe-Gruppe zu entwickeln.
28:33Das hat was.
28:35Die Polizei hilft Rabe dabei,
28:36seinen Laden vor der Polizei zu sichern.
28:38Ja.
28:39Und jetzt hilft eine beurlaubte Polizeioberrätin,
28:41die Sicherheitskonzepte zu umgehen.
28:43Das hat erst recht was.
28:44Was suchen wir eigentlich?
28:45Im Idealfall eine Festplatte voller Beweise.
28:49Wir müssen alle Server durchforsten,
28:50Anrufprotokolle scannen,
28:52geheime Telefonnummern finden.
28:54Irgendwie muss Frau Rabe ja die ganzen Scheingeschäfte organisieren, ne?
28:57Soll ich wieder mitkommen?
29:00Was?
29:01Sie waren das?
29:03Sie waren die Komplizin von Frau Klug?
29:05Das könnte sie ihre Karriere kosten.
29:08Welche Karriere, Herr Sonntag?
29:11So viel ich weiß, ist meine Karriere vorbei.
29:13Dann sollten wir jetzt versuchen,
29:14die Karriere der Rabes zu beenden.
29:16Hallo.
29:35Hallo.
29:36Hallo, Schatz.
29:45Hallo.
29:45Café?
29:48Was ist hier los?
29:50Ich weiß gar nicht, was du meinst.
29:52Na ja, ich meine, du hattest vormittags Dienst, nachmittags Elli und hier ist alles so organisiert.
29:58Ja.
29:59Du bist überhaupt nicht gestresst.
30:00Nein. Und wir beide gehen gleich ganz entspannt ins Kino.
30:07Möchtest du vorher vielleicht was essen oder duschen?
30:18Patrick!
30:23Hä? Hat Mama gestern irgendwelche Drogen konfisziert?
30:30Was sind Sie denn?
30:32Hallo, Herr Klug. Rebecca Delmost, Ihr neues Kindermädchen.
30:37Psst. Bitte leise sein.
30:40Elli ist gerade eingeschlafen.
30:42Wie seit wann sind Sie denn?
30:43Machen Sie sich keine Sorgen, Sie können Ihren Kinoabend so lange genießen, wie Sie wollen.
30:47Gefüttert und gewickelt habe ich Sie natürlich.
30:54Perfekt.
30:54Die ist perfekt.
30:55Wenn Sie möchten, dann kann ich, na ja, Ihnen das Haus zeigen.
31:05Kinderzimmer, Beatzimmer, mein Zimmer.
31:10Gehört der auch zur Krabbelgruppe?
31:13Zumindest pullert er nicht mehr in die Hose.
31:15Da gehst du mal schön in den Garten und spätst alleine, okay?
31:18Viel Spaß im Kino.
31:19Perfekt.
31:45Und? Sieht man was?
31:49Perfekt.
31:54So können wir Sie von hier aus leiten und unterstützen.
31:57Was ist mit dem Passwort?
31:59Das haben wir damals eingerichtet.
32:01Die Kunden ändern das meist aus Bequemlichkeit nicht.
32:04Ja, und wenn doch?
32:06Dann dauert es halt ein bisschen länger.
32:09Aber rein komme ich auf jeden Fall.
32:11Okay.
32:12In drei Stunden geht's los.
32:14Sind noch Leute in der Firma?
32:27Laut Schlüsselkartenleser hat der letzte vor zehn Minuten das Gebäude verlassen.
32:31Okay, ich geh rein.
32:33Frau Klug, viel Glück.
32:35Danke.
32:36Ich bin drin.
33:02Ich muss einen Blick auf den Computer werfen.
33:03Sehr gut.
33:16Das ist doch genau das Modell von damals.
33:20Jetzt den Empfänger ran.
33:28Eingelockt.
33:29Ich übernehme mal eben.
33:33Aber weg.
33:35Die Pfeils, die wir suchen, sind genau...
33:42Hier.
33:43Hab ich dich.
33:45Okay, Frau Klug.
33:47Kopieren und raus da.
33:48Das war's.
34:10Gute Arbeit, Frau Klug.
34:12Ich bin beeindruckt.
34:15War das gerade ein Kompliment?
34:16Na, dann beeindrucken Sie mich jetzt mal.
34:23Kein Problem.
34:24So, jetzt müssen nur noch die Kollegen vom BKA die Daten gegenchecken.
34:45Gut, dann geh ich kurz nach Hause.
34:46Klamotten wechseln.
34:47Papa, das Frühstück, das ist ja echt wow.
35:04Wann bist du denn dafür aufgestanden?
35:06Ich meine, es hat ja Ewigkeiten gedauert.
35:07Hat es auch.
35:08Aber da wir jetzt Rebecca haben, hat man ja wieder Zeit.
35:11Ah, natürlich.
35:15Rebecca.
35:16Rebecca ist eine echte Perle.
35:19Die kann sogar Schmetterlingsmassage.
35:22Wow.
35:23Elli hat's total gut gefallen.
35:25Und weil Rebecca Elli so toll findet, macht sie uns einen Pauschalpreis.
35:29Na, hab ich überhaupt nicht so teuer, wie wir dachten.
35:31Weißt du ja, ich hab keinen Hunger.
35:44Aber du musst doch wenigstens es probieren.
35:47Das Rezept hat Papa von...
35:50Emma.
35:56Hm?
35:57Mein Engelchen.
36:03Jetzt musst du keine Angst mehr haben, dass du aus Versehen alleine zu Hause bleibst.
36:07Jetzt hast du die Rebecca.
36:09Die ist ganz toll.
36:11Die kann alles, was die Mama nicht kann.
36:16Aber die Mama hat dich lieb.
36:19Und zwar ganz, ganz toll.
36:21Auch wenn sie kein Schmetterlingsdings kann und dir ein Brei aus dem Glas gibt.
36:34Ich hoffe, du verzeihst mir, wenn ich nicht die Mama sein kann, die du verdienst.
36:44Was hat sie denn jetzt schon wieder?
36:48Schließlich zahlen wir alle für die Babysitterin.
36:50Die du ausgesucht hast.
36:52Wir.
36:53Du hast selbst gesagt, Rebecca ist perfekt.
36:55Absolut.
36:56Das hast du ganz prima hingegriffen.
36:59Und warum fühle ich mich dann, als hätte ich was falsch gemacht?
37:01Von allen Fremden, die auf Elli aufpassen könnten, ist Rebecca ganz sicher die perfekte Wahl.
37:06Aber?
37:08Eine Schmetterlingsmassage dient dazu, die Bindung zwischen Mutter und Kind zu stärken.
37:12Woher weißt denn du das?
37:14Ich bin Opa.
37:15Ach, und was sagt der allwissende Opa zum Verhalten seiner Tochter?
37:20Dass sie Angst hat, keine perfekte Mutter zu sein.
37:23Ja, na und?
37:23Diese Angst hat jede Mutter.
37:24Ja, aber nicht jede Mutter kriegt eine perfekte Nanny vor die Nase gesetzt, die ihr täglich ihre Unzulänglichkeiten vor Augen führt.
37:31Du meinst...
37:31Zu viel Perfektion ist auch nicht immer gut.
37:34Ach, das sagst ausgerechnet du.
37:35Ja.
37:38Rebecca ist toll.
37:39Frau Julia ist meine Tochter.
37:44Wir haben das beste Kindermädchen aller Zeiten.
37:48Und wir feuern es?
37:51Ja, wir sind dumm.
37:53Dämlich.
37:54Beknackt.
37:55Völlig mischugge.
37:57Und wer feuert sie jetzt?
37:59Na ich.
38:00Der Becker hat eine Nahkampfausbildung.
38:03Die würde dich fertig machen.
38:04Selbst das BKA ist begeistert.
38:20Ein absoluter Volltreffer.
38:22Frau Rabe ist sehr sorgfältig.
38:24Zum Glück auch mit ihrer Buchhaltung.
38:26Jetzt haben wir alles Notwendige in der Hand.
38:28Seriennummern, Steuernummern und alles was wir brauchen, um sie dran zu kriegen.
38:31Heute Abend lassen wir sie hochgehen.
38:43Ein Anruf.
38:45Und hier stehen drei Anwälte und reißen sie ins Stück.
38:47Und dann?
38:48Was hätten sie gewonnen?
38:51Genugtum.
38:53Es würde mir Spaß machen, sie scheitern zu sehen.
38:55Ach, hören Sie doch auf.
38:58Jetzt mal von Frau zu Frau.
39:01Sie möchten doch lieber jemand anders leiden sehen.
39:03Richtig leiden.
39:05Ach ja?
39:08Ihr Mann geht fremd.
39:09Vor Ihren Augen.
39:10Macht alles an, was nicht bei drei auf dem Baum ist.
39:12Ich meine...
39:14Stehen Sie auf Demütigung?
39:16Ich stehe darauf, dass meine Firma funktioniert.
39:19Und da bleiben Kollateralschäden nicht aus.
39:21Das sieht Ihr Mann genauso.
39:22Nur sind Sie dieses Mal der Kollateralschäden.
39:27Was soll das heißen?
39:30Daten aus Ihrer Buchhaltung?
39:32Nicht der offiziellen Buchhaltung, der Geheimen natürlich.
39:36Muss uns jemand zugespielt haben, der Zugang zu Ihrem Computer hatte?
39:39Ich bin Ihnen etwas schuldig, Herr Rabe.
39:50Immerhin habe ich es Ihnen zu verdanken, demnächst zum Direktionsleiter ernannt zu werden.
39:55Da will Sie wohl jemand ans Messer liefern.
40:14Sämtliche Daten?
40:18Sie müssen jemanden sehr verletzt haben.
40:20Meine Frau.
40:27Ich mag Sie nicht besonders, Herr Rabe.
40:30Aber diese Sache finde ich wirklich ungerecht.
40:36Kooperieren Sie mit uns.
40:39Wir wissen, dass eigentlich Ihre Frau den Laden lenkt.
40:48Wir wissen alles über Ihre Auslandspirmen.
40:50Die Lieferdaten.
40:52Die Warenströme.
40:55Wir können Ihnen auf dem Zelt genau sagen,
40:57um wie viele Millionen Sie den Staat betrogen haben.
41:02Und betrügen wollen.
41:05Ich glaube, Sie pokern.
41:08Und Sie pokern schlecht.
41:11Höchstwahrscheinlich sitzt genau jetzt ein Kollege von Ihnen bei meinem Mann
41:13und erzählt ihm dasselbe.
41:15Stimmt.
41:16Aber ich habe ein Royal Flash in der Hand.
41:24Ich gewinne.
41:25Sie, Sie können nur noch den Einsatz bestimmen.
41:29Was wollen Sie?
41:31Sie sind mir völlig egal, Frau Rabe.
41:33Ich will Ihren Mann.
41:35Im Moment bearbeitet ihn tatsächlich ein Kollege von mir.
41:37Aber nur, um Ihnen zu zeigen, wie schnell Ihr Christian die Seiten wechselt.
41:40Der liefert Sie aus, ohne mit der Wimper zu zucken.
41:45Dann verhaften Sie mich doch.
41:47Tu ich auch.
41:47Vorher geht es noch um Ihre Strafmilderung.
41:59Ich höre.
42:01Ich will, dass Sie Ihren Mann fertig machen.
42:03Ihn so tief wie möglich mit reinziehen.
42:06Im Gegenzug werde ich vor Gericht aussagen,
42:08dass Sie kooperiert haben
42:09und dass ich immer das Gefühl hatte,
42:10dass Ihr Mann die treibende kriminelle Kraft war.
42:14Sie würden für mich vor Gericht lügen.
42:16Nicht für Sie.
42:17Warum dann?
42:19Weil wir niemals jemanden zurücklassen.
42:22Darum.
42:30Klar, pass dich auf die Kleine auf.
42:35Die hat Rebecca einfach so entlassen.
42:37Einfach war es nicht.
42:40Dein Jammer.
42:42Und wahrscheinlich ist es besser so.
42:45Wieso das denn?
42:46Na ja, ist Sie und ich unter einem Dach?
42:50Ich meine, das musst du doch gemerkt haben.
42:52Das war sowas von scharf auf mich.
42:57Ja, klar.
42:58Ihr Mann wird gleich auftauchen.
43:23Wir haben es verstanden?
43:24Ich werde Ihnen ein Stück gereißen.
43:25Reicht das?
43:26Wenigstens bleibst du deinen Grundsätzen treu.
43:37Billig und leicht zu haben.
43:39Muss ich mit dir reden?
43:41Ja.
43:41Nein.
43:43Ich dachte, wir hätten wenigstens ein gemeinsames Ziel.
43:46Und das wäre?
43:48Die Firma?
43:50Du hast gesagt, du bringst uns ganz nach oben.
43:52Was glaubst du, wo ich dich hingebracht habe?
43:55Weiter nach oben geht nicht.
43:56Dann kommen nur noch der Kanzler und der Papst.
43:59Du hast ab sofort Hausverbot für alle Räume der Rabe Group.
44:02Ein Mann vom Sicherheitsdienst wird dich begleiten, während du dein Büro räumst.
44:07Was?
44:09Und die Sachen von zu Hause, die kannst du auch abholen lassen.
44:13Es reicht.
44:14Das kannst du nicht mit mir machen.
44:16Ich lasse das nicht mit mir machen.
44:18Mein lieber Christian, du wirst dich wundern, was ich alles machen kann.
44:22Und was meine Anwälte mit dir machen werden.
44:24Erst haust du mich bei einer Bullen in die Pfanne und dann soll ich auch noch den Fußabtreter geben?
44:30Ist doch genau dein Niveau.
44:33Du glaubst, du kannst mich ja zum Abschuss freigeben, ja?
44:37Wenn ich falle, dann fällst du mit.
44:41Lächerlich.
44:43Ich weiß mehr, als du denkst.
44:45Ich weiß viel mehr, als du denkst.
44:47Ich weiß viel mehr, als du denkst.
44:54Hochmut.
44:57Kommt vor dem Fall.
45:10Sie hätten dabei sein sollen.
45:11Es war ganz großes Kino.
45:13Wir hatten mal einen Stuhlverstück.
45:16Der war ein bisschen zu hoch für mich.
45:19Und die Lene?
45:22Die habe ich nur ein wenig nach hinten.
45:24Sie konnten es wohl kaum abwarten.
45:26Ich habe lediglich im Rahmen der Dienstvorschrift...
45:29Schon gut.
45:31Das war ja für einen guten Zweck.
45:33Die Rabes machen sich jetzt gegenseitig völlig fertig.
45:36Musst du dem Inselnator schon erklären, warum wir einen der größten Gönner dieser Stadt hinter Gitter bringen?
45:43Das war kein sehr angenehmes Gespräch.
45:46Das ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder?
45:51Das ist Politik, Frau Klug.
45:54War noch was?
46:00Nein.
46:05Dann ab.
46:07An die Arbeit.
46:11Willkommen zurück, Chefin.
46:13Die hatten alles.
46:23Wirklich alles.
46:25Unser Solarpärchen.
46:28Gabes.
46:34Geld verdippten Charakter.
46:35Wenn man welchen hat.
46:37Eben.
46:40Dann bin ich doch lieber arm, aber frei.
46:44Sexy, natürlich.
46:45Tja, ich bin arm, aber alles andere als frei.
46:48Aber du bist sexy.
46:52Bist nicht arm.
46:53Du hast nur kein Geld.
46:54Aber kein Geld habe ich jede Menge.
47:06Ein paar Jahre schaffst du schon.
47:09Und dann?
47:12Dann?
47:12Liegst du dir wieder zu Füßen?
47:19Die Welt.
47:19Dinosaurier.
47:20Dann bin ich.
47:21Wirklich.
47:21Die Welt.
47:23In der Welt.
47:25Beifall.
47:25Das ist gut.
47:26Das ist gut.
47:27Bist du versteckst.
47:28Jetzt bin ich.
47:29Dann bis zumal.
47:30Dann bis zumal.
47:31Dann bis zumal.
47:32Dann bis zumal.
47:33Dann baut.
47:34Dann bis zumal.
47:35Dann bis zumal.
47:36Bis zum nächsten Mal.
48:06Bis zum nächsten Mal.
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