00:00Erneut droht den USA und der EU das Schreckgespenst eines transatlantischen Handelskriegs. Die USA
00:12erheben jetzt Zölle auf die Einfuhr von Stahl und Aluminium in Höhe von 25 Prozent. Die EU
00:17hat mit Gegenmaßnahmen geantwortet, doch Zölle sind schlecht für die Wirtschaft und noch schlechter
00:22für die Verbraucher, so EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen.
00:26Wenn es um die Naturreserven geht, wie Stahl und Aluminium, wird es letztlich einen Einfluss
00:35auf die Produktion von Maschinen auf europäischer Ebene haben. Trotzdem können wir nicht sicher sein,
00:41ob diese Zahlen, besonders mit zusätzlichen EU-Polizisten,
00:50die 26 Mrd. Euro in Tarifen aus der EU bekommen, einen inflationären Einfluss auf die EU-Bürger
01:00haben. Jüngste Untersuchungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft haben gezeigt,
01:04dass die Zölle der USA für europäische Produkte in erster Linie den USA schaden
01:09werden, was Inflation, Beschäftigungsniveau und Wachstum betrifft. Aber was ist mit den
01:15europäischen Verbrauchern?
01:36Dem Experten zufolge ist die EU jedoch weiterhin vom US-Finanzsystem abhängig. Eine mögliche
01:44Rezession in den USA könnte die europäische Wirtschaft beeinflussen.
02:14Nach Ansicht des Wirtschaftswissenschaftlers hat die EU zwar schon früher effektiv auf
02:23globale Krisen reagiert, ist aber immer noch nicht auf eine globale Rezession
02:27größeren Ausmaßes vorbereitet.
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