00:00Mit Dienststellen und Betriebsversammlungen verleihen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst derzeit ihren Forderungen in den Gehaltsverhandlungen Nachdruck.
00:09Als eine der ersten Gruppen haben sich am Dienstag rund 1.000 Wiener Pflichtschullehrerinnen und Lehrer zu einer sogenannten zentralen Dienststellenversammlung versammelt.
00:19Die Veranstaltung heute dient der Information von ca. 1.000 Kolleginnen und Kollegen, die an ihren Standorten die Information über den aktuellen Stand der Gehaltsverhandlungen weitergeben.
00:29Sie werden in kurzen Konferenzen die Kolleginnen und Kollegen an den Standorten weiter informieren, dass wir sind in Wien ca. 16.000 Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer,
00:38alle möglichst gut informiert sind und natürlich auch möglichst solidarisch denken und handeln, denn die Gehaltsverhandlungen sind ein Teil,
00:46die wir als Lehrerinnen und Lehrer als Wertschätzung, als Anerkennung, als Respekt für unseren Beruf erwarten.
00:52Krebs verwies auf die Zeitproblematik für einen rechtzeitigen Gehaltsabschluss, der Anfang 2025 in Kraft treten soll.
00:59Die entsprechende Regelung müsse bis Mitte Dezember beschlossen werden.
01:03Unmut gibt es vor allem über die lange hinausgezögerte Aufnahme von Gehaltsverhandlungen durch die Regierung.
01:09Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst habe bereits im August ihren Forderungsbrief übermittelt, die Gespräche haben aber erst am Montag begonnen.
01:17Fürs 26. November plant die Gewerkschaft nun eine Großdemonstration in Wien.
01:22Im Prinzip sagt die Goethe, die Bandbreite geht nach oben, da ist alles möglich.
01:26Wir haben am 26.11., also in einer Woche, eine Planung für eine Demonstration in der Wiener Innenstadt am Ballhausplatz am Nachmittag
01:35und sollte es zu keiner fairen Vereinbarung kommen, wie der Gehaltsabschluss sich abspielen wird, werden weitere Maßnahmen getroffen.
01:45Vom Gehaltsabschluss direkt betroffen sind etwa 230.000 Bundesbedienstete und Landeslehrer.
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