00:00Mercedes-Benz arbeitet an einer intelligenten Scheibentechnologie, die Fahrzeuge künftig direkt mit anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren lässt.
00:08Dafür integriert der Hersteller spezielle LED-Anzeigeelemente in die Verglasung, die beispielsweise Warnsymbole, Bremsinformationen oder Hinweise zur Verkehrssituation darstellen können.
00:21Besonders interessant ist die Anwendung in der Heckscheibe, über die nachfolgende Fahrer wichtige Informationen frühzeitig erkennen könnten.
00:30Zum Einsatz kommen zwei unterschiedliche Technologien.
00:33Mini-LEDs eignen sich für größere Flächen und ermöglichen gut erkennbare Symbole oder zusätzliche Bremsanzeigen.
00:40Mikro-LEDs bieten dagegen eine besonders hohe Auflösung und können auch komplexere Grafiken oder Animationen darstellen.
00:47Ein entscheidender Vorteil liegt in der nahezu unsichtbaren Integration.
00:52Solange keine Informationen angezeigt werden, bleiben die direkt in das Glas eingebetteten Elemente praktisch unsichtbar.
01:00Dadurch verändert sich das gewohnte Erscheinungsbild des Fahrzeugs kaum.
01:05Mercedes-Benz möchte mit dieser Entwicklung die Kommunikation im Straßenverkehr verbessern und zusätzliche Sicherheitsfunktionen ermöglichen.
01:14Noch befindet sich die intelligente Display-Technologie in der Entwicklung.
01:19Ein konkreter Termin für den Serieneinsatz wurde bislang nicht genannt.
01:23Weiter entwickelt man ein innovatives Holo-Display, das die Windschutzscheibe zur intelligenten Informationsfläche macht.
01:31Ein Projektor erzeugt Bilder, die durch eine spezielle transparente Folie auch bei Sonnenschein sichtbar bleiben.
01:37Unterschiedliche Blickwinkel ermöglichen getrennte Inhalte für Fahrer und Beifahrer.
01:43Navigation, Fahrinformationen, Videotelefonie und Entertainment erscheinen nur bei Bedarf.
01:49So entstehen neue digitale Möglichkeiten, ohne das klassische Erscheinungsbild des Innenraums dauerhaft zu verändern.
01:56Und mit dem neuen Power Converter entwickelt Mercedes eine Technologie, die den Aufbau elektrischer Antriebssysteme grundlegend verändern könnte.
02:04Im Mittelpunkt stehen programmierbare Mikrowandler, die den Energiefluss einzelner Batteriezellen gezielt steuern.
02:12Dadurch lässt sich eine konstante Hochvoltspannung von bis zu 800 Volt bereitstellen, unabhängig davon, wie stark die Batterie geladen oder
02:21bereits gealtert ist.
02:23Die aktuelle Entwicklungsstufe erreicht eine Leistung von bis zu 3 Kilowatt und unterstützt sowohl Gleichstrom- als auch Wechselstromanwendungen.
02:32Besonders interessant ist die Möglichkeit, mehrere Power Converter parallel einzusetzen.
02:38Dabei übernehmen die einzelnen Wandler die individuelle Regelung bestimmter Batteriezellen oder Zellgruppen und erzeugen gemeinsam eine stabile Ausgangsspannung.
02:48Die benötigte Spannung hängt somit nicht mehr unmittelbar von der Anzahl hintereinander geschalteter Zellen ab.
02:54Stattdessen übernimmt eine intelligente Softwaresteuerung diese Aufgabe.
02:58Langfristig könnte Mercedes-Benz dadurch verschiedene elektronische Komponenten zusammenfassen und den Aufbau von Batterien deutlich vereinfachen.
03:08Auch bidirektionale Ladefunktionen sind vorgesehen, wodurch Elektroautos künftig Energie an Gebäude oder das öffentliche Stromnetz zurückgeben könnten.
03:18Gleichzeitig verspricht das Konzept Vorteile bei Effizienz, Bauraum und Flexibilität.
03:24Die Technologie eignet sich grundsätzlich sowohl für reine Elektrofahrzeuge als auch für Plug-in-Hybride.
03:31Ob und wann der Power Converter in Serienfahrzeugen eingesetzt wird, bleibt allerdings noch offen.
03:37Besonders die modulare Bauweise könnte künftig unterschiedliche Fahrzeugklassen mit einer gemeinsamen technischen Grundlage versorgen und Entwicklungsprozesse vereinfachen.
03:49Die Technologie eignet sich mit einer neuen Technologie und die Technologie und die Technologie und die Technologie und die Technologie
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03:53Untertitelung des ZDF für funk, 2017