- vor 9 Stunden
Kategorie
🎈
SpaßTranskript
00:01Läusel!
00:02Läusel!
00:04Ja, wo bist du denn wieder?
00:08Da gibt's zwei Kalkutte heute Abend.
00:10Das sag ich dir.
00:12Läusel!
00:16Läusel!
00:20Ach, da würd ich ja zu gern hingehen heute Abend.
00:23Wohin denn?
00:25Musizieren mit Mineralien.
00:27Musizieren mit was?
00:28Mit Mineralien heute Abend in der Musikakademie.
00:31Was soll das sein?
00:32Was wird's wohl sein? Ein Konzert?
00:34Pass auf, heute Abend lädt die Musikakademie Rosenheim
00:37zu einem Klangerlebnis der besonderen Art.
00:40So erklärt Ping Xiao, Musikprofessor aus China,
00:44dass zum Beispiel grüner Marmor harmonischer klingt als weißer.
00:48Meist, das ist ein Schmarrn.
00:49Das ist kein Schmarrn, das ist Kunst.
00:52Früher haben sie gesagt, Steine klopfen ist eine Strafe.
00:54Heute ist das Kunst.
00:56Banause!
00:56Ja, genau.
00:58Ja, genau.
01:00Kripper Rosenheim, Apparat Stockel, grüß Gott.
01:02Was haben Sie gefunden?
01:03Ja, was wird ja schon gefunden? Einmal Laich.
01:06Was?
01:07Machst du mal was anderes und schon kommt keine Sau.
01:10Was ist denn los?
01:11Ach, für das Konzert heute Abend.
01:1425 Karten haben sie bis jetzt nur verkauft. Eine Katastrophe.
01:17Kaffee.
01:17Ah, das mit dem Mineralienzeiger.
01:20Mhm.
01:21Kaffee?
01:22Weil das ist halt einmal was anderes als Hausmusik.
01:25Ja.
01:26Außerdem ist das Teil von einem Kulturaustauschprogramm.
01:29Das ist nicht einmal ein Kulturschokprogramm wert.
01:32Jetzt fang du auch noch an, Herr Schaft.
01:34Wie?
01:36Ich muss unbedingt mit dem 80er reden.
01:3825 Leute und das in einem Saal mit über 200 Plätzen.
01:43Stockel, grüß dich.
01:45Ja, wo?
01:53Guten Morgen, die Herren.
01:55Guten Morgen, der Herr.
01:56Sag mal, dass du schon da bist. Der Hansen ist auch noch das gekommen.
02:00Spielverderber.
02:01Jetzt verzeih mich.
02:02Der Tote heißt Axel Reuter, 66 Jahre alt, Rentner, aber ledig.
02:07Er war Oberstudienrat, er hat gewohnt in Bad Eibling.
02:10Und seit einiger Zeit hat er einen Wohnwagen im Alkiki.
02:14Ist er vorbei?
02:15Ja, er legt's vorbei.
02:16Alkiki Rosenheim.
02:18Das ist ein Campingplatz.
02:20Ach so.
02:21Ganz genau.
02:22Ja, und gefunden hat den Herrn Reuter hier die Frau Kramitz,
02:26die ist mitten in Deutschland spazieren.
02:27Ist gut.
02:30Guten Morgen, die Herren.
02:32Frau Doktor.
02:33Kommen Sie heute mal zusammen, dann kann ich ja früh Feierabend machen.
02:37Wieso das?
02:37Weil ich nicht alles zweimal erzählen muss.
02:39Wir sind ganz oben, Frau Doktor.
02:41Um es kurz zu machen, er wurde erschlagen.
02:44Der Täter hat dabei einen schweren, eher breitflächigen Gegenstand benutzt.
02:48Aber soweit mir bekannt ist, weiß ich...
02:49Aber wir haben auch nichts gefunden.
02:51Das einzige, was wir gefunden haben, schaut her, das ist hier diese Kamera.
02:55Die ist direkt neben Herrn Reuter gelegen.
02:57Was ist denn mit seinem Geld und den Papieren?
02:59Schauen wir mal was.
03:01Dann könnte man den Rauben mal ausschließen, oder?
03:04Und die Tatzeit?
03:05Das ist noch gar nicht lange her.
03:06Dem Wundverlauf nach etwa vier Stunden.
03:09Also circa fünf Uhr morgens.
03:11Richtig.
03:12Ja, greisliche Zeit zum Fotografieren.
03:14Aber scheinbar eine ganz gute, um jemanden umzubringen, ne?
03:17Auf Wiederschauen, die Herren.
03:19Wiederschauen, Frau Doktor.
03:20Wiedersehen, Frau Doktor.
03:21Vielleicht hat der Täter ja sogar gewusst, dass er um die Zeit hier fotografiert.
03:25Na ja, ich frag mich nur, was er hier eigentlich fotografieren wollte.
03:29Sag sie mal, was ist denn an Fotos auf der Kamera drauf?
03:3223. Aber das ist noch eine mit Filmmaterial.
03:35Ich hoffe nur, dass das negativ nicht beschädigt wurde.
03:38Ja, dann hoff mal mit. Ihr gebt uns Bescheid, gell?
03:41Ja gut, dann sehen wir uns mal auf diesem Campingplatz um, ne?
03:5225 verkaufte Karten. Das ist ja eine Katastrophe.
03:56Genau genommen sind sogar noch 24.
03:59Wie hat das?
03:59Weil einer seine Karten zurückgegeben hat, der hat gedacht, das ist eine Mineralienausstellung.
04:03Sauber.
04:05Ich seh schon am lauser König sein Gesicht.
04:08Kommt der doch?
04:09Mit Gattin.
04:11Oh Gott.
04:12Den haut's doch gleich wieder rückwärts zum Saalen aus, wenn er die 25 Kanzeln sieht.
04:1724.
04:18Ja, wie auch immer.
04:20Aber, Herr Achtziger, ich hätte da vielleicht eine Idee, wie's mehr wären könnten.
04:26Wozu? Bin für jeden Vorschlag offen?
04:28Wir verteilen Freikarten.
04:31Freikarten?
04:31Ja, und setzen jeden in den Saal, den wir finden können.
04:34Freunde, Kollegen, Mitarbeiter, meinetwegen von der Straße, ganz egal.
04:37Hauptsache, der Laden wird voll.
04:38Ich weiß nicht.
04:40Wir können's auch so lassen, dann bleibt's halt bei denen 25 Leute.
04:4324.
04:47Franz, Herr Hansen, schon sind wir in Hawaii.
04:50Ja.
04:50Jetzt langsam begriffen.
04:51Hawaii.
04:52Ja.
04:52Grüß Gott.
04:56Grüß Gott.
04:58Hartl, mein Name ist Kipp Rosenheim, mein Kollege der Herr Hansen.
05:00Tag.
05:01Grüß Gott.
05:03Ist was passiert?
05:04Arbeiten Sie hier, Herr Fugt?
05:07Ja, das ist mein Campingplatz hier.
05:09Umso besser.
05:09Wir würden gerne den Wohnwagen von Herrn Reuter sehen.
05:12Vom Reuter?
05:13Äh, ich weiß gar nicht, ob der da ist.
05:15Er ist nicht da.
05:16Er ist ungebrauchbar.
05:18Auch was?
05:19Vielleicht könnten Sie uns jetzt zeigen, wo sein Wohnwagen steht.
05:23Und sagen Sie, heute in der Früh, vier, fünf Uhr, ist Ihnen da was aufgefallen?
05:27Haben Sie da was gehört?
05:28Geräusche?
05:29Stimmen?
05:30Nein, nix.
05:31Da hab ich festgeschlafen, war ein harter Tag gestern.
05:34Ja, also, das ist der Wagen von Herrn Reuter.
05:38Nicht anfassen.
05:39Na gut.
05:41Sie oder?
05:42Sie.
05:49Und?
05:50Nein, nicht anfassen, Herr Fugt.
05:58Der Reuter scheint ja ein ziemlicher Reptilienfreund gewesen zu sein.
06:02Zumindest liegen hier jede Menge Fotos herum.
06:04Dann wissen wir ja, was er im Wald fotografiert hat.
06:06Der scheint kürzlich von jemand Besuch gehabt zu haben.
06:09Schauen Sie mal.
06:10Vielleicht hat er ja sogar mit seinem Mörder zusammen ein Glas getan, gell?
06:12Ich hoffe mal, die Spusikern, dass die sich das hier mal ansehen.
06:15Ja, und wir brauchen unbedingt jemanden, der sich bei den ganzen Camper da oben hört.
06:19Herr Fugt, sagen Sie mal, haben Sie zufälligerweise mitgekriegt,
06:23wen der Herr Reuter gestern Abend zu Besuch gehabt hat?
06:26Nein.
06:27Aber ich müsch mich auch nicht in die privaten Angelegenheiten der Camper ein.
06:30Zumindest solange sie sich anständig benehmen.
06:33Und der Herr Reuter war anständig?
06:35Ja, das war ganz korrekt.
06:37Ich glaube, Lehrer war der, gell?
06:39Oberstudienrat.
06:40Und seit wann hat er hier campiert?
06:43Seit einem Dreivierteljahr.
06:45Und wie hat er sich so mit den anderen verstanden?
06:47Eigentlich ganz gut.
06:48Bis auf den Meierling.
06:49Die zwei, die konnten sie nicht so miteinander.
06:52Meierling?
06:53Harald Meierling, der hat hier auch einen Dauerplatz.
06:56Da hat sich der Reuter immer aufgeregt, dass der so laut Fernsehen schaut.
06:59Also rechtschaffender Nachbarschaftsstreit.
07:02Ja, und gestern Nachmittag, da sind sie dann richtig aneinander geraten.
07:06Okay, wo findet denn den Herrn Meierling?
07:08Platz 18.
07:10Da drüben ist seine Frau.
07:12Dankeschön.
07:15So, die Spusi wäre unterwegs.
07:17Äh, was haben sie denn da?
07:19Amphibien aktuell.
07:20Ausgabe von letzter Woche.
07:22Schauen Sie mal.
07:23Gleich fünfmal das gleiche Heft.
07:24Was kauft sie noch einer fünfmal die gleiche Zeitschrift?
07:27Ja?
07:28Frau Stockl?
07:30Herr Achtziger!
07:31Die Unterschriften machen.
07:32Besten Dank zurück.
07:33Legen Sie es einfach auf den Schreibtisch.
07:35Ja.
07:36Frau Stockl.
07:37Sie sind doch ein kulturinteressierter Mensch.
07:41Richtig, Herr Achtziger.
07:42Ja.
07:43Und da wollte ich Sie recht gerne zu einem Konzert in unserer Musikakademie einladen.
07:48Aber nicht zu musizieren mit Mineralien?
07:51Ja, doch.
07:52Na.
07:53Ja, ich gebe ja zu, ein bisserl eigentümlich ist es schon das Thema, aber...
07:58Im Gegenteil.
07:59Ich finde das wahnsinnig spannend.
08:01Ach so?
08:01Ja, so ein klingender Stein, der hat was ganz Übersinnliches.
08:07Übersinnliches?
08:07Aha.
08:08Ich konnte heute Abend leider nicht.
08:10Ach nicht?
08:11Die Elfi hat 40. Geburtstag und das kann ich leider nicht absagen.
08:15Tja, schade.
08:16Äh, die Herr?
08:17Die sind da auf dem Campingplatz Waikiki, da hat es einen Mord gegeben.
08:20Ach so?
08:21Dann sollten Sie da gleich bei mir vorbeischauen, wenn Sie wieder da sind.
08:24Richtig aus.
08:28Schade.
08:30Ermordet?
08:31Der Herr Reuter.
08:33Um Gottes Willen.
08:35Ja, haben Sie schon eine Ahnung wer?
08:37Ja.
08:37Leider nicht, nein.
08:39Aber deswegen darf man ganz gerne mit Ihrem Mann sprechen.
08:41Mit meinem Mann?
08:43Der ist in die Stadt gefahren.
08:45Wann ist er denn wieder da?
08:46Das weiß ich nicht.
08:49Aber was wollen Sie denn von meinem Mann?
08:50Was wir so gehört haben, soll es öfter Streit reingeben haben zwischen ihm und dem Herrn Reuter.
08:55Davon weiß ich nichts.
08:56Gestern Nachmittag soll es sogar fast zu Handgreiflichkeiten gekommen sein.
09:01Dazu kann ich Ihnen nichts sagen, da war ich am See.
09:04Und heute Morgen gegen, sagen wir mal 5 Uhr, wo waren Sie da?
09:07Da hab ich geschlafen.
09:09Hier in unserem Wohnwagen.
09:10Und Ihr Mann?
09:12Der natürlich auch.
09:13Wenn Ihr Mann dann zurück ist, dann richten Sie ihn bitte aus, dass er sich umgehend bei uns melden soll.
09:18Gern?
09:19Bitte, Herr.
09:20Danke.
09:23Ah, morgen, die Herren.
09:25Grüß Gott, Herr 80er.
09:26Tag.
09:26Wir haben einen neuen Fall.
09:28Ja, einen Oberstudienrat haben Sie ermordet.
09:30Aha, gibt's schon was Konkretes?
09:32Ja, wir untersuchen noch das Umfeld des Opfers.
09:34Verstehe, Sie halten mich auf dem Laufenden.
09:36Ja, selbstverständlich, wie immer.
09:37Äh, was anderes, wie schaut's aus heute Abend?
09:39Haben Sie Zeit?
09:41Ich hätte da noch ein paar Freikarten für ein Konzert in der Musikakademie.
09:45Aha, was ist das für ein Konzert?
09:46Ein wirklich außergewöhnliches Konzert.
09:50Mit internationalen Künstlern.
09:52Sehr zu empfehlen.
09:54Ähm, Herr 80er, ich tät da wahnsinnig gern hin.
09:57Aber ich hab heut auf Nacht einen Termin, der lässt sich unmöglich aufschieben.
10:00Schade, Herr Hartl.
10:02Wirklich sehr schade.
10:05Aber Sie, Herr Hartl.
10:06Sie können doch.
10:08Äh, ja, ich muss aber noch ein paar Arbeitsberichte fertig machen.
10:11Die Frau Ortmann, die drängeln schon.
10:12Dann nehmen Sie sie doch einfach mit.
10:14Dann können Sie gleich Ihre Arbeitsbeziehung aufbessern.
10:17Ah, klingt ja schon fast wie eine Dienstanweisung.
10:21Wenn Sie so wollen.
10:22Sie würden mir außerdem einen wirklich großen Gefallen damit tun.
10:25Ach, ja gut, unheimlich gern.
10:28Sehr schön.
10:29Also dann eine Karte für Sie und eine für die Frau Ortmann.
10:33Ja, vorausgesetzt Frau Ortmann kommt mit.
10:35Denk ich doch.
10:37Also dann ist heute Abend 19 Uhr.
10:39Jawohl.
10:41Wiederschauen.
10:43Wiederschauen.
10:43Statt gesagt einmal, der Michi, ist der schon von Abling zurück?
10:46Nein, noch nicht.
10:47Aber ich hab hier die Telefonliste vom Reuter, unserem Opfer.
10:51Die hat der Michi angefordert.
10:52Aha.
10:53Und der Meierling, hat der sich schon gekriegt?
10:55Nein.
10:56Was soll das sein?
10:57Das ist ein Dauerkämpfer vom Waikiki.
10:59Geh sein so gut und werfe den einmal an, der soll heute noch vorbeischauen.
11:02Tja.
11:07Da schon her.
11:08Was hat denn unser Herr Reuter mit einem Professor zu tun?
11:12Bitte?
11:13Das letzte Gespräch, das unser Opfer geführt hat, war mit einem Professor Blum.
11:19Franz Blum?
11:20Ja.
11:22Kennen Sie den?
11:23Sie sind Spezialist für Herpetologie.
11:26Für was?
11:27Herpetologie, Sie wissen schon.
11:29Die Lehre von den Tierklassen der Amphibien, Reptilien.
11:32So.
11:33Hier.
11:38Neue Amphibienart bei Rosenheim entdeckt, selber.
11:41Das hat den Reuter bestimmt interessiert.
11:43So oft, wie die miteinander telefoniert haben?
11:46Ja.
11:48Da kann uns der Blum bestimmt was über den Reuter erzählen.
11:52So.
11:53Ich hab jetzt den Herrn Meierling erreicht, der ist gerade in der Stadt und in einer Stunde hier.
11:57Ja, wunderbar.
11:58Jetzt brauchen wir da noch einen Termin.
12:00Von dem Bluch?
12:02Nein, mit dem Professor Blum.
12:05Aha.
12:06Danke, Frau Stockl.
12:07Ja gut, wir wollen mal hören, dass die Frau Doktor für uns hat.
12:10Ja.
12:12Ja, das wird sicher sein.
12:14Interessant.
12:15Ja, im Achtziger.
12:16Ermitteln Sie jetzt, ja?
12:18Nein, nein, keine Sorge, Herr Haddock.
12:19Im Augenblick bin ich eher im kulturellen Auftrag unterwegs.
12:23Aber ich bin auch schon weg, Frau Doktor.
12:25Meine Damen.
12:25Verkommen.
12:26Wiedersehen.
12:27Tja, Herr Achtziger war so freundlich, mir eine Konzertkarte zu schenken.
12:31Hm.
12:32Ach so.
12:33Na, obwohl ich nicht ganz sicher bin, was hier eigentlich gespielt wird.
12:36Ja, aber wir wollten eigentlich wissen, was es da Neues gibt.
12:39Wie ich schon vermutet habe, handelt es sich bei der Todesursache um eine Schädelfraktur.
12:45Hervorgerufen durch einen kräftigen Schlag auf seinen Hinterkopf.
12:48Haben Sie schon eine Ahnung, mit was der Täter zugeschlagen hat?
12:51Wie gesagt, es handelt sich eher um einen breitflächigen Gegenstand.
12:55Wobei es seitlich Abschürfungen gibt, die auf einen scharfkantigen, gezackten Rand hindeuten.
13:02Ich zeig's Ihnen.
13:03Nein, nein, nein, danke, danke.
13:04Wir können es uns gut vorstellen.
13:07Ein breitflächig, scharfkantig gezacktes könnte doch ein Spaten sein.
13:11Das wäre durchaus möglich.
13:13Wobei ich mich bei Gartengeräten weniger auskenne.
13:16Ja, gut, dann danke, Frau Doktor.
13:18Wenn's was Neues gibt...
13:20Melde ich mich.
13:21Ja, für Gott.
13:22Für Gott.
13:25Guten Tag, Eckstein.
13:30Herr Doktor Lazar König hätte ich gern gesprochen.
13:32Danke.
13:35Hallo, Dietmar.
13:37Du, ich komm auch auf das Konzert heute Abend.
13:40Sehen wir uns?
13:42Ach, deine Frau kommt mit.
13:44Nein, nein, das ist überhaupt kein Problem.
13:47Ich kann mich auch alleine amüsieren.
13:50Mhm.
13:51Mhm.
13:53Tschüss.
13:56Mein Herr 80er, sonst sehr gern.
13:58Tja.
13:58Schade, Helmut.
13:59Ja, sehr schade.
14:07Ich bin grad nochmal davon gekommen.
14:09Geht's da zum Steine klopfen sollen?
14:11Ein Sadl, wirklich, musizieren mit Mineralien, das interessiert doch eine alte Sau.
14:16Wer weiß.
14:17Nein.
14:18Ja, Sie werden schon sehen, das wird eine richtig hunde Sache.
14:20Ja, bestimmt.
14:22Was schleppst du denn eigentlich rum?
14:23Das?
14:24Das sind Privatunterlagen aus der Wohnung vom Toten.
14:26Ich hab gedacht, vielleicht würde ich mal reinschauen.
14:28Da hast du richtig gedacht.
14:29Was sonst irgendwas Auffälliges in der Wohnung?
14:31Nein, aber ich hab mit den Kollegen geredet, die sich am Campingplatz umgeschaut haben.
14:35Ja und?
14:35Ja nix.
14:36Die haben alle geschlafen.
14:38Fast alle Wohnwegen sind besetzt und keiner hört was.
14:41Du hast mich nicht wirklich wundert, um 5 Uhr morgens.
14:44Schaut's denn aus mit den Fingerabdrücken aus dem Reutersheim Wohnraum?
14:47Ja nix.
14:48Auf dem einen Weinglas sind die vom Reuter und die anderen, die können wir nicht zuordnen.
14:52So, ich hab jetzt grad mit dem Professor Blum telefoniert.
14:56Ah ja und was sagt er?
14:57Bis um 16 Uhr ist er in der Fachhochschule und danach hält er einen Vortrag.
15:01Mhm, danke.
15:0216 Uhr, dann sollten wir gleich mal los.
15:04Ja und ich trink Kaffee mit Meierling oder wie?
15:07Stimmt, der kommt ja auch noch.
15:09Nehmen Sie den Blum und ich rede mit Meierling von mir aus.
15:12Können Sie gleich mal einen Blick in Reuters Unterlagen werfen?
15:15So war das aber nicht gemeint.
15:16Ich weiß.
15:38Entschuldigung Herr Professor Blum, da ist ein Herr von der Polizei für Sie.
15:41Danke.
15:44Tag.
15:46Hansen mein Name, Herr Kripo Rosenheim.
15:48Polizei?
15:49Hab ich was angestellt?
15:50Das weiß ich nicht.
15:52Es geht um Herrn Reuter.
15:54Axel Reuter.
15:55Ja ja, ich kenn Herrn Reuter.
15:56Er ist heute morgen tot in der Nähe vom Campingplatz Waikiki aufgefunden worden.
16:01Ermordet.
16:04Mein Gott.
16:09Herr Hartler, der Herr Meierling wäre jetzt da.
16:13Ist gut.
16:13Hartler, Hauptkommissar, bitte.
16:15Meierling.
16:18Ja, Herr Meierling.
16:19Ihre Frau, die hat sich doch bestimmt schon über den Tod von meinem Reuter informiert.
16:23Ja, hat sie.
16:25Und sie hat auch gesagt, dass ich unter Verdacht stehe.
16:28Stimmt das?
16:28Schauen wir mal, das beste Verhältnis haben Sie ja nicht gerade gehabt zu meinen Reuter.
16:33Ich werd Ihnen mal was sagen.
16:35Ich hab einen Elektroinstallationsbetrieb in Ingolstadt.
16:39Ich arbeite zwölf Stunden täglich.
16:41Sechs Tage in der Woche.
16:42Da lass ich mir von niemandem vorschreiben, was ich in meinem Urlaub zu tun habe.
16:46Das versteh ich, ja.
16:48Und schon gar nicht von so einem dahergelaufenen Oberstudienrat.
16:51Da werd ich grantig.
16:52So wie gestern.
16:54Was?
16:55Gestern.
16:56Gestern sind's ja, was ich gehört habe, ginge mit dem Herrn Reuter fast handgreiflich, Mann.
17:02So weiß ich nichts davon.
17:04Es gibt aber einen Zeugen.
17:06Ja, richtig.
17:07Herr Reuter war ein begeisterter Herpetologe.
17:11Sehr interessiert, wenn auch auf einem laienhaften Niveau.
17:13Sie haben diese Woche mehrfach mit ihm telefoniert?
17:15Ja, er hat sich nach Terminen für meine Vorlesungen erkundigt.
17:18Er war oft hier.
17:19Allein oder in Begleitung?
17:21Soweit ich mich erinnern kann, kam er immer allein.
17:25Wann haben Sie ihn denn zuletzt gesehen?
17:31Gott, das...
17:32Vor ungefähr zwei Wochen, würde ich mal sagen,
17:34da hat er mir Fotos von einer bestimmten Lurchart gezeigt.
17:37Das waren sehr schöne Aufnahmen.
17:40Die er selbst gemacht hat?
17:43Ja, ja, das war ein weiteres Hobby von Herrn Reuter.
17:46Die Fotografie.
17:47Ja, ein Hobby, von dem vermutlich auch sein Mörder gewusst hat.
17:49Ach.
17:51Wir gehen nämlich davon aus, dass er ihn beim Fotografieren aufgelauert hat.
17:54Haben Sie jetzt gestritten mit dem Herrn Reuter, ja oder nein?
17:57Ja, schon möglich.
17:58Und warum ist es gegangen?
18:01Ich wollte gerade einen Fußballspiel anschauen.
18:03Da steht der hinter mir und fangt schon wieder an.
18:06Und dann sind sie auf ihm los.
18:08Ich wollte halt, dass er verschwindet.
18:11Aber ich habe ihn nicht angefasst.
18:13Und wenn jemand was anderes behauptet, dann lügt er.
18:15Wo waren Sie denn heute in der Früh um fünf Uhr?
18:18Ich habe geschlafen.
18:22Und hat der Herr Reuter mal erwähnt, dass er Streit mit jemandem gehabt hat oder irgendwelchen Ärger?
18:30Wissen Sie, so gut kannten wir uns dann doch nicht.
18:34Bevor ich es vergesse, ich muss Ihnen ja noch gratulieren zu Ihrer Entdeckung der neuen Lurchart.
18:38Oh Gott.
18:40Ja, sehr schön, danke.
18:43Sowas kommt ja auch nicht alle Tage vor, denke ich mal.
18:45Ja, für uns eins ist das was Besonderes, aber es gibt wichtigere Dinge im Leben.
18:49Ja, für Herrn Reuter scheint das auch etwas ganz besonderes gewesen zu sein.
18:52Stellen Sie sich mal vor, er hat sich gleich fünfmal dieselbe Ausgabe mit Ihrem Artikel gekauft.
18:56Hat er das?
18:58Ja, wie gesagt, er war eben sehr interessiert.
19:00Ja, ganz offensichtlich, ne?
19:02Hören Sie, meine Studenten kommen jetzt schon und ich muss noch ein bisschen was vorbereiten.
19:05Wenn Sie also sonst nichts mehr haben...
19:07Naja, eins noch, wo waren Sie denn heute Morgen gegen, sagen wir mal, fünf Uhr?
19:12Da war ich im Bett, ich habe geschlafen.
19:14Kann das jemand bezeugen?
19:16Ich befürchte nicht, nein.
19:17Gut, dann will ich Sie mal nicht länger aufhalten.
19:20Ich hoffe, dass Sie diese hässliche Sache schnell aufklären.
19:23Das werden wir.
19:24Keine Sorge.
19:25Wiedersehen.
19:30Oh, Frau Ortmann!
19:31Herr Hansen, Sie wollen mir bestimmt sagen, dass Sie Ihre Arbeitsberichte fertig haben?
19:35Schön wär's. Nein, ich wollte Sie fragen, was Sie heute Abend machen.
19:39Ich muss mich auf ein Seminar vorbereiten, wieso?
19:41Ach ja, ich hätte da nämlich zwei Karten für ein Konzert. Vielleicht hätten Sie Lust mitzukommen.
19:47Ach, das ist aber nett.
19:49Falls Sie da aber noch arbeiten müssen, verstehe ich das.
19:51Ach, was ist denn das für ein Konzert?
19:54Ja, Konzert eben mit internationalen Künstlern, Musik, Sie wissen schon sowas.
20:01Warum eigentlich nicht?
20:03Ja, schön. Treffen wir uns um Viertel vor sieben vor der Musikakademie.
20:06Viertel vor sieben.
20:08Gut, gebe ich Ihnen schon mal Ihre Karte.
20:10Danke.
20:10Wir sehen uns später.
20:16Musizieren mit Mineralien.
20:20Du, am nächsten Dienstag gehört der Reuter einen Termin gehabt bei einem Herrn Doktor Ehlers.
20:26Soll ich mal nachbauen? Vielleicht kannst du Herrn Doktor was sagen.
20:28Ja, schaden kann das nicht. Aber reichen werden Sie jetzt niemand mehr.
20:33Ja, dann würde ich sagen, wir machen auch Schluss für heute.
20:37Geht noch wer mit in Rosenbrei.
20:39Sehr witzig. Ich dachte, Sie hätten noch einen wichtigen Termin.
20:41Das ist ein wichtiger Termin, Herr Kollege. Sie wissen ja nicht, was gut ist. Also Wiederschauen.
20:45Ach so.
20:48Musizieren mit Mineralien. So gern wäre ich mitgekommen.
20:51Sie können ja mitkommen, Herr Mohr. Herr 80er hat noch jede Menge Karten.
20:54Nein, Herr Hans, kann ich nicht. Ich habe ganz eine wichtige Besprechung bei der Freiwilligen Feuerwehr.
20:58So ein Pech, ne?
20:59Nein, Pflicht, Herr Hans, Pflicht.
21:02Pflicht, ja. Wem sagen Sie das? Die Pflicht.
21:10Guten Abend, Joe.
21:11Ja, guten Abend.
21:13Was treibt denn euch zwei so spät umeinander?
21:16Wir brauchen jetzt erstmal unbedingt was zu trinken.
21:18Ja, bitte. Rotwein?
21:20Nein, für mich bitte nicht. Ich brauche was Stärkeres. Gin Tonic, bitte.
21:24Ja, für mich auch, bitte.
21:25Gut, dann. Geh mal in die Bar.
21:27Hoppla. Ich dachte, Sie wollten sich noch ein bisschen im Seminar vorbereiten.
21:31Sehe ich so aus?
21:32Und Sie? Wollten Sie nicht mal Ihre Berichte fertig schreiben?
21:36Ich glaube, das wird heute auch nichts mehr.
21:38Stefan, auf den Anlass, Frau?
21:40Also, wir haben jetzt, wie lange?
21:41Zwei geschlagene Stunden mit 20 anderen Kollegen schwingenden Mineralien zugehört.
21:45Also, da kriegst du irgendwann selbst ein Tremolo.
21:48Wie wir jetzt wissen, heißt das nicht Tremolo, sondern Vibrato.
21:52Also, mag sein, dass der mit seinen Mineralien Vibrato gemacht hat, aber was für mich rüberkam, war ein Tremolo.
21:57Na ja, besser als andersrum.
22:00Wieso das?
22:01Ja, weil...
22:02Ja, also, ich glaube, wir wechseln lieber das Thema, hm?
22:04Ja.
22:06Ihr wart bei dem Konzert von dem Chinesen.
22:09Ich glaube, die Leute haben applaudiert, weil es vorbei war.
22:11Ja, ich glaube auch.
22:13Warum in alles in der Welt geht man zu sowas hin?
22:15Das müssen Sie den Herrn Hansen fragen. Er hat mich eingeladen.
22:18Aha.
22:19Ja, ich konnte ja nicht wissen, dass die das mit den Mineralien so wörtlich nehmen.
22:23Was soll's. Ich hab mich trotzdem amüsiert.
22:25Die bin ich jetzt aber froh.
22:27Und der Abend ist ja auch noch nicht vorbei.
22:30Zum Morgen.
22:31Zum Morgen.
22:42Morgen, Marie.
22:44Wie war denn dein Abend?
22:46Frag nicht.
22:48So.
22:52Dieses Künstler wird von einem Publikum gefeiert.
22:56Aha.
22:57Verzauberte Gsau seine Zuhörer. Das klingt doch gut.
23:00Ja, ja. Aber der Journalist, der das geschrieben hat, war selber gar nicht da.
23:04Ich weiß gar nicht, woher der sein Urteil hat.
23:06Also war's schlimm.
23:07Die Geschmäcker sind halt verschieden, gell. Und das ist schon eine sehr fremde Kultur.
23:11Und, was gibt's bei dir noch?
23:13Äh, wir haben ja Lauch am Waikiki.
23:15Der Campingplatz?
23:16Genau der.
23:17Da haben wir erst vor kurzem irgendwas im Stadtrat diskutiert.
23:20Äh, was noch?
23:22Hattl, ich bin schon über 40. Knapp. Ich kann mir auch nicht mehr alles merken.
23:26Ja.
23:26Aber du könntest versuchen, dass du's für uns rausbringst.
23:32Ja?
23:34Guten Morgen, Frau Stöcke.
23:36Guten Morgen, Frau Ortmann.
23:38Wie war der gestrige Abend?
23:41Ganz nett.
23:42Und das Konzert?
23:43Toll.
23:44Ich mein, der Titel, Musizieren mit Mineralien, klingt ja sehr vielversprechend.
23:49Ja, und er hält, was er verspricht. Einfach mal was ganz anderes.
23:53Ja, ich wär so gern dabei gewesen. Ich hab nur gestern Abend überhaupt keine Zeit gehabt.
23:57Ja, sehr schade. Da haben Sie wirklich was verpasst.
24:00Das wird den Herrn Achtziger sicher freuen.
24:03Was hat denn das jetzt mit dem Herrn Achtziger zu tun?
24:05Hat der Herr Hansen Ihnen nicht gesagt, dass er die Karten vom Herrn Achtziger gekriegt hat?
24:09Ach, doch, doch, natürlich.
24:11Ich hab schon gedacht, der Herr Hansen hat so getan, als wenn's seine Idee gewesen wär.
24:14Nein, nein, keine Angst. Der hat mir alles erzählt.
24:16Dabei hat ja der Herr Achtziger an Herrn Hansen quasi per Dienstanweisung dazu verdonnert, mit Ihnen auf das Konzert zu
24:23gehen.
24:24Tja, so ist das manchmal. Ich geh dann mal einen schönen Tag noch.
24:30Ebenfalls!
24:31Ups, so, so. Guten Morgen.
24:33Morgen.
24:35So, so, per Dienstanweisung. Der kann was erleben.
24:39Hab ich da irgendwas falsch gemacht?
24:40Die Ortmann ist halt manchmal ein bisschen anders als wir.
24:43Ja, da magst du recht haben. Also erst einmal guten Morgen, Stockl.
24:46Guten Morgen, lieber Hartl.
24:47Hast du einen Kaffee?
24:49Selbstverständlich.
24:50Kaffee ist es leer.
24:53Ah, moin moin allerseits.
24:55Herr Kollege.
24:56Guten Morgen.
24:57Sagen Sie mal, wie war denn Ihr Abend gestern?
24:59Ähm, ehrlich gesagt, ganz nett.
25:02Aha.
25:03Also der Oferen hat ja, was ich weiß, das nicht gefallen.
25:05Ja, also mir auch nicht wirklich.
25:07Aber ich war noch mit der Frau Ortmann beim Joe.
25:10Und wir haben einen richtig netten Abend gehört.
25:11Aha, da wird sich der Herr Achtziger aber freuen, dass die Frau Ortmann und sie ihre Beziehung so pflegen.
25:17Grüß dich, Stockl.
25:18Grüß dich, Willi.
25:19Und meine Häuptlinge sind auch da. Guten Morgen.
25:22Na, mein Amor.
25:23Guten Morgen, Michi.
25:23Sag einmal, hast du schon was über den Doktor Ehlers rausgefunden?
25:26Ja, freilich.
25:27Der Doktor Ehlers, das ist kein Arzt.
25:29Das ist ein Jurist.
25:30Ich hab probiert, dass ich ihn erreich, aber die Sekretärin hat gesagt, er ist gerade in
25:33einer Sitzung.
25:34Aber wenn er fertig ist, dann ruft er mich gleich hoch.
25:37Das ist aber nicht voll.
25:38Wartet ein bisschen.
25:39Wir haben noch ein paar wunderschöne Fotos aus der Kamera vom Opfer.
25:43Naturaufnahmen.
25:45Aha, a Lurch.
25:47A Lurch.
25:48A Lurch.
25:49A Lurch.
25:50A Lurch.
25:52A Lurch.
25:52A Lurch.
25:54A Lurch.
26:13A Lurch.
26:15A Lurch.
26:16A Lurch.
26:25A Lurch.
26:28A Lurch.
26:29A Lurch.
26:45A Lurch.
26:54A Lurch.
26:55A Lurch.
26:57A Lurch.
27:27A Lurch.
27:30A Lurch.
27:38A Lurch.
27:52A Lurch.
27:54A Lurch.
27:57A Lurch.
28:01A Lurch.
28:04Wie lange ist Ihnen das schon gegangen?
28:06Seit letztem Sommer.
28:07Ihr Mann hat dich davon gewusst?
28:11Ja, hallo?
28:14Blumen?
28:16Ich hab heute keine Lust mehr zum Arbeiten.
28:19Ach, und da fallen die Blumen ein.
28:22Danke, mein Schatz.
28:28Welcher Idiot!
28:31Aha, der Herr Kommissar.
28:34Was machen Sie denn da?
28:35Das ist mein Kollege, der Kriminalhauptkommissar Hansen.
28:38Scott?
28:39Herr Meierling, wir müssten Sie bitten, mit aufs Kommissariat zu kommen.
28:44Bei Ihrem Streit mit Herrn Reuter ging es noch nicht um Ihren Fernsehkonsum,
28:48sondern um Ihre Frau.
28:49Sie täuschen sich.
28:51Herr Meierling, Sie haben von dem Verhältnis gewusst,
28:53das Ihre Frau mit dem Herrn Reuter gehabt hat.
28:57Verhältnisse?
28:58Die haben sich unterhalten.
29:02Die haben kein Verhältnis gehabt.
29:03Nicht in dem Sinn, was unser Ernst unterversteht.
29:06Aber deswegen bringe ich ihn doch nicht um.
29:09Wir sind ja nicht mehr Mittelalter.
29:11Eifersucht ist heute auch noch ein Matmotiv.
29:13Ach, jetzt hörst du mir doch auf.
29:16Eifersüchtig.
29:17Worauf denn?
29:17Auf das Gequatsche?
29:19Weil er es mit Ihrer Frau angefangen hat.
29:21Ja, genau.
29:23Davon hat der Reuter vielleicht geträumt.
29:25Das hat mir nicht gekratzt.
29:27Aber dass er dauernd den Oberlehrer gespielt hat und mir Vorschriften machen wollte,
29:31das ist mir wirklich auf den Geist gegangen.
29:33Was haben Sie gesagt?
29:34Wann ist er umbracht worden?
29:37Bei Sonnenaufgang.
29:39Da sehen Sie es ja schon, dass ich es nicht gewesen sein kann.
29:42Und wieso?
29:44Weil ich da geschlafen habe.
29:45Ach so.
29:46Geschlafen.
29:48Und das soll uns als Alibi reichen, ja?
29:50Da bin ich mir ganz sicher.
29:52Wir haben am Vorabend zusammen was getrunken.
29:54Wenn ich ihn hätte umbringen wollen,
29:56dann hätte ich ihn in der Nacht umbracht.
29:58Und nicht in aller Herrgotsfrüh mit einem Brummschädel.
30:01Trotzdem.
30:02Sie haben ein starkes Motiv und kein Alibi.
30:04Sie bleiben erstmal bei uns.
30:05Andi.
30:06Du kotze Fickst.
30:07Prangst doch, meine Frau.
30:10Prangst, die wäre noch bei dir,
30:11wenn sie denken würde, dass ich es war.
30:22Und meine Herren, wie schaut es aus?
30:24Also entweder hat er nicht mehr alle Tassen im Schrank,
30:26oder war es?
30:27Ich glaube ja, dass es erst Ress bei ihm zutrifft.
30:30Ach so.
30:31Sie glauben ihm, dass er sich mehr drüber geärgert hat,
30:33dass der Typ ihm Vorschriften gemacht hat,
30:35als dass er was mit seiner Frau hatte?
30:37Ich glaube, dass er das gar nicht geschneit hat,
30:38dass die was miteinander haben.
30:40Und ich glaube ihm auch,
30:41dass wenn der jemand umbringt,
30:42dass er das spontan macht und auch nicht in aller Herrgotsfrüh.
30:45Also wie dem auch sei,
30:46wir müssen noch einmal mit der Frau Meierling reden.
30:47Ah, Entschuldigung, meine Herren,
30:49der Herr Dr. Ehlers wäre am Telefon.
30:51Der meint, der soll zurückrufen.
30:53Ach, das ist, er steigt ihn doch.
30:54Mach ich.
30:56Herr Hansen, wie war denn gestern Ihr Abend mit Frau Artmann?
31:01Eigentlich war der Abend ganz nett.
31:04Eigentlich?
31:05Ja, irgendwie hat sie wohl mitbekommen,
31:06dass sich dabei um eine Dienstanweisung von Ihnen gehandelt hat.
31:09Also von mir hat es das nicht.
31:11Frau Stocker.
31:12Ich befürchte, ja.
31:14Soll ich mal mit der Frau Artmann reden?
31:15Das mache ich schon selbst.
31:16Na ja, aufgrund der hervorragenden Presse
31:20und der daraus resultierenden Nachfrage
31:23gibt es heute Abend noch ein zweites Konzert.
31:25Heute Abend muss ich definitiv die Berichte fertig machen.
31:29Keine Sorge, die Leute reißen sich um die Karten.
31:31Aber falls Sie noch jemanden einladen wollen,
31:34zwei Karten hätte ich noch.
31:35Wenn mir noch jemand einfällt, gebe ich ihm Bescheid.
31:37Gut.
31:38Einen schönen Tag.
31:39Ja, äh, wiederhören.
31:42War gerade ein interessantes Gespräch.
31:44Ah ja?
31:45Und zwar hat der Reuter den Dr. Ehlers tatsächlich als Anwalt kontaktiert
31:50und wollte von ihm wissen,
31:51wie man die Entdeckung von einer neuen Tierart rechtlich schützen kann.
31:55Aha.
31:55Wie oft kann man denn bitte eine neue Tierart entdecken?
31:57Herr Professor Blum hat doch auch eben erst eine entdeckt.
31:59Hören Sie mal das Heftchen mit den Lurchen her.
32:01Ja.
32:04Das ist er.
32:09Das ist ein Zufall.
32:10Das ist dasselbe Fisch.
32:15Also wenn man dem Datum Glauben schenken darf,
32:17dann ist das Foto vom Reuter lange vor einer scheinbar Zeitschrift gemacht worden.
32:22Da muss man sich schon fragen,
32:23wie das Foto von so einem seltenen Lurch in die Kamera vom Reuter kommt.
32:28Also stellen Sie sich vor,
32:29Sie sind der Reuter und entdecken eine neue Lurchart.
32:32Was würden Sie machen?
32:34Ich darf mich an einen Experten wenden.
32:36Und der versucht jetzt,
32:37dass er diese sensationelle Entdeckung für sich selber ausschlachtet.
32:40Aber der eigentliche Entdecker droht mit einem Gerichtsverfahren
32:43und will ihn als Hochstapler entlarven.
32:45Peinlich für den Professor.
32:46Sehr peinlich.
32:47Der kann, wenn es dumm läuft,
32:48wegen so einer Sache seinen Lehrstuhl verlieren.
32:49Damit hat er ein Motiv.
32:50Und zwar ein handfestes.
32:52Darf ich sagen,
32:53ich lasse den Herrn Professor mal herbringen.
32:55Machen Sie das.
32:55Ich muss eben mal mit der Frau Stockel reden.
32:58Machen Sie das?
33:00Frau Stockel?
33:01Ja.
33:01Ich habe da ein kleines Problem mit der Frau Ortmann.
33:04Wer hat das nicht?
33:05Aber vielleicht kann ich Ihnen ja helfen.
33:07Ja, in dem Fall können Sie tatsächlich helfen.
33:09Dieses kleine Problem beruht nämlich auf einer Indiskretion,
33:13die entweder Herr Achtziger oder Sie begangen haben.
33:15Aha.
33:16Ja, mit Herrn Achtziger habe ich bereits gesprochen.
33:18Er war es nicht?
33:19Dann bin ich das also gewesen.
33:21Was soll ich denn gesagt haben?
33:23Stichwort Dienstanweisung.
33:25Kann es sein,
33:26dass Sie da was gegenüber der Frau Ortmann haben fallen lassen?
33:29Mei, Herr Hansen,
33:30Sie wissen ja, wie es ist.
33:31Die Frau Ortmann und ich
33:32haben heute in der Früh ein bisschen geplaudert.
33:34Und dann hat sie mir gesagt,
33:35wie wunderbar sie das Konzert gefunden hat.
33:38Und dann habe ich nur gesagt,
33:39dass sie das dem Herrn Achtziger zu verdanken hat.
33:42Ja, und da haben Sie die Dienstanweisung erwähnt.
33:43Es war witzig,
33:44Sie konnten nicht rüchern,
33:45dass sie das gleich so ernst nimmt.
33:47Ja, Frau Stockl,
33:47ich würde mir wünschen,
33:48dass Sie in Zukunft etwas mehr Feingefühl beweisen.
33:50Sie kennen ja Frau Ortmann.
33:51Danke.
33:57Herr Reim.
34:00Ach, Herr Hansen.
34:01Was gibt's?
34:02Herr Achtziger,
34:03ich will gar nicht lange stören.
34:05Sagen Sie,
34:06hätten Sie noch die zwei Karten für heute Abend?
34:08Ja, ja, sicher.
34:09Sie hatten mir doch angeboten,
34:10wenn ich noch jemanden wüsste.
34:11Äh, selbstverständlich.
34:18Wen, Herr?
34:19Wollen Sie denn damit beglücken?
34:21Beglücken?
34:21Ich gehe selber noch mal hin.
34:24Tatsächlich?
34:24Ich dachte, Sie...
34:25Ja, ich habe es mir noch mal anders überlegt.
34:28Aha.
34:28Vielen Dank.
34:29Ja, gern.
34:30Viel Spaß.
34:42Herr Professor Blum.
34:44Das trifft sich wunderbar.
34:45Ja, bitte.
34:46Was kann ich denn für Sie tun?
34:47Wir hätten noch ein paar Fragen
34:48wegen dem Lurch,
34:49den Sie entdeckt haben.
34:51Oh, das passt jetzt gar nicht.
34:52Die Woche ist sehr voll.
34:53Vielleicht Anfang nächster Woche, ja?
34:54Nein.
34:55Wir müssen nämlich drauf bestehen.
35:01Es ist ungeheuerlich.
35:02Sie führen mich vor meinem Lehrstuhl ab
35:04wie einen gewöhnlichen Verbrecher.
35:06Die halbe Belegschaft zieht,
35:06wie ich verhaftet werde
35:07für eine Sache,
35:08mit der ich überhaupt nichts zu tun habe.
35:10Jetzt gehen wir mal runter vom Gas,
35:11Herr Blum.
35:12Sie setzen uns hin
35:13und dann besprechen wir alles in den Hohen.
35:14Da gibt es nichts zu besprechen.
35:16Oh, doch.
35:18Ich will meinen Anwalt sprechen.
35:21Schauen Sie mal.
35:22In diesem Artikel hier
35:23beanspruchen Sie die Entdeckung
35:25der neuen Lurchart für sich.
35:26Wir wissen aber,
35:27dass Herr Reuter der eigentliche Entdecker ist.
35:30Im Wohnwagen vom Herrn Rötter,
35:33da haben wir Weingläse gefunden,
35:34auf denen waren Ihre Fingerabdrücke.
35:37Ich weiß nicht.
35:38Das müssen Sie mir glauben.
35:40Sie wollten Herr Reuter davon abhalten,
35:42Sie zu verklagen.
35:43Ja, ich habe versucht,
35:45Reuter davon zu überzeugen,
35:47von der Anzeige abzusehen.
35:49Womit wollten Sie ihn überzeugen?
35:50Nicht der Arbeiter,
35:51der das Grab des Pharaos findet,
35:53gilt als der Entdecker,
35:54sondern derjenige,
35:54der die Expedition geleitet hat.
35:56Der, der den wissenschaftlichen Hintergrund stellt.
35:58Ohne mich hätte der Reuter
35:59doch gar nicht gewusst,
35:59was er da vor sich hat.
36:01Und er hat sich nicht überzeugen lassen?
36:03Doch.
36:05Ich habe mich bei ihm entschuldigt
36:06und ich habe ihm zugesichert,
36:08dass ich ihn in meiner wissenschaftlichen Arbeit
36:10über den Lurch erwähnen werde.
36:11Aha.
36:12Und das hat ihm gereicht?
36:13Ja.
36:14Noch wichtiger als alles andere
36:15war ihm die Erhaltung der Art.
36:16Und ich konnte ihn davon überzeugen,
36:18dass wir zusammen
36:19viel mehr für den Lurch erreichen können,
36:21als er alleine.
36:22Ja, mag sein,
36:23dass Sie mir das nicht glauben.
36:24Aber der ganze Bereich
36:25muss zum Naturschutzgebiet erklärt werden.
36:27Und danach?
36:29Was ist dann passiert?
36:30Na ja,
36:30als die Unstimmigkeiten
36:32beseitigt waren
36:32und er meine Entschuldigung
36:34angenommen hat,
36:35da haben wir noch
36:36die Flasche Wein getrunken,
36:37die ich mitgebracht hatte
36:38und dann bin ich wieder gefahren.
36:40Hm.
36:41Also ich habe nur
36:42ein ganz kleines Schluckerl genommen.
36:44Keine Angst deswegen,
36:45wenn wir Sie nicht verhoften.
36:46Aber wegen des Tatverdachts
36:47Herrn Reuter
36:48erschlagen zu haben,
36:49müssen wir Sie leider hier behalten.
36:50Herr Mohr.
36:52Markup,
36:52geh mal her.
36:53Das ist der Herr Professor Plum,
36:55der bleibt ja bis bei uns
36:56und das sind seine Sachen.
36:57Danke.
36:58Ohne Tatwache
36:58wird es schwierig.
37:00Allerdings.
37:02Hallo, meine Damen.
37:03Frau Hofer.
37:04Hallo.
37:05Was ist gut, Frau Mariette?
37:06Hallo, Herr Milchi.
37:07Servus miteinander.
37:08Grüß dich.
37:09Ich bin gleich wieder da.
37:10Ich muss dann schnell was erledigen.
37:11Ja.
37:12Und hast was rausgefunden?
37:14Äh, vielleicht.
37:15Hast du gewusst,
37:16dass das die letzte Saison
37:18vom Waikiki ist?
37:19Ja, wieso?
37:20Weil da gebaut werden soll.
37:21Eine Hotelanlage.
37:23Aha.
37:23Und wo genau?
37:25Sorg's auf der Karten.
37:26Komm.
37:26Ich brauche für jeden einzelnen Posten
37:28einen Beleg,
37:29sonst kann ich das nicht abrechnen.
37:30Okay.
37:31Das ist nur heute noch.
37:32Alles klar?
37:33Alles klar.
37:34Hallo, Frau Ortmann.
37:36Herr Hansen.
37:37Sie wollen mir sicherlich sagen,
37:38dass Sie Ihre Arbeitsberichte fertig haben.
37:40Nein, ja, nicht wirklich.
37:41Eigentlich wollte ich Sie fragen,
37:42was Sie heute Abend machen.
37:44Ich muss mein Seminar vorbereiten.
37:46Wieso?
37:46Ich hätte da ein paar Karten
37:48für ein Konzert.
37:49Vielleicht hätten Sie ja Lust,
37:49mitzukommen.
37:50Was soll das?
37:52Das ist ein Konzert, ne?
37:53Mit internationalen Künstlern,
37:54Musik, Bing, Bang, Bong.
37:56Sie wissen es schon.
37:58Und was sagt der Herr Achtziger dazu?
38:00So ehrlich gesagt, glaube ich,
38:01ihm hat es nicht so gefallen.
38:03Er war auch sehr verwundert,
38:04dass ich mir das noch ein zweites Mal antun würde.
38:06Und?
38:07Wollen Sie?
38:08Wir könnten ja vielleicht
38:09den ersten Teil überspringen
38:10und gleich zu Joe gehen.
38:12Außer Sie bestehen drauf,
38:13dann gehe ich da gerne noch mal mit Ihnen rein.
38:14Das würden Sie für mich tun.
38:16Klar.
38:17Aber was machen wir dann
38:18mit den Karten?
38:19Ach, das ist doch egal.
38:22Ich hätte da nie eine Idee,
38:23wie wir sie geben könnten.
38:24Bis zum Kaltenfach.
38:26Freilich.
38:29Herr Hansl,
38:30schauen Sie mal her,
38:31was die Frau Hofer
38:32für uns rausgefunden hat.
38:33Ja, schauen Sie,
38:34das ganze Gebiet
38:35hier um den Campingplatz
38:36bei Kiki rum
38:36will ein Investor kaufen
38:38und eine Hotelanlage bauen.
38:40Aha.
38:41Und hat das eine Chance,
38:42genehmigt zu werden?
38:43Na ja,
38:43es wurde im Stadtrat
38:44heiß diskutiert,
38:45weil auch der ganze Auwald
38:47da in Mitleidenschaft
38:48gezogen werden soll.
38:49Aber letztlich
38:50ist es durchgucken worden,
38:51weil das Land von dem Vogt
38:52sowieso schon immer
38:53gewerblich genutzt worden ist.
38:55Also unser Herr Vogt
38:56war ein reicher Mobern.
38:58Steinreich.
38:59Weil das ist
38:59der allerletzte Baugrund am See.
39:01So, ich muss wieder.
39:02Sie meinen,
39:03hat er uns gar nicht erzählt?
39:04Dann haben wir ihm eine gefragt.
39:05Dann haben Sie auch wieder recht.
39:07Ja, danke, Frau Hofer,
39:08da haben Sie uns ja
39:09ganz schön weitergeholfen.
39:10Ach, ein Glas Wein
39:11im Times Square, das passt.
39:13Für dich.
39:14Auf Wiedersehen.
39:17Frau Altmann.
39:18Sie wären doch so wahnsinnig gerne
39:19gestern zu diesem Konzert gegangen,
39:20nicht wahr?
39:21Ja, ich konnte ja leider nicht.
39:23Tja,
39:24ich habe nämlich noch
39:24zwei Karten für heute Abend.
39:26Schön für Sie.
39:28Die würde ich Ihnen gerne schenken.
39:30Echt?
39:32Das ist aber lieb.
39:33Tja,
39:34wir Frauen müssen doch
39:35zusammenhalten,
39:35nicht wahr?
39:37Ja, und das mit der Dienstanweisung,
39:40da sind wir nicht mehr böse, gell?
39:41Ach, überhaupt nicht.
39:42Das war ja nicht Ihre Idee.
39:44Ja.
39:49Herr Mohr,
39:50veranlassen Sie bitte,
39:50dass der gesamte Campingplatz
39:52durchsucht wird
39:52und schicken Sie auch Taucher,
39:53die das Ufer absuchen sollen.
39:54Jawohl.
39:55Michi,
39:56du bringst uns den Herrn Fucht.
39:58Ja logisch,
39:58wo ist denn meine Jacken?
39:59Stockel!
40:01Ah, da ist er.
40:02Stockel,
40:02wir sehen uns,
40:03ich bin bei meinem Kiki.
40:06Michi!
40:07Ich habe nichts gemacht.
40:09Habt du gar nichts gesagt?
40:09Nein, immer wenn du so fragst,
40:11darüber was gemacht.
40:12Was machst denn du heute Abend?
40:13Warum?
40:15Ich bräuchte Polizeischutz.
40:17Nein,
40:17ich glaub,
40:18das war gestern.
40:19Ihr freist überhaupt nicht.
40:20Stockel,
40:21das soll so grausam sein.
40:22Wer sagt das?
40:23Stockel,
40:24mir fällt gerade ein,
40:25ich habe heute eine.
40:25Michi,
40:26das ist eine Dienstanweisung.
40:29Jawohl.
40:34Herr Fucht ist recht.
40:36Geh jetzt da herein
40:37und setzen Sie es euch hin.
40:41Das ist Wilke.
40:42Sind Sie dafür verantwortlich?
40:43Ja.
40:44Ich will mich bei Ihrem
40:45Vorgesetzten beschweren,
40:46weil mit solchen Aktionen
40:47machen Sie mir das ganze
40:48Geschäft kaputt.
40:49Wir wissen von Ihrem
40:50Millionendealer Vogt
40:51und wissen auch,
40:51dass er geplatzt ist.
40:53Wegen dem Lohrich.
40:54Ich weiß nicht,
40:55wovon Sie reden.
40:56Das Gelände,
40:56auf dem Ihr Campingplatz steht,
40:58das wollten Sie
40:58für viel Geld
40:59verkaufen Sie
41:00bei einer reichen Mohren.
41:02Na ja, und?
41:02Das ist ja mein gutes Recht,
41:04oder?
41:05Aber wir wissen auch,
41:06dass der Reuter
41:07ihn durch die Entdeckung
41:07des Lohrichs
41:08einen Strich
41:08durch die Rechnung gemacht hat.
41:10Denen Sie mal.
41:12Diesen Spaten hier
41:13haben unsere Taucher
41:14aus dem See gefischt.
41:16Das ist die Tatwaffe.
41:19Das ist doch Ihrer.
41:22Ja.
41:25Ich mochte den Axel Reuter
41:26eigentlich ganz gern.
41:29Deswegen habe ich ihm auch
41:30von Waikiki erzählt
41:32und dass ich bald
41:33selber dort sein werde.
41:35Und ich habe mir gedacht,
41:36er freut sich mit mir.
41:37Aber stattdessen droht er mir
41:38und will mir das Geschäft
41:39kaputt machen
41:40wegen seinem blöden Lohr.
41:42Und da haben Sie die Sache
41:44selber in die Hand genommen.
41:48Herr Vogt,
41:49Sie sind vorläufig festgegangen,
41:50wegen des dringenden Tatverdachts,
41:51den Axel Reuter umgebracht zu haben.
41:55Herr Vogt,
41:55wenn Sie bitte mitkommen möchten.
42:06Tja,
42:08für die einen
42:09ist es eine Sensation,
42:10für die anderen
42:11bloß ein blödes Kriechtier.
42:13Ja,
42:14so verschieden ist der Mensch, gell?
42:15Ja.
42:16Ja.
42:16Ja.