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EU: Zahl der Suizide sinkt langsam – Männer stärker betroffen

Mehr als drei Viertel der Suizidtoten in der EU sind Männer. Besonders hoch sind die Raten in Litauen, Slowenien und Ungarn. Gleichzeitig engagiert sich die EU verstärkt für psychische Gesundheit und Suizidprävention.

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Transkript
00:00Die Zahl der Selbstmordfälle in der EU ist leicht zurückgegangen.
00:08Die psychische Gesundheit gewinnt in Europa zunehmend an politischer und gesellschaftlicher Bedeutung,
00:13ebenso wie die Suizidprävention. Die Zahlen sind EU-weit leicht zurückgegangen.
00:19Nach den neuesten Eurostat-Daten starben im Jahr 2023 mehr als 48.000 EU-Bürger an den Folgen vorsätzlicher Selbstverletzung.
00:26Das entspricht einer standardisierten Sterberate von 10,4 pro 100.000 Einwohner.
00:322022 waren es 10,6 und 2013 12,2.
00:38Die Zahl der Selbstmordfälle pro 100.000 Einwohner war in Litauen, Slowenien und Ungarn am höchsten.
00:44Die niedrigsten Raten gab es in Zypern, Griechenland und Malta.
00:47Die Selbstmordraten sind bei Männern höher als bei Frauen.
00:50Das Verhältnis der Zahl der Selbstmorde im Jahr 2023 zur durchschnittlichen Bevölkerung betrug 16,9 pro 100.000 Männer,
00:58während es bei Frauen bei 5 pro 100.000 lag.
01:03Männer machten drei Viertel aller Todesfälle durch Selbstmord in der EU aus,
01:07wobei der Anteil zwischen 70,2 Prozent in den Niederlanden und 90,3 Prozent in Malta lag.
01:16Die Selbstmordraten stiegen mit zunehmendem Alter an,
01:19von 0,2 pro 100.000 bei den unter 15-Jährigen auf 17,3 bei den 65-Jährigen und Älteren.
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