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WHO: Europa muss nach 200.000 vermeidbaren Hitzetoten handeln

Hitzewellen fordern in Europa jedes Jahr Tausende Todesopfer. Laut WHO ließen sich viele dieser Fälle mit konsequenter Politik vermeiden.

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Transkript
00:01Europa müsse mehr tun, um hitzebedingte Todesfälle zu vermeiden.
00:06Das hat die Weltgesundheitsorganisation WHO mitgeteilt.
00:10Allein in den vergangenen vier Jahren starben der Organisation zufolge so mehr als 200.000 Menschen.
00:18Extreme Temperaturen führten unmittelbar zu einem Anstieg der hitzebedingten Erkrankungen
00:23und der vorzeitigen Todesfälle, die laut WHO vermeidbar wären.
00:29Europa gehört zu den Regionen der Welt, die am stärksten von der globalen Erwärmung betroffen sind.
00:35Die meisten hitzebedingten Todesfälle gibt es laut WHO in Italien, gefolgt von Spanien, Deutschland und von Griechenland.
00:43Der globale Temperaturanstieg, die rasche Verstädterung und die Alterung der Bevölkerung
00:49machen offenbar anfälliger für die Auswirkungen von Hitzewellen.
00:54Die WHO unterstreicht die Notwendigkeit wirksamer Prävention.
00:59Sie empfiehlt ein breites Spektrum von Maßnahmen, von der Begrünung der Innenstädte für mehr Schatten,
01:05über die Schaffung von Kühlzentren bis hin zur gesicherten Versorgung älterer Menschen mit Flüssigkeit.
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