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  • vor 7 Minuten
Menschenhandel in Europa: Zahl der Opfer vermutlich deutlich höher

In den vergangenen 20 Jahren sind in Europa mehr als 39.000 Fälle von Menschenhandel registriert worden. Krieg und Vertreibung, insbesondere in der Ukraine, verschärfen die Situation zusätzlich, da viele Betroffene Zwangsarbeit und sexueller Ausbeutung ausgesetzt sind.

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Transkript
00:00Wie weit verbreitet ist Menschenhandel in Europa?
00:07Es gibt mehr als 39.000 Fälle von Menschenhandel in Europa.
00:11Das ergeben die neuesten Daten der Internationalen Organisation für Migration.
00:1785% der Opfer waren Erwachsene, vor allem im Alter zwischen 30 und 38 Jahren.
00:2315% waren Kinder.
00:25Experten gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl deutlich höher liegt.
00:29Grund sind Untererfassungen und Lücken bei der Aufdeckung.
00:33Mehr als 19.000 Opfer stammten aus der Ukraine, gefolgt von Moldau und Belarus.
00:38Frauen machten mehr als drei Fünftel aller Opfer aus, etwa doppelt so viele wie Männer.
00:44Opfer von Menschenhandel wurden in 69 europäischen Ländern identifiziert.
00:49Fast die Hälfte der Betroffenen wurde höchstens ein Jahr lang ausgebeutet.
00:5335% waren zwischen einem und zwei Jahren betroffen.
00:56Etwa die Hälfte der Opfer musste Zwangsarbeit leisten, besonders im Baugewerbe und in der Landwirtschaft.
01:03Gleichzeitig wurden 48% sexuell ausgebeutet.
01:07Menschenhändler setzten vor allem auf psychische, physische und sexuelle Gewalt, um ihre Opfer zu kontrollieren.
01:14Häufig beschränkten sie auch den Zugang zu Geld.
01:17Sie schränkten die Bewegungsfreiheit ein oder verweigerten notwendige medizinische Versorgung.
01:22Nur 10% der Täter waren mit ihren Opfern befreundet.
01:25Die überwiegende Mehrheit stand ihnen nicht nahe.
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