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  • vor 8 Minuten
Hass im Netz: Wer ist in Europa am stärksten betroffen?

Hass und Hetze im Internet bleiben in Europa allgegenwärtig, Ziel sind Menschen wegen ihrer politischen Ansichten, Herkunft, sexuellen Identität oder ihres Glaubens. Wer in der EU ist am stärksten solchen Hassbotschaften ausgesetzt?

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Transkript
00:00Wer ist am stärksten Hass im Netz ausgesetzt?
00:07Im Jahr 2025 ist knapp die Hälfte der Befragten in 21 EU-Staaten auf Hassbotschaften im Internet gestoßen.
00:15Nachrichten, die sie als feindselig oder herabwürdigend gegenüber bestimmten Personengruppen oder Einzelpersonen empfanden.
00:21Die höchsten Anteile verzeichneten Irland, Ungarn, Finnland und die Slowakei.
00:26In Lettland, Griechenland, Deutschland und Litauen waren die Anteile am niedrigsten.
00:31Die meisten Befragten nannten Nachrichten, die andere aufgrund ihrer politischen oder sozialen Ansichten,
00:36ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Religion oder Weltanschauung angriffen.
00:42Feindselige Nachrichten richteten sich auch gegen Menschen aufgrund ihres Geschlechts,
00:46einer Behinderung, ihres Alters oder anderer persönlicher Merkmale.
00:50Im letzten Quartal 2025 verzeichneten West- und Südeuropa laut der Europäischen Beobachtungsstelle für Hass im Internet
00:57ein höheres Maß an Toxizität in den sozialen Netzwerken.
01:02Antisemitische Inhalte sind häufig mit rassistischen Themen verknüpft
01:06und weisen erhebliche Überschneidungen mit Religion und Politik auf.
01:10Darauf folgen antimuslimische, anti-LGBTQ und flüchtlingsfeindliche Inhalte.
01:15Unter den großen Plattformen erwies sich X als am stärksten toxisch
01:20vor YouTube, Facebook, Instagram und TikTok.
01:24Insgesamt blieben die Toxizitätswerte jedoch stabil oder gingen sogar zurück.
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