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  • vor 17 Stunden
66.000 Tote, Millionen Erkrankte – Wie Europas Verkehrslärm krank macht

Die EU wollte die chronische Lärmbelastung bis 2030 deutlich senken. Bislang sank die Zahl der Betroffenen um lediglich drei Prozent. Gleichzeitig warnen Experten vor massiven Folgen für Gesundheit, Kinder und Ökosysteme.

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Transkript
00:00Lärmbelästigung hält nicht nur nachts wach, sie kostet Menschenleben.
00:04Diese Länder Europas sind am stärksten betroffen.
00:10Wenn Sie in städtischen Gebieten leben, sollten Sie doppelt verglaste Fenster einbauen lassen.
00:15Übermäßiger und anhaltender Verkehrslärm wird mit schwerwiegenden Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht.
00:2166.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr, 50.000 neue Fälle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 22.000 neue Fälle von
00:29Typ-2-Diabetes.
00:31Die Europäische Umweltagentur gibt an, dass mehr als 20 Prozent der Europäer davon betroffen sind, also etwa 112 Millionen Menschen.
00:39Gemessen an den strengeren Lärmstandards der WHO steigt dieser Anteil sogar auf 30 Prozent.
00:45Lärme im Straßenverkehr, also Autos, Motorräder und Lieferwagen, ist die größte Gefahr.
00:51Und betrifft 92 Millionen Menschen tagsüber, abends und nachts.
00:55Am stärksten betroffen sind die Franzosen, von denen mehr als 20 Millionen Einwohner einem Straßenlärm über dem Schwellenwert von 55
01:02Dezibel ausgesetzt sind.
01:04Das Nachbarland Italien hat ein großes Problem mit Eisenbahnlärm, von dem rund 5,3 Millionen Menschen betroffen sind.
01:11In Deutschland belästigen dröhnende Triebwerke von Flugzeugen fast eine Million Menschen.
01:16Und die Suche nach Ruhe ist nicht so einfach, wie es scheint.
01:20Nur 35 Prozent der Bevölkerung hat Zugang zu grünen und ruhigen Gebieten, die innerhalb von 400 Metern zu Fuß von
01:28ihrem Wohnort entfernt sind.
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