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  • vor 35 Minuten
Der schönste Tag meines Lebens ist ein österreichisches Heimatmelodram (Heimatfilm) von 1957 unter der Regie von Max Neufeld. Es war der letzte Film des damals 70-jährigen Regisseurs. Das Drehbuch stammt von Max Neufeld und Karl Leiter. Produziert wurde der Film von der Donau-Film Wien (Produktionsleitung Eduard Hoesch), die Musik komponierte Heinz Neubrand, die Kamera führte Václav Vích. Länge: ca. 95 Minuten; Farbe (Agfacolor); FSK ab 6 Jahren (feiertagsfrei). Erstaufführung: 27. September 1957 im Europa-Palast in Frankfurt am Main.
Handlung
Der Waisenjunge Toni Ferency kommt nach dem Ungarnaufstand 1956 mit Flüchtlingen nach Österreich. Er verpasst seinen Bus und wird vom pensionierten Donaukapitän Blümel (mit seinem Hund Flocki) in dessen Häuschen in der Wachau liebevoll aufgenommen. Bei einem Besuch der Kirche in Dürnstein hört Toni den Gesang der Wiener Sängerknaben und ist tief beeindruckt. Blümel bringt ihn nach Wien, wo Toni nach einer erfolgreichen Vorsprache bei Kapellmeister Schmidt in den Chor aufgenommen wird. Der Abschied von seinem Ziehvater fällt schwer; die liebevolle Schwester Maria hilft ihm, sich einzuleben, und wird für ihn zu einer Mutterfigur.
Die Sommerferien verbringen die Sängerknaben in ihrem Ferienheim in Hinterbichl (Osttirol), wo auch die Vorbereitung einer Amerikatournee stattfindet. Zwischen Schwester Maria und Kapellmeister Schmidt entwickelt sich eine zarte Romanze. Als 1000 Schilling aus Marias Zimmer verschwinden, gerät Toni unter Verdacht (er war nachts in ihr Zimmer gestiegen, um ihr Edelweiß hinzulegen). Um Maria zu schützen, nimmt er die Schuld auf sich. Sein Pflegevater glaubt ihm nicht und drängt ihn; Toni läuft fort und stürzt in eine Felsschlucht. Schwer verletzt ringt er mit dem Tod. Das Geld findet sich wieder (es war zwischen Noten geraten). Toni genest und wird wieder in den Chor aufgenommen. Am Ende reisen die Wiener Sängerknaben auf ihre Amerikatournee, und Toni übernimmt Solopartien.
Der Film verbindet die Flüchtlingsgeschichte mit vielen Gesangseinlagen der Wiener Sängerknaben und idyllischen Naturaufnahmen. Kritiken fielen gemischt aus: Manche sahen ein „verlogenes Rührstück“, andere ein „herzergreifendes“ Melodram vor zeitgeschichtlichem Hintergrund.
Darstellerliste (Besetzung)
• Michael Ande – Toni (Waisenjunge)
• Josef Egger (auch Joseph Egger) – Blümel (pensionierter Donaukapitän)
• Paul Hörbiger – Direktor (der Wiener Sängerknaben)
• Ellinor Jensen – Schwester Maria
• Paul Bösiger – Kapellmeister Schmidt
• Thomas Hörbiger – Kapellmeister Brunner
• Richard Eybner – Präfekt Keppler
• Gerhard Track – Kapellmeister Track
• Die Wiener Sängerknaben – sie selbst

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
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00:01:53Du, Horch, Sie leiten die Glocken. Es müssen wieder Pflichten kommen.
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00:03:12你說
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00:03:23Hallo? Ja, bitte. Ja. Moment bitte.
00:03:2713 Wagen sind von der Grenze her unterwegs.
00:03:30Dankeschön.
00:03:32Bis dann am Seten.
00:03:40Nach Dreiskirchen. Einsteigen. Einsteigen. Abfahrt.
00:03:48Nach Kuntramsdorf. Einsteigen bitte.
00:03:51Rasch einsteigen. Rasch, rasch, rasch, rasch.
00:03:59Ja, da fehlt ja noch der Bub Ferentzi Antal.
00:04:01Wo ist denn der Bub? Ferentzi Antal.
00:04:05Ferentzi Antal.
00:04:13Tja, wenn du dem Hund so viel gibst, dann bleibt der für dich nichts übrig von dem Würstel.
00:04:18Ist aber ein liebes Wunderl.
00:04:20Kehrt er dir?
00:04:21Ja.
00:04:22Wie heißt er denn?
00:04:24Floki.
00:04:25Ferentzi Antal. Ferentzi Antal.
00:04:27Edward Jock.
00:04:28Ach, du bist ein Ungar.
00:04:30Bist du mit deinen Eltern geflüchtet?
00:04:33Nein, ganz alleine. Ich habe keine Eltern mehr.
00:04:35Da steht er, Jan. Wir suchen dich überall.
00:04:38Oh, Floki ist mir davongelaufen.
00:04:40Davongelaufen, davongelaufen. Es ist ein Autobus fort.
00:04:42Tja, was machen wir denn da mit dem Buben?
00:04:44Da kommt über Nacht ein Barackenlager.
00:04:46Aber nicht mit dem Hund.
00:04:47Oh, bitte lassen Sie Flocki bei mir.
00:04:49Ausgeschlossen.
00:04:50Warum soll der Bub in einem Barackenlager? Es wird sich ja jemand finden, den sie sich nimmt.
00:04:54Wo soll ich denn in der Schnelle Kalt hernehmen? Wissen Sie vielleicht jemanden?
00:04:57Vielleicht.
00:04:58Wen denn?
00:04:59Ja, mich?
00:05:00Na, willst du mit mir kommen, Burscherl, ha?
00:05:02Ich habe ein kleines Häuschen an der Donau.
00:05:05Da kannst du baden und fischen.
00:05:07Und was Gutes zum Essen koche ich dir auch.
00:05:09Also kommst du mit mit deinem Flockerl.
00:05:12Ha? Ja?
00:05:13Oh ja.
00:05:18Einmal Überfuhr, Herr Blümmel?
00:05:19Nein, diesmal bekomm ich zwei.
00:05:21Ich habe hier einen kleinen Gast.
00:05:24Einen Flüchtling aus Ungarn.
00:05:26Ach so.
00:05:27Der fährt natürlich frei.
00:05:28Für den wird nix einkommen.
00:05:38Danke, Herr Burger.
00:05:43Floki, sei lieb und benimm dich.
00:05:48Siehst du, Buben, das ist mein Haus.
00:05:51Das ist künftig auch dein Heim.
00:05:54Falls dir.
00:05:55Oh ja.
00:05:56Ja?
00:05:57Komm, Floki.
00:05:59Floki.
00:05:59Floki.
00:06:08So.
00:06:10Jetzt sind wir da.
00:06:12Na, sie kommt doch herein.
00:06:16Na, was sagst du?
00:06:19Hier.
00:06:19Ein schönes Schiff.
00:06:21Ja, das ist ein Schulschiff.
00:06:23Auf so einem Schiff, natürlich ein bisschen größer,
00:06:26habe ich als Schiffsjunge angefangen.
00:06:29Warum ist denn das in einem Vogelkäfig?
00:06:31Ja, ich warte bis zum Singen anfängt.
00:06:35Ja.
00:06:36Ich sag dir, ich bin so müde.
00:06:38Das mache ich schon.
00:06:39Ja?
00:06:39Ach, du bist ein brav.
00:06:42Ein braver Bub bist du.
00:06:44Ein Sirren.
00:06:50Wo sind denn die Pantoffeln?
00:06:51Die sind unter dem Waschtisch.
00:06:56Das?
00:06:57Ja, ja, ja, die sind schon, die sind schon.
00:07:00Die sind aber groß.
00:07:01Ja, ich lebe auf großem Fuß, weiß ich.
00:07:06Ja, jetzt sag, was werden wir dann machen?
00:07:09Wo wirst du schlafen?
00:07:11Ich habe nur ein Bett.
00:07:12Ach, das ist nicht schlimm.
00:07:14Ich schlaf hier auf dem Fußboden.
00:07:16Nein, das gibt's nicht.
00:07:17Das ist ja viel zu hart.
00:07:19Aber ich weiß schon,
00:07:20du kriegst ein feines Fädebett.
00:07:33Ja, ich ist doch nicht mehr wohnert.
00:07:35Ja, was ist denn?
00:07:39Ach, Herr Blümer.
00:07:42Ich habe geträumt,
00:07:43dass ich in Budapest bin
00:07:44und der Zug fährt mir davon.
00:07:46Da bin ich so erschrocken.
00:07:48Aber jetzt bist du ja hier.
00:07:50Jetzt brauchst du keine Angst mehr zu haben.
00:07:51Na, wie hast du geschlafen?
00:07:53Oh, herrlich.
00:07:54Und Flocki auch.
00:07:55Ach ja, aber jetzt heraus, gell?
00:07:57Und erst der Flocki.
00:07:59So, und jetzt du.
00:08:00Ja.
00:08:02Ja, mein Lieber,
00:08:03das ist das Fädebett der Matrosen.
00:08:05Da gehört ein Kniff dazu, weißt?
00:08:07Das ist so.
00:08:08Erst die Füße
00:08:09und jetzt eins, zwei, drei.
00:08:12Hopp.
00:08:13Hier, jetzt sind wir's.
00:08:14Und jetzt machen wir uns einen guten Kaffee.
00:08:16Gell?
00:08:27Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs.
00:08:31Damit er nicht zu stark will, weißt du?
00:08:34Espresso ist fertig.
00:08:36Patent Blümel.
00:08:38Also putz dir die Zähne
00:08:40und ich richte einstweilen alles her.
00:08:51Ja, Flocki, jetzt kommst du dran, gell?
00:08:54So, schau.
00:08:55Flocki, komm.
00:09:06Na, Toni,
00:09:07bist du schon fertig?
00:09:08Ja.
00:09:09Ja, dann setz dich nieder, greif zu.
00:09:12Jö.
00:09:13Na, beiß ich denn?
00:09:16Na, schweckt's.
00:09:18Oh, gut.
00:09:18Gell, dass ich Butterkipferl, weißt?
00:09:49Diese Welt
00:09:52Ja, brauche.
00:10:00Na, schweckt's.
00:10:03Na, bis Tag,
00:10:19los! Ich bestrafe euch mit dem Entzug der heutigen Süßspeise, dass diese Buben sich
00:10:32nur alles erlauben. So helfen Sie mir doch lieber heraus. Oh, nein, vielmals. Dankeschön.
00:10:38Lassen Sie ihn doch den Spaß. Spaß? Aber durch ein solches unqualifizierbares Vorgehen
00:10:44wird doch die Disziplin untergraben. Verlassen Sie sich drauf, lieber Professor.
00:10:48Wenn's drauf ankommt, dann weiß ich mir schon Respekt zu verschaffen.
00:10:52Es ist zugegeben, liebe Schwester Maria, aber ich kann vom pädagogischen Stammhund aus...
00:10:57Hören Sie mir doch auf mit Ihrer Pädagogik. Wenn man Kinder erziehen will, muss man mit
00:11:03ihnen jung sein. Ja, gewiss, aber...
00:11:09Schwester Maria? Oh, danke.
00:11:12Sie im Schubkarren, das war wirklich reizend.
00:11:14Finden Sie? Oh, Professor Kepler war anderer Ansicht. Er fand meine Methode, Kinder zu
00:11:19erziehen, vom pädagogischen Standpunkt aus unmöglich.
00:11:22Ach, lassen Sie ihn doch reden. Ihre Methode ist doch die bessere. Sie sind den Kindern eine
00:11:26Mutter.
00:11:26Ja, eine Mutter von 80 Kindern. Ja, und alle lieben sie. Glauben Sie? Sie muss man doch
00:11:35gern haben. Oh, es ist schon Mittag. Ja, ich muss jetzt schauen, dass meine Kinder was zu
00:11:44essen kriegen. Entschuldigen Sie bitte!
00:11:47Ein Tag voll Sonnenschein, hmmm, hmmm, hmmm, hmmm, hmmm, hmmm.
00:11:53Wenn du auch Angst auf Sorgen hast, der Himmel lacht Dir zu, du findest Deine Ruhe und
00:12:04dann fühlst dich frei von jeder Last.
00:12:09Ja, Bubi, du hast ja eine sehr schöne Stimme.
00:12:13Von wo kennst du das Lied überhaupt?
00:12:15Das habe ich doch gestern von ihm gehört.
00:12:18Und du hast das schon gemerkt?
00:12:20Oh ja, wenn ich mal ein Lied höre, dann kann ich es auch.
00:12:22Na, also das ist ja großartig.
00:12:27Na, komm her, Toni.
00:12:34Ein Tag voll Sonnenschein, genügt zum glücklich sein,
00:12:40wenn du auch sonst oft Sorgen hast.
00:12:45Der Himmel lacht dir zu, du findest deine Ruh'
00:12:51und fühlst dich frei von jeder Last.
00:12:56Die Sonne macht die Welt erst schön,
00:13:01sie soll für uns nie untergehen.
00:13:07Lass du mich nicht allein,
00:13:10wird jeder Tag so sein,
00:13:14für dich und mich voll Sonnenschein.
00:13:22Schwester Maria, hast du spät noch bei der Arbeit?
00:13:25Oh, Herr Professor, Sie kommen ja wie gerufen.
00:13:28Wirklich?
00:13:29Ich bitte, nehmen Sie doch Platz.
00:13:31Aber zu liebenswürdig.
00:13:34Halten Sie mir.
00:13:35Sie müssen mir nämlich helfen.
00:13:37Ja, ja, gern, gern.
00:13:39Denn bei dieser Gelegenheit kann ich Sie
00:13:41mit den pädagogischen Prinzipien vertraut machen.
00:13:45Glauben Sie mir, Schwester Maria,
00:13:46eine der grundsätzlichen Fragen...
00:13:47Warten Sie mal, Moment.
00:13:49Wer spielt denn da noch?
00:13:50Das ist der Kapitän, das ist der Schmidt.
00:13:52Der arbeitet immer abends an seiner Symphonie.
00:13:54Ach, das habe ich ja gar nicht gewusst.
00:13:56Das hätte ich nicht sagen sollen.
00:13:58Interessant.
00:14:00Ach, halten Sie doch mal bitte.
00:14:01Ich bin gleich wieder da.
00:14:26Schön.
00:14:31Ja, gefällt es Ihnen?
00:14:34Wann haben Sie denn das geschrieben?
00:14:35Ich?
00:14:36Wieso?
00:14:36Na, pssst, der Kepler hat mir alles verraten.
00:14:39So ein Schwätzer.
00:14:40Warum machen Sie eigentlich so ein Geheimnis daraus?
00:14:43Ach, ich bin noch nicht so weit.
00:14:46Ein unbekannter Komponist, ein Mensch ohne Beziehung
00:14:49und kommt heute nicht so leicht zu Wort.
00:14:50Sie müssen doch Vertrauen zu sich haben.
00:14:53Sie werden es bestimmt schaffen.
00:14:55Ja.
00:14:56Wenn Sie mir dabei helfen...
00:14:57Ich?
00:15:00Wie könnte ich?
00:15:01Schwester Maria,
00:15:02ich wollte Sie schon längst mal fragen...
00:15:04Wie lange soll ich noch warten, Schwester Maria?
00:15:11Also, Sie habe ich jetzt vollkommen vergessen.
00:15:26Die Fähre legt schon an.
00:15:29Jö, was für eine schöne Uniform.
00:15:3228 Jahre habe ich Sie getragen.
00:15:34Jetzt ziehe ich Sie nur zu besonderen Anlässen an.
00:15:38Also jetzt rasch, rasch, in die Kirche.
00:15:40Ja.
00:16:01Jetzt hätten Sie mal den Anschluss verpasst, Herr Blümel.
00:16:04Das wäre zum ersten Mal, meine Lieben.
00:16:06Die Anker gelichtet, mit Volldampf raus.
00:16:11Guten Morgen, Herr Blümel.
00:16:12Guten Morgen, Frau Oberlehrer.
00:16:14Grüß Gott.
00:16:17Ist das der Kleine, den Sie zu sich genommen haben?
00:16:20Jawohl.
00:16:21Netter Bub.
00:16:22Auch sehr brav.
00:16:24Haben Sie schon einmal überlegt,
00:16:26was Sie ihn lernen lassen?
00:16:28Lernen lassen?
00:16:30Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht.
00:16:33Dann bin ich auch noch mal.
00:16:39Ich bin mir auch noch, ganzirdi.
00:16:41Ich bin mir auch noch.
00:16:43Ich bin mir auch noch nicht nachgedacht.
00:16:45Das ist der Kleine, den Sie mitgebracht.
00:17:00sie panelist.
00:17:12ZANG EN MUZIEK
00:17:47ZANG EN MUZIEK
00:18:16ZANG EN MUZIEK
00:18:31ZANG EN MUZIEK
00:18:48ZANG EN MUZIEK
00:18:54ZANG EN MUZIEK
00:18:56ZANG EN MUZIEK
00:19:02ZANG EN MUZIEK
00:19:03ZANG EN MUZIEK
00:19:04ZANG EN MUZIEK
00:19:22ZANG EN MUZIEK
00:19:30ZANG EN MUZIEK
00:19:32ZANG EN MUZIEK
00:19:35ZANG EN MUZIEK
00:19:37ZANG EN MUZIEK
00:19:41ZANG EN MUZIEK
00:19:45ZANG EN MUZIEK
00:19:51ZANG EN MUZIEK
00:19:52ZANG EN MUZIEK
00:19:55ZANG EN MUZIEK
00:19:58ZANG MUZIEK
00:19:59ZANG MUZIEK
00:20:05ZANG MUZIEK
00:20:07ZANG MUZIEK
00:20:09ZANG MUZIEK
00:20:23ZANG MUZIEK
00:20:26Das glaube ich schon. Aber da müsstest du erst ein Sängerknabe werden.
00:20:33Sängerknabe werden?
00:20:34Nein, Herr Blümel, da müsste ich ja von ihm weg und das will ich nicht.
00:20:38Ja, das ist schon richtig. Aber trotzdem, wenn ich mir so überlege, es wäre nicht das Dümmste.
00:20:44Du könntest etwas lernen und außerdem hättest du eine zügige Zukunft.
00:20:49Aber Herr Blümel, die nehmen mich doch gar nicht auf.
00:20:51Na, warum denn nicht? Na, hörst du, du hast eine schöne Stimme.
00:20:56Ich möchte sehen, warum sie dich nicht nehmen sollen.
00:20:59Nächste Woche fahren wir nach Wien.
00:21:05Siehst du, das ist das Ballet, wo die Sängerknaben wohnen.
00:21:10Freutzt du?
00:21:11Oh ja.
00:21:18Ruhe, Ruhe.
00:21:20Jetzt spielt aber in Ordnung.
00:21:24Ah, das wird der Herr Direktor sein. Mit dem reden wir.
00:21:28Nein, nein.
00:21:29Geh mal lieber wieder heim.
00:21:31Was? Du wirst dich doch nicht fürchten.
00:21:33Mhm.
00:21:34Ja?
00:21:35Okay, du Schaper.
00:21:36Wenn ich bei dir bin, brauchst du keine Angst zu haben.
00:21:39Mit dem reden wir.
00:21:43Ach, entschuldigen bitte.
00:21:46Sie wünschen?
00:21:46Ich möchte um Aufnahme zu den Sängerknaben bitten.
00:21:50Was?
00:21:51Sie?
00:21:52Nein, nicht ich.
00:21:54Donnie, komm einmal her.
00:21:56Sehen Sie, dieser Bub hier hat eine sehr schöne Stimme.
00:21:59Zum Singen.
00:22:00Sie missverkennen meine Funktion.
00:22:03Die Aufnahme von Sängerknaben ist nicht mein Ressort.
00:22:05Ach, Sie sind also nicht der Herr Direktor.
00:22:07Nein, ich bin Professor.
00:22:08Ah, Assessor.
00:22:09Professor.
00:22:10Frau Doppel.
00:22:11Ja, trotzdem möchte ich bitten, ein gutes Wort an mich einzulegen.
00:22:14Ich kann Ihnen nicht helfen.
00:22:16Trotzdem.
00:22:16Au, jetzt habe ich aber genug.
00:22:18Stellen Sie mich nicht weiter.
00:22:20Ist doch so dumm, so etwas.
00:22:22Und die ihr nicht so will.
00:22:24Ist unglaublich.
00:22:33Wohin wollen Sie denn?
00:22:34Ja, bitte.
00:22:35Zu den Herrn Sängerknaben.
00:22:37Warum?
00:22:38Wegen Aufnahme.
00:22:39Dann müssen Sie in zwei Monaten wiederkommen.
00:22:41Jetzt finden keine Aufnahmen statt.
00:22:43Ich will aber doch zum Direktor.
00:22:45Ah, und Sie glauben der Herr Direktor hat Zeit für jeden,
00:22:47der da so hereingeschneit kommt, ha?
00:22:49Aber schauen Sie lieber her.
00:22:51Ich bin kein lieber Herr.
00:22:53Das sehe ich, ja.
00:22:54Was?
00:22:55Frech sein auch noch?
00:22:57Verschwinden Sie.
00:22:58Sonst mache ich Ihnen noch Beine.
00:23:00Ist gar nicht notwendig.
00:23:02Die haben schon seit meiner kaputt.
00:23:03So eine Frechheit.
00:23:11So ein aufgeblasener Gimpel, dieser Portier.
00:23:14Ich habe ja gleich gesagt, geh mal lieber heim.
00:23:16Ich habe ja nicht wissen können, dass in so einem feinen Ballet so grobe Leute sind.
00:23:21Da ist er, jetzt haben wir uns auch noch verlaufen.
00:23:23Hallo, Sie.
00:23:25Hey, hallo.
00:23:26Meinen Sie mich?
00:23:27Natürlich.
00:23:28Ich heiße aber nicht, hallo.
00:23:30Herr Herr Gärtner.
00:23:31Wieso denn Gärtner?
00:23:32Alter, Herr Obergärtner, ne?
00:23:34Das ist ein kleiner Unterschied.
00:23:36Ja, was wollen Sie denn eigentlich?
00:23:37Ich such den Ausgang.
00:23:39Es ist empörend, wenn man da behandelt wird.
00:23:42Ja, wer hat Sie denn so verärgert?
00:23:43Ah, zuerst der Herr Assessor.
00:23:45Und dann der grobe Kerl, der Herr Portier.
00:23:48Auf wen wollten Sie denn sprechen?
00:23:50Der Herr Direktor.
00:23:51Aber der hohe Herr hat ja für niemanden Zeit.
00:23:54Wahrscheinlich ist er auch nicht besser wie die anderen.
00:23:56Ja, ja, da können Sie schon recht haben.
00:23:58Ja, ja, ja.
00:23:59Was wollt Sie denn vom Direktor?
00:24:01Das werde ich Ihnen auf die Nase binden.
00:24:03Na, ist gar nicht nötig.
00:24:04Nein, nein, bitte, bitte.
00:24:05Ich habe nur geglaubt.
00:24:06Vielleicht kann ich Ihnen helfen beim Herrn Direktor.
00:24:09Können Sie ihn denn?
00:24:10Ja, natürlich.
00:24:11Ich gehöre doch zum Haus.
00:24:12Sehen Sie, der Bub hier hat eine sehr schöne Stimme.
00:24:17Und ich möchte gerne, dass er ein Sängerknabe wird.
00:24:20Sehen Sie, der Vater?
00:24:21Nein.
00:24:22Der Bub hat keine Eltern mehr.
00:24:24Es ist ein ungarisches Flüchtlingskind.
00:24:28Da muss man ja etwas für ihn tun.
00:24:30Also passen Sie auf.
00:24:32Ich führe Sie hinein ins Haus, aber durch ein Hintertürl.
00:24:35Verstehen Sie?
00:24:36Ja, warum durch ein Hintertürl?
00:24:37Ja, damit uns der grobe Portier nicht sieht.
00:24:39Vielleicht ist der Herr Direktor ausnahmsweise für Sie zu sprechen.
00:24:45Also kommen Sie.
00:24:56Die Luft ist rein.
00:24:57Kommt drauf.
00:25:02Wir sind gleich drauf.
00:25:17Gut, ist es gegangen.
00:25:18Nichts ist geschehen.
00:25:19Bitte warten Sie hier.
00:25:21Ich werde sehen, ob der Herr Direktor für Sie Zeit hat.
00:25:23Wie ist der Name?
00:25:24Mein Wärtername ist Blümel.
00:25:26Blümel, gut.
00:25:27Herr Gärtner.
00:25:28Ja.
00:25:29Gärtner.
00:25:31Was soll denn das?
00:25:32Trinkstil.
00:25:33Ach so.
00:25:34Was soll ich denn dafür trinken?
00:25:36Bier.
00:25:37Bier.
00:25:37Na ja.
00:25:38Ein kleines Bier heute.
00:25:40Nicht wahr?
00:25:44Schau mir die Aschers.
00:25:47Schau mir.
00:25:48So.
00:25:54Herr Blümel.
00:25:55Ja.
00:25:56Der Herr Direktor erwartet Sie.
00:25:57Na, was habe ich gesagt?
00:25:59Wann ich komm?
00:26:03Guten Tag.
00:26:07Ach.
00:26:10Na, was haben Sie denn?
00:26:11Hat Sie denn vielleicht die Rede verschlagen?
00:26:15Sie sind der Gärtner?
00:26:16Na, der Direktor, wollte ich sagen.
00:26:20Ja, wie kann man denn nur so schwindeln?
00:26:24Oh, Verzeihung.
00:26:26Bitte nehmen Sie Platz.
00:26:29Ich habe doch nicht geschwindelt.
00:26:31Ich habe nur gesagt, dass ich zum Hause gehöre
00:26:34und dass ich den Herrn Direktor sehr gut kenne.
00:26:37Und das stimmt doch.
00:26:38Ja, ja, das stimmt.
00:26:38So sehen Sie.
00:26:39Also bitte, nachdem Sie dem Gärtner,
00:26:41äh, Obergärtnerkreis,
00:26:43Ihr Anliegen bereits vorgebracht haben,
00:26:45brauchen Sie doch Herrn Direktor
00:26:47nicht mehr zu wiederholen,
00:26:48nicht wahr?
00:26:49Also jetzt wollen wir
00:26:51die Stimme von den Buben prüfen lassen,
00:26:53nicht wahr?
00:26:53Also komm,
00:26:54bitte, wir zu folgen.
00:26:56Komm.
00:26:56Ziffer 15 nochmals.
00:27:20Herr Kapellmärste, bitte.
00:27:22Möchte, dass Sie den Buben prüfen, ja?
00:27:23Sehr gern.
00:27:26Sing mal diese Töne nach.
00:27:37Er scheint recht musikalisch zu sein.
00:27:39Hat er von mir.
00:27:40Sind Sie Musiker?
00:27:41Spielen Sie Klavier?
00:27:42Ja.
00:27:43Schiffer Klavier.
00:27:45So, jetzt möchte ich noch ein Lied von dir hören.
00:27:48Ja gut, kommen Sie.
00:27:50So, komm mal.
00:27:51Was denn?
00:27:52Bitte, nehmen Sie Platz.
00:27:56Kennst du das?
00:27:59Oh ja.
00:28:01Na also sing.
00:28:01Sein Knabein Röslein stehen,
00:28:10Röslein auf die Eilen,
00:28:16war so jung und morgen schön,
00:28:22wie verschnell es nah zu sehen,
00:28:27Saß mit vielen Freuden,
00:28:34Röslein, Röslein, Röslein, Röslein, Röslein auf der Heide.
00:28:49Na?
00:28:50Und der Röle grave brach,
00:28:58Röslein auf der Heide.
00:29:04Röslein wehrte sich und stach,
00:29:10Hol mir noch ein Weh und Ohn.
00:29:23Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein auf der Eide.
00:29:56Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein
00:30:17Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein
00:30:56Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein
00:31:09Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein
00:31:44Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein
00:32:14Rüßlein, Rüßlein
00:32:17Rüßlein, Rüßlein
00:32:19Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein
00:32:48Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein
00:33:17Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein, Rüßlein
00:33:45Ich lass Flocki schön grüßen von mir und die Pantoffeln sind unterm Bett und die Zigarren
00:33:53sind in der Schublade.
00:33:56Ja, jetzt bin ich wieder allein.
00:34:03Nimm mich wohl.
00:34:07Herr Blümel, vielleicht ist es doch besser, wenn ich mit
00:34:14Ihnen gehe.
00:34:15Nein, nein.
00:34:17Es ist schon so besser.
00:34:23Gott schütze dich.
00:34:32Herr Blümel.
00:34:36Aber Tom, du bist doch ein Mann.
00:34:42Kopf hoch.
00:34:45Du wirst dich schon bei uns eingewöhnen.
00:34:47Und warst du auch auf der Bus da?
00:34:49Ja, natürlich.
00:34:50Das muss aber sehr interessant sein.
00:34:52Ja.
00:34:53Und warum bist du eigentlich nach Österreich gekommen?
00:34:56Ich hatte so eine Sehnsucht nach Wien.
00:34:58Wieso?
00:34:58Warum denn?
00:34:59Ja, wisst ihr, meine Mutter war eine Wienerin.
00:35:02Ach, deshalb sprichst du so gut Deutsch.
00:35:05Mein Mutter war eine Wienerin.
00:35:12Drum hau mir her zu gehen.
00:35:18Die was treiben denn die Buben?
00:35:29Die sollten doch schon längst schlafen.
00:35:31Aber Herr Professor, die Buben wollen doch auch einmal für sich sehen.
00:35:35Vom pädagogischen Standpunkt aus ist das absolut vertretbar.
00:35:39Schwester, Schwester.
00:35:401 und 2 und 1 und...
00:36:0240 minus 22 ist gleich 3x, 3x ist gleich 18 und x ist gleich 6.
00:36:10Ist das klar?
00:36:12Ja.
00:36:27Wir sind versehlet, der liebe Kräne, nach dem Bangel schreit, durch treue Zärtlichkeit, durch treue Zärtlichkeit.
00:36:51Unterbrich bitte einen Moment, der Herr Direktor möchte dich sprechen.
00:36:56Ich komme gleich zurück, bleibt schön ruhig.
00:36:58Ja.
00:37:03Wir sind versehlet.
00:37:11Wir sind versehlet.
00:37:14Wir sind der Süd.
00:37:50Ja, was soll denn das sein?
00:37:54Wir wollten versuchen, wie Mozart im heutigen Rhythmus klingen würde.
00:38:05Ah, wie Mozart im heutigen Rhythmus klingen würde.
00:38:10Ganz interessant.
00:38:11Aber mir ist der damalige Rhythmus schon lieber.
00:38:15Also, wir bleiben beim Original-Mozart mit wahr?
00:38:21Herr Blümmel!
00:38:23Herr Blümmel!
00:38:24Hier!
00:38:25Hier!
00:38:26Da bin ich!
00:38:33Ein Brief ist für Sie doch.
00:38:35Das ist ein Ritz.
00:38:36Ach, danke, Kneidinger.
00:38:37Fluckerschau, ein Brief von Doni.
00:38:42Jetzt pass auf, Fluckl.
00:38:44Pass auf, Fluckl, was der Doni geschrieben hat.
00:38:52Lieber Herr Blümmel und Fluckl, ich hoffe, dass es euch so gut geht wie mir.
00:38:58Ich bin schon ein richtiger Sängerknabe geworden.
00:39:02Das Essen ist gut und auch mein Bett.
00:39:05Ich schlafe mit 20 Buben beisammen.
00:39:08Das muss eine furchtbare Drängerei sein.
00:39:11Ich freue mich schon auf den nächsten Besuchstag.
00:39:15Bitte, bitte kommen Sie bestimmt und bringen Sie auch Fluckli mit.
00:39:20Viele Grüße.
00:39:21Doni, Sängerknabe.
00:39:24Fluckli, möchtest du Mittwoch fahren wir nach Wien?
00:39:31Aufgepasst!
00:39:34Heute ist der letzte Besuchstag.
00:39:36Sonntag früh geht's nach Hinterbichel.
00:39:39Nach der Besuchszeit findet sich alles im Garderobenraum ein.
00:39:42Da werden die Sachen für Hinterbichel ausgegeben.
00:39:43Ich freue mich schon so auf Herrn Blümmel.
00:40:11Ich bin so froh, dass du wieder gekommen bist, Mutti.
00:40:19Wie geht's dir denn bei Mutti?
00:40:21Schau, was ich dir alles mitgebracht habe.
00:40:23Alles, was auf dem Wunschzettel stand.
00:40:25Schau, da ist der Kuchen, da ist Schokolade, Bonbons und Dachung.
00:40:29Und was glaubst du noch?
00:40:31Na, schau mal.
00:40:33Eine Mundharmonie, gell?
00:40:34Jö!
00:40:55Bleib schön da, Pips.
00:40:56Ich mach nur einen Sprung zum Herrn Direktor.
00:40:57Ich bin gleich wieder zurück.
00:40:58Ja.
00:41:01Guten Tag, Schwester.
00:41:02Grüß Gott, Frau Müller.
00:41:12Oh, hast du schöne Sachen bekommen, Pips.
00:41:15Und eine Mundharmonika.
00:41:17Du, der arme Toni hat gar nichts gekriegt.
00:41:20Willst du sie ihm nicht laien?
00:41:23Aber ja, er kann sie behalten.
00:41:25Du schenkst sie ihm.
00:41:27Du bist ja wirklich brav.
00:41:29Danke.
00:41:29Bitte.
00:41:32So, da sind wir.
00:41:33Danke.
00:41:34Und beste Schufe ist Bergsteigen.
00:41:49Na, Toni.
00:41:50Ist der Herr Blümel nicht gekommen?
00:41:55Du.
00:41:57Schau mal, was ich dir mitgebracht habe.
00:41:59Eine Mundharmonika.
00:42:00Na, der Pieps schenkt sie dir.
00:42:02Na, probier's mal.
00:42:09Na?
00:42:23Komm.
00:42:25Wein doch nicht.
00:42:26Ich bin doch bei dir.
00:42:32Flunker, du was sagst.
00:42:34Jetzt wird der Toni in Wien umsonst auf uns warten.
00:42:46Pips?
00:42:48Pips, komm mal her.
00:42:49Du hast dir dein Gemüse schon wieder nicht aufgegessen.
00:42:52Und Karotten.
00:42:53Karotten sind gesund.
00:42:54Du wirst mich noch böse machen.
00:42:56Sie können doch gar nicht böse sein, Schwester Maria.
00:42:59So, du.
00:43:04Du strickdoof.
00:43:05So, und jetzt könnt ihr vor dem Schlafengehen noch ein bisschen spielen.
00:43:08Ah, ich kann nicht spielen.
00:43:10Lass mich.
00:43:11Aber Toni, was hast du denn?
00:43:13Nichts und deine Mutter, Monika, brauche ich auch nicht.
00:43:19Was war das?
00:43:23Warum antwortest du nicht?
00:43:26Ich will wissen, warum du das getan hast.
00:43:30Hast du nicht gehört, was ich gesagt habe?
00:43:32Warum antwortest du nicht?
00:43:37Zerstrafe gehst du jetzt sofort schlafen.
00:43:44Und wir können noch spielen.
00:43:46Wääääh!
00:44:15Warum hast du das getan?
00:44:19Der Piepsi war doch so gut zu dir.
00:44:23Ich konnte das nicht mehr ansehen,
00:44:26dass sie so lieb zum Pieps waren.
00:44:31Aber ich bin doch zu allen Buben lieb.
00:44:33Sie sind doch alle meine Kinder.
00:44:37Na ja, die haben ja doch schon jeder eine Mutter.
00:44:40Nur ich nicht.
00:44:42Ich will auch eine haben.
00:44:44Ganz für mich allein.
00:44:45Nein!
00:44:49Gut.
00:44:51Von heut ab bin ich nur deine Mutter.
00:44:53Ja?
00:44:56Aber das dürfen wir die anderen Buben nicht fühlen lassen.
00:44:58Das muss ganz unter uns bleiben.
00:45:02So.
00:45:03Und jetzt schlaf.
00:45:07Mutter.
00:45:12Schlaf ein Schiffchen und Vögelein und Lut.
00:45:22Schlaf ein Schiffchen und Vögelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein.
00:45:49Schlaf ein Schiffchen und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und
00:46:10Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und
00:46:10Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und
00:46:12Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügelein und Lügele
00:46:22Diese Welt, ob die Welt, weil ihr liebt, kann Schönheit leicht.
00:46:30Musikiert und faschiert, wenn Musik macht uns das Leben leicht.
00:46:36Wenn ein Liede klingt, das in das Herz uns trägt, sind wir groß gelaunt und singen mit.
00:46:43Musikiert und faschiert, wenn das blöde Glück ist, ob wir uns nur sie, sie begleitet uns auf Schritt und Tritt.
00:46:51Und wir ziehen mit Gesang unseren Weg wo entlang, ohne Mühe, ohne Pein, finden nur den Sonnenschein.
00:46:58Wenn ein Liede klingt, das in das Herz uns trägt, sind wir alle in den Korn nicht ein.
00:47:33Die Kiste mit den Noten kommt hier in die Ecke.
00:47:39Maria, ich wünsche mir nur, dass Sie hier in den Ferien ein bisschen mehr Zeit für mich haben, ja?
00:47:44Bitte, wo kommen die anderen Kisten hin?
00:47:47Alles rüber, ins zweite Gebäude.
00:47:49Bitte sehr.
00:47:50Hier sind wir vollkommen fertig.
00:47:54Endlich sind wir allein.
00:47:57Schwester Maria, wo ist der Schlüssel zum Lehrmittelzimmer?
00:48:00Hier kommen Sie.
00:48:03Oh, das ist aber ein freundlicher Empfang.
00:48:05Grüß Gott, Herr Kapellmeister.
00:48:07Sie sind's, Kathi.
00:48:09Grüß Gott, Schöster Maria.
00:48:10Ja, grüß Gott, Kathi.
00:48:11Wie geht's denn, wenn Sie nicht mehr? Wie war denn die Fahrt?
00:48:13Danke sehr, Herr Hals.
00:48:14Ja, Schwester Maria, was ich noch sagen wollte, die Sennerin von der Kogelalm war da und hat gefragt, wie viel
00:48:19Liter Milch sie täglich liefern soll.
00:48:21Da muss noch morgen jemand hinauf zu ihr und ihr die Post sagen.
00:48:23Na, da geh ich schon morgen selbst hinauf.
00:48:25Aha, ja, schön.
00:48:25Allein, ohne männlichen Schutz, Schwester Maria, ich trage Ihnen meine Begleitung an.
00:48:30Auf die Alm?
00:48:31Wie wollen Sie denn da hinaufkommen? Die ist ja sehr hoch.
00:48:34Das spielt keine Rolle.
00:48:35Ich bin ein geübter Hochalpinist.
00:48:39Na, was ist, Herr Professor?
00:48:41Geht's denn gar nicht mehr?
00:48:43Jeder Schick wird mir zugemalt.
00:48:45Nehmen Sie sich doch ein bisschen zusammen.
00:48:46Wir sind ja gleich auf der Alm.
00:48:48Kommen Sie.
00:48:49Au.
00:48:50Au, au.
00:48:52Hier sitze ich, hier bleibe ich und keine zehn Pferde bringen mich von hier fort.
00:48:58Au.
00:48:59Na schön.
00:49:00Dann hole ich Sie halt auf dem Rückweg hier ab.
00:49:02Nehmen Sie wohl.
00:49:04Auf Wiedersehen.
00:49:05Au.
00:49:06Auf Wiedersehen.
00:49:07Au.
00:49:08Au.
00:49:09Au.
00:49:09Au.
00:49:14Was, Sie?
00:49:16Oh, Schwester Maria.
00:49:18Bitte nehmen Sie Platz.
00:49:20Sie sind hier?
00:49:23Das ist aber ein Zufall.
00:49:25Dem haben Sie wohl ein bisschen nachgeholfen.
00:49:27Oh, man tut, was man kann.
00:49:29Aber wo ist eigentlich Ihr männlicher Schutz geblieben?
00:49:33Dem ist die Luft ausgegangen.
00:49:35Ach, das tut mir aber leid.
00:49:37Heuchler.
00:49:38Darf ich Ihnen meine Begleitung anbieten?
00:49:41Gerne.
00:49:43Oh.
00:50:06Schauen Sie, wie süß.
00:50:07Ja, bleiben Sie.
00:50:08Das will ich knipsen.
00:50:18Ich kann nicht weiter.
00:50:21Ich komme gleich.
00:50:24Au.
00:50:26Was willst du denn?
00:50:28So.
00:50:28Kommen Sie.
00:50:29Kommen Sie, wir gehen weiter.
00:50:31Dankeschön.
00:50:34Bitte, helfen Sie mir hinunter ins Tal.
00:50:37Was ist denn los, Herr Professor?
00:50:39Ich bin fußmarot.
00:50:40Ach so, das werden wir gleich haben.
00:50:43Kommen Sie nur.
00:50:44Ah.
00:50:45So.
00:50:46Ja, ja.
00:50:47Steigen Sie mir an den Buckel.
00:50:48Ja, rechts.
00:50:49So.
00:50:50Ah.
00:50:52Hopp.
00:50:53Hopp, so ist es.
00:50:54Ja.
00:50:55Ah.
00:50:56Ah.
00:50:58Kommen Sie.
00:50:59Ich bin schon da.
00:51:09Wir sind gleich oben.
00:51:11Geben Sie mir die Hand.
00:51:13Hopp.
00:51:17Da sind wir.
00:51:25Das ist die Seierspitze.
00:51:27Das ist die Wunschspitze.
00:51:28Und das ist der Ochsenburg.
00:51:31Schön, nicht wahr?
00:51:33Ja.
00:51:34Wirklich.
00:51:38Sie schauen hier gar nicht hin.
00:51:40Ich, ich habe das himmlische viel näher.
00:51:42Oho.
00:51:44Das ist ein schönes Kompliment.
00:51:46Maria, so hoch musste ich steigen, um endlich mal mit Ihnen allein sein zu können.
00:51:51Aber was hätten Sie nun gemacht, wenn unser berühmter Hochtourist, Professor Keppler, wirklich hier heraufgekommen wäre?
00:51:57Ich wusste ganz genau, dass er auf der Strecke liegen bleibt.
00:52:01Maria, können Sie mich nicht auch ein bisschen lieb haben?
00:52:06Nein.
00:52:07Nein?
00:52:09Ein bisschen nicht.
00:52:12Aber sehr viel.
00:52:15Wir schreiben das Jahr 1806.
00:52:1916 Fürsten des westlichen und südlichen Deutschland haben den Rheinbund geschlossen.
00:52:27Infolge der Loslösung des größten Teiles der deutschen Fürsten vom Reich hat Franz II. die Würde und Krone des deutschen
00:52:40Kaisertums niedergelegt und als Franz I. den Titel eines Kaisers von Österreich angenommen.
00:52:52Hermann, Hermann, Hermann, wann hat Franz die Krone verloren?
00:52:59Ich weiß nicht, ich war nicht dabei.
00:53:02Ruhe!
00:53:03Das kommt von Eurer Unaufmerksamkeit.
00:53:06Die kann vom pädagogischen Standpunkt aus nicht geduldet werden.
00:53:11Ich bestrafe Euch alle mit dem Entzug der heutigen Südspeise.
00:53:22Habt Ihr nicht den Herrn Professor gesehen?
00:53:24Nein.
00:53:25Wo ist der Professor Kepler?
00:53:26Hier.
00:53:27Wo?
00:53:28Hier.
00:53:30Herr, Hermann, wann hat Franz die Krone verloren?
00:53:37Ich weiß nicht, ich war nicht dabei.
00:53:40Ruhe!
00:53:41Das kommt von Eurer Unaufmerksamkeit.
00:53:45Die kann vom pädagogischen Standpunkt aus nicht geduldet werden.
00:53:51Und deshalb bestrafe ich Euch alle mit dem Entzug der heutigen Südspeise.
00:53:58Silenzium!
00:53:59Also, das ist doch...
00:54:01Ich bestrafe Euch mit dem Entzug der Südspeise.
00:54:10Na, Herr Bruno, sonst alles in Ordnung, ja?
00:54:13Natürlich, Herr Rektor.
00:54:14Jetzt passen Sie auf, die Kinder haben zwar Ferien,
00:54:16wir müssen aber trotzdem fleißig probieren.
00:54:19Ich will für diese Amerika-Tournee ein neues Programm zusammenstellen.
00:54:23Ich hab schon eine Idee.
00:54:25Kommen Sie mit.
00:54:26Natürlich, bitte.
00:54:28Ja.
00:54:30So halt ich doch ruhig.
00:54:32Au, ich krieg doch keine Luft.
00:54:34Wenn man eine Westentheile haben will, muss man eben etwas leiden.
00:54:40Na, Buben, wie weit seid Ihr?
00:54:42Wir sind doch fast fertig.
00:54:45Sehr hübsch siehst Du aus, Toni.
00:54:47Da wird der Herr Blümel Augen machen, wenn er Dich so sieht.
00:54:49Freust Du Dich, dass Du die Jugend singen darfst?
00:54:52Oh ja.
00:54:53Das ist der schönste Tag meines Lebens.
00:54:56Aber ein bisschen Angst habe ich schon so vor ganz fremden Leuten.
00:55:00Klar, Du schaffst es bestimmt.
00:55:02So, Ihr Anderen macht Euch für die Probe fertig.
00:55:08Fritz, was hast Du denn?
00:55:11Na, so geht's schon.
00:55:13Er kränkt sich so, weil er ohne die Jugend singen darf.
00:55:16Er war doch für die Rolle bestimmt.
00:55:18Und Du kommst zu einem Neuer und verdrängt einen.
00:55:22Fritz, das möchte ich nicht noch einmal hören.
00:55:23Du weißt ganz genau, bei uns entscheidet immer die Leistung.
00:55:26Außerdem ist Dein Verhalten sehr unkameradschaftlich.
00:55:28Merkt Ihr das?
00:55:30Jawohl, der Kapellmöster.
00:55:39Husekopf macht schnell.
00:55:40Auf die Plätze.
00:55:42Orchester einsteigen.
00:55:44Die Situation ist Dir klar?
00:55:46Ja.
00:55:46Du bist besorgt und traurig, denn die Jugend kommt, um Abschied zu nehmen.
00:55:49Spiel schön.
00:55:51Licht!
00:55:52Song einschalten.
00:55:54Husekopf macht.
00:56:06Musik
00:56:36Musik
00:56:48Musik
00:57:08Musik
00:57:11Musik
00:57:14Musik
00:57:17Musik
00:57:17Musik
00:57:17Musik
00:57:17Musik
00:57:17Musik
00:57:18Musik
00:57:19Musik
00:57:19Musik
00:57:19Musik
00:57:19Ja, über die Brüche.
00:57:20Pips, Kau, Richard, Frau, Peter, Peter.
00:57:31Aber Pips!
00:57:36Das ist doch Marschproviant.
00:57:38Ach, was ich im Magen habe, brauche ich nicht mehr zu tragen.
00:57:44Kurt, so.
00:57:45Danke.
00:57:46Dankeschön.
00:57:47Schade, dass ich nicht mitkommen kann.
00:57:48Ich hätte mir so gerne Edelweißkuh holt.
00:57:50Die können ja wir für Sie mitbringen.
00:57:52Nein, nein, das wäre für die Buben viel zu gefährlich.
00:57:55Ja, da haben Sie eigentlich recht.
00:57:56Also, viel Vergnügen.
00:57:58Dankeschön.
00:57:58Auf Wiedersehen.
00:57:59Auf Wiedersehen.
00:58:00Auf Wiedersehen.
00:58:01Drei.
00:58:03Diese Welt uns gefällt, wenn ihr nichts ganz schönheitlich leidt.
00:58:11Positiv und verschilt, denn Musik macht uns das Leben leicht.
00:58:16Wenn ein Lieder trinkt, dann singt das Herz uns trinkt, singt wir gut gelangt und singen mit.
00:58:24Das ist Herr Blümel.
00:58:26Oh, nee.
00:58:26Herr Blümel.
00:58:28Oh, nee.
00:58:29Mei, so eine Freude.
00:58:32Und der Flocke ist auch da?
00:58:34Er warst du Schaus.
00:58:35Ach, Sie sind der Herr Blümel?
00:58:36Jawohl.
00:58:38Der Toni hat mir schon so viel von Ihnen erzählt.
00:58:39Ja.
00:58:39Hast du nichts vergessen?
00:58:41Nein.
00:58:42Wir müssen aber leider weiter.
00:58:43Wir haben noch einen weiten Marsch und kommen erst abends zurück.
00:58:45Ich bleibe auch da nicht.
00:58:47Ich wohne bei Moser.
00:58:48Ja, dann auf Wiedersehen.
00:58:50Auf Wiedersehen.
00:58:51Auf Wiedersehen.
00:58:53Wenn das böse Glück ist doch für uns Musik, sie begleiten uns auf Stück und dritt.
00:59:00Und wir ziehen mit Gesang unseren Weg wo entlang, ohne Mühe, ohne Fein, wenn denn nur der Sonne scheint.
00:59:08Wenn er nicht im Süßes sind, was er ruft.
00:59:12Halt! Zurück! Was macht ihr denn da?
00:59:14Wir wollen jetzt einmal Glockenblumen hoch.
00:59:16Komm, zurück! Ihr seht doch, Ansturzgefahr.
00:59:18Vorwärts.
00:59:19Komm.
00:59:20Vorwärts.
00:59:21Vorwärts.
00:59:22Komm.
00:59:22Komm.
00:59:22Lala, lala, lala, bitte sag mal, für das Leben geht.
00:59:32Grüß Gott.
00:59:32Grüß Gott.
00:59:33Ah, Sie bringen sich Posten.
00:59:34Ja, im Brief ist für Sie da, Herr Kapellmeister.
00:59:36Dankeschön.
00:59:37Bitte.
00:59:48Maria!
00:59:49Maria!
00:59:52Ich habe einen Brief bekommen von der Musikakademie in Wien.
00:59:55Und?
00:59:55Meine Symphonie ist angenommen worden.
00:59:57Fein!
00:59:58Stell dir vor, was das für mich bedeutet.
00:59:59Wenn ich Erfolg haben werde, ist meine Professur so gut wie sicher.
01:00:18Das war ein Brief.
01:00:54Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:01:08Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:01:37Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:01:56Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:02:33Musik
01:03:06Musik
01:03:35Musik
01:04:03Musik
01:04:33Musik
01:05:01Ja, Herr Rehn?
01:05:05Guten Morgen, Herr Direktor.
01:05:06Guten Morgen, Schwester Maria.
01:05:08Was bringen Sie Schönes?
01:05:09Ich bringe Ihnen hier die Rechnungen.
01:05:11Aha.
01:05:12Und das sind die 6.000 Schillinge für das Forstamt.
01:05:15Ah ja, für die Holzrechnung.
01:05:17Gut, dass Sie mich daran erinnern.
01:05:21Ja, das sind aber nur...
01:05:23Das sind aber nur 5.000, da fehlen ein Tausender.
01:05:26Es müssen aber 6.000 sein.
01:05:28Ich habe das Geld gestern Abend genau gezählt.
01:05:30Sie sehen, es sind aber nur 5.000.
01:05:32Tatsächlich ist 5.000 Schilling.
01:05:35Ich kann mir das gar nicht erklären.
01:05:37Also bitte schauen Sie noch mal nach in aller Ruhe.
01:05:39Das Geld muss sich erfinden.
01:05:41Ja, sofort, Herr Direktor.
01:05:42So, und hier sind die restlichen 1.000 Schilling.
01:05:46Sagen Sie mal, wieso ist das eigentlich so teuer?
01:05:48Es wird ja nicht allein die Partitur geschrieben,
01:05:50sondern auch die Stimmen.
01:05:51Und das gibt viel Arbeit.
01:05:52Na ja, das ist eine Menge Geld für mich.
01:06:19Hallo!
01:06:20Sagen Sie bitte, Herr Kapellmeister Schmidt,
01:06:22er soll zu mir kommen.
01:06:23Er ist mit dem ersten Autobus weggefahren.
01:06:26Danke.
01:06:49Was suchst du da?
01:06:53Das ist so furchtbar.
01:07:07Ich kann das Geld nicht finden.
01:07:10Ja, was haben Sie denn? Aber Schwester Maria, ist doch kein Grund zur Aufregung. Nehmen Sie Platz. Sie sind ja
01:07:17ganz blass. Sie sind nicht gut.
01:07:20Nein, Herr Direktors, es ist schon vorüber. Selbstverständlich werde ich die fehlenden 1.000 Schilling von meinem Gehalt ersetzen.
01:07:28Das ist nicht so wild.
01:07:37Ja, was ist denn das für ein Lernda? Macht Sie eine Streitereien woanders ab und nicht vor meinem Zimmer. Marsch
01:07:45ihn auf.
01:07:47Ich habe doch genau gesehen, wie der Tonio gestern Nacht aus dem Fenster von Schwester Maria gestiegen ist.
01:07:54Buben, kommt doch mal zurück.
01:08:04Was hast du jetzt gesagt? Du hast gesehen, wie der Tonio gestern Nacht aus dem Zimmer von der Schwester Maria
01:08:10herausgestiegen ist.
01:08:12Ja, und dann hat er etwas in seiner Lade versteckt.
01:08:18In seiner Lade versteckt? So, ne, Tonio, ihr könnt gehen.
01:08:25Komm, ich bin.
01:08:32Schwester Maria, haben Sie gewusst, dass der Tonio gestern Abend in ihr Zimmer eingestiegen ist?
01:08:41Nein.
01:08:44Tonio, was hast du da zu suchen gehabt?
01:08:48Ich habe Schwester Maria edelweiß gebracht.
01:08:53Ach, die waren von dir?
01:08:56Toni, und was hast du aus dem Zimmer weggenommen?
01:09:03Nichts.
01:09:05Jetzt pass auf, Toni.
01:09:07Schwester Maria sind gestern Abend aus ihrem Zimmer
01:09:11tausend Schilling abhandengekommen.
01:09:15Hast du das Geld genommen?
01:09:17Nein.
01:09:19Sag die Wahrheit, Toni.
01:09:21Bestimmt nicht, Herr Direktor.
01:09:24Außer dir und Schwester Maria war niemand in dem Zimmer.
01:09:28Wenn du also das Geld nicht genommen hast,
01:09:31dann fällt der Verdacht auf Schwester Maria.
01:09:35Ich frage dich noch einmal.
01:09:38Hast du das Geld genommen?
01:09:41Ja oder nein?
01:09:54Ja.
01:10:02Wo hast du das Geld?
01:10:06Du willst es nicht sagen?
01:10:09Also ein Dieb.
01:10:14Toni, du wirst doch einsehen, dass du nicht mehr würdig bist,
01:10:18Sängerknabe zu sein.
01:10:20Geh auf dein Zimmer, zieh das Kleid aus
01:10:22und melde dich bei deinem Präfekten.
01:10:39Ist das nicht furchtbar?
01:10:42Der Dom.
01:10:45Hätten Sie ihm das zugetraut?
01:10:48Das ist unfasslich.
01:10:51Ja, Schwester Maria, Herr Blümel muss sofort verständigt werden.
01:10:55Ja.
01:10:56Er soll den Buben abholen.
01:10:57Ja, Herr Direktor.
01:11:08Aber Kinder, Ruhe, Ruhe, raus.
01:11:10Wo ist der Fritz?
01:11:12Draußen ist er.
01:11:13Der Fritz soll hereinkommen.
01:11:14Gib mir das Kostüm von der Jugend.
01:11:16Fritz!
01:11:17Wo bleibt er denn?
01:11:18Fritz, du übernimmst die Rolle der Jugend, die der Toni spielen soll.
01:11:21Zieh dich sofort um.
01:11:22Jawohl, Herr Klug.
01:11:22Aber rasch, schnell, schnell und ihr macht euch fertig.
01:11:25Kommt, ihr seid schon ganz erhitzt.
01:11:30Maria!
01:11:32Heinz!
01:11:33Ich komme eben aus Innsbruck.
01:11:35Stell dir vor, meine Partitur wird bereits abgeschrieben.
01:11:39Und woher hast du das Geld gehabt?
01:11:41Vom Direktor, als Vorschuss.
01:11:44Ach, Heinz!
01:11:47Warum hast du mir das nicht gesagt?
01:11:50Gestern Abend war es schon zu spät und heute früh warst du noch nicht auf, als ich wegging.
01:11:54Und ich hab...
01:11:55Was ist denn?
01:11:57Warte, bitte.
01:11:59Verzeih.
01:12:00Ja, was ist denn?
01:12:01Was ist denn los?
01:12:02Sag mal.
01:12:03Denk dir.
01:12:04Unser Toni hat gestohlen.
01:12:06Gestohlen?
01:12:07Tausend Schilling von meinem Verrechnungsgeld.
01:12:11Lieber Brunner, führen Sie den Buben hinunter.
01:12:13Er soll unten warten.
01:12:15Ja.
01:12:15Komm, nimm den Koffer.
01:12:40Weiter gehen, Buben.
01:12:44Servus, Toni.
01:12:46Servus.
01:12:47Komm hier rein.
01:12:54Ach, Herr Blümel.
01:12:56Was höre ich doch, Herr Decker?
01:12:57Mein Toni soll es stolen haben?
01:12:59Das ist unmöglich.
01:13:00Das ist ausgeschlossen.
01:13:01Ja, Herr Blümel, ich kann es auch kaum fassen, aber...
01:13:05Der Bub hat ja den Diebstahl eingestanden.
01:13:08Ja, aber was soll jetzt geschehen?
01:13:10Tja, bei uns kann er nicht bleiben.
01:13:12Das müssen Sie einsehen.
01:13:13Ach so, na ja.
01:13:15Dann nehme ich ihn wieder zu mir.
01:13:17Wo ist denn der Bub jetzt?
01:13:18Daneben, Mann.
01:13:19Nein, nein, für den Toni lege ich die Hand ins Feuer.
01:13:34Toni!
01:13:40Herr Blümel.
01:13:42Schau mir in die Augen, Toni.
01:13:45Nein, ich kann es nicht glauben.
01:13:49Hast du wirklich das Geld genommen?
01:13:52Ja.
01:13:53Ja, was hast du damit gemacht?
01:13:57Wo ist das Geld?
01:14:00Bitte, Herr Blümel, fragen Sie mich nicht.
01:14:02Ich...
01:14:02Ich kann es nicht sagen.
01:14:04Das stimmt etwas nicht.
01:14:06Du hast mir nicht die Wahrheit gesagt.
01:14:09Aber ich wäre schon draufgekommen, wer das Geld hatte.
01:14:12Nein, Herr Blümel, tun Sie das nicht.
01:14:14Ich kann doch den Verdacht nicht auf dir sitzen lassen.
01:14:17Ich werde den Dieb finden.
01:14:19Verlass dich darauf.
01:14:20Nein, Herr Blümel, wenn Sie das tun, dann...
01:14:24Toni!
01:14:25Toni!
01:14:29Toni!
01:14:33Wir bringen das Singspiel Brüderlein Fein aus Ferdinand Raimunds Bauer als Millionär.
01:14:42Toni!
01:14:58Halt uns den Blümel ein!
01:15:00Halt!
01:15:01Toni!
01:15:02Nicht über den Steg!
01:15:03Der bricht ein!
01:15:04Und darf das tun!
01:15:29Wir bringen das Singspiel Brüderlein Fein aus.
01:15:44Sie sindyorum?
01:15:46Können Sie sagen?
01:15:46Es wird jede Fahrt sorry sein.
01:15:46Ich darf nicht.
01:16:01Ferdinand Raimunds Bauer
01:16:03Brüderlandfeuern, sag, was steht mir rein.
01:16:11Welt kann vieles auf der Welt,
01:16:16Jugendhaft man nicht durchsteht.
01:16:23Brüderlandfeuern, so weit,
01:16:34In der Partitur, sagen Sie?
01:16:36Das ist mir unfasslich.
01:16:38Bitte jetzt, wie kommt dieser Geldschein da zwischen den Noten hinein?
01:16:41Wie ist das zu erklären?
01:16:42Ich weiß auch nicht.
01:16:43Ich hatte das Geld offen auf dem Schreibtisch liegen
01:16:46und die Partitur lag daneben.
01:16:48Und als ich dann beides verschloss,
01:16:50dann muss der Geldschein irgendwie in die Partitur hineingeraten sein.
01:16:52Ein merkwürdiger Zufall.
01:16:53Warum, um Gottes willen, hat der Bub einen Diebstahl eingestammt,
01:16:57den er gar nicht begangen hat?
01:16:59Wahrscheinlich, um den Verdacht nicht auf Schwester Maria fallen zu lassen.
01:17:02Naja, das Kind ist ohne Eltern aufgewachsen
01:17:07und hat vielleicht in Schwester Maria seine Mutter gesehen.
01:17:15Ja, und das ist nicht zu erklären.
01:17:18Das war doch demnach eine edle Tat von dem Bub.
01:17:23Ja.
01:17:25Wie man sich irren kann.
01:17:27Ja, die Schuld liegt zweifellos auf unserer Seite.
01:17:29Und wir müssen das Unrecht an ihm wiedergutmachen.
01:17:32Schwester Maria, bitte,
01:17:36bitte brillen Sie mit dem Bub.
01:17:38Nein.
01:17:38Gerne, Herr Direktor.
01:17:40Ja.
01:17:40Ja.
01:17:40Ja.
01:17:41Ja.
01:17:41Ja.
01:17:43Ja.
01:17:47Ja.
01:18:01Ja.
01:18:06Ja.
01:18:08Ja.
01:18:10Ja.
01:18:12Ja.
01:18:12Ja.
01:18:12Ja.
01:18:12Ja.
01:18:12Ja.
01:18:12Ja.
01:18:12Ja.
01:18:14Ja.
01:18:15Ja.
01:18:15Ja.
01:18:17Ja.
01:18:18Ja.
01:18:21Ja.
01:18:21Ja.
01:18:21Ja.
01:18:21Ja.
01:18:21Ja.
01:18:24Ja.
01:18:25Ja.
01:18:25Ja.
01:18:25Die Schuhe gibt es nicht mehr.
01:18:26Die Schuhe gibt es nicht mehr.
01:19:17Hörst du etwas?
01:19:19Nein.
01:19:23Was wollt ihr denn hier?
01:19:24Kinder, ihr müsst hier weg.
01:19:26Herr Gabelmüster, können wir zu Donau hinein?
01:19:29Nein, das ist unmöglich.
01:19:30Er ist noch viel zu krank.
01:19:31Dürfen wir ihn wenigstens sehen?
01:19:33Nur durch die Türe.
01:19:34Na gut, aber ihr müsst euch ganz ruhig verhalten.
01:19:51Ist genug. Ihr müsst jetzt gehen.
01:20:0440,5.
01:20:06Noch immer keine Besserung.
01:20:14Kommst du nicht wenigstens hinaus zur Feldmesse?
01:20:18Maria, das geht so nicht weiter.
01:20:20Drei Tage und Nächte ohne Schlaf.
01:20:21Du richtest dich ja zugrunde.
01:20:23Nein, nein.
01:20:25Mein Platz ist jetzt bei Toni.
01:20:27Der arme Buben hat Schimpf und Schande auf sich genommen,
01:20:30nur weil er in mir seine Mutter gesehen hat.
01:20:33Ich wäre doch eine schlechte Mutter, wenn ich ihn jetzt allein ließe, wo es um sein Leben geht.
01:20:40Drei Tage.
01:20:43Drei Tage.
01:20:46Drei Tage.
01:21:24Untertitelung des ZDF, 2020
01:21:35Mein Arme, Papa
01:21:46Ich hab gestohlen
01:21:50Ich hab gestohlen, Herr Direktor
01:21:55Ich, ich, ich kann's allein
01:22:01Verzeih mir, Tony
01:22:05Es ist die Krise
01:22:07Wird er Sie überstehen?
01:22:10Ist nur Hoffnung, Herr Doktor
01:22:13Tja
01:22:15Das liegt in Gottes Hand
01:22:16Das ist die Krise
01:22:46Wenn wir auf jeden
01:22:51Wänden sind
01:22:54Zum Schlaf
01:22:57Und uns ein Schumpel
01:23:00Der
01:23:02Und bald
01:23:05Der Stadel
01:23:07Du
01:23:32Hilf!
01:24:07Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:24:22Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:24:53Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:25:29Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:25:56Er wird wieder gesund, Herr Direktor!
01:26:04Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:26:15Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:26:36Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:26:37Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:27:06Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:27:06Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:27:07Morgen Morgen!
01:27:08Morgen!
01:27:13Wir freuen uns, dass du wieder unter uns bist!
01:27:17..ich danke euch!
01:27:18Und entschuldige, ich habe mich schlecht zu dir benommen.
01:27:22Oh, schon vergessen.
01:27:28Mein lieber Toni, du hast durch dein Verhalten allen ein Beispiel echter Kameradschaft gegeben.
01:27:35Bleib auch weiterhin so und mach den Sängerknaben auch in Amerika Ehre.
01:27:42Servus.
01:27:45Herr Brunner, auf Wiedersehen und recht gute Reise.
01:27:48Auf Wiedersehen, Herr Direktor.
01:27:49Schwester Maria, Herr Schmidt, ich wünsche Ihnen eine gute Reise.
01:27:52Und wenn Sie zurück sind aus Amerika, wird doch vermutlich Verlobung gefeiert.
01:27:56Nein, Herr Direktor.
01:27:58Nein?
01:27:59Hochzeit wird gefeiert.
01:28:00Ach so. Ja, was wird denn unser Toni dazu sagen?
01:28:04Der bleibt bei uns, nicht wahr?
01:28:06Ja.
01:28:06Das hat er auch verdient.
01:28:08Also auf Wiedersehen, Kinder. Auf Wiedersehen und gute Reise.
01:28:13Auf Wiedersehen, Herr Direktor.
01:28:29Oh, meinst.
01:28:44Und ich hab schon geglaubt, sie kommen nicht mehr.
01:28:48Ja, beinahe hätte mich mein Mercedes wieder im Stich gelassen.
01:28:51Aber jetzt schmeiß ich ihn in den Tod auf.
01:28:53Toni!
01:28:55Oh, jetzt muss ich schnell machen.
01:28:57Sonst fahren sie ohne mich.
01:29:02Wiederschauen.
01:29:03Toni! Toni, komm schon!
01:29:21Wiederschauen.
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